GEHEIME ORTE TEACHER TALK - Auf Schatzsuche im alten Hechtlhaus Familienzeit - unsere Professoren zuhause mit Baby - BG/BRG Gleisdorf
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April 2020
Nr. 2
Mitteilungsblatt der Schulgemeinschaft des BG & BRG Gleisdorf
GEHEIME ORTE Auf Schatzsuche im alten Hechtlhaus Seite 7
TEACHER TALK Familienzeit – unsere Professoren zuhause mit Baby Seite 12HR Mag. Nikolaus Schweighofer
Direktor
Dipl.-Päd. Kerstin Fuchs
DIREKT(OR) GESAGT Obfrau des Elternvereins
… und plötzlich ist alles ganz anders! Zum Ende des ersten Semesters
ging noch alles seinen gewohnten Gang: Viele Sportevents (mit vielen
Erfolgen bis hin zum steirischen Meistertitel), Konferenzen …
… SGA-Sitzung Ende Jän- herzustellen. Für unsere Schü- zeitnah Antworten zu schicken. takt. Noch kann ich nicht sagen,
ner, Feldtestungen, Sprachen- ler*innen und deren Eltern war Viele Schüler*innen und oft wann und mit welchen Aufla-
olympiaden (mit Gold und die Zeit noch herausfordernder: auch ihre Eltern verloren trotz gen der „normale“ Schulbetrieb
Silber), Anmeldungen für die Neben den zahlreichen Umstel- guter Planung den Überblick, wieder aufgenommen wird. Auf
ersten Klassen, Safer Internet, lungen im privaten und beruf- welche Aufgabe mit welchem jeden Fall bin ich sicher, dass
Antenne Schulschitag, letzte lichen Umfeld musste „Home- Programm bis wann an wen zu zumindest für einige Zeit die
Schularbeiten in den achten schooling“ organisiert werden. schicken war. Abhilfe schafft „Normalität“ mehr Wertschät-
Klassen, Abgabe der VWAs und Mein großer Respekt gilt allen, hier seit CW 4 ein neues Com- zung als vor Corona erfahren
plötzlich – am Do., dem 12. die diese Herausforderungen puterprogramm: Der cPLAN, wird.
März – die Ankündigung, dass einigermaßen zufriedenstellend programmiert von unserem
ab Mo., dem 16.3. die Oberstufe geschafft haben. Administrator Manfred Ofner,
und ab Mi., dem 18.3. die Unter- erstellt aus allen Aufträgen der Nikolaus Schweighofer
stufe zu Hause bleiben müssen. cPLAN Lehrer*innen einen Wochen-
Am Wochenende wurde dann Nach der Euphorie, alle Schü- plan, in dem für jede Klasse
klar, dass die Schulschließung ler*innen erreicht zu haben, und alle Aufgaben automatisch
am Montag für alle Schüler*in- den ersten erfolgreichen Lern- und übersichtlich eingetragen
nen in Kraft treten wird. sequenzen zeigten sich bald werden.
auch die ersten Probleme: Die
Neue Zeitrechnung Fülle an verschiedenen Pro- Neue Normalität
Damit begann am Mo., dem grammen, mit denen unsere Nach dem Zauber, der jedem
16. März eine neue Zeitrech- Schüler*innen beschult wurden, Anfang innewohnt, folgt ziem-
nung: Aus der SW 25 (25. und die fehlende Abstimmung lich schnell der normale All-
Schulwoche) wurde CW1, die der Lehrer*innen untereinander, tag. Waren Videokonferenzen
erste Corona-Woche. Ohne die normalerweise ganz „neben- bei den ersten Versuchen noch
Vorbereitung war ganz plötzlich bei“ im Konferenzzimmer oder spannend und lustig, so wurde
„Distance Learning“ angesagt. bei gemeinsamen Aufsichten schnell klar, dass „Distance
Für die Lehrer*innen begann oder Besprechungen geschieht, Learning“ halt auch „nur“ Lear-
eine intensive Phase mit Schu- führte immer wieder zu Über- ning ist. Was uns allen – Schü-
lungen in Eduvidual und MS forderung! Für Lehrer*innen ler*innen, Eltern und Lehrer*in-
Teams, es wurden zahlreiche war es bald nicht mehr mög- nen – am meisten fehlt, ist das
Programme für Videokonfe- lich, all ihren Schüler*innen (in soziale Miteinander. Lernen
renzen getestet und auf allen manchen Fällen sind das über funktioniert immer über Bezie- Dr. Alja Gössler
möglichen Wegen versucht, 300) auf jede hochgeladene hung, und diese Beziehung
Kontakt zu allen Schüler*innen Aufgabe oder auf jedes Email braucht einfach Nähe und Kon-Seite 3
AUS DEM ELTERNVEREIN
Schule im Ausnahmezu- geschlossen? Ich nahm von den und sind andere Herausforde-
stand – selbst in den kühnsten Kindern und Jugendlichen, rungen zu bewältigen: Sind in
Träumen hätte sich wohl vor aber auch von den Erwach- unserem Haushalt alle tech-
kurzem niemand gedacht, dass senen sehr unterschiedliche nischen Geräte vorhanden,
ein Szenario, wie wir es derzeit Reaktionen wahr. Ein Aspekt die mein Kind für die Erle-
erleben, zur Realität werden jedoch war offensichtlich: Mit digungen im „Home-Office“
könnte. Und dennoch gehören derartigen Einschränkungen braucht? Wie sind die verschie-
zahllose leere Klassenzimmer, hatte bisher noch niemand von denen Tools und Lernplattfor-
Schüler*innen, die von zuhause uns Erfahrung, was zu großer men zu bedienen? Wo erreiche
aus lernen (sollen), Lehrer*in- Unsicherheit und sogar Ängs- ich welche Lehrperson?
nen, die den Stoff elektronisch ten führte. Ich hoffe sehr, dass Sie die
weitergeben (sollen), usw. zum Besonders unangenehm war wichtigsten Antworten zu
aktuellen Alltag. Masken sind die Situation, wie ich als Mutter Ihren schulischen Fragen von Moritz Oberrauner
kein Faschingsscherz, sondern einer Maturantin direkt miter- den Klassenvorständ*innen Schülervertreter
eine behördlich verordnete leben konnte, für den heurigen bzw. im Bedarfsfall auch von
Notwendigkeit. Begegnun- Maturajahrgang, der lange Zeit Direktor Schweighofer bereits Wir hoffen, es geht euch
gen, gewohnte Sozialkontakte kaum Informationen darüber erhalten haben. Melden Sie sich allen gut, dass ihr die Oster-
können nicht stattfinden. Teile bekam, wann und wie die Rei- aber gerne weiterhin auch bei ferien schön verbracht habt
des öffentlichen Lebens stehen feprüfung überhaupt in diesem mir bzw. einem Mitglied des und euch von dieser neuarti-
still, Einkäufe und Außenkon- Schuljahr stattfinden würde. Vorstands im Elternverein, falls gen Situation nicht unterkrie-
takte sind auf das Notwen- Ein paar Eckdaten sind mitt- wir Sie unterstützen können! gen lasst! Hoffentlich geht es
digste reduziert. Haben Sie sich lerweile zwar bekannt, doch ist Denn auch, wenn persönliche euren Familien und Freunden
zwischendurch auch die Frage die Verunsicherung verständ- Treffen zurzeit gar nicht oder gut!
