Laurentius Bote - WM-Sieger Gut getippt: Unsere Tippspiel-Gewinner - Pflegewohnheim Haus Laurentius Bielefeld

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Laurentius Bote - WM-Sieger Gut getippt: Unsere Tippspiel-Gewinner - Pflegewohnheim Haus Laurentius Bielefeld
September 2018

Laurentius                Bote
Zeitung Haus Laurentius

WM-Sieger                 Sparrenmobil             Arminia Bielefeld
Gut getippt: Unsere       Viel gesehen: Mit Emma   Zu Besuch: Bernd Kirchner
Tippspiel-Gewinner        quer durch Bielefeld     und Rolli Donnermann
Laurentius Bote - WM-Sieger Gut getippt: Unsere Tippspiel-Gewinner - Pflegewohnheim Haus Laurentius Bielefeld
Liebe Bewohner, liebe Mitarbeiter,
                        liebe Leser unserer Hauszeitung!
                         Auch wenn die letzten Tage etwas kühler wa-
                         ren, haben wir in diesem Sommer wochenlang
                         unter unerträglich heißen Temperaturen gelit-
                         ten. Hitze und Dürre bestimmten die Tage und
                         der Deutsche Wetterdienst gab eine Hitzewar-
                         nung nach der anderen heraus.
                           Die Temperaturen stiegen täglich höher und
                         höher und lagen immer über 30°C. Am 7. Au-
                         gust wurde sogar der Spitzenwert von 37°C
                         erreicht. Duisburg hielt zwischenzeitlich mit
    38,3°C den deutschen Jahreshitzerekord. Den unrühmlichen Titel
    hält aber mittlerweile Bernburg in Sachsen-Anhalt mit 39,2°C.
      Sie haben es sicher geahnt und jetzt ist es offiziell. Der Sommer
    2018 ist der zweitheißeste seit dem Beginn der meteorologischen
    Wetteraufzeichnungen 1881. Die Natur leidet auch sehr darunter,
    nicht nur in unserem Garten sind die Rasenflächen ganz braun ge-
    worden. Die Bäume werfen schon ihre ersten Blätter ab und es gibt
    große Ernteausfälle zu beklagen.
      Allerdings hatte der Wettergott ein wenig Einsehen mit uns, denn
    bei unserem Ausflug mit dem Sparrenmobil Emma waren die
    Temperaturen noch recht erträglich. Aber dazu lesen Sie mehr im
    vorliegenden Boten.
      Ich möchte Sie noch auf zwei neue Angebote im Haus Laurentius
    hinweisen: Pastor Babel, unser „Hausgeistlicher“, wie die Bewoh-
    ner auch sagen, wird am Mittwochnachmittag das Angebot: „Fröh-
    liche Runde mit Herrn Babel“ anbieten. Das zweite Angebot kommt
    von Herrn Lippek. Der Neffe unserer Bewohnerin Frau Schubert
    lädt ab 15. September regelmäßig zu einem musikalischen Nach-
    mittag ein. Er wird Schlager mit seiner Gitarre begleiten.
      Abschließend möchte ich Sie noch um Ihre Unterstützung bitten.
    Mit der Oktoberausgabe feiern wir 5 Jahre Laurentius-Boten.
    Wir freuen uns über Ihre Kommentare, Anregungen, Glückwün-
    sche und vielleicht auch Fotos. Bitte reichen Sie die Unterlagen bis
    zum 20. September ein.

     Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

     Ihre
     Maria Bores, Einrichtungsleitung

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„Unser“ Herr Carl im Westfalen Blatt
Salonmusik statt Ruhestand

Der pensionierte Lehrer
Alfred Carl spielt ehren-
amtlich in Altenheimen
Klavier                                xxx

Westfalen Blatt
vom 22.8.2018

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Quer durch Bielefeld
            Mit Emma unterwegs

