Claudia Roth auf Forschungsreise zum Klimawandel - 41.000 Flugkilometer Strapazen fürs Klima - Eike
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Claudia Roth auf Forschungsreise zum
Klimawandel
41.000 Flugkilometer Strapazen fürs Klima
Während der normale Bürger auf Flugreisen bald ganz verzichten soll, ist es
klar, dass die, welche den Verzicht begründen, besonders viel fliegen müssen,
um überall dorthin zu gelangen, wo sich Begründungen dazu finden. So wie
Greta mit Bahn und Schiff, ergänzt mit einem Elektroauto, von Veranstaltung
zu Veranstaltung oder Demo kutschiert, würde es für wirkliche Klimaretter
viel zu viel ihrer wertvollen Zeit kosten. Zum Glück bekommen die
Klimaspezialisten auf Forschungsexkurs auch Business-Class, so dass sich
deren Unbequemlichkeiten beim notwendigen weit-Fliegen in Grenzen halten.
Und so hat sich eine hochkarätige Spezialistentruppe aus Berlin auf den Weg
und ungefähr 41.000 Flugkilometer in die hintersten Winkel unseres Planeten
aufgemacht, um mit eigenen Augen dem schlimmen Klimawandel sozusagen direkt
ins Gesicht zu schauen. Was und warum, steht auf der Homepage von C. Roth
beschrieben:
Claudia Roth: [2] … Claudia Roth reiste zusammen mit Prof. Dr. Matthias
Zimmer (CDU) und Dr. Frithjof Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen) in die
besonders von der Klimakrise betroffenen Länder Bangladesch, Kiribati und
Fidschi. Dort suchte sie den Austausch mit Entscheidungsträger*innen,
Betroffenen, Wissenschaftler*innen und der Zivilgesellschaft. Die Delegation
machte sich vor Ort eindrücklich ein Bild davon, wie schon heute Millionen
von Menschen zu Vertriebenen werden, Orte und ganze Inselstaaten durch den
ansteigenden Meeresspiegel bedroht sind – und vor welch enormen
existenziellen, finanziellen und logistischen Herausforderungen die Menschen
stehen …
Diese Klimawandel-Spezialtruppe bestand demnach aus drei, besonders mit dem
Klimawandel betrauten Personen:
Frau C. Roth: Bundestags-Vizepräsidentin, ausgewiesene Abbrecherin jeglicher
seriösen Ausbildung, aber Beispiel für „gelebte“ Resozialisierungschancen im
Politikbetrieb durch Hieven in lukrative Staatsämter,
Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU): Politikwissenschaftler, Neuere Geschichte,
Völkerrecht. Vorsitzender Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe,
ordentliches Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe,
im Ausschuss für Arbeit und Soziales, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss
für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Ausschuss für Gesundheit.
Dr. Frithjof Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen): Sozialwissenschaftler,
Publizistik und Germanistik. Obmann im Unterausschuss Vereinte Nationen,
internationale Organisationen und Globalisierung, ordentliches Mitglied im
Auswärtigen Ausschuss, stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss.
Wer meint, es wäre vielleicht eine Privatreise auf Kosten der Steuerzahler
gewesen, irrt. Neben dem Drang zur Erlangung aktuellen Klima-Folgenwissens
lag eine Einladung der parlamentarischen Versammlung von Fidschi vor [1]. Wie
jeder verstehen wird, darf so etwas genau so wenig ignoriert werden, wiebeispielsweise die erwartete (und bekommene) Gratulation zum 40. Jahrestag der blutigen Revolution im Iran [11]. Schließlich legt auch die Regierung von Fidschi höchsten Wert darauf, (zur Sicherstellung der künftigen Zahlungen aus dem Klimahilfsfonds) regelmäßig von ausgewiesenen, westlichen Befürwortern der CO2-Klimakirche besucht zu werden. Um die unvermeidbaren Reise-Ausgaben zu optimieren, wurden an diese Forschungsexkursion zusätzliche, höchst strapaziöse Brennpunktbesichtigungen in Bangladesch und Kiribati angehängt, Zwischenstopps im australischen Brisbane, auf den Salomonen und Nauru waren ebenfalls erforderlich. Alles in allem eine Exkursion, die sicher niemand, außer um das Wohl des Klimas besonders besorgte und vorbereitete Parlamentarier durchführen würden. Bild 1 C. Roth wohl beim Fachsimpeln über Klimawandelprobleme. Screenshot von der Homepage [2] Das Exkursionsergebnis: Alle schlimmen Ahnungen wurden bestätigt Zurückgekommen, musste die Fachtruppe leider berichten, dass sich auf dieser Reise alle schlimmen Vorahnungen bestätigt haben. Wirklich jeder Befragte oder Mitteilsame in den bereisten Ländern wusste über schlimme Auswirkungen zu berichten. Wie schlimm es bereits ist, kann man auf der Homepage von C. Roth neben dem Textbeitrag augenscheinlich anhand einer zusätzlichen Bilderstrecke – wohl die Ausbeute dieser Forschungsexkursion – erkennen: Claudia Roth: [2] … Eines machte die Reise besonders deutlich: Die Dringlichkeit, unverzüglich global umzusteuern, das Pariser Klimaabkommen umzusetzen und die globale Erderwärmung auf 1.5°C zu reduzieren muss oberste Priorität erlangen, wenn wir das Schlimmste noch verhindern wollen. Nur durch radikalen Klimaschutz können irreversible Kettenreaktionen im Erdsystem und
damit weitreichende Auswirkungen auf die Überlebensbedingungen und die Menschenrechte weltweit verhindert werden. Zugleich benötigen die schon heute besonders betroffenen Regionen und Menschen konkrete Unterstützung in der Anpassung und der Bewältigung bestehender Schäden. Dazu ein Auszug der an den Reisebericht angehängten Belegbilder, welche die Klimawandel-Dramatik schildern: Bild 2 Auszug aus der Bildfolge zum Bericht [2]
Wenn Viele wenig Wissen, addiert es sich nicht
Es ist statistisch ableitbar, dass drei Personen mit – sagen wir einmal ganz,
ganz großzügig, je 50 % Wissen – in Summe nicht 150 %, sondern im Gegenteil,
insgesamt erheblich weniger als 50 % „Wissen“ ergeben. Denn Wissen addiert
sich statistisch nicht, sondern muss multipliziert werden. Unabhängig von der
Statistik lassen sich dafür aber auch andere Begründungen finden: Sie sind
ideologisch „vorgepolt“ und glauben unbesehen alles, was man ihnen erzählt.
Und sie blockieren sich gegenseitig dabei, eventuell an neues Wissen zu
gelangen. Und genau so ist es wohl auch gekommen.
Zudem hat diese Fachgruppe es anscheinend auch nicht für erforderlich
gehalten, sich wenigstens minimal mit Daten zu versorgen und sich fachbezogen
auf die Exkursion vorzubereiten. Als Folge konnte (und wollte) anscheinend
niemand aus dieser „Power-“Truppe Fragen stellen, welche zu wirklichen
Erkenntnisgewinnen hätte führen können.
Das fällt nicht nur dem Autor auf. Auf „youwatch“ findet sich bereits eine
Rezension, der man eigentlich nichts hinzufügen muss:
youwatch 13.04.2019: [3] Die Klimaretterin. Claudia Roth fliegt um die Welt
Der Autor macht es nur, um die Darstellungen mit Bildmaterial und
Zusatzinformationen zu den von youwatch nicht rezensierten Klimawandel-
Erkundungsorten zu ergänzen und so der „Klimawandel-Powertruppe“ (die
allerdings wohl mit Sicherheit nicht bei EIKE hineinschauen wird)
aufzuzeigen, welche Fragen man vielleicht hätte stellen können und was dann
vielleicht herausgekommen wäre.