gestellt: Was ist nun wirklich licherweise wesentlich größer nur eingeschränkt stattfinden, Als Schulsprecher habe ich
wichtig für mich? Brauche ich als bei einer bevorstehenden so möge sich dennoch umso euch auch ein Mail geschrie-
dies und jenes wirklich? Abschlussprüfung unter nor- häufiger große Solidarität und ben und mich über jede
Wie ist es Ihnen und Ihren malen Umständen. Kreativität bei der gemeinsa- Antwort sehr gefreut. Um
Kindern ergangen, als es plötz- Für die jüngeren Schüler*in- men Bewältigung der momen- es nochmals zu sagen, wir
lich hieß, alle Schulen werden nen und deren Eltern waren tanen Schwierigkeiten zeigen! als Schülervertretung haben
immer ein offenes Ohr für
jegliches schulische Problem
ELTERNSICHT von euch. Meldet euch und
wir werden versuchen, euch
Home. Schooling. Working. Kindes entspricht? Ein wenig sind oder gemacht werden muss. Zeit, so gut als es uns möglich ist zu
Familying. Everythinging. Kurz wir gefangen in der Ambivalenz um sich selbst besser kennenzu- helfen!
vor den letzten Ferien war es, da zwischen „Lernen wir gemeinsam, lernen. Zeit, um mehr in und Ich persönlich freue mich
hörten wir: „Ich brauche Ferien.“ und zwar vor allem, was spannend mit der Familie zu sein. Aber halt schon, wenn im Mai die
Und direkt nach den freien Tagen ist“ und „Was, wenn mein Kind auch Heimweh nach den Lehrern Schule wieder stufenweise
die Frage: „Wann sind die nächs- nicht genug lernt?“. Dabei geht und Mitschülern. Es ist fast, als geöffnet wird, da ich meine
ten Ferien?“ Und dann kam es doch gar nicht darum, in dieser wären wir als Familie plötzlich auf SchulkollegInnen, aber auch
CORONA. Zwei Wochen vor insgesamt doch recht kurzen Zeit ein Auslandssemester geschickt die Gespräche mit manchen
den Osterferien fühlte es sich möglichst viel Schulstoff in unsere worden. Viel kennenzulernen Lehrern auf dem Gang schon
an, als wäre Freizeit geschenkt Kids zu bringen. Vielmehr um die und weniger Stress beim Ler- sehr vermisse. Auch wenn
worden. Homeschooling klang plötzliche gefühlte Unerreichbar- nen-Müssen. Und nachher reifer, ich das längere Schlafen sehr
irgendwie schon auch super. Aber keit der Freunde, der Lehrer. Und selbständiger, gelöster sein. Noch schätze, würde ich es sofort
da war und ist auch diese Unsi- die auf einmal vorhandene Zeit haben wir einen Weg vor uns, der gegen den normalen Schulbe-
cherheit. Dürfen wir es wirklich mit uns Eltern und Geschwis- sich nicht mehr ganz nach Ferien trieb eintauschen!
relaxed angehen mit ein bisserl tern. Etwas, das genauso befrei- anfühlt, sondern auf eigene Weise Im Namen der gesamten
Lernstoff und viel Wiederholen? end wie beängstigend sein kann anstrengend ist. Aber diesen Schülervertretung wünsche
Die Gelegenheit nutzen, Schule – unsere Kinder können ganz sie Weg gehen wir gemeinsam mit ich euch viel Kraft in dieser
zu einer Uhrzeit beginnen zu selbst sein. Keine Rücksicht auf unseren Kindern, und das ist ein Zeit und kann nur sagen: Stay
lassen, die dem Biorhythmus des äußere Normen, was angezogen Geschenk. Wir schaffen das. safe, stay at home.Seite 4
DIE guten Geister DER SCHULE
Egal, ob im Sekretariat, in der Administration oder rund ums Schulhaus:
Da ohne unsere guten Geister an der Schule gar nichts gehen würde,
möchten wir sie euch hier und in der nächsten Ausgabe genauer vorstellen.
MARIA Um 6.45 Uhr komme ich in rin? Seit 2003 bin ich an der MICHAELA
die Schule, um eingehende Schule.
KOTH- Anrufe von Eltern entge- Gibt es Schattenseiten an
WAGNER
GASSER genzunehmen, die ihre Kin- Ihrem Beruf ? Nein, es gibt Schulsekretärin
der krankmelden. Je nach- nur gute und schöne Seiten. Wollten Sie schon immer
Schulsekretärin dem, was der Herr Direktor Wie sind Ihre Arbeitszei- Sekretärin werden? Ja, weil
Was machen Sie in Ihrer anschafft, telefoniere ich oder ten festgelegt? Um 6.45 Uhr ich gerne mit Menschen
Arbeit am liebsten? Am mache zum Beispiel Abrech- komme ich in die Schule. zusammenarbeite, und es
liebsten rede ich mit Schü- nungen oder den Schriftver- Nach Hause gehe ich entwe- gefällt mir auch.
lern, wenn sie ins Sekretariat kehr. Auch wenn die Lehrer der um 11.30 Uhr oder, wenn Was sind Ihre Aufgaben?
kommen, also den Parteien- etwas brauchen, bin ich eine ich einen längeren Tag habe, Ich bin für die Budget- und
verkehr. Ansprechperson. um 14 Uhr. Wir wechseln Rechnungsführung zustän-
Wie sieht ein normaler Seit wann arbeiten Sie in uns immer ab. dig, Inventarverwaltung,
Arbeitstag bei Ihnen aus? unserer Schule als Sekretä- Katharina Hruby 4E Telefonverkehr, für die Füh-Seite 5
Die Schulsekretärinnen Maria Kothgasser und Michaela Wagner, die Schulwarte Wolfgang Glössl und Stefan Hirsch-
mann sowie Administrator Mag. Manfred Ofner (v.l.) gehören zu unseren guten Geistern der Schule.
rung des Terminkalenders usw. was? In der 4D die Lampen und Lehrer nachgehen und MANFRED
Gibt es Dinge, die Sie an und Waschbecken. sich dann noch um ziemlich
Ihrem Beruf nicht mögen? Warum wollten Sie Schul- viel hinter den Kulissen küm-
OFNER
Nein, eigentlich nicht. Mir wart werden? Ich habe Freude mern? Das macht unser Schul- Administrator
gefällt fast alles daran. mit den Kindern und eine wart Herr Hirschmann jeden Wie lange arbeiten Sie hier
Was sind die spannendsten abwechslungsreiche Arbeit. Tag, und das schon seit einigen an der Schule? Ich arbeite
Dinge an Ihrem Job? Dass Was wird in der gesamten Jahren. Er hat in seinen vielen schon 31 Jahre an der Schule.
kein Tag wie der andere ist und Schule oft kaputt? Die Sessel Jahren als Schulwart schon Was mögen Sie an Ihrer
jeder andere Aufgaben mit und die Tische. viel Spannendes mit Schülern Arbeit? Die Vielfalt und mit
sich bringt. Wie lange arbeiten Sie erlebt. Herr Hirschmann ist den jungen Leuten zu arbei-
Gibt es etwas, das Sie an schon hier an der Schule? zuständig für die Sicherheit, ten.