            Am Donnerstag, den 9. August       uns unser altbewährter Rei-
            war es wieder so weit: pünkt-      seleiter Rolf Rixe, dass dort
            lich um 15.00 Uhr stand das        die frühere Sudbrackziegelei
Text:
            Sparrenmobil mit dem Namen         lag. Nur das obere Viertel ist
Gabriella   Emma vor unserem Haus Lau-         mit der verwinkelten langen
Thuroczy    rentius und alle Mitfahrenden      Strasse „Hohes Feld“ erhalten
            standen auch schon bereit.         geblieben. Wir fuhren ebenfalls
              Hurtig ging es ans Einsteigen,   an der Arzneimittelfabrik Dr.
            welches von Frau Beutling mit      Wolff vorbei.
            köstlichem Eiskonfekt versüßt        Mein Sitznachbar machte
            wurde. Die Sonne lachte, es war    Herrn Rixe „Konkurrenz“, da er
            schön warm, aber nicht zu heiß     ebenfalls zu den Stationen un-
            – kurzum, wir hatten ideales       serer Route einiges zu berich-
            Ausflugswetter. Entsprechend       ten hatte. Unter anderem solch
            beschwingt ging es los.            lustige Anekdoten wie folgende:
              Als Erstes passierten wir        Als früherer Tischlermeister
            die Meierteiche mit dem Trai-      hatte Herr Klaudat einmal den
            ningsplatz des SV Grünweiß         Auftrag, die Fußböden in der
            zwischen den beiden Teichen.       Wohnung von besagtem Dr.
            Dann fuhren wir die Sudbrack-      Wolff zu verlegen. Er staunte
            strasse entlang. Dazu erzählte     nicht schlecht, als er erstmals

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dessen Schlafzimmer sah, denn deres.
es war total rund – „rund wie    Wir sahen danach das neue
eine Tablette“. Es war eine     Bahnhofsviertel „Boulevard“
ziemliche Herausforderung, die mit dem Schwimmbad Ishara.
Böden kreisrund zu verlegen,    Herr Rixe erzählte schmun-
aber es klappte natürlich doch. zelnd, dass an der Ecke an der
 Auf unserer Emma-Fahrt         Eisenbahnbrücke beim Abbie-
ging es weiter am Johannes-     gen in die Jöllenbeckerstrasse
werk vorbei, an der ehemaligen früher ein Pissoir stand. Es
Cuxmann-Fabrik, dem Sitz des sei schade, dass es heutzutage
heutigen Bielefelder Jazzclubs  keine mehr gäbe. Dann lag zu
und an den Bielefelder Stadt-   unserer Rechten „C&A“, das
werken. Moment – da war doch einigen noch als „Klamotten-
was? Ja, wir hatten eine Son-   August“ bekannt ist. Dahinter
dergenehmigung bekommen         kam die ehemalige Dornbusch-
und durften sogar mitten durch hemdenfabrik. Wir bogen
das Stadtwerkegelände fahren. rechts ab in Richtung Jahn-
Das war ein echtes Highlight.   platz, den wir im Zick-Zack-
Wer darf das schon? Wir be-     Kurs mehrmals durchfuhren.
wunderten den alten Holzwas-    Das Skala-Kino ist vielen noch
serturm, der war etwas Beson- ein Begriff. Herr Rixe erzählte

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davon, wie schön der Jahnplatz die auf der einstigen Viehwei-
     früher mal gewesen ist und wie de waren. Dann wurde eine
     sehr er die diversen Bau- und   Heilquelle entdeckt, die aber
    Umgestaltungs-Sünden bedau- bald versiegte. Eine Weile war
     ert. Zu dem alten Friedhof am   er ein Exerzierplatz, dann
    Jahnplatz hatte Herr Klaudat     fanden Volksfeste, Jahrmär-
     etwas Lustiges parat: Seine     kte, Zirkusvorstellungen und
    Tante Bertha nannte ihn immer die allerersten Arminia-Spiele
    „Knochenpark“ und er hat diese darauf statt. Zuletzt war der
    Bezeichnung bis heute beibe-     Kesselbrink jahrzehntelang ein
     halten.                         Busbahnhof mit Parkplätzen
       Der nun folgende neugestalte- für Autos und dem dort immer
     te Kesselbrink hieß ursprüng-   noch stattfindenden Haupt-
     lich „Köttelbrink“ wegen der    Wochenmarkt. Heute ist er sehr
    Hinterlassenschaften der Tiere, leer und modern, ein großer

