ENTERTAINMENT 2019 2020 - Festspielhaus Baden-Baden
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SPOT AN
UND VORHANG AUF!
Beste Unterhaltung – dafür steht das
Festspielhaus Baden-Baden in der Saison 2019–2020.
Hier ist das SWR3 New Pop Festival ebenso
zu Hause wie die große Musical-Show und der groovige
Jazz-Abend. Denn wo sich die Stars der Klassik wohlfühlen,
darf auch die große Show nicht fehlen.
Wie schön, wenn dies dann noch an einem der
schönsten Kulturorte geschieht. An einem Sehnsuchtsort:
Hierin kehrt nun auch „Bambi“ zurück, der wichtigste deutsche
Medienpreis – live im Ersten am 21. November 2019.
Wir freuen uns auf Sie!
IHR
B E N E D I K T S TA M PA
I N T E N DA N T
FOTO: HUBERT BURDA MEDIAPETER KRAUS FR
25.10.19
MIT BAND 19.30
Das große Jubiläumskonzert UHR
Ein ganz besonderer Abend
Früher war nicht alles besser. Aber einiges spritziger. Den Bäume
ausreißenden Optimismus, der die Aufbaujahre der Bundesre-
publik so tiefgreifend prägte, hat Peter Kraus mit seinen 80 Jah-
ren längst perfektioniert. Eigentlich sind es 81 – aber Alter ist
bei ihm relativ, diesem deutschen Peter Pan des Rock ’n’ Roll.
Wie gut seine Hits der 50er und 60er immer noch funktionieren
und welche Wirkung es hat, wenn wilde Rhythmen auf inspi-
rierte Melodien treffen: Dafür stehen nicht nur Kraus’ eigene
Songs, sondern auch die von Fats Domino, Elvis Presley oder
Tom Jones. Neben Hits wie „Rock Around The Clock“ oder „Roll
Over Beethoven“ erklingen eigene neue Titel wie „Enjoy Your-
self“ und „Wie schön wär diese Welt“.
FOTO: REN VAN DER VOORDE N
P R E I S E I N E U RO :
26,90 BIS 91,90
AU F F Ü H RU NG S E N D E :
C I RCA 21.15 U H R
SA A L P L A N A
4 5FR JAZZNIGHTS
8.11.19 THE JAZZ ANIMALS
20 „IT MUST SCHWING“
UHR
A Tribute to Alfred Lion und Francis Wolff
Let’s schwing
Unter dem Namen „The Jazz Animals“ reist eine junge Jazz-Elite
musikalisch in die Vergangenheit, an deren Beginn eine Begeg-
nung im Berlin der goldenen Zwanziger steht. Alfred Lion und
Frank (später „Francis“) Wolff – emigrierten später in die USA,
wo sie 1939 ihr Label „Blue Note“ gründeten. Wir verneigen uns
vor zwei Jazz-Maniacs, die bereits früh auch afroamerikanischen
Künstlern zur Weltkarriere verhalfen. Was Sie erwartet? Auf
„Summertime“ folgen Hits u. a. von Bud Powell, John Coltrane,
Horace Silver, Art Blakey, Thelonious Monk, Cannonball Adderley,
Miles Davis und Lee Morgan, Herbie Hancock und Wayne Shorter.
PATE N SCH A F T: K ARLH EINZ U ND DAG M A R KÖG E L
É M ILE PAR I SI EN SAXOPHON
T HE O C ROK ER TROM PETE
FOTO: AN TON IO PORCA R CANO
GLE N N F ER R I S POSAU NE
YA RO N HER M AN PI ANO
PREISE IN EURO: J O E M AR TI N BAS S
14 BIS 70 GE R ALD CL EAVER S CHL AG ZEU G
AUFFÜHRUNGSENDE: SP E C I AL G U ESTS B ENNY GOL SON U ND
CIRCA 21.45 UHR A XE L Z WINGENB ERGER
SAALPL AN B K UR AT I E RT VON SI GGI LOCH
6 7HERBERT PIXNER PROJEKT MI
UND DIE BERLINER 13.11.19
SYMPHONIKER 20
UHR
Symphonic Alps Tour 2019
Ein Klangspektakel sondergleichen
Kann alpenländische Volksmusik so frisch, frei und verdorben
klingen wie, sagen wir mal: ein französisches Chanson? Wie
eine Musik also, die man zu Hause gerne lauter stellt, wenn liebe
Gäste kommen? Herbert Pixner und seine Musikerfreunde ha-
ben unter dem Label „Herbert Pixner Projekt“ den entsprechen-
den Beweis längst erbracht. Ihr Geheimnis? Man muss Musik
wie einen guten Cocktail mixen: also Akkordeonklänge mit
wichtigen Rock- und Bluesriffs zum Beispiel und/oder mit den
samtigen Streichern, dem strahlenden Blech und dem liebrei-
zenden Holz der Berliner Symphoniker – wie in ihrem aktuellen
Projekt.
