Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund

Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle
                  in Dortmund:
    Die Jufo-Salus im Dialog mit Dortmunder Akteuren




                            Dokumentation des
                        Workshops zu Maßnahmen
                        und Interventionen für eine
                          gesundheitsfördernde
                             Stadtentwicklung
                         31.10.2014, TU Dortmund




Gefördert durch
Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
Junior-Forschungsgruppe Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit

Dortmund, Januar 2015

www.jufo-salus.de
Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für alle in Dortmund:
Fortführung des Dialogs der Jufo-Salus mit Dortmunder Akteuren

Der     Workshop      zu    Maßnahmen       und     Interventionen    einer
gesundheitsfördernden Stadtentwicklung ist nach dem Workshop zu
Problemen und Indikatoren einer gesundheitsfördernden Stadtentwicklung
der zweite Workshop, den die Jufo-Salus mit Dortmunder Expertinnen und
Experten durchgeführt hat. Für die Forscherinnen und Forscher der Jufo-
Salus ist der Austausch mit der Praxis sehr wichtig, um Sichtweisen und
Zusammenhänge, aber auch gute und erfolgreiche Ansätze aus der
Praxisperspektive zu erkennen und hierdurch unsere Forschung zu bereichern
und zu fokussieren.

Als ein Ergebnis des ersten Workshops haben wir unsere Forschung auf die
verschiedenen konkurrierenden gesundheitsrelevanten Nutzungsansprüche
und daraus resultierende Nutzungskonkurrenzen in einer Stadt fokussiert. In
Dortmund wurden insbesondere die wohnortnahe Verkehrsbelastung sowie
historisch gewachsene Gemengelagen als Probleme benannt. Ferner wurde
die Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund als vulnerabel sowohl
hinsichtlich    ihrer    Exposition    als   auch      ihrer   Teilhabe   an
Entscheidungsprozessen identifiziert. Aufgrund des großen Anteils an der
Bevölkerung und auch der Vielschichtigkeit dieser alles andere als homogenen
Gruppe, widmen wir uns insbesondere der Situation von Menschen mit
Migrationshintergrund. Aufgrund dieser beiden im Dialog mit Dortmunder
Expertinnen und Experten identifizierten Schwerpunkte, Nutzungsmischung
und Migration, haben wir uns in Dortmund für den Stadtteil Innenstadt-Nord
als vertiefend zu betrachtendes Fallstudiengebiet entschieden.

Ausgehend von der Problembeschreibung des ersten Workshops nahezu ein
Jahr zuvor und den konkretisierenden Forschungen in den Dissertationen war
es Ziel des zweiten Workshops mit lokalen Expertinnen und Experten konkrete
Maßnahmen und Interventionen zu identifizieren. Als exemplarischer Raum
innerhalb der Dortmunder Nordstadt diente hierfür das Borsigplatzviertel.
Durch seine starke verkehrliche Belastung und die Nähe sowohl zur
ehemaligen Westfalenhütte als auch zum Hoeschpark sehen wir dieses Viertel
als eine interessante räumliche Situation an. Hierbei geht es uns darum, über
unseren Zugang als Jufo-Salus nach Strategien und Ansätzen zu suchen, die
einen Stadtteil wie das Borsigplatzviertel für alle – und insbesondere
Dortmunderinnen und Dortmunder mit Migrationshintergrund – zu einem
gesundheitsfördernden Wohnumfeld machen. Eine integrierte Sichtweise aus


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Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
Public Health, Stadtplanung und planerischem Umweltschutz steht hierbei im
Mittelpunkt.

Für diesen zweiten Workshop wurden vor allem Dortmunder Expertinnen und
Experten eingeladen, die unterschiedliche fachliche und institutionelle
Hintergründe haben. Manche verfügen über eine ausgewiesene Expertise für
den Ort, andere für einzelne Themen und kennen das Borsigplatzviertel
weniger gut. Alle Akteure haben Bezüge zu den Jufo-Salus relevanten Themen
Gesundheit, soziale Ungleichheit und Umwelt und sind in Interventionen in
unterschiedlichen Problemfeldern bereits aktiv.

