DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...

Die Seite wird erstellt Amalia Köster
 
WEITER LESEN
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
DAS MAGAZIN                   Januar/F Januar/F
                                      ebruar/M ebruar/M
                                               ärz      ärz

Ausgabe 01 / 2016
Januar/Februar/März

GLÄNZENDE KOKEREI
Von der Baustelle zum neuen
Besuchererlebnis
Das Ruhrgebiet in den
Zwanzigern – Retrospektive
im Ruhr Museum
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
INHALT
    04                                                                                         12
               AUFTAKT
               LEITSYMBOL FÜR DEN
               TOURISMUS DER REGION                                                               AUF DEM WELTERBE
               Der neu gewählte Oberbürgermeister der Stadt Essen,                                LEBEN ZU OPAS ZEITEN
               Thomas Kufen, spricht im Interview über die Rolle des                              Die Ausstellung „Erich Grisar. Ruhrgebietsfotografien
               Standortes Zollverein.                                                             1928–1933“ im Ruhr Museum zeigt eine Retrospektive
                                                                                                  der Zwanzigerjahre.

                                                                                         STANDORTENTWICKLUNG
                                                                        ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT
                                                                        Die Kokerei Zollverein wird Schritt für Schritt
                                                                          saniert. In einigen Jahren soll das gesamte
                                                                                  Areal für Besucher zugänglich sein.

                                                                                                   06
                                           ab Seit
                                                     e
                                                         21
ZOLLVEREIN NEWS                                                               UMME ECKE
NEULICH AUF ZOLLVEREIN                                             14         DER CHARME FRÜHERER ZEITEN                                           36
JAHRESÜBERBLICK 2016                                                          OPEN SPACES
DAS IST AUF DEM WELTERBE LOS                                       20        ZOLLVEREIN-DNA WIRD
                                                                             WEITERGESCHRIEBEN                                                     38
ZOLLVEREIN ®                                                                  Was ihnen beim Neubau des Fachbereichs Gestaltung
PROGRAMM                                                           21         der Folkwang Universität der Künste sowie des Hotels
                                                                              wichtig ist, erzählen Stephan Kölbl und Dr. Marcus Kruse,
LAGEPLAN                                                           34         Geschäftsführer der KÖLBL KRUSE GmbH, im Essay.

2
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
16
                                      AUF DEM WELTERBE
                                      MEHR ALS
                                      NUR EIN BILD
                                      Was hinter dem Motiv der Plakat-
                                      kampagne des Denkmalpfads
                                      ZOLLVEREIN® steckt.

      MENSCHEN AUF ZOLLVEREIN
                                                18
             DER EISKÖNIG
     Uwe Loch moderiert das Eisstock-
schießen auf der ZOLLVEREIN® Eisbahn
       und sorgt dabei für gute Laune.

        IMPRESSUM
        HERAUSGEBER                                 GRAFIK
        Markt1 Verlagsgesellschaft mbH              Stephanie Globert
        Markt 1, 45127 Essen
        Fon: 0201 1095-195
        E-Mail: info@markt1-verlag.de               ANZEIGEN
                                                    Patricia Günther-Grasedieck
                                                    Fon: 0201 1095-276
        CHEFREDAKTION
        Guido Schweiß-Gerwin
                                                    HERSTELLUNG UND DRUCK
                                                    TYPODESIGN
        REDAKTION
                                                    Gesellschaft für Marketing &
        Jessica Buschmann, Ann-Cathrin Loose,       Kommunikation mbH
        Heike Reinhold

                                                    FOTONACHWEISE
        REDAKTIONSBEIRAT                            (SEITENANGABEN)
        Delia Bösch, Stiftung Zollverein            Titelbild: Frank Vinken
                                                    Stefan Funke, CP/COMPARTNER (2, 3, 6,
                                                    7, 8, 9, 10, 17, 19, 23, 36); Jochen Tack,
        MITARBEIT                                   Stiftung Zollverein (4, 9, 14, 15, 18, 21, 24,
        Ute Durchholz, Christina Kemnitz            26, 38); Erich Grisar, Stadtarchiv Dortmund
        und Anna Thelen, Stiftung Zollverein,       (2, 12, 13, 30); Thomas Mayer (12, 13);
        Sabine Dienemann                            Thomas Hintze (16, 17); Matthias Duschner,
                                                    Stiftung Zollverein (22); Tim Schröder,
                                                    Ruhr Museum (32); Kölbl & Kruse (38)
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
Leitsymbol
Region
 FÜR DEN
 TOURISMUS DER
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
AUFTAKT

Seit wenigen Wochen ist Thomas Kufen neuer
Oberbürger­meister der Stadt Essen. Im Interview
nimmt er zur Rolle des Standortes Zollverein
in Essen und in der Region Stellung.

Herr Kufen, Zollverein gilt als die Sehenswürdigkeit
der Region. Welche Bedeutung hat der Standort für
Sie als Oberbürgermeister der Stadt Essen?
Zollverein gehört zu den wichtigsten Wahrzei­          ZUR PERSON:
chen unserer Stadt. Es ist nicht umsonst Welt­
erbe. Und ich wünsche mir, dass wir daraus in          Thomas Kufen, Jahrgang
den nächsten Jahren noch mehr machen. Die              1973, bezeichnet sich selbst
Ansiedlung der Folkwang Universität der Küns­          als leidenschaftlicher Essener.
te ist hier ein Meilenstein in der Entwicklung.        Der gelernte Bürokaufmann
                                                       engagierte sich bereits 1988
… und als Privatmann?                                  in der Jungen Union und in
Mein Lieblingsort in Essen ist das Dach der            der Folge in der CDU.
Kohlen­wäsche. Toll finde ich auch die Eisbahn         Er war von 2000 bis 2005 und      Ihr Lieblingslied ist das Steigerlied. Sie können alle
oder das Red Dot Design Museum im früheren,            von 2012 bis 2015 Mitglied        Strophen auswendig. Aus einer klassischen Bergar­
vom Stararchitekten Norman Foster umgebau­             des NRW-Landtages und von         beiterfamilie stammen Sie jedoch meines Wissens
ten Kesselhaus der Zeche Zollverein. Auch im           2005 bis 2010 Integrations-       nicht. Woher kommt die Leidenschaft?
PACT war ich schon häufiger und gerne.                 beauftragter der Landesre-        Woher das kommt? (Lacht). Die Leidenschaft
                                                       gierung. Seit Oktober 2015        entsteht aus der Verbundenheit zur Heimat.
2010 Kulturhauptstadt, 2017 Grüne Hauptstadt,          ist Kufen Oberbürgermeister       Das Steigerlied ist Heimat, Gemeinsinn, Kame­
vielleicht demnächst auch Designhauptstadt.            der Stadt Essen.                  radschaft, Zusammenhalt. Diese Werte sind
Sie wollen den Tourismus in Essen weiter ent­                                            mir wichtig. Also, ich kann wirklich alle Stro­
wickeln. Können Sie uns schon etwas zu Ihren                                             phen auswendig, habe aber auch noch andere
Plänen sagen?                                                                            Lieblingslieder.
Mir ist wichtig, dass wir das angestaubte Bild,
welches viele Menschen in Deutschland und                                                Integration ist eines Ihrer Schwerpunktthemen.
in der Welt immer noch von uns haben, der                                                Welche Rolle kann Kultur, speziell auf den
Wirklichkeit anpassen. Wir schrubben uns                                                 Standort Zollverein bezogen, in Sachen Integration
nicht morgens die Kohle von der Nase. Essen                                              spielen?
ist nicht grau, sondern bunt.                                                            Sie haben Recht, aus meiner Zeit als Integra­
                                                                                         tionsbeauftragter der Landesregierung Nord­
Welche Rolle wird Zollverein dabei spielen?                                              rhein-Westfalen kenne ich mich auf diesem Ter­
Zollverein ist für mich der touristische Magnet                                          rain gut aus. Kunst und Kultur gelingt es,
der Region. Diese Stärke spielen wir jetzt aus.                                          unterschiedlichste Menschen zusammenzu­
                                                                                         bringen. Daraus entstehen Vertrauen und Be­
Sie stammen aus Essen-Borbeck, waren bei der                                             reicherung.
Schließung der Zeche Zollverein 13 Jahre alt. Wie
haben Sie selbst den Strukturwandel erlebt?                                              DAS GESPRÄCH FÜHRTE
Positiv, weil ich immer offen für Neues bin. An                                          GUIDO SCHWEISS-GERWIN
meiner Heimatstadt liebe ich die zupackende
Art der Menschen, die Veränderung nicht ein­
fach hinnehmen, sondern gestalten. Diese
Wandlungsfähigkeit wollen wir auch in der
heutigen Zeit bewahren.

                                                                                                                  ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN   5
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
TITELSTORY             Im Winter ziehen die Schlittschuhläufer
                       auf der ZOLLVEREIN® Eisbahn am Rande
                       der Koksofenbatterie ihre Bahnen. Im
                       Sommer bietet das Werksschwimmbad
                       frische Abkühlung inmitten beeindru-
                       ckender Industriearchitektur. Die Kokerei
                       Zollverein gehört bereits heute zu den
                       Publikumsmagneten auf dem UNESCO-
                       Welterbe. Dabei ist bisher nur ein kleiner

             ZUKUNFT   Teil des Areals für Besucher zugänglich.
                       Noch. Denn das Industriedenkmal wird
                       Schritt für Schritt saniert.

