K3 - Konzepte und Technologien für netzwerkbasiertes Wissensmanagement in der Hochschulausbildung

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K3 - Konzepte und Technologien für netzwerkbasiertes Wissensmanagement in der Hochschulausbildung
Competitive Intelligence
                                                                                                                                       Kollaboration
K3 – Konzepte und Technologien für netzwerkbasiertes
Wissensmanagement in der Hochschulausbildung
                                   Joachim Griesbaum, Wolfgang Semar, Tao Jiang und Rainer Kuhlen, Konstanz

                                                                                          Leistungsbewertungssystem genutzt
K3 ist ein Forschungsprojekt, welches das Ziel verfolgt, die distributiven und kom-       und eine Wissensmanagementsoft-
munikativen Mehrwertpotenziale asynchroner Medien gewinnbringend für die                  ware entwickelt, die eine Vielzahl von
universitäre Ausbildung zu nutzen. Hierzu werden aufsetzend auf dem von Kuh-              Technologien zur Unterstützung von
len vorgeschlagenen Paradigma des netzwerkbasierten Wissensmanagements kon-               Wissenskommunikation und Wissens-
zeptionelle didaktische Ansätze erprobt und eine kollaborative Wissensmanage-             generierung zur Verfügung stellt. Auf
mentsoftware entwickelt. Dieser Artikel beschreibt zunächst den grundlegenden             Lernmethodenebene wird Kollaboration
Ansatz und Gestaltungsfaktoren des netzwerkbasierten Wissensmanagements.                  konkret in Gruppenlernprozessen umge-
Darauf aufbauend werden konzeptuelle und technologische Unterstützungsele-                setzt, in denen die Lernenden in virtuell
mente vorgestellt, die in K3 entwickelt und erprobt worden sind. Anschließend             organisierten Kleingruppen gemeinsam
werden Forschungsergebnisse aus verschiedenen Fallstudien zu K3-Kursen ange-              zugewiesene Lernaufgaben, sogenannte
führt. Abschließend wird ein Ausblick auf mögliche weitere Anwendungsfelder               Arbeitsaufträge, bearbeiten [Kuhlen et
des netzwerkbasierten Wissensmanagements gegeben.                                         al. 2005]. Hypothese und Ziel ist es, dass
                                                                                          das Ergebnis von Kommunikationspro-
                                                                                          zessen „mehr“ ist als die Summe indi-
K3 – Objectives and technologies for collaborative knowledge management in an acade-      viduellen Wissens [Kuhlen 2006], indem
mic learning environment                                                                  etwa die in vernetzten Gruppen beste-
The main objective of the K3 research project is to transfer the value-added poten-       henden Wissensasymmetrien durch
tials of asynchronous media (with respect to communication and the production             wechselseitigen Austausch und Diskurs
of knowledge) to academic training. Using the paradigm of net-based knowledge             produktiv genutzt werden [Paechter
management as suggested by Kuhlen, new didactic approaches and a complex                  2003]. Abbildung 1 zeigt die Diskursar-
collaborative knowledge management software system were developed and con-                chitektur in K3.
tinuously improved in real life application, mainly but not only in information sci-
ence courses at the university of Konstanz. The article outlines the general ap-
proach and the main features of the system for a) building knowledge collabora-             2 Ausgestaltung des netzwerkbasierten
tively in an electronic asynchronous forum environment, b) navigating in existing
knowledge structures and visualizing them and c) providing powerful tools for
                                                                                            Wissensmanagements
evaluation individual and group performance. Some research results from different         Für die erfolgreiche Ausgestaltung kol-
evaluation studies are presented. The article is completed by an overview about           laborativen Wissensmanagements in
other possible applications of net-based knowledge management.                            Hochschulkursen existieren keine allge-
                                                                                          meingültigen Rezepte. Angesichts kom-
                                                                                          plexer Zusammenhänge zwischen den
   1 K3 – netzwerkbasiertes                   den Teilnehmern eines Kurses zu beför-      Eigenschaften einzelner Teilnehmer,
                                              dern [Griesbaum 2007], S. 200. Das Po-      der Zusammensetzung und Dynamik in
   Wissensmanagement                          tenzial des netzwerkbasierten Wissens-      Lerngruppen und der Ausgestaltung der
                                              managements in der Ausbildung liegt         Lernumgebung ist es unmittelbar ein-
K3 steht für Kollaboration, Kommu-            primär darin, Lernprozesse so auszuge-      leuchtend, dass die erzielten Ergebnisse
nikation und Kompetenz und ist ein            stalten, dass zum einen Prozessgewinne      vom Zusammenwirken multipler, interde-
Forschungsprojekt an der Universität          im Ablauf des Lernens realisiert werden     pendenter Wirkungsflüsse abhängig sind
Konstanz, das die Umsetzung und Inte-         und zum anderen eine von allen nutzbare     [Friedrich & Hesse 2001].
gration kollaborativen oder auch netz-        Wissensbasis aufgebaut wird.
werkbasierten Wissensmanagements in                                                       Als Gestaltungsfaktoren zur Sicherstel-
der universitären Ausbildung, zuvorderst      Das K3-Projekt ist sowohl als empirisches   lung des Erfolgs des netzwerkbasierten
der Informationswissenschaft, anvisiert.      Feldprojekt zur Erprobung von Konzepten     Wissensmanagements lassen sich primär
Kollaboratives Wissensmanagement ver-         des netzbasierten kooperativen Lernens      die angeführten Eigenschaften bzw. In-
folgt das Ziel die Potenziale netzbasierter   einzuordnen als auch als technologisches    putfaktoren der Lernumgebung anführen.
Wissenskommunikation, Wissensgene-            Entwicklungsprojekt zu sehen, in dem        K3 setzt dabei auf Konzepte und Techno-
rierung und Wissensnutzung für das in-        zugleich eine forenbasierte kollaborative   logien, die zunächst grundsätzlich auf die
dividuelle und gruppenbezogene Lernen         Lernumgebung entwickelt wird [Kuhlen        erfolgreiche Bewältigung der Anfangs-
zu nutzen, indem asynchrone Medien,           2002]. Hierzu werden traditionelle Lern-    situation und die dauerhafte Aufrecht-
zuvorderst Kommunikationsforen, dazu          methoden aus Face-to-Face-Szenarien         erhaltung der Motivation angelegt sind.
verwendet werden, um wechselseitigen          mit netzbasierten wissensgenerierenden      Darüberhinaus wird aus didaktischer Per-
Austausch und Kooperation zwischen            Lernmethoden „angereichert“, ein neues      spektive eine lernförderliche inhaltliche

