AUSGABE 1/2020 Ein Magazin der Caritas-Einrichtungen gGmbH - Corona-Spezial Berichte, Mutmachendes, Stimmen aus den Caritas-Häusern
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Miteinander
Ein Magazin der Caritas-Einrichtungen gGmbH
A USG A B E 1 /2 0 2 0
Corona-Spezial
Berichte, Mutmachendes, Stimmen
aus den Caritas-Häusern2 Inhaltsverzeichnis Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Vorwort 3
Inhalt
3 22 GEORG S P ERRLE, GES CHÄFTS FÜHRER
Vorwort Kraftvoll und
lebendig werden Liebe Leserinnen und Leser,
5 Erholungsprogramm noch zum Jahreswechsel hätte sich niemand gen aufrechterhalten werden kann. Und das wurde
Jedes Ding hat für Pflegekräfte im vorstellen können, was in 2020 auf uns alle zu- bestens gemeistert: Ich bedanke mich bei allen
zwei Seiten… Kurhaus Bad Bocklet kommt. Ein Virus hat unseren Alltag plötzlich und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Mut, ihr
nachhaltig verändert. Ein Virus ist zur Gefahr für Engagement, ihren Zusammenhalt und ihre tolle
Mutmachende Gesundheit und Leben geworden. Menschen, die Arbeit in dieser Zeit! Unseren Bewohnern und An-
Erlebnisse aus unseren 25 in unseren Häusern wohnen und leben, gehören gehörigen danke ich für Ihre Geduld und die vielfäl-
Häusern und Stimmen Impuls von Pfarrer nahezu alle zur Hochrisikogruppe für einen schwe- tigen Zeichen der Ermutigung, die Sie an unsere
von Bewohnern Matthias Karwath ren Verlauf einer Corona-Infektion. Der Schutz un- Mitarbeitenden gesendet haben. Die neue Ausga-
serer Bewohner und Mitarbeiter vor einer Infektion be der Miteinander soll ebenfalls Mut machen. Wir
mit dem Coronavirus wurde damit zum obersten berichten über vielfältige Lichtblicke im Coro-
20 26 Ziel unseres Handelns. Diese Verantwortung ha- na-Alltag unserer Häuser und unsere Bewohner
Wir denken an Euch Häuser der CEG ben wir sehr ernst genommen und zahlreiche Maß- berichten, wie sie die vergangenen Wochen erlebt
— Übersicht nahmen zur Prävention und Sicherheit umgesetzt. haben und woraus sie Mut schöpfen.
Corona im Haus Für unsere Führungskräfte und Mitarbeiter vor Ort
St. Franziskus eine Mammutaufgabe. Neben der Sorge um die Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.
Gesundheit unserer Bewohner waren kreative Lö- Herzlichst, Ihr
sungen gefragt, wie der Alltag trotzdem abwechs-
lungsreich gestaltet und der Kontakt zu Angehöri-
CEG in Zahlen:
469
seniorengerechte 61
Service-
Wohnungen
1 Auszubildende
Kurhaus
1.029
Franziskanergasse 3 Satz und Layout: Thomas Aull Pflegeplätze
97070 Würzburg Druck: Vier-Türme GmbH, Benedict 17
Impressum
gen.de
www.caritas-einrichtung Press, Münsterschwarzach
Fotos: Wenn nicht anders angegeben
1.100 Standorte in 1
Mitarbeiter Unterfranken
Herausgeber: Redaktion: Caritas-Einrichtungen gGmbH Tagespflege
Caritas-Einrichtungen gGmbH Anne Schwalbe, Karin Richter Anzeigen: 0931 / 386 689 13 Weitere Informationen unter:
gen.de
www.caritas-einrichtungMiteinander 1/20 Aus den Häusern 5
HPS | Hemberger Prinz Siebenlist GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Schürerstraße 3 | 97080 Würzburg | Telefon 0931 3 09 88-0
WÜRZBURG | FRANKFURT | GERA | SCHWEINFURT
Gemeinnützige Unternehmen
Kirchliche und caritative Einrichtungen | Vereine
Verbände | Stiftungen | gemeinnützige GmbH‘s
Körperschaften des öffentlichen Rechts
Gesundheitswesen
Ärzte | Apotheker | Krankenhäuser | Pflegedienste
und sonstige Heilberufe
Gewerbliche Unternehmen
S
zwei eiten…
JED ES
D IN G HAT
Lichtblicke und Erfahrungen in der Corona-Zeit
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„Jedes Ding hat zwei Seiten, letztlich sogar die
Pandemie“ schreibt eine Bewohnerin aus un-
serem Haus St. Thekla in einem Brief für diese
Ausgabe. Wie recht sie hat, zeigen die nachfol-
genden Berichte aus unseren Häusern und die
Stimmen von Bewohnerinnen und Bewohnern,
die uns geschrieben haben, wie sie die vergan-
genen Wochen erlebten und was ihnen durch
diese Zeit hilft.
Ostern ist nicht ausgefallen
Das Osterfest wird im Haus St. Gertrudis in Bad
Kissingen alljährlich traditionell gefeiert. Darauf
mussten die Bewohner auch in diesem Jahr nicht
verzichten. Die Feierlichkeiten begannen am
Palmsonntag mit dem Aufstellen von Palmkätz-
Ein Gewinn für alle. chen und Buchssträußchen. Wir sprachen über
verschiedene Bräuche — wie unsere Bewohner
bereits erste Vorbereitungen für das Osterhasen-
backen in unserer Wohnstube.
Damit Ihre Mitarbeiter fit und leistungsfähig bleiben, bietet die AOK die Karwoche von Palmsonntag bis Ostern früher Am Gründonnerstag lasen wir aus dem Neuen
Bayern passgenaue Angebote. Betriebliche Gesundheitsförderung erlebt haben und auch über die diesjährige Aus- Testament „Jesus Abschiedsmahl“ vor. Statt der
lohnt sich – für jedes Unternehmen. nahmesituation durch das Corona-Virus. Anschlie- obligatorischen Fußwaschung führten wir eine
ßend lasen wir aus dem Neuen Testament „Jesus „Handwaschung“ durch. Im Anschluss luden wir
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kommt nach Jerusalem“ und sprachen gemein- unsere Bewohner zu einem kleinen Abendmahl
sam verschiedene Gebete. Währenddessen liefen ein. Am Karfreitag beteten wir gemeinsam den
Kreuzweg, jeder Bewohner durfte an der „Klap-
per“ drehen, was Erinnerungen an Früher weckte.
Am Nachmittag wurden Ostereier gefärbt.
Der Ostersamstag begann mit dem Backen der
Osterlämmer. Am Ostersonntag freuten sich un-
serer BewohnerInnen auf den Ostergottesdienst
im Fernsehen mit dem Segen des Papstes „Urbi
et Orbi“. Am Nachmittag wurde aus dem Neuen
Testament „Jesus lebt“ vorgelesen.
