Einer für alle Jahreszeiten? KÜS testet Ganzjahresreifen aus Asien mit erschreckenden Ergebnissen

 
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Einer für alle Jahreszeiten? KÜS testet Ganzjahresreifen aus Asien mit erschreckenden Ergebnissen
Einer für alle Jahreszeiten?
KÜS testet Ganzjahresreifen
aus Asien mit erschreckenden
Ergebnissen

Keiner der sechs Low-Budget-Pneus im Test kann mit
einem europäischen Markenreifen mithalten

(ots) Weil die Winter immer milder werden und der
Reifenwechsel mitunter nervt, liegen Ganzjahresreifen voll im
Trend und werden immer beliebter. So mancher Autofahrer stellt
sich deshalb vor dem Wechsel im Herbst die Frage: Jetzt neue
Winterreifen kaufen oder lieber gleich einen Satz günstige
Ganzjahresreifen montieren lassen? Denn Allwetterreifen bieten
besonders in schneearmen Regionen Deutschlands durchaus
Einer für alle Jahreszeiten? KÜS testet Ganzjahresreifen aus Asien mit erschreckenden Ergebnissen
Vorteile: Die Kosten für jeweils einen Satz Winter- oder
Sommerreifen fallen weg, ebenso für die zweimalige Umrüstung
pro Jahr sowie die mögliche Einlagerung in der Werkstatt oder
beim Reifenhändler.

Auch Billiganbieter aus Fernost haben diesen wachsenden Markt
für sich entdeckt. Branchenexperten schätzen den Marktanteil
der Low-Budget-Pneus im Fach- und Onlinehandel bereits auf
mehr als 20 Prozent. Doch sind diese vermeintlichen
„Alleskönner“ auch eine gute Wahl?

Die Prüf- und Sachverständigenorganisation KÜS hat sechs der
im Handel am häufigsten vertretenen Ganzjahresreifen der
Dimension 205/55 R16 aus asiatischer Produktion gegen einen
europäischen Markenreifen antreten lassen. Die Namen der
„Billigreifen“ klingen vielversprechend, die Eigenschaften von
Apollo, Ovation, Imperial, Superia, Blacklion und Berlin sind
jedoch ernüchternd.

Bei   einer   Vollbremsung   auf   nasser   Fahrbahn   aus   einer
Geschwindigkeit von      80 km/h hat im Vergleich             zum
Referenzreifen (31,7     m gesamt) der schlechteste           der
„Billigreifen“ einen um zehn Meter längeren Bremsweg (41,6 m
gesamt). Nicht weniger erschreckend die dazugehörige
Restgeschwindigkeit beim Bremsvorgang aus 80 km/h. Während das
Auto mit den Referenzreifen nach knapp 32 Metern steht,
rauscht das Fahrzeug mit den „Billigreifen“ mit
Geschwindigkeiten von bis zu 39 km/h vorbei und kommt erst
viele Meter weiter zum Stillstand (siehe Ergebnistabelle).
Noch extremer sind natürlich die Werte beim Bremsen von 100
auf 0 km/h: Während der Referenzreifen bereits steht, ist der
schlechteste der getesteten Ganzjahresreifen beispielsweise
noch mit einer Restgeschwindigkeit von knapp 49 km/h
unterwegs.

Wie gut oder wie schlecht ein Reifen ist, zeigt sich auch beim
Aquaplaning-Verhalten. Der Referenzreifen bleibt bei 80 km/h
in der Spur und schwimmt nicht auf. Ganz anders die
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„Billigreifen“: Beim Überfahren der Nassfläche mit 80 km/h
schwimmen die Pneus auf, das Auto untersteuert massiv und kann
nicht auf Kurs gehalten werden.

Ähnlich schlecht verhalten sich die Asia-Pneus auf dem
Handling-Kurs. Schon beim Anfahren fehlt es ihnen an Traktion
und das Auto mit den Referenzreifen fährt vornweg. Die
„Billigreifen“ haben keine Chance mitzuhalten: schlechtes
Gripniveau, keine Seitenführung und kaum Traktion. Bei einem
Lastwechsel bricht das Fahrzeug aus, für einen ungeübten
Fahrer ist diese Situation kaum beherrschbar.

Fazit: Die Testergebnisse zeigen, Ganzjahres-Billigreifen
können in kritischen Situationen teilweise lebensgefährlich
sein. Wer beim Reifenkauf nur auf den Preis schaut, spart am
falschen Fleck. Denn wenn es um die Sicherheit geht, spielen
die Eigenschaften der Reifen eine entscheidende Rolle. Deshalb
der Rat der KÜS-Experten für alle sicherheitsbewussten
Autofahrer: Hände weg von Billigreifen!

So hat die KÜS getestet:

Die   Reifen   der   Dimension   205/55   R16   wurden   auf   zwei
serienmäßigen und identischen VW Golf auf ihre Bremsweg-,
Aquaplaning- und Handling-Eigenschaften getestet. Als
Referenzreifen diente ein europäischer Ganzjahresreifen der
Marke Goodyear. Gefahren wurde der Test auf einer
ausgewiesenen Reifenteststrecke in Deutschland. Eine spezielle
Hard- und Software der neuesten Generation sorgte für präzise
Messergebnisse. Sämtliche Daten wurden onboard erfasst und von
Reifenexperten vor Ort ausgewertet.

KÜS-Bundesgeschäftsstelle
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Tragödie auf der A3 – Bernd
Siebert   verurteilt   A49-
Demonstranten

                          Bernd Siebert MdB

Eine Blockade der Autobahn A3 zwischen Bad Camberg und Idstein
hat am Dienstag zu kilometerlangem Stau und einem schweren
Verkehrsunfall    geführt.   Sogenannte    Umweltaktivisten,
eigentlich Kriminelle, haben sich von der Autobahnbrücke
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abgeseilt und Transparente ausgerollt. Die Folge: ein
Autofahrer wurde schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus
geflogen werden.

Der Bundestagsabgeordnete und Bezirksvorsitzende der CDU in
Nordhessen, Bernd Siebert (Gudensberg), verurteilt das
Vorgehen der sogenannten Aktivisten aufs Schärfste! Das
Demonstrationsrecht ist ein hohes Gut in unserer
freiheitlichen Demokratie. Nur kann bei einer Blockade der
Autobahn A3 nicht mehr von einer politischen Demonstration
gesprochen werden. Vielmehr stellt die Blockade durch die
Protestierenden mindestens einen gefährlicher Eingriff in den
Straßenverkehr dar, und dieser muss strafrechtlich verfolgt
werden. Durch diese Guerilla-Aktion haben die sogenannten
Umweltaktivsten leichtfertig das Leben aller Autofahrer auf
der A3 aufs Spiel gesetzt, und das nur um ihre krude Ideologie
in die Welt zu schreien. Leider mit verheerenden Konsequenzen!
Das darf sich nie wieder auf deutschen Straßen wiederholen.

Bernd Siebert fordert alle friedlichen Demonstranten auf, sich
von den Kriminellen in ihrer Mitte klar zu distanzieren. Das
Recht zur Demonstration darf nicht weiterhin als Deckmantel
für Anschläge auf unsere Gesellschaft und unseren Staats
genutzt, und schon gar nicht dürfen dadurch Menschenleben
gefährdet werden! Die Blockade der Autobahn A3 ist eindeutig
ein krimineller Akt, der sich nicht rechtfertigen lässt. Die
Zeit für Beschwichtigungspolitik gegenüber Linksextremisten
ist vorbei.

