Germanistik - Université du Luxembourg

 
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - KVV

                                    Germanistik
                                                                 -
                                                               BCE

                                          www.germanistik.lu

                                 Wintersemester 2018/19
                                                                       -
                                                         Weiterer Inhalt:
                          - Vorbemerkungen zum Studienaufbau (S. 2)
                                                - Kontaktadressen (S. 3)
                                  - Studienaufbau erstes Semester (S. 4)
                                 - Studienaufbau drittes Semester (S. 4)
                                 - Studienaufbau fünftes Semester (S.5)
                 - Kommentierte Lehrveranstaltungen Germanistik (S. 6)
                                               - Rahmenstudium (S. 22)
                                                - Fachergänzung (S. 29)
                                  -Studienübersicht Germanistik (S. 30)
                                            - Organigramm BCE (S. 31)
                                                - Studienplaner I (S. 34)
                                               - Studienplaner II (S. 35)
                                                   - Stundentafel (S. 36)
Vorbemerkungen zum Studienaufbau:
Das Studium der Germanistik ist Bestandteil und zugleich eine mögliche Schwerpunktsetzung (Kernfach)
des BCE-Studiums (Bachelor en Cultures Européennes). Bestimmend für das BCE ist neben dem Kernfach
das interdisziplinäre Rahmenstudium und die Fachergänzung.
Kernfach Germanistik
Das BCE-Studium mit Kernfach Germanistik umfasst grundsätzlich drei Jahre (6 Semester), wobei 180
Kreditpunkte (ECTS) in insgesamt 48 Lehrveranstaltungen zu erwerben sind. Hiervon entfallen auf den
Bereich der Germanistik etwa zwei Drittel (einschließlich Bachelor-Arbeit). Die übrigen Kreditpunkte sind
im Rahmenstudium und im Bereich der Fachergänzung zu erwerben.
Im Rahmen des dreijährigen Studiums ist ein einsemestriger Auslandsaufenthalt (meist 5. Semester) an
einer von über 40 Partneruniversitäten (meist im deutschsprachigen Ausland) vorgesehen.
Rahmenstudium
Das Rahmenstudium ist der Teil des BCE-Studiums, der allen Kernfächern (neben Germanistik auch
Anglistik, Romanistik, Geschichte und Philosophie) gemeinsam ist. Es stellt das jeweilige Fachstudium in
einen interdisziplinären Rahmen.
Im Rahmenstudium sind verschiedene Lehrveranstaltungen in Geschichte, Philosophie und einer weiteren
Sprache (L2 - wahlweise aus Anglistik, Romanistik, Italianistik, Lusitanistik, Luxemburgistik und
Hispanistik) zu absolvieren. Hinzu kommen u.a. Ringvorlesungen sowie weitere vergleichbare
Veranstaltungen.
Fachergänzung
Im Bereich der Fachergänzung besteht für das Fach Germanistik ab dem 2. Semester Wahlfreiheit. Hier
besteht etwa die Möglichkeit, Lateinkenntnisse zu erwerben. (Latein ist für die Germanistik nicht
obligatorisch, allerdings durchaus empfehlenswert.)
In Kombination von Kursen des Rahmenstudiums und der Fachergänzung ist auch der (teilweise) Aufbau
eines Nebenfaches grundsätzlich möglich. Je nach Bedarf sind dabei allerdings noch zusätzliche Kurse in
einem zweiten Fach (Nebenfach) zu belegen.
Studienvoraussetzung
Grundlegende Studienvoraussetzung ist eine sehr gute Beherrschung der deutschen Sprache. Daneben
sind auch Kenntnisse der englischen und französischen Sprache erforderlich, da verschiedene Kurse im
Rahmenstudium in diesen Sprachen angeboten werden. Im ersten Studienjahr besteht aber die Möglichkeit,
noch unzureichende Sprachkenntnisse durch gesonderte Sprachkurse auszugleichen. Im ersten Studienjahr
werden darüber hinaus auch verschiedene Kurse des Rahmenstudium parallel in unterschiedlichen Sprachen
angeboten.
Berufsmöglichkeiten
Das Studium der Germanistik im Rahmen des BCE ist ein Teil der Ausbildung für den gymnasialen
Schuldienst im Fach Deutsch. Für diesen Berufsweg ist ein anschließendes zweijähriges Master-Studium
erforderlich. Das Studium richtet sich aber auch an Interessierte diverser weiterer Berufsfelder:
Journalismus/Medien, Kulturmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, internationale Organisationen

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etc. Da der Bachelorgrad bereits einen berufsqualifizierenden Abschluss darstellt, kann die Berufswahl
grundsätzlich bereits nach dem Bachelor-Studium erfolgen.

Aufbau des Studiums
Im Folgenden findet sich das kommentierte Lehrangebot der Germanistik für das Wintersemester 2018/19.
Dieses ist Teil des Gesamtlehrangebotes im Kernfach Germanistik, welches sich in sechs Module aus dem
Pflichtbereich (zu je drei Kursen) und weiteren vier Modulen (zu je zwei Kursen) aus dem Wahlbereich
gliedert – wovon zwei im Kernfach absolviert warden müssen. Im Verlauf des Studiums sind demnach
insgesamt acht germanistische Module vollständig zu absolvieren. Eine Auflistung sämtlicher Module
findet sich auf Seite 30 sowie S. 34/35.
Neben den aufgelisteten Kursen des Fachstudiums (Kernfach) sind pro Semester noch weitere drei im
Bereich des Rahmenstudiums und weitere zwei im Bereich der Fachergänzung zu belegen. (Im 5. und 6.
Semester entfallen die Kurse der Fachergänzung zugunsten der Bachelor-Arbeit.)
Insgesamt sind demnach grundsätzlich jeweils neun Kurse pro Semester zu absolvieren. Dies gilt für das 1.
bis 4. Semester. Im 5. und 6. Semester reduziert sich die Zahl der zu belegenden Kurse auf jeweils sieben, da
in diesem Zeitraum die Bachelor-Arbeit vorbereitet und verfasst werden soll.

Kontaktadressen:
Prof. Dr. Heinz Sieburg / Studiengangsleiter                  heinz.sieburg@uni.lu
Prof. Dr. Till Dembeck / stellvertr. Studiengangsleiter       till.dembeck@uni.lu

Anne Besslich / Studiengangsverwaltung (Sekretariat)          anne.besslich@uni.lu
Sonja Waleczek / Studiengangsverwaltung (Sekretariat)         sonja.waleczek@uni.lu

Sandra Baumann / Studienganskoordination                      sandra.baumann@uni.lu
Liz Straus / Studiengangskoordination                         liz.straus@uni.lu

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Welche Kurse sind (für welches Semester) zu belegen?
Studierende des Wintersemesters 2018/19 sind entweder Studienanfänger (1. Semester) oder Studierende
des 3. oder des 5. Semesters. Für diese gelten die folgenden Vorgaben:
Studierende des ersten Semesters (Studienanfänger) haben die folgenden neun Kurse zu belegen:
  A. vier Kurse aus der Fachspezifik Germanistik:
     1. Einführung in die Germanistische Linguistik (Modul I.1)
     2. Einführung in die Germanistische Literaturwissenschaft (Modul I.2)
     3. Einführung in die deutsche Literaturgeschichte (zugleich Rahmenvorlesung) (Modul I.3)
     4. ein Kurs nach freier Wahl (aus dem Angebot der Fachspezifik)
  B. zusätzlich drei Kurse aus dem Bereich des Rahmenstudiums (s. ab Seite 22):
     5. Rahmenvorlesung Geschichte (deutsch oder franz.), Dienstag, 11.45-13.15
     6. Rahmenvorlesung Philosophie (deutsch oder franz. oder englisch) Montag,11.45-13.15
     7. Rahmenvorlesung Romanistik (Mittwoch, 11.45-13.15) oder Anglistik (Freitag, 11.45-13.15) oder
     einen entsprechenden Kurs aus dem Bereich Italianistik.
  C. zusätzlich zwei Kurse aus dem Bereich der Fachergänzung:
     8. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Amman/Dembeck) / Dienstag 13.15-14.45
     9. Wissenschaftliches Schreiben für Studienanfänger / drei Teilgruppen: A (Kreutzer), Freitag 9.45-
     11.15; B (Kreutzer), Freitag 13.15-14.45; C (Huemer), Montag, 16.45-18.15

Studierende des dritten Semesters haben die folgenden 9 Kurse zu belegen:
  A. vier Kurse aus der Fachspezifik Germanistik:
     1. freie Wahl
     2. freie Wahl
     3. freie Wahl
     4. Vergleichende Sprachwissenschaft/Mehrsprachigkeit / Rahmenveranstaltung (Sieburg), Mittwoch
     15.00-16.30
  B. drei (weitere) Kurse des Rahmenstudiums aus den nachstehenden Bereichen, wobei mindestens je ein
  Kurs aus Bereich 1 und Bereich 3 gewählt werden muss (s. ab Seite 26):
     Bereich 1:
        Medienwissenschaft    oder    Kunstgeschichte   oder       Psychologie    oder    Sozial-   und
        Erziehungswissenschaften oder Musikwissenschaft
     Bereich 2:
        Anglistik oder Romanistik
                                                                                                      4
Bereich 3.
       Philosophie oder Geschichte
  C. zusätzlich zwei Kurse aus dem Bereich der Fachergänzung:
     8. freie Wahl
     9. freie Wahl

(In begrenztem Umfang können ersatzweise INTERDISZIPLINARY SEMINARS gewählt warden. S.S. 28).

