Kindergarten mit Elternbildung - www.elternbildung-tirol.at - Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
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Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
I NH ALTSVE RZE ICH NI S
Informationen für KindergartenpädagogInnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Infoblatt für Eltern, Großeltern und Erziehungsberechtigte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Elternkurse
»Starke Eltern – starke Kinder®« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
»Theaterpädagogische Elternbildung« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Einzelveranstaltungen
»Handy, Internet und PC im Kinderzimmer« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
»Klare Grenzen – starke Kinder« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
»Kinder machen alles nach … im Guten und im Schlechten« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
»Kindgerechte Sprache« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
»Kinderrechte im Alltag: kurzfristig oh-je langfristig oh-ja!« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
»Jede Sprache ist ein Schatz«. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
»Mein Kind kommt bald in die Schule« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
»Das österreichische Bildungssystem« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
»Wilde Jungen – zarte Mädchen?« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
»Tugenden: von Achtsamkeit bis Zuversicht« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
»Was Kinder stark macht« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
»Und plötzlich fehlt … ein Teil von mir« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
»Grenzen, Nähe und Respekt in der Familie « . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
»Liebevolle Erziehung leben« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
»Das Verhalten des Kindes verstehen« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
»Die kindliche Entwicklung fördern« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
»Elternbildungsangebote« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
»Wertschätzende Kommunikation mit Kindern« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
»Kinder und Medien heute« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26
»Von Wut, Eifersucht … und anderen starken Gefühlen« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
»Suchtprävention im Kindergarten« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
»Die faszinierenden Botschaften von Märchen und Geschichten« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
»Dem inneren Lehrmeister des Kindes vertrauen« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
»Wenn Kinder Sprache entdecken« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
»Der Trotz in der kindlichen Entwicklung« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
»Kinder-Knigge«. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
»Kinder brauchen Rituale « . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
2 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
I NFORM ATIONE N
Informationen für
KindergartenpädagogInnen
Die ELTERBILDUNG TIROL ist eine Einrichtung des Österreichischen Kinderschutzbundes und
besteht seit über 10 Jahren. Unsere Aufgabe ist, Eltern sowie andere Bezugspersonen von
Kindern unter dem Leitsatz »Unterstützen statt belehren«, in ihrer wertvollen Erziehungsaufgabe
zu begleiten. Elternbildung stärkt die elterliche Kompetenz und die Erziehungsfähigkeit und
stellt daher einen wesentlichen Beitrag zur Prävention von Schwierigkeiten in der Eltern-Kind-
Beziehung dar. Unsere Angebote sind kostenlos.
Beginn – Ende September 2014 bis Juni 2015
Angebote Die ELTERNBILDUNG TIROL bietet Elternbildungsveranstaltungen zu
ausgewählten Themen an.
Die Veranstaltungen finden in Form von Impulsvorträgen, Vorträgen,
Gesprächsrunden oder als Eltern-Workshop-Reihen statt. Außerdem
besteht die Möglichkeit, ein Theaterpädagogisches Elternbildungs-
Angebot zu wählen.
Zielgruppe Eltern von Kindern, die den jeweiligen Kindergarten besuchen.
ReferentInnen Fachpersonen aus den Bereichen Eltern und Kinder
Beschreibung Was machen wir, als ELTERNBILDUNG TIROL?
Ablauf Wir nehmen Kontakt zu den Kindergärten auf und bewerben unsere
Angebote. Bei Interesse entsteht eine Kooperation zwischen Kindergarten
und der ELTERNBILDUNG TIROL. Sie, als Kindergarten, sagen uns, welche
Angebote Sie interessieren. Wir nehmen Kontakt zu den ReferentInnen
auf und koordinieren die Termine. Wir übernehmen auch die Honorar-
abwicklung mit den ReferentInnen.
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 3Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
Beschreibung Was machen Sie, als KindergartenpädagogIn?
Ablauf Nach dem Erstkontakt wählen Sie, welche Form der Veranstaltung Sie
wünschen. Dazu gibt es folgende Möglichkeiten:
• Impulsvorträge: finden während eines vom Kindergarten geplanten
Elternabends statt. Ein vom Kindergarten ausgewähltes Thema
(z. B. Trotzalter, Sauber werden, Buben – Mädchen …) wird vorgestellt.
Sie fragen während des Elternabends, ob die Eltern ein Folgeangebot
zu dem Thema wünschen. Das kann in Form eines Vortrages am Abend
stattfinden oder als Gesprächsrunde an einem Elternvormittag
(z. B. Elternkaffee).
• Gesprächsrunden und Vorträge: finden am Vormittag bzw. am Abend
statt und dauern zwischen 1½ und 2 Stunden. Es werden vom Kinder-
garten ausgewählte Themen behandelt. Eine Anmeldung bei der Kinder-
garten-Pädagogin wird empfohlen.
• Workshop-Reihen für Eltern: sind Angebote welche über 4 bis 5 Wochen
stattfinden, entweder am Abend als Vortrag oder am Vormittag während
eines Elternkaffees bzw. Elternfrühstückes. Theaterpädagogische Eltern-
bildungsangebote oder der Elternkurs »Starke Eltern – starke Kinder«
werden als Workshop-Reihe gehalten. Bei diesen Angeboten wird um
eine Anmeldung der Eltern gebeten.
Alle Angebote sind für den Kindergarten sowie für die Eltern kostenlos.
Sie, als Kindergarten, stellen die Infrastruktur (Räumlichkeiten, Öffnen und
Schließen des Kindergartens) zur Verfügung und bewerben im Kinder-
garten die Veranstaltung.
