Kirchen Fenster - Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Freising
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JUNI 20 - SEPTEMBER 20
Sommer
Unser
Kirchen
Nachrichten
für die
Evangelisch-
Lutherische
Gemeinde
Fenster
Freising
Bewegung2 INHALT
LIEBE MENSCHEN als ich mein Editorial in der
letzten Ausgabe mit den
AUS UNSERER GEMEINDE, Worten „7 Wochen ohne“
begann, ahnte ich noch
nicht, wie viele Wochen ohne
alles Mögliche wir dieses
Jahr erleben würden. Als ich
zum ersten Mal von den Aus-
gangsbeschränkungen hörte,
war mein erster Gedanke:
2 EDITORIAL Das werde ich schwer aushalten. Ohne die üblichen
Hobbys und festen Termine. Mit stark reduzierten
3-8 THEMA: BEWEGUNG Sozialkontakten. Und kaum Bewegungsspielraum.
9-10 KINDER & JUGEND Doch nach einer Weile stellte ich fest, dass die ver-
schiedenen Facetten der Bewegung durchaus viel
11 GEMEINDE Spielraum bieten. Bei den Spaziergängen im Freisin-
12 GOTTESDIENSTE ger Forst, die ich zunächst allein anstatt wie sonst
in Gesellschaft einer Freundin zurücklegte, gerieten
13-16 KALENDER meine Gedanken in Bewegung. Und je länger die
Situation dauerte, desto mehr wurde mir bewusst,
17 KIRCHENMUSIK wie sehr wir Menschen uns anpassen können an
Dinge, die nun einmal so sind, wie sie sind. Und
18-19 DEKANAT & DIAKONIE viele von uns brachten, zunächst noch aus der Not
20 GRÜNER GOCKEL geboren, große Steine ins Rollen, wie zum Beispiel
die Andachten „Für die Seele“, die gerade über die
20 HOCHSCHULGEMEINDE Osterfeiertage großen Trost bedeuteten. Wenn ein
Umdenken in eine gute Richtung gelingt, entsteht
21 KINDER & JUGEND daraus Bewegung, die uns erneut voranbringen
kann. Das hoffe ich für uns alle!
22-23 BESINNUNG
Unser Mittelteil enthält dieses Mal keinen Gottes-
24 NAMEN & ANSCHRIFTEN dienstplan, sondern einen Kalender mit Losungen
und Gedankenanstößen für Sie. Und Menschen aus
unserer Gemeinde berichten über ihre Erfahrungen
aus der letzten Zeit. Berichten auch Sie uns, was Sie
daraus machen! Tauschen Sie sich mit anderen aus
der Gemeinde aus! Wie, das können Sie auf der fol-
genden Seite lesen.
Es grüßt Sie herzlich Manuela Kießl
IMPRESSUM: NÄCHSTE AUSGABE
UNSER KIRCHENFENSTER Nachrichten für die Evang.-Luth. Gemeinde Freising Herbst: Oktober, November 2020
Herausgeber: Kirchenvorstand, Martin-Luther-Str. 10, 85354 Freising erscheint Ende September 2020
kirchenfenster.freising@elkb.de Redaktionsschluss: 30. Juli 2020
Redaktionsteam: Margarete Forgber, Elisabeth Früstück, Manuela Kießl,
Pfarrerin Dorothee Löser, Dr. Thomas Schickinger, Christiane Schmidt, Birgitta INTERNET
Sutor, Lisa Koller www.freising-evangelisch.de
Gestaltung: Sarah Thiem, Titelfoto: Christiane Schmidt
Druck: Lerchl Druck. Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde FreisingTHEMA: BEWEGUNG 3
Liebe Gemeinde,
der Gemeindebrief ist diesmal etwas anders, so wie sich auch in unserem Gemeindeleben
gerade vieles etwas anders gestaltet. Manches muss noch warten, von den Konfirmationen
bis zu den Gemeindefesten, manches entsteht neu, etwa unser Osterbrief, die neuen YouTube
Andachten oder Online-Angebote für Jugendliche und Kinder.
Für viele wichtige Angebote können wir im Gemeindebrief noch keinen festen Zeitplan
veröffentlichen. Die ersten Lockerungen mit gemeinsamen Sonntags-Gottesdiensten sind
noch zarte Pflänzchen. Auch das Neue muss noch wachsen und reifen.
Schauen Sie öfter auf die Homepage (www.freising-evangelisch.de) oder gehen Sie an den
Schaukästen bei der Christi-Himmelfahrts-Kirche, beim Paul-Gerhardt-Haus oder beim
Epiphanias-Zentrum vorbei. Dort finden Sie jeweils die neuesten Informationen.
Die für das Frühjahr geplanten Konfirmationen werden verschoben, mindestens bis zum
Herbst. Alle Konfirmandinnen und Konfirmanden haben zum Konfirmationstermin einen Brief
bekommen und sind in den Gruppen per Zoom in Kontakt.
Termine für Taufen sprechen wir mit den Eltern ab. Größere Feiern sind jetzt noch nicht
möglich, aber wir finden individuelle Lösungen. Dasselbe gilt für Trauungen. Wie für alle
Veranstaltungen gibt es auch für Bestattungen staatliche Vorgaben, die wir in Gesprächen
miteinander klären.
Auch die Kirchenmusik sucht sich neue Wege. Musik ist immer dabei, in den Gottesdiensten,
die schon stattfinden und ganz unterschiedlich in den Andachten. Ein Besuch in der Kirche
zwischendurch lohnt sich: die Musiker und Musikerinnen haben gerade mehr Zeit, an der Orgel
Altes und Neues zu üben. Lesen Sie dazu, was unsere Kantorin Birgit Gebhardt auf Seite 13
schreibt.
Noch brauchen wir Geduld. Manche Gruppen treffen sich online, etwa der Tora-Kreis, in vielen
Gruppen halten die Menschen per Telefon oder Mail Kontakt. Die Jugend ist gut vernetzt. Was
es für sie alles gibt, steht auf Seite 9 - 10.
Vieles wird sich bewegen in den kommenden Wochen und Monaten. Lassen wir den Sommer
voll Zuversicht auf uns zukommen unter dem Motto: „Fröhlich umsetzen, was möglich ist und
geduldig akzeptieren, was noch nicht geht.“
Ihre Pfarrerin Dorothee Löser4 THEMA: BEWEGUNG
Bewegung
Aufeinander zugehen - Gedanken miteinander teilen
Bewegung - das Thema für den Sommer-Ge- gedacht hatten. Im Redaktionsteam haben wir
meindebrief stand schon fest, bevor unsere vier Fragen überlegt, mit denen wir einen Aus-
Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurde. Das tausch in der Gemeinde und darüber hinaus an-
Thema passt immer noch - nun anders als wir stoßen möchten.
1. Welche Erfahrung der letzten Wochen ist für Sie / für dich wichtig geworden?
Was fällt Ihnen als erstes ein, was fällt dir als erstes ein, wenn Sie an die letzten Wochen denken,
wenn du an die letzten Wochen denkst?
Haben Sie ein Bild, hast du ein Bild, das deine Erfahrung ausdrückt?
2. Was haben Sie, was hast du als das elementarste Bedürfnis in dieser Zeit gespürt?
3. Gehen Sie 6 Monate zurück, geh 6 Monate zurück: Gibt es etwas, was du anders machen würdest?
4. Was haben die letzten Wochen bei Ihnen, bei dir in Bewegung gebracht?
Vier Menschen haben uns ihre Antworten auf Als Brief an: Kirchenfenster/Evang. Pfarramt,
die Fragen schon geschickt. Sie regen an, sich Martin-Luther-Str.10, 85354 Freising.
selbst zu fragen: Was würde ich antworten?
Oder legen Sie Ihre Antworten in einem
Schicken Sie uns Ihre Gedanken, Ihre Bilder und Umschlag „Für das Kirchenfenster“ in die
Ihre Antworten, ohne Namen oder mit Ihrem Christi-Himmelfahrt-Kirche, das Paul-Ger-
Namen! So geht‘s: hardt-Haus oder das Epiphanias-Zentrum. Alle
Online auf einer eigens eingerichteten unsere Kirchenorte sind tagsüber geöffnet.
Plattform:
https://padlet.com/freisingevangelisch/Bewegung
Wir veröffentlichen die Antworten dann
Beachten Sie auch Seite 24
auf der Homepage und hängen sie in der
Per Mail an kirchenfenster.freising@elkb.de Christi-Himmelfahrts-Kirche auf.
Christine Wildgruber (47) arbeitet im
Freisinger Krankenhaus
1. Welche Erfahrung der letzten Wochen
ist für mich wichtig geworden?
