Mediadaten 2020 Investition in Werte und Erfolg - mgo Fachverlage
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BE CURIOUS!
Wir schreiben das Jahr 2020: Die Augenoptik oszilliert zwischen traditionellem Handwerk und ungeahnten technischen
Möglichkeiten. Der Megatrend Digitalisierung eröffnet mit smarten Vermessungsgeräten immer ausgefeiltere Hightech-
Lösungen. Onlinemarketing wird immer bedeutsamer und soziale Medien verführen uns rund um die Uhr mit der Überfülle
modischer Möglichkeiten. Jetzt zählen individuelle Visionen und alternative Markenwelten. Nachhaltigkeit ist Mainstream-Thema
und verlässt die Öko-Nische. Menschen wollen verantwortungsvoller konsumieren, wollen am Point of Sale Sinnstiftung und
Emotionen erleben.
„Be curious, not judgemental“, brachte es der amerikanische Dichter Walt Whitman einst auf den Punkt: Sei neugierig, ohne zu
beurteilen.
Im Gespräch mit Branchenmitgliedern sind wir immer wieder auf dieses Thema gestoßen – egal ob es um die zwischenmenschliche
Seite der Beratung oder den unvoreingenommenen Umgang mit der Digitalisierung ging. OPTIC+VISION möchte Sie deshalb im
Jahr 2020 einladen, neugierig zu sein: Neugierig auf das, was kommt – und das, was bleibt!
OPTIC + VISION Mediadaten 2020© Алексей Бухов – Fotolia
Als Storyteller unter den Optikmagazinen geben wir Augenoptikern Geschichten an die Hand, die sie ihren Kunden weitererzählen
können: Persönliche Stories, mit denen sie Menschen für Marken und die Faszination des guten Sehens begeistern können.
OPTIC+VISION liebt Kreativität: Mit unseren Interviews und Features inspirieren wir unsere Leserinnen und Leser, die
eigene Einzigartigkeit zu entdecken, multisensorische Akzente zu setzen und kreativ mit der Welt zu kommunizieren. Wir sind
Trendscouts, die neugierig in die Welt hinausgehen, um Sie auf die Zukunft vorzubereiten!
In jedem Heft bieten wir Fachinformationen zu Optometrie, Technik, Produkten und Geräten. Zu aktuellen Trends und
Kollektionen aus der Welt des Designs und der Mode. Wir inspirieren, schauen über den Branchenhorizont hinaus und stehen für
eigene Blickwinkel. Beobachten Sie mit uns die Megatrends Digitalisierung, Individualisierung, Silver Society und Healthness.
Freuen Sie sich auf außergewöhnliche Themenaufarbeitung, sympathischen Journalismus und exzellente Berichterstattung.
Seien Sie mit uns neugierig!
OPTIC + VISION Mediadaten 2020INHALT
Übersicht5
Media Informationen 6
Kontakt7
Redaktionelle Vielfalt 8
Shooting10
Sonderausgaben12
Themenplan14
Anzeigen-Preisliste16
Sonderwerbeformen17
Crossmediale Marke 18
Online-Werbeformen19
Newsletter20
Leserumfrage22
© deagreez – FotoliaÜbersicht 5
PRINT
DIGITAL
Magazin für wertige Augenoptik 03-2019
www.opticundvision.de
Magazin
ONLINE-PIONIER SPORT & LIFESTYLE ERLEBE ES!
Mister Spex im Interview Trendbrillen und Kontaktlinsen Unwiderstehliche Kauflust
C R E AT I V E E D I T I O N 2 0 1 9 www.facebook.com/Optic.Vision
MAKE IT REAL
Creative Edition
www.instagram.com/opticundvision
OPTIC + VISION Mediadaten 20206 Media Informationen
Auflage: Druckauflage 13.100 Exemplare (lt. IVW III/2019)
Tatsächlich verbreitete Auflage 13.067 Exemplare (lt. IVW III/2019)
Zeitschriftenformat: 229 mm breit, 324 mm hoch
Satzspiegel: 192 mm breit, 274 mm hoch / 4 Spalten je 43,5 mm breit
Druck- und Bindeverfahren: Bogenoffset, Rückstichheftung
Druckunterlagen: EPS, JPEG, TIF, PDF
Für Abweichungen in Texten, Abbildungen und insbesondere Farben kann der Verlag keine Haftung übernehmen.
