Jedes Wetter ist schön, wenn man Augen und Seele aufmacht - 9/2021 1. bis 30. September Pastoralraum im Rottal
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9/2021 1. bis 30. September Pastoralraum im Rottal Jedes Wetter ist schön, wenn man Augen und Seele aufmacht
2 Pastoralraum im Rottal
Gottesdienste Samstag, 25. September – Niklaus von Flüe
Grosswangen 19.00 Kommunionfeier in der
Bruder-Klaus-Kapelle Sigerswil
Mittwoch, 1. September – Patrozinium hl. Verena Buttisholz 19.00 Kommunionfeier – Erntedank
Buttisholz 10.15 Festgottesdienst mit Trachtengruppe
Freitag, 3. September – Herz-Jesu-Freitag Sonntag, 26. September – 26. Sonntag im Jahreskreis
Ettiswil 09.00 Kommunionfeier Grosswangen 09.00 Kommunionfeier
Grosswangen 10.00 Eucharistiefeier Ettiswil 10.15 Kommunionfeier –
Buttisholz 15.00 Eucharistiefeier Erntedank mit Jodlerklub
19.45 Taizé-Ziit
Samstag, 4. September Sakramentskapelle, Ettiswil
Ettiswil 18.00 Kommunionfeier
Buttisholz 19.00 Familiengottesdienst Dienstag, 14./21./28. September
19.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 5. September – 23. Sonntag im Jahreskreis
Grosswangen 09.00 Kommunionfeier,
es singt der Kirchenchor Wyherkapelle, Ettiswil
Buttisholz 10.15 Kommunionfeier
Samstag, 11. September – Firmung Dienstag, 7. September
Buttisholz 09.30 Firmgottesdienst 19.00 Eucharistiefeier
Grosswangen 13.00 Firmgottesdienst
Ettiswil 15.30 Firmgottesdienst
Buttisholz 19.00 Kommunionfeier Kapelle St. Ottilien, Buttisholz
Sonntag, 12. September – 24. Sonntag im Jahreskreis Mittwoch, 1./15. September
Grosswangen 09.00 Kommunionfeier 15.00 Eucharistiefeier mit Augensegen
Ettiswil 10.15 Eucharistiefeier –
Sakramentsfest mit Feldmusik Sonntag, 5./12./26. September
14.30 Vesperandacht mit Augensegen
Freitag, 17. September
Buttisholz 19.00 Lichtfeier für Trauernde,
es singt der Kirchenchor Kirchenopfer
Samstag, 18. September 3./4.7. Kinderhilfe Sternschnuppe 2149.40
Ettiswil 16.30 Wortfeier, Fahnenweihe STV 11.7. Stiftung Cerebral 507.10
18.7. Patenschaften Berggemeinden 382.45
Sonntag, 19. Sept. – Eidg. Dank-, Buss- und Bettag
25.7. Fragile Suisse 271.20
Grosswangen 09.00 Kommunionfeier –
Erntedank mit Trachtenchor
und Sonntigsfiir 2. Kl.
Buttisholz
Ettiswil 10.15 Kommunionfeier 10.7. BZ Linde, Grosswangen 276.65
Buttisholz 10.30 Eucharistiefeier beim 17.7. Jungwacht/Blauring 54.65
Primavera mit Jodelklub
Grosswangen
Dienstag, 21. September
Grosswangen 19.00 Lichtfeier für Trauernde, 8.7. Musikschule Rottal 613.45
es singt der Frauenchor 23.7. Kapelle Sigerswil 339.25
Mittwoch, 22. September
Ettiswil 19.00 Lichtfeier für Trauernde, Redaktionsschluss Oktober-Ausgabe:
es singt der Frauenchor Montag, 6. SeptemberPastoralraum im Rottal 3
Jahrzeiten und Gedächtnisse Ettiswil
Samstag, 4. September, 18.00 Uhr
Leo Birrer-Vogel, Sonnbühl 1, früher Seewagen; Josef
Buttisholz und Marie Kneubühler-Steffen, Seewagen; Adolf Emmen-
egger-Fölmli, Lindenstrasse 10
Sonntag, 5. September, 10.15 Uhr
Xaver und Barbara Helfenstein-Bieri, Tannebach; Fritz
Sonntag, 19. September, 10.15 Uhr
und Berta Birrer-Leu, Tannebach; Josef Ziswiler, Rothus
Anna und Eduard Lütolf-Gisiger, Schötzerstrasse, Albers-
wil und Franz Lütolf, Schötz
Samstag, 11. September, 19.00 Uhr
Josef und Elisabeth Troxler-Küng, Steinweid, Nottwil;
Sonntag, 26. September, 10.15 Uhr
Alois und Lisbeth Fischer-Brugger, Neuhus
Viktor Krummenacher-Hodel, Brestenegg 23
Sonntag, 19. September, 10.30 Uhr im Primavera
Dominik und Ida Arnet-Bucher, Mittelarig 2
Pfarreichroniken
Samstag, 25. September, 19.00 Uhr
Franz und Hilda Galliker-Arnold, Arigstrasse 20; Isidor
und Frieda Wechsler-Meier, Menznau; Marie Scheuber-
Taufen
Stirnimann, Arigstrasse 17; Jakob und Josefine Stirni-
mann-Hebler; Jakob und Katharina Stirnimann-Emmen-
Buttisholz
egger und Angehörige der Oberstalten
15.8. Oliver Graber
Grosswangen
Grosswangen
Sonntag, 5. September, 9.00 Uhr
Karl und Klara Spiess-Neidhard, Winkelstrasse 1; Daniel 21.8. Janis Limacher und Linda Hanna Keller
Meyer, Breiten; Walter und Josy Wüest-Wagner, Sigerswil 22.8. Gianna Muff
Sonntag, 12. September, 9.00 Uhr Ettiswil
Heidi Mattmann; Toni Lustenberger-Wicki, Badhushof;
1.8. Ron Häfliger
Maria Marti-Wicki, Winkel 4; Adolf Berüter-Hegi, Bertha
22.8. Joel Bösch
Berüter, Walter Berüter und Marie Berüter
28.8. Lena Getzmann
29.8. Rafael Müller
Sonntag, 19. September, 9.00 Uhr
Hedy Künzli, Dorfstrasse 6f; Josef Künzli, Dorfstrasse 6f;
Adolf Bussmann-Künzli, Ed.-Huberstrasse 21; Anton und Trauung
Annalis Künzli-Portmann, Feldstrasse 20; Anton Birrer-
Häfliger, Ed.-Huberstrasse 19; Annelies Frey-Frank, Ettis- Grosswangen
wil; Emma und Jakob Muff-Lustenberger, Herrenhof 1;
14.8. Simona Fischer und Raphael Koch
Hans und Maria Bucher-Künzli, Reussbühl; Hans Roth-
Wechsler, Ed.-Huberstr. 28b; Josef und Juliana Wechsler-
Hodel, Wüschiswil Verstorbene
Sonntag, 26. September, 9.00 Uhr Buttisholz
Bernadette und Franz Habermacher-Bürli, Badhus 3b;
Mathilde Schmidiger-Nick, geb. 1931
Franz und Louisa Hofstetter-Krummenacher, Aesch;
Franz und Franziska Sidler-Estermann, Josy Sidler, Marilie
Grosswangen
Sidler, Eiholz; Pater Wilhelm Sidler, Engelberg; Karl und
Josy Vonwil-Birrer, Schulhausstrasse 7; Hans Schmid- Josef Schaller-Rast, geb. 1945
Schmidiger, Käserei Roth und Rösy Ford-Schmid, London Bernadette Stadelmann-Stadelmann, geb. 19314 Pastoralraum im Rottal
Was mich bewegt
Was für ein Sommer
Yvonne Wagner
Pfarreiseelsorgerin
Dieser Sommer entsprach so
gar nicht dem, was wir uns unter
einem Sommer vorstellen.
Die Temperaturen sind zu kühl
und die sonnigen Tage kann man
schon fast an den Händen ab-
Tagesausflug für Senioren am 29. September
zählen. Endlich wieder mal miteinander einen Ausflug machen, die Gemeinschaft
und die Innerschweiz geniessen! Mittagessen am See in Beckenried, ein Be-
Und zu allem Übel haben wir such mit kleiner Feier beim Sarner Jesuskind in Sarnen und zum Abschluss
keine normalen Sommergewitter die Rückfahrt über den Glaubenberg ins Rottal – genau dies erwartet Sie!
mehr, die erfrischend und abküh-
Willkommen sind alle Seniorinnen und Senioren aus dem Pastoralraum,
lend wirken, sondern in vielen
auch Personen, die einen Rollator benützen oder im Rollstuhl sind. Reise mit
Regionen der Schweiz, aber auch
speziellem Bus mit Lift von Huber Carreisen, Oberkirch.
in anderen Ländern, verheerende
Betreuung durch das Begleitteam der Seniorenferien.