Vor allem wünscht Bernd Siebert, auch im Namen des
Bezirksverbandes der CDU Nordhessen, dem schwerverletzten
Autofahrer baldige Genesung und ihm und seiner Familie die
Kraft und das Durchhaltevermögen die Folgen des Unfalls zu
verwinden.// Wahlkreisbüro des MdB Bernd Siebert
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Historische                     Chance              oder
Schlappe?

Am heutigen Donnerstag diskutieren die Staats- und
Regierungschef:innen der EU-Mitgliedsstaaten im Europäischen
Rat über das neue Klimaziel der EU. Wie alle Parteien des
Pariser Abkommens ist die EU aufgerufen, ihre Klimaschutzziele
bis zum Ende des Jahres zu erhöhen. Eberhard Brandes,
geschäftsführender Vorstand des WWF Deutschland kommentiert:

„Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem EU-Gipfel die
Chance, ihre Rolle als EU-Ratsvorsitzende zu nutzen, um eine
ambitionierte Klimazielerhöhung zu erwirken. Die deutsche
Ratspräsidentschaft könnte mit einem ambitionierten Beschluss
ein historischer Durchbruch für den Klimaschutz sein – oder
eine historische Schlappe. Das EU-Parlament hat letzte Woche
eine Erhöhung des Ziels auf 60 Prozent vorgeschlagen, die EU-
Kommission mindestens 55 Prozent. Sowohl der Vorschlag des
EU-Parlaments als auch der der EU-Kommission sind angesichts
der Bedrohung durch die Klimakrise nicht angemessen. Jetzt
sind die Staats- und Regierungschefs am Zug: Sie müssen zu
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einer Einigung finden und die Zielerhöhung endgültig
beschließen. Der WWF fordert eine Reduktion der
Treibhausgasemissionen um mindestens 65 Prozent bis 2030. Das
ist notwendig, um einen für die EU angemessen Beitrag zur
Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad zu leisten.

Ein starkes Klimaziel der EU strahlt dabei weit über die
Grenzen der EU hinaus. Ein Beispiel: Nach dem Vorschlag der
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, das EU-
Klimaziel auf mindestens 55 Prozent zu erhöhen, reagierte
China. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt kündigte an,
bis spätestens 2060 treibhausgasneutral zu werden. Auch
deswegen müssen die Staats- und Regierungschefs nun noch eine
gute Schippe drauflegen und ihrer globalen Verantwortung als
drittgrößter CO2-Emittent nachkommen.“

Hintergrund: Erhöhung des EU-Klimaziels

Die Anhebung des Klimaziels wird zwischen der Europäischen
Kommission, dem EU-Parlament und dem Europäischen Rat
ausgehandelt. Als Startpunkt für diesem sogenannten Trilog
gibt jede der drei EU-Institutionen eine Empfehlung ab. Die
EU-Kommission hat sich bereits für eine Erhöhung auf
mindestens 55 Prozent ausgesprochen, das EU-Parlament für 60
Prozent.

Original Content von WWF Deutschland
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Sensationelle
Schönheitstherapie-Verfahren
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Wollen Sie wenig oder
wollen Sie vieles
ändern?           Sie
entscheiden.
Heutzutage kommt der
Patient     in   eine
Schönheitsklinik und
lässt innerhalb von
ein bis zwei Stunden
einen       minimal-
invasiven    Eingriff
durchführen, um seine Problemzone effektiv zu behandeln. All
dies wird nur unter örtlicher Betäubung durchgeführt, da eine
Vollnarkose nicht erforderlich ist. Auf diese Weise kann der
Patient noch am selben Tag nach Hause gehen und normalerweise
mit neuem Selbstvertrauen in den Alltag zurückkehren. Im
folgenden Artikel möchten wir Ihnen einige dieser minimal-
invasiven Verfahren vorstellen.

Kryolipolyse

Die Kryolipolyse ist eine äußerst schonende Methode zur
Reduzierung   von  Fettablagerungen  an   verschiedenen
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Körperstellen. Fettzellen werden durch lokale Kälteeinwirkung
geschädigt, so dass sie absterben und allmählich abgebaut
werden – ohne dabei die Haut oder das umliegende Gewebe zu
schädigen. Im Gegensatz zur Fettabsaugung ist die Kryolipolyse
ein nicht-invasives Verfahren, das inzwischen nicht nur bei
Hollywoodstars sehr beliebt ist.

Die Kryolipolyse wird seit 2010 angewendet. In diesem Jahr
erhielt die Firma Zeltiq aus Kalifornien in den USA als erstes
Unternehmen der Welt die FDA-Zulassung für ihr
„CoolSculpting“-Gerät, das Fettzellen durch Kälte abtötet.
Kurze Zeit später wurde es auch in der EU als Medizinprodukt
der Klasse IIa zugelassen. Mittlerweile wird CoolSculpting in
über 80 Ländern erfolgreich eingesetzt.

Die medizinische Grundlage der Kryolipolyse stammt von Dr.
Dieter Manstein und Dr. R. Rox Anderson, zwei Dermatologen vom
Wellman Center for Photomedicine am Massachusetts General
Hospital in Boston. Im Laufe ihrer Forschung entdeckten sie,
dass Fettzellen kälteempfindlicher sind als Zellen in anderen
Geweben. Diese besondere Eigenschaft wird bei der Kryolipolyse
genutzt, um hartnäckige Fettpolster auf einfachste Weise
loszuwerden.

Was sind die Vorteile der Kryolipolyse im Vergleich zur
Fettabsaugung?

Im Gegensatz zur Fettabsaugung ist die Kryolipolyse Wien ein
schonendes, nicht invasives Verfahren zur Fettreduktion. Da
kein chirurgischer Eingriff vorgenommen wird, gibt es keinen
Schaden an Ihrer Haut, keine Narbenbildung und keine
Ausfallzeiten. Unmittelbar nach der kurzen Behandlung, die in
der Regel nur 35 Minuten dauert, sind Sie wieder voll
leistungsfähig.

     wirkt besonders effektiv und nachhaltig
     hat seine Wirksamkeit und Verträglichkeit in Dutzenden
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von Studien bewiesen
     wird von über 2.500 Ärzten und Kliniken in über 80
     Ländern erfolgreich genutzt
     Mit mehr als 4 Millionen Behandlungen weltweit ist es
     seit vielen Jahren eine der besten therapeutischen
     Methoden auf dem Gebiet der Körperkonturierung.

Es ist unbedingt erforderlich, dass die Kryolipolyse mit einem
nachweislich sicheren Gerät und unter ärztlicher Aufsicht
durchgeführt wird, um schwerwiegende      Nebenwirkungen   wie
Erfrierungen zu vermeiden.

Für wen ist die Kryolipolyse-Behandlung geeignet?

Die Kryolipolyse eignet sich für alle Männer und Frauen, die
trotz ausgewogener Ernährung und Bewegung unter hartnäckigen
Fettpolstern leiden. Das Verfahren ist kein Mittel zur
Fettreduktion bei Übergewicht. Es wird nur im Rahmen der
Körperformung für klare, ästhetisch ansprechende Konturen
eingesetzt.

Es können alle Körperteile behandelt werden, an denen
unerwünschte und hartnäckige Fettpolster auftreten können –
vom Kinn bis zu den Knien. Die verbesserte Technologie der
neuen CoolAdvantage-Applikatoren macht die Anwendung
komfortabler und verkürzt die Behandlungszeit im Vergleich zu
den Vorgängermodellen um fast 50%.

High-Intensity-Fokus-Ultraschalltherapie: HIFU

Die Behandlung mit hochintensivem, fokussiertem Ultraschall
verhilft zu einem strahlenden Teint und strafft die Falten mit
modernster Technik und viel Erfahrung.