FOTO: WW W. GUENTHEREGGER. AT HE RBE R T P IXNE R D I ATO N I S CH E H AR M O N I KA ,
KL AR I N E TTE , SAXO P H O N , TRO M P E TE , P E RC U S S I O N
MANUE L RAND I FL AM E N CO - GI TAR R E , E -GI TAR R E , P R E I S E I N E U RO :
GY P SY- GI TAR R E 37,50 BIS 87,90
HE ID I P IXNE R H AR FE AU F F Ü H RU NG S E N D E :
WE RNE R UNT E RL E RC HE R KO N TR ABAS S C I RCA 22.30 U H R
BE RL INE R SYMP HONIK E R SA A L P L A N A
8 9DO ÓLAFUR ARNALDS
14.11.19
re:member
20
UHR
In den Clubs und auf der Leinwand
Bevor wir gleich nach Island und von da aus nach Hollywood
schauen, bleiben wir erst in Baden-Baden. Hier, wo zu Zeiten
Franz Liszts „Feuerorgeln“ getestet und hundert Jahre später mit
Tonbandgeräten Musik gemacht wurde, wird nun der Isländer
Ólafur Arnalds eine neue Software vorführen – in Verbindung
mit drei Konzertflügeln, einem Streichquartett, Synthesizern
und Schlagzeug. Der Grund? Wie schon bei Liszt und Boulez:
um neue Klänge zu finden. Nicht als Selbstzweck, sondern weil
es bei jedem Menschen eine Saite gibt, die der Gegenwart ent-
springt und nun zum Klingen gebracht werden will. Wie diese
Gegenwart von der Vergangenheit zehrt, zeigt Arnalds’ neues
Album „re:member“. Mit seinen innovativen Ideen hat der Künst
ler die Filmemacher für sich eingenommen und es in der Folge
so selbst zum Weltruhm gebracht.
FOTO: BEN JAMIN HA RD MA N
Ó L A FU R A RNALDS PIA NO, ELECTRONICS
PR EIS E I N E URO : C HRI STI A N TS CHUGGNALL DRUMS, PERCUSSION
24,90 BI S 74,90 PÉ TU R BJÖ RN S S ON VIOLIN
AUFF ÜH RUNG S E NDE : KA RL PE STKA VIOL A
C I RCA 21.30 U H R SI GRÚ N HARÐARDÓTTIR VIOL A
SA A L P L A N B JO HA NNA N IEDERBACHER CELLO
10 11THOMAS QUASTHOFF FR
15.11.19
Exklusive Jazz-Session zum 60.
20
UHR
Ausnahme-Jazzer gratulieren Ausnahme-Sänger
Thomas Quasthoff ist das beste Beispiel dafür, dass man sich
auch später im Leben neu erfinden kann. Aus dem gefeierten
klassischen Liedsänger wurde ein gefragter Jazzer. Zwar wech-
seln viele Sänger mal die Rolle, aber dass sich jemand so voll-
ständig in eine gänzlich neue Stilistik hineinfindet, kommt nur
bei Quasthoff vor. „Ich habe ein neues Instrument gelernt, das
heißt Mikrofon. (…) Dafür muss man die Intonation stärker
kontrollieren, was man mit einem Klavier und selbst mit einem
großen Orchester nicht muss.“ So der Künstler, der nun bei uns
seinen 60. Geburtstag begehen wird – und dabei mit Freunden
musiziert, die selbst zu den Größten auf ihrem Gebiet zählen.
