Volksschule Kalkleiten - Schulprofil
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LEBEN IST LERNEN, LERNEN IST LEBEN
Volksschule
Kalkleiten
Schulprofil
VS Kalkleiten
Kalkleiten 1, A-8045 Graz
www.vskalkleiten.at 0316/692953, e-mail: office@vskalkleiten.at
Seite 1
Schulprofil der Volksschule Kalkleiten Schuljahr 2009/10LEBEN IST LERNEN, LERNEN IST LEBEN
Inhaltsverzeichnis
Deckblatt………………………………………………………………………..1
Inhaltsverzeichnis.................................................................................... 2
1. Vorwort................................................................................................ 4
2. Lage der Volksschule Kalkleiten.......................................................... 6
3. Historie:. .............................................................................................. 7
4. Unser Schullogo .................................................................................. 9
4.1. Das alte Logo (bis 2005): ........................................................... 9
4.2. Das neue Logo (ab 2005): .......................................................... 9
5. Das Leitbild der Volksschule Kalkleiten…………………………………10
6. Statistische Angaben ........................................................................ 11
7. Schulteam der Volksschule Kalkleiten ............................................... 12
7.1. Das Schulteam stellt sich vor: ..................................................... 12
7.2. Teamvereinbarungen für unsere Schule ..................................... 15
8. Jenaplan Schulmodell der Volksschule Kalkleiten…………………….17
9. Schulpartnerschaft: ........................................................................... 22
9.1. KlassenelternvertreterInnen ........................................................ 22
9.2. Verein zur Erhaltung der 100 jährigen Volksschule Kalkleiten ..... 22
9.3. Vereinbarungen für unsere Schule: ............................................. 22
9.5. Schulordnung der Volksschule Kalkleiten ................................. 26
9.6. Gemeinsam definierte LehrerInnenaufgaben,
SchülerInnenaufgaben, Elternaufgaben ............................................. 27
9.6.1 Aufgaben der LehrerInnen: .................................................... 27
9.6.2 Aufgaben der SchülerInnen: ................................................... 28
9.6.3 Aufgaben der Eltern ............................................................... 29
10. Pädagogische Arbeit an der VS Kalkleiten ...................................... 30
11. Gelebte Integration .......................................................................... 33
12. Förderkonzept der Volksschule Kalkleiten …………………………...34
13. Soziale Kompetenzen ..................................................................... 37
14. Lebensraum Schule ........................................................................ 39
15. Alternative Leistungsbeurteilung, Arbeit mit dem Portfolio ............... 41
15.1. Portfolio:.................................................................................... 42
15.1.1 Beispiel für ein Ziele- Mind Map……………………………..42
15.1.2 Beispiel für eine Materialliste………………………………...43
15.1.3 Beispiel für ein Selbstbeobachtungsprotokoll……………...44
15.1.3 Beispiel für ein Inhaltsverzeichnis……………….…………..45
15.2. Persönlicher Brief: ..................................................................... 46
15.3. Notenzeugnis: ........................................................................... 46
15.4. Laufende Beurteilungen während des Unterrichtsjahres: .......... 46
16. Schulprogramm 2008/09 ................................................................. 47
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16.1. Leseprojekt ............................................................................... 49
16.2. Der Monatstag ………………………………… …………………. 51
17. Nachmittagsbetreuung in Kalkleiten…………………………………...52
18. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung 2007/08 ................... 54
17.1. Fragebogen ………………………………………………………... 57
19. Schulkalender ................................................................................. 58
20. Stundenplan/ Stundentafel .............................................................. 60
21. Public Relations ............................................................... ………… 61
21.1. Homepage Kalkleiten: www.vskalkleiten.at ............................... 61
22. Zukunftsmodelle .............................................................................. 62
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1. Vorwort
„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der
uns hilft zu leben.“… um mit den Worten meines Lieblingsautors
Hermann Hesse zu beginnen.
Im heurigen Schuljahr ist es für uns alle wieder ein ganz „neuer“ Anfang.
Denn über die Sommermonate wurde unser Schulhaus umgebaut,
ausgebaut und restauriert. Ein großzügiger, heller Eingangsbereich heißt
nun beim Betreten der Schule herzlich willkommen. Die Klassenzimmer
wurden neu verputzt, Elektrik, Licht und Heizkörper erneuert und
besonders schön ist auch der neue Eichenparkettboden. Die Kanzlei
wurde vergrößert und mit einer Lichtblende ins Foyer versehen. Es findet
sich darin sogar Platz für einen Besprechungstisch. Unser Werkraum
wurde auch mit neuem Licht und einem freundlichen neuen Boden
ausgestattet. Der Schule steht nun eine wunderschöne neue Küche im
Keller zur Verfügung. Die oft bemängelten Sanitäranlagen wurden durch
neue ersetzt. Das Herzstück der Schule befindet sich nun aber im ersten
Stock. Wo früher ein alter, morscher, verstaubter Dachboden war,
befindet sich nun ein großzügiger Vorbereich, der genug Platz für unsere
Bibliothek bietet und ein schönes, helles Besprechungszimmer mit
Teeküche. Über drei Türen gelangt man in unseren „Panoramaraum“.
Der 156 Quadratmeter große Raum lässt bei schönem, klaren Wetter
den Blick über das gesamte Grazer Becken bis hin zu den Bergen
Sloweniens zu. Der Raum kann von uns für bewegte
Unterrichtseinheiten, für unsere Feste und Feiern oder andere große
Veranstaltungen genützt werden.
Im nächsten Jahr ist noch einer Dreiteilung des Raumes mit
Schiebeelementen geplant.
Die neue Schule bietet nicht nur doppelt so viel Platz wie bisher, durch
die perfekte Planung von Dipl. Ing. Georg Moosbrugger können auch alle
Nischen optimal genutzt werden und alle fühlen sich in der neuen Schule
unheimlich wohl. Nun haben wir für unsere offenen Unterrichtsformen
auch ein optimales Raumangebot. Wird im Jenaplan von der
„Schulwohnstube“ gesprochen, so haben wir nun beinahe ein
„Schulwohnhaus“.
Nach wie vor sind wir eine kleine, familiäre Schule, die gute
Zusammenarbeit zwischen allen Schulpartnern ist uns sehr wichtig. Wir
LehrerInnen arbeiten in einem Team, das über die Jahre mehr und mehr
wächst: drei Volksschullehrerinnen, ein Sonderpädagoge, eine
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Werklehrerin, eine katholische und eine evangelische Religionslehrerin,
eine Montessoripädagogin, eine Leseomama, eine Native Speakerin, die
Leiterin in der Nachmittagsbetreuung, die von einer weiteren
Volksschullehrerin und einer Mutter unterstützt wird.
Auch die Eltern sind in der Schule jederzeit herzlich willkommen und
arbeiten gerne mit. StudentInnen beider Hochschulen besuchen uns als
Praxisschule, gerne hospitieren interessierte PädagogInnen, um unsere
Art der Arbeit kennen zu lernen.