Der Workshop am 31. Oktober 2014 an der TU Dortmund ist für uns ein
weiteres Forum für den Dialog mit Dortmunder Akteurinnen und Akteuren zu
gesundheitsfördernder Stadtentwicklung. Eine Liste der Teilnehmerinnen und
Teilnehmer befindet sich in Anhang 1. In diesem Workshop fanden sowohl
kurze Einführungen seitens der Jufo-Salus als auch aktive Elemente mit den
Expertinnen und Experten statt.

Übergeordnetes Ziel war die Identifikation von Strategien auf der Schnittstelle
von Public Health und Stadtplanung. Diese Strategie(elemente) sollten von
den eingeladenen Akteurinnen und Akteuren anhand einer möglichst
konkreten Aufgabenstellung mit aktuellem Bezug entwickelt werden. Die
Aufgabenstellungen in diesem Workshop spiegeln zudem die Fokussierung
der Jufo-Salus wider.

Die im Workshop identifizierten Strategien sollen auch dem weiteren,
übergeordneten Ziel dienen, für Migrantinnen und Migranten ein gesundes
Wohnumfeld zu entwickeln, das im gesamtstädtischen Vergleich gleichwertig
zu anderen Stadtteilen ist. Ein Fokus liegt auf Strategien sowie
Interventionen, die durch Partizipation und Teilhabe geprägt sind, da
Partizipation ein zentraler Gegenstand in vier von fünf Dissertationen ist.

Die Aufgabenstellungen zur Identifizierung von Strategien und Interventionen
sollten

       möglichst konkret formuliert sein, damit keine Allgemeinplätze
        diskutiert werden,
       sich an Outcomes orientieren (also die Ergebnisse benennen, auf die es
        ankommt)
       für den Fokus (Landnutzungsmischung, Migration und Partizipation)
        repräsentative Themen behandeln und somit verallgemeinerbar sein,
       sich aus den Dissertationen speisen und

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Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
   für die Dissertationen neue Erkenntnisse bieten.

Aufgrund der räumlichen und thematischen Schwerpunkte war es Ziel dieses
Workshops, Interventionen zu identifizieren, die insbesondere Maßnahmen
zur Steigerung der Aufenthaltsqualität im Außenraum, die die Nutzung von
Außen- und Freiflächen zur körperlichen Aktivität betreffen, und alle
Bevölkerungsgruppen, insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund,
erreichen und beteiligen. Gleichfalls ging es auch darum, aus dem jeweiligen
beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext der Expertinnen und Experten,
mögliche Good- oder Best Practice-Ansätze zu erfahren, die einen
Anwendungsbezug für das Borsigplatzviertel haben können.

Die Diskussionen während des Workshops waren für unsere Doktorandinnen
und Doktoranden von großem Interesse und werden in den jeweiligen
Dissertationen unter spezifischen Fragestellungen analysiert und
weitergetragen. Als Grundlage für die Analysen wurde der Workshop auch
aufgezeichnet. Die bei diesem Workshop identifizierten Handlungsansätze
werden in der Jufo-Salus insgesamt weitertragen und zu einem Planspiel
weiterentwickelt.

Das methodische Vorgehen für die Strategieentwicklung in den beiden
Workshops hat sich an der Strategiebrücke von der Gegenwart in die Zukunft
von Henry Mintzberg angelehnt. Diese ist für die Entwicklungsstrategien für
privatwirtschaftlich agierende Unternehmen erarbeitet worden. In der
Raumplanung agieren die unterschiedlichen Akteure oftmals auch auf der
Grundlage von strategischer Planung. Deshalb eignet sich die Strategiebrücke
auch für die Entwicklung von Strategien in der räumlicher Planung und Public
Health. Sie setzt an unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen an, um
diese systematisch zu erschließen. Dazu werden unterschiedliche Blickwinkel
definiert und mit spezifischen Fragen unterlegt.