                59(2008)1, 1-72
                           7-11                                                                                                  
K3 – Konzepte und Technologien

                                                Diskursarchitektur in K3                                                         Selbstzweck, etwa im Sinne eines über-
                                                                                                                                 legenen lernmethodischen Ansatzes, zu
                                                                                                                                 substituieren.
        (1) Kurs

                                                                                                                                 Zur Beförderung. der organisatorischen
                                                                                                                                 und inhaltlichen Ausgestaltung der netz-
                    (2) Kursthemen
                                                                                Diskursobjekte
                                                                                   (Beiträge)
                                                                                                                                 basierten Lernprozesse setzt K3 sehr
                                                                                                                                 stark auf instruktionale Lernprozesse
                                                                                                                                 strukturierende und Lernprozesse steu-
                                (3) Arbeitsaufträge                                   Diskursobjekte
                                                                                                                                 ernde Hilfsmittel. Die Grundlage der
                                                                                        (Beiträge)                               instruktionalen Unterstützung bilden
                                                                                                                                 instruierte Kooperationsskripte, die alter-
                                                                                                                                 native Vorgehensweisen zulassend, den
                                                                                          Diskursobjekte
                                           (4) Spezifische Aufgaben                         (Beiträge)                           Ablauf der Interaktionsprozesse vorstruk-
                                                                                                                                 turieren. Kooperationsskripte werden
                                                                                                                                 durch den Einsatz von Beitragstypisie-
                                                                                                                                 rungen ergänzt, die über ein Repertoire
                                                                                                  Diskursobjekte
                                                                                                    (Beiträge)                   kommunikativer Akte zur
                                                                                                                                 n Organisation der Arbeit (organisatio-
                                                                                                                                    nelle Beiträge),
                                                                                                                                 n Initiierung der Diskurse (Neues Thema,

                                                                                            Diskursergebnisse
                                                                                                                                    Frage, These),
                                                                                                                                 n A nreicherung der Diskurse (Ergän-
                                                                                                                                    zung, Kritik),
                                                  Referenzobjekte
                                                                                                                                 n Kennzeichnung der Ergebnisse (Resul-
                                                                                                                                    tat).
                                                                                                                                 den Studierenden bereitgestellt werden.
            Literaturhinweise         Web Links         Dateien (Uploads)          Zusammenfassungen            Präsentationen

                                                                                                                                 Des Weiteren wurde ein Rollenkonzept
                                                                                                                                 entwickelt, das mit den Rollen Modera-
                                Externe Wissensbestände                                                                          tor, Rechercheur, Zusammenfasser und
                                                                                                                                 Präsentator nicht nur als Instrument der
                                                                                                                                 tutoriellen Selbstbetreuung bzw. perso-
                                                                                                                                 nenbezogenen Interaktionsprozessstruk-
      Abbildung 1: Diskursarchitektur in K3, aus [Griesbaum 2007], Abb. 41, S.208.
                                                                                                                                 turierung Anwendung findet, sondern
                                                                                                                                 zugleich als Unterstützungselement zur
      und organisatorische Ausgestaltung der                                tegrativen Ansatz im Sinne des Blended               Beförderung der Ausbildung von Infor-
      kooperativen Lernprozesse anvisiert. Und                              Learning. Dieses Konzept zielt darauf ab,            mations- und Kommunikationskompetenz
      nicht zuletzt soll, auf technologischer                               traditionelle Lernmethoden sinnvoll, d. h.           verstanden wird. Der Ablauf der virtu-
      Ebene die Reichweite und Effektivität der                             primär in Abhängigkeit von den Lern-                 ellen Wissenskommunikation ist damit
      Werkzeugunterstützung durch die Bereit-                               zielen, mit netzbasierten kooperativen               durch instruktionale Unterstützungsele-
      stellung direkt am Lernprozess orientier-                             Komponenten zu ergänzen und nicht als                mente teils formal (Diskurstypen, Rollen),
      ter „Lerntechnologien“ erhöht werden
      [Griesbaum 2007], S.163-166.