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Steinplatz, auf dem ab und zu      sahen wir noch? Den „Stoff-
Veranstaltungen stattfinden.       markt“, der für uns Bielefelder-
An der einen Seite ist ein gro-    Innen sicher immer „Restetru-
ßer Skaterspielplatz, was sehr     he“ heißen wird – wie früher.
witzig ist, denn früher hagelte    Es ging an der Ravensberger
es Anzeigen wegen der Lärm-        Spinnerei weiter in die Vikto-
belästigung durch Jugendliche,     riastrasse und den Ulmenwall
die dort beim wilden Skaten        hoch. Dort steht ein hübsches
Krach machten. Heute ist das       kleines Backsteingebäude - ein
erlaubt und ihnen sind extra       ehemaliges Toilettenhäuschen,
Rampen und Halfpipes gebaut        welches jetzt ein klitzekleines
worden. Es werden Wettkämp-        Cafe´ ist. Es wurde laut da-
fe ausgetragen, die sogar inter-   rüber gelacht und vermutet,
nationalen Rang haben. Ver-        dass es da heute noch rie-
rückte Welt – leiser geworden      chen könnte. Auf der anderen
ist das Skaten schließlich nicht   Strassenseite kamen dann das
… Und braver sind die Jugend-      Land- und Amtsgericht. Herr
lichen auch nicht geworden:        Rixe meinte, dass man dort
Wir hatten drei von ihnen, die     gut „Knastologie“ studieren
uns einige Strassen lang ärger-    könnte, da es auch Kurzunter-
ten, Faxen machten und sich        bringungen gäbe. Der Bunker
vorne an das Fahrerhäuschen        Ulmenwall ist heute ein Ver-
hängten mit ihren Skates. Aber     anstaltungsort und Tanzlokal.
gut – als Halbwüchsiger macht      Eine sehr positive Nutzung.
man wohl mal Blödsinn. Das         Hinterm Spiegelhof, der nun
gabs schon immer, wie mir von      ein Naturkundemuseum ist,
den Damen um mich herum            war die ehemalige Kaserne zu
versichert wurde.                  sehen. Nach wie vor erkennbar
  Zurück zu unserer Fahrt. Was     an den Kanonenrohren, die als

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Relief oben an der Hausfassa-      an Oetkerpark, Oetkerhalle
     de zu sehen sind. Weiter ging      und Rosengarten vorbei. Beim
     es an der Kunsthalle und der       Abbiegen in die Kurt-Schu-
     Handwerkskammer entlang,           macher-Strasse sahen wir das
     die jetzt zum Kunstmuseum          neue Polizeipräsidium. Dann
     umgebaut wird. Die Industrie-      ging es in die Jakob-Kaiser-
     und Handelskammer, die wir         Strasse, wo am interessantes-
     auch passierten, hat ein großes    ten die Arminia-Tankstelle mit
     Kunstwerk vor ihrer Tür ste-       dem Namen „Der 12. Mann“ war.
     hen, über die Herr Rixe Witze        Langsam, aber unaufhaltsam
     machte. Es sieht aus wie eine      näherten wir uns wieder un-
     riesige platte Männerfigur, aus    serem Haus Laurentius. Wir
     der eine kleinere Frauenfigur      hatten viel gesehen, viel Altbe-
     rausgefräst worden ist. „Das       kanntes, aber auch viel Verän-
     müsse so sein, denn schließ-       dertes, Neues. Alle waren sich
     lich sei Eva ja auch kleiner als   einig, dass es sehr interessant
    Adam, da sie aus seiner Rippe       und schön gewesen sei. Voller
     gemacht worden ist.“               Eindrücke stiegen alle gut-
       Übrigens hatte Herr Klaudat      gelaunt aus und hatten sogar
     an anderer Stelle noch ein-        noch Gelegenheit im Café Kaf-
     mal seiner bereits erwähnten       fee und Kuchen zu genießen.
    Tante Bertha gedacht, denn
     die August-Bebel-Strasse hieß      Danke
     einst „Kaiserstrasse“ und da       Wir danken dem Förderverein
    Tante Bertha dort wohnte, hieß      vom Haus Laurentius, der die
     es immer, wenn es zu ihr ging:     Fahrt finanziell möglich ge-
    „Wir gehen heute zur Kaiser-        macht hat und freuen uns jetzt
     Oma“. Unsere Fahrt führte uns      schon auf ein nächstes Mal.
     die Stapenhorststrasse entlang,

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Fußball-WM
                   So sehen Tipp-Sieger aus

Verdienter
Wettkönig ist
Kai Hilpert, ge-
folgt von Helke
Beutling und
Christian Sos-
nowski.

