Ein.Blick - ELEMENTARPÄDAGOGIK Programm 2018/2019 Fort-/Weiterbildung - Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
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Ein.Blick
Programm 2018/2019
Fort-/Weiterbildung
ph-linz.at
ELEMENTARPÄDAGOGIK
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 1 26.04.2018 08:56:18D
C
WIR SIND ÜBERSIEDELT!
Sie finden das Institut für Fort- und
B BS03
Weiterbildung im Gebäude B
(2./3. Stock).
A AS01
Unsere Seminarräume sind:
AS01 (Gebäude A)
BS03 (Gebäude B)
Eingang Gebäude B
BIBLIOTHEK DER PH
Haupteingang Parkflächen Web: www.phdl.at
Mail: bibliothek@ph-linz.at
Eingänge Tel: 0732/772666 DW 4352
REDAKTION EIN.BLICK
Christa Forstner, MBA MSc
Mag. Peter Glatz
A Rektorat
Institut Ausbildung B Vizerektorate
Institut Fort- und Weiterbildung IMPRESSUM
Medieninhaber: Private Pädagogische
Institut für Religionspädagogik Institut Medienbildung Hochschule der Diözese Linz,
Beratungszentrum Zentrum für Int. Bildungskooperationen Salesianumweg 3, 4020 Linz, vertreten
durch Rektor Dr. Franz Keplinger
Z.I.M.T. Hersteller: Grasl Druck, Bad Vöslau
Verlagsort: Linz
C D
Herstellungsort: Bad Vöslau
Stifter Praxisschule NMS Studentenheim Fotos: W. Kuschnigg, A. Röbl, L. Schlager
Institut für Forschung und Entwicklung (derzeit im Umbau) Layout & Design: layout@ph-linz.at
2 ELEMENTARPÄDAGOGIK
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 2 26.04.2018 08:56:20VORWORT FORTBILDUNGSPROGRAMM
INHALT
Kindergarten
Seite 6–19
Beratungszentrum
Seite 19
Modularisierte Fortbildung.PLUS +
Seite 20–21
Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege!
„Wer vom Wandel profitieren will, muss ihn begrüßen“. Dieses Zitat des deutschen Transition: Kindergarten – Volksschule
Geisteswissenschaftlers Franz Schnabel eröffnet einen motivierenden Zugang zu Seite 22–23
Veränderungsprozessen.
Bildungsraum:
Die Implementierung der neuen Lehramtsstudien sowie des neuen Studienangebots Kindergarten – Volksschule – Hort
Elementarpädagogik (Bachelor of Education) sind vollzogen. Im Zuge dieses Wan- Seite 24–30
dels wird es auch in der Fort- und Weiterbildung, auf Basis der Schwerpunktset-
Bildungsraum: Volksschule – Hort
zungen durch das BMBWF, zu Veränderungen und Weiterentwicklungen kommen.
Seite 31–33
Mit Beginn des Schuljahres hat Frau Dr. Gabriele Zehetner mit Engagement und
Kompetenz die Leitung des Instituts Fort- und Weiterbildung übernommen. Ge-
meinsam mit ihrem Team hat sie sich zum Ziel gesetzt, Sie in Ihrer hervorragenden Alle Zielgruppen:
Arbeit zu unterstützen und Ihnen bei den aktuellen Herausforderungen auf persön- Persönlichkeitsbildung
licher und fachlicher Ebene als Partner auf Basis eines christlich-humanistischen Seite 34–40
Wertekanons zur Seite zu stehen.
Spiritualität
Wir bedanken uns für Ihre Treue in den letzten Jahren und hoffen, dass unser aktu- Seite 41–43
elles Seminar- und Lehrgangsangebot wieder Ihren Bedürfnissen, Interessen und
Anliegen entspricht. Studienreisen
Seite 44
Dr. Franz Keplinger Mag. Berta Leeb Dr. Alfred Klampfer
Rektor Vizerektorin Vizerektor
Hochschullehrgänge
Seite 45
fwb.ph-linz.at 3
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 3 26.04.2018 08:56:33WIR FÜR SIE
LEITUNGSTEAM UND SEKRETARIAT DES INSTITUTS FORT- UND WEITERBILDUNG
Dr. Gabriele Zehetner Christa Forstner, MBA MSc Mag. Dagmar Öhler Mag. Maria Trenda Mag. Gerhard Prieler
gabriele.zehetner@ph-linz.at christa.forstner@ph-linz.at dagmar.oehler@ph-linz.at maria.trenda@ph-linz.at gerhard.prieler@ph-linz.at
Institutsleiterin Bereichsleiterin Bereichsleiterin Bereichsleiterin Bereichsleiter Ganzheitliche
Elementarpädagogik Fachdidaktik/ Religionspädagogik und Globale Bildung
Fachwissenschaft
Daniela Höll Maria Grasböck Irmingard Martha Anna Barteder
daniela.hoell@ph-linz.at maria.grasboeck@ph-linz.at irmingard.martha@ph-linz.at anna.barteder@ph-linz.at
Leiterin Sekretariat Sekretariat Sekretariat Sekretariat
Team des Zentrums für Weiterbildung
Dr. Claudia Pass Mag. Alexandra Fadanelli Anita Ganser
claudia.pass@ph-linz.at alexandra.fadanelli@ph-linz.at anita.ganser@ph-linz.at
Zentrumsleiterin Sekretariat Sekretariat
MF ELEMENTARPÄDAGOGIK
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 4 26.04.2018 08:56:38FORTBILDUNGSPROGRAMM
ANMELDUNG
G ANMELDEZEITRAUM:
28. MAI BIS 27. SEPTEMBER 2018
ANMELDUNG
Die Anmeldung sowie die nachfolgende Administration (Einladungen, Infor- PH-ONLINE
mationen …) erfolgen personenbezogen über das Verwaltungsprogramm der ERSTANMELDUNG
Hochschule „PH-Online“.
Jede Person muss sich durch die PH-Online-Erstanmeldung im System
registrieren. Von allen Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht erstangemeldet
sind, benötigen wir die einmalige PH-ONLINE-ERSTANMELDUNG:
ANMELDEBESTÄTIGUNG Mit folgendem Link kommen Sie direkt zur ausführlichen Beschrei-
WICHTIG: Bei Ihrer PH-Online-Anmeldung sehen Sie bereits, ob Sie bei Ihrer bung auf unserer Website fortbildung.ph-linz.at
gewählten Veranstaltung einen Fixplatz oder einen Wartelistenplatz erhalten
phdl.at/kiga-erstanmeldung.pdf
haben. Bitte nehmen Sie daher keine „Sicherheitsbuchungen“ vor – diese
führen bei uns zu organisatorischen Problemen.
Wir schicken nach der Anmeldefrist KEINE Bestätigungen mehr aus. 14 Tage
vor der Veranstaltung bekommen Sie eine Einladung mit allen relevanten
Informationen zum Seminar an Ihre E-Mail-Adresse.
Eine Anmeldebestätigung erhalten Sie in PH-Online unter ihrer Visitenkarte
mit Klick auf „Meine Anmeldungen“. Einen übersichtlichen „Listendruck“ Ihrer SEMINARANMELDUNG
Veranstaltungen finden Sie ebenfalls dort unter „Ort/Zeit“.