Für nähere Informationen melden Sie sich bitte unter 0650/564 15 80 oder
office@elternbildung-tirol.at
Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit mit Ihnen!
Ihre ELTERNBILDUNG TIROL
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I NFORM ATIONE N
Informationen für Eltern, Großeltern
und Erziehungsberechtigte
Ihr Kind besucht nun den Kindergarten! Die Kindergartenzeit hat, für die psychische, soziale und
kognitive Entwicklung Ihres Kindes eine sehr wichtige Bedeutung! Die Sprachentwicklung erfolgt
sehr schnell, Freundschaften bilden und festigen sich, Gefühle werden nun auch zunehmend
durch Sprache ausgedrückt usw. Die Kinder befinden sich im sogenannten »Fragealter«, sie
suchen in ihrem Alltag nach Antworten!
Auch wir als Eltern haben viele Fragen die durch den Erziehungsalltag entstehen! Wie kann ich
mein Kind in seiner Entwicklung begleiten? Welchen Erziehungsstil leben wir in unserer Familie?
Wie können wir mit Konflikten positiv umgehen? Wieso »trotzen« Kinder und wie lernen sie mit
ihren Gefühlen umzugehen? Welche Bedeutung haben Bewegung und Spiel für die kindliche Ent-
wicklung? Was macht Kinder stark für das Leben? Kommunizieren Buben und Mädchen unter-
schiedlich? Diese sowie weitere Themen werden an Elternbildungs-Veranstaltungen behandelt.
Wir laden Sie herzlich ein, sich Zeit zu nehmen um unser umfangreiches Angebot auszupro-
bieren! Sie gewinnen mehr Sicherheit in der Erziehung und mehr Zufriedenheit im familiären
Zusammenleben!
Wir wünsche Ihnen und Ihrem Kind eine schöne Kindergartenzeit!
Ihre ELTERNBILDUNG TIROL
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 5Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
ELTERNKURS
»Starke Eltern – starke Kinder«®
Der Elternkurs des Kinderschutzbundes
Kurzbeschreibung Dieser Elternkurs ist ein Bildungsangebot für Eltern und Erziehungsbe-
rechtigte. Gemeinsam wollen wir die Erziehungsfähigkeit weiter ent-
wickeln, neue Erziehungsstrategien erarbeiten sowie vielfältige Methoden
und Lösungswege für den Alltag mit Kindern finden.
Inhalte 1. Klare Werte
Welche Erziehungsstile habe ich? Es geht um Bewusstmachen der
eigenen Wertevorstellung und um die eigene Vorbildfunktion.
2. Selbstklärung und Kenntnis der Identität
Kenne ich mich selbst? Geben und Empfangen von Feedback, Liebe,
Vertrauen.
3. Selbstvertrauen
Kann ich meinem Kind helfen? Aktives Zuhören, gemeinsames Suchen
nach Lösungsmöglichkeiten, Ermutigung, Anerkennung.
4. Klarheit in der Kommunikation
Kann ich Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse ausdrücken? Aufrichtigkeit in
der Gefühlsäußerung, konstruktive Kritik, mit Bestimmtheit »nein«
sagen.
5. Kooperationsfähigkeit und Verantwortungsgefühl
Wie lösen wir Probleme in der Familie? Erlernen der Verhandlungs-
kunst.
Es ist günstig, alle Abende zu besuchen, weil die Vertrautheit in der
Gruppe eine wichtige Arbeitsgrundlage ist. Dennoch ist jeder Abend eine
Einheit für sich und kann auch einzeln besucht werden.
Ziele Stärkung der Eltern in ihren Erziehungskompetenzen und mehr Sicherheit
in der Familie
Dauer/Formen 5 Abende à 90 Minuten/Gesprächsrunde/Seminar oder Workshop
Referent Mag. Franz Preishuber, Pädagoge, Theologe, Vater, Kommunikations- und
Rhetoriktrainer, Elternbildner, Manager der Frauenklinik Innsbruck.
Orte Alle Bezirke
6 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
ELTE RNKURS
»Theaterpädagogische Elternbildung«®
Kurzbeschreibung In den Workshops werden Situationen aus dem Alltagsleben mit Kindern
und Jugendlichen in einer kurzen Szene nachgespielt. Anschließend bera-
ten sich die zusehenden Eltern über mögliche Handlungsalternativen. Die
erarbeiteten Varianten können sofort im erneuten Spielen der Szene aus-
probiert werden. In der anschließenden Reflexion kommen auch die Pro-
tagonisten (Schauspieler) zu Wort und erzählen wie sie die verschiedenen
Lösungen erlebt haben. Dies gibt die Chance, dem Konflikt eine andere
Richtung zu geben, die Spitze des Konfliktes zu brechen und vieles mehr...
Ziele Begleitung und Unterstützung der Eltern bei der Elternarbeit. Wir suchen
gemeinsam mit den Eltern nach anderen Perspektiven und Lösungen für
unbefriedigende Alltagssituationen mit ihren Kindern. Dabei soll auch der
Humor nicht zu kurz kommen.
Dauer/Formen 5 Abende à 100 Minuten/vormittags oder abends
Referentinnen Maga Sandra Aufhammer, Maga Renate Hell,
Annemarie Siess, Pädagoginnen, Elternbildnerinnen
Ort Alle Bezirke
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 7Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
EI NZELV ERA NSTA LTUNG
»Handy, Internet und PC
im Kinderzimmer«
Wie können wir den Medienkonsum unserer Kinder positiv gestalten?