Uns war es von Anfang an wichtig, das pädagogische Konzept
gemeinsam zu erarbeiten und gemeinsam weiterzuentwickeln. Seit nun
mehr 4 Jahren arbeiten wir nach dem Schulversuch „Jenaplan“. In
diesem Schulprofil haben wir uns bemüht, alle wichtigen
Vereinbarungen, Gedanken, Konzepte, Visionen schriftlich festzuhalten.
Es dient uns als Grundlage unserer gemeinsamen Arbeit, eine
Grundlage für Elterninformationen oder als Dokument zum Nachlesen für
BesucherInnen unserer Schule.
In unserer Unterrichtsarbeit sind wir sehr bemüht, die Kinder mit
Kompetenzen und Fähigkeiten auszustatten, damit sie ihren eigenen
Lernprozess bewältigen können. Wir sind bemüht die Neugierde, die
Freude am Lernen durch interessante Angebote zu erhalten, die
Verantwortung für das eigene Lernen aber in die Hände der Kinder zu
legen. Unsere Aufgabe ist, sie dabei zu unterstützen, sie zu „coachen“
und ihnen die entsprechenden Mittel zur Verfügung zu stellen.
Ich danke für die großartige Arbeit und Unterstützung durch das Team
der Volksschule Kalkleiten, das sich durch Verlässlichkeit, Kreativität,
Innovation und persönliches Engagement auszeichnet. Ich bedanke
mich bei den Eltern, den SchülerInnen, der Gemeinde Stattegg,
besonders bei Bürgermeister Ing. Karl Zimmermann, ohne dessen
tatkräftige Unterstützung der Umbau der Schule wohl nie zustande
gekommen wäre. Auch bei Frau Prof. Dr. Susanne Herker, von der
Pädagogischen Akademie der Diözese, möchte ich mich für ihre
Unterstützung bei der Erarbeitung unseres Jenaplankonzepts herzlich
bedanken. Bei Dipl. Ing. Georg Moosbrugger bedanke ich mich für die
tolle Gestaltung unserer neuen Schule.
Schön ist es auch, dass bei unserer Arbeit auch Platz für Träume und
Visionen bleibt, ständig sind wir auf der Suche nach Neuem.
VD Brigitta Hribernig
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2. Lage der Volksschule Kalkleiten
Wir sind zu Hause im sonnigen Südosten Österreichs, in der
Steiermark.
Unsere Schule liegt malerisch,
Kalkleiten eine Viertelstunde von Graz
entfernt, hoch über dem Grazer
Becken, in der Gemeinde
Stattegg, auf ca. 700 Meter
Seehöhe. Von der Schule aus
hat man eine herrliche Aussicht
über die Stadt Graz.
Zum Einzugsgebiet der Schule
gehören die Ortsteile Kalkleiten,
Buch, Leber, Hohenberg und
Steingraben. Auch das Gebiet
um den Zösenberg, Gemeinde
Weinitzen, gehört zum
Schulsprengel.
Ein Schulbus der Firma Watzke bringt die Kinder zur Schule. Mit
einem Bus der Grazer Verkehrsbetriebe werden die Kinder aus dem
Tal nach Oberandritz gebracht und steigen dort in den Schulbus um.
Das Schulgebäude wird am Nachmittag für die Nachmittagsbetreuung
und von den Einwohnern der Hochebene Kalkleiten genützt. So probt
der Kalkleitner Singkreis in der Schule, Gymnastikstunden werden am
Abend abgehalten und der Verein zur Erhaltung der Schule hält
Veranstaltungen ab.
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3. Historie:.
1876 wurde das Schulgebäude erbaut, es ist also über 100
Jahre alt und liegt neben der Kirche „Maria Schutz“.
Jahrzehnte lang wurde die Schule einklassig geführt. Das
Gebäude beherbergte neben dem Klassenraum noch eine
Lehrerwohnung.
2. Weltkrieg: In der Zeit des 2. Weltkrieges besuchten bis zu 70
Kinder diese eine Klasse. Viele Grazer schickten ihre Kinder
zum Schutz vor Bombenangriffen nach Kalkleiten hinauf.
1960 - 1970 war die VS Kalkleiten von der Schließung bedroht. Die
Bewohner der Umgebung blieben nicht untätig und gründeten
den „Verein zur Erhaltung der 100 jährigen Volksschule
Kalkleiten“. Dieser Verein erreichte mit seinem Engagement
und der Unterstützung der Gemeinde, dass die Schule weiter
bestehen blieb.
1985 /86 wurde das Schulhaus außen liebevoll restauriert und
einige Jahre später auch innen adaptiert. Neben den zwei
Schulklassen bietet es nun auch Platz für einen Werkraum mit
integrierter Küche.
Einige Jahre wurde die Schule zweiklassig geführt, dann
wieder einklassig.
1999/2005 Seit dem Schuljahr 1999/2000 wurde die Schule mit
zwei Klassen geführt. Die Kinder der Grundstufe I, 1. und 2.
Schulstufe, besuchten die erste Klasse, die Kinder der
Grundstufe II, 3. und 4. Schulstufe, besuchten die zweite
Klasse. Dieses System der altersgemischten Gruppen hat
sich sehr bewährt, die Kinder lernen gleichermaßen
voneinander, viele Eltern schicken ihre Kinder genau aus
diesem Grund in unsere Schule.
2004/05 Durch die gestiegenen Schülerzahlen wird die Volksschule
nun dreiklassig geführt. Die Schüler werden weiterhin in
altersgemischten Gruppen unterrichtet.
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Nach einer Begehung der Schule mit der Fachabteilung 6B,
der Steirischen Landesregierung, und Vertretern der
Gemeinde Stattegg wurde unser Bedarf an einem
Bewegungsraum bestätigt.
2006/07: In der Volksschule Kalkleiten wird nun nach dem
Jenaplan unterrichtet. Der Schulversuch „Jenaplan“ wurde
von Seiten der Schulbehörde genehmigt.
2007/08: Mit dem Beginn des zweiten Halbjahres wurde eine
Nachmittagsbetreuung, unter der Leitung von Frau Mag.
Doris Edlinger – Nesitka, eingerichtet. Am 3.7.2008 wurde
der Umbau der Volksschule Kalkleiten im Gemeinderat der
Gemeinde Stattegg beschlossen.
2008/09: Über die Sommermonate wird das Schulhaus ausgebaut
und restauriert.
2009/10: Im heurigen Schuljahr werden 50 SchülerInnen an der
Volksschule Kalkleiten unterrichtet. 3 Kinder mit besonderen
Bedürfnissen werden zusätzlich von einem
Sonderpädagogen betreut. Der Jenaplan Schulversuch hat
sich bewährt und wird weitergeführt.
Bilder aus der Schulchronik zur Renovierung des Schulhauses 1985/86
Bilder zum Schulumbau 2009
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4. Unser Schullogo
4.1. Das alte Logo (bis 2005):
Das Logo war das Ziel
Wie bei einem Tanz soll jeder seine eigene
Persönlichkeit und seine eigenen
Fähigkeiten einbringen. Wir haben Spaß
am Lehren und Lernen und wir arbeiten
gemeinsam.