Bitte halten Sie Ihre Visitenkarte mit Ihrer E-Mail-Adresse aktuell – nur so
können wir Sie erreichen. Mit folgendem Link kommen Sie direkt zur ausführlichen Beschrei-
Freie Plätze während des Studienjahres entnehmen Sie bitte der Liste mit bung auf unserer Website fortbildung.ph-linz.at
freien Seminarplätzen auf unserer Webseite fortbildung.ph-linz.at. phdl.at/kiga-seminaranmeldung.pdf
Link: https://www.phdl.at/studium/fortbildung/freie_seminarplaetze/
Bei Fragen bzw. Problemen bieten wir Ihnen gerne unter folgender Telefon-
nummer Hilfestellung an: 0732/77 26 66 DW 1180
HINWEISE ÖKOLOG/PILGRIM
Bitte sprechen Sie Ihre Teilnahme mit dem Erhalter und der Leitung ab! Als Bildungsinstitution fühlen wir uns den Prinzipien von Ökolog und Pilgrim
Das Programm wird im Einvernehmen mit dem Amt der OÖ. Landesre- verpflichtet. Daher bekennen wir uns zu einer ökologisch, sozial und wirtschaftlich
gierung, Direktion Bildung und Gesellschaft und der Abteilung Kinder und nachhaltigen Hochschulkultur. Unser Ziel ist es, diese mit einer religiös-ethisch-phi-
Jugendliche der Caritas Linz herausgegeben. Die Veranstaltungen werden in losophischen Bildungsdimension zu verknüpfen. Seminare, die darauf Bezug neh-
Ihr Fortbildungskontingent eingerechnet (auch für Optimierer/-innen). men, sind mit dem entsprechenden Hinweis ÖKOLOG/PILGRIM gekennzeichnet.
VERWALTUNGSBEITRÄGE
Als Private Pädagogische Hochschule sind wir zur Deckung des Sachauf-
wandes auf die Erwirtschaftung von Eigenmitteln angewiesen. Die anfallen-
den Verwaltungsbeiträge werden im Programmheft und in PH-Online extra
ausgewiesen.
+ Explizit religionspädagogische Veranstaltungen sind frei von Beiträgen.
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KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 5 26.04.2018 08:56:38TEAM ELEMENTARPÄDAGOGIK
LIEBE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN!
Die Arbeit in unseren Krabbelstuben, Kindergärten und Horten hat in den vergangenen Jah- In unserem neuen Fortbildungsprogramm weisen wir besonders hin, auf
ren einen erheblichen Bedeutungszuwachs erlangt und steht viel mehr als früher auch in der • unsere Seminare, die Aspekte des Bildungskompasses fokussieren:
öffentlichen Diskussion. Damit verbunden wechseln und wachsen Forderungen und Aufga- K003, K006, K038, K042, K048, K050, K069,
ben zunehmend. Professionalisierung, Kreativität und Flexibilität aller im System Beteiligten • unseren Vortrag „Veränderungen im beruflichen Kontext“ (K009)
sind verstärkt gefordert. • unseren neu konzipierten Hochschullehrgang (6 ECTs): Kommunikation als Erfolgsfaktor
Unser Anliegen ist es, Ihnen mit unseren bedarfsgerechten gezielt geplanten Seminaren und (Information und Anmeldung siehe weiterbildung.ph-linz.at)
Hochschullehrgängen Unterstützung zur Bewältigung Ihrer beruflichen Herausforderungen • unseren bewährten Hochschullehrgang „Frühe sprachliche Förderung“
anzubieten. (Termine und Anmeldung siehe weiterbildung.ph-linz.at)
Wir freuen uns auf Sie!
KONTAKTADRESSEN ELEMENTARPÄDAGOGIK
Christa Forstner, MBA MSc, Bereichsleiterin
Tel. 0732/77 26 66 DW 1186
christa.forstner@ph-linz.at
Daniela Pölderl, BEd
Tel. 0732/77 26 66 DW 4668
daniela.poelderl@ph-linz.at
Petra Vollmann, MEd
Tel. 0732/77 26 66 DW 4669
petra.vollmann@ph-linz.at
Susanne Zehetner, BEd
Tel. 0732/77 26 66 DW 4665
susanne.zehetner@ph-linz.at
von links: Monika Aigner-Schöggl, Susanne Zehetner, Ulrike Stadlbauer, Bereichsleiterin Christa Forstner, Daniela Pölderl, Petra Vollmann
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KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 6 26.04.2018 08:56:42FORTBILDUNGSPROGRAMM
KINDERGARTEN
18WK001 18WK002 18WK003 18WK004
„Stärken stärken, um Schwächen zu Yoga für Kinder Das Portfoliogespräch Weitere Geschichten, die sagen:
schwächen“ Gott schaut auf dich
Kind, Eltern und Fachkräfte im Dialog
Ressourcenorientierte Gute Anfänge setzen mit
Entwicklungsbegleitung Franz-Kett-Pädagogik
Noch nie hat die Zukunft so hohe Anforderungen Yoga hilft Kindern, ihre Aufmerksamkeit auf sich Das Portfolio gewinnt an Bedeutung, wenn mit Geborgenheit erfahren Kinder auch durch Ge-
an den Menschen gestellt wie heute. Um sich in selbst zu lenken. Dabei lernen sie ihren Körper dem Kind über Gelerntes gesprochen wird und schichten, die das Vertrauen nähren: Hinter al-
einer immer rascher wandelnden und globali- und ihre Gefühle besser kennen. Selbstvertrauen Erfahrungen reflektiert werden, die es als wich- lem Geschehen steht eine große Liebe, die es
sierten Welt zu einem glücklichen, handlungsfä- und Konzentrationsfähigkeit werden gefördert. tig einstuft. Im Seminar befassen wir uns mit för- gut mit mir meint. Dieses Gehalten-Sein erfah-
higen Menschen entwickeln zu können, braucht Am Seminartag praktizieren Sie selbst Yoga. derlichen Rahmenbedingungen und Fragestel- ren Menschen beim Bäcker in der Jakobsstraße,
es eine kompetenzorientierte Pädagogik. Nicht Sie nehmen am eigenen Körper wahr, lernen lungen sowie mit der dialogischen Haltung der Abraham erfährt es unter dem Sternenzelt und
mittelmäßige Alleskönner sind das Ziel, sondern Yogaübungen kennen, die Konzentration und Pädagoginnen/Pädagogen, um dieses Gespräch Jakob unter der Himmelsleiter.
einzigartige Persönlichkeiten. Aufmerksamkeit verbessern, Angst und Stress im pädagogischen Alltag etablieren zu können. In einfachen Liedern, im Anschauen, im Wahr-
Anhand zahlreicher Beispiele werden wir uns reduzieren. Sie erlernen beruhigende und akti- Ein weiterer Focus des Seminars ist das Portfo- nehmen und im Gestalten erleben wir eine Pra-
dem Begriff Resilienz nähern und der Frage vierende Atemübungen und erfahren, wie Sie liogespräch mit dem Kind, den Eltern und der xis der Beziehung, die von den Bedürfnissen der
nachgehen, wie es gelingen kann, Stärken von Yogaeinheiten mit Kindern gestalten können. Fachkraft. Neben Vortrag, Übungen und Bei- Kinder ausgeht und auf ihre Lebenswelt eingeht.
Kindern zu entdecken und zu begleiten. spielen sind Fragen aus Ihrem beruflichen All- Auf diese Weise erleben Kinder die Geschich-
tag wichtiger Bestandteil des Seminars. ten sinnenhaft und damit intensiv.
Roswitha Hofer, BA Christine Samhaber Christine Zuckerstätter Mag.theol. Raimund Wolf
Kindergarten- und Dipl. Sozialarbeiterin, Kindergarten- und H ortpädagogin, Religionslehrer am Kolleg der kath.
