Dossier Finanzen Ausweg aus der Schuldenfalle - Eine Zusammenstellung über bestehende Angebote, Lehrmittel und

 
Dossier Finanzen Ausweg aus der Schuldenfalle - Eine Zusammenstellung über bestehende Angebote, Lehrmittel und
Dossier Finanzen
Ausweg aus der Schuldenfalle

Eine Zusammenstellung über bestehende Angebote, Lehrmittel und

Lehrplan zum Thema Finanzen für die Volksschule der Stadt Zürich

Schulamt
Dossier Finanzen Ausweg aus der Schuldenfalle - Eine Zusammenstellung über bestehende Angebote, Lehrmittel und
Inhalt

1.   Einleitung                                                                       3

2.   Ausgangslage                                                                     4

     2.1.   Lehrplan                                                                   4

     2.2.   Bestehende Lehrmittel                                                      7

     2.3.   Bestehende Angebote                                                       11

             2.3.1. Angebote für Schulklassen, Lehrpersonen und Eltern                11

             2.3.2. Onlineangebote                                                    12

             2.3.3. Literatur, weitere Lehrmittel                                     14

3.   Umsetzungsideen für den Unterricht                                               15

     3.1.   Thema Budgetplanung (Sekundarschule)                                      15

     3.2.   Thema Taschengeld (Mittelstufe/ Sekundarschule)                           16

     3.3.   Thema Der erste Lehrlingslohn (Sekundarschule)                            17

     3.4.   Thema Handy (Mittelstufe/ Sekundarschule)                                 18

     3.5.   Thema Konsumzwang und Markenartikel                                       19

            (teilweise Mittelstufe/ vor allem Sekundarschule)

     3.6.   Thema Die Schuldenfallen von morgen - Leasing, Kredite und Kreditkarten   20

            (Sekundarschule)

                                                                                       2
Schulamt
1. Einleitung

                          Immer mehr Jugendliche haben Probleme, mit den ihnen zu Verfügung ste-
                          henden Finanzen auszukommen. Gemäss den Untersuchungsergebnissen
                          verschiedener Studien lebt beinahe jeder vierte Jugendliche über seine Ver-
                          hältnisse. 80% aller Überschuldeten haben ihre ersten Schulden vor dem 25.
                          Lebensjahr gemacht. Oft geben Jugendliche mehr Geld aus als sie erhalten.
                          Ihre Konsumansprüche können sie nicht mehr mit ihrem Geld abdecken, und
                          so müssen Schulden gemacht und Kredite aufgenommen werden.

                          Ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld ist eine Kompetenz, die wie jede
                          andere erst erlernt werden muss.

Es ist wichtig, dass mit Kindern und Jugendlichen über das Thema diskutiert wird und sie sensibilisiert
werden mit der Problematik. Eine ‹Verteufelung› des Geldes kann jedoch heikel werden. Zu viele War-
nungen, Verbote, Restriktionen und Regeln verlocken, sie zu brechen. Deshalb ist es ganz wichtig, mit
dem Thema auch spielerisch umzugehen. Den Schüler/innen sollen nicht nur negative, sondern auch
positive Beispiele im Umgang mit Finanzen aufgezeigt werden.

Unsere Recherchen ergaben, dass es im Bereich der Schuldenprävention bereits sehr viele gute An-
gebote gibt. Deshalb möchten wir mit diesem Dossier den Lehrpersonen einen Überblick über beste-
hende Angebote, Lehrmittel und Lehrplan geben:

•   Im ersten Teil haben wir zusammengestellt, wo in Lehrplan, Lehrmitteln und bestehenden Ange-
    boten Materialien zur Unterrichtsvorbereitung zu finden sind.
•   In einem zweiten Teil erhalten Sie mit Unterrichtsideen Tipps und Anregungen, wie die in der Aus-
    gangslage vorgestellten Materialien in Unterricht und Elternarbeit eingesetzt werden können.

Diese Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie möchte viel eher den Lehrpersonen
Anregungen und Hilfestellungen geben, wie mit dem Thema auf der Mittelstufe und Sekundarstufe I
umgegangen werden kann.

Online steht dieses Dossier unter: www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen zur Verfügung.

Vorsteher Schul- und Sportdepartement

Gerold Lauber, Stadtrat

3
2. Ausgangslage

2.1      Lehrplan
Das Thema Finanzen/ Umgang mit Geld ist im Lehrplan für die Volksschule des Kantons Zürich ein-
gebettet. In der Folge werden alle Bereiche aufgelistet, in denen das Thema aufgegriffen wird:

Lehrplan - Unterstufe

 Unterrichts-
                Teilbereich          Ziel                            Inhalt
 bereich
 Mathematik     Grössen/ Sachrech-   Masseinheiten für Geldwerte,    Geldwerte Rp., Fr.
                nen                  Längen und Zeit kennenler-
                                     nen, in Grössenangaben ver-
                                     wenden und Grössen verglei-
                                     chen und schätzen

                                     Grössen-Notationen aus den      Umformungen von der kleineren
                                     Grössenbereichen Geldwerte      in die grössere Masseinheit und
                                     und Längen umformen             umgekehrt
                                                                     2 Fr. 50 Rp. = 250 Rp.

                                     Mit Grössen aus den Grös-       Grundoperationen mit Grössen
                                     senbereichen Geldwerte und      einer Masseinheit:
                                     Längen rechnen                  Addition und Subtraktion mit
                                                                     Geldwerten
                                                                     2 Fr. 50 Rp. + 70 Rp. = ?

                                     Geldwerte kennen                Münzen, Banknoten
                                     Grössen-Notationen aus den      Konkrete, bildhaft dargestellte
                                     Grössenbereichen Geldwerte      oder sprachlich formulierte Situa-
                                     und Längen in Situationen aus   tionen, die zu Grundoperationen
                                     dem Alltag der Kinder erken-    mit den eingeführten Grössen
                                     nen und mit ihnen rechnen       einer Masseinheit führen

                                                                                                       4
Schulamt
Lehrplan - Mittelstufe

Unterrichts-
               Teilbereich          Ziel                                 Inhalt
bereich
Mensch und     Individuum und Ge-   Aktuelle Probleme, Fragen und        Aktualitäten
Umwelt         meinschaft           Vorkommnisse besprechen und          Umgang mit Freizeit, Taschengeld
               Einblick in Zusam-   Ansätze für einen sinnvollen Um-
               menhänge gewinnen    gang damit suchen

Mathematik     Grössen/ Sachrech-   Anwenden der bisher eingeführten     Geldwerte: Rp., Fr.
               nen                  Masseinheiten

                                    Grössen-Notationen innerhalb der     Fr. – Rp.
                                    eingeführten Grössenbereiche um-
                                    rechnen und notieren

                                    Mündlich und schriftlich rechnen     Grundoperationen mit Grössen aus
                                    mit Grössen im Rahmen der in         den Grössenbereichen Geldwerte, ...
                                    den Einheiten «Operationen» und
                                    «Brüche» angegebenen Schwierig-
                                    keitsgrade