Für Studierende des fünften Semesters, sofern sie nicht am Auslandssemester teilnehmen, belegen im
Rahmenstudium drei Kurse des dritten Semesters (Bereich 1-3), die bisher nicht belegt wurden. Die
Auswahl der Kurse im Fachstudium und in der Fachergänzung ist frei.

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Lehrveranstaltungen Fachstudium Germanistik WS 2018/19
                                                       Pflichtbereich
                                                     Stand: 19.07.2018
Bitte beachten Sie:
Studierende belegen im Rahmen ihres Hauptfaches „D“-Kurse (= disziplinäre Kurse). Kurse des
Rahmenstudiums und der Fachergänzung sind mit dem Zusatz „S“ (= Supplement) gekennzeichnet. Mit „S“
werden also alle Kurse bezeichnet, die über das Kernfach hinaus belegt werden. „D“-Kurse warden in der
Regel mit 4 ECTS, „S“-Kurse mit 3 ECTS kreditiert.
Für „D“- und „S“-Versionen werden aufgrung der unterschiedlichen ECTS-Zuweisung unterschiedliche
Prüfungsleistungen gefordert.

                                                    Pflichtbereich

                                       Modul I: Grundlagen der Germanistik

Einführung in die germanistische Linguistik
Modul                 I.1 (Pflichtbereich, 1. Semester).

ECTS                   D     4                                           S   3

Dozent/-in            Amelie Bendheim

Zeit / Ort            Montag, 13.15-14.45

Lernziele             • Darlegung und Anwendung von Grundbegriffen und Methoden der Sprachwissenschaft
                      • Verstehen und Anwendung von Arbeitstechniken der Sprachwissenschaft
                      • Erfassung, Beschreibung und Anwendung sprachwissenschaftlicher Analyseverfahren

Kursbeschreibung      Was ist Sprache, und wie wird sie gebraucht? Welche Ziele hat die Sprachwissenschaft?
                      Diese Fragen stehen im Zentrum der Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen.

                      Die Veranstaltung bietet insbesondere einen Überblick über die Methoden und Erkenntnisse
                      der Systemlinguistik. Vorgestellt und erarbeitet werden die unterschiedlichen Funktionen
                      und Strukturebenen der Sprache, insbesondere des Deutschen. Im Einzelnen werden die
                      folgenden Themengebiete behandelt: Semiotik (Zeichenlehre), Phonetik/Phonologie
                      (Lautlehre), Morphologie (Formenlehre), Wortbildung, Syntax (Satzlehre), Semantik
                      (Bedeutungslehre), Pragmatik (Sprachhandlungslehre).

Kurstyp               Einführungsveranstaltung

Bibliografie          Heidrun Pelz: Linguistik. Eine Einführung. 10. Aufl. Hamburg 2007.

Prüfung                D     Klausur                                     S   Klausur

Moodle Course ID      BCE-GERM-101-01

                                                                                                                 6
Einführung in die germanistische Literaturwissenschaft
Modul              I.2 (Pflichtbereich, 1. Semester)

ECTS                D     4                                           S    3

Dozent/-in         Wilhelm Amann / Till Dembeck

Zeit / Ort         Dienstag, 15.00-16.30

Lernziele          • Darlegung und Anwendung von Grundbegriffen und Methoden der Literaturtheorie und
                   der Literaturwissenschaft
                   • Verstehen und Anwendung von Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft
                   • Beschreibung und Analyse literarischer Texte

Kursbeschreibung   Die Lehrveranstaltung führt in zentrale Arbeitsfelder und Methoden des Faches Neuere
                   deutsche Literaturwissenschaft (NDL) ein und möchte darüber hinaus mit grundlegenden
                   Begriffen, Kategorien und Verfahren zur Beschreibung und Analyse literarischer Texte
                   vertraut machen. Sie geht dabei von gattungstheoretischen Fragestellungen aus und erörtert
                   sie exemplarisch im Kontext ihres jeweiligen literaturgeschichtlichen Bezugsrahmens.

Kurstyp            Einführungsveranstaltung

Bibliografie       Jochen Vogt: Einladung zur Literaturwissenschaft. 6. Aufl. München 2008.

Prüfung                   Klausur und Referat (Klausur-Termin:             Klausur (Klausur-Termin: letzte
                    D                                                 S
                          letzte Sitzung der Veranstaltung)                Sitzung der Veranstaltung)

Moodle Course ID   BCE-GERM-101-02

Einführung in die deutsche Literaturgeschichte
Modul              I.3 (Pflichtbereich, 1. Semester) (zugleich Rahmenstudium 1. Semester)

ECTS                D     4                                           S    3

Dozent/-in         Georg Mein / Heinz Sieburg

Zeit / Ort         Donnerstag, 11.30-13.00

Lernziele          • auf Quellenlektüre gegründete Erfassung, Beschreibung bzw. Illustrierung der deutschen
                     Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart

Kursbeschreibung   Die Vorlesung bietet einen ersten Überblick über elementare Fragestellungen und For-
                   schungsergebnisse der deutschen Literaturgeschichte. In einem ersten Teil werden die
                   Vorausbedingungen der Literarisierung des Deutschen in althochdeutscher Zeit, die erste
                   Blüte der deutschen Literatur im Mittelhochdeutschen und der Übergang zur (frühen)
                   Neuzeit vorgestellt. Im zweiten Teil werden dann exemplarisch die Hauptepochen der neue-
                   ren deutschen Literatur unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Klassik erörtert.

Kurstyp            Einführungsveranstaltung

Bibliografie       Bibliografische Angaben werden im Verlauf der Vorlesung bekannt gegeben.

Prüfung             D     Klausur                                     S    Klausur

Moodle Course ID   BCE-GERM-101-03

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Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (für Germanisten)
Modul               Fachergänzung (1. Semester)

ECTS                    D                                              S    3

Dozent/-in          Wilhelm Amann / Till Dembeck

Zeit / Ort          Dienstag, 13.15-14.45

Lernziele           • Verstehen und Anwendung von Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft
                    • sichere Anwendung der Rechtschreibung und Interpunktion

Kursbeschreibung    Arbeitstechniken gehören, wenn auch nicht zu den spannendsten, so doch zu einem der
                    zentralen Aspekte eines Germanistik-Studiums. Dabei sollen sie weniger eine Last, als
                    vielmehr eine Erleichterung darstellen.
                    Gleichzeitig sind Studierende häufig mit den formalen Aspekten wissenschaftlichen
                    Arbeitens auf sich selbst gestellt. In der Veranstaltung wird es daher um folgende, für das
                    Studium grundsätzliche Fragen gehen: Wie verstehe ich komplexe Texte? Wo finde ich
                    Sekundärliteratur? Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit? Und wie halte ich ein
                    Referat? Daneben soll Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, bisherige Erfahrungen
                    und Probleme innerhalb ihres wissenschaftlichen Arbeitens zu thematisieren und zu reflek-
                    tieren. Da für die Anfertigung schriftlicher Arbeiten die sichere Anwendung der Recht-
                    schreibung und Interpunktion unerlässlich ist, werden in einem zusätzlichen Lernabschnitt
                    ihre Grundlagen eingeübt und vermittelt.
                    Der Besuch der Veranstaltung ist für alle Studierenden des ersten Semesters verpflichtend.