Früherziehungspädagogin, Dipl. Yogalehrerin Motopädagogin, Lehrgang BAKIP Innsbruck
Akademische Expertin für frühkindliche sensorische Integration in der
Bildung, Lehrende an der PH der Elementarpädagogik, Hochschullehr-
Diözese Linz gang „Elementardidaktik“
Do. 27. Sep. 2018, 9:00 bis 17:00 Sa. 29. Sep. 2018, 9:00 bis 16:30 Di. 2. Okt. 2018, 9:00 bis 17:00 Di. 2. Okt. 2018, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 25 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 25
Referent/-in: Roswitha Hofer Referent/-in: Christine Samhaber Referent/-in: Christine Zuckerstätter Referent/-in: Raimund Wolf
Leiter/-in: Roswitha Hofer Leiter/-in: Alexandra Jakob-Schöffl Leiter/-in: Petra Vollmann Leiter/-in: Susanne Zehetner
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03
(Fort- und Weiterbildung) AFGS – Gymnastiksaal (Fort- und Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: ALLE
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KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 7 26.04.2018 08:56:4218WK005 18WK006 18WK007 18WK009
Aus dem Rahmen gefallen Entwicklungsgespräche erfolgreich Den Boden bereiten Veränderungen im beruflichen
führen Kontext
Grenzen im Kindergarten. Verstehen, Religiöses Erleben in der Krabbelstube
(Be)achten und Gestalten Im Spannungsfeld von Fremdbestimmung
und selbstbestimmter Gestaltung
Grenzen – ein zentrales Thema in Kindergarten Gespräche zwischen Pädagoginnen/Pädago- Wenn es um religiöse Begleitung von Kleinkin- Veränderungen im elementarpädagogischen
und Familie, nicht selten stellt es uns vor große gen und Eltern über die Entwicklung von Kin- dern geht, steht das Wahrnehmen und Erleben Berufsfeld sind Realität und prägen den Ar-
Herausforderungen. Wie kann ein passender dern sind Grundlage und Bestandteil der Erzie- mit allen Sinnen im Vordergrund. Unsere Auf- beitsalltag mit all den Heraus-/Überforderungen.
Rahmen geschaffen werden? Wie können Gren- hungspartnerschaft zwischen Kindergarten und gabe ist es, die religiöse Entwicklung aufmerk- Wie können Veränderungen erlebt werden und
zen einfühlsam gesetzt und erarbeitet werden? Familie. Sie sind für beide Seiten eine Herausfor- sam zu begleiten und erste Begegnungen zu welche individuellen und organisatorischen Res-
Körpergrenzen, Wahrnehmung und Lernerfahrun- derung, dienen jedoch in erster Linie dem Wohl ermöglichen. sourcen können mobilisiert werden? Gibt es
gen mit allen Sinnen nehmen bei der V ermittlung des Kindes. Ziel des Seminars ist es, diese Ge- Wie das im Praxisalltag gelingen kann und re- Grenzen des „Machbaren“? Eine Frage der ei-
von Grenzen einen genauso wichtigen Stellen- sprächsform kennenzulernen, Methoden der Ge- ligiöse Feste in der Krabbelstube kindgerecht genen Entscheidung? Wie soll, will, kann ich
wert ein wie etwa die räumliche Gestaltung. sprächsführung bewusst einzusetzen und Eltern vorbereitet und gestaltet werden können, ist tun? Wie sollen, wollen, können wir tun? Wel-
Im Seminar lernen Sie verschiedene Zugänge für die Erziehungspartnerschaft zu gewinnen. Thema an diesem Nachmittag. che Bedeutung hat (Selbst-)Reflexion im Be-
zum Thema, ansprechende Beispiele aus der Nach einem Impulsreferat und Raum für Aus- rufsleben im Hinblick auf Veränderungen? Im
Praxis und kunstpädagogische Ansätze k ennen. tausch werden bewährte Praxisbeispiele, Lieder, Vortrag werden diese und weitere Fragen fo-
Eigene Erfahrungsberichte und Fragen sind will- Spiele, Rituale und Festgestaltungen vorgestellt, kussiert und mögliche Wege des Umgangs mit
kommen. die von den Bedürfnissen der Kinder ausgehen. Veränderungen aufgezeigt.
Anna Katharina Altzinger, BA Andrea Lenger, MSc Magdalena Kehrer Mag. Susanne Ristl
Kindergarten- und Hortpädagogin, Sonderkindergartenpädagogin, Kindergartenpädagogin mit Mediatorin, Supervisorin ÖVS, Lebens-
Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin Frühförderin, Horterzieherin, Master of Zusatzausbildung Früherziehung, und Sozialberaterin, Autorin
Science in Supervision, Coaching und Dipl. Erwachsenentrainerin
Organisationsentwicklung
Mo. 8. Okt. 2018, 9:00 bis 17:00 Di. 9. Okt. 2018, 9:00 bis 17:00 Do. 11. Okt. 2018, 14:00 bis 18:00 Mo. 15. Okt. 2018, 16:30 bis 19:30
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 24 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 100
Referent/-in: Anna Katharina Altzinger Referent/-in: Andrea Lenger Referent/-in: Magdalena Kehrer Referent/-in: Susanne Ristl
Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl Leiter/-in: Daniela Pölderl Leiter/-in: Ulrike Stadlbauer Leiter/-in: Petra Vollmann
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz 4020 Linz, PH der Diözese Linz
(Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 6 €
Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen
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KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 8 26.04.2018 08:56:43FORTBILDUNGSPROGRAMM
KINDERGARTEN
18WK011 18WK012 18WK014
Kinder, die uns fordern! Lasst die Kinder zu mir kommen ... Mut tut gut
Herausfordernde Kinder begleiten und Erstellung und Einsatz einer Biblischen Mut als elementarer Bestandteil
unterstützen Erzählfigur pädagogischer Professionalität
Im Kindergarten gibt es Kinder, deren Verhal- Mütter mit Kindern kommen in biblischen Er- Ausgehend von persönlichen Grunderfahrungen
ten Pädagoginnen/Pädagogen herausfordert zählungen immer wieder vor, sei es im Neuen bietet dieses Seminar Zeit zur Selbstreflexion
und ihnen ihre Grenzen aufzeigt. „Immer mehr oder im Alten Testament. Auch in der Darstel- und zu kollegialem Gedankenaustausch. In einer
Kinder brauchen immer mehr“ ist die Wahrneh- lung beleben Kinderfiguren die Szenen und be- kurzen Selbsterfahrung wird die eigene Fehler-
mung vieler Praktiker/-innen. An diesem Nach- rühren die Herzen. freundlichkeit ausgelotet, in Kleingruppen und
mittag wird anhand von praktischen Beispielen Mit Nähmaschine, Schere und Faden entste- im Plenum werden altbewährte und neue Ideen
erörtert, wie Kinder, die den Alltag sprengen, in hen an diesem Seminartag zwei unterschiedlich ausprobiert und gesammelt. Das Bewusstma-
die Gruppe inkludiert und in ihrer Entwicklung große Kinderfiguren. Durch die kreative Ausei- chen der eigenen pädagogischen Qualitäten
gefördert werden können. Kind-zentriertes Ar- nandersetzung bei ihrer Gestaltung erwachen führt zu vermehrtem Zutrauen in die kindlichen
beiten steht dabei im Mittelpunkt. die Figuren von Beginn an zu eigenem Sein, sie Fähigkeiten. Die Teilnehmer/-innen sollen ge-
Die Beispiele werden aus der persönlichen Pra- haben Charakter und ein eigenes Wesen. Re- stärkt in den Alltag zurückkehren.
xis sein, es sind jedoch auch Beispiele der Teil- ligionspädagogische Anleitungen zur Verwen-
nehmerinnen/Teilnehmer willkommen. dung und Tipps für den Umgang mit den Figu-
ren ergänzen den Werkkurs.