           3 K3-Konzepte und Technologien
      In K3 werden konzeptuelle und techno-
      logische Unterstützungselemente entwi-
      ckelt und kombiniert, die sich dem Ge-
      staltungsinstrumentarium des Computer
      Supported Cooperative/Collaborative
      Learning (CSCL) zuordnen lassen – vgl.
      zur Begriffsdefinition, -diskussion [Hinze
      2004], S.23.

      Für eine erfolgreiche Bewältigung der
      Anfangssituation und die dauerhafte
      Aufrechterhaltung der Motivation nutzt
      K3 einführende Schulungen und setzt
      durch Lernverträge und eine Netiquette
      einen normativen Verhaltensrahmen für
      Lehrende und Lernende. Die virtuellen
      Lernformen werden durch ein materi-
      elles Bewertungssystem verbindlich in
      das Kursgeschehen eingebunden. Des
      Weiteren verfolgt K3 bzgl. der mediendi-
      daktischen Einbindung einen flexiblen in-                             Abbildung 2: Basisfunktionen und Navigationsarchitektur von K3.

                                                                                                                                          59(2008)1, 7-11
K3 – Konzepte und technologien

teils inhaltlich (Arbeitsaufträge bzw. -auf-                               weite auf, werden aber quasi in Echtzeit                    (Diskurstypen, Rollenkennzeichnung) zur
gaben) vorstrukturiert.                                                    ermittelt und können auch von den Stu-                      Verfügung. Referenzobjekte des Typs
                                                                           dierenden jederzeit eingesehen werden.                      Literatur gestatten die strukturierte Ein-
Weiterhin nutzt K3 Möglichkeiten der                                       Damit können sie gerade auch als Analy-                     gabe vollständiger bibliographischer An-
Feedbackgestaltung, sowohl auf Grup-                                       seinstrument zur Unterstützung der tuto-                    gaben.
penebene als auch auf der Ebene der                                        riellen Betreuung herangezogen werden.
einzelnen Lernenden, um positive moti-                                     Weiterhin werden positive Effekte auf die                   Die Nutzung des erarbeiteten Wissens
vationale und kognitive Effekte im Ab-                                     intrinsische Motivation der Teilnehmer                      wird zum einen durch eine Suchfunktion
lauf und Abschluss der Lernprozesse zu                                     erhofft [Semar et al. 2006], S. 13.                         und zum anderen vor allem durch eine
                                     K3 – Konzepte und Technologien                                                                    Harvester-Funktionalität unterstützt.
     CURRICULARE INTEGRATION                                                                                                           Letztere wird dadurch möglich, dass in
     Bewältigung der Anfangssituation und Aufrechterhaltung der Motivation
                                                                                                                                       K3 systematisch zwischen den Diskurs-
     Initialisierende Unterstützungsmaßnahmen                       Kontinuierlich wirksame Rahmenbedingungen
     -Schulungen, Online-Tutorials und -Dokumentation               -Lernmethodenmix, Blended-Learning-Ansatz
                                                                                                                                       objekten (also den inhaltlichen Beiträgen
     -Lernverträge
     -Netiquette
                                                                    -Leistungsbewertungssystem mit Koppelung
                                                                     individueller und gruppenbezogener Bewertungen
                                                                                                                                       der Studierenden) und den Referenzob-
                                                                                                                                       jekten (Literaturhinweise, Hyperlinks,
                                                                                                                                       hereingeladene Dateien) unterschie-
      DIDAKTISCHES DESIGN                                                                                                              den wird. Dadurch kann der Harvester
      Organisatorische und inhaltliche Ausgestaltung der Lernprozesse                                                                  auf jeder K3-Ebene (Arbeitsauftrag,
      Kooperationsskripte                                                                   Rollenkonzepte                             Hauptthemen des Kurses und Gesamt-
                                                                                            -Moderator
      -präskriptive, instruierte Skripte als „Vorschlag zur Gestaltung des Ablaufs“
      -Optional: hohe Granularität durch Unterteilung in einzelne Aufgaben                  -Rechercheur                               kurs) die erarbeiteten bzw. ins System
                                                                                            -Zusammenfasser (Summarizer)
                                                                                            -Präsentator
                                                                                                                                       eingespeisten Wissensartefakte (Refe-
                                                                                                                                       renzobjekte) zusammenstellen und per
      Beitragstypisierung (eigene Typen definierbar)
      -Zur Organisation der Arbeit: organisationelle Beiträge                                                                          Mausklick anzeigen.
      -Zur Initiierung der Diskurse: Neues Thema, These,
      Frage                                                               Feedbackgestaltung
       -Zur Anreicherung der Diskurse: Ergänzung, Kritik                  -deskriptives und evaluatives Feedback auf prozeduraler      Eine vollständige Darstellung der in K3
       -Zur Kennzeichnung der Ergebnisse: Resultat                         und ergebnisbezogener Ebene für Gruppen und Individuen
                                                                           -prozedural: Verhalten im Ablauf, quantitative Kennzahlen   genutzten respektive entwickelten Kon-
                                                                           -ergebnisbezogen: Qualität der erbrachten Leistung
                                                                                                                                       zepte kann aus Platzgründen hier nicht
                                                                                                                                       geleistet werden (vgl. [Griesbaum 2007]
                                                                                                                                       und Kuhlen et al. 2005]). Abbildung 3
      TECHNIK
      Bereitstellung lerntechnologischer Funktionalitäten                                                                              stellt zur Veranschaulichung die in K3 ge-
                                                                                                                                       nutzten Unterstützungselemente zur Ge-
                                                                                                                                       staltung von Lernumgebungen in einer
                                                                      Diskursive Wissenserarbeitung
                                                                      -Forum & Maildienste                                             Übersicht zusammen, strukturiert nach
        Basislayout & Navigationsarchitektur
        -Threadparadigma
                                                                      -Integration von Diskurs- und Referenzobjekten
                                                                      -Metadaten auf Objektebene
                                                                                                                                       den Ebenen Curriculare Integration, Di-
        -Einfenstertechnik
        -Browsing in hierarchischer Themen- und
                                                                      -Kennzahlensystem
                                                                      -K3Vis
                                                                                                                                       daktisches Design und Technik.
        Diskursstruktur (Shortcuts und Filter)
                                                                      -themen- und gruppenspezifische Arbeitsbereiche
        -Volltextsuche über alle Inhalte
                                                                      -Filterfunktionen