Kurzbeschreibung »Computerspiele und Co. machen Spaß, entspannen, eröffnen den Kin-
dern neue Lebensräume, und man kann einiges dabei lernen« hört man
immer wieder. Doch »wie viel, ab wann und was?« fragen sich viele
Eltern. Gerade durch den Schulbeginn sind Kinder vielen neuen Einflüssen
ausgesetzt. Auch Handys werden schon zum Austausch von Videos mit
Gewaltinhalten verwendet. Was können Eltern tun, um ihren Kindern
einen verantwortlichen Umgang mit den neuen Medien zu vermitteln?
Ziele Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, in die Medienwelt hinein-
zuwachsen?
• Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt in den Medien
• Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag
Referentin Dr.in Karin Urban Psychologin, Sexualpädagogin, Geschäftsführerin des
Zentrums für Ehe- und Familienfragen, Innsbruck.
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land
Kooperation mit dem
ZENTRUM FÜR EHE- UND FAMILIENFRAGEN
8 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
E I NZE LVE RA NSTALTUNG
»Klare Grenzen – starke Kinder«
Warum brauchen Kinder Grenzen und wieso machen diese Sinn?
Kurzbeschreibung Wie können wir unsere eigenen Grenzen wahrnehmen und klar formu-
lieren? Was hilft uns dabei? Wie unterstützen und beeinflussen klare
Grenzen in der Familie und im Kindergarten? Was ist der Unterschied zwi-
schen Strafe und Konsequenz? Gemeinsam erarbeiten wir Möglichkeiten,
um Eltern und Kinder stark zu machen, Grenzen zu ziehen und sie durch-
zusetzen. Durch klare Ziele fühlen sich Kinder sicherer und können sich
besser auf sich konzentrieren.
Ziele • Den Eltern Mut machen, um klare Grenzen aufzuzeigen.
• Stärkung der Elternrolle
• Selbstbewusste Kinder
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag
Referentin Marta Salchner, Brigitta Sponring, Dipl.-Erziehungs- und
Jugendberaterinnen im Zentrum für Ehe- und Familienfragen
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land
Kooperation mit dem
ZENTRUM FÜR EHE- UND FAMILIENFRAGEN
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 9Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
EI NZELV ERA NSTA LTUNG
»Kinder machen alles nach …
im Guten und im Schlechten«
Was lernen Kinder durch das Vorbild der Erwachsenen?
Kurzbeschreibung »Man braucht Kinder nicht erziehen, sie machen einem sowieso alles
nach!« Kinder lernen in erster Linie durch Vorbilder. Das Nachahmungs-
lernen ist bei Vorschulkindern eine besonders ausgeprägte Fähigkeit.
Kinder beobachten alles genau. Was bedeutet »Nachahmungslernen«?
Wie können Eltern diese Fähigkeit der Kinder, alles genau zu beobachten
und nachzumachen, nützen? Auf was ist zu achten?
Ziele • Das Verständnis zwischen Eltern und Kindern fördern
• Konflikte vermeiden
• Die Kinderrechte als Thema und Aufgabe ansprechen
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag
Referentin Marvin Günther Dürrer-Klien, Sozialpädagoge, Psychotherapeut,
Erziehungsberater in der Erziehungsberatungsstelle des Landes Tirol
Ort Nordtirol
Kooperation mit der
ERZIEHUNGSBERATUNG DES LANDES TIROL
10 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
E I NZE LVE RA NSTALTUNG
»Kindgerechte Sprache«
Was versteht mein Kind? Wo entstehen die Missverständnisse?
Kurzbeschreibung Im Alltag mit Kindern entstehen manchmal Missverständnisse aufgrund
sprachlicher Verständnisschwierigkeiten. Diese Missverständnisse wer-
den oft als Wiederstand von Seiten des Kindes interpretiert. Welche Kom-
munikationsregeln sind im Umgang mit Kindern hilfreich? Was verstehen
Kinder im Vorschulalter und wo liegen die Grenzen ihres Sprachverständ-
nisses? Gemeinsam finden wir Antworten und hilfreiche Strategien, um
diese Missverständnisse gar nicht erst entstehen zu lassen.
Ziele • Eine realistische Einschätzung der Erwachsenen davon, was Kinder
im Vorschulalter über Sprache verstehen bzw. ausdrücken können,
zu ermöglichen.
• Eltern in ihrer Elternrolle stärken
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag
Referentin Marvin Günther Dürrer-Klien, Sozialpädagoge, Psychotherapeut,
Erziehungsberater in der Erziehungsberatungsstelle des Landes Tirol
Ort Nordtirol
Kooperation mit der
ERZIEHUNGSBERATUNG DES LANDES TIROL
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 11Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
EI NZELV ERA NSTA LTUNG
»Kinderrechte im Alltag:
kurzfristig oh-je langfristig oh-ja!«
Welche Rechte haben Kinder und wie können diese im Alltag gelebt werden?
Kurzbeschreibung Kinder haben das Recht auf Bildung, auf gewaltlose Erziehung, auf Mitbe-
stimmung, auf Äußerung der eigenen Meinung, auf Schutz und Geborgen-
heit und vieles mehr … Was können die Kinderrechte im Alltag bedeuten.
Wie machen sie das Zusammenleben komplizierter? Welche Veränderun-
gen im Umgang mit Kindern werden sie bringen? Wohin kann diese Ent-
wicklung gehen? Rechte nicht aus juristischer Sicht, sondern allgemein
menschlich verstanden.