                   Auch wenn die Erinnerung an       Blick gehabt. Galt es doch für
                   die Fußball-Weltmeisterschaft     jedes Spiel möglichst das rich-
                   schmerzt, wir müssen das The-     tige Ergebnis zu tippen. Dabei
                   ma einmal kurz ansprechen,        war fußballerischer Sachver-
                   DENN wir haben Gewinner zu        stand, aber auch eine gehörige
                   feiern.                           Portion Glück nötig. Denn mit
                    Während Millionen deutsche       diesem Verlauf und dem frühen
                   Fußballfans „Jogis Jungs“ die     Ausscheiden auch anderer top-
                   Daumen drückten – wenn auch       platzierter Mannschaften hatten
                   nur für kurze Zeit, – haben die   nur die wenigsten gerechnet.
                   Teilnehmer unseres Tippspiels       An der offenen Tipprunde
                   auch die anderen Teams fest im    haben neben Mitarbeitern und

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Freuten sich über
                                                                             den Gewinn einer
                                                                             Flasche Eierlikör:
                                                                             v.l. Thomas Krause,
                                                                             Romy Mamerow,
                                                                             Maria Bores, Mar-
                                                                             tina Mößinger und
                                                                             Sabine Beutling.

Familienangehörigen auch un-         Heinemeier, mitnehmen. Über
ser „Haus- und Hofarchitekt“         Platz 2 und einen Gutschein für
Thomas Krause, Michael Schorn        unseren Haus Laurentius-Fri-
aus der Verwaltung, Frau Heuer,      seur Wiebach-Wehse freute sich
unsere ehemalige Pflegedienst-       Helke Beutling, die Tochter von
leitung und auch Romy Mame-          Frau Beutling. Herr Sosnowski
row, die für den Boten verant-       darf sich bei der Physiotherapie-
wortlich ist, teilgenommen.          Praxis Mertens die müden Mus-
  Während anfangs ein Kanter-        keln „durchkneten“ lassen.
sieg von Frau Mößinger möglich
schien – die von sich selbst sagt,   Auf die weiteren Plätze tippten sich:
nicht viel Ahnung vom Fußball        4. Lukas Berendsen, der Sohn
zu haben –, tippte sich zwi-         von unserem Hausmeister
schenzeitlich Herr Sosnowski         5. Maria Bores
ganz nach vorn, um abschlie-         6. Romy Mamerow
ßend Dritter zu werden. Zum          7. Martina Mößinger
Zeitpunkt des Sommerfestes           8. Thomas Krause
lag er auf Platz eins und bot an,    9. Michael Schorn
beim Gewinn des Essensgut-           10. Sabine Beutling
scheins Frau Bores mitzuneh-         11. Matthias Hentschel
men. Schließlich wurde aber
Kai Hilpert Wettkönig und als        Da das Tippspiel allen Teilneh-
Gewinner eines Gutscheins für        mern viel Spaß gemacht hat,
das Restaurant „Der Koch“ wird       werden wir auch zur EM 2020
er sicherlich seine Ehefrau, un-     wieder den Wettkönig für das
sere Pflegedienstleitung Katja       Haus Laurentuius suchen.

                                                                                          11
Vielen Dank für die sehr
Team
                    L au r e n
                               t iu s
                   Fast vo
                           llz
                   Mitarbe ählig beim
                           iter fest
                       im Seek 2018
                                 r ug

r gute Zusammenarbeit!
Bernd Kirchner und Rolli Donnermann
                   Erzähl- und Musiknachmittag
                   in schwarz-weiß-blau

v. l. Rolli Don-
nermann, Maria
Bores, Bernd
Kirchner, Klaus
Berger, Andreas
Kuhlmann