                                                                      Nutzung des erarbeiteten Wissens
                                                                                                                                          4 Evaluation und Forschungsergebnisse
                                                                      -MyK3
                                                                      -Volltextsuche mit umfangreichen Anfrageoptionen
              Lerntechnologien zur Unterstützung der
                                                                      -ForumAsText, Ausgabe der Diskurse als laufender Text            Im Verlaufe der Entwicklung ist aus dem
                                                                      -Harvester-Funktionen zur Anzeige von Wissensbanken
                Externalisierung von Wissen                                                                                            primär an Forschungsinteressen ausge-
                -Beiträge: typisierte Diskursobjekte mit
                Rollenkennzeichnung
                                                                      Kursdurchführung seitens der Lehrenden
                                                                                                                                       richteten System ein robustes, für Stu-
                -Referenzobjekte:
                -Externe Wissensbestände: Literatur-                  -Kursstrukturdefinition
                                                                      -Teilnehmer & Gruppenverwaltung
                                                                                                                                       dierende attraktives Ausbildungssystem
                hinweise, Web Links, upload von Dateien
                -Diskursergebnisse: Zusammenfassungen,                (Optional: mehrerer Hochschulen)                                 geworden, das auch weiterhin der Über-
                Präsentationen                                        -Einrichten/Anpassen Bewertungssystem:
                                                                      (Bewertungsakteure, -objekte,- kriterien, -gewichte)             prüfung wissenschaftlicher Hypothesen
                                                                                                                                       dient, aber vor allem in der Lehre einge-
                                                                                                                                       setzt wird, verschiedentlich zusammen
                                                                                                                                       mit anderen Hochschulen. Die Ergeb-
Abbildung 3: K3-Konzepte und Technologien, aus [Griesbaum 2007], Abb. 68 S.250.                                                        nisse verschiedener Fallstudien [Gries-
                                                                                                                                       baum 2007], [Griesbaum & Rittberger
                                                                                                                                       2005], [Griesbaum 2004], [Kuhlen 2005]
erzielen. Rückmeldungen der Dozenten                                       Hinsichtlich der Ausprägung der techno-                     zeigen, dass die Ideen von K3 auch in
und des Systems sind „öffentlich“, d.h.                                    logischen Unterstützung lässt sich fest-                    unterschiedlichen Kursszenarien mit
sind von allen Teilnehmern einsehbar                                       halten, dass K3 eine Vielzahl innovativer                   sehr verschiedenen Lernzielen bzgl. des
und damit transparent. Feedback wird                                       lerntechnologischer Unterstützungskom-                      Aufwands durchführbar sind, Akzeptanz
dabei sowohl auf Objektebene, vor allem                                    ponenten aufweist. Die K3-Software kann                     finden, lernförderliche Mehrwerte – wie
bzgl. der erzielten Ergebnisse, als auch                                   als elaboriertes Forensystem begriffen                      den Aufbau von Wissensbasen – reali-
auf Prozessebene, bzgl. des Verhaltens                                     werden, das zur Darstellung der diskursi-                   sieren und von Seite der Lernenden im
der Teilnehmer im Ablauf der Lernpro-                                      ven Prozesse zwar nach wie vor auf dem                      Ganzen positiv eingestuft werden. Die
zesse, bereitgestellt. Gütekriterien auf                                   Thread-Paradigma beruht, aber eine Viel-                    Anreicherung traditioneller Face-to-Face-
Objektebene sind primär qualitative                                        zahl zusätzlicher Orientierungshilfen und                   Lehr-/Lernszenarien mit netzbasierten
Maße wie die Validität, auf Prozesse-                                      unterstützender Lerntechnologien bereit-                    wissensgenerierenden Lernformen wird
bene weitgehend strukturquantitativer                                      stellt. Abbildung 2 zeigt einen Screenshot                  von Seite der Studierenden sowohl als
Art wie etwa der Teilnahmegrad, der die                                    des K3-Systems.                                             Lernerfolg steigernd als auch Motivation
Zahl der Beiträge pro Teilnehmer misst                                                                                                 fördernd eingeschätzt. Präsenzphasen
(vgl. den Beitrag von Wolfgang Semar in                                    Die Externalisierung von Wissen im Dis-                     werden zwar als unverzichtbar einge-
diesem Heft, S. 21). Diese quantitativen                                   kurs wird durch Diskursobjekte und Refe-                    stuft, aber es zeigt sich, dass netzbasierte
Prozesskennzahlen weisen zwar hinsicht-                                    renzobjekte vorgenommen. Zur Eingabe                        Wissenserarbeitung, sofern explizit über
lich ihrer Aussagekraft bzgl. der Güte der                                 von Diskursobjekten steht eine Vielzahl                     instruktionale Komponenten spezifiziert,
Interaktion nur eine sehr geringe Reich-                                   von Dialog strukturierenden Hilfsmitteln                    ohne Probleme umgesetzt werden kann.