Ziele • Sensibilisierung für die Kinderrechte
• Kinderrechte im Alltag leben
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag
Referentin Marvin Günther Dürrer-Klien, Sozialpädagoge, Psychotherapeut,
Erziehungsberater in der Erziehungsberatungsstelle des Landes Tirol
Ort Nordtirol
Kooperation mit der
ERZIEHUNGSBERATUNG DES LANDES TIROL
12 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
E I NZE LVE RA NSTALTUNG
»Jede Sprache ist ein Schatz«
Wie kann mehrsprachige Erziehung gelingen?
Kurzbeschreibung Welche Bedeutung hat die Muttersprache für die Entwicklung des Kindes?
Welche Rolle spielen Eltern/Erziehungsberechtigte in Bezug auf die Mehr-
sprachigkeit? Wie kann Mehrsprachigkeit in Kindergärten und im Pflicht-
schulbereich gelebt werden und welche Rechte und Pflichten bestehen
seitens der Schulen und Eltern? Was bedeutet muttersprachlicher Unter-
richt und wie ist er in Österreich gesetzlich geregelt?
Ziele • Sensibilisierung im Umgang mit dem Thema Mehrsprachigkeit
• Ängste und Vorurteile abbauen
• Mehrsprachigkeit des Kindes als Bereicherung sehen lernen
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag oder Workshop
Referentin Silvia Ortner, DSA, Verein Frauen aus allen Ländern
Ort Alle Bezirke
Kooperation mit dem
VEREIN FRAUEN AUS ALLEN LÄNDERN
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 13Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
EI NZELV ERA NSTA LTUNG
»Mein Kind kommt bald in die Schule«
Kurzbeschreibung Dieser Workshop wird von einer Mitarbeiterin der Bildungs- und Bera-
tungseinrichtung »Frauen aus allen Ländern« geleitet. Durch die lang-
jährige Beratungstätigkeit mit Eltern und Erziehungsberechtigten kann im
Workshop mit alltagsbezogenen Beispielen aus der Praxis gearbeitet
werden.
Ziele Eltern zu folgenden Themen unterstützen:
• Allgemeine Informationen über die Schullandschaft in Österreich
• Wie unterstütze ich mein Kind von Anfang an
• Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule
• Information über Beratungs- und Bildungsstellen, die bei Fragen und
Unsicherheiten weiterhelfen können.
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag/Workshop
Referentin DSA Silvia Ortner, Verein Frauen aus allen Ländern
Ort Alle Bezirke
Kooperation mit dem
VEREIN FRAUEN AUS ALLEN LÄNDERN
14 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
E I NZE LVE RA NSTALTUNG
»Das österreichische Bildungssystem«
Fragen rund um das österreichische Bildungssystem (Vertiefung)
Kurzbeschreibung Ausbildung und Arbeit sind neben der deutschen Sprache wesentliche
Grundlagen zur gesellschaftlichen Integration. Der Verein Multikulturell
bietet Ihnen hierfür umfangreiche muttersprachliche Informationen an,
um sich besser im österreichischen Bildungssystem zurecht zu finden
und sich über Aus- und Weiterbildungsangebote, Qualifizierungsmaß-
nahmen, Arbeitsvermittlung sowie Arbeitnehmerrechte und -pflichten
informieren zu können. Wir bieten hierzu einen Überblick der Ausbil-
dungsmöglichkeiten vom Kindergarten bis zur Universität an und können
darüber hinaus in Einzelberatungsterminen individuell angepasst an Ihre
Lebenssituation auf entsprechende Aus- und Weiterbildungsmöglichkei-
ten eingehen.
Ziele In diesem Seminar erhalten Sie Antworten auf die Fragen:
• Welche Schule ist die richtige für mein Kind?
• Welche Ausbildung ist die beste?
• Welche Fähigkeiten werden wo abverlangt?
• Wo finde ich die notwendigen Informationen dazu?
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag
Referentin Ovagem Agaidyan, MSc, Verein Multikulturell
Ort Alle Bezirke
Kooperation mit dem
VEREIN MULTIKULTURELL
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 15Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
EI NZELV ERA NSTA LTUNG
»Wilde Jungen – zarte Mädchen?«
Wie können wir mit Kindern über sexuelle Themen sprechen?
Kurzbeschreibung In den ersten sechs Lebensjahren werden in der Entwicklung wichtige
Weichen fürs Leben gestellt. Dies betrifft auch das Thema »Weiblichkeit
und Männlichkeit« und damit verbunden die sexuelle Entwicklung. Die
Kinder in ihrer Unterschiedlichkeit zu unterstützen und ihnen dabei zu
mehr Selbstbewusstsein und zu mehr Selbstwert zu verhelfen, ist Thema
des Vortrages. Mehr Selbstbewusstsein und ein höheres Selbstwertgefühl
sind auch wichtige Bausteine, um die eigenen Grenzen zu kennen und
sich dadurch besser vor Missbrauch schützen zu können.
Ziele • Unterstützung für Eltern und Beziehungspersonen beim Verstehen
der sexuellen Entwicklung der Kinder sowie Unterschiede zwischen
Mädchen und Buben bewusst machen.
• Unterstützung und Aufklärung zur Prävention von Missbrauch
• Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern ermöglichen
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion/Gesprächsrunde
Referentin Dr.in Barbara Nagele-Fritz, Pädagogin, Psychotherapeutin,
Familienberatung des Eltern-Kind-Zentrums Innsbruck
Ort Innsbruck Stadt
Kooperation mit der
FAMILIENBERATUNG DES ELTERN-KIND-ZENTRUMS INNSBRUCK
16 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
E I NZE LVE RA NSTALTUNG
»Tugenden:
von Achtsamkeit bis Zuversicht«
Welche inneren Schätze hat mein Kind und wie kann ich ihre Entfaltung fördern?