Bangladesch
In Bangladesch ließ sich das Trio von Regierungsmittgliedern erzählen, wie
CO2-Klimawandel-geschunden das Land bereits ist, vor allem aber, dass
bestimmt alle (schon immer gewesenen Probleme) dieses flachen Schwemmlandes,
seit es einen Klimawandel-Reparationsfonds gibt, nur noch wegen der
westlichen CO2-Emission entstehen. Zwar ahnt Frau Roth selbst, dass einiges
auch eigenes Verschulden des Landes sein könnte, aber im Grunde scheint sie
wohl überzeugt davon, was und wie es ihr berichtet wurde:
Claudia Roth, Homepage: [2] In Bangladesch befinden sich 30 Prozent des
bebauten Landes in einer von Überflutungen gefährdeten Küstenregion, die 35
Millionen Menschen beheimatet. Schon heute müssen Küstenbewohner*innen ihre
Dörfer verlassen, weil die Böden aufgrund von Salzeintrag durch den
Meeresspiegelanstieg nicht mehr bestellbar sind, oder weil Fluten ihre Dörfer
buchstäblich verschluckt haben. Jeden Tag migrieren alleine 2.000 Menschen
nach Dhaka; die allermeisten von ihnen leben in den zahlreichen Slums der
Hauptstadt.
… Mit den Sunderbans sind auch die größten Mangrovenwälder der Erde und
UNESCO-Weltnaturerbe durch die Erderwärmung und fossile Energie-Abhängigkeit
gefährdet. Dabei bietet die grüne Lunge der Region den wichtigsten Schutz vor
Zyklonen im Küstengebiet. Immer häufiger auftretende Salzwasserüberflutungen
greifen die Mangrovenwälder zunehmend an; zudem wird derzeit in der Nähe des
empfindlichen Ökosystems unter Beteiligung eines Unternehmens aus Deutschland
ein Kohlekraftwerk errichtet.Nun hat der Autor zur Klimawandelproblematik bei Bangladesch ebenfalls schon einmal eine „Besichtigungstour“ durchgeführt. Allerdings vom Wohnzimmer aus und klimagünstig mittels googl: EIKE 10.05.2017: [4] Die Volkshochschule Hannover und ihre Ausstellung: Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel Daraus als Auszug eine Ergebniszusammenfassung des Berichtsteils zu Bangladesch: [4] Bangladesh geht unter: Eine immer gute Story Fragt man Menschen vor Ort (meistens sind es Aktivisten oder Regierungsvertreter), bekommt man sofort und unisono schlimmste „Tatsachen“ erzählt: Infobroschüre: [x] Bangladesch: Anstieg des Meeresspiegels und Wirbelstürme. … „Mein Name ist Shadu Charan Mondol. Ich bin 72 Jahre alt und lebe in Shingertoly am Ufer des Flusses Malancha in Bangladesch. Mein Haus steht auf dem Deich (links auf dem Foto). Es wurde schon sechsmal zerstört, weil der Deich nicht hielt. Bei Flut drückt das Meer immer weiter den Fluss hinauf. Der Wasserspiegel begann vor 60 Jahren anzusteigen, aber seit 10 Jahren steigt er schneller. Die Springfluten in Juni und Juli sind sogar noch gefährlicher: sie verursachen die höchsten Wasserstände. Wir wurden schon mehrere Male gezwungen, den Deich vom Fluss zurückzuverlegen; das ist aber ein Dauerproblem, und für eine weitere Rückverlagerung haben wir keinen Platz mehr übrig.” (März 2009) WISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND: ANSTIEG DES MEERESSPIEGELS… Der globale Anstieg des Meeresspiegels trifft Bangladesch aufgrund seiner geographischen Lage stärker als im weltweiten Durchschnitt: Der BengalSAARC Meteorological Research Council hat auf der Basis von Daten aus den letzten 22 Jahren festgestellt, dass das Meer 3 – 6 mm pro Jahr ansteigt. Zum Glück ist google unerbittlich und kann etwas Information darüber finden. Bild 7 (im Artikel Bild 9) Es lohnt immer, auf dem PSMSL-Viewer die Stations-Pegeldaten der betroffenen Länder direkt nachzusehen. Zuerst erkennt man wieder, dass meistens
ausgerechnet die „betroffensten“ Länder äußerst lückenhafte – und meist nur kurze – Datensätze haben und bei vielen gerade auch Daten der jüngeren Zeit (zumindest in öffentlich zugänglichen Datensätzen) fehlen. Bangladesch gehört dazu. Die verfügbaren Pegelverläufe sehen wie folgt aus: Bild 8 (im Artikel Bild 10) Pegeldaten der drei in der SAARC Studie genannten Stationen. Vom Autor: auf das Jahr 2000 normiert, Endpunkte durch waagrechte Linien gekennzeichnet. Quelle: PSLSM-Viewer Im Artikel wurde gezeigt, dass diese Pegel-Verlaufshinterlegungen fehlerhaft und zeitverschoben sind. Korrigiert sehen die Verläufe wie im Bild 9 aus. Eine signifikante Zunahme (über diese Zeiträume) kann nun aus den Pegeldaten nicht abgeleitet werden – nur starke Schwankungen. Bild 9 (im Artikel [4] Bild 12). Daten vom Bild 8 vom Autor durch Offset und Multiplikation, sowie Phasenverschub soweit möglich in Deckung gebracht. Bei manchen Pegelverläufen sieht man es auch direkt.
Und das zeigen auch Pegelbilder von der indischen Seite des Golfes, wo die Pegeldaten weiter reichen und besser sind.
Bild 9 Pegelverläufe auf der indischen Seite des Golfes von Bengalen (dort sind längere Zeitreihen verfügbar). Quelle: PSLSM Viewer Und die Pegel vom Pazifik, wo sie noch aktueller verfügbar sind:
Bild 10 (im Artikel Bild 14) Pegelverläufe von TUVALU, Kiribati und umliegenden Südsee-Atollen mit einem Pegelwert von Australien. Alle Verläufe auf das Jahr 2014 normiert. Grafik vom Autor anhand der PSMSL Pegeldaten erstellt Fazit Es ist demnach auch im Golf von Bengalen kein unnatürlich, verstärkter Pegelanstieg erkennbar. Auch dort gilt das Gleiche wie oft auf der Welt, wenn die bekannten Horrormeldungen erscheinen: Pegelmeldungen, so sie einmal beim IPCC, in Studien, oder einfach Zeitungsmeldungen erschienen sind, werden nicht mehr hinterfragt und der oft gemeldete Untergang erfolgt daraus als Weiterführung in Simulationen [x].
Bild 11 Pegelverlauf um Indien (und Bangladesch) nach einer
Pegelstudie von N.A. Mörner [5]
Das Meer steigt langsam, sinken tut das Land aber schnell
Es ist auffällig, dass oft in angeblich schlimm klimawandel-gebeutelten
Küstenzonen nicht das Meer überproportional steigt, sondern das Land
überproportional sinkt. Schon mehrfach wurde darüber berichtet [12]
[13].Ursachen können eine Tektonik sein, häufig ist es aber auch exzessive
Wasserentnahme aus sumpfigen Küstenstreifen. Dieses Sinken kann bis zu 20 mm
im Jahr betragen und damit das 5 … 10-Fache des Meerespegelanstiegs. Neu ist,
dass man dafür durch einfaches Melden an bestimmte, westliche Staaten
problemlos den Klimawandel und darüber den reichen Westen verantwortlich
machen kann. Und wie man sieht, wird vor Ort anscheinend über Alles und
Jedes, aber partout nicht über Solches gesprochen.