1. Der Blick nach oben: Wie sind die Rahmenbedingungen für die
Strategieentwicklung, wie ist das Systemumfeld zu sehen und zu bewerten?
Welche generellen Trends sind zu erkennen und relevant?

Dieser Blick wurde im Rahmen des Workshops von den Forscherinnen und
Forschern in Form der Einführungsvorträge und Statements eingespeist
(siehe Folien im Anhang 3).

2. Der Blick zurück: Wo steht man gerade? Was hat sich bewährt, was ist
gescheitert und warum? Was kann man von Erfahrungen der Vergangenheit
lernen?

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Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
Dieser Blick wurde eingangs mit einer Kartenabfrage (rote Karten für
schlechte und grüne Karten für gute Erfahrungen) durchgeführt (siehe Anhang
2.1).

3. Blick zur Seite: Wie gehen andere vor? Kann man von anderen Erfahrungen
lernen, wenn ja, was? Gibt es gute Beispiele, mit denen die erkannten
Chancen genutzt und den Risiken begegnet werden kann?

Hier wurde auch mit einer Kartenabfrage gearbeitet (siehe Anhang 2.2).

4. Blick nach unten: Welche Details und Fakten spielen eine Rolle und sind
bekannt? Wie kann man sie bewerten mit Blick auf ihre Stärken und
Schwächen, Chancen und Risiken?

Der Blick nach unten wurde über eine gemeinsam durchgeführte SWOT
Analyse realisiert (siehe Anhang 2.3).

5. Der Blick nach vorne: Welche Möglichkeiten des Handelns kann man
erkennen? Wer könnte handeln? Hier können auch unterschiedliche Szenarien
entwickelt und anschließend anhand definierter Kriterien analysiert werden.

Ein Einstieg in den Blick nach vorne wurde aufbauend auf der SWOT-Analyse
in einer abschließenden eingenommen (siehe Anhang 2.4).

6.    Der   Blick   darüber    hinaus:     Mit     welchen     (innovativen!)
Maßnahmen/Interventionen kann in Zukunft den Risiken begegnet und
können die Chancen genutzt werden? Hier gilt es kreative Ideen und Lösungen
zu entwickeln.

7. Der letzte von Mintzberg benannte Schritt seiner Strategiebrücke ist das
ans Ende blicken, die Erarbeitung von Perspektiven für die Umsetzung.

Diesen Schritt wird die Jufo-Salus basierend auf den Ergebnissen des
Workshops und ihren Forschungserkenntnissen in Form eines Planspiels
aufbereiten und gemeinsam mit lokalen Expertinnen und Experten
durchspielen. Zu den wesentlichen Ergebnissen des Workshops, die in die
Entwicklung des Planspiels einfließen, zählen aus Sicht der Jufo-Salus:

       In der Dortmunder Nordstadt existieren viele „Bottom-up“ Aktivitäten
        wie bspw. die „Bewohnerinitiative Brackeler Straße“ oder der
        „Hoeschpark als attraktives Wohnzimmer“ oder auch die
        „Nordstadtblogger“
       Vorhandene Strategien werden niederschwellig angesetzt, um die
        Bewohnerinnen und Bewohner dort abzuholen, wo sie stehen
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Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
   Akteurinnen und Akteure sind oft „leidenschaftlich“ mit der Nordstadt
       verbunden
      Es besteht eine hohe Identifikation mit der Nordstadt als Lebensraum,
       was ein großes Potential birgt
      Partizipation wurde oft als Bedarf und auch als tatsächlicher Prozess
       genannt, konkrete Maßnahmen und Strategien wurden kaum erläutert
      Einzelne Elemente des Setting-Ansatzes, der für eine Orientierung an
       Lebenswelten steht, wurden implizit erwähnt
      Die Expertinnen und Experten sehen die Innenstadt Nord im
       gesamtstädtischen      Vergleich     auch     durch     stadtpolitische
       Entscheidungen benachteiligt.