Mathematik     Proportionalität     Gesetzmässigkeit der direkten Pro-   Zahlenpaare mit konstantem Quotient
                                    portionalität erkennen               Stückzahl – Preis (bei konstantem Ein-
                                                                         heitspreis)

                                    Grenzen der Anwendung des Mo-        Fragestellungen, die nur scheinbar mit
                                    dells «Dreisatz» erfahren.           den Gesetzen der Proportionalität ge-
                                                                         löst werden können
                                                                         Multipack, Fahrstrecke – Billettpreis

5
2.1 Lehrplan

Lehrplan - Oberstufe

Unterrichts-
                Teilbereich             Ziel                                Inhalt
bereich
Mensch und      Individuum und Ge-      Lösungen suchen zur Bewälti-        Aktuelle Anliegen
Umwelt          meinschaft              gung aktueller Probleme             Taschengeld, Geldverdienst
                Einblick in Zusammen-
                hänge gewinnen

Mensch und      Individuum und Ge-      Werte und Normen erleben und        Richtlinien für eigenes Han-
Umwelt          meinschaft              ihre Auswirkungen überdenken.       deln:
                Wertvorstellungen       Sich für Werte entscheiden und      Genuss und Genusssucht,
                klären                  danach handeln.                     Lebensqualität und Verzicht
                                        Bereit sein, seine eigenen Wert-
                                        entscheidungen zu hinterfragen
                                        und gegebenenfalls anzupassen

Mensch und      Individuum und Ge-      Gezielt verschiedene Medien auf     Durch Medien vermittelte
Umwelt          meinschaft              Aussagen mit Bedeutung für das      Aussagen
                Grundlegende Arbeits-   eigene Leben untersuchen.           Werbung
                weisen                  Medienprodukte auf ihre Funktion    Freizeitgestaltung
                                        hin überprüfen

                                        Zu realen Situationen persönliche   Klassen- und Gruppenge-
                                        und soziale Aspekte aufdecken       spräche
                                        und abwägen.                        Übertritt ins Berufsleben
                                        Verantwortung übernehmen            Zukunftsperspektiven

Mensch und      Einblick in Zusammen-   Zusammenhänge und Kreisläufe        ...
Umwelt, Haus-   hänge gewinnen          verfolgen                           Einkauf/ Verbrauch
haltkunde                               Veränderungen wahrnehmen und        Wirtschaft, Geld, Konsum
                                        untersuchen                         ...

Mensch und      Individuum und Ge-      Wortschatz und Begriffe, um so-     Gruppe und Gruppendruck
Umwelt          meinschaft              ziale Sachverhalte anzusprechen,    Macht, Autorität
                Orientierungswissen     klären und anwenden

                                                                                                           6
Schulamt
Unterrichts-
                Teilbereich           Ziel                                Inhalt
bereich
Mensch und      Natur und Technik     Konsequenzen eigenen und            Konsequenzen menschli-
Umwelt          Wertvorstellungen     fremden Tuns in ausgewählten        chen Verhaltens in verschie-
                klären                Bereichen untersuchen und ge-       denen Bereichen:
                                      wichten.                            Konsum- und Freizeitver-
                                      Wertkonflikten bei Umweltpro-       halten
                                      blemen auf die Spur kommen
                                      und Lösungsansätze suchen und
                                      abwägen.

                                      Möglichkeiten suchen, um selber     Verantwortung für Lebens-
                                      Verantwortung im Umgang mit         bedingungen kommender
                                      Natur und Technik wahrzuneh-        Generationen:
                                      men.                                Gesunde Wirtschaft

Mathematik      Proportionalität      ... insbesondere die Art der Pro-   Kapital, Zins, Zinsfuss
                                      portionalität aufgrund des Sach-    Marchzins
                                      zusammenhanges erkennen und         Bruttopreis, Rabatt, Netto-
                                      überprüfen.                         preis
                                      Das Begriffsrepertoire besonders    Skonto, Zahlung
                                      im Zusammenhang mit Anwen-
                                      dungen der Proportionalität er-
                                      gänzen und erweitern.

Mensch und      Orientierungswissen   Verschiedene Kriterien kennen,      Eigene Bedürfnisse
Umwelt, Haus-                         die Kaufentscheide beeinflussen     ...
haltkunde                                                                 Qualität, Warendeklaration
                                                                          ...
                                                                          Wirtschaftskreislauf
                                                                          Eigenes Budget

                                                                          ...
                                      Kriterien für die Menüplanung       Berücksichtigung von Zeit-
                                      kennen und anwenden                 und Finanzbudget
                                                                          ...

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2.2 Bestehende Lehrmittel

Stufe/ Klasse     Lehrmittel                    Inhalt

Unterstufe        Mathematik 2                  Thema Vom Geld
2. Schuljahr      Lehrmittelverlag Kanton       - Münzen
                  Zürich                        - Banknoten
                                                - Einkaufen auf dem Flohmarkt
                                                - Rechnen mit Fr. und Rp. im Zahlenraum bis 100

Unterstufe        Mathematik 3                  Thema Vom Geld
3. Schuljahr      Lehrmittelverlag Kanton       - Franken und Rappen (Rechnen im Zahlenraum bis 1000)
                  Zürich                        - Ausgaben für Bastelarbeiten (Textaufgaben)
Mittelstufe       Mathematik 4                  Thema Grössen
4. Schuljahr      Lehrmittelverlag Kanton       - Vergleichen von Preisangaben und Kassenbons
                  Zürich                        - Diverse Satzaufgaben zum Thema Einkaufen
                                                - Rechnen mit Geld
Mittelstufe       Mathematik 5                  Rechnen mit Geldwerten
5. Schuljahr      Lehrmittelverlag Kanton       - Addition und Subtraktion
                  Zürich                        - Bruchteile von Geld, Brüche umrechnen
                                                - Satzaufgaben Multiplikation und Division mit Geld
                                                - Dezimalzahlen auf Kassenbons
                                                - Schriftliches Dividieren und Multiplizieren von Geldwerten
Mittelstufe       Mathematik 6                  Rechnen mit Geldwerten
6. Schuljahr      Lehrmittelverlag Kanton       - Sachaufgaben zu Waren, bezahlen mit bestimmten Geld-
                  Zürich                          beträgen (Proportionalität und umgekehrte Proportionalität)
                                                - Multiplizieren und Dividieren mit Grössen
                                                - Satzaufgaben zum Teilen und Verteilen von Geld

Unterstufe        Bits 4 Kids                   Thema Münzen
Mittelstufe       *Quick-Link 01                - Verschiedene Geldbeträge am Computer mit Münzen le-
                  > Unterricht                    gen

Sekundarschule    aktuell, Jugendliche in der   Themen
7.-9. Schuljahr   Schuldenfalle (ilz),          - Schulden – Umfragen, Fakten, Fallbeispiele
                  Schülerheft und Lehrer-       - Geld im Wandel der Zeit
                  kommentar                     - Kaufen wie im Rausch
                  Lehrmittelverlag Kanton       - Schuldenfallen (Bedeutung von Gleichaltrigen, Handy, Mar-
                  Zürich                          kenkleidung, Freizeit, Suchtmittel)
                  Bestellung via SBMV           - Schulden – und dann?
                                                - Das Budget – Auskommen mit dem Einkommen

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

                                                                                                           8
Schulamt
Stufe/ Klasse     Lehrmittel                   Inhalt

Sekundarschule    Bausteine zur Informatik     Thema Lehrlingsbudget,*Quick-Link 02
7.-9. Schuljahr   *Quick-Link 01               - Budgetberechnung, Erhebungsbogen für ein persönliches
                  > Unterrichtsideen für die     Budget (Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Budgetbe-
                  Sekundarschule                 ratungsstellen)
                  Lehrmittelverlag Kanton      - Budgetberatungsstellen, Adressen der Schweizerischen
                  Zürich                         Budgetberatungsstellen
                                               - «Auswege aus der Schuldenfalle», Informationen über
                                                 Schulden

                                               Thema Lebenshaltungskosten, *Quick-Link 03
                                               - Kaufkraft, Informationen aus dem «Forum Schule» des
                                                 Bundesamtes für Statistik.