www.biblische-figuren.at
Bettina Seyr Sigrid Weinberger, Dipl.-Päd. Helga Pichlhöfer
Sonderkindergartenpädagogin, Erziehungswissenschaftlerin,
Gebärdensprachkompetenz Religionslehrerin, Kursleiterin für B
iblische Kindergartenleiterin
Figuren Schwarzenberg
Mi. 17. Okt. 2018, 14:00 bis 18:00 Sa. 20. Okt. 2018, 9:00 bis 17:00 Mo. 22. Okt. 2018, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 24 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20
Referent/-in: Bettina Seyr Referent/-in: Sigrid Weinberger Referent/-in: Helga Pichlhöfer
Leiter/-in: Petra Vollmann Leiter/-in: Susanne Zehetner Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS19 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03
(Fort- und Weiterbildung) (Bildnerische Erziehung) (Fort- & Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 6 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 9 26.04.2018 08:56:4518WK016 18WK019 18WK025 18WK026
KAMISHIBAI und sein Einsatz in der Kennst du das schon? Von der Animation zur Kreation Kennst du das schon?
pädagogischen Praxis
Neues, Bewährtes, Interessantes zum Kreativ begleiten – Freiräume schaffen Neues, Bewährtes, Interessantes zum
Traditionell japanisches Erzähltheater Thema Nikolaus Thema Weihnachten
Gleich nach einer Vorführung der beiden Das Nikolausfest hat in vielen Kindergärten seinen Die kreativen (Lern-)Wege der Kinder (an-)zu- „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind ...“
Kamishibai-Spielerinnen werden die visuellen festen Platz im Jahreskreis. An diesem Seminar- erkennen, wertzuschätzen und ihr Tun in den Inmitten bewährter, liebgewordener Praxis rund
und auditiven Potenziale des Spiels mit dem nachmittag wollen wir unseren Erfahrungsschatz Mittelpunkt co-kreativer Bildungsarbeit zu stel- um das Fest spüren wir auch das Bedürfnis nach
schwarzen Holzkasten gezeigt, was eigene Ideen für eine kind- und sachgerechte Nikolaustradi- len, das ist bedeutsam in der Bildungsbeglei- Abwechslung und anderen Ideen. Neue Zugänge
für die Vermittlung weckt. tion bereichern mit neuen Ideen und Impulsen. tung mit Kindern. erfreuen und lassen uns motiviert auf die Vor-
Bereits ganz früh begleiten Kinder ihren Zei- Inhalte: Welche Rolle übernehmen Pädagoginnen/Pä- bereitung des Festes mit den Kindern zugehen.
chenprozess verbal. Im Kamishibai bekommt • Einführung ins Thema dagogen und was braucht es, damit kreatives Inhalte:
das Gezeichnete einen Rahmen und die Erzäh- • Religionspädagogische und didaktische Tipps Lernen und Lehren stattfinden kann? Im Semi- • Einführung und Basisinformationen zum Thema
lungen können sich dazu entfalten. • Praktische Anregungen nar begegnen wir kreativ-gedachten Bildungs- • Religionspädagogische und didaktische Tipps
Für die Umsetzung vorhandener Geschichten mit • Kurzer Erfahrungsaustausch ansätzen, erleben, wie sich kreatives Lernen an- • Praktische Anregungen und Ideen
Kindern sind Fotos und Film eines Pilotprojektes • Impulse für eine ganzheitlich-sinnorientierte fühlt, entdecken vielfältige Ressourcen in kre- • Kurzer Erfahrungsaustausch
hilfreich. Methoden des Theaters, Vorlesens und Gestaltung des Festes (Kett-Pädagogik) ativen Prozessen, beleuchten und reflektieren • Impulse für eine ganzheitlich-sinnorientierte
freien kreativen Erzählens werden thematisiert. die eigene Werte-Haltung als Pädagoginnen/ Gestaltung (Kett-Pädagogik)
Pädagogen.
Veronika Michaela Gruber Verena Haselmayr Michaela Gruber
Mayer-Miedl
Dipl. Kindergarten-, Tanz- und
Bewegungspädagogin
Monika Monika
Alexandra Aigner-Schöggl, Aigner-Schöggl,
Mayer-Pernkopf MA MA
Mo. 29. Okt. 2018, 14:00 bis 18:00 Mo. 5. Nov. 2018, 14:00 bis 18:00 Fr. 16. Nov. 2018, 9:00 bis 17:00 Mo. 19. Nov. 2018, 14:00 bis 18:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22
Referent/-in: Veronika Mayer-Miedl, Referent/-in: Michaela Gruber, Referent/-in: Michaela Gruber,
Referent/-in: Verena Haselmayr
Alexandra Mayer-Pernkopf Monika Aigner-Schöggl Monika Aigner-Schöggl
Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl Leiter/-in: Susanne Zehetner Leiter/-in: Petra Vollmann Leiter/-in: Susanne Zehetner
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03
(Fort- & Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 6 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: ALLE Zielgruppe:ALLE Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE
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KINDERGARTEN
18WK028 18WK032 18WK033 18WK034
Den Körper entdecken Persönlichkeitsentfaltung durch Lerngelegenheiten im Alltag „Warum passen Sie nicht besser auf
Malen und Gestalten Maxi auf?“
Spielerisch die Sinne schulen und die Bildung im Alltag – das Spiel als Lernfeld des
einzelnen Körperteile wahrnehmen Kreative Handlungsräume in der kindlichen Kindes Beschwerde- und Konfliktgespräche
Entwicklung professionell mit Eltern führen
Der Körper ist unser Haus und will entdeckt In Handlungsräumen, in denen dem Menschen „Es gibt kein Alter, in dem alles so intensiv er- Forderungen und Beschwerden von Eltern stel-
und bewohnt werden. Nur wer seinen Körper innewohnende Ideen entstehen dürfen, es we- lebt wird wie in der Kindheit ...“ Bedeutsam ist len Pädagoginnen/Pädagogen vor Herausfor-
gut kennt, fühlt sich darin wohl und kann seine der richtig noch falsch gibt und jeder auf sich es, das individuelle Lernen des Kindes hervor- derungen. Obwohl alle das Wohl des Kindes
Kraft und Stärke optimal nützen. und seine schöpferischen Kräfte zurückgewor- zuheben. Für Pädagoginnen/Pädagogen ist es anstreben, hat es den Anschein, eher gegenei-
In unserer veränderten Umwelt haben die Kin- fen ist, hat die Persönlichkeit Platz, Zeit und herausfordernd, eine Balance zu finden zwi- nander als miteinander zu agieren. Mit Eltern-
der oft keine Möglichkeit mehr, Anregungen über Raum, sich inmitten von anderen zu entfalten. schen dem, was die Kinder von sich aus tun wünschen konstruktiv umzugehen fördert die
alle Sinne zu bekommen. Besonders die Basis- Wir setzen uns praktisch und theoretisch mit und leisten wollen und dem, was von uns ge- Professionalität und den guten Ruf der Einrich-
sinne, wie das taktile, vestibuläre und kinästhe- den Rahmenbedingungen der freien zwei- und fordert wird. Gemeinsam wollen wir uns im Se- tung. In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie mit
tische System, kommen zu kurz. dreidimensionalen Gestaltungsarbeit ausein- minar auf die Lernspuren der Kinder im Alltag Beschwerden und unterschiedlichen Sichtweisen
Mithilfe von Sprüchen, Liedern, Massagege- ander. Dies beinhaltet Themen wie die Haltung begeben und reflektieren, wie wir die individu- klar, freundlich und ressourcenschonend um-
schichten, Tänzen und Kinderjoga wollen wir der Pädagogin/des Pädagogen, das Bild vom ellen Lernerfolge der Kinder der Gesellschaft gehen. Sie erproben Gesprächstechniken und
den Körper bewusst wahrnehmen, die Körper- Kind, Rahmenbedingungen für freie Arbeitspro- näher bringen können. erfahren in Übungen, wie Sie Gefühle steuern
orientierung verbessern und neue Bewegungs- zesse, geeignete Techniken sowie den Umgang können, um im Gesprächsverlauf handlungs-
muster und Abläufe entwickeln. mit Entstandenem. fähig zu bleiben.