PAT ENSCH AFT: WI L FRI E D UND SA BI NE P ORTH
T HOMAS QUAST HOF F GE SAN G U N D M O D E R ATI O N
FOTO: GREGOR HOHEN BERG P E WE RNE R GE SAN G
NIL S L AND G RE N PO SAU N E
S IMON OS L E ND E R KL AV I E R P R E I S E I N E U RO :
BRUNO MÜL L E R GI TAR R E 14 B IS 70
BIL L E VANS SAXO PH O N AU F F Ü H RU NG S E N D E :
D IE T E R ILG KO N TR ABAS S C I RCA 22 U H R
WOL F GANG HAF F NE R P E RC U S S I O N SA A L P L A N B
12 13SA MAX RAABE UND
16.11.19
19
PALAST ORCHESTER
UHR Der perfekte Moment… wird heut verpennt
Edition 2019
Roquefort aus Frankreich, Spaghetti aus Italien und Max Raabe
aus Deutschland: Nur das Echte war gefragt in der Reihe „The
Originals“, die die Carnegie Hall ausrichtete. Das Einzige, Un-
wiederholbare, Bleibende: In der Abteilung „Deutschland“ durfte
da Max Raabe brillieren, einer der fünf besten kulturellen Export
schlager aus good old Germany. Auch im Festspielhaus wird er
Jahr für Jahr sehnsüchtig erwartet – diesmal mit seinem aktuel-
len Programm „Der perfekte Moment… wird heut verpennt“,
das gegenüber dem Vorjahr noch um einige Überraschungen
erweitert wurde. Raabe wird inzwischen fleißig kopiert und
selbst in China wird es sicher ein paar Klone geben, dennoch:
Max bleibt Max. Simply the best.
FOTO: GREGOR HOHEN BERG
M A X RA A BE GESA NG
PR EIS E I N E URO : PA L A ST O RCHESTER
19 B I S 130
AUFF ÜH RUNG S E NDE : „DER PERFEK TE MOMENT… WIRD HEUT VERPENNT“ –
C I RCA 21.20 U H R DAS PROGRAMM VON MAX RAABE, ERWEITERT UM EINIGE
SA A L P L A N A ÜBERRASCHUNGEN …
14 15HERBIE HANCOCK FR
29.11.19
UND BAND 20
JazzNight UHR
Grammy, Oscar, Herbie
Wenn es so etwas wie eine Klassik des Jazz gibt, eine Epoche,
die sich weniger durch Zeitangaben als durch vier, fünf Maß
stäbe setzende Heroen definierte – Herbie Hancock würde zu
dieser „Klassik“ ganz selbstverständlich mit dazugehören. So
etwas dürfte sich Miles Davis, einer dieser fünf, gedacht haben,
als er feststellte: „Herbie war der nächste Schritt nach Bud
Powell und Thelonious Monk, und bisher habe ich keinen ge-
hört, der ihm folgen könnte.“ Auch in der sechsten Dekade
seiner Laufbahn verbindet Hancock Weltkultur, Technologie
und Musik. Sein Einfluss, auch auf die Musiktheorie des Jazz,
ist immens und hat die Entwicklung von akustischem und
elektronischem Jazz entscheidend vorangebracht.
FOTO: DOUGL AS KIR KL A ND
P R E I S E I N E U RO :
42,90 BIS 97,90
AU F F Ü H RU NG S E N D E :
C I RCA 21.30 U H R
SA A L P L A N A
16 17SA DREI HASELNÜSSE FÜR
30.11.19
19
ASCHENBRÖDEL
UHR Der Märchenklassiker im Original
Kultfilm mit Live-Orchester
Als 2014 aus einem Museum Aschenbrödels Ballkleid gestohlen
wurde, war das Entsetzen groß. Das Kleid war schließlich nicht
von irgendeinem Aschenbrödel, sondern von dem einzigen, wun
derbaren, von allen großen und kleinen Jungs ewig geliebten:
auf der Leinwand verewigt durch Libuše Šafránková in der legen
dären Verfilmung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Das Kleid
tauchte übrigens bald wieder auf. Der Dieb hatte zwar keinen
Anstand, bewies aber immerhin Stil, indem er sein Diebesgut
an die Zentrale von Schlösserland Sachsen schickte. Dass es zu
dem Verbrechen kam, verdeutlicht des Filmmärchens Wert. Ein
Wert für viele Generationen von Zuschauern, die im Festspiel-
haus nun auch zu Zuhörern werden: Die Musik zum Film spielt
während der Aufführung live das Prague Royal Philharmonic.