Kurstyp             Übung

Bibliografie        Moennighoff, Burkhard/Meyer-Krentler, Eckhardt: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft,
                    14., akt. Aufl., München 2010.

Prüfung                 D   mehrere Übungsaufgaben                     S    mehrere Übungsaufgaben

Moodle Course ID    BCE-GERM-101-04

A,B     Wissenschaftliches Schreiben für Studienanfänger (Teilgruppe A und B)
Modul               Fachergänzung (1. Semester)

ECTS                    D                                              S    3

Dozent/-in          Elena Kreutzer

Zeit / Ort          Freitag, 09.45-11.15 (Teilgruppe A) / 13.15-14.45 (Teilgruppe B)

Lernziele           •  Verstehen und Anwendung von Techniken wissenschaftlichen Schreibens
                    •  Vertiefung der Schreibkompetenz zum selbstständigen Verfassen eigener wissenschaft-
                     licher Texte
                    • Korrekte Anwendung von Grammatik und Orthografie

Kursbeschreibung    Wissenschaftliches Schreiben erfordert eine Vielzahl von Kompetenzen, die weit über das
                    hinausgehen, was uns im Alltag begegnet. Da Studierende im Lauf ihres Studiums immer
                    wieder selbstständig wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Exzerpte, Abstracts oder
                    Protokolle anfertigen müssen, kann es sehr hilfreich sein, sich durch eine Vertiefung der
                    eigenen Schreibkompetenzen bessere Erfolgschancen im Studium der Germanistik zu

                                                                                                                  8
erarbeiten. Die Veranstaltung soll dabei helfen, Formulierungen, Schreibtechniken und den
                   Schreibprozess zu optimieren. Dazu sollen sowohl die Grundlagen wissenschaftlichen
                   Schreibens vorgestellt als auch Schreibaufgaben erstellt, gemeinsam bearbeitet und
                   besprochen werden. Neben der Einübung von Regeln wissenschaftlichen Schreibens soll
                   auch die Reflexion des Schreibprozesses diskutiert werden. Auch die Einarbeitung von
                   Sekundärtexten und Fragen zur Textstruktur und -kohärenz sollen Thema der Übung sein.
                   Nicht zuletzt hat die Veranstaltung ferner zum Ziel, grammatikalisch korrekt formulierte und
                   orthografisch fehlerfreie Texte einzuüben.
                   Der Besuch der Veranstaltung ist für alle Germanistik-Studierenden des ersten Semesters
                   verpflichtend.

Kurstyp            Übung

Bibliografie       - Esselborn-Krumbiegel, Helga: Richtig wissenschaftlich schreiben, 4., akt. Aufl., Paderborn
                   2016.
                   - Kornmeier, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht, 7., akt. Aufl., Bern 2016.
                   - Hoffmann, Monika: Deutsch fürs Studium. Grammatik und Rechtschreibung, 3., akt. Aufl.,
                   Stuttgart 2015.

Prüfung                D   mehrere Übungsaufgaben                      S    mehrere Übungsaufgaben

Moodle Course ID   BCE-EC-102-05 (Teilgruppe A) / BCE-EC-102-06 (Teilgruppe B)

C    Wissenschaftliches Schreiben für Studienanfänger (Teilgruppe C)
Modul              Fachergänzung (1. Semester)

ECTS                   D                                               S    3

Dozent/-in         Birgitt Huemer

Zeit / Ort         Montag, 16.45-18.15 (Teilgruppe C)

Lernziele          •  Verstehen und Anwendung von Techniken wissenschaftlichen Schreibens
                   •  Vertiefung der Schreibkompetenz zum selbstständigen Verfassen eigener wissenschaft-
                    licher Texte
                   • Korrekte Anwendung von Grammatik und Orthografie

Kursbeschreibung   Wissenschaftliches Schreiben erfordert eine Vielzahl von Kompetenzen, die weit über das
                   hinausgehen, was uns im Alltag begegnet. Da Studierende im Lauf ihres Studiums immer
                   wieder selbstständig wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Exzerpte, Abstracts oder
                   Protokolle anfertigen müssen, kann es sehr hilfreich sein, sich durch eine Vertiefung der
                   eigenen Schreibkompetenzen bessere Erfolgschancen im Studium der Germanistik zu
                   erarbeiten. Die Veranstaltung soll dabei helfen, Formulierungen, Schreibtechniken und den
                   Schreibprozess zu optimieren. Dazu sollen sowohl die Grundlagen wissenschaftlichen
                   Schreibens vorgestellt als auch Schreibaufgaben erstellt, gemeinsam bearbeitet und
                   besprochen werden. Neben der Einübung von Regeln wissenschaftlichen Schreibens soll
                   auch die Reflexion des Schreibprozesses diskutiert werden. Auch die Einarbeitung von
                   Sekundärtexten und Fragen zur Textstruktur und -kohärenz sollen Thema der Übung sein.
                   Nicht zuletzt hat die Veranstaltung ferner zum Ziel, grammatikalisch korrekt formulierte und
                   orthografisch fehlerfreie Texte einzuüben.
                   Der Besuch der Veranstaltung ist für alle Germanistik-Studierenden des ersten Semesters
                   verpflichtend.

Kurstyp            Übung

Bibliografie       - Gruber, Helmut; Huemer, Birgit; Rheindorf, Markus: Wissenschaftliches Schreiben - Ein
                   Praxisbuch für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften, Wien, 2009.
                   - Graefen, Gabriele; Moll, Melanie: Wissenschaftssprache Deutsch: lesen – verstehen –

                                                                                                                  9
schreiben - Ein Lehr- und Arbeitsbuch, Frankfurt, 2011.
                   - Hoffmann, Monika: Deutsch fürs Studium. Grammatik und Rechtschreibung, 3. Aufl.,
                   Paderborn, 2015.
                   - Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt: Ohne Schreibblockaden durchs Studium,
                   Frankfurt, 2000.

Prüfung                D     mehrere Übungsaufgaben                   S    mehrere Übungsaufgaben

Moodle Course ID   BCE-EC-102-07 ?

                           Modul II: Ältere Deutsche Literatur und Sprachgeschichte

Einführung in die Mediävistik
Modul              II.2 (Pflichtbereich)

ECTS                   D     4                                        S    3

Dozent/-in         Amelie Bendheim

Zeit / Ort         Donnerstag, 09.45-11.15

Lernziele          • Kompetenz zur Lektüre sowie zu einer auf historischem Verständnis gründenden Analyse
                    mittelhochdeutscher (und frühneuhochdeutscher) Quellen
                   • Erfassung und Beschreibung von Problemen der mittelalterlichen Literaturtheorie
                   • Verständnis     der      Besonderheiten      mittelalterlicher   Produktions-     und
                    Rezeptionsbedingungen
                   • Überblick über die wichtigsten Erzählgattungen und -schemata der mhd. und ahd. Epoche

Kursbeschreibung   Mediävistik ist die Lehre vom Mittelalter (medium aevum), einer Epoche, die mit guten
                   Gründen als der markanteste epochale Umbruch in der europäischen Geschichte, als der erste
                   rein laikale Gesellschafts- und Kulturentwurf Europas, gelten kann. Das Seminar behandelt
                   vor diesem Hintergrund die deutsche Literatur (und Sprache), wobei ein Schwerpunkt auf der
                   höfischen Dichtung der mittelhochdeutschen Blütezeit (um 1200) liegt. Thematisiert werden
                   daneben aber auch die kulturhistorischen Voraussetzungen der Literaturproduktion des
                   Mittelalters, und zwar sowohl in poetologischer, soziologischer, geistesgeschichtlicher und
                   materieller Hinsicht.

Kurstyp            Einführungsveranstaltung

Bibliografie       Sieburg, Heinz: Literatur des Mittelalters, 2., akt. Aufl., Berlin 2012 [Akademie
                   Studienbücher Literaturwissenschaft].