                   Am Donnerstag, den 12. Juli          richtete und Günter Netzer „not-
                   2018 hatten wir im Haus Lau-         falls bis auf die Toilette ver-
                   rentius „Prominenz“ bei uns zu       folgte“. So berichteten sie uns
                   Gast. Andreas Kuhlmann, der          und zeigten uns dabei mit dem
                   jüngste Sohn unserer Bewohne-        Beamer viele Fotos aus diesen
                   rin Frau Kuhlmann, moderier-         Jahren auf der Leinwand.
                   te dieses Mal einen Vortrag von        Herr Oermann tat sich als
                   zwei ehemaligen Arminia-Fuß-         Zuschauer besonders hervor,
                   ballspielern: Rolli Donnermann       da er alle Spieler auf den Fotos
                   und Bernd Kirchner.                  benennen konnte und insge-
                     Beide standen als Talente in den   samt mit umfaßendem Wissen
                    Sechzigerjahren für den DSC         über die damalige Arminenzeit
                   auf dem Feld. Kirchner, „immer       glänzte. Damals war die Alm
                   der Kleinste in der Mannschaft“,     ein ganz einfaches Stadion:
                   war gefürchteter Flügelspieler,      das Spielfeld war ein Acker
                   während Donnermann im Mit-           mit einem Holzgeländer. Die
                   telfeld die „Drecksarbeit“ ver-      Zuschauer saßen teilweis auf

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abenteuerlichen Plätzen, wie        Fußballspiel kamen.
z. B. in den Bäumen oder am          Weiter wurde uns erzählt,
Rand des Daches der Sporthal-       dass Herr Kuhlmann schon
le. Die große Seidenstickeruhr      als kleiner Knirps mit seiner
war der einzige Zeitanzeiger für    Mutter am Fenster saß und
alle, auch für den Schiedsrich-     die Arminen beobachtete, die     Text:
ter zum Abpfiff.                    von einem Spiel zurückkamen.     Gabriella
                                                                     Thuroczy
  Über die alten Werbetafeln        Die mussten nämlich direkt
konnten wir uns amüsieren. So       an seinem Elternhaus vorbei
stand da auf einem Bild „Kar-       gehen, da sie sich im Nachbar-
stadt – jetzt auch in Bielefeld“.   haus bzw. in dessen Hinterhaus
Lang ist es her. Interessant war    in einer kleinen Waschküche
auch, dass alle Zuschauer so        umzogen – also immer diesen
fein herausgeputzt waren. Viele     weiten Weg bis zur Alm gehen
standen mit schwarzen Män-          mussten. Frau Kuhlmann und
teln und Hüten auf den Tribü-       ihr Sohn konnten dann immer
nen. Wir erfuhren, dass das         ganz genau sehen, ob ein Spiel
deswegen war, weil die Leute        gerade gewonnen oder verloren
direkt nach der Messe zum           wurde, weil die Spieler entwe-

                                                                                 15
sich heute kaputtlachen.“ Don-
                                        nermann war hauptberuflich
                                        Musiklehrer und Barpianist.
                                        So gab er auch uns ein kleines
                                        Konzert mit seinem Akkordeon.
                                        Wir sangen und schunkelten
                                        zu den Caprifischern und dem
                                        lustigen Zigeunerleben.
                                         Während die beiden promi-
                                        nenten Herren noch eifrig Au-
                                        togramme schrieben, setzte
                                        Herr Kuhlmann den Schluss-
                                        akkord, indem er uns ein typi-
     der den Kopf hängenlassend         sches Arminialied vom Band
     oder strahlend jubilierend vor-    vorspielte.
     beigingen.                           Frau Bores bedankte sich sehr
      Natürlich wurden auch Fra-        herzlich bei allen drei Herren
     gen nach dem damaligen Ge-         und es gab viel Applaus. Das
     halt der Spieler gestellt. „160    war mal eine ganz besondere
     Mark gab es pro Monat“, sagte      Nachmittagsveranstaltung, die
     Kirchner, „plus 120 Mark Sieg-     viel Anklang fand.
     prämie. Darüber würde man