FOTO: BB PROMOTION
PR EIS E I N E URO :
17,90 BI S 87,90
AUFF ÜH RUNG S E NDE :
C I RCA 20.30 U H R H E I KO MATHIAS FÖRSTER DIRIGENT
SA A L P L A N A PRAGU E ROYAL P HILHARMONIC
18 19AFRICAN ANGELS MO
6.1.20
Der Cape Town Opera Chorus
19
UHR
Das Beste aus African Traditionals, Gospel und Oper
„Opernchor des Jahres“: Dieser Titel der International Opera
Awards wurde dem Cape Town Opera Chorus im Jahr 2013 ver-
liehen – in einem Wettbewerb aus 1.500 weltweit Nominierten!
Solcher Erfolg allein wäre bereits ein guter Grund, den Chor der
Oper Kapstadt einmal ins Festspielhaus Baden-Baden einzuladen.
Die übrigen Gründe haben auch etwas für sich: Da ist zum ei-
nen die Stilvielfalt des Chores, ein Reichtum, der Afrikas Traditi-
onen und Einflüsse widerspiegelt. Mit Klavier- oder Percussion-
Begleitung, den typischen Schnalzlauten, auf Deutsch, Englisch,
Italienisch und in zahlreichen Landessprachen ihres Kontinents:
Die African Angels präsentieren eine originelle Mischung aus
traditionsreicher afrikanischer Musik, gefühlvollen Gospel
klassikern und leidenschaftlichen Opernmelodien.
FOTO: LUCIE NNE VAN D ER MIJLE
P R E I S E I N E U RO :
26,90 BIS 72,90
AU F F Ü H RU NG S E N D E :
C I RCA 21 U H R
SA A L P L A N A
20 21MI IRISH CELTIC
8.1.20
Spirit of Ireland
20
UHR
Mitreißend und mystisch, eine Reise in die Seele Irlands!
Liebesreim und Harfenklang: Schön und gut – aber der eigent
liche Beitrag Irlands zu Europas Hochkultur ist der Irish Pub.
Mit einem Stout, einem Ale oder einem Cider sieht die Welt
schon ganz anders aus – sagt jedenfalls Raubein Paddy, wenn
er zwischen dem Trinken mal zum Reden kommt. Sein Pub
„Irish Celtic“ bildet die Bühne für eine irische Tanzshow mit
fantastischen Choreographien, sensationellem Stepp-Ensemble
und fünfköpfiger Live-Band. Raubein Paddy packt aus über die
Geschichte Irlands, seine Mythen und Legenden vom keltischen
Ursprung bis in die heutige Zeit. Dann wieder spielen Band,
Tänzer und Sänger auf mit packender irischer Musik, traditionel
len Folksongs, feenhaften Melodien und stürmischer Tanzmusik.
FOTO: PHILIPPE FRETAULT
PR EIS E I N E URO :
27,90 BI S 77,90
AUFF ÜH RUNG S E NDE :
C I RCA 22 U HR
SA A L P L A N A
22 23GAME OF THRONES FR
10.1.20
The Concert Show
20
UHR
Mit Musik der finalen 8. Staffel!
Man muss sich schon gewaltig anstrengen, um einem Phäno-
men wie der „Game of Thrones“-Serie auf der Bühne gerecht zu
werden, oder? Das Gegenteil ist der Fall. Eigentlich konnte der
Fernseher die Bilderflut nie so richtig fassen. Auch beste Boxen
versagten vor der genialen Filmmusik. Deshalb beschwören wir
noch einmal den kraftvollen Geist der Serie und fahren ein Sin-
fonieorchester, einen Chor und erstklassige Solokünstler auf,
um die Musik aus allen acht Staffeln endlich angemessen zu
präsentieren. Leinwand-Animation und visuelle Effekte entfüh-
ren den Besucher in die Seven Kingdoms, doch im Zentrum
steht Ramin Djawadis Musik. Der aus Duisburg stammende
Komponist schuf mit „Game of Thrones“ sein Meisterwerk.
