Aktuelle Information über Coronavirus - 2020-03-30 Klaus Friedrich - Deutscher ...

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Aktuelle Information über Coronavirus - 2020-03-30 Klaus Friedrich - Deutscher ...
Aktuelle Information über
       Coronavirus

              2020-03-30
              Klaus Friedrich
Aktuelle Information über Coronavirus - 2020-03-30 Klaus Friedrich - Deutscher ...
Hinweis
Nachdem die Erwartungen an dieses regelmäßige Lagebild sehr unterschiedlich
erscheinen, erlaube ich mir folgenden Hinweis:
Mein Auftrag und Ziel ist es, sachliche Informationen zu sammeln und zu prüfen,
ob sie einer wissenschaftlichen Betrachtung standhalten würden und zur Verfügung
zu stellen.
Der Leserkreis ist sehr heterogen und reicht bis zu medizinischem Fachpersonal ,
die hier auch medizinische Informationen erwarten.
Da meinerseits keine Bewertung, keine Interpretation und v.a. keine Panikmache
erfolgt, es für manche Leser zu viel, für andere gerade ausreichend oder genügend
ist, erwarte ich vom Leser eine intellektuelle Compliance im Umgang mit diesen
Daten.
Für Rückfragen stehe ich natürlich persönlich gerne zur Verfügung.
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Begründeter Verdachtsfall

      Änderung
     24.03.2020
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Definition of contact

A contact is a person who experienced any one of the
following exposures during the 2 days before and the 14
days after the onset of symptoms of a probable or
confirmed case:
1.Face-to-face contact with a probable or confirmed
case within 1 meter and for more than 15 minutes;
2.Direct physical contact with a probable or confirmed
case;
3.Direct care for a patient with probable or confirmed
COVID-19 disease without using proper personal
protective equipment1; OR
4.Other situations as indicated by local risk assessments
Internationale
Risikogebiete und
besonders betroffene
Gebiete … sind Gebiete, in
denen eine fortgesetzte
Übertragung von Mensch
zu Mensch ("ongoing
community transmission")
vermutet werden kann. …
 Erkrankungshäufigkeit,
 Dynamik der täglich
    gemeldeten Fallzahlen,
 Maßnahmen (z.B.
    Quarantäne ganzer
    Städte oder Gebiete),
 exportierte Fälle in
    andere
    Länder/Regionen)
Erweiterungen:
Italien ganzes Land
Österreich ganzes Land
Frankreich +
USA +
Die Gefährdung für die
Gesundheit der
Bevölkerung in
Deutschland wird derzeit
insgesamt als

hoch
eingeschätzt.
Denn von nun an dürfen vorerst
nur die Angestellten vom
"lebenswichtigen" Unternehmen
und Geschäften arbeiten.
… Die Studie, die dem SPIEGEL vorliegt, wurde am 22. März auch dem
Verteidigungsministerium und dem Bundeskanzleramt vorgelegt.