Denn im Schwemmland von Bangladesch ist es ebenso:
[7] Sea level rise in Bangladesh is higher than the mean average rate of
global sea level rise over the past century, because of the effects of
tectonic subsidence
kaltesonne: [10] So berichtete 2013 der Geologe Till Hanebuth über Ergebnisseaus dem Deltabereich Bangladeschs. Sein Team fand natürliche Absenkungsraten
von mehr als 4 Millimeter pro Jahr. Diese Rate ist deutlich höher als der
klimatisch-bedingte Meeresspiegelanstieg …
[5] Nils Axel Mörner, 2010: SEA LEVEL CHANGES IN BANGLADESH NEW OBSERVATIONAL
FACTS
Auch sonst „das Übliche“, nur kein Klimawandel
[8] Durchschnittlich vier Bengalen-Zyklone treffen jährlich die Küsten
Bangladeschs und Indiens (A). Besonders häufig sind sie im August–September;
ihre Hauptzugbahnen sind dann der eng schraffierte Bereich; die selteneren
Zyklone im Oktober–November beeinträchtigen überwiegend die Östküste Indiens
(weit schraffierter Bereich). Vor allem im Mündungsgebiet von Ganges und
Brahmaputra sind die Schäden hoch: Das Gebiet liegt sehr tief, so dass die
Sturmfluten weit landeinwärts dringen können; der Rückstau in den Flüssen
lässt das Land außerdem „von hinten“ ertrinken.
Die Mangrovenwälder … waren für Bangladesch lange Zeit der wirksamste Schutz
vor den Sturmfluten, die durch die Bengalen-Zyklone ausgelöst wurden und mit
verheerenden Überschwemmungen und starker Küstenerosion einhergingen. Ihre
Abholzung ließ das Ausmaß der Schäden um ein Vielfaches ansteigen.
[14] … Die Überschwemmungen werden verstärkt durch den Holzeinschlag im
Mangrovenwald und im Khasigebirge. Die Ausweitung der landwirtschaftlichen
Anbauflächen durch Brandrodung hat an ganzen Bergflanken zu Kahlschlägen
geführt. Die Regenmassen der Sommermonate spülen dort den Boden ab. Früher
versickerten sie allmählich im Waldboden, und das schützende Blätterdach
verminderte den Aufprall. Der Boden speicherte die Feuchtigkeit und gab sie
in trockeneren Monaten ab. Heute lagert sich der abgespülte Boden als
Sediment in den Flussarmen des Deltas ab. Die Schlammfracht erhöht die
Flusssohle und die Ufer. Bei den großen Abflussmengen nützen Dämme daher nur
wenig; gewaltige Überschwemmungen sind die Folge …
In einem alten WIKIPEDIA Eintrag konnte man es ebenfalls lesen. Inzwischen
wurde dieser durch einen alarmistisch getexteten ausgetauscht:
Wikipedia: Nach den gängigen Szenarien ist jedoch ein wesentlich geringerer
Meeresspiegelanstieg zwischen 18 und 59 cm wahrscheinlich; seine Folgen
lassen sich mit effektiven Küstenschutzmaßnahmen, deren Kosten etwa 0,1 % des
BIP betragen, beherrschen.[6] Nach neuesten Untersuchungen hat sich die Fläche
des Landes während der letzten 32 Jahre im Schnitt um 20 km² pro Jahr
vergrößert.
[9] … Zu den schwerwiegendsten Umweltproblemen des Landes gehört die
Vergiftung von Grundwasser mit dem Halbmetall Arsen, von der etwa 10-20
Millionen Menschen in den Grenzregionen zu Indien betroffen sind. Obwohl hohe
Konzentrationen des Giftes sofort tödlich wirken, ist der Großteil der
betroffenen Menschen einer schleichenden Vergiftung ausgesetzt, die sich
anfänglich durch Hautausschlag und Magenprobleme äußert. Zwar existieren über
die Ursachen der Kontaminierung unterschiedliche Angaben, fest steht aber,
dass es sich um eine Menschen gemachte Katastrophe handelt. Überdüngung und
der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln werden ebenso genannt wie illegale
Abfallentsorgung der Schwerindustrie nahe der indischen Grenze. Andere
Experten nennen das Auswaschen von arsenhaltigen Gesteinsverbindungen aus
tief liegenden Bodenschichten, auf deren Niveau der Grundwasserspiegelinfolge des wachsenden Wasserkonsums abgesunken ist.
Ein weiteres Problem mit nicht nur ökologischer, sondern auch
außenpolitischer Dimension ist der Farakka-Staudamm. Der 1974 fertig
gestellte Damm liegt im indischen Westbengalen nur 18 km von der Grenze zu
Bangladesch entfernt. Seit seiner Inbetriebnahme führte der Baral, ein
Seitenarm des Ganges, in der Trockenzeit acht- bis elfmal weniger Wasser als
zuvor. In der Folge traten im Südwesten von Bangladesch regelmäßig Dürren
auf, die Böden versalzten und die Fischbestände gingen zurück. In den
Sunderbans wurde die Vegetation unwiderruflich geschädigt …
Dissertation: [15] … In Bangladesch führte die Errichtung des Farrakka
Staudammes dazu, dass die Wassermenge im Ganges in den Wintermonaten der
Jahre 1975 bis 1988 um durchschnittlich 44 Prozent zurückging150 (siehe Foto
4). Das wiederum führt in Bangladesch zum stellenweise dramatischen Absinken
des Grundwasserspiegels, zu Problemen bei der Bewässerung und – was
vermutlich am problematischsten ist – zum Rückstau und Eindringen von
Salzwasser in die Ganges-, Padma- bzw. Meghnamündungen.
Wenn mit Einsetzen des Sommermonsuns die Wassermassen in den Flüssen
anschwellen, öffnet Indien am Ganges/Padma die Schleusen des
FarakkaStaudamms. Die Überschwemmungssituation in Bangladesch wird dadurch in
beträchtlichem Maße zusätzlich verschärft. Dies trifft die Menschen im Lande
unvorbereitet, denn es gibt bezüglich der Dammöffnung keinerlei Absprachen
und Informationsaustausch zwischen Indien und Bangladesch.
Jährlich 5 m, bei Extremen sogar bis zu 9 m hohe Flutwellen
waren schon immer, 1,5 … 2 mm/pa Pegelanstieg sind aber das
Problem …
Und gegen diese 1,5 … 2 mm/pa hat der verantwortliche, reiche Westen
Billiarden EURos zur CO2-Vermeidung auszugeben und 100 Milliarden EURos
jährlich an Reparation zu leisten.
Um zu veranschaulichen, welcher Schwachsinn hinter der CO2-Vermeidung zur
(angeblich damit möglichen) Reduzierung von Überschemmungen in Bangladesch
steckt, ein Pegelvergleich:
Dissertation: [15] … Der folgenschwerste Zyklon in der jüngeren Geschichte
des Landes traf die Küste im November 1970. Damals kamen rund eine halbe
Million Menschen in einer bis zu neun Meter hohen Flutwelle ums Leben.