Mir ist in den letzten Wochen wieder bewusst
geworden, wie wichtig Familie und gute Freun-
de für mich sind. Das Telefon klingelt: „Wie geht
es dir?“, ein Kuchen wird vorbeigebracht.... da
merke ich, dass ich anderen Menschen wichtig
bin. Die Erfahrung, nicht alleine zu sein, gibt mir
Kraft. keine Existenzängste haben. Damit verbunden
Wenn ich an die letzten Wochen denke, merke sind zahlreiche soziale Kontakte auf der Arbeit.
ich, dass sich für mich nicht so viel geändert Der Alltag zu Hause läuft fast wie früher, we-
hat. Wir sind weiter berufstätig und müssen nig fehlt mir, wie zum Beispiel das gemeinsameTHEMA: BEWEGUNG 5
Singen in der Kantorei. Der Arbeitsalltag hat Vor 6 Monaten änderte sich die familiäre Situ-
sich allerdings sehr geändert und bringt mich ation durch den Schulwechsel unserer Tochter
bisweilen physisch und psychisch an meine nach Plattling. Wir konnten unseren Alltag neu
Grenzen. Dann frage ich mich, ob ich all dem strukturieren. Schon damals war mir ein be-
über längere Zeit gewachsen bin. wusster Umgang mit Zeit wichtig, ich war nur
noch nicht so konsequent wie heute, was die
2. Was habe ich als elementarstes Bedürf-
Zeit für mich betrifft.
nis in dieser Zeit gespürt?
4. Was haben die letzten Wochen bei mir
Ein elementares Bedürfnis für mich ist, Zeit zur
in Bewegung gebracht?
Erholung zu haben.
Ganz wörtlich genommen gehe ich seit einigen
Ich nehme mir Zeit, um nichts zu tun, nur da
Wochen regelmäßig joggen oder in der Natur
zu sein, vielleicht in die Wolken zu schauen, die
spazieren. Außerdem gehört für mich jeden
Wärme der Sonne zu spüren oder unsere Katze
Sonntag die „Andacht für die Seele“ aus unserer
Mimi auf dem Schoß zu streicheln.
Kirchgemeinde dazu, die ich zeitlich unabhän-
3. Ich gehe 6 Monate zurück: Gibt es et- gig zu Hause feiern kann (ein Vorteil bei Wo-
was, was ich anders machen würde? chenend- und Schichtarbeit).
Renate Siemers, (83) lebt in einer Freisin-
ger Senioreneinrichtung
1. Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie
an die letzten Wochen denken?
Welche Erfahrung der letzten Wochen ist für
Sie wichtig geworden?
Als erstes fällt mir ein: “Corona – Corona – Co-
rona“ - und dann, was sich daraus entwickelt
hat, und wie es die Menschen, vor allem im Po-
sitiven, verändert hat.
lem der (nun fehlende) persönliche Kontakt zu
Die Menschen kommen einander gedanklich meinem Mann auf der Pflegestation – nach 56
näher. Sie sprechen mehr miteinander. Sie ha- Ehejahren!
ben mehr Zeit füreinander. Am Telefon erzählen
sie sich ihre Kümmernisse und versuchen einan- 3. Gehen Sie 6 Monate zurück: Gibt es et-
der Mut zu machen. Auch die Hektik („keine Zeit was, was Sie anders machen würden?
– keine Zeit!“) ist bedeutend weniger geworden. Nein, ich würde nichts anders machen.
Ich habe erfahren, dass die Nähe zu einem Men- 4. Was haben die letzten Wochen bei Ihnen
schen, den man liebt sehr, sehr wichtig ist und in Bewegung gesetzt?
wie ich die unmittelbare Nähe vermisse.
An mir (und ich merke, auch an vielen Men-
2. Was haben Sie als das elementarste Be- schen um mich), ist die Angst vor der Zukunft
dürfnis in dieser Zeit gespürt? groß. Ich versuche einen Hoffnungsschimmer
Das elementarste Bedürfnis ist neben einer zu finden und am Ende bete ich. Jetzt mehr als
Wohnung, dass es genug zu Essen und zu Trin- früher – manchmal nur zwei oder drei Worte.
ken gibt. Ein weiteres, für mich sehr wichtiges Das gibt mir Ruhe, und ich weiß, dass Gott uns
Bedürfnis ist die persönliche Beziehung zu den an der Hand hat.
Menschen, die mir am Herzen liegen – vor al-6 THEMA: BEWEGUNG
Paula Klein (18), Abiturientin aus Freising
1. Welche Erfahrung der letzten Wochen ist
für dich wichtig geworden?
Was fällt dir als erstes ein, wenn du an die letzten
Wochen denkst? Hast du ein Bild, das deine Erfah-
rung ausdrückt?
Also wenn ich an die letzten Wochen zurückdenke, nießen. Ich weiß gar nicht, was ich gemacht hätte,
dann vor allem daran, dass ich unheimlich dank- wenn es die letzten Wochen geregnet hätte.
bar bin, wie viel Zeit mir eigentlich geschenkt wur- 3. Geh 6 Monate zurück: Gibt es etwas, was
de: Zeit mit meiner Familie, lange Spaziergänge in du anders machen würdest?
der Sonne, wunderbare Gespräche und vor allem
ein tolles Osterfest nur mit meinen Eltern und Ge- Das ist eine schwierige Frage. Wenn ich so in die
schwistern. Ich habe es unglaublich genossen, so Wochen vor der Pandemie schaue, dann würde ich
viele Dinge mit meinen Geschwistern zu machen, sagen, dass ich meine letzten Schultage viel be-
zumal ich ja – sofern alles klappt – im Sommer wusster wahrnehmen würde. Vielleicht hätten wir
für ein Jahr nach Papua-Neuguinea gehen werde. die Mottowoche schon vorziehen oder den Ab-
Zeit habe ich aber auch gewonnen, um Dinge zu schluss mehr genießen können. Denn es war wirk-
tun, die längst fällig waren, z. B. diverse Sachen lich schade, am letzten Schultag meines Lebens
aussortieren, zu lernen für meine anstehenden erst zu erfahren, dass es gerade der letzte war.
Abiturprüfungen. Und natürlich Zeit für mich Wenn ich weiter zurückgehe, dann fallen mir ei-
selber, um über so manches nachzudenken, was gentlich keine Sachen ein. Alle schönen und auch
mich gerade beschäftigt. Eigentlich ging es für anstrengenden Erlebnisse der letzten Monate sind
mich dadurch am meisten um Freiheit – ziemlich bestimmt aus einem Grund passiert und haben
ironisch, wenn man bedenkt, dass ich mich zurzeit mich in irgendeiner Art und Weise weitergebracht,
in einem Radius von 100 Metern um mein Haus deshalb bin ich froh, sie erlebt zu haben.
bewege – aber dieses Gefühl am Morgen aufzu- 4. Was haben die letzten Wochen bei dir in
stehen und einfach mal zu tun und zu lassen was Bewegung gebracht?
und wie man es für richtig hält, das habe ich total
Ich habe angefangen, fast täglich Sport zu
schätzen gelernt.
machen, sei es einfach sich draußen mit dem
2. Was hast du als das elementarste Bedürf- Waveboard bewegen oder einen Home-Workout
nis in dieser Zeit gespürt? machen, ich habe mich echt motiviert und das hat
Am meisten vermisse ich bestimmt, Zeit mit mir immer total gut getan. Dann habe ich mich
Freunden zu verbringen, raus zu gehen, mal in die wieder hingesetzt, viel gelesen und auch selber
Stadt zu gehen oder einfach nur zu reden. Also viel geschrieben – eine kleine Leidenschaft von
war bestimmt eines der Bedürfnisse der letzten mir, der ich leider in den letzten Jahren wenig
Woche, einfach mal wieder jemanden zu drücken nachgegangen bin. Und natürlich habe ich mir
und zu reden, ohne dass es vielleicht über eine auch Zeit für die Abitur-Vorbereitungen genom-
Telefonkonferenz passiert. Ich meine, man wird ja men – was muss das muss – und trotzdem sind
wirklich kreativ in solchen Zeiten, aber ich habe da bestimmt noch so manche Lücken aufzufüllen.
auf alle Fälle bemerkt, dass der Mensch ein durch Man hat natürlich viel Zeit zum Nachdenken: Ich
und durch soziales Wesen ist und seine Freunde habe viele Sachen vorbereitet für mein Auslands-
einfach sehen muss. jahr – auch wenn ich nicht sicher weiß, ob die ak-
tuelle Lage es zulassen wird -, hab mir Gedanken
Ein anderes Bedürfnis, nachdem ich jeden Morgen darüber gemacht, wie es generell nach dem Abitur
aufgewacht bin, war rausgehen an die frische Luft bzw. meinem Auslandsjahr weiter gehen soll und
und am liebsten den ganzen Tag dort draußen schon nach diversen Unis geschaut.