Christa Wegerer Mag. Claudia Hutterer Petra Waidhofer Andrea Lenger, MSc
Kindergartenpädagogin, Spielgruppen- Projektleiterin der KinderKreativUni der Kindergartenpädagogin, Akademische Sonderkindergartenpädagogin,
leiterin, Animateurin Kunstuniversität Linz, Lektorin, Lehr- Expertin für frühkindliche Bildung Frühförderin, Horterzieherin, Master of
gangsleitung „Malen und Gestaltung – Science in Supervision, Coaching und
kreatives Arbeiten mit Kindern“ Organisationsentwicklung
Mi. 21. Nov. 2018, 9:00 bis 17:00 Sa. 24. Nov. 2018, 9:00 bis 17:00 Di. 27. Nov. 2018, 9:00 bis 17:00 Mi. 28. Nov. 2018, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 15 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 24 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 24
Referent/-in: Christa Wegerer Referent/-in: Claudia Hutterer Referent/-in: Petra Waidhofer Referent/-in: Andrea Lenger
Leiter/-in: Christa Forstner Leiter/-in: Daniela Pölderl Leiter/-in: Petra Vollmann Leiter/-in: Petra Vollmann
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, Universität für Künstlerische und 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03
(Fort- & Weiterbildung) Industrielle Gestaltung (Fort- und Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen
fwb.ph-linz.at 11
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 11 26.04.2018 08:56:4618WK035 ÖKOLOG/PILGRIM
18WK038 18WK039 18WK040
Spurensuche Meilensteine der Entwicklung Hokuspokus Miteinander verschieden
Sensibel werden für Religiöses im Beobachtung und Dokumentation der Einfache Zauberkunststücke verpackt in Raum eröffnen für kulturelle und religiöse
Kindergarten Entwicklung von Kindern Geschichten Vielfalt im Kindergarten
Mädchen und Buben setzen sich forschend mit Kontinuierliche Entwicklungsbeobachtung und Kinder lassen sich gerne verzaubern und Kin- Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kul-
den Phänomen der Welt auseinander. Dazu ge- -dokumentation für jedes Kind sind Grundvo- der lieben Geschichten. turen und Religionen im Kindergarten stellt uns
hören auch religiöse Fragen, die Kinder stellen, raussetzung für professionelle pädagogische Was liegt also näher als beides miteinander zu vor neue Herausforderungen und Fragen: Wie-
um die Welt zu verstehen und zu deuten. Arbeit und Planung. Dies bestätigen auch ak- verbinden? viel Gewohntes darf ich beibehalten, wofür soll
Wir sind eingeladen, uns auf Spurensuche nach tuelle Bildungsdiskussionen. In diesem Workshop lernen Sie einfache Zau- ich mich öffnen? Wie schaffe ich es, individu-
den religiösen Themen zu begeben, die uns im Im Zentrum dieser Fortbildung steht die Aus- berkunststücke. Die benötigten Requisiten sind elle Prägungen zu beachten und zugleich der
alltäglichen Leben im Kindergarten begegnen. einandersetzung mit entwicklungspsychologi- sehr einfach herzustellen, die Materialien dazu ganzen Gruppe gerecht zu werden? Wo bleibt
Auf kreative Weise lernen wir den Ansatz der schem Wissen über die kindliche Entwicklung findet man in den meisten Haushalten. Raum für das, was mir als Pädagogin „heilig“
religionssensiblen Bildung kennen. Es werden vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt Da es eine Herausforderung ist, die Zauberkunst- ist? Und wo mag es trotz bester Absichten blinde
praxiserprobte Materialien und Methoden vor- (Entwicklungsmeilensteine). stücke in lustige und spannende Geschichten Flecken geben?
gestellt, die auch gut in der Elternbildung ein- Darüber hinaus werden derzeit gängige Kon- zu verpacken, gibt es dazu viele Anregungen. Auf der Basis der eigenen Praxis wollen wir
setzbar sind. Ideen zur konkreten Umsetzung zepte zur Entwicklungsbeobachtung und -do- Wege für ein sensibles und konstruktives Mit-
in der Einrichtung werden entwickelt. kumentation vorgestellt und diskutiert. einander suchen, das Verschiedenheit ermög-
licht und Gemeinsamkeit stärkt.
Ulrike Stadlbauer Barbara Fageth, MA Wolfgang Hofer Dr. Bettina Brandstetter
Fachberaterin, Caritas für Kinder und Kindergarten- und Hortpädagogin, Mitglied der Zauberfreunde Steyr, Kindergarten- und Sonderkindergar-
Jugendliche, Lehrbeauftragte an der Projektmitarbeiterin an der Universität zaubert seit 20 Jahren für Kinder tenpädagogin, Theologin
PH der Diözese Linz Salzburg, Fachbereich Erziehungswis-
senschaften
Do. 29. Nov. 2018, 14:00 bis 18:00 Sa. 12. Jan. 2019, 9:00 bis 17:00 Mo. 14. Jan. 2019, 14:00 bis 18:00 Mo. 14. Jan. 2019, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 24 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22
Referent/-in: Ulrike Stadlbauer Referent/-in: Barbara Fageth Referent/-in: Wolfgang Hofer Referent/-in: Bettina Brandstetter
Leiter/-in: Ulrike Stadlbauer Leiter/-in: Barbara Fageth Leiter/-in: Daniela Pölderl Leiter/-in: Susanne Zehetner
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01
(Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 6 €
Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE
12 ELEMENTARPÄDAGOGIK
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 12 26.04.2018 08:56:46FORTBILDUNGSPROGRAMM
KINDERGARTEN
18WK041 18WK042 18WK044 18WK046
Mit Singen die Welt zum Klingen Portfolio: kindzentriert, bedürfnis SINN-voll lernen! Sich abgrenzen und trotzdem
bringen orientiert, praxistauglich achtsam bleiben
Begleitung von kindlichen Lernprozessen auf
Ein Leitfaden zur praktischen Arbeit mit Basis der sensorischen Integration Lösungsfokussierte Haltungen entwickeln
Portfolios im Kindergarten
Singen und Musizieren spielen in jedem Alter, Die Arbeit mit dem Portfolio stellt einen berei- Das Wissen über die Grundlagen des Lernens, Der Balanceakt, sich abzugrenzen und trotz-
besonders aber in der Kindheit eine große Rolle. chernden Weg einer kindgerechten, entwick- die Entwicklung des kindlichen Gehirns und die dem achtsam zu bleiben und Herz zu bewah-
Das Singen fördert die Persönlichkeitsbildung lungsorientierten „Pädagogik im Dialog“ mit po- Bedeutung von Sinnesreizen bildet die Basis für ren, ist der Wunsch vieler Pädagoginnen und
und Identitätsentwicklung sowie die Gemein- sitivem Blick auf das Kind dar. Im Mittelpunkt die Arbeit nach dem Konzept der sensorischen Pädagogen.
schaftsfähigkeit und trägt zum Glücksgefühl des Seminars steht das Kennenlernen der „Port- Integration. Die Teilnehmerinnen/Teilnehmer be- Für unser persönliches Wohl, im Zusammenle-
der Menschen bei. folio-Methode“. Neben der Vermittlung theoreti- schäftigen sich mit der Frage, wie wichtig das ben, im Team und beim Umgang mit Eltern und
An diesem praxisorientierten Nachmittag wer- scher Aspekte widmen wir uns konkreten Hilfe- Wissen um sensorische Integration in der Ele- Kindern, ist es bedeutsam, gesunde Grenzen zu
den wir Eigenkompostionen der Referentin ken- stellungen für die Implementierung des Portfo- mentarpädagogik ist und erwerben Wissen über wahren, klar zu definieren und zu respektieren.
nenlernen und miteinander singen: einen bunten lios im pädagogischen Alltag. Wir nehmen uns die Bedeutung sensomotorischer Entwicklung. Das Bewusstsein der eigenen Rollen und Stär-
Blumenstrauß an Liedern, Tänzen und Spielen Zeit für die Beantwortung aktueller Fragestel- Praktische Tipps für die Umsetzung, die Gestal- ken sowie lösungsorientierte Kommunikation
über Gefühle, für den Alltag und zu speziel- lungen der Teilnehmer/-innen und laden zum tung einer sinnlich anregenden Umgebung und und Haltungen zu entwickeln sind dabei we-
len Anlässen wie Ostern und Frühlingsbeginn. regen Austausch ein. die Auseinandersetzung mit der Rolle der Päda- sentliche Aspekte.
gogin/des Pädagogen runden das Seminar ab. Im Seminar setzen wir uns mit den genannten
Inhalten und deren Realisierung auseinander.
