PRESSEINFORMATIONEN SPIELZEIT 2020/2021 - Spielplanpräsentation - Landestheater Coburg

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PRESSEINFORMATIONEN SPIELZEIT 2020/2021 - Spielplanpräsentation - Landestheater Coburg
PRESSEINFORMATIONEN
      Spielplanpräsentation

      SPIELZEIT 2020/2021
PRESSEINFORMATIONEN SPIELZEIT 2020/2021 - Spielplanpräsentation - Landestheater Coburg
PREMIEREN UND WIEDERAUFNAHMEN

        SPIELPLAN
01. September 2020 bis 31. Dezember 2020
               GROSSES HAUS

     Dirk Mestmacher und Amelie Elisabeth Scheer
            FLY ME TO THE MOON
           (SINATRA IN CONCERT)
                 (Wiederaufnahme)

           Rudolf Hild und Matthias Straub
          GLOBE SONGS EPISODE I

                     Grigori Frid
               DAS TAGEBUCH
              DER ANNE FRANK
                 (Wiederaufnahme)

                      Dario Fo
           BEZAHLT WIRD NICHT!

              Kuindersma, Yipp, McClain
            EINSAMKEIT & NÄHE
                    (Arbeitstitel)

            Nach Frances Hodgson Burnett
               DER KLEINE LORD

               Georg Friedrich Händel
                     ALCINA

             Wolfgang Amadeus Mozart
               COSÌ FAN TUTTE
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SINFONIE- UND KAMMERKONZERTE

                       SPIELPLAN
         01. September 2020 bis 31. Dezember 2020

                    1. SINFONIEKONZERT
               „Beethoven trotz(t) corona“
                           Werke in kleinen Besetzungen
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll, op. 67 (Arrangement für kleine Besetzung)

                         Musikalische Leitung: Johannes Braun

                          2. SINFONIEKONZERT
                             „Lichtblicke“
                       Charles Ives: Central Park in the Dark
                    Ludwig van Beethoven: Prometheus Ov. op.43
               Jörg Widmann: Con brio. Konzertouvertüre für Orchester
                  Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op.92

                         Musikalische Leitung: Johannes Braun

                          3. SINFONIEKONZERT
                              „Olympiade“
                        Igor Strawinsky: Apollon musagète
           Bohuslav Martinu:
                          ° Konzert für Oboe und kleines Orchester H.353

                  Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 43 Es-Dur „Merkur“

                                 Oboe: Bernhard Forster
                               Musikalische Leitung: N.N.

              Mit Unterstützung des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats

                          1. Kammerkonzert

                          2. Kammerkonzert

                             Änderungen vorbehalten
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premieren
und
wiederauf
nahmen
01. September bis 31. dezember 2020
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FLY ME TO THE MOON
                                     (sinatra in concert)
Nach dem rauschenden Premierenerfolg und ausverkauften Vorstellungen in der letzten Saison bekommen Sinatra-Fans
noch einmal die Gelegenheit, sich auf die Spur des charismatischen US-amerikanischen Entertainers zu begeben, der
mit seiner unverwechselbaren Stimme alle Superlative der Unterhaltungsbranche sprengte: Frank Sinatra, mit über 1.300
Songaufnahmen, 5000 Konzerten und neun Grammys der unbestrittene Star des Swing, Pop & Jazz. Dennoch sorgte er
mit seinen zahllosen Affären, Drogenexzessen und Verbindungen zur Mafia auch immer wieder für Negativschlagzeilen.
Den konzeptionellen Rahmen für diesen unvergesslichen Revueabend gestalteten Dirk Mestmacher und Amelie Elisa-
beth Scheer gemeinsam. Neben Duetten wie „Something stupid“ und „Me and My Shadow“ und bekannten Hits wie
„Strangers in the Night“ und „My Way“ gibt es auch unbekanntere Songs wie „After you‘ve gone“ oder „I‘m not afraid“
in entspannter Bar-Atmosphäre zu erleben. „Jeder Moment ist gekennzeichnet von sprühender Energie, geballter Präsenz
und einer Stimme, die lyrisch, sexy, gemein und verzagt klingen kann“, lobte die Neue Presse. Marina Pechmann und Dirk
Mestmacher „sind solo und im Duett geniale Interpreten aller emotionalen Irrungen und Wirrungen“ und „verzaubern
das Publikum für gut zwei Stunden“. Sie werden begleitet von einem „famos swingenden Jazz-Trio“ (Coburger Tageblatt)
aus Klavier, Schlagzeug und Kontrabass. Swingen Sie mit und tauchen Sie ein in die Glamourwelt Amerikas der 50er und
                                             60er Jahre – „let’s fly away“!