Das Haus St. Elisabeth in Kitzingen nutzte das
herrliche Osterwetter für eine Osterhasensuche im
Freien. Hier wurden echte Plüschhasen versteckt
und Osternester für die Bewohner. Sogar Hauska-
ter Peterle half beim Suchen6 Aus den Häusern Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Aus den Häusern 7
Die strenge Covid-19-Zeit habe ich bewusst wahrgenommen und mich durch das Corona bestimmt seit Wochen unser Leben! Damit Damit ich froh
Fernsehen informiert. Die Zeit empfand ich teilweise sogar als gemütlich. Ich konnte ich froh und munter bleibe, strukturiere ich jeden Tag: und munter bleibe,
mich durch Lesen ablenken, Kreuzworträtsel lösen und vor allem sehr viel fernse- 7:20 Uhr (Bayern) und 13:00 Uhr (Alpha) Gymnastik
hen und immer informiert sein über das, was auf der ganzen Welt so passiert. Ich im Fernsehen und Ergometer treten an der frischen
strukturiere ich jeden Tag
blicke nämlich trotz meines Alters nicht rückwärts, sondern vorwärts. Bei gutem Luft helfen mir dabei. Der Gottesdienst auf EWTN im
Wetter waren auch kleine Spaziergänge im Garten möglich. Telefongespräche mit Fernsehen ist auch ein fester Bestandteil meines Tages geworden. Ich gehe jeden Tag spazieren
meiner Tochter und Gespräche mit dem Betreuungspersonal gaben mir Halt und Hoffnung, und erfreue mich an den verschiedenen Grüntönen des Waldes und an der satten Blütenpracht der
dass das gefährliche Virus besiegt werden kann. Blumen und Sträucher. Wenn die Zeitung am Morgen vor der Nachbartür abgelegt ist, freue ich mich
über einige Worte von Tür zu Tür mit der Nachbarin; ebenso beim Bringen des Mittagessens durch
Ich fühle mich gut betreut und bin dem Pflegepersonal sehr dankbar. das freundliche Personal. Durch Musikhören, Lesen, Sudoku, Silbenrätsel aus der Zeitung lösen,
vergeht der Tag oft viel zu schnell.
Elfriede Häpp, Würzburg
So mache ich das Beste aus dieser Corona-Situation und freue mich, wenn Restaurant- und Freun-
de-Besuch wieder möglich sind. Bleiben Sie gesund und munter!
Grüße für Bewohner Annagret Stahl, Servicewohnen Würzburg
Feiern trotz Corona —
Not macht erfinderisch!
Wenn der Tanz in den Mai und das traditionelle
Maibaumaufstellen ausfallen müssen, dann brin-
gen wir den Maibaum eben zu unseren Mietern
und Bewohnern. Das dachten sich die Betreuung-
sassistentinnen im Marienstift in Schweinfurt und
bauten aus dem Hausmeisterwagen einen fahren-
Die Volkacherin Veronika Druckenbrod hat ge- Die Freude bei den Bewohnern war riesig, vor den Maibaum. Mit Blasmusik vom Band, kleinen
meinsam mit ihren drei Kindern schmucke Brief- allem, weil sie in früheren Zeiten einen regen Kon- Fläschchen Maibowle und guter Laune zogen die
kästen gebastelt und diese in zwei Volkacher Su- takt mit den Kindergärten pflegten und daher die beiden los. Durch die Flure laufend, erfreuten sie
permärkten aufgestellt. Dort konnten Kunden Mädchen und Jungen in ihre Herzen geschlossen die Bewohner an jeder Wohnungstüre und verteil-
gemalte und gebastelte Grüße für die Seniorinnen haben. Zum Dank gestalteten die Senioren selbst ten Maibowle — natürlich unter Einhaltung der
und Senioren in den Volkacher Seniorenheime Plakate für die Kinder. Hygiene- und Abstandsregeln — und wünschten
einwerfen. So durften sich auch die Bewohner des einen schönen 1. Mai
Bürgerspitals über bunte Post freuen. Vielen Dank an alle, die gemalt, gebastelt, Grüße
geschrieben und an alle unsere Bewohnerinnen
Die Kindergartenkinder des Kindergartens Volkach und Bewohner gedacht haben, nicht nur in
waren ebenfalls fleißig und haben die Bewohner Volkach, sondern in allen Häusern der Cari- Noch vor einem Jahr konnten wir uns nicht vorstellen, dass wir in In dieser Zeit
mit wunderschön ausgeschnittenen und angemal- tas-Einrichtungen — Vergelt's Gott! diesem Jahr Angst vor Ansteckung und schwerer Krankheit haben, ist es wichtig,
ten Osterhasen, Bildern und Grüßen überrascht. Besuchsverbot, Mund- und Nasenschutz verordnet wird und wir uns
über Hamsterkäufe von Toilettenpapier, Nudeln und Mehl wundern Ansprechpartner
werden. zu haben
In dieser schweren, belastenden Zeit waren und sind die fürsorglichen Maßnahmen des Hauses sehr Politik, Menschen in Führungspositionen und Mitarbeiter in den „systemrelevanten Bereichen“ wur-
beruhigend. Für alle Pflegekräfte ist das auch eine schwere Zeit, umso mehr sind wir dankbar für den vor ein neues, bisher unbekanntes und „nicht geübtes“ Problem gestellt. Und sie haben das
jedes freundliche Wort, das uns durch den Tag hilft. Das freundliche Angebot, mir ein paar Sachen Problem meiner Meinung nach sehr gut gemeistert.
einzukaufen wirkt noch immer nach und tut gut! Danke Sr. U.! Froh und dankbar bin ich auch für die
freundliche Überlassung der Tageszeitung eines jahrelangen Mitbewohners. Nicht zuletzt möchte ich In dieser Zeit ist es wichtig, Ansprechpartner zu haben, die für einen da sind und an die man sich
die täglichen, sehr hilfreichen Gottesdienstübertragungen des Senders EWTN erwähnen. Nicht zu mit seinen Problemen wenden kann. All das ist hier im Marienstift gewährleistet. Dafür bin ich sehr
vergessen die Anrufe einiger guter Geister von „draußen“! dankbar. Ich wünsche allen Mitarbeitern weiterhin viel Kraft!
Frau Kriener, Würzburg Gisela Wirtz, SchweinfurtMiteinander 1/20 Aus den Häusern 9
u nser e m it ar beit er
Ich bin dankbar, dass ich hier im St. Thekla-Heim so gut beschützt werde von allen
sorgen t äglich f ür Ansteckungsgefahren mit Corona. Ich bin dankbar, dass ich bis jetzt gesund bleiben
fr isc he w äs che bei durfte. Ich bin dankbar, dass ich mich von Gott beschützt wissen durfte. Ich bin al-
len Pflegekräften im Heim sehr dankbar für ihren Einsatz und ihre Mühe, besonders
ü ber 30 0 kunden! in der Corona-Zeit.
* mach‘ das mal nach!