4.2. Das neue Logo (ab 2005):
In einem Projekt, gemeinsam mit der großartigen Grafikerin Elisabeth
Reichmayr, arbeiteten die SchülerInnen der 3. und 4. Schulstufe an
einem neuen Logo. Aus den Kinderarbeiten wurden die besten Ideen
von Kindern LehrerInnen ausgewählt und von unserer Grafikerin weiter
bearbeitet.
Mit dem neuen Logo wollen wir die Einzigartigkeit jedes Kindes
(Menschen) in den Mittelpunkt stellen. Gemeinsamkeit ist wichtig, aber
auch der Einzelne alleine muss als Individuum in der Gemeinschaft
Platz haben. Wir haben viel Spaß miteinander und jeder kann sich
seinen Fähigkeiten und entsprechend entwickeln.
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5. Das Leitbild der Volksschule Kalkleiten
Wir sind eine innovative, familiäre Schule, in der die Gesamtpersönlichkeit
des Kindes im Mittelpunkt des pädagogischen Interesses steht.
In einer förderlichen Lernumgebung möchten wir in heterogenen
Leistungsgruppen entwicklungsorientierten, individualisierenden
Unterricht gewährleisten;
o Unsere Schule vermittelt verlässlich Kulturtechniken, Lesen,
Schreiben, Rechnen, das notwendige Basiswissen und die
sozialen Schlüsselqualifikationen.
o Wir berücksichtigen die unterschiedlichen Wahrnehmungstypen.
o Wir fördern die Kreativität, wecken und erhalten die Neugierde
und die Freude am Lernen und bereiten so die Kinder auf ihren
weiteren Lebensweg vor.
o Unsere Schule legt Wert auf offene Unterrichtsformen,
Methodenvielfalt und Methodentraining.
o Wir bieten den Kindern viele Möglichkeiten
Bewegungserfahrungen zu machen und legen Wert auf
Gesundheitserziehung.
o Es gibt klar formulierte Lernziele, die allen bekannt sind und deren
Erreichung gemeinsam dokumentiert wird.
o Wir fördern eigenverantwortliches, selbstständiges und
entdeckendes Lernen nach den Grundsätzen von Peter Petersen
und Maria Montessori.
Integration ist an unserer Schule gelebte Selbstverständlichkeit.
Wir wollen Qualität: In einem ständigen Prozess der Schulentwicklung
und Unterrichtsentwicklung verbessern wir diese Qualität, wir evaluieren
diesen Prozess.
Ein wertschätzender, respektvoller und achtsamer Umgang miteinander
und mit der Natur ist uns wichtig.
Wir arbeiten in einem LehrerInnenteam.
Intensive Zusammenarbeit zwischen LehrerInnen, Eltern und
SchülerInnen ist ein praktiziertes Grundprinzip unserer Schule.
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6. Statistische Angaben
Schülerzahlen insgesamt
2007/08 2008/09 2009/10
50 50 50
Schülerstand für das Schuljahr 2009/10
Schulstufen Mädchen Knaben Gesamt
1. Stufe 7 6 13
2. Stufe 9 6 15
3. Stufe 6 5 11
4. Stufe 3 8 11
Gesamt 25 25 50
Lehrkräfte
Lehrkräfte Schuljahr 2009/10 Unterrichtsstunden
Klassenlehrkräfte 3 58
Integrationslehrkraft 1 17
Lehrkräfte für Religion 2 7
Lehrkraft für Werken 1 6
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7. Schulteam der Volksschule Kalkleiten
7.1. Das Schulteam stellt sich vor:
Dipl. Päd. Brigitta Hribernig: Direktorin, Klassenlehrerin in
der 1. Stammgruppe, Spielpädagogin, Montessori-
Pädagogin und Jenaplan- Pädagogin
Dipl.Päd. Susanne Moosbrugger: Direktorstellvertreterin,
Klassenlehrerin der 2. Stammgruppe, Sonderpädagogin
und Sprachheillehrerin; Buchklubreferentin, zuständig für
die Schulbibliothek
Dipl.Päd. Eva Ebenberger – Werluschnig: Klassenlehrerin
der 1. Stammgruppe, Montessoripädagogin, Jenaplan –
Pädagogin, Rotkreuzreferentin
Dipl. Päd. Heimo Bayer: Sprachheillehrer
Sonderpädagoge, Motopädagoge, Förderlehrer; erstellt
Förderpläne, stellt gegebenenfalls Verbindung zu
außerschulischen Einrichtungen her
Andrea Seifried: Werklehrerin; Dekoration des
Schulhauses, Dekoration und Kostüme für Aufführungen
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Dipl. Päd. Petra Angleitner: Religionslehrerin, Krisen- und
Konfliktmanagerin und Montessori-Pädagogin für Religion;
Erarbeitung von Religionsmaterial für die Freiarbeit
Evi Fiebich: Montessori –Pädagogin, Projektleiterin für
unser Projekt „Lebensräume“; Erarbeiten und Bearbeiten
von Lernmaterial für den offenen Unterricht, zuständig für
die Weiterbildung unseres LehrerInnenteams in der
Montessoriarbeit
Rachel Steinegger: Native speaker für einen effizienten
Englischunterricht
Karin Krischan: Evangelische Religionslehrerin,
Montessori – Pädagogin, Spielpädagogin
Mag. Doris Edlinger: Biologin, Erlebnispädagogin, Leitung
der Nachmittagsbetreuung
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Sonnhilde Purt: Leseoma, wertvolle Unterstützung für den
Leseschwerpunkt
Brigitte Liebemann: Nachmittagsbetreuung am Montag
Katrin: Lehrerstunden am Nachmittag für die ganztägige Schulform
Traude Harb: Raumpflegerin, Schulwartin, Mithilfe bei der
Dekoration der Schule; Unterstützung bei Festen und
Feiern
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7.2 Teamvereinbarungen für unsere Schule
Vereinbarungen, die das Lehrerteam, im Zuge eines Jour fixe im Schuljahr 2003/04 getroffen
hat. Letzte Überarbeitung: Oktober 2009
Alle Mitglieder des Schulteams tragen das Schulleben mit ihren
Fähigkeiten, Stärken und ihrer Persönlichkeit mit.
Wir arbeiten als Team: Visionen, Planung, Durchführung, Evaluation:
In regelmäßigen Gesprächsrunden reflektieren wir über die
Unterrichtsarbeit, neue Themen und Schwierigkeiten. Konflikte
werden angesprochen und bearbeitet. Wir geben uns gegenseitig
Rückmeldung über unser Lehrverhalten und die Unterrichtsarbeit.
Das Jahr wird in den Sommerferien gemeinsam geplant,
Schwerpunkte, Projekte und Ziele für das Schuljahr werden
gemeinsam festgesetzt, um so den klassenübergreifenden Unterricht
zu ermöglichen. Beim regelmäßig stattfindenden „Jour fixe“ geben wir
uns Zeit für ausführliche pädagogische Gespräche über komplexe
Themenstellungen.
In der Planungsstunde am Freitag wird die Unterrichtswoche
gemeinsam vorbereitet. In unserer Planung lassen wir auch
ausreichend Platz für aktuelle Themen, Ruhe zum Arbeiten und
genügend Zeit für Übung und Festigung. Fördern, fordern und
motivieren ist uns wichtig.