In einem Worst-Case-Szenario beschreiben die Wissenschaftler, was passiert, wenn der Staat
gegen die Corona-Epidemie nur wenig unternimmt, etwa nur Großveranstaltungen verbietet
und Reisetätigkeiten einschränkt. Infolgedessen wären bald 70 Prozent der Bevölkerung
infiziert, mehr als 80 Prozent der Intensivpatienten müssten von den Krankenhäusern
abgewiesen werden, die Todeszahlen in Deutschland überstiegen die Millionengrenze.
Ein weiteres Szenario beschreibt die strikte Unterdrückung der Neuansteckungen unter
anderem auch mit umfangreichen Tests und einer strengen Isolierung der Infizierten. Dafür
müssten die Testkapazitäten in den nächsten Wochen gesteigert, mobile Teststationen
müssten aufgebaut werden. In der Studie geht man zunächst von einer Erhöhung der
Testkapazitäten auf 100.000 pro Tag, wenige Wochen später auf 200.000 pro Tag aus. In der
Kalenderwoche 12 (vom 16. bis 22. März) wurden laut Robert-Koch-Institut in Deutschland
knapp 350.000 Tests durchgeführt.
"Um das Testen schneller und effizienter zu machen", heißt es in dem Papier des
Innenministeriums, "ist längerfristig der Einsatz von Big Data und Location Tracking
unumgänglich". Folgt man diesem Modell, würden sich nach Berechnungen der
Wissenschaftler rund eine Million Menschen in Deutschland infizieren, aber nur 12.000
würden sterben. Das strenge Vorgehen müsste zwei Monate durchgehalten werden. Da aber
danach nur ein geringer Teil der Bevölkerung gegen das Virus immunisiert wäre, "müsste
weiterhin kontinuierlich hohe Wachsamkeit bestehen bleiben", heißt es.
Zur Beurteilung der Schwere von Epidemien und Pandemien durch respiratorisch
übertragbare Erkrankungen, …, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Kriterien
entwickelt. Diese wurden unter Mitarbeit des Robert Koch-Instituts (RKI) in einem
Kriterienkatalog zusammengefasst (PISA, Pandemic Influenza Severity Assessment
Tool). … drei sogenannten Indikatoren …
  Epidemisches Potenzial/Übertragbarkeit des Erregers in der Bevölkerung
   (Transmissibility),
  Epidemiologisches (Schwere)-Profil (Seriousness of Disease)
  Ressourcenbelastung im Gesundheitsversorgungssystem (Impact)
Es hat sich bestätigt, dass ältere Menschen und solche mit vorbestehenden
Grunderkrankungen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei
COVID-19 haben …, so wie es auch bei saisonaler Influenza der Fall sein kann. Dennoch gab
es bei COVID-19-Patienten mit schweren Krankheitsverläufen einen höheren Anteil jüngerer
Menschen und einen höheren Anteil an Patienten ohne Vorerkrankungen als man bei
Patienten mit Pneumoniediagnose während saisonaler Influenzawellen beobachtet hat. Der
Anteil an COVID-19-Patienten mit ARDS und Beatmungspflichtigkeit in China scheint
deutlich höher zu sein als bei Pneumoniepatienten zu Beginn der jährlichen
Grippewelle in Deutschland. …
Die bisherigen Ergebnisse weisen auf einen deutlich höheren Anteil
beatmungspflichtiger COVID-19-Patienten hin, die im Vergleich zu saisonalen Grippewellen
eher jünger sein können, sehr viel länger beatmet werden müssen und nicht unbedingt an
Grunderkrankungen leiden.
Die Krankenhäuser in Deutschland sind dringend aufgefordert, sich dahingehend
vorzubereiten.
• Innenministerium: Erhöhung der
  Testkapazitäten "überfällig"
Auch in einem vertraulichen Strategiepapier des Bundesinnenministeriums wird … hervorgehoben, dass die
größtmögliche Erhöhung der Testkapazitäten in Deutschland "überfällig" sei. Vorbild sei dabei Südkorea, …. Den
dortigen Behörden war es mit Massentests und der Isolierung von Erkrankten gelungen, die Ausbreitung des
neuartigen Erregers stark zu verlangsamen, ohne das öffentliche Leben zum Stillstand zu bringen.
…
Innovative Lösungen für breit angelegte Tests erforderlich
Für breit angelegte Tests seien innovative Lösungen erforderlich, heißt es demnach in dem Strategiepapier. Um
das medizinische Personal vor Infizierten zu schützen, sollten Bürgerinnen und Bürger den notwendigen
Rachenabstrich selbst erledigen, zum Beispiel in Drive-in- oder Telefonzellen-Teststationen.
Um die Suche nach Kontakten von positiv getesteten Personen zu erleichtern, sollten längerfristig
computergestützte Lösungen und sogar das Location Tracking von Mobiltelefonen zum Einsatz kommen, heißt
es in dem "SZ"-Bericht.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Donnerstag gesagt, die derzeitige Test-Kapazität liege mit
300.000 bis 500.000 Tests pro Woche im internationalen Vergleich sehr hoch. Er bekräftigte, dass Deutschland
wegen sehr vieler Tests früh mit Vorbereitungen im Medizinbereich beginnen konnte. (mgb/afp/dpa)
"Wir haben so wenige Todesfälle, weil wir extrem viel Labordiagnostik machen", sagt
Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité und Regierungsberater heute
Vormittag in Berlin.