Aus Sicht der Jufo-Salus war dieser Workshop eine sehr interessante
Veranstaltung, die vor allem gezeigt hat, wo Strategien und Maßnahmen einer
gesundheitsfördernden Stadtentwicklung in der Dortmunder Nordstadt
ansetzen könnten. Die während des Workshops genannten konkreten
Maßnahmen und Strategien können dem Anhang 2 entnommen werden.

Folgende Information dienen dem Verständnis, der ebenfalls im Anhang 2.2
genannten, externen guten Beispielen:

      Leipziger Wächterhäuser: hier können Menschen Häuser mietfrei
       nutzen, dafür müssen sie es auf ihre Kosten sanieren.
      Temporäre Spielstraßen: Integration von Kindern und Jugendlichen u.a.
       in die Spielleitplanung und in die Ausführung. Dies bietet die
       Möglichkeit, dass Eltern und ältere Generationen ins Gespräch
       kommen. Gutes Projekt um Aufenthaltsqualität zu schaffen und
       Nachbarschaften näher zu bringen.
      Bike-Kitchen: Hierbei handelt es sich um eine weltweit anzutreffende
       Idee, s.g. Fahrrad-Selbsthilfewerkstätten, in denen mit entsprechender
       Fahrradwerkzeug-Ausstattung Benutzer ihr Fahrrad reparieren können.
       Sie erhalten Hilfe und Reparaturtipps und können auf einen Fundus
       gebrauchter Fahrradteile zurückgreifen. Das Projekt kann dazu
       beitragen, auch die Gemeinschaft, auch in Quartieren zu fördern. Als
       ein zweiter Bestandteil gehört auch das gemeinsame Kochen und
       Essen nach der Werkstattzeit zum Konzept der Bike-Kitchen.

In der zweiten Referenzstadt München fand ein Workshop mit gleicher
Zielsetzung und methodischen Vorgehen drei Wochen früher statt
(07.10.2014). Im Münchener Workshop standen vor allem die Entwicklung des

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Schulzentrums Campus Ost und seine Bedeutung für Bewegungsförderung im
Sanierungsgebiet Ramersdorf/Berg am Laim im Zentrum der Betrachtung.
Auch dieser Workshop ist dokumentiert und kann bei Bedarf auf der
Homepage der Jufo-Salus (www.jufo-salus.de) eingesehen werden.




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Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
Anhänge
 1. Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
 2. Inhalte der Arbeitsphase
 3. Folien der Einstiegsvorträge
Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung für Alle in Dortmund
Anhang 1: Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer


Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Dortmund                                                        Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Stadtplanungsamt: Stadterneuerung                               Uta Wittig-Flick
Gesundheitsamt: Gesundheistkonferenz                            Christoph Neumann
Quartiersmanagement Nordstadt                                   Lydia Albers
Planerladen e.V.                                                Dennis Zilske
Nodstadtblogger                                                 Alexander Völkel
Agenda-Verein Dortmund e.V.                                     Kerstin Hennies
AOK Nordwest                                                    Anja Schmidtpott
ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen      Christiane Richard-Elsner
Migrantenselbstorganisation (im Borsig 11)                      Herr Sala
Ordnungsamt: Nordstadtbüro                                      Tobias Marx
AWO: Integrationsfachdienst                                     Ricarda Erdmann
Jufo-Salus                                                      Sabine Baumgart
Jufo-Salus                                                      Beate Blättner
Jufo-Salus                                                      Gabriele Bolte
Jufo-Salus                                                      Johannes Flacke
Jufo-Salus                                                      Ursula Hemetek
Jufo-Salus                                                      Heike Köckler
Jufo-Salu                                                       Andrea Rüdiger
Jufo-Salus                                                      Steffen Schüle
Jufo-Salus                                                      Raphael Sieber
Jufo-Salus                                                      Rehana Shresta
Jufo-Salus                                                      Daniel Simon