Wir sind bemüht, aktuelle Themen aufzugreifen, wir legen großen
Wert auf die Vermittlung von Kultur und Tradition, kleine Rituale sind
uns wichtig und geben den Kindern Sicherheit.
Wir sind aufgeschlossen für neue Ideen und Inhalte und passen
unseren Unterricht, nach kritischer Betrachtung, den neuesten
Erkenntnissen der Wissenschaft an. Ständige Weiter- und Fortbildung
ist für uns LehrerInnen wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Mittel
dazu sind: Seminare, Vorträge, Fachliteratur, pädagogische
Konferenzen. Auch die Persönlichkeitsbildung ist uns ein großes
Anliegen. Die persönliche Fortbildung passen wir den gemeinsamen
Zielen an.
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Wir teilen viele gemeinsame Werte und trachten auch danach zu
handeln. Gegenseitige Wertschätzung, Achtung und Höflichkeit
zwischen Erwachsenen und Kindern ist uns wichtig.
Regelmäßige Gespräche über die pädagogische Arbeit finden im
Anschluss an die Unterrichtsarbeit statt; Rückmeldungen,
gemeinsames Erarbeiten von Problemlösungen im Unterrichtsalltag.
Wir geben unsere Erfahrungen aus dem Jenaplan Schulmodell, mit
schülerzentrierten Unterrichtsformen und der Arbeit mit konkreten
Zielen gerne an StudentInnen beider Hochschulen und interessierte
Pädagogen weiter.
Wir suchen den Kontakt zu anderen Schulen, vor allem der
Volksschule Stattegg und zu der Gruppe der Kleinschulen im Bezirk
Graz Umgebung aber auch zu Jenaplanschulen im In- und Ausland.
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8. Jenaplan Schulmodell an der Volksschule Kalkleiten
Rhythmisierte Wochenplanung: Jedem einzelnen Kind soll soziales
und individuelles Lernen ermöglicht werden. Einerseits vermitteln wir
Basiswissen und –fähigkeiten, andererseits auch
Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Kreativität und
Kritikfähigkeit. Deshalb werden zusammenhängende Lernphasen
eingerichtet, mit einer Mischung aus projektorientierter Arbeit und
lehrerzentrierten Kursen. Ein Wechsel zwischen Anspannung und
Entspannung wird auch ermöglicht durch geänderte, bzw. flexiblere
Pausenzeiten. Viel Platz für Kreativität und Bewegung,
fächerübergreifend und schulstufenübergreifend, runden das Bild der
Wochenplanung ab.
Jahrgangsübergreifende Stammgruppen: Die 3 Klassen mit 50
Schülern werden in heterogene Stammgruppen eingeteilt. Im Kurs-
und Kernunterricht ist jeweils ein Lehrer für jede Klasse zuständig. Im
Kurs und Kern, aber auch im kreativ- musischen Bereich gibt es die
Möglichkeit, Schwerpunkte nach Neigungen und Fähigkeiten für alle
Schüler zu setzen.
Grundformen des natürlichen Lernens:
o Gespräch: Gesprächen und Fragen werden im Unterricht viel
Platz eingeräumt (Schule des Fragens). Genaues Erarbeiten von
Gesprächsregeln für Gesprächskreise und Feiern.
o Arbeit: Kurs und Kernunterricht, sowie die kreativen
Unterrichtsstunden werden nach den Grundlagen des
österreichischen Lehrplanes abgehalten. Lernziele werden in
einem Katalog für Eltern, Kinder und LehrerInnen vermerkt. Im
Methodentraining werden die Kinder mit entsprechenden
Fertigkeiten für das eigenständige Arbeiten ausgerüstet.
o Spiel: Freies Spiel in den Kernbereichen, Anbieten der
unverbindlichen Übung: Darstellendes Spiel, Lernspiele spielen
eine große Rolle sowohl in der Freiarbeit als auch in der Kurs-
und Kernarbeit. Pausenspiele ermöglichen ein friedvolles und
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sinnvolles Miteinander in der Pause. Mit Sportspielen versuchen
wir dem Bewegungsdrang der Kinder gerecht zu werden.
o Feier:
Montagsfeier (Stilleübung oder Meditation), die Kinder
werden vom Wochenende abgeholt und sanft auf die
gemeinsame Wochenarbeit vorbereitet;
Freitag Wochenabschlussfeiern in der Klasse; die Woche
wird besprochen, wichtige Arbeitserkenntnisse
zusammengefasst und wiederholt. Die Kinder erhalten die
Möglichkeit die Woche zu reflektieren, ihre Befindlichkeit
auszudrücken und gemeinsam die nächste Woche zu
planen.
Einmal im Monat gibt es eine Monatsfeier; Präsentation von
Gelerntem, Referate, darstellendes Spiel, Powerpoint,
Lieder, Tänze, Texte und Gedichte ;
Rituale zu Beginn und zum Schluss der Unterrichtszeit, die
Kinder werden in Empfang genommen und entlassen;
Freiarbeit: Die Freiarbeit findet immer in der ersten Schulstunde statt.
Hier öffnen wir die Türen und die Kinder arbeiten Klassen- und
Stammgruppen übergreifend. Freiarbeitszeit wird auch für die
Projektarbeit der Weltorientierung herangezogen. Eine gut
vorbereitete Lernumgebung mit Material mit hohem
Aufforderungscharakter bietet den Kindern die Möglichkeit sich nach
ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten individuell zu entfalten.
o Arbeit nach Maria Montessori soll die Basis für die richtige
Arbeitshaltung und den Umgang mit Material schaffen. Das
umfangreiche Montessorimaterial dient der anschaulichen
Erarbeitung im Kurs und der freien Beschäftigung in der
Freiarbeit.
o Täglich stilles Lesen: in der Freiarbeit; umfangreiches
Lesematerial regt lustbetontes Lesen an; Leseschwerpunkt wird
weitergeführt und durch eine fixe Literaturstunde ergänzt (in der
GS I auch im Stundenplan ausgewiesen).
Weltorientierung: Im Mittelpunkt der Weltorientierung stehen die
Formen des Projektunterrichts. Ausgangspunkt ist die unmittelbare
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Erfahrungs- und Interessenswelt der Kinder. Die SchülerInnen
bekommen die Möglichkeit zum Entdecken, Experimentieren und
Forschen. Die Projektarbeit wird durch „Trainingsphasen“ und Phasen
der freien Arbeit ergänzt. Der Reflexion wird Raum und Zeit gegeben
(Was habe ich entdeckt), Ergebnisse präsentiert und dokumentiert.
Leistungskultur: Individuelle Lernfortschritte und die
Berücksichtigung von Schlüsselkompetenzen stehen im Mittelpunkt.