                                    Sobald die Dunkelheit hereinbricht, er­
                       strahlt die Kokerei Zollverein in rotem und blauem
                       Licht. Mit dieser Installation schufen die Künstler
                       Jonathan Speirs und Mark Major eine Verbindung
                       zwischen früherer und heutiger Nutzung. Das Rot
                       erinnert an die enorme Hitze, bei der Kohle zu
                       Koks veredelt wurde. Blau steht hingegen für das
                       Gegenwärtige – das Industriedenkmal als Ort für
                       Kunst und Kultur. Wer jedoch auf die andere Seite
                       der Koksofenbatterie wechselt, dem zeigt sich ein
                       zwiespältiges Bild: einerseits die eindrucksvolle
                       Industrieanlage mit vielen technischen Details,
    ZURÜCK IN DIE

                       andererseits ein in Teilen baufälliges Denkmal.

                       DIE KOKEREI WEITERENTWICKELN

                       Um die Kokerei als Zeugnis der industriellen
                       Hochzeiten des Ruhrgebiets für die Nachwelt zu
                       erhalten, saniert die Stiftung Zollverein den
                       Standort Schritt für Schritt. Die Mischanlage zum
                       Beispiel ist bereits komplett umgebaut, heute fin­
                       den dort regelmäßig Ausstellungen, Partys und
                       Konzerte statt. Auch die Sanierungsarbeiten an
                       den riesigen Schornsteinen entlang der Koks­
                       ofenbatterie sind in vollem Gange und sollen vor­
                       aussichtlich bis 2018 abgeschlossen sein. Ein
                       erster Bauabschnitt, der die Instandsetzung von
                       drei Schornsteinen umfasst, wird Anfang 2016
                       fertiggestellt. Mit der Sanierung der Koksofenbat­
                       terie und den umliegenden Anlagen startet nun
                       das nächste Bauprojekt. „Die Weiterentwicklung
                       der Kokerei ist eine große Herausforderung,
                       die noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird“,
                       sagt Sebastian Scholz von der Abteilung Stand­
                       ortentwicklung der Stiftung Zollverein.

                       Gemeinsam mit Thorsten Seifert, Leiter des
                       Denkmalpfads ZOLLVEREIN®, hat er zu einer
                       Baustellenbegehung eingeladen. Diese gewährt

6
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
Der Treppenaufgang am          Die Löschgleishalle erstreckt    Die Fotogalerie im
Eingang zur Koksofenbatterie   sich über einer Länge von rund   Kohlenturm 2 zeigt das
muss saniert werden.           600 Metern.                      Arbeitsleben auf der
                                                                ehemaligen Kokerei.

                                                                             7
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
TITELSTORY                                        Zutritt zu Orten, die für Besucher des Welterbes
                                                  bisher noch nicht zugänglich sind. Das soll sich
                                                  ändern: „Die Koksofenbatterie bietet fantastische
                                                  Einblicke in die frühere Arbeit auf der Kokerei.
                                                  Daher erweitern wir im Zuge der Sanierung den
                                                  Denkmalpfad ZOLLVEREIN®, der seit 2010 auch
                                                  Teile des Kokerei-Areals umfasst“, kündigt Seifert
                                                  an. Bis dahin ist allerdings noch einiges zu
                                                  tun: Es müssen sowohl neue und sichere Wege
                                                  erschlossen, Deckenkonstruktionen erneuert,
                                                  Fassaden saniert und Gebäude umfunktioniert
                                                            als auch eine moderne Technik instal­
                                                            liert werden.

                        eine große Herausforderung, die noch einige
                                                                                         GESCHEHEN LIVE NACHEMPFINDEN

                       „Die Weiterentwicklung der Kokerei ist

                        Jahre in Anspruch nehmen wird.“
                                                             Die Baustellenbegehung beginnt in der
                                                             Löschgleishalle: Auf einer Länge von
                                                             über 600 Metern reiht sich dort Koks­
                                                             ofen an Koksofen – zusammengefasst
                                                             in zehn Batterien. Als eine der größten

                                                                      SEBASTIAN SCHOLZ
                                                             Zentralkokereien Europas wurden auf
                                                             der sogenannten „schwarzen Seite“ täg­
                                                             lich Tausende Tonnen Kohle zu Koks
                                                             veredelt. In der Löschgleishalle trans­
                                                             portierten Wagen den frisch gebacke­
                                                             nen und glühend heißen Koks zum
                                                  nächsten Löschturm, wo die schnelle Abkühlung
                                                  des Brennstoffs erfolgte. „Heute glüht und brennt
                                                  nichts mehr. Auch der Lärm ist verstummt“, sagt
                                                  Seifert. „Für Besucher ist es nur schwer vorstellbar,
                                                  wie hier zu Betriebszeiten gearbeitet wurde.“
                                                  Daher wird ein Teil der Löschgleishalle zu einem
                                                  Multimedia-Raum umfunktioniert. „Durch Projekti­
                                                  onen brennender Öfen auf die Batterien können die
                                                  Besucher an den Ort des Geschehens zurückkeh­
                                                  ren und live miterleben, was damals passierte.“

             Am Fuß der Koksofenbatterie:
             Sebastian Scholz zeigt auf den bereits
             modernisierten Kohlenturm 2.

8
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
ZUR GESCHICHTE
    DER KOKEREI ZOLLVEREIN
                                                                          Die Bandbrücken von innen.
    Am 12. September 1961 nahm die Kokerei ihren Betrieb auf.
    Die räumliche Nähe zur Zentralschachtanlage XII brachte
    erhebliche Vorteile. Die Liefer- und Produktionswege wurden
    abgekürzt und ähnlich wie die Zeche schaffte auch die Kokerei
    eine Produktion der Superlative: In 304 Öfen wurden auf der
    sogenannten „schwarzen Seite“ täglich 10.000 Tonnen Kohle
    zu 8.600 Tonnen Koks veredelt. Die bei der Produktion ent-
    standenen Rohgase verpufften zudem nicht nutzlos, sondern
    wurden auf der „weißen Seite“ zu Ammoniak, Rohbenzol und
    Teer weiterverarbeitet. Zu Spitzenzeiten arbeiteten auf der
    Kokerei 1.000 Menschen rund um die Uhr. Am 30. Juni 1993              Der Eingang zur Koksofenbatterie.
    wurde die Kokerei stillgelegt.

    Sechs Jahre später hauchte die Internationale Bauausstellung
    (IBA) Emscher Park mit der Ruhrgebiets-Ausstellung „Sonne,
    Mond und Sterne“ der Kokerei neues Leben ein. Wie die Zeche
    wurde auch die Kokerei Zollverein 2001 in die Liste des Kultur-
    und Naturerbes aufgenommen. Seitdem ist eine Kooperations-
    vereinbarung zwischen der Stiftung Zollverein und der RAG
    Montan Immobilien GmbH Grundlage der Weiterentwicklung
    des Standortes als Teil des UNESCO-Welterbes.
                                                                          Sanierte und angestrahlte Betondecke
                                                                          zwischen Batterie und Kohlenturm 2.

    DAS AREAL DER KOKEREI
    IM ÜBERBLICK
    1   Mischanlage sowie Café und Restaurant „die Kokerei“
    2   Eingang in die Kokerei
    3   Löschturm
    4   Koksofenbatterie
    5   Durchlaufbunker                                                   Blick auf den mittleren der
    6   Kohlenturm 2                                                      drei Löschtürme.

6

                        5

                                                                          Thorsten Seifert (l.) und
                                    4                                     Sebastian Scholz im Gespräch.
                                                                      3
                                                         2

                                                                      1                  ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN   9
DAS MAGAZIN - GLÄNZENDE KOKEREI Von der Baustelle zum neuen Besuchererlebnis Das Ruhrgebiet in den Zwanzigern - Retrospektive im Ruhr Museum ...
TITELSTORY   Nach der letzten Schicht am 30. Juni 1993 haben                                                                       Die Sanierung der Schorn­steine
             Arbeiter die Öfen für immer abgeschaltet und                                                                          soll 2016 abgeschlossen sein.
             weite Teile der Kokerei blieben über Jahre sich
             selbst überlassen. „Die Natur konnte sich so
             ihren Lebensraum zurückzuerobern“, berichtet
             Scholz. Auf Gleisen, Lagerflächen und Transport­
             wegen haben sich Pionierpflanzen angesiedelt.
             Große Sorgen bereitet Scholz indes die
             Feuchtigkeit, die in das Denkmal ein­
             dringt. „Zu Zeiten der Koksproduktion
             war es so heiß, dass Nässe keine Chan­
             ce hatte. Dächer oder eine geeignete Re­

                                                                        fantastische Einblicke in die frühere
             genwasserableitung waren nie vorgese­
             hen“, berichtet der Raumplaner. Nun

                                                                       „Die Koksofenbatterie bietet
             sind die Anlagen dem Regen schutzlos

                                                                        Arbeit auf der Kokerei.“
             ausgeliefert, verrostete Maschinen und
             bröckelnder Beton sind die Folgen. Die

                                                                                                                THORSTEN SEIFERT
             Stiftung Zollverein erarbeitet daher in
             Abstimmung mit den zuständigen Denk­
             malbehörden ein Sicherungs- und Erhal­
             tungskonzept und führt laufend Instand­
             setzungsmaßnahmen durch.