Interessiert, aber verhindert waren

Verwaltung Stadt Dortmund                            Expertinnen und Experten
Stadtplanungsamt: Stadtentwicklung                   Stefan Thabe
Stadtplanungsamt: Stadtentwicklung                   Susanne Webeling
Stadtplanungsamt: Stadterneuerung                    Susanne Linnebach
Umweltamt                                            Heinrich Bornkessel
Stadtplanungsamt                                     Julia Kallweit
Jugendamt                                            Klaus Burkholz
Sozialamt                                            Barbara Resch
Agentur für Migration und Integration                Reyhan Güntürk
Agenda-Büro                                          Christoph Struß
NGO
BUND                                                 Thomas Quittek
Mieterverein                                         Tobias Scholz
"Dortmund spielt draussen                            Anja Jaitner
Borisg 11 e.V.                                       Volker Pohlüke
Wohnungswirtschaft
DOGEWO21                                             Klaus Graniki




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Anhang 2: Inhalte der Arbeitsphase




     Inhalte im Einzelnen:
     2.1 Gemeinsamer Blick zurück: bisherige Erfahrungen
     2.2 Gemeinsamer Blick zur Seite: Beispiele von anderen Orten
     2.3 Gemeinsamer Blick nach unten: SWOT-Analyse
     2.4 Gemeinsamer Blick nach vorn: Maßnahmen & Interventionen
Inhalte der Arbeitsphase


2.1 Gemeinsamer Blick zurück: bisherige Erfahrungen

 Blick zurück - positive/negative Elemente

 Positiv                                           Negativ
      Hoeschpark                                      Verkehr
         o Ansässige Aktivitäten/Vereine  viele          o Hohe Verkehrsbelastung
           Freizeitangebote; Aktivitäten                    (Lärm/Dreck)
           Heroldwiese                                    o Hohe Verkehrsdichte
         o Viele Sportmöglichkeiten                       o Kaum Fahrradverkehr
         o Park als „Wohnzimmer“                          o Fahrradnutzung von Kindern mit
         o Lebendiger Ort                                   Migrationshintergrund (?!)
      Partizipation                                   Freizeit
         o Neue Vereinsstrukturen                         o Freibadbetreiber Stockheide
         o Anwohnerbeteiligung                              gestaltet nicht
         o Partizipation/Bürgerbeteiligung             Nahversorgung
         o Anwohnerinitiative Brackeler Straße            o Wenig wohnortnahe
         o Aktive Stadtteilaktionen                         Einkaufsmöglichkeiten
         o Räumlichkeit für selbstorganisation            o Einkaufsmöglichkeiten für ältere
           von Migraten am Borsigplatz                      Menschen (?!)
         o Multikulturelle Veranstaltungen             Image
      Stärkung sozialer Kontrolle                        o Innenwahrnehmung 
         o Ordnungspartnerschaften                          Außenwahrnehmung (?!)
           (Polizei/Ordnungsamt                           o Stigmatisierung
         o Immobilienbestand und                       Öffentlicher Raum/Quartiere
           Eigentümerstrukturen                           o Prostitution in der Öffentlichkeit
                                                          o Angsträume
                                                          o (Klein-)Kriminalität und
                                                            Drogenhandel
                                                          o Saufen in der Öffentlichkeit
                                                          o Abgrenzung verschiedener
                                                            Migrantengruppen
                                                            untereinander Ängste (Kinder
                                                            dürfen nicht draußen Spielen)
                                                          o Punktuelle Problemimmobilien
                                                          o Großräumige Barrieren
                                                            (Bahndamm etc.)
                                                          o „Sackgasse Borsigplatz“




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Inhalte der Arbeitsphase


2.2 Gemeinsamer Blick zur Seite: Beispiele von anderen Orten

        Immobilien
             o Wächterhäuser (Leipzig)
        Sozial/Integrativ (Aktivierung möglicher Multiplikatoren  muttersprachlich)
             o Projekt „Milli“
             o Elternbegleiterinnen
        Freizeit/Kinder
             o Indoor Skatepark (Dietrich-Keuning Haus)
             o Bespielbare Stadt
             o Temporäre Spielstraßen
             o Big Tipi (Hoeschpark)
        Verkehr
             o Grundlegende Förderung Fahrradverkehr
             o Fahrradtrainingsparcours
             o Bike Kitchen Dortmund
        Drogenproblematik
             o Drogenkonsumräume
             o Cafe Berta (Nordmarkt)
             o Drogenkonsummobil (Berlin)