Durch intensive individuelle Rückmeldung soll sich Leistung optimal
entwickeln.
o Regelmäßige, positiv verstärkende Rückmeldung im Unterricht
durch die Lehrperson.
o SchülerInnen kennzeichnen erreichte Ziele selbst in ihrem
Selbstbeobachtungsprotokoll;
o Erstellen von konkreten Beobachtungsaufgaben für Schüler pro
Woche für das gesamte Lehrerteam; führen eines Protokolls;
o Prompte Rückmeldung in Elterngesprächen
o Resümieren der Wochenarbeit durch Sammeln von Arbeiten für
das Portfolio
o Persönlicher Brief zum Jahresabschluss
o Rückmeldung der MitschülerInnen nach Präsentationen;
Betonung des Erzieherischen
Gegenseitige Wertschätzung und Rücksichtnahme ist ein
wesentlicher Wert unserer Schule
Bedeutung der Schulgemeinschaft: Als Jenaplanschule stehen wir
den Eltern offen, denn sie sind wichtige Partner der Schulgemeinde.
Auch der Kontakt zu Vertretern der Gemeinde ist uns sehr wichtig.
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Schulraum Um pädagogisch wirksam arbeiten zu können, sind
Verhältnisse von Raum und Zeit signifikante Bedingungen; vor allem
der in Schulgelände und Schulzimmer sich darbietende Lebensraum
spielt eine wesentliche Rolle für die pädagogische Arbeit.
Jenaplanschulen brauchen Lebensräume, die gewaltfreies,
konstruktives Zusammenleben fördern.
Arbeit im Lehrerteam:
o Regelmäßige Unterrichtsbeobachtungen im Rad für das gesamte
Team; stellen von konkreten Beobachtungsaufgaben, prompte
Rückmeldung;
o Gemeinsam erarbeitetes Jahresprogramm
o Tägliche Lehrergespräche vor und nach dem Unterricht; 1
Planungsstunde pro Woche für die Klassenlehrerinnen; einmal im
Monat Jour fixe mit allen Beteiligten.
Tägliche Bewegungsphasen: fächerübergreifend, Lerngymnastik,
zum Lerngegenstand hingehen, meditative Bewegung, Bewegung zur
Musik; soziale Spiele, Motopädagogik, darstellendes Spiel und
Ausdruckstanz als unverbindliche Übungen, Zusammenfassen von
Klassen;
Verlässliche Volksschule: täglich 5 Stunden Schule, ohne Entfall
von Stunden; zusätzliche Schwerpunktarbeit in den Randstunden
werden angeboten und von den Eltern und SchülerInnen freiwillig in
Anspruch genommen. Die Zusatzangebote ermöglichen die
Rhythmisierung des Wochenplanes im Sinne von Petersen. Diese
zusätzlichen Angebote werden durch Zusammenlegung der
Stammgruppen ohne Mehraufwand an zugewiesenen Stunden
bewältigt. Dieser Wunsch wurde von berufstätigen Eltern an uns
herangetragen. Ein fixes Unterrichtsende würde der Terminplanung
innerhalb der Familien sehr entgegen kommen.
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Gelebte Integration: Das Eingehen auf die besonderen Bedürfnisse
unserer Schüler ist uns ein besonders wichtiges Anliegen. Durch die
neue Form des Unterrichtes in Kurs und Kern in heterogenen
Gruppen, können sich die Kinder nach ihren Fähigkeiten und
Möglichkeiten entfalten. Der rhythmisierte Stundenplan ermöglicht
einen kontinuierlichen Wechsel zwischen Spannung und
Entspannung. Durch die kleinen Gruppengrößen, das Eingehen auf
die Bedürfnisse jedes Einzelnen und durch die große Bedeutung der
Persönlichkeitsbildung gelingt es uns immer wieder, auch Kinder in
unsere Schulgemeinschaft aufzunehmen und einzugliedern, die an
anderen Schulen scheiterten.
Kalkleiten: Wir wollen eine heterogene Gemeinschaft sein, in der sich
die einzelnen Individuen bestmöglich entwickeln können.
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9 Schulpartnerschaft
9.1. KlassenelternvertreterInnen
Klasse Elternvertreter Stellvertreter
1. Klasse Edith Lässer Elke Seifter
2. Klasse Sabine Kramer Andrea Ziegler
3. Klasse Sabine Trummer Arno Heimgartner
8.2. Verein zur Erhaltung der Volksschule Kalkleiten
Der Verein hat für die Volksschule Kalkleiten die Aufgaben eines
Elternvereins übernommen. Er organisiert Feste und Feiern und
unterstützt die Schule durch die Finanzierung von Unterrichtsmitteln und
Projekten aus den Vereinsbeiträgen und den Einnahmen von Festen und
Feiern.
Vereinsvorstand:
Obmann: Max Baltl
Obmann Stellvertreterin: Renate Wallner
Kassier: Verena Murschitz
Kassier Stellvertreterin: Renate Wallner
Schriftführerin: Martina Gruber
Schriftführer Stellvertreterin: Beate Hinterberger
Mitgliederstand 2007: 120 Mitglieder
9.3 Vereinbarungen für unsere Schule:
Vereinbarungen, die im Zuge einer Schulentwicklungssitzung im Schuljahr 2003/04
gemeinsam von Eltern und Lehrern getroffen worden sind. Letzte Überarbeitung: Oktober
2009
Intensive Zusammenarbeit zwischen LehrerInnen und Eltern wird als
Grundprinzip an unserer Schule verstärkt angestrebt.
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Schulprofil der Volksschule Kalkleiten Schuljahr 2009/10LEBEN IST LERNEN, LERNEN IST LEBEN
Viele Entscheidungen sollen vom LehrerInnenteam und den Eltern
gemeinsam getroffen werden.
Administrative Aufgaben werden von der Schulleiterin und der
Stellvertreterin wahrgenommen.
Eltern entwickeln die Ziele der Schule mit, beteiligen sich an deren
Verwirklichung und identifizieren sich dadurch mit der Schule. Eltern
arbeiten am Schulprogramm, am Schulleitbild, an der Schulordnung
und an den Schulprojekten mit.
SchülerInnenaufgaben, LehrerInnenaufgaben und Elternaufgaben
werden gemeinsam festgelegt und schon zu Schulbeginn den Eltern
und SchülerInnen zur Kenntnis gebracht und präsentiert. Diese
Aufgaben werden in regelmäßigen Abständen diskutiert und wenn
notwendig an veränderte Bedingungen angepasst.
Ständige Kommunikation:
An unserer Schule finden zweimal im Jahr Elternsprechtage am
Nachmittag statt. Um lange Wartezeiten zu verhindern und allen
Eltern und Kindern genügend Zeit widmen zu können, werden
rechtzeitig Listen mit Terminen ausgegeben.
Direktorin und Lehrerinnen bieten einmal in der Woche eine fixe
Sprechstunde an.
Bei rechtzeitiger Anmeldung bieten wir den Eltern auch außerhalb
dieser fixen Termine Zeit für ausführliche Gespräche. Im
Bedarfsfall kann natürlich telefonisch oder über Email Kontakt zu
uns aufgenommen werden.
Es gibt für alle eine Liste mit den privaten Telefonnummern. Wir
sind auch außerhalb der Schulzeiten erreichbar.
Im Mitteilungsheft werden die Eltern laufend über die wichtigen
Ereignisse und Vorfälle im Schulalltag informiert. Wir bitten auch
die Eltern immer wieder dieses als Kommunikationsmittel zu
nützen.