Niederschläge mit Hagel,
starken Wassermassen und Über- • Abfahrtszeiten: 9.40 Uhr Ettiswil, Postplatz
flutungen. 9.50 Uhr Grosswangen, Kronenplatz
10.05 Uhr Buttisholz, Hirschenplatz
Und das alles in einer Zeit, • Rückkehr: ca. 17.15 Uhr
in der wir durch die Pandemie • Kosten: Fr. 75.– inkl. Busfahrt und Mittagessen (ohne Getränke)
schon in unserem normalen • Anmeldung: bis 20. September telefonisch ans Pfarramt
Leben herausgefordert werden.
Maskenpflicht im Car und gemäss den Regelungen vor Ort.
Ausschreibung und Programm liegen in der Kirche auf oder können auf
Doch sollen wir den Kopf hängen
unserer Website eingesehen werden.
lassen?
Weitere Infos bei Urs Borer, 041 980 12 30, Pfarramt Grosswangen
Was mich berührt in dieser spe- Wir freuen uns auf deine/Ihre Anmeldung!
ziellen Zeit, ist, dass die Hilfsbe-
Urs Borer, Fachverantwortlicher Diakonie
reitschaft gegenseitig und das
Achten aufeinander sich positiv
verändert haben. Junge Menschen
kaufen für ältere Menschen ein,
Nachbarn stehen zusammen, frei-
willige Helfer unterstützen die von
der Flut betroffenen Hausbesitzer.
Und so hat diese schwierige Zeit Taizé-Ziit
doch auch viel Gutes hervorge-
Am Freitag, 3. September, 19.45 Uhr Die Feier wird zum Thema «Hoff-
bracht.
findet in der Kirche Buttisholz die nung gegen alle Hoffnung» gestaltet.
nächste Taizé-Ziit statt. Distanz ge- Herzlich willkommen!
winnen vom Alltag, eintauchen in
Gesang, Impulse und Stille. Die VorbereitungsgruppePastoralraum im Rottal 5
Firmung 2021
«your spirit in my life»
Wir heissen unseren Firmspender Domherr Roland Häfliger
herzlich willkommen. Zusammen mit Priester Eduard Birrer
wird er 99 jungen Menschen aus unserem Pastoralraum das
Sakrament der Firmung spenden.
Unter dem Leitgedanken «your spirit in my life» sind die Jugend-
lichen seit einem Jahr gemeinsam auf dem Firmweg unterwegs.
Möge die Kraft des Hl. Geistes sie durchs Leben begleiten.
Diakon Kurt Zemp
Firmanden Buttisholz Priestnigg Lukas Magalhaes Leonardo Christen Dario
Achermann Sven Prudente Simona Marti Lazar Dahinden Livio
Arifaj Alina Ramaj Gjesika Meier Elena Erni Céline
Arnold Luc Rölli Raphael Meyer Andri Frank Colin
Arnold Robin Röthlin Amon Meyer Andrin Frei Rahel
Bättig Aline Schilliger Celine Müller Alexandra Greber Yannick
Bucheli Jasmin Schürmann Rahel Pfister Martina Gut Svenja
Bühler Michelle Schürmann Timo Rölli André Gut Elia Etienne
Bühlmann David Steiner Céline Rosenberg Kilian Heller Leandra
Burri Kilian van der Wee Hanna Spaqi Angela Hodel Fabio
Coelho Joel Ziswiler Noah Stalder David Kurmann Angela
Desku Gabriel Trüssel Anina Loosli Vera
Erni Alina Firmanden Grosswangen Wirz Fabian Paluca Patrick
Fischer Lynn Achermann David Peter Michel
Fuchs Jonas Bättig Kilian Firmanden Ettiswil Qerimi Alex
Furrer Julian Burri Tanja Amberg Celine Schraner Silvan
Gashi Vanessa Dedaj Elisa Arnet Angelina Schwyzer Levin
Häller Schanna Erni Remo Arnold Noel Steinmann Alisha
Huber Leonie Fischer Lorena Arnold Noemi Steinmann Celina
Küng Janik Glanzmann Milena Arnold Simon Stocker Rahel
Lustenberger Dario Huber Jasmin Arnold Svenja Theiler Ivo
Meyer Lien Kaufmann Aline Bisang Aurelia Tran Jeremy
Müller Christian Kaufmann Marc Bisang Fabian Vogel Aline
Müller Simon Kunz Tim Blum Julia-Leonie Vonwyl Janic
Peter Matthias Künzli Pascal Boog Nadine Wermelinger Elin
Portmann Kim Langenstein Marco Buob Jael Wetterwald Raphael
Firmgottesdienste im Pastoralraum
Samstag, 11. September um 9.30 Uhr, Pfarrkirche Buttisholz
Samstag, 11. September um 13.00 Uhr, Pfarrkirche Grosswangen
Samstag, 11. September um 15.30 Uhr, Pfarrkirche Ettiswil6 Pastoralraum im Rottal
Gesungene Messe in Buttisholz am 26. September, 17.00 Uhr in der Pfarrkirche
Geistliche Musik aus dem Alten Luzern
Informationen zur Aufführung von geistlichen Werken
der Luzerner Komponisten Herzliche Einladung zum Konzert am
Franz Pfyffer von Altishofen und Leonti Meyer von Sonntag, 26. September, 17.00 Uhr
Schauensee in Altishofen, Buttisholz, Luzern und Bero- in der Pfarrkirche Buttisholz
münster
Franz J. J. Pfyffer von Altishofen (1844–1899) dieser Kirche) erfahren hatte, jedoch noch keine konzer-
Messe für drei Männerstimmen und Orgel op. 2 tante, und die Concerti armonici von Meyer v. Schauen-
see (er wirkte als Stiftsorganist an St. Leodegar) vermut-
Leonti Meyer von Schauensee (1720–1789) lich schon früher wiederentdeckt worden waren, handelt
Concerti armonici d’Organo op. 8 es sich bei seiner Motette «Salve Regina» aus op. 2 um
Salve Regina für Tenor und Orgel aus op. 2 eine Uraufführung nach fast 300 Jahren.
Anlass für die Programmierung und Konzerte mit diesen Die Mitwirkenden
Werken von Komponisten aus alten feudalen Häusern Sebastian Lipp und Hans-Jürg Rickenbacher, Tenor
Luzerns waren das Auffinden von handschriftlichem Peter Strömberg, Bass
Aufführungsmaterial der Messe op. 2 von Franz Pfyffer, Urs Lütolf, Ensembleleitung
die Neuveröffentlichung der Orgelkonzerte von Leonti Alois Koch, Orgel, Konzept und Gesamtleitung
Meyer v. Schauensee sowie die Auswertung seiner in der
Die Messe, die Concerti und die neuentdeckte Motette
Stiftsbibliothek Beromünster deponierten Autografen-
dokumentieren eindrücklich die Qualität dieser beiden
sammlungen op. 1 und 2.
Luzerner Komponisten, welche Zeitgenossen von W. A.
Während die Messe von Franz Pfyffer 1986 bereits eine Mozart (Meyer von Schauensee) und von Anton Bruck-
liturgische Erst- bzw. Wiederaufführung in der Jesuiten- ner (Pfyffer von Altishofen) waren.
kirche Luzern (Pfyffer war einige Zeit Chordirektor an Alois Koch, Meggen
Projektchor startet
Gemeinsames Singen ist Balsam Das Wichtigste:
für die Seele. Mit Vorsicht und Zu- • Chorleitung: Engelbert Glaser
versicht lancieren wir im Pastoral- • Organisation: Kurt Zemp
raum den im letzten Jahr ange- • Konzert: 8. Dezember, Pfarrkirche Ettiswil
kündigten Projektchor. Eingeladen • Konzertprogramm: Irische Advents- und
sind alle, die Freude am Singen Weihnachtslieder
haben. Die Teilnahme setzt keine • Probetag: Mittwoch, 19.30–21.45
Chorerfahrung voraus. Am 8. Sep- • Probeort: Singsaal Schulhaus Ettiswil
tember ist die Kick-off-Probe und • Trägerschaft: Pastoralraum im Rottal
am 8. Dezember das Konzert. • Schutzkonzept: Covid-Zertifikat oder Selbst-
Schnelltest vor jeder Probe, Registrierung
Wir freuen uns, wenn du dich für das Chorprojekt ent- • Anmeldung bis 2. Sept. an Kurt Zemp, 079 299 37 38
scheidest. Bei offenen Fragen melde dich bitte. oder kurt.zemp@pastoralraum-im-rottal.ch
• Über die definitive Durchführung informieren wir ab
Engelbert Glaser und Kurt Zemp 3. September unter www.pastoralraum-im-rottal.chPastoralraum im Rottal 7
Sichtbares Zeichen zum Dank der Schöpfung
«Das Kreuz ge-
hört dazu zu
diesem Znüni-
plätzli. Es soll
ein sichtbares
Zeichen sein
zum Dank für
die Schöpfung, die Natur, die
herrliche Aussicht, die uns Gott
geschenkt hat. Dieser Platz, bei
dem der Älpler auch den Betruf
spricht, soll hörbar und spürbar
sein, weit hinaus in das Tal. Soll
verbinden, soll einladen, um in-
nezuhalten und über die Werte
der Schöpfung nachzudenken.»