Schülern stört? Eig entlich Zwei Jahre und vier Monate. die Brandschutztechnik und Wie alt sind Sie? Ich bin 57
nichts, nur wenn sie unhöflich Lisa Koller 1F vieles mehr. In der Früh wird Jahre alt.
sind, wie zum Beispiel nicht immer die ganze Elektronik Was mögen Sie an Ihrer
grüßen. kontrolliert und Kaputtes repa- Arbeit nicht? Wenn jemand
Julian Kober 4F STEFAN riert. Danach macht er das, was herumnörgelt, obwohl alles
eben die Schüler und Lehrer an gut läuft.
HIRSCH- diesem Tag von ihm brauchen. Lisa Koller 1F
WOLFGANG MANN Also echt viel zu tun! Ein gro-
ßes Anliegen hat Herr Hirsch- Von weiteren guten Geistern,
GLÖSSL Schulwart mann allerdings: Die Schüler die sich um unser gesundheit-
Schulwart Um 6 Uhr in der Früh auf- sollten sich in der Früh mehr liches, kulinarisches und seeli-
In welcher Klasse wird am stehen, den Anforderungen Zeit zum Grüßen nehmen. sches Wohl kümmern, lest ihr
öftesten etwas kaputt und und Wünschen der Schüler Veronika Tesar 3A in der nächsten Ausgabe.Seite 6
GOLD UND SILBER ENGLISH WEEK 4A
Beim Eurolingua-Bewerb in Englisch-Wettbewerb mussten English week (in our case With Dave, we also watched
Graz traten für Latein Klara sich die KandidatInnen neben from 10th to 14th February „Jumanji: Welcome to the
Konrad 7D, Victoria Lafer 7C, einer schriftlichen Klausurar- 2020) at our school means Jungle“. Moreover, we also
Tobias Monz 8C, Carina Pri- beit auch einer mündlichen Dis- that you can relax, sit back prepared breakfast and orde-
mus 7C, Laura Stix 7C und für kussion in Paaren zu einem vor- and just have fun. No gram- red pizza on the last day.
Englisch Elisabeth Gutmann gegebenen Thema stellen. Wir mar, no boring subjects, On Tuesday, we got intro-
7C und Katharina Kraußler 7C freuen uns über den beachtli- new teachers and the most duced to what our final pro-
an. Laura Stix und Klara Konrad chen Einsatz und die Leistungs- important thing: You have ject was going to be. In groups,
errangen mit ihren schriftlichen bereitschaft unserer SchülerIn- to speak English for an entire we had to prepare presenta-
Übersetzungen von Original- nen und gratulieren ihnen ganz week! tions on one of the following
texten von Cicero Gold und Sil- herzlich zu ihren großartigen The week started with us topics: what mobile phones
ber in ihren Kategorien. Beim Erfolgen. Mag. Maria Propst splitting up into three diffe- would be like in 2050 and
rent groups. Each group had designing 2 apps, planning a
a teacher: Dave, John and Valentine’s weekend for two
Mrs. Christmas. Dave is from celebrities or creating our
South Africa, John and Mrs. dream school. On Thursday
Christmas are a married cou- and Friday, we played „Just
ple from Newcastle. During Dance“, did karaoke and
the week, we played a lot of Dave announced the winners
games, went on a treasure of every game we had played
hunt in Gleisdorf and played this week. Everyone enjoyed
Auch unser Direktor gratulierte den erfolgreichen Eurolingua-Teil- crab football, which was one this week!
nehmerInnen zu ihren Leistungen. Mag. Bernadette Wilhelm of the highlights of this week. Fanni Ancsin 4A
CLICK & CHECK TURN 10
„Click & Check“ ist ein zusammen mit den Lehrer-
Workshop, bei dem in fünf Innen Frau Prof. Braunstein
Doppelstunden zwei Poli- und Frau Prof. Matzer-Löffler.
zisten aus Gleisdorf in die Die Themen waren bis jetzt
Schule kommen und Schüle- das Jugendschutzgesetz und
rInnen zeigen, was laut dem Gefahren im Internet. Der
Gesetz in digitalen Medien Workshop ist sehr informativ
erlaubt ist, was nicht, welche und die SchülerInnen dürfen
Gefahren es gibt und worauf dabei auch aktiv mitarbeiten
man achten muss. Daran teil- und ihre Meinung kundtun. Sowohl im Unterricht als auch als Schwerpunkt (Club Gleido) erfreut
genommen hat die 4F-Klasse Julian Kober 4F sich das Turnen mit und ohne Geräte großer Beliebtheit. KK
„Turn 10“ ist seit Jahren ein langen und anstrengenden Wett-
sportliches Erfolgsmodell an unse- kampftag und erreichten einen
rer Schule. Nach der schulinternen 2. Platz (1B Burschen), einen
Qualifikation im Rahmen des gro- 3. Platz (4AC Mädchen) sowie
ßen „Turnfestes“ am 12. Februar einige Platzierungen „knapp am
traten heuer 7 Unterstufen- und Stockerl vorbei“. Danke allen Teil-
2 Oberstufenmannschaften beim nehmerInnen für eure Begeiste-
Landesfinale am 3. März im ATG rung und euren Einsatz sowie allen
Graz an. 54 WettkämpferInnen LehrerInnen für die gute Vorberei-
durchlebten mit ihren Betreue- tung und Betreuung bei den Wett-
Während der Workshops waren die SchülerInnen hochkonzent- rInnen (Prof. Schellauf-Murlasits, kämpfen! Mag. Marianne Weninger
riert bei der Sache. Mag. Maria Matzer-Löffler Prof. Weninger, Prof. Lipp) einen & Mag. Beate Schellauf-Murlasits# s c h o o l
«GEHEIME ORTE»
Das alte Hechtlhaus
von Alexa Gössler 1F
Heute erzähle ich euch etwas turabälle benutzt, doch dort
über das alte Hechtlhaus. glänzen auch noch alte Pokale
der Volleyballmannschaft von
Es steht vor unserer Schule 2009/10. Überall stehen Bo-
und ist relativ alt. Früher xen und Körbe herum, auch
lebte dort der damalige Schul- mit Inhalt von der Kreativ-
wart, was sehr praktisch für werkstatt unserer Schule. Es
ihn war, da er nur ein paar ist sehr spannend zu sehen,
Meter von seiner Arbeit ent- wie Herr Hechtl seine Woh-
fernt wohnte. Das Hechtlhaus nung bewohnt hat.
hat seinen Namen auch von
seinem Besitzer, denn der Ein bis jetzt unbekannter Ort
Schulwart hieß Herr Hecht l. ist nun bekannt geworden.