                       59(2008)1, 7-11                                                                                                                                         
K3 – Konzepte und Technologien

      D.h. es gelingt, die Studenten zur Teil-        tet und deshalb zumindest in Teilen un-         5 Fazit und Ausblick
      nahme an der virtuellen Wissenskommu-           brauchbar.
      nikation zu motivieren. Die These, dass                                                      K3 verdeutlicht und ist ein Fallbeispiel
      kollaboratives netzbasiertes Wissensma-         Für die weitere Entwicklung von K3 sind      dafür, dass sich die Potenziale kollabora-
      nagement „mehr“ ist als die Summe in-           deshalb insbesondere folgende Maßnah-        tiver netzbasierter Wissenskommunika-
      dividuellen Wissens, wird insbesondere          men vorgesehen, um diese Problematik         tion, Wissensgenerierung und Wissens-
      dadurch untermauert, dass beim Lernen           abzumildern:                                 nutzung in die universitäre Ausbildung
      in Kleingruppen nicht nur umfangreiche                                                       umsetzen lassen. K3 geht damit weit
      Externalisierungsprozesse sichtbar sind,        n I n künftigen Kursen werden Schu-         über die derzeit zumeist noch vorherr-
      sondern auch in hohem Ausmaß sozialer              lungsmaßnahmen intensiviert und           schende Nutzung computervermittelter
      Austausch und wechselseitiger Diskurs              auch Beispiele korrekt „getypter“ Bei-    Medien zur Distribution vorhandener
      beobachtet werden können [Griesbaum                träge bereitgestellt.                     Lehrmaterialien hinaus [Schulmeister
      2007], S.363.                                   n D ie Diskurstypkennzeichnung soll         2003]. Damit zeigt K3 konkret Wege und
                                                         vereinfacht und dabei die aufgaben-       Möglichkeiten auf, das Wissen, die Kom-
      Das verwendete fortlaufende Leistungs-             inhaltsbezogenen Typen nur nach           petenzen und nicht zuletzt die Kreativi-
      bewertungssystem wird sowohl als                   ihrer Diskursfunktion unterschieden       tät aller am Lernprozess Beteiligten ge-
      Lernerfolg als auch als Motivation stei-           werden. Damit würde die Zahl aller        winnbringend für die universitäre Hoch-
      gernd eingestuft. Es ist damit als ein             Diskurstypen von derzeit 7 auf 4 ver-     schulausbildung zu nutzen. Es ist zwar
      höchst erfolgreiches Unterstützungsele-            ringert und die Zuordnung vereinfacht     völlig zutreffend, dass die Realisation
      ment zu bewerten. Allerdings zeigt sich            in                                        des Potenzials derartiger Lernszenarien
      auch, dass eine transparente Bewertung             a.	Organisation: wie bisher organisa-    nicht einfach und mit erheblichem Ent-
      auch Angstgefühle wecken kann, welche                  tionelle Beiträge                     wicklungs- und Durchführungsaufwand
      dazu führen können, dass Diskurse eher             b.	Diskursinitiierung: subsumiert        verbunden ist [Friedrich 2001] S. 269, vor
      gehemmt als gefördert werden. Insofern                 Neues Thema, Frage und These          allem auch für die Kursleiter selber (vgl.
      ist zu hinterfragen, ob die „Öffentlich-          c.	Diskursfortführung: subsumiert Er-     den Beitrag von Gabi Reinmann auf Seite
      keit“ der Bewertungen tatsächlich lern-                gänzung und Kritik                    49). K3 zeigt aber deutlich, dass die Ver-
      förderliche bzw. motivationale Mehrwerte          d.	Diskursergebnis: äquivalent für Re-    ankerung netzwerkbasierter Ansätze des
      bewirkt. Um dieses Angstproblem zu                     sultat                                kooperativen Wissensmanagements im
      lösen, ist es angedacht, Feedback künftig                                                    realen Lernbetrieb auch und gerade in
      so zu konfigurieren, dass zwar weiterhin        Die Kennzeichnung der Rollenfunktion im      einem Forschungskontext geleistet wer-
      fortlaufendes evaluatives und deskripti-        Diskurs wird z.T. fehlerhaft vorgenom-       den kann und dies von den Lernenden als
      ves Feedback angeboten wird, aber die           men, teilweise wird sie auch schlicht ver-   Gewinn empfunden wird.
      Entscheidung des „Öffentlichmachens“            gessen wird. Dabei wird deutlich, dass
      den Betroffenen überlassen bleibt. Damit        die Teilnehmer in der Lage sind, Rollen-     Mehrwerte des netzwerkbasierten Wis-
      kommen die Vorteile der fortlaufenden           funktionen im Diskurs auch dann wahr-        sensmanagements werden dabei in K3