Kurzbeschreibung Das persönliche Wohlbefinden eines Menschen hängt davon ab, in wie
weit er im Einklang mit seinem Innersten ist. Begeisterung, Selbstbe-
wusstsein, Vertrauen, Mitgefühl und viele andere wertvolle Eigenschaften
bilden die Grundlage unseres Denkens. Wie können wir das Beste in uns
und bei unseren Kindern und Mitmenschen wecken und unterstützen, um
Kinder und Jugendliche zu ermutigen und in ihrer Entwicklung zu fördern?
Durch das bewusste Wahrnehmen der kindlichen Stärken können wir das
Kind in seiner Entwicklung fördern.
Ziele • Sensibilisierung der Eltern zur Auseinandersetzung mit den eigenen
inneren Qualitäten
• Eltern in ihren Erziehungskompetenzen stärken
• Anregungen geben für die Umsetzung der Tugenden im täglichen Leben
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion/Gesprächsrunde
Referentin Maga Malina Klöppel, Pädagogin, Family-Support-Trainerin,
Geschäftsführerin des Eltern-Kind-Zentrums Innsbruck
Ort Innsbruck Stadt und Land, Schwaz, Imst, Kufstein
Kooperation mit dem
ELTERN KIND ZENTRUM INNSBRUCK
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 17Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
EI NZELV ERA NSTA LTUNG
»Was Kinder stark macht«
Wie können wir unsere Kinder für das Leben stärken?
Kurzbeschreibung Wir wollen alle das Beste für unsere Kinder. Wir wollen, dass sie erfolg-
reich sind und wollen auf sie stolz sein können. Aber vor allem wollen wir
glückliche, starke und selbstbewusste Kinder. Dieses Angebot führt Eltern
in die Welt der kindlichen Entwicklung ein und zeigt anhand praktischer
Beispiele auf, wie wir in unserem normalen Familienalltag unsere Kinder
stärken können. Wo brauchen Kinder Freiraum? Wie brauchen sie Gren-
zen? In welchen Bereichen Unterstützung und wo müssen sie ihre eige-
nen Fehler und Erfahrungen machen dürfen?
Ziele Eltern, Erziehungsberechtigten und anderen Bezugspersonen neue Sicht-
weisen und persönliche Handlungsräume im Umgang mit ihren Kindern
ermöglichen. Das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen der Kinder durch
ihre Bezugspersonen stärken.
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion, Gesprächsrunde
Referentin Maga Robin Menges, Klinische- und Gesundheitspsychologin,
Family Counceler
Ort Innsbruck Stadt, Innsbruck-Land
Kooperation mit der
INTERNATIONALE GESELLSCHAFT FÜR ERZIEHUNGSKOMPETENZ (IGfB)
18 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
E I NZE LVE RA NSTALTUNG
»Und plötzlich fehlt … ein Teil von mir«
Wie können wir Kinder bei Trennungs- und Verlusterfahrungen unterstützen?
Kurzbeschreibung Abschied, Verlust und Trennung begleiten jeden Menschen von der
Geburt bis zum Tod – es sind gleichsam Urerfahrungen menschlicher
Existenz. Die natürliche Reaktion auf die unterschiedlichsten Trennungs-
und Verlusterfahrungen des Lebens ist Trauer. Wie unterschiedlich das
kindliche Erleben je nach Alter, Persönlichkeit und Anlass ist, welche Mög-
lichkeiten der Unterstützung gegeben sind, werden erläutert und das
pädagogische Begleitkonzept von RAINBOWS ausführlich dargestellt.
Ziele Dieser Vortrag soll das kindliche Erleben rund um Trennung/Scheidung
und Tod einer nahen Bezugsperson näher bringen, der Aufklärung und
Sensibilisierung dienen und unterstützende Informationen für das soziale
Bezugsfeld von betroffenen Kindern bieten.
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion oder Gesprächsrunde
Referentin Maria-Luise Span, Rainbows-Tirol-Gruppenleiterin
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Imst
Kooperation mit
RAINBOWS TIROL
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 19Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
EI NZELV ERA NSTA LTUNG
»Grenzen, Nähe und Respekt
in der Familie«
Wie gelingt ein entspannter Alltag mit Kindern?
Kurzbeschreibung Jesper Juul betont: »Konflikte zwischen Kindern und Eltern sind keine
Anzeichen dafür, dass die Eltern ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind.
Konflikte dienen dazu, dass beide Seiten etwas lernen.« Welche Bedeu-
tung haben Konflikte in einer Familie? Wo liegen die eigenen Grenzen?
Wie können Eltern Grenzen setzen?
Ziele Eltern in ihren Erziehungskompetenzen stärken
Dauer/Formen 90 Minuten/Gesprächsrunde/Vortrag oder Workshop
Referentin Tina Riedman, Family-Lab-Referentin in der Elternbildung
Ort Alle Bezirke
Kooperation mit
FAMILY LAB ÖSTERREICH
20 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
E I NZE LVE RA NSTALTUNG
»Liebevolle Erziehung leben«
Was bedeutet liebevolle Erziehung und wie wird sie im Alltag umgesetzt?
Kurzbeschreibung Eltern zu sein gehört zu den schönsten und mitunter anstrengendsten
Dingen im Leben. Durch den Vortrag sollen Eltern dabei unterstütz wer-
den, ihre Familie als ein System zu erkennen, das von bewusster Zielar-
beit und Wertefindung stark profitiert. Gemeinsam erarbeiten wir uns die
Säulen einer liebevollen Erziehung und erkennen dabei die Stärken und
Schwächen unseres individuellen Familiensystems. Diese Erkenntnisse
geben Eltern die Möglichkeit »blinde Flecken« sichtbar zu machen und
strukturierte Verbesserungen in der Familie vorzunehmen.