verbringen in der Sonne und das tolle Wetter ge-THEMA: BEWEGUNG 7
Tobias Eschenbacher (42), heit. Halte ich die Ab-
stände ein? Wie begrü-
Oberbürgermeister von Freising
ße, bzw. verabschiede
1. Welche Erfahrungen in den letzten Wo- ich mich. Es ist die Nähe,
chen sind für Sie wichtig geworden? die fehlt und gleichzeitig
Interessant war die Entwicklung von dem an- eine Distanz, die jeder
fänglichen Schock, den, denke ich, jeder von uns spürt.
irgendwie wahrgenommen, oder auch selbst 3. Gehen Sie 6 Mo-
gespürt hat. Man wusste nicht, was kommt da nate zurück: Gibt es
auf uns zu. Und obwohl man ja teilweise immer etwas, was Sie anders
noch nicht so recht weiß, was jetzt stimmt, was machen würden?
nicht, so habe ich das Gefühl, dass sich zumin-
Vor sechs Monaten standen wir mitten im Wahl-
dest eine gewisse Bewusstheit eingestellt hat.
kampf, wo sich niemand so etwas je hätte vor-
Was fällt Ihnen als erstes ein, wenn Sie an stellen können. Ich glaube aber nicht, dass ich
die letzten Wochen denken? etwas anders gemacht hätte. Es ist jetzt wich-
Es ist alles anders geworden. Es gibt kaum tig, die Situation so gut, wie es geht, zu über-
Außentermine, alle internen Besprechungen stehen und danach vielleicht auch mit einem
müssen umorganisiert werden und sowohl be- veränderten Bewusstsein unseren Alltag wieder
ruflich, als auch privat finden plötzlich viele Be- aufzubauen. Ich hoffe, es gelingt uns, bald eine
sprechungen über Videokonferenzen statt. Al- neue Qualität der sozialen Nähe zu spüren.
lerdings habe ich auch gelegentlich über Video 4. Was haben die letzten Wochen bei Ih-
vermehrt Kontakt zu Freunden, die ich schon nen in Bewegung gebracht?
länger nicht mehr gesehen hatte.
In den letzten Wochen habe ich, wie vermutlich
Haben Sie ein Bild, das Ihre Erfahrungen viele andere, dutzende Pressekonferenzen an-
ausdrückt? geschaut, Virologen zugehört und Nachrichten
Vielleicht drückt es die momentane Sitzungsor- verfolgt. Leider ist die Situation ja selbst für die
ganisation aus. Wir haben ja nun einen neuen Fachleute noch nicht abschließend einschätz-
Stadtrat und mussten sowohl den alten Stadt- bar, andererseits scheint es doch einige zu ge-
rat verabschieden, als auch den neuen Stadtrat ben, die meinen, genau zu wissen, was zu tun
konstituieren. Das war ein seltsames Bild. Die ist, oder eben auch nicht. Ich selbst bin über-
Sitzungen haben in der Luitpoldhalle stattge- rascht, wie klar und stringent die politischen
funden und es gab eine Distanz, die es nicht Vertreter auf Landes- und Bundesebene sind.
wirklich erlaubt hatte, sich bei langjährigen Und auch, wenn es sicherlich im Detail zu dis-
Kolleg*innen zu verabschieden. Irgendwie kön- kutieren ist, bin ich froh, dass hier größtenteils
nen die Termine inhaltlich organisiert werden, klare Entscheidungen getroffen werden und wir
aber es gibt tatsächlich eine soziale Distanz, die gemeinsam daran arbeiten, diese in der Praxis
keinen wirklichen Abschluss zulässt. umzusetzen. Ob die Entscheidungen richtig
sind, werden wir wohl erst in einiger Zeit er-
2. Was haben Sie als elementarstes Be- fahren. Ich hoffe, dass wir diese Krise aber gut
dürfnis in dieser Zeit gespürt? überstehen und nicht allzu viele gesundheitli-
Es fehlt die Nähe zwischen den Menschen. Ein che, wirtschaftliche, psychische und persönli-
Händedruck, der zeigt, dass man sich begrüßt, che Schäden bleiben und wir als Gesellschaft
oder verabschiedet, oder auch eine Umarmung wieder zusammenfinden.
mit Freunden. Es bleibt eine gewisse Unsicher-8 THEMA: BEWEGUNG
Bewegung - Kopf hoch, alle werden satt!
Viele Jesusgeschichten sind Geschichten voller zurückzieht, um allein zu sein, ins Gebet zu ge-
Bewegung. hen, oder Zeit zu haben, mit denen zu reden, die
ihm nahe sind.
Sie erzählen, wie sich Menschen auf den Weg
machen, um Jesus zu sehen, ihm zuzuhören, Die Erzählungen zeigen drei Ausrichtungen der
sich von ihm berühren zu lassen, Heilung durch Begegnung: die Begegnung mit Gott in Jesus,
ihn zu erfahren. Sie erzählen, wie Jesus auf dem die Begegnung mit den Menschen, die Begeg-
Weg ist. Zu den Gutsituierten, vor allem aber nung mit sich selbst. Durch diese Begegnungen
zu den isolierten Menschen, zu den Kranken, kommt neue Bewegung ins Leben - manchmal
Ausgestoßenen, Verachteten. Immer wieder so wunderbar wie in der Erzählung von der
erzählen die Geschichten auch, dass Jesus sich Speisung der Fünftausend:
Jesus zog sich mit seinen Jüngerinnen und Jüngern zurück. Als die Menge das merkte, zog sie ihm
nach. Und er ließ sie zu sich und sprach zu ihnen vom Reich Gottes und machte gesund, die der
Heilung bedurften. Aber der Tag fing an, sich zu neigen. Da traten die Zwölf zu ihm und sprachen:
Lass das Volk gehen, dass sie hingehen in die Dörfer und Höfe ringsum und Herberge und Essen
finden; denn wir sind hier an einer einsamen Stätte. Da sprach er zu ihnen: Gebt ihr ihnen zu es-
sen. Sie aber sprachen: Wir haben nicht mehr als fünf Brote und zwei Fische, es sei denn, dass wir
hingehen sollen und für dieses ganze Volk Essen kaufen.
Denn es waren etwa fünftausend Männer und Frauen. Er sprach aber zu seinen Jüngern: Lasst sie
sich lagern in Gruppen zu je fünfzig. Und sie taten das und ließen alle sich lagern. Da nahm er die
fünf Brote und zwei Fische und sah auf zum Himmel und dankte, brach die Brote und gab sie den
Jüngern, dass sie dem Volk austeilten. Und sie aßen und wurden alle satt; und es wurde aufgesam-
melt, was ihnen an Brocken übrig blieb, zwölf Körbe voll. (Lukas 9,11-17)
Den ganzen Tag über waren die Menschen in wenig da: Nur fünf Brote und zwei Fische! Das
Jesu Nähe. Für manche hat sich dadurch Grund- reicht nie!“ Mit diesen Bedenken wenden sie
legendes verändert. Erfüllt sind sie von seinen sich an Jesus. Das ist der erste Schritt, der etwas
Worten und Taten und von der Gemeinschaft für sie in Bewegung bringt. Sie bleiben nicht für
mit den vielen anderen. sich mit ihren Sorgen, sie treten vor Gott, spre-
chen vor ihm aus, was sie bewegt.
Bis auf die Freunde Jesu. Die bewegt etwas an-
deres: „Wie sollen wir so viele Menschen mit Die Bewegung Jesu ist dann nochmal eine ganz
Essen versorgen? Unmöglich! Dafür ist viel zu andere. Anstatt die niederdrückenden Sorgen
seiner Freunde zu teilen, hebt er seinen Kopf
auf, sieht in den Himmel, dankt Gott für das,
was er hat. Dann bricht er das Brot, seine Freun-
de geben es an die Menschen weiter. Alle wer-
den satt und es bleiben zwölf Körbe voll Brot
und Fisch übrig.
Diese kleinen, fast unscheinbaren Bewegun-
gen sind entscheidend. Die Menschen erfahren:
Niemand bleibt hungrig. Gott sorgt für uns.
Kopf hoch, alle werden satt!
Pfarrerin Dorothee Löser
Designed by FreepikKINDER & JUGEND 9
Gemeindeprojekt für Kleinere und Größere
Wolken und mehr in Bewegung
Gestalte etwas zu „Bewegung“
Wie bewege ich mich am liebsten? Was kann ich bewegen? Was bewegt sich? Was bewegt mich?