Die Höhenanagaben zu Flutwellen variieren stark. Bis zu 5 m für starke
Zyklone scheinen aber „normal“ zu sein. Danach ergibt sich grafisch der
folgende Vergleich:
Bild 12 Pegelvergleich Flutwellen und natürlicher Meerespegel-Anstieg
bis 2100 im Golf von Bengalen. Grafik vom AutorIn der Dissertation ist auch etwas zu den Überschwemmungen selbst gesagt
(Anmerkung: Obwohl in dieser Dissertation fast nur Extremereignisse
beschrieben und analysiert werden, kommt der Begriff „Klimawandel“ darin
nicht vor):
Dissertation: [15] … Auf der Basis dieser statistischen Daten wird eine
langfristige Entwicklung deutlich. Es zeigt sich, dass die Variabilität der
Überschwemmungsintensitäten seit den 1970er Jahren sehr zugenommen hat, d.h.,
dass einerseits die Überschwemmungen häufiger fast ganz ausblieben, es
andererseits wenige extrem starke Überschwemmungen (v.a. 1987, 1988, 1998 und
2004) gab. Diese Entwicklung könnte durch eine höhere Variabilität der
Niederschläge hervorgerufen sein. Ein weiteres Erklärungsmuster ist nach
HOFER der Bau von Dämmen, der in Bangladesch nach der Unabhängigkeit in den
1970er Jahren stark forciert wurde. Dies würde bedeuten, dass die baulichen
Maßnahmen einerseits zu einem Rückgang durchschnittlicher, für die
Landwirtschaft wichtiger Überschwemmungen geführt haben, dass andererseits
aber das Auftreten besonders starker Überschwemmungen durch den Bau von
Dämmen nicht verhindert werden konnte oder sogar begünstigt wurde.
Überdies sind durch die rapide Bevölkerungszunahme die
überschwemmungsgefährdeten Gebiete in Bangladesch heute weitaus dichter
besiedelt als Mitte des 20. Jahrhunderts. Dementsprechend stiegen auch die
Anzahl der von Überschwemmungen betroffenen Personen sowie der
volkswirtschaftliche Schaden für das Land permanent an und steigen auch
weiterhin …
Nun noch das Bevölkerungswachstum, und eine weitere Ursache für viele der
geschilderten Probleme (wie sie auch in der Dissertation [15] gelistet sind)
werden klar.
Bild 13 Bangladesch Bevölkerungsdaten. Quelle:
http://www.pdwb.de/kurz_ban.htm
Die Bewertung der Expertentruppe vom Bundestag
Das Expertenteam mit Claudia Roth weiß aber, dass das alles falsch sein muss,
zumindest nicht Hauptursache(n) sein kann, beziehungsweise nicht sein darf.
Denn erzählt wurde ihnen doch, dass es der Klimawandel und damit die
alleinige Schuld des Westens ist. Und wirklich findet sich vor den wachsamen
Argusaugen des Teams ein ganz aktuelles Corpus Delicti. Das kann zwar noch
nicht am Wandel schuld sein, aber bald wird es diesen mit Sicherheit
verstärken:
Cladia Roth: [2] … zudem wird derzeit in der Nähe des empfindlichenÖkosystems unter Beteiligung eines Unternehmens aus Deutschland ein
Kohlekraftwerk errichtet …
Damit will dieses Expertenteam wohl mitteilen: Warum bauen diese Depperla
noch altertümliche Kraftwerke! Jeder weiß doch, dass moderner Strom in jeder
gewünschten Ausführung durch Zertifikate übers WEB zur Steckdose kommt. Und
welche schlimme Deutsche Firma mischt da mit? die werden wir nach der
Heimreise gehörig an den Pranger stellen.
Die weiteren Erklärungen, warum C. Roth sich dank persönlichem Augenschein
absolut sicher ist, dass Bangladesch von uns Klimawandel-Reparationszahlungen
zu bekommen hat, bitte selbst nachlesen [2].
Fidschi
Zu den Südseeatollen gibt es bereits so viele Analysen, welche zeigen, dass
diese bisher keinesfalls aufgrund eines AGW-Klimawandels unterzugehen drohen,
dass eine neue Darstellung sich erübrigt.
EIKE 16. November 2017: Nochmals Fidji, die eher aufsteigenden, als
untergehenden Atolle
EIKE 20.12.2016: Der Klimawandel wird bildlich gesprochen immer schöner, die
Daten darüber nicht
EIKE 03.11.2017: Das Wochenende, an dem die Welt (wieder) begann unterzugehen
EIKE 27. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür
umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung
(Teil 2)
EIKE 08.06.2017: Crashinformation zu den „untergehenden“ Pazifikinseln, Teil
2: Zusatzinformationen
Und nun lesen, was die Besichtigung vor Ort für die Experten „ergeben“ hat:
Claudia Roth, Homepage: [2] … Der Besuch des aus 33 Atollen bestehenden
Kirbati zeigte die buchstäbliche Fragilität der kleinen Inselstaaten durch
den ansteigenden Meeresspiegel. Die höchste Erhebung des Hauptatolls liegt
nur drei Meter über dem Meeresspiegel, das Atoll ist oft nur wenige Meter
breit und wirkt wie ein dünner Strich inmitten gewaltiger Wassermassen. Kam
die „King-Tide“ früher nur maximal einmal im Jahr, rechnen die Bewohner*innen
inzwischen fast monatlich mit starken Fluten. Das Überleben Kiribatis und die
Bewohnbarkeit der Atolle hängt damit maßgeblich von den Anstrengungen der
Weltgemeinschaft ab, die Erderwärmung auf 1.5°C zu reduzieren.
Gleiches verdeutlichte auch der Außenminister Fidschis, Inia Seruiratu. Die
Veränderungen klimatischer Verhältnisse hin zu mehr Regen, mehr Überflutungen
und häufigeren Sturmfluten seien auch auf Fidschi deutlich spürbar.
Und was nicht nur der Autor, sondern auch andere sich dazu zu sagen trauen:
youwatch: [3] … Vergessen hatte Claudia Roth offenbar, daß es im Herbst 2017
eine Klimaschutzkonferenz in Bonn gegeben hat, bei der offensichtlich wurde,
daß die Fidschi-Inseln mitnichten vom gewaltigen Ozean überspült werden. Auf
der Fidschi-Insel Ono mußte zwar bspw. das Dorf Narikoso nach „weiter oben“
umziehen, weil es direkt am Strand ein bißchen feucht und ungemütlich
geworden war. Aber man hätte dort einfach vorher den Mangrovenwald nicht
roden sollen, um Platz für das Dorf am Strand zu schaffen. In der Folge
erodierte nämlich der Boden und wurde weggespült. Das Dorf mußte deswegen
„höhergelegt“ werden, was auch „nachhaltig“ möglich gewesen ist, da die Inseletwa 300 Meter hoch ist. Dafür, daß die Bewohner ohne Küstenschutzmaßnahmen direkt am Pazifik siedeln wollten, konnte das böse Weltklima gar nichts. Ob es der grünen Claudia wohl jemand erzählt hat, als sie vier überaus lehrreiche Tage lang auf Steuerzahlers Kosten in dem Schnorchler- und Taucherparadies verweilte? … Oder war die irrtümliche Reise dem Versäumnis eines wissenschaftlichen Mitarbeiters der grünen Bildungsbeflissenen geschuldet, der vergessen hatte, auf einen SPIEGEL-Artikel vom Juni 2012 zu verweisen, der sich mit dem Rätsel der versinkenden Inseln beschäftigte? Der SPIEGEL berichtete damals, Geologen und Sprachforscher aus Frankreich hätten das Südseeparadies erkundet, nachdem die Vereinten Nationen dort die ersten Klimaflüchtlinge der Welt verortet habe. Recht eigentlich sei das Absinken der tektonischen Erdplatte das Problem, auf der die Inseln des Südpazifiks liegen, hieß es. Die Fidschi- Inseln sind größtenteils vulkanischen Ursprungs und der Pazifik ist ein tektonischer Raum mit zahlreichen Erdbeben. Das kommt von der westlich von den Fidschis gelegenen „Australischen Platte“, die sich unter die östliche „Pazifische Platte“ schiebt. Die Fidschi-Inseln liegen ganz in der Nähe der Nahtstelle dieser beiden Kontinentalplatten. Das wird es wohl sein, was den Eindruck eines „Anstieg des Meeresspiegels“ verursacht. Ganz unzweifelhaft braucht man schon jemanden, der gestrickt ist wie Claudia Roth, um ihm weiszumachen, daß das, was er auf den ersten Blick sieht, auch die Ursachen hat, die er als erstes unterstellt. Dazu eine Ergänzung aus [16], die zeigt, wie sich tektonische Bewegungen (durch Erdbeben) auf den Tidenpegel auswirken, und wie daraus dann offiziell ein falscher Pegel-Anstiegstrend ausgewiesen wird (den die dadurch „geschädigten“ – mindestens ganz kurz davor stehenden – Regionen dann dem Westen “um die Ohren hauen“. [16], Pegeldarstellung der NOAA. Diese zeigen immer die Rohdaten ohne isostatische Korrekturen. Ausgewiesen werden +5,04 mm/pa Pegelanstieg seit 1993.