             AUF DEM DACH DER KOKSOFENBATTERIE

             Über den Meistergang auf mittlerer Höhe der
             Koksöfen führt der Rundgang zum Kohlenturm 2,
             wo die Kohle zwischengelagert wurde, bevor sie
             in die Öfen gelangte. Die Fassaden- und Dachflä­
             chen-Sanierung des Bauwerks ist bereits abge­
             schlossen. „Im Turm sollen weitere Informations­
             räume entstehen“, verrät Seifert. Schon heute
             finden sich im Rohbau Fotos, die das Arbeits­
             leben der Kokerei-Arbeiter dokumentieren. Über
             enge Treppen geht es hinauf auf das Dach der
             Koksofenbatterie. „Hier eröffnen sich ganz neue
             Perspektiven auf das beeindruckende Bauwerk“,
             sagt Scholz. Vom Ofendach aus hat man zum
             Beispiel einen guten Blick auf die Bandbrücken,
             die einst die Kohle von der Zeche in die Kokerei
             transportierten. Nach Fertigstellung der Sanie­
             rungsarbeiten voraussichtlich 2018 sollen Teile
             der Bandbrücken für die Besucherführungen
             hergerichtet und somit ebenfalls fester Bestand­
             teil des Denkmalpfads ZOLLVEREIN® werden.
             Seifert: „Unser Ziel ist es, die Geschichte und alle
             Funktionen der Kokerei erlebbar zu machen.“

             JESSICA BUSCHMANN

              WEITERE INFORMATIONEN

             Teile der Kokerei können im Rahmen verschiedener Führungen des Denk-
             malpfads ZOLLVEREIN® besichtigt werden. Informationen zum Angebot
             gibt es unter der E-Mail-Adresse denkmalpfad@zollverein.de oder der
             Hotline 0201 246810. www.denkmalpfad-zollverein.de

10
Einzigartige Adresse
Seit fast 40 Jahren engagiert sich die RAG Montan Immobilien GmbH für die Entwicklung
ehemaliger Bergbaustandorte. Am Beispiel von Zollverein erklärt Prof. Dr. Hans-Peter Noll,
Vorsitzender der Geschäftsführung, mit welchen innovativen Konzepten für Wirtschaft und
Industrie, Wohnen und Freizeit das Unternehmen den Standort und die Region nachhaltig
und verantwortungsvoll verändern will.

Herr Prof. Noll, das Gelände der ehe-       Bebauungsplan hinbekommen. Aber wir         Kokereiareal stehen
maligen Kokerei Zollverein steht der-       wollen hier eben keine nullachtfünfzehn     wir da gerade vor
zeit im Fokus von Instandsetzungs-          Büroimmobilien hinstellen, sondern aus      einem weiteren
und Entwicklungsmaßnahmen. RAG              den Erfahrungen und der Verantwortung       wichtigen Schritt:
Montan Immobilien ist an der Planung        eines traditionsreichen Industriekon-       Im Frühjahr 2016
und Umsetzung intensiv beteiligt. Was       zerns heraus als Immobilienunterneh-        wird die Sanierung
macht den Standort so besonders?            men ein Zeichen für Nachhaltigkeit und      der Fläche komplett
                                            Innovation setzen. Aber selbstverständ-     abgeschlossen, die
1986/87 ist die Zeche Zollverein – da-      lich geht es uns auch um die gesamte        Erschließung ge-
mals Europas größte und modernste           Stadtquartiersentwicklung: Das Welt-        baut und der Bau-
Zechenanlage – stillgelegt worden, 1993     erbe Zollverein soll noch stärker belebt    grund aufbereitet
dann auch die Kokerei. Seit 2001 ist        und noch mehr von den Menschen              sein. Dann wird der
dieser Standort das UNESCO-Welter be        frequentiert werden. Die Wahrnehmung        Spatenstich für das zweite Neubaupro-
Zollverein. Aus einem ehemaligen Stand-     des Standortes muss über die museale        jekt auf dem Kokereiareal erfolgen:
ort der Montanindustrie im Herzen des       Bedeutung hinaus erweitert werden.          Es geht um den Verwaltungsneubau von
Ruhrgebiets ist in den vergangenen          Anders als früher, als die Zeche und die    RAG-Stiftung und RAG AG in direkter
15 Jahren ein Zentrum für Kultur, Wirt-     Kokerei mit einer Mauer umzäunt und         Nachbarschaft unseres Unternehmens-
schaft und Freizeit sowie der Touris-       eine „verbotene“ Stadt waren, soll          sitzes. Dieser Neubau wird sich an mo-
musmagnet der Region geworden.              Zollverein geöffnet und Arbeits- und Auf-   dernsten Nachhaltigkeits-Standards
Das ist einmalig und Grund genug für uns,   enthaltsort für die Menschen aus der        orientieren. Er wird aus ortsbezogenen
hier auf dem ehemaligen Kokereiareal        Nachbarschaft werden – ein integriertes     und schadstofffreien Materialien erstellt,
einen attraktiven und hochwertigen          und offenes Quartier, nicht eben nur mit    die komplett recyclinggerecht sind.
Büroimmobilienstandort zu entwickeln.       einem touristischen Schwerpunkt.            Durch die einfache Konstruktion ist das
Wir vermarkten hier „Welterbequadrat-                                                   Gebäude wandlungsfähig und flexibel in
meter“, das ist einzigartig. Für ein        Die Quartiersentwicklung auf Zollverein     der Nutzung bis hin zur Integration des
Unternehmen ist die Adresse „Im Welt-       ist also neben der Instandsetzung des       Gebäudes in die Architektur der Kulisse
erbe“ ein nicht zu unterschätzender         Industriedenkmals durch eine Reihe von      und zur Gestaltung nach den Vorgaben
Imagefaktor.                                Neubauprojekten gekennzeichnet. Was         des Denkmalschutzes. Es wird ein bei-
                                            ist bei deren Entwicklung in Anlehnung      spielhaftes Projekt für nachhaltiges Bau-
Die Rede ist, wie so häufig, von Nachhal-   an den Denkmalschutz zu beachten?           en auf einem Welterbestandort werden
tigkeit – sowohl in puncto Bauen als                                                    und – so glaube ich – hervorragend in das
auch bei der Quartiersentwicklung. Wie      Mit dem Neubau unseres Unterneh-            Projekt „Grüne Hauptstadt Europas 2017“
wird das hier auf Zollverein gelingen?      menssitzes im Jahr 2012 haben wir           der Stadt Essen passen.
                                            schon bewiesen, dass Denkmalschutz,
Vor gut fünf Jahren haben wir uns mit       Welterbestatus und Projektentwicklung
                                                                                        Ein nachhaltiges Bauprojekt auf dem Kokereiareal
der Stiftung Zollverein und der Stadt       auf dem Welterbe vereinbar sind. Diese      des Welterbes Zollverein: Der Verwaltungsneubau
Essen auf den Weg begeben, hier             Vorgaben müssen bei allen Neubaupro-        von RAG Stiftung und RAG AG. Baubeginn ist im
Neues zu schaffen. Wir haben einen          jekten berücksichtigt werden. Auf dem       Frühjahr 2016.
LEBEN ZU
Jungen spielen
auf einem selbst-
gebauten Panzer            OPAS ZEITEN

                           Erich Grisar war bisher eher als Schriftsteller bekannt. Jetzt werden erstmals
                           seine Fotos, die er auch zur Dokumentation seiner Zeitungsartikel nutzte,
                           ausgestellt. Ab 14. März 2016 zeigt das Ruhr Museum: „Erich Grisar. Ruhrgebiets-
                           fotografien 1928–1933“.

             Kinderspiel

                                                                       In der Siedlung Kaiserstuhl vor
                                                                       dem Eisen- und Stahlwerk Hoesch,
                                                                       Dortmund
     12
AUF DEM WELTERBE

                                                                                         FOTOAUSSTELLUNG

                                                                                         Erich Grisar.
                                                                                         Ruhrgebietsfotografien
                                                                                         1928–1933
Straßenbauarbeiter
                                                                                                       Der Dortmunder Erich
                                                                                         Grisar (1898–1955) stammt selbst aus
                                                                                         einer Arbeiterfamilie. Sein Berufsleben
                                                                                         startete er als Vorzeichner in der Indus­
                                                                                         trie. Bekannt geworden ist er als Arbei­
                                                                                         terschriftsteller, aber er hat auch foto­
                                                       Bergarbeiter der Zeche Tremonia   grafiert. Themen waren Kindheit,
                                                       beim Schichtwechsel, Dortmund     Arbeit und Industrie sowie städtisches
                                                                                         Leben. Bei seinen Fotografien bewies
                                                                                         er ein gutes Auge. Auch technisch war
                                                                                         er sehr versiert. Im Fokus hatte er die
                                                                                         Härten des Alltags im Arbeitermilieu,
                                                                                         die er mit viel Gefühl in Bildern einfing.