Das «Znüniplätzli» mit dem Kreuz und einer Bank steht seit dem 19. Juni auf Robin Arnold
der Alp Mittler Farnere ob Hasle im Entlebuch.
Im neunten Schuljahr arbeiten die er dieses Projekt realisierte. Seine Be-
Schülerinnen und Schüler an einer geisterung dafür spürt man förmlich.
Projektarbeit. Immer wieder faszinie-
ren mich diese Arbeiten. In diesem An zehn Projekttagen erarbeitete er
Jahr hat auch Robin Arnold aus But- sein «Znüniplätzli». Unterstützt wurde
tisholz seine Abschlussarbeit vorge- er von seinem Götti, der die Alp Mitt-
stellt. ler Farnere bewirtschaftet.
Es sind schon viele Jahre her, gerne Das Kreuz ist 4 Meter hoch und hat
erinnere ich mich an meine Lehrzeit eine Spannweite von 2 Meter. Die
als Textilveredler (1969–1973). Von Bank hat eine Sitzfläche von 2,5 Me-
9.00 bis 9.15 Uhr war Znünizeit. Ver- ter. Das Tannholz stammt aus dem
schnaufpause, miteinander plaudern Wald der Alp Mittler Farnere. Das
in der Kantine, daran erinnere ich Fällen der Tanne übernahm sein
mich gerne. Götti. Das Zuschneiden des Balkens
fürs Kreuz eine Sägerei.
Auch heute geniesse ich diese Znüni- ott loben wollen wir
zeit. Nicht jeden Tag, aber immer wie-
der, meistens in der Küche vom Pfarr-
hof mit einem kleinen «Schwatz».
G und Danke sagen
für all das,
was er uns anvertraut hat.
Robin, ich danke dir, dass du mir
deine Projektarbeit, dein «Znüni-
plätzli» vorgestellt hast. Möge dir die
Lehre als Landmaschinenmechaniker
Ich habe Robin Arnold eingeladen, Um Kraft bitten wollen wir, viel Freude machen. Und vielleicht
mir sein Projekt noch etwas näher damit wir mit Ehrfurcht um- treffen wir uns einmal auf dem «Znü-
vorzustellen. niplätzli».
gehen, was uns anvertraut ist.
Im schriftlichen Teil seiner Arbeit nach Psalm 105 Eduard Birrer, leitender Priester
beschreibt er Schritt für Schritt, wie8 Pfarrei Buttisholz
Buttisholz aktuell Spaziergänge, Gesellschaftsspiele
oder Lesen können gemeinsame Ak-
Sonntigsfiir
Sonntigsfiiren sind spezielle Kinder-
tivitäten sein. Damit kann das soziale
feiern, die von engagierten Frauen
Umfeld entlastet und der Alltag be-
Patrozinium heilige Verena aus der Pfarrei mit viel Herzblut vor-
reichert werden.
bereitet werden. Im gemeinsamen
Möchten Sie diesen Dienst in An- Singen, Beten und Feiern werden in
spruch nehmen oder sich als freiwil- einfacher Form christliche Werte ver-
lige Person zur Verfügung stellen? mittelt.
Dann nehmen Sie doch bitte mit der
Am Sonntag, 5. September findet die
Vermittlerin Patrizia Brunner, Koor-
erste Feier von diesem Schuljahr
dinations- und Anlaufstelle Alter,
statt.
Kontakt auf. Sie ist unter der Num-
mer 079 946 34 99 von Dienstag bis Es sind alle Kinder ab der Spiel-
Am Mittwoch, 1. September feiern
Freitag oder unter patrizia.brunner@ gruppe bis zur 3. Klasse herzlich ein-
wir um 10.15 Uhr einen Festgottes-
buttisholz.ch erreichbar. geladen. Auf viele begeisterte Kinder
dienst zu Ehren unserer Kirchenpat-
Alterskommission Buttisholz freuen sich die Sofiir-Teams in den
ronin. Im Gottesdienst segnen wir
jeweiligen Gruppen. Beginn um
auf die Fürbitte der heiligen Verena
Eltern-Kind-Café 10.15 Uhr.
das beliebte Öl, welches nach dem
Sofiir-Teams
Gottesdienst für Fr. 5.– in der Pfarr- Endlich ist es wieder so weit. Am
kirche bezogen werden kann. Im An- 3. September findet das Eltern-Kind
Eidg. Dank-, Buss- und Bettag
schluss an den Gottesdienst wird ein Café nach längerer Corona-Pause
Apéro offeriert. wieder statt. Eltern mit Kleinkindern Zum Thema «Mut»
treffen sich jeweils am ersten Freitag feiern wir am Sonn-
Informationsveranstaltung im Monat zwischen 9.00 und 11.00 tag, 19. September
«Of Bsuech Buttisholz» Uhr in der Cafeteria vom Primavera, um 10.30 Uhr Got-
um sich gegenseitig kennenzuler- tesdienst auf dem
nen, gemeinsam einen Kaffee zu ge- Vorplatz vom Primavera. Musikalisch
niessen und die Kinder herumkrab- wird der Gottesdienst vom Jodlerklub
beln zu lassen. Schlossgruess umrahmt. Bei schlech-
ter Witterung findet der Gottesdienst
Der Elterntreff freut sich über interes-
in der Pfarrkirche statt. Auf unserer
sierte Besucherinnen und Besucher.
Website pastoralraum-im-rottal.ch
erfahren Sie den Durchführungsort.
Familiengottesdienst
Die Alterskommission lädt zu diesem Herzliche Einladung an alle!
Am Samstag, 4. Sep-
Anlass des freiwilligen Besuchsdiens-
tember laden wir um
tes «Of Bsuech Buttisholz» ein. Dieser Erntedankfest
19.00 zum Familien-
findet am Donnerstag, 2. September
gottesdienst ein. Die
um 20.00 Uhr im Gemeindesaal statt.
Kinder der 4. Klassen gestalten die-
Der Besuchsdienst «Of Bsuech But-
sen Gottesdienst mit und bringen
tisholz» wurde im Januar neu initi-
uns dabei den römischen Jungen
iert. An der Informationsveranstal-
Tarzisius näher, der als Ministrant
tung wird der Besuchsdienst allen
mutig unterwegs war.
interessierten Personen vorgestellt.
Der professionell organisierte Be- Biblische Landschaft
suchsdienst wird kostenlos durch Am Samstag, 25. September um
Ab Montag, 13. September wird in
Freiwillige geleistet und untersteht 19.00 Uhr bedanken wir uns im Got-
der Pfarrkirche «Die Königin von
der Schweigepflicht. Ziel ist es, dass tesdienst für die Ernte. Die Trachten-
Saba» (1 Kön 10,1–13) dargestellt.
sich Menschen regelmässig treffen gruppe wird den Gottesdienst mitge-
und Begegnungen schaffen, welche stalten. Herzlichen Dank an alle
beide Seiten bereichern. Besuche, Beteiligten.Pfarrei Buttisholz 9
Herbstsammlung Pro Senectute
Frauengemeinschaft
Gemeinsam stärker.
Auch in Zukunft. Seniorenausflug nach Muotathal und Bisisthal
Das idyllisch gelegene Franziskane-
rinnenkloster St. Josef in Muotathal
ist das älteste heute noch aktiv be-
triebene Franziskanerinnenkloster
Europas. Aufgrund seiner langen
Unter diesem Motto führt Pro Senec- spirituellen Tradition gilt es als be-
tute Kanton Luzern die diesjährige sonderer Kraftort.
