Germanistik - Université du Luxembourg
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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis - KVV
Germanistik
-
BCE
www.germanistik.lu
Wintersemester 2018/19
-
Weiterer Inhalt:
- Vorbemerkungen zum Studienaufbau (S. 2)
- Kontaktadressen (S. 3)
- Studienaufbau erstes Semester (S. 4)
- Studienaufbau drittes Semester (S. 4)
- Studienaufbau fünftes Semester (S.5)
- Kommentierte Lehrveranstaltungen Germanistik (S. 6)
- Rahmenstudium (S. 22)
- Fachergänzung (S. 29)
-Studienübersicht Germanistik (S. 30)
- Organigramm BCE (S. 31)
- Studienplaner I (S. 34)
- Studienplaner II (S. 35)
- Stundentafel (S. 36)Vorbemerkungen zum Studienaufbau:
Das Studium der Germanistik ist Bestandteil und zugleich eine mögliche Schwerpunktsetzung (Kernfach)
des BCE-Studiums (Bachelor en Cultures Européennes). Bestimmend für das BCE ist neben dem Kernfach
das interdisziplinäre Rahmenstudium und die Fachergänzung.
Kernfach Germanistik
Das BCE-Studium mit Kernfach Germanistik umfasst grundsätzlich drei Jahre (6 Semester), wobei 180
Kreditpunkte (ECTS) in insgesamt 48 Lehrveranstaltungen zu erwerben sind. Hiervon entfallen auf den
Bereich der Germanistik etwa zwei Drittel (einschließlich Bachelor-Arbeit). Die übrigen Kreditpunkte sind
im Rahmenstudium und im Bereich der Fachergänzung zu erwerben.
Im Rahmen des dreijährigen Studiums ist ein einsemestriger Auslandsaufenthalt (meist 5. Semester) an
einer von über 40 Partneruniversitäten (meist im deutschsprachigen Ausland) vorgesehen.
Rahmenstudium
Das Rahmenstudium ist der Teil des BCE-Studiums, der allen Kernfächern (neben Germanistik auch
Anglistik, Romanistik, Geschichte und Philosophie) gemeinsam ist. Es stellt das jeweilige Fachstudium in
einen interdisziplinären Rahmen.
Im Rahmenstudium sind verschiedene Lehrveranstaltungen in Geschichte, Philosophie und einer weiteren
Sprache (L2 - wahlweise aus Anglistik, Romanistik, Italianistik, Lusitanistik, Luxemburgistik und
Hispanistik) zu absolvieren. Hinzu kommen u.a. Ringvorlesungen sowie weitere vergleichbare
Veranstaltungen.
Fachergänzung
Im Bereich der Fachergänzung besteht für das Fach Germanistik ab dem 2. Semester Wahlfreiheit. Hier
besteht etwa die Möglichkeit, Lateinkenntnisse zu erwerben. (Latein ist für die Germanistik nicht
obligatorisch, allerdings durchaus empfehlenswert.)
In Kombination von Kursen des Rahmenstudiums und der Fachergänzung ist auch der (teilweise) Aufbau
eines Nebenfaches grundsätzlich möglich. Je nach Bedarf sind dabei allerdings noch zusätzliche Kurse in
einem zweiten Fach (Nebenfach) zu belegen.
Studienvoraussetzung
Grundlegende Studienvoraussetzung ist eine sehr gute Beherrschung der deutschen Sprache. Daneben
sind auch Kenntnisse der englischen und französischen Sprache erforderlich, da verschiedene Kurse im
Rahmenstudium in diesen Sprachen angeboten werden. Im ersten Studienjahr besteht aber die Möglichkeit,
noch unzureichende Sprachkenntnisse durch gesonderte Sprachkurse auszugleichen. Im ersten Studienjahr
werden darüber hinaus auch verschiedene Kurse des Rahmenstudium parallel in unterschiedlichen Sprachen
angeboten.
Berufsmöglichkeiten
Das Studium der Germanistik im Rahmen des BCE ist ein Teil der Ausbildung für den gymnasialen
Schuldienst im Fach Deutsch. Für diesen Berufsweg ist ein anschließendes zweijähriges Master-Studium
erforderlich. Das Studium richtet sich aber auch an Interessierte diverser weiterer Berufsfelder:
Journalismus/Medien, Kulturmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, internationale Organisationen
2etc. Da der Bachelorgrad bereits einen berufsqualifizierenden Abschluss darstellt, kann die Berufswahl
grundsätzlich bereits nach dem Bachelor-Studium erfolgen.
Aufbau des Studiums
Im Folgenden findet sich das kommentierte Lehrangebot der Germanistik für das Wintersemester 2018/19.
Dieses ist Teil des Gesamtlehrangebotes im Kernfach Germanistik, welches sich in sechs Module aus dem
Pflichtbereich (zu je drei Kursen) und weiteren vier Modulen (zu je zwei Kursen) aus dem Wahlbereich
gliedert – wovon zwei im Kernfach absolviert warden müssen. Im Verlauf des Studiums sind demnach
insgesamt acht germanistische Module vollständig zu absolvieren. Eine Auflistung sämtlicher Module
findet sich auf Seite 30 sowie S. 34/35.
Neben den aufgelisteten Kursen des Fachstudiums (Kernfach) sind pro Semester noch weitere drei im
Bereich des Rahmenstudiums und weitere zwei im Bereich der Fachergänzung zu belegen. (Im 5. und 6.
Semester entfallen die Kurse der Fachergänzung zugunsten der Bachelor-Arbeit.)
Insgesamt sind demnach grundsätzlich jeweils neun Kurse pro Semester zu absolvieren. Dies gilt für das 1.
bis 4. Semester. Im 5. und 6. Semester reduziert sich die Zahl der zu belegenden Kurse auf jeweils sieben, da
in diesem Zeitraum die Bachelor-Arbeit vorbereitet und verfasst werden soll.
Kontaktadressen:
Prof. Dr. Heinz Sieburg / Studiengangsleiter heinz.sieburg@uni.lu
Prof. Dr. Till Dembeck / stellvertr. Studiengangsleiter till.dembeck@uni.lu
Anne Besslich / Studiengangsverwaltung (Sekretariat) anne.besslich@uni.lu
Sonja Waleczek / Studiengangsverwaltung (Sekretariat) sonja.waleczek@uni.lu
Sandra Baumann / Studienganskoordination sandra.baumann@uni.lu
Liz Straus / Studiengangskoordination liz.straus@uni.lu
3Welche Kurse sind (für welches Semester) zu belegen?
Studierende des Wintersemesters 2018/19 sind entweder Studienanfänger (1. Semester) oder Studierende
des 3. oder des 5. Semesters. Für diese gelten die folgenden Vorgaben:
Studierende des ersten Semesters (Studienanfänger) haben die folgenden neun Kurse zu belegen:
A. vier Kurse aus der Fachspezifik Germanistik:
1. Einführung in die Germanistische Linguistik (Modul I.1)
2. Einführung in die Germanistische Literaturwissenschaft (Modul I.2)
3. Einführung in die deutsche Literaturgeschichte (zugleich Rahmenvorlesung) (Modul I.3)
4. ein Kurs nach freier Wahl (aus dem Angebot der Fachspezifik)
B. zusätzlich drei Kurse aus dem Bereich des Rahmenstudiums (s. ab Seite 22):
5. Rahmenvorlesung Geschichte (deutsch oder franz.), Dienstag, 11.45-13.15
6. Rahmenvorlesung Philosophie (deutsch oder franz. oder englisch) Montag,11.45-13.15
7. Rahmenvorlesung Romanistik (Mittwoch, 11.45-13.15) oder Anglistik (Freitag, 11.45-13.15) oder
einen entsprechenden Kurs aus dem Bereich Italianistik.