Bei der Anlieferung der Dokumente ist zu beachten, dass alle verwendeten Schriften mitgeliefert oder
vorher in Pfade umgewandelt werden.
Anlieferung per E-Mail an l.vetter@mgo-fachverlage.de
OPTIC + VISION Mediadaten 2020Kont ak t 7
VERLAG ANSPRECHPARTNER
Mediengruppe Oberfranken – Teamleitung Mediaberatung
Fachverlage GmbH & Co. KG Ilona Hascher
E.-C.-Baumann-Straße 5 · 95326 Kulmbach Tel. 09221 / 949-422
Tel. 09221 / 949-219 · Fax 09221 / 949-377 i.hascher@mgo-fachverlage.de
Internet: www.opticundvision.de
Mediaberatung
HRA Bayreuth Nr. 3713
Lena Vetter
Tel. 09221 / 949-254
Geschäftsführer: Walter Schweinsberg, Bernd Müller l.vetter@mgo-fachverlage.de
Zahlungsbedingungen
Zahlung innerhalb von 8 Tagen mit 2 % Skonto, 30 Tage netto
Bankverbindung
Sparkasse Bamberg Chefredaktion
Rosemarie Frühauf
IBAN: DE18770500000302246509
Tel. 09221 / 949-259
BIC: BYLADEM1SKB (Bamberg)
r.fruehauf@mgo-fachverlage.de
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter
https://www.mgo-fachverlage.de/agb.html
OPTIC + VISION Mediadaten 20208 Redaktionelle Vielfalt
Brille Digitalisierung
Unternehmerportraits Technik
Themenschwerpunkte Onlinemarketing
Multisensorik Design Mode
Low Vision
Mega-Trends
Innovation Gläser
Verkaufserlebnisse Kontaktlinse
OPTIC + VISION Mediadaten 2020Shooting 11
EYEWEAR meets The Total Work of ART
Im Sommer 2020 plant OPTIC + VISION ein eigenes Fotoshooting mit aktuellen Eyewear-Trends und multisensorischen Akzenten
– in Szene gesetzt in künstlerischem und kreativem Ambiente. Mit starken Persönlichkeiten als Models werden wir Brillenmode
ebenso charmant wie authentisch inszenieren und damit das Highlight in unserer SILMO-Edition 2020 setzen.
Profitieren Sie von einer einzigartigen Präsentation Ihrer Marke, in der sich sommerliches Storytelling, Sinnlichkeit, Kreativität und
ein uraltes Brainskript verbinden!
Gesucht: Charaktervolle Korrektions- und Sonnenbrillen für Damen und Herren mit Stil und Lifestyle-Charakter.
Neugierig geworden? Werden Sie Teil des Gesamtkunstwerks!
Durch Verbreitung der Bilder auf den Socialmedia-Kanälen von OPTIC + VISION generieren Sie zusätzliche Reichweite.
OPTIC + VISION Mediadaten 202012 Sonderausgaben
C R E AT I V E E D I T I O N 2 0 1 9
MAKE IT REAL
CREATIVE Edition
„Beautification“
Die Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten hat die Menschheit immer zu Höchst-
leistungen angetrieben – ob vom Bau der Pyramiden bis zu den Kunstwerken der Renais-
sance und den Designobjekten unserer Tage. Denn es ist ein uralter Instinkt des Men-
schen, das Schöne zu suchen und zu bevorzugen.
Auch im Zeitalter der rasanten Verwandlungen, die wir gerade erleben,
können wir auf eines zählen: Schönheit wird uns weiterhin inspirieren und unser
Handeln und Wahrnehmen leiten! Schönheit kann man sehen und erkennen. Schön-
heit gibt uns Geborgenheit und Sicherheit. Dem Schönen wollen wir gerne vertrauen.
Denn das Wahre, Schöne und Gute bestehen als universelle Werte. Und sie bleiben
das nachhaltigste Erfolgsgeheimnis von Menschen, Marken, Produkten und Unter-
nehmen.
Seien Sie neugierig auf „Beautification“ – unsere heiter-philosophische
Creative Edition 2020.