     Noch ein Blick in die Zeitung | NW vom 22.8.2018
     NW berichtete über Zeitungsspenden
     während der Urlaubszeit
     Wer eine Tageszeitung abon-        Die NW hat da eine bessere
     niert hat und in den Urlaub        Idee: Abonnenten können die
     fährt, kennt das Problem: Nach     Zeitung für die Dauer ihres
     zwei Wochen kommt man              Urlaubs an Krankenhäuser, Al-
     zurück und der Briefkasten         tenheime oder sonstige soziale
     quillt über. Die ungelesenen       Einrichtungen spenden. Dort
     Zeitungen landen meist um-         finden sich immer interessierte
     gehend im Müll. Oder sie wer-      Zeitungsleser, wie ein Besuch
     den ordentlich gestapelt und       in zwei der Einrichtungen zeigt.
     aufgehoben, weil man sich fest       So zum Beispiel im Altenpfle-
     vorgenommen hat, sie in den        geheim des evangelischen Jo-
     nächsten Tagen noch zu lesen –     hanneswerks. Bewohnerin Rita
     was so gut wie nie funktioniert.   Lüdtke ist eine der vielen NW-

16
Leserinnen dort. Wenn mor-
gens die Zeitung an den Emp-
fang gebracht wird, warte sie
dort bereits auf ein Exemplar.
Wieso sie die Zeitung so gerne
liest? „Meine Eltern hatten die
Zeitung früher schon immer
abonniert. Da bin ich mit groß
geworden.“ Im Dietrich-Bonho-
effer-Haus des Johanneswerks
habe sie die Zeitung dann wie-
derentdeckt. Besonders gerne
lese sie Nachrichten aus Brack-
wede, ihrer früheren Heimat ...
  Ähnliches kann auch Angelika
Klute-Wieand, Sozialarbeite-
rin im Pflegewohnheim Haus
Laurentius, berichten. Auch
dort gebe es viele Bewohner,
die gern die NW lesen. „Es gibt
                                     Frau Psiuk gehört im Haus Laurentius
regelmäßig Zeitungsrunden, in        auch zu den besonders interessierten
denen auch über das Gelesene         ZeitungsleserInnen.
diskutiert wird“, sagt sie. Eine
der NW-Leserinnen im Haus
Laurentius ist bereits 96, eine    „Die Zeitung am Morgen ist das
andere 93 Jahre alt. „Mein         Wichtigste für mich. Schließlich
Arzt freut sich immer, dass ich     will ich ja wissen, was in der
noch Zeitung lese. Er meint, so    Welt so los ist“, sagt die Bewoh-
bleibe ich fit im Kopf“,sagt die    nerin. Im Haus Laurentius ist
93-jährige Leserin. Und genau       die NW daher gern gesehen.
das scheint auch zu funktionie-    „Wir könnten auch noch mehr
ren. Denn ihr Alter merkt man       gebrauchen. Es gibt viele, die
ihr nicht an, wenn man sich         die Zeitung gerne lesen“, so
mit ihr unterhält. Jahreszahlen,    Klute-Wieand.
Namen und Adressen ihrer
früheren Wohnungen oder            Wer also in den Urlaub fährt,
Arbeitsstellen – alles kein Pro-   nicht nur im Sommer: Einfach
blem für die gebürtige Biele-      die NW anrufen und die Zei-
felderin. Auch die 96-jährige      tung für die Dauer des Urlaubs
Bewohnerin freut sich, wenn        an Krankenhäuser, sonstige
sie die NW in den Händen hält.     soziale Einrichtungen oder
Sie sei aber vor allem am über-    eben an das Haus Laurentius
regionalen Teil interessiert.      spenden.