Wiltrud Stahler, Würzburg
Weißwurstfrühstück zum Selbermachen
Am 13. Mai hätte unter normalen Umständen Jeder der rund 160 Bewohner bekam gegen 10
das beliebte monatliche Frühstücksbuffet für die Uhr eine Tüte geliefert, die folgende Zutaten
Mieterinnen und Mieter im Burkardus Wohnpark enthielt: ein Paar Weißwürste (vakuumiert und
in Bad Kissingen stattgefunden. Da das Café auf- frisch geliefert vom Metzger), eine Kochanleitung,
grund von Corona geschlossen bleiben musste, eine frische Laugenbrezel vom Bäcker, eine Porti-
WIR FREUEN UNS, dachte sich das Serviceteam eine schöne Alterna- on süßer Senf und ein kleines Fläschchen „Helles“.
AB SOFORT WIEDER tive aus: Weißwurstfrühstück zum „Selberma-
chen“. Und weil viele Menschen zum Frühstück auch ger-
FÜR SIE DA ZU SEIN! ne eine Zeitung lesen, lag dieser „Frühstücks-Tü-
te“ die neue Sonderausgabe der Hauszeitschrift
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„Burkardus-Post“ bei — mittlerweile schon die
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 19 Uhr und Samstag 10 – 18 Uhr
11. Sonderausgabe seit Beginn der Maßnahmen
gegen Corona im März.
Ralf Grosch, Gesamtleitung des Burkardus Wohn-
parks, freute sich sehr über die positiven Rück-
meldungen der Bewohner: „Es ist schön, wenn
360˚ KAFFEE-LÖSUNG unsere Ideen gut ankommen. Wir machen das ja,
um unseren Bewohnern in diesen für alle nicht
Wir bieten ein vielfältiges Produkt- und
Markenportfolio mit passender Maschine, einfachen Zeiten eine kleine Freude zu bereiten.“
Service und Beratung.
Wir haben auch für Sie das passende Angebot.
Seit dem 1. Juni 2019 wohne ich als Mieterin im Seniorenheim St. Thekla und habe mich vom ersten
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Tag an hier im Haus sehr wohlgefühlt.
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Doch dann kam Corona und hat uns allen etliche Veränderungen abverlangt. Besonders vermisse ich
die Angebote des Hauses (Gedächtnis- und Bewegungstraining, Singen für alle und den Musikkreis).
Ich vermisse auch die gemeinsamen Gottesdienste und das gemeinschaftliche Mittagessen. Diese
Aktivitäten haben dem Tag eine gewisse Struktur gegeben und für Abwechslung gesorgt.
Mit ihrem Wegfall hat sich natürlich eine Eintönigkeit breit gemacht, die noch verstärkt wurde durch
die Besuchssperre und dadurch, dass sich auch Mieter untereinander in ihren Zimmern nicht mehr
besuchen sollten. Ich habe für mich die Zeit mit Lesen und Handarbeiten überbrückt, aber das Ge-
www.gastrokonzept.com spräch und die Begegnung mit anderen sehr vermisst.
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Ich bin dankbar, dass St. Thekla von einem Corona-Krankheitsfall verschont blieb und warte sehn-
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lichst auf ein Abklingen der Pandemie.
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Christine Loos, Würzburg10 Aus den Häusern Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Aus den Häusern 11
Beim ökumenischen Himmelfahrtsgottesdienst musizierte auch der Bürgermeister Fleißig mit Nadel und Faden
Corona zeigt, es ist nicht verkehrt den Umgang um dringend benötigte Schutzkittel für Pflegeein-
mit Nadel und Faden zu beherrschen. Für alle un- richtungen zu nähen. Dazu entwickelten sie selbst
sere Einrichtungen haben Bewohner, Angehörige, ein Schnittmuster und verarbeiteten eingelagerte
Mitarbeiter oder Ehrenamtliche Behelfsmasken Stoff- und Bettwäschebestände aus unserem Kur-
selbst genäht und gespendet. Wir waren überwäl- haus Hotel Bad Bocklet. Das Baumwollgewebe
tigt von der Art der Hilfsbereitschaft und sagen ist kochfest und kann desinfizierend aufbereitet
DANKE an alle, die für unsere Mitarbeiter und Be- werden, so dass es für den mehrmaligen Einsatz
wohner genäht, Stoffe gespendet oder Gummi zur Verfügung steht.
besorgt haben!
Andreas Halbig, geschäftsführender Direktor der
Bild: Susanne Geiger
gemeinnützigen Caritas-Don Bosco GmbH, be-
tont: „Für uns ist es selbstverständlich, im Einsatz
gegen Corona zu unterstützen. Wir hoffen, dass wir
mit unserer Aktion einen kleinen Beitrag zum bes-
seren Schutz der Pflegekräfte leisten können.“
Mitarbeiterinnen der Caritas-Don
Bosco gGmbH beim Nähen
Bei strahlendem Sonnenschein feierten der ka- Jünger entschwunden sei. Aber es bleibe trotzdem
tholische Ortspfarrer Robert Borawski und die keine Leere. Das Versprechen „Siehe, ich bin bei Eine besonders wertvolle Unterstützung haben wir
evangelische Diakonin Claudia Grunwald am 21. euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ gelte gerade von der Abteilung Hauswirtschaft der Caritas Don
Mai einen ökumenischen Gottesdienst im Garten in diesen schweren Zeiten. So gäben die Worte Bosco gGmbH in Würzburg erhalten. Nachdem die
des Hauses St. Hedwig in Veitshöchheim. Jesu sowie das anstehende Pfingstfest Kraft und Präsenz-Ausbildung coronabedingt unterbrochen
Mut, in die Zukunft zu blicken und voranzugehen. werden musste, stellte die Einrichtung ein über- Bunt und individuell: Behelfsmasken
An ihren geöffneten Fenstern und auf den Balkonen greifendes Team aus Mitarbeitenden zusammen, von Ehrenamtlichen genäht
verfolgten zahlreiche Bewohner den Gottesdienst Als besondere Überraschung musizierte im Got-
anlässlich des Feiertags Christi Himmelfahrt. „Ich tesdienst neben Jens Grunwald auch Bürgermeis-
bin dann mal weg…“ Mit diesen Worten begann ter Jürgen Götz. Am Vatertag ließ er es sich nicht
Pfarrer Borawski seine Predigt. Es stimme, dass nehmen, mit seinem Saxofon einige Lieder zu be- Für mich waren die Wochen der Isolation im St. Theklaheim eine absolute Notwendig-
Jesus durch seine Himmelfahrt vor den Augen der gleiten Claudia Grunwald keit, ohne Wenn und Aber. Ich machte mich auf und begann mit dem Studium von
französischer und tschechischer Grammatik. Gespräche mit anderen Bewohnern
auf der Dachterrasse unter Einhaltung der Hygienevorschriften halfen mir ebenso,
wie die frische Luft und der Sonnenschein. Ich schrieb zahlreiche Briefe in die USA
Zunächst möchte ich mich für die Ich glaube, dass wir älteren und nach Kanada und empfand die Zeit als geistigen und seelischen Gewinn. Dafür
gute Organisation in unserem Hau- Leute die vergangenen bin ich sehr dankbar.