Bild 14 Guam, Apra Harbour, Tidenpegelbild der NOAA Nun die Analyse der gleichen Rohdaten mit einer sorgfältiger durchgeführten Sichtung und Beachtung der isostatischen Verzerrungen durch mehrere Erdbeben. Das Ergebnis sind anstelle der bei der NOAA angegebenen, steigenden 5,04 mm/yr seit 1992, fallende Pegelstände von -1,15 mm/pa seit 1999: Bild 15 Die Pegel von Bild 13 mit Darstellung der Pegelverzerrung durch Erdbeben (Landsenkungen). [x] Parker & Ollier (2018), Figure 3 Parker & Ollier (2018): … The relative sea levels have been continuously reducing from January 1948 to August 1993 at a rate of -1.08 mm/year. Since January 1999, the sea levels have been continuously falling at a rate of -1.15 mm/year. Praktisch alle Pazifikatolle (und teils auch die großen Inseln) liegen auf
der riesigen Kontinental-Bruchzone des Pazifischen Feuerrings und damit auf
einer hyperaktiven Erbebenzone (siehe Japan mit seinen vielen, extremen
Erdbeben und Erdbeben-bedingte Tsunamis).
Man beachte, dass die Angabe der NOAA als Begründung zur CO2-
Vemeidungspflicht angezogen werden; Billiarden EUR sinnloser Ausgaben (auch)
wegen Statistik- und Analysemängeln, die seit vielen Jahren von den
regelmäßig 30. bis 50.000 „Klimazirkus-„ Teilnehmern nicht bemerkt werden
(wollen).
Gleiche Orte, vollkommen verschiedene Bewertungen
Die Problembewertung des Autors sollte für jeden offensichtlich sein, doch
nochmals in Kurzform: Eine CO2– Vermeidung als Lösung der vom Expertenteam
des Bundestags geschilderten Probleme dürfte der größte, kollektive
(technische) Schwachsinn dieses Jahrhunderts sein. Dass dieser Schwachsinn
inzwischen auch von Kindern gefordert wird, ändert an der Tatsache nichts.
Doch nun die Bewertung des Expertenteams, ausgedrückt durch C. Roth:
Claudia Roth, Homepage: [2] …Die Reise hat deutlich gezeigt: Die Realität vor
Ort lässt es nicht zu, die Klimakrise weiterhin kleinzureden, geschweige
denn zu leugnen, oder die Hände in den Schoß zu legen. Die Menschen vor Ort
haben große Erwartungen an die Industriestaaten und an Deutschland: Sie
erwarten hohe Anstrengungen zur Eindämmung der Klimakrise und tatkräftige
Unterstützung bei bestehenden Schäden durch die Hauptverursacher dieser
menschgemachten Krise. Und sie erwarten einen würdevollen und gerechten
Umgang mit denjenigen Menschen, die am wenigsten zur Klimakrise beitragen und
dennoch im Kontext dieser Krise gezwungen sind, sich ein neues Zuhause zu
suchen. Der Handlungsbedarf ist dringend. Neben dem radikalen Kampf gegen die
Klimakrise muss es deshalb unsere Aufgabe sein, die betroffenen Staaten darin
zu unterstützen, effektive und würdevolle Lösungen vor Ort zu entwickeln. Es
ist eine Frage historischer Klimagerechtigkeit, dass wir in den
Industriestaaten nicht weiter den Kopf in den Sand stecken, sondern
Verantwortung übernehmen.
Es bleibt nur eine Erkenntnis: Das Internet taugt nichts. Darüber bekommt man
vollkommen falsche Informationen. Nur Expertenteams, die sich die Reisen
leisten dürfen, gelangen an das wirkliche Wissen.
Dies hat auch ein (wohl vergleichbares) Expertenteam eines Öffentlich
Rechtlichen bestätigt.
EIKE 24. April 2019: Kiribati versinkt wieder, das ist professionell
recherchiert
Vielleicht war es doch nur eine „wissenschaftlich“ verbrämte
Lustreise
Beim Betrachten der Bilder aus dem „Bericht“ von C. Roth [2] kommt zumindest
der Autor definitiv nicht zu dem Schluss, dass sich darin stichhaltige Belege
für einen CO2-bedingten, schon schlimm gewordenen Klimawandel fänden. Eine am
Meer gelegene Müllhalde gehört sicher nicht dazu. Aber man sieht sehr wohl,
dass diese „Powertruppe“ von Experten wohl überall freundlichst empfangen undhofiert wurde. Und damit kommt man zu einem Punkt, der Deutschlands Klimahysterie durchzieht: Die Verbrüderung mit solchen Gruppen im In- und auch Ausland, welche möglichst laut und vehement von Deutschland CO2-Reparationen fordern. Die ehemalige Umweltministerin, Frau Hendricks tat sich dabei besonders und hemmungslos hervor [17], wie man sich unter Jubel mit Aktivisten verbündet, die nur an eines wollen: Geld aus Deutschland, und das bedingungslos, da es ja CO2-Reparationszahlungen sind. Einleuchtend ist: wer alleine, oder als Delegation mit hohen Geldversprechungen im Rucksack zu solchen „Klimawandel-“ betroffenen Regierungen reist und deren Forderungen wohlwollend und vorbeugend ohne irgend einen sachlichen Einwand automatisch bestätigt mit nach Hause nimmt, ist sofort ein guter Freund und wird hinten und vorne nur noch „gebauchpinselt“. So lässt sich eine solche Reise bestimmt exklusiv genießen. Schon den Start, aber auch das viel, viel dickere Ende bezahlt ja das Volk. Anbei ein Link zu einem netten Artikel, der das Thema ebenfalls aufs Korn nimmt: Achgut: Ich bin für Klimawandel. Leben Sie wohl. Quellen [1] The European, 22.04.2019: Claudia Roth, die grüne Heuchelei und die Flugreisen [2] Claudia Roth, Homepage 12.04.2019: Globale Verantwortung für existentiell durch die Klimakrise bedrohte Menschen und Regionen: Reise nach Bangladesch, Kiribati und Fidschi [3] youwatch 13.04.2019: Die Klimaretterin. Claudia Roth fliegt um die Welt [4] EIKE 10.05.2017: Die Volkshochschule Hannover und ihre Ausstellung: Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel [5] Nils Axel Mörner, 2010: SEA LEVEL CHANGES IN BANGLADESH NEW OBSERVATIONAL FACTS [6] EIKE 27.Mai 2011: Der Große Schwindel mit dem Meeresspiegel – Es gibt keinen alarmierenden Anstieg des Meeresspiegels [7] European Parliament 2007: DG INTERNAL POLICIES OF THE UNION Policy Department Economic and Scientific Policy Climate Change Impacts and Responses in Bangladesh [8] Petermanns Geographische Mitteilungen, 143, 1999, Helmut Brückner: Küstensensible Geo- und Ökosysteme unter zunehmendem Stress [9] Südasien Info: Umweltprobleme [10] kaltesonne, 19. Februar 2015: Flussdeltas in Indien und Bangladesch saufen ab: N24 lässt Küstenabsenkung als Folge der Sedimentverfestigung als