                                                                            17
Achim Babel
     Auf ein Wort ...
     Liebe Leserin, lieber Leser,

     wie viele Menschen in unserem Land wohl samstags und mitt-
     wochs auf die Lottozahlen warten? Frauen und Männer, die sich
     die richtigen Zahlen erhoffen und von einem Leben ohne Sorgen
     träumen. Ja, was wir uns alles leisten könnten. Urlaub, Haus ...
       Sicherlich würde eine lange Wunschliste entstehen. Keine Fra-
     ge, wir brauchen unser finanzielles Auskommen, um unseren
     Lebensunterhalt bestreiten zu können. Doch braucht Leben mehr
     als Geld und Reichtum.
       Den Paderborner Dom können Sie durch das sogenannte Para-
     diesportal betreten. Der Kirchenraum möchte ein himmlischer
     Ort auf der Erde sein. Wer die Kathedrale betritt, soll die Welt
     draußen lassen und sich öffnen für die Begegnung mit Gott.
     Vor Gott zählt nicht unser Kontostand, sondern unser Herz. Freu-
     de und Trauer vor IHM ausbreiten und uns berühren lassen von
     seiner Gegenwart. Keine Leistung, keine Erwartung, kein Druck.
     Frei werden, durchatmen und Kraft tanken. Die Begegnung mit
     Gott ist Reichtum der ganz anderen Art.
      Vom heiligen Pfarrer von Ars ist Folgendes überliefert. Der Pfar-
     rer saß über viele Stunden in der Kirche. Dies ist dem Küster auf-
     gefallen und er frage den Priester, was er über so viele Stunden
     in der Kirche macht. Der heilige Pfarrer antwortete: „ Ich schaue
     Gott an und Gott schaut mich an.“
       Das Verweilen bei Gott im Gebet ermöglicht Ruhe, Besinnung
     und Kraft.
       Jeden Dienstag feiern wir in unserer Kapelle Gottesdienst.
     Herzliche Einladung an alle, die sich durch Wort und Sakrament
     reich beschenken lassen möchten.

     Einen schönen Monat September wünscht Ihnen

     Ihr
     Pastor Achim Babel

18
Neu eingezogen
Wir begrüßen ganz herzlich
im Haus Laurentius

Magdalena Böer . eingezogen am 17. Juli 2018

Käthe Behrendt . eingezogen am 18. Juli 2018

Manfred Böer . eingezogen am 1. August 2018

Helene Zehrfeld . eingezogen am 2. August 2018
Günther Klaudat . eingezogen am 2. August 2018

Greta Bohnhorst . eingezogen am 7. August 2018

Dorothea Sonst . eingezogen am 1. August 2018

Helga Stephani . eingezogen am 8. August 2018

Waltraud Wilke . eingezogen am 9. August 2018

Lieselotte Plohr . eingezogen am 27. August 2018

Erika Vossiek . eingezogen am 28. August 2018

Madga Biermann . eingezogen am 30. August 2018

Erna Heidemann . eingezogen am 3. September 2018

                                                   19
Wichtige Termine im September

     Mi., 5.9.2018                            19.00                      Stammtisch
     ..............................................................................................................................................................
     Do., 6.9.2018                            14.30                      Männerausflug
     ..............................................................................................................................................................
     Mi., 12.9.2018                           15.00                      Waffeln backen
     ..............................................................................................................................................................
     Fr., 14.9.2018                           16.00		                    Salon-Musik
     ..............................................................................................................................................................
     Sa., 15.9.2018                           16.00		                    Liedernachmittag mit Herrn Lippek
     ..............................................................................................................................................................
     Di., 19.9.2018                           19.00                      Stammtisch
     ..............................................................................................................................................................
     Do., 20.9.2018                           14.30                      Ausflug
     ..............................................................................................................................................................
     Fr., 21.9.2018                           16.00                      Tanzcafé
     ..............................................................................................................................................................
     Mo., 24.9.2019                           10.00                      Chic in Strick
     .............................................................................................................................................................
     Mi., 26.9.2018                           17.00                      Kartoffelfest
     .............................................................................................................................................................
     Fr., 28.9.2018                           16.00                      Literarische Stunde
     ..............................................................................................................................................................

            Kartoffelfest im Haus Laurentius
            26. September 2018 | 17.00 Uhr

            Alles tolle von der Knolle
            Geschichten, Gedichte und Lieder
            Spezialitäten von der Knolle

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Wir gratulieren im September
zum Geburtstag
Den Mitarbeitern
Norbert Rybicki		     03.09.     Wohnbereich Park
Maria Malossek		      08.09.     Wohnbereich Altstadt
Oxana Kanke		         08.09.     Wohnbereich Altstadt
Ilona Rosa Beil		     14.09.		   Wohnbereich Park
Georg Worms		         15.09.		   Haustechnik
Natalia Frolov		      18.09.		   Wohnbereich Park
Angela Pautz		        21.09.		   Wohnbereich Sparrenburg
Angelika Berger		     23.09.     SD Ehrenamt