 2
Inhalte der Arbeitsphase


                        2.3 Gemeinsamer Blick nach unten:

                        SWOT Analyse

                        Stärken                                         Schwächen
                             Höschpark als Naherholungsfläche              Nahversorgungsangebot
                               o Freibad Stockheide                         Image
                             Viele NGOs                                    Verkehrsbelastung (Lärm/Luft)
                             Integration „alteingesessener                 Drogenhandel
INTERNE PERSPEKTIVE




                                Migranten“                                  Sozialstatus der Bevölkerung
                             Einzigartigkeit & Vielfalt in Kultur,         Hohes verkehrliches Gefahrenpotential
                                Sport, Freizeit und Gastronomie
                             BVB (Identität & Aktivitäten)
                             Immobilienbestand (Wohnlage,
                                Innenhofstruktur etc.)
                             Zentralität & gute Verkehrsanbindung
                                in gesamtstädtischem Kontext
                             Gute ärztliche Versorgung (noch)
                               o Auch in Hinblick auf multikulturelle
                                    Besetzung
                             Junge Bevölkerungsstruktur
                        Chancen                                         Risiken
                             BVB als verbindendes Element                   Beteiligung der EU2 Einwanderer
  EXTERNE PERSPEKTIVE




                             Zuwanderung (kulturelle Vielfalt)                o Zukünftige ärztliche Versorgung
                             Westfalenhütte als (zukünftiger)               Image
                                Arbeitsstandort                              Mediale Berichterstattung
                               o Bauliche Erweiterung & ggf.                    (Stigmatisierung)
                                    Verbesserung der Nahversorgung           Drogentourismus
                                                                             „Ankommensstadt“
                                                                             HSK der Stadt Dortmund
                                                                                o Wegfall freiwilliger Leistungen




                                                                                                                    3
Inhalte der Arbeitsphase


2.4 Gemeinsamer Blick nach vorn: Maßnahmen &
Interventionen

Projekte

       Nordspange  Lärmminderung etc.  FNP (+Planung/Finanzierung)
       Umgestaltung Hoeschpark zum Sportpark  Finanzierung

Immobilien

       Förderinstrumente zur Finanzierung von Schlüsselimmobilien
       Förderung nicht rentierlicher Kosten
       Zwangsenteignen und Fördern
       Housing improvement districts

Freiräume für Kinder

       Gesamtkonzept Spielleitplanung (inkl. Analyse)
       Spielplatzpaten mit Migrationshintergrund
       Aktion Nordstadt spielt aufgreifen
       Kindheitsbilder der Eltern (Setting Schule)

Drogenproblematik

       Schaffung von Konsumräumen
       Dezentralisierung (?!)
       Legalisierung von Drogen

Image

       Belastungsstop der Nordstadt
       Städtebaulicher Leuchtturm für die Nordstadt
       Leistung der Nordstadt aufzeigen

Sozialer Wohnungsbau

       Hof- und Fassadenprogramm
       Wohnungsbauförderung
       Migrantische Eigentümer im sozialen Wohnungsbau
       Städtischer Wohnungsbau  Angebote für Migranten

Nahversorgung

       Kleinteiliger Einzelhandel
       Einkaufsgemeinsamkeiten
       Zusammenlegung von Gebäuden




4
Anhang 3: Folien der Einstiegsvorträge
Folien der Einstiegsvorträge




                          1
Folien der Einstiegsvorträge




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Folien der Einstiegsvorträge




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Folien der Einstiegsvorträge




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Folien der Einstiegsvorträge




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Folien der Einstiegsvorträge




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Folien der Einstiegsvorträge




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Folien der Einstiegsvorträge




12
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Folien der Einstiegsvorträge




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Folien der Einstiegsvorträge




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