wichtigsten Grund unerwähnt [11] Der Tagesspiegel: Iran Steinmeier schickte Glückwünsche zum Jahrestag der islamischen Revolution [12] EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen [13] EIKE 31.12.2018: Verwirrter Lauterbach: Klimawandel am Vulkanausbruch schuld. Nachtrag [14] Dierke: Bangladesch – Überschwemmungen [15] Institut für Agrarpolitik, Marktforschung und Wirtschaftssoziologie, Universität Bonn Lehrstuhl für Wirtschaftssoziologie, Dissertation 2005: Leben mit der Überschwemmung im ländlichen Bangladesch Die Vulnerabilität der betroffenen Menschen und Perspektiven für eine angepasste Entwicklung [16] EIKE 27. April 2018: SOS Südsee – Der Ozean steigt nicht übernatürlich, dafür umso stärker die Propaganda in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (Teil 2) [17] EIKE 18.10.2016: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln? Abkühlung der Hysterie bzgl. globaler Erwärmung Zunächst darf ich der Leserschaft versichern, dass ich kein Klimawandel- „Leugner“ bin. Niemand bestreitet, dass sich das Klima ständig geändert hat seit dem Ende der letzten großen Eiszeit vor 12.000 Jahren. Ich habe genügend wissenschaftliche Literatur durchgearbeitet, um der gut dokumentierten Ansicht zu folgen, dass unser Planet die Mittelalterliche Warmzeit MWP (950 bis 1250) und die Kleine Eiszeit LIA (1550 bis 1850) durchlaufen hat. Auch bin ich darüber informiert, dass solare und ozeanische Zyklen das globale Klima gesteuert haben. Die NASA schreibt jetzt von signifikanten Änderungen der globalen Temperatur. Der NASA (und anderen) zufolge gab es auf dem Globus einen persistenten Erwärmungstrend im vorigen Jahrhundert von 1911 bis 1940. Dann kehrte sich dieser Trend um, und bis 1970 erfolgte Abkühlung (1). Jetzt berichtet die NASA, dass die Temperatur während der letzten 10 Jahre um 0,31°C gestiegen sei und dass sich dieser Trend unterscheidet von den 0,31°C Erwärmung, welche die NASA für die dreißiger Jahre nennt (2). Aber bei näherem Betrachten der Daten und Verfahren der NASA sollte jedweden Leser skeptisch hinsichtlich der darin genannten Ergebnisse machen.
Festlands-Temperaturen Es stellt sich heraus, dass es über lange Zeiträume tatsächlich ziemlich schwierig ist, Temperaturänderungen konsistent zu messen. Die Probleme ergeben sich aus Änderungen des Messverfahrens (damals Quecksilber- Thermometer, heute Thermistoren) sowie Änderungen der Umgebung der Messpunkte. Verdeutlichen lässt sich dieses Problem am Love Field Airport in Dallas, wo mittlere Temperaturen monatlich seit 1940 gemessen werden. Im Verlauf dieser Zeit mutierte dieser Airport von einem kleinen Flughafen nahe einer kleinen Stadt (3) zu einem großen urbanen Flughafen mit 200 Flugbewegungen täglich. Diese Änderungen haben den Flughafen massiv erwärmt. Da ist es kein Wunder, dass die gemessenen Temperaturen dort seit 1940 einen Aufwärtstrend um etwa 1,6°C aufweisen (4) Aber wenn wir uns die Temperaturen in Centerville in Texas anschauen – erheblich weniger von Landverbrauch-Änderungen betroffen – sehen wir den gegenteiligen Trend. Die mittlere gemessene Temperatur in Centerville zeigt einen abnehmenden Trend und liegt jetzt um ca. 0,2°C unter dem Wert im Jahre 1940 (5).
Als Folge dieses städtischen Wärmeinsel-Effektes haben Wissenschaftler auf der ganzen Welt nach ,naturnahen‘ Wetterstationen gesucht (oder sie konstruiert), um Temperaturänderungen besser erfassen zu können. Diese Stationen befinden sich in Gebieten, in denen keine städtischen Entwicklungen vonstatten gegangen sind und dies auch nicht zu erwarten sind. An diesen Stationen zeigen sich keine bedeutsamen Änderungen der gemessenen Festlands- Temperaturen. Die besten Daten kommen von der NOAA, welche im Jahre 2002 114 ländliche Temperatur-Messpunkte in den USA einrichtete. Beim Betrachten derselben erkennt man keinen persistenten Anstieg der US-Temperaturen (6). Tatsächlich war das Jahr 2018 um etwa 0,2°C kühler als die ersten beiden Jahre mit Messungen. Februar und März zusammen waren der kälteste Zeitraum von zwei Monaten, der jemals vom USCRN aufgezeichnet worden war. Monatliche Temperaturänderungen an USCRN-Stationen Und nicht nur in den USA bleiben die Temperaturen in ländlichen Gebieten stabil – vielmehr ist das auf dem gesamten Globus so. Jeder Temperaturanstieg verschwindet, wenn Änderungen des Landverbrauchs eliminiert werden. Hier folgen Temperatur-Graphiken aus ländlichen Gebieten in den Niederlanden, in Irland, Chile, der Antarktis, Japan (7) und China (8):
Außerdem sind es Klimawissenschaftler selbst, welche die von der NASA herangezogenen globalen Festlands-Temperaturdaten in Frage stellen. 17 führende Klimawissenschaftler (darunter welche von der NOAA) haben jüngst eine gemeinsame Studie erstellt, in der sie nach einem neuen Netzwerk globaler Wetterstationen rufen, in welchen „mangelhafte Messungen und flächendeckende Änderungen bei den Mess-Netzwerken und Verfahren vermieden werden“ (9).