                                 Musikalische Leitung         Marco A. Cruz Otero
                                          Konzeption          Amelie Elisabeth Scheer / Dirk Mestmacher
                                         Choreografie         Dirk Mestmacher

                                             WIEDERAUFNAHME

                                    GLOBE SONGS EPIsODE I
                                       von Rudolf Hild und Matthias Straub

Obwohl es bis zu unserer nächsten echten Weltreise noch eine Weile dauern könnte, unser aller Fernweh aber dennoch
nicht weniger werden wird, möchte das Duo Rudolf Hild und Matthias Straub uns auf eine musikalische Reise um die
ganze Welt mitnehmen. Was genau das Hören von Popmusik bei jedem einzelnen auslöst, ist so vielfältig wie die Musik
selbst. Sie weckt in uns Erinnerungen an unseren Abschlussball, den Campingurlaub in Italien oder den Grand Prix im
elterlichen Wohnzimmer, sie versetzt uns an Orte, die wir besucht haben oder schon immer sehen wollten und sie hat uns
durch alle Höhen und Tiefen unseres Lebens getragen. Aber eines ist sicher: sie verbindet uns über alle Grenzen hinweg.
Als „globales Ereignis“ hat sie das zwanzigste Jahrhundert weltweit so sehr geprägt wie kein anderes vorher. Diesem
Phänomen geht unsere Band gemeinsam mit unseren Sänger*innen auf den Grund und folgt den Spuren der Musik rund
um den Globus. Rocken Sie mit uns durch die Sechziger, erleben Sie den Summer of love noch einmal, feiern Sie den
Grand Prix Erfolg von ABBA, kehren Sie der Disco den Rücken und proklamieren Sie Anarchie im vereinigten Königreich,
jammen Sie mit Bob Marley in den Straßen von Kingston oder tanzen Sie sich durch die Clubs auf dem Balkan. Schneller
                          und vor allem unterhaltsamer können sie nicht um die Welt reisen.

                                 Musikalische Leitung         Roland Fister
                                         Inszenierung         Matthias Straub
                                               Bühne          Till Kuhnert
                                             Kostüme          Carola Volles
                                         Choreografie         Julia Grunwald
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DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK
                                   Monooper in vier Szenen von Grigori Frid
                       Libretto vom Komponisten nach dem „Tagebuch der Anne Frank“
                                     Deutsche Adaption von Ulrike Patow

Mit „Hello Kitty“ beginnen die Tagebucheinträge der 13-jährigen Anne Frank, die sich über zwei Jahre lang mit ihrer
jüdischen Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nationalsozialisten versteckt hielt. In ihnen äußert sie ihre
Gefühle, Gedanken, Hoffnungen und Ängste und nimmt sich, was ihr im wahren Leben verwehrt bleibt: Raum und ge-
dankliche Freiheit. 1944, kurz vor Kriegsende, wird ihr Versteck verraten und die Familie deportiert – einzig Annes Vater
Otto überlebt und veröffentlicht auf Annes Wunsch ihre Aufzeichnungen. Beeindruckt von diesem „bleibend aktuellen,
philosophischen und zutiefst ethischen Werk“ schafft der russische Komponist Grigori Frid (1915-2012) aus 21 Episoden
des Tagebuchs eine tief berührende musikalisch-lyrische Monooper. Das Werk wird 1972 im Haus des Komponisten in
Moskau uraufgeführt. Im Zentrum stehen Anne und ihre Gedankenwelt: Die Beziehung zu ihren Eltern, ihr Witz und ihre
Neugierde, ihr Lebenswille, aber auch ihre Verzweiflung und Angst, entdeckt zu werden ... Faszinierend, wie intensiv und
doch nirgends übertrieben Francesca Paratore die Gefühle dieses Mädchens an der Schwelle zur jungen Frau in ihrem
Gesang und ihrem äußerst intensiven Spiel Klang und Gestalt werden lässt. [...] Beeindruckend, wie Musiker des Philhar-
monischen Orchesters kammermusikalische Feinheit und orchestrale Fülle zu verbinden wissen. Willot-Förster und das
            Orchester spüren hochkonzentriert auch den Zwischentönen der Musik nach. (Coburger Tagblatt)

