Künstlich-natürlich - Creaviva

 
Künstlich-natürlich - Creaviva
norm-anorm
     künstlich-
     natürlich
                  Eine Unterrichtseinheit zum Gegensatzpaar

      Eine Unterrichtseinheit zum Gegensatzpaar
Künstlich-natürlich - Creaviva
Unterrichtsunterlagen zu den Workshops im Creaviva | Modul 2 | künstlich-natürlich | Info | 2

«Die Natur kann sich Verschwendungen
in allem erlauben, der Künstler
muß bis ins letzte sparsam sein [...]. »

Paul Klee
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                                                                                                                                   Paul Klee, wachstum regt sich, 1938, 78, Privatbesitz Schweiz,
                                                                                                                                   Depositum im Zentrum Paul Klee, Bern
                                                                                                                                   Titelbild

                    info                                                                                 Vor- und Nachbereitungsunterlagen
                                                                                                                          für Lehrpersonen
                                                                                                zu den Workshops im Kindermuseum Creaviva
                                                                                                                      im Zentrum Paul Klee
                                                                                                        Geeignet für Oberstufe / Gymnasium

                                                                                                                        Autorin: Saba Bach
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Einführung In die Unterrichtseinheit

        Ausgangslage: Paul Klees (1879-1940) Lehrtätigkeit
        und das Projekt einer bildnerischen Gestaltungslehre
        Oskar Schlemmer, ein Malerkollege Klees, versuchte bereits 1919 eine Berufung von Paul Klee als Lehrer an die
        Stuttgarter Akademie zu bewirken. Darauf enstand jedoch eine heftige Polemik unter den Studenten und dem
        Lehrerkonvent. Klees Berufung wurde schliesslich mit dem Vorwurf abgelehnt, dass seine Arbeiten zu spiele-
        risch, zu erdfern-verträumt seien und er die Forderung Struktur und Bildaufbau systematisch zu lehren damit
        nicht erfüllen könne. Bereits ein Jahr später wurde Klee dann aber als Meister ans Bauhaus in Weimar berufen. Im
        Zusammenhang mit seiner Lehrtätigkeit am Bauhaus sammelte Paul Klee in den folgenden Jahren (1921-1930)
        Notizen, Studien und Skizzen zum eigenen Unterricht. Es handelt sich dabei um 4000 Manuskriptseiten, die unter
        der Bezeichnung «Pädagogischer Nachlass» von der Paul Klee Stiftung verwaltet und im Zentrum Paul Klee auf-
        bewahrt werden. Teile dieses Materials wurden von Jürg Spiller in zwei Bänden mit den Titeln «Das bildnerische
        Denken» (1956) und «Unendliche Naturgeschichte» (1970) publiziert. Paul Klee selbst wollte diese Manuskripte
        in einem «grossangelegten theoretischen Werk» zusammenführen und herausgeben. Möglicherweise auch als
        Widerlegung des Vorwurfs der Realitätsferne, der ihm zu Beginn seiner Lehrtätigkeit gemacht wurde. Die fort-
        geschrittene Konzeption des Projekts wird deutlich, wenn man sieht, dass Klee bereits ein Inhaltsverzeichnis und
        eine Einleitung für dieses Buch erstellt hatte. Ab 1931 verfolgte er das Projekt jedoch nicht weiter. In der Ein-
        leitung beschreibt Klee, dass es sich bei seinen Überlegungen um Wege die zur Gestalt (Form) führen handelt.
        Die Bewegung, der Weg zur Form oder auch der bildnerische Prozess nimmt bei Klees Gestaltungslehre einen
        besonderen Stellenwert ein. Die Gesetzte der Bildfläche werden in seiner Gestaltungslehre systematisch erforscht
        - jeder Vorgang auf der Fläche versucht Klee logisch zu begründen. Grundthemen sind dabei das Verhältnis von
        Statik und Dynamik aktiver und passsiver Elemente, die Beziehung zwischen Qualität und Quantität und die mehr-
        dimensionale Gleichzeitigkeit, die zuerst von den Kubisten formuliert wurde. Er überträgt in Naturstudien ge-
        wonnene Erkenntnisse der Wachstums- und Bewegungsvorgänge in den geometrischen Bereich. So analysiert er
        Grundformen nach denselben Gesichtspunkten wie Pflanzen und Lebewesen: auf ihr Bewegungsvermögen, ihr
        Verhalten und ihr Inneres. Polaren Gegensätzen auf der Fläche, im Raum oder in der Farbkugel sind ein weiteres
        Gestaltungsmerkmal, das Klee untersucht. Diese Auffassung des bildnerischen Gestaltungsprozesses als einer Ent-
        wicklung zwischen polaren Gegensätzen, deren Spannungsverhältnis für den gestalterischen Prozess produktiv
        gemacht werden kann, ist eine Konstante in Klees Denken.
        Dem Bauhaus stellen sich in Weimar immer mehr Widerstände entgegen. Im Frühling 1925 bereitete sich die Schu-
        le auf die Umsiedlung nach Dessau vor. Klee wechselte 1931 an die Düsseldorfer Kunstakademie. Zwei Jahre später
        wird das Bauhaus in Dessau von den Natinalsozialisten geschlossen. Klee wird öffentlich beschuldigt ein «galizis-
        tischer Jude» zu sein, sein Haus in Düsseldorf wird durchsucht. Am 1. Mai erhält er als «entarteter Künstler» eine
        Suspendierung von seiner Position an der Hochschule in Düsseldorf - im Dezember wird er entgültig entlassen.
        Noch im selben Jahr emmigriert Klee gemeinsam mit seiner Frau Lily nach Bern über, wo er seine Kindheit ver-
        bracht hatte.1+2
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                                                                        Einführung In die Unterrichtseinheit