Ziele • Eltern pädagogisches Hintergrundwissen zum Thema der liebevollen
Erziehung vermitteln
• Fokussierung auf die eigene Familie als System
• Anregung zu bewusster Wertefindung und Zielarbeit
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion oder Gesprächsrunde
Referentin Iris van den Hoeven, BA, Pädagogin, Family-Support-Trainerin oder
Martina Sterner, Family-Support-Trainerin, WIFI Innsbruck und WIFI Imst
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Schwaz, Imst
Kooperation mit
Family Support® – VEREIN ZUR FÖRDERUNG LIEBEVOLLER ERZIEHUNG
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 21Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Das Verhalten des Kindes verstehen«
Was will mir mein Kind mit seinem Verhalten sagen?
Kurzbeschreibung Eltern zu sein gehört zu den schönsten und mitunter anstrengendsten
Dingen im Leben. Durch den Vortrag werden Eltern dabei unterstützt,
Ihr Kind in seiner Entwicklung besser zu verstehen, zu fördern und Verhal-
tensauffälligkeiten vorzubeugen und entgegenzuwirken. Wodurch ent-
steht problematisches Verhalten bei Kindern, und wie kann man dem
vorbeugen? Welche Möglichkeiten gibt es, bereits eingespieltes Problem-
verhalten wieder aufzulösen? Sie lernen konkrete und leicht umsetzbare
Strategien, die Ihnen dabei helfen, Antworten auf Erziehungsfragen zu
finden.
Ziele • Den Eltern pädagogisches Hintergrundwissen zum Thema Verhalten
von Kindern vermitteln
• Anbieten von konkreten und leicht umsetzbaren Möglichkeiten und
Methoden zur Prävention und Intervention
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion oder Gesprächsrunde
ReferentInnen Iris van den Hoeven, BA, Pädagogin, Family-Support-Trainerin oder
Martina Sterner, Family-Support-Trainerin, WIFI Innsbruck und WIFI Imst
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Schwaz, Imst
Kooperation mit
Family Support® – VEREIN ZUR FÖRDERUNG LIEBEVOLLER ERZIEHUNG
22 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Die kindliche Entwicklung fördern«
Wie kann ich mein Kind in seiner Entwicklung fördern?
Kurzbeschreibung Eltern zu sein gehört zu den schönsten und mitunter anstrengendsten
Dingen im Leben. Wie können wir unsere Kinder in Ihrer Entwicklung stüt-
zen und fördern? In welchen Bereichen seiner Entwicklung ist Förderung
besonders wichtig? Welchen Stellenwert hat dabei unsere Beziehung zum
Kind? Wie können Eltern eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufbauen und
erhalten?
Ziele • Anbieten von konkreten und leicht umsetzbaren Strategien und Metho-
den der kindlichen Entwicklungsförderung
• Fokussierung der Beziehungsarbeit zwischen Eltern und Kind
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion oder Gesprächsrunde
Referentinnen Iris van den Hoeven, BA, Pädagogin, Family-Support-Trainerin oder
Martina Sterner, Family-Support-Trainerin, WIFI Innsbruck und WIFI Imst
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Schwaz, Imst
Kooperation mit
Family Support® – VEREIN ZUR FÖRDERUNG LIEBEVOLLER ERZIEHUNG
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»Elternbildungsangebote«
Kurzbeschreibung Fit for Family bietet speziell für die Altersgruppe der 3- bis 10-Jährigen
vielfältige Elternbildungsangebote für Kindergärten und Schulen an.
Ziele Elternbildung, Information, Unterstützung im Erziehungsalltag
Dauer/Formen Eltern-Kind-Gruppen, Vorträge, Gesprächsrunden, Infoabende
Kontakperson Margaretha Kofler
fit for family – Elternbildung
Katholisches Bildungswerk Tirol
Diözese Innsbruck
Riedgasse 9, 6020 Innsbruck
www.fit-for-family.at.
Telefon 0512/2230-4806
Mobil 0676 87 30-4806
Ort Alle Bezirke Tirols
Kooperation mit
FIT FOR FAMILY®-ELTERNBILDUNG
24 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Wertschätzende Kommunikation
mit Kindern«
Wie können wir Konflikte im Erziehungsalltag wertschätzend lösen?
Kurzbeschreibung Ein Grundbedürfnis von Menschen ist gehört zu werden, gesehen und ak-
zeptiert zu werden. Unterstützung im Alltag mit unseren Kindern finden
wir in der gewaltfreien Kommunikation. Gemeinsam finden wir Antworten
auf folgende Fragen: Wie kann ich wertschätzend »Nein« sagen? Wie kann
ich mich und mein Kind stärken? Wie kann ich klare Bitten statt fromme
Wünsche formulieren, um zu konstruktiven Lösungen zu kommen? Wie
kann ich mich authentisch und klar ausdrücken, ohne Schuldgefühle aus-
zulösen? Wie kann ich Anerkennung und Danke aussprechen? Wie kann
ich mit Konflikten im Erziehungsalltag umgehen?