Was will ich bewegen?
• Male ein Bild.
• Gestalte ein Plakat.
• Bastle oder baue etwas.
• Mach ein Foto oder lasse dich fotografieren.
• ………..
Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
Wenn du magst, kannst du dein Bild, dein Foto usw. auf
eine große Papier-Wolke malen oder aufkleben und in die
Kirche legen oder im Pfarramt abgeben. Auch die gestalte-
ten Sachen kannst du uns bringen oder schicken.
Wir hängen alle Bilder und Wolken im Glasgang bei der
Christi-Himmelfahrts-Kirche (Saarstraße 2) auf und ma-
chen eine Ausstellung hinter den großen Scheiben. Das
kann man von der Straße aus prima sehen.
Lust bekommen? Dann fang gleich an!
Alle Kirchenorte sind tagsüber offen.
Fertige Kreationen kannst du hierhin bringen (vergiss deinen Namen und dein Alter nicht!):
Christi-Himmelfahrts-Kirche, Saarstraße 2
Paul-Gerhardt-Haus, General-von-Stein-Str. 22
Epiphanias-Zentrum, Katharina-Mair-Str. 19
Pfarramt, Martin-Luther-Str. 10
Oder du schickst dein Werk
per E-Mail an Lisa Koller: lisa.koller@elkb.de
Die Adresse der Homepage: www.freising-evangelisch.de
Wer mag, kann auch etwas zu den Fragen auf der
Pinnwand schreiben:
https://padlet.com/freisingevangelisch/Bewegung10 KINDER & JUGEND
Jugendgruppe goes online
Jeden Donnerstag ab 19 Uhr trifft sich die Dann melde dich bei uns und wir schicken dir
Jugendgruppe aus der CHK „Wir tun nix – wir den Link, damit du teilnehmen kannst!
wollen doch nur spielen“ online über Zoom.
Kontakt:
Wir spielen gemeinsam und können uns aus- Daniel Arndt (daniay2014da@gmail.com) oder
tauschen. Gemeindereferentin
Lisa Koller (lisa.koller@elkb.de).
Hast du auch mal Lust dabei zu sein?
In Kontakt bleiben- digital online
Wir wollen mit euch in Kontakt bleiben, deshalb gibt es auf Skype jeden Dienstag 17:00-18:00
Uhr den EJ Stammtisch (Skype Name: Jugendwerk Freising) Verschiedene weitere digitale
Aktionen kündigen wir auf Facebook, Instagram, WhatsApp und Co. an. Wir freuen uns
auf euch und natürlich könnt ihr uns auch außerhalb dieser Aktionen anfunken. (https://www.
ej-freising.com/?p=5056)
Für Kinder gibt es jeden Donnerstag um 16:30 bis 17:00 Uhr auf Zoom eine Kindergruppe mit
Singen, Spielen und viel Lachen.
Mailt uns: ej.dekanat.freising@elkb.de. Wir melden uns bei euch.
Angi Senft und Kati Jindrich
Evangelische Jugend im Dekanat Freising
Major-Braun-Weg 12
85435 Freising
www.ej-Freising.com
Die Evangelische Jugend der Kirchengemeinde
Freising ist jetzt auf Instagram!
Folgen und nichts mehr verpassen! Aktionen, Videos, Challenges, Austausch und mehr
ej_kirchengemeinde_freisingGEMEINDE 11
Hoffnung schöpfen
In der Christi-Himmelfahrts-Kirche, dem Paul-Gerhardt-Haus und
dem Epiphanias-Zentrum finden Sie eine Menge an Hoffnung, die
Sie hamstern können. Sie finden dort Gebete, Karten, Segenssprü-
che, … Mitnehmen, behalten oder jemandem in den Briefkasten
werfen.
Hoffnung ist immer angesagt. Hamstern Sie Hoffnung!
Ehrenamtsbörse
Haben Sie Zeit und Lust sich ehren-
amtlich in unsere Kirchengemeinde
einzubringen?
Dann haben wir hier unter unserer
Rubrik Ehrenamtsbörse vielleicht
etwas für Sie:
Wir benötigen Unterstützung für
den Begrüßungsdienst in der
Christi-Himmelfahrts-Kirche. Wenn
Sie Lust und Zeit haben Begrü-
ßungsdienst für den 9:30 Uhr Got-
tesdienst zu übernehmen, würden
wir uns sehr freuen.
Wir suchen Austräger für den
Gemeindebrief in der Stadt Frei-
sing.
Unser Grüner Gockel-Team sucht
Verstärkung. Wenn Sie uns bei Kli-
maschutz, Nachhaltigkeit und Sorge
Konfirmandenanmeldung für 2021 für die Umwelt unterstützen wollen,
freuen wir uns sehr. Melden Sie sich
Die Jugendlichen der Jahrgänge 2006/2007 erhalten Ende April/ einfach im Pfarramt.
Anfang Mai per Post oder über die Religionslehrerinnen und
Ist etwas für Sie dabei, dann melden
-lehrer der jeweiligen Schulen die Anmeldungen zur Konfirmation
Sie sich im Pfarramt unter 08161
2021. Diese sollte spätestens zum 15. Juni 2020 im Pfarramt 53 75 70, gerne auch per E-Mail un-
abgegeben werden. ter: pfarramt.freising@elkb.de
Ab wann die Konfizeit losgeht und wann die Konfirmationen 2021
sein werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht
sagen.
Den Termin für das erste Konfi-Treffen und das erste Eltern-
treffen geben wir rechtzeitig bekannt. Wir treffen uns dann
in der Christi-Himmelfahrts-Kirche, Saarstr. 2, 85354 Freising.
Dabei gibt es alle wichtigen Infos zum Konfi-Jahr 2020/21.12 GOTTESDIENSTE
Gottesdienste in unserer Gemeinde
Seit Sonntag, 10. Mai 2020, gibt es an Die Abendstille im Paul-Gerhardt-Haus am
den Sonn- und Feiertagen unter besonderen Sonntagabend um 19:30 Uhr findet wieder
Bedingungen wieder Gottesdienste in der statt. Auch hier gelten die Vorgaben zum
Christi-Himmelfahrts-Kirche, Saarstraße 2 Infektionsschutz.
in Freising.
Die Zahl der Gottesdienstbesuchenden ist Gartengottesdienste sind geplant am 5. Juli
aufgrund der staatlichen Vorgaben sehr um 11 Uhr im Epiphanias-Zentrum und am
eingeschränkt. Damit wir die Vorgaben einhalten 19. Juli um 14 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus.
können, ist unbedingt die Voranmeldung zum
Gottesdienst immer bis Donnerstag im YouTube-Gottesdienst „Für die Seele“
Pfarramt notwendig.
Telefon: 08161- 53 75 70) oder E-Mail: Pfarramt. Unser Internet-Angebot soll bleiben. Die
Freising@elkb.de Andachten „Für die Seele“ werden weiterhin
Ohne Anmeldung kann aus Schutzgründen auf YouTube unter freisingevangelisch
nicht am Gottesdienst teilgenommen werden! gesendet. Sie sind auf der Homepage unter
Bitte bringen Sie, wenn Sie angemeldet sind, dem Stichwort „Gottesdienste“ und auf der
Ihren Mund- und Nasenschutz mit! Facebook-Seite unserer Gemeinde abrufbar.
Kinder sind im Gottesdienst willkommen. Ab 6 Wir sind froh, dass wir diese Form der
Jahren müssen sie einen Mundschutz tragen. Gottesdienste in den letzten Wochen
Wir danken Ihnen sehr für Ihr Verständnis und entwickeln und einüben konnten. Menschen,
die Einhaltung dieser Regelungen zum Schutz die aus gesundheitlichen Gründen nicht in die
von uns allen. Kirche kommen können oder weil sie vielleicht
Bei großer Nachfrage des Gottesdienstbesuchs zu Gottesdienstzeiten arbeiten müssen, können
wird ein weiterer Gottesdienst am so über das Internet mit der Gemeinde in
Sonntagvormittag angeboten. Verbindung sein.
