Grundlagen der Datenverarbeitung - Kursus in der evangelischen Familienbildungsstätte - Fabi Münster
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Grundlagen der Datenverarbeitung
anhand des Betriebssystems Windows XP
und Windows Vista
Kursus in der evangelischen Familienbildungsstätte
im Paul-Gerhard-Haus in Münster
abgehalten von
Dipl.-Ing.
K laus G . M atzdorffGrundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi
Was bedeutet EDV?
EDV bedeutet Elektronische Datenverarbeitung. Dabei bedeutet:
Elektronisch Der Computer besteht aus elektronischen Bauelementen und kann
nur mit Strom betrieben werden.
Daten Zahlen, Texte, Bilder, Klänge und Videos
Verarbeitung Die Verarbeitung der Daten findet im Computer nach dem
EVA-Prinzip statt:
EVA steht für Eingabe – Verarbeitung – Ausgabe
Dafür gibt es die entsprechenden Geräte, nämlich
1. Die Eingabegeräte
a. Tastatur
b. Maus
c. Scanner
d. Mikrofon
2. Das Verarbeitungsgerät
a. Der Computer mit Prozessor und internem Speicher (RAM)
b. Die externen Speicher
i. Festplatte
ii. CD
iii. DVD
iv. Diskette
v. USB-Stick
3. Die Ausgabegeräte
a. Monitor
i. Monitor
ii. Flachbildschirm
b. Drucker
i. Nadeldrucker
ii. Tintenstrahldrucker
iii. Laserdrucker
c. Lautsprecher
Seite 2 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung
Kurze Geschichte der Datenverarbeitung
Ca. 40.000 v.Chr. Höhlenmalerei
Ca. 15.000 v.Chr. Erste Schriften
Klaus G. Matzdorff Seite 3 von 26Grundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi
Ca. 3000 v.Chr. Erste Zahlzeichen
Ca. 2000 v.Chr. Erste Zahlensysteme
Ca. 300 v.Chr. Der Abakus
Seite 4 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung
820 n.Chr. Das Dezimalsystem mit der Null als neue Ziffer
1518 n:Chr. Allgemeine Einführung des Dezimalsystems in
Deutschland durch Adam Riese
1588 - 1622 Logarithmentafel und Rechenschieber
1623 - 1664 Erste Rechenmaschinen
1673 Das Dualsystem von Gottfried Wilhelm Leibnitz
1804 Jacquard: lochkartengesteuerter Webstuhl
1833 Charles Babbage plant eine Maschine mit Steuer-
und Rechenwerk, Zahlen- und Programmspeicher
(genauso ist heute ein PC konstruiert)
1886 Hermann Hollerith baut die erste Lochkarten-
zählmaschine
1911 Hermann Hollerith gründet die IBM
1941 Konrad Zuse baut den ersten funktionierenden
Computer aus Relais, die Z3.
1946 Der erste Röhrenrechner in den USA, der ENIAC
(Electronic Numerical Integrator and Computor arbeitet.
1955 Der erste Transistorrechner (Telefunken)
1962 Integrierte Schaltkreise (IC)
Klaus G. Matzdorff Seite 5 von 26Grundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi
1971 Die erste Email
1972 Der erste Mikroprozessor von Texas Instruments
1977 Der erste „Homecomputer“, der Apple I
1981 IBM stellt den PC vor
1981 – 1992 Intel-Prozessoren 8088, 80286, 80386, 80486 mit
Microsoft-Betriebssystemen MS-DOS 2.1 bis 6.11
1982 Entstehung des Internets aus dem ARPA-Netz
1993 Entstehung des WWW
1993 - heute Intel-Pentium-Prozessoren mit einem bis zu vier
Kernen mit Microsoft-Betriebssystemen Windows
95, 98, ME, XP, Vista, „7“ (ab Okt. 2009)
Seite 6 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung
Die Bedienung des Computer
anhand des Betriebssystems
Microsoft Windows
Da der Computer nur mit Nullen und Einsen arbeitet, wir aber mit Zahlen und
Worten, ist zwischen der Hardware und uns ein Übersetzer eingeschaltet, das
Betriebssystem. Es gibt viele Betriebssysteme (wie z.B. Linux), aber das am
häufigsten eingesetzte Betriebssystem ist Windows von Microsoft. Dabei ist es von
untergeordneter Bedeutung, mit welcher Version von Windows wir arbeiten.