Nun wird die Wohnung als
Vorbereitungsort für die Ma-
Das Expeditions-
Team
Die Schätze stapeln sich
t ö b e r t w e rden
ges
Es durfte
Fotos: David Mauerhofer 6B, Mag. Gabriele Eibelvon Katharina Hruby 4E
Schihüttn-Becherkuchen
ZUTATEN ZUBEREITUNG: Die Kuchenform mit Butter
und Semmelbröseln/Mehl
4 Eier Backofen auf 175°C vorhei-
einfetten.
1 Becher Mehl zen.
1 Becher gemahlene Nüsse Den Teig in die Form füllen.
Zuerst den Sauerrahm in
1 Becher Sauerrahm
eine Schüssel geben. Der Be- Den Kuchen für ungefähr
1 Becher Staubzucker
cher des Sauerrahms wird 40 Minuten im Backrohr
(wahlweise 1 Becher Kakao)
als Maß für alle anderen backen.
1 Packung Vanillezucker
Zutaten im Becher genutzt.
1 Packung Backpulver Stäbchenprobe: Mit einem
Alle anderen flüssigen Zuta-
½ Becher Öl langen Holzstab in den Ku-
ten in die Schüssel geben.
chen stechen und wieder he-
Alle trockenen Zutaten in rausziehen. Wenn noch Teig
einer zweiten Schüssel mi- am Holzstab klebt, muss der
schen. Gut verrühren. Kuchen noch länger backen.
Der Kuchen ist fertig, wenn
Danach die flüssigen Zuta-
nichts mehr am Stab klebt.
ten mixen und die trockenen
löffelweise langsam dazu
geben.
WordRap
LIFE HACKS
von Viktoria Kalcher 1E Indira Dodlek 1F
Wie man sich um ein MEIN LIEBLINGSTIER E
Kaninchen kümmert SIND ...
... Hunde und Katzen.
Was frisst ein Kaninchen? MEIN LIEBLINGSLEHR ER
Brot.
Hauptsächlich Trockenfutter, Obst, Gemüse, Heu, IST...
Lieblingsfutter: Löwen zahn, Salat, Karot ten. ...Herr Prof. Zivithal
Sehr wichtig ist auch Wasser. MEIN E LIEBLINGSFARBE
Wie viel Platz brauchen Kaninchen? IST ...
... blau.
Ein Gartenkäfig für ca. 3-4 Kaninchen sollte ca.
4 m² haben. Ein Kaninchen sollte man nie allein IN DER PAUSE ...
halten! Am besten vertragen sich ein Rammler ... gehe ich manchmal zu
(Männchen) und eine Zibbe (Weibchen). Aber dann meiner Schwester und sonst
müsste man den Rammler kastrieren lassen, wenn bleibe ich mit meinen
man keine Babykaninchen will. Die Kaninchen Freunden in der Klasse.
n.
brauchen etwas zum Verstecken und etwas zum Grabe MEIN E LIEBLINGSFÄ-
Kuschelzeit ! CHER SIND ...
man ... Englisch, Biologie und
Wenn man mit seinem Kaninchen kuscheln will, sollte Turnen.
angeh en. Beim Fütter n sollte man ungef ähr eine
es langsam
man MEIN LIEBLINGSESSE N
Woche lang von einer Ecke aus zuschauen. Dann rückt
man
eine Woche lang ein bisschen näher, schließlich rückt IST ...
und versu cht die Kanin chen mit ihrem ... Obst, Gemüse und Pizza
neben das Futter
Sonnen-
Lieblingsfutter zu füttern. Als Letztes nimmt man
damit
blumenkerne oder Erbsenflocken und versucht sie von Lisa Koller 1F
zu fütter n. Wenn es klapp t, dann kann man sie
aus der Hand
vorsichtig streicheln.Tiere im Biosaal von Moritz Adam-Scheucher 2C
Hallo!
Ich bin die Indische
Stabheuschrecke!
Ich wurde Anfang des 20. Jahr- schleudern sie davon oder stechen sie
hunder ts in Laboren und Schulen in ein Blatt ein. Unsere kleinen Kinder
vermehrt, aber diese Zucht umfasst unterscheiden sich nur in einem Fak-
meistens nur weibliche Tiere. Nur tor von uns … der Körpergröße.
gelegentlich findet man Männchen Unser Exoskelett wird regelmäßig
unter uns. abgestreift, denn es wächst nicht
Unsere Art pflanzt sich hervorragend mit. Es hat aber viele Nährstoffe und
ohne das männliche Geschlecht fort, schmeckt gut, deswegen ist es eine
denn die Weibchen sind im Stande, auf begehr te Delikatesse.
ungeschlechtliche Weise Nachw uchs Wir häuten uns 4- bis 8-mal im Jahr.
zu zeugen. Dann legen wir 100 bis Unsere Lebensdauer beträgt in etwa
1000 Eier. 2 bis 3 Jahre, doch einige unserer Art
Die Eier, die wir legen, sind sehr hart sollen schon über 3 Jahre alt gewor-
und werden einzeln abgelegt. Wir ma- den sein.
chen dies auf verschiedene Arten, z.B.
lassen wir sie auf den Boden fallen,
«S T E C K B R I E F»
Paul Walter
habe
Du hast ein sehr speziel- Oberstufe ins Gymnasium Gleisdorf gekommen bin,
ich damit angef angen .
les Hobby. Worum geht
ch
es dabei? Was war das Spannendste, was du je in diesem Berei
Generell geht es beim erlebt hast?
„Musikcomputer“ dar- In diesem Bereich erlebt man immer wieder spann
ende
um, mit verschiedenen Geschichten und Dinge , die man nicht erwar tet. Ich finde
Sein Hobby: Musik Mikrofonen aufzuneh- es toll, dass man so viele versch ieden e Leute kenne n lernt
computer men und Mikrofontech- mena rbeite n kann. Man trifft auch
und mit ihnen zusam
niken zu erlernen. Beim unterschiedliche Musikgruppen und Bands.