Kommentar zu Klees «Schwarz-Weiss-Denken»
Klee betont Unterschiede sehr stark, durch sein gestalterisches und philosophisches Prinzip der gegensätzlichen
Begriffe. Vieles was zwischen den beiden Begriffen liegen würde, klammert er dabei aus. Dieses dualistische Den-
ken ist sicherlich nicht mehr zeitgemäss. Dass diese Unterlagen trotzdem auf Gegesatzpaaren aufbauen, hat meh-
rere Gründe: Der kontroverse Ansatz der gegensätzlichen Begriffspaare ist eine gute Ausgangslage, um mit den
Schüler/innen zu arbeiten. Wenn als Einstieg der Unterrichtseinheit eine Auseinandersetzung mit einem umstrit-
tenen Thema steht, die Jugendlichen die gebildete eigene Meinung äussern und später gestalterisch umsetzten
können, wird ein lebensweltlicher Zugang zum Thema geschaffen. Das Ziel der Unterrichtseinheit ist ausserdem,
dass vielmehr «Grauzonen» behandelt werden als das Schwarz-Weiss-Denken zu zementieren, um es einmal in
Farben auszudrücken. Im nachbereitetenden Teil der Unterrichtseinheit, wird immer eine Synthese der beiden
Begriffe angestrebt.

                                                                                                                                    Zentrum Paul Klee, Bern, Schenkung Livia Klee
                                                                                                                                    Paul Klee, Scheidung Abends, 1922, 79 ,
                                                                                                                                    Abbildung 1

                                                  Weiterführende Infos zu Klees Gestaltungslehre und Lehrtätigkeit am Bauhaus:
                                                  Paul Klee, Die Kunst des Sichtbarmachens – zu Unterricht und Kunsttheorie am Bauhaus, hrsg. vom
                                                  Kunstmuseum Bern, Paul-Klee-Stiftung und Seedamm Kulturzentrum Pfäffikon, (Katalog der Ausstellung:
                                                  Pfäffikon SZ, 2000, Seedamm Kulturzentrum, 14.5 – 30.7. 2000)
                                                  Wabern: Benteli Verlag, 2000.
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Von Klee aus
zur Bedeutung des Begriffspaars «künstlich-natürlich»

           Das Begriffspaar «künstlich-natürlich» in Paul Klees Gestaltungslehre
           Das Begriffspaar «künstlich-natürlich» wird in Klees Gestaltungslehre nur im Zuge des Begriffes der künstlichen und
           natürlichen Ordnung explizit genannt. «Die künstliche Ordnung» dient einer geklärten, analytischen Darstellung
           der «natürlichen Ordnung». Als Beispiel nennt Klee das Medium des Helldunkels: die unendlich zahlreichen, feinen
           Nuancen zwischen Weiss und Schwarz, die in einander überfliessen gehören der natürlichen Ordnung der Tonali-
           täten an. Wenn die Nuancen aber in Stufen aufgeteilt werden, spricht Klee von einer «künstlichen Ordnung» die zwar
           präziser ist, aber auch ärmer an einzelnen Graden des Helldunkels. Die Natur dient Klee aber durchaus als wichtiger
           Bezugspunkt, an dem er sich für diverse Überlegungen orientiert: Beispielsweise setzen seine Aufzeichnungen zur
           «Principiellen Ordnung» mit einem Naturstudium von Blättern ein. Darauf folgt die grundsätzliche Auseinander-
           setzung mit dessen Struktur, die «als Teil eines Ganzen», im Kontext des übergeordneten Organismus, des Baumes,
           verstanden wird. Hier wird Klees Vorstellung von der Natur deutlich: Mikrokosmos und Makrokosmos gleichen sich
           und korrespondieren gegenseitig. Dieses Denken bildet dann auch eine pädagogische Konstante seines Unterrichts.
           Analogien zur Natur bestimmen Klees Äusserungen zur Kunst – auch im Unterricht. Natur und Kunst basieren für ihn
           auf gleichen Gesetzen.3