Nachdem wir den Computer eingeschaltet haben, erwartet uns das Startbild, der
sogenannte Desktop.
Der Desktop stellt unsere Arbeitsfläche dar. Auf dieser erkennen wir einige kleine
Bildchen, die Icons. Hinter den Icons verbergen sich Programme, Daten oder
Funktionen. In der Taskleiste sehen wir links den Startknopf für die Programme, die
Klaus G. Matzdorff Seite 7 von 26Grundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi sich nicht auf dem Desktop befinden. Rechts in der Taskleiste sehen wir die Uhrzeit. Um die Icons und die Taskleiste zu benutzen benötigen wir die Maus. Mit der Maus steuern wir einen Zeiger über den Bildschirm. Die Maus hat in der Regel zwei Tasten und dazwischen ein Rad. Ohne eine Taste zu drücken erhalten wir an geeigneten Stellen das sogenannte QuickInfo, eine Schnellinformation. Die linke Maustaste ist die Arbeitstaste, mit der wir wirklich etwas bewegen. Mit der rechten Maustaste holen wir uns ein Kontextmenü, aus dem wir eine Funktion auswählen können. Mit dem Scrollrad können wir uns in großen Bildschirmfenstern rauf und runter bewegen. Um die gängigen Tastenfunktionen zu üben, gibt es das Spiel Solitär, in dem wir den Klick mit links, den Doppelklick und das Drag & Drop gebrauchen. Seite 8 von 26 Klaus G. Matzdorff
ev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung Das Spiel Solitär findet in einem Fenster (englisch: window) statt. Alle Programme und Funktionen funktionieren in Fenster. Fast alle Fenster sind ähnlich aufgebaut. Sie besitzen oben die Titelleiste mit dem Namen des Programms und rechts 3 Steuerzeichen. Darunter finden wir die Menüleiste, die aus Worten besteht. Klaus G. Matzdorff Seite 9 von 26
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Darunter gibt es Symbol- und/oder Adressleisten. Dann folgt der Arbeitsbereich.
Ganz unten finden wir in der Regel eine Statusleiste mit Informationen.
Wir erkennen rechts oben in der Titelleiste des Fensters Papierkorb drei Symbole,
die mit der Größe des Fensters zu tun haben. Das linke
Symbol heißt minimieren, das mittlere Symbol heißt
maximieren und das rechte Symbol heißt schließen.
Minimieren Maximieren Schließen
Wenn wir minimieren anklicken, sehen wir das Fenster nur noch als Strich in der
Taskleiste. Wenn wir auf maximieren klicken, nimmt das
Fenster den kompletten Bildschirm ein; dabei ändert sich
das mittlere Symbol. Klicken wir noch einmal auf das mitt-
lere Symbol, wird das Fenster wieder kleiner. Wir können verkleinern
es dann verschieben oder die Größe ändern.
Fenster verschieben
Fensterbreite
ändern
Fensterhöhe
ändern
Wenn wir ein Programm starten wollen, welches sich nicht auf dem Desktop
befindet, müssen wir es über den Startknopf suchen. Dabei müssen wir sehr
sorgfältig vorgehen,
Für das Spiel „Solitär“ müssen wir den folgenden Weg mit der Maus entlang laufen:
Seite 10 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung Bitte den Weg exakt einhalten! Klaus G. Matzdorff Seite 11 von 26
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Es kann passieren, dass wir mit zwei Fenstern gleichzeitig arbeiten müssen. Diese
würden sich dann unschön überlappen. Das können wir über das Kontextmenü der
Taskleiste ändern.