C. zusätzlich zwei Kurse aus dem Bereich der Fachergänzung:
8. Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (Amman/Dembeck) / Dienstag 13.15-14.45
9. Wissenschaftliches Schreiben für Studienanfänger / drei Teilgruppen: A (Kreutzer), Freitag 9.45-
11.15; B (Kreutzer), Freitag 13.15-14.45; C (Huemer), Montag, 16.45-18.15
Studierende des dritten Semesters haben die folgenden 9 Kurse zu belegen:
A. vier Kurse aus der Fachspezifik Germanistik:
1. freie Wahl
2. freie Wahl
3. freie Wahl
4. Vergleichende Sprachwissenschaft/Mehrsprachigkeit / Rahmenveranstaltung (Sieburg), Mittwoch
15.00-16.30
B. drei (weitere) Kurse des Rahmenstudiums aus den nachstehenden Bereichen, wobei mindestens je ein
Kurs aus Bereich 1 und Bereich 3 gewählt werden muss (s. ab Seite 26):
Bereich 1:
Medienwissenschaft oder Kunstgeschichte oder Psychologie oder Sozial- und
Erziehungswissenschaften oder Musikwissenschaft
Bereich 2:
Anglistik oder Romanistik
4Bereich 3.
Philosophie oder Geschichte
C. zusätzlich zwei Kurse aus dem Bereich der Fachergänzung:
8. freie Wahl
9. freie Wahl
(In begrenztem Umfang können ersatzweise INTERDISZIPLINARY SEMINARS gewählt warden. S.S. 28).
Für Studierende des fünften Semesters, sofern sie nicht am Auslandssemester teilnehmen, belegen im
Rahmenstudium drei Kurse des dritten Semesters (Bereich 1-3), die bisher nicht belegt wurden. Die
Auswahl der Kurse im Fachstudium und in der Fachergänzung ist frei.
5Lehrveranstaltungen Fachstudium Germanistik WS 2018/19
Pflichtbereich
Stand: 19.07.2018
Bitte beachten Sie:
Studierende belegen im Rahmen ihres Hauptfaches „D“-Kurse (= disziplinäre Kurse). Kurse des
Rahmenstudiums und der Fachergänzung sind mit dem Zusatz „S“ (= Supplement) gekennzeichnet. Mit „S“
werden also alle Kurse bezeichnet, die über das Kernfach hinaus belegt werden. „D“-Kurse warden in der
Regel mit 4 ECTS, „S“-Kurse mit 3 ECTS kreditiert.
Für „D“- und „S“-Versionen werden aufgrung der unterschiedlichen ECTS-Zuweisung unterschiedliche
Prüfungsleistungen gefordert.
Pflichtbereich
Modul I: Grundlagen der Germanistik
Einführung in die germanistische Linguistik
Modul I.1 (Pflichtbereich, 1. Semester).
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Amelie Bendheim
Zeit / Ort Montag, 13.15-14.45
Lernziele • Darlegung und Anwendung von Grundbegriffen und Methoden der Sprachwissenschaft
• Verstehen und Anwendung von Arbeitstechniken der Sprachwissenschaft
• Erfassung, Beschreibung und Anwendung sprachwissenschaftlicher Analyseverfahren
Kursbeschreibung Was ist Sprache, und wie wird sie gebraucht? Welche Ziele hat die Sprachwissenschaft?
Diese Fragen stehen im Zentrum der Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen.
Die Veranstaltung bietet insbesondere einen Überblick über die Methoden und Erkenntnisse
der Systemlinguistik. Vorgestellt und erarbeitet werden die unterschiedlichen Funktionen
und Strukturebenen der Sprache, insbesondere des Deutschen. Im Einzelnen werden die
folgenden Themengebiete behandelt: Semiotik (Zeichenlehre), Phonetik/Phonologie
(Lautlehre), Morphologie (Formenlehre), Wortbildung, Syntax (Satzlehre), Semantik
(Bedeutungslehre), Pragmatik (Sprachhandlungslehre).
Kurstyp Einführungsveranstaltung
Bibliografie Heidrun Pelz: Linguistik. Eine Einführung. 10. Aufl. Hamburg 2007.
Prüfung D Klausur S Klausur
Moodle Course ID BCE-GERM-101-01
6Einführung in die germanistische Literaturwissenschaft
Modul I.2 (Pflichtbereich, 1. Semester)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Wilhelm Amann / Till Dembeck
Zeit / Ort Dienstag, 15.00-16.30
Lernziele • Darlegung und Anwendung von Grundbegriffen und Methoden der Literaturtheorie und
der Literaturwissenschaft
• Verstehen und Anwendung von Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft
• Beschreibung und Analyse literarischer Texte
Kursbeschreibung Die Lehrveranstaltung führt in zentrale Arbeitsfelder und Methoden des Faches Neuere
deutsche Literaturwissenschaft (NDL) ein und möchte darüber hinaus mit grundlegenden
Begriffen, Kategorien und Verfahren zur Beschreibung und Analyse literarischer Texte
vertraut machen. Sie geht dabei von gattungstheoretischen Fragestellungen aus und erörtert
sie exemplarisch im Kontext ihres jeweiligen literaturgeschichtlichen Bezugsrahmens.
Kurstyp Einführungsveranstaltung
Bibliografie Jochen Vogt: Einladung zur Literaturwissenschaft. 6. Aufl. München 2008.
Prüfung Klausur und Referat (Klausur-Termin: Klausur (Klausur-Termin: letzte
D S
letzte Sitzung der Veranstaltung) Sitzung der Veranstaltung)
Moodle Course ID BCE-GERM-101-02
Einführung in die deutsche Literaturgeschichte
Modul I.3 (Pflichtbereich, 1. Semester) (zugleich Rahmenstudium 1. Semester)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Georg Mein / Heinz Sieburg
Zeit / Ort Donnerstag, 11.30-13.00
Lernziele • auf Quellenlektüre gegründete Erfassung, Beschreibung bzw. Illustrierung der deutschen
Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart
Kursbeschreibung Die Vorlesung bietet einen ersten Überblick über elementare Fragestellungen und For-
schungsergebnisse der deutschen Literaturgeschichte. In einem ersten Teil werden die
Vorausbedingungen der Literarisierung des Deutschen in althochdeutscher Zeit, die erste
Blüte der deutschen Literatur im Mittelhochdeutschen und der Übergang zur (frühen)
Neuzeit vorgestellt. Im zweiten Teil werden dann exemplarisch die Hauptepochen der neue-
ren deutschen Literatur unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Klassik erörtert.
Kurstyp Einführungsveranstaltung
Bibliografie Bibliografische Angaben werden im Verlauf der Vorlesung bekannt gegeben.
Prüfung D Klausur S Klausur
Moodle Course ID BCE-GERM-101-03
7Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten (für Germanisten)
Modul Fachergänzung (1. Semester)
ECTS D S 3
Dozent/-in Wilhelm Amann / Till Dembeck
Zeit / Ort Dienstag, 13.15-14.45
Lernziele • Verstehen und Anwendung von Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft
• sichere Anwendung der Rechtschreibung und Interpunktion
Kursbeschreibung Arbeitstechniken gehören, wenn auch nicht zu den spannendsten, so doch zu einem der
zentralen Aspekte eines Germanistik-Studiums. Dabei sollen sie weniger eine Last, als
vielmehr eine Erleichterung darstellen.
