Optimierte Siedlungs- und Freiraumstruktur für die Bereitstellung von Landschaftsleistungen - Adrienne Grêt-Regamey Planning of Landscape and ...

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Optimierte Siedlungs- und Freiraumstruktur für die Bereitstellung von Landschaftsleistungen - Adrienne Grêt-Regamey Planning of Landscape and ...
Optimierte Siedlungs- und
Freiraumstruktur für die Bereitstellung
von Landschaftsleistungen
Adrienne Grêt-Regamey
Planning of Landscape and Urban Systems (PLUS)
ETH Zürich
                                                 |   |
Optimierte Siedlungs- und Freiraumstruktur für die Bereitstellung von Landschaftsleistungen - Adrienne Grêt-Regamey Planning of Landscape and ...
Bevölkerungswachstum Kanton Zürich

             Stadt Zürich (2013): Bevölkerungsszenarien Stadt Zürich 2013 - 2025

      Oberes Szenario: + 55’588 Personen (+ 14% gegenüber 2012)
      Mittleres Szenario: + 44’488 Personen (+11% gegenüber 2012)
      Unteres Szenario: + 33’988 Personen (+ 9% gegenüber 2012)
                                                                 A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 |   2
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Verdichtung: Wachstum in Städten aufnehmen

Kanton Zürich (2014): Langfristige Raumentwicklungsstrategie Kanton Zürich LaRES.

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Zonenplan – IST

               Landwirtschaft

               Wohnzone = 2-geschossig

               Wohn- und Gewerbezone

               Zentrumszone
               Industrie/Gewerbe
               mit Dienstleistungen
               Erholungs-, Freihalte-
               und Grünflächen

    Datenquelle: SustainCity Project, B.R. Bodenmann, K. Müller, P. Schirmer, C. Zöllig, K.W. Axhausen, IVT ETH Zürich.

Wissen Hayek, U., von Wirth, T., Neuenschwander, N., Grêt-Regamey, A. (accepted): Integrating geodesign   into collaborative
                                                                                                  A. Grêt-Regamey  | 29.10.2014   | 4
learning cycles for urban transformation.
Optimierte Siedlungs- und Freiraumstruktur für die Bereitstellung von Landschaftsleistungen - Adrienne Grêt-Regamey Planning of Landscape and ...
Zonenplan – Entwurf «innere Entwicklung»

               Landwirtschaft

               Wohnzone = 2-geschossig

               Wohn- und Gewerbezone

               Zentrumszone
               Industrie/Gewerbe
               mit Dienstleistungen
               Erholungs-, Freihalte-
               und Grünflächen

    Datenquelle: SustainCity Project, B.R. Bodenmann, K. Müller, P. Schirmer, C. Zöllig, K.W. Axhausen, IVT ETH Zürich.

Wissen Hayek, U., von Wirth, T., Neuenschwander, N., Grêt-Regamey, A. (accepted): Integrating geodesign   into collaborative
                                                                                                  A. Grêt-Regamey  | 29.10.2014   | 5
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Versorgungsgrad mit öffentl. Erholungsraum –
     IST

              hoch

              tief

    Datenquelle: SustainCity Project, B.R. Bodenmann, K. Müller, P. Schirmer, C. Zöllig, K.W. Axhausen, IVT ETH Zürich.

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Versorgungsgrad mit öffentl. Erholungsraum –
    «innere Entwicklung»

              hoch

              tief

    Datenquelle: SustainCity Project, B.R. Bodenmann, K. Müller, P. Schirmer, C. Zöllig, K.W. Axhausen, IVT ETH Zürich.

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Versorgungsgrad mit öffentl. Erholungsraum –
     «innere Entwicklung»

              hoch

              tief

    Datenquelle: SustainCity Project, B.R. Bodenmann, K. Müller, P. Schirmer, C. Zöllig, K.W. Axhausen, IVT ETH Zürich.

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Versorgungsgrad mit öffentl. Erholungsraum –
     IST

              hoch

              tief

    Datenquelle: SustainCity Project, B.R. Bodenmann, K. Müller, P. Schirmer, C. Zöllig, K.W. Axhausen, IVT ETH Zürich.

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                                                                                                  A. Grêt-Regamey  | 29.10.2014   | 9
learning cycles for urban transformation.
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Qualität UND Quantität?

Eine Chance für die Siedlungsqualität

                                        A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 10
Qualität UND Quantität?

Eine Chance für die Siedlungsqualität

                                        A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 11
Qualität UND Quantität?

Eine Chance für die Siedlungsqualität

                                        A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 12
Auftrag

 Schaffung von neuem Wohnraum trotz begrenzter
  Flächenverfügbarkeit
 Akzeptanz von höheren Dichten in der Bevölkerung

  Dazu braucht es...