                                 Musikalische Leitung          N.N.
                                         Inszenierung          Katarzyna Bogucka
                                  Bühne und Kostüme            Susanne Wilczek

                                              WIEDERAUFNAHME

                                       BEZAHLT WIRD NICHT!
                                              Farce von Dario Fo
                                Ins Deutsche übertragen von Peter O. Chotjewitz

Eine beliebte Frage an Politiker in Zeiten von Wahlkämpfen – quasi als Realitätscheck – gilt dem aktuellen Preis von
einem Pfund Butter oder einem Liter Milch. Wer es weiß, hat bessere Chancen im Wettbewerb um Glaubwürdigkeit. Ihren
Glauben an die Politik und die Selbstheilungskräfte der freien Marktwirtschaft verloren haben die Frauen in Dario Fos
Farce „Bezahlt wird nicht!“. Kein Autor verstand es so gut wie der italienische Nobelpreisträger Dario Fo (1926-2016),
politische Inhalte auf höchst witzige und unterhaltsame Weise zu verpacken. „Bezahlt wird nicht!“ lautet der Schlachtruf
einiger Mailänder Hausfrauen, die die Nase voll haben von ins Unermessliche steigenden Preisen und sich in einem Akt
zivilen Ungehorsams widersetzen. Antonia ist eine von ihnen. Was sie da alles aus dem geplünderten Supermarkt nach
Hause geschleppt hat ohne zu bezahlen, muss sie vor ihrem prinzipientreuen Mann Giovanni verstecken. Um das Die-
besgut unsichtbar werden zu lassen, muss auch ihre Freundin Margherita herhalten und mutiert zur Hochschwangeren.
Antonia verstrickt sich in immer aberwitzigere Erklärungen und das Chaos ist perfekt. Verwechslungen, Situationskomik
und ein subversiver Humor machen „Bezahlt wird nicht!“ zu einer bissigen Komödie. Gerade in Zeiten, in denen die
gesellschaftliche Schere immer weiter auseinanderklafft, und insbesondere Italien von den Auswirkungen der Covid-
19-Pandemie besonders hart getroffen wurde, gewinnt Dario Fos rasante Farce ganz konkrete Aktualität. „Bezahlt wird
nicht!“ beschert ein Wiedersehen mit Thorsten Köhler, der für die Regie gewonnen werden konnte. Wieder an seiner
Seite der Bühnenbildner Justus Saretz: Mit seiner Ausstattung für „Gespräch wegen der Kürbisse“ gab er in der Spielzeit
                                      2018/2019 sein überzeugendes Coburg-Debüt.

                                         Inszenierung          Thorsten Köhler
                                   Bühne und Kostüme           Justus Saretz
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EINSAmkeit & nähe (arbeitstitel)
               Dreiteiliger Ballettabend von Wubkje Kuindersma, Tara Yipp und Mark McClain
                   Mit Musik von Roland Fister, Johann Sebastian Bach, Philip Glass u.a.