TH E B E ST M U S I C O F ALL S E AS O N S – I N KLU S I V E P R E I S E I N E U RO :
H I GH LI GH TS D E R 8 . STAFFE L! 40,10 BIS 101,70
AU F F Ü H RU NG S E N D E :
FOTO: PR
ST E P HE N E L L E RY KÜ N STLE R I S CH E LE I TU N G C I RCA 22.15 U H R
C INE MA F E ST IVAL SYMP HONIC S SA A L P L A N B
24 25DI 14.1.20 BALLET REVOLUCIÓN
BIS Die Tanzsensation mit Live-Band
DO 16.1.20
Elektrisierend, leidenschaftlich, heiß:
die Tanzrevolution aus Kuba!
Was hat der Ballettstadt Baden-Baden bis jetzt gefehlt? Zeitge-
nössischer Pop! Einfach mal die Bühne des größten Opernhauses
Deutschlands kräftig durchschütteln zu Nr.-1-Hits von Justin
Bieber, Adele, Enrique Iglesias, Coldplay und Justin Timberlake.
Auch für lateinamerikanisches Feuer ist gesorgt, denn die, die
sich da die Seele aus dem Leib tanzen werden, sind Tänzerinnen
und Tänzer von Ballet Revolución aus Kuba. Von Sydney über
London bis Paris und Berlin: Weltweit elektrisiert die explosive
Tanzperformance mit ihrer musikalischen Perfektion und neuen
aufregenden Choreographien hunderttausende Zuschauer.
FOTO: JOHA N PE RSSON
PRE I SE I N EURO:
25,90 BI S 77,90
DI 14.1.20 20 U H R AU FFÜ HRU NGS ENDE:
MI 15.1.20 20 U HR C IRCA 22 UHR
D0 16.1.20 20 U HR SA A LPL A N A
26 27CONVERSATIONS WITH MO
20.1.20
NICK CAVE 19.30
An Evening of Talk and Music UHR
Music and more
Dieser Abend ist eine Ausnahme. Nick Cave wird auf der Bühne
sitzen, etwas Klavier spielen, einige Lieder singen und mit dem
Publikum reden. Das alleine wäre dann ein intimes Nick-Cave-
Konzert (na immerhin!). Besonders wird der Abend durch Sie,
seine Gäste. Das Publikum redet nämlich mit. Fragen Sie, ant-
worten Sie, kommentieren Sie! Vieles wird passieren. Der Künst-
ler ist so frei, auf einen alles wissenden und alles vorausplanenden
Moderator zu verzichten. Apropos Freiheit: Es ist Nick Cave,
der sie sich nimmt – legendärer australischer Musiker, Texter,
Dichter, Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor, der all
diese Masken abstreifen möchte, um mit seinen Zuschauern
ins Gespräch zu kommen. Von Mensch zu Mensch, an wenigen,
ausgewählten Orten. Wir haben viel gekämpft, um in den Ge-
nuss dieses Privilegs zu kommen.
FOTO: DAN IEL BOUD
P R E I S E I N E U RO :
52,75 B IS 96,75
AU F F Ü H RU NG S E N D E :
CIRCA 22.30 UH R
SA A L P L A N A
28 29FLASHDANCE – MI 22.1.20
DAS MUSICAL BIS
What a feeling DO 23.1.20
Im glänzenden Licht der 80er
Dass eine Schweißerin zur Tanzdiva aufsteigt, war nur im Holly
wood der 1980er möglich. Damals drehte man Serien über
Ölbarone, warum also nicht einen Film über einen mit Öl ver-
schmierten dauergewellten Rauschgoldengel? „Rausch“ ist das
Stichwort: „Flashdance“ wurde zum Kult, weil der Film das hedo
nistische Lebensgefühl seiner Epoche auf den Punkt brachte.
Ob „Flashdance – What a feeling“, „Maniac“ oder „Gloria“: Der
Soundtrack wurde mehr als 20 Millionen Mal verkauft und mit
einem Oscar sowie einem Grammy für den besten Titelsong
prämiert. „Flashdance – Das Musical“ steigert die Wirkung noch.
Aufregende Tanzszenen, innovative Licht- und LED-Installatio-
nen: Auch wir 2020er können uns für Sie überbieten!
Dialoge in deutscher und Songs in englischer Sprache.