ET: 31.7.2020 AS: 16.7.2020 DU: 21.7.2020
OPTIC + VISION Mediadaten 202014 Themenplan
Edition 1 Edition 2 Edition 3
TERMINE + ET: 2.1 AS: 4.12 DU: 6.12 ET: 21.2 AS: 6.2 DU: 11.2 ET: 24.4 AS: 7.4 DU: 14.4
MESSEN Brille & Co, Opti MIDO Schiffsmesse
Nachhaltigkeit, Neugier, Die Zukunft des POS
SCHWERPUNKT
der große Zukunftstrend Quelle der Innovation + Customer Journey
Low Vision – Wie Digitalisierung
OPTOMETRIE + Gleitsichtgläser
Sportbrillen-Trends neue Chancen der Alltagsbewältigung
TECHNOLOGIE + Glas-Innovationen
schafft
Influencer
DESIGN + Trendkollektionen Die Brillenmacher –
und ihr Einfluss auf
STYLE Frühling / Sommer Handwerk statt Masse
die Welt der Brille
Der Laden als Event
Nutze den Fashion-Faktor: Multisensorisches Marketing
MARKETING + Events im Laden
Weiterbildung zum Stilberater im Online-Zeitalter
OPTIC + VISION Mediadaten 2020Themenplan 15
Edition 4 Edition 6 Edition 7
TERMINE + ET: 12.6 AS: 26.5 DU: 29.5 ET: 18.9 AS: 3.9 DU: 8.9 ET: 18.12 AS: 4.12 DU: 8.12
MESSEN SILMO Opti
Edition 5 – CREATIVE EDITION – siehe Seite 12
Out of the Box – Optik 4.0 :
SCHWERPUNKT Zeitgeist – was uns bewegt
den besonderen USP schaffen Der Mensch im Mittelpunkt
OPTOMETRIE + Nachhaltige Materialien
Multifokale KL Kinderbrille + Optometrie
TECHNOLOGIE für Fassungen und Gläser
SILMO-Fotoshooting
DESIGN + Trendkollektionen
Materialtrends + Haptiken mit Korrektions- und Sonnenbrillen
STYLE Herbst / Winter
für Damen und Herren
Gegen den Strom:
Mehrbrillen-Strategien: Der Nutzen
MARKETING Optiker, die sich bewusst Digitalisierug am POS
zählt
in Nischen positionieren
OPTIC + VISION Mediadaten 202016 Anzeigen-Preisliste
Umschlagseiten
Format 229 x 230 mm U2 und U4 6.525,– Euro
Titelseite auf Anfrage U 3 6.020,– Euro
Lacke und weitere Veredelungen auf Anfrage
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motivieren kundenorientierung
Als im Sommer 2007 die Branche jubelte ob des Sieges bei der
Kundenzufriedenheit im „Kundenmonitor Deutschland“, freute
sich OPTIC+VISION mit – allerdings mit großer Verhaltenheit.
„Sand aus den Augen!“ hieß die Überschrift und der Vorspann
endete mit den Worten: „Reinhauen und Service bringen. Sonst
geht es bergab.“
Satzspiegel: 192 x 274 mm Satzspiegel: 93 x 274 mm
Kundenmonitor Deutschland 2008 zeigt, wie schnell sich Be-
fürchtungen in Werte umsetzen. Die sinken auf breiter Front.