„Bitte Abstand halten!“ Gerade in Zeiten der Kontaktsperre wird einem bewusst, wie sich Einsamkeit anfühlt – trotz
digitaler Austauschmöglichkeiten fehlen Umarmungen, Berührungen, die physische Präsenz eines Menschen, der einem
gegenüber sitzt. Paare und Familien wiederum verbringen soviel Zeit wie nie auf engstem Raum. Wie fühlt sich die
richtige Balance zwischen Nähe und Distanz an? Drei Choreografinnen und Choreografen beleuchten diese Frage aus
unterschiedlichen Perspektiven und entwickeln an diesem Abend ihre individuelle, originelle Antwort darauf. Roland Fis-
ter, der zuletzt mit der umjubelten Uraufführung seiner Kinderoper „Die Prinzessin auf dem Kürbis“ von sich reden mach-
te, komponierte zu dieser Thematik ein Streichquartett. Zu dessen filigranen und dramatischen Klängen choreografiert
Ballettdirektor Mark McClain, der zuletzt u.a. „Very british“ und „Ballet rocks!“ mit großem Erfolg auf die Bühne brachte.

Die bekannte niederländische Choreografin Wubkje Kuindersma, geboren in Kamerun, setzt sich unter dem Titel „Atem“
mit dieser lebenswichtigen Kraft auseinander, die uns „vom ersten bis zum letzten Atemzug“ begleitet. In allen großen
Kulturen galt der „Atem“ schon immer als Ausdruck der Verbindung und Einheit von Körper, Geist und Seele. Wubkje
Kuindersma reflektiert in ihrem Ballett „über Momente im Leben, die uns den Atem rauben…“ Sie ist seit 2009 als
freischaffende Choreografin tätig, darunter beim Dutch National Ballet, Ballett Dortmund, Noverre und West Australian
Ballet. 2016 wurde sie beim BNG Bank Dance Award ausgezeichnet und ihre Choreografie „Two and Only“ für den Prix
Benois nominiert. Im Mai 2019 erhielt sie zudem eine Nominierung für den begehrten Dutch Dance Festival Maastricht
Award „Nederlandse Dansdagen“. Tara Yipp, dem Coburger Publikum seit 2010 als Choreografin und Ballettmeisterin
bestens bekannt, zeichnete in den letzten Spielzeiten u.a. für „Gefährliche Liebschaften“, „Farblos“ in „Drei Farben“ so-
wie die Choreografien in „Macbeth“ und den Musicals „Into the Woods“ und „Otello darf nicht platzen“ verantwortlich.
Sie beschäftigt sich diesmal unter dem Titel „Contact“ mit Formen der Begegnung, Annäherung und Distanz, und wird
                             einen ergreifenden und ungewöhnlichen Tanzabend gestalten.

                                         Choreografie          Wubkje Kuindersma, Tara Yipp, Mark McClain
                                   Bühne und Kostüme           Susanne Wilczek

                                           DER KLEINE LORD
                                      Familienstück zur Weihnachtszeit
                        Textfassung von Ulrike Schanko nach Frances Hodgson Burnett

Plötzlich adlig! In ärmlichen Verhältnissen in New York lebend, erfährt Cedric von seinem adligen Großvater, dem Earl
of Dorincourt. Dieser möchte seinen Enkel als Alleinerben einsetzen und ihn zum kleinen Lord Fauntleroy erziehen. Nach
dem Willen des Großvaters soll Cedric nach England übersiedeln. Von jetzt auf gleich wird er aus seinem gewohnten Le-
bensumfeld gerissen, hinein in das vornehme Leben des englischen Adels — ohne seine Mutter. In England verlaufen die
Lehrstunden jedoch anders als gedacht. Eine Betrügerin taucht auf, die für ihren Sohn ebenfalls Anspruch auf die Nach-
folge erhebt. Aber ihr Schwindel fliegt mit Hilfe eines gewieften Plans auf. Und nicht nur das: Mit seiner liebenswürdigen
Art schafft Cedric es schließlich auch, seinen verbitterten Großvater zu Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl
zurückzuführen. Im Jahr 1886 erschien die Geschichte über den Zusammenhalt, die Kraft der Liebe und die Freude, ande-
ren Gutes zu tun, als Kinderbuch von Frances Hodgson Burnett. Spätestens seit der bekannten Verfilmung im Jahr 1980
zählt sie auch zum Repertoire der Weihnachtsklassiker. Mit seiner frischen, witzigen Inszenierung des Familienstücks
„Robin Hood“ bei den ersten Coburger Sommerfestspielen gab Regisseur Holger Seitz 2019 sein erfolgreiches Debüt am
Landestheater. Als freischaffender Regisseur für das große und kleine Publikum arbeitet Holger Seitz seit vielen Jahren
an Häusern wie dem Theater Hof, Theater Münster oder dem Landestheater Memmingen. Auf das ‚Coburger Sommer-
                                         märchen‘ folgt nun das ‚Wintermärchen‘.