Prüfung                D     Klausur                                  S    Klausur

Moodle Course ID   BCE-GERM-102-02

                                                                                                                 10
Modul III: Neuere Deutsche Literaturwissenschaft

Die deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts:
Seelische Abgründe – Psychopathographie in Hoffmanns Erzählungen
Modul              III.2 (Pflichtbereich)

ECTS                   D      4                                          S    3

Dozent/-in         Claude Heiser

Zeit / Ort         Dienstag, 16.45-18.15 (Beginn in der 2. Semesterwoche)

Lernziele          •       Einführung in das Werk und Leben E. T. A. Hoffmanns.
                   •       Analysen zum Verhältnis von Literatur und Diskursen bzw. spezifischen Wissensformen
                           – Erarbeitung des literaturhistorischen Kontextes und der mit dem Werk in Verbindung
                           stehenden kulturell-gesellschaftlichen (politischen, philosophischen, medizinischen/
                           psychologischen) Diskurse.
                   •       Erschließung literarischer Texte als Antworten auf Fragestellungen, die in einer
                           bestimmten historischen Situation auftreten.
                   •       Erfassung und Beschreibung von Prozessen literarischer und kultureller Evolution.
                   •       Fähigkeit zur Reflexion über Sprache und zur literaturwissenschaftlichen Analyse von
                           Texten (formale und inhaltliche Analyse).

Kursbeschreibung   Dem Rationalität, Moralität und Zweckdienlichkeit fördernden und jedwede Form von
                   Irrationalität ablehnenden aufklärerischen Geist wirken zu Beginn des 19. Jahrhunderts die
                   romantischen Strömungen, die in ihrer universalen Poetisierung der Existenz den
                   „geheimnisvollen Weg nach innen“ nicht scheuen, sondern gerade in unbewussten Zuständen
                   wie Schlaf, Traum oder Wahnsinn eine weitere, dem Bewusstsein ebenbürtige Realität
                   erkennen, entgegen. Neben dem ästhetischen Ausdruck solcher seelischen Nachtseiten
                   richten die „romantische Medizin“ und die von Johann Christian Reil neu begründete
                   Psychiatrie ihr Augenmerk auf psychische Devianzen und ebnen so der modernen
                   Psychologie und Psychopathologie den Weg. Niemand anders als Ernst Theodor Amadeus
                   Hoffmann, der sich als Gerichtsrat von Amts wegen mit den seelischen Abgründen von
                   Delinquenten hat beschäftigen müssen und sich ebenfalls als Künstler intensiv mit den
                   zeitgenössischen philosophischen und medizinischen Erkenntnissen auseinandersetzte,
                   gelang es, in seinem bedeutenden Erzählwerk psychischen Leiden und Anomalien
                   literarischen Ausdruck zu verleihen, diese poetisch und kritisch zu reflektieren und somit am
                   vorherrschenden psychologischen Diskurs teilzunehmen. Auch wenn Hoffmanns
                   Erzählungen kaum den Anspruch erheben können, als literarische Vorwegnahme späterer
                   wissenschaftlicher Erkenntnisse gelten zu dürfen, so erlauben sie doch einen ersten
                   spannenden Einblick in die seelischen Abgründe – was nicht zuletzt Sigmund Freud, der in
                   seinen Untersuchungen über die diffusen Grenzen zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein
                   sowie über das Unheimliche auf Hoffmanns Werk zurückgreift, bestätigt.

                   Im Seminar soll die literaturwissenschaftliche und diskurstheoretische Analyse verschiedener
                   Erzählungen Hoffmanns unterschiedliche Pathologien wie u. a. multiple Persönlichkeit und
                   Auflösung der Identität (Die Abenteuer der Sylvester-Nacht), Paranoia und Wahnsinn (Der
                   Sandmann), funktionelle Psychose (Das Sanctus), abnorme Einbildungskraft und
                   Melancholie (Der Einsiedler Serapion), pathologisch-narzisstischer Regressionswunsch (Die
                   Bergwerke zu Falun) und deren ästhetischen Ausdruck in den Mittelpunkt der Diskussion
                   rücken. Ferner sollte die Berücksichtigung zeitgenössischer literaturtheoretischer,
                   philosophischer und medizinischer Abhandlungen es erlauben, den literatur- und
                   philosophiegeschichtlichen Kontext zu erarbeiten. Die Beleuchtung verschiedener Motive
                   aus dem Bereich der Psychopathologie und deren Aktualisierung, die
                   literaturwissenschaftliche Interpretation der Werke im Allgemeinen sowie die

                                                                                                                   11
Kenntnisnahme des zeitgenössischen Diskurses bilden somit die wesentlichen Ziele des
                   Seminars.

Kurstyp            Seminar

Bibliografie       Zur Einführung: Lubkoll, Christine/ Neumeyer, Harald (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann.
                   Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart 2015.

                   Textgrundlage:
                   - Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Fantasiestücke in Callot’s Manier. Werke 1814, hrsg.
                   v. Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen und Wulf Segebrecht, Frankfurt
                   a. M. 22015. (= DKV, Bd. 14)
                   - Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Nachtstücke. Klein Zaches. Prinzessin Brambilla.
                   Werke 1816-1820, hrsg. v. Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen,
                   Frankfurt a. M. 22017. (= DKV, Bd. 36)
                   - Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Die Serapions-Brüder, hrsg. v. Wulf Segebrecht unter
                   Mitarbeit von Ursula Segebrecht, Frankfurt a. M. 22015. (= DKV, Bd. 28)

                   Die im Kurs behandelten Erzählungen werden den Studierenden ebenfalls als PDF-
                   Dokumente in Moodle zur Verfügung stehen.

Prüfung             D     Kurzreferat u. Hausarbeit (12-15 S.)          S    Kurzreferat u. Hausarbeit (8-10 S.)

Moodle Course ID   BCE-GERM-103-02

Die deutsche Literatur des 20./21. Jahrhunderts: Bloß keine Geschichten. Die deutschsprachige
Literatur der frühen 1960er Jahre
Modul              III.3 (Pflichtbereich)

ECTS                D     4                                             S    3

Dozent/-in         Dieter Heimböckel

Zeit / Ort         Mittwoch, 16.45-18.15

Lernziele          • Analysen zum Verhältnis von Literatur und Diskursen bzw. spezifischen Wissensformen
                   • Erschließung literarischer Texte als Antworten auf Fragestellungen, die in einer bestimm-
                     ten historischen Situation auftreten
                   • Erfassung und Beschreibung von Prozessen literarischer und kultureller Evolution

Kursbeschreibung   Dass alles in Teile zerfalle und sich nichts mehr auf einen Begriff bringen lasse, ist eine im
                   Chandos-Brief von Hugo von Hofmannsthal ausgesprochene Grunderfahrung, die auf die
                   moderne Literatur insgesamt übertragen werden kann. Die Literatur des 20. Jahrhunderts
                   reagiert darauf aber nicht mit Schweigen und Verstummen, sondern sie lässt sich auf diese
                   Erfahrung ästhetisch ein, indem sie aus der Koexistenz des Heterogenen ebenso ungewöhn-
                   liche wie mehrdeutige Sinnbezüge in formal irritierenden Konfigurationen stiftet. Anhand
                   ausgewählter Werke soll den zwischen „Wirklichkeitszertrümmerung“ und „Zusammen-
                   hangsdurchstoßung“ (Benn) sich bewegenden poetischen Verfahrensweisen und literarischen
                   Strategien im Einzelnen nachgegangen werden, wobei der zeitliche Schwerpunkt auf Texten
                   der 1960er Jahre liegt.