           Paul Klee und die Natur in seiner Biographie
           Der Begriff der Natur spielt eine primäre Rolle in Klees eigenem Werk. Zentrale Motive in der Naturthematik sind bei
           Klee dabei neben dem Garten oder dem Park, auch Früchte und Pflanzen. Klee nimmt bei diesen Naturdarstellungen
           auf reale Garten- und Parks Bezug, erfindet aber auch fantasitische, künstliche Gärten. In ihrer Vielfalt und dem ste-
           tigen Wandel der Jahreszeiten erlegen, bilden sie Ausgangspunkt für Klees imaginäre, künstlerische Schöpfungen:
           Sie sind Zwischenwelten, weder gänzlich menschlich noch göttlich, bizarr und idyllisch, schön und befremdlich zu-
           gleich.4
           Klee pflegte auch den Garten des elterlichen Hauses in Bern selbst. Mit Stolz bemerkte er beispielsweise in seinem
           Tagebuch, dass es ihm gelungen war die Fortpflanzung einer Gruppe Bergamotten zu sichern. Er sah die Natur als
           «beste Schule» und sammelte deshalb wohl auch gepresste Pflanzen und weitere «Kuriositäten» aus der Natur (Sa-
           menhülsen, Kristalle, Wurzeln, Korallen, Mollusken etc.). Für Klee griff pures Naturstudium jedoch zu wenig weit. So
           sah er beispielsweise im Impressionismus lediglich «einen Stil erweiterter naturalistischer Tendenz». Klee fand, dass
           «das Ding mehr als seine Aussenseite zu erkennen gibt». Er wollte etwas sichtbar machen, das über das Rational-Ge-
           setzmässige hinausgeht und mehr auf einer metaphysischen Ebene zu suchen wäre. Naturstudium hiess für Klee
           beständige, umfassende Beschäftigung mit deren Formensprache, wobei er die natürlichen Formen in Einzelteile
           zerlegte und deren Verbindungen aufzuzeigen versuchte. In seinen letzten Jahren griff Klee häufig auf das Naturmo-
           tiv zurück und fand wohl Trost im Gedanken der Kontinuität des Lebens. Gleichzeitig brachte er aber auch seine tiefe
           persönliche Verzweiflung zum Ausdruck, wenn er sich mit der sterbenden Natur auseinandersetzte.5
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Abbildung 4 und 5                                                Abbildung 2 und 3
Paul Klee, Botanisches Theater, 1934, 219 , Städtische Galerie   Paul Klee , Temperamente, 1927, 281, Zentrum Paul Klee, Bern
im Lenbachhaus, München, Gabriele Münter und Johannes            Paul Klee, Waldbeere, 1921, 92, Städtische Galerie im Lenbach-
Eichner-Stiftung und Städtische Galerie                          haus, München
Paul Klee durch=geschnittene Frucht, 1927, 35, Privatbesitz,
Schweiz
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Von Klee aus
zu Wachstum, Genesis und Metaphysik