Aber selbst diese Bemühungen, Temperaturänderungen messtechnisch zu erfassen, könnten nicht ausreichen – sogar die ,naturnahen‘ USCRN-Temperatur-Messpunkte sind weiterhin in Richtung höherer Temperaturen durch Änderungen des Landverbrauchs betroffen. Beispiel: Neben einem USCRN-Messpunkt bei der University of Rhode Island wurde ein Parkplatz und eine Straße gebaut (10). Prompt kam es an diesem Messpunkt zu einer Erwärmung um 0,34°C (11)(12): Ozean- und Satelliten-Temperaturmessungen Die NASA-Schätzungen der globalen Temperaturen stützen sich auch stark auf Schätzungen der Temperaturen im Ozean und der Luft darüber. Ozean- Temperaturen wurden über all die Jahre mit höchst inkonsistenten Verfahren gemessen (mit Eimern von Schiffen aus, in in Schiffsmotoren einströmendem Kühlwasser, Bojen und jüngst Satelliten). Zusätzlich zu den technischen Änderungen bei den Messungen gibt es kurzfristige jährliche Ozean-Zyklen wie etwa El Nino/La Nina sowie langfristige (multidekadische) Zyklen wie die Pacific/Atlantic Decadal Oscillations. All diese beeinflussen die Wassertemperatur in vielen Tiefenstufen über Jahrzehnte. Ein kürzlich erschienener Report von UC San Diego beschrieb das Problem: „die Bestimmung von Änderungen der mittleren Temperatur in allen Ozeanen der Welt hat sich als fast unmöglich erwiesen wegen der Verteilung unterschiedlicher Wassermassen“ (13). Angesehene Klimawissenschaftler nehmen die Herausforderung der Messungen in den Ozeanen auf und kamen zu Ergebnissen, die sich sehr von den Ergebnissen im NASA-Report unterscheiden. Satellitenmessungen von der University of Alabama zeigen einen Anstieg der Lufttemperaturen über den Ozeanen seit 1980 (dem Ende der jüngsten Abkühlungsperiode), jedoch nur um 0,13°C pro Dekade (14). Beide wesentlichen Messreihen von Satelliten zeigen Temperaturen, die derzeit niedriger liegen als im Jahre 1998, wenngleich mit unterschiedlich starker Abweichung (15). Der Ozeanograph Carl Wunsch von der Harvard University schätzte, dass die mittlere Temperatur in den Ozeanen von 1994 bis 2013 um 0,02°C gestiegen war (16). Das Scripps Institute of Oceanography schätzte den Temperaturanstieg in den Ozeanen während der letzten 50 Jahre auf 0,1°C. Die Wissenschaft und die Historie der Messung von Ozean- Temperaturen ist alles andere als ,settled‘, und es gibt viele glaubwürdige Schätzungen, dass sich die Ozean-Tempeaturen keineswegs rapide ändern oder
auch nur ansatzweise in der Nähe der von der NASA geschätzten Rate steigen. Zurück zur Temperaturschätzung der NASA Bei ihren globalen Temperatur-Abschätzungen steht natürlich auch die NASA vor all diesen Problemen und noch weiteren. Es gibt in vielen Teilen der Welt kaum zuverlässige Daten im globalen Maßstab (Afrika, Naher Osten). Viele der historischen Daten waren von Änderungen des Landverbrauchs sowie Änderungen der Messverfahren betroffen. In ihrem Bemühen, diese Probleme anzugehen, hat die NASA die Messpunkte und Verfahren drastisch geändert, welche man anwendet, um Temperaturen während der letzten Jahrzehnte abzuschätzen (17). Einige Beobachter fragen sich, ob die neuen Messpunkte und Verfahren das gleiche Muster aufweisen würden wie es bei den ursprünglichen Verhältnissen der Fall gewesen wäre. Die NASA hat nicht nur die Messpunkte adjustiert, deren Angaben sie verwendet hatte, sondern auch die Daten selbst, welche in ihren Schätzungen eingehen (18). Hier sind einige Beispiele gelistet, und zwar vom Flughafen Darwin in Australien sowie Reykjavik in Island. Sie zeigen die großzügigen Änderungen der Daten, welche die NASA übernommen hat (19):
In diesen Graphiken sollte man viele problematische Elemente beachten: 1) Die nicht adjustierten Daten zeigen während der letzten 80 Jahre an diesen Punkten keine Erwärmung 2) Die nicht adjustierten Daten werden so schwach dargestellt, dass der Graph kaum zu erkennen ist. Warum zeigt die NASA diesen auf derartige Weise? 3) Die NASA änderte jeden Datensatz dahingehend, dass es in der Vergangenheit kälter war – die „adjustierten, bereinigten“ Daten sind kühler als die „nicht adjustierten“ Daten – und die „homogenisierten“ Daten sind noch einmal kühler. Eine kältere Vergangenheit erlaubt es der NASA zu behaupten, dass die gegenwärtigen Temperaturen dramatisch höher liegen. Die NASA hat die Daten dieser Messpunkte „adjustiert, bereinigt und homogenisiert“, ebenso wie tausende anderer Daten auch, um den Datensatz zu erzeugen, den die NASA heranzieht. Dann fügt sie noch Satellitendaten hinzu und bringen ein Gitternetz-Verfahren an, bis sie schließlich mit einem finalen Ergebnis der Temperaturänderung aufwartet. Unnötig zu sagen, dass die Änderungen der NASA Gegenstand beträchtlicher Diskussionen – innerhalb der klimawissenschaftlichen Gemeinschaft, der Gemeinschaft der Klima-„Skeptiker“ und sogar innerhalb der NASA selbst (20) sind. Die „nicht adjustierten“ Rohdaten wurden bedeutend adjustiert (21). Die Satelliten-Messungen sind dem Klimaforscher bei Berkeley Earth Zeke Hausfather zufolge sehr kontrovers: „Falls man Adjustierungen nicht mag, sollte man die Satelliten-Aufzeichnungen nicht heranziehen“ (22). Ein Hauptproblem besteht darin, dass die mittleren Adjustierungen zwischen Roh- und Enddaten erheblich nur in eine Richtung vorgenommen worden waren – die Adjustierungen lassen die Vergangenheit kälter werden – wodurch die gegenwärtigen Temperaturen im Vergleich wärmer daherkommen (23). Die NASA selbst ist offenbar nicht glücklich mit ihren derzeitigen Formeln und plant, demnächst mit einer vierten Version von „Adjustierungen“ aufzuwarten (24). Andere Indikatoren der globalen Temperatur
Die Debatte um Temperatur-Adjustierungen und Schätzungen seitens der NASA können rasch in mathematische Manipulationen ausarten, die weit über diesen Beitrag hinausgehen. Wissenschaftler diskutieren über Änderungen der globalen Temperatur mit einer Größenordnung von einem Prozent oder einem Grad Celsius. Glücklicherweise gibt es aber noch eine Vielfalt anderer Klima-Indikatoren, mittels welcher man Temperaturänderungen erkennen kann. Der von der NASA befürworteten Theorie zufolge haben die Menschen seit über 70 Jahren den Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre zunehmen lassen (25) – und dieses zusätzliche CO 2 hat zu nachweislich höheren Temperaturen geführt, welche wesentliche Aspekte des globalen Klimas beeinflussen. Zum Glück für unseren Planeten gibt es keine Hinweise auf Änderungen der großräumigen Klima-Indikatoren, die sich mit der Temperatur ändern. Hier folgen einige Beispiele: ● US-Festlandstemperaturen: Im Jahre 1986 erklärte James Hansen vor dem Kongress, dass ein steigender CO2-Gehalt in den USA bis zum Jahre 2020 einen Temperaturanstieg um drei bis vier Grad verursachen würde (26). Diese Prophezeiung war spektakulär falsch – die Temperaturen haben sich, wenn überhaupt, nur um einen Bruchteil verändert: ● Anstieg des Meeresspiegels: Die NASA (und später auch Al Gore) haben klargestellt, dass auf einem wärmeren Planeten Eis schmelzen und die Meere sich ausdehnen würden – mit einem Anstieg bis zu 1,20 m bis zum Jahre 2050. Ein beschleunigter Anstieg würde potentiell küstennahe Städte überfluten. Aber die NOAA stellt eindeutig fest, dass eine Beschleunigung des Anstiegs seit Beginn von Messungen nicht festzustellen ist (29). Falls ein sich erwärmender Planet den Meeresspiegel beschleunigt steigen lassen soll, aber eine solche Beschleunigung nicht festzustellen ist – dann scheint es vernünftig anzunehmen, dass sich der Planet nicht erwärmt:
● Hurrikane und andere nachteilige Wetterereignisse: Zu Beginn dieses Jahrhunderts erklärten uns Klimawissenschaftler, dass es eine Zunahme von Hurrikanen aufgrund der höheren Wassertemperatur im Ozean geben werde. Stattdessen war eher das Gegenteil der Fall: von 2006 bis 2016 traf kein einziger Hurrikan das US-Festland (30). Tatsächlich hat die Aktivität tropischer Wirbelstürme während der letzten 50 Jahre keinerlei Trends bzgl. Häufigkeit und Stärke gezeigt (31). Außerdem meldete das IPCC im Jahre 2013, dass es auch hinsichtlich anderer Extremwetter-Ereignisse wie Dürren, Überschwemmungen und Tornados keinen Trend gebe:
● Gletscher: Beobachter runzeln häufig ihre Stirnen, wenn sie schmelzende Gletscher sehen und dafür dir globale Erwärmung verantwortlich machen. Mit Sicherheit kann man sagen, dass es jüngst auf der Nordhemisphäre zu einem Rückzug der Gletscher gekommen war. Aber die Gletscher haben sich schon seit dem Ende der Kleinen Eiszeit im Jahre 1850 zurückgezogen, und zahlreiche Studien haben ergeben, dass sich viele Gletscher zu Beginn des 20. Jahrhunderts viel schneller zurückgezogen haben als heute (32). Glacier Bay in Alaska ist ein gutes Beispiel für den langzeitlichen Abschmelz-Trend: ● Schneefall: Im Jahre 2001 sagten die Wissenschaftler beim IPCC (der globalen Autorität bzgl. Klimawandel), dass steigende globale Temperaturen zu einer Reduktion von Schneefällen und sogar zu einem Ende der Wintersport- Industrie führen können (33). Jedoch haben sowohl die NOAA als auch die Rutgers University festgestellt, dass die Schneefallmenge auf der Nordhemisphäre seit 1970 einen Aufwärtstrend aufweist. Falls durch höhere Temperaturen weniger Schnee fällt – sollte dann nicht mehr Schnee ein Indikator für niedrigere Temperaturen sein (34)?
