Matosinhos String Quartet - Sonntag 8. März 2015 16:00 Rising Stars - die Stars von morgen 5
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Rising Stars – die Stars von morgen 5 Matosinhos String Quartet Sonntag 8. März 2015 16:00
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Rising Stars – die Stars von morgen 5 Nominiert von Calouste Gulbenkian Foundation Lisbon und Casa da Música Porto Matosinhos String Quartet Vitor Vieira Violine Juan Carlos Maggiorani Violine Jorge Alves Viola Marco Pereira Violoncello Sonntag 8. März 2015 16:00 Pause gegen 16:40 Ende gegen 18:00 15:00 Einführung in das Konzert durch Bjørn Woll Gefördert durch die Europäische Kommission
PROGRAMM
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809 – 1847
Streichquartett a-Moll op. 13 (1827)
Adagio – Allegro vivace
Adagio non lento
Intermezzo. Allegretto con moto – Allegro di molto
Presto – Adagio non lento
José Viana da Mota 1868 – 1948
Cenas nas Montanhas (um 1895)
für Streichquartett
Adagio
Presto
Pause
Vasco Mendonça *1977
Caged Symphonies (2007)
für Streichquartett
Fluxe
Répons
Mécanisme
Dmitrij Schostakowitsch 1906 – 1975
Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73 (1946)
Allegretto
Moderato con moto
Allegro non troppo
Adagio
Moderato
2ZU DEN WERKEN
Frühreifer Geniestreich
Mendelssohns Streichquartett
a-Moll op. 13
Mit 17 Jahren gelang Felix Mendelssohn Bartholdy mit Ein Sommer-
nachtstraum der große Wurf. Nur zwei Jahre später folgte mit dem
Streichquartett a-Moll op. 13 ein weiterer frühreifer Geniestreich.
Mendelssohn komponierte das Werk zwei Jahre, nachdem die
späten Streichquartette Beethovens im Druck erschienen waren
und nur wenige Monate nach dessen Tod. Es ist nicht schwer, sich
die Faszination vorzustellen, die diese damals hochaktuelle Musik
auf den jungen Komponisten ausgeübt hat. Er studierte Beetho-
vens Partituren und verwendete immer wieder mehr oder weniger
deutliche Zitate in seinen Werken. Besonders intensiv ist die Aus-
einandersetzung mit dem verehrten Vorbild im a-Moll-Streich-
quartett. Nicht ohne Stolz und mit einem Schuss Ironie berichtete
Mendelssohn von einer Aufführung seines Opus 13 im Konserva-
torium in Paris: »Im letzten Stück zupfte mich mein Nachbar, der
Abbé Bardin, und sagte: ›Er hat das in einer seiner Sinfonien.‹ –
›Wer?‹ sagte ich etwas ängstlich. – ›Beethoven, der Komponist
dieses Quartetts‹, sagte er mir wichtig. Es war sauersüß.«
Eine Reminiszenz an Beethoven findet sich gleich zu Beginn
des ersten Satzes, einem spannungsgeladenen Allegro vivace.
Diesem stellt Mendelssohn eine langsame Adagio-Einleitung
voran, in der er eines seiner eigenen Lieder zitiert: Ist es wahr?,
das er einige Monat zuvor für Bariton und Klavier komponiert
hatte, basierend auf einem Gedicht von Johann Gustav Droy-
son. Den Titel des Liedes schrieb er dann auch in die Partitur,
ebenso wie Beethoven das Finale seines letzten Streichquartetts
mit den Worten »Muss es sein?« versah. In dieser Verbindung
aus Beethoven-Anklängen und seiner eigenen, unverwechsel-
baren Tonsprache schlug Mendelssohn mit seinem a-Moll-Quar-
tett eine Brücke zwischen klassischer Form und romantischer
Expressivität. Nach Beethoven’scher Dramatik endet das Werk
jedoch unerhört: leise und lyrisch, mit einer Erinnerung an das
schwärmerische Gedicht, dem Lied ohne Worte vom Anfang des
Werkes.