      Bewertung auf Subjektebene nach wie             zunehmen, ohne Rollentypkennzeichnun-        zwar bereits deutlich erkennbar, aber
      vor zum Tragen, zugleich werden Angst-          gen zu verwenden. Insofern ist bei der       doch erst in geringem Maße sichtbar.
      gefühle bzw. Akzeptanzprobleme gemin-           weiteren Entwicklung des Systems die         Denn die Potenziale kollaborativen Wis-
      dert. Der Preis hierfür ist, dass die Indivi-   Frage der Notwendigkeit von Rollentyp-       sensmanagements zeigen sich nicht
      duen selbst entscheiden, inwieweit das          kennzeichnungen zu erörtern.                 nur in den lernförderlichen Mehrwerten
      Lernen am Feedback zu anderen noch                                                           in einzelnen lokalen oder auch vertei-
      möglich ist.                                    Hinsichtlich der Einstufung der Ge-          lten Kursen, sondern sind auch durch
                                                      brauchstauglichkeit zeigen die genann-       hochschul- bzw. kursübergreifende
      Die instruktionale Vorstrukturierung über       ten Fallstudien einen positiven Entwick-     Kollaboration sowohl auf Seite der Ler-
      Rollen und Skripte wird von den Ler-            lungstrend, insbesondere im Kurs Infor-      nenden als auch der Lehrenden in völlig
      nenden ebenfalls positiv eingeschätzt. Da       mationsethik im Sommersemester 2005          neuen Lernszenarien antizipierbar. So
      es zugleich gelungen ist, in hohem Maße         wird das System von fast 90 Prozent der      ist etwa ein institutions- bzw. fächer-
      aufgabeninhaltsbezogenen Austausch              Teilnehmer als geeignetes Instrument         übergreifendes curriculares Netzwerk
      und Diskurs zwischen den Lernenden              zur Beförderung kollaborativen Lernens       denkbar, indem Lehrende ihr Wissen
      zu induzieren, ist das verfolgte Konzept        eingestuft [Griesbaum 2007], S.361.          austauschen, zusammenarbeiten und
      der instruktionalen Interaktionsprozes-                                                      kollaborativ Kurse konzipieren und
      sunterstützung als erfolgreich und für          Auf elementarer Funktionsebene zeigt         durchführen. Im Kontext des E-Lear-
      guten Lernerfolg wohl unverzichtbar zu          sich dabei, dass einzelne Funktionen         ning kann und soll K3 als ein mögliches
      bezeichnen.                                     – etwa K3VIS– zwar oftmals nur von we-       und bereits praxiserprobtes Konzept
                                                      nigen Teilnehmern als hilfreich erachtet     und Softwaresystem verstanden wer-
      Auf Systemebene von K3 zeigen sich              werden, deswegen aber gerade für diese       den, das weitergeführt und weiterent-
      hinsichtlich der Typkennzeichnung von           Sinn machen, da aus der Gesamtper-           wickelt werden sollte. Hierzu wird das
      Rollen und Diskursbeiträgen auf Seite           spektive nur ein sehr geringer Teil der      System seit Ende 2006 unter K3forum.
      der Lernenden z.T. erhebliche Pro-              Teilnehmer die Funktionsvielfalt von K3      net allen interessierten Institutionen zur
      bleme: Diskurstypen werden teilweise            insgesamt als überfordernd einstuft. Po-     selbständigen Nutzung zur Verfügung
      grob falsch verwendet, Rollentypkenn-           sitive Einstufungen zur Kennzeichnung        gestellt (vgl. dazu den Beitrag von Tao
      zeichnungen häufig zu oft oder auch gar         des Status der Diskursbeiträge – Dis-        Jiang auf Seite 32).
      nicht angewandt. Diese Fehler führen            kurstypen, Hervorhebung neuer Beiträge
      dazu, dass die durch die Typisierung            – weisen auf die Bedeutung objektbezo-
      angedachte Erleichterung der Orien-             gener Metainformationen hin und deuten          Literatur
      tierung im diskursiven Prozess keines-          an dass es lohnenswert sein kann, wei-
      falls immer gegeben ist. Vielmehr ist           tere objektbezogene Metainformation, z.      [Friedrich 2001]
                                                                                                   Friedrich, H. F.: Stimulation von Partizipation
      die Verwendung von typbasierten Un-             B. die Zahl der lesenden Zugriffe, zu er-
                                                                                                   und Interaktion im virtuellen Seminar – die Er-
      terstützungselementen, vor allem von            fassen und anzubieten.                       fahrungen aus NETZBALL. In: Friedrich, H. F.;
      Kennzahlen, dadurch stark fehlerbehaf-                                                       Hesse, F. W. (eds.): Partizipation und Interaktion