           Paul Klee und die Natur: Wachstum, Genesis und Metaphysik
           Die Natur-Thematik führt ins Zentrum von Klees Weltansicht und Kunstauffassung. Durch seine Beschäftigung mit
           der Natur auf einer metaphysischen Ebene war er beispielsweise eher an einer «Urform» aller Pflanzen interessiert
           als an einem genauen Abbild einer bestimmten Pflanzengattung. Dies wird deutlich, wenn er im Bild «Wachstum der
           Nachtpflanzen» (Abb. 9) durch systematisches Schichten vereinfachter Formen, welche von dunkel zu hell verlaufen,
           eine visuelle Metapher für das Wachstum der Pflanzen findet. Seine Suche nach Gemeinsamkeiten aller Lebewesen
           geht sogar soweit, dass er Pflanzen mit menschlichen Zügen darstellt (Abb. 3 und 8). Klees Herleitung der Formen-
           vielfalt aus einer Urform zeigt, wie sehr sein Naturverständis durch Goethe geprägt wurde. Dieser hatte in der Ge-
           schichte seines botanischen Studiums von 1918 dieses Modell einer Urpflanze entworfen, in der sich die Vielfalt aller
           Pflanzen vereinigt.
           Eine weitere Parallele zwischen Natur und Kunst sieht Klee im Begriff der «Genesis». Dieser Begriff scheint für Klee
           immer mehrdeutig. Es geht dabei um pflanzliches Wachstum, das er genau untersucht und auch in seinen Bildern
           darstellt (wie oben bereits erwähnt in Abb. 9). Wie auch bei den vorgestellten Begriffspaaren üblich, versteht Klee
           dieses Wort aber auch als Metapher. Hier sieht er es vor allem im Zusammenhang mit dem künstlerischen Prozess.
           Der Begriff taucht im Kontext der Komposition, Produktion und Rezeption des Kunstwerkes auf. Dieses «Werden»,
           der «Weg», der unabgeschlossene Zustand, ist für Klee besonders wichtig. Er setzt den Begriff des «Weges» sogar
           mit dem des «Werkes» gleich. Dies drückt er in einer Vorlesung vom 9. Januar 1924 so aus: «Der Weg ist wesentlich
           und bestimmt den einmal abzuschliessenden und einmal abgeschlossenen Charakter des Werkes. Die Formung be-
           stimmt die Form und steht daher über ihr. Form ist also nirgends und niemals als Erledigung, als Resultat, als Ende zu
           betrachten, sondern als Genesis, als Werden, als Wesen.» 6
           Er sieht sowohl die Natur als auch das Kunstwerk geprägt von Bewegung und Gegenbewegung. Diese Auffassung
           lässt sich leicht mit kompositorischen Verfahren der Musik verknüpfen, die Klee auch oft in seiner Gestaltungslehre
           als Beispiele und Quellen seiner Überlegungen heranzog. Dieser Einfluss der Musik kommt wohl daher, dass Klees
           Eltern Musiker waren und auch ihm in seiner Jugend eine Karriere als Musiker nahegelgt wurde.
           Schliesslich versuchte Klee Dinge wie Entwicklung, Rhythmus, Bewegung, ja gar Zeit in seinen Bildern zu visuali-
           sieren. Dazu benutzte er oft Darstellungsmittel wie Pfeile, die «aktive» und «passive» Kräfte verdeutlichen sollten
           (Abb.7).
           Diese Überlegungen Klees zu Wachstum und Bewegung stehen nicht singulär in der geistesgeschichtlichen Land-
           schaft des frühen 20. Jahrhunderts. Sie sind bestimmt getragen von Goethes Metamorphosenlehre, wie oben
           bereits erwähnt. Hans Prinzhorn, ein Psychiater aus Heidelberg, den Klee kannte, schildert ausserdem, dass die
           «genetische-biologische Betrachtungsweise» in dieser Zeit in Mode war. Denn dieses Erklärungsmodell bedeutete
           für das Weltbild des 20. Jahrhunderts die Niederlage aller klassisch-historischen Ideale vom Menschen, einschliess-
           lich der religiösen Vorstellungen.7
Künstlich-natürlich - Creaviva
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Abbildung 9 und 10
                                                                 Abbildung 8                              Abbildung 6 und 7
Paul Klee, Pflanze im Korb, 1932, 289, Zentrum Paul Klee, Bern
                                                                 Paul Klee Rosenwind, 1922, 39, Zentrum   Paul Klee, wachstum regt sich, 1938, 78, Privatbesitz Schweiz,
Paul Klee, Wachstum der Nachtpflanzen, 1922, 174, Bayerische
                                                                 Paul Klee, Bern, Schenkung Livia Klee    Depositum im Zentrum Paul Klee, Bern
Staatsgemäldesammlungen, München - Pinakothek der
                                                                                                          Paul Klee, X. Höher, ferner schwindend, 1919, 17, Zentrum Paul
Moderne
                                                                                                          Klee, Bern
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Von Klee weg
zu Karl Blossfeldts Fotografien

          Karl Blossfeldt (1865-1932)
          Karl Blossfeldt absolvierte ursprünglich eine Lehre als Bildhauer und Modelleur. Ausserdem erhielt er ein Stipendium
          für ein zeichnerisches Grundstudium an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums in Berlin.
          1889 begann er systematisch Nahaufnahmen von Pflanzen zu fotografieren. Dafür war er jedoch nicht wie in den
          anderen gestalterischen Bereichen ausgebildet, sondern ging autodidaktisch vor. Die schwarzweissen Pflanzen-
          studien, die das Zentrum seines Werkes bildeten, entstanden im Zusammenhang mit seiner Lehrtätigkeit an der
          Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin, wo er ab 1921 als Professor angestellt war.8 1926 wurden
          Blossfeldts Arbeiten in der Beliner Kunstgalerie von Karl Nierendorf erstmals ausgestellt. Dies war zugleich der Aus-
          gangspunkt für die internationale Rezeption seiner ursprünglich allein für den Kunstunterricht bestimmten Aufnah-
          men von Pflanzen. Bereits zu Lebzeiten wurden seine Arbeiten, die in den drei Publikationen «Urformen der Kunst»
          (1928), «Wundergarten der Natur» (1932) und «Wunder in der Natur» (1942) erschienen, kontrovers diskutiert. In der
          neueren Forschung dominieren Interpretationen seines Oeuvres unter dem Gesichtspunkt der neuen Sachlichkeit
          und des Surrealismus. Weiter wurde der didaktische Impuls seiner Arbeitsweise betont und die fotografische Vorge-
          hensweise selbst thematisiert. 9