                                            A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 13
... neue Ansätze
                                  1. Was wollen wir?
   Modellierung
    Ökologie
    Ökonomie
    Soziale Aspekte

      2. Strategien
       Wo, wieviel Freifläche?
       Wo, welche Dichte?                    A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 14
...und neue Einheiten

  Landschafts-
                        Wohlfahrt
  leistungen

                         A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 15
1. Was wollen wir?
Grundbedürfnisse von Siedlungsbewohnern
                                                   1. Regeneration
                                                   2. Sicherheit
                                                   3. Privatheit
                             Photo: Conny Rutsc

                                                   4. Interaktion
                                                   5. Aneignung
                                                   6. Ortsverbundenheit
       Photo: Stadt Zürich
                                                   7. Ästhetik & Komfort
                             Photo: Stadt Zürich

                                                   8. Naturerleben
                                                   9. Grundversorgung
                                                   10. Angemessene
                                                       Bezahlbarkeit,
                                                       Wirtschaftlichkeit
Quellen: Maderthaner 1995; Nohl 1995; Matsuoka & Kaplan 2008; Flade 2008; Richter 2008

                                                                            A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 16
Ortsverbundenheit Schlieren, Dietikon

                                                                               Low

                                                                               High

Wissen Hayek, U., von Wirth, T., Neuenschwander, N., Grêt-Regamey, A. (accepted): Integrating geodesign    into| collaborative
                                                                                              A. Grêt-Regamey    29.10.2014 | 17
learning cycles for urban transformation..
Bedürfnisse der Einwohner Schlierens
 Ortsverbundenheit…
 ... ist höher, wenn die Veränderungen positiv wahrgenommen
    werden («Upgrade»)
 … ist abhängig davon, ob die Umgebung noch als vertraut
    wahrgenommen wird
Von Wirth, T., Grêt-Regamey, A., Moser, C., Stauffacher, M. (2014): Exploring the influence of urban change on place attachment.

 Fotos: Fotografische Langzeitbeobachtung Schlieren / ZHdK, www.beobachtung-schlieren.ch         A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 18
Bedürfnisse     Kriterien           Indikatoren
Erholung        Öffentliche         Verfügbarer
                Grünflächen         Freiraum pro
                                    Person
Sicherheit      Kriminalitätsrate   Kriminalitätsrate
                                    pro Raumeinheit
Ästhetik und Viewshed               Viewshed
Wohlbefinden Subjektives
             Wohlbefinden
Naturerlebnis   Ökologisches        Grünvolumen
                Potenzial           Biodiversität
Grund-          Distanz zum Zentrum Produktion von
versorgung      ÖV-Anbindung        Nahrungsmitteln

Wirtschaft      Erreichbarkeit      Hedonische
                                    Hauspreise
Ortsver-        Ortsverbundenheit   Ortsverbundenh
bundenheit                          eit pro Haushalt
                                    (Umfrage) A. Grêt-Regamey   | 29.10.2014 | 19
Explizite Abwägungen
                                           Development goals

                                         w1

                                         w2

                                                                       Potential development area
Framework requirements:
• 4500 new inhabitants
                                         wi                            Municipality border
• Max. target achievement                                              Development area
                                                                                 A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 20
Neuenschwander, N., Wissen Hayek, U., Grêt-Regamey, A. (2014): Making Urban Quality Negotiable.
Good accessibility                                                       Municipality border
                                                                                  Potential development area
         Consolidate urban structures
                                                                                  Development area
         Conserve natural resources                                               Partly development area
                                                                                                   A. Grêt-Regamey   29.10.2014   21
Wissen Hayek, U., von Wirth, T., Neuenschwander, N., Grêt-Regamey, A. (accepted): Integrating geodesign into collaborative
                                                                                                                 |
                                                                                                             Image: Google| earth
learning cycles for urban transformation..
Good accessibility                                                         Municipality border
                                                                                    Potential development area
         Consolidate urban structures
                                                                                    Development area
         Conserve natural resources                                                 Partly development area
Wissen Hayek, U., von Wirth, T., Neuenschwander, N., Grêt-Regamey, A. (accepted): Integrating geodesign   into collaborative
                                                                                                  A. Grêt-Regamey  | 29.10.2014 | 22
learning cycles for urban transformation..                                                                     Image: Google earth
Kommunikation

  Bild: Wissen Hayek, et al. (accepted): Integrating geodesign into collaborative learning
  cycles for urban transformation..
                                                                                             A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 23
Neuenschwander, N., Wissen Hayek, U., Grêt-Regamey, A. (2014): Making Urban Quality Negotiable.
Wahrnehmung

Qualität der
bebauten und    Landschafts-               Emotionale Reaktionen
unbebauten                                 Identifikation mit der
                leistungen                 Landschaft
Landschaft

                Aneignung
                               (nach Mayer et al., 2011)

                                              A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 24
Innere Entwicklung als Chance

 Akzeptanz hoher Dichten durch transparenten Planungs-
  Prozess, Partizipation und Bedürfnis-Abklärung
 Hohe Siedlungsqualität durch expliziten Einbezug von
  Landschaftsleistungen und Berücksichtigung der
  Bedürfnisse
 Innere Verdichtung als interaktiver, sozialer Lernprozess
 Kollaborative Plattformen unterstützen Partizipation und
  liefern Informationen für die Abwägungen

                                               A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 25
Economics
                                      Living area
Optimale Siedlungs-                                   Agricult.
                                                    Production

und Freiraumstruktur                                              Recreation

                                                                          Habitat

... durch emotionale
Auseinandersetzung
und interaktives Lernen                 A. Grêt-Regamey | 29.10.2014 | 26
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