Auch wenn es Gottesdienste im Die Predigten für die Sonntage liegen in
Ausnahmezustand sind, freuen wir uns, Schriftform in der Kirche und unseren
dass erste Schritte im gemeinsamen Gemeindezentren aus und sind auf der
gottesdienstlichen Leben wieder möglich sind. Homepage unter www.freising-evangelisch.de
abrufbar.KALENDER 13
Kalender für Juni, Juli, August, September
„Jeder Tag ist ein kleines Leben.“
Die Veranstaltungen und besonderen Termine in unserer da steht. Übrigens: Die Tageslosung kann man jeden
Gemeinde auf einen Blick – das ist die Idee unseres Ka- Tag auf der Startseite der Homepage finden. Ab und
lenders. Welche Veranstaltungen wird es geben? Keiner zu steht eine Idee oder ein Gedanke im Kalender. Oder
weiß es genau. Bleiben die Tage leer? es gibt ein kleines Bild. Unser Vorschlag: den Kalender
Nein. „Jeder Tag ist ein kleines Leben,“ sagte einst Scho- aus der Heftmitte lösen und als persönlichen Sommer-
penhauer. Hier sind die Tage der Sommermonate. Ab Kalender für sich selbst aufhängen und mit eigenen
und zu haben wir die Bibelstelle der Tageslosung ein- Anmerkungen, Vorhaben, Ideen ergänzen.
gefügt. Das macht vielleicht Lust, nachzuschauen, was
Juni
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
Über
1 2 3 man legen4 5 6 7
in de , wen
zehn n letz
Pfingstmon- te Losung: Trinitatis
den A Jahren au n
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tag hat? verlor Psalm Gottesdienst
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wiede chte man 42, 4 CHK 9:30 +
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Was takt?
hält 2. Korinther Andacht „Für
davon einen
ab? 12.9 die Seele“
8 9 10 11 12 13 14
Gibt es Losung: Fronleichnam Geburtstag Gottesdienst
Platz für ein 1. Könige 17, von Anne CHK 9:30 +
Vogelbad? 16 Markus 6, Frank Andacht „Für
41-42 die Seele“
15 16 17 18 Geburt- 19 20 Sonntags- 21
3 Dinge stag von Paul Losung: kuchen Gottesdienst
suchen, die McCartney: Psalm backen! CHK 9:30 +
einen heute Lieblingssong 32, 8 Andacht „Für
dankbar ge- von den Epheser 5,17 die Seele“
macht haben Beatles singen!
22 23 24 25 26 27 28
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i-T c Juni = Gottesdienst
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Jo erw isfeu Rosenmonat: CHK 9:30 +
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Losung:
Daniel 6, 23
2. Korinther
4, 914 KALENDER
Juli
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
29 30 1 2 3 4 5
Blumenfeld Losung: „Geh aus , Gartengottes-
in der Nähe Psalm 119, mein Herz dienst EPZ
suchen, einen 73 und suche 11:00 +
Sommerstrauß 1. Johannes Freud“ singen Andacht "Für
pflücken 3,23 EG 503 die Seele"
6 7 8 9 10 11 12
Ganz früh Losung: Sich auf Gottesdienst
aufstehen und Psalm 91,9 den Sonntag CHK 9:30 +
den Vögeln 2. Korinther freuen! Andacht „Für
lauschen 3,12 die Seele“
13 14 15 16 17 18 19
Auf Seite Eiswürfel machen Gartengottes-
1015 im Ge- – vielleicht bunte dienst PGH
aus Saft oder
sangbuch lesen mit einem Blatt 14:00 +
„Nur für Basilikum oder Andacht "Für
heute“ Zitronenmelisse die Seele"
20 21 22 23 24 25 26
Losung: Für einen Mal wieder Gottesdienst
Jesaja 46, Menschen einen Brief CHK 9:30 +
12-13 eine Kerze mit der Hand Andacht „Für
Titus 2, 11-12 anzünden schreiben die Seele“
27 28 29 30 Was war 31 1 2
Ferienbeginn Losung: der schönste
1.Samuel 7, Urlaub jemals?
12 Was war
2. Korinther daran so
4,8 besonders?KALENDER 15
August
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
27 28 29 30 31 1 2
Gottesdienst
CHK 9:30 +
Andacht „Für
die Seele“
3 4 5 6 7 8 9
Einen 75. Jahrestag Losung: Friedensfest Gottesdienst
Menschen aus Atombombe Sacharja 1,17 in Augsburg CHK 9:30 +
der Gemeinde über 2. Korinther (nächstes Andacht „Für
anrufen Hiroshima 1,10 Jahr wieder die Seele“
live)
10 Super- 11 12 13 14 15 16
Vollmond Jahrestag des Losung: Mariä Israelsonntag
20 Minuten Stille
„Der halten – nichts Mauerbaus Psalm 73, 25 Himmelfahrt Gottesdienst
Mond ist tun, nichts denken, Johannes 6, CHK 9:30 +
aufgegangen“ nichts müssen 67-69 Andacht „Für
singen die Seele“
17 18 19 20 21 22 23
Eine Doku- Stern- Heute: Losung: Ein Gericht Gottesdienst
kumentation schnuppen Eiskaffee! Jesaja 47,13 aus dem CHK 9:30 +
über die beobachten Matthäus 18, schönsten Andacht „Für
Urlaubsland,
Antarktis 1-3 in dem man je die Seele“
anschauen. war, kochen..
24 25 26 27 28 29 30
Am Abend: Losung: Geburtstag Gottesdienst
Welche drei Josua 24,17 von Johann CHK 9:30 +
Wolfgang von
Dinge waren Matthäus Andacht „Für
Goethe
heute die 28,20 (ein Gedicht die Seele“
schönsten? von ihm lesen)
31 Sich 1 2 3 4 5 6
am Abend
fragen, was
einen heute
überrascht
hat.16 KALENDER
September
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
31 1 2 3 4 5 Um 15 Uhr 6
Jahrestag des Losung: Ökumenischer zur Kirche Gottesdienst
Beginns des Psalm Tag der gehen und CHK 9:30 +
2. Weltkriegs 148, 3.5 Schöpfung dem Sonn- Andacht „Für
Offenbarung tagseinläuten die Seele“
4,11 zuhören
7 8 9 10 11 12 13
Gibt es noch Losung: Gottesdienst
ein Bild vom 1. Mose 9, 13 CHK 9:30 +
eigenen Hebräer 6,18 Andacht „Für
1. Schultag? die Seele“
14 15 16 Einen 17 18 19 20
Ein Gedicht Spaziergang Sich eine Sonntags- Gottesdienst
aufsagen machen und Lobeshymne kuchen backen CHK 9:30 +
(auswendig?) bewusst auf jemanden Andacht „Für
die Gerüche ausdenken die Seele“
wahrnehmen
21 22 23 24 25 26 27
Losung: Ein neues Welche drei Gottesdienst
Psalm 13,2 Rezept Dinge im CHK 9:30 +
Johannes 16, mit Äpfeln Sommer Andacht „Für
33 ausprobieren waren die die Seele“
schönsten?
28 29 30 1 2 3 4
Michaelistag
Psalm 34,8
Wenn Sie die Möglichkeit haben: Schauen Sie regelmäßig auf die Homepage
www.freising-evangelisch.de unserer Gemeinde. Dort finden Sie unter „Aktuelles“ die jeweils
neuesten Informationen zu den Gottesdiensten, zum Gemeindeleben und den Veranstaltungen.MUSIK 17
Dekanats- und Gemeindekantorin Birgit Gebhardt über
Kirchenmusik in Zeiten von Corona
Was geht alles nicht mehr: auch da interessante Dinge, Anleitungen, die
Ich darf keine Chorproben mehr halten. ich guten Gewissens an die Chöre weiter-
Das bedeutet für mich weniger Sozialkontak- schicken kann. Meine elektronische Büroaus-
te, dafür keine Abendtermine mehr. Ein ganz stattung wird ausgenutzt, auch da lerne ich.
neues Gefühl. Alles, was mit musikalischen
Gruppen zu tun hat, ist ersatzlos gestrichen. Was können wir alle zuhause tun:
Keine Ziele mehr, keine Gottesdienste, keine Tönen! Klingt komisch, aber auch laute Selbst-
Konzerte. gespräche trainieren die Stimme. Und dann
Kontakt geht über E-Mail. Das Internet bietet trauen wir uns auch zu lachen, zu seufzen, zu
keinen wirklichen Ersatz. Alle Plattformen ge- trällern, mit dem Radio, der Platte, dem Stream
hen davon aus, dass jeweils nur eine Person mitzusingen.
aktiv ist. Wie soll ich hören, was eine Stimm- Gesangbuchlieder, Volkslieder, Schlager, Pop-
gruppe macht? Wie soll ich eine Gruppe hören songs, alles ist erlaubt, damit die Stimme in
und korrigieren, wenn es das Beste ist, wenn sängerischem Gebrauch bleibt. Wir haben alle
jeder stumm geschaltet ist? Als Musikerin lebe ein Gesangbuch oder andere Liederbücher zu-
ich von der musikalischen Interaktion. hause. Nutzen wir sie. Wer gerne im Netz un-
terwegs ist, auch da gibt es unzählige Seiten
Eine Kollegin hat mir geschrieben: „Wir haben mit Liedern. Singen wir mit!
ja noch die Orgel.“
Stimmt, ich übe mehr als vor Corona und freue Was mir fehlt, ist das gemeinsame Singen und
mich darüber. Ich habe die Kirche als Arbeits- Musizieren.
platz. Ich bin glücklich: Wer hat schon so ein Was mich aufrecht hält, ist die Hoffnung auf
großes und schönes Arbeitszimmer? Ich entde- bessere Zeiten, Lockerungen im Zusammensein
cke alte Stücke wieder und finde neue. und das Musizieren.