Auch kurz Ultra-Therapie genannt, ist Hifu eine hochwirksame,
nicht-invasive Lifting-Methode speziell für das Gesicht, aber
auch für bestimmte andere Körperteile. Die spezielle
Behandlungsmethode ist eine technologische Neuentwicklung und
bewirkt nach wenigen Anwendungen ein strahlendes Lifting. Im
Gegensatz zu anderen Liftingmethoden wird das Hautgewebe nicht
chirurgisch entfernt, sondern durch eine innere Hautreaktion
geschrumpft. Die HIFU-Methode ist im Gegensatz zum klassischen
chirurgischen „Facelift“ eine wirklich schmerzfreie
Alternative.

Ähnlich wie bei anderen Ultraschallmethoden wird auch bei der
HIFU-Methode ein glatter Ultraschallkopf über die Haut
geführt. Es kann gezielt festgelegt werden, in welchen
Regionen und in welchen tiefen Schichten des Gewebes die
Ultraschallwellen freigesetzt werden. Im Gegensatz zum
herkömmlichen Lifting gibt es keine Wartezeit oder Verzögerung
bei der Planung der Wirkung. Es gibt auch keinen langwierigen
Heilungsprozess und die damit verbundenen Wartezeiten. Als
Reaktion auf die Ultraschallwellen wird in der betroffenen
Haut die Kollagenneubildung angeregt. Die Haut wird dadurch
allmählich von innen nach aussen straffer und fester. Das
Ergebnis: Es entsteht ein natürlicher Lifting-Effekt.

Welche Zonen können mit HIFU behandelt werden?

     Das ganze Gesicht
     Untere Augen oder Krähenfüße
     Wangen
     Oberlippen
     Stirnfalten
     Stirn
     Dekolleté
     Ganzer Hals
     Doppelkinn
Aufgrund seiner Natürlichkeit ist HIFU ein Prozess, der sich
die körpereigenen Eigenschaften zunutze macht. Die
Kollagenproduktion wird durch die fokussierten und
hochintensiven Ultraschallwellen stark stimuliert. Dadurch
werden die Faltenlinien von innen aufgefüllt und damit
gestrafft. Der gesamte Liftingeffekt setzt erst nach einigen
Wochen ein und das gesamte Ergebnis der Hifu-Behandlung ist
erst nach einigen Monaten vollendet und vollständig sichtbar.

Diese Art des natürlichen Liftings und die Zeit bis zur
vollständigen Abwicklung des Kollagenprozesses hat den
Vorteil, dass Sie unmittelbar nach der Behandlung ohne
Einschränkung wieder Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen
können und der Effekt unauffällig ist und allmählich zum
Vorschein kommt. Die Faltentiefe nimmt also wöchentlich ab.
Der Teint wirkt dadurch insgesamt glatter und erholter.

Was ist das Ergebnis der Ultra-Therapie?

Grundsätzlich wird nach einer HIFU-Behandlung körpereigenes
Kollagen von selbst produziert. Planen Sie auf jeden Fall
einige Monate im Voraus für die maximale Wirkung ein, da die
Umsetzung der Schallwellen erst allmählich ihre Wirkung zeigt.
Um mit HIFU die besten Ergebnisse zu erzielen, können andere
Gesichtsbehandlungen wie LDM oder CWT unterstützt werden.
Darüber hinaus empfehlen wir erfahrungsgemäß viel Wasser zu
trinken, sich mäßig körperlich zu bewegen und sich gesund und
kohlenhydratarm zu ernähren.

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Stadt Kassel reagiert auf
gestiegene Infektionszahlen –
MT Melsungen gegen Minden
ohne Zuschauer

Was sich aufgrund der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen
in den letzten Tagen bereits andeutete, ist seit heute
Nachmittag Gewissheit: Die Stadt Kassel hat reagiert und
entschieden, dass Publikumsveranstaltungen, ob im Freien oder
in der Halle, bis auf Weiteres zwar stattfinden dürfen, aber
ohne Zuschauer, bzw. Besucher. Davon ist die MT Melsungen, die
ihre Heimspiele in der Kasseler Rothenbach-Halle austrägt,
genauso betroffen, wie der etwa KSV Hessen im benachbarten
Auestadion. Die Begegnung in der LIQUI MOLY Handball-
Bundesliga am Samstag, MT Melsungen gegen GWD Minden (Anwurf
20:30 Uhr), wird somit zum “Geisterspiel”.

“Nachdem wir unsere Heimpremiere vor einer Woche gegen Lemgo
erfolgreich durchgeführt haben und unser Hygiene- und
Sicherheitskonzept von allen Seiten gelobt und als vorbildlich
bezeichnet wurde, ist die heutige Nachricht ein herber
Rückschlag für uns”, so Axel Geerken in einer ersten Reaktion.
“Gleichwohl”, so der MT-Vorstand weiter, “müssen wir diese
behördliche Entscheidung im Sinne der allgemeinen Bemühungen,
die weitere Ausbreitung der Pandemie in unserer Region zu
verhindern, akzeptieren – so bitter dies für uns und unsere
Zuschauer auch ist. Wir hoffen, dass sich die Lage sehr rasch
entspannt und dann wieder Publikumsveranstaltungen möglich
werden”.

Eine Veranstaltung ohne Zuschauer durchzuführen, das hört sich
zunächst nach weniger Aufwand für die Verantwortlichen an.
Doch weit gefehlt. Denn in solchen Fällen wird geradezu eine
Kette zusätzlicher Arbeiten in Gang gesetzt, die die Umsetzung
der kurzfristigen Entscheidung notwendig machen. Von den
Informationen an die Ticketinhaber und Sponsoren über die
öffentliche Kommunikation für die Medienund die vereinseigenen
Kanäle bis hin zur Abstimmung mit den direkt beteiligten
Gewerken, vom Sicherheits- und Ordnerdienst, über die Hallen-
und Veranstaltungstechnik bis hin zum Caterer. “Wir fahren in
diesen Zeiten stets auf Sicht. Da ist von jedem einzelnen eine
sehr hohe Flexibilität gefordert. Insofern sind wir unseren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern und Dienstleistern
für ihre Bereitschaft sehr dankbar, diesen Weg mit uns zu
gehen”, so Axel Geerken.

Spiele ohne Zuschauer, darauf hat die Handball-Bundesliga
stets hingewiesen, bedeuten auf Sicht eine existentielle
Bedrohung der Proficlubs. Die hohen Investitionen in eine
pandemiegerechte Halleninfrastruktur und in die Erstellung
umfangreicher Hygiene- und Sicherheitskonzepte addieren sich
fatalerweise mit den deutlichen Einnahmeverlusten durch
fehlende Zuschauer. Hält diese Situation über einen längeren
Zeitraum an, wird dies das wirtschaftliche Überleben der
Vereine aufs Höchste gefährden.

Nachdem der Bergische HC in Solingen, genau wie die HSG
Nordhorn in Lingen und die Rhein-Neckar Löwen in der
Mannheimer SAP Arena bereits Spiele vor leeren Rängen
austragen mussten, ist die MT Melsungen der vierte
Bundesligist, der von der Pandemieregelung betroffen ist und
gänzlich ohne Hallenpublikum auskommen muss. Das erste
Heimspiel der MT am 6. Oktober gegen den TBV Lemgo Lippe
hatten 1.586 Besucher verfolgt.

Das Spiel gegen GWD Minden kann man natürlich weiterhin per
TV-Übertragung genießen. Sky sendet am kommenden Samstag ab
20:30 Uhr wie gewohnt live und in voller Länge aus der
Kasseler Rothenbach-Halle.