se bedanken. Ein Dank auch an das
gesamte Personal, das uns gut durch
Wochen besser Hartwig Koch OFS, Würzburg
die Zeit begleitet hat. Ich saß oft am bewältigen konnten
Fenster und habe mir das ständige
Hin und Her angesehen, auch die Musikspieler vor unserem Haus haben mich sehr erfreut. Anfangs waren die neuen Umgangsregeln eine große Umstellung für mich, da ich
Ich habe sehr viel ferngesehen, Reisereportagen von Ländern, für die ich früher keine Zeit mich nicht mehr so frei bewegen konnte wie früher. Mit der Zeit und durch das
hatte. Ich bin oft in unserem Garten spazieren gegangen. So verging die Zeit. freundliche Pflegepersonal habe ich mich allerdings daran gewöhnt. Gespräche
und kleine Beschäftigungen im Zimmer durch das Betreuungsteam empfand ich als
Ich glaube, dass wir älteren Leute die vergangenen Wochen besser bewältigen konnten. Abwechslung, kleine Spaziergänge durch unseren schönen Garten als Bereicherung.
Rosemarie Beltz, Würzburg Werner Endres, WürzburgMiteinander 1/20 Aus den Häusern 13
Kreative Geburtstagsständchen
Liebe Oma — Alles Liebe und Gute!
Unser In Zeiten wie diesen muss man sich etwas Beson-
deres einfallen lassen, um miteinander Geburtstag
Schutzschirm feiern zu können. Das zeigt auch unser Titelbild,
das im Marienstift Schweinfurt aufgenommen
wurde. Hier malten Kinder und Enkel die Glück-
für Ihre Sicherheit. wünsche auf die Straße vor dem Balkon der Oma.
Die Bewohnerin traute ihren Augen nicht als die
Gratulanten von unten riefen. Es wurde gesungen,
Wir beraten Sie gerne rund um Ihren Versicherungsschutz. gratuliert und gute Laune verbreitet.
Frau Dielenberg an ihrem 100. Geburtstag
Im Haus St. Helena in Grafenrheinfeld feierte Ger-
da Dielenberg ihren 100. Geburtstag. Seit Mona- Grußkarten und Kuchen unter Einhaltung der Co-
LIGA-Gassenhuber ten freuten sich die Bewohnerinnen und Bewoh-
ner, Angehörige sowie die Mitarbeiterinnen und
rona-Regeln gefeiert. Frau Dielenberg nahm es
tapfer hin, die Verwandten beim Geburtstag nicht
Versicherungsagentur GmbH Mitarbeiter auf diesen Tag. Doch dann kam Coro- bei sich zu haben. Ihr gehe es gut. Sie hoffe, dass
na. Da im Haus St. Helena die gleichen Beschrän- alle gesund bleiben und sie sei überzeugt, die Fei-
Weißenburgstraße 17 · 93055 Regensburg kungen gelten, wie in allen Pflegeeinrichtungen in er mit den Familienangehörigen irgendwann nach-
Telefon 0941 599363-0 Bayern, wurde die Jubilarin mit Plakaten, vielen holen zu können
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LIGA-Gassenhuber_Image2_176x133,4mm.indd 1 24.03.20 13:20 Ich habe viel gelesen und Fernsehen angeschaut. Ich war oft im Garten und auf
der Terrasse. Ich habe mich einsam gefühlt, weil ich allein im Zimmer war. Ich bin
STUFENLOS GLÜCKLICH dankbar, dass ich gesund bin.
Barrierefreie Bäder für alle Generationen Herr Frenzel, Würzburg
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Das Internet bietet viele Möglichkeiten in Kon- trotz Betretungsverbot und Besuchseinschrän-
takt zu bleiben und sich zu sehen, wenn persönli- kungen das Haus täglich im Internet besuchen.
Ök ostrom?
che Besuche nicht möglich sind. Einige unserer Seit 24. März gabt es jeden Tag auf der Homepage
Mitarbeiter haben sich in diesen Zeiten als Medi- einen kurzen Einblick, der auf humorvolle Weise
ja
klar , was anderes enberater bewährt. Sie haben Hilfestellung beim
Skypen und Umgang mit Smartphone oder Tablett
über den Alltag im Haus, besondere Ereignisse
oder eingegangene Grüße berichtete.
wollen Wir gar nicht. gegeben und für den einen oder anderen Bewoh-
ner damit eine neue Welt erschlossen. Angehörige Nachzulesen sind die Einblicke unter:
Friedrich Reim,
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und Freunde des Hauses Maria Regina durften gina.de/aktuelles/nachrichten
www.maria-reg
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Ökostrom. Ohne Aufpreis. Ich habe in meinem Leben viele schlechte Sachen erlebt. Dadurch lernt man auch
mit solchen Situationen klar zu kommen. Es war eine sehr unangenehme Zeit. Da-
durch lernt man wieder das Beten und wird sehr nachdenklich über das vergangene
Leben. Ich bin dankbar, dass es mir und meinen Kindern gut geht.
www.die-energie.de
Frau Friedrich, Würzburg14 Aus den Häusern Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Aus den Häusern 15
DANKE an den Krisenstab
Dass wir die in Zusammenhang mit Corona er-
Bild: Kilian Martin
lassenen Allgemeinverfügungen, Verordnungen
und Gesetze kurzfristig und weitestgehend geord-
net umsetzten konnten, verdanken wir der großar-
tigen Unterstützung des Krisenstab Corona des
Caritasverbands für die Diözese Würzburg e.V.
unter Leitung von Sonja Schwab sowie unserem
externen Hygienebeauftragten René Kinstle. Sie
sichteten die aktuellsten Informationen und stell-
ten sie praxistauglich für uns zur Verfügung. Sie
ergänzten die bestehenden Hygienekonzepte,
vermittelten Schutzausrüstung und kümmerten Der Krisenstab für die Altenhilfe, v.l.: Anette
sich um Rückfragen und Ungeklärtes. Herzlichen Bardorf, Heike Sterzinger, Jan Fischer, Sonja
Dank für Euren Einsatz, der ist unersetztlich! Schwab, Andreas Rauch, Maria Koder-Höfig
Ich habe mich sehr über die Karten mit den aufmunternden Worten gefreut. Es ist schön, dass die
Pandemie bisher an mir vorbeigegangen ist, worüber ich sehr dankbar bin. Ich denke täglich an die
vielen Betroffenen, die das alles über sich ergehen lassen mussten. Wünsche ihnen baldige Genesung Neu im Trend – Hofkonzerte Ehepaar Bering musiziert im Burkardus Wohnpark
und grüße sie herzlich.