                                         Inszenierung          Holger Seitz
                                   Bühne und Kostüme           Herbert Buckmiller
ALCINA
                      Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel.
     Unbekannter Librettist, nach Motiven aus dem Epos „Orlando furioso“ (1516) von Ludovico Ariosto

Die Zauberin Alcina lockt Männer auf ihre Insel, um sie zu verführen und anschließend in Tiere, Steine oder Pflanzen zu
verwandeln. Da geschieht das Unfassbare: Sie verliebt sich in Ruggiero, den sie mit ihren Zauberkräften an sich bindet.
Zum ersten Mal fühlt sie das Glück der Liebe, aber auch die Angst, den Geliebten zu verlieren. Als Ruggieros Verlobte,
Bradamante, auf die Zauberinsel gelangt, um ihren Liebsten zu befreien, droht Alcinas Welt der Untergang ... Bis heute
kann man sich kaum dem Zauber der berührenden und brillanten Musik entziehen, in der es Georg Friedrich Händel (1685-
1759) meisterhaft gelingt, die widerstreitenden Gefühle der Figuren auszuloten. In seinem 1735 uraufgeführten Dramma
per musica zeichnet Händel das moderne Psychogramm einer Frau, die durch die Entdeckung der Liebe ihre (Zauber-)
Macht und Unangreifbarkeit verliert. Sie wird am Landestheater von Laura Incko verkörpert, während Emily Lorini in die
Rolle der Verlobten Bradamante und Kora Pavelic in die des Ruggiero schlüpfen werden. Die junge Regisseurin Rahel
Thiel, die u.a. erfolgreich „Der Vetter aus Dingsda“ in Gelsenkirchen und „Hamed und Sherifa“ an der Staatsoper Han-
nover inszenierte, wird das vielschichtige Beziehungsgeflecht dieser Barockoper zum ersten Mal auf die Coburger Bühne
bringen und den großen Emotionen der Figuren und der Frage nach Wunsch und Wirklichkeit der Liebe nachspüren. Die
Bühne und Kostüme gestaltet Ana Tasic, die zuletzt „Masse, Mensch, Macht” und „Die Geschichte vom Fuchs, der den
                                          Verstand verlor” in Coburg ausstattete.

                                  Musikalische Leitung          Johannes Braun
                                            Chorleitung         Mikko Sidoroff
                                          Inszenierung          Rahel Thiel
                                   Bühne und Kostüme            Ana Tasic

                                              COSÌ FAN TUTTE
        ossia La scuola degli amanti. Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
                                       Libretto von Lorenzo Da Ponte

„So machen es alle!“, klärt Don Alfonso seine Freunde Ferrando und Guglielmo über die Untreue der Frauen auf – auch
ihre Verlobten Dorabella und Fiordiligi bilden da keine Ausnahme. Die jungen Männer weisen dies empört zurück und
nehmen die Wette an: Sie versuchen verkleidet die Verlobte des jeweils anderen zu verführen. Was als leichtfertiges
Experiment und erotisches Spiel beginnt, wird zunehmend bitterer Ernst … Wolfgang Amadeus Mozart und sein Librettist
Da Ponte sezieren in der „Schule der Liebenden“, wie ihr letztes gemeinsames, 1790 in Wien uraufgeführtes Werk im
Untertitel heißt, das Phänomen der Liebe im Spannungsfeld von Verrat und Treue, Selbstaufgabe und Freiheit. Mozarts
Musik dringt dabei schonungslos unter die Oberfläche der Figuren und legt deren Gefühlsverwirrungen in diesem Spiel
zwischen Wahrheit und Lüge offen. Dieser Doppelbödigkeit des Spiels und der „aufklärerischen Brutalität des Durch-
schauens“ gehen auch Dominik Wilgenbus, der zuletzt u.a. mit viel Charme und Humor „Zar und Zimmermann“ an der
Oper Leipzig und „Frau Luna“ am Volkstheater Rostock inszenierte, und seine Ausstatterin Sandra Münchow nach: „Wie
schwach und verachtenswert der Mensch auch sei – er kann, will und muss lieben. So weit, so unklar, so Così“, meint
Wilgenbus. In den Rollen der vier Liebenden entfalten u.a. Laura Incko als Fiordiligi, Kora Pavelic und Emily Lorini als Do-
rabella, Daniel Carison als Guglielmo und Peter Aisher als Ferrando einen Strudel der Leidenschaften, dem sich niemand
                                                    entziehen kann.