Kurstyp            Seminar

Bibliografie       Textgrundlage:
                     • Konrad Bayer: der kopf des vitus bering. Salzburg 2014
                     • Thomas Bernhard: Amras, Frankfurt a.M. 2006 (= Suhrkamp BasisBibliothek 70)

                                                                                                                    12
• Hubert Fichte: Das Waisenhaus. Roman. Frankfurt a.M. 2005 (= Fischer 15854)

Prüfung                   Hausarbeit oder mdl. Prüfung und                 Hausarbeit oder mdl. Prüfung
                    D                                                 S
                          Referat

Moodle Course ID   BCE-GERM-103-03

                                             Modul IV: Linguistik

Systematische Aspekte: Fremdwort und Lehnwort im Deutschen
Modul              IV.1 (Pflichtbereich)

ECTS                D     4                                           S    3

Dozent/-in         Heinz Sieburg

Zeit / Ort         Donnerstag, 15.00-16.30

Lernziele          • Beschreibung und Anwendung unterschiedlicher theoretischer Grundlagen                und
                     Konstruktionsprozesse auf allen grammatischen Ebenen
                   • Anwendung von Methoden und praktische Umsetzung der Linguistik
                   • Beschreibung, Erklärung und Lösung von Problemen in der Sprach-                      und
                     Kommunikationspraxis

Kursbeschreibung   Das Seminar stellt einen Aspekt in den Mittelpunkt, der für das deutsche Sprachsystem von
                   hoher Relevanz ist und gleichzeitig immer wieder zum Anlass kontroverser Debatten wurde.
                   So soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die deutsche Sprache durch Entleh-
                   nungen aus anderen Sprachen beeinflusst und geprägt ist. Dass sich damit eine Konzen-
                   tration auf den Bereich der Lexik verbindet, liegt von der Sache her nahe, soll aber nicht
                   verhindern, auch andere Entlehnungsvorgänge zu berücksichtigen. Intensiv zu thematisieren
                   sind die Aspekte der (affektiven) Bewertung von Fremd- und Lehnwörtern, insbesondere im
                   Zusammenhang mit den unterschiedlichen Purismus-Debatten und Verdeutschungsanstren-
                   gungen.
                   Ziel ist es, die Fragestellung auch in ihrer historischen Dimension zu erarbeiten, wodurch
                   neben dem Englischen (Amerikanischen) insbesondere auch die beiden anderen großen
                   Gebersprachen, Französisch und Latein, in den Blick genommen werden können. Im
                   Zentrum steht demnach das Deutsche als Nehmersprache; aber auch die Bedeutung des
                   Deutschen als Gebersprache (etwa für das Luxemburgische oder Estnische) soll Gegenstand
                   des Seminars sein.

                   Voraussetzung für das Seminar ist die erfolgreiche Teilnahme an der ‘Einführung in die
                   germanistische Linguistik’ (oder eine vergleichbare linguistische Einführungs-Veranstaltung
                   in einem anderen Studienfach)

Kurstyp            Seminar

Bibliografie       Lektüreempfehlung:
                   -   Eisenberg, Peter: Das Fremdwort im Deutschen, Berlin/New York ³2018 [oder ältere
                   Auflage].
                   -   Polenz, Peter von: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, 3
                       Bde., Berlin/New York 1994-2000.

                                                                                                                 13
Prüfung                   Mdl. Referat (mit Thesenpapier) oder             Mdl. Referat (mit Thesenpapier)
                    D                                                 S
                          Hausarbeit                                       oder (verkürzte) Hausarbeit

Moodle Course ID   BCE-GERM-104-01

Vergleichende Sprachwissenschaft/Mehrsprachigkeit
Modul              IV.2 (Pflichtbereich)

ECTS                D     4                                           S    3

Dozent/-in         Heinz Sieburg

Zeit / Ort         Mittwoch, 15.00-16.30 (zugleich Rahmenstudium 3. Semester)

Lernziele          • Beschreibung wesentlicher Ebene der Mehrsprachigkeit und ihrer theoretischen
                     Grundlegung
                   • Erarbeitung der sprachistorischen Grundlagen der Mehrsprachigkeit und ihrer ideologichen
                     Überformung
                   • Thematisierung der luxemburgischen Mehrsprachigkeit mit besonderer Berücksichtigung
                     der Rolle und Funktion der deutschen Sprache

Kursbeschreibung   Dieser Kurs bietet eine Einführung in die Mehrsprachigkeits- und Sprachkontaktforschung.
                   Ausgehend von grundlegenden theoretischen Kontexten werden verschiedene
                   soziolinguistische Konstellationen (u.a. mit einem Schwerpunkt auf Luxemburg) vorgestellt
                   bzw. gemeinsam erarbeitet. Mehrsprachigkeit wird dabei als sprachhistorisches Phänomen
                   thematisiert, das in der Vergangenheit und Gegenwart mit unterschiedlichsten ‚Ideologien‘
                   verbunden wurde und wird.

                   Im Einzelnen sollen u.a. folgende Themen behandelt werden:
                       - Modelle der Sprachentstehung und –differenzierung
                       - Sprachkontakt und Sprachtod
                       - Mehrssprachigkeit im Mittelalter
                       - das Varietätensystem des Deutschen
                       - das Luxemburger System der Mehrsprachigkeit
                       - das Konzept der Plurizentrizität
                       - Mehrsprachigkeit und Schule
                       - …

                   Seminar

Bibliografie       Literatur zu den jeweiligen Themen wird zu Beginn des Seminars mitgeteilt.

Prüfung                   Hausarbeit oder mündliche       Prüfung          Hausarbeit   oder       mündliche
                    D     (oder schriftliche Prüfung)                 S    Prüfung    (oder       schriftliche
                                                                           Prüfung)

Moodle Course ID   BCE-GERM-104-02

                                                                                                                 14
Modul V: Theaterwissenschaft

Dramentheorie und -analyse: Von Lessing bis Jelinek
Modul              V.1 (Pflichtbereich)

ECTS                      4                                               3
                    D                                                S

Dozent/-in         Natalie Bloch

Zeit / Ort         Donnerstag, 16.45-18.15

Lernziele          • Reflexion der Besonderheiten der dramatischen Gattung und ihrer Historizität
                   • Vertrautheit mit dramenanalytischen Kategorien: Sprache, Figur, Handlung, Zeit und
                     Raum
                   • Analyse von Aufführungen in Hinblick auf das spezifische Zeichensystem des Theaters

Kursbeschreibung   Die Veranstaltung hat zum Ziel, in die Besonderheiten der dramatischen und theatralen
                   Kommunikation einzuführen und die Grundbegriffe und Verfahren der Dramenanalyse zu
                   erörtern. Anhand analytischer Kategorien (Sprache, Figur, Handlung, Zeit und Raum)
                   werden die Besonderheiten der dramatischen Form ermittelt und die zentralen Verfahren der
                   Dramenanalyse erprobt. Darüber hinaus werden an ausgewählten Dramen die grundlegenden
                   Merkmale der verschiedenen Dramenformen und ihrer dramentheoretischen Konzepte
                   diskutiert und die Historizität der jeweiligen Gattungsbestimmung des Dramas freigelegt.
                   Das Spektrum erstreckt sich dabei vom bürgerlichen Trauerspiel über das soziale Drama bis
                   zum epischen Theaterstück Brechts. Untersucht werden Lessings „Miss Sara Sampson“,
                   Büchners „Woyzeck“ und Brechts „Heilige Johanna der Schlachthöfe“. Wie mit diesen
                   Klassikern in gegenwärtigen Inszenierungen umgegangen wird, welche Transformationen
                   und Bedeutungsverschiebungen die Texte erfahren und welch theatraler/szenischer Wandel
                   dem zugrunde liegt, soll durch den Besuch von Aufführungen und dem Anschauen von
                   Videoaufzeichnungen in den Blick genommen werden.

                   Die Veranstaltung schließt den Besuch von Theateraufführungen mit ein!

Kurstyp            Seminar

Bibliografie       Anzuschaffen ist: Franziska Schößler: Einführung in die Dramenanalyse, Stuttgart/Weimar
                   2012. Die Primärliteratur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.

Prüfung                   Präsentation und mündliche Prüfung              Präsentation   und    mündlicher
                    D                                                S
                          oder Hausarbeit                                 Prüfung oder Hausarbeit

Moodle Course ID   BCE-GERM-105-01

Berufsfeld Theater – Praxisseminar: Grundlagen der Dramaturgie
Modul              V.3 (Alternativverstaltung zu ‚Angewandte Theatermethoden‘)

ECTS                D     4                                          S    3

Dozent/-in         Sandy Artuso / Bernadette Borkam

                                                                                                               15
Zeit / Ort         Montag, 15.00-16.30

Lernziele          • Einblick in die Grundlagen der theaterspezifischen Berufsfelder
                   • Reflexion der theaterwissenschaftlichen Gegenstandsbereiche
                   • Erfassung und Anwendung relevanter Arbeitspraktiken aus                den   Berufsfeldern
                     Theaterpädagigik, Pressearbeit und Dramaturgie

Kursbeschreibung   Theater – mit dem Begriff werden zuallererst die Institution und die künstlerische Produktion
                   auf der Bühne assoziiert. Dabei wirken für eine gelungene Produktion auf der Bühne hinter
                   den Kulissen zahlreiche Arbeitsbereiche zusammen. Hier eröffnet sich ein breites Spektrum
                   an Berufsfeldern, die zwar selten bewusst wahrgenommen werden, die aber weit über den
                   institutionellen Rahmen hinaus ihre Wirkung zeigen, beispielsweise in Form von
                   Presseberichten oder aber theaterpädagogischen Angeboten an Schulen und Universitäten.
                   Im Seminar sollen deshalb drei dieser Berufsfelder im Mittelpunkt stehen: die Dramaturgie,
                   die Theaterpädagogik und nicht zuletzt die PR-Arbeit. Die Aufgabenbereiche der jeweiligen
                   Berufe werden zunächst theoretisch vermittelt. Auf der Basis dieser angeeigneten Kenntnisse
                   werden die SeminarteilnehmerInnen in Kooperation mit dem Theaterkollektiv Independent
                   Little Lies (ILL) die Gelegenheit bekommen, sich innerhalb der drei Berufsfelder selbst
                   auszuprobieren. Die praktischen Übungen finden in Blockveranstaltungen statt.
                   Das Seminar beginnt in der zweiten Semesterwoche (24.09.18). Die weiteren Termine
                   werden zu Beginn des Seminares festgelegt.