          Karl Blossfeldt und Paul Klee
          Im November 1928 erschien das Buch «Urformen der Kunst: photographische Pflanzenbilder» von Karl Blossfeldt.
          Paul Klee hat das Buch offensichtlich gekannt - er schenkte es, gemeinsam mit seiner Frau Lily, seinem Vater Hans
          zu Weihnachten 1928. Walter Benjamin erkannte und beschrieb die Verwandtschaft der beiden Künstler in einer
          Rezension zu Blossfeldts Buch so: «Im übrigen muss es dem nüchternsten Betrachter zu denken geben, wie hier die
          Vergrösserung des Grossen - z.B. der Pflanze oder ihrer Knospe oder des Blattes - in so ganz andere Formenreiche
          hineinführt, wie die des Kleinen, etwa der Pflanzenteile im Mikroskop. Und wenn wir uns sagen müssen, dass neue
          Maler wie Klee und mehr noch Kandinsky seit Langem damit beschäftigt sind, mit den Reichen uns anzufreunden, in
          die das Mikroskop uns barsch und gewaltsam entführen möchte [...].» 10
          Paul Klee besass, wie bereits beschrieben, selbst Herbarien, züchtete Zimmerkakteen und andere Pflanzen (im ei-
          genen Garten). Dies ist eine erste Parallele mit Blossfeldts Arbeit. Der Titel des Buches von Blossfeldt «Urformen der
          Kunst» weist auf eine weitere Gemeinsamkeit hin, denn auch Blossfeldt, war, wie Klee, durch Goethes Gedankengut
          geprägt worden. Weiter spielt sowohl bei Blossfeldt, als auch bei Klee Zeitlichkeit und Wachstum eine grosse Rolle.
          Klees Verständnis davon wurde bereits eingehend diskutiert. Bei Blossfeldt wird das Moment der Zeit in der seriellen
          Abfolge der Fotografien, die einzelne Wachstumsstadien der Pflanzen zeigen, offensichtlich. Der französische Philo-
          soph Georges Didi-Huberman verglich Blossfeldts Fotoserien deshalb sogar mit einem Daumenkino.11
11 | Unterrichtsunterlagen zu den Workshops im Creaviva | Modul 2 | künstlich-natürlich | von Klee weg

Abbildung 13 und 14                                                                           Abbildung 11 und 12
einsame Blüte, 1934, Columbus Museum of Art, Sirak Collection                                 Paul Klee, wachstum regt sich, 1938, 78, Privatbesitz
Karl Blossfeldt, Matteucia struthiopteris, Deutscher Straussfarn, Junger eingerollter Wedel   Schweiz, Depositum im Zentrum Paul Klee, Bern
in 8facher Vergrösserung                                                                      Karl Blossfeldt, Cucurbita. Kürbisstengel, 3-fache
                                                                                              Vergrösserung
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Von Klee weg
zum «urbanen Garten»

               Richard Reynold und «Guerilla Gardening»
               Der Begriff des Guerilla Gardenings wurde bereits in den 1970er Jahren durch die Künstler/innen- und Aktivist/innen
               Green Guerillas bekannt. Beim Guerilla Gardening handelt es sich um gärtnerische Aktivitäten im öffentlichen Raum.
               Dabei ist das spanische Wort Guerilla (es bedeutet «kleiner Krieg») nicht zu hundert Prozent wörtlich zu nehmen.
               Der Bewegung geht es sehr wohl um widerspenstige Praktiken und sie haben auch Strategien der militärischen
               Guerillakämpfer übernommen: Dezentral, kreativ und mit wenig Ausrüstung widersetzen sich kleine Gruppen einer
               (politisch) stärkeren Macht. Dabei geht es aber nicht um einen militärischen Kampf, sondern viel eher um einen
               politischen. Selbsthilfe, Kiezverschönerung und Nachhaltigkeit stehen dabei im Zentrum der Guerilleros. Durch die
               medienwirksamen Aktivitäten Richard Reynolds, eines Londoner Künstlers, wurde Guerilla Gardening seit 2009 wie-
               der ins öffentliche Interesse gerückt.
               Reynolds führte selbst praktische Pflanzaktionen durch und verbreitete seine Erfahrungen damit mittels Blogs,
               Vorträgen, Interviews und einem Buch, das er verfasste. In der Presse jedoch wurden dann meist nur kurzfristige
               Pflanzaktionen auf vernachlässigten Ecken der Stadt oder Strassen, die vorzugsweise nachts (und ordnungswidrig)
               stattfanden, thematisiert. Hier wurde vor allem der ästhetische Aspekt betont - gesellschaftspolitische Kritik, neue
               Wertvorstellungen und Konzepte der Guerilleros wurden kaum näher vorgestellt.12