                                                                                         Stefanie Grebe, Leiterin der Fotografi­
                                                                                         schen Sammlung des Ruhr Museums
                                                                                         und Kuratorin der Ausstellung, sieht
                                                                                         Grisar im Kontext der Arbeiterfotogra­
                                                                                         fen. Als Sozialdemokrat war er aber
                                                                                         eher gemäßigt und zurückhaltend – ein
                                                                                         Beobachter und Dokumentarist. Die
                                                                                         Ausstellung ist eine Kooperation mit
                                                                                         dem Stadtarchiv Dortmund, dem Fritz­
                                                                                         Hüser­Institut und dem LWL­Industrie­
                                                                                         museum Zeche Zollern. Insgesamt
                                                                                         4.250 Fotos hat Grisar im Stadtarchiv
                                                                                         Dortmund hinterlassen. Ein Drittel
                                                                                         stammt aus dem Ruhrgebiet, der größ­
                                                                                         te Teil aus Dortmund. Die Ausstellung
                                                                                         zeigt bis 28. August 2016 etwa 180 Fotos
                                                                                         der drei genannten Themenbereiche.
                                                                                         Wie es im Revier zwischen 1928 und
                                                                                         1933 aussah, sollte jeder Besucher
                                                                                         selbst entdecken – ein stimmiges Zeit­
            Am Burgtor in der Dortmunder   An der Kokerei                                dokument aus dem Leben von (Ur­)
                                                          Kaiserstuhl,
            Innenstadt                     Dortmund                                      Opa und Oma im Ruhrgebiet.

                                                                                         GUIDO SCHWEISS-GERWIN

                                                                                          WEITERE INFORMATIONEN

                                                                                         Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro, Kinder und
                                                                                         Jugendliche unter 18 Jahren frei / Ruhr Museum,
                                                                                         Areal A [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14], Galerie
                                                                                         Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie auf
                                                                                         Seite 24 und unter www.ruhrmuseum.de

                                                                                                         ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN        13
ZOLLVEREIN NEWS

                                                              „MITMACHFÜHRUNGEN“
                                                               FÜR FIRMEN FÖRDERN
                                                               TEAMGEIST
                                                              Ab sofort bietet der Denkmalpfad ZOLLVEREIN®
                                                              „Mitmachführungen“ für Unternehmen an. Aufgeteilt in
                                                              Teams absolvieren die Teilnehmer verschiedene Stationen
                                                              rund um die Themen Zeche und Kokerei. So geht es zum

 NEULICH                                                      Beispiel bei einer Station um Wasserhaltung im Bergbau –
                                                              eine Rohrleitung muss aufgebaut werden. Zusammenarbeit
                                                              und Kommunikation untereinander sind dabei entschei-
 AUF ZOLLVEREIN …                                             dend, denn jeweils zwei Teilnehmer sind mit verbundenen
                                                              Augen unterwegs. Weitere Infos:
                                                              www.denkmalpfad­zollverein.de
 ... erhielt ich einen Anruf. „Frau Bösch, ich habe Gruben­
 gold für Sie“, flüsterte eine geheimnisvolle Frauenstimme.
 „O.K.“, antwortete ich, „dann komme ich nach Feierabend
 vorbei.“ Ehrlich gesagt hatte ich keinen blassen Schimmer,
 worum es ging. Vielleicht sind die letzten Bergmänner drei
 Jahre vor dem endgültigen Kohleausstieg doch noch auf        ZOLLVEREIN PARK
 eine Goldader unter Tage gestoßen? Schließlich ist 2018 im
 gesamten Ruhrgebiet Schicht im Schacht und endgültig
                                                              ERHÄLT INTERNATIONALEN
 Schluss mit dem Bergbau. Solch ein Grubengold wäre           GARTEN-PREIS
 dann nach mehr als 150 Jahren Steinkohlenbergbau mal
 ein richtig spektakulärer Fund! Ich war also gespannt, als   Für ihre Konzeption und Gestaltung des ZOLLVEREIN
 ich mich am Freitagabend auf den Weg zur Anruferin           Parks wurde die Planergruppe Oberhausen mit dem
 machte. Dort angekommen, öffnete mir Christa Rother die      zweiten Preis des „European Award for Ecological Garde-
 Tür zum Kunstschacht Zollverein. Mit ihrem Mann, dem         ning“ ausgezeichnet. Aus insgesamt 58 Einreichungen
 Bildenden Künstler und Autor Thomas Rother, lebt und ar­     15 verschiedener Nationen wählte die Jury drei innovative
 beitet sie seit 1990 in der ehemaligen Maschinenhalle auf    und nachhaltige Gartenprojekte aus. Der ZOLLVEREIN
 der Schachtanlage 1/2/8. Ein riesiger Backsteinbau, reich    Park überzeugte vor allem als öffentlicher Raum, der den
 bestückt mit Relikten des Bergbaus, darunter Figuren der     Besuchern eine nachindustrielle Naturwildnis näherbringt. Mit
 Heiligen Barbara und Bücher über den Bergbau, Gruben­        über 540 nachgewiesenen Farn- und Blütenpflanzenarten, etwa
 lampen und Sägen, Ölkannen und Maschinenteile, Helme,        100 Flechtenarten, rund 60 Vogel- und 20 Schmetterlings-
 historische Fotos und tausend andere kohlenstaubige          arten sowie sechs Amphibienarten haben sich die stillge-
 Teile, die irgendwie den Weg in dieses außergewöhnliche      legte Zeche und die Kokerei Zollverein zu einem wichtigen
 Atelier gefunden haben. Was Frau Rother mir gab, sah auf     Lebensraum für Flora und Fauna entwickelt. Mit der kos-
 den ersten Blick aus wie ein bunt verpacktes Brikett. Auf    tenfreien Wanderkarte „Natur auf Zollverein“ können
 den zweiten Blick entpuppte sich das Geschenk als pech­      Besucher die Industrienatur bei einem Rundgang kennen-
 schwarze Ciabatta­Spezialität, kreiert von dem „Bor­         lernen. www.natur­zollverein.de
 Bäcker“ Siebers aus dem Essener Norden. Die Zutaten auf
 der Banderole lasen sich wie ein orientalisches Rezept mit
 mediterraner Note: Olivenöl, Hefe, Curry, Sepia, Cranber­
 ries. Und was soll ich Ihnen sagen? Ich habe noch nie so
 gierig ein ganzes Brot verschlungen ... Am Montag wollte
 ich Nachschub holen, aber Grubengold gibt’s nur freitags
 und samstags. Am Ende der Woche werde ich nach Feier­
 abend also sofort wieder einfahren. In den Kunstschacht.
 Oder gleich in die Backstube vom „Bor­Bäcker“. Ach
 Grubengold, du schmeckst so göttlich!

 DELIA BÖSCH, STIFTUNG ZOLLVEREIN

14
2016                                                                           Foto © Anne Gold, Aachen

                                                                     DER GUTE WEG ZUM HIMMEL
                                                                  Spätmittelalterliche Bilder zum richtigen Sterben
                                                                                  Das ars bene moriendi-Gemälde
                                                                      aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig
                                                                                                                  21. 2. – 8. 5. 2016

                                                                                                                AMERICAN POP ART
                                                                                                                Meisterwerke massenhaft
                                                                                                                von Robert Rauschenberg bis Andy
                                                                                                                Warhol aus der Sammlung Beck
                                                                                                                24. 1. – 16. 5. 2016
                                                                  © The Estate of Tom Wesselmann/VG Bild-Kunst, Bonn 2015

STUDIEREN AUF ZOLLVEREIN                                            REGINA RELANG
                                                                                Inszenierte Eleganz
                                                                     Reportage- und Modefotografie
Der Grundstein ist gelegt und die Arbeiten für den Neu-                            von 1930 bis 1970
                                                                                       22. 5. – 18. 9. 2016
bau der Folkwang Universität der Künste auf Zollverein
sind bereits in vollem Gange. Nach der Fertigstellung                                                                © Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Relang

des 19.000 Quadratmeter großen Gebäudes werden zum
Wintersemester 2017/18 rund 500 Studierende und 70
Mitarbeiter den universitären Betrieb aufnehmen. So
wird der Standort Zollverein künftig nicht nur als Welt­                                                        OTTO WAALKES
erbe internationale Bedeutung haben, sondern auch als                                                           Ottifanten und Kunstgeschichte
                                                                                                                aus ostfriesischer Sicht
Hochschulstandort junge Menschen in die Region ziehen.                                                          25. 9. 2016 – 15. 1. 2017
www.folkwang-uni.de
                                                                   © Otto Waalkes

                                                                             Kunst erleben
                                                                             neben CentrO
                                                                             und Gasometer…
     MIT DEM ELEKTRO-BUS DAS
     WELTERBE ENTDECKEN
     Zum Ende des Winters nimmt die Linie UNESCO-Welterbe
     wieder den Betrieb auf: Im März und April 2016 verkehren
     die Elektro-Busse freitags, samstags, sonntags sowie am
     Ostermontag jeweils stündlich von 11 bis 13 Uhr und von
     14 bis 17 Uhr. Die Linie verbindet die Anlagen von Schacht
     XII, Schacht 1/2/8 und Kokerei. Zusätzlich starten die
     ZOLLVEREIN® Rundfahrten: Im März und April können die
     Besucher freitags, samstags, sonntags und am Ostermon-
     tag jeweils von 13 bis 14 Uhr das Welterbe entdecken.
     Die ein- oder zweistündigen Touren werden von einem
     Gästeführer begleitet. www.zollverein-rundfahrten.de

                                                                                                                       Fre un des kreis

                                                                                             ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN
                                                                  www.ludwiggalerie. de | www.ludwiggalerie.blogspot.de | Tel. 0208 41249 28
                                                                                                                                                    15
AUF DEM WELTERBE