Dazu müssen wir mit der rechten Maustaste in den leeren Bereich der Taskleiste
klicken. Wir erhalten das Kontextmenü mit u.a. folgenden Optionen:
Überlappend
Untereinander
Nebeneinander
Desktop zeigen
hier klicken
Für das folgende Bild wurde die Option „Nebeneinander gewählt.
Seite 12 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung Dieses Anordnen von Fenstern funktioniert auch bei mehr als zwei Fenstern. Bei mehr als vier Fenstern sollte die Option „Überlappend“ gewählt werden. Die Option „Desktop zeigen“ bedeutet, dass alle Fenster minimiert werden. Verschiedene Einstellungen Verschiedene Einstellungen können uns das Leben etwas erleichtern. So lässt sich generell die Schriftgröße auf dem Desktop bzw. in den Menüs verändern. In Windows XP haben wir drei, in Windows Vista nur zwei Größen. Wir benötigen dazu das Kontextmenü des leeren Bildschirms (Mit der rechten Maustaste in das Hintergrundbild klicken). Aus dem Kontextmenü wählen wir die Option „Eigenschaften“. Wir erhalten das Fenster „Eigenschaften von Anzeige“. Dort wählen wir die Registerkarte „Darstellung“ und können unten den Schriftgrad wählen zwischen „Normal“ – „Große Schriftarten“ – „Sehr große Schriftarten“. Probieren Sie die Schriftarten aus! Klaus G. Matzdorff Seite 13 von 26
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2
3
1
5 4
Sie müssen anschließend auf „Übernehmen“ und auf „OK“ klicken.
Auch bei Windows Vista lässt sich die Schriftgröße ändern, aber nur in zwei Größen.
Dazu klicken wir ebenfalls mit der rechten Maustaste in den leeren Desktop und
wählen aus dem Kontextmenü die Zeile „Anpassen“.
Seite 14 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung Klaus G. Matzdorff Seite 15 von 26
Grundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi
Eine andere Einstellung betrifft die Maus.
Dazu müssen wir in die Systemsteuerung.
Wir finden sie im Startmenü:
Durch Anklicken erhalten wir eine sehr
großes Fenster mit vielen Auswahlmög-
lichkeiten.
2
Bei mir sehen Sie im nächsten Bild nur
einen Ausschnitt mit dem Mausmenü.
Wir starten das Menü mit einem
Doppelklick.
1
Seite 16 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung Auf der Registerkarte „Zeiger“ können wir zwischen 19 unter- schiedlichen Maus- zeigern wählen. Auf einem Laptop sollte immer die Auswahl groß oder sogar sehr groß gewählt werden. Windows Vista: Im gleichen Fenster, in dem wir die Schriftgröße angepasst haben, findet sich das Menü der Maus. Auch hier machen wir einen Doppelklick und erhalten das Mausmenü. Es ist mit dem Mausmenü von Windows XP identisch. Klaus G. Matzdorff Seite 17 von 26
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Die im Computer eingebauten Uhren gehen nicht immer genau. Daher müssen sie
von Zeit zu Zeit neu gestellt werden. Das Umschalten auf Sommer- bzw. Winterzeit
erfolgt automatisch.
Sowohl bei Windows XP als auch bei Windows Vista können wir die Uhreinstellung
mit einem Doppelklick auf die Uhrzeit starten.
Windows XP:
dann
einstellen
Erst anklicken
Wenn wir mit der Maus in die Stunden klicken, können wir sie nach oben oder nach
unten verstellen. Wenn wir die Minuten verstellen wollen, müssen wir in die
Minuten klicken. Genauso bei den Sekunden.
Bei Windows Vista ist noch ein Fenster dazwischen geschaltet.