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K3 – Konzepte und Technologien

im virtuellen Seminar, S. 269-293. Münster; New        [Semar et al. 2006]                                 part of an educational online knowledge manage-
York; München; Berlin: Waxmann, 2001.                  Semar, W.; Kölle, R.; Langemeier, G. : Program-     ment system. In: Arabnia, H. et al. (ed.): Proceed-
[Friedrich & Hesse 2001]                              mieren lernen in kollaborativen Lernumgebungen      ings of the 2005 International Conference on In-
Friedrich, H. F; Hesse, F. W.: Partizipation und       – Kollaborative Leistungsevaluation beim Einsatz    formation and Knowledge Engineering – IKE’05,
Interaktion im virtuellen Seminar – ein Vorwort.       von Wissensmanagementsystemen in der Ausbil-        S. 53-59. Las Vegas: CSREA Press, 2005. www.
                                                       dung. In: Mandl, T.; Womser-Hacker, C. (Hrsg.):     inf-wiss.uni-konstanz.de/People/WS/ike05-cc.pdf
In: Friedrich, H. F.; Hesse, F. W. (Hrsg.): Partizi-
                                                       Effektive Information Retrieval Verfahren in The-   [28.01.2006].
pation und Interaktion im virtuellen Seminar, S.
                                                       orie und Praxis: Ausgewählte und erweiterte
7-11. Münster; New York; München; Berlin: Wax-
                                                       Beiträge des Vierten Hildesheimer Evaluierungs-
mann, 2001.
                                                       und Retrievalworkshop (HIER 2005) Hildesheim,
[Griesbaum 2007]                                      20.7.2005, S. 147-170. Konstanz: UVK Verlagsge-
Griesbaum, J.: Mehrwerte des Kollaborativen            sellschaft, 2006. www.inf-wiss.uni-konstanz.de/        K3, Projekt, Forschung, Ausbildung,
Wissensmanagements in der Hochschullehre               People/WS/hier-tagungsband-KoelleLangemeier-
– Integration asynchroner netzwerkbasierter
                                                                                                              Hochschule, Konstanz, Software,
                                                       Semar-cc.pdf [14.08.2006].
Szenarien des CSCL in der Ausbildung der In-                                                                  Systemarchitektur, Wissensmanage-
                                                       [Semar 2005]
formationswissenschaft im Rahmen des K3-Pro-           Semar, W. : Development of a benchmark system          ment, Netz, Lernen
jekts. Dissertation Fachbereich Informatik und         for analyzing collaborative group performance as
Informationswissenschaft, Universität Konstanz,
Konstanz, 2007.
[Griesbaum 2004]
Griesbaum, J.: Curriculare Vermittlung von Infor-       Die Autoren
mationskompetenz: Konzepte, Ziele, Erfahrungen
eines experimentellen Retrievalkurses (K3), S.
283-299. Konstanz: UVK, 2004.                           Dr. Joachim Griesbaum
[Griesbaum & Rittberger 2005]
Griesbaum, J.; Rittberger, M.: A Collaborative                          Joachim Griesbaum ist seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter der
Lecture in Information Retrieval for Students                           Informationswissenschaft an der Universität Konstanz. Seine For-
at Universities in Germany and Switzerland. In:
                                                                        schungsschwerpunkte sind Web Information Retrieval, Suchma-
Proceedings of the World Library and Informa-
tion Congress: 71st IFLA General Conference                             schinenmarketing, E-Learning & kollaboratives Wissensmanage-
and Council. “Libraries – A voyage of discovery”,                       ment. 2006 promovierte er zum Thema „Mehrwerte des Kollabora-
www.ifla.org/IV/ifla71/papers/068e-Griesbaum_                           tiven Wissensmanagements in der Hochschullehre – Integration
Ritterberg.pdf [26.08.2006]                                             asynchroner netzwerkbasierter Szenarien des CSCL in der Ausbil-
[Hesse et al. 2002]                                                     dung der Informationswissenschaft im Rahmen des K3-Projekts“
Hesse, F. W.; Garsoffky, B.; Hron, A. : Netzbasier-
                                                        joachim.griesbaum@uni-konstanz.de
tes kooperatives Lernen. In: Issing, L. J; Klimsa,
P. (Hrsg.): Information und Lernen mit Multime-
dia und Internet: Lehrbuch für Studium und Pra-
xis, S. 283-298. Weinheim: Psychologie Verlags
                                                        Dr. Wolfgang Semar