Aufnehmen geht es spe-
wie Was willst du nach der Schule machen?
ziell darum, wie die Mikrofone platziert werden und
Musik- r-
zum Beispiel Lieder aufgenommen werden. Aber Nach der Schule will ich Elektrotechnik/Bauingenieu
hen“,
computer besteht auch aus dem sogenannten „Misc wesen an der TU Graz studie ren.
Lied
bei dem man das Rohmaterial in ein gut klingendes
verwandelt.
Das Interview führte Katharina Hruby 4E
Wie bist du dazu gekommen?
Bild: Jürgen Brunner
schon
Durch die Musikschule in Gleisdorf. Ich habe mich
der
immer für Tontechnik interessiert. Als ich dann in#HOROSKOP von Veronika Te
sar 3A
WIDDER STIER ZWILLINGE
Denken Sie etwas positiver und neh-
Haben Sie Vertrauen in
men Sie die Dinge gelassener. Ein
Ihre Mitmenschen.
Tässchen Tee und ein Stückchen Bringen Sie Ordnung
Sie geben Ihnen
Kuchen in der Früh in Ihr Leben und
Geborgenheit
tun Ihnen gut. werden Sie organisierter.
und Schutz. Nehmen
So lebt es sich leichter
Sie sich Zeit für sie.
und gemütlicher.
KREBS LÖWE JUNGFRAU
Ihre berufliche Karriere Es gibt viele Möglichkeiten,
wendet sich wieder dem mit der Verwandtschaft
Guten zu. Sie sind ein oder den Freunden in
absolutes Vorbild In der Liebe läuft es gerade sehr gut. Kontakt zu bleiben.
für Schüler und Lehrlinge. Sie passen mit Ihrem Partner harmo- Nutzen Sie diese.
nisch perfekt zusammen. Genießen Tauschen Sie sich mit
Sie Ihr Glück. Ihren Lieben aus.
WAAGE SKORPION SCHÜTZE
Richten Sie Ihren Blick nach vorne
Der nächste Arbeits- In Ihrer Umgebung
und entgehen Sie Ihrem Stress.
auftrag wird wieder schätzen Sie alle
Machen Sie hin und
ein voller Treffer. Auch sehr. Sie sind eine
wieder eine kleine
in Zeiten wie diesen sind Sie ermutigende Person.
Pause in der frischen
eine sehr hilfsbereite Person. Machen Sie so weiter.
Luft. Das tut Ihrer
Arbeit sicher gut.
STEINBOCK WASSERMANN FISCHE
Verzweifeln Sie nicht.
Vernachlässigen Sie
Die Streitigkeiten in
nicht Ihre körperliche
Ihrer Familie werden
Fitness! Betreiben Sie Finanziell steht es bei Ihnen gerade
sich bald legen.
Sport und ernähren Sie sehr gut. Denken Sie nicht nur an sich
Geben Sie Ihrem
sich gesund. selbst, sondern helfen Sie jenen, denen
Partner etwas
es nicht so gut geht.
mehr Freiheit.
IMPRESSUM Koller 1F, David Mauerhofer 6B, Lydia Pauger Mag. Qendresa Shabani, Kilian Sommerbauer
6B, Marie Schnalzer 3F, Marlene Seiß 1E, 1C, Mag. Ingrid Urbanek, Mag. Marianne
Mitteilungsblatt der Schulgemeinschaft Dir. Nikolaus Schweighofer, Veronika Tesar Weninger
des BG/BRG Gleisdorf. 3A, Daniela Tuttner, Marie Tuttner 2C, Mag. Bilder: Jürgen Brunner, Mag. Petra Heinrich,
Mario Unterweger, Mag. Bernadette Wilhelm Mag. Sandra Janisch, Mag. Maria Matzer-
Redaktionsadresse: Gymnasium Gleisdorf MitarbeiterInnen dieser Ausgabe: Mag. Löffler, Mag. Maria Posch, Karl Schrotter,
e-mail: positiv@gym-gleisdorf.ac.at Nicole Allmer, Fanni Ancsin 4A, Mag. Anna Mag. Marianne Weninger
Bader, Thomas Eggenreich 2C, Katharina
Redaktionsteam: Moritz Adam-Scheucher Kerschbaumer 6C, Johanna Moik 2A, Mag. Druck: Universitätsdruckerei Klampfer
2C, Elena Burböck 6B, Mag. Gabriele Eibel, Sigrid Nigitz, Moritz Oberrauner 7B, Mag.
Dipl.-Päd. Kerstin Fuchs, Alexa Gössler Christina Peinsipp, Mag. Maria Propst, Mag. Die namentlich gekennzeichneten Beiträge
1F, Dr. Alja Gössler, Katharina Hruby 4E, Beate Schabl, Mag. Beate Schellauf-Murlasits, geben ausschließlich die Meinung und
Viktoria Kalcher 1E, Julian Kober 4F, Lisa Melanie Schmidt 5A, Mag. Susanne Schwarzl, Ansichten der AutorInnen wieder.HANDYFASTEN Seite 11
TAUSCHMARKT DER 5C In der Zeit zwischen 26.2. Erwachsene tun sich manch-
und 3.4. fand an unserer mal schwerer. / Teilweise ganz
Mehr als 300 Röcke, Kleider, sondern auch zahlreiche Stü- Schule die Aktion „Handy- schön schwierig. / Tolle Idee!
Hosen, T-Shirts und Bücher cke mitgenommen. Ziel des fasten“, initiiert von Herrn / War kein Problem. / Es war
wechselten am Dienstag, Projektes ist es, das Bewusst- Prof. Harald Trummer, statt. ungewohnt und anders. / Es
den 11. Februar ihre Besit- sein zu schärfen, dass nicht Klassen, die an der Aktion war cool, aber übers Wochen-
zerInnen. Daneben wurden alles, was man selbst nicht teilnahmen, suchten sich drei ende wars schon schwer. / Ich
auch noch selbst gemachte mehr nutzt, nutzlos ist. Und Tage aus, an denen sie ihr habe mich frei gefühlt. / Mehr
Mehlspeisen gegen freiwillige damit auch die freiwilligen Handy nicht verwendeten. Lebhaftigkeit. / Der Verzicht
Spenden angeboten. Reali- Spenden uns allen zugute- Als „Belohnung“ gibt es Zeit auf Social Media war schwer.
siert wurde dieses Projekt von kommen, gehen diese an die für ein gemeinsames Klassen- / Ich habe mich vom Inter-
der 5C. Zahlreiche SchülerIn- Umweltorganisation Green- frühstück am Ende des Schul- net befreit gefühlt und hatte
nen und Lehrerinnen haben peace. jahres. mehr Zeit für anderes. / War
nicht nur begeistert gustiert, Mag. Christina Peinsipp Lest selbst, wie es den Schü- gar nicht so schlimm! / Es
lerinnen und Schülern ohne war okay. / Schwieriger als
Handy ergangen ist: gedacht! / Man unternimmt
Der totale Verzicht war mehr mit der Familie. / Meine
schwer. / Teilweise Schwie- Eltern wollen, dass ich immer
rigkeiten mit den Eltern (sie erreichbar bin. / Voll schwie-
wollen uns erreichen). / Ohne rig! / Angenehm in der Schule.