Bjørn Woll
3Wurzeln in der Volksmusik –
Vitor Vieira über José Viana da Motta
und dessen Werk
José Viana da Motta war einer der bedeutendsten portugiesi-
schen Musiker in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1868
geboren, studierte er Klavier und machte im Alter von gerade
einmal 13 Jahren seinen Abschluss am Konservatorium von Lis-
sabon. Danach ging er nach Deutschland, um bei Franz Liszt und
Hans von Bülow zu studieren. Er wurde zu einem ausgezeich-
neten Konzertpianisten und Klavierlehrer und tourte durch die
ganze Welt. Der Erste Weltkrieg zwang ihn, sein Heim in Berlin zu
verlassen, und nach drei Jahren der Unterrichtstätigkeit in Genf
(1914 – 1917) kehrte er schließlich nach Lissabon zurück. Schnell
etablierter er sich als Reformist und moderne Figur im Musikbe-
trieb: Er gründetet die Konzertgesellschaft von Lissabon, wurde
zum Direktor am dortigen Konservatorium ernannt (ein Posten,
den er bis 1938 innehatte) und setzte sich für ein Repertoire ein,
das bis dato in Portugal nicht gespielt wurde. Er spielte zum Bei-
spiel die portugiesische Erstaufführung zahlreicher Klaviersona-
ten von Beethoven und spielte 1927 den ersten kompletten Zyklus.
José Vianna da Motta war außerdem ein anerkannter Komponist
mit einem stark nationalen Einfluss in seiner Musik. Seine ein-
zige Sinfonie trägt etwa den Namen À Pátria (»Für das Heimat-
land«), und in den Cenas nas Montanhas (»Szenen in den Bergen«)
macht er regen Gebrauch von der portugiesischen Volksmusik.
Wir werden daraus zwei Sätze im Konzert spielen: Adagio und
Presto. Ursprünglich waren sie Teil seines ersten Streichquartetts
in G-Dur, das einen zusätzlichen ersten Satz hatte. Dieser wurde
vom Komponisten jedoch gestrichen und nicht publiziert. Lange
Zeit dachte man sogar, dass der Satz verschollen sei, bis er vor
einigen Jahren im Nachlass des Primarius des Streichquartetts
gefunden wurde, welches das Stück damals uraufgeführt hatte.
Bis zu dieser Entdeckung waren die einzigen Hinweise auf seine
Existenz einige Zeitungskritiken über eben jene Uraufführung
sowie zwei Programme zweier unterschiedlicher Konzerte, in
denen das Streichquartett in G-Dur gespielt wurde: die Urauf-
führung in Oporto (1895) und ein Konzert in Magdeburg (1896).
4Beide belegen, dass das Werk aus drei Sätzen bestand: 1. Allegro
vivace, 2. Adagio und 3. Presto. Allerdings gibt es keine Belege
dafür, dass das Allegro zu Lebzeiten des Komponisten jemals
wieder gespielt wurde.
Der verschollene Satz wurde erst vor zehn Jahren wiederent-
deckt, allerdings sind wir der Meinung, dass er sich von den bei-
den anderen Sätzen derart stark unterscheidet, dass es wenig
sinnvoll ist, ihn als Teil des Werkes zu spielen. Außerdem veröf-
fentlichte José Viana da Motta selbst lediglich die beiden letzten
Sätze als Cenas nas Montanhas für Streichquartett, später fertigte
er noch ein Arrangement für Streichorchester an, die heute öfter
gespielt wird als die Version für Streichquartett. Die Musik der
Cenas nas Montanhas ist dabei sehr anschaulich und wurzeln in
der portugiesischen Volksmusik.
Vitor Vieira
Tiefer Akt der Freiheit – Vasco
Mendonça über Caged Symphonies
Caged Symphonies besteht aus drei Sätzen: Fluss, Erwiderung,
Mechanismus. Jeder dieser Sätze folgt einem vorkompositori-
schen formalen Plan von reduzierter Ausdehnung, nach dem das
Material nach und nach eingeschrieben wird. Diese Striktheit gilt
auch für den Prozess der Materialentwicklung durch die Verwen-
dung eines modalen Systems mit begrenzten Transpositionen
und eingeschränkten Rhythmusmodellen.
Fluxe entwickelt sich aus einem rhythmischen Fluss von konstan-
ter Einheit, der gleichzeitig in zwei Metren entfaltet wird, aus wel-
chen die thematischen Gesten vorgestellt und entwickelt werden.
Während des ganzen Satzes wird diese Struktur durch kontras-
tierende Objekte unterbrochen, die eine (scheinbare) Wiederauf-
nahme der Aktivität signalisieren.