Fazit: Die Freundlichkeit der Mitarbeiter lässt nach, frühere
Erfolge schmelzen dahin. Jetzt scheint es, dass Kundenfreund-
lichkeit für die Unternehmen und Mitarbeiter an Stellenwert licher erleben, muss gefragt werden, was das vielleicht auch an-
verloren hat. Alle untersuchten Branchen erreichen nicht mehr deres bedeuten kann. Es muss nicht unbedingt einen tatsäch-
die Freundlichkeitswerte aus dem Vorjahr. Gemessen auf ei- lichen Rückgang der Freundlichkeit den Kunden gegenüber
ner Skala von vollkommen zufrieden (= 1) bis unzufrieden (= geben, sondern vielleicht hat sich die Gesamt-Befindlichkeit
5), haben Kunden an die Optiker vor zwei Jahren noch die der Kunden geändert. Wir kennen das aus eigenem Erleben. Je
Traumnote 1,77 für die Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter ver- nachdem, wie wir psychologisch verfasst sind, scheint die Welt
geben. In diesem Jahr geht der Freundlichkeitswert auf 1,91 mal freundlicher, mal unfreundlicher. Und manchmal suchen
zurück. Menschen nur Gründe, um andere sich ändernde Motivlagen
zu begründen. Deshalb ist Sensibilität angesagt. Vorschlag: alle
Jetzt lehnen sich vielleicht manche wieder zurück und sagen: Kommunikations-Sensoren ausfahren und genau hinschauen,
„Was wollen wir denn? Alles im grünen Bereich.“ Doch die hinhören, was die Kunden momentan so umtreibt. Der Handel
Argumente bleiben. Schon 2007 lohnte sich ein Blick ins Klein- bedarf einer Reflektion – nicht einer schnellen Aktion ob des
Anschnitt: 229 x 324 mm
gedruckte der Untersuchung: Dort gaben die Augenoptiker bei rückläufigen Ergebnisses beim Kundenmonitor.
Anschnitt: 112 x 324 mm
der „Weiterempfehlungsabsicht“ zwölf Basispunkte gegenüber
2006 ab. Und nun neun gegenüber 2007 bei der „Freundlich- Von Heinz Jürgen Höninger
keit der Mitarbeiter“. Sicherlich, das Dilemma geht über alle
Branchen, trotzdem ist die Augenoptik dieses Mal Siegerin im
Verlieren. Allerdings auf hohem Niveau. Doch Abstieg ist Ab-
stieg – und da kann der Ruf der Chefin bzw. des Chefs nur
lauten: „Umdrehen!“ Freundlich – aber bestimmt. Nur, wem
rufen sie es zu? Den Mitarbeitern?
Der Weg scheint zunächst einfach und übersichtlich: Durch ge-
eignete Maßnahmenbündel die Kundenorientierung im Unter-
nehmen erhöhen. Wie das geht? Indem man die gut bezahlten
Unternehmensberater und Marketingexperten um die Erarbei-
tung von Lösungsvorschlägen bittet und diese dann konsequent
umsetzt – mit eingebauter Erfolgsformel im Honorar. Denn
tatsächlich benötigen Unternehmen heute neue, sys-tematische
Anpassmechanismen für sich schneller verändernde Kunden-
5.020,– Euro 2.628,– Euro
bedürfnisse und -profile. Wird es draußen komplizierter, benö-
tigt man entsprechende Strukturen, das zu erkennen und ent-
sprechend zu reagieren. Am Glauben, mit „simplify your life“
komplexer werdende Umwelten zu meistern, darf zunehmend
gezweifelt werden. Unternehmer müssen stattdessen komplexe
Kompetenzen aufbauen, die es ermöglichen, aus den neuen
Antworten des Marktes immer wieder neu zu lernen. Nicht
nur im individuellen Sinne, sondern im organisatorischen. Das
Augenoptikfachgeschäft als eigene Einheit ist so zu disponie-
ren, dass es ständig lernt. Wenn nur der Chef lernt, nicht aber
die Struktur, erzeugt das Frust beim Inhaber.Doch zunächst gilt
es, Ruhe zu bewahren und sich Raum für Reflektion zu geben.