Musik spielt im Leben vieler Menschen eine
Margarete Winkler, Würzburg wichtige Rolle, auch für unsere Bewohner. Ge-
meinsames Musizieren wie zum Beispiel bei der
offenen Jazzbühne im Burkardus Wohnpark, ein
Liedernachmittag, kleine Konzerte oder ein musi-
Post aus dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt kalisches Programm an Feiertagen gehören zum
Alltag in unseren Einrichtungen. Vielerorts mussten
Wie man Schule und Gutes tun verbinden kann, die Bewohner darauf nicht verzichten, denn musi-
zeigten die Schüler der 5. und 6. Klasse des Al- kalische Angehörige, Ehrenamtliche oder Ensemb-
exander-von-Humboldt-Gymnasiums in Schwein- les boten vielfältige Hofkonzerte an. Die Musik
furt. Im Rahmen des Deutschunterrichts schrieben spielt im Freien und die Bewohner können von ih-
sie persönliche Briefe an die 70 Bewohner des ren Zimmern, dem Garten oder einem Balkon aus
Hauses Maria Frieden. In den Briefen berichteten zuhören.
sie von sich selbst, erzählten von ihren Hobbys Trio RedPack spielt für Haus St. Thekla
und erkundigten sich nach dem Leben der Be- Das Musiker-Ehepaar Bering bot im Burkardus
wohner hier. Viele Briefe waren mit Zeichnungen Wohnpark in Bad Kissingen bei sonnigem Maiwet- ein Hofkonzert. Zudem musizierten unter anderem
verschönert, es wurden Gedichte und schöne ter ein gemischtes, beschwingtes Programm mit die Würzburger Sängerin Simone Johann, das Trio
Sprüche mit eingebunden. Die liebevoll gestalte- Cello, Geige und Gitarre. Auch zwei junge Musiker RedPack und die Musikerinnen und Musiker des
ten Briefe wurden voller Freude gelesen und einige des Jugendmusikkorps Bad Kissingen erfreuten Mainfrankentheaters.
Bewohner nutzten die Gelegenheit, selbst einen als Posaunenduo mit bekannten Volksliedern.
Brief zurückzuschreiben. Vielen Dank an die Lehr- Die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses
kräfte und Schüler für diese großartige Idee! Am Muttertag spielten Herr Röder und Herr Kra- St. Hedwig in Veitshöchheim hatten das Heeres-
kofsky für die Bewohner des Hauses St. Elisabeth musikkorps Veitshöchheim als musikalische Mut-
Bunte Briefe fürs Haus Maria Frieden in Bad Kissingen auf. Eine Abordnung der Stadt- macher zu Besuch.
kapelle Miltenberg gab ein Muttertags-Ständchen
Not lehrt beten. Man denkt im Haus Maria Regina mit Marien- und Maienlie- Herzlichen Dank an alle Musiker — auch an die-
über vieles nach. Man muss der. Im Kitzinger Haus St. Elisabeth gab der Sohn jenigen, die hier ungenannt blieben. Sie haben
für alles dankbar sein. einer Bewohnerin ein Saxophonkonzert. Das The- unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine
ater Chambinsky vermitteltet dem Haus St. The- große Freude bereitet
Irmgard Wunderlich, Würzburg kla in Würzburg einmal wöchentlich Künstler für16 Aus den Häusern Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Aus den Häusern 17
Für Alleinstehende ist die infolge der Corona-Pandemie plötzliche Situation der Isolierung eine zum Frühlingsgrüße vom St. Markushof
Teil schwierige Herausforderung. Ohne An- und Aussprache verdichten sich Fragen und die Einsam-
keit kann erdrückend sein. Man ist um jedes freundliche Wort — sowohl von Seiten des Hauses, als Die Gärtnerei des St. Markus-
auch der Mitbewohner und Veranstalter — dankbar und das wird als tröstend und auch befreiend hof in Gadheim überraschte die
wahrgenommen. Das gilt auch für jedes Telefongespräch. Mitarbeiter und Bewohner des
Hauses St. Hedwig, des Elisa-
Maria Schwind, Würzburg bethenHeims und des Bürger-
spitals in Volkach mit Blumen.
„Wir sehen das als Zeichen der
Aufmunterung für die vielen Mit-
Eine Woche voll Unterhaltung arbeiterinnen und Mitarbeiter in
der Pflege, die gerade jetzt sehr
Vom 27. April bis 1. Mai bot der Marienverein Fenstern und Balkonen zusehen. Auch die in der viel leisten müssen“, so Hans
Würzburg e.V. den Bewohnern des Marienheims Notbetreuung befindlichen Kinder des Marien- Koppenhagen, Ausbildungslei-
täglich ein kleines Unterhaltungsprogramm im heim-Kindergartens hatten einen Auftritt. Am ers- ter am St. Markushof
Garten. Auf einem hübsch dekorierten, vom Haus ten Mai stand das Programm unter dem Thema
gut einsehbaren Platz wurden Lieder und Tänze Flieder, wobei alle Bewohner einen blühenden
dargeboten. Die Bewohner konnten von den Fliederzweig für ihr Zimmer erhielten Die Mitarbeiter des
Bürgerspitals sagen DANKE
In den letzten Wochen habe ich mich nicht sehr eingeschränkt gefühlt. Da ich re- Es war wie ein Überfall (in Kriegszeiten?). Von heute auf morgen gab es im Thekla-Heim — einem
gelmäßig telefonischen Kontakt zu meinen Brüdern sowie meine täglichen Garten- Haus mit freundlicher Atmosphäre — keine Singestunde mehr, keine Spielrunde, kein Dia-Vortrag,
besuche hatte. Die Gespräche mit Bewohnern und Pflegepersonal haben mir die keine abendliche Musikstunde, kein Plausch mit der Nachbarin, weil man sich nicht näherkommen
Zeit erleichtert. Die körperliche Distanz entwickelte sich zur neuen Gewohnheit. Die darf und so weiter. Das tat uns alten Menschen schon in der Seele weh.
neuen Besuchszeiten geben wieder ein Stück Freiheit und sind bestens nach Vor-
schrift organisiert. Der freundliche Umgang im St. Thekla ist hervorragend, ich fühle Dass man sogar die christliche Gebetsgemeinschaft „streichen“ muss, ist eigentlich unchristlich.
mich sehr wohl.
Aber natürlich — „trotz allem“ — bin ich dankbar für ein eigenes Bett und ein warmes Zimmer und
Otto Hoch, Würzburg dass ich jeden Tag ein Essen bekomme.
Ich hoffe, dass die Menschen vernünftig bleiben und diese Krise auch einmal enden wird.