Herbstsammlung durch. Diese findet
Die Frauengemeinschaft Buttisholz
vom 20. September bis 30. Oktober
und Eduard Birrer, leitender Pries-
statt. Freiwillige Helferinnen und
ter, laden alle Seniorinnen und Se- • Nachmittag: Ein bekannter Wet-
Helfer sind für die persönliche
nioren am Dienstag, 14. September terprophet wird seine Wetter-
Sammlung unterwegs. Dieses Jahr
zu einem gemütlichen Tag ein. Wir vorhersagen zum Besten geben.
kann auch bargeldlos via TWINT ge-
freuen uns sehr, wenn auch Senio- Danach werden wir jassen und
spendet werden. Ein Viertel des ge-
rinnen und Senioren aus umliegen- spazieren.
spendeten Geldes bleibt in unserer
den Gemeinden mitkommen. • Ankunft Buttisholz: ca. 17.00 Uhr
Gemeinde und wird für die Alters-
• Kosten: Fr. 70.– inkl. Carfahrt,
arbeit eingesetzt. Programm:
Mittagessen und Wetterprophet
• Besammlung: 8.30 Uhr, Hirschen-
Die Pro Senectute hilft älteren Men- • Anmeldung: bis am Dienstag,
platz (bei Bedarf holen wir Sie
schen, Krisen zu meistern, und steht 7. September an:
auch gerne zu Hause ab)
ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Ihr Nadja Schefer: 041 628 25 03 oder
• Vormittag: Gottesdienst im
Engagement fördert die finanzielle, Charlotte Felder: 041 467 27 87
Franziskanerinnenkloster
rechtliche und gesundheitliche • Per E-Mail: vorstand@
St. Josef, Muotathal
Selbstständigkeit – dies nicht nur in fg-buttisholz.ch
• Mittagessen: Gasthof Schönen-
der Corona-Zeit, sondern auch in
boden, Bisisthal Frauengemeinschaft Buttisholz
Zukunft. Verlässlich und kompetent.
Vielen Dank für Ihre Spende!
Klara Ineichen-Tschuppert,
Ortsvertreterin Buttisholz
Vom Ministrant zum Schweizergardist
Elterntreff Monaten seinen Dienst als Gardist
Hirtenhunde in der Zentrale unserer Weltkirche
zum Schutz unseres Papstes zur
Bist du ein Naturfreund und magst
Verfügung stellt, freut uns sehr.
Tiere? Am Mittwoch, 15. September
von 14.00 bis 16.00 Uhr erfährst du Als ehemaliger Ministrant, gelernter
mehr über die Ausbildung und Auf- Detailhändler Fachrichtung Sport-
gaben von Hütehunden. Wir werden artikel, Soldat der Schweizer Armee
auch viel Neues über Schafe und ihr Manuel Amrein beginnt am 1. Sep- und mit soeben abgeschlossener
Verhalten in der Herde erfahren. tember seinen Dienst in der Schwei- Berufsmatura ist sein Rucksack mit
zergarde. vielen Erfahrungen gefüllt.
• Ort: Luternau 7, Buttisholz
Aus unserem Pastoralraum befindet Wir wünschen Manuel einen guten
• Kosten: Fr. 8.– pro Familie
sich ebenfalls Stefan Egli aus Gross- Start und Stefan weiterhin viel
• Anmeldung: bis am 12. September
wangen in der Ausbildung zum Freude für diesen anspruchsvollen
auf Crossiety oder per E-Mail an
Schweizergardisten in Rom. Dienst im Vatikan und freuen uns,
elterntreff@fg-buttisholz.ch. Es sind
von ihnen zu hören.
die geltenden Empfehlungen des Dass ein aufgestellter, froher junger
Bundes einzuhalten. Mensch in den kommenden 26 Eduard Birrer, leitender Priester10 Pfarrei Grosswangen
Grosswangen Das aktuelle Reli-Info Spieleabend
ist wieder da!
aktuell Das Informationsheft der Pfarrei
Grosswangen liegt frisch gedruckt
bereit. Allen Familien mit schulpflich-
Eidg. Dank-, Buss- und
tigen Kindern wird ein Exemplar ab-
Bettag im Gottesdienst
gegeben.
zum Erntedank
Weitere Exemplare liegen in der Kir-
19. September, 9.00
che auf oder können auf dem Sekre-
Wir freuen uns, dass
tariat abgeholt werden.
der Trachtenchor
und die Kinder der
Sonntigsfiir 2. Klasse Frauengemeinschaft
diesen Gottesdienst Tauche in einen heiteren und kurz-
mitgestalten. Nüni-Kafi weiligen Spieleabend ein. Du lernst
unter fachkundiger Leitung von Lu-
Nach dem Gottesdienst offeriert der Lust auf angeregte Gespräche mit
zia und Benno Büchler neue Spiele
Trachtenchor einen Apéro und die Frauen aus dem Dorf? Ja, dann
kennen und probierst sie gleich aus.
Brassband Frohsinn spielt zum komm doch zum nächsten Nüni-
Ständli auf. Kafi. Datum: Dienstag, 14. September
Zeit: 19.30 bis ca. 22.00
Herzliche Einladung an alle! Datum: Donnerstag, 9. September
Leitung:Luzia und Benno Büchler
Zeit: ab 9.00
Ort: Pfarreitreff
Ort: Bäckerei Krummenacher
Wer: alle spielbegeisterten
Frauen, Männer und
Stricktreff
Jugendlichen
Gemeinsam stricken, häkeln und sti- Kosten: Fr. 10.–/Person
cken. Monika Felber ist für euch da,
Anmeldung: bis Dienstag, 7. Septem-
wenn Hilfe und Ideen gebraucht
ber an Cécile Fischer, 041 980 17 40
werden, sonst freies Arbeiten.
oder online unter www.frauenge-
Datum: Montag, 20. September meinschaftgrosswangen.ch
Zeit: 14.00–16.00
Ort: Pfarreisääli
Leitung: Monika Felber
Weitere Termine auf der Webseite
Gedenkfeier Bruder Klaus in der Kapelle Sigerswil
Der Einsiedler Niklaus von Flüe Sigerswil den Gedenktag. Wir ver-
(1417–1487) berührte die Menschen trauen auf die Fürbitte unseres Lan-
seiner Zeit in ihrem Innersten. Von desheiligen und laden dazu um
nah und fern reisten sie herbei, um 19.00 alle herzlich zum Gottesdienst
sich von Bruder Klaus beraten und in die Kapelle ein.
trösten zu lassen. Bis heute hält
Ruth Hodel und ihre Querflöten-
diese Verbundenheit und Kraft an.
schülerinnen werden diese Feier
Am Samstag, 25. September feiern musikalisch verschönern.
wir in der Bruder-Klaus-Kapelle inPfarrei Grosswangen 11
Sonntigs- ond Chenderfiir Grosswangen
Singen, Beten und Feiern
Chenderfiir 1. Klasse: «zäme Spure vo de Liebi henderlo»
Zum Singen, Beten und Feiern laden wir alle Kinder im
Vorschulalter (ab 3 Jahren) mit ihren Eltern herzlich ein.
Die Chenderfiiren finden um 9.30 Uhr im Dachsaal des
Pfarreitreffs statt und dauern ca. 20 Minuten. Anschlies-
send gemütlicher Austausch bei Kaffee und Sirup.
• Sonntag, 17. Oktober
• Sonntag, 12. Dezember
• Sonntag, 13. Februar
• Sonntag, 3. April
• Sonntag, 19. Juni
Eliane Lustenberger, Karin Odermatt,
Die Leiterinnen freuen sich auf euch!
Denise Schwarzentruber, Jenny Nyffeler
2. Klasse: «zäme öber Stock ond Stei»
Yvonne Wiederkehr, Petra Rölli, Anita Waldispühl,
Sandra Burri, Luzia Egli, Katrin Huber, Fabienne Janssen
Rebekka Schär und Miriam Theiler
3. Klasse: «Gottes Liebi esch wie d Sonne»
Sonntigsfiir
Für die Kinder der 1.–3. Klassen feiern wir regelmässig
Sonntigsfiir. Dies ist eine kindgerechte Feier, die ehren-
amtlich von Müttern vorbereitet, gehalten und nebst dem
Religionsunterricht Vorbereitung auf die Erstkommunion
ist. Wir freuen uns und danken Ihnen, wenn Sie Ihrem
Kind die Teilnahme an der Sonntigsfiir ermöglichen.