Gleichzeitig sind Studierende häufig mit den formalen Aspekten wissenschaftlichen
Arbeitens auf sich selbst gestellt. In der Veranstaltung wird es daher um folgende, für das
Studium grundsätzliche Fragen gehen: Wie verstehe ich komplexe Texte? Wo finde ich
Sekundärliteratur? Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit? Und wie halte ich ein
Referat? Daneben soll Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, bisherige Erfahrungen
und Probleme innerhalb ihres wissenschaftlichen Arbeitens zu thematisieren und zu reflek-
tieren. Da für die Anfertigung schriftlicher Arbeiten die sichere Anwendung der Recht-
schreibung und Interpunktion unerlässlich ist, werden in einem zusätzlichen Lernabschnitt
ihre Grundlagen eingeübt und vermittelt.
Der Besuch der Veranstaltung ist für alle Studierenden des ersten Semesters verpflichtend.
Kurstyp Übung
Bibliografie Moennighoff, Burkhard/Meyer-Krentler, Eckhardt: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft,
14., akt. Aufl., München 2010.
Prüfung D mehrere Übungsaufgaben S mehrere Übungsaufgaben
Moodle Course ID BCE-GERM-101-04
A,B Wissenschaftliches Schreiben für Studienanfänger (Teilgruppe A und B)
Modul Fachergänzung (1. Semester)
ECTS D S 3
Dozent/-in Elena Kreutzer
Zeit / Ort Freitag, 09.45-11.15 (Teilgruppe A) / 13.15-14.45 (Teilgruppe B)
Lernziele • Verstehen und Anwendung von Techniken wissenschaftlichen Schreibens
• Vertiefung der Schreibkompetenz zum selbstständigen Verfassen eigener wissenschaft-
licher Texte
• Korrekte Anwendung von Grammatik und Orthografie
Kursbeschreibung Wissenschaftliches Schreiben erfordert eine Vielzahl von Kompetenzen, die weit über das
hinausgehen, was uns im Alltag begegnet. Da Studierende im Lauf ihres Studiums immer
wieder selbstständig wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Exzerpte, Abstracts oder
Protokolle anfertigen müssen, kann es sehr hilfreich sein, sich durch eine Vertiefung der
eigenen Schreibkompetenzen bessere Erfolgschancen im Studium der Germanistik zu
8erarbeiten. Die Veranstaltung soll dabei helfen, Formulierungen, Schreibtechniken und den
Schreibprozess zu optimieren. Dazu sollen sowohl die Grundlagen wissenschaftlichen
Schreibens vorgestellt als auch Schreibaufgaben erstellt, gemeinsam bearbeitet und
besprochen werden. Neben der Einübung von Regeln wissenschaftlichen Schreibens soll
auch die Reflexion des Schreibprozesses diskutiert werden. Auch die Einarbeitung von
Sekundärtexten und Fragen zur Textstruktur und -kohärenz sollen Thema der Übung sein.
Nicht zuletzt hat die Veranstaltung ferner zum Ziel, grammatikalisch korrekt formulierte und
orthografisch fehlerfreie Texte einzuüben.
Der Besuch der Veranstaltung ist für alle Germanistik-Studierenden des ersten Semesters
verpflichtend.
Kurstyp Übung
Bibliografie - Esselborn-Krumbiegel, Helga: Richtig wissenschaftlich schreiben, 4., akt. Aufl., Paderborn
2016.
- Kornmeier, Martin: Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht, 7., akt. Aufl., Bern 2016.
- Hoffmann, Monika: Deutsch fürs Studium. Grammatik und Rechtschreibung, 3., akt. Aufl.,
Stuttgart 2015.
Prüfung D mehrere Übungsaufgaben S mehrere Übungsaufgaben
Moodle Course ID BCE-EC-102-05 (Teilgruppe A) / BCE-EC-102-06 (Teilgruppe B)
C Wissenschaftliches Schreiben für Studienanfänger (Teilgruppe C)
Modul Fachergänzung (1. Semester)
ECTS D S 3
Dozent/-in Birgitt Huemer
Zeit / Ort Montag, 16.45-18.15 (Teilgruppe C)
Lernziele • Verstehen und Anwendung von Techniken wissenschaftlichen Schreibens
• Vertiefung der Schreibkompetenz zum selbstständigen Verfassen eigener wissenschaft-
licher Texte
• Korrekte Anwendung von Grammatik und Orthografie
Kursbeschreibung Wissenschaftliches Schreiben erfordert eine Vielzahl von Kompetenzen, die weit über das
hinausgehen, was uns im Alltag begegnet. Da Studierende im Lauf ihres Studiums immer
wieder selbstständig wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Exzerpte, Abstracts oder
Protokolle anfertigen müssen, kann es sehr hilfreich sein, sich durch eine Vertiefung der
eigenen Schreibkompetenzen bessere Erfolgschancen im Studium der Germanistik zu
erarbeiten. Die Veranstaltung soll dabei helfen, Formulierungen, Schreibtechniken und den
Schreibprozess zu optimieren. Dazu sollen sowohl die Grundlagen wissenschaftlichen
Schreibens vorgestellt als auch Schreibaufgaben erstellt, gemeinsam bearbeitet und
besprochen werden. Neben der Einübung von Regeln wissenschaftlichen Schreibens soll
auch die Reflexion des Schreibprozesses diskutiert werden. Auch die Einarbeitung von
Sekundärtexten und Fragen zur Textstruktur und -kohärenz sollen Thema der Übung sein.
Nicht zuletzt hat die Veranstaltung ferner zum Ziel, grammatikalisch korrekt formulierte und
orthografisch fehlerfreie Texte einzuüben.
Der Besuch der Veranstaltung ist für alle Germanistik-Studierenden des ersten Semesters
verpflichtend.
Kurstyp Übung
Bibliografie - Gruber, Helmut; Huemer, Birgit; Rheindorf, Markus: Wissenschaftliches Schreiben - Ein
Praxisbuch für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften, Wien, 2009.
- Graefen, Gabriele; Moll, Melanie: Wissenschaftssprache Deutsch: lesen – verstehen –
9schreiben - Ein Lehr- und Arbeitsbuch, Frankfurt, 2011.
- Hoffmann, Monika: Deutsch fürs Studium. Grammatik und Rechtschreibung, 3. Aufl.,
Paderborn, 2015.
- Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt: Ohne Schreibblockaden durchs Studium,
Frankfurt, 2000.
Prüfung D mehrere Übungsaufgaben S mehrere Übungsaufgaben
Moodle Course ID BCE-EC-102-07 ?
Modul II: Ältere Deutsche Literatur und Sprachgeschichte
Einführung in die Mediävistik
Modul II.2 (Pflichtbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Amelie Bendheim
Zeit / Ort Donnerstag, 09.45-11.15
Lernziele • Kompetenz zur Lektüre sowie zu einer auf historischem Verständnis gründenden Analyse
mittelhochdeutscher (und frühneuhochdeutscher) Quellen
• Erfassung und Beschreibung von Problemen der mittelalterlichen Literaturtheorie
• Verständnis der Besonderheiten mittelalterlicher Produktions- und
Rezeptionsbedingungen
• Überblick über die wichtigsten Erzählgattungen und -schemata der mhd. und ahd. Epoche
Kursbeschreibung Mediävistik ist die Lehre vom Mittelalter (medium aevum), einer Epoche, die mit guten
Gründen als der markanteste epochale Umbruch in der europäischen Geschichte, als der erste
rein laikale Gesellschafts- und Kulturentwurf Europas, gelten kann. Das Seminar behandelt
vor diesem Hintergrund die deutsche Literatur (und Sprache), wobei ein Schwerpunkt auf der
höfischen Dichtung der mittelhochdeutschen Blütezeit (um 1200) liegt. Thematisiert werden
daneben aber auch die kulturhistorischen Voraussetzungen der Literaturproduktion des
Mittelalters, und zwar sowohl in poetologischer, soziologischer, geistesgeschichtlicher und
materieller Hinsicht.