5In Répons wird zu Beginn eine Gegenüberstellung Solist/Gruppe
festgelegt: Ein solistischer Einsatz wird immer von der Gruppe
beantwortet. Diese von der Praxis des Wechselgesangs ins-
pirierte Geographie wird den ganzen Satz hindurch nach und
nach Änderungen unterworfen, da jede dieser Einheiten nicht
nur durch die Antwort des anderen betroffen wird, sondern auch
durch die eigene Natur der formalen Bestimmung.
Mécanisme ist von den drei Sätzen derjenige, der ganz klar eine
zirkelartige Struktur aufweist. Er basiert auf einer Überlagerung
von vier Tonzyklen, die von vier harmonischen Feldern abgelei-
tet sind, und stimmt die strukturellen Punkte der Entwicklung mit
den Momenten ab, wo sich zwei oder mehr Zyklen treffen.
Dieses stille Universum der formalen und semantischen
Beschränkung hat zum Ziel, Druck auf das auszuüben, was wir
hören: Dabei wird unausweichlich die informelle, transzenden-
tale Komponente des kompositorischen Aktes betont, die die
klare Bekräftigung dieses Aktes als einen tiefen Akt der Frei-
heit ermöglicht: dem Moment, in dem der Klang, trotz seiner
Beschränkungen, klarer zu hören ist.
Vasco Mendonça
Bekenntnismusik –
Dmitrij Schostakowitschs
Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73
Insgesamt 15 Streichquartette schrieb Schostakowitsch, dabei
fand er erst spät zu dieser Gattung: Als er 1938 sein erstes Quartett
komponierte, hatte er bereits fünf Sinfonien zu Papier gebracht.
Grund für diese Zurückhaltung war die Entwicklung der Musik
im jungen Sowjetstaat: Während in den ersten Jahren nach der
Revolution für die jungen Tonschöpfer noch die von der westli-
chen Avantgarde geforderte Experimentierfreudigkeit im Vorder-
grund stand, setzte unter Stalin die Regression des »sozialisti-
schen Realismus« ein. Fortan wurde die repräsentative Sinfonie
6als das geeignetere Mittel angesehen, die »Errungenschaften«
des neuen Staates zu preisen.
Für Schostakowitsch, der selbst unter massiven Repressionen
der stalinistischen Regierung zu leiden hatte, sind die Streich-
quartette in hohem Maße persönliche Bekenntnismusik. Das
lassen nicht nur die zahlreichen Widmungen erkennen, die
mehrfach den Charakter eines Gedenkens tragen, sondern auch
die Intimität der Tonsprache. Auch in seinen Streichquartetten
ist Schostakowitsch mehr nachromantischer Ausdrucksmusiker
denn struktureller Serialist. Die Zwölftonmusik eines Alban Berg
empfand er daher, bei aller Bewunderung, als zu abstrakt und
stand ihr eher ablehnend gegenüber. Vorbild für die kompo-
sitorische Struktur waren vielmehr die späten Quartette Beet
hovens, das trifft in besonderem Maße auf das Streichquartett
Nr. 3 F-Dur op. 73 zu, das auch dem Beethoven-Quartett gewid-
met ist.
Es entstand kurz nach der neunten Sinfonie und greift im Kopf-
satz die heitere Musizierlaune aus deren erstem Satz auf. Es ist
ein klar gebauter Sonatensatz, der nach einem beschwingt-
tänzerischen Hauptthema ein ebenso unbeschwertes Seiten-
thema offenbart. Beide Themen werden in der Durchführung
höchst kunstvoll zu einem Fugato miteinander verwoben, bevor
der Satz nach einer verkürzten Reprise mit einer virtuos dahin-
jagenden Coda endet. Der zweite Satz, ein Scherzo im Dreier-
takt, überrascht mit einer Reihe zauberischer Klangeffekte wie
einem hüpfenden Spicato-Teil, Flageolett-Klängen oder Con-
sordino-Passagen. Skurril geht es im dritten Satz weiter, der
eine doppelbödige Musik enthält, die zwischen martialischer
Energie und fataler Parodie schwankt – ebenfalls eine ohrenfäl-
lige Reminiszenz an die neunte Sinfonie, dieses Mal an deren
Finale.