Zum Hintergrund der Entscheidung hier ein Auszug aus der
offiziellen Pressemeldung der Stadt Kassel:
In der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung         (HEAE)   für
Geflüchtete im Kasseler Stadtteil Niederzwehren ist eine hohe
Zahl von Bewohnerinnen und Bewohnern mit dem Erreger SARS-
CoV-2 infiziert. In der vergangenen Woche waren zunächst ein
ehrenamtlicher Mitarbeiter und in der Folge zwei
Bewohnerinnen, ein Bewohner sowie ein Kind positiv auf das
Coronavirus getestet worden. In der Folge war vom Magistrat
der Stadt Kassel für alle 301 in der Einrichtung lebenden
Menschen vorsorglich Quarantäne angeordnet worden. Seit
Freitag, 9. Oktober, dürfen sie das Gelände nicht verlassen
und werden vor Ort vom für die Einrichtung zuständigen
Regierungspräsidium Gießen und beauftragten Dienstleistern
versorgt. Zudem hatte die Stadt Kassel veranlasst, alle 301
Bewohnerinnen und Bewohner zu testen. Nach bisher vorliegenden
Ergebnissen aus Laboruntersuchungen sind mindestens 111
Personen betroffen. Vor allem deswegen steigt die Zahl der
Corona-Infektionen in Kassel stark an. Die aktuelle 7-Tage-
Inzidenz liegt unter Berücksichtigung des Ausbruchsgeschehens
in der HEAE aktuell bei 94,2. Ohne Berücksichtigung dieses
Ausbruchsgeschehens liegt die Inzidenz bei 42,1.
Zur kompletten Meldung der Stadt Kassel bitte hier klicken!
Corona-Infektionen       in
Flüchtlingseinrichtung:
Starker     Anstieg     der
Fallzahlen in Kassel

In der Hessischen
Erstaufnahmeeinrichtu
ng    (HEAE)      für
Geflüchtete        im
Kasseler   Stadtteil
Niederzwehren     ist
eine hohe Zahl von
Bewohnerinnen     und
Bewohnern mit dem
Erreger   SARS-CoV-2
infiziert.   In   der
vergangenen Woche waren zunächst ein ehrenamtlicher
Mitarbeiter und in der Folge zwei Bewohnerinnen, ein Bewohner
sowie ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden.

In der Folge war vom Magistrat der Stadt Kassel für alle 301
in der Einrichtung lebenden Menschen vorsorglich Quarantäne
angeordnet worden. Seit Freitag, 9. Oktober, dürfen sie das
Gelände nicht verlassen und werden vor Ort vom für die
Einrichtung zuständigen Regierungspräsidium Gießen und
beauftragten Dienstleistern versorgt. Zudem hatte die Stadt
Kassel veranlasst, alle 301 Bewohnerinnen und Bewohner zu
testen. Nach bisher vorliegenden Ergebnissen aus
Laboruntersuchungen sind mindestens 111 Personen betroffen.

Vor allem deswegen steigt die Zahl der Corona-Infektionen in
Kassel stark an. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt unter
Berücksichtigung des Ausbruchsgeschehens in der HEAE aktuell
bei 94,2. Ohne Berücksichtigung dieses Ausbruchsgeschehens
liegt die Inzidenz bei 42,1.

Veranstaltungen können nicht wie geplant stattfinden

„Bei dieser Lage in der Erstaufnahmeeinrichtung handelt es
sich um ein besonderes Ausbruchsgeschehen, auf das wir mit der
umgehenden Quarantäneanordnung bereits reagiert haben. Die
Sicherung des Geländes wird bereits seit vergangenem Freitag
gewährleistet“, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle. „In
einer ersten Konsequenz werden größere Veranstaltungen mit
mehr als 250 Teilnehmenden bis auf weiteres leider nicht wie
geplant stattfinden. Diese Maßnahme ist notwendig, um dem
Anstieg der Inzidenz entgegenzuwirken. Wir beobachten die Lage
fortlaufend, bewerten sie und werden entscheiden, ob weitere
Maßnahmen notwendig sind.“

Nicht stattfinden wird die Internationale Waffenbörse auf dem
Messegelände, die am morgigen Donnerstag eröffnet werden
sollte. Dies hat die Stadt Kassel dem Veranstalter bereits
mitgeteilt. Sportveranstaltungen wie die Heimspiele des KSV
Hessen Kassel im Auestadion und der MT Melsungen in der
Rothenbachhalle können stattfinden, allerdings ohne Zuschauer.

Vorgreiflich der ab kommenden Montag in Kraft tretenden
Rechtsverordnung des Landes Hessen werden in Kassel bereits ab
morgen private Feiern mit mehr als 25 Personen untersagt. Für
Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen, wird
eine Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen dringend empfohlen.

Appell: Jede und jeder kann mit Umsicht und Besonnenheit einen
Beitrag leisten

„Mit dem kurzfristigen Verzicht auf größere Veranstaltungen
reduzieren wir die Möglichkeiten für das Virus, sich weiter
auszubreiten. Außerdem helfen natürlich die bekannten
Vorsichtsmaßnahmen und Hygieneregeln unter dem Stichwort
AHA+L: Abstand halten, Hygiene durch gründliches Hände
waschen, Alltagsmaske tragen und regelmäßiges Lüften. Ich
appelliere an die Besonnenheit aller Menschen in Kassel. Jede
und jeder muss die eigene Verantwortung ernst nehmen“, so
Oberbürgermeister    Geselle.   „Verhalten   Sie  sich
verantwortungsvoll und unterstützen Sie andere wie zum
Beispiel Sicherheitskräfte bei ihren Bemühungen für ein
geordnetes und friedliches Miteinander zu sorgen. Bleiben sie
vorsichtig und rücksichtsvoll. So können Sie sich selbst und
andere schützen.“

Aktuelle   Informationen      gibt   es   fortlaufend     auf
www.kassel.de/corona.

documenta-Stadt Kassel
Warum Sie öfter                            herzhaft
lachen sollten

(ots) Lachen stärkt Körper und Seele. Höchste Zeit also, die
Lachmuskeln zu trainieren, rät das Patientenmagazin „HausArzt“

Heute schon so richtig gelacht? Es lohnt sich,
die Lachmuskeln zu trainieren, sagen Wissenschaftler. Denn wer
auch in Krisenzeiten die lustigen Seiten des Lebens wahrnimmt
und Lachen gezielt übt, nimmt den Sorgen das Gewicht. „Lachen
hilft, Spannung abzubauen“, sagt Kulturwissenschaftler
Professor Dr. Rainer Stollmann von der Universität Bremen im
Patientenmagazin „HausArzt“.

Lachen ist Joggen im Sitzen

Inzwischen     gilt   vor   allem    die   stresslindernde,
entzündungshemmende und immunstärkende Wirkung als gesichert.
Jeder Lachanfall wirkt wie eine kleine Psychotherapie. Und
Lachen lässt sich trainieren, sagt Maren Seemann, Coach und
Lachyoga-Leiterin aus Hamburg, die nach einer Krebsdiagnose
mit Lachtraining begann. Auch wenn es im Alltag manchmal
schwer fällt, von Herzen zu lachen: „Es ist wissenschaftlich
belegt, dass auch pantomimisches, also unechtes Lachen positiv
auf den Körper wirkt“, so Seemann. Ein gängiges Zitat unter
Lachforschern: „Lachen ist Joggen im Sitzen.“ Denn wenn der
Körper bei Lachanfällen in Schwung gerät, sind mehr als 100
Muskeln beteiligt. Übrigens: Gemeinsam lachen tut besonders
gut – weil es die Menschen verbindet.