Kurstyp Einführungsveranstaltung
Bibliografie Sieburg, Heinz: Literatur des Mittelalters, 2., akt. Aufl., Berlin 2012 [Akademie
Studienbücher Literaturwissenschaft].
Prüfung D Klausur S Klausur
Moodle Course ID BCE-GERM-102-02
10Modul III: Neuere Deutsche Literaturwissenschaft
Die deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts:
Seelische Abgründe – Psychopathographie in Hoffmanns Erzählungen
Modul III.2 (Pflichtbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Claude Heiser
Zeit / Ort Dienstag, 16.45-18.15 (Beginn in der 2. Semesterwoche)
Lernziele • Einführung in das Werk und Leben E. T. A. Hoffmanns.
• Analysen zum Verhältnis von Literatur und Diskursen bzw. spezifischen Wissensformen
– Erarbeitung des literaturhistorischen Kontextes und der mit dem Werk in Verbindung
stehenden kulturell-gesellschaftlichen (politischen, philosophischen, medizinischen/
psychologischen) Diskurse.
• Erschließung literarischer Texte als Antworten auf Fragestellungen, die in einer
bestimmten historischen Situation auftreten.
• Erfassung und Beschreibung von Prozessen literarischer und kultureller Evolution.
• Fähigkeit zur Reflexion über Sprache und zur literaturwissenschaftlichen Analyse von
Texten (formale und inhaltliche Analyse).
Kursbeschreibung Dem Rationalität, Moralität und Zweckdienlichkeit fördernden und jedwede Form von
Irrationalität ablehnenden aufklärerischen Geist wirken zu Beginn des 19. Jahrhunderts die
romantischen Strömungen, die in ihrer universalen Poetisierung der Existenz den
„geheimnisvollen Weg nach innen“ nicht scheuen, sondern gerade in unbewussten Zuständen
wie Schlaf, Traum oder Wahnsinn eine weitere, dem Bewusstsein ebenbürtige Realität
erkennen, entgegen. Neben dem ästhetischen Ausdruck solcher seelischen Nachtseiten
richten die „romantische Medizin“ und die von Johann Christian Reil neu begründete
Psychiatrie ihr Augenmerk auf psychische Devianzen und ebnen so der modernen
Psychologie und Psychopathologie den Weg. Niemand anders als Ernst Theodor Amadeus
Hoffmann, der sich als Gerichtsrat von Amts wegen mit den seelischen Abgründen von
Delinquenten hat beschäftigen müssen und sich ebenfalls als Künstler intensiv mit den
zeitgenössischen philosophischen und medizinischen Erkenntnissen auseinandersetzte,
gelang es, in seinem bedeutenden Erzählwerk psychischen Leiden und Anomalien
literarischen Ausdruck zu verleihen, diese poetisch und kritisch zu reflektieren und somit am
vorherrschenden psychologischen Diskurs teilzunehmen. Auch wenn Hoffmanns
Erzählungen kaum den Anspruch erheben können, als literarische Vorwegnahme späterer
wissenschaftlicher Erkenntnisse gelten zu dürfen, so erlauben sie doch einen ersten
spannenden Einblick in die seelischen Abgründe – was nicht zuletzt Sigmund Freud, der in
seinen Untersuchungen über die diffusen Grenzen zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein
sowie über das Unheimliche auf Hoffmanns Werk zurückgreift, bestätigt.
Im Seminar soll die literaturwissenschaftliche und diskurstheoretische Analyse verschiedener
Erzählungen Hoffmanns unterschiedliche Pathologien wie u. a. multiple Persönlichkeit und
Auflösung der Identität (Die Abenteuer der Sylvester-Nacht), Paranoia und Wahnsinn (Der
Sandmann), funktionelle Psychose (Das Sanctus), abnorme Einbildungskraft und
Melancholie (Der Einsiedler Serapion), pathologisch-narzisstischer Regressionswunsch (Die
Bergwerke zu Falun) und deren ästhetischen Ausdruck in den Mittelpunkt der Diskussion
rücken. Ferner sollte die Berücksichtigung zeitgenössischer literaturtheoretischer,
philosophischer und medizinischer Abhandlungen es erlauben, den literatur- und
philosophiegeschichtlichen Kontext zu erarbeiten. Die Beleuchtung verschiedener Motive
aus dem Bereich der Psychopathologie und deren Aktualisierung, die
literaturwissenschaftliche Interpretation der Werke im Allgemeinen sowie die
11Kenntnisnahme des zeitgenössischen Diskurses bilden somit die wesentlichen Ziele des
Seminars.
Kurstyp Seminar
Bibliografie Zur Einführung: Lubkoll, Christine/ Neumeyer, Harald (Hrsg.): E. T. A. Hoffmann.
Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart 2015.
Textgrundlage:
- Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Fantasiestücke in Callot’s Manier. Werke 1814, hrsg.
v. Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen und Wulf Segebrecht, Frankfurt
a. M. 22015. (= DKV, Bd. 14)
- Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Nachtstücke. Klein Zaches. Prinzessin Brambilla.
Werke 1816-1820, hrsg. v. Hartmut Steinecke unter Mitarbeit von Gerhard Allroggen,
Frankfurt a. M. 22017. (= DKV, Bd. 36)
- Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Die Serapions-Brüder, hrsg. v. Wulf Segebrecht unter
Mitarbeit von Ursula Segebrecht, Frankfurt a. M. 22015. (= DKV, Bd. 28)
Die im Kurs behandelten Erzählungen werden den Studierenden ebenfalls als PDF-
Dokumente in Moodle zur Verfügung stehen.
Prüfung D Kurzreferat u. Hausarbeit (12-15 S.) S Kurzreferat u. Hausarbeit (8-10 S.)
Moodle Course ID BCE-GERM-103-02
Die deutsche Literatur des 20./21. Jahrhunderts: Bloß keine Geschichten. Die deutschsprachige
Literatur der frühen 1960er Jahre
Modul III.3 (Pflichtbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Dieter Heimböckel
Zeit / Ort Mittwoch, 16.45-18.15
Lernziele • Analysen zum Verhältnis von Literatur und Diskursen bzw. spezifischen Wissensformen
• Erschließung literarischer Texte als Antworten auf Fragestellungen, die in einer bestimm-
ten historischen Situation auftreten
• Erfassung und Beschreibung von Prozessen literarischer und kultureller Evolution
Kursbeschreibung Dass alles in Teile zerfalle und sich nichts mehr auf einen Begriff bringen lasse, ist eine im
Chandos-Brief von Hugo von Hofmannsthal ausgesprochene Grunderfahrung, die auf die
moderne Literatur insgesamt übertragen werden kann. Die Literatur des 20. Jahrhunderts
reagiert darauf aber nicht mit Schweigen und Verstummen, sondern sie lässt sich auf diese
Erfahrung ästhetisch ein, indem sie aus der Koexistenz des Heterogenen ebenso ungewöhn-
liche wie mehrdeutige Sinnbezüge in formal irritierenden Konfigurationen stiftet. Anhand
ausgewählter Werke soll den zwischen „Wirklichkeitszertrümmerung“ und „Zusammen-
hangsdurchstoßung“ (Benn) sich bewegenden poetischen Verfahrensweisen und literarischen
Strategien im Einzelnen nachgegangen werden, wobei der zeitliche Schwerpunkt auf Texten
der 1960er Jahre liegt.