               Patrick Blanc und die «Vertical Gardens»
               Auch Patrick Blanc, ein französischer Botaniker, machte sich Gedanken über nachhaltigen Umgang mit Natur und ei-
               ner Verbindung von Garten und Stadt. Bereits 1980 begann er in diesem Zusammenhang damit, an den Wänden des
               eigenen Hauses mit Materialien und Strukturen aus Pflanzen zu experimentieren und somit «vertikale Gärten» zu er-
               schaffen. Zuvor hatte Blanc sich viele Jahre über mit den Anpassungs- und Wachstumstrategien tropischer Pflanzen
               und Wälder beschäftigt. Durch dieses Wissen gelang es ihm nach zahlreichen Versuchen, ein einfaches und geniales
               Konstruktionssystem aus grobmaschigem Filzgewebe zu entwickeln, dass es möglich machte Pflanzen, auch wenn
               sie vertikal ausgerichtet wuchsen, mit genügend Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Patrick Blanc entwickelte
               seine Arbeit zu gezielten Bildkompositionen weiter - dies dank der beachtlichen Menge an Pflanzenarten, die er im-
               mer wieder neu kombinierte. Auch die zeitgenössische Kunstwelt begann sich für Blancs Arbeiten zu interessieren.
               Zuerst in Frankreich, später aber auch auf internationaler Ebene realisierte er Arbeiten im Kunstkontext. Zu einer
               der prestigeträchtigsten Gestaltungen gehört dabei die Green Bridge im Museum des 21. Jahrhunders in Kanazawa,
               Japan (Abb.18). Die Technik der Vertikalen Begrünung fand aber nicht nur in der Kunstwelt Anklang, sondern eröffnet
               auch neue Möglichkeiten für Architekten, Stadtplaner und Innenausstatter .13

    Weitere Infos zu «Urban Gardening» und «Guerilla Gardening»
    im neu erschienenen Buch von Christa Müller:
    Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt, hrsg. von Christa Müller,
    München: Oekom Verlag, 2011.
13 | Unterrichtsunterlagen zu den Workshops im Creaviva | Modul 2 | künstlich-natürlich | von Klee weg

Abbildung 17, 18 und 19                                                             Abbildung 15 und 16
Die Fassade des Museumsgebäudes Musée de quai Branly im Mai 2006, gestaltet von     Richard Reynolds bei der Arbeit, © R.R.
Patrick Blanc                                                                       Guerilla Gardening Aktion der Bloggerin Olivia Chen,
oben: Vertikaler Garten von Patrick Blanc im Museum Caixa Forum in Madrid           06/02/09
unten: Patrick Blanc, Arbeit im Museum für zeitgenössische Kunst des 21. Jahrhun-
derts, Kanazawa
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Von Klee weg
zur «künstlichen Natur»

              Carl Warner und die «Foodscapes»
              Seit geraumer Zeit kursieren die Landschaften aus Lebensmittel, die der britische Fotograf Carl Warner
              gestaltet, inoffiziell im Internet und offiziell in den Medien. Die Bilder von Sellerie-Wäldern, Brotbergen und
              Lachs-Meeren üben eine ganz eigene Faszination aus. Warner verbringt einen Grossteil seiner Zeit damit,
              auf Märkten nach geeigneten Produkten für seine Landschaften zu suchen. Zwei bis drei Tage dauert dann
              das Fotografieren und der Aufbau der Szene. Das Essen wird schliesslich nicht einfach für die Produktion
              hübscher Bilder verschwendet. Die allermeisten Lebensmittel werden unter den Personen aufgeteilt, die die
              Bilder produzieren oder an die Wohlfahrt gespendet.
              Carl Warners begeisterte sich bereits als Jugendlicher für die Fotografie. Er liess sich folglich auch zum Fotografen
              ausbilden und fasste später in der Werbefotografie Fuss. In den 90er-Jahren konzentrierte er sich dann immer mehr
              auf das Fotografieren von Stilleben. Inspiriert von den Arbeiten Tessa Traegers, die zweidimensionale Lebensmit-
              tel-Landschaften gestaltet, begann er 1999 damit, selbst dreidimensinale Räume aus Lebensmitteln zu realisieren.
              Diese «Food Landscapes» bezeichnet er mittlerweile selbst als Kunstform. Der Erfolg liess aber auf sich warten:
              Erst nach zehn Jahren wurde eine Presseagentur auf ihn aufmerksam. Danach folgten Berichte in namhaften Zei-
              tungen, TV-Sendern und Radiostationen. Seine Bilder wurden ausserdem in Blogs gepostet und via Mail verschickt.
              Der Fotograf begann seine «Foodscapes» als Prints zu verkaufen und bestritt Ausstellungen auf Gastro-Messen. Vor
              kurzem gab Carl Warner zudem seine erste Publikation heraus, indem auch die Entstehungsprozessen der Lebens-
              mittel-Landschaften dokumentiert sind. Ein zweites Buch und eine Fernsehserie für Kinder, in der es um Vermittlung
              gesunder Ernährung geht, sind zurzeit in Planung.14 Warners Arbeiten haben ihren Ursprung im Bereich des Food-
              Styling für den kommerziellen Gebrauch, in der Grafik und im Modellbau. Deshalb sollten sie in diesem Rahmen
              angesiedelt und diskutiert werden.