                                               Thema Autobetriebskosten *Quick-Link 04
                                               - Betriebskosten Fahrzeugmarkt Schweiz

                                               Thema Kosten Bahn/ Auto, *Quick-Link 05
                                               - Tariftabelle der SBB anpassen
                                               - Auto- und Bahnkosten vergleichen mit Einbezug verschie-
                                                 dener Faktoren wie Personenzahl, Taxen, Tarife, Benzin-
                                                 preis etc.

                                               Thema Kleinkredit, *Quick-Link 06
                                               - Verschiedene Zeitungsinserate zu Kreditangeboten
                                               - Formeln untersuchen, die einer Kreditfinanzierung zugrun-
                                                 de liegen. Einführung der Begriffe Kreditkosten, Rate, Zins-
                                                 satz, Laufzeit.
                                               - Die Thematik Kleinkredit auch im Sozialkundeunterricht
                                                 aufgreifen. Dabei kann der Teufelskreis zur Sprache kom-
                                                 men, der entsteht, wenn zur Finanzierung von Kreditzinsen
                                                 erneut Kredite aufgenommen werden.

                                               Thema Geldwechsel, *Quick-Link 07
                                               - Im Mathematikunterricht aller Schultypen werden im Zu-
                                                 sammenhang mit dem Thema Proportionalität Währungs-
                                                 umrechnungen besprochen. In diesem Rahmen bauen die
                                                 Schüler/innen eine Tabelle zur Umrechnung auf und orga-
                                                 nisieren anschliessend eine «elektronische Wechselstube»
                                                 in Form einer Datenbank.

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

9
2.2 Bestehende Lehrmittel

Stufe/ Klasse   Lehrmittel                 Inhalt

Sek A           Arithmetik und Algebra 2   Thema Prozentrechnung
8. Schuljahr    Lehrmittelverlag Kanton    Diverse Aufgabenstellungen zum Umgang mit Geld wie Ein-
                Zürich                     kaufen, Autokauf, Wohnungsmiete, Lohn

Sek A           Arithmetik und Algebra 3   Thema Rund ums Geld
9. Schuljahr    Lehrmittelverlag Kanton    - Zinsrechnung
                Zürich                     - Privatkredite (Kleinkredite) – Abzahlung
                                           - Steuern
                                           Diverse Aufgabenstellungen zum Umgang mit Geld wie
                                           Spar- und Privatkonti, Reisekosten, Sparplan, Mofa- und
                                           Velokauf, Rabatte, Werbefallen, Rechnungen, Ratenzahlung,
                                           Kredite, Leasingverträge, Steuerberechnungen

Sek B           Mathematik 8               Thema Preise, Taxen und Tarife
8. Schuljahr    Lehrmittelverlag Kanton    - Preise
                Zürich                     - Posttaxen
                                           - Billetpreise
                                           - Telefontaxen
                                           Diverse Aufgabenstellungen zum Umgang mit Preisen und
                                           Preisvergleich, Posttaxen, Billetpreise, Telefongebühren

                                           Thema Prozent und Zins
                                           - Kapital, Zinsfuss, Zins
                                           Diverse Aufgabenstellungen zum Berechnen von Zins,
                                           Mehrwertsteuer, zum Umgang mit Sparkonti, Hypothekar-
                                           zinsen, Geld leihen
Sek B           Mathematik 9               Thema Verzinsung – Vergünstigungen
9. Schuljahr    Lehrmittelverlag Kanton    - Rabatt und Skonto
                Zürich                     - Marchzins
                                           Diverse Aufgabenstellungen zum Umgang mit Geld wie
                                           Einkaufen, Rabatte, Teuerung, Netto- und Bruttobeträge,
                                           Löhne und Lohnabrechnung, Zinsen, Steuern, Spar- und
                                           Privatkonti, Sparplan

                                           Thema Konsumkredite
                                           - Konsumkredite
                                           - Weitere Kreditarten
                                           Diverse Aufgabenstellungen zum Umgang mit Geld wie Kre-
                                           dite, Verschuldung, Schuldner, Schuldensanierung, Kredit-
                                           karten, Leasingverträge

Sek C           Mathematik 7C              Themen:
7. Schuljahr    Lehrmittelverlag Kanton    - Geld im Portemonnaie (Rechnen mit Geldbeträgen)
                Zürich

                                                                                                 10
Schulamt
Stufe/ Klasse   Lehrmittel                Inhalt

Sek C           Mathematik 8C             Themen:
8. Schuljahr    Lehrmittelverlag Kanton   - Preisabschläge und Rabatte
                Zürich                    - Grundwert, Prozentfuss, Prozentwert
                                          - Zinsrechen mit und ohne Taschenrechner
                                          - Rechnungsstellung, Skonto und Mehrwertsteuer
                                          - Prozentrechnen mit Geld im Dreisatzverfahren
                                          - Fremde Währungen (Rechnungen und diverse Sachaufga-
                                            ben)
Sek C           Rechnen Oberschule        Rechnen mit Geld im neuen Zahlenraum, kein explizites
7. Schuljahr    1. Klasse                 Thema
                Lehrmittelverlag Kanton
                Zürich
Sek C           Rechnen Oberschule        Themen:
8. Schuljahr    2. Klasse                 - Rabatt und Skonto
                Lehrmittelverlag Kanton   - Rechnungsführung
                Zürich                    - Jahreszinsrechnungen
                                          - Marchzinsrechnen
                                          - Kleinkredit, Abzahlungsgeschäft
                                          - Kassenbuch
                                          - Fremdes Geld
                                          - Sparheft, Salärkonto
Sek C           Rechnen Oberschule        Thema Prozentrechnen
9. Schuljahr    3. Klasse                 - Kleinkredit, Abzahlungsgeschäft
                Lehrmittelverlag Kanton   - Kassenbuch
                Zürich                    - Vom Moped zum Auto
                                          - Fremdes Geld
                                          - Sparheft, Salärkonto

11
2.3 Bestehende Angebote
2.3.1 Angebote für Schulklassen, Lehrpersonen und Eltern
Angebot der Betreibungsammänner der Stadt Zürich *Quick-Link 11
Betreibungsbeamte im Schulzimmer
Um der Verschuldung von Jugendlichen nachhaltig entgegen zu wirken, bieten die Stadtammannäm-
ter und Betreibungsämter der Stadt Zürich seit 2005 Aufklärungs-Veranstaltungen in Schulklassen der
dritten Oberstufe an.
Eltern finden auf dieser Seite eine hilfreiche Linkliste zum Thema Taschengeld.