Original-Content             von:      Wort       &    Bild      Verlag    –
Gesundheitsmeldungen

Zero Motorcycles präsentiert
neue Modelle für das Jahr
2021

Überarbeitetes Design und technische Elemente für ein neues Fahrerlebnis
Noord-Scharwoude, 14.
Oktober 2020 – Zero
Motorcycles, einer der
führenden Anbieter von
Elektromotorrädern und
-antrieben,
präsentiert     seine
neuen Modelle für das
Jahr     2021.     Die
aktualisierte
Produktlinie ist von
der revolutionären Zero SR/S geprägt. Alle Zero-
Elektromotorräder der Baureihe 2021 nutzen die hochmodernen
Cypher-Betriebssysteme, die als zentraler Knotenpunkt für alle
Systeme    des   Motorrads   fungieren.    Branchenführende
Ingenieurskunst und Technologie sorgen für eine mühelose
Leistung, Kontrolle und Vernetzung der Motorräder.

„Zero hat in diesem Jahr wichtige Investitionen getätigt, um
unsere Produktion zu optimieren und zu vergrößern“, erklärt
Sam Paschel, CEO von Zero Motorcycles. „Das Jahr 2020 ist
bedingt durch die Corona-Pandemie sowie die verheerenden
Waldbrände in Kalifornien auch für uns ein besonderes Jahr,
welches wir bisher gut gemeistert haben. Die Verkaufszahlen
sind trotz der widrigen Umstände sehr erfreulich.“

Street Bikes 2021

In der Kategorie Street Bikes ist die hochmoderne,
aerodynamische Zero SR/S zu finden. Die niedrigere Fußposition
und ein höherer Lenker sorgen für ein aufrechteres und
entspannteres Fahren. Die neue Zero SR/S ist zudem mit einer
größeren und komfortableren Sitzbank für das Fahren mit
Beifahrersitz ausgestattet.
Die Zero SR/S ist
sowohl in Cerulean
Blue als auch in
Skyline       Silver
erhältlich, jeweils
in  Standard-    und
Premium-Ausführung
für 20.990 Euro bzw.
23.140    Euro    in
Deutschland    sowie
21.720   Euro   bzw.
23.940 Euro in Österreich.

Das Schwesterbike der Zero SR/S, das Naked Bike Zero SR/F,
gibt es 2021 in zwei neuen Farbkombinationen: Schwarz und
Silber oder Mint und Rot (jeweils mit schwarzen Rädern). Die
Zero SR/F-Standard-Version wird außerdem erstmals mit einer
Cockpit-Verkleidung      ausgestattet.    Die   Aluminium-
Lenkerendkappen, beheizte Griffe und zwei 3 kWh eingebaute
Ladegeräte sind weiterhin Bestandteil der Premium-Version.

Die Standard- und Premium-Ausführung der Zero SR/F werden in
Deutschland jeweils für 20.270 Euro und 22.420 Euro angeboten
und in Österreich für 20.970 Euro bzw. 23.190 Euro.

Die Zero SR, das Hot Rod Streetbike von Zero, gibt es
ebenfalls in einer neuen Farbgebung – in Rot und Schwarz – für
17.240 Euro (Deutschland) bzw. 17.840 Euro (Österreich).

Die Zero S 11 kW ist in den aktualisierten Farben Grau und
Blau für 15.880 Euro (Deutschland) und 16.430 Euro
(Österreich) erhältlich.

Die Zero FXS – auch in der 11-kW-Version erhältlich – gibt es
in der neuen Farbgestaltung Grau und Gold für 12.820 Euro
(Deutschland) bzw. 13.260 Euro (Österreich).

Dual Sport Modelle 2021
Die Dual Sport Palette 2021 umfasst die Modelle FX, DS, DSR
und DSR Black Forest mit neuen Farbkombinationen und
graphischen Elementen.

Die Zero DSR Black Forest im All-Black-Design ist für 20.350
Euro (Deutschland) bzw. 21.060 Euro (Österreich) erhältlich.

Das elektrische Tourenmotorrad ist mit Top Case und
Seitenkoffern, Sturzbügeln, Handschutz, Touring Screen, 12V-
Zubehörsteckdose     und   in   Europa   zusätzlich    mit
Scheinwerfergrill und Nebelscheinwerfern ausgestattet. Die
letzten beiden Elemente sind nur für den Geländeeinsatz
bestimmt.

Die Zero DSR ist in den Farben Mattbraun und Gold zu einem
Preis von 17.240 Euro (Deutschland) bzw. 17.840 Euro
(Österreich) erhältlich.

Die Zero DS 11 kW ist in der neuen Farbgebung Mattgrau und
Grün für 15.880 Euro (Deutschland) bzw. 16.430 Euro
(Österreich) erhältlich.

Die Zero FX gibt es in der neuen Farbgebung Schwarz und Grün
zu einem Preis von 12.820 Euro (Deutschland) bzw. 13.260 Euro
(Österreich).

Alle 11-kW-Modelle können mit der Führerscheinklasse A1 sowie
mit der Autoführerschein-Erweiterung B196 gefahren werden.

Schweizer Preise auf Anfrage.

Alle 2021er-Modelle von Zero Motorcycles sind ab sofort bei
jedem              Zero-Händler               erhältlich:
www.zeromotorcycles.com/de-de/locator

Zero Motorcycles ist einer der weltweit führenden Anbieter von Elektromotorrädern
und -antrieben. Die Motorräder werden in Kalifornien entwickelt und in Handarbeit
gefertigt. Sie verbinden modernste Technik aus dem Silicon Valley mit einer tiefen
Hingabe für das Motorrad in seiner reinen, traditionellen Form. Zero Motorcycles
stehen für intelligentes und innovatives Fahrervergnügen – ohne störende Abgas- und
Lärmemissionen.

Luftrettung mit bemannten
Multikoptern ist möglich und
verbessert               die
Notfallversorgung
(ots) (ADAC Luftrettung gGmbH) Luftrettung mit bemannten
Multikoptern ist möglich, sinnvoll und verbessert die
notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung: Auf diesen
Nenner lässt sich das Ergebnis der weltweit ersten
Machbarkeitsstudie über den Einsatz von bemannten Multikoptern
im Rettungsdienst bringen. Die rund 130 Seiten starke Studie
war Ende 2018 von der ADAC Luftrettung, gefördert von der
gemeinnützigen ADAC Stiftung, auf den Weg gebracht worden. Im
Fokus des Forschungsprojektes in Kooperation mit der Firma
Volocopter in Bruchsal und den Modellregionen Ansbach-
Dinkelsbühl (Bayern) und Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz)
stand die Frage: Kann das Rettungsdienstsystem mit dem Einsatz
von Multikoptern als schneller Notarztzubringer verbessert und
zukunftssicher aufgestellt werden? Der Multikopter soll den
Rettungshubschrauber dabei ausdrücklich nicht ersetzen,
sondern die schnelle Hilfe aus der Luft ergänzen. Ein
Patiententransport ist dabei zunächst nicht vorgesehen.