           MEHR ALS NUR

ein                     BILD

                   Die Plakatkampagne des Denkmal-                      Vor allem der originalge­
                   pfads ZOLLVEREIN® war im Herbst        treue Zustand fasziniert Thomas Hint­
                                                          ze am UNESCO-Welterbe Zollverein.
                   in ganz Essen zu sehen. Hinter dem    „Man kann den Schweiß, Staub und
                   Motiv steckt eine besonders auf­       Dreck aus vergangenen Zeiten noch
                   wändige Fototechnik, die die Indus­    riechen“, sagt der Landschafts- und
                                                          Architektur-Fotograf. Auch wer gerne
                   triekultur in ein ganz neues Licht     mit geometrischen Formen und Linien
                   setzt.                                 arbeitet, sei auf der ehemaligen Zeche
                                                          an der richtigen Stelle. Für den in Es­
                                                          sen lebenden Foto­grafen war es somit
                                                          eine besondere Herausforderung, das

16
Motiv für die aktuelle Plakatkampag­      Fototechniken an, die insbesondere
ne des Denkmalpfads ZOLLVEREIN®           auf der HDR Fotografie (High Dyna­
zu fotografieren. Auf diesem ist – wie    mic Range Image), dem Focus Sta­
Zollverein-­
           Kenner mit Sicherheit          cking und der Panoramafotografie
schon entlarvt haben – die Anlage zur     beruhen. Pro Motiv erstellt der Foto­
Druckluftunterverteilung im Wagen­        graf bis zu 800 Aufnahmen und setzt
umlauf abgebildet. „Das Motiv ver­        sie später am Computer zu einem
deutlicht, welche komplexe Technik        Bild zusammen. „So lässt sich das
damals notwendig war, um den Be­          Ikonenhafte und die Imposanz der
trieb am Laufen zu halten“, erklärt       Zeche in Szene setzen, ohne die vie­
Hintze zur Geschichte hinter dem Bild.    len Details aus den Augen zu verlie­
Es lasse den Betrachter verstehen,        ren, die den Bildern eine ganz beson­
wie damals auf dem Welterbe gearbei­      dere Intensität verleihen“, sagt Hintze.
tet wurde. Und es ist nicht das einzige   Der Einsatz von künstlichem Licht ist
Motiv, das sein Fotografen-Herz höher­-   für ihn jedoch keine Option: „Nur mit
schlagen lässt.                           dem vorhandenen Licht sind original­

                                                                                     FOTOWORKSHOP
                                                                                     IM UNESCO-WELTERBE
                                                                                     Wer sich selbst ein Bild von der
                                                                                     Zeche Zollverein als Fotoareal machen
                                                                                     möchte, kann dies vom 10. bis 13.
                                                                                     März 2016 tun. Dann bietet Thomas Hintze
                                                                                     einen exklusiven Fotoworkshop an, bei
                                                                                     dem das Fotografieren auf der „schönsten
                                                                                     Zeche der Welt“ im Mittelpunkt steht.
                                                                                     Teilnehmer können mit ihrer Kamera in
                                                                                     die ehemalige Arbeitswelt der Bergmänner
                                                                                     eintauchen und den weitverzweigten
                                                                                     ­Wagenumlauf, die imposante Maschinen-
                                                                                      halle sowie weitere sonst nicht für Foto-
                                                                                      grafen zugängliche Bereiche erkunden.
                                                                                      Damit das technisch anspruchsvolle Foto-
                                                                                      grafieren im Welterbe gelingt, stehen auch
                                                                                      Fragen zur Bildkomposition und den foto-
                                                                                      grafischen Techniken auf dem Programm.
                                                                                      Weitere Informationen gibt es unter
                                                                                      www.hintze-photo.com

SPEZIELLE FOTOTECHNIK                     getreue Fotos möglich, die auch heu­
                                          te, viele Jahre nach der letzten
Das Bild für die Plakatkampagne ent­      Schicht, die Arbeitswelt auf Zollver­
stand im Rahmen eines Fotoprojek­         ein erlebbar machen.“ Und das ist
tes, an dem Hintze in Kooperation         schließlich das Ziel.
mit der Stiftung Zollverein arbeitet.
Seit Frühjahr 2014 ist er auf dem Welt­   ANN-CATHRIN LOOSE
erbe unterwegs und erstellt haupt­
sächlich großformatige Panorama­
aufnahmen, die bis zu sechs Meter
lang sind. Dafür wendet er eine auf­
wändige Kombination verschiedener

                                                                                           ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN         17
DER EIS
           VÖLLIG
     UNVERFROREN:

                                   Immer mehr Menschen finden
                                   Gefallen am Eisstockschießen
                                   auf der ZOLLVEREIN® Eisbahn.
                                   Dass der Sport um Eisstock und
                                   Daube so hoch im Kurs steht,
                                   liegt nicht nur am außergewöhnli-
                                   chen Ambiente der Kokerei
                                   Zollverein. Uwe Loch sorgt im
                                   Auftrag der Stiftung Zollverein
                                   mit dem Mikro in der Hand für
                                   gute Stimmung auf dem Eis.

                      INFOS
             WEITERE UND
                      HN
             ZU EISBA          N
                    SCHIESSE
           EISSTOCK
                        IE AUF
              FINDEN S

              Seite
                      25
18
KÖNIG
                                                                                                  MENSCHEN AUF ZOLLVEREIN

              Diskokugeln und bunte        nieren ihn besonders: „Ich komme       tun“, erzählt Uwe Loch. Dabei könne
Scheinwerfer tauchen die gigantische       gerne mit den Menschen ins Ge­         er sich stets auf ein gut eingespieltes
Koksofenbatterie in atmosphärisches        spräch und schätze die vielen klei­    Team von rund 25 Mitarbeitern ver­
Licht. Es ist zwar kalt, der Himmel an     nen Geschichten, die sich aus der      lassen. „Mit den Jahren hat das Team
diesem Abend aber sternenklar. Auf         Begegnung ergeben.“                    meine Philosophie übernommen. Alle
der Eisfläche der ZOLLVEREIN® Eis­                                                haben Spaß an der Sache.“
bahn wird herzlich gelacht, gejubelt       Bereits zum fünften Mal kümmert
und angefeuert: Die Mitarbeiter einer      sich Uwe Loch mit seiner eigenen Bewegung ist für Uwe Loch, der viele
Essener Firma liefern sich in vier         kleinen Sport- und Eventagentur für Jahre lang als Skilehrer gearbeitet hat,
Teams ein heißes Duell im Eisstock­        die Stiftung Zollverein um die Organi­ fast schon so etwas wie ein
schießen. Dass die Stimmung auf            sation des Eisstockschießens, das Patentrezept in allen Lebenslagen:
dem ­Eis trotz kalter Finger durch und     seit 2014 auf einer separaten Bahn ne­ „Ich treibe auch privat viel Sport.
durch sonnig ist, liegt zum einen an       ben der großen Eisfläche stattfindet. Fehlt die Bewegung, werde ich unzu­
der teambildenden Kraft des sportli­       Seit vier Jahren ist er auch für die frieden.“ Sein liebster Sport ist das
chen Wettkampfs. Zum anderen ist           ZOLLVEREIN® Eisbahn und das ange­ Laufen. „Beim Laufen kommen mir
Sportmoderator Uwe Loch für das            gliederte kleine Winterdorf verant­ die besten Ideen. Und quält mich mal
Stimmungshoch verantwortlich. Der          wortlich. Während der vier Wochen ein Problem, dann schnüre ich die
Essener hat stets eine gehörige Portion    Eisbetrieb ist das ein echter Kno­ Laufschuhe und lasse die Schwierig­
gute Laune dabei. Zu sehen, wie diese      chenjob. „Mal muss man mit anpa­ keiten im Wald“, so der Essener. Sein
auf andere Menschen überschwappt,          cken, um nach einem Regenguss das Experten-Tipp gegen kalte Füße auf
ist für ihn der schönste Erfolg: „Ich      Wasser vom Eis zu bekommen. Mal dem Eis lautet daher auch: Immer in
möchte die Menschen mit guter Laune        gilt es, das Abendprogramm für die Bewegung bleiben!
in Bewegung bringen. Wenn die Leute        große Eisdisko auf die Beine zu stel­
Freude haben, ist mein Auftrag erfüllt“,   len. Es gibt einfach immer etwas zu     HEIKE REINHOLD
fasst der Sport- und Erlebnispädagoge
zusammen.