Ref. Kirchgemeinde Oerlikon und Caritas Zürich
Frau Collard und Frau Denzler bieten Workshops für Oberstufenklassen zum Thema Schulden an.
Damit es nicht nur bei einem einmaligen Anlass bleibt, wird gewünscht, dass die Lehrpersonen mit
ihrer Klasse eine gewisse Vorarbeit leisten und eine Nachbereitung machen.
Frau Jacqueline Collard, Ref. Kirchgemeinde Oerlikon, Baumackerstr. 19, 8050 Zürich, Telefon 044
312 24 97, E-Mail: jacqueline.collard@zh.ref.ch
Frau Susanna Denzler, Caritas Zürich, Beckenhofstr. 16, 8035 Zürich 6, Telefon 044 366 68 50, E-
Mail: s.denzler@caritas-zuerich.ch

Weiterbildungskurs für Lehrpersonen an der Fachhochschule Nordwestschweiz
Schulden machen ist nicht schwer…
Der Kurs vermittelt Wissenswertes über den Umgang mit Geld von Kindern und Jugendlichen, wie
Warnsignale erkannt und darauf richtig reagiert werden kann und wie die Eltern sensibilisiert werden
können. Ebenso werden die Hintergründe der Verschuldungsfalle beleuchtet: vom Aufwachsen inmit-
ten von Konsumgütern und Plastikgeld, von Status, Sehnsucht und Selbsteinschätzung.
Anmeldung: *Quick-Link 12

Themenkoffer «Let’s talk about money – für einen cleveren Umgang mit Geld»
Inhalt: Beste bestehende Unterrichtsmaterialien zur Schuldenprävention mit Empfehlungen und Tipps
zu dessen Einsatz, Beispiele von stufen- und zielgruppengerechten Unterrichtsprogrammen mit un-
terschiedlichem Zeitbedarf, Informationen zu bewährten Lernveranstaltungen, eine Literatur- und Me-
dienliste sowie Adressen von Fachstellen und themenspezifischen Internetseiten.
(Verleih bei suchthilfe ags *Quick-Link 13)

Fachstelle für Schuldenfragen im Kanton Zürich - *Quick-Link 14
Personen aus den Vertrags-Gemeinden können sich nach telefonischer Anmeldung beraten lassen.
Je nach Vereinbarung ist es notwendig, vorher eine Kostengutsprache am Wohnort einzuholen.
Gemeinsam wird ein Budget erstellt, man geht den Ursachen der Überschuldung nach und erarbei-
tet – wenn möglich – zusammen mit den Betroffenen und ihren Angehörigen tragbare Lösungen zur
Verbesserung der finanziellen Situation.

Budgetplanung und Budgetberatung Schweiz - *Quick-Link 15
Budgetberatung Schweiz versteht sich als Fachorganisation, die sich im Bereich der Haushaltfinan-
zen für alle Bevölkerungsschichten einsetzt. Sie ist konfessionell und politisch unabhängig. Bezweckt
wird die Zusammenarbeit der Budgetberatungsstellen und die Erarbeitung und Verbreitung der für
die Budgetierung im Haushalt nötigen aktuellen Unterlagen. Budgetberatung Schweiz organisiert die
Ausbildung der Budgetberater/innen und stellt deren kontinuierliche Weiterbildung sicher.

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

                                                                                                  12
Schulamt
Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich -*Quick-Link 16
Informationen zu Kauf- und Spielsucht.

Lotse, Amt für Jugend- und Berufsberatung des Kantons Zürich - *Quick-Link 17
Beratungs- und Unterstützungsangebote im Kanton Zürich aus den Bereichen Jugend, Familie und
Beruf wie beispielsweise Erziehungsberatung, Berufsberatung usw.

Fachstelle Suchtprävention Volksschule der Pädagogischen Hochschule Zürich
*Quick-Link 18
Die Suchtpräventionsstelle ist als Beraterin und Koordinatorin zentrale Ansprechpartnerin für Fachein-
richtungen, Eltern, Jugendheime und Gremien im Schulbereich. Die Stelle ist an der Schulung von Kon-
taktlehrpersonen für Prävention und Gesundheitsförderung im Rahmen des Netzwerkes „Gesundheits-
fördernde Schulen» zur Prävention und Gesundheitsförderung beteiligt. Sie erstellt und vermittelt praxis-
taugliche Arbeitshilfen, informiert über Forschungsergebnisse und über die aktuelle Gesetzgebung.

Schoolbox, ein Lehrmittel für den Umgang mit Geld der UBS
Die UBS hat eine sog. «Schoolbox» für Lehrpersonen der Oberstufe erarbeitet. Im Rahmen von vier
Modulen kann mit der Klasse die Thematik «Vermögen» umfassend (inkl. Budgetierung) besprochen
werden. Die «Schoolbox» ist für die ganze Schweiz erstellt worden, existiert also auch in Französisch
und Italienisch, und kann bei sämtlichen UBS-Geschäftsstellen kostenlos bezogen werden.

2.3.2 Onlineangebote
Max Money - *Quick-Link 19
Jugend und Geld von Plusminus, Budget- und Schuldenberatung Basel MAX.MONEY ist eine nati-
onale, fünfjährige Kampagne gegen die Jugendverschuldung. MAX.MONEY bietet viele interessante
Informationen zum Thema Schulden. Es richtet sich direkt an Jugendliche, bietet aber auch Eltern und
Lehrpersonen viele hilfreiche Tipps.

Budgetgame -*Quick-Link 20
Dieses Online-Spiel zum Thema Geld ist für Schulklassen oder Gruppen oder Einzelpersonen konzi-
piert; pro Jahr gibt es zwei Spielrunden, die jeweils 6 Wochen dauern.

Schuldenberatung Schweiz - *Quick-Link 21
Die Schuldenberatung Schweiz bietet auf ihrer Homepage zahlreiche Informationen, Tipps, Beratung
und Links an rund ums Thema Schulden.

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

13
2.3 Bestehende Angebote

Schulfernsehen - *Quick-Link 22
Das «Dossier Schulden» besteht aus vier kurzen Beiträgen: 1. Schulden machen ist eine alte Sitte mit
wirtschaftlichen Vor- und Nachteilen. 2. Die 21-jährige Franziska, einst hoch verschuldet, hat mit dem
systematischen Abzahlen begonnen. 3. Säumige Schuldner mahnen ist heikel; oft bleibt nur der Gang
zum Betreibungsamt. 4. Tipps helfen jungen Konsumenten, Schuldenfallen zu vermeiden.
Der Film kann entweder direkt übers Internet angeschaut werden, bei der Schul- und Büromaterialver-
waltung der Stadt Zürich gratis ausgeliehen werden und ist auch als DVD für SFr. 50.- oder VHS für
SFr. 40.- beim Schweizer Fernsehen erhältlich.