Den Frauen der Vorbereitungsgruppen danken wir für
das Begleiten der Kinder auf dem Weg zur Erstkommu-
nion ganz herzlich! Sie leisten mit grossem Engagement Tanja Meyer, Andrea Willi, Benedikta Rosenberg,
wertvolle und wichtige Arbeit. Karin Boog
Diesen Monat halten wir Sonntigsfiir:
• Sonntag, 19. September, 9.00 mit der 3. Klasse im Pfarreitreff und mit der 2. Klasse in der Kirche (Erntedank)
• Sonntag, 26. September, 9.00 mit der 1. Klasse im Pfarreitreff12 Pfarrei Ettiswil
Ettiswil aktuell Wir feiern Erntedank müse. In der Freude über die Ernte
soll nicht vergessen werden, Gott für
Das Erntedankfest ist ein Fest, an dem
die Schöpfung zu danken.
wir Gott für die Gaben der Ernte dan-
Eidg. Dank-, Buss- und ken. Die Trachtengruppe schmückt
Der Gottesdienst vom Sonntag,
Bettag den Altarraum mit Früchten und Ge-
26. September, 10.15 Uhr wird mitge-
Am Sonntag, 19. September, 10.15 staltet durch eine Gruppe von Bäue-
Uhr laden wir zum Gottesdienst in rinnen aus der Pfarrei Ettiswil. Der
die Pfarrkirche ein. Jodlerklub Ettiswil wird dem Gottes-
dienst mit seinen Liedern eine fest-
liche Note geben.
Es sind alle herzlich eingeladen, an
diesem Erntedankfest mitzufeiern!
Frauenverein mit uns den Gottesdienst feiert. Im
Anschluss ist ein Zobig-Halt geplant,
Ritterfest
Höret, höret! Auf der Burg Chastelen
sodass die Rückfahrt um ca. 17.30
findet ein zünftiges Ritterfest statt!
Uhr startet.
Herbstwallfahrt zur Lourdes- Dazu sind am Mittwoch, 8. Septem-
grotte in Marbach Kosten für Carfahrt: Fr. 20.– bis 25.–, ber alle tapferen Ritter und Burgfräu-
je nach Teilnehmerzahl lein des Landes eingeladen.
15. September
Carfahrt: Carreisen Roland Zemp
Dauer: 13.30–17.00 Uhr
Abfahrt: Kottwil Rest. Post 13.00
Treffpunkt:Schulhaus Alberswil
(mit Halt in Zuswil und Ausserdorf)
Kosten: Fr. 7.– pro Kind
Ettiswil Gemeindehaus 13.10
Alter: bis 5 Jahre in Begleitung
Alberswil Mehrzweckanlage 13.20
eines Erwachsenen,
Anmeldung bis 10. September an
ab 5 alleine
ludin.moebel@bluewin.ch
Mitnehmen: etwas zu trinken,
oder Margrit Ludin, 041 980 27 80
Zobig ist organisiert
Verschiebedatum: 29. September
Schmuck-Workshop Anmeldung bis 3. September an
sabrina.laeubli@bluewin.ch
Es hat noch freie Plätze!
oder Sabrina Läubli, 079 915 68 55
Kreiere deinen eigenen Fingerring,
Fotos werden teilweise im Internet
ein Armband oder einen Ohrstecker/-
Die Lourdesgrotte in Marbach wurde veröffentlicht. Wer dies nicht möchte,
hänger mit einem Rohling aus Edel-
im Jahr 2017 zum 100-Jahr-Jubiläum bitten wir um entsprechende Mittei-
stahl und Schmuckkeramik.
sorgfältig saniert und in der Halle mit lung.
20 Bildern zu den Rosenkranz-Ge- Wann: Dienstag, 21. September
heimnissen bereichert. Die Grotte Zeit: 14.00 oder 19.00 Uhr
wurde an Maria Himmelfahrt 2017 Ort: Pfarrsaal Ettiswil
feierlich dem Segen Gottes und der Dauer: 2 bis 4 Stunden,
Fürbitte Mariens anvertraut, damit je nach Schmuckstück
auch in kommender Zeit vielen Be- Leitung: Barbara Denzler,
tern der Glaube gestärkt und Kraft www.hybris-schmuck.ch
für das Leben gegeben werde.
Anmeldung: bis 18. September an
Wir freuen uns und danken Diakon elvira.heller@frauenvereinettiswil.ch
Kurt Zemp, dass er uns begleitet und oder Elvira Heller, 079 542 98 45Pfarrei Ettiswil 13
Sakramentsfest
Gottesdienst am Ort des Wunders
Der Raub und das Wunder Wallfahrtsort von nationaler Bedeutung
Eine Anna Vögtlin entwendete im Jahre 1447 aus der Schon bald nach der Einweihung der Kapelle im Jahre
Pfarrkirche Ettiswil eine geweihte Hostie, warf sie aber 1452 setzten Wallfahrten aus der ganzen Eidgenossen-
auf ihrer Flucht fort. Eine Schweinehirtin wurde aufgrund schaft dorthin ein. Das Sakramentsfest am 2. Sonntag im
des eigenartigen Benehmens ihrer Tiere auf die Hostie, September erinnert noch heute an den Hostienraub,
die sich in eine leuchtende Blüte verwandelt hatte, auf- aber mehr noch an das eucharistische Wunder. Beim
merksam und barg sie. In einer Prozession wurde die Wunder handelt es sich um drei Teilwunder: ein Tier-
Hostie in die Kirche zurückgebracht. Der Rat von Luzern wunder, nämlich die Anbetung der Hostie durch eine
liess an der Fundstelle die heutige Sakramentskapelle er- Schweineherde, ein Pflanzenwunder, nämlich die Blü-
richten. Anna Vögtlin wurde verurteilt und auf dem tengestalt der wiedergefundenen Hostie, und ein Licht-
Scheiterhaufen verbrannt. wunder, nämlich den hellen Schein, der von der Hostie
ausging.
Sakramentsfest Einladung an alle im Pastoralraum
Die Gemeinde trifft sich bei der Sakramentskapelle am Das Sakramentsfest soll heute noch die Herzen der Men-
Sonntag, 12. September um 10.15 Uhr zum feierlichen schen berühren, passieren doch immer wieder Wunder
Festgottesdienst. Der Gottesdienst findet bei schönem in unserem Alltagsleben und in unserer wunderbaren
Wetter vor der Kapelle beim Anna-Altar statt und wird Schöpfung. Im Namen des Kirchenrates Ettiswil laden
von der Feldmusik mitgestaltet. Bei ungünstiger Witte- wir die Gläubigen des Pastoralraums herzlich zum Fest-
rung ist die Feier in der Pfarrkirche vorgesehen. An- gottesdienst ein.
schliessend offeriert die Kirchgemeinde einen Apéro auf
dem Vorplatz des Alters- und Pflegeheims Sonnbühl.14 Thema
Aufruf von Kirchen und Kanton Luzern zum Bettag (19. September)
Von Zumutungen und Lebensmut
Kirchen und Kanton Luzern stellen dieses Jahr ihre Bettags-
aktion unter das Motto «Mut». Solchen brauche es, um
Herausforderungen wie der Corona-Pandemie zu begeg-
nen, schreiben sie. Sich gegenseitig Mut zu machen helfe,
die Krise als Gemeinschaft zu bewältigen.
Leb
W
ens
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Kleine Veränderungen gehören zu unserem Alltag. Oft
h
nehmen wir diese nicht bewusst wahr. Sie gehören zum
los
Jahreszyklus unseres Daseins und verlangen kein aktives
Tun. Sobald Veränderungen von aussen oder von innen
unser Handeln beeinflussen, entsteht etwas wahrnehm- Zu
bar Neues. Das Neue kann Unterschiedliches in unse-
rer Gefühlswelt auslösen: Frohmut, Angst, Neugier,
Unsicherheit, Übermut, Sehnsucht, Ungewissheit oder
ung
auch Wehmut.