Kurstyp Seminar
Bibliografie Textgrundlage:
• Konrad Bayer: der kopf des vitus bering. Salzburg 2014
• Thomas Bernhard: Amras, Frankfurt a.M. 2006 (= Suhrkamp BasisBibliothek 70)
12• Hubert Fichte: Das Waisenhaus. Roman. Frankfurt a.M. 2005 (= Fischer 15854)
Prüfung Hausarbeit oder mdl. Prüfung und Hausarbeit oder mdl. Prüfung
D S
Referat
Moodle Course ID BCE-GERM-103-03
Modul IV: Linguistik
Systematische Aspekte: Fremdwort und Lehnwort im Deutschen
Modul IV.1 (Pflichtbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Heinz Sieburg
Zeit / Ort Donnerstag, 15.00-16.30
Lernziele • Beschreibung und Anwendung unterschiedlicher theoretischer Grundlagen und
Konstruktionsprozesse auf allen grammatischen Ebenen
• Anwendung von Methoden und praktische Umsetzung der Linguistik
• Beschreibung, Erklärung und Lösung von Problemen in der Sprach- und
Kommunikationspraxis
Kursbeschreibung Das Seminar stellt einen Aspekt in den Mittelpunkt, der für das deutsche Sprachsystem von
hoher Relevanz ist und gleichzeitig immer wieder zum Anlass kontroverser Debatten wurde.
So soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit die deutsche Sprache durch Entleh-
nungen aus anderen Sprachen beeinflusst und geprägt ist. Dass sich damit eine Konzen-
tration auf den Bereich der Lexik verbindet, liegt von der Sache her nahe, soll aber nicht
verhindern, auch andere Entlehnungsvorgänge zu berücksichtigen. Intensiv zu thematisieren
sind die Aspekte der (affektiven) Bewertung von Fremd- und Lehnwörtern, insbesondere im
Zusammenhang mit den unterschiedlichen Purismus-Debatten und Verdeutschungsanstren-
gungen.
Ziel ist es, die Fragestellung auch in ihrer historischen Dimension zu erarbeiten, wodurch
neben dem Englischen (Amerikanischen) insbesondere auch die beiden anderen großen
Gebersprachen, Französisch und Latein, in den Blick genommen werden können. Im
Zentrum steht demnach das Deutsche als Nehmersprache; aber auch die Bedeutung des
Deutschen als Gebersprache (etwa für das Luxemburgische oder Estnische) soll Gegenstand
des Seminars sein.
Voraussetzung für das Seminar ist die erfolgreiche Teilnahme an der ‘Einführung in die
germanistische Linguistik’ (oder eine vergleichbare linguistische Einführungs-Veranstaltung
in einem anderen Studienfach)
Kurstyp Seminar
Bibliografie Lektüreempfehlung:
- Eisenberg, Peter: Das Fremdwort im Deutschen, Berlin/New York ³2018 [oder ältere
Auflage].
- Polenz, Peter von: Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, 3
Bde., Berlin/New York 1994-2000.
13Prüfung Mdl. Referat (mit Thesenpapier) oder Mdl. Referat (mit Thesenpapier)
D S
Hausarbeit oder (verkürzte) Hausarbeit
Moodle Course ID BCE-GERM-104-01
Vergleichende Sprachwissenschaft/Mehrsprachigkeit
Modul IV.2 (Pflichtbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Heinz Sieburg
Zeit / Ort Mittwoch, 15.00-16.30 (zugleich Rahmenstudium 3. Semester)
Lernziele • Beschreibung wesentlicher Ebene der Mehrsprachigkeit und ihrer theoretischen
Grundlegung
• Erarbeitung der sprachistorischen Grundlagen der Mehrsprachigkeit und ihrer ideologichen
Überformung
• Thematisierung der luxemburgischen Mehrsprachigkeit mit besonderer Berücksichtigung
der Rolle und Funktion der deutschen Sprache
Kursbeschreibung Dieser Kurs bietet eine Einführung in die Mehrsprachigkeits- und Sprachkontaktforschung.
Ausgehend von grundlegenden theoretischen Kontexten werden verschiedene
soziolinguistische Konstellationen (u.a. mit einem Schwerpunkt auf Luxemburg) vorgestellt
bzw. gemeinsam erarbeitet. Mehrsprachigkeit wird dabei als sprachhistorisches Phänomen
thematisiert, das in der Vergangenheit und Gegenwart mit unterschiedlichsten ‚Ideologien‘
verbunden wurde und wird.
Im Einzelnen sollen u.a. folgende Themen behandelt werden:
- Modelle der Sprachentstehung und –differenzierung
- Sprachkontakt und Sprachtod
- Mehrssprachigkeit im Mittelalter
- das Varietätensystem des Deutschen
- das Luxemburger System der Mehrsprachigkeit
- das Konzept der Plurizentrizität
- Mehrsprachigkeit und Schule
- …
Seminar
Bibliografie Literatur zu den jeweiligen Themen wird zu Beginn des Seminars mitgeteilt.
Prüfung Hausarbeit oder mündliche Prüfung Hausarbeit oder mündliche
D (oder schriftliche Prüfung) S Prüfung (oder schriftliche
Prüfung)
Moodle Course ID BCE-GERM-104-02
14Modul V: Theaterwissenschaft
Dramentheorie und -analyse: Von Lessing bis Jelinek
Modul V.1 (Pflichtbereich)
ECTS 4 3
D S
Dozent/-in Natalie Bloch
Zeit / Ort Donnerstag, 16.45-18.15
Lernziele • Reflexion der Besonderheiten der dramatischen Gattung und ihrer Historizität
• Vertrautheit mit dramenanalytischen Kategorien: Sprache, Figur, Handlung, Zeit und
Raum
• Analyse von Aufführungen in Hinblick auf das spezifische Zeichensystem des Theaters
Kursbeschreibung Die Veranstaltung hat zum Ziel, in die Besonderheiten der dramatischen und theatralen
Kommunikation einzuführen und die Grundbegriffe und Verfahren der Dramenanalyse zu
erörtern. Anhand analytischer Kategorien (Sprache, Figur, Handlung, Zeit und Raum)
werden die Besonderheiten der dramatischen Form ermittelt und die zentralen Verfahren der
Dramenanalyse erprobt. Darüber hinaus werden an ausgewählten Dramen die grundlegenden
Merkmale der verschiedenen Dramenformen und ihrer dramentheoretischen Konzepte
diskutiert und die Historizität der jeweiligen Gattungsbestimmung des Dramas freigelegt.
Das Spektrum erstreckt sich dabei vom bürgerlichen Trauerspiel über das soziale Drama bis
zum epischen Theaterstück Brechts. Untersucht werden Lessings „Miss Sara Sampson“,
Büchners „Woyzeck“ und Brechts „Heilige Johanna der Schlachthöfe“. Wie mit diesen
Klassikern in gegenwärtigen Inszenierungen umgegangen wird, welche Transformationen
und Bedeutungsverschiebungen die Texte erfahren und welch theatraler/szenischer Wandel
dem zugrunde liegt, soll durch den Besuch von Aufführungen und dem Anschauen von
Videoaufzeichnungen in den Blick genommen werden.
Die Veranstaltung schließt den Besuch von Theateraufführungen mit ein!
Kurstyp Seminar
Bibliografie Anzuschaffen ist: Franziska Schößler: Einführung in die Dramenanalyse, Stuttgart/Weimar
2012. Die Primärliteratur wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben.
Prüfung Präsentation und mündliche Prüfung Präsentation und mündlicher
D S
oder Hausarbeit Prüfung oder Hausarbeit
Moodle Course ID BCE-GERM-105-01
Berufsfeld Theater – Praxisseminar: Grundlagen der Dramaturgie
Modul V.3 (Alternativverstaltung zu ‚Angewandte Theatermethoden‘)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Sandy Artuso / Bernadette Borkam
15Zeit / Ort Montag, 15.00-16.30
Lernziele • Einblick in die Grundlagen der theaterspezifischen Berufsfelder
• Reflexion der theaterwissenschaftlichen Gegenstandsbereiche
• Erfassung und Anwendung relevanter Arbeitspraktiken aus den Berufsfeldern
Theaterpädagigik, Pressearbeit und Dramaturgie
Kursbeschreibung Theater – mit dem Begriff werden zuallererst die Institution und die künstlerische Produktion
auf der Bühne assoziiert. Dabei wirken für eine gelungene Produktion auf der Bühne hinter
den Kulissen zahlreiche Arbeitsbereiche zusammen. Hier eröffnet sich ein breites Spektrum
an Berufsfeldern, die zwar selten bewusst wahrgenommen werden, die aber weit über den
institutionellen Rahmen hinaus ihre Wirkung zeigen, beispielsweise in Form von
Presseberichten oder aber theaterpädagogischen Angeboten an Schulen und Universitäten.