Cornelia Kirsch Maria Christine Zuckerstätter Maria Ardelt
Oberndorfer, BA
Musikerin, Kinderliedermacherin, Kindergarten- und H ortpädagogin, Pädagogischer Coach (lösungsfoku-
Märchenerzählerin Motopädagogin, Lehrgang sierter Ansatz), Dipl. Erwachsenentrai-
sensorische Integration in der nerin, Lebens- und Sozialberaterin mit
Elementarpädagogik, Hochschullehr- Supervision
gang „Elementardidaktik“
Beate Tischlinger
Mi. 16. Jan. 2019, 14:00 bis 18:00 Mi. 23. Jan. 2019, 9:00 bis 17:00 Di. 29. Jan. 2019, 9:00 bis 17:00 Do. 31. Jan. 2019, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 50 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 24 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20
Referent/-in: Cornelia Kirsch Referent/-in: Beate Tischlinger, Maria Oberndorfer Referent/-in: Christine Zuckerstätter Referent/-in: Maria Ardelt
Kooperation: Caritas für Kinder und Jugendlice
Leiter/-in: Ulrike Stadlbauer Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl Leiter/-in: Petra Vollmann Leiter/-in: Christa Forstner
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03
4020 Linz, Diözesanhaus (Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe:ALLE
fwb.ph-linz.at 13
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 13 26.04.2018 08:56:4718WK048 18WK051 ÖKOLOG/PILGRIM
18WK053
„Was beschäftigt dich?“ Mit Franziskus Ostern entgegen EQ statt IQ
Lerngelegenheiten der Kinder erkennen, Das emotional kompetente Kind
aufgreifen und ermöglichen
In diesem Seminar steht der Alltag als wesent- Der Hl. Franziskus steht für eine besondere Liebe Was passiert mit Kindern, wenn Liebe, Stabilität
licher Bildungsmoment im Mittelpunkt. Wir ma- zur Schöpfung, die auch Kinder sehr anspricht. und Kontinuität immer brüchiger erlebt werden?
chen uns auf die Suche nach den Kinderthemen, Sein Wirken und sein Zugang zur Natur beglei- Was bedeutet es, wenn das Kind zunehmend
die im Spiel und im Alltag des Kindergartens zu ten uns an diesem Nachmittag auf anschauli- „verkopft ge-bildet und emotional ver-bildet“
beobachten sind, denn hinter jedem Verhalten che Weise und passen gut in die Zeit der erwa- (Benke) wird? Wird es zum „emotionalen Wai-
liegt eine Entwicklungsbotschaft. Wir analysie- chenden Natur. sen“ bzw. zum „sozialen Autisten“?
ren die Verhaltensschemata der Kinder. Darauf So werden im Seminar die vier Elemente Was- Was brauchen Kinder heute, damit wir sie nicht
aufbauend setzen wir uns mit einer Alltagsge- ser, Sonne, Wind und Erde in Form von Ritualen in die Fallen emotional „leerer Kinder“ tappen
staltung auseinander, die es ermöglicht, die in- vorgestellt bzw. gemeinsam erarbeitet. lassen? Welche Chancen und Risiken birgt die
dividuellen Themen aufzugreifen und praxis- Weitere Inhalte sind praktische Anregungen für virtuelle Welt?
tauglich umzusetzen. Abschließend geben wir die Fastenzeit, verschiedene Fastenrituale und Wie schaffen wir es, emotional empathische
einen Einblick in die Lerngeschichten, die das Impulse, um das Geheimnis von Tod und Auf- und (nicht bloß intellektuell) kompetente Kin-
individuelle Lernen verdeutlichen. erstehung Jesu den Kindern nahezubringen. der zu begleiten?
Maria Michaela Gruber Dr. Karlheinz Benke
Oberndorfer, BA
(Reform-)Pädagoge und Sozial
zentrumsleiter, Referent an der
Kinderuni Wien, Berater
Susanne
Beate Tischlinger Zehetner, BEd
Mi. 6. Feb. 2019, 9:00 bis 17:00 Mo. 11. Feb. 2019, 14:00 bis 18:00 Do. 14. Feb. 2019, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 24
Referent/-in: Maria Oberndorfer, Beate Tischlinger Referent/-in: Michaela Gruber, Susanne Zehetner Referent/-in: Karlheinz Benke
Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl Leiter/-in: Susanne Zehetner Leiter/-in: Petra Vollmann
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01
(Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE
MF ELEMENTARPÄDAGOGIK
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 14 26.04.2018 08:56:49FORTBILDUNGSPROGRAMM
KINDERGARTEN
19SK055 19SB025 19SK057 19SK059
Über den Umgang mit Mit dem Kamishibai biblische Nahrung fürs Gehirn – Emotionen als Herausforderung im
herausfordernden Gefühlen Geschichten und Heiligenlegenden Rota®-Prophylaxe Krabbelstubenalltag
erzählen
Der gesunde Dreh Herausfordernde Alltagssituationen in der
Eine vielseitige Erzählhilfe kreativ nutzen Arbeit mit jungen Kindern
Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Wut, Trotz, Eifer- Die japanische Erzähltechnik Kamishibai bietet Sind frühkindliche Reflexe zu stark bzw. zu lange In diesem Seminar stehen die vielen Ausdrucks-
sucht ... gehören zu unserem alltäglichen Spek- mehr als ein bloßes Durchziehen von Bildern. aktiv, stören sie die Koordination in der gesam- formen der jungen Kinder und die damit einher-
trum an Lebenserfahrung. Schon früh werden Der Rahmen des Erzähltheaters erinnert zwar ten Körperspannung und beeinflussen die opti- gehenden Herausforderungen im pädagogischen
Kinder damit konfrontiert: Kinder sind traurig, an einen Fernseher, es geht aber um pädago- male Entwicklung des Kindes (in der Sprache, Alltag im Mittelpunkt. Was will uns das Kind mit-
wenn sie in der Eingewöhnungsphase ihre Eltern gisch ungleich Wertvolleres: den motorischen Fähigkeiten, im Sozialverhal- teilen? Worin liegen mögliche Ursachen für das
vermissen, das Meerschweinchen stirbt oder die Der/die Vortragende spricht sozusagen live, ten, beim Lernen ...) Verhalten? Wie gehen wir damit um? Wir setzen
Lieblingsschuhe zu klein werden. Kinder fühlen hält Blickkontakt zu den Kindern und bezieht An diesem Tag werde ich Ihnen die frühkindli- uns mit verschiedenen Entwicklungstheorien
sich ausgegrenzt, ungeliebt und wütend, wenn sie mit ein in den Fortgang der Geschichte. Ja, chen Reflexe vorstellen und erklären, wie sie sich und Reflexionsfragen auseinander, um mögliche
andere Kinder sie nicht mitspielen lassen oder mehr noch: Die Kinder werden selbst zu Pro- auf die Entwicklung und das spätere kognitive Hintergründe für „schwierige“ Verhaltensweisen
sie nicht zur Geburtstagsparty einladen. grammmeister/-innen, indem sie Bildfolgen ma- Lernen auswirken. Darüber hinaus bekommen von jungen Kindern zu verstehen. Im Austausch
Wie man konstruktiv mit diesen herausfordern- len und erzählen. Sie praktische Übungen und Ideen für den All- versuchen wir individuelle Lösungsansätze zu
den Gefühlen umgehen kann, soll konkret an- Im Seminar wird der wirkungsvolle Einsatz des tag im Kindergarten, um die kindliche Entwick- entwickeln, um entsprechende pädagogische
wendbar und alltagsrelevant vorgestellt werden. Kamishibai beim Erzählen biblischer Geschich- lung positiv zu unterstützen. Handlungen einleiten zu können.
ten und Heiligenlegenden gezeigt und eingeübt. Bringen Sie bitte eine bewegliche Puppe mit!