Das stand dann auch, zumindest formal, Pate für den vierten
und fünften Satz des dritten Streichquartetts, denn ebenso wie
im sinfonischen Vorgänger gehen beide »attaca« ineinander
über. Ein machtvolles Unisonothema eröffnet das Adagio, das
sich zu einem pathetischen Klagegesang steigert und nach
einer nachdrücklichen Steigerung erlischt. Das anschließende
7Final-Rondo zieht dann quasi Billanz und greift auf musikali-
sches Material aus den ersten vier Sätzen zurück. So erscheint
nach einer erneuten machtvollen Steigerung das Kopfsatz-
hauptthema, dieses Mal jedoch in einer ruhig-ätherischen
Variante. Am Ende zerfasert die Musik, bevor das Werk im Pia-
nissimo verklingt.
Bjørn Woll
8BIOGRAphIE
Matosinhos String Quartet
Die Gründung des Matosinhos String Quartet im Jahr 2008 geht
auf eine Initiative der Matosinhos City Hall zurück. Alle Mitglieder
des Quartetts studierten an der Academia Nacional Superior de
Orquestra in Lissabon sowie an Instituten wie der Escuela Supe-
rior de Musica Reina Sofia in Madrid, der Northwestern Univer-
sity in Chicago und dem Konservatorium in Sion in der Schweiz.
Spezielle Studien im Quartettspiel absolvierte das Ensemble
am Instituto Internacional de Musica de Camara de Madrid bei
Rainer Schmidt, dem Violinisten des Hagen Quartetts, sowie in
Meisterkursen bei Mitgliedern bekannter Streichquartette wie
u. a. des Alban Berg Quartetts, des LaSalle-Quartetts und des
Emerson String Quartet.
Das Quartett hat sich inzwischen als eines der führenden Ensem-
bles in Portugal etabliert und gastiert bei namhaften Festivals
und in namhaften Konzerthäusern, so u. a. bei Dias da Música am
Centro Cultural de Belém, beim Festival Internacional de Música
9da Póvoa de Varzim, bei Casa da Música in Oporto, im Auditorio
Nacional de Musica de Madrid und am Centro Gallego de Arte
Contemporánea in Santiago de Compostela. Dabei arbeitete das
Quartett auch mit Musikern wie den Pianisten Pedro Burmester,
António Rosado und Miguel Borges Coelho, dem Klarinettisten
António Saiote, dem Cellisten Paulo Gaio Lima und dem Schlag-
zeuger Pedro Carneiro zusammen.
Das Matosinhos String Quartet widmet sich besonders dem por-
tugiesischen Streichquartettrepertoire und führt immer wieder
Musik bislang unbekannter Komponisten sowie zeitgenössi-
sche Werke auf. So brachte es Kompositionen von Carlos Aze-
vedo, Carlos Guedes, Fernando Lapa, Vasco Mendonça, Miguel
Azguime, Eurico Carrapatoso, António Chagas Rosa, Álvaro Sala-
zar, Nuno Corte-Real, Eduardo Patriarca, Paulo Ferreira-Lopes,
Telmo Marques, Sérgio Azevedo und António Pinho Vargas
zur Uraufführung. Daneben gehören aber auch die wichtigen
Streichquartette des 18. und 19. Jahrhunderts zum Repertoire des
Matosinhos String Quartet. In Matosinhos spielte das Ensemble
u. a. sämtliche Streichquartette von Mozart und Mendelssohn
Bartholdy sowie Zyklen mit Quartetten von Haydn, Beethoven
und Schostakowitsch.
In der Kölner Philharmonie ist das Matosinhos String Quartet
heute zum ersten Mal zu hören.
10KölnMusik-Vorschau
März DO
12
18:00 und 20:00
MO
09
20:00
18:00
Quartett der Kritiker
Die Klaviermusik von Pierre Boulez
Ensemble, Chor und Orchester des
Eleonore Büning (Frankfurt/Berlin)
Staatstheaters am
Max Nyffeler (München/Zürich)
Gärtnerplatz, München
Michael Stegemann (Dortmund)
Michael Brandstätter Dirigent
Michael Struck-Schloen (Köln)
Johann Strauß
Olaf Wilhelmer Moderation
Wiener Blut
Konzertante Aufführung Pierre Boulez wird am 26. März
90 Jahre alt. Anlässlich seines
17:00 Ballettschule lindig.art
Geburtstags bespricht das Quartett
Blickwechsel Musik und Tanz:
der Kritiker die Klaviermusik des
»Im Walzerschritt«
Komponisten.