Im Seminar sollen deshalb drei dieser Berufsfelder im Mittelpunkt stehen: die Dramaturgie,
die Theaterpädagogik und nicht zuletzt die PR-Arbeit. Die Aufgabenbereiche der jeweiligen
Berufe werden zunächst theoretisch vermittelt. Auf der Basis dieser angeeigneten Kenntnisse
werden die SeminarteilnehmerInnen in Kooperation mit dem Theaterkollektiv Independent
Little Lies (ILL) die Gelegenheit bekommen, sich innerhalb der drei Berufsfelder selbst
auszuprobieren. Die praktischen Übungen finden in Blockveranstaltungen statt.
Das Seminar beginnt in der zweiten Semesterwoche (24.09.18). Die weiteren Termine
werden zu Beginn des Seminares festgelegt.
Kurstyp Praxisseminar
Bibliografie Bekanntgabe zu Beginn der Lehrveranstaltung.
Prüfung Referat und (kleine) schriftliche Arbeit Referat und (kleine) schriftliche
D S
Arbeit
Moodle Course ID BCE-GERM-105-03
Modul VI: Interkulturalität
Interkulturelle Kommunikation
Modul VI.1 (Pflichtbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Jennifer Pavlik
Zeit / Ort Mittwoch, 9.45-11.15
Lernziele • Reflexion des eigenen Sprachgebrauchs vor dem Hintergrund interkultureller
Grundbegriffe
• Entwicklung verschiedener Verstehens- und Vermittlungsansätze interkultureller
Kommunikationskompetenz auf der Grundlage zentraler Interkulturalitätstheorien sowie
ausgewählter Texte (Philosophische Texte, Literatur, Film)
• Sensibilisierung für das interkulturelle Kommunikationspotenzial ästhetischer Werke
(Literatur, Film)
Kursbeschreibung In Anbetracht der stetig voranschreitenden Globalisierungs- und Migrationsprozesse
gewinnen interkulturelle Kommunikationskompetenzen für das Zusammenleben in
16modernen Gemeinschaften immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund wollen wir
uns im Seminar fragen, wie interkulturelle Kommunikationszusammenhänge verlaufen
können und was darunter verstanden werden kann. Verbunden damit werden wir uns fragen,
welche Bedeutung literarischen und medialen Werke in diesem Zusammenhang zukommen
kann, inwiefern diese also dabei helfen können, interkulturelle Kommunikations- und
Verstehensprozesse einzugehen, diese zu reflektieren und ihre Grenzen erfahrbar zu machen.
Kurstyp Seminar
Bibliografie Die theoretischen Grundlagen sowie die zu behandelnden Werke und Texte werden zu
Beginn des Semesters bekanntgegeben.
Prüfung D Mdl. Prüfung oder Hausarbeit S Mdl. Prüfung oder Hausarbeit
Moodle Course ID BCE-GERM-106-01
17Wahlbereich
Modul VII: Literatur im Medienkontext
Medientheorie und Medienanalyse
Modul VII.2 (Wahlbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Achim Küpper
Zeit / Ort Mittwoch, 13.15-14.45
Lernziele • Vermittlung grundlegender Aspekte der Medienkompetenz auf der Basis zentraler
medientheoretischer Positionen sowie durch medienanalytische Untersuchungen
literarischer und künstlerischer Werke und anderer Zeichensysteme (etwa Werbung)
• Einführung in spezifische Bereiche der Medientheorie (Oralität und Literalität, Bildtheorie,
Filmtheorie, digitale Medien) und Anwendung der Befunde in der Analysepraxis
• Schärfung eines historisch perspektivierten Medienbegriffs durch Einbeziehung
mediengeschichtlicher bzw. mediengenealogischer Voraussetzungen
Kursbeschreibung Medienkompetenz zählt heute zu den zentralen Anforderungen sowohl in der
gesellschaftlichen Interaktion als auch in Prozessen des Lernens und Lehrens. Dies gilt
insbesondere auch im Rahmen sprachlicher wie literarischer Vermittlung. Noch nie wurde
den Medien eine solch entscheidende und vor allem eine solch bewusste Rolle zugemessen
wie in der digitalisierten Gegenwart. Dabei gilt es den Medienbegriff allerdings einerseits
historisch zu perspektivieren, andererseits unter Bewusstmachung seiner formalen Ebenen
auszudifferenzieren. Das Seminar führt zum einen in wichtige medientheoretische Positionen
ein, die sich in entsprechenden thematischen Akzentsetzungen des Seminars artikulieren: Sie
reichen von der Theorie des gesprochenen und geschriebenen Worts (Oralität und Literalität)
über die Bildtheorie und Filmtheorie bis hin zu Ansätzen einer Theorie der digitalen Medien.
Unter Einbeziehung mediengeschichtlicher bzw. mediengenealogischer Voraussetzungen
werden hierzu einschlägige Grundlagentexte der Medientheorie behandelt und gemeinsam
im Seminar besprochen. Zum anderen werden die medientheoretischen Befunde auch
medienanalytisch umgesetzt bzw. angewandt durch die Untersuchung ausgewählter
Fallbeispiele (Texte, Bilder, Filme, Zeichensysteme), die im Seminar zu analysieren und zu
diskutieren sind.
Die Seminarteilnehmer/innen stellen ausgewählte medientheoretische wie medienanalytische
Aspekte in Form von Referaten vor. Erwartet wird eine aktive Teilnahme an der
gemeinsamen Erarbeitung und Diskussion der Themen sowie eine gründliche Vorbereitung
der jeweils zu besprechenden Werke und Texte.
Kurstyp Seminar
Bibliografie Die theoretischen Grundlagen sowie die zu behandelnden Werke und Texte werden zu
Beginn des Semesters bekanntgegeben.
Prüfung Referat und mdl. Prüfung oder Referat und mdl. Prüfung oder
D S
Hausarbeit Hausarbeit
Moodle Course ID BCE-GERM-107-02
18Modul VIII: Sprache in sozialen und historischen Zusammenhängen
Soziolinguistik / Dialektologie
Modul VIII.1 (Wahlbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Heinz Sieburg
Zeit / Ort Montag, 9.45-11.15
Lernziele • Erkennen der sozialen, regionalen und situativen Variabilität der deutschen Sprache im
synchronen Querschnitt und diachronen Längsschnitt
• Erhebung und Aufbereitung varietäten- und soziolinguistischer Daten
Kursbeschreibung Die Soziolinguistik befasst sich mit dem Relationsgefüge zwischen Sprache und Gesell-
schaft. Die Veranstaltung hat zum Ziel, die Komplexität dieser Relation zu erarbeiten und
dabei auch an die konkrete empirische Feldarbeit heranführen.
Folgende Themenstellungen sollen behandelt werden:
Entstehung und Einteilung der Dialekte
Wege der (Sozio-)Dialektologie / Hörproben deutscher Dialekte
Die deutsche Sprache im internationalen Kontext
Die deutsche Sprache in Luxemburg / Luxemburger Standarddeutsch?