Ein Event zum Erlebnis machen – das                      ZUR PERSON
ist das Spezialgebiet von Uwe Loch.
Schräg denken und geradeaus organi­                   Uwe Loch (59) wurde in
sieren sind seine besonderen Stär­                 Friesland geboren. An der
ken. Mit dem Mikro in der Hand ist               Universität Düsseldorf stu-
das Multitalent viel mehr als nur der               dierte er Sport-, Freizeit-
Mann, der den Punktestand durch­               und Erlebnispädagogik. Über
gibt. „Ich habe mit den Jahren ein fei­         viele Jahre hinweg hat er in
nes Gespür für Menschen entwickelt.            den Wintermonaten als Ski-
Wenn hier eine Firmengruppe zum                   lehrer und im Sommer als
Eisstockschießen antritt, erkenne ich             Animateur gearbeitet. Seit
meist sehr schnell, wer aus der Grup­               1998 ist der passionierte
pe wie tickt und stelle mich darauf            Läufer Sportreporter bei Ra-
ein. Da jede Gruppe anders ist, bleibt         dio Essen. Seit 2010 arbeitet
mein Job immer spannend“, so der                  er zudem freiberuflich als
59-Jährige. Die vielen unterschiedli­                 Event- und PR-Berater.
chen Nationalitäten, die ihm bereits
auf dem Eis gegenüber standen, faszi­

                                                                                              ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN   19
HIGHLIGHTS 2016
Erich Grisar.                                                                          Internationaler Museumstag
Ruhrgebietsfotografien                                                                 Ruhr Museum
1928–1933                                                 Rock und Pop
                                                                                       22.05.2016
Ruhr Museum
März bis August 2016                                      im Pott
                                                          Ausstellung im Ruhr Museum
                                                          Mai 2016 bis Februar 2017

contemporary art ruhr (C.A.R.),
Medienkunstmesse & Foto-Special
3.–5.06.2016
                                                                                       ExtraSchicht.
                                                                                       Die Nacht der
                                                                                       Industriekultur
                                                          ag                           25.06.2016
                                               Welter6bet
                                               5.06.201

Sonderausstellung                       Werksschwimmbad                                Gourmet-Meile
zum Red Dot                             9.07.–28.08.2016                               Metropole Ruhr
Award 2016                                                                             25.–28.08.2016
5.–31.07.2016
                              Red Dot
                               Award

Welterbelauf                                                                           „Türöffnertag“
ZOLLVEREIN®                                                                             der Sendung
10.09.2016                                                                              mit der Maus
                                                                                       Denkmalpfad und
                                        27. Großes Zechenfest                          Ruhr Museum
                                                                                       3.10.2016
                                        24.–25.09.2016

                                              contemporar y art                        ZOLLVEREIN®
Ausgegraben.                                  ruhr (C.A.R.),                           Eisbahn
Archäologie                                   die innovati ve Kunstmesse               Dezember 2016 bis
                                                                                       Januar 2017
im Ruhr Museum                                28.–30.10.2016
Oktober 2016 bis Mai 2017
01
JANUAR / FEBRUAR / MÄRZ

24 E rich Grisar. Ruhrgebietsfotografien 1928–1933   25 Folkwang Kammerorchester Essen   25 Die ehemalige Waschkaue heute!
24 ZOLLVEREIN® Eisbahn                                    „Todsünden des Konzertsaals“     32 Oper Kleinlaut: Hänsel ohne Hexe auf Zollverein

                                                                                                             Blick in die ehemalige Sieberei,
                                                                                                      Denkmalpfad ZOLLVEREIN® /Schacht XII

                                                                                                           ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN         21
4 € [erm.: 3 €], Kinder bis 11 Jahre frei /      Zeit: Sa und So 11–13 und 15–17 Uhr sowie
                                                  Veranstalter: Stiftung Zollverein / Info:        nach Vereinbarung / Eintritt: 2,50 € / Info:
                                                  Fon 0201 2 4 6 8 10, www.zollverein.de /         Fon 0201 304881 [lange klingeln lassen] /
                                                  Ort: Areal C [Kokerei], Salzlager [C88]          Ort: Areal B [Schacht 1/2/8], Kunstschacht
     STÄNDIGE
     AUSSTELLUNGEN                                                                                 Zollverein [B43]

                                                  Red Dot Design Museum
                                                                                                   Keramische Werkstatt Margaretenhöhe
                                                  Inmitten beeindruckender Industriearchi­
                                                  tektur vermittelt die weltgrößte Ausstellung     In der 1924 gegründeten Werkstatt wird
Ruhr Museum und                                   zeitgenössischen Designs die Trends mo­          unter der Leitung von Young-Jae Lee hoch­
Portal der Industriekultur                        derner Produktkultur.                            wertige Gebrauchskeramik gefertigt.

Mit über 6.000 Exponaten auf drei Ebenen          Zeit: Di–So und an Feiertagen 11–18 Uhr, in      Zeit: Mo–Fr 9–17 Uhr, Sa 11–15 Uhr, an
präsentiert sich das Ruhr Museum als              den NRW-Ferien zusätzlich Mo 11–18 Uhr,          Feiertagen und in den NRW-Weihnachts­
Gedächtnis und Schaufenster der Region.           am 24., 25. und 31.12. geschlossen / Eintritt:   ferien geschlossen / Eintritt: frei / Info:
Das Portal der Industriekultur bietet faszi­      6 € [erm.: 4 €], Kinder bis 11 Jahre frei,       Fon 0201 305080, www.kwm-1924.de /
nierende Einblicke in die Vergangenheit           Fr nach eigenem Ermessen / Info: Fon 0201        Ort: Keramische Werkstatt Margaretenhöhe,
und Zukunft, Identität und Vision der             30104-60, www.red-dot-design-museum.de /         Areal B [Schacht 1/2/8], Baulager [B52]
Metropole Ruhr.                                   Ort: Red Dot Design Museum, Areal A
                                                  [Schacht XII], Kesselhaus [A7]
 Zeit: täglich 10–18 Uhr, am 24., 25. und                                                          Phänomania Erfahrungsfeld
 31.12. geschlossen / Eintritt für die Dauer­
ausstellung des Ruhr Museums inkl. Portal         ARKA Kulturwerkstatt                             Die interaktive Ausstellung lädt Besucher
der Industriekultur: 8 € [erm.: 5 €], Kinder                                                       jeden Alters ein, an rund 90 Stationen phy­
und Jugendliche bis 17 Jahre frei / ­Info         In den Werkräumen der ARKA Kulturwerk-           sikalische Phänomene zu entdecken.
 Ruhr Museum: Fon 0201 24681-444, ­               statt präsentieren die Workshop- und Kurs-
 www.ruhrmuseum.de / Info Portal der              Leiter einen Einblick in ihre kreative Arbeit.   Zeit: Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa und So 10–18 Uhr,
­Industriekultur: Fon 0201 2 4 6 8 10, ­                                                           am 24., 25., 26. und 31.12. geschlossen /
 www.zollverein.de /                              Zeit: Do, Sa und So 14–16 Uhr, Fr 11–13          Eintritt: 7 € [erm.: 6 €], Kinder und Jugend­
 Ort: Areal A [Schacht XII],                      Uhr, in den NRW-Ferien nur nach Verein­          liche bis 17 Jahre 5 €, Kinder von 3 bis 5
 Kohlenwäsche [A14]                               barung / Eintritt: frei / Info: Fon 0201         Jahren 3 € / Info: Fon 0201 30103-0,
                                                  306140, www.arka-kulturwerkstatt.de /            www.erfahrungsfeld.de/essen /
                                                  Ort: ARKA Kulturwerkstatt, Areal A               Ort: Phänomania Erfahrungsfeld [Schacht
The Palace of Projects                            [Schacht XII], Halle 12 [A12]                    3/7/10], Am Handwerkerpark 8–10

Die schneckenhausförmige Installation von
Ilya und Emilia Kakbakov beherbergt 61            SchmuckProdukt
Projektideen zur Verbesserung der Welt.
                                                  Die Schmuck- und Produktdesignerinnen
Zeit: Fr–So und an Feiertagen 11–17 Uhr,          Julia Stotz und Annette Wackermann stellen
am 24., 25. und 31.12. geschlossen / Eintritt:    in ihrer Werkstatt und Galerie eigene Krea­
                                                                                                        SONDER-
                                                  tionen sowie Arbeiten anderer Künstler aus.           AUSSTELLUNGEN
                         The Palace of Projects
                                                  Zeit: Mi–Sa 12–18 Uhr und nach Ver-
                                                  einbarung, an Feiertagen und in den
                                                  NRW-Weihnachtsferien geschlossen /
                                                  Eintritt: frei / Info: Fon 0201 8305244,
                                                                                                   bis 03.01.
                                                  www.schmuckprodukt.de /
                                                  Ort: SchmuckProdukt, Areal A                     Dokumentarfotografie Förderpreise 10
                                                  [Schacht XII], Halle 12 [A12]
                                                                                                   Die Ausstellung präsentiert die 2013 mit
                                                                                                   dem Förderpreis ausgezeichneten Arbeiten
                                                  Kunstschacht Zollverein – Thomas Rother          von Birte Kaufmann, Sara-Lena Maierhofer,
                                                                                                   Arne Schmitt und Kalouna Toulakaun.
                                                  Das Atelier von Thomas Rother im ehema-
                                                  ligen Maschinenhaus auf Schacht 1/2/8 ist        Zeit: Do und Fr 13–18 Uhr, Sa und So 11–18
                                                  Werkstatt und Ausstellungshalle zugleich.        Uhr, am 24., 25., 26. und 31.12. geschlossen /
Eintritt: frei / Veranstalter: Folkwang
Universität der Künste in Kooperation
mit der Wüstenrot Stiftung / Info:
www.folkwang-uni.de/veranstaltungen /
Ort: Areal A [Schacht XII],
SANAA-­Gebäude [A35]