Den Bewohnern
Erica Tang			         Zi 250     03.09.1934		    84 Jahre
Elisabeth Duncker		   Zi 109		   10.09.1924		    94 Jahre
Dorothea Glocker		    Zi 114		   10.09.1924		    94 Jahre
Erika Roske		         Zi 480     11.09.1926		    92 Jahre
Gertrud Schoski		     Zi 365     11.09.1929		    89 Jahre
Erika Lange		         Zi 477		   15.09.1919		    99 Jahre
Helga Stephani		      Zi 365     28.09.1935		    83 Jahre

                                                            21
Wir nehmen Abschied
     und trauern um:

     Josef Carl Disse
     verstorben am 8. Juli 2018
     Lilli Schäfer
     verstorben am 20. Juli 2018
     Hans Joachim Hochgräfe
     verstorben am 21. Juli 2018
     Franziska Gamme
     verstorben am 21. Juli 2018
     Lieselotte Rabe
     verstorben am 25. Juli 2018
     Christa Prior
     verstorben am 26. Juli 2018
     Günter Schmidt
     verstorben am 29. Juli 2018
     Bärbel Wegner-Ziehm
     verstorben 29. Juli 2018
     Dora Franke
     verstorben am 4. August 2018
     Helga Dreger
     verstorben am 4. August 2018
     Gisela Gresser
     verstorben am 23.08. 2018

22
Kurz vorgestellt
Hille Struwe unterstützt den Sozialdienst
im Wohnbereich Altstadt
Auf dieser Seite möchte ich
mich Ihnen heute kurz vorstel-
len: Ich heiße Hille Struwe und
bin seit Juni dieses Jahres im
Wohnbereich Altstadt als Fach-
kraft im Sozialdienst für Sie da.
  Gebürtig komme ich aus dem
wasserreichen Lippstadt. Dort
bin ich werktags zur Marien-
schule gegangen und an den
Wochenenden und in den Feri-
en habe ich auf dem Bauernhof
meiner Großeltern in Bönning-
hausen bei der Versorgung der
Tiere und in der Erntezeit ge-
holfen. Also bin ich zur Hälfte
ein Stadt- und zur Hälfte ein
Landkind.                             Ich habe eine Tochter, die
  Das Studium der Pädagogik         Hannah heißt und seit Oktober
hat mich an die Uni Bielefeld       letzten Jahres eine Enkeltoch-
geführt. Ich habe aber auch         ter mit Namen Matilda. Leider
einige Jahre in Münster und         wohnen sie nicht hier, sondern
Duisburg gelebt. So gut es mir      im fernen Leipzig. So freue
in diesen Städten auch gefallen     ich mich immer sehr, wenn sie
hat, ist mir Bielefeld zur Hei-     mich besuchen kommen und
mat geworden. Ich liebe es, die     werde sie auch Ihnen einmal
Stadt mit dem Rad zu durch-         vorstellen.
streifen und durch den Teuto-         So viel erst einmal zu mir.
burger Wald zu wandern. Dabei       Jetzt freue ich mich auf die Zeit
singe ich gerne laut vor mich       mit Ihnen und darauf, Sie nä-
hin.                                her kennen zu lernen.

                                                                        23
Ihre wichtigsten Ansprechpartner auf einen Blick
Einrichtungsleitung, Maria Bores:			         0521.98 91 14 49
Pflegedienstleitung, Katja Heinemeyer:       0521.98 91 14 42
Hauswirtschafts- und stellv. Einrichtungs-
leitung, Sabine Beutling:				                0521.98 91 14 27
Bewohnerbeirat, Lars von Bargen: 		          0521.98 91 14 0
Förderverein, Rolf Rixe: 				                0521.88 52 18
Friseursalon Wiebach-Wehse:                  0521.98 91 14 44
                                                                Pflegewohnheim

Im Notfall erreichen Sie das Leitungsteam auch mobil
Maria Bores: 		   0172.6773142
Sabine Beutling:  0173.8728021
Katja Heinemeyer: 0152.33576679                                         Haus
                                                                          Haus
                                                                             Laurentius
                                                                               Laurentius
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