Feministische Linguistik
Jugendsprache
Sprachpurismus / Anglizismusdebatte
Welthilfssprachen / Esperanto
Pidgin- und Kreolsprachen
Sprachdatenerhebung / Stichprobenbildung
Fragebogen und Interview
Kurstyp Seminar
Bibliografie Bekanntgabe in der ersten Sitzung
Prüfung Mdl. Referat oder Hausarbeit oder Mdl. Referat oder Hausarbeit oder
D S
(kleine) empirische Studie (kleine) empirische Studie
Moodle Course ID BCE-GERM-108-01
Modul IX: Neuere deutsche Literaturgeschichte
Systematische Aspekte der NDL: Thomas Mann »Der Zauberberg«
Modul IX.2 (Wahlbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Wilhelm Amann
19Zeit / Ort Donnerstag, 13.15-14.45
Lernziele • Beschreibung und Analyse literarischer Texte
• ›close reading‹
• Erschließung komplexer literarischer Modelle
Kursbeschreibung Mit seinem 1924 erschienenen Roman über den siebenjährigen Aufenthalt eines »einfache[n]
junge[n] Mensch[en]« in einem Sanatorium in den Schweizer Alpen konnte Thomas Mann
an den frühen Erfolg der »Buddenbrooks« (1901) anknüpfen – nicht wenige halten den
»Zeitroman in doppeltem Sinn« (Mann) wegen seiner erzähltechnischen Raffinessen, des
Anspielungsreichtums und der subtilen Gesellschaftsporträts für sein bestes Werk.
Wie Hans Castorp, der Held der Geschichte, sich unversehens auf ein Abenteuer an einem
Ort einlässt, so die Teilnehmer im Seminar: Im Zentrum steht die gemeinsame Lektüre des
tausendseitigen Romans, Woche für Woche, Kapitel für Kapitel. Wir wollen uns über
Lektüreerfahrungen austauschen, das ›close reading‹ einüben und Kontexte aufschlüsseln.
Das Seminar ist von daher in einem hohen Maße auf Ihre Lektüre- und
Diskussionsbereitschaft angewiesen. Die kontinuierliche Erschließung dieses einen Textes
(andere Hilfsmittel sind nicht erforderlich) durch selbstständige Lektüre und die aktive
Beteiligung ist Grundlage des Seminars und wird von jedem Teilnehmer offen eingefordert.
Am Ende des Seminars steht ein mündliches Prüfungsgespräch, das auf die dann
abgeschlossene Romanlektüre aufbaut. Das Ziel des Seminars besteht darin, das reine,
exzessive literarische Lesen und die »Lust am Text« (Roland Barthes) als eine
Kernkompetenz des Studiums der Germanistik neu zu beleben.
Die beste Vorbereitung besteht also in einem sommerlichen Lektüreeinstieg in den
»Zauberberg.«
Das Buch »Der Zauberberg« muss in der ersten Sitzung bei allen Teilnehmern vorliegen.
Kurstyp Seminar
Bibliografie »Der Zauberberg« in einer der gängigen und in der Regel preiswerten Ausgaben des Fischer
Verlages. Empfehlenswert: Die (allerdings teuren) Ausgaben der »Großen kommentierten
Frankfurter Ausgabe« (GKFA):
Bd. 5.1.: Der Zauberberg. Hg. v. Michael Neumann, Frankfurt am Main 2002.
Bd. 5.2.: Kommentar zu Der Zauberberg v. Michael Neumann, Frankfurt am Main 2002
(E-books sind inakzeptabel).
Prüfung D Mdl. Prüfung S Mdl. Prüfung
Moodle Course ID BCE-GERM-109-02
Modul X: Literaturwissenschaft als Kulturwissenschaft
Kulturgeschichte und Kulturtheorie der Moderne
Modul X.2 (Wahlbereich)
ECTS D 4 S 3
Dozent/-in Oliver Kohns
Zeit / Ort Dienstag, 09.45-11.15
Lernziele • Kenntnisse zentraler klassischer und aktueller kulturtheoretischer Positionen
• Beschreibung und Analyse kulturtheoretischer und -philosophischer Texte
20Kursbeschreibung Der Begriff der „Kultur“ spielt in den Literaturwissenschaften eine zentrale Rolle, ist die
Analyse einer nationalen – hier: der germanistischen – Literatur doch notwendig gekoppelt
an eine Abgrenzung von anderen Literaturen, einer Spezifizierung „deutscher Kultur“. Unter
den aktuellen Bedingungen einer zunehmend globalisierten Welt erscheint ein an Nation,
Sprache, Tradition etc. gebundener Begriff von Kultur hingegen zunehmend problematisch –
oder täuscht dieser Eindruck und ist eine solche Problematisierung des Kulturbegriffs fester
Bestandteil des traditionellen kulturtheoretischen Diskurses? Anhand der Lektüre klassischer
und aktueller kulturtheoretischer Autoren, von Rousseau über Nietzsche bis zu Foucault,
werden wir uns im Seminar einen Überblick verschaffen über die verschiedenen
Kulturbegriffe, um der Frage nachzugehen, welche theoretischen Ansätze den aktuellen
Diskussionen – in Wissenschaft, Politik, Publizistik und Literatur – um die Krise der Kultur
oder den Kampf der Kulturen zugrunde liegen, und welche Bedeutung und Geltung Begriffe
wie Kultur, Kulturzugehörigkeit heute (noch) haben können.
Das Seminar setzt eine besondere Bereitschaft zur Lektüre auch längerer und teilweise
komplizierter Texte voraus. Besondere Vorkenntnisse sind jedoch nicht nötig.
Kurstyp Seminar
Bibliografie Arbeitstexte werden auf Moodle zur Verfügung gestellt.
Prüfung D Mdl. Prüfung oder Hausarbeit S Mdl. Prüfung oder Hausarbeit
Moodle Course ID BCE-GERM-110-02
21BACHELOR EN CULTURES EUROPEENNES
INTERDISCIPLINARY FRAMEWORK
RAHMENSTUDIUM | ETUDES
GENERALES
Winter 2018-19 (Stand: 27/7/2018)
Introduction
The courses below can be chosen as part of your Interdisciplinary Framework or as related fields options. To find out more about the structure of the Interdisciplinary
EN Framework, please consult the BCE Study Guide 2018/19.
Course Descriptions
Detailed course descriptions for Interdisciplinary Framework and Related Fields courses can be found on the BCE website, under ‘Programme’. Specialisation track
descriptions are available on the webpages of the five BCE specialisation tracks.
ECTS Awarded for Interdisciplinary Framework and Related Fields Courses
In general, Interdisciplinary Framework and Related Fields courses are awarded 3 ECTS.
Please note, however, that since the Winter Semester 2017-18, we have extended our offer in the Interdisciplinary Framework to ‘interdisciplinary seminars’. These
new interdisciplinary seminars have a more important workload and require a higher level of commitment from students. They are available to 3rd and 5th semester
students and are awarded 6 ECTS. In other words, you can use them to validate two courses in the 3 rd or 5th semester interdisciplinary framework.
Die hier aufgeführten Kurse können im Rahmen des Rahmenstudiums und der Fachergänzung des BCE belegt werden. Eine schematische Übersicht über den
DE Studienverlauf mit detaillierten Informationen zum Aufbau des Rahmenstudiums finden Sie im BCE Study Guide 2018/19.
Kursbeschreibungen
Die Kursbeschreibungen der Kurse des Rahmenstudiums und der Fachergänzung können auf der Homepage der Universität Luxemburg unter
„Programm“ eingesehen werden. Die Kursbeschreibungen für Kurse, die innerhalb eines Kernfaches angeboten werden, können auf d er
entsprechenden Homepage des Kernfaches unter „Programm“ eingesehen werden.