bis 10.01.
Smart Materials and Solutions for better
Product Design
                                                                                                            Thomas Prochnow „Der Zweite Öffentliche
                                                                                                                        Raum – Eine Werkauswahl“
Die Sonderausstellung zeigt innovative Ma-
terialien, die in Form durchdachter Produkte
zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.       frei / Veranstalter: Folkwang ­Universität der    bis 09.02.
                                                   Künste und Fraunhofer UMSICHT Oberhau­
Zeit: Di–So und an Feiertagen 11–18 Uhr, ­         sen / Info: www.prototypenature.de /              Steinreich. Mineralogie im Ruhr Museum
in den NRW-Ferien zusätzlich Mo 11–18              Ort: Areal A [Schacht XII], SANAA-­­
Uhr, am 24., 25. und 31.12. geschlossen /          Gebäude [A35]                                     Mehr als 600 Exponate aus der Mineralogi­
Eintritt: 9 € [erm.: 4 €], Kinder bis 11 Jahre                                                       schen Sammlung des Ruhr Museums offen­
frei, Fr nach eigenem Ermessen /
                                                   bis 24.01.                                        baren in ihrer Formen- und Farbenvielfalt
Veranstalter: Red Dot Design Museum /                                                                die eindrucksvolle Schönheit der Natur.
Info: Fon 0201 30104-60,                           Künstler/innen der ARKA Kulturwerkstatt
www.red-dot-design-museum.de /                                                                       Zeit: täglich 10–18 Uhr, am 24., 25. und
Ort: Red Dot Design Museum, Areal A                In ihrer traditionellen Jahresausstellung         31.12. geschlossen / Eintritt: 3 € [erm.: 2 €],
[Schacht XII], Kesselhaus [A7]                     präsentieren die Künstler der ARKA                Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre frei /
                                                   Kulturwerkstatt Werke aus dem Jahr 2015.          Veranstalter: Ruhr Museum / Info: Fon
bis 10.01.                                                                                           0201 24681-444, www.ruhrmuseum.de /
                                                   Zeit: Do, Sa und So 14–16 Uhr, Fr 11–13           Ort: Ruhr Museum, Areal A [Schacht XII],
¡Viva el Diseño! Red Dot winners from Spain        Uhr, in den NRW-Ferien nur nach Verein­           Kohlenwäsche [A14], Galerie
                                                   barung / Eintritt: frei / Veranstalter: ARKA
Das Red Dot Design Museum präsentiert              Kulturwerkstatt e.V. / Info: Fon 0201 306140,
                                                                                                     bis 03.04.
innovative Produkte, kreative Kommunikati­         www.arka-kulturwerkstatt.de /
onsarbeiten und wegweisende Designkon­             Ort: ARKA Kulturwerkstatt, Areal A                Arbeit & Alltag. Industriekultur
zepte aus dem Lichtwochen-Gastland                 [Schacht XII], Halle 12 [A12]                     im Ruhr Museum
Spanien.
                                                   bis 31.01.                                        Historische Arbeits- und Alltagsgegenstän-
Zeit: Di–So und an Feiertagen 11–18 Uhr, in                                                          de erlauben einen Einblick in das Leben
den NRW-Ferien zusätzlich Mo 11–18 Uhr,            Thomas Prochnow „Der Zweite Öffentliche           und die Arbeit im Ruhrgebiet während des
am 24., 25. und 31.12. geschlossen / Eintritt:     Raum – Eine Werkauswahl“                          Industriezeitalters.
9 € [erm.: 4 €], Kinder bis 11 Jahre frei, ­       Fotografie im Portal der Industriekultur
Fr nach eigenem Ermessen / Veranstalter:                                                             Zeit: täglich 10–18 Uhr, am 24., 25. und
Red Dot Design Museum / Info: Fon 0201             Thomas Prochnows Interesse gilt den               31.12. geschlossen / Eintritt: 7 € [erm.: 4 €],
30104-60, www.red-dot-design-museum.de /           Zeugnissen der Industriegeschichte.               Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre frei /
Ort: Red Dot Design Museum, Areal A                Durch seine mal durch strenge Mono-               Veranstalter: Ruhr Museum / Info: Fon
[Schacht XII], Kesselhaus [A7]                     chromie, mal durch beeindruckende                 0201 24681-444, www.ruhrmuseum.de /
                                                   Farbigkeit gekennzeichnete Arbeit ver-            Ort: Ruhr Museum, Areal A [Schacht XII],
bis 10.01.                                         leiht er Abrisshäusern, Anlagen und               Kohlenwäsche [A14]
                                                   Bunkern eine neue Identität.
Prototype Nature                                                                                     bis Sommer 2017
                                                   Zeit: täglich 10–18 Uhr, am 24., 25. und
Die Ausstellung beleuchtet die verschie­           31.12. geschlossen / Eintritt: 2 €, Kinder        Produkte für Generationen:
denen Facetten der Natur im Hinblick auf           und Jugendliche bis 17 Jahre frei / Veran­        90 Jahre Philips
ihre Vorbildfunktion für die Bereiche              stalter: Stiftung Zollverein / Info: Fon 0201 ­
Technik, Kunst und Gestaltung.                     2 4 6 8 10, www.zollverein.de /                   Das Red Dot Design Museum zeigt eine eige-
                                                   Ort: Portal der Industriekultur, Areal A          ne Studioausstellung mit „Produkten für Ge­
Zeit: Di–So und an Feiertagen 11–18 Uhr, am        [Schacht XII], Kohlenwäsche [A14],                nerationen“ aus dem Hause Philips, das 2015
24., 25., 26. und 31.12. geschlossen / Eintritt:   Rundeindicker I                                   seine 90-jährige Designgeschichte feierte.

                                                                                                                   ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN       23
Zeit: Di–So und an Feiertagen 11–18 Uhr, in        eine bislang vollkommen unbekannte Sei­          Info: Fon 0201 1791699 /
den NRW-Ferien zusätzlich Mo 11–18 Uhr,            te des Dortmunder Arbeiterschriftstellers.       Ort: Areal A [Schacht XII], Halle 12 [A12]
am 24., 25. und 31.12. geschlossen / Eintritt: 9
€ [erm.: 4 €], Kinder bis 11 Jahre frei,           Zeit: täglich 10–18 Uhr / Eintritt: 3 € [erm.:
Fr nach eigenem Ermessen / Veranstalter:           2 €], Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre
Red Dot Design Museum / Info: Fon 0201             frei / Veranstalter: Ruhr Museum in
30104-60, www.red-dot-design-museum.de /           ­Kooperation mit dem Stadtarchiv Dort­
Ort: Red Dot Design Museum, Areal A                 mund, dem Fritz-Hüser-Institut und dem
[Schacht XII], Kesselhaus [A7]                      LWL-Industriemuseum / Info: Fon 0201
                                                                                                         SPECIALS
                                                    24681-444, www.ruhrmuseum.de /
22.01.–03.04.                                       Ort: Ruhr Museum, Areal A [Schacht XII],
                                                    Kohlenwäsche [A14], Galerie
Tõnis Käo: „Design als Experiment“,
Retrospektive                                      18.03.–29.05.
                                                                                                    bis 03.01.
Gemeinsam präsentieren das Red Dot                 Communication Design 2015/2016 –
­Design Museum und die Folkwang Univer­            Red Dot Winners Selection                        ZOLLVEREIN® Eisbahn
 sität der Künste einen Überblick über das
 Lebenswerk von Professor Tõnis Käo,               Die Ausstellung demonstriert die gesamte         Das Schlittschuhlaufen auf der 150 Meter
 dem „Pionier des Systemdesigns“.                  Schaffensvielfalt der Kreativbranche und         langen ZOLLVEREIN® Eisbahn verspricht
                                                   informiert über die neuesten Kommunika-          ein einzigartiges Erlebnis – insbesondere
Zeit: Di–So und an Feiertagen 11–18 Uhr, in        tionsstrategien.                                 am Abend, wenn die 1.800 Quadratmeter
den NRW-Ferien zusätzlich Mo 11–18 Uhr /                                                            große Eisfläche in atmosphärisches Licht
Eintritt: 9 € [erm.: 4 €], Kinder bis 11 Jahre     Zeit: Di–So und an Feiertagen 11–18 Uhr,         getaucht wird. Ein weiteres Highlight bietet
frei, Fr nach eigenem Ermessen /                   in den NRW-Ferien zusätzlich Mo 11–18            das Gruppenevent Eisstockschießen, für
Ver­anstalter: Red Dot Design Museum               Uhr / Eintritt: 9 € [erm.: 4 €], Kinder bis      das in direkter Nähe zur ZOLLVEREIN®
und Folkwang Universität der Künste /              11 Jahre frei, Fr nach eigenem Ermessen /        Eisbahn zusätzliche 180 Quadratmeter
Info: Fon 0201 30104-60,                           Veranstalter: Red Dot Design Museum /            Fläche zur Verfügung stehen.
www.red-dot-design-museum.de /                     Info: Fon 0201 30104-60,
Ort: Red Dot Design Museum, Areal A                www.red-dot-design-museum.de /                   Zeit: Mo–Fr [inkl. 01.01.] 10–20 Uhr [vor den
[Schacht XII], Kesselhaus [A7]                     Ort: Red Dot Design Museum, Areal A              Ferien 15–20 Uhr], Sa [inkl. 26.12.] 10–22 Uhr
                                                   [Schacht XII], Kesselhaus [A7]                   und So 10–20 Uhr, am 24., 25. und 31.12.
07.02.–03.04.                                                                                       geschlossen, Eisdisco am 19.12. und 02.01.
                                                   25.03.–29.03.                                    20–24 Uhr / Eintritt: Tagesticket 7 € [10er-
Ingrid Geyer „Querschnitte“                                                                         Karte 60 €], Kinder und Jugendliche bis 14
Zeichnungen, Malerei, Collagen                     KuNo – Vier öffnen Saal Eins                     Jahre sowie Schüler, Studierende und Auszu­
                                                                                                    bildende 5 € [10er-Karte 40 €], Familienkarte
In den Räumen der ARKA Kulturwerkstatt             Bereits seit über 20 Jahren präsentieren die     18 €, Abendticket vergünstigt, Eintritt Eisdis­
zeigt die Essener Künstlerin Ingrid Geyer          Künstler der Kunstgruppe Nord [KuNo]             co 5 €, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre
eine Auswahl ihrer Werke.                          ­Susanne Faber, Bernd Mauß, Marion Mauß          sowie Schüler, Studierende und Auszubil­
                                                    und Burkhard Serong an Ostern aktuelle          dende 3 €, Leihgebühr Schlittschuhe 3 € /
Eröffnung: So, 07.02., 11.30 Uhr / Zeit: Do,        ­Arbeiten auf Zollverein.                       Veranstalter: Stiftung Zollverein / Info: Fon
Sa und So 14–16 Uhr, Fr 11–13 Uhr, in den                                                           0201 2 4 6 8 10, eisbahn@zollverein.de,
NRW-Ferien nur nach Vereinbarung /                 Eröffnung: Fr, 25.03., 14 Uhr / Zeit:            www.zollverein.de/eisbahn /
Eintritt: frei / Veranstalter: ARKA Kultur­        Fr–Di 14–17 Uhr / Eintritt: frei / Veran­        Ort: Areal C [Kokerei],
werkstatt e.V. / Info: Fon 0201 306140,            stalter: Kunstgruppe Nord [KuNo] /               ZOLLVEREIN® Eisbahn [C74]
www.arka-kulturwerkstatt.de /
Ort: ARKA Kulturwerkstatt, Areal A                                                                                           ZOLLVEREIN® Eisbahn
[Schacht XII], Halle 12 [A12]