Nervennahrung für Mitarbeiter L. Muth, Würzburg
In den vergangenen Wochen mussten sich un-
sere Mitarbeitenden den Herausforderungen der
Corona-Pandemie stellen, privat wie bei der Ar- Aus der Rätselredaktion
beit: die Betreuung und Beschulung der eigenen
Kinder organisieren, Hygieneschulungen besu- Damit es den Bewohnern und Mietern im Haus
chen, einsame Bewohner trösten, besorgte Ange- Maria Regina in der Corona-Zeit nicht allzu lang-
hörige informieren, sich selbst vor Ansteckung weilig wird, hat die Leiterin für den Beschäfti-
schützen, Kollegen ermuntern, Unsicherheiten gungsbereich ein wöchentliches Rätselheft ins
aushalten, Lächeln schenken, Pflegen, Betreuen, Leben gerufen. Ob Vervollständigen von Rede-
Kochen, Reinigen, Hausmeistern. wendungen, Buchstabensalat oder Texträtsel, die
grauen Zellen kamen in jedem Fall in Fahrt. Zu-
In unseren Häusern sind vielerlei Aufmunterungen sammen mit einer Mitarbeiterin des Caritasver-
und allerlei Nervennahrung von Angehörigen, Be- bandes Miltenberg und einer ehrenamtlichen Mit-
wohnern, Vereinen und Firmen eingegangen. Das arbeiterin erstellte sie das bis zu 8-seitige Heft,
waren schöne Mutmacher. Im Kitzinger Haus St. das nicht nur im Haus Maria Regina Anklang fand,
Elisabeth hat sogar die FQA selbst gebackenen sich für deren Leistung bedankt. Vielen Dank für sondern auch in einigen anderen Einrichtungen
Kuchen für die Mitarbeiter vorbeigebracht und alle Aufmerksamkeiten und Vergelt‘s Gott! der CEG18 Aus den Häusern Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Aus den Häusern 19
Da ich eh gerne zurückgezogen bin, war es für mich sehr angenehm. Brauche nicht Ich habe viel aus dem Fenster geschaut und den Bäumen beim Wachsen zugesehen,
fort und kein Tamtam. Ich bin dem ganzen Haus und dem Personal dankbar, weil wie sie mehr und mehr grün wurden. Ich habe die Farben der Autos gezählt, die
ich weiß, wieviel Arbeit das ist. vorbeifuhren und mich gefreut wieder einen Menschen zu sehen, wenn ich einen
Radfahrer vorbeifahren sah und mein Fernseher hat mir auch geholfen.
Frau Renninger, Würzburg
Erna Pilz, Würzburg
Sommer 2019 — Umzug in eine Traumwohnung am Ludwigkai 9 und endlich wieder in meine so
sehr vermisste und geliebte Sanderau. Eine bewegte Zeit ergibt sich mit zweimal Kieser-Training und
zweimal Schwimmen, Englisch-Unterricht und diversen Stammtischen pro Woche. Immer wieder Stiftung bedankt sich bei Pflegenden
Einladungen für Freunde, die die neue Wohnung bewundern wollen. Es wird zunehmend hektisch
und ich denke darüber nach, was ich zurücknehmen sollte. Die Pflegedank Stiftung stellt Pflegekräfte in den
Mittelpunkt und will helfen, dass deren Arbeit
Mitte März 2020 wurde mir diese Entscheidung erspart durch die Pandemie und die damit verbun- mehr Anerkennung in der Gesellschaft findet.
denen Einschränkungen, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Es tat sehr gut, endlich die Während der Corona-Krise verteilt die Stiftung aus
Wohnung zu genießen, ausgedehnt zu frühstücken, die Zeitung gründlich zu lesen, alte Fotoalben ihren Mitteln Einkaufsgutscheine im Wert von ins-
durchzusehen, das eine oder andere Lieblingsbuch nochmal zu lesen oder einen aktuellen Beststel- gesamt 20.000 Euro an Pflegekräfte. Winfried Wi-
ler. Nachdem es in den Frühling ging, konnte man die Natur intensiv beobachten. Die Bäume am endl, Gründer der Stiftung, überrichte — begleitet
Ludwigkai haben sich wieder grün belaubt und das Blätterdach wurde täglich dichter. Der Verkehr von einem Filmteam der ARD — 40 Gutscheine im
war beruhigt besonders am Abend und in der Nacht und so konnte man auch die Vögel wieder gut Wert von je 44,- € an das Haus St. Thekla sowie
vernehmen. weitere Gutscheine an das Bürgerspital in Volkach.
Herzlichen Dank
Jedes Ding hat zwei Seiten, letztlich sogar die Pandemie.
Lotte Meyer, Würzburg Winfried Wiendl überreicht Gutscheine an
den Einrichtungsleiter Johannes Amrhein
und Geschäftsführer Georg Sperrle
Ich bin gerne mit anderen Mitbewohnern im Garten 5. Stock. Am Nachmittag treffe
ich mich, um mich zu unterhalten, zu lesen und zu rätseln, und auch Spaß zu haben.
Frau Spindler, Würzburg Bin ich allein, bin ich einsam in dieser Zeit der Corona-Pan-
demie? Ich bin allein, das ist nichts Besonderes in meinem Ich bin allein, das ist
fortgeschrittenen Alter und gefällt mir auch. Und einsam fühle nichts Besonderes
ich mich eigentlich auch nicht, denn ich habe viele Freunde,
Vor acht Wochen war der Terminkalender von heute auf morgen leer; keine geselligen, kulturellen die mir nicht abhandenkommen, solange ich einigermaßen
in meinem
oder sportlichen Aktivitäten. sehen und hören und mich vielleicht noch fortbewegen kann. fortgeschrittenen Alter
Mein Blick aus dem Fenster geht zum Main und ich nutze die Zeit, die Dinge davor genauer wahr- Meine Freunde sind die Blumen auf meinem kleinen Balkon und im Garten und alles, was ich sehe
zunehmen. Die Linden hatten noch kein Laub, die überwinternden Möwen übten flussauf flussab und höre, wenn ich spazieren gehe. Daheim sind Bücher meine Freunde, in die ich mich vertiefen
im Verband für den Rückflug nach Norden – plötzlich waren sie weg. Standortvögel wie Amseln, kann, und Musik aus allen Tonträgern, die ich nutze, je nach Stimmung. Mit der Außenwelt verbinden
Rotkehlchen und Meisen fingen an zu singen. Büsche und Bäume bekamen Knospen, Blüten, Blätter. mich Telefon und Internet. So gesehen habe ich eigentlich gar keine Zeit, einsam zu sein, selbst wenn
Pünktlich, wie in den letzten Jahren auch, kamen am 2. Mai die Schwalben zurück, dann auch die mir die eine oder andere Möglichkeit fehlen würde.
Mauersegler. Inzwischen füttern sie alle ihren Nachwuchs.
So Gott will, werden wir nach dieser Zeit des erzwungenen Alleinseins und der Einsamkeit wieder
Viele der ausgebremsten Menschen nutzen die sonnigen Tage zum Spazierengehen, Joggen, Rad- von all den Dingen in Anspruch genommen, die uns jetzt zu fehlen scheinen. Aber man könnte an-
fahren. Darunter ein junges Pärchen mit Pluderhosen und langen Haaren. Sie liefen täglich händ- dererseits sich auch freimachen von dem Gedanken, dass diese Zeit jetzt „erzwungen“ ist, uns vom
chenhaltend stadtauswärts und wieder zurück; die junge Frau war „Schicksal“ auferlegt. Man könnte sich denken, dass man sie sich freiwillig genommen hat. Dann
schwanger. Seit einigen Tagen sind die Beiden mit einem Kinderwa- Ich nutze die Zeit, wäre man frei von dem Gefühl des Zwanges und könnte die Zeit ganz anders erleben und nutzen,
gen unterwegs. die Dinge genauer nämlich positiv und vielleicht sogar dankbar dafür sein, wenn man hoffentlich gesund geblieben ist.