Ich lese in Ruhe Fachliteratur und entdecke
Falls im Oktober wieder Konzerte stattfinden dürfen, hier eine Vorankündigung:
Freitag, 16. Oktober 2020 in der Christi-Himmelfahrts-Kirche
Frauen und Musik
mit Laute, Gesang und Szene
Laute: Christoph Eglhuber
Gesang und Szenen: Katharina Heißenhuber18 DEKANAT & DIAKONIE
Neues aus dem Dekanat
Neues aus dem Dekanat? Auf den ersten Blick: man „Hoffnung hamstern“. Da steigt, die Zahl
Fehlanzeige. Alle möglichen Veranstaltungen, ob der Briefe, gerade an die Älteren. Da arbeiten
dekanatsweit oder in unserer Kirchengemeinde, Ehrenamtliche plötzlich in Videokonferenzen,
abgesagt. Bis zum 3. Mai noch nicht mal die viel Konzentration verlangen. Da glühen
Gottesdienste! Krisenmodus allerorten, und der Telefonleitungen, weil wir so den Kontakt zu
Dekan mittendrin als Krisenmanager … Menschen halten. So vieles geschieht, in unserer
Kirchengemeinde und in allen Kirchengemeinden
Aber stopp: Der zweite Blick zeigt mehr. Er zeigt,
des Dekanates. So viel Zusammenhalten in der
was auch in Zeiten der Einschränkung alles
Krise, soviel Solidarität unter Kolleginnen und
möglich ist! Da reifen Pfarrerinnen und Pfarrern
Kollegen der Gemeinden, soviel Fantasie und
plötzlich zu Videogottesdienst-Geistlichen
Kreativität …! Soviel Neues aus dem Dekanat …
heran. Da kann man via Internet plötzlich
Teilnehmer an einer Osternacht werden! Da Dass wir uns davon etwas behalten und
ist die offene Kirche wirklich Haus Gottes, rüberretten, wenn’s wieder „normal“ wird, das
das einlädt, nicht nur offener Raum. Da kann wünsch‘ ich mir. Danke! Dekan Christian Weigl
Beratung? Ja, aber anders.
Beate Drobniak aus der Diakonie Freising berichtet
Das Diakonische Werk Freising hat sehr Die Mitarbeitenden in der Flüchtlings- und
schnell auf die Corona-Pandemie reagiert. Integrationsberatung dürfen derzeit nicht
Hilfesuchende Menschen finden weiterhin mehr in die Unterkünfte gehen. Der Austausch
Beratung und Unterstützung. Dabei ist es mit den Menschen findet regelmäßig am
wichtig, einen größtmöglichen Telefon statt. Auch die TAFF
Schutz vor Ansteckung für Termine (therapeutische Angebote
Mitarbeiter und Klienten zu für Flüchtlinge) werden wieder
gewährleisten. wahrgenommen. Beratungen, die
Für alle Arbeitsbereiche wurde dringend erforderlich sind, gibt es
vorläufig die offene Sprechstunde aber auch vor Ort.
ausgesetzt, damit keine Das Frauenhaus ist unverändert voll
Wartebereiche entsteht, wo zu viele belegt.
Menschen aufeinandertreffen.
Stattdessen wird sehr viel über Für Menschen, die den direkten
Telefon beraten, E-Mail und andere Kontakt brauchen, werden in
digitale Kommunikationsformen gewählt. Das Absprache eigens Termine angeboten und
ist nicht immer einfach, aber machbar. wahrgenommen. Dabei werden Abstände gut
eingehalten und besondere Schutzmaßnahmen
Unsere Diakonie-Mitarbeiterin nimmt jetzt angewendet. Die Klienten sind hierfür sehr
regelmäßig von sich aus am Telefon mit den dankbar, in allen Arbeitsbereichen. Für
Besuchern des Trauercafés Kontakt auf. Menschen, die sprachliche Hindernisse haben,DIAKONIE 19
ist dieses Vorgehen eine große Entlastung, ebenso wie für Klienten, DIAKONISCHES WERK FREISING
die unter starken existenziellen Sorgen oder persönlichen Krisen Johannisstraße 6, 85354 Freising
leiden. Kontakt 08161 40 29 80
FAX 08161 14 70 82
Für die Vermittlung in die einzelnen Beratungsbereiche gibt KIRCHLICHE ALLGEMEINE
es ein zentrales Telefon- und Mailsystem: SOZIALARBEIT (KASA)
Telefon: 08161 40 29 80 13
Tel: 08161 / 40 29 80 kasa@diakonie-freising.de
E-Mail: verwaltung@diakonie-freising.de Offene Sprechzeiten:
Sollte ein Kontakt nicht gleich zustande kommen, so bitte ich um Dienstag: 10:00 bis 16:00 Uhr
Verständnis und um ein nochmaliges Anrufen. Donnerstag: 13:00 bis 16:00 Uhr
und nach Vereinbarung
Neue Fachberatungsstelle „HilDa“ FACHSTELLE ZUR VERHINDERUNG VON
Besonders freut uns, dass die Fachberatungsstelle bei häuslicher OBDACHLOSIGKEIT IM LANDKREIS FREISING
und sexualisierter Gewalt „HilDa“ ihr neues Büro beziehen konnte. Tel.: 08161 40 29 80 14 oder
08161 40 29 80 15
HilDa fol@diakonie-freising.de
Max-Lehner-Str. 31, 85354 Freising Offene Sprechzeiten:
Tel: 08161/494740. Montag 10:00 bis 12:00 Uhr
Schade, dass wir noch kein Einweihungsfest feiern können. Das Mittwoch: 16:00 bis 18:00 Uhr und nach Verein-
barung
holen wir nach, sobald es möglich ist.
Wir sind kontinuierlich im Austausch mit der Stadt Freising, dem FLÜCHTLINGS- UND INTEGRATIONSBERATUNG
Landratsamt Freising und den anderen sozialen Einrichtungen, um 08161 40 29 80 fib@diakonie-freising.de
auf Notstände hinzuweisen und im gemeinsamen Gespräch nach
VON MANN ZU MANN –
Abhilfe zu suchen. BERATUNG FÜR MÄNNER IN
Die Arbeitssituation ist für alle, für die Hilfesuchenden wie für TRENNUNGSSITUATIONEN
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter herausfordernd. Diese Hartmut Dihm (Familienrichter i.R.)
Tel.: 08161 40 29 80 Termine nach Vereinbarung
Herausforderung wird, und darüber bin ich sehr froh, von allen
ÄMTERLOTSEN
angenommen. Beate Drobniak Tel.: 0170 33 1 32 80
Vorständin des Diakonischen Werks Freising MOBILER WERKZEUGKOFFER
Tel.: 08161 40 29 80
ZUSAMMEN HALT FINDEN
Beratung und Begleitung für Kinder und Ju-
gendliche und ihre Familien, in denen ein Eltern-
teil schwer erkrankt oder verstorben ist.
Beate Drobniak
Tel.: 08161 40 29 80
zhf@diakonie-freising.de
Vorstand: Beate Drobniak
Kuratorium:
1. Vorsitzender: Dr. Roland Hausknecht
SPENDENKONTO
Bankhaus Sperrer Freising,
IBAN DE53 7003 1000 0000 0106 03
BIC: BHLSDEM1
Sparkasse Freising:
IBAN DE95 7005 1003 0025 5509 55
BIC: BYLADEM1FSI20 GRÜNER
TREFFPUNKTE
GOCKEL UND HOCHSCHULGEMEINDE
Bewegung für die Umwelt
Ziel der Umwelt-Bewegung Grüner Gockel ist es, Rohstoffverbrauch sinkt mit dem Rückgang der
unseren Lebensraum auch noch nachfolgenden Produktion. Davon profitiert dann auch die Tier-
Generationen lebenswert zu erhalten. Der und Pflanzenwelt. Statt Flüge in die Ferne stehen
Grüne Gockel hilft das Umweltverhalten jetzt Ausflüge ins Grüne auf dem Programm. So
in Kirchengemeinden und kirchlichen verändert sich der Fokus und die Natur steigt
Einrichtungen zu verbessern und in die Praxis für uns an Bedeutung. Da ist es an der Zeit, ihr
umzusetzen. die Wertschätzung entgegen zu bringen, die sie
Die aktuellen Ausgangsbeschränkungen haben verdient. Jeder einzelne ist gefordert, auch nach
auch ihr Positives. Durch den Stillstand der Corona, sich in eine liebens- und lebenswerte
Industrie entstehen weniger Einträge in Böden Zukunft zu bewegen.
und Gewässer, weniger Verschmutzung und der Christiane Schmidt
Tipp vom Grünen Gockel
Umwelt-Tipps für der Sommer
• Ausflüge mit dem Radl leisten einen wesentlichen Beitrag zum
Eindämmen der CO2-Emissionen.