Ein gegenseitiges positives Gesprächsklima ist für uns die
Grundlage guter Erziehungsarbeit und Voraussetzung für
zielführendes, pädagogisches Wirken.
Zusammenarbeit mit weiteren Partnern der Schule:
Zusammenarbeit mit der 2. Schule in der Gemeinde bei Konzerten,
Theateraufführungen, Schitagen und Festen.
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Schulprofil der Volksschule Kalkleiten Schuljahr 2009/10LEBEN IST LERNEN, LERNEN IST LEBEN
Gemeinsame Nutzung des Turnsaales
Aufführungen unserer Theaterstücke für die Kindergärten in der
Gemeinde
Bücherwürmerfest: Vorlestag im Kindergarten
Wandertage vom Kindergarten zu uns auf den Berg.
Übernahmegespräche an der Nahtstelle Kindergarten, Schule
Besuch der Gemeinde
Einbeziehen der Musikschule Stattegg bei unseren Festen und
Feiern, gemeinsame Projekte
Besuch von Wirtschaftsbetrieben in der Gemeinde bei Exkursionen
Zusammenarbeit mit der freiwilligen Feuerwehr, Brandschutz-,
Räumungsübung und Erste Hilfe
Schnuppertage, um den Kindergartenkindern den Übertritt in die
Schule zu erleichtern
Eltern unterstützen den Unterricht:
Eltern unterstützen den Stationenbetrieb bei Buchstabentagen.
Die Eltern stellen ihre Berufe vor, laden uns zu ihrem
Arbeitsplatz ein.
Eltern helfen uns bei der Bearbeitung und Pflege des
Schulgartens.
Eltern helfen beim Richten der gesunden Jause.
Eltern unterstützen bei der Planung und Durchführung von
Projekten.
Eltern bringen eigene Themen und Ideen nach Absprache in
den Unterricht ein.
Eltern helfen, gemeinsam mit dem Verein zur Erhaltung der
Schule, bei der Vorbereitung von Schulfesten, Aufführungen,
Bazaren
Eltern helfen beim Basteln und Herstellen von Lernmaterial für
die Freiarbeit
Der Verein zur Erhaltung der Schule unterstützt die
Finanzierung von Projekten und des Native Speakers.
Eltern sind jederzeit eingeladen in den Unterricht zu kommen
und Schulalltag aktiv mitzuerleben, sie machen auch Gebrauch
davon.
Eltern unterstützen die Lehrerinnen bei Krankheit oder sonstiger
Abwesenheit weiterer Lehrpersonen.
Eltern helfen bei der Erstellung und beim Gestalten unseres
Jahresberichtes.
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Der Verein zur Erhaltung der Volksschule Kalkleiten übernimmt
die Aufgaben des Elternvereins.
Auch die SchülerInnen sind bei der Festlegung der Aufgaben, bei der
Erstellung der Schulordnung und von Verhaltensvereinbarungen aktiv
miteinbezogen.
Eltern unterstützen als Experten unseren Unterricht und unsere
Schulentwicklungsarbeit.
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9.5. Schulordnung der Volksschule Kalkleiten (2009/10))
Wir gehen wertschätzend miteinander um.
Wir nehmen Rücksicht aufeinander.
Wir achten auf die eigene Sicherheit und die Sicherheit der
anderen.
Bevor wir das Schulhaus betreten, putzen wir die Schuhe ab. Dann
ziehen wir die Schuhe aus, stellen sie sorgfältig hin, und hängen
die Jacke auf.
Wir grüßen, wenn wir herein kommen. Wenn jemand in die Klasse
kommt grüßen wir freundlich.
Wir legen die Aufgabe in der Früh hinaus.
Wir arbeiten sorgfältig und halten unsere Schulsachen in Ordnung.
Wir gehen sorgsam mit den eigenen Sachen, den Dingen der
anderen und dem Material in der Klasse um.
Wir arbeiten so ruhig, dass wir einander nicht stören.
Wenn einer spricht, hören die anderen zu.
Wenn wir etwas vergessen haben, so entschuldigen wir uns und
bringen es nach.
Wir sind pünktlich. Wenn ich zu spät komme, erkläre ich den
Grund und entschuldige mich.
Wir jausnen am Platz und verwenden dazu unser Set. Zur Jause
trinken wir ein Glas Wasser.
Im Schulhaus gehen wir langsam. Wir öffnen und schließen die
Türen leise. Wir laufen im Garten.
Wir trennen den Müll.
Beim Klo gehen halten wir die Toiletten sauber, spülen hinunter
und waschen uns anschließend die Hände.
Wenn der Unterricht zu Ende ist, bringen wir unseren Platz in
Ordnung, packen sorgfältig ein und ziehen uns an. Unsere
Patschen stellen wir an ihren Platz. Wir ziehen das Gewand an,
das wir in der Früh von zu Hause mitgenommen haben.
Wir stellen uns so vor dem Tor an, dass man das Tor noch gut
öffnen kann.
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9.6. Gemeinsam definierte LehrerInnenaufgaben,
SchülerInnenaufgaben, Elternaufgaben
Aufgaben wurden in einer Schulentwicklungssitzung im Schuljahr 2003/04 gemeinsam mit
den Eltern definiert. Letzte Überarbeitung: Oktober 2009
9.6.1.Aufgaben der LehrerInnen:
Hauptverantwortlich für den Unterricht sind die LehrerInnen. LehrerInnen
wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Erziehung mit.
Unterricht nach den Zielen des österreichischen Lehrplanes,
Übermitteln der Inhalte in kindgerechter Form!
Differenzierung: Wir versuchen auf die Fähigkeiten und
Voraussetzungen des Einzelnen einzugehen.
Förderung: LehrerInnen versuchen dem individuellen
Leistungsstand entsprechend zu fördern, um Über- aber auch
Unterforderung zu vermeiden. Förderpläne liegen an der Schule
auf.
Anbieten von vielen Möglichkeiten selbsttätig zu sein und sich
selbstständig mit Material auseinanderzusetzen (Freiarbeit,
Ziearbeit)
Unterricht nach neuesten Erkenntnissen der Forschung:
Fortbildung für alle LehrerInnen auch im Bereich der
Persönlichkeitsbildung. Arbeit mit kreativen Lerntechniken (Mind
map, cluster, jonglieren, kinesiologische Übungen, kybernetische
Methode) und Methodentraining
Genaue Zielformulierung für Kinder und Eltern, um die
Unterrichtsziele transparent zu machen.
Genaue Beobachtung der Schüler, Aufzeichnungen darüber, um
die Eltern jederzeit über den momentanen Leistungsstand des
Kindes informieren zu können; Anbieten von Sprechtagen,
Sprechstunden oder Einzelgesprächen
Kontrolle der Übungen und Aufgaben
Gemeinsames Erstellen von Regeln mit Kindern und Eltern,
Einfordern der Einhaltung der Regeln.
Rechtzeitige Information der Eltern beim Auftreten von
Schwierigkeiten oder Problemen
Kontaktaufnahme bei Bedarf zu Hilfspersonen von außen
(Schulpsychologe, Beratungslehrer, Schularzt, Jugendamt)
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9.6.2 Aufgaben der SchülerInnen:
Einhalten vorher festgelegter Umgangsformen: Grüßen, Bitten,
Entschuldigen, Danken…
Mitarbeit im Unterricht nach persönlichen Möglichkeiten,
Einbringen der eigenen Persönlichkeit mit ihren Interessen und
Stärken.