Gefördert durch das
Zutritt nur mit gültiger Karte für
Kuratorium KölnMusik e.V.
das Konzert um 20:00.
Operette und … 3
Keine Pause | Ende gegen 19:30
20:00
Nicolas Hodges Klavier
DI Michael Wendeberg Klavier
10
20:00
Werke von Claude Debussy und
Pierre Boulez
Valer Sabadus Countertenor Piano 6
Emmanuel Pahud Flöte
Edgar Moreau Violoncello
Vital Julian Frey Cembalo
Igor Levit Klavier SO
Johannes Fischer Percussion
The Garden
15
16:00
Werke von Matthias Pintscher, Henry
Musikkollegium Winterthur
Purcell und Maurice Ravel
Alexander Lonquich Klavier und Leitung
08.03.2015
Gabriel Fauré
16:00 Decksteiner Weiher
Ballade Fis-Dur op. 19
Blickwechsel Musik und Natur:
für Klavier und Orchester
»Gezähmte Natur«
Pavane fis-Moll op. 50
Gefördert durch das
für Orchester und Chor ad libitum
Kuratorium KölnMusik e.V.
Wolfgang Amadeus Mozart
Liederabende 4
Sinfonie C-Dur KV 425
Portrait Matthias Pintscher 3
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4
G-Dur op. 58
Sonntags um vier 4
11SO SO
15
20:00
2211:00
lit.COLOGNE – Calefax
Internationales Literaturfest Oliver Boekhoorn Oboe
Ivar Berix Klarinette
Die große Gala mit
Alban Wesly Fagott
Literatur und Musik
Raaf Hekkema Saxophon
Iris Berben
Jelte Althuis Bassklarinette
Thomas Thieme
Kirsten Fuchs Dagmar Slagmolen Regie
Joja Wendt p
Eine Reise zum Mars
Katty Salié Moderation für Kinder ab 6
Kindheit – Wer irgendwann einmal tatsächlich
das entschwundene Land mit einem Raumschiff zum Mars
fliegen sollte, muss viele Butterbrote
lit.COLOGNE gemeinsam
einpacken. Immerhin dauert die Reise
mit KölnMusik
geschätzte acht Monate. Mit den fünf
Musikern des niederländischen Ensem-
bles Calefax schafft man es dagegen
flotter. Und das Tolle an dieser Abenteu-
DO erreise zum roten Planeten ist außer-
19
21:00
dem, dass die jungen Zuhörer dabei
nicht nur wundersame Sphärenklänge
kennenlernen, sondern an Bord der
Stadtgarten
Rakete auch auf musikalische Mitrei-
TRIPCLUBBING sende treffen.
Jens Düppe Akustik Band Gefördert durch das
Kuratorium KölnMusik e.V.
als Gast:
Eine Koproduktion von Oorkaan
Pascal Schumacher vib
und Calefax
Georg Conrad DJ
Kinder-Abo 4
Musik von Jens Düppe –
inspiriert von Sigmar Polke
Ein Konzertabend zur Ausstellung im
Museum Ludwig
SO
22
15:00
Filmforum
Der Lieblingsfilm von
Terri Lyne Carrington
De-Lovely (Die Cole Porter Story)
USA/Großbritannien, 2004, 125 Min.
Regie: Irwin Winkler
Wir zeigen die Originalversion in
einer digitalen Kopie.