In Deutschland würden derzeit pro Woche über eine halbe Million Corona-Tests
durchgeführt. Charité-Vorstandschef Heyo Kroemer ergänzt, Deutschland habe auch
früher als andere von der Pandemie betroffene Länder angefangen zu testen. Das lag
auch daran, dass hierzulande mehr Zeit war, die Tests vorzubereiten, bevor es viele
Coronafälle gab.
In Deutschland klafft bei Corona-
Tests offenbar eine Kluft zwischen
Anspruch und Wirklichkeit.
PCR
Beim sogenannten PCR-Test werden einzelne DNA-Stränge vervielfältigt und miteinander abgeglichen.
Somit könne treffsicher bestimmt werden, ob es sich bei einem Virus auch um das gesuchte handele.
Das Testverfahren würde meistens über einen einfachen Rachenabstrich vorgenommen. Ein Problem sei
allerdings, dass bei einigen Krankheitsverläufen bereits ab der zweiten Woche keine Viren mehr im
Rachenbereich vorzufinden sind und sich bereits in der Lunge angesammelt haben.
Der Virologe warnte vor unsachgemäß durchgeführten Selbsttests. Bei manchen Fällen sei ein Abstrich
über die Nase erforderlich, diese Prozedur sei allerdings vergleichsweise schmerzhaft. Am sichersten sei
Drosten zufolge eine Stuhlprobe, da die Viren dort bis zu drei Wochen nach Infektion noch nachweisbar
sind. …
Erneut sprach sich Drosten für flächendeckende Antikörpertests aus. Diese seien in der Entwicklung
und „innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate auch flächendeckend einsetzbar.“ Etwa zehn Tage
nach der Infektion beginne der Organismus Antikörper zu entwickeln, die den Rezeptor für das Virus
blockieren und den Empfänger somit immun machen. „Wenn man die Infektion überstanden hat,
dann hat man sie überstanden“, sagte Drosten
„Antikörpertests insbesondere für Krankenhauspersonal sinnvoll“
Mit dem sogenannten ELISA-Test könne durch eine Blutprobe innerhalb von einem Tag nachgewiesen
werden, ob sich bereits Antikörper gebildet haben. Das wäre insbesondere für Krankenhauspersonal
eine große Entlastung, da sich so feststellen ließe, wer bereits eine Immunität gegenüber der
Erkrankung hat.
Erste Erkenntnisse

                          Tatsächlich gab es zuletzt schon einige wissenschaftliche
                          Publikationen, die auf die Bedeutung von Tests hinweisen. So
                          zeigt sich etwa, dass – wie am Beispiel Island sichtbar – ein
                          wesentlicher Anteil der Infizierten keine oder nur sehr milde
                          Symptome aufweist. Diese asymptomatischen
                          Krankheitsverläufe haben oftmals in weiterer Folge großen
                          Anteil an der unkontrollierten Ausbreitung des Virus.

BuzzFeed nennt auch das norditalienische Dorf Vo, wo das Virus früh entdeckt worden
war, als Beispiel: Die gesamte Bevölkerung wurde dort nach dem Auftreten erster Fälle
getestet. Das Ergebnis: Drei Prozent waren positiv – obwohl ein Großteil der Getesteten
keine Symptome aufwies. Zwei Wochen nachdem ein Ausgangsverbot erlassen worden
war, wurden die Tests wiederholt. Das Ergebnis diesmal: Die Ausbreitungsrate wurde um
90 Prozent reduziert. Die übrigen positiven Fälle – alle waren symptomlos – blieben
weiterhin in Quarantäne.

Einer vergangene Woche im Magazin „Science“ veröffentlichten Studie zufolge ist es
zudem wahrscheinlich, dass es für jeden bestätigten Fall noch fünf bis zehn weitere
unentdeckte Fälle in der Bevölkerung gibt. Die Studie, die auf Daten aus China basiert,
geht davon aus, dass 80 Prozent der Neuansteckungen mild verlaufen würden.
… EU-Normen …, dass die Mund-Nasen-
Schutzmaske "aus einer Filterschicht besteht,
die zwischen Stoffschichten eingebettet, mit
diesen fest verbunden oder in diese
eingepasst ist." (EN 14683:2019+AC:2019) …
 Solche Masken "entsprechen weder den
Bestimmungen als Medizinprodukt noch den
arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen als
persönliche Schutzausrüstung",… "Bei
biologischen Gefahrenlagen und Viren der
Gefahrenklasse 3, wozu das Coronavirus
derzeit zählt, sind wegen der Filtrierleistung
und der kleinen Gesamtleckageraten
mindestens Masken der Schutzstufe drei
einzusetzen. …„
Nur statisch aufgeladene Filterschicht wirkt
Die Filtrierleistung von zertifizierten MNS-
Masken entsteht durch die statische
Aufladung der mittleren Gewebeschicht - ….
Die "Gesamtleckageraten", die die Norm
erwähnt, betreffen das Eindringen von Viren
von der Seite und erklären, warum auch
zertifzierter Mund-Nasen-Schutz in der
Coronakrise nur die zweite Wahl sein kann:
Nur dicht abschließende Atemschutzmasken
der Schutzstufe zwei und drei würden
wirkliche Sicherheit geben, …"
27.03.2020