Video-Präsentation der Ergebnisse, Fotos und Footage finden
Sie hier

Multikopter sind neue, senkrechtstartende Luftfahrzeuge mit
mehreren elektrisch angetriebenen Rotoren. Bisher wurden die
Fluggeräte in erster Linie als Flugtaxis im zivilen Bereich
entwickelt. Nach knapp eineinhalb Jahren Forschungsarbeit kann
nun erstmals ein einsatztaktischer Vorteil von Multikoptern im
Rettungsdienst theoretisch belegt werden: Deutliche
Verbesserungen für die Notfallversorgung ergeben sich laut
Studie ab einem Einsatzradius von 25 bis 30 Kilometern. Die
optimale Fluggeschwindigkeit des Multikopters sollte in diesem
Fall bei 100 bis 150 km/h, die Mindestreichweite bei rund 150
Kilometern liegen. Technisch möglich wären diese
Idealvoraussetzungen in etwa vier Jahren.

Mit entsprechenden Multikoptern können Notärzte nicht nur
schneller am Einsatzort sein, sondern auch deutlich mehr
Patienten in einem größeren Versorgungsgebiet erreichen. Die
Arbeit des Mediziners wird so effektiver und der Multikopter
zu einem adäquaten Mittel im Kampf gegen den vielerorts
herrschenden Notarztmangel. Das ist für die Macher der Studie
die wichtigste Erkenntnis. Auch vor dem Hintergrund, dass sich
die Notarzt-Eintreffzeit in den vergangenen 20 Jahren im
Bundesdurchschnitt um fast 40 Prozent verschlechtert hat.

Positiver Nebeneffekt: Auch der Rettungshubschrauber kann noch
effektiver eingesetzt werden, denn er fungiert heute in rund
60 Prozent der Fälle als reiner Notarztzubringer. Er kann
stattdessen sein Potential als Transportmittel in weiter
entfernte (Spezial-)Kliniken ausschöpfen. Auch dies verbessert
die Notfallversorgung der Menschen.

Makro- und Mikroanalyse in Modellregionen

Für die Studie hat das international renommierte Institut für
Notfallmedizin und Medizinmanagement der Ludwig-Maximilians-
Universität München (INM) in einer Makroanalyse für die
Bundesländer Bayern und Rheinland-Pfalz Einsatzpotentiale des
Multikopters ermittelt und in einer Mikroanalyse für zwei
Modellregionen – auf Basis historischer Leitstellendaten –
mehr als 26.000 Notfalleinsätze mit Multikoptern am Computer
simuliert: für den Rettungsdienstbereich Ansbach mit dem
Luftrettungsstandort Dinkelsbühl in Bayern sowie Idar-
Oberstein in Rheinland-Pfalz. Durchgespielt wurden Szenarien
mit unterschiedlichen Einsatzradien, Reichweiten und
Geschwindigkeiten.

Die technische Machbarkeit wurde anhand eines VoloCity des
Projektpartners Volocopter untersucht, da dieser Multikopter
eine frühzeitige Marktreife erwarten lässt und mit 18
festverbauten Rotoren eine besonders hohe Ausfallsicherheit
aufweist. Sein Vorteil gegenüber einem Notarzteinsatzfahrzeug
(NEF) ist laut Studie auf dem Land größer als in der Stadt. Im
Vergleich zu einem Rettungshubschrauber ist der Multikopter
leiser und emissionsärmer.
„Die Arbeit der Projektbeteiligten ist sehr beeindruckend. Wir
sind heute überzeugt davon, dass Multikopter helfen können,
den Rettungsdienst der Zukunft zu prägen und zu verbessern.
Die Ergebnisse sind so erfolgversprechend, dass wir mit dem
Projekt in den Testbetrieb gehen wollen“, kündigte Frédéric
Bruder, Geschäftsführer der gemeinnützigen ADAC Luftrettung,
an.

Dr. Andrea David, Vorstand der ADAC Stiftung, ergänzt: „Der
zunehmende Notarztmangel ist eine große Herausforderung für
die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung –
insbesondere auf dem Land. Deshalb hat die ADAC Stiftung
dieses innovative Forschungsprojekt von Anfang an
konzeptionell und finanziell unterstützt. Jetzt blicken wir
mit Spannung auf den Praxistest. Denn die Ergebnisse der
wissenschaftlichen Studie machen deutlich, dass bemannte
Multikopter als schnelle Notarztzubringer bereits in naher
Zukunft dazu beitragen können, dieses ernste Problem zu
lösen.“

Testbetrieb ab 2023

Der Testbetrieb ist ab 2023 geplant und soll in den bisherigen
zwei    Modellregionen     stattfinden:      in   Bayern    im
Rettungsdienstbereich Ansbach an der ADAC Luftrettungsstation
in Dinkelsbühl, in Rheinland-Pfalz an einem neuen, reinen
Multikopter-Standort in der Region Idar-Oberstein.

Dazu der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz:
„Rheinland-Pfalz ist ein ländlich geprägtes Bundesland mit
Mittelgebirgen und Tälern. Das bringt auch Herausforderungen
für Notarzt und Rettungsdienst mit sich, die innerhalb kurzer
zeitlicher Frist beim Patienten sein müssen. Im Durchschnitt
sind die Rettungswagen in Rheinland-Pfalz schon jetzt deutlich
unter der gesetzlichen Frist am Einsatzort. Wir freuen uns
aber auch, dass mit den in Rheinland-Pfalz landesweit
vorliegenden statistischen Daten auch die genauere Betrachtung
neuer innovativer Ideen möglich ist. Bemannte Multikopter im
Rettungsdienst klingen aktuell noch nach Zukunftsmusik und
trotzdem wäre es fahrlässig, solche Ideen wie die der ADAC
Luftrettung im Sinne der Patientinnen und Patienten nicht
weiterzuverfolgen.“

Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Vorsitzender des Zweckverbands für
Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach, ergänzt: „Im
ländlichen Raum sind weite Wege für den Notarzt zum Patienten
und für den Patienten ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus
oftmals ein Problem und dies wird ständig herausfordernder.
Hier braucht es neue Ideen. Das Modellprojekt Multikopter sehe
ich als Chance, die Qualität der Versorgung zu sichern sowie
zu verbessern und das in Verzahnung mit bodengebundenem
Notarzt- und Rettungsdienst samt den Rettungshubschraubern.
Insofern sind wir sehr gerne Projektpartner im Modellprojekt.“

Bis das Pilotprojekt startet, finden an nichtöffentlichen
Forschungsstandorten der Firma Volocopter weitere technische
Probeflüge statt, um die bemannten Fluggeräte für die
besonderen Bedingungen im Rettungsdienst aus der Luft zu
testen – dazu gehören etwa Starts und Landungen in Hanglagen,
bei schlechter Sicht, bei Dunkelheit oder im Winter. Für diese
Tests ist die aktuell bestehende Volocopter-Technologie
ausreichend. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem die
ADAC Luftrettung bereits seit vielen Jahren im Bereich
Forschung und Entwicklung kooperiert.