Ziele • Eltern dabei zu unterstützen, wertschätzende Kommunikation im
Familienalltag anzuwenden
• Bewusstmachen eigener Bedürfnisse und Erkennen der Bedürfnisse
anderer ermöglichen
• Klar und wertschätzend »Nein« sagen lernen
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag/Workshops
Referentin Maga Barbara Schwarz, Erziehungswissenschaftlerin, Supervisorin nach
ÖVS, Lebens- und Sozialberaterin, NLP Practitioner
Ort Alle Bezirke
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 25Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Kinder und Medien heute«
Wie können Kinder einen gefahrenfreien Umgang mit Medien erlernen?
Kurzbeschreibung Was machen Kinder mit (digitalen) Medien? Und was sollten wir darüber
wissen? Medien sind heute selbstverständliche Begleiter der Kinder.
Es lässt sich nicht eindeutig sagen, dass Medien und insbesondere digi-
tale Medien gut oder schlecht sind. Dadurch entstehen zahlreiche Fragen
über die Mediennutzung, die beim Vortrag angesprochen werden:
Wie wirken Medien auf Kinder?
Ziele • Eltern sollen mehr Klarheiten bekommen auf ihre Fragen: wie viel und
was darf und soll mein Kind in Bezug auf den Medienkonsum.
• Mediennutzung und -Einsatz in der Familie und im Kindergarten
• Gefahren und Risiken minimieren mit Tipps für die Mediennutzung
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion oder Gesprächsrunde
Referentin Maga Renate Millbner, Medienpädagogin
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein und Schwaz
26 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Von Wut, Eifersucht …
und anderen starken Gefühlen«
Wie lernen Kinder mit ihren Gefühlen angemessen umzugehen?
Kurzbeschreibung Wer kennt sie nicht, diese Situationen: eben noch eitel Wonne, Sonnen-
schein, … und plötzlich geraten die Gefühle außer Rand und Band, die
familiäre Idylle platzt wie eine Seifenblase, und der Familiensegen hängt
schief! Der Umgang mit starken Gefühlen stellt für Eltern und Kinder eine
ständige Herausforderung dar. Wie lernen Kinder, ihre Gefühle wahrzuneh-
men und angemessen auszudrücken, und wie können wir Erwachsene sie
dabei unterstützen? Dieser Vortrag gibt praktische Anregungen für eine
Erziehung zu emotionaler und sozialer Intelligenz, damit unsere Kinder zu
glücklichen Persönlichkeiten und liebevollen Mitmenschen heranwachsen
können.
Ziele Eltern dabei zu unterstützen, die Emotionen ihrer Kinder besser zu verste-
hen und sie in ihrer emotionalen Entwicklung zu unterstützen.
Dauer/Formen 90 Minuten/Diskussionsrunde/Vortrag oder Workshop
Referentin Bärbl Ebner, MSc, DGuKS, Referenten- und Vortragstätigkeit in der
Erwachsenenbildung, Supervision/Coaching, Mentaltraining,
Leiterin des EKiZ Lienz.
Ort Osttirol, Unterland
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 27Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Suchtprävention im Kindergarten«
Wie können wir unseren Kindern helfen un-abhängig zu bleiben?
Kurzbeschreibung Moderne Suchtprävention setzt bereits im Kindergarten an: da wo die
Welt mit und in einer neuen Gruppe entdeckt wird. Neue Medien werden
kennengelernt, über das Fernsehprogramm wird gesprochen, Lieblings-
naschereien werden ausgetauscht … Als Elternteil wird man damit
zuhause konfrontiert – ob man will oder nicht! Wie man mit den verschie-
densten Konsumgütern umgehen kann, wie man Kindern das richtige
Maß mitgibt und welche Schritte es für ein un-abhängiges Leben braucht,
soll bei der Veranstaltung aufgezeigt werden.
Ziele Den Eltern soll mit der Veranstaltung bewusst gemacht werden, dass das
konsum- und leistungsorientierte 21. Jahrhundert eine Vielzahl an Versu-
chungen mit sich bringt und dies bereits im Kindergarten sichtbar wird.
Information der Eltern über das Thema Sucht, Suchtprävention- und Ent-
stehung.
Vermittlung notwendiger elterlicher Handlungskompetenzen, damit
Kinder möglichst un-abhängig bleiben
Dauer/Formen 90 Minuten/Gesprächsrunde/Vortrag oder Workshop
Referentin Maga Sandra Felderer-Drewes, Pädagogin, Elternbildnerin, Suchtberaterin
Ort Alle Bezirke
28 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Die faszinierenden Botschaften
von Märchen und Geschichten«
Märchen als wertvolle Begleiter der kindlichen Entwicklung?
Kurzbeschreibung Wer war Rotkäppchens Wolf wirklich? Warum wird der Frosch nirgendwo
geküsst? Warum saß Jona unter einem Rizinusstrauch? Für Kinder sind
Märchen und Geschichten eine wertvolle Vorbereitung für spätere
Lebenserfahrungen. Als Erwachsene können wir auch zwischen den
Zeilen lesen und die teils überraschenden Botschaften entschlüsseln,
die wir längst unbewusst, aber wirksam in uns tragen.
Ziele Die Eltern erfahren die psychischen Hintergründe von Märchen und
verstehen, wieso diese seit Jahrhunderten Kinder in ihrer Entwicklung
begleiten.
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion oder Gesprächsrunde
Referent Mag. Gernot Candolini, Pädagoge, Labyrinthbauer und Leiter der
Montessorischule Innsbruck
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 29Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Dem inneren Lehrmeister
des Kindes vertrauen«
Gedanken und Tipps für eine positive Beziehung mit Kindern
Kurzbeschreibung In Elternhaus und Schule sind wir immer wieder mit dem großen Thema
»Was bedeutet Erziehung« konfrontiert. Wo setzen wir einen Rahmen und
Grenzen, wo geben wir Freiheit und wie gestalten wir ein entspanntes
und freundliches Miteinander?
