"Kratzspuren" - Elisabethinum - Kindergarten Elisabethinum Axams
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Ausgabe 6
Copyright: slw 2016. Anschrift: Mailsweg 2, 6094 Axams, Tel. 0 52 34/682 77, E-Mail: willkommen@slw.at, www.slw.at
slw.austria
»Kratzspuren«
2017
ElisabethinumHerzlich willkommen! Inhalt
Mit Freude dürfen wir euch die 6. Aus-
Das Apfelmännchen Seite 3
gabe unserer Zeitschrift „Kratzspuren“
präsentieren.
Erlebniswoche Kindergarten Dorfpavillon Seite 4 und 5
Das Kindergartenjahr im Herbst 2016 star-
Mischas Reise zum Christkind Seite 6
tete schon sehr spannend, nämlich mit der
Eröffnung zweier alterserweiterter Gruppen
Weihnacht unter Bäumen Seite 7
in den ehemaligen Jugendräumen der Ge-
meinde Axams.
Singen mit den Händen Seite 8 und 9
Der Kindergarten im Elisabethinum erlebte
sein letztes Jahr im Elisabethinum, denn
Interview mit Kindern vom Mittagstisch Seite 10
das Jahr war geprägt von unserem Bau des
neuen Kindergartens, der am 10. Juli mit der
Portfolio-Gespräche Seite 11
Sommerbetreuung startet und am Sonntag,
den 27. August feierlich eröffnet wird.
Kindergarten trifft Kindergarten Seite 12
Abschied nehmen, Loslassen, Veränderung,
Auf nach Jerusalem … Seite 13
diese Themen haben uns im heurigen Jahr
sehr beschäftigt. Abschied nehmen auf der
Was wir den Schulkindern wünschen Seite 14 und 15
einen Seite von den Kindern, die in einen
neuen Lebensabschnitt, in die Schule, eintre-
Spielen, spielen, spielen … Seite 16 und 17
ten und auf der anderen Seite Veränderung,
da wir aus dem Gebäude „Elisabethinum“
BESK – Sprachstandsfeststellung im Kindergarten Seite 18
ausziehen.
Fragen wie: Was nehmen wir mit? Was
Besuch in der Bücherei Axams Seite 19
müssen wir zurücklassen? Was sortieren
wir aus? entstehen.
Der Fasching der ist lustig Seite 20
Auf alles, was uns an Neuem erwartet mit
den Kindern und ihren Familien, freuen wir
Möbel und Gegenstände aus vergangener Zeit Seite 21
uns !
Fakten und Zahlen Seite 22 und 23
Bei der Lektüre wünschen wir allen
viel Freude.
Danke ! Seite 24
Vom Kindergarten im Elisabethinum:
„Was Kinder stark macht“ Seite 25
Angelika, Fabian, Julia, Katharina, Leah,
Maria, Martina, Matthias, Paul, Sara
Kinder haben Rechte, Kinder brauchen Schutz Seite 26
Vom Kindergarten im Dorfpavillon:
Qigong für „Erzieherinnen“ Seite 27
Doris, Gabi, Patricia und Verena
Wir freuen uns auf euch! Seite 28
und Carmen
2Das Apfelmännchen
E
s war einmal ein Mann, der wünschte sich
nichts sehnlicher, als einen Apfel von seinem
Apfelbaum zu ernten. Der Baum war groß ge-
wachsen, gut verwurzelt, seine Rinde trug keinen
Schaden und von Käferbefall weit und breit keine Spur,
jedoch ... keine einzige Blüte, nicht eine! Der Blick
über des Nachbars Zaun machte ihn traurig, denn
dort standen dutzende Bäume in voller Blütenpracht,
die jedes Jahr im Herbst ertragreiche Ernte lieferten.
Eines Nachts geschah, was geschehen musste, wenn
man sich etwas Kleines sehnlich und ehrlich wünscht:
An einem Ast seines Baumes spross eine Blüte!
U
nsere letztjährigen Schulkinder (die Blauen
Orcas) und ihre Eltern schenkten uns zum
Kindergartenabschluss einen Apfelbaum, der
ein Weilchen sein Dasein in einem Topf im kleinen
Garten fristete. Da wir uns, wie auch das Apfelmänn-
chen, (mindestens) eine Blüte und im besten Fall auch
Äpfel wünschen, haben die Kinder ein feines Plätz-
chen im großen Garten gefunden und dem Baum
beim Umzug dorthin geholfen. Nächstes Jahr wird das
Apfelbäumchen mit uns in den neuen Kindergarten
übersiedeln. Ein feiner Platz im Garten ist ihm dort
sicher, um sich bestmöglich entwickeln und entfalten
zu können. Sobald wir in der Lage sind, einen Apfel-
strudel mit kindergarteneigenen Äpfeln zuzubereiten,
lassen wir es euch wissen.
3Erlebniswoche
In der Woche vom 10. – 15.Oktober 2016 fand gruppenübergreifend für die Kinder
der grünen und der roten Gruppe eine ganz besonders erlebensreiche Woche statt.
W
ir starteten am Montag mit einem Aus-
flug nach Birgitz. Gleich in der Früh ging
es mit dem Bus los. Von der Ortsmitte mar-
schierten die Kinder fleißig den Hügel hoch Richtung
Panoramaweg. Dort gab es dann ein wohlverdientes
Picknick im Feld. Am Rückweg schauten wir noch
einen Sprung am Spielplatz neben dem Liftstüberl
vorbei.
Am Dienstag hatten wir die Möglichkeit, selbst
Äpfel zu ernten und anschließend zu pressen. Udo
Maier stellte uns einige Apfelbäume zur Ernte zur
Verfügung. Da die Apfelbäume sehr niedrig waren,
konnten sogar unsre Kleinsten mit ein wenig Strecken
einen Apfel ergattern. Anschließend gingen wir mit
der frisch gepflückten Ernte zurück in den Kinder-
garten, wo wir die Äpfel selbstständig waschen und
mit einer Saftpresse pressen durften. Danach gab es
natürlich auch eine Kostprobe vom frischgepressten
„Süßmost“ – selber gemacht schmeckt der natürlich
doppelt zu gut.
4Kindergarten Dorfpavillon
Am Mittwoch gings auf zur Obstpresse in
Grinzens. Maria erklärte und zeigte uns, wie die
Äpfel zerquetscht, der abgeleitete Apfelsatz erhitzt
und dann in Kunststoffsäcke abgefüllt wird. Die große
Bandpresse war natürlich noch viel spannender als der
kleine Entsafter vom Vortag. Wir waren sehr inter
essiert und arbeiteten aktiv mit. Zur Belohnung be
kamen wir im Anschluss einen frischgepressten Apfel-
saft und eine leckere Jause.
Am Donnerstag verbrachten wir den Vormittag am
Feldspielplatz in Götzens. Mit dem Bus ging es von
Axams nach Götzens, wo wir beim Supermarkt MPreis
ausstiegen und zum Kinderspielplatz in den Götzener
Feldern spazierten. Dort hatten wir Zeit, um uns mal
richtig auszutoben. Neben Klettern, Rutschen und
Schaukeln konnte man auch mit dem Flying Fox durch
die Luft sausen. Einige Kinder fanden auch schöne
bunte Herbstblätter, welche wir mit in den Kinder
garten nahmen und dort pressten.
Für den krönenden Abschluss sorgte dann am Freitag
der Ausflug zum Bauernhof Mesneranderl in Mut-
ters. Gemeinsam mit Bäuerin Martha begeben wir
uns auf eine Abenteuerreise auf dem Bauernhof, bei
welcher wir Kühe füttern, Küken anschauen, Hennen
streicheln, Heu hüpfen und im Traktor sitzen durften.
Anschließend servierte Martha noch frischgebackenes
Brot mit selbstgemachter Marmelade zur Jause. Das
war ein sehr spannender Tag für uns alle.
Eine gelungene Woche voller Spiel, Spaß, Bewegung,
Natur und Action.
5Mischas Reise
zum Christkind
I
m Advent 2016 starteten wir im Kindergarten
Dorfpavillon gruppenübergreifend mit dem Ad-
venttheater Mischas Reise zum Christkind, nach
dem gleichnamigen Adventkalender von Ingrid Uebe
(Autorin) und Susanne Mais (Illustratorin). Täglich
bis Weihnachten besuchten die Kinder der roten und
der grünen Gruppe das Theaterstück, bei dem Mischa,
der Bär, jeden Tag ein anderes Plüschtier und einmal
sogar den Nikolaus traf und von diesem ein Geschenk
für das Christkind bekam. Täglich wurde so der Sack
voller und schwerer. So war es geplant – dann geschah
das Wunderbare: Die Kinder begannen sich mehr und
mehr in die Geschichte einzubringen und wir Erwach-
sene boten ihnen dafür Raum: täglich vor Beginn des
Theaters brachten die Kinder mehrere ihrer von zu
Hause mitgebrachten, persönlichen Schmusetiere oder
auch Spielsachen aus dem Kindergarten, wie Autos
und ein Flugzeug zur Bühne und überlegten sich Ge- und Holzbausteinen, führten selbst ein Theaterstück
schenke. Wir Erwachsene bauten diese Ideen dann für die Gruppen auf, brachten Ideen für das Theater-
spontan in unser Bühnenspiel ein. Die Geschichte stück Doktor Mischa (Mischa verarztet die Plüsch-
förderte die Kinder im sozial-emotionalen Bereich tiere) ein, feierten Mischas 4.Geburtstag, bauten mit
(Teilhabe), in ihrem Sprachverständnis, in ihrer Fan- ihm Kappla türme, luden ihn zum Zeichentisch ein
tasie und ihrem Merkvermögen. Viele Gegenstände – kurzum: Mischa darf an der Welt unserer Kindergar-
und sogar einen Tanz brachte Mischa am letzten tenkinder teilhaben – er ist Teil ihres Alltags, ihres Er-
Kindergartentag vor Weihnachten zur Krippe – die lebens geworden. Auch für die Sprachstandserhebung
Kinder halfen einander und wussten gemeinsam noch Besk war Mischa ein wichtiger Begleiter.
genau, welcher Gegenstand von wem mitgebracht
worden war. Mischa wurde
von den Kindern zu un-
serer Krippenspielprobe
eingeladen und nach den
Weihnachtsferien wieder
von ihnen hervorgeholt
und in die tägliche Kinder
gartenzeit eingebaut:
Die Kinder gestalteten
die Bühne mit Tüchern
6Weihnacht unter Bäumen
Heuer erstmals wollten wir nicht nur zu Hause und im Kindergarten die besinnliche
Weihnachtszeit feiern. Und deshalb machten wir uns am 19. 12. 2016 auf zu einem
festlichen Ort …
I
n abendlicher Dunkelheit wanderten wir mit Mit Tee und Keksen stärkten und wärmten wir uns
Taschen und Stirnlampen vom Parkplatz der
nach dem vorweihnachtlichen Beschenken noch und
Axamer Lizum aus durch den Wald bis hin zur entzündeten als Highlight Sternspritzer. Mit dem
Schafalm. Wir ließen uns von der Kälte nicht un- Klassiker unter den Weihnachtsliedern „Wir sagen
terkriegen und schalteten, beim Ziel angekommen, euch an“, verabschiedeten wir uns, trotz leichter
viele kleine Lichter ein. In dieser stimmigen Be- Textschwierigkeiten, feierlich vom Wald und all den
leuchtung las uns Julia eine Weihnachtsgeschichte Tieren, die uns gelauscht hatten.
vor, wir sangen unser Adventlied und im Anschluss
packten wir unser Geschenk an die Tiere aus. Wir
hatten bereits an den Tagen zuvor Futterknödel
selbst
gemacht, und nun konnten wir sie endlich an
die Bäume hängen, wo sie hoffentlich bald entdeckt
werden würden!
Wir möchten uns ganz herzlich bei ALLEN bedanken,
die unser erstes Waldweihnachtsfest zu einem besonderen
Erlebnis gemacht haben und Danke an all jene,
die mit heißem Tee und leckeren Keksen
den kulinarischen Teil der Feier abgedeckt haben!
7Singen mit den Händen –
Musik und Gebärdensprache im
Kindergarten
I
m Sinne des Wertschätzens der Vielfalt und dem Die Bedeutung von Musikerfahrung für Kinder
Erkennen von Unterschiedlichkeit als Ressource Musikerfahrungen bilden das Fundament für den
besuchte uns „Bini“ im Kindergarten. Bini ist eine Erwerb von sogenannten Metakompetenzen. Das
von einem Erwachsenen gespielte Therapiepuppe, die heißt, dass Kinder sich durch das Kombinieren von
sich in ihrer Rolle als gehörloses Schnupperkind den Sinneserfahrungen unbewusst ihre Lebensumwelt
Kindergarten anschaute. Therapiepuppe deshalb, weil aneignen. Durch das, was sie hören, sehen, fühlen
es mit dieser möglich ist, alle Finger zu bewegen und und spüren, entwickeln sie ihre Einstellungen, ihre
sie so in Gebärdensprache, der Muttersprache gehör- Haltung, ein Bild von sich selbst, vorausschauendes
loser Personen, kommunizieren zu lassen. Um die Denken und Handeln, sowie das Regulieren von Im-
Kinder aktiv miteinbeziehen zu können, erarbeiteten pulsen. Musizieren ist eine gemeinsame und unbe-
wir gemeinsam unser Geburtstagslied, um es Bini an kümmerte Tätigkeit. Dabei bilden sich einerseits viele
seinem Geburtstag vortragen zu können. Er habe ja, so wichtige Netzwerke im Gehirn, die andererseits wie-
erzählte er den Kindern, bislang noch nie ein Geburts- derum miteinander verknüpft werden können. Je mehr
tagslied gehört bzw. gesehen, das nur für ihn gesun- Sinneseindrücke kombiniert werden, desto besser
gen wurde und er wünsche es sich so sehr. Die Kinder und nachhaltiger die neuronalen Verknüpfungen im
waren sehr mitfühlend und motiviert, ihm diesen menschlichen Gehirn. Des Weiteren kommt es beim
Wunsch zu erfüllen und so wurde aus einzelnen Ge- Musizieren zum sogenannten „sozialen Resonanzphä-
bärden ein ganzes Lied. nomen“. Das heißt, dass ich mich als musizierende
Person in einem sozialen Umfeld bewege und handle
sowie umgekehrt (alle anderen musizierenden Per-
sonen agieren mit mir). Dabei kommt es zum Erwerb
sozialer Kompetenzen wie Rücksichtnahme, Einfüh-
lungsvermögen, Selbstdisziplin und Verantwortungs-
gefühl. Soziale Resonanzerfahrung ist ein wichtiges
Kriterium für die spätere Bereitschaft, gemeinsam mit
anderen nach Problemlösungen zu suchen.
8Gebärdensprache
Gebärdensprache ist eine vollwertige Sprache mit
eigenem Grammatiksystem. Das heißt, dass es sich
hierbei nicht um Deutsch handelt, das lediglich mit
Zeichen umgesetzt wird, sondern um eine Fremd
sprache zu Deutsch mit eigenen Regeln. Außerdem
gibt es weltweit nicht nur eine Gebärdensprache son-
dern in jedem Land eine eigene, auch mit Dialekten.
Das hat niemand so erfunden, vollwertige Sprachen
entstehen immer auf natürlich Weise im Laufe der
Zeit. Gebärdensprachen sind visuell-gestische Spra-
chen, das bedeutet, dass mit den Händen gesprochen
und mit den Augen „gehört“ wird. Die Österreichische
Gebärdensprache wurde 2005 als Minderheiten
sprache in Österreich offiziell anerkannt. In Öster-
reich leben ca. 80.000 gehörlose Menschen, die in
Gebärdensprache kommunizieren.
9Interview mit Kindern
vom Mittagstisch
Was gefällt euch beim Mittagstisch?
Mir gefällt das gemeinsame Essen am besten beim Mittagstisch im Elisabethinum.
Eva, Laurin, Zoe
Mir gefällt, dass alle zusammen sind!
Ronja
Es ist ruhig und lustig und ein gutes Essen.
Eliah
Es wäre toll für mich, wenn es öfter Milchreis geben würde.
Matteo
Beim Mittagessen in unserem Essraum gefallen mir die Bilder an der Wand am besten.
Julian
Beim Mittagstisch ist das Zusammen-Sitzen das Schönste.
Lucille
Was würdet ihr beim Mittagstisch gerne ändern?
Ich möchte nichts ändern – es ist eh alles super Eliah
Ich wünsche mir, dass der Koch für unser Essen weniger Salz verwendet. Laurin
Was ist Dein Lieblingsessen?
Pommes mit Würstel und Nudelsuppe mit Würstel! Eliah
Wackelpudding Ronja
Frittatensuppe Daisy
Knoblauchbrot Maya
Lasagne Lucille und Matteo
Putenfleisch mit Salat und Knoblauchbrot Eva
Fisch oder Fischsuppe Julian
Nudeln Laurin
10Portfolio-Gespräche
Entwicklungsgespräche im Dreieck
Pädagog/in
Kind Erziehungsberechtigte/r
Beim Portfoliogespräch steht die Kommunikation zwischen Pädagog/in, Erziehungs
berechtigten UND dem Kind im Mittelpunkt.
Das Portfolio des jeweiligen Kindes wird als Grundlage
dieser Form des Entwicklungsgespräches verwendet.
Dauer: 30 Minuten
Ablauf:
1. Gemeinsam mit dem Kind ein „Quiz“ für seine Erziehungsberechtigten erarbeiten!
2 Kind wählt seinen Sitzplatz beim Eintreffen von Mama und/oder Papa selbst!
3. Lösen des Rätsels !
4. Gemeinsames Anschauen und Besprechen der einzelnen Portfolioblätter!
5. Direktes Besprechen: Wie geht es dem Kind im Kindergarten und zu Hause?
Wie geht es den Eltern? Gibt es Anliegen?
6. Abschluss: Ausfüllen des Stärkenblattes, das Kind geht inzwischen ins Spiel über;
Übergangsritual: Übergabe des Stärkenblattes von den Eltern ans Kind!
11Kindergarten
trifft
Kindergarten
Die beiden Kindergärten des slw haben es geschafft,
sich bei einem ersten Treffen endlich kennenzulernen.
E N
ine Delegation des slw-Kindergartens Inns- ach einigen anschließenden Runden fangen
bruck machte sich mit den Öffis auf den Weg spielen und „Engele Engele flieeeeg“, ver-
nach Axams und schnupperte ein wenig Elisa- abschiedeten sich unsere Gäste mit einem
bethinumluft. Zu Beginn stärkten wir uns bei einem kleinen Mitbringsel für jedes Kind. Alle waren sich
gemeinsamen Indoor-Picknick und bauten anfängliche einig: Es bedarf dringend einer Wiederholung! Das
Unsicherheiten langsam, aber sicher, ab. Im Anschluss Fundament für einen Gegenbesuch wurde gelegt und
ging es schnurstracks nach Draußen, ab auf den die Erwachsenen haben bereits einen Termin fixiert.
Rodelhügel. Die Temperaturen waren nach der langen Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!
Kälteperiode wieder über dem Gefrierpunkt und ein
beträchtlicher Teil des Hügels war bereits aper... dies
hielt die Kinder aber nicht davon ab, nach Herzenslust
und auf unterschiedlichste Weise diesen zu erklim-
men und hinunterzukommen. Matschig war’s und so
manche Waschmaschine wird wohl ihres dazu bei
tragen haben, müssen aber wir hatten soooo viel Spaß,
es hat sich auf jeden Fall richtig gelohnt.
12Auf nach Jerusalem …
Palmprozession im
Elisabethinum
13Was wir
den Schulkindern
Liebe Schulkinder, wir vom Kindergarten wünschen euch für eure Schulzeit:
„Liebe Schulkin
der, hoffentlich
den Spruch ,Am merkt ihr euch
eisenscheiße‘ (l
acht).“ ihr in der
Zoe
„Ich bring euch die Wünsche, wenn
l.“ Lilly
Schule seid. Ich besuch euch einma
n.“ Alea
te Jau s e bekomme
e gu „Freunde“ Remaf
ass sie ein
„I wünsc h ihnen, d
„…lesen lernen
!“ Valentina V.
„…dass sie ein
en Traktor hat “
Niklas V.
Valentina
nd ein Buch.“
„Tasche u
14„I wünsch ihnen ga
nz viele Reifen.“ Ju
lian
n.“ Isabella
z viel Gutzln dri
a Tüte mit gan
„I wünsch ihnen
wünschen … „Freunde“ Leily
„… eine Ente“
Novalie
„…dass sie in der Schule ganz brav
zu den anderen ist “ Theresa
sche.“ Isabella
sc h eu ch viel viel Glück und viel Wün
„I wün
Matthias
indern? “
u den Schulk Isabella
s wünschst d
„Weihnachten „Isabella, wa
“ der),
Samira „Nix.“ d e n n d e m Raphael (Bru Matthias
hst d u
„Was wünsc ht? “ Isabella
ie Schule ge
wenn er in d t.“
s hab’ i gsag
„Nix… tschüs
„Hoffentlich könnt’s ihr turnen und müsst’s
nit immer sitzen. Sitzen ist doch fad.“ Zoe
„Hoffentlich könnt’s ih
r zu Fuß in die Schule
dann habt ihr frische Lu gehen,
ft und müsst nit spinne
(lacht) n.“
Zoe
.“ Simon
n gut
es dir Weihnachte
ch geht
„Hoffentli
„Die Rivin isch
sc hian.“ Morit z
Julian
Schule.“
„Viel Spaß in der
„…dass sie Weihnachten hat und eine Ente“ Elena
„Ohne Kindergarten und Schule ist es doch fad.“ Lilly :
„Stimmt, da muss ma die ganze Zeit daheim bleiben „…gute Weihnachten“
ohne Mama. Des isch fad, wenn ma die ganze Zeit bei Leonie
der Mama zuschauen muss, wenn sie arbeitet.“ Zoe
15Spielen, spielen,
spielen
Kinder im freien Spiel
1617
BESK/BESK Daz
Unter BESK versteht man einen standardisierten Beobachtungsbogen zur Sprachstands-
erhebung im Kindergarten für Kinder von 3,5 bis 6 Jahren, BESKDaz ist der Beobachtungs-
bogen für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache. Ziel dieser Sprachstandserhebung ist es,
flächendeckend den Sprachförderbedarf von Kindern vor dem Schuleintritt zu erfassen.
I
m Beobachtungszeitraum von November 2016 bis „Die Sprachstandsfeststellung überprüft die sprach
Feber 2017 haben wir Angebote zur Feststellung lichen Kompetenzen zu einem bestimmten Zeitpunkt.
des Sprachstands durchgeführt. Dies geschieht Unter sprachlichen Kompetenzen wird dabei die Fähig-
gezielt in Alltagstätigkeiten und in verschiedenen keit verstanden, über die sprachlichen Mittel produktiv
Spielangeboten (wie z.B. Zuordnungsspielen von (aktiv) und rezeptiv (Sprachverständnis) zu verfügen
Begriff-Oberbegriff) sowie im Dramatisieren und und sie der Kommunikationssituation angemessen
Nacherzählen von Bilderbüchern. Im Kindergarten verwenden zu können. Sprachkompetenz besteht aus
Dorfpavillon war auch Bär Mischa – den die Kinder einem Fächer an sprachlichen Qualifikationen und glie-
schon vom Adventtheater kannten – immer wieder dert sich in die fünf Bereiche Phonologie, Morphologie,
dabei: Er spielte mit den Kindern ein Tischtheater zu Syntax, Lexikon/Semantik und Pragmatik/Diskurs.“
den Raumbegriffen (oben, unten, davor, dahinter, zwi- (aus: https://www.bifie.at/buch/908/1; 7.2.2017)
schen, neben) und erfragte mit ihnen Eigenschaften
von Gegenständen (rau, glatt, groß, klein, hart, weich,
gerade, schief, voll, leer). Nacherzählt und dramatisiert
haben wir das Märchen Rotkäppchen. Im Beobach-
tungszeitraum wird vermehrt ein Augenmerk auf die
sprachliche Entwicklung der Kinder gelegt, wobei die
Beobachtung keineswegs im Feber endet – wir haben
die ganzheitliche Entwicklung eurer Kinder (und
somit auch die sprachliche Entwicklung) das ganze
Kindergartenjahr über im Blick. Kommunikation und
sprachliche Förderung geschieht hauptsächlich im
Alltag und wird von uns auch durch Bilderbücher,
Theater, Rollenspiele, Lieder, Fingerspiele und Bewe-
gung unterstützt. Sprache braucht Bewegung, vielfäl-
tige Sinneseindrücke und Wiederholungen – wie bei-
spielsweise eine Geschichte öfters
vorlesen, ein Lied täglich singen.
Wichtig ist uns auch Gesprächs-
anlässe wahrzunehmen und euren
Kindern Raum zum Erzählen von
Erlebtem zu geben – dafür bieten
sich Situationen im Freispiel und
auch Erzählrunden im Morgen-
kreis an.
18Büchereibesuch
Kindergarten Dorfpavillon
A m 25.11. und am 2.12. wurden wir vom Kindergar-
ten Dorfpavillon in die Bücherei eingeladen. Das
waren spannende Tage für die Kinder der roten und
der grünen Gruppe. Bei dem ersten Besuch hörten die
Kinder das Märchen Rotkäppchen (Belina las vor und
Notburga zeigte uns tolle Bilder dazu). Danach durf-
ten wir die Geschichte nachspielen, und es gab eine
leckere Rotkäppchenjause als Picknick. Das Märchen
Rotkäppchen war auch noch nach dem Büchereibesuch
im Kindergarten Dorfpavillon präsent. Es entstanden
tolle Rollenspiele, und es gab sogar eine Theaterauf-
führung. Beim zweiten Mal wurde das Buch „Mutig,
traurig, trotzig, froh“ (Autor: Regina Schwarz)
anhand von verschiedenen Stofftieren vorgestellt. An-
schließend hatten die Kinder Zeit, um es sich in der
Leseecke gemütlich zu machen und verschiedenste
Bilderbücher anzuschauen. Zum Schluss liehen wir
noch Bücher für den Kindergarten aus.
19Der Fasching ist lustig
I
m Kindergarten Dorfpavillon liefen die Faschings-
vorbereitungen auf Hochtouren: Täglich durften
sich die Kinder schminken lassen, selbst vor dem
Spiegel schminken und verkleiden. Eine Woche lang
stand dann ganz im Zeichen der Axamer Fasnacht:
Verena hat uns täglich im Morgenkreis Laniger vorge-
stellt: So lernten wir den Unterschied zwischen Nadl
und Hexe kennen, fanden heraus wie ein boarisches
Paarl, ein Pujazzl, ein Flitscheler und ein Wampeler
aussehen. Die Kinder durften alles angreifen und
selbst anprobieren. Auch zum Kosten gab es etwas: die
Lanigerbrezenjause schmeckte. In der Scheune haben
wir sogar gesehen, wie die Wampeler ausgestopft
werden.
Z um krönenden Abschluss der Faschingszeit fand
schließlich die Faschingsfeier gemeinsam mit
Eltern und Kindern statt. Dabei haben einige Mütter
und Väter Stationen übernommen und/oder Essen fürs
Buffet mitgebracht. So gab es Topfklopfen, Eierlauf,
eine Schminkstation und eine Fotostation, bei der
Sofortbildfamilien – und teamfotos und digitale Fotos
gemacht wurden. Wir möchten uns auf diesem Weg
herzlich bei allen Familien für ihren Beitrag zum ge-
lungenen Fest bedanken.
20Möbel, Gegenstände
aus vergangener Zeit
Der Charme, die Faszination alter Gegenstände, die kleinen Details aus früheren Zeiten
fangen klein an.
E ine alte Kaffeemühle, eine alte Getreidemühle,
eine Getreidequetsche mit Handbetrieb zum Kur-
beln, eine mechanische Schreibmaschine begeistern
und faszinieren die Kinder.
Mit einem Griffel auf einer Schiefertafel zu schreiben,
lernen wie vor langer Zeit.
Mit Interesse und Neugierde verfolgen die Kinder
die Erzählungen der Erwachsenen, ein kleines Stück
Geschichte von Gegenständen, die schon jemand be-
sessen hat und die nicht zu verwechseln sind.
Ein Fundus aus dem Keller, ein alter schön gekleideter
Biedermeier-Lesestuhl schmückt unsere Leseecke. Ein
schöner alter Stuhl, sehr gut erhalten, aus den 70iger
Jahren wurde uns günstig überlassen. Die Kinder
lieben die Schönheiten alter Zeiten.
Sie kuscheln sich hinein und genießen so manches
Buch, Geschichten und Erzählungen.
Die Menschen, die uns ihre Möbel, Gegenstände in Alte, gebrauchte Gegenstände, Möbel aus vergange-
einem guten Zustand aus den unterschied lichsten nen Zeiten und neue Wohnobjekte, eine Kombination
Gründen überlassen, knüpfen of einen Teil ihrer verleihen das gewisse Etwas.
Lebensgeschichte an das Stück. Ein kleines Stück Geschichte mit großer Wirkung.
Ein alte Zirbenstube wurde in Fügen aus dem ehema-
ligen Wohnheim der Bubenburg mit sehr viel Sorgfalt
ausgebaut und im Elisabethinum zwischen gelagert.
Sie wird einen Platz in unserem neuen Kindergarten
einnehmen.
21Fakten und Zahlen
Der neue Kindergarten Elisabethinum
Axams
Platz für 129 Kinder
Kinder im Alter von 18 Monate bis zum vollendeten 6. Lebensjahr
ca. 45 Sitzungen mit Architekten und Vertreter der Gemeinde Axams
Wieviele Türen hat der neue Kindergarten im Haus? Ich hab schon gezählt – es sind 42 !
22un g
e Eröffn
Feierlich ar tens
n e u e n Kinderg
de s 2017
am 27. 8.
23Danke!
Alles befand sich im Wandel der Zeit
drum war das slw für zwei neue Kindergartengruppen bereit.
Die rote und die grüne Gruppe kamen dazu,
mit den Schlümpfen waren es nun drei, Juhuu!