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Die Corona-Pandemie stellt uns alle seit über ein-
f
Lang
n
einhalb Jahren auf unerwartete Art und Weise lau-
a
fend vor neue Herausforderungen und neue Lebens-
S
situationen – und sie konfrontiert uns mit intensiven
Gefühlen: Trauer, Schmerz, persönliche Verluste
oder die Sorge um uns und unsere Nächsten sind
Teil der Pandemie. Aber auch Solidarität, Unter-
stützung und Anteilnahme. Sanftmut und ge-
genseitiges Mutmachen helfen uns, die Krise als
Gemeinschaft zu bewältigen. Dabei misst sich
unsere Stärke am Wohl der Schwachen, wie dies Sonntag
,1
in der Präambel der Bundesverfassung festge- Eidgenö 9. September 20
ssischer 21
Kirchen Da
halten ist. Mit Demut fragen wir uns in die- und Kan nk-, Buss- und
ton Luze Bettag
sen Zeiten, wie viel wir vom Vorherigen noch rn
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brauchen und was wir als Erkenntnisins Jetzt
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wie auch in die Zukunft mitnehmen. ng: Clau
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Danke für Ihren Mut, Ihre Ausdauer und Ihre Zuversicht. Danke für Ihren Lebensmut und Ihre Hoffnung auf das Licht
im Dunkel, auf eine Zukunft, in der wir uns wieder persönlich begegnen, herzen und umarmen werden, uns gemeinsam
lebendig, uneingeschränkt und vielleicht auch mal wieder übermütig fühlen können.
Regierungsrat des Kantons Luzern Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Luzern
Christkatholische Kirchgemeinde Luzern
Islamische Gemeinde Luzern
Hinweis: In den Bussen im ganzen Kanton machen vom 6. bis 19. September Spots auf die Aktion aufmerksam.Thema 15
Neuer Gassenseelsorger
«Ich bin Übersetzer ihrer Gedanken»
Valentin Beck ist seit April Gassen-
seelsorger in Luzern. In Begegnun-
gen mit suchtbetroffenen Menschen
versucht er, deren Würde aufrecht-
zuerhalten.
«Wieso schaffe ich es nicht, suchtfrei
zu leben? Was mache ich mit meiner
körperlichen und seelischen Gesund-
heit, ja mit meinem Leben?» Mit sol-
chen Fragen ist Valentin Beck (37) als
Seelsorger der Kirchlichen Gassen-
arbeit Luzern konfrontiert.
«Ich versuche, an ihre Vorstellungen
anzuknüpfen», entgegnet der Theo-
loge auf die Frage, wie er auf diese
Nöte reagiert. «Gottes Liebe ist ohne
Voraussetzung, du kannst sie nicht «Das Existenzielle ist hier rasch auf dem Tisch», sagt Valentin Beck. Bild: S. Stam
verlieren», habe er etwa einer 50-jäh-
rigen christgläubigen Frau gesagt, die troffene hätten oft einen Zugang zur in der Gassechuchi. Auch anlässlich
darüber staunte, dass sie «die göttliche Spiritualität über die Natur oder über der Abdankungen, die er hier mit ih-
Liebe immer noch spüre, obschon ich Begegnungen mit anderen Menschen, nen feiert, ergäben sich oft tiefe Ge-
sie nicht verdiene». Andere Suchtbe- etwa solchen, die ihnen spontan ge- spräche. Später macht er mit ihnen in
holfen hätten. der Stadt ab, besucht sie in Gefängnis
«Ihre Würde aufrechtzuerhalten», so- oder Spital.
Unabhängig vom Glauben zusagen «Schadensminderung im
Der Verein Kirchliche Gassenarbeit seelischen Bereich», ist das Ziel sei- Mit weniger zufrieden
macht suchtbetroffenen Menschen ner Begegnungen mit Suchbetroffe- «Das Existenzielle ist hier sehr rasch
Angebote in den Bereichen Ernäh- nen. «Sie sollen sich von den Men- auf dem Tisch», stellt er nach vier Mo-
rung, psychosoziale Beratung, me- schen und von Gott geliebt fühlen.» naten, in denen zehn Suchtbetrof-
dizinische Grundversorgung und fene gestorben sind, fest. Genau diese
seelsorgerliche Begleitung. Ziel ist Indirekte Wege Nähe zum Leben hat Beck, der auch
dabei die Schadensminderung. Die Natürlich gelinge dies nicht immer mit 60 Prozent als Jubla-Bundesprä-
Seelsorge begleitet die Betroffenen und auch nicht auf direktem Weg. ses amtet, gesucht. Das Switchen von
unabhängig von ihrer Glaubens- Vielmehr versteht sich Beck als Mo- der Jubla mit ihrem positiven Blick in
haltung im Todesfall, in Krisensitu- derator oder Übersetzer ihrer Gedan- die Zukunft zur Gasse mit ihren Fra-
ationen und bei Sinnfragen. Nebst ken: «Ich kann ihre existenziellen gen rund um Schuld oder Versöhnung
Gesprächen und Besuchen in Spi- Fragen vorantreiben, indem ich sie tue ihm gut. Er erlebt die Gassenarbeit
tal, Klinik oder Gefängnis sind Got- beispielsweise motiviere, über den gar als entspannter: «Man ist mit we-
tesdienste, Taufen, Segnungen und eigenen Tod nachzudenken. Manch- niger zufrieden», sagt er schmunzelnd,
Abdankungen Aufgaben der Seel- mal gebe ich auch einen Buchtipp, «nicht so ambitioniert.»
sorge. Der Verein wird von den drei oder ich sage, wie meine Meinung Gemeinsam sei beiden ein nieder-
Landeskirchen von Stadt und Kan- dazu ist.» Keinesfalls vermittle er je- schwelliger Zugang zum Religiösen.
ton Luzern mitfinanziert. doch das Gefühl, «so ist es». Denn «Spiritualität gehört zu einem
gassenarbeit.ch Beck, dessen Pensum 30 Prozent be- ganzheitlichen Menschenbild», ist Va-
trägt, begegnet den Menschen primär lentin Beck überzeugt. Sylvia Stam16 Aus der Kirche
Luzern Welt
Treffpunkt Buch
Zwitscher-Bar in Luzern St.-Anna-Schwestern in Indien Über Einsamkeit im Alter
Laura Lombardo übernimmt Hilfe für Indiens Bevölkerung sprechen
«Es gibt keine Betriebsanleitung,
Die zweite Welle der Corona-Pande-
wie man alt wird», sagt Elisabeth
mie in Indien bringt das Gesundheits-
Rudolf und erzählt, was der Um-
wesen an den Anschlag. Die indischen
zug in eine Alterssiedlung mit ihr
St.-Anna-Schwestern versorgen Covid-
macht. «Du kannst keine Probleme
19-Patient*innen, unterstützen die lo-
besprechen», sagt Marcel Senn.
kale Bevölkerung und kümmern sich
Der Rentner lebt mit seiner de-
um die sozial Schwächsten, teilt die
menzkranken Frau zusammen.
Bild: zVg
St.-Anna-Mission mit. Diese gehört zur
«Den ganzen Tag läuft das Radio»,
in Luzern ansässigen St.-Anna-Stif-
erzählt der Witwer Hans Häfliger.
Die Theologin Laura Lombardo (35) tung. Die jahrzehntelange Erfahrung
Im Dokumentarfilm «Einsamkeit
wird per 1. Oktober neue Leiterin der der Schwestern im Gesundheitswe-
hat viele Gesichter» geben sieben
Zwitscher-Bar in Luzern. Sie über- sen sowie die von ihnen aufgebauten
Senior*innen aus Luzern Einblick
nimmt die Stelle von Claudia Jaun Spitäler und Gesundheitszentren ma-
in ihr Leben und erzählen, wie sich
(60), die das Café für Begegnung und chen die St.-Anna-Schwestern zu be-
Einsamkeit für sie anfühlt.
Beratung seit 2019 geleitet hat. Die deutenden Akteurinnen in der Krise.
Der Film ist das Herzstück eines
Zwitscher-Bar ist eine ökumenische Die Mission St. Anna engagiert sich
Sensibilisierungsprojekts des Ver-
Initiative der katholischen und refor- in der Entwicklungszusammenarbeit
eins Familien- und Frauengesund-
mierten Kirchen der Stadt Luzern. Sie vor allem in Indien, Kenia und Tan-
heit Luzern. Der Film und die Ein-
befindet sich im reformierten Lukas- sania. Die indische Gemeinschaft der
zelporträts eignen sich als Einstieg
Zentrum beim Vögeligärtli in Luzern. St.-Anna-Schwestern ist seit dem Jahr
an Veranstaltungen, als Grundlage
Laura Lombardo ist in Argentinien 2000 unabhängig vom Mutterhaus in
für Podiumsdiskussionen, als Ele-
aufgewachsen und hat in Buenos Ai- Luzern.
mente in Aus- und Weiterbildun-
res und in Bern Theologie studiert, wie
gen, aber auch für Einzelgespräche
es in einer Medienmitteilung heisst.
mit Betroffenen.