• Kaufen Sie saisonales Gemüse und Obst direkt beim nächsten
Bauernhof.
• Fangen Sie das Regenwasser auf und nutzen es zum Gießen.
• Mit getrocknetem Kaffeesatz versorgen Sie Ihre Pflanzen sehr
gut mit Nährstoffen.
Was tut sich in der Hochschulgemeinde?
Auch das Leben der Hochschulgemeinde wurde Ehemaligen die Möglichkeit gibt, einmal
durch Corona auf den Kopf gestellt. Unser Haus vorbeizuschauen. Selbst die Osternacht haben
in der Hohenbachernstraße ist geschlossen, wir um 5 Uhr morgens mit 26 Leuten gefeiert
die liebevoll geplanten Veranstaltungen sind und uns danach in den Ostermorgenspaziergang
bis auf Weiteres abgesagt. Die Studierenden verabschiedet – eine besondere Erfahrung.
arbeiten an ihren Bildschirmen in Freising oder Trotzdem vermissen wir die Gemeinschaft
anderswo. Keine Bewegung? Weit gefehlt! Seit bei unseren „analogen“ Treffen und sind am
Beginn der Corona-Krise haben wir unsere Überlegen, wann auch wir unsere ersten Live-
Treffen in den digitalen Raum verlegt, haben Gottesdienste wieder feiern können und was
dort anfangs täglich Abendgebete gehalten wir den Ermüdungserscheinungen gegenüber
und feiern unsere regelmäßigen Gottesdienste dem Digitalen, die sich gerade einstellen,
jeden Dienstag um 20 Uhr über Zoom. Das entgegensetzen können.
ist gewöhnungsbedürftig, bietet aber neue Also: Die Hochschulgemeinde bewegt sich.
Chancen, auch mit denen in Kontakt zu bleiben, Wohin? Das wissen wir gerade nicht so genau.
die nicht vor Ort sind. Wir singen über youtube, Deswegen: Bei Interesse bitte unbedingt die
experimentieren mit Kleingruppengesprächen Homepage (hsg-freising.de) befragen, denn es
und zünden beim Gebet Kerzen an. Und wir kann sich gerade schnell etwas verändern.
freuen uns, wenn diese Art zu feiern auch
Pfarrerin Anne LütersKINDER & JUGEND 21
an Pfingsten: Was der Wind kann
Lass dir die Geschichte von Pfingsten erzählen Aber man kann ihn spüren und seine Wirkung
oder aus der Kinderbibel vorlesen. Im Internet sichtbar machen.
gibt es sie zu Herunterladen auf unserer Bastle zuhause an Pfingsten ein Windrad und
Homepage www.freising-evangelisch.de. probiere es aus. Heb das Windrad auf! Wenn
wir wieder als große Gemeinde zusammen
In der Pfingstgeschichte wird erzählt, wie die feiern können, dann laden wir speziell alle
Jünger den Heiligen Geist von Gott gespürt Kinder ein. Bring dann dein Windrad mit. Im
haben. Die Jünger, die mutlos im Haus versteckt Gemeindegarten können wir dann sehen,
sitzen, spüren eine große Kraft, wie von einem wie der Wind alle bunten Windräder auf der
kräftigen Wind. Fenster und Türen gehen auf. Wiese in Schwung bringen. Ein Bild für unsere
Bewegt vom Heiligen Geist erzählen die Jünger Gemeinde.
von Jesus, und das Wunder geschieht: Jeder
kann sie in seiner eigenen Sprache verstehen. Eine Anleitung zum Windrad-Basteln findest du
Viele lassen sich taufen. Eine Gemeinschaft hier.
entsteht, aus der die Gemeinschaft der Kirche
wird. Pfingsten – das ist der Geburtstag der
Kirche, der Gemeinde.
Wie der Wind kommt der Heilige Geist. Wind
kann man nicht sehen. Wind kann man nicht
festhalten.
Du kannst auch ein größeres Papierquadrat nehmen und die Spitzen mit einem Draht befestigen.
Dazu eine Perle auf den Draht fädeln, den Draht um die Perle zu einem Strang zusammendrehen,
durch die Spitzen stecken und hinter dem Windrad wieder eine Perle auffädeln. Die losen Drahtenden
fest um einen Holzstab wickeln.22 BESINNUNG
Eine Andacht für daheim
Durch das Gebet und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!
bleiben wir mit Gott
Gebet
und untereinander
verbunden. Vielleicht Guter Gott,
mögen Sie diese dein Geist will mein Herz verändern. Schenke mir
Andacht jetzt in der Zuversicht und Stärke in dieser unsicheren Zeit.
Pfingstzeit als Vorschlag Lass mich Trost und Hoffnung weitergeben an
für Ihr persönliches die, die meinen Zuspruch brauchen. Schenke mir
Gebet nehmen und eine Kreativität, um ganz neue Wege des Miteinanders
Kerze dazu anzünden. und der gemeinsamen Begeisterung zu finden.
Lass deinen Geist wehen, damit er die Herzen
Eröffnung
aller Suchenden erreicht. Das bitten wir durch
Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes
Jesus Christus, unsern Herrn. Amen.
und des Heiligen Geistes. Amen.
Lesung der Tageslosung
„Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und
Sie finden die Losungen zum Tag unter
er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben
www.losungen.de
hat“. (1.Joh 4,13)
Losung für Pfingsten:
Aus Psalm 121 Wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven
Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.
vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. 1. Korinther 12,13
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der
Stille
dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter
Israels schläft und schlummert nicht. Der Herr Persönliche Fürbitten und Vaterunser
behütet dich; der Herr ist dein Schatten über Segen
deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Es segne und behüte uns der allmächtige und
Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. barmherzige Gott, der Vater, der Sohn und der
Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte Heilige Geist. Amen.
deine Seele. Der Herr behüte deinen Ausgang Pfarrerin Meye Hoesch de Orellana
In Bewegung geraten
„ Ich bewege mich viel zu wenig“, denke ich mir
fast jeden Tag. Wenig Sport, keine Fahrten zum
Arbeitsplatz nach München, keine Besuche bei
Freunden. Homeoffice ist eine statische Sache:
vom Bett in die Küche, zum Schreibtisch, zur
Kaffeemaschine – viel ist das nicht. Kein Wunder,
dass manch eine engagierte Grundschullehrerin
für ihre Schülerinnen und Schüler täglich ein
wenig Sport auf den Stundenplan setzt.BESINNUNG 23
VERANSTALTUNGSKALENDER
„Da bewegt sich ja fast nichts!“ – das war auch Manchmal wünsche ich mir jetzt, gerade in
mein Eindruck, wenn ich in den letzten Wochen dieser sonderbaren Zeit die Begeisterung von
Bilder von den Metropolen der Welt sah und Pfingsten. Den Sturm, der mein verunsichertes
auch wenn ich mit dem Rad durch Freising Leben durchrüttelt und wieder neu ausrichtet.
fuhr. Und nur langsam, für meine Ungeduld viel Der mich in Bewegung setzt, auch in scheinbarer
zu langsam und doch für meine Sorge viel zu Unbeweglichkeit. Und der mir Phantasie gibt
schnell füllen sich die Straßen wieder mit Leben. für diese neue, so andere Zeit.
Viel mehr findet jetzt im Privaten statt. Draußen
dagegen bleibt es recht still… Neu ausgerichtet
Das Leben nach Corona wird nicht mehr so sein
Durchgerüttelt und in Bewegung gesetzt – die wie zuvor, heißt es. Das Leben nach Ostern war
Geschichte von Pfingsten nicht mehr so wie vor Gründonnerstag. Das
Stille, das ist auch die Ausgangssituation der Pfingsterlebnis setzte Jesu Nachfolgerinnen und
Pfingstgeschichte. Zwar war seit Karfreitag Nachfolger in Bewegung und gab ihnen Mut
viel geschehen. Schritt für Schritt waren Jesu und Phantasie, die neue Situation zu meistern.