Handy geht gar nichts! / Es / Mehr Zeit für Gespräche!
hat auch Spaß gemacht! / Mag. Gabriele Eibel
Große Freude hatten die SchülerInnen mit den neu ertauschten
Outfits und Büchern. Mag. Maria Posch „BERTL UND ADELE“
VON OVID BIS HEUTE
Im Februar begaben sich optischen Eindruck davon
die SchülerInnen der 7C in den Werken Tizians und
und 7D unter der Begleitung Rubens zu erhalten. Im Haus
von Mag. Petra Friesacher, der Geschichte wurden uns
Mag. Ingrid Urbanek und anhand einer eindrucksvollen
Mag. Sigrid Nigitz auf eine interaktiven Führung signifi-
Reise in die Vergangenheit kante Ereignisse ab der Ersten
und wandelten im Kunsthis- Republik bis zur Gegenwart
torischen Museum in Wien nahegebracht. Alles in allem Einblick in die Geschehnisse während des Zweiten Weltkriegs
auf den Spuren von Ovids war es ein gelungener Lehr- bekamen die SchülerInnen im Haus für Geschichte. (KK)
Metamorphosen, um einen ausgang! Mag. Sigrid Nigitz
Am Freitag, dem 7. Februar fuh- gung und Vernichtung der Juden
ren die 4B (Prof. Katharina Win- in die letzten Phasen kommt. Die
disch, Prof. Christina Strangas) Lebensgeschichte der Adele endet
und die 4D (Prof. Robert Trum- nach der Flucht nach Frankreich
mer, Prof. Ingrid Urbanek) im schließlich in Auschwitz, wo sie
Rahmen des Geschichte-Unter- ermordet wird. Bertl kann mit sei-
richts zur Ausstellung „Bertl und ner Familie überleben und kämpft
Adele“ im Haus für Geschichte schließlich sogar als britischer Sol-
nach Graz. Zwei Jugendliche, dat gegen die Nationalsozialisten.
Bertl und Adele, wohnen in Graz, Eine eindrückliche Ausstellung,
als 1938 Österreich durch den die deutlich zeigt, wohin Verhet-
Große Kunst erwartete die SchülerInnen der 7C und 7D im Anschluss ein Teil des Deutschen zung, Verrohung, Diktatur führen
Kunsthistorischen Museum in Wien. (KK) Reiches wird – und die Verfol- können. Mag. Ingrid UrbanekSeite 12
TEACHER
TALK
Familienzeit!
Fotos: privat
Prof. Josef Schadlbauer Prof. Georg Klamminger
mit Baby Ena mit Baby Mia
Von wann bis wann waren herrliches Gefühl. mich darauf gefreut, wieder derbare Dinge passiert, aber
Sie in Familienzeit? SJO: Ja, als Lehrer bin ich in die Schule zu kommen. Ich das mit Abstand Schönste war
KLA: Ich war von 21.1. bis tatsächlich immer von vie- mag meine Arbeit sehr und war die erste Begegnung mit mei-
18.2. ganze vier Wochen – also len Leuten umgeben und das schon auf die Geschichten aller ner Ena. Eine eher ungeliebte
28 Tage – in Familienzeit und gefällt mir. Die Umstellung Leute gespannt. Tätigkeit, das Aufstehen, war
kam nach den Semesterferien war aber gar nicht so schlimm TRU: Jein. Im Laufe der 4 in der Familienzeit eigentlich
am Montag, den 25.2.2020, wie gedacht, schließlich hat Wochen hat sich meine Toch- auch schön. Zum Thema lus-
wieder in die Schule. man doch einige neue Aufga- ter Irina wunderbar entwickelt, tig: Man kann sich gar nicht
SJO: Ich war von 21.1. bis ben. Die Ruhe und Dreisam- mein Leben verändert und der vorstellen, was beim Windeln-
17.2.in Familienzeit. Ich hatte keit sind in der ersten Zeit sehr neue Alltagsablauf gut einge- wechseln alles passiert und das
das Glück, die Semesterferien wertvoll. spielt. Daher hätte ich es auch macht man wirklich oft!
gleich im Anschluss als zusätz- TRU: Ein ganz großer Unter- zuhause noch einige Wochen TRU: Schön war, dass ich
liche Zeit zu haben. schied. Da die Sommerferien länger sehr gut ausgehalten. von Anfang an jederzeit dabei
TRU: Vom 17.9. bis 14.10. aber erst eine Woche alt waren, Ist es Ihr erstes Kind? war. Ich glaube, Irina sieht
Als Lehrer ist man jeden Tag fühlten sich diese 4 Wochen KLA: Ja. mich daher als vollwertige
von vielen Leuten umgeben. mehr wie ein verlängerter Som- SJO: Ich habe ca. 150 Kinder, Bezugsperson, der sie vertraut,
Wie ist das, wenn man plötz- mer an, mit dem Unterschied, aber ja, das ist mein erstes eige- die sie beruhigen kann, auch
lich einen Monat im kleinen dass sich erst alle auf das neue nes Kind. falls gerade irgendetwas gar
Familienkreis zuhause ver- Leben zu dritt einspielen muss- TRU: Ja. nicht in Ordnung ist.
bringt? ten. Was war das lustigste / Herr Prof. Klamminger, Sie
KLA: Die relative Ruhe (das Haben Sie sich schon wieder schönste Erlebnis mit Ihrem sind ja seit diesem Schuljahr
Baby weinte natürlich manch- darauf gefreut, zurück in die Kind in der Familienzeit? neu an unserer Schule. Dür-
mal – auch ausgiebig) in der Schule zu kommen? Warum KLA: Das schönste Erlebnis fen wir Ihnen noch ein paar
Familienzeit war etwas ganz (nicht)? war sicherlich, als Mia, als ich Fragen abseits der Familien-
Besonderes und ich sehe die KLA: Ja, grundsätzlich habe sie einmal länger beobachtete, zeit stellen?
Zeit als vielleicht beste meines ich mich darauf gefreut, wieder besonders viel lächelte. Dies KLA: Gerne!