Denn: Wenn Kunden Mitarbeiter als tendenziell unfreund-
17 05 - 2008
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motivieren kundenorientierung motivieren kundenorientierung
Als im Sommer 2007 die Branche jubelte ob des Sieges bei der der „Weiterempfehlungsabsicht“ zwölf Basispunkte gegenüber Als im Sommer 2007 die Branche jubelte Unternehmensberater und Marketing-
Kundenzufriedenheit im „Kundenmonitor Deutschland“, freute 2006 ab. Und nun neun gegenüber 2007 bei der „Freundlich- ob des Sieges bei der Kundenzufrieden- experten um die Erarbeitung von Lö-
sich OPTIC+VISION mit – allerdings mit großer Verhaltenheit. keit der Mitarbeiter“. Sicherlich, das Dilemma geht über alle heit im „Kundenmonitor Deutschland“, sungsvorschlägen bittet und diese dann
„Sand aus den Augen!“ hieß die Überschrift und der Vorspann Branchen, trotzdem ist die Augenoptik dieses Mal Siegerin im freute sich OPTIC+VISION mit – aller- konsequent umsetzt – mit eingebauter
endete mit den Worten: „Reinhauen und Service bringen. Sonst Verlieren. Allerdings auf hohem Niveau. Doch Abstieg ist Ab- dings mit großer Verhaltenheit. „Sand Erfolgsformel im Honorar. Denn tat-
geht es bergab.“ stieg – und da kann der Ruf der Chefin bzw. des Chefs nur aus den Augen!“ hieß die Überschrift sächlich benötigen Unternehmen heute
Satzspiegel: 192 x 142 mm Satzspiegel: 60 x 274 mm
lauten: „Umdrehen!“ Freundlich – aber bestimmt. Nur, wem und der Vorspann endete mit den Wor- neue, sys-tematische Anpassmecha-
Kundenmonitor Deutschland 2008 zeigt, wie schnell sich Be- rufen sie es zu? Den Mitarbeitern? ten: „Reinhauen und Service bringen. nismen für sich schneller verändernde
fürchtungen in Werte umsetzen. Die sinken auf breiter Front. Sonst geht es bergab.“ Kundenbedürfnisse und -profile. Wird
Fazit: Die Freundlichkeit der Mitarbeiter lässt nach, frühere Der Weg scheint zunächst einfach und übersichtlich: Durch es draußen komplizierter, benötigt man
Erfolge schmelzen dahin. Jetzt scheint es, dass Kundenfreund- geeignete Maßnahmenbündel die Kundenorientierung im Kundenmonitor Deutschland 2008 entsprechende Strukturen, das zu erken-
lichkeit für die Unternehmen und Mitarbeiter an Stellenwert Unternehmen erhöhen. Wie das geht? Indem man die gut be- zeigt, wie schnell sich Befürchtungen in nen und entsprechend zu reagieren. Am
verloren hat. Alle untersuchten Branchen erreichen nicht mehr zahlten Unternehmensberater und Marketingexperten um die Werte umsetzen. Die sinken auf brei- Glauben, mit „simplify your life“ kom-
die Freundlichkeitswerte aus dem Vorjahr. Gemessen auf ei- Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bittet und diese dann ter Front. Fazit: Die Freundlichkeit der plexer werdende Umwelten zu meistern,
ner Skala von vollkommen zufrieden (= 1) bis unzufrieden (= konsequent umsetzt – mit eingebauter Erfolgsformel im Ho- Mitarbeiter lässt nach, frühere Erfolge darf zunehmend gezweifelt werden. Un-
5), haben Kunden an die Optiker vor zwei Jahren noch die norar. Denn tatsächlich benötigen Unternehmen heute neue, schmelzen dahin. Jetzt scheint es, dass ternehmer müssen stattdessen komplexe
Traumnote 1,77 für die Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter ver- sys-tematische Anpassmechanismen für sich schneller ver- Kundenfreundlichkeit für die Unter- Kompetenzen aufbauen, die es ermög-
geben. In diesem Jahr geht der Freundlichkeitswert auf 1,91 ändernde Kundenbedürfnisse und -profile. Wird es draußen nehmen und Mitarbeiter an Stellenwert lichen, aus den neuen Antworten des
zurück. komplizierter, benötigt man entsprechende Strukturen, das verloren hat. Alle untersuchten Bran- Marktes immer wieder neu zu lernen.
zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Am Glauben, chen erreichen nicht mehr die Freund- Nicht nur im individuellen Sinne, son-
Jetzt lehnen sich vielleicht manche wieder zurück und sagen: mit „simplify your life“ komplexer werdende Umwelten zu lichkeitswerte aus dem Vorjahr. Gemes- dern im organisatorischen. Das Augen-
„Was wollen wir denn? Alles im grünen Bereich.“ Doch die meistern, darf zunehmend gezweifelt werden. Unternehmer sen auf einer Skala von vollkommen optikfachgeschäft als eigene Einheit ist
Argumente bleiben. Schon 2007 lohnte sich ein Blick ins Klein- müssen stattdessen komplexe Kompetenzen aufbauen, die es zufrieden (= 1) bis unzufrