Medienentwicklungsplan der Erich Kästner Schule

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Medienentwicklungsplan der Erich Kästner Schule
Medienentwicklungsplan
                der Erich Kästner Schule

                     Erich Kästner Grund- und Werkrealschule

                                     Hebelstraße 1

                                     76790 Kronau

                                www.eks-kronau.de

Ansprechpartner Schule: Patric Heiler (Rektor), Bettina Hund (Konrektorin), Sven Crusen
(Sys. Admin + MMB), (Stand: Sep. 2020)

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Medienentwicklungsplan der Erich Kästner Schule
Inhaltsverzeichnis:
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1. Präambel                                                         3

2. Medienbildung und Computereinsatz an unserer Grundschule         4

       3.1 Bedeutungen von digitalen Medien beim Lernen
       3.2 Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation

3. Digitale Medien im Unterricht

       3.1. Ziele des Einsatzes von Medien und die Umsetzung        5
               an der Erich Kästner Schule
       3.2. Mediencurriculum der Erich Kästner Schule               5
               Klasse 1 und 2                                       6-8
               Klasse 3 und 4                                       8 - 10
               Informationen für Eltern                             10

4. Medienbildungspläne in den einzelnen Fächern und Klassenstufen   11
   Gesonderte Anlage

5. Planung – Umsetzung – Sicherung des Ausstattungskonzepts         12-13

6. Aufgaben und Verantwortlichkeiten                                14

7. Fortbildungskonzeption zur Medienbildung                         15 - 16

8. Sicherung der Nachhaltigkeit durch Evaluation                    16

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Medienentwicklungsplan der Erich Kästner Schule
1. Präambel
Grundgedanken und medienpädagogische Zielsetzungen

Wir leben in einer sich immer schneller und stärker digitalisierenden Welt. Die neuen Medien
finden in allen Bereichen Einzug. Die Informationsbeschaffung hat sich stark geändert. Wo
früher Bücher gelesen wurden, wird heute „gegoogelt“. Informationen werden heute nicht
einfach nur in Büchern angelesen sondern im Internet recherchiert und auch hinterfragt.

Die Kommunikation hat sich vom Briefverkehr auf die schnelleren digitalen Möglichkeiten
verlagert. Es wird heutzutage digital signiert, geschrieben und produziert. Das Verfassen von
Texten funktioniert nach einem völlig neuen Prinzip. Texte können im Nachhinein bearbeitet
werden und müssen nicht entsorgt werden wenn der verfasste Text nicht dem gewünschten
Ziel entspricht und die Digitalisierung schreitet immer schneller und weiter voran.

Das Leben unserer SuS wird durch die neuen Medien geprägt. Dies bringt nicht nur Vorteile
sondern auch Gefahren und Probleme mit sich. Wenn also die Lehrkräfte unseres Landes
weiterhin schülernah unterrichten sollen, müssen sich die Schulen den neuen Medien
gegenüber öffnen und diese für Schüler wie auch Lehrer bereitstellen. Hinzu kommt, dass
die Wirtschaft und auch der neue Bildungsplan eine hohe Medienkompetenz unserer SuS
fordert. Und wer die neuesten Entwicklungen verfolgt und bedenkt, dass wir die SuS, die wir
jetzt für die Zukunft rüsten wollen, in eine höchst wahrscheinlich noch stärker von digitalen
Medien bestimmte Arbeitswelt entlassen möchten, dem muss klar sein, dass eine hohe
Medienkompetenz ein Muss für die heutige Jugend ist und das nicht nur in der Arbeitswelt.

Auch im Privatleben haben Medien einen starken Einfluss auf unsere Kinder und
Jugendlichen. Wer hier nicht Sinnvoll filtern kann, wird schnell überfordert sein. Unsere
Aufgabe ist es also nicht nur den Kindern und Jugendlichen beizubringen wie man die neuen
Medien nutzt, sondern auch welche Gefahren und Chancen sie bergen. Wir sind der
Überzeugung, dass unsere SuS das Rüstzeug brauchen um sich mit den Medien
mitentwickeln zu können und auch mit Neuerungen umgehen zu wissen. Sie benötigen also
Schlüsselqualifikationen die es ihnen ermöglichen mit den aktuellen Entwicklungen
umzugehen und auch die Fähigkeit, sich zukünftige Änderungen der Medienwelt selbst zu
erschließen und anzueignen.

Aus diesem Grund hat sich die Erich Kästner Schule im Primarbereich bereits im Jahr 2015
ein Mediencurriculum erstellt, welches jeder Zeit den aktuellen Veränderungen angepasst
und weitergeführt wird.

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2. Medienbildung und Computereinsatz an unserer Grundschule

Medien prägen unser Leben und die Mediennutzung hat sich in den letzten Jahren neben
Lesen und Schreiben als wichtige Kulturtechnik etabliert. Diese Entwicklung wird sich
fortsetzen und in den nächsten Jahren verstärken.
Die mediale Alltagserfahrung der Kinder muss früh genutzt und thematisiert werden und darf
nicht erst in der Sekundarstufe thematisiert werden. Aus diesem Grund ist es eine wichtige
Aufgabe bereits in der Grundschule, die Medienkompetenz der Schüler aufzubauen.

3.1 Bedeutungen von digitalen Medien beim Lernen

   Kinder sind sehr motiviert, wenn sie mit digitalen Medien arbeiten
   Kinder arbeiten meist sehr konzentriert mit dem Computer
   Kinder arbeiten in ihrem Lerntempo und individuellem Schwierigkeitsgrad, verbessert
    somit die Individualität und die Selbststeuerung
   Sie bekommen direkt Feedback über den Lernerfolg und können die Fehler selbst
    korrigieren
   Erfolgskontrolle ist gesichert und vom Lehrer unabhängig
   Lernen am Computer ist interaktiv, alle Lernkanäle können aktiviert werden (hören,
    sehen, handeln)

3.2. Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation

Ein frühes Auseinandersetzen mit Nutzung und Inhalt digitaler Medien entwickelt die
Medienkompetenz der Schüler und ist Teil einer selbstbestimmten Verbraucherbildung.
Durch das Internet steht uns eine unglaubliche Vielzahl von Informationen zur Verfügung.
Wir haben die Möglichkeit mit Menschen auf dem gesamten Erdball zu kommunizieren,
unabhängig von Raum und Zeit. Sich in dieser Welt zurechtzufinden, die Möglichkeiten zu
nutzen, aber auch die Gefahren zu erkennen, erfordert eine Medienkompetenz, die weit
mehr bedeutet als das Erlernen bestimmter Computerprogramme oder die Fähigkeit im
Internet zu navigieren. Das Ziel der Schule muss sein, durch Bausteine der Medienbildung
Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg zu begleiten und zu unterstützen.
Medienkompetenz ist:
      die Vermittlung von WISSEN (Kenntnisse von Anwendungsprogrammen)
      das ANWENDEN (Nutzung der Medien, der Umgang, das sich Informieren und
        Recherchieren)
      das REFLEKTIEREN (Nachdenken über eigene Mediennutzung, des
        Medienkonsums, das Erkennen von Manipulations- und Missbrauchsmöglichkeiten)

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3. Digitale Medien im Unterricht

An der Erich Kästner Schule setzen wir stark auf mobile Endgeräte (Tablets) für das Lernen
mit Medien im Klassenzimmer, um situativ ohne Zeitaufwand den produktiven und
kooperativen Lernprozess aktivieren zu können. Die Mobilität von Tablets ermöglicht deren
Einsatz in diversen Lernumgebungen und Szenarien und unterstützt dadurch auch in
besonderer Weise die inklusiv beschulten SuS mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen.
Einbinden von Fotos und Audioaufnahmen sind direkt am Gerät möglich und können von
den Schülern dadurch besser genutzt werden.
Zum Austausch und gemeinsamen Arbeiten, zur besseren Anschaulichkeit und für erste
Schritte im Bereich Präsentation stehen den Klassen momentan noch mobile Beamer zur
Verfügung. So können erarbeitete Inhalte der Kleingruppen jederzeit wieder aufgerufen und
weiterbearbeitet werden.

3.1. Ziele des Einsatzes von Medien und die Umsetzung an der Erich Kästner Schule:

Übergeordnete Ziele:
Die SuS sollen...

      den Umgang mit dem digitalen Medium Tablet und PC erlernen
      traditionelle Kulturtechniken sind – mit Unterstützung digitaler Medien – am Ende der
       Grundschulzeit bei jedem Kind eingeübt.
      dafür sensibilisiert werden, wie sie digitale Medien nutzen
      kritisch hinterfragen, welche Informationen sie erhalten
      digitale Geräte und Programme kompetent und reflektiert zum Lernen in und
       außerhalb der Schule nutzen können.
      über Urheberrecht und Datenschutz informiert werden.

3.2 Mediencurriculum der Erich Kästner Schule

Das Mediencurriculum basiert auf fachlichen und inhaltsbezogenen Kompetenzen, die am
Ende der jeweiligen Klassenstufe (1/2 und 3/4) erreicht werden sollten. Diese werden
fächerintegrativ und spiralcurricular angelegt. Die Kompetenzen werden ab Klasse 1 in
sinnvollen Schritten aufgebaut und dann über die Grundschulzeit fortgeführt und erweitert.
Die verschiedenen Fächer werden in die Medienbildung eingebunden und setzen eigene
Schwerpunkte.

Klasse 1 und 2:
 Erste Computerkenntnisse: SuS kennen die wesentlichen Begriffe der Bestandteile des
   Tablets (Home Button, Touchscreen, Apps)
 Sachgerechter Umgang mit dem Computer im Unterricht: Verhalten im Umgang mit den
   Tablets (nicht rennen, mit beiden Händen tragen etc. -> Regeln auf einem Plakat
   erstellen!)
 Die Bildschirmoberfläche und seine Struktur: SuS kennen die Bedeutung der Desktop-
   Symbole: Textverarbeitung, Mal- und Zeichenprogramm, Lernprogramm, Internetbrowser
 Umgang mit Touchscreen: SuS beherrschen das Öffnen und Schließen der Programme
   (Doppelklick auf Programmicons, Nutzung des Homebuttons, ausstreichen der
   geöffneten Apps)

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   Das Internet/schulische Nutzungsart:

    a) Homepages betrachten: z.B. Schulhomepage www.eks-kronau.de
    b) Informationsbereitstellung (Kindersuchmaschinen vorstellen) z.B. www.fragfinn.de
    www.helles-koepfchen.de , www.geolino.de
    c) Onlineportale: www.mathe-im-netz.de, www.schlag-auf-schau-nach.de
    (Wörterbucharbeit, Übungen zum ABC), www.mathetiger.de/uebungshefte,
    www.antolin.de, www.grundschuldiagnose.de

Einsatz von Lernprogrammen und Lernsoftware: SuS können Lernprogramme bedienen und
nutzen sie angemessen. Im Vordergrund steht das spielerische Lernen in Form von
Lernprogrammen und Filmen.

                 Folgende Apps stehen für 1./2. Klasse zur Verfügung:

                   Käpten Sharky            Erstes Zählen
                   Vorschule                Buchstaben Bildern zuordnen
                                            Farben auf Englisch

                   Schreiben 1              Anlaute erkennen und zuordnen
                                            Schreibweise einfacher Wörter

                   Tiere                    Rechnen im ZR bis 10: Malen nach Zahlen

                   Blitzrechnen 1     Rechnen im ZR bis 20:
                                          Aufgaben zur Zahlen- und
                                            Mengenerfassung
                                          Zahlreihe bis 20
                                          Zerlegen
                                          Verdoppeln & Halbieren
                   Zahlenzorro +/-        Plus
                                      Rechnen   im&ZR
                                                    Minusaufgaben
                                                       bis 10 bzw. 20im(einstellbar!)
                                                                         ZR 20
                                          Zahlen sortieren (Unterwasser)
                                          Plus-Aufgaben sortieren (Weltraum)
                                          Minus-Aufgaben sortieren (Blumenwiese)
                                          Plus- und Minus-Aufgaben sortieren
                   Schubitrix               (Zirkus)
                                      Dreieck-Domino-Lernspaß     zu den Themen:
                                          Logik
                                          Mathe
                                          Sprache
                                      Jeweils in 3 unterschiedlichen
                                      Schwierigkeitsstufen

                                             6
AB Mathe             Rechnen im ZR bis 100
                     Einmaleins-Reihen

Zahlenzorro      Einmaleins: Mal und Geteilt
1x1                  Gewünschte Einmaleins-Reihe üben
                     Quadratzahlen
                     Einmaleinsmix

Einmaleins           Einmaleins
                     Üben einzelner 1x1 Reihen möglich, in
                      Einstellungen einstellbar

Zahlenzorro      Uhrzeiten
Uhrzeiten            Zeitraum 1-12 Uhr oder Zeitraum 1-24 Uhr
                       einstellbar
                     Volle Stunden
                     Halbe und viertel Stunden
                     Stunden und Minuten
                     Uhr stellen
                     Zeit ablesen
                     Wie viel Zeit ist vergangen?
                     Wie spät ist es dann?
Blitzrechnen 2       Zahlenraum bis 100
                     Anzahlerfassung
                     Hunderterfeld
                     Ergänzen zum Zehner und bis 100
                     Verdoppeln und Halbieren
                     Einfache Minus- und Plusaufgaben
                       rechnen
                     Zehnerzahlen zerlegen
Antolin 1/2          Einmaleins
                 7 Lesespiele zur Steigerung der Lesefertigkeit:
                     Punkte jagen
                     Blitzwörter
                     Wortpaare
                     Wortgitter
                     Bücherwurm
                     Bildersuche
                     Ballonspiel
Book Creator         Eigene ibooks auf dem ipad erstellen
                     Fotos einfügen
                     Texte/eigene Zeichnungen einfügen
                     Sprachaufnahmen einfügen

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Deutsch für            Vokabeln in Deutsch, Arabisch & Persisch
                  Flüchtlinge            Audio-Wiedergabe
                                         Themenbereich: Farben, Zahlen, Essen,
                                          Tiere, formen, Transportmittel, Körperteile,
                                          Weihnachten, Bekleidung
                  Hallo! Phase 6         Sprachtrainer zum Aufbau eines
                  Deutsch Kinder          Grundwortschatzes Deutsch
                                         Übungen mit Bild & Ton
                                         Wort-Bildzuordnungen
                                         Hörverständnis
                                         Schreiben lernen
                                        
Klasse 3 und 4:
   Weiterführung der Lernziele aus Klasse 1 und 2.
 Die Bildschirmoberfläche und seine Struktur: SuS kennen die Bedeutung der Desktop-
   Symbole: Textverarbeitung, Mal- und Zeichenprogramm, Lernprogramm, Internetbrowser
 Mit dem Computer schreiben: Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Schriftgröße,
   Eingabetaste, löschen, entfernen, Text hervorheben: fett, kursiv, unterstrichen
 Dateien speichern, Dateien öffnen, Dateien ausdrucken
 Zu bestimmten Themen im Internet recherchieren (Suchmaschinen: www.blindekuh.de
   www.klexikon.zum.de, www.frag-finn.de )
 ab der dritten Klasse wird die Recherche von Informationen im Internet mit der
   Kindersuchmaschine regelmäßig trainiert. Die Kinder erstellen mittels der App Book
   Creator oder Keynote (->Power Point mit seinen vielen Funktionen würde Drittklässler
   überfordern) auch digitale Referate, die sie dann über den Beamer/Smart TV der Klasse
   präsentieren. Fotos, Videos, Tonaufnahmen und Texte können so bereits von
   Drittklässlern anschaulich zusammengestellt und präsentiert werden.
       o Kleine Filme drehen z.B. mit „Spark Video“, oder „Movie Maker“
       o Audiobeiträge, Interviews aufzeichnen z.B. mit „Spark Video“
       o Trickfilme erstellen z.B. mit „Lego Movie“, „Stop Motion“
       o Onlineportale:
           a) www.pedalpiraten.de (HP rund um das Thema Fahrradfahren),
           b) www.mathe-im-netz.de,
           c) www.der-stundenplan.de
           d) www.schlag-auf-schau-nach.de
           e) www.mathetiger.de/uebungshefte
           f) www.rondoweb.de (interaktiver Musiklehrgang)
 Reflektieren der eigenen Mediennutzung (z.B. Führen eines Medientagebuchs: welche
   digitalen Medien werden täglich wie lange genutzt?)
 Ebenso wird die Grundlage gelegt, verantwortungsvoll und reflektiert das Internet zu
   nutzen und die Möglichkeiten digitaler Kommunikation kritisch zu hinterfragen. Hierzu
   gehören auch erste Überlegungen zu Datenschutz, Urheberrecht sowie das Aufzeigen
   von Chancen und Gefahren des Internets.
 Internetführerschein:       www.internet-abc.de/kinder/lernen-schule/surfschein/ oder:
   kostenloser Surfschein der „Frag Finn“ App inkl. einzelner Lernmodule
 Zusätzlich möchten wir ab Klasse 3 + 4 in das einfache Programmierern einsteigen, dies
   erfolgt zum einen im Unterricht, zum anderen soll ein dauerhaftes Wahlpflichtangebot
   zum Thema Programmieren und Codieren im Ganztagesbereich eingerichtet werden.

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Folgende Apps stehen für Klasse 3 und 4 zusätzlich zur Verfügung:

      Pages                 Textverarbeitungs-App
                            Berichte & Dokumente erstellen mit
                             Texten, Bildern, Formen

      Garage Band           Sammlung von Touch-Instrumenten, z.B.
                             Keyboard, Gitarre, Drums, E-Gitarre etc.
                            Mobiles Aufnahmestudio eigener Musik
                            Keine Vorkenntnisse, wie man ein
                             Instrument spielt, erforderlich
      My popplet            Mindmaps erstellen
                            Fakten, Gedanken, Bilder zu Themen
                             sammeln

      Spark Video           App zur Erstellung von Videos
                            Kombinieren von Clips, Fotos und
                             Symbolen zu einem Video
                            Textüberlagerung von Inhalten möglich
                            Musikuntermalung möglich
                            Eigene Audioaufnahmen möglich
      Keynote               App zur Erstellung von Präsentationen
                            Zusammenarbeit in Echtzeit
                            Musikuntermalung möglich

      iMovie                App zur Erstellung von Videos und Trailer
                            Erstellung von Erklärvideos

      StopMotion            Apps zur Erstellung von kleinen
                             Trickfilmen

      Mimo                  Apps zum Programmieren und Codieren
      Swift
      Playground

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Generell richtet sich unser Mediencurriculum nach dem SAMR-Modell:

Das SAMR Modell verdeutlicht in vier Stufen, in welcher Weise und in welchem Ausmaß
digitale Medien im Unterricht den Lehr- und Lernprozess bereichern (Verbesserung: Stufe S
und A) bzw. verändern (Transformation: Stufe M und R). Es stellt Lehrern vier Stufen zur
Verfügung, um zu erkennen, inwieweit Schüler aktiv mit digitalen Medien arbeiten, wie hoch
der Grad der Eigenständigkeit und Kreativität ist, während sie etwa Apps, Geräte,
Internetinhalte nutzen. Mittlerweile wurde das Modell auch auf Blooms Taxonomiestufen
angewandt.

Infomaterial für die Eltern/Lehrer:
Uns ist es ein zentrales Anliegen, dass auch die Erziehungsberechtigten adäquat informiert
werden, dies geschieht mit Hilfe von jährlichen Informationsveranstaltungen, im Zuge von
Klassenpflegschaftssitzungen, innerhalb der Elternbeiratssitzungen und auf unserer
homepage unter www.eks-kronau.de, sowie über Handreichungen und über HP-
Empfehlungen wie z.B. der Broschüre „Medien-aber sicher“ vom Landesmedienzetrum:
www.lmz-bw.de/elternratgeber.html, www.klicksafe.de, https://www.internet-abc.de/
diese HP bietet wertvolle Tipps, wie man Kinder im Internet begleitet, welche Schwierigkeiten
auf dem Weg warten und wie diese umgangen werden können. Vielfältige Materialien
können auf dieser HP bestellt werden bzw. stehen als Download bereit, auch für die
Elternarbeit. www.flimmo.tv

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4      Medienbildungspläne in den Fächern der Klassen 1 bis 4
       (siehe Anhang MEP-Fächer.zip)

Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht bzw. der fachspezifische Einsatz wird im
Medienentwicklungsplan (Version 2.2019) erläutert. Hierbei wird jedes Fach und die
entsprechenden Klassenstufen genau beschrieben.

                             MEP-Fächer.zip

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5.     Planung – Umsetzung – Sicherung des Ausstattungskonzepts

Folgende Schritte zur Planung, Umsetzung und Sicherung des Ausstattungskonzepts
wurden bereits umgesetzt, eingeleitet oder sind angedacht

1. Infrastruktur

1.1 Verkabelung:
2019 - 2022
     Eine strukturierte Verkabelung des gesamten Schulgebäudes
     Mindestens eine Netzwerkdosen in jedem Unterrichtsraum
     Eine entsprechende Stromversorgung dieser Räume

1.2 Internetanbindung:
bis 2021
     Eine leistungsfähige Internetverbindung mit mindestens 1000 Mbit/s (Ziel:
        Breitbandanschluss der Grundschule) wird verlegt.
     Ausbau eines Flächendeckenden WLAN-Netzwerkes in allen Gebäuden.
        (abschaltbar)

1.3 Server:
2018
     Schulserver      der   den   definierten    Hardwareanforderungen   entspricht   wurde
       aktualisiert.

2. Endgeräte

2.1 Computerarbeitsplätze für Schüler:
seit 2016
     Kontinuierliche Aufstockung von I-Pads für Schüler/innen und Lehrkräfte
       Momentaner Bestand: 35 I-Pads

seit 2018
     18 Computerarbeitsplätze im Computerraum wurden erneuert inkl. Drucker und
       Präsentationsmedium

ab 2019 bis 2022
    Computerarbeitsplätze für Schüler/innen werden in den Lernateliers eingerichtet, in
      Medienecken mit mindestens 2 Desktop-PCs oder Laptops.
    Zusätzlich zu den 27 Schülertablets werden 15 neue Tablets in den Bestand
      aufgenommen, um zwei vollständige Klassensätze zu haben. (eventuell über
      Leasing)

2.2 Computerarbeitsplätze für Lehrkräfte:
Ab 2019 bis 2020
     Aufgrund der Umstellung zur Ganztagsgrundschule in Wahlform im Schuljahr
      2017/18 wurde ein neues Raumkonzept entwickelt, dies sieht ein gesondertes
      Lehrerarbeitszimmer vor.
     Zusätzlich zu den Lehrertablets werden hier Lehrerarbeitsplätze mit entsprechender
      Hardware. eingerichtet (mindestens ein Endgerät - Laptop für 5 Lehrer + 2
      Multifunktionsgeräte)

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2.3 Geräte zur Projektion:
ab 2019 - 2022
     Installation digitaler Präsentationsmöglichkeiten in allen Klassenzimmern. Die Erich
       Kästner Schule hat sich mit dem Schulträger auf Smart-TVs min.65Zoll geeinigt, da
       diese Geräte optimal die Gesamtkonzeption und das Mediencurriculum ergänzen.
     Erweiterung des Apple-TV Bestands – ein Gerät pro Smart TV zur Übertragung von
       Tablet auf TV

2.4 Drucker + Kopierer:
seit 2014 - 2022
     Drei netzwerkfähige Multifunktionsgeräte (drucken, kopieren, scannen, faxen mit
       USB-Schnittstelle für das Drucken ohne Netzwerk) bereits vorhanden. Zusätzlich
       werden 4 Air Print Drucker im Haus verteilt, sodass die SuS Zugang zu den Geräten
       haben
     Die Kopiergeräte sind bereits ins Netzwerk integriert und können ebenfalls von den
       Mitarbeitern an der Erich Kästner Schule uneingeschränkt genutzt werden. Eine
       Anschaffung eines netzwerkfähigen Farbkopierers wird angestrebt, um auch
       Farbausdrucke in DinA3 Format zu ermöglichen.

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6.     Aufgaben und Verantwortlichkeiten
Diese Tabelle dient der besseren Übersicht der Aufgabenverteilung mit den jeweiligen
Ansprechpersonen.

     1. Zuständigkeiten innerhalb der Schule
Aufgaben                                      Verantwortliche Person und Funktion
Organisation Raum- bzw.                       S. Crusen Sys. Admin
Gerätebuchung
Fortbildungsorganisation                      B. Hund, Konrektorin +
                                              Fortbildungsbeauftragte
Beschaffung Verbrauchsmaterialien             A.Rieg, Schulsekretärin + J. Bindel,
                                              Hausmeister
Beschaffung Software / Apps                   S. Crusen (MMB), M. Keller
                                              (Steuergruppe)
Gerätewartung                                 S. Crusen (Sys. Admin)

Administration von Antolin                    A.Machauer (Steuergruppe)

Administration Online Diagnose                C. Uhrig (Steuergruppe)

Fehlermeldungen bei Hotline (Firma            P. Heiler, Rektor
Plannix)
Betreuung der paedML Musterlösung             S. Crusen (Sys. Admin)

Beschaffung Hardware                          P. Heiler, Rektor

     2. Zuständigkeit außerhalb der Schule
Beratung und Unterstützung                   KMZ-Bruchsal, D. Knebel

Fernzugriffsdienstleistung                   LMZ-Hotline

Unterstützung bei Problemen die nicht        Firma Plannix
von der Fernwartung gelöst werden
können
MDM – Tabletwartung und                      Firma Theile
Administration