„Wir sind stolz, mit unserer Volocopter-Technologie einen
Beitrag zur Luftrettung zum Wohle der Allgemeinheit leisten zu
können. In der engen Zusammenarbeit mit der ADAC Luftrettung
ist deutlich geworden, wie fundiert das Expertenwissen im
Bereich der Luftrettung und im Betrieb einer großen
Helikopterflotte ist. Gleichzeitig zeigt sich, wie weitsichtig
und offen für Innovation die Projektteilnehmer sind,“
sagt Florian Reuter, CEO von Volocopter. „Der VoloCity ist der
erste Multikopter weltweit, der bereits im Prozess zur
kommerziellen Zertifizierung ist, und er könnte gemeinsam mit
der ADAC Luftrettung bereits heute Menschenleben retten. Wir
stehen am Anfang einer Entwicklung, bei der sich unsere
Technologie und damit auch Kennzahlen wie Reichweite und
Fluggeschwindigkeit stetig weiterentwickeln werden. Wir freuen
uns, der Partner der Wahl für die ADAC Luftrettung bei der
Studie, dem anstehenden Testbetrieb, und darüber hinaus, zu
sein.“

Besatzung Multikopter

Die Besatzung besteht aus einem Piloten und einem Notarzt –
und nicht wie bei einem klassischen Rettungshubschrauber aus
Pilot, Notarzt und Notfallsanitäter (TC HEMS). Da
Notfallpatienten auf das sichere und schnelle Eintreffen des
Notarztes angewiesen sind, müssen Multikopter im
Rettungsdienst, so die Studie, im 24-Stunden-Dienst und auch
bei schlechtem Wetter operieren können. Neue Herausforderungen
kommen auf die Besatzung zu. Da der Notarzt per Multikopter
häufig als erstes Rettungsmittel an der Notfallstelle ist,
benötigt er eine besondere medizinische Ausstattung. Diese
muss im Vergleich zu einem NEF wegen der begrenzten Nutzlast
des Fluggerätes gewichtsoptimiert sein. Der Pilot muss den
Arzt noch mehr als bisher unterstützen und benötigt eine
notfallmedizinische Zusatzausbildung.

Neben den medizinischen und technischen Voraussetzungen für
einen Testbetrieb wurde auch die Wirtschaftlichkeit
untersucht.     Wichtigste      Botschaft    hierzu:     Einen
kosteneffizienten Betrieb halten die Macher der Studie für
möglich. Die Kosten dafür seien im Vergleich zum allgemein
hohen Investitionsbedarf im Gesundheitswesen eher gering.

Untersucht hat die Studie auch die rechtliche Machbarkeit.
Unüberwindbare luftfahrtrechtliche oder rettungsdienstliche
Hindernisse werden nicht gesehen. Nötige Anpassungen zeigt die
Studie auf. Um den Rettungsdienst systemrelevant verbessern zu
können, sollten die offenen rechtlichen Fragen frühzeitig
geklärt werden, so die Botschaft der Projektleiter in Richtung
Politik und Luftfahrtbehörden.

Gesellschaftlich betrachtet können neue Technologien in der
Luftfahrttechnik dazu beitragen, den Innovationsstandort
Deutschland weiter auszubauen, sagen die Experten. Der Einsatz
von Multikoptern im Rettungsdienst könne als Inkubator für
weitere Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie dienen. Zudem
können auch Staaten von solchen neuen Technologien
profitieren, für die Hubschrauber für den Rettungsdienst
bisher nicht vorstellbar oder unerschwinglich waren. In
Deutschland kann auf Basis der Forschungsergebnisse und dem
Stand der technischen Weiterentwicklungen bis zum Jahr 2050
ein flächendeckendes Netz von bundesweit bis zu 250
Multikopter-Stationen geschaffen werden, so die optimistische
Prognose der Projektleiter.

Pioniere der Luftrettung

„Der ADAC gehörte vor mehr als 50 Jahren zu den ersten in
Deutschland, die den Einsatz von Rettungshubschraubern in
einem Feldversuch getestet haben. Da ist es nur folgerichtig,
dass wir heute die ersten sind, die die Luftrettung in
Deutschland mit neuen Technologien in die Zukunft führen“,
sagt Frédéric Bruder. Für ihn hat mit den Studienergebnissen
eine neue Zeitrechnung im Rettungsdienst aus der Luft
begonnen. „Wir waren von Anfang an überzeugt davon, dass es
funktionieren kann – so wie damals die Pioniere der
Luftrettung überzeugt davon waren, dass Hubschrauber auf
Autobahnen landen können, um Menschenleben zu retten“. Auch
sie wurden dafür anfangs belächelt.

Die ADAC Luftrettung feiert in diesem Jahr goldenes Jubiläum.
Mit Inbetriebnahme von „Christoph 1“ begann am 1. November
1970 in München-Harlaching die Erfolgsgeschichte der
Luftrettung in Deutschland.
Original Content von ADAC SE

Stadt Kassel reagiert auf
gestiegene Infektionszahlen –
MT Melsungen gegen Minden
ohne Zuschauer

Was sich aufgrund der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen
in den letzten Tagen bereits andeutete, ist seit heute
Nachmittag Gewissheit: Die Stadt Kassel hat reagiert und
entschieden, dass Publikumsveranstaltungen, ob im Freien oder
in der Halle, bis auf Weiteres zwar stattfinden dürfen, aber
ohne Zuschauer, bzw. Besucher. Davon ist die MT Melsungen, die
ihre Heimspiele in der Kasseler Rothenbach-Halle austrägt,
genauso betroffen, wie der etwa KSV Hessen im benachbarten
Auestadion. Die Begegnung in der LIQUI MOLY Handball-
Bundesliga am Samstag, MT Melsungen gegen GWD Minden (Anwurf
20:30 Uhr), wird somit zum “Geisterspiel”.
“Nachdem wir unsere
Heimpremiere      vor
einer Woche gegen
Lemgo   erfolgreich
durchgeführt haben
und unser Hygiene-
und
Sicherheitskonzept
von allen Seiten
gelobt     und    als
vorbildlich
bezeichnet wurde, ist
die heutige Nachricht ein herber Rückschlag für uns”, so Axel
Geerken in einer ersten Reaktion. “Gleichwohl”, so der MT-
Vorstand weiter, “müssen wir diese behördliche Entscheidung im
Sinne der allgemeinen Bemühungen, die weitere Ausbreitung der
Pandemie in unserer Region zu verhindern, akzeptieren – so
bitter dies für uns und unsere Zuschauer auch ist. Wir hoffen,
dass sich die Lage sehr rasch entspannt und dann wieder
Publikumsveranstaltungen möglich werden”.

Eine Veranstaltung ohne Zuschauer durchzuführen, das hört sich
zunächst nach weniger Aufwand für die Verantwortlichen an.
Doch weit gefehlt. Denn in solchen Fällen wird geradezu eine
Kette zusätzlicher Arbeiten in Gang gesetzt, die die Umsetzung
der kurzfristigen Entscheidung notwendig machen. Von den
Informationen an die Ticketinhaber und Sponsoren über die
öffentliche Kommunikation für die Medienund die vereinseigenen
Kanäle bis hin zur Abstimmung mit den direkt beteiligten
Gewerken, vom Sicherheits- und Ordnerdienst, über die Hallen-
und Veranstaltungstechnik bis hin zum Caterer. “Wir fahren in
diesen Zeiten stets auf Sicht. Da ist von jedem einzelnen eine
sehr hohe Flexibilität gefordert. Insofern sind wir unseren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern und Dienstleistern
für ihre Bereitschaft sehr dankbar, diesen Weg mit uns zu
gehen”, so Axel Geerken.
Spiele ohne Zuschauer, darauf hat die Handball-Bundesliga
stets hingewiesen, bedeuten auf Sicht eine existentielle
Bedrohung der Proficlubs. Die hohen Investitionen in eine
pandemiegerechte Halleninfrastruktur und in die Erstellung
umfangreicher Hygiene- und Sicherheitskonzepte addieren sich
fatalerweise mit den deutlichen Einnahmeverlusten durch
fehlende Zuschauer. Hält diese Situation über einen längeren
Zeitraum an, wird dies das wirtschaftliche Überleben der
Vereine aufs Höchste gefährden.

Nachd
em
der
Bergi
sche
HC in
Solin
gen,
genau wie die Rhein-Neckar Löwen in der Mannheimer SAP Arena,
ihren jeweiligen Saisonauftakt bereits vor leeren Rängen
austragen mussten, ist die MT Melsungen der dritte
Bundesligist, der von der Pandemieregelung betroffen ist und
gänzlich ohne Hallenpublikum auskommen muss. Das erste
Heimspiel der MT am 6. Oktober gegen den TBV Lemgo Lippe
hatten 1.586 Besucher verfolgt.