Das Leben geht weiter. Wir sollten achtsamer damit umgehen.
wahrzunehmen PS: Ich lebe im Marienstift und habe somit allen Grund, dankbar und zufrieden zu sein.
Thea Stichler, Würzburg Dr. Renate Götz, Schweinfurt20 Aus den Häusern Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Aus den Häusern 21
Wir denken an euch
Die Corona-Pandemie hat unser Haus St.
Franziskus getroffen, wie keine andere unserer
Neben der großen Bestürzung über die Gescheh-
nisse steht jedoch auch Dankbarkeit für die au-
Einrichtung. Der Tod mehrerer Bewohner und die ßergewöhnlichen Leistungen zahlreicher Helfer
Bewältigung der Krise belasteten Bewohner wie zur Bewältigung der Krise. Ein Rückblick: Am
Mitarbeitende sehr. Sie alle sind dankbar, nun in Ostermontag, den 13. April wurden erstmals alle
aller Vorsicht den Weg zurück in die Normalität Bewohner und Mitarbeiter des Hauses auf das
zu gehen. Corona-Virus getestet. Nachdem das Virus bei
35 Bewohnern und 13 Pflegekräften sowie fünf
Für alle unsere Einrichtungen hat das Corona-Vi- weiteren Mitarbeitern nachgewiesen worden war,
rus einen ungeahnten Ausnahmezustand mit sich folgte bereits am 16. April eine hausinterne Um-
gebracht. Doch kein Haus war so schwer betroffen zugsaktion, um infizierte und nicht infizierte Be-
wie das St. Franziskus in Großostheim. Mitarbeiter wohner strikt voneinander zu trennen. Die Freiwil- Nähe und Infektionsgefahr vermieden werden. Feuerwehr unterstützte Isolierung infizierter
wie Bewohner haben dort besonders dramatische lige Feuerwehr Großostheim und Rotkreuz-Kräfte Die Schichtübergaben erfolgten telefonisch und Bewohner im Haus St. Franziskus
Wochen und Monate durchlebt. Fast 50 von ihnen leisteten dabei wichtige Unterstützung. online. Jedes der beiden Sechser-Teams bleib
hatten sich mit dem neuartigen Virus infiziert. Heu- 24 Stunden lang (mit internen Wechseln und Ar- Anteilnahme spüren. Anteilnahme, die Gänsehaut
te trauert das Haus um dreizehn Bewohnerinnen Im Arbeitsablauf bedeutete diese Isolierungsmaß- beitspausen) auf der Etage, bevor das jeweils an- verursacht“, so äußert sich eine Mitarbeiterin des
und Bewohner, die nach einer Infektion verstorben nahme einige Umstellung. Die Pflegekräfte wurden dere Team den Dienst antrat. Auch das sollte das Hauses. Zeichen dieser Anteilnahme könne man
sind. Ihnen und ihren Hinterbliebenen bleiben die klar zu Bereichen zugeordnet: Zwei Teams von je Risiko einer Ansteckung von weiteren Bewohnern im ganzen Haus entdecken: In der Nähe des Haup-
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas-Ein- sechs Personen kümmerten sich ausschließlich wie Pflegekräften reduzieren. teingangs habe die Gemeinde Großostheim eine
richtungen in Gedanken und Gebeten verbunden. um die 35 infizierten Bewohner. Um nicht mit den „Plauderhütte“ aufgestellt. Ein Bewohner kann am
übrigen Mitarbeitern zusammenkommen, wurde Da sich die infizierten Mitarbeiterinnen und Mitar- Fenster im EG Platz nehmen und ein Besucher in
Bunte Aufmunterungen, die überall ein eigener Eingang geschaffen. Selbst zwischen beiter in häusliche Quarantäne begebenen muss- der Hütte. So können sich beide sehen und un-
im Haus zu finden sind den beiden Teams im Isolationsbereich sollte jede ten, entstanden zudem Personalengpässe. Diese terhalten. Die Bewohner trügen selbst genähten
konnten durch die Unterstützung einer Zeitar- Mundschutz, den fleißige Näherinnen gebracht
beitsfirma und die „Caritas-Familie“ kompensiert haben. Die Firma Spannrit aus Kleinostheim spen-
werden. Wir sind froh über diesen Zusammenhalt dete 2.500 Schutzmasken für die Einrichtung. Die
und danken dem Caritasverband Aschaffenburg Wände seien voller bunter Kinderbilder, die im
und dem Personal seiner Tagesstätte, das nach Haus abgegeben wurden. Die Mitarbeitenden des
der corona-bedingten Schließung in St. Franzis- Sozialdienstes hätten die Bilder, Bastelarbeiten,
kus aushalf. Gedichte und Briefe verteilt, mit den Bewohnern
bewundert und dann zusammen aufgehängt.
Durch diesen Kraftakt konnte der Isolationsbereich Orchideen, die die Gärtnerei Berchtenbreiter aus
im Haus bereits Anfang Mai wieder geschlossen Großostheim spendete, zieren die Fensterbänke
werden und alle Bewohner durften in ihre gewohn- und die Eder Brauerei sowie der Getränkemarkt
ten Zimmer zurück. Was bleibt sind die notwen- Herbig brachten Erfrischungen ins Haus.
digen Schutzmaßnahmen, wie Abstand halten,
Masken, Schutzkleidung, Einschränkungen beim „Unser Team hat sich dieser Krise stellen müs-
Empfangen von Besuch oder Verlassen der Ein- sen,“ sagt Clemens Weber, Leiter des Hauses St.
richtung. Bis zum 10.06.2020 waren schließlich 26 Franziskus. „und ich bin sehr stolz auf die Mitar-
Bewohner und 25 Mitarbeiter genesen. beiter und dankbar für ihr großes Engagement.
Außerdem möchte ich mich bei allen bedanken,
„Wir erleben eine anspruchsvolle, herausfor- die uns unterstützt haben, und bei unseren Be-
dernde Zeit. Aber es ist auch eine Zeit, in der wohnern und Angehörigen für ihre Geduld und ihr
wir einen besonderen Zusammenhalt und große Verständnis.“22 Arbeiten bei der CEG Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Arbeiten bei der CEG 23
Kraftvoll lebendig U ND
Das Bewusstsein, dass die eigene Person genau-
so „gleich-gültig“ ist wie das aktuelle Gegenüber,
lernen die Teilnehmenden im Seminar mithilfe des
„TrophoTrainings“. „Dabei handelt es sich um ein
von Psychiatern entwickeltes Mentaltraining“, er-
klärt Wohanka.
Die meisten Menschen leben nach einem Credo,
das ihnen selbst kaum bewusst ist, erläutert er.
„Ich muss perfekt sein“, kann solch ein Glaubens-
Es kann zum Beispiel zum Ritual werden, die Ker-
nübung des „TrophoTrainings“ morgens beim Zäh-
neputzen zu absolvieren. Oder beim Fußweg zur
Arbeit. Petra Hasenöhrl hat fest vor, die Übung in
ihren Alltag einzubetten. Um zu mehr Gelassenheit
und Stärke zu kommen, denn dadurch weiß man
besser mit Stressoren umzugehen.