Kurstyp            Praxisseminar

Bibliografie       Bekanntgabe zu Beginn der Lehrveranstaltung.

Prüfung                   Referat und (kleine) schriftliche Arbeit           Referat und (kleine) schriftliche
                    D                                                  S
                                                                             Arbeit

Moodle Course ID   BCE-GERM-105-03

                                           Modul VI: Interkulturalität

Interkulturelle Kommunikation
Modul              VI.1 (Pflichtbereich)

ECTS                D     4                                            S     3

Dozent/-in         Jennifer Pavlik

Zeit / Ort         Mittwoch, 9.45-11.15

Lernziele          • Reflexion des eigenen Sprachgebrauchs vor dem Hintergrund interkultureller
                     Grundbegriffe
                   • Entwicklung verschiedener Verstehens- und Vermittlungsansätze interkultureller
                     Kommunikationskompetenz auf der Grundlage zentraler Interkulturalitätstheorien sowie
                     ausgewählter Texte (Philosophische Texte, Literatur, Film)
                   • Sensibilisierung für das interkulturelle Kommunikationspotenzial ästhetischer Werke
                     (Literatur, Film)

Kursbeschreibung   In Anbetracht der stetig voranschreitenden Globalisierungs- und Migrationsprozesse
                   gewinnen interkulturelle Kommunikationskompetenzen für das Zusammenleben in

                                                                                                                   16
modernen Gemeinschaften immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund wollen wir
                   uns im Seminar fragen, wie interkulturelle Kommunikationszusammenhänge verlaufen
                   können und was darunter verstanden werden kann. Verbunden damit werden wir uns fragen,
                   welche Bedeutung literarischen und medialen Werke in diesem Zusammenhang zukommen
                   kann, inwiefern diese also dabei helfen können, interkulturelle Kommunikations- und
                   Verstehensprozesse einzugehen, diese zu reflektieren und ihre Grenzen erfahrbar zu machen.

Kurstyp            Seminar

Bibliografie       Die theoretischen Grundlagen sowie die zu behandelnden Werke und Texte werden zu
                   Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Prüfung             D    Mdl. Prüfung oder Hausarbeit                S     Mdl. Prüfung oder Hausarbeit

Moodle Course ID   BCE-GERM-106-01

                                                                                                                17
Wahlbereich

                                  Modul VII: Literatur im Medienkontext

Medientheorie und Medienanalyse
Modul              VII.2 (Wahlbereich)

ECTS                D     4                                             S    3

Dozent/-in         Achim Küpper

Zeit / Ort         Mittwoch, 13.15-14.45

Lernziele          • Vermittlung grundlegender Aspekte der Medienkompetenz auf der Basis zentraler
                     medientheoretischer Positionen sowie durch medienanalytische Untersuchungen
                     literarischer und künstlerischer Werke und anderer Zeichensysteme (etwa Werbung)
                   • Einführung in spezifische Bereiche der Medientheorie (Oralität und Literalität, Bildtheorie,
                     Filmtheorie, digitale Medien) und Anwendung der Befunde in der Analysepraxis
                   • Schärfung eines historisch perspektivierten Medienbegriffs durch Einbeziehung
                     mediengeschichtlicher bzw. mediengenealogischer Voraussetzungen

Kursbeschreibung   Medienkompetenz zählt heute zu den zentralen Anforderungen sowohl in der
                   gesellschaftlichen Interaktion als auch in Prozessen des Lernens und Lehrens. Dies gilt
                   insbesondere auch im Rahmen sprachlicher wie literarischer Vermittlung. Noch nie wurde
                   den Medien eine solch entscheidende und vor allem eine solch bewusste Rolle zugemessen
                   wie in der digitalisierten Gegenwart. Dabei gilt es den Medienbegriff allerdings einerseits
                   historisch zu perspektivieren, andererseits unter Bewusstmachung seiner formalen Ebenen
                   auszudifferenzieren. Das Seminar führt zum einen in wichtige medientheoretische Positionen
                   ein, die sich in entsprechenden thematischen Akzentsetzungen des Seminars artikulieren: Sie
                   reichen von der Theorie des gesprochenen und geschriebenen Worts (Oralität und Literalität)
                   über die Bildtheorie und Filmtheorie bis hin zu Ansätzen einer Theorie der digitalen Medien.
                   Unter Einbeziehung mediengeschichtlicher bzw. mediengenealogischer Voraussetzungen
                   werden hierzu einschlägige Grundlagentexte der Medientheorie behandelt und gemeinsam
                   im Seminar besprochen. Zum anderen werden die medientheoretischen Befunde auch
                   medienanalytisch umgesetzt bzw. angewandt durch die Untersuchung ausgewählter
                   Fallbeispiele (Texte, Bilder, Filme, Zeichensysteme), die im Seminar zu analysieren und zu
                   diskutieren sind.
                   Die Seminarteilnehmer/innen stellen ausgewählte medientheoretische wie medienanalytische
                   Aspekte in Form von Referaten vor. Erwartet wird eine aktive Teilnahme an der
                   gemeinsamen Erarbeitung und Diskussion der Themen sowie eine gründliche Vorbereitung
                   der jeweils zu besprechenden Werke und Texte.

Kurstyp            Seminar

Bibliografie       Die theoretischen Grundlagen sowie die zu behandelnden Werke und Texte werden zu
                   Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Prüfung                   Referat und       mdl.    Prüfung    oder          Referat und mdl. Prüfung oder
                    D                                                   S
                          Hausarbeit                                         Hausarbeit

Moodle Course ID   BCE-GERM-107-02

                                                                                                                    18
Modul VIII: Sprache in sozialen und historischen Zusammenhängen

Soziolinguistik / Dialektologie
Modul                VIII.1 (Wahlbereich)

ECTS                  D       4                                           S    3

Dozent/-in           Heinz Sieburg

Zeit / Ort           Montag, 9.45-11.15

Lernziele            • Erkennen der sozialen, regionalen und situativen Variabilität der deutschen Sprache im
                       synchronen Querschnitt und diachronen Längsschnitt
                     • Erhebung und Aufbereitung varietäten- und soziolinguistischer Daten

Kursbeschreibung     Die Soziolinguistik befasst sich mit dem Relationsgefüge zwischen Sprache und Gesell-
                     schaft. Die Veranstaltung hat zum Ziel, die Komplexität dieser Relation zu erarbeiten und
                     dabei auch an die konkrete empirische Feldarbeit heranführen.