FOTO: 2EN TE RTAIN
P RE IS E IN E URO:
34,90 BI S 97,90
AUF F ÜHRUNG S E ND E :
C I RCA 21.45 U H R MI 22.1.20 19.30 UH R
SAAL P L AN A DO 23.1.20 19.30 UH R
30 31MI 12.2.20 BODYGUARD
BIS Der Musical-Welterfolg
SO 16.2.20
Soul und Seele
Bereits der Film „Bodyguard“ ist ein wunderbares Beispiel dafür,
wie klug Hollywood soziale Brüche zu inszenieren vermag, han-
delt es sich hier doch weniger um eine konventionelle Liebes
geschichte als um die Begegnung zweier Welten: eines weißen,
eher verinnerlichten Mannes und eines schwarzen weiblichen
Superstars. Und schon sind sie da, die Gegensätze Liebe und
Professionalität, Glamour und Todesangst – zur unwiderstehli-
chen Mischung wird das Ganze jedoch durch die geniale Musik.
Daran hält sich auch diese aufwendige Musicalproduktion, die
den Film an Romantik und Glanz noch übertrifft. Mit allen Songs
aus dem Film, dazu weiteren Hits wie „I Wanna Dance With
Somebody“, „I’m Every Woman“ und „All The Man That I Need“.
Dialoge in deutscher und Songs in englischer Sprache.
MI 12.2.20 19.30 U HR
DO 13.2.20 19.30 U HR
F R 14 . 2 . 2 0 19.30 U HR PRE I SE I N EURO:
SA 15 . 2 . 2 0 25,90 BI S 107,90
FOTO: HAUER
15 U N D 19.30 U H R AU FFÜ HRU NGS ENDE:
S O 16 . 2 . 2 0 C I RCA 21.50 | 17.20 | 16.20 | 20.50 UHR
14 U N D 18.30 U H R SA A LPL A N A
32 33THE BAR AT S0
19.4.20
BUENA VISTA 19
Grandfathers of Cuban Music UHR
Karibisches Flair pur!
Wenn vom „stimmungsvollen Havanna der vierziger und fünf
ziger Jahre“ die Rede ist, dann meint man das Havanna vor der
Revolution. Ein bisschen korrumpierter Kapitalismus war schon
immer gut für den Stil, und hier sind wir bei dem Wunder: dass
sich dieser spezielle Stil über fast hundert Jahre hinweg erhalten
hat. Nicht ganz so alt sind die Künstler des heutigen Abends,
allesamt Götter der kubanischen Musik. In „The Bar at Buena
Vista“ feiern sie das unverwechselbare Lebensgefühl ihrer Heimat
und nehmen ihr Publikum mit auf die Reise: in eine Zeit, als alles
in den Läden teurer, aber immerhin vorhanden war – in das
goldene Havanna der knappen Röcke und dicken Zigarren.
FOTO: CHRISTIA N KLEIN ER
P R E I S E I N E U RO :
25,90 BIS 87,90
AU F F Ü H RU NG S E N D E :
C I RCA 22 U H R
SA A L P L A N A
34 35SA NEW YORK GYPSY
13.6.20
18
ALL-STARS
UHR JazzFunkLatinGypsy
Die Stadt der 1.000 Grooves
Man muss ein Held sein, wenn man Sinto oder Rom ist. Erst
recht, wenn man seine Würde wahren will in einer Welt, die
einem diese Würde abspricht. Da machten sich die Begabtesten
lieber gleich auf die Reise mit dem Ziel, das alle Gypsy-Musiker
anstreben: Amerika! Hier hat sich in den letzten Jahren eine le-
bendige Gypsy-Szene etabliert. Und so treffen bei den New York
Gypsy All-Stars osteuropäische Roma-Traditionen auf Einflüsse
der indischen und lateinamerikanischen Musik und natürlich
auch auf den Jazz, um sich zu einem vielschichtigen Stil zu mi-
schen. Die Herkunft der Bandmitglieder aus aller Welt spiegelt
sich in dieser Musik ebenso wider wie der kulturelle Reichtum
des großen Schmelztiegels New York.
FOTO: MUHSIN AKGUN
NE W YO RK GYP SY ALL -STARS
PR EIS E I N E URO : I SMA I L LU MANOVS KI KL A RINETTE
11 B I S 55 TA M E R PI NARBAS I KA NUN
AUFF ÜH RUNG S E NDE : PA NAGI OTI S AN DREOU E-BA SS
C I RCA 20 U HR E NGI N GU NAYDIN DRUMS
SA A L P L A N B M A RI U S VA N DEN BRIN K KEYBOA RD.