Das sind großräumige Indikatoren, die nicht zum Gegenstand von Debatten um Messungen werden sollten. Sie sind nicht Schauplatz von „Adjustierungen“. Sie alle sagen mir, dass der NASA-Report hoffnungslos verzerrt ist in Richtung eines Temperaturanstiegs, der gar nicht stattfindet. Zur Motivation der NASA, höhere Temperaturen zu melden Warum sollte die NASA mit Ergebnissen kommen, die sich derartig von Ergebnissen anderer Klima-Beobachtungen unterscheiden? Man beachte hierzu die Historie globaler Temperatur-Abschätzungen seitens der NASA. Im Jahre 1986 machte James Hansen seine Theorie über die globale Erwärmung in seiner Anhörung vor dem US-Senat bekannt. Die folgenden 27 Jahre war Hansen Chef- Wissenschaftler der NASA und zuständig für die Vorbereitung und Präsentation jener Schätzungen. Ist es unrealistisch anzunehmen, dass die „Adjustierungen“ und Verfahren, die er nach seiner Aussage vor dem Senat angewendet hat, dazu dienten, seine Vorhersagen als korrekt erscheinen zu lassen? Welcher Anteil der NASA-Schätzungen ist einfach eine sich selbst erfüllende Prophezeiung? Es ist nicht nur die NASA, die unter signifikantem Druck steht, der vermutlich den Bias in ihre Ergebnisse bringt. Klimawissenschaftler können in der gleichen Lage sein wie jene in anderen Bereichen (Ernährung, Arzneimittel, Psychologie), wo der Wunsch nach Erzeugung eines vorbestimmten Ergebnisses die Inputs, Verfahren und Ergebnisse ihrer Wissenschaft beeinflusst. Alarmistische Ergebnisse („wärmstes jemals!“; „Katastrophe steht bevor!“ oder „dringende Maßnahmen erforderlich!“) erzeugen allesamt Schlagzeilen; Vortragsverpflichtungen, Reisen zu Klimakonferenzen (IPCC) sowie zusätzliche Förderung ihrer Forschung. Finden die Wissenschaftler entgegen gesetzte Ergebnisse („nichts ändert sich wirklich“; „es ist einfach Wetter“; „Zufalls-Ereignisse wie üblich“), dann bekommen sie keinerlei Publicity und keine Förderung. Stattdessen werden sie angegriffen („pro Big Oil“; „Anti-Umwelt“ oder am schlimmsten „Klimawandel-Leugner“) (35). Tatsächlich gibt es tausende wissenschaftlicher Studien mit Ergebnissen, die denen der NASA entgegen stehen, aber diese bekommen nicht einmal ansatzweise die Aufmerksamkeit der Medien und finden auch keinen Eingang in die Schätzungen der NASA. Summary
Es ist höchste Zeit für eine offenere und fairere Berichterstattung und Debatte über globale Temperaturen und Klimawandel. Jedes Mal bei Auftreten eines Wetter-Schadensereignisses machen die Medien dafür den Klimawandel verantwortlich, der nicht stattfindet. Es gibt jetzt Menschen, die durch die Straßen marschieren, um gegen eine nicht existente Krise zu protestieren. Auf der ganzen Welt werden Billionen Dollar ausgegeben, um eine angebliche Temperatur-Krise zu verhindern, die nicht im Gange ist. Diese Mühen und Gelder könnten weitaus sinnvoller aufgewendet werden, um unsere Umwelt zu schützen, für die Bildung der Menschen und tatsächlich, um dem Planeten zu helfen. Wir können Geld aufwenden, um unsere Ökosysteme vor Giften zu schützen, unsere Ozeane sauber zu halten, nachhaltige Landwirtschaft zu fördern sowie Natur-Habitate auszuweiten und zu schützen. Es ist an der Zeit, wirkliche Maßnahmen zu ergreifen, um unseren Planeten zu schützen und zu einem besseren Ort zu machen – und mit den Sorgen hinsichtlich Klimawandel aufzuhören, die völlig fehl am Platze sind. References [1] https://climate.nasa.gov/vital-signs/global-temperature/ [2] Temp anomalies per NASA site: 2018 +.82 ° C less 2008 +.51 ° C =+.31 ° C. 1939 -.03 ° C – 1929 -.34 ° C =+.31 ° C [3] Dallas population 400,000. Love Field had three daily flights. Wikipedia [4] Data per iweathernet.com. Authors trend analysis – least squares regression. [5] Iweathernet.com Authors trend analysis – least squares regression. [6] https://www.ncdc.noaa.gov/temp-and-precip/national-temperature-index/time-ser ies?datasets%5B%5D=uscrn¶meter=anom- tavg&time_scale=p12&begyear=2004&endyear=2019&month=3 See also https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2015GL067640 for discussion of this data series. Trend is not significant at any reasonable level of certainty. Measurements themselves are subject to +/-.3°C at source. [7] Temperatures from Japanese Meteorological Association. [8] https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048969718331978 [9] Journal of Climatology 3/1/18 – https://rmets.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/joc.5458 [10] Data available at: https://www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/uscrn/products/monthly01/CRNM0102-RI_King ston_1_W.txt [11] https://iowaclimate.org/2018/04/09/infrastructure [12] Moose, Wy in Grand Teton National Park is experiencing record park visitors. Are they affecting measured temperatures at the USCRN site there?
Sie können auch lesen