… Zum einen legen deutsche Mediziner Handlungsempfehlungen für ein Szenario vor, in
dem hierzulande eines Tages womöglich nicht mehr alle Covid-19-Patienten ausreichend
intensivmedizinisch versorgt werden können. Gleichzeitig wird bekannt, dass Kliniken im
Elsass diesen Punkt bereits erreicht haben: Die Lage ist dort, …, derart dramatisch, dass
über 80-jährige Infizierte nicht mehr beatmet werden, weil dazu schlicht die Kapazitäten
fehlen. Das dürfte für viele Betroffene einem Todesurteil gleichkommen.
… großes moralisches Dilemma das die beteiligten … Ärzte und das Pflegepersonal stürzen
muss. Anstatt eine Krankheit zu behandeln, …, müssen sie im Zweifelsfall plötzlich
Sterbehilfe leisten und das Leiden ihrer Patienten so gering wie möglich gestalten. …
Kriterien sind klar definiert
… Der Gleichheitsgrundsatz muss gewahrt sein. Es ist moralisch nicht zu vertreten, eine
Behandlung vom sozialen Status oder … gar vom Lebensalter eines Patienten abhängig zu
machen. Vielmehr muss die Erfolgsaussicht das entscheidende Kriterium sein – also die
Wahrscheinlichkeit, mit der eine erkrankte Person eine Intensivbehandlung überleben wird.
…
Entscheidungen über Leben und Tod müssen
dann sehr schnell getroffen werden. Der
Deutsche Ethikrat fordert deshalb: Es dürfen
nur medizinische Kriterien zählen. … "Der
Staat gibt Rahmenordnungen - Gleichheit vor
dem Gesetz, keine aktive Tötung -, aber wenn
Ärztinnen und Ärzte in einer solchen Situation
sind, dann müssen sie handeln, auch wenn sie
das Gefühl haben, dass sie Schuld auf sich
laden."
… Der Aufbau des Virus ist simpel: Es
                                                             besteht aus Proteinen, einer
                                                             Fettschicht und der RNA, also den
                                                             genetischen Informationen des Virus.
                                                             Seife zerstört die Fettschicht,
                                                             deswegen waschen wir uns regelmäßig
                                                             und gründlich die Hände. Und auch
                                                             Temperaturen jenseits von 60 bis 70
                                                             Grad Celsius mag der Erreger nach
                                                             bisherigen Erkenntnissen nicht. Ein
                                                             simples Mittel, ihn auf
                                                             Schutzausrüstung zu zerstören, könnte
                                                             also Hitze sein.

Der Virologe Christian Drosten … zeigt sich tatsächlich zuversichtlich, dass die Methode des
Erhitzens in bestimmten Fällen funktioniert. "Es gibt Stoffe, die es durchaus aushalten, wenn
man sie bei 70 Grad in den Backofen legt, bis sie trocken sind. Das kann man machen", sagte er
… Stoffmasken seien zudem bei 60 Grad waschbar.
     Falten Sie das große Stofftuch (4) zur Hälfte und bügeln Sie es.
Die kurzen Seiten liegen dabei aufeinander.
 Bügeln Sie drei gleichmäßig verteilte Falten in das Stofftuch
(Faltentiefe 1,3 cm).
  Nehmen Sie nun die Stoffstreifen ((1) und (2)), falten Sie alle vier
Stücke längs und bügeln Sie diese.
  Das große Stofftuch wird nun oben und unten in die gefalteten
und gebügelten kurzen Stoffstreifen (2) gelegt. Die kurzen Stoffstreifen
dienen zur Kantenverstärkung.
  Legen Sie am Oberteil den Draht (3) in die Kantenverstärkung, also
zwischen Stofftuch und Stoffstreifen.
  Stecken Sie die Kantenverstärkung fest und vernähen Sie diese.
  Legen Sie die eingebügelten Falten des Stofftuchs (4) zusammen
und legen Sie diese links und rechts jeweils mittig in die längeren
Stoffstreifen (1) ein. Die langen Stoffstreifen dienen als Kopfbänder,
um die Maske später am Kopf zu befestigen.
  Stecken Sie die Kopfbänder fest und vernähen Sie diese.
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