Toolbox für Schuldenheimwerker - *Quick-Link 23
In 7 Schritten aus der Schuldenklemme (dargestellt am Beispiel der Familie Muster)
Auf dieser Website findet der gewiefte Schulden-Heimwerker alle notwendigen Pläne, Hilfsmittel und
Gebrauchsanleitungen, um die Dinge selber anpacken und erledigen zu können. In einem kompakten
7-Punkte-Programm wird Schritt für Schritt durch den Schuldendschungel geführt: Von A wie Aufräu-
men bis Z wie Zahlungen abwickeln.

Elternmitwirkung Schweiz - *Quick-Link 24
Thema: Auf Jugendlohn umsteigen
Eine Gruppe von Studierenden der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik Luzern hat Familien bei
der Einführung des Jugendlohns begleitet. Daraus ist die Arbeitsmappe «Jugend Cash» entstanden.
Sie enthält eine Beschreibung des Modells Jugendlohn, Links zu Themen wie Budget und Schulden
– sowie Tipps für Eltern, die das Modell umsetzen wollen.

Sackgeldplaner - *Quick-Link 25
Mit dem Sackgeldplaner des Beobachters haben Kinder und Jugendliche ihre Ausgaben und Einnah-
men am Computer im Griff. Das Tool ist webbasiert und einfach zu bedienen.

Unterrichtshilfe zum Thema Finanzkompetenz aus Deutschland - *Quick-Link 26
Diese Unterrichtshilfe soll Lehrerinnen und Lehrer unterstützen. Sie finden hier didaktische Orien-
tierung und ausgearbeitete Lernmodule für den Unterricht der Sekundarstufe I allgemein bildender
Schulen und der Sekundarstufe II berufsbildender Schulen.

Tiroler Schuldenprävention - *Quick-Link 27
Auf dieser
     ������������������������������������������������������������������������������������������������
            Site finden Lehrpersonen wertvolle Infos und Materialien zum Download für die Primarschu-
le, Sekundarschule I und II, die im täglichen Unterricht eingebaut werden können.

Moneymuseum - *Quick-Link 28
Auf dieser umfangreichen Site finden sich Informationen rund um die Geschichte des Geldes, Themen
wie Geld bewegen, Geld lieben, Geld machen, zahlreiche Quiz, die Bestimmung des eigenen Geld-
Typs und ein Quartett zum Thema Geld.

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

                                                                                                   14
Schulamt
Juniorbank - *Quick-Link 29
Bankwissen für Schüler/innen, für das Internet aufbereitet. Im Kapitel ‚Service‘, ‚Unterrichtshilfen‘ finden sich
über 100 Arbeitsblätter und Workshopunterlagen zum Thema Geld und Banken. Im Glossar werden die wich-
tigsten Bankbegriffe kurz erklärt.

2.3.3 Literatur, weitere Lehrmittel
MAX.MONEY – Die Box
Jugend und Geld, Plusminus, Budget- und Schuldenberatung Basel (Hrsg.)
Die dreiteilige Box von MAX.MONEY enthält ein Buch, ein Magazin und eine CD-ROM. Mit Portraits, Texten, die
zum Nachdenken anregen, einem Spiel, einem Fotoroman und einem Krimi wird das Thema Schulden frisch und
frech angegangen.
Bestellung bei Christoph Merian Verlag, ISBN: 978-3-85616-230-5 *Quick-Link 30

Die kleinen Lerndrachen
Rechnen mit Geld, Längen und Zeit, Mathematik 2. Schuljahr, von Anke Kaufmann
Am Kiosk, in der Tierwelt, in der Schreinerei, bei den alten Ägyptern – in verschiedensten Situationen kann in
diesem Heft alles Wichtige zum Umgang mit Geld, Zeit und Längen spielerisch geübt und wiederholt werden.
Klett Ernst Verlag GmbH, ISBN: 978-3-12-9290458-1 *Quick-Link 31

Mit Geld richtig umgehen
So haben Sie Ihre Finanzen im Griff, von Ruth Hermann, für Jugendliche und Erwachsene
Was tun, wenn das Geld nicht reicht? Dieses Buch zeigt, wie Sie die Kontrolle über Ihre Finanzen gewinnen - ganz
unkompliziert und einfach. Der erfolgreiche Beobachter-Ratgeber erläutert, wie man ein Alltagsbudget erstellt und
wie eine Buchhaltung auch mit wenig Aufwand gut funktioniert. Nützlich sind die vielen Spartipps für den Alltag. So
lässt sich sogar etwas Geld für grössere Anschaffungen oder für die eigene Vorsorge beiseite legen.
Beobachter/Frey Jean, ISBN: 978-3-85569-307-8 *Quick-Link 32

Kinder, Geld und Konsum
Die Kommerzialisierung der Kindheit, für Lehrpersonen aller Stufen, von Christine Feil
Der Prozess der Kommerzialisierung zählt zu den Charakteristika des Wandels der Kindheit in unserer Gesellschaft.
Vehement wird diskutiert, inwieweit und mit welchen Konsequenzen der Markt zu einer einflussreichen Sozialisati-
onsinstanz neben Elternhaus, Kindergarten und Schule geworden ist.
Die Kinder selbst werden in diesem Prozess als zunehmend autonome Konsumenten wahrgenommen, die – aus-
gestattet mit immer mehr Taschengeld respektive wachsender Kaufkraft – eine relevante und ernst zu nehmende
Zielgruppe für Marketing und Wirtschaft darstellen.
Juventa Verlag GmbH, ISBN: 978-3-77990-226-3 *Quick-Link 33

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

15
3. Umsetzungsideen für den Unterricht

3.1 Thema Budgetplanung (Sekundarschule)
Die Unterlagen zum Thema Budgetplanung dienen zur Vorbereitung der Klasse auf den Besuch der Betrei-
bungsammänner der Stadt Zürich. Sie wurden von Andreas Baumann, Schulleiter Schule Schöntal, erarbeitet
und zur Verfügung gestellt. Die gesamte Unterrichtsreihe steht im Internet zum Download bereit: *Quick-Link 41

 Themen             Ziele                                       Inhalte
 Informations-      • Die Schüler/innen beschaffen sich mit     Arbeitsblatt mit Fragen und Linkliste.
 beschaffung zu       Hilfe von Links Informationen im Inter-   Schüler/innen arbeiten zu zweit oder alleine
 Finanzfragen         net.
 Monatliches        • Die Schüler/innen lernen, was zu einem    Die Schüler/innen informieren sich in Gruppenarbeit mit
 Budget               Monatsbudget alles gehört.                Hilfe einer Budgetvorlage im Internet, was zu einem Mo-
                    • Sie erstellen ein eigenes Budget für      natsbudget alles gehört.
                      eine Familie und ihre nahe Zukunft.       Sie erstellen mit Hilfe der Budgetvorlage ein eigenes Bud-
                                                                get für eine Familie. Die Schüler/innen diskutieren und
                                                                suchen gemeinsam nach Lösungen, wenn ihr Budget
                                                                ein Defizit aufweist. Ziel ist, dass das Budget kein Defizit
                                                                mehr aufweist. In Einzelarbeit erstellen die Schüler/innen
                                                                nun ein Budget mit ihrem ersten möglichen Lehrlingslohn.