14.03.–28.08.
Erich Grisar. Ruhrgebietsfotografien
1928–1933

Mit den einfühlsamen, zwischen 1928 und
1933 entstandenen Ruhrgebietsfotografien
von Erich Grisar zeigt das Ruhr Museum

24
06.02.                                         Zeit: Fr und Sa 20 Uhr [Einführung „Künst­      Zollverein / Info: Fon 0201 28947-00,
                                               ler im Gespräch“ jeweils 19.30 Uhr] / Ein­      info@pact-zollverein.de,
Die ehemalige Waschkaue heute!                 tritt: 27,50 bzw. 22 € [erm.: 12 bzw. 8 €] /    www.pact-zollverein.de / Tickets: Fon 0201
Tag der offenen Tür bei PACT Zollverein        Veranstalter: Folkwang Kammerorchester          8122-200, tickets@theater-essen.de, über
                                               Essen in Kooperation mit der Stiftung           www.pact-zollverein.de sowie an allen
Am Tag der offenen Tür bei PACT Zollverein     ­Zollverein / Info und Tickets: Fon 0201        Vorverkaufsstellen der Theater und
sind alle Räume der ehemaligen Waschkaue        230034, info@folkwang-kammerorchester.de,      Philharmonie Essen /
für Besucher geöffnet und offenbaren für        www.folkwang-kammerorchester.de /              Ort: PACT Zollverein, Areal B [Schacht
Jung und Alt allerlei Überraschungen.           Ort: Areal A [Schacht XII], Halle 5 [A5]       1/2/8], Waschkaue [B45]

Zeit: Sa ab 12 Uhr / Eintritt: frei / Veran­
                                               22.01.–23.01.                                   30.01.
stalter: PACT Zollverein / Info: Fon 0201
28947-00, info@pact-zollverein.de,             Mathilde Monnier, Christophe Wavelet et al.     Naturerfahrung, Melancholie und
www.pact-zollverein.de /                       „SCÈNE DU GESTE“                                Apotheose
Ort: PACT Zollverein, Areal B [Schacht         Tanz                                            Sinfoniekonzert des Universitätsorchesters
1/2/8], Waschkaue [B45]                                                                        Duisburg-Essen
                                               Mit dem am Centre national de la Danse
19.03.–23.10.                                  erarbeiteten „SCÈNES DU GESTES“ steht           Betörende Singschwäne in Rautavaaras
                                               bei PACT Zollverein direkt zur Saisoneröff-     „Konzert für Vögel und Orchester“, gro-
Soccer-Golf im Zollverein Park                 nung ein außergewöhnliches Performance-         ße Gefühle in Rachmaninovs „Klavier-
                                               Event auf dem Programm, das herausra-           konzert Nr. 2“ und gleich ein ganzes
Die Kombination aus Fußball und Golf bie­­-    gende Choreografien der Tanzgeschichte          Kaleidoskop an Bewegung, Tanz und
tet den Besuchern die Gelegenheit, die Viel-   miteinander verbindet.                          Freude in Beethovens siebter Sinfonie
falt des UNESCO-Welterbes Zollverein beim                                                      versprechen ein abwechslungsreiches
Spiel unter freiem Himmel zu entdecken.        Zeit: Fr und Sa voraussichtlich 19 Uhr          Konzerterlebnis.
                                               [aktuelle Infos hierzu finden Sie auf
Zeit: Sa, So und an Feiertagen 11–17 Uhr,      www.pact-zollverein.de] / Eintritt: Vorver­     Zeit: Sa 17 Uhr / Eintritt: frei / Veranstalter:
während der NRW-Ferien täglich 11–17 Uhr /     kauf 14 € [erm.: 9 €], Abendkasse 16 € [erm.:   Universität Duisburg-Essen / Info: Fon
Teilnahme: frei / Veranstalter: Stiftung       11 €] / Veranstalter: PACT Zollverein / Info:   0170 3401860 /
­Zollverein / Info: Fon 0201 2 4 6 8 10,       Fon 0201 28947-00, info@pact-zollverein.de,     Ort: Areal A [Schacht XII], Halle 5 [A5]
 info@zollverein.de, www.zollverein.de /       www.pact-zollverein.de / Tickets: Fon 0201
 Ausgabeort für Fußbälle und Score-­           8122-200, tickets@theater-essen.de, über
                                                                                               04.03.
 Cards: Infopunkt Parkplatz A2,                www.pact-zollverein.de sowie an allen
 Areal A [Schacht XII]                         ­Vorverkaufsstellen der Theater und             ZOLLVEREIN® Konzerte: WDR Big Band
                                                Philharmonie Essen /                           feat. Gregor Huebner & Richie Beirach
                                                Ort: PACT Zollverein, Areal B [Schacht         „Round about Big Band“
                                                1/2/8], Waschkaue [B45]
                                                                                               Für ihr Konzert auf Zollverein übertragen
                                               29.01.–30.01.                                   Gregor Huebner [Violine] und Richie
                                                                                               Beirach [Piano] ihre Werke auf das Groß-
                                               Doppelprogramm: Eva Meyer-Keller und            format und präsentieren sich als kreative
     KONZERTE/
     THEATER/TANZ/                             Uta Eisenreich „Things on a table“,             Komponisten und virtuose Solisten. Die
     PERFORMANCE                               Alma Söderberg „NADITA“                         passenden Arrangements hierzu liefert
                                               Objekt-Performance/Fotografie und               WDR Big Band-Chefdirigent Richard DeRosa.
                                               Vocal-Performance
                                                                                               Zeit: Fr 20 Uhr / Eintritt: 26/18 € [erm.:
15.01.–16.01.                                  Bevor Alma Söderberg in ihrer Vocal-Per-        18/10 €] zzgl. Systemgebühr / Ver-
                                               formance „NADITA“ mit Körper und Stimme         anstalter: Stiftung Zollverein / Info: Fon
ZOLLVEREIN® Konzerte:                          ein intensives Klang- und Bewegungsbild         0201 2 4 6 8 10, info@zollverein.de,
Folkwang Kammerorchester Essen                 auf die Bühne bringt, begeistern Künstlerin     www.zollverein.de/konzerte / Tickets: Fon
„Todsünden des Konzertsaals“                   Eva Meyer-Keller, Fotografin Uta Eisen­         0201 8122-200, tickets@theateressen.de,
                                               reich und Musikerin Kathrin Hahner mit          www.imvorverkauf.de, im TicketCenter
Mit einem ­Augenzwinkern gehen Roger           ihrer Objekt-Performance „Things on a           der Theater und Philharmonie Essen,
Willemsen, Johannes Klumpp und das             table“ das Publikum.                            im RUHR.VISITORCENTER Essen sowie an
Folkwang Kammerorchester Essen anhand                                                          allen Vorverkaufsstellen über CTS /
der Meisterwerke von Wolfgang Amadeus          Zeit: Fr und Sa 20 Uhr / Eintritt: pro Pro­     Ort: Areal A [Schacht XII], Halle 12 [A12]
Mozart den „Do’s and Don’ts“ beim Besuch       grammpunkt 11 € [erm.: 6 €], Abendkasse
von klas­sischen Konzerten auf den Grund.      13 € [erm.: 8 €] / Veranstalter: PACT

                                                                                                              ZOLLVEREIN ® DAS MAGAZIN      25
Sie können auch lesen