Freunde zu dem Glauben gekommen, dass Jesus Aus dieser Bewegung entstand die Kirche – was
lebte und dass auch ihr Leben weiterging. Sie für ein Erbe!
hatten – so berichtet es die Apostelgeschichte – Geistgewirkte Bewegung beginnt innerlich
vierzig Tage mit dem Auferstandenen verbracht, und zielt auf Verständigung – auch das macht
mit ihm gesprochen, vom Reich Gottes gehört. mir die Pfingstgeschichte klar. So gesehen
Und sie hatten an Himmelfahrt noch einmal bewegt sich heute schon sehr viel: Menschen
Abschied nehmen müssen. Erste Schritte der engagieren sich aus Sorge umeinander für ihre
Reorganisation waren vorgenommen worden. Nachbarn. Künstlerinnen setzen ihre Kreativität
Und doch blieb das bange Warten: Wie würde es ein, um anderen digital Freude zu machen und
weitergehen? Die Gefahr für die Anhänger Jesu werden wiederum von Menschen unterstützt,
war ja nicht vorüber. Konnte man es überhaupt die ihre Existenznöte sehen. Soldaten pflegen
wagen, wieder in die Öffentlichkeit zu gehen? Heimbewohnerinnen und spielen mit ihnen –
Und so begann der Pfingsttag in der ein Bild, das ich nie vergessen werde. Wenn uns
geschlossenen Gemeinschaft der Jüngerinnen das bleibt, dann wird das Leben nach Corona
und Jünger: Nicht hoffnungslos, aber doch tatsächlich nicht mehr so sein wie zuvor.
verunsichert. Ein Leben nach und mit Ostern? Vielleicht ist es gerade die Erfahrung von
Wie würde das aussehen? Pfingsten, von der wir uns als christliche
Das, was dann geschah, hätten sie bestimmt Gemeinde in dieser Zeit leiten lassen können.
nicht erwartet: Wie ein Sturm, der sie ergriff, Das Bewusstsein, aus einer so tiefgreifenden
wie Feuerflammen, wird es später beschrieben Bewegung entstanden zu sein, könnte uns
- ein Versuch, äußerlich das zu fassen, was in Angst nehmen vor Veränderung und uns
ihnen geschah. So mächtig, so unbeschreiblich bereit machen, auch in Umbrüchen Gottes
war das, dass sie nichts mehr drinnen hielt: Geist zu erwarten und uns von ihm bewegen
Trotz aller Gefahr – sie mussten allen von dem zu lassen. Ob nun am Schreibtisch oder bei der
erzählen, was sie ergriffen hatte. Zum ersten körperlichen Bewegung. Denn die braucht es –
Mal hatten sie den Mut, laut nach außen zu bei aller inneren Beweglichkeit – schon auch.
tragen, was sie so bewegt hatte: Der Tod hat
nicht das letzte Wort, das Leben siegt. Pfarrerin Anne Lüters24 NAMEN
TREFFPUNKTE
& ANSCHRIFTEN
Pfarrerin Meye Hoesch de Orellana
PFARRAMT Tel.: 08161 14 63 23 SCHULREFERAT DES DEKANATS
Martin-Luther-Str. 10, 85354 Freising Fax: 08161 234 96 18 Martin-Luther-Straße 10
Tel.: 08161 53 75 70 meye.hoeschdeorellana@elkb.de 85354 Freising
Fax: 08161 53 75 71 Pfarrerin Christa Stegschuster Bettina Herrmann, Religionspädagogin (FH)
pfarramt.freising@elkb.de Tel.: 08165 98 18 69 Tel.: 0175 82 220 28,
Mo, Di und Fr: 9 - 12 Uhr Fax: 08165 98 18 71 Fax: 08161 887 86 55
Do: 16 - 19 Uhr christa.stegschuster@elkb.de bettina.herrmann@elkb.de
Mi: geschlossen
Bitte wegen Corona Öffnungszeiten telefo- HOCHSCHULGEMEINDE EVANGELISCHES BILDUNGSWERK
nisch erfragen.
Hohenbachernstraße 9, 85354 Freising Bürgermeister-Funk-Str. 4
www.freising-evangelisch.de Pfarrerin Anne Lüters 85399 Hallbergmoos
Geschäftsführende Pfarrerin: Tel.: 08161 48 74 12, Fax: 08161 48 74 16
lueters@hsg-freising.de Dipl. Theol. Mareike Peter
Pfarrerin Dorothee Löser
Monika Haberl
Sekretariat: Margarete Forgber Tel.: 0811 99 826 148, Fax: 0811 95 98 823
und Stefanie Hertrich KANTORIN info@ebw-freising.de
Mesnerin: Gabriele Menke Birgit Gebhardt www.ebw-freising.de
mesnerdienst.freising@elkb.de Mobil: 0151 705 37579,
Hausmeister: Dietmar Buchta Fax: 08161 53 75 71 DEKANATSJUGENDREFERENTEN
Mo-Fr 9-13 Uhr birgit.gebhardt@elkb.de
Major-Braun-Weg 12
hausmeister.freising@elkb.de
85354 Freising
Tel.: 0152 286 290 24 GEMEINDEREFERENTIN
www.ej-freising.com
Religionspädagogin Lisa Koller
SPRENGEL 1 Tel.: 08161 53 75 77, Fax: 08161 53 75 71
Diakonin Angela Senft
Tel.: 08161 78 97 20, Fax: 08161 78 97 21
Altstadt lisa.koller@elkb.de ej.dekanat.freising@elkb.de
Dekan Christian Weigl Kati Jindrich, Religionspädagogin
Tel.: 08161 883 73 43 VERTRAUENSLEUTE DES KV Tel.: 08161 78 97 22, Fax: 08161 78 97 21
christian.weigl@elkb.de Bettina Gräfin zu Castell-Rüdenhausen kati.jindrich@elkb.de
Tel.: 08161 14 80 761
SPRENGEL 2 bettina.castell-ruedenhausen@elkb.de KONTAKT ZUR DIAKONIE
Altstadt, Südwesten Freisings, Vötting und Manuel König auf Seite 19
Hohenbachern, Pulling, Achering Tel.: 0176 95736 50
Pfarrerin Dorothee Löser manuel.koenig@elkb.de
Tel.: 08161 53 75 70 UNSERE SPENDENKONTEN
dorothee.loeser@elkb.de EV. KINDERTAGESSTÄTTE
Kirchgeld und Spenden bitte stets
Katharina-Mair-Str. 17 trennen, vielen Dank!
SPRENGEL 3 85356 Freising
Bitte die Anschrift auf dem Überwei-
Epiphanias-Zentrum Leitung: Lisa Freitsmiedl und sungsträger eintragen, da sonst keine
Katharina-Mair-Str. 19, 85356 Freising stellv. Leitung: Stefanie Reicheneder Spendenbescheinigung zugeschickt werden
Tel.: 08161 88 52 88, kann. Bei Beträgen bis 200 Euro gilt für
Lerchenfeld und Südosten Freisings, Marz-
Fax: 08161 88 48 96 das Finanzamt der Überweisungsträger
ling, Langenbach, Attaching
kita.freising@elkb.de als Spendenbescheinigung. Es wird keine
Pfarrer Thomas Prusseit www.kita-freising.e-kita.de
Tel.: 08161 78 73 884 eigene Bescheinigung verschickt.
Fax: 08161 88 46 965 Spenden bitte auf das Spendenkonto
DEKANAT FREISING überweisen:
thomas.prusseit@elkb.de
Martin-Luther-Str. 10 Freisinger Bank e.G.
SPRENGEL 4 85354 Freising Volksbank-Raiffeisenbank
Dekan Christian Weigl IBAN: DE 77 7016 9614 0002 5100 06
Paul-Gerhardt-Haus SWIFT/BIC: GENODEF1FSR
Stellv. Dekanin Dorothee Löser
General-von-Stein-.Str. 22, 85356 Freising
Sekretariat: Ilse Deling Kirchgeld bitte nur auf folgendes Konto
Neustift, Norden, Nordosten Freisings, überweisen:
Tel.: 08161 883 73 43
Haag, Zolling
Fax: 08161 887 86 55 Sparkasse Freising
dekanat.freising@elkb.de IBAN: DE 76 7005 1003 0000 0015 94
www.dekanat-freising.de SWIFT/BIC: BYLADEM1FSI
Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde Freising www.freising-evangelisch.deSie können auch lesen