 Monatsbudget       • Die Schüler/innen lernen, was es          Mit Hilfe eines Auftragsblattes erarbeiten die Schüler/in-
 sanieren             heisst, wenn plötzlich unerwartete Aus-   nen die Problemstellung:
                      gaben anstehen.                           Eine unerwartete Ausgabe bringt das gut durchdachte
                                                                Jahresbudget einer Familie durcheinander. Die Schüler/
                                                                innen suchen in Gruppen nach Lösungen, wo gespart
                                                                werden kann.

 Schulden verhin-   • Die Schüler/innen suchen Sparvor-         Die Schüler/innen machen sich im Internet mit Hilfe vor-
 dern                 schläge und Hinweise, wie Schulden        gegebener Links auf die Suche nach Sparvorschlägen.
                      verhindert werden können.                 Sie überlegen gemeinsam, welche Sparvorschläge ihnen
                                                                helfen würden und tauschen ihre Erfahrungen untereinan-
                                                                der aus.
                                                                Im Anschluss arbeiten die Schüler/innen an Lösungen,
                                                                wie sie möglichen Schuldenfallen entgegenwirken kön-
                                                                nen. Sie bilden dazu eigene Merksätze.

 Wie viel kostet    • Die Schüler/innen erfahren, was ein       Mit Hilfe eines Arbeitsblattes berechnen die Schüler/innen
 ein Kleinwagen?      Auto tatsächlich kostet.                  die Kosten für einen Kleinwagen.

 Budgettest         • Die Schüler/innen testen ihr eigenes      Mit Hilfe eines Fragebogens im Internet testen die Schü-
                      Verhalten im Geld ausgeben.               ler/innen ihr eigenes Verhalten beim Ausgeben von Geld.
                                                                In Gruppen diskutieren sie die Auswertung.

 Film Dossier       • Der Klasse wird mit Hilfe des Filmes      Film einer Betroffenen: *Quick-Link 42
 Schulden             einer Betroffenen gezeigt, wie schnell
                      man in die Schuldenfalle geraten kann.

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

                                                                                                                             16
         Schulamt
3.2 Thema Taschengeld (Mittelstufe/Sekundarschule)
Themen          Ziele                                Inhalte
Umfrage zum     • Informationen in Klasse und        Fragebogen als Hausaufgabe:
Taschengeld       Freundeskreis zum Thema Ta-        *Quick-Link 43
                  schengeld sammeln.
Diskussion      • In der Klasse die Umfrage er-      Mögliche Diskussionspunkte:
der Umfrage       gebnisse zusammenstellen und       • Durchschnittlicher Betrag Taschengeld mit dem Kleinstbetrag
                  gemeinsam diskutieren.               und Höchstbetrag vergleichen. Evtl. vergleichen mit den Emp-
                                                       fehlungen von Tagesanzeiger *Quick-Link 44, Swissfamily
                                                       *Quick-Link 45 und money-net *Quick-Link 46 > Was wäre
                                                       ein vernünftiger Betrag?
                                                     • Top-Ten aufstellen: Wofür wird das Taschengeld ausgegeben?
                                                     • Was, wenn das Taschengeld nicht ausreicht?
                                                     • Taschengeld sparen – wie geht das?
Umgang mit      • Den Umgang mit dem Taschen-        Mögliche Diskussionspunkte:
dem eigenen       geld überdenken und wenn nö-       • Welche Regeln gelten zuhause?
Taschengeld       tig ändern.                        • Wie gebe ich mein Taschengeld aus?
                                                     • Was mache ich gut, was nicht so gut?
                                                     • Das nehme ich mir vor für die nächsten 4 Wochen. > Nach 4
                                                        Wochen werden Vorsätze überprüft.
Rollenspiel     • In einem Rollenspiel stellen die   *Quick-Link 47
Taschengeld       Schüler/innen eine mögliche
                  Diskussion ums Taschengeld in
                  der Familie dar.
Taschengeld     • Mit dem Sackgeldplaner kennen      *Quick-Link 25
ausgeben          die Schüler/innen ein Tool, mit
                  dem sie ihre Ausgaben und Ein-
                  nahmen verwalten können.
Portemonnaie    • Im Handarbeitsunterricht nähen     *Quick-Link 48
herstellen        die Schüler/innen ein Portemon-
                  naie aus Verpackungsmaterial.

Evtl. Eltern-   • Eltern sensibilisieren, um ihren   Das Amt für Jugend- und Berufsberatung des Kantons Zürich stellt
abend zum         Kindern den richtigen Umgang       im Verzeichnis der Eltern- und Erwachsenenbildner Referentinnen
Thema Ta-         mit Geld zu vermitteln.            u.a. zum Thema Jugend und Geld vor, deren Unterstützung ange-
schengeld                                            fordert werden kann:
                                                     *Quick-Link 49

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

17
3.3 Thema Erster Lehrlingslohn (Sekundarschule)

 Themen               Ziele                               Inhalte

 Fallbeispiele mit    • Auf die Thematik aufmerksam       Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Heft Seite 5-6
 Berichten über die     werden.                           (*Quick-Link 50) Möglicher Ablauf:
 Situation von Ju-                                        • Klasse in 6 Gruppen unterteilen, jede Gruppe erhält ein Fallbei-
 gendlichen.                                                  spiel.
                                                          • Jede Gruppe hat den Auftrag, die skizzierte Situation nachzuspie-
                                                              len.
                                                          • Als Einstieg in die darauffolgenden Lektionen präsentieren jeweils
                                                              1-2 Gruppen ihr Mini-Theater der Klasse.
 Lehrlingslohn ist    • Sie lernen die rechtliche Situ-   Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Lehrerkommentar
 mehr als nur Sack-     ation in Bezug auf den Lehr-      Arbeitsblatt S. 23
 geld                   lingslohn kennen.
 Schulden würden      • Sie denken über das Thema         Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Lehrerkommentar
 mich belasten          Schulden nach und diskutie-       Arbeitsblatt S. 24-25
                        ren, wie sie mit Geld umge-
                        hen.
 Das Budget – Aus-    • Sie informieren sich über das     Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Heft Seite 28-31
 kommen mit dem         Erstellen eines Budgets.
 Einkommen
Lernclips zum Um-     • Mit Hilfe des Lernclips ‚Das      *Quick-Link 51
gang mit Geld           Budget‘ lernen die Schüler/       Hinweis zu Lernclip 2 Das Konto: Grundsätzlich wird heute bei Eröff-
                        innen, wie ein Budget erstellt    nung eines Jugendkontos eine Kontokarte abgegeben. Es empfiehlt
                        werden kann                       sich deshalb, bei Kontoeröffnung eine Sperrung vor Überziehung ein-
                                                          richten zu lassen.