Das Spiel gegen GWD Minden kann man natürlich weiterhin per
TV-Übertragung genießen. Sky sendet am kommenden Samstag ab
20:30 Uhr wie gewohnt live und in voller Länge aus der
Kasseler Rothenbach-Halle.

Nachdem der Bergische HC in Solingen, genau wie die HSG
Nordhorn in Lingen und die Rhein-Neckar Löwen in der
Mannheimer SAP Arena bereits Spiele vor leeren Rängen
austragen mussten, ist die MT Melsungen der vierte
Bundesligist, der von der Pandemieregelung betroffen ist und
gänzlich ohne Hallenpublikum auskommen muss. Das erste
Heimspiel der MT am 6. Oktober gegen den TBV Lemgo Lippe
hatten 1.586 Besucher verfolgt.

Zum Hintergrund der Entscheidung hier ein Auszug aus der
offiziellen Pressemeldung der Stadt Kassel:
In der Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung (HEAE) für
Geflüchtete im Kasseler Stadtteil Niederzwehren ist eine hohe
Zahl von Bewohnerinnen und Bewohnern mit dem Erreger SARS-
CoV-2 infiziert. In der vergangenen Woche waren zunächst ein
ehrenamtlicher Mitarbeiter und in der Folge zwei
Bewohnerinnen, ein Bewohner sowie ein Kind positiv auf das
Coronavirus getestet worden. In der Folge war vom Magistrat
der Stadt Kassel für alle 301 in der Einrichtung lebenden
Menschen vorsorglich Quarantäne angeordnet worden. Seit
Freitag, 9. Oktober, dürfen sie das Gelände nicht verlassen
und werden vor Ort vom für die Einrichtung zuständigen
Regierungspräsidium Gießen und beauftragten Dienstleistern
versorgt. Zudem hatte die Stadt Kassel veranlasst, alle 301
Bewohnerinnen und Bewohner zu testen. Nach bisher vorliegenden
Ergebnissen aus Laboruntersuchungen sind mindestens 111
Personen betroffen. Vor allem deswegen steigt die Zahl der
Corona-Infektionen in Kassel stark an. Die aktuelle 7-Tage-
Inzidenz liegt unter Berücksichtigung des Ausbruchsgeschehens
in der HEAE aktuell bei 94,2. Ohne Berücksichtigung dieses
Ausbruchsgeschehens liegt die Inzidenz bei 42,1.
Zur kompletten Meldung der Stadt Kassel bitte hier klicken!
Kassel    Huskies    feiern
Kantersieg   beim   zweiten
Testspiel gegen Herford

Kassel, 14. Oktober,
2020.   Mit   einem
standesgemäßen 11:1
(5:0/4:0/2:1)-Sieg
setzten sich die
Kassel Huskies am
heutigen Abend gegen
die        Oberliga-
Mannschaft        des
Herforder EV durch.

In der erneut vor leeren Rängen stattfindenden Partie, konnten
die Nordhessen neben dem DEL-Gastspieler Moritz Müller auch
auf die Dienste von Michael Burns zurückgreifen. Der Bruder
von Husky Nathan Burns war zuletzt in der Oberliga für die
Hannover Indians aktiv gewesen und erhält – zuvor wie Kristian
Blumenschein – die Möglichkeit eines Tryouts.

Das Spiel lief von Anfang an nur in eine Richtung. Bereits
wenige Sekunden nach dem ersten Bully flog die erste Scheibe
in Richtung des Herforder Zerberus Kieren Vogel. Und der Abend
des gebürtigen Düsseldorfers sollte erwartungsgemäß lang
werden. Und ausgerechnet Neuzugang Moritz Müller trug sich als
erster in die Liste der Torschützen ein. Granz hatte den
Leihspieler der Kölner Haie mit einem scharfen Querpass
perfekt in Szene gesetzt, so dass dessen Heimdebüt bereits
nach acht Minuten als Erfolg gewertet werden durfte. Und auch
ein anderer Neu-Husky setzte sich in Szene. Michael Burns,
abermals von Granz bedient, zog mit Elan vor den Kasten Vogels
und netzte zum 2:0 ein (9.). In der Folge kombinierten die
Huskies gegen den klassentieferen Gegner nach Belieben.
Cameron stellte in der 11. Minute auf 3:0, Luknowsky nach
feiner Vorarbeit von Olsen auf 4:0 (12.). Und die Gäste aus
Ostwestfalen? Die traten erstmals in der 14. Minute durch
Importspieler Lalonde in Erscheinung. Doch Leon Hungerecker
gab sich keine Blöße. Den Abschluss des ersten Drittels fand
schließlich Ryon Moser mit seinem Treffer zum 5:0.

Im zweiten Drittel zeichnete sich das gleiche Bild ab. Die
Huskies dominierten, die Herforder reagierten. Trivino stellte
direkt nach Wiederbeginn aus dem Slot auf 6:0 (22.), ehe Olsen
(30.), Spitzner (31.) und Shevyrin (31.) die Tore sieben, acht
und neun markierten.

Im Schlussdrittel schonten die Nordhessen ihre Kräfte. Zwar
schlug Trivino erneut unmittelbar nach Wiederbeginn zum 10:0
zu (42.), doch mit fortlaufender Spielzeit erarbeiteten sich
die Gäste aus Herford immer mehr Spielanteile. Folgerichtig
nutzten die Ice Dragons eine Unachtsamkeit im
Spielaufbau der Nordhessen und erzielten in Person von Philipp
Brinkmann den Ehrentreffer (51.).
Abgerundet wurde die kurzweilige Partie von Brett Camerons Tor
zum 11:1, der aus der Nahdistanz eine Vorlage von Moritz
Müller über die Linie drückte (57.).
Nach Raub auf Spielhalle:
Polizei fahndet mit Video und
Fotos nach Täter

(ots) Lohfelden (Landkreis Kassel):

Mit der Veröffentlichung des Tatvideos und von Fotos des
Täters erhoffen sich die Ermittler des für Raubdelikte
zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo Hinweise auf
den bislang unbekannten Mann zu bekommen, der am Montag, dem
29. Juni 2020 eine Spielhalle in der Crumbacher Straße in
Lohfelden überfiel. Die bisherigen Ermittlungen und die Suche
nach Zeugen führten bislang nicht zur Identifizierung des
Räubers, weshalb ein Richter nun die Öffentlichkeitsfahndung
anordnete. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können,
werden gebeten, sich unter Tel.: 0561-9100 beim
Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Täterbeschreibung

Der Täter kann folgendermaßen beschrieben werden:

1,80 bis 1,85 Meter groß, normale Statur, trug einen
hellblauen Einwegmundschutz, ein dunkelblaues Basecap, ein
blaues Kurzarmhemd, eine blaue        Dreiviertel-Jeans       und
türkisfarbene/graue Turnschuhe

Räuber drohte mit Teppichmesser

Der unbekannte Räuber hatte am 29. Juni 2020 gegen 2 Uhr die
Spielhalle in der Crumbacher Straße, Ecke Hauptstraße,
betreten, eine Angestellte mit einem Teppichmesser bedroht und
Bargeld aus der Kasse erbeutet. Anschließend flüchtete er aus
dem Geschäft und weiter in unbekannte Richtung.

http://nordhessen-journal.de/wp-content/uploads/2020/10/Tan
kstelle.mp4
Polizeipräsidium Nordhessen
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