Medienpartner: choices
KölnMusik gemeinsam mit
Kino Gesellschaft Köln
12Freitag
13. März 2015
19:00
Claude Debussy
Pelléas et Mélisande (1893 – 1902)
Drame lyrique in fünf Akten
Foto: Stina Gullander
Sophie Karthäuser Sopran (Mélisande)
Christian Gerhaher Bariton (Pelléas)
Christopher Maltman Bariton (Golaud)
Wiebke Lehmkuhl Alt (Geneviève)
John Tomlinson Bass (Arkel)
Katja Stuber Sopran (Yniold)
Jeremy Carpenter Bass (Ein Arzt / Ein Schäfer)
Swedish Radio
Symphony Orchestra
Daniel Harding Dirigent
Mit »Pelléas et Mélisande« verabschiedete sich De-
bussy von der klassischen Operntradition, die Musik
verzichtet auf Koloraturen und prunkvolle Duette,
der Gesang ist natürlicher und Wagner’sche Leit-
motive finden sich nur im Orchester. Daniel Harding,
dessen Karriere als Assistent von Sir Simon Rattle
in Birmingham begann, ist heute Chefdirigent des
Swedish Radio Symphony Orchestra mit seinen über
100 herausragenden Musikern.Ihr nächstes
Abonnement-Konzert
SO So
22
20:00
29
März
Kristian Bezuidenhout Hammerklavier
16:00
Omo Bello Sopran
Freiburger Barockorchester
Clément Mao-Takacs Klavier
Pablo Heras-Casado Dirigent
Nominiert von Cité de la musique Paris
Juan Crisóstomo de Arriaga
Ouvertüre Belcanto: Yesterday and Nowadays
aus: Los esclavos felices
Arien von
(Die glücklichen Sklaven)
Giovanni Battista Pergolesi
Johann Nepomuk Hummel Tommaso Giordani
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Gioachino Rossini
a-Moll op. 85 Alfredo Catalani
Vincenzo Bellini
Felix Mendelssohn Bartholdy
Ottorino Respighi
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56
Gaetano Donizetti
Baroque … Classique 5 Giuseppe Verdi
Mario Castelnuovo-Tedesco
Francesco Paolo Tosti
Giacomo Puccini
SA Konzert verlegt vom 25.01.2015. Für
28
20:00
diesen Termin bereits gekaufte Kon-
zertkarten und Abonnementausweise
mit Aufdruck 25.01.2015 16:00 Uhr
Buika voc behalten ihre Gültigkeit für den neuen
Daniel Lopez Vicente g Konzerttermin.
Ramón Suárez Escobar perc
Gefördert durch die Europäische
José Manuel Posada Oviendo b
Kommission
Rising Stars –
die Stars von morgen 4
14Donnerstag Werke von
Ludwig van Beethoven,
19. März 2015 Magnus Lindberg und
20:00 Franz Schubert
Foto: Marco Borggreve
Renaud Capuçon Violine
Scottish Chamber Orchestra
Robin Ticciati Dirigent
Mit Magnus Lindbergs Violinkonzert nimmt
sich Renaud Capuçon auf seinem Instru-
ment des großen Isaac Stern eines Werks
an, das der Komponist im Jahr 2006 für die
Geigerin Lisa Batiashvili schrieb. Umrahmt
wird dieses auch an Sibelius erinnernde
Konzert von Beethovens Ouvertüre zum
Trauerspiel »Coriolan« und Franz Schu-
berts Sinfonie Nr. 8. Es spielt das Scottish
Chamber Orchestra unter seinem Chefdi-
rigenten Robin Ticciati. Um 19 Uhr hält Oli-
ver Binder eine Einführung in das Konzert.Philharmonie-Hotline 0221 280 280
koelner-philharmonie.de
Informationen & Tickets zu allen Konzerten
in der Kölner Philharmonie!
Kulturpartner der Kölner Philharmonie
Redaktion: Sebastian Loelgen
Corporate Design: hauser lacour
kommunikationsgestaltung GmbH
Herausgeber: KölnMusik GmbH Textnachweis: Die Texte von Bjørn Woll,
Louwrens Langevoort Vitor Vieira und Vasco Mendonça sind
Intendant der Kölner Philharmonie Originalbeiträge für dieses Heft.
und Geschäftsführer der Fotonachweise: Susana Neves S. 9
KölnMusik GmbH
Postfach 102163, 50461 Köln Gesamtherstellung:
koelner-philharmonie.de adHOC Printproduktion GmbHMontag
30. März 2015
20:00
Roland Hermann Sprecher
Cuarteto Casals
Vera Martínez Mehner Violine
Abel Tomàs Realp Violine
Jonathan Brown Viola
Arnau Tomàs Realp Violoncello
Joseph Haydn
Foto: Molina Visuals
Instrumentalmusik über die Sieben letzten Worte
unseres Erlösers am Kreuze Hob. III:50 – 56 (1787)
Fassung für Streichquartett, Texte von Michel Serres
koelner-philharmonie.de
0221 280 280Sie können auch lesen