ECTS für Kurse des Rahmenstudiums und der Fachergänzung
Grundsätzlich gilt: für Kurse des Rahmenstudiums und der Fachergänzung werden 3 ECTS vergeben.
Bitte beachten Sie, dass seit dem Wintersemester 17 -18 ein neues Kursformat im Rahmenstudium als zusätzliche Option angeboten wird. Da die
neuen „interdisciplinary seminars“ mit einem höheren Arbeitsaufwand verbunden sind und da sie dementsprechend ein größeres pe rsönliches
Engagement verlangen, werden für diese Kurse 6 ECTS vergeben. Bitte beachten Sie die kursspezifischen Zulassungsbedingungen.
Les cours proposés ici peuvent être choisis en tant que cours des études générales ou des études complémentaires. Pour plus d’informations sur la structure des
FR études générales, veuillez consulter le BCE Study Guide 2018/19.
Descriptifs de cours
Les descriptifs de cours des études générales et complémentaires sont publiés sur la page web de l’Université du Luxembourg dans la rubrique « Programme ». Les
descriptifs des cours des cinq domaines de spécialisation du BCE se trouvent sur leurs pages web respectives.
ECTS attribués pour des cours des études générales et complémentaires
D’ordinaire, 3 ECTS sont attribués pour les cours des études générales et complémentaires.
Néanmoins, à partir du semestre d’hiver 17-18, nous proposons un nouveau format de cours en tant qu’option supplémentaire dans le cadre des études générales. Ces
nouveaux « séminaires interdisciplinaires » requièrent une charge de travail et un engagement personnel plus importants. Ils sont proposés aux étudiants du 3 ième et
225ième semestre et valent 6 ECTS. En d’autres termes, ils peuvent être utilisés pour valider deux cours des études générales au 3 ième et 5ième semestre.
Interdisciplinary Framework / Rahmenstudium / Etudes générales
http://wwwen.uni.lu/formations/flshase/bachelor_en_cultures_europeennes_academique/programme
Interdisciplinary Framework and Related Fields Guide (Moodle and Welcome Pack)
Specialisation Track / Kernfach / Spécialisation
English Studies: http://bce.english.uni.lu
Études françaises: http://bce.francais.uni.lu
Germanistik: http://bce.germanistik.uni.lu
History: http://bce.histoire.uni.lu
Philosophy: http://bce.philosophie.uni.lu
LINKS
Related Fields / Fachergänzung / Etudes complémentaires
http://wwwen.uni.lu/formations/flshase/bachelor_en_cultures_europeennes_academique/programme
all five specialisation tracks
Open Courses Catalogue: http://wwwen.uni.lu/studies/guest_students
23Semester 1
SUBJECT AREA | BEREICH | BRANCHE
L1/L2
LANGUAGE AND LITERATURE | SPRACHE UND LITERATUR | LANGUE ET LITTÉRATURE
Bereich Fach Titel Dozent Sprache
Branche Discipline Titre Titulaire Langue
Subject Area Field Title Instructor Language
Languages and Literatures BCE-English Studies Literatures in English: Form and Agnès PRÜM ENGLISH
Performance
Anne-Marie MILLIM
Sprache und Literatur BCE-Germanistik Einführung in die deutsche Georg MEIN DEUTSCH
Literaturgeschichte
Heinz SIEBURG
Langue et Littérature BCE-Etudes françaises L`imaginaire de Paris Nathalie ROELENS FRANÇAIS
Italianistik Littérature italienne I Claudio CICOTTI FRANÇAIS
ITALIEN
Italianistik Civilisation italienne I Claudio CICOTTI FRANÇAIS
Lusitanistik Culture et littérature portugaise du XIX Carlos PATO FRANÇAIS
siècle
Lusitanistik Culture portugaise I Adilia CARVALHO FRANÇAIS
First Semester students choose the course in the subject area Language and Literature (L1 and L2). BCE-English Studies students must choose an English lecture series
EN as their L1 option (2018-19: ‘Literatures in English’ by Agnès PRÜM and Anne-Marie MILLIM).
Studierende des 1. Semesters wählen zwei Kurse aus dem Bereich Sprache und Literatur (L1 und L2). Davon ist für Studierende der Fachrichtung BCE-Germanistik der
DE Kurs „Einführung in die deutsche Literaturgeschichte“ von Georg MEIN et Heinz SIEBURG verpflichtend.
Les étudiants du 1er semestre choisissent deux cours de l’espace Langue et Littérature (L1 et L2). Les étudiants de la filière BCE- Etudes Françaises suivent
FR obligatoirement le cours « L`imaginaire de Paris » de Nathalie ROELENS.
24Semester 1
SUBJECT AREA | BEREICH | BRANCHE
HIST/PHILO
HISTORY/PHILOSOPHY | GESCHICHTE/PHILOSOPHIE | HISTOIRE/PHILOSOPHIE
Bereich Fach Titel Dozent Sprache
Branche Discipline Titre Titulaire Langue
Subject Area Field Title Instructor Language
Histoire BCE-Histoire Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts Christoph BRÜLL DEUTSCH
BCE-Histoire Histoire du processus de construction européenne Frédéric CLAVERT FRANÇAIS
au 20e siècle
Philosophie BCE-Philosophie Historische Einführung in die Philosophie Norbert CAMPAGNA DEUTSCH
BCE-Philosophie Geschichte der Philosophie: Antike Holger STURM DEUTSCH
BCE-Philosophie Introduction to Ethics Deven BURKS ENGLISH
BCE-Philosophie Ethique appliquée Norbert CAMPAGNA FRANÇAIS
Limited participation/Begrenzte Plätze/Participation limitée
25Semester 3
SUBJECT AREA | BEREICH | BRANCHE
1
(INTER)DISCIPLINARY INTRODUCTIONS | (INTER)DISZIPLINÄRE EINFÜHRUNGEN | INTRODUCTIONS (INTER)DISCIPLINAIRES
Bereich Fach Titel Dozent Sprache
Branche Discipline Titre Titulaire Langue
Subject Area Field Title Instructor Language
Medienwissenschaft Introduction à l'esthétique: pourquoi "c'est une Gian Maria TORE FRANÇAIS
oeuvre d'art"?
Histoire de bulles (Comic studies) Benoît MAJERUS /Jessica ENGLISH
BURTON
FRANÇAIS
Kunstgeschichte Kunstgeschichte im europäischen Kontext Wolfgang SCHMID DEUTSCH
Art History Floor KOELEMAN ENGLISH
Cultural Heritage Sandra CAMARDA ENGLISH
Psychologie Geschichte der Psychologie Günter KRAMPEN DEUTSCH
Sozialpsychologie I: Theoretische Ansätze Georges STEFFGEN DEUTSCH
Allgemeine Psychologie I: Lernen und Gedächtnis Tanja BAUDSON DEUTSCH
Sozial- und Introduction à la sociologie Piero GALLORO FRANÇAIS
Erziehungswissen-
schaften
Bildung und Erziehung (begrenzte Plätze) Thomas MARTHALER DEUTSCH
Kultur-und Sozialanthropologie Elisabeth BOESEN DEUTSCH
Musikwissenschaft Musik im Film Damien SAGRILLO DEUTSCH
EN If you wish to choose courses in the subject area RLL (Roman Languages and Literature), please enrol in L1/L2 courses you did not take in Semester 1.
DE Studierende belegen im Bereich RSL (Romanische Sprache und Literatur), die Kurse aus Bereich L1/L2 (Semester 1), die im 1. Studienjahr noch nicht belegt wurden.
FR Dans la branche LLR (Langues et littératures romanes) les étudiants(e)s choisissent entre les cours L1/L2 qu’ils n’ont pas encore suivis dans la première année.
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