Seite 18 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung
dann
einstellen
Erst anklicken
Klaus G. Matzdorff Seite 19 von 26Grundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi Wenn wir auf unserem Computer Daten (Texte, Tabellen, Bilder, Filme) speichern wollen, müssen wir unbedingt wissen, wohin wir speichern, damit wir die Daten später wiederfinden. Unsere Festplatte C: ist der große Aktenschrank, der alle Programme und alle Daten beinhaltet. Zum Inhaltsverzeichnis gelangen wir bei Windows XP: Über den Doppelklick auf Arbeitsplatz im Desktop. Auf alle Fälle sollte das Symbol eingeschaltet sein, damit wir einen zweigeteilten Bildschirm haben. Was wir dann sehen, ist auf jedem Computer etwas unterschiedlich. Grundsätzlich sehen wir links das übergeordnete und rechts das untergeordnete. In meinem Beispiel ist links der Arbeitsplatz markiert und rechts sehen wir den Inhalt von Arbeitsplatz. Links über der Zeile Arbeitsplatz sehen wir Eigene Dateien mit einem + davor. Klicken wir auf das + sehen wir das Inhaltsverzeichnis auf der linken Seite, klicken wir auf das Wort Eigene Dateien, sehen wir das Inhaltsverzeichnis auch rechts. Seite 20 von 26 Klaus G. Matzdorff
ev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung Windows Vista: Über den Doppelklick auf Computer Hier klicken wir links auf Lokaler Datenträger (C:). Dann erhalten wir das Bild: Klaus G. Matzdorff Seite 21 von 26
Grundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi Die nächsten beiden Klicks erfolgen links auf Benutzer und auf All Users. Wer mit seinem eigenen Laptop arbeitet, sieht wahrscheinlich seinen eigenen Namen. Auf diesen sollten Sie dann klicken. Seite 22 von 26 Klaus G. Matzdorff
ev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung
Klick mit rechts
Das nun Folgende gilt für beide Betriebssysteme, falls nichts anderes geschrieben
ist. Um einen eigenen Ordner zu erstellen, klicken wir mit rechts in das rechte
Fenster an eine Stelle, an der nichts anderes steht.
Im erscheinenden Kontextmenü bewegen wir die Maus in die Zeile Neu .
Bei Windows Vista sehen dann daneben das Symbol . Bei Windows
XP erhalten wir ein größeres Menü, welches wir in der Folge auch bei Windows Vista
finden.
Klaus G. Matzdorff Seite 23 von 26Grundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi
Bewegen Sie sich nach rechts in die Zeile Ordner und klicken Sie mit links. In beiden
Betriebssystemen erhalten Sie ein Ordnersymbol mit den markierten Worten
Neuer Ordner. An dieser Stelle müssen Sie
die Maus sofort loslassen und den Namen schreiben, den Sie sich vorher überlegt
haben. Wir nennen unseren Ordner Korrespondenz. Falls der Name falsch sein
sollte, klicken Sie den Ordner mit rechts an, wählen die Zeile umbenennen, und
geben Sie den richtigen Namen.
Sie sehen den neuen Ordner Korrespondenz sowohl im linken als auch im rechten
Teil des Fensters. Klicken Sie links auf den Ordner Korrespondenz und Sie sehen
rechts ein leeres Fenster. In dieses Fenster könnten wir dann schon Briefe
abspeichern oder sogenannte Unterordner erstellen. Das geschieht genauso wie wir
schon den Ordner Korrespondenz erstellt haben.
Seite 24 von 26 Klaus G. Matzdorffev. FaBi Grundlagen der Datenverarbeitung
Erstellen Sie die Unterordner Behörden, privat und Versicherungen.
Bei Windows Vista erscheinen vor Ordnern kleine
weiße nach rechts zeigende Dreiecke. Wenn Sie
auf ein weißes Dreieck klicken, wird es schwarz,
zeigt nach rechts unten und Sie sehen links den
untergeordneten Inhalt. Das weiße Dreieck
entspricht bei Windows XP dem +, während das
schwarze Dreieck dem – entspricht.
Öffnen Sie den Ordner Versicherungen und erstellen Sie dazu die Unterordner:
Klaus G. Matzdorff Seite 25 von 26Grundlagen der Datenverarbeitung ev. FaBi
Wenn wir später Briefe schreiben, können wir diese in die passenden Ordner
abspeichern.
Ordner
Briefname
Seite 26 von 26 Klaus G. MatzdorffSie können auch lesen