Ihr Theologiestudium hat sie an der
Zum Film gehört eine Broschüre
Universität Bern abgeschlossen. Seit
mit weiterführenden Infos und In-
2014 arbeitet Laura Lombardo bei der
puts zu Wegen aus der Einsamkeit.
reformierten Kirchgemeinde Biel als
Film, Einzelporträts und Broschüre
Pfarrerin.
können kostenlos von der Website
zwitscherbar.ch
des Vereins heruntergeladen wer-
den. Hier finden sich auch Links zu
Frauensession vom 29./30. Oktober
Anlaufstellen. sys
Karin Stadelmann gewählt
einsamkeit-gesichter.ch
Ende Oktober findet in Bern eine Die St.-Anna-Schwestern in Indien sind
Frauensession statt. Organisiert wird wichtige Akteurinnen im Kampf gegen
sie von verschiedenen Frauenorga- Corona. Bild: zVg
nisationen, darunter der Schweize-
rische Katholische Frauenbund. In
So ein Witz!
einem Online-Voting wurden von den
über 1400 Kandidatinnen 246 ge- «Wie viele Gebote gibt es?», fragt
wählt, darunter ist die Luzerner CVP- der Lehrer seine Klasse im Reli-
Politikerin Karin Stadelmann. Sie will gionsunterricht. «Zehn, Herr Leh-
sich für ein «Altern in Würde» insbe- rer», antwortet Erika. «Und was
sondere für Frauen einsetzen, wie sie geschieht, wenn du eines davon «Ich weiss mit mir nicht so recht was
gegenüber kath.ch sagte. Das bein- brichst?» – «Dann gibt es nur noch anfangen», sagt Elisabeth Rudolf im
halte finanzielle Absicherung sowie neun.» Film. Bild: FFG Videoproduktion
Vereinbarkeit von Beruf und Familie.Thema / Aus der Kirche 17
Was mich bewegt
Moralische Gewissheit
«Was ist
Wahrheit?»
(Joh 18,38)
Diese Frage,
die Pilatus
an Jesus
Bild: Bistum Basel
richtet, ist zur
Grundlage
der Wirklich-
keitsfindung geworden. Sie ist
zentrales Thema der Philosophie
und der Logik, der Literatur, der
Kunst und natürlich der Recht-
RKZ-Präsidentin Renata Asal-Steger (Mitte) an der Medienkonferenz mit
sprechung, die sich verpflichtet,
Vertretern der Schweizer Bischöfe. Bild: Keystone
nur die Wahrheit zu sagen.
Bischöfe und Römisch-Katholische Zentralkonferenz Die Frage des Pilatus kann durch-
Echte Partizipation gefordert aus ein Ansporn sein, seine eigene
Beziehung zum Wahrheitsan-
spruch in Frage zu stellen. Wissen-
Erstmals kam es im Juni zu einer ner. «SBK und RKZ sind keine Kon-
schaftlich betrachtet ist Wahrheit,
direkten Begegnung zwischen der kurrenten.» RKZ-Präsidentin Renata
was objektiv beweisbar und
Römisch-Katholischen Zentralkon- Asal-Steger kritisierte jedoch, dass die
idealerweise akzeptiert ist. Subjek-
ferenz (RKZ) und der Schweizer SBK dem Erneuerungsprozess «auf
tive Wahrheiten hängen dagegen
Bischofskonferenz (SBK). Die RKZ, schweizerischer Ebene längst nicht
von persönlichen Meinungen und
1971 gegründet, ist der Zusammen- den Stellenwert gibt, den er aus RKZ-
Horizonten ab. Zwei Menschen
schluss aller Kantonalkirchen. Sicht haben müsste». Viele vermissten
nehmen ein und dieselbe Situa-
«überzeugende und attraktive Zu-
tion ganz unterschiedlich wahr
Das Treffen der Bischofskonferenz mit kunftsvisionen», so Asal-Steger, die
und beide mögen aus ihrer Sicht
Vertreter*innen der RKZ stand im Zu- auch den Synodalrat der Landeskirche
recht haben. Woran erkenne ich,
sammenhang mit dem «Gemeinsa- Luzern präsidiert. Die Bischöfe hätten
dass es sich im bestimmten
men Weg zur Erneuerung der Kirche». «bisher keinerlei synodale Strukturen
Fall um eine objektive Wahrheit
Dieser Erneuerungsprozess, auch sy- geschaffen». Statt Verantwortung zu
handelt?
nodaler Weg genannt, ist bei der Bi- teilen, handelten die Bischöfe allein.
Vom kirchlichen Gericht wird
schofskonferenz angesiedelt und wird
keine objektive Wahrheitsfindung
von dort in die einzelnen Bistümer Was für eine Synodalität?
verlangt. Über die Prozessfrage
delegiert. Auf nationaler Ebene trafen «Wir haben genügend Strukturen»,
soll eine moralische und somit
die Bischöfe letzten Herbst den Katho- entgegnete Felix Gmür. Bei den Bistü-
keine absolute Gewissheit erlangt
lischen Frauenbund, nun die RKZ. mern sei der Weg der Erneuerung gut
werden. Sie soll jeden vernünfti-
«Das Wichtigste ist schon mal, dass aufgehoben. Daniel Kosch, General-
gen Zweifel gewissenhaft aus-
man sich sieht», sagte SBK-Präsident sekretär der RKZ, befürchtet hingegen
schliessen. Unsere Quelle ist und
Felix Gmür an der Medienkonferenz eine «Synodalität 1.0»: Alle dürften
bleibt: «Ich bin der Weg und die
in Bern im Anschluss an das histo- mitreden, aber am Ende entschieden
Wahrheit und das Leben» (Johan-
rische Treffen in Einsiedeln. Seinen die Bischöfe oder der Papst. Kosch plä-
nes 14,6).
Mitbrüdern habe es gutgetan, die diert für eine «Synodalität 2.0»: «Es
Wieslaw Reglinski,
Menschen hinter der RKZ kennen- braucht nicht nur die Entscheidung
Offizial des Bistums Basel
zulernen. des Bischofs oder die Zustimmung der
Die Bischöfe wollten «Schulter an Seelsorgenden, sondern auch den Kon- Offizial ist die Bezeichnung für den
Schulter» mit der RKZ vorangehen, sensus des Volkes. Es braucht echte Vorsteher eines kirchlichen Gerichts.
sagte SBK-Generalsekretär Erwin Tan- Partizipation.» kath.ch/sys18 Thema
Synodaler Prozess weltweit und im Bistum Basel
Die Kirche sucht Wege zum Volk
Papst Franziskus hat einen weltwei-
ten synodalen Prozess angestossen,
in dem er auf das Kirchenvolk hören
will. Bischof Felix Gmür setzt dazu
auf ein Meinungsforschungsinstitut.
«Papst Franziskus will möglichst viele
der weltweit 1,4 Milliarden Katholiken
und Katholikinnen in die Kirchenent-
wicklung einbeziehen, davon auch
1,1 Millionen Gläubige des Bistums
Basel», schreibt das Bistum in einer
Mitteilung. Am 17. Oktober startet da-
her eine weltweite Befragung. Die Re-
sultate werden an der Bischofssynode
2023 in Rom diskutiert.