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7.       Fortbildungskonzept zur Medienbildung
Ein effizienter Einsatz von digitalen Medien im Unterricht mit dem Ziel, die Unterrichtsqualität
an unserer Schule nachhaltig zu verbessern, setzt voraus, dass unsere Lehrkräfte wissen,
wie man sie handhabt und wie sie als Werkzeug gezielt zur Unterstützung von Lehr- und
Lernprozessen eingesetzt werden können. Die Lehrkräfte benötigen also neben
anwendungsbezogenen vor allem auch mediendidaktische Kompetenzen. Es muss davon
ausgegangen werden, dass die Vorkenntnisse im Bereich der digitalen Bildung innerhalb
eines Kollegiums (sehr) heterogen sind. Diese unterschiedlichen Fortbildungsbedarfe,
werden in der schulinternen Fortbildungsplanung zum Medienkonzept allesamt
berücksichtigt. Um alle Lehrkräfte ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend im Bereich
der Fortbildung bestmöglich unterstützen zu können, wird jährlich eine Erhebung des
Fortbildungsbedarfs des Kollegiums vor dem Hintergrund der Anforderungen des
schulinternen Mediencurriculums sowie der vorhandenen IT-Ausstattung durchgeführt.

Folgende Vorgehensweise zur Fortbildungsplanung wird an der Erich Kästner Schule
praktiziert:

(Quelle: https://www.mebis.bayern.de/medienkonzepte/leitfaden/erstellung-und-implementation-des-medienkonzepts/#sec3)

Da wir an der Erich Kästner Schule zwei ausgebildete Fortbildner im Bereich des Einsatzes
von Digitalen Medien und einen schulinternen Multimediaberater haben, werden der
Fortbildungsbedarf und die Fortbildungsinhalte flexibel einander angepasst werden. Es
werden daher viertjährlich, schulinterne Lehrerfortbildungen an einem Nachmittag
angeboten. Grundlagen der Fortbildung sind in der Regel die Inhalte der vom
Regierungspräsidium Karlsruhe angebotenen Fortbildungen: https://lehrerfortbildung-
bw.de/st_digital/tablet/

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Weiterhin wird das Kollegium über Fortbildungen durch die Fortbildungsbeauftragte (B.
Hund) der Schule per Newsletter über regionale bzw. überregional Fortbildungsangebote
informiert.

Die schulinterne Fortbildungsplanung zum Medienkonzept an der Erich Kästner Schule…

    orientiert sich am Bedarf des Kollegiums,
    deckt verschiedene Themenbereiche der Medienbildung ab,
    ist nach Zielgruppen differenziert,
    berücksichtigt schul- und fachspezifische Besonderheiten,
    nimmt Bezug auf die im Medienkonzept anvisierten Zielvereinbarungen,
    beinhaltet längerfristig angelegte Maßnahmen,
    nutzt schulinterne Ressourcen,
    bindet Angebote der lokalen und/oder regionalen sowie zentralen Lehrerfortbildung
     (auch im Bereich eLearning!) und ggf. auch externe Partner ein.

Folgend Fortbildungen werden über das Schuljahr verteilt angeboten:

                        Fortbildungsinhalt/Schwerpunkt
     1. Quartal                                Einführung in die Grundfunktionen der
                                               Schultablets und Musterlösung

     2. Quartal                                Tablets in Lehrerhand: Dokumentation,
                                               Recherche, Präsentation

     3. Quartal                                Tablets in Schülerhand, mögliche
                                               Einsatzszenarien der mobilen Endgeräte
                                               und Klassen PCs

     4. Quartal                                Tablets in Schülerhand:
                                               bedarfsorientierte App-Schulung

8.     Sicherung der Nachhaltigkeit durch Evaluation
Durch schulinterne Evaluation bzw. Bedarfserhebung überprüfen wir, ob die bisher
durchgeführten Maßnahmen (z. B. die schulinterne Fortbildungsplanung oder der
Ausstattungsplan) geeignet sind, die selbst gesteckten Qualitätsziele zu erreichen. Die
Nachhaltigkeit wird letztlich jedoch nicht durch die Evaluation selbst, sondern durch die aus
ihren Ergebnissen abgeleiteten Schlussfolgerungen erreicht.

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