Ziele Eltern lernen ihrem Kind mehr zu vertrauen und erhalten Tipps für ein
entspanntes Miteinander.
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion oder Gesprächsrunde
Referent Mag. Gernot Candolini, Pädagoge, Labyrinthbauer und Leiter der
Montessorischule Innsbruck
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel
30 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Wenn Kinder Sprache entdecken«
Wie entwickelt sich Sprache und was ist Sprachförderung?
Kurzbeschreibung Das Entdecken der Sprache reduziert sich nicht nur auf formale Aspekte
der Sprachproduktion, sondern auch auf den Sprachgebrauch und das
Sprachverständnis als Verbindung der Personen- und der Gegenstands-
welt des Kindes. Es wird während der Gesprächsrunde auf folgende
Fragen eingegangen: Wie entwickelt sich Sprache in den ersten Lebens-
jahren? Was hat Sprachentwicklung mit Spiel zu tun? Wann spricht man
von einer Sprachstörung und was kann man tun? In dieser Fortbildung
können wir entdecken welche Anknüpfungspunkte es in der Welt des
Kindes gibt, um Sprache zu entwickeln und entfalten zu können.
Ziele Eltern lernen die sprachliche Entwicklung ihres Kindes zu verstehen
und zu fördern
Dauer/Formen 90 Minuten/Gesprächsrunde/Vortrag oder Workshop
Referentin Nadja Weigand, Logopädin in freier Praxis,
Referentin in der Erwachsenenbildung
Ort Alle Bezirke
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 31Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Der Trotz in der kindlichen
Entwicklung«
Warum trotzen Kinder und wie können wir damit umgehen?
Kurzbeschreibung Mit dem Übergang ins Trotzalter geraten viele Eltern oft an ihre Grenzen.
Plötzlich wird aus dem süßen Baby ein trotzendes Kleinkind. Neue Hand-
lungsstrategien werden notwendig, um nicht das Familienleben völlig zu
sprengen. Eltern sind verunsichert, wie sie richtig reagieren sollen, oft
entsteht ein unnötiger, ja sogar gefährlicher Machtkampf, der die weitere
Entwicklung des Kindes nachhaltig mitbestimmt.
Ziele Die Eltern bekommen mehr Verständnis für ihr Kind und erfahren die
entwicklungspsychologischen Hintergründe von Trotzreaktionen.
Dauer/Formen 90 Minuten/Vortrag mit Diskussion oder Gesprächsrunde
Referentin Maga Krail Alexandra, Klinische Psychologin,
Mitarbeiterin der heilpädagogischen Familien
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel
32 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
E I NZE LVE RA NSTALTUNG
»Kinder-Knigge«
Wie lernen Kinder sich angemessen zu benehmen?
Kurzbeschreibung Angemessene Umgangsformen sind nicht nur für andere wichtig, sondern
helfen auch dem Kind, sich verstanden zu fühlen. Jeder Mensch hat seine
sogenannten »Distanzzonen«, seine Grenzen. Wie lernen Kinder, diese zu
erkennen und zu respektieren? Welche Umgangsformen brauchen wir in
dieser »Welt, der unbegrenzten Möglichkeiten«? Wie lernen Kinder, durch
Freundlichkeit an ihr Ziel zu kommen?
Ziele Eltern lernen Möglichkeiten kennen, ihren Kindern durch Lob, Anerken-
nung und ein gutes Vorbild, angemessene Umgangsformen zu vermitteln.
Dauer/Formen 90 Minuten/Gesprächsrunde/Vortrag oder Workshop
Referentin Andrea Jordan, langjährige Berufserfahrung als Erzieherin, Stilberaterin,
Referentin in der Erwachsenenbildung
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel
Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.at 33Österreichischer Kinderschutzbund Tirol
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»Kinder brauchen Rituale«
Welche Bedeutung haben Rituale im Leben von Kindern?
Kurzbeschreibung Erfahrungen wie »bei und zu Hause war das immer so …« kennt jeder.
Rituale sind wiederkehrende Verhaltensstrukturen. Diese strukturieren
unseren Alltag und schaffen Sicherheit. Wie wichtig sind Rituale im Alltag
von Kindern? Welche Rituale lassen sich in den Alltag einbinden?
Ziele Eltern lernen die Bedeutung von Ritualen und bekommen hilfreiche Tipps,
um Rituale in den Familienalltag zu integrieren.
Dauer/Formen 90 Minuten/Gesprächsrunde/Vortrag oder Workshop
Referentin Andrea Jordan, langjährige Berufserfahrung als Erzieherin, Stilberaterin,
Referentin in der Erwachsenenbildung
Ort Innsbruck, Innsbruck-Land, Schwaz, Kufstein, Kitzbühel
34 Anichstraße 26 (c/oHTL) · 6020 Innsbruck · Telefon 0650/5641580 · office@elternbildung-tirol.atÖsterreichischer Kinderschutzbund Tirol
GE FÖ RD E RT VON
Kooperations- Eltern-Kind-Zentrum Innsbruck
partner Erziehungsberatung des Landes Tirol
Family Lab Österreich
Family Support – Verein zur Unterstützung liebevoller Erziehung
Fit for family
IGfB – Internationale Gesellschaft für Beziehungskompetenz
Rainbows Tirol
Verein Frauen aus allen Ländern
Verein Multikulturell
Zentrum für Ehe- und Familienfragen
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