                     Folgende Themenstellungen sollen behandelt werden:

                                 Entstehung und Einteilung der Dialekte
                                 Wege der (Sozio-)Dialektologie / Hörproben deutscher Dialekte
                                 Die deutsche Sprache im internationalen Kontext
                                 Die deutsche Sprache in Luxemburg / Luxemburger Standarddeutsch?
                                 Feministische Linguistik
                                 Jugendsprache
                                 Sprachpurismus / Anglizismusdebatte
                                 Welthilfssprachen / Esperanto
                                 Pidgin- und Kreolsprachen
                                 Sprachdatenerhebung / Stichprobenbildung
                                 Fragebogen und Interview

Kurstyp              Seminar

Bibliografie         Bekanntgabe in der ersten Sitzung

Prüfung                       Mdl. Referat oder Hausarbeit oder                Mdl. Referat oder Hausarbeit oder
                      D                                                   S
                              (kleine) empirische Studie                       (kleine) empirische Studie

Moodle Course ID     BCE-GERM-108-01

                                   Modul IX: Neuere deutsche Literaturgeschichte

Systematische Aspekte der NDL: Thomas Mann »Der Zauberberg«
Modul                IX.2 (Wahlbereich)

ECTS                  D       4                                           S    3

Dozent/-in           Wilhelm Amann

                                                                                                                   19
Zeit / Ort         Donnerstag, 13.15-14.45

Lernziele          • Beschreibung und Analyse literarischer Texte
                   • ›close reading‹
                   • Erschließung komplexer literarischer Modelle

Kursbeschreibung   Mit seinem 1924 erschienenen Roman über den siebenjährigen Aufenthalt eines »einfache[n]
                   junge[n] Mensch[en]« in einem Sanatorium in den Schweizer Alpen konnte Thomas Mann
                   an den frühen Erfolg der »Buddenbrooks« (1901) anknüpfen – nicht wenige halten den
                   »Zeitroman in doppeltem Sinn« (Mann) wegen seiner erzähltechnischen Raffinessen, des
                   Anspielungsreichtums und der subtilen Gesellschaftsporträts für sein bestes Werk.
                   Wie Hans Castorp, der Held der Geschichte, sich unversehens auf ein Abenteuer an einem
                   Ort einlässt, so die Teilnehmer im Seminar: Im Zentrum steht die gemeinsame Lektüre des
                   tausendseitigen Romans, Woche für Woche, Kapitel für Kapitel. Wir wollen uns über
                   Lektüreerfahrungen austauschen, das ›close reading‹ einüben und Kontexte aufschlüsseln.
                   Das Seminar ist von daher in einem hohen Maße auf Ihre Lektüre- und
                   Diskussionsbereitschaft angewiesen. Die kontinuierliche Erschließung dieses einen Textes
                   (andere Hilfsmittel sind nicht erforderlich) durch selbstständige Lektüre und die aktive
                   Beteiligung ist Grundlage des Seminars und wird von jedem Teilnehmer offen eingefordert.
                   Am Ende des Seminars steht ein mündliches Prüfungsgespräch, das auf die dann
                   abgeschlossene Romanlektüre aufbaut. Das Ziel des Seminars besteht darin, das reine,
                   exzessive literarische Lesen und die »Lust am Text« (Roland Barthes) als eine
                   Kernkompetenz des Studiums der Germanistik neu zu beleben.
                   Die beste Vorbereitung besteht also in einem sommerlichen Lektüreeinstieg in den
                   »Zauberberg.«

                   Das Buch »Der Zauberberg« muss in der ersten Sitzung bei allen Teilnehmern vorliegen.

Kurstyp            Seminar

Bibliografie       »Der Zauberberg« in einer der gängigen und in der Regel preiswerten Ausgaben des Fischer
                   Verlages. Empfehlenswert: Die (allerdings teuren) Ausgaben der »Großen kommentierten
                   Frankfurter Ausgabe« (GKFA):
                   Bd. 5.1.: Der Zauberberg. Hg. v. Michael Neumann, Frankfurt am Main 2002.
                   Bd. 5.2.: Kommentar zu Der Zauberberg v. Michael Neumann, Frankfurt am Main 2002
                   (E-books sind inakzeptabel).

Prüfung             D     Mdl. Prüfung                                  S    Mdl. Prüfung

Moodle Course ID   BCE-GERM-109-02

                        Modul X: Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft

Kulturgeschichte und Kulturtheorie der Moderne
Modul              X.2 (Wahlbereich)

ECTS                D     4                                             S    3

Dozent/-in         Oliver Kohns

Zeit / Ort         Dienstag, 09.45-11.15

Lernziele          • Kenntnisse zentraler klassischer und aktueller kulturtheoretischer Positionen
                   • Beschreibung und Analyse kulturtheoretischer und -philosophischer Texte

                                                                                                              20
Kursbeschreibung   Der Begriff der „Kultur“ spielt in den Literaturwissenschaften eine zentrale Rolle, ist die
                   Analyse einer nationalen – hier: der germanistischen – Literatur doch notwendig gekoppelt
                   an eine Abgrenzung von anderen Literaturen, einer Spezifizierung „deutscher Kultur“. Unter
                   den aktuellen Bedingungen einer zunehmend globalisierten Welt erscheint ein an Nation,
                   Sprache, Tradition etc. gebundener Begriff von Kultur hingegen zunehmend problematisch –
                   oder täuscht dieser Eindruck und ist eine solche Problematisierung des Kulturbegriffs fester
                   Bestandteil des traditionellen kulturtheoretischen Diskurses? Anhand der Lektüre klassischer
                   und aktueller kulturtheoretischer Autoren, von Rousseau über Nietzsche bis zu Foucault,
                   werden wir uns im Seminar einen Überblick verschaffen über die verschiedenen
                   Kulturbegriffe, um der Frage nachzugehen, welche theoretischen Ansätze den aktuellen
                   Diskussionen – in Wissenschaft, Politik, Publizistik und Literatur – um die Krise der Kultur
                   oder den Kampf der Kulturen zugrunde liegen, und welche Bedeutung und Geltung Begriffe
                   wie Kultur, Kulturzugehörigkeit heute (noch) haben können.
                   Das Seminar setzt eine besondere Bereitschaft zur Lektüre auch längerer und teilweise
                   komplizierter Texte voraus. Besondere Vorkenntnisse sind jedoch nicht nötig.

Kurstyp            Seminar

Bibliografie       Arbeitstexte werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.

Prüfung             D    Mdl. Prüfung oder Hausarbeit                  S    Mdl. Prüfung oder Hausarbeit

Moodle Course ID   BCE-GERM-110-02

                                                                                                                  21
BACHELOR EN CULTURES EUROPEENNES

INTERDISCIPLINARY FRAMEWORK
RAHMENSTUDIUM | ETUDES
GENERALES
Winter 2018-19 (Stand: 27/7/2018)

Introduction

        The courses below can be chosen as part of your Interdisciplinary Framework or as related fields options. To find out more about the structure of the Interdisciplinary
 EN     Framework, please consult the BCE Study Guide 2018/19.

        Course Descriptions

        Detailed course descriptions for Interdisciplinary Framework and Related Fields courses can be found on the BCE website, under ‘Programme’. Specialisation track
        descriptions are available on the webpages of the five BCE specialisation tracks.
        ECTS Awarded for Interdisciplinary Framework and Related Fields Courses

        In general, Interdisciplinary Framework and Related Fields courses are awarded 3 ECTS.
        Please note, however, that since the Winter Semester 2017-18, we have extended our offer in the Interdisciplinary Framework to ‘interdisciplinary seminars’. These
        new interdisciplinary seminars have a more important workload and require a higher level of commitment from students. They are available to 3rd and 5th semester
        students and are awarded 6 ECTS. In other words, you can use them to validate two courses in the 3 rd or 5th semester interdisciplinary framework.

        Die hier aufgeführten Kurse können im Rahmen des Rahmenstudiums und der Fachergänzung des BCE belegt werden. Eine schematische Übersicht über den
 DE     Studienverlauf mit detaillierten Informationen zum Aufbau des Rahmenstudiums finden Sie im BCE Study Guide 2018/19.

        Kursbeschreibungen

        Die Kursbeschreibungen der Kurse des Rahmenstudiums und der Fachergänzung können auf der Homepage der Universität Luxemburg unter
        „Programm“ eingesehen werden. Die Kursbeschreibungen für Kurse, die innerhalb eines Kernfaches angeboten werden, können auf d er
        entsprechenden Homepage des Kernfaches unter „Programm“ eingesehen werden.
        ECTS für Kurse des Rahmenstudiums und der Fachergänzung

        Grundsätzlich gilt: für Kurse des Rahmenstudiums und der Fachergänzung werden 3 ECTS vergeben.
        Bitte beachten Sie, dass seit dem Wintersemester 17 -18 ein neues Kursformat im Rahmenstudium als zusätzliche Option angeboten wird. Da die
        neuen „interdisciplinary seminars“ mit einem höheren Arbeitsaufwand verbunden sind und da sie dementsprechend ein größeres pe rsönliches
        Engagement verlangen, werden für diese Kurse 6 ECTS vergeben. Bitte beachten Sie die kursspezifischen Zulassungsbedingungen.