Union, 2002.
                                                                            Nach Abschluss seiner Ausbildung im Fach Wirtschaftsingenieur-
[Hinze 2004]
Hinze, U.: Computergestütztes kooperatives Ler-
                                                                            wesen an der Universität Kaiserslautern erwarb Wolfgang Semar
nen. Einführung in Technik Pädagogik und Or-                                das Diplom im Aufbaustudium der Informationswissenschaft an der
ganisation des CSCL. Münster; New York; Mün-                                Universität Konstanz und promovierte dort ebenfalls. Seit 2002 ist
chen; Berlin: Waxmann, 2004.                                                er Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Informationswissen-
[Konrad & Traub 2005]                                                       schaft. Er vertritt den Lehrstuhl Informationswissenschaft (Prof
Konrad, K.; Traub, S.: Kooperatives Lernen. Balt-                           Zimmermann) an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken; seit
mannsweiler: Schneider, 2005.
                                                                            WS 2006/2007.
[Kuhlen 2006]
Kuhlen, R.: In Richtung Summarizing für Dis-
kurse: In: Ilse Harms, Heinz-Dirk Luckhardt und         Tao Jiang
Hans W. Giessen (Hrsg.): Information und Spra-
che. Beiträge zu Informationswissenschaft, Com-                             Nach Abschluss des Informatik-Studiums an der Fachhochschule
puterlinguistik, Bibliothekswesen und verwand-
ten Fächern Festschrift für Harald H. Zimmer-                               Konstanz übernahm Tao Jiang die Systembetreuung und Weiter-
mann, S. 55-74. München: K·G·Saur, 2006.                                    entwicklung der K3 Software. Er arbeitet an einer Promotion zur
[Kuhlen 2002]                                                               Weiterentwicklung der Visualisierungskomponente von K3, vor
Kuhlen, R.: Vorhabensbeschreibung K3 – Wis-                                 allem mit Blick auf Transparenz der Leistungskontrolle.
sensmanagement über kooperative verteilte
Formen der Produktion und der Aneignung von
Wissen zur Bildung von konzeptueller Informa-
tionskompetenz durch Nutzung heterogener In-
formationsressourcen, www.k3forum.net/vorha-
bensbeschreibung.pdf [28.08.2006].
                                                        Prof. Dr. Rainer Kuhlen
[Kuhlen et al. 2005]
Kuhlen, R.; Griesbaum, J.; Jiang, T.; König, J.;
                                                                        Seit 1980 Lehrstuhl für Informationswissenschaft, Universität Kons-
Lenich, A.; Meier, P.; Schütz, T.; Semar, W.: K3
– an e-Learning Forum with Elaborated Discourse                         tanz; Mitglied des Fachausschusses „Kommunikation und Informa-
Functions for Collaborative Knowledge Manage-                           tion“ der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK); Deutscher UN-
ment. In: Proceedings of E-Learn 2005 World                             ESCO Chair in Communications (ORBICOM); Vorsitzender des Ver-
Conference on E-Learning in Corporate, Govern-                          eins Nethics e.V. (Informationsethik im Netz); Mitglied im Vorstand
ment, Healthcare, & Higher Education October
24-28, 2005 • Vancouver BC, Canada, 2005, S.
                                                                        des Hochschulverbandes für Informationswissenschaft (HI); Spre-
2981-2988.                                                              cher des Aktionsbündnis „Urheberrecht für Bildung und Wissen-
[Paechter 2003]                                                         schaft“; Sachverständiger für verschiedene Bundestagsausschüsse
Paechter, M.: Wissenskommunikation, Koopera-            und Enquete-Kommissionen; Mitglied zahlreicher Beiräte/Kommission für BMBF,
tion und Lernen in virtuellenGruppen. Lengerich         DFG, EU sowie in Österreich und Schweiz.
et al.: Pabst Science Publishers, 2003.                 rainer.kuhlen@uni-konstanz.de · www.kuhlen.name
[Schulmeister 2003]                                     Universität Konstanz, Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft
Schulmeister, R.: Lernplattformen für das virtu-        Fach D 87, 78457 Konstanz, www.inf-wiss.uni-konstanz.de
elle Lernen. München; Wien: Oldenbourg Verlag,
2003.

                   59(2008)1, 7-11                                                                                                                        11
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