 Ein Lehrlingsbud-    • Am Computer lernen die            Lehrmittel Bausteine zur Informatik*Quick-Link 52
 get erstellen          Schüler/innen, wie ein Lehr-      • Budgetberechnung, Erhebungsbogen für ein persönliches Budget
                        lingsbudget erstellt werden           (Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Budgetberatungsstellen)
                        kann.                             • Budgetberatungsstellen, Adressen der Schweizerischen Budget-
                                                              beratungsstellen
                                                          • «Auswege aus der Schuldenfalle», Informationen über Schulden.
 oder: Ein Budget     • Sie erstellen ein Lehrlingsbud-   Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Lehrerkommentar
 erstellen              get auf Papier                    Arbeitsblatt S. 26
 Wie gut kannst du    • Sie machen sich Gedanken          *Quick-Link 52
 Geld verprassen        über ihren Umgang mit Geld.

 Spartipps            •   Die Schüler/innen lernen        In Gruppen werden Spartipps zu verschiedenen Lebensbereichen
                          verschiedene Möglichkeiten      verglichen wie Freizeit, Geschenke, Gesundheit, Haushalt, Kleider, etc.
                          und Strategien kennen, wie      *Quick-Link 53
                          Geld gespart werden kann.       Die Gruppen stellen ihre besten Spartipps zu ihrem Themenbereich
                                                          zusammen (max. 5 Tipps)
                                                          Die Tipps werden der Klasse vorgestellt, z. B. in Form eines Gruppen-
                                                          puzzles.
                                                          > siehe auch Spartipps im Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schul-
                                                          denfalle, Lehrerkommentar Arbeitsblatt S. 27 und das Sparbuch von
                                                          maxmoney.ch.

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

                                                                                                                               18
         Schulamt
3.4 Thema Handy (Mittelstufe/Sekundarschule)

Themen                     Ziele                             Inhalte

Einstellung zum Handy      •   Einstellung der               Mit Aussagen auf vier verschiedenen Plakaten werden die Schüler/
                               Schüler/innen zum             innen aufgefordert, ihre persönliche Einstellung zum Handy kund
                               Handy erfassen.               zu tun. In der Klasse wird über die verschiedenen Meinungen
                                                             diskutiert.*Quick-Link 54
Schulden durch Handy -     •   Die Schüler/innen ent-        Das Mobiltelefon ist für die Altersgruppe der 10 - 15jährigen Ju-
Mit mir nicht!                 wickeln Bewertungskri-        gendlichen ein wichtiges Kommunikationsmedium. Ausserdem
                               terien für den Kauf eines     wird es vielfach als Schuldenfalle bezeichnet und markiert oft den
                               Handys, begründen und         Einstieg in eine Schuldenkarriere. Vielfach geschieht dies nicht
                               gewichten diese.              durch den Besitz eines Handys, sondern durch die zahlreichen
                           •   Sie reflektieren ihre eige-   Zusatzangebote, die damit verbunden sind.
                               nen Motive oder Kriterien     In diesem Modul wird an die Lebens- und Alltagswelt der Kinder
                               für den Kauf eines Han-       und Jugendlichen angeknüpft. Es geht es darum, Bewusstsein
                               dys; erkennen sie und         dafür zu schaffen oder anzubahnen, dass Entscheidungen für oder
                               können wiedergeben, wie       gegen ein bestimmtes Konsumgut abhängig sind von unterschied-
                               ein Waren- und Dienstlei-     lichen Faktoren, die nicht immer bewusst gemacht werden. Nicht
                               stungstest aufgebaut ist.     die Auseinandersetzung mit der Finanzierbarkeit von Konsumwün-
                                                             schen steht im Mittelpunkt, sondern die Frage nach den Bewer-
                                                             tungskriterien von Gütern und Dienstleistungen in der jeweiligen
                                                             Situation.*Quick-Link 55
Auswahl des geeigneten     •   Die Schüler/innen setzen      *Quick-Link 56
Handys und Umgang              sich in Kleingruppen mit
damit                          dem Thema Handy aus-          Hinweis:
                               einander.                     Die Schüler/innen auf die Vertragsbedingungen aufmerksam ma-
                           •   Sie sammeln Materiali-        chen, z.B. 2 Jahre beim Kauf eines Handys für SFr. 0.-
                               en von verschiedenen
                               Handy-Anbietern und
                               vergleichen sie.
                           •   Die Schüler/innen disku-
                               tieren die verschiedenen
                               Abo-Möglichkeiten und
                               machen sich Gedanken
                               über den Umgang mit
                               dem Handy.
Handy ja oder nein?        •   Die Schüler/innen führen      Die Schüler/innen entwickeln eigene Fragebögen für Handy-Besit-
                               eine Umfrage durch zum        zer und Nicht-Handy-Besitzer.
                               Thema ‚Handy ja oder          Sie interviewen mit Hilfe der Fragebögen ihre Freund/innen.
                               nein?‘                        Einzelne Aussagen können in der Klasse kritisch hinterfragt und
                                                             diskutiert werden.*Quick-Link 57
Handy – ein Musikinstru-   •   Die Schüler/innen nutzen      Download: *Quick-Link 58
ment?!                         das eigene Handy als
                               Musikinstrument
Information für Lehrper-                                     Empfehlungen der Bildungsdirektion des Kantons Zürich zum Um-
sonen:                                                       gang mit Handys in den Schulen.*Quick-Link 59
Problemfall Handy

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

19
3.5 Thema Konsumzwang und Markenartikel
			(teilweise Mittelstufe/ vor allem Sekundarschule)

 Themen           Ziele                           Inhalte

 Rollenspiel      •   Die Schüler/innen setzen    Die Schüler/innen bilden Vierergruppen und erhalten entsprechende Rol-
 ‚Insider –           sich mit dem Thema          lenbeschreibungen (siehe unten). Sie entscheiden sich für eine Rolle, je ein
 Outsider‘            Markenartikel auseinan-     Mitglied ist Beobachter/in.
                      der.                        Die Szene wird kurz einstudiert und anschliessend vorgespielt. Die Beob-
                  •   Sie sammeln Argumente       achter/innen nehmen zuerst Stellung zu dem Wahrgenommenen, dann die
                      für und gegen Marken-       Darsteller selbst.
                      zwang, beziehen Stel-       *Quick-Link 60
                      lung, inszenieren Rollen-
                      spiele zum Thema.

 Thema Schul-     •   Die Schüler/innen setzen    Mit Hilfe der Links informieren sich die Schüler/innen über den Basler Schul-
 kleidung             sich anhand des Basler      versuch. Sie diskutieren die Vor- und Nachteile von Schuluniformen und
                      Schulversuchs mit der       machen sich Gedanken darüber, welche Auswirkungen das Tragen einer
                      Thematik Schulkleidung      Schuluniform in Bezug auf Konsumzwang und Markenartikel hat.
                      und dessen Wirkung
                      auseinander.                Information:
                                                  Schüler/innen in Uniformen: Im Rahmen eines Pilotprojekts trugen die
                                                  Schüler/innen von zwei Basler Sekundarklassen Schuluniformen vom
                                                  17. Oktober bis Ende März 07.
                                                  *Quick-Link 61
                                                  *Quick-Link 62

 Lehrmittel ak-   •   Die Schüler/innen infor-    Folgende Themen werden in dieser Sequenz aufgegriffen:
 tuell, Jugend-       mieren sich über die Pro-   Vom alltäglichen zum süchtigen Konsumieren
 liche in der         blematik, dass übermäs-     Die Kaufleidenschaft ist jung und weiblich
 Schuldenfalle        sige Konsumwut auch         Konsequenzen problematischen Kaufverhaltens
 Kapitel ‚Kau-        schnell zur Schuldenfalle
 fen wie im           werden kann.                Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Heft Seite 10-13
 Rausch‘
                                                  Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Lehrerkommentar, Ar-
                                                  beitsblätter Seite 11-14.