        Les cours proposés ici peuvent être choisis en tant que cours des études générales ou des études complémentaires. Pour plus d’informations sur la structure des
 FR     études générales, veuillez consulter le BCE Study Guide 2018/19.

        Descriptifs de cours

        Les descriptifs de cours des études générales et complémentaires sont publiés sur la page web de l’Université du Luxembourg dans la rubrique « Programme ». Les
        descriptifs des cours des cinq domaines de spécialisation du BCE se trouvent sur leurs pages web respectives.
        ECTS attribués pour des cours des études générales et complémentaires

        D’ordinaire, 3 ECTS sont attribués pour les cours des études générales et complémentaires.
        Néanmoins, à partir du semestre d’hiver 17-18, nous proposons un nouveau format de cours en tant qu’option supplémentaire dans le cadre des études générales. Ces
        nouveaux « séminaires interdisciplinaires » requièrent une charge de travail et un engagement personnel plus importants. Ils sont proposés aux étudiants du 3 ième et

                                                                                                                                                                           22
5ième semestre et valent 6 ECTS. En d’autres termes, ils peuvent être utilisés pour valider deux cours des études générales au 3 ième et 5ième semestre.

        Interdisciplinary Framework / Rahmenstudium / Etudes générales

             http://wwwen.uni.lu/formations/flshase/bachelor_en_cultures_europeennes_academique/programme
             Interdisciplinary Framework and Related Fields Guide (Moodle and Welcome Pack)

        Specialisation Track / Kernfach / Spécialisation

             English Studies: http://bce.english.uni.lu
             Études françaises: http://bce.francais.uni.lu
             Germanistik: http://bce.germanistik.uni.lu
             History: http://bce.histoire.uni.lu
             Philosophy: http://bce.philosophie.uni.lu
LINKS

        Related Fields / Fachergänzung / Etudes complémentaires

             http://wwwen.uni.lu/formations/flshase/bachelor_en_cultures_europeennes_academique/programme
             all five specialisation tracks
             Open Courses Catalogue: http://wwwen.uni.lu/studies/guest_students

                                                                                                                                                                   23
Semester 1

SUBJECT AREA | BEREICH | BRANCHE

L1/L2
LANGUAGE AND LITERATURE | SPRACHE UND LITERATUR | LANGUE ET LITTÉRATURE

Bereich                               Fach                          Titel                                                 Dozent                               Sprache

Branche                               Discipline                    Titre                                                 Titulaire                            Langue

Subject Area                          Field                         Title                                                 Instructor                           Language

Languages and Literatures             BCE-English Studies           Literatures in English: Form and                      Agnès PRÜM                           ENGLISH
                                                                    Performance
                                                                                                                          Anne-Marie MILLIM

Sprache und Literatur                 BCE-Germanistik               Einführung in die deutsche                            Georg MEIN                           DEUTSCH
                                                                    Literaturgeschichte
                                                                                                                          Heinz SIEBURG

Langue et Littérature                 BCE-Etudes françaises         L`imaginaire de Paris                                 Nathalie ROELENS                     FRANÇAIS

                                      Italianistik                  Littérature italienne I                               Claudio CICOTTI                      FRANÇAIS

                                                                                                                                                               ITALIEN

                                      Italianistik                  Civilisation italienne I                              Claudio CICOTTI                      FRANÇAIS

                                      Lusitanistik                  Culture et littérature portugaise du XIX              Carlos PATO                          FRANÇAIS
                                                                    siècle

                                      Lusitanistik                  Culture portugaise I                                  Adilia CARVALHO                      FRANÇAIS

               First Semester students choose the course in the subject area Language and Literature (L1 and L2). BCE-English Studies students must choose an English lecture series
  EN           as their L1 option (2018-19: ‘Literatures in English’ by Agnès PRÜM and Anne-Marie MILLIM).

               Studierende des 1. Semesters wählen zwei Kurse aus dem Bereich Sprache und Literatur (L1 und L2). Davon ist für Studierende der Fachrichtung BCE-Germanistik der
  DE           Kurs „Einführung in die deutsche Literaturgeschichte“ von Georg MEIN et Heinz SIEBURG verpflichtend.

               Les étudiants du 1er semestre choisissent deux cours de l’espace Langue et Littérature (L1 et L2). Les étudiants de la filière BCE- Etudes Françaises suivent
  FR           obligatoirement le cours « L`imaginaire de Paris » de Nathalie ROELENS.

                                                                                                                                                                                       24
Semester 1

SUBJECT AREA | BEREICH | BRANCHE

HIST/PHILO
HISTORY/PHILOSOPHY | GESCHICHTE/PHILOSOPHIE | HISTOIRE/PHILOSOPHIE

Bereich                                      Fach                  Titel                                              Dozent             Sprache

Branche                                      Discipline            Titre                                              Titulaire          Langue

Subject Area                                 Field                 Title                                              Instructor         Language

Histoire                                     BCE-Histoire          Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts        Christoph BRÜLL    DEUTSCH

                                             BCE-Histoire          Histoire du processus de construction européenne   Frédéric CLAVERT   FRANÇAIS
                                                                   au 20e siècle

Philosophie                                  BCE-Philosophie       Historische Einführung in die Philosophie          Norbert CAMPAGNA   DEUTSCH

                                                                   
                                             BCE-Philosophie        Geschichte der Philosophie: Antike                Holger STURM       DEUTSCH

                                                                   
                                             BCE-Philosophie        Introduction to Ethics                            Deven BURKS        ENGLISH

                                             BCE-Philosophie       Ethique appliquée                                  Norbert CAMPAGNA   FRANÇAIS


    Limited participation/Begrenzte Plätze/Participation limitée

                                                                                                                                                    25
Semester 3

SUBJECT AREA | BEREICH | BRANCHE

1
(INTER)DISCIPLINARY INTRODUCTIONS | (INTER)DISZIPLINÄRE EINFÜHRUNGEN | INTRODUCTIONS (INTER)DISCIPLINAIRES

Bereich                               Fach                            Titel                                                  Dozent                                 Sprache

Branche                               Discipline                      Titre                                                  Titulaire                              Langue

Subject Area                          Field                           Title                                                  Instructor                             Language

                                      Medienwissenschaft              Introduction à l'esthétique: pourquoi "c'est une       Gian Maria TORE                        FRANÇAIS
                                                                      oeuvre d'art"?

                                                                      Histoire de bulles (Comic studies)                     Benoît MAJERUS /Jessica                ENGLISH
                                                                                                                             BURTON
                                                                                                                                                                    FRANÇAIS

                                      Kunstgeschichte                 Kunstgeschichte im europäischen Kontext                Wolfgang SCHMID                        DEUTSCH

                                                                      Art History                                            Floor KOELEMAN                         ENGLISH

                                                                      Cultural Heritage                                      Sandra CAMARDA                         ENGLISH

                                      Psychologie                     Geschichte der Psychologie                             Günter KRAMPEN                         DEUTSCH

                                                                      Sozialpsychologie I: Theoretische Ansätze              Georges STEFFGEN                       DEUTSCH

                                                                      Allgemeine Psychologie I: Lernen und Gedächtnis        Tanja BAUDSON                          DEUTSCH

                                      Sozial- und                     Introduction à la sociologie                           Piero GALLORO                          FRANÇAIS
                                      Erziehungswissen-
                                      schaften

                                                                      Bildung und Erziehung (begrenzte Plätze)               Thomas MARTHALER                       DEUTSCH

                                                                      Kultur-und Sozialanthropologie                         Elisabeth BOESEN                       DEUTSCH

                                      Musikwissenschaft               Musik im Film                                          Damien SAGRILLO                        DEUTSCH

  EN           If you wish to choose courses in the subject area RLL (Roman Languages and Literature), please enrol in L1/L2 courses you did not take in Semester 1.

  DE           Studierende belegen im Bereich RSL (Romanische Sprache und Literatur), die Kurse aus Bereich L1/L2 (Semester 1), die im 1. Studienjahr noch nicht belegt wurden.

  FR           Dans la branche LLR (Langues et littératures romanes) les étudiants(e)s choisissent entre les cours L1/L2 qu’ils n’ont pas encore suivis dans la première année.

                                                                                                                                                                                  26
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