Doris Daurer Andreas Gruber Michaela Koblinger Maria
Oberndorfer, BA
Lehrbeauftragte der Universität Dipl.-Theologe, Religionspädagoge Dipl.-ROTA®-Therapeutin für Säug-
Innsbruck, Ausbildung in linge, Kinder und Erwachsene,
Kinderphilosophie Dipl.-ROTA®-Lehrerin für ROTA®-Hel-
fer/-in bzw. für ROTA®-Prophylaxe,
Dipl.-Legasthenietrainerin ®, Dyskalku-
lietrainerin, Dipl.-SI-Mototherapeutin Beate Tischlinger
Di. 26. Feb. 2019, 9:00 bis 16:30 Do. 28. Feb. 2019, 14:30 bis 17:45 Mo. 4. März 2019, 9:00 bis 17:00 Mo. 11. März 2019, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 25 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 24
Referent/-in: Doris Daurer Referent/-in: Andreas Gruber Referent/-in: Michaela Koblinger Referent/-in: Maria Oberndorfer, Beate Tischlinger
Leiter/-innen: Doris Daurer, Ulrike Stadlbauer Leiter/-in: Susanne Zehetner Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl Leiter/-in: Petra Vollmann
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4910 Ried im Innkreis, 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01
(Fort- & Weiterbildung) Bildungszentrum St. Franziskus (Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE
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KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 15 26.04.2018 08:56:4919SK060 19SK061 19SK062 19SK063 ÖKOLOG/PILGRIM
Eine Sinnlehre gegen die Sinnleere Es war einmal ... Ist Gott im Märchen Gesund und fit – meine Stimme Wertvolles Leben
verborgen? macht mit
Das Menschenbild Viktor E. Frankls in der Quellen innerer Kraft – positive Energien
Pädagogik Die religiöse Weisheit der Märchen Mit gesunder Stimme durchs ganze Jahr nutzen
Am Seminartag lernen Sie in Grundzügen das Was haben Märchen und biblische Geschich- Im Herbst das erste Kratzen im Hals, Heiser- Große Herausforderungen im Alltag machen es
lebensbejahende und stärkende Menschen- ten gemeinsam? keit und Halsschmerzen machen sich breit – nicht immer leicht, die Sinnhaftigkeit des Lebens
bild Viktor Frankls kennen. Mit ausgewählten Beide sind Wirkungsgeschichten, denn ihre Bil- wer kennt das nicht! und die klare Energie in unserem Inneren zu spü-
Inhalten wie: Selbstverwirklichung durch Sinn- der und Symbole sind tief in der menschlichen Eine gesunde, ausdrucksfähige Stimme ist be- ren. Problematische Lebensmuster zehren an
verwirklichung, dem Verhältnis von Schicksal Seele verankert. Beide erzählen von einem urre- sonders wichtig in der Arbeit mit Kindern. Täg- uns. Wie kann ich leben, dass es beruflich und
und Freiheit, dem Motivationskonzept der Lo- ligiösen Vertrauen, dass unser Leben einen gu- lich, beinahe unermüdlich brauchen wir sie, um privat ein gutes Leben ist? Wie kann ich etwas
gotherapie ... versuchen wir die Logotherapie ten Grund, einen Sinn hat – auch ohne die Ver- zu kommunizieren, Beziehung aufzubauen, Kin- bewirken, bewegen, zum Guten wenden, ohne
Viktor Frankls auch für die Pädagogik und Praxis wendung explizit religiöser Begriffe. der zu begleiten und zu fördern. mich dabei auszulaugen und kraftlos zu fühlen?
fruchtbar zu machen. Im Seminar geht es um die Frage, wie Kinder Wie kann es gelingen, unsere Stimme gesund Das Seminar basiert auf dem Menschen- und
Märchen begegnen, um einen Einblick ins Er- und kräftig zu erhalten? Weltbild Viktor E. Frankls und möchte uns in
zählen von Märchen im Kindergarten, um didak- Am Seminartag beschäftigen wir uns mit den Kontakt zu unseren inneren Quellen und Ener-
tische Überlegungen, empfehlenswerte Mär- vier Säulen der Stimmarbeit (Haltung, Atmung, gien bringen.
chenliteratur und Ihre persönlichen Erfahrun- Stimme, Artikulation), Körperarbeit, nonverba-
gen mit Märchen. len Signalen und dem lustvollen Transfer der
Theorie in die Praxis.
Christa Forstner, MSc MBA Maria Dürrhammer Margit Söllradl Heidi Vonwald
Lehrende an der PH der D iözese Märchenerzählerin und Puppen Logopädin, Theaterpädagogin Logotherapeutin, Gesundheitspsy-
Linz mit logotherapeutischer spielerin, Theaterpädagogin bei inter- chologin, Lehrtherapeutin an der
Zusatzqualifikation nationalen Figurentheaterfestivals Donau-Universität Krems, in Chur/
Schweiz, Bozen
Do. 14. März 2019, 14:00 bis 18:00 Mo. 18. März 2019, 14:00 bis 18:00 Do. 21. März 2019, 9:00 bis 17:00 Do. 21. März 2019, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 18 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20
Referent/-in: Christa Forstner Referent/-in: Maria Dürrhammer Referent/-in: Margit Söllradl Referent/-in: Heidi Vonwald
Leiter/-in: Christa Forstner Leiter/-in: Susanne Zehetner Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl Leiter/-in: Christa Forstner
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01
(Fort- und Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 6 € Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen
16 ELEMENTARPÄDAGOGIK
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 16 26.04.2018 08:56:50FORTBILDUNGSPROGRAMM
KINDERGARTEN
19SK073 19SK064 19SK065 19SK066 ÖKOLOG/PILGRIM
Werkstätten fürs Lernen Wir feiern frohe Feste Post für deine innere Schatzkiste Gott sah, dass es gut war
Ein Angebot zur Begleitung kindlicher Lieder, Tänze und Bewegung zu religiösen Ganzheitlich sinnorientiert erziehen und Mit Kindern Schöpfung erleben
Bildungsprozesse und anderen Anlässen bilden nach Franz Kett
Kennen Sie Kinder, die vertieft in Spiel- und Martin Göths Lieder, seine zahlreichen CDs und Kindern auf vielfältige Weise Wertschätzung in „Gott hat uns seine Welt geschenkt“ heißt es in
Lernprozesse einsteigen, die in Gedanken ver- Bücher stehen immer in Verbindung mit Be- der täglichen Begegnung und Arbeit zu vermit- einem Lied. Es bietet sich an, den Kindern die
sunken sind, die vor einem Problem stehen, die wegung und kindgerechten Ausdrucksmög- teln, ist ein wertvolles Ritual. Es bestärkt das Geschichte von der Erschaffung der Welt mit
unbedingt etwas machen wollen, die den Din- lichkeiten. Kind in seinem DASEIN und ist ein wichtiger Elementen der Kett-Pädagogik nahezubringen:
gen auf den Grund gehen? An diesem Seminarnachmittag geht es ums Beitrag, Resilienz aufzubauen. sinnenhaft, altersgemäß und erweiterungsfähig.