 Marken –         •   Die Schüler/innen denken    Anhand verschiedener Aussagen wird den Schüler/innen erklärt, warum
 Krankheit            über ihr eigenes Kon-       Werbung und Wirtschaft sie für eine wichtige Zielgruppe hält.
 oder Sucht?          sumverhalten nach und       Anschliessend beantworten die Schüler/innen in Partnerarbeit Fragen zu
                      diskutieren miteinander     ihrer eigenen Person und tragen ihre Antworten im Plenum zusammen.
                      darüber.                    Somit soll den Schüler/innen das eigene Konsumverhalten bewusst ge-
                  •   Sie machen sich Ge-         macht werden.
                      danken darüber, wie sie     *Quick-Link 63
                      übermässigem Konsum-
                      verhalten und Druck von
                      Freund/innen Einhalt
                      gebieten können.

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

                                                                                                                            20
          Schulamt
3.6 Thema Die Schuldenfalle von morgen - Leasing, Kredite und
Kreditkarten (Sekundarschule)

 Themen            Ziele                             Inhalte

 Umfrage zum       • Informationen in Klasse und     Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Lehrerkommentar Seite 4
 Thema Geld          Freundeskreis zum Thema
 – Schulden –        Taschengeld sammeln.
 Ausgaben
 Besuch eines      • Die Schüler/innen werden mit    Inhalte des Informationsvormittags:
 Betreibungs-        der Thematik ‚Schuldenfalle‘    - Aufgaben Stadtammann und Betreibungsbeamte
 beamten im          von einem Betreibungsbeam-      - Statistische Angaben
 Schulzimmer         ten konfrontiert und setzen     - Existenzminimum
                     sich mit dem Thema ausein-      - Konsumverhalten
                     ander.                          - Budget – Lohn – Ausgaben
                                                     - Schulden machen – Schulden abzahlen – Schulden vermeiden
                                                     *Quick-Link 11
 Lehrmittel ak-    • Die Schüler/innen bearbeiten    Die Klasse wird in 6 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe erhält ein Fallbeispiel:
 tuell, Jugend-      das Thema Schulden anhand       - Die Schüler/innen lesen das Fallbeispiel.
 liche in der        verschiedener Fallbeispiele.    - Sie diskutieren, was falsch und was richtig gemacht wurde.
 Schuldenfalle                                       - Sie überlegen, wie die Geschichte mit unterschiedlichem Verhalten eine an-
 Kapitel ‚Schul-                                       dere Wendung hätte nehmen können.
 den – Umfra-                                        - Die Schüler/innen stellen einander gegenseitig ihre Fallbeispiele vor.
 gen, Fakten,                                        - Diskussion in der Klasse über folgende Fragestellungen:
 Fallbeispiele‘                                        > Jemandem etwas schulden – Wie ist das? (auch umgekehrte Situation
                                                       diskutieren)
                                                       > Schulden auf Kosten wessen? Ist es ein Unterschied, ob man Schulden
                                                       bei den Eltern, bei der Bank oder bei Freunden hat?
                                                     Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Heft Seite 2-6
 Gefahren von      • Schüler/innen lernen die ver-   Die Lehrperson stellt kurz die vier Abstraktionsstufen des Geldes vor.
 ‚Abstraktem         schiedenen Abstraktionsstu-     Anhand der Angaben sollten die Schüler/innen in Kleingruppen die Gefahren
 Geld‘               fen des Geldes kennen und       von diesem„abstrakten Geld“ erarbeiten und anschliessend im Plenum disku-
                     erörtern mögliche Gefahren      tieren, Beispiele nennen und die Ergebnisse festhalten.
                                                     *Quick-Link 64
 Kapitel Schul-    • Die Schüler/innen werden mit    Anhand verschiedener Themen informieren sich die Schüler/innen über das
 denfallen           verschiedenen Aspekten der      Konsumverhalten von jungen Leuten. Folgende Texte können in der Klasse
                     Schuldenfalle konfrontiert.     aufgeteilt und in Gruppenarbeit bearbeitet werden: Die Bedeutung von Gleich-
                                                     altrigen, das Handy, Markenkleidung, Freizeit, Suchtmittel.
                                                     Lehrmittel aktuell, Jugendliche in der Schuldenfalle, Heft Seite 14-21
 Dossier Schul-    • Der Klasse wird mit Hilfe des   Der Film kann sowohl als Einstieg ins Thema als auch als Abschluss ange-
 den                 Filmes einer Betroffenen ge-    schaut werden.
                     zeigt, wie schnell man in die   Film einer Betroffenen: *Quick-Link 42
                     Schuldenfalle geraten kann.
 Die Schul-        • Die Schüler/innen werden        Lehrmittel aktuell, Lehrerkommentar, Seite 19-21
 denfallen von       über mögliche Schuldenfallen    Zu den einzelnen Themen passen auch folgende Bausteine aus dem Lehrmit-
 morgen              von morgen informiert.          tel ‚Bausteine zur Informatik‘ für die Oberstufe:
                                                     - Lebensunterhaltungskosten *Quick-Link 03
                                                     - Autobetriebskosten *Quick-Link 04
                                                     - Kleinkredit *Quick-Link 06

* www.stadt-zuerich.ch/dossier-finanzen

21
Weitere Aspekte zum Thema Schuldenfalle:

Einkaufen mit dem Handy

Mit dem Handy kann man nicht nur telefonieren, sondern auch im wachsenden Masse einkaufen. Selecta-Automaten
erlauben inzwischen mittels Code den Einkauf von Produkten aus dem Automaten. Auch bei der SBB können Billette
mit dem Handy gekauft werden. Solche und ähnliche neue Möglichkeiten mit dem Handy kommen immer mehr auf den
Markt. Es kann also – auch wenn kein Geld vorhanden ist – auf Handykosten eingekauft werden.

Second Life im Internet

Über Beträge kann man sich im Internet eine neue virtuelle Existenz aufbauen. Second Life hat sich explosionsartig ent-
wickelt. Auch hier liegt ein gewisses Verschuldungspotential, welches nicht zu unterschätzen ist.

                                                                                                                     22
         Schulamt
Meine Notizen:

23
Impressum

Autorin:		        Ute Kaffarnik

Herausgeberin:    Stadt Zürich
			               Schulamt
			               Lehren und Lernen
			               Parkring 4, 8002 Zürich

Auflage:		        2'500 Ex.

Bestellung bei:   ssd-kfk@zuerich.ch

Download unter: http://snipurl.com/dossier_finanzen

Schulamt
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