Aber damit war es noch lange nicht getan,
die Bauarbeiten für den großen Kindergarten fingen an.
Die Bagger sie rollten, der Beton floss im Nu
und schon war die Grube auch wieder zu.
Mittlerweile steht es nun da in ganzer Pracht –
das Kindergartengebäude, wer hätte das gedacht.
Die letzten Jahre haben gezeigt,
das Lachen im Elisabethinum-Kindergarten macht sich immer schnell breit.
Mit viel Herzblut und Engagement kriegen sie immer alles hin,
das motivierte und tolle Kindergartenteam.
Drum möchten wir noch einmal laut „DANKE“ sagen
und euch hochleben lassen an den letzten Tagen.
Elternbeirat Kindergarten Elisabethinum
Elternbeirat Dorfpavillon
24„Was Kinder stark macht“
Wie können wir unsere Kinder für das Leben stärken?
Gemeinsam mit dem Elternbeirat vom Kindergarten Wir erkennen, dass es kein Patentrezept in der Er-
Dorfpavillon und dem Kindergarten im Elisabethinum ziehung mit unseren Kindern gibt, und dass Fehler-
haben wir uns entschieden, mit der Elternbildung freundlichkeit im Alltag viel Erleichterung bringt.
Tirol einen Vortrag zu diesem Thema anzubieten. Vertrauen und Zutrauen fällt uns Erwachsenen nicht
leicht, und doch sind diese Haltungen unabdingbar,
Wir wollen alle das Beste für unsere Kinder. Wir damit die Persönlichkeit des Kindes sich entfalten und
wollen, dass sie erfolgreich sind und wollen auf entwickeln kann.
sie stolz sein können. Aber vor allem wollen wir
glückliche, starke und selbstbewusste Kinder. Die
Referentin, Mag Robin Menges, Klinische- und Ge-
sundheitspsychologin, findet anhand „starker“ Persön-
lichkeiten wie z.B. Asterix und Obelix, Wickie, Pippi Wir waren neugierig auf die Antworten der Kinder,
Langstrumpf, Ronja Räubertochter usw. Parallelen zur was sie glauben, was sie brauchen um „stark“ zu
Welt des Kindes. sein und zu werden. Hier ein paar ihrer Gedanken:
Weiters geht sie auf Fragen ein wie:
• Wo brauchen Kinder Freiraum? Bewegung:
• Wie brauchen sie Grenzen? • Sport (Luis)
• In welchen Bereichen Unterstützung und wo müssen • Turnen gehen (Samira)
sie ihre eigenen Fehler und Erfahrungen machen • Liegestütz mach i und i kann
dürfen? Mullkübel tragen (Noah)
• trainieren (Theresa P.)
Essen:
• Essen, am liebsten Spinatknödel, Karotten-
Apfel-Salat und Gurkensalat, ich kann ein
schweres Duplo-Lego aufbauen, auch mit
Vorlage (Simon)
• Laster essen (Linus)
• Spinatknödel essen (Lilo)
• Schlutzis (= Schlutzkrapfen) essen (Theresa E.)
• Kräuterknödel essen (Novalie)
• Hühnerflügel essen (Elena)
• Fleischgaberl (=Würstel) essen (Samira)
25Kinder haben Rechte,
Kinder brauchen Schutz
Mein Körper gehört mir (Lied)
Mein Körper springt lustig umher,
fliegt durch die Luft, denn das ist nicht schwer.
Dein Körper ist auch einmal still,
unser Körper macht was immer er will.
Refrain:
Mein Körper der gehört mir allein,
du bestimmst über Dein und ich über Mein.
Wenn ich berührt werde, weiß ich wie’s mir geht.
Mein Gefühl, das ist echt, mein Gefühl hat immer Recht.
Nein zu sagen, stark zu bleiben, ist oft sehr schwer,
doch ein Nein-Gefühl sagt mir, ich will das nicht mehr.
Schlag’ mich nicht und tritt mich nicht und
schubs mich auch nicht weg,
umarm’ mich nicht zu streng, denn das ist mir zu eng.
Ich habe mich von Kopf bis Fuß sehr gern!
Ich gebe auf mich acht, ich bin mein eig’ner Stern.
26Qigong für „Erzieherinnen“
© Renate Alf
27Wir freuen uns auf euch!
Das Team des „Kindergarten Elisabethinum Axams“ ist komplett. Am 10. Juli öffnet der neue Kindergarten seine Türen.
Willkommen, Kinder!
28Sie können auch lesen