                                  Musikalische Leitung          Johannes Braun
                                            Chorleitung         Mikko Sidoroff
                                          Inszenierung          Dominik Wilgenbus
                                   Bühne und Kostüme            Sandra Münchow
NEU
IM
ENSEMBLE
DANIEL CARISON - Bariton
Carison studierte an der Universität von Melbourne und erhielt 2015 ein Stipendium des „Melba Opera Trust“, dem be-
deutendsten Förderprogramm für junge Sänger, benannt nach Dame Nellie Melba. Zudem war er Träger des „Ruskin Ope-
ra Awards“ 2017. An der Victorian Opera Melbourne war er als Pandolfe in Massenets „Cendrillon“ und als Balthazar in
Richard Mills „The Play of Herod“ zu erleben. Er war am Staatstheater Wiesenbaden engagiert und dort u.a. als Hermann
Ortel in „Die Meistersinger von Nürnberg“, als Altgesell in „Jenufa“, als Marullo in „Rigoletto“, als Reinmar von Zweter
in „Tannhäuser“ und als Masetto in „Don Giovanni“ zu sehen. In °der Spielzeit 2019/20 sang er u.a. Moralès in „Carmen“
         und Sciarrone in „Tosca“. Ab der Spielzeit 2020/2021 ist er fest am Landestheater in Coburg engagiert.

                           ANA BAIGORRI CORTES -Tänzerin
Sie erhielt ihre Tanzausbildung an der Tanzakademie Maria Montero de Espinosa und bei Marìa und Lola de Avila in ihrer
Heimat Spanien. Engagements führten sie u.a. zum Cork City Ballett in Irland, Staatstheater Nürnberg Ballett, Aterbal-
letto in Italien. Sie arbeitete mit renommierten Choreografen*innen wie Jiri Kilian, Mats Ek, Ohad Naharin, Johan Inger,
Nacho Duato, Mauro Bigonzetti, Goyo Montero, Rui Reis, Saul Vega und Sophie Antoine zusammen. Darüber hinaus war
sie zu zahlreichen Festivals in Spanien und Italien eingeladen. Seit 2016 arbeitet sie auch als Choreografin und erste
   Tanzstücke waren auf Festivals zu erleben. Ab der Spielzeit 2020/2021 ist sie Ensemblemitglied im Ballett Coburg.
GUILHERME CAROLA - Tänzer
Carola erhielt die Grundlagen seiner Tanzausbildung in Brasilien und war Stipendiat der Tanzstiftung Birgit Keil an der
Akademie des Tanzes in Mannheim, wo er 2018 sein Studium erfolgreich abschloss. Von 2016 bis 2018 war er Mitglied
des Ballettstudios am Staatstheater Karlsruhe und arbeitete u.a. mit Terence Kohler, Youri Vámos, Sir Kenneth MacMil-
lan und begleitete die Kompagnie auf Tourneen nach Thailand und in die Schweiz. 2016 zeigte er seine erste Choreografie
„E = mc²“ bei der Noverre-Gesellschaft in Stuttgart und war bis 2020 Ensemblemitglied beim Staatsballett Karlsruhe.
Nachdem er in der vergangenen Saison bereits bei „Ballet rocks!“ und „Der Nussknacker“ mitwirkte, ist er ab der
                                 Spielzeit 2020/2021 fest im Ballett Coburg engagiert.