Lebens. Alles dreht sich um an etwas Größerem teilhaben passiert bei Neugeborenen Stand für Sie schon immer
das Baby und da vieles nicht zu dürfen und mitwirken zu nämlich gar nicht so oft und fest, dass Sie Lehrer werden
planbar oder berechenbar ist, können – aber die Familienzeit ich erlebte, wie ich plötzlich wollen?
lebt man oft „den Moment“, hätte auch gerne noch etwas von Glücksgefühlen erfüllt Ja, das stand für mich schon
ohne viel an Vergangenes oder länger dauern dürfen. war. immer fest, ich habe mir
Zukünftiges zu denken. Ein SJO: Natürlich habe ich SJO: Es sind laufend wun- gedacht, dass man damit einSeite 13
DAS WAR
DER Fasching
Baby Irina
von Prof. Robert Trummer
bisschen Einfluss auf die Gesell-
schaft hat, da man ja mit sehr
vielen Kindern und Jugendli-
chen in Kontakt kommt.
Was mögen Sie an Ihrem
Beruf ?
Ich mag es sehr gerne, dass der
Beruf sehr abwechslungsreich
ist und dass die Zeit immer
wahnsinnig schnell vergeht.
Was machen Sie in Ihrer
Freizeit?
Ich versuche derzeit ein biss-
chen Sport zu machen und ver-
bringe gerne Zeit im Garten.
Wofür sind Sie in Ihrem
Leben am dankbarsten?
Ich bin grundsätzlich sehr
dankbar dafür, dass ich in so
eine schöne Welt hineingebo-
ren bin. Direkt am dankbars-
ten bin ich natürlich meinen
Eltern, die sich immer sehr gut
um mich gekümmert haben.
Was gefällt Ihnen bis jetzt an
unserer Schule?
Mir gefällt es sehr gut, dass es
hier ein gutes Miteinander gibt
und hier nicht alles so tierisch
ernst gesehen wird.
Fragen von Katharina Hruby
4E und Marie Schnalzer 3FSeite 14
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CORONA: Schule daheim
Aufgrund des Coronavirus findet der Unterricht seit einigen Wochen nicht
mehr in der Schule, sondern zuhause statt. Wir haben nachgefragt, wie es
den SchülerInnen und LehrerInnen in dieser ungewohnten Situation geht.
Prof. Susanne Schwarzl gewinnen. Und mir fällt auf, dass sind momentan meine treuesten meinen älteren Nachbarn aus,
Ich vermisse die Lebendigkeit wahrscheinlich auch alle Schüle- Freunde und gleichzeitig meine für die ich wichtige Erledigun-
der Schule, die SchülerInnen, rInnen und Eltern gerade darum erbittertsten Feinde. Unzäh- gen und Einkäufe machen kann.
Kollegen und selbst den Lärm. ringen. Ich erfahre hautnah: So lige Tabs, Gruppenchats, offene Mein Unterricht gestaltet sich
Die Aufgabenstellung für BE fühlt sich lernen an: spannend, Worddokumente, Fehlermel- nun ganz anders, aber ich finde
und WE sind eine Herausfor- aufregend, manchmal müh- dungen durch Überlastung der es sehr spannend und werde nach
derung: Welche Materialien hat sam und manchmal mit großen Cyber Homework halten mich dieser „Corona-Zeit“ sicherlich
jeder im Haus und was kann man Erfolgserlebnissen und ich finde davon ab, meiner persönlichen einiges davon übernehmen.
damit machen bzw. welche Tech- es gerade richtig cool. Leseliste für die Quarantäne
niken kann man dabei lernen!? mehr Aufmerksamkeit zu schen- Prof. Anna Bader
Was dabei herauskommt, sieht Prof. Nicole Allmer ken… Es geht mir zuhause insgesamt
man auf den Bildern 10 und 11! Zuhause geht es mir gut. Den- ganz gut. Allerdings ist es unge-
noch vermisse ich die Schule Prof. Marianne Weninger wohnt, den ganzen Tag vor dem
Prof. Beate Schabl sehr. Distance learning funkti- Ich sitze bis zu 7 Stunden pro PC zu verbringen. An der Schule
Tagebucheintrag 23. März: Es oniert zwar besser als erwartet, Tag am PC – das bin ich defini- vermisse ich am meisten den
kehrt ein bisschen Alltag ein. Ich trotzdem fehlt mir die direkte tiv nicht gewohnt ;-) Das Gute Kontakt zu den Schülerinnen
habe eine klare Struktur gefun- Interaktion mit den SchülerIn- an dieser Situation: Mehr Zeit und Schülern und zu den Kol-
den und kommuniziere mit den nen und vor allem deren Humor. mit meinen Kindern – habe leginnen und Kollegen. Mein
SchülerInnen per Mail, aber schon viele neue, gesunde und Unterrichtsalltag ist momentan
auch über eduvidual, das mir Prof. Qendresa Shabani köstliche Gerichte gezaubert – geprägt von E-Mails, E-Mails,
hilft, endlich eine Übersicht zu Die Technik und das Internet tausche mich regelmäßig mit E-Mails …Seite 15
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Nicht nur die 4E trifft sich nun online (Bild 3), auch die Gespräche mit Kolleginnen werden in den virtuellen Raum
verlegt (Bild 1). Bild 2: Prof. Janisch unterrichtet nicht nur ihre eigenen SchülerInnen, sondern über Webinare auch
hunderte LehrerInnen. Wie es Soey Schober 2D, Iosua Valean 5A, Marc Kulmer 2D, Carolina Trattner 2C, Alexa
Gössler 1F und Lino Gspandl 2C in der Coronazeit geht, seht ihr auf den Bildern 4-9.
Johanna Moik 2A und das Arbeiten am Compu- Lesen, Backen oder Lernen. Ich da ich mir täglich To-Do-Listen
Wir schließen Fabriken, ter macht mir auch viel Spaß. hoffe, dass wir bald wieder in die schreibe und somit den Über-
dadurch wird die Luft auch Ein bisschen kompliziert ist es Schule gehen können und das blick nicht verliere. Unter ande-
gleich sauberer. aber, die Übersicht über die vie- überstanden haben. rem finde ich es super, dass wir
Wir sind zwar eingeengt, len Fächer und Arbeitsaufträge am Vormittag länger schlafen
haben aber trotzdem Spaß. zu behalten. Ich vermisse am Elena Burböck 6B können sowie den schönen Tag
Wir haben sehr viel Zeit für uns, meisten meine Freunde und die Da diese Zeit zuhause keine draußen oder mit unserer Fami-
freuen uns aber auch schon, Turn- und Religionsstunde. Ferien sind und man seinen lie verbringen können. Außer-
Freunde wiederzusehen. Schulalltag möglichst normal dem lernen wir nun alle, wie
Katharina Kerschbaumer 6C weiterleben muss, habe ich als Time-Management wirklich
Katharina Hruby 4E Wenn ich ehrlich bin, genieße Erstes alle meine elektronischen funktioniert, was wichtig ist,
Ich finde es schade, dass wir ich die Zeit zu Hause: Trotz der Geräte von meinem Arbeitsplatz denn dieses brauchen wir auch
nicht mehr nach draußen gehen ganzen Hausübung habe ich viel entfernt, damit ich mich zuhause weiterhin für unsere Zukunft.