Papst Franziskus hat damit die für Ok-
tober 2022 geplante Bischofssynode Die Wege zur Erneuerung der Kirche sind komplex. Ob sie auch zum Ziel
zu einem zweijährigen synodalen Weg führen? Bild: unsplash/Susan Y Quin
ausgebaut. Eine inhaltliche Vorgabe
gibt es vorerst nicht; Themen sollen tung des jeweiligen Ortsbischofs: Im
auf dem Weg gefunden werden. Ele- Bistum Basel sollen Gläubige von Parallele Prozesse
mente aller Versammlungen sind Ge- Mitte Oktober bis Ende November in In der Schweiz läuft parallel zu die-
spräche, bei denen die Teilnehmen- mindestens fünfköpfigen Gruppen sem Prozess in den einzelnen Bis-
den vor allem aufeinander hören. diskutieren. Der Vatikan habe einen tümern der «Gemeinsame Weg zur
«dialogischen Prozess» vorgegeben, Erneuerung der Kirche». Im Bistum
«Wir erleben einen Kairos» die Zahl fünf habe das Bistum defi- Basel gibt es dazu eine Steue-
«In meinen Augen erleben wir im Mo- niert, so Huber. Wie die Fragen zu den rungsgruppe mit Marie-Louise
ment einen Kairos», schreibt Bischof Gläubigen gelangen, sei derzeit in Pla- Beyeler, Präsidentin des Landes-
Felix Gmür an die Mitarbeitenden des nung, die Pfarreien würden aber nebst kirchenrats Bern, Luc Humbel,
Bistums Basel, und meint damit einen digitalen Kanälen eine tragende Rolle Kirchenratspräsident der Landes-
günstigen Moment der Entscheidung. spielen. Das Bistum informiert dazu kirche Aargau, Elisabeth Loser, Mit-
«Ich möchte, dass sich möglichst viele detaillierter im September. glied des Schweizerischen Katho-
Menschen unseres Bistums an den Die Ergebnisse des Bistums würden lischen Frauenbunds Solothurn,
Gesprächen beteiligen und ihre An- über eine digitale Plattform gesam- Andrea Meier von der Fachstelle
regungen eingeben, gerade auch jene, melt und im Dezember und Januar Kinder und Jugend Bern, Marc-
die oft überhört werden oder meinen, vom Forschungsinstitut «gfs.bern» André Wemmer, Pfarrer in Basel,
sich nicht einbringen zu können.» ausgewertet. Das Forschungsinstitut Elke Freitag, Kirchenrechtlerin, Bar-
Die Fragen, die der Vatikan vorgibt, wurde ausgewählt, damit die Befra- bara Kückelmann, Pastoralverant-
sind noch nicht bekannt. Falls da- gung «professionell und möglichst un- wortliche des Bistums, sowie Kom-
runter Themen fehlen sollten, die für abhängig erfolge», so die Mitteilung. munikationsberater Iwan Ricken-
den Schweizer Kontext relevant seien, Im Frühjahr 2022 sollen die Ergeb- bacher als Moderator. Ab Frühjahr
würde das Bistum diese ergänzen, nisse kommuniziert und mit den Re- 2022 sichtet die Gruppe die Ergeb-
erklärt Bistumssprecher Hansruedi sultaten der anderen Schweizer Bis- nisse der Umfrage und plant den
Huber auf Anfrage. Die Organisation tümer nach Rom geschickt werden. weiteren «Weg der Erneuerung».
der Diskussionen steht unter der Lei- kath.ch/sysAgenda 19
Kirche und Kanton laden ein Radiotipp
Die Luzernerinnen und Luzerner wallfahren zu Bruder Klaus
Perspektiven
Immer am ersten Mittwoch im Sep-
Heilige Schriften heute
tember pilgern Luzerner*innen zu
Bruder Klaus nach Sachseln und Da, wo Bibel und Koran besonders
Flüeli-Ranft. Die Wallfahrt findet nach wirksam sind, wird die Wissenschaft
einem Jahr Unterbruch wieder statt. oft abgelehnt. Wo bleibt die akade-
Die katholische Kirche und die Kan- mische Forschung also beim Leben
tonsregierung laden gemeinsam und Glauben nach den Heiligen
dazu ein. Pilgerleiter ist neu P. Bruno Schriften? Gespräch mit Teilnehmen-
Oegerli (Beromünster), im Gottes- den des Europäischen Kongresses für
Der Ranft, Ziel der Wallfahrt zu Bruder
dienst predigt Jakob Zemp, Wall- Theologie 21 in Zürich.
Klaus. Bild: Roberto Conciatori
fahrtspriester in Heiligkreuz. Neu So, 12.9., 08.30 und Do, 16.9., 15.00, SRF 2
fahren die Pilger*innen mit dem Bus schieren um 06.30 Uhr ab Bahnhof
oder Auto von Sachseln nach Flüeli, Stans los. Auch dieses Jahr sind alle zu Fernsehtipp
sie gehen nicht mehr zu Fuss. Eine Apéro und Mittagessen eingeladen.
Andacht in der Ranftkapelle ersetzt Sternstunde Religion
den früheren Bittgottesdienst. Die Mi, 1.9., 09.15 Uhr Gottesdienst in der 20 Jahre nach 9/11
Pfarrkirche Sachseln, 11 Uhr Andacht im
nachmittägliche Dankandacht wurde Ranft, 12 Uhr Apéro | keine Anmeldung Am 9. September 2011 attackierten
gestrichen. Die Fusspilger*innen mar- erforderlich | luzerner-landeswallfahrt.ch
Terroristen das World Trade Center in
New York. Über die Folgen sprechen
Runder Tisch der Religionen Hochdorf die Islamwissenschaftler Milad Ah-
Diskussion «Ehe für alle» mad Karimi und Stefan Weidner.
So, 5.9., 10.00, SRF 1
Ein Beitrag des Bayerischen Rund-
funks über eine katholische Religions-
Filmtipp
lehrerin und ihr Coming-out dient als
Einstieg in eine Diskussion. Willkom-
Bild: zVg
men sind Gläubige aller Religionen.
Mo, 6.9., 20.00–21.30 Uhr, Evangelisch-
Beromünster Reformiertes Kirchgemeindehaus Hochdorf |
Ein Tag mit allen Engeln Anmeldung bis 4.9. an Anke Waldek:
079 475 88 30 oder aw.rs@sunrise.ch
Im Chorherrenstift St. Michael und im
ganzen Michelsamt gibt es viele Bezü-
Behindertenseelsorge
ge zu Engeln. Das Stift und das «Aus-
Begegnung in Luthern Bad
zeithaus», das sich in einem der Chor-
Gertrud Woker war eine prägende
herrenhäuser befindet, laden daher Begegnungstage für Menschen mit
Figur der Friedensbewegung.
zu einem Besinnungstag zum Thema Seh- oder Hörbehinderungen und
Bild: firsthandfilms.ch (Fotomontage)
Schutzengel. Die Teilnehmenden sind ihre Begleitpersonen im Wallfahrts-
eingeladen, sich von biblischen Quel- ort Luthern Bad. Organisiert werden Kinofilm
len inspirieren zu lassen und sich zu die beiden Tage von der Caritas- Die Pazifistin Gertrud Woker
öffnen für das Wirken der Schutzengel aktion der Blinden, Sektion Bruder
Die Berner Chemieprofessorin Ger-
im Alltag, heisst es im Beschrieb. Im- Klaus. Mittagessen und Führung im
trud Woker (1878–1968) sah die Welt
pulse, Zeit zur persönlichen Besinn- Begegnungszentrum St. Ulrich in Lut-
bedroht von Giftgasen und Atom-
nung und wählbare Ateliers zur Ver- hern.
bomben. Mit ihren Mitstreiterinnen
tiefung. Leitung: Stiftspropst Harald Carfahrt um 09.00 Uhr ab Zug, 10.00 Uhr aus der Friedens- und Frauenbewe-
Eichhorn, Brigitte Drescher-Baumeler ab Luzern, 10.45 Uhr ab Sursee.
Für sehbehinderte Menschen: gung wollte sie diesem Gräuel Ein-
und Jörg Gerber vom «Auszeithaus».
So, 19.9., Anmeldung bis 10.9. halt gebieten. Ein animierter Doku-
2.10., 10.00–17.15 Uhr, Stift Beromünster, Für hörbehinderte Menschen: So, 23.10., mentarfilm erinnert an die vergessene
Fr. 50.– | Anmeldung bis 3.9. an Chorherren- Anmeldung bis 15.10.
stift St. Michael, Verwaltung, 6215 Bero- Jeweils an bruno.huebscher@lukath.ch oder Heldin, die Christkatholikin war.
münster, verwaltung@stiftberomuenster.ch 041 419 48 43 | Kosten jeweils Fr. 40.– «Die Pazifistin» – ab 9.9. im KinoZuschriften/Adressänderungen an:
Redaktion Pfarreiblatt, Dorf 2, 6018 Buttisholz
redaktion@pastoralraum-im-rottal.ch
Impressum
Herausgeber: Pastoralraum im Rottal,
Dorf 2, 6018 Buttisholz Hinweise für den überpfarreilichen Teil: Kantonales Pfarreiblatt, c/o Kommunikationsstelle der röm.-kath.
Redaktion: Nicole Meier und Yvonne Fischer Landeskirche des Kantons Luzern, Abendweg 1, 6006 Luzern 6, 041 419 48 24/26, info@pfarreiblatt.ch
Erscheint monatlich Druck und Versand: Brunner Medien AG, 6011 Kriens, www.bag.ch
Worte auf den Weg
as Äussere einer Pflanze ist
D nur die Hälfte
ihrer Wirklichkeit»
Johann Wolfgang von GoetheSie können auch lesen