                      RANNVEIG KARáDottir- Sopranistin
Sie studierte Gesang am „Reykjavík College of Music“ und war Mitglied im Opernstudio der Isländischen Oper. Sie
gewann den ersten Preis der „Barry Alexander International Vocal Competition“ und gab ihr Debüt als Annina in „La
traviata“. Nach Studien in Italien gewann sie ein Stipendium für das renommierte „Royal College of Music“ in Lon-
don. 2014 sang sie Violetta in „La traviata“ an der Euphonia Opera und weitere Engagements in England folgten. Sie
sang u.a. die Titelrolle in „Madama Butterfly“ und Tatyana in „Eugene Onegin“. Ihre Leidenschaft für das isländische
Kunstlied und ihre Liebe zur isländischen Natur bewog sie gemeinsam mit der Pianistin Birna Hallgrímsdóttir ein Album
herauszubringen „Krot – Icelandic Songs“. Nachdem sie 2018/2019 bereits als Laura in „Neues vom Tage“ und Erste
Dame („Die Zauberflöte“) zu erleben war, ist sie ab der Spielzeit 2020/2021 Ensemblemitglied am Landestheater Coburg.
JOSEPHINE MAYER - Schauspielerin
Aufgewachsen in Nürnberg studierte sie von 2009 bis 2013 Schauspiel an der Kunstuniversität Graz und schloß ihr
Studium mit einer Diplomarbeit zum Thema „My name is Peggy“ ab. Gastengagements als Schauspielerin und Sängerin
führten sie in u.a. ans Schauspiel Graz, Nürnberg, Erlangen und nach Fürth. Von 2014 bis 2017 war sie Ensemblemitglied
am Stadttheater Fürth und ab 2017 Ensemblemitglied am Theater Paderborn, dort erhielt sie 2019 den Jurypreis der
Paderborner Theaterfreunde. In der Spielzeit 2020/2021 wird sie erstmalig als Gast in „Aus dem Nichts“ und in „Alles
                                              Liebe, Linda“ zu sehen sein.

                              YURIYA NAKAHATA - Tänzerin
Nakahata wurde in Osaka, Japan, geboren und begann dort 1993 ihre klassische Ballettausbildung. Ihre weitere Aus-
bildung führte sie nach Mannheim, Bonn und schließlich nach London, wo sie an der Central School of Ballet 2008 ihren
Abschluss erhielt. Seitdem tanzte sie in zahlreichen Ballettkompagnien u.a. in Tokio, Halberstadt und war bereits auch
am Landestheater Coburg in „Aschenbrödel“, „Ballet Rocks!“ und „Der Nussknacker“ zu erleben. 2016 tanzte sie in der
Oper „Eugen Onegin“ an der Deutschen Oper Berlin und im selben Jahr übernahm sie eine Krankheitsvertretung für das
Thüringer Staatsballett und tanzte u.a. in Silvana Schröders Balletten „Dracula“, „Piaf – La vie en rose“ und „Eine infer-
nalische Reise/Letzte Lieder“. In der Spielzeit 2017/2018 war sie am Theater Altenburg Gera engagiert. Ab 2020/2021
              kehrt sie wieder in die Ballettkompanie von Mark McClain ans Landestheater Coburg zurück.
MARINA SCHMITZ - Schauspielerin
wurde 1989 in Köln geboren und absolvierte von 2011-2015 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Von 2015 bis 2020 war sie fest am Theater Hof engagiert und arbeitete u.a. mit
den Regisseuren Reinhardt Friese, Kay Neumann, Malte C. Lachmann, Frank Behnke, Stephan Suschke, Jonas Knecht.
Zu ihren Rollen in dieser Zeit gehörten u.a. Polly Peachum in Brechts „Dreigroschenoper“, Lena in Büchners „Leonce und
Lena“ und Rosalind in Shakespeares „Wie es euch gefällt“. Ab der Spielzeit 2020/2021 ist sie festes Ensemblemitglied
                                                 am Landestheater Coburg.
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