Neben den Seminareinheiten zum TrophoTraining
umfasst das Erholungsprogramm im Kurhaus Bad
W E R DE N
bekenntnis lauten. Oder: „Ich darf keine Fehler Bocklet tägliche Bewegungseinheiten mit AquaFit-
machen.“ Oder: „Ich darf nicht egoistisch sein.“ ness, QiGong oder Pilates, Zeit für Wellness im
Durch die Übungen, die Lorenz Wohanka und sei- Spa und Schwimmbad sowie Vollpension mit regi-
ne Frau Hildegard Bohlig, staatlich geprüfte Gym- onaler Küche. „Das gesamte Programm war für
nastiklehrerin, den Teilnehmerinnen vermitteln, mich ein großes Geschenk […]“, „Ein wahnsinnig
Kurhaus Bad Bocklet bietet ein kann es gelingen, diese Glaubenssätze nach und tolles Programm und Haus zum Abschalten aus
Erholungsprogramm für Pflegekräfte an nach durch bessere, gesündere und stärkendere dem Alltag.“, so zwei Teilnehmerinnen nach der
Credos zu ersetzen. „Das passiert natürlich nicht Woche
Nicht erst seit Corona ist klar: Pflegearbeit ist wenn sie das will, beeinflussen kann. Und das, sagt in einem fünftägigen Seminar“, so der Psychologe.
anstrengend und häufig mit vielerlei Herausforde- Lorenz Wohanka, der das Seminar zusammen mit Die Übungen müssen im Anschluss regelmäßig Weitere Informationen erhalten Sie unter:
rungen verbunden. Der angespannte Arbeitsmarkt seiner Frau Hildegard Bohlig leitet, ist die Art und praktiziert werden. gebote
www.kurhaus-bad-bocklet.de/ang
in dem Bereich bietet den Trägern wenig Möglich- Weise, wie man mit dem, womit man konfrontiert Nächster Termin: 08.—13. November 2020
keiten Entlastung für ihre Mitarbeitenden zu schaf- wird, emotional umgeht.
fen. Für diese gibt es neben allen schönen Mo-
menten bei der Arbeit mit demenziell erkrankten Gerade Menschen, die in sozialen Berufen ar-
und pflegebedürftigen Menschen Situationen, die beiten, leiden nach Aussage des Psychologen
sie an ihre Grenzen bringen. Aus diesem Grund oft unter einer „Balancestörung“. Immer sind die
bietet das Kurhaus Hotel Bad Bocklet mit Unter- anderen wichtiger. Immer ist das, was von außen
stützung der Caritasstiftung Würzburg ein speziel- gefordert wird, von größerer Bedeutung als jene
les Erholungsprogramm für Pflegekräfte an. Forderungen, die von innen heraus kommen. Auf
Dauer raubt solch ein Leben im ständigen Un-
Fünf Tage lang lernen die Teilnehmenden, sich zu gleichgewicht die Gesundheit.
entspannen, sich selbst zu verwöhnen und liebevoll
mit sich umzugehen. Im November 2019 und Feb-
ruar 2020 fanden die ersten beiden Erholungswo- Seminarleiter Lorenz Wohanka
chen statt. Petra Hasenöhrl, Wohnbereichsleiterin erläutert eine Übung am Schaubild.
im Haus Maria Frieden in Schweinfurt, gehörte zu
den 13 Teilnehmerinnen im November. Ihre Erwar-
tungen an das angebotene Seminar, sagt die Pfle-
gefachkraft, wurden weit übertroffen: „Ich spürte
jeden Tag, wie ich mehr Kraft gewann.“ Am dritten
Seminartag habe sie das Gefühl gehabt, „Bäume
ausreißen zu können“. Von diesem Gefühl sei sie
schon sehr lange nicht mehr beseelt gewesen.
Körperliche Anstrengung, Zeitdruck und heraus-
forderndes Verhalten von Bewohnern oder Ange-
hörigen sind Realität im Pflegealltag. An all diesen
Schrauben kann nur bedingt gedreht werden.
Doch es gibt Stressfaktoren, die jede Pflegekraft,Miteinander 1/20 Impuls 25
MATTHIAS KAR WATH
Nachgedacht
.........................
Liebe Leserinnen und Leser,
seit längerem fällt mir auf, dass als Echo auf sie liebe und er ihr antwortet: „Ja, ich liebe dich!“,
bestimmte Grundgedanken in Vorwörter oder dann wird die Frau ihm nicht antworten: „Den Satz
Geistlichen Impulsen der Satz geäußert wird: „Das kannte ich schon von dir!“, sondern sie wird dar-
kannte ich schon!“ auf achten, ob ihr Mann diese Worte ehrlich meint
und ob sie aus seinem Herzen kommen.
.........................
Dieser Satz kommt bei mir als Abwertung an.
.........................
Abwertend deshalb, weil ich in ihm indirekt die Wenn Sätze oder Aussagen sich bewährt haben,
Aussage höre: „Das ist nicht neu, nicht originell. dann kann und darf man sie ruhig immer wieder
Das ist abgegriffen und schon längst verbraucht!“ mal ins Bewusstsein bringen. Sollten sie ihre Aus-
sagekraft verloren haben, dann wird es Zeit, nach
.. Solch ein Echo macht Druck. Immer etwas Neues neuen Formulierungen zu suchen.
formulieren zu müssen, das schaffen selbst die
größten Geisteswissenschaftler und Nobelpreis- Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, starke Nerven
..
träger nicht. Auch Bestsellerautoren „verpacken“ und die Erfahrung, dass wir von Gott getragen
ihre Hauptgedanken oft so, dass sie in immer neu- sind Matthias Karwath
en Variationen im Grunde dasselbe formulieren.
Pfarrer Matthias Karwath ist Exerzitien- und Meditationsbe-
Und solch ein Satz lockt — nach meiner Einschät- gleiter in unserem Hotel und Kurhaus in Bad Bocklet.
zung — auch auf die falsche Fährte. Nicht alles
Neue ist automatisch besser und geeigneter. Mit spirituellen Angeboten unterstützt er Menschen, die sich
eine Auszeit nehmen, zur Ruhe kommen und Kraft schöpfen
Entscheidend für die Bewertung sollte der Inhalt möchten.
dessen sein, was jemand äußert und nicht das Kri-
terium, ob der Gedanke originell oder schon be- www.kurhaus-bad-bocklet.de
kannt ist. Um einmal ein ganz prägnantes Beispiel
zu bringen: Wenn eine Frau ihren Mann fragt, ob er
200402_Anzeige_Miteinander_Branchen_176x271,6mm.indd 2 03.04.20 15:0826 Häuser der CEG Miteinander 1/20 Miteinander 1/20 Häuser der CEG 27
Kurhaus Bad Bocklet Marienstift Schweinfurt
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