    Kurzer TV-Bericht über Carl Warner:
    Sendung euromaxx highlights auf Deutsche Welle, ausgestrahlt am 17.10.2010
    Kostenlos beziehbar als Video on demand oder mp4 über:
    http://www.dw.de/dw/article/0,,6118886,00.html
15 | Unterrichtsunterlagen zu den Workshops im Creaviva | Modul 2 | künstlich-natürlich | von Klee weg

                                                                                                         Abbildung 20

                                                                                                         «Foodscape »
                                                                                                         Carl Warner

                                                                                                         © C.W.
                                                                                                         Abbildung 21

                                                                                                         «Foodscape »
                                                                                                         Carl Warner

                                                                                                         © C.W.
Unterrichtsunterlagen zu den Workshops im Creaviva | Modul 2 | künstlich-natürlich | Literatur | 16

Literaturliste

    Paul Klee und die Natur

    Paul Klee, Wachstum regt sich. Klees Zwiesprache mit der Natur, hrsg. von Ernst-Gerhard Güse, (Katalog der Aus-
    stellung: Saarland, 1990, Museum Saarbrücken, 25.3-27.5. 1990, u.a.) München: Prestel-Verlag, 1990, S. 18, 27, 40.

    In Paul Klees Zaubergarten, hrsg. vom Zentrum Paul Klee, Bern (Katalog der Ausstellung: Bern, 2008, Zentrum Paul
    Klee, 14.5-31.8 2008, u.a.) Ostfildern: Hatje Cantz Verlag, 2008, S. 38.

    Paul Klee: der Park, der Garten: Materialien für den Unterricht, hrsg. Kindermuseum Creaviva im Zentrum Paul Klee,
    Bern: h.e.p.-Verlag, 2008.

    Natur und Stadt

    Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt, hrsg. von Christa Müller, München: Oekom Verlag,
    2011.

    Richard Reynolds, Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest, aus dem Englischen von Max Annas, Freiburg i.B.:
    Orange Press, 2009.

    Patrick Blanc, Die Natur in der Stadt. Vertikale Gärten, aus dem Französischen von Sabine Hesemann, Stutt-
    gart (Hohenheim) : Ulmer Verlag, 2009.

    Vertikale Gärten, Einführung von Jacques Leenhardt, Text von Anna Lambertini, Fotografie von Mario Ciampi,
    München: Deutsche Verlags-Anstalt: 2009. [Originalasusgabe: Giardini in Verticale, hrsg. von Jacques Leenhardt
    u.a., Florence: Verba Volant Ldt., 2007].

    Natur und Kunst allgemein

    Kunstforum International, 1982, Februar/März, Nr.2, Bd. 48, Natur-Kunst.

    NATURE DESIGN. Von Inspiration zu Innovation, hrsg. von Museum für Gestaltung Zürich und Angeli Sachs,
    [Katalog der Ausstellung: Zürich, 2007,         Museum für Gestaltung, 10.08.-02.12.2007), Baden: Lars Müller
    Publishers, 2007.

    Die Erfindung der Natur: Max Ernst, Paul Klee, Wols und das surreale Universum, hrsg. von Karin Orchard, Jörg Zim-
    mermann [Katalog der Ausstellung: Hannover, 1994, Sprengel Museum, 27.2.-8.5.1994, Karlsruhe, 1994, Badischer
    Kunstverein, 21.5.-10.7.1994, Salzburg, 1994, Rupertinum, 21.7- 4.9.1994] Freiburg im Breisgau: Rombach Verlag, 1994.

    NaturStücke. Zur Kulturgeschichte der Natur, hrsg. von Hans Werner Ingensiep und Richard Hoppe-Sailer,
    Ostfildern: Edition Tertium Verlag 1996.