Respektvoller Umgang miteinander
Ordnung mit Schulsachen
Sorgfältiger Umgang mit den eigenen Dingen, den Dingen der
anderen und dem Material in der Klasse
Einhalten vereinbarter Verhaltensregeln und Erleben der daraus
folgenden Konsequenzen
Anwesenheit bei Schulveranstaltungen
Lösen der Hausaufgaben, dem Leistungsstand entsprechend
Selbstständiges Vorlegen der Hausaufgaben
Wenn notwendig Hilfe geben, sich helfen lassen
Bei Unklarheiten: Fragen stellen
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9.6.3 Aufgaben der Eltern
Hauptverantwortlich für die Erziehung sind die Eltern, Eltern unterstützen
den Unterricht im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Regelmäßiger Blick auf die Informationen aus der Schule
(Elternheft, Elternbriefe) und Kenntnisnahme durch Unterschrift!
Vermitteln und Einüben angemessener Umgangsformen
Verlässlicher Besuch der Elternabende und Elternsprechtage oder
vereinbarter Gesprächstermine
Einhalten der Schulpflicht: die Kinder besuchen regelmäßig den
Unterricht und Schulveranstaltungen. Sondergenehmigungen gibt
es nur über die Direktion im Ausmaß von insgesamt einer Woche
während der vierjährigen Volksschulzeit.
Dem Kind Platz, Zeit und Ruhe für die Aufgabe einräumen
(Nachmittagsgestaltung, Arbeitsplatz, Ordnungsrahmen, Umgang
mit der Zeit). Hinführen zu einem Pflichtbewusstsein: Aufgaben
sind wichtig! Es ist nicht notwendig, die Aufgaben auf ihre
Richtigkeit hin zu überprüfen.
Hilfe dabei, die Schulsachen in Ordnung zu halten, nicht für das
Kind, aber mit dem Kind.
Unterstützen des/r Schülers/in durch das Bereitstellen von
angemessenen Schulsachen.
Sorgen für die Gesundheit des Kindes: ausreichend Schlaf,
Bewegung, frische Luft, Vorsorge, gesunde Ernährung, gesunde
Jause. Information der Schule über bestehende Erkrankungen
(Kranke Kinder gehören ins Bett).
Nützen von außerschulischen Einrichtungen bei
Problemstellungen, die im Rahmen der Schule nicht gelöst werden
können.
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10. Pädagogische Arbeit an der VS Kalkleiten
Für unser pädagogisches Wirken an der Volksschule Kalkleiten haben wir folgende
Schwerpunkte festgelegt:
Heterogene SchülerInnengruppen sind an unserer Schule ein
wichtiges pädagogisches Prinzip: Die in der Kleinschule bestehende
heterogene Gruppe (jeweils 2 Schulstufen in einer Klasse) wird in
manchen Unterrichtsbereichen bewusst auf alle Schulstufen
ausgeweitet.
Offene Unterrichtsformen sind uns sehr wichtig:
o Freiraum eigenen Interessen nachgehen zu können: 5 Stunden
Freiarbeit pro Woche, Zusammenarbeit mit Religion.
o Arbeitsplänen und Ziele Mind Maps
o Möglichkeit selbsttätig und selbstständig zu sein; Wecken der
natürlichen Neugierde der Kinder
o Angebote durch Montessorimaterial und andere Materialien mit
hohem Aufforderungscharakter
o Freie Entscheidung für Lernangebote; Kinder lernen positive
und negative Konsequenzen zu tragen.
o Entfaltungsmöglichkeiten dem Interessens- und
Entwicklungsstand entsprechend
o Projektorientierter Unterricht aus dem Interessenskreis der
Kinder
o Methodentraining
Leistungen bewusst erleben, das wollen wir allen Kindern
ermöglichen.
Fehler sind Orientierungshilfe und Lernchance
Zeitstrukturen setzen, die das Lernen unterstützen, nicht
beherrschen ist unser Ziel.
Lernziele werden klar definiert. Erreichte Ziele werden
wahrgenommen, dadurch erfahren die Kinder, LehrerInnen und
Eltern Selbstbestätigung und Erfolg. Lernen macht Freude und gibt
Zuversicht.
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Schulprofil der Volksschule Kalkleiten Schuljahr 2009/10LEBEN IST LERNEN, LERNEN IST LEBEN
Ganzheitliches Lernen wird bei uns groß geschrieben. Wir
berücksichtigen die unterschiedlichen Wahrnehmungstypen: Mit
allen Sinnen lernen, möglichst alle Sinne sollen aktiviert werden.
Individuelle Förderung ist uns wichtig, wir wollen auf die besonderen
Bedürfnisse und Begabungen der Kinder eingehen.
Einsatz von neuen Medien im Unterricht ist selbstverständlich, wir
arbeiten mit Computern, holen uns Informationen aus dem Internet
und nützen das Internet für Kontakte.
Kreativitätswerkstätten gehören zu unserem Unterricht dazu:
Kennen lernen berühmter Künstler, Umsetzen der gemeinsam
entwickelten Ideen in Bild und Text, in Gruppen und in Einzelarbeit
Theateraufführungen; gemeinsames Drehbuch, Bühnenbild, Musik,
Kostüme für Weihnachten oder Schulschluss
Kreative Ideen können auch im Rahmen der Freiarbeit umgesetzt
werden.
Gesundheitsprojekte:
Gesunde Jause: Einmal in der Woche findet an der Schule eine
gemeinsame, gesunde Jause statt, bei der die Eltern mithelfen.
Auch die tägliche Jause wird auf ihren gesundheitlichen Wert von
den Kindern überprüft. Dem Jausnen wird Platz und Ruhe
eingeräumt.
Da leider auch bei uns viele Kinder an Haltungsschäden
(schulärztliche Untersuchung) und Bewegungsmangel leiden,
nützen wir den Raum um die Schule für „Bewegte Pausen“. Eltern
gestalteten den Schulhof. Spielgeräte wurden angeschafft. Wir
schaffen Freiräume für zusätzliche Bewegungszeiten. Bewegtes
Lernen ist nunmehr auch an der Schule im Panoramaraum
möglich.
Gemeinsam mit den ortsansässigen Sportvereinen planen wir für
dieses Schuljahr den Bewegungsschwerpunkt weiterzuführen. Die
Zusammenarbeit mit dem Mountainbike Klub Stattegg und dem
Schiklub Stattegg funktioniert seit mehreren Jahren sehr gut.
Weiters wollen wir mit den SchülerInnen an einem
Orientierungslauf Projekt teilnehmen.
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Im Rahmen dieses Gesundheitsschwerpunktes möchten wir auch
sehr gerne mit einem Arzt zusammenarbeiten.