36 37CHILLY GONZALES DI
23.6.20
Solo Piano III
20
UHR
Alles ist möglich
Nachdem Chilly Gonzales mit seinem 27 Stunden langen Kon-
zert den Weltrekord brach, bleibt uns nur zu sagen: Auch in
seinem Festspielhaus-Konzert ist alles viel zu schnell vorbei.
Das Publikum sollte auf einiges gefasst sein bei diesem Jazz-
Pianisten aus Kanada, der in Berlin als Electro-Rapper begann
und nun mit einer Solo-Piano-Trilogie die Neoklassik-Szene
überrollt. Aus diesen verschiedenen Welten stellt er seine Kon-
zerte zusammen, so dass man niemals vorher weiß, was einen
erwartet. Nur, wie gesagt: Es wird extrem kurzweilig.
FOTO: ALE XA NDRE ISAR D
P R E I S E I N E U RO :
14 B IS 70
C HIL LY G ONZ AL E S KL AV I E R U N D GE SAN G AU F F Ü H RU NG S E N D E :
ST E L L A L E PAG E C E LLO C I RCA 21.40 U H R
J OE F LORY D RU M S SA A L P L A N B
38 39SA JOÃO BARRADAS
18.7.20
19
UND BAND
UHR JazzNight
Barock und Jazz – Johann Sebastian trifft João
„Originalität ist Mangel an Literaturkenntnissen“, sagte ein
überschlauer Mensch einmal. Er hätte auch „Alles ist schon mal
dagewesen“ sagen können, nur wäre das weniger originell gewe
sen. Auch nicht so gebildet. Womit wir bei den barocken Musik-
techniken wären, die unter belesenen Jazzmusikern fröhliche
Auferstehung feiern. Wenn also der begnadete Akkordeonist
João Barradas zwischen Jazz-Standards und Eigenkompositionen
auch Bachs „Passacaglia“ spielt, dann beweist er eine Originalität
und Klasse, die das amerikanische Jazz-Kultmagazin „Down
beat“ dazu veranlasste, sein Album „Directions“ zum Album des
Jahres 2017 zu küren. Denn der überschlaue Mensch irrte: Einer
wie Barradas war noch nie da. Sie sollten ihn mal kennenlernen.
FOTO: ALF RE DO MATOS II.
PR EIS E I N E URO : JO ÃO BA RRADAS A KKORDEON
9 BI S 40 M A RK TU RNER SA XOPHON
AUFF ÜH RUNG S E NDE : SI MO N MO ULLIER VIBRA PHON
C I RCA 20.15 U H R LU CA A LE MANNO KONTRA BA SS
SA A L P L A N C NA Í M A AC UÑ A DRUMS
40 41SERVICE
KO N TA K T IMPRESSUM
Telefon Herausgeber
Kartenbestellung unter Festspielhaus und
07221 3013 - 101 Festspiele Baden-Baden gGmbH,
Mo. bis Fr. 9 bis 18 Uhr, Rüdiger Beermann
Sa. /So. und an Feiertagen 10 bis (verantwortlich)
14 Uhr
Koordination
Post Vanessa Falk
Festspielhaus und Festspiele
Baden-Baden gGmbH Text
Beim Alten Bahnhof 2 Rüdiger Beermann,
76530 Baden-Baden Dariusz Szymanski
Online Gestaltung
www.festspielhaus.de Anzinger und Rasp, München
info@festspielhaus.de
Satz
Fax Eva-Maria Jahn
07221 3013 - 211
Druck
Kasse johnen-druck, Bernkastel-Kues
Im Festspielhaus Baden-Baden:
Mo. bis Fr. 9.30 bis 18 Uhr, Redaktionsschluss
Sa. /So. und an Feiertagen 10 bis 27.9.2019
14 Uhr sowie zwei Stunden vor Änderungen und Irrtümer
Veranstaltungsbeginn. Karten vorbehalten.
sind auch bei allen Ticket-
Vorverkaufsstellen in Deutsch-
land erhältlich.
42Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH
Beim Alten Bahnhof 2, 76530 Baden-Baden
T 07221 3013 - 101, F 07221 3013 -211
www.festspielhaus.deSie können auch lesen