In unseren Lernwerkstätten erleben wir Kinder Vorstellen und Ausprobieren von neuen Ideen, An diesem Nachmittag wollen wir mit Anschau Das Thema Schöpfung im Kindergarten eröff-
äußerst motiviert: Sie werden aktiv, arbeiten aufs Anregungen und Impulsen zu religiösen und ungen, Liedern, Ritualen und Tänzen aus der Fülle net viele Zugangsmöglichkeiten im Raum und
Höchste konzentriert, können aushandeln, sich nicht-religiösen Anlässen: der Kett-Pädagogik schöpfen, einen kleinen Ein- im Freien. Staunend und forschend können die
organisieren ... • Freude an neuem Leben im Frühling und zur blick in diese wertschätzende Bildungsarbeit ge- Kinder sensibel werden für die Begegnung mit
Anhand von Filmsequenzen und Bilddokumenta- Osterzeit ben und den Blick auf die Schätze in mir selbst der Natur und einen verantwortungsvollen Um-
tionen geben wir Einblick in unsere praktischen • achtsamer, dankbarer Umgang mit Natur und in den mir anvertrauten Kindern richten. gang mit der Umwelt.
Erfahrungen mit Lernwerkstätten. • Geburtstag
Auf Wunsch können wir am Seminartag auch • Muttertag
eine Exkursion in unseren Praxiskindergarten Eine unkomplizierte Umsetzung in die Kinder-
vereinbaren. gartenpraxis ist dem beliebten Referenten ein
besonderes Anliegen.
Rosa Maria Huber Martin Göth Monika Susanne
Aigner-Schöggl, Zehetner, BEd
Kindergartenpädagogin, Lehrerin und Dipl.-Theol., Musiker und Komponist MA
Abteilungsvorständin an der BAfEP
Vöcklabruck, Ausbildung in Existenz Monika
analyse und Bildung in der frühen
Kindheit Aigner-Schöggl,
Stefanie Feimuth MA
Di. 26. März 2019, 9:00 bis 17:00 Do. 4. Apr. 2019, 14:00 bis 17:30 Mo. 8. Apr. 2019, 14:00 bis 18:00 Mo. 29. Apr. 2019 14:00 bis 18:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 40 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 25
Referent/-in: Monika Aigner-Schöggl, Referent/-in: Susanne Zehetner,
Referent/-in: Rosa Maria Huber Referent/-in: Martin Göth Stefanie Feimuth Monika Aigner-Schöggl
Leiter/-in: Daniela Pölderl Leiter/-in: Susanne Zehetner Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl Leiter/-in: Susanne Zehetner
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01
4600 Wels, Bildungshaus Schloss Puchberg
(Fort- & Weiterbildung) (Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE
fwb.ph-linz.at 17
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 17 26.04.2018 08:56:51KINDERGARTEN
19SK067 19SK068 19SK070 ÖKOLOG/PILGRIM 19SK071
Kennst du das schon? Rose statt Mimose? So ein Theater im Wald! Vom Typ zum Original
Neues, Bewährtes und Interessantes zum Mithilfe von Logotherapie nicht alles so Mithilfe der Logotherapie den eigenen
Thema Geburtstag schwer nehmen Möglichkeiten auf die Spur kommen
Wie schön, dass du geboren bist! Gerade im Am Seminartag lernen Sie Wege und Möglich- Kinder sind voller Phantasie, sie leben im Au- Nehmen Sie charakterliche Schwächen als ge-
Kindergarten kann diese frohe Zusage in ver- keiten kennen, mithilfe des sinn- und lebens- genblick und das voll und ganz. Einen Tag lang geben hin oder sehen Sie darin eine Aufgabe
trauter Gemeinschaft zu einem bedeutungsvol- stärkenden Menschenbildes Viktor Frankls mit wollen wir es ihnen gleichtun. Wir tauchen ein zur Selbsterziehung?
len Erlebnis werden, das tiefe Spuren im Kind schwierigen Situationen konstruktiv umzugehen. in unsere eigene Phantasiewelt und suchen die Die Logotherapie glaubt an das „Vetorecht“ des
hinterlässt. Denn unsere Bedingungen können wir oftmals wertvollsten Schätze hervor. menschlichen Geistes. Der Geist kann psychi-
Inhalte: nicht ändern, unseren Umgang damit, unsere Um unsere Geschichten lebendig werden zu schen Impulsen, Trieben, Konditionierungen
• Basisinformationen zum Thema Einstellung dazu aber schon. Durch Perspekti- lassen, brauchen wir nur uns selbst und die trotzen, er ist ihnen nicht ausgeliefert.
• Praktische Anregungen und Ideen venwechsel können Sie der negativen Grübel- Natur. Wir arbeiten im Wald und mit dem Wald. Je konkreter ein Mensch an seinem „Grundpro-
• Kurzer Erfahrungsaustausch spirale entkommen, das emotionale Immunsys- In Kleingruppen werden wir Rollenspiele erfin- blem“ zu arbeiten beginnt, desto klarer zeigen
• Impulse für eine ganzheitlich-sinnorientierte tem stärken und lernen, nicht alles Negative auf den, Kostüme und Figuren aus Waldmateria- sich ihm die Umrisse seiner Grundmöglichkei-
Gestaltung des Festes (Kett-Pädagogik) sich zu beziehen. lien herstellen, kleine Bühnenbilder bauen und ten. Je klarer ihm diese Umrisse werden, desto
Um beim Bild der Rose zu bleiben: Ein paar Dor- unsere Geschichten darin inszenieren. Als Hö- anziehender werden sie für ihn ...
nen zum Schutz können dabei helfen, stress- hepunkt des Tages werden die entwickelten Im Workshop werden wir praktisch, auch mit
freier und gelassener durch das Leben zu gehen! Stücke aufgeführt. imaginativen Methoden, am Thema arbeiten.
Michaela Gruber Christa Forstner, MSc MBA Christine Kaineder Stefan Schwarz, MSc
Lehrende an der PH der Diözese Kindergarten- und Hortpädagogin, Diplompädagoge, Logotherapeut,
Linz mit logotherapeutischer Wald- und Montessoripädagogin, Geschäftsführer eines Kinder- und
Monika Zusatzqualifikation Unternehmerin: ‚Kinder im Wald‘ Jugendzentrums in Basel
Aigner-Schöggl,
MA
Mo. 6. Mai 2019, 14:00 bis 18:00 Di. 7. Mai 2019, 9:00 bis 17:00 Mo. 27. Mai 2019, 9:00 bis 17:00 Mo. 3. Juni 2019, 9:00 bis 17:00
Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 22 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 20 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 23 Höchstzahl der Teilnehmer/-innen: 25
Referent/-in: Michaela Gruber, Referent/-in: Christa Forstner Referent/-in: Christine Kaineder Referent/-in: Stefan Schwarz
Monika Aigner-Schöggl
Leiter/-in: Susanne Zehetner Leiter/-in: Christa Forstner Leiter/-in: Monika Aigner-Schöggl Leiter/-in: Christa Forstner
4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum BS03 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01 4020 Linz, PH der Diözese Linz, Seminarraum AS01
4202 Kirchschlag bei Linz
(Fort- & Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung) (Fort- und Weiterbildung)
Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 € Verwaltungsbeitrag: 12 €
Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: ALLE Zielgruppe: Pädagoginnen und Pädagogen
18 ELEMENTARPÄDAGOGIK
KIGA_18_19_DRUCK_1.indd 18 26.04.2018 08:56:51Sie können auch lesen