Unverbindliche Übung Interessens- und Begabungsförderung: Im
heurigen Jahr beschäftigen wir uns mit dem Schwerpunkt:
Methodentraining
Das Lesen ist uns sehr wichtig, deswegen wird ihm auch viel Zeit
eingeräumt. In den täglichen 20 Minuten stilles Lesen konnten die
SchülerInnen ihre Lesefertigkeit enorm steigern. Veranstaltungen zum
Thema Lesen: Buchstabentage; Lese“frei“tag, eine Lesenacht,
Buchvorstellungen, Schreibwerkstätten, Autorenlesungen gehören
zum Schulprogramm.
Besuch von Kulturveranstaltungen: Konzerte, Theater, Ausstellungen,
Stadtführungen, Lesungen
Intensive fremdsprachliche Vorschulung: Der Englischunterricht der
Grundschule wird durch einen Native Speaker erweitert.
Nicht nur kognitive Fähigkeiten werden gefördert, sondern die
Gesamtpersönlichkeit steht im Mittelpunkt des pädagogischen
Interesses.
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11. Gelebte Integration
Auf dem Weg von der Integration zur Inklusion: Die Basis von
Erziehungs- und Unterrichtsarbeit an unserer Schule ist die Akzeptanz
und Wertschätzung aller Beteiligten in ihrer Persönlichkeit. Wir bemühen
uns in hohem Maße um das Erkennen, Fördern und Nützen individueller
Stärken und legen auch Wert darauf, Schwächen zu erkennen und in
geeigneter Weise ihren Ausgleich anzustreben.
Dies sind auch wesentliche Kriterien gelungener heilpädagogischer
Betreuung und müssen daher nicht für die optimale Förderung einzelner
Kinder neu definiert werden. Da die Klassen hinsichtlich ihres
Begabungspotentials und auf Grund der Mehrstufigkeit sehr heterogen
zusammengesetzt sind, haben auch die Kinder mit besonderen
Bedürfnissen die Möglichkeit, sich als gleichwertige Partner in einer
vielfältigen Lerngruppe zu erleben.
Gleiche Regeln für alle Kinder, Ausnahmen gibt es niemals für einzelne
Personen sondern nur für bestimmte Situationen. Damit wird
unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung getragen und eine
Sonderstellung einzelner Kinder vermieden. Alle Kinder erleben im
täglichen Miteinander Gemeinsamkeiten und Unterschiede von
Menschen und lernen Toleranz zu üben und zu zeigen.
Viele unserer allgemeinen Unterrichtsprinzipien, - z.B. kindgemäßes,
handlungsorientiertes Lernen, unterstützt durch vielfältige Materialien
und Arbeitsweisen, lernen mit allen Sinnen, lernen mit und von anderen
Kindern – sind auch für den Unterricht betreuungsbedürftiger Kinder
besonders geeignet. Der eingesetzte Sonderpädagoge unterstützt durch
sein spezielles Wissen die Lehrerin. Der so wichtige Austausch über
didaktische und erzieherische Maßnahmen und Zielsetzungen bereichert
und erweitert das Handlungspotential aller am Unterrichtsgeschehen
Beteiligten.
Zur Zeit werden drei SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen durch
unseren Sonderpädagogen Heimo Bayer betreut. Da er auch den
Förderunterricht beider Klassen übernehmen konnte, kommt sein
Wissen nun auch anderen Kindern mit Lernschwierigkeiten zugute.
Durch gemeinsame, gezielte Beobachtungen können konkrete
Förderpläne erstellt und Probleme im Ansatz abgeschwächt oder
behoben werden.
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12. Förderkonzept der Volksschule Kalkleiten
Expliziter Förderunterricht:
Im Rahmen des Stundenplanes steht eine halbe Schulstunde pro
Klasse für den Förderunterricht zur Verfügung, der die negative
Beurteilung von SchülerInnen verhindern soll. Da diese Zeit für eine
effiziente Förderung von Kindern mit Lerndefiziten nicht ausreicht,
versuchen wir im Rahmen des regulären Unterrichts dem individuellen
Leistungsstand entsprechend zu fördern.
Rechtzeitige Information der Eltern bei auftretenden Problemen ist
uns wichtig. Förderpläne für betroffene SchülerInnen werden erstellt
und gemeinsam mit den Eltern evaluiert.
Förderung von begabten Schülern:
Die LehrerInnen versuchen auf die Fähigkeiten und Voraussetzungen
des Einzelnen einzugehen.
In der Unverbindlichen Übung Begabungsförderung wird im heurigen
Schuljahr ein zusätzlicher Englischunterricht angeboten.
Die zahlreichen Angebote in der Freiarbeit ermöglichen eine
individuelle Förderung.
Erwerb von Kompetenzen:
Wir gestalten unseren Unterricht projektorientiert. Die SchülerInnen
arbeiten mit Wochenplänen und Tagesplänen, mit Lernwerkstätten
und in klassenübergreifenden Projekten.
Die Vermittlung von Lerntechniken und die Berücksichtigung der
unterschiedlichen Lerntypen ist uns ein Anliegen.
Die Präsentation der Ergebnisse vor der Klasse oder der gesamten
Schule am Monatstag gehört zum gelebten Schulalltag.
Übungen zur Persönlichkeitsbildung der Volksschulkinder werden das
ganze Jahr über angeboten. Im „Helfersystem“ unterstützen begabte
SchülerInnen Kinder mit Lernschwächen.
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Schulprofil der Volksschule Kalkleiten Schuljahr 2009/10LEBEN IST LERNEN, LERNEN IST LEBEN
Zur Leseförderung gibt es unseren Schwerpunkt, mit täglich 20
Minuten stillem Lesen, der „Leseomama“, dem „Antolin“ Projekt und
gemeinsamen Festen zum Thema Lesen.
Wir setzen Schwerpunkte nach der jährlichen Evaluierung mit den
SchulabgängerInnen.
Maßnahmen an den Nahtstellen:
Elternabende in den örtlichen Kindergärten
Schnuppertage für Schulanfänger
Theateraufführungen der Volksschulkinder im Kindergarten
Vorlesevormittage der Volksschulkinder im Kindergarten
Wandertage des Kindergartens zur Volksschule Kalkleiten
Einladung der Kindergartenkinder zu Festen und Feiern
Informationselternabende für Schulabgänger, Schullaufbahnberatung
Pädagogisches Gesamtkonzept:
Die Förderung von SchülerInnen ist als grundlegender pädagogischer
Auftrag sowohl im Leitbild der Volksschule Kalkleiten, als auch in den
Aufgaben der LehrerInnen und den Aufgaben der Schule im Schulprofil
der Volksschule Kalkleiten festgeschrieben:
Wir sind eine innovative, familiäre Schule, in der die
Gesamtpersönlichkeit des Kindes im Mittelpunkt des pädagogischen
Interesses steht.
In einer förderlichen Lernumgebung möchten wir in heterogenen
Lerngruppen entwicklungsorientierten, individualisierenden
Unterricht gewährleisten.
Differenzierung: Die LehrerInnen versuchen auf die Fähigkeiten und
Voraussetzungen des Einzelnen einzugehen.
Förderung: Die LehrerInnen versuchen dem individuellen
Leistungsstand entsprechend zu fördern, um Über- aber auch
Unterforderung zu vermeiden. Förderpläne liegen an der Schule auf.
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