    Karl Blossfeldt, 1865-1932: das fotografische Werk, mit einem Text von Gert Mattenklott, München: Schirmer-Mosel
    Verlag, 1981.
17 | Unterrichtsunterlagen zu den Workshops im Creaviva | Modul 2 | künstlich-natürlich | Quellen

Quellen

1 Paul Klee, Das bildnerische Denken. Schriften zur Form- und Ge-             10 In Paul Klees Zaubergarten, hrsg. vom Zentrum Paul Klee, Bern [Kata-
staltungslehre, hrsg. von Jürg Spiller, Basel: Schwabe & Co. Verlag,          log der Ausstellung: Bern, 2008, Zentrum Paul Klee, 14.5-31.8 2008, u.a.]
1964, S. 17-31.                                                               Ostfildern: Hatje Cantz Verlag, 2008, S. 17.
Paul Klee, Die Kunst des Sichtbarmachens – zu Unterricht und Kunst-
theorie am Bauhaus, hrsg. vom Kunstmuseum Bern, Paul-Klee-                    11 Konstruktionen von Natur. Von Blossfeldt zur Virtualität [Dokumen-
Stiftung und Seedamm Kulturzentrum Pfäffikon, [Katalog der Aus-               tation des Syposiums «Konstruktionen von Natur. Karl Blossfeldt
stellung: Pfäffikon SZ, 2000,         Seedamm Kulturzentrum, 14.5 – 30.7.     - Fotografie und Bild»: Berlin, Akademie der Künste, 19.–20.11.199]
2000) Wabern: Benteli Verlag, 2000, S. 9, 17-22, 125-127, 163, 427.           hrsg. von der Akademie der Künste Berlin Amsterdam/Dresden:
                                                                              Verlag der Kunst, 2001, S.49-50
2 «Entartete Kunst» Das Schicksal der Avantgarde im Nazi-Deutschland,
hrsg. von Stephanie Barron [Katalog der Ausstellung: Los Angeles,             12 Urban Gardening. Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt, hrsg.
1991, County Museum of Art, 17.2.-12.5.1991 u.a.] München: Hirmer             von Christa Müller, München: Oekom Verlag, 2011, S. 267-268.
Verlag, 1992. S. 9, 25-27, 279-284.
                                                                              13 Vertikale Gärten, Einführung von Jacques Leenhardt, Text von
3 Paul Klee, Wachstum regt sich. Klees Zwiesprache mit der Natur, hrsg.       Anna Lambertini, Fotografie von Mario Ciampi, München: Deutsche
von Ernst-Gerhard Güse, [Katalog der Ausstellung: Saarland, 1990, Mu-         Verlags-Anstalt: 2009. [Originalasusgabe: Giardini in Verticale, hrsg.
seum Saarbrücken, 25.3-27.5. 1990, u.a.] München: Prestel-Verlag, 1990, S.    von Jacques Leenhardt u.a., Florence: Verba Volant Ldt., 2007.],
18, 25-40.                                                                    S. 89-90.

4 In Paul Klees Zaubergarten, hrsg. vom Zentrum Paul Klee, Bern [Katalog      14 Anon., Faszinierend: Landschaften aus Lebensmitteln [Kontext:
der Ausstellung: Bern, 2008, Zentrum Paul Klee, 14.5-31.8 2008, u.a.] Ost-    http://www.falstaff.at/news/newsartikel/faszinierend-landschaf-
fildern: Hatje Cantz Verlag, 2008, S. 38.                                     ten-aus-lebensmitteln-2591.html, 18.7.12]

                                                                                  quellen
5 Wie Quellangabe 3.

6 Ebd. S. 17-18, 28, Zitat: S.66.

7 Paul Klee, Wachstum regt sich. Klees Zwiesprache mit der Natur, hrsg.
von Ernst-Gerhard Güse, [Katalog der Ausstellung: Saarland, 1990, Muse-
um Saarbrücken, 25.3-27.5. 1990, u.a.] München: Prestel-Verlag, 1990, S.18,
28, 31, 44, 47.
Paul Klee, Das bildnerische Denken. Schriften zur Form- und Gestal-
tungslehre, hrsg. von Jürg Spiller, Basel: Schwabe & Co. Verlag,
1964, S. 91.
In Paul Klees Zaubergarten, hrsg. vom Zentrum Paul Klee, Bern [Katalog
der Ausstellung: Bern, 2008, Zentrum Paul Klee, 14.5-31.8 2008, u.a.] Ost-
fildern: Hatje Cantz Verlag, 2008, S.66-72.

8 Hans-Michael Koetzle, Das Lexikon der Fotografen: 1900 bis heute, Mün-
chen: Knaur, 2002, S.53.

9 Karl Blossfeldt: Licht an der Grenze zum Sichtbaren. Die Sammlung der
Blossfeldt-Fotografien in der Hochschule der Künste Berlin, hrsg. von der
Akademie der Künste, München/Paris/London: Schirmer/Mosel Verlag,
1999, S.16.
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