dürfen. Am meisten vermisse Zeit, kreativ zu sein. Der ganze so konzentrieren kann wie in der
ich an der Schule, dass ich nor- schulische Druck fällt auch weg, Schule. Ich habe eine wirklich Veronika Tesar 3F
malerweise so jeden Tag meine was guttut. Wie man schon hört, große Veränderung in meiner Eigentlich mache ich es gleich
Freunde sehen kann. Allerdings gibt es nicht viel, was ich an sich Produktivität bemerkt und bin wie bei meinem normalen Stun-
habe ich mehr Zeit, mich mei- an der Schule vermisse – außer fast jeden Abend stolz auf das, denplan. Also wenn ich zum
nen Hobbys zu widmen und die Zeit, die ich täglich mit mei- was ich geleistet habe. Das Ein- Beispiel am Montag in der ersten
mehr Dinge zu machen, die mir nen Freunden verbringen durfte. zige, was ich an der Schule ver- Stunde Mathematik habe, dann
Spaß machen. misse, sind meine Freunde und mache ich das, was mein Mathe-
Kilian Sommerbauer 1C der Matheunterricht. matiklehrer Aufgabe gegeben
Thomas Eggenreich 2C Ich finde es nicht so toll, alleine hat. Nach jeder Stunde mache
Mit dem Lernen zu Hause tue den Stoff lernen zu müssen, Melanie Schmidt 5A ich 10 Minuten Pause. Mit mei-
ich mir nicht unnötig schwer und vertreibe mir die Zeit mit Eigentlich geht es mir recht gut, nen Freunden skype ich.BUCHTIPPS
Gudrun Pausewang Dagmar Bach Neal & Jarrod Shusterman
Comics und Mangas in der
Schulbibliothek Die Wolke Zimt & Dry
weg Stell dir vor,
Seit einiger Zeit kannst du in Als in Grafenrheinfeld plötz- du drehst den
unserer Schulbibliothek auch lich ein Atomkraftwerk Alarm Im Leben Wasserhahn
spannende Graphic Novels, lus- schlägt, bricht des Teen- auf, doch
tige Comics und abenteuerli- in den umlie- agers Victoria kein einzi-
che Mangas lesen. Die meisten genden Schulen King steht ger Tropfen
findest du im gleichen Regal Chaos aus. gerade alles kopf. rinnt heraus.
wie die Bücher der Rekorde Janna-Berta Zuerst will sie unbedingt In Südkalifornien gibt
unter JC, manche haben wir versucht, wissen, warum ihre Eltern es plötzlich kein Wasser mehr.
aber auch woanders „versteckt“. mit ihrem sich getrennt haben. Außer- Panik bricht in der Bevölkerung
Hier unsere Geheimtipps: Bruder Uli dem hat sie sich auch noch aus, die Versorgung ist nicht
Geschichte: Persepolis, die auf Fahrrädern von ihrem in Konstantin, den coolsten mehr gesichert. Die Jugendli-
Geschichte eines Mädchens Heimatort nach Hamburg zu Jungen der Schule, verliebt. chen Alyssa, Garrett, Kelton,
nach der Iranischen Revolution flüchten. Ihre Eltern und ihr Victoria kann seltsamerweise Jacqui und Henry müssen sich
Die vollständige Maus kleinerer Bruder Kai befinden mit Tori, einem Mädchen wie in dieser brandgefährlichen
über eine Familie zur sich in Schweinfurt, direkt sie selbst, die Rolle tauschen. Situation durchschlagen und
Zeit des Holocaust neben dem Atomkraftwerk. Das bedeutet, dass sie in die um ihr Überleben kämpfen.
Nieder mit Hitler! Für Janna-Berta beginnt die Haut von Tori schlüpft und alle Beinah ohne Atempause
Schulfreunde im Wider- schlimmste Zeit ihres Lebens... Entscheidungen für sie trifft. erzählen Neal & Jarrod Shus-
stand gegen die Nazis Für Jugendliche ab 13 Jahren. Spannung, Spaß und Neu- terman aus der Perspektive
Deutsch: Eine moderne (In unserer Bibliothek auch als gier sind bei dem Buch von der Jugendlichen. Spannende
und lustige Version Graphic Novel entlehnbar!) Dagmar Bach garantiert. Lektüre für junge Erwachsene!
des Faust von Flix Katharina Hruby 4E Marlene Seiß 1E Mag. Bernadette Wilhelm
HALLENFUSSBALL:
Mag. Mario Unterweger
Bundesmeisterinnen
Nach dem hart erkämpften den Futsal-Regeln über eine
Landesmeistertitel im Hallen- Dauer von zweimal 11 Minu-
fußball (5.-8. Schulstufe) im ten. Gegen Oberösterreich
Februar und der damit ein- erreichten unsere Mädchen
hergehenden Qualifikation ein 1:1 Unentschieden und
für das Bundesfinale hatten gegen Wien konnte man glatt
die Gleisdorfer Fußballerin- mit 4:0 gewinnen. Im folgen-
nen allen Grund zu jubeln. den Halbfinalspiel gegen das
Was dann aber noch kommen Burgenland setzte man sich
sollte, wagte wohl niemand zu nach einem 1:1 im Elfmeter-
hoffen. schießen durch. Der Gegner
Am 6. März fand in Trofai- im Finale war niemand Gerin- Großartige Mannschaft: Bright Nsoe 2E, Sarah Traxler und Nina
ach das österreichweite Finale gerer als der Gastgeber und Matzl 3C, Laura Nussmayr 3D, Defne Ruck und Jana & Marie
statt. Vertreterinnen aus fast amtierende Titelverteidiger Rosenberger 3B, Laura Lanz 4B, Lara Ritter 4D, Katharina Hruby
allen Bundesländern nahmen Trofaiach. In diesem rein stei- 4E und Hannah Maurer 4F Mag. Mario Unterweger
an diesem Kräftemessen der rischen Finale in einer vollen
besten Mädchenmannschaf- Trofaiacher Sporthalle über- das Kommando am Spiel- zum Verstummen. Lara Rit-
ten des Landes teil. Auch der schlugen sich die Ereignisse. feld. Der alles entscheidende ter wurde zweiterfolgreichste
Gastgeber Trofaiach durfte Nach einem Foul von geg- Treffer durch Lara Ritter fiel Torschützin des Turniers und
eine Mannschaft für das Finale nerischer Seite übernahmen aber erst 3 Minuten vor Spie- Laura Nussmayr zur zweitbes-
stellen. Gespielt wurde nach die Mädchen aus Gleisdorf lende und brachte die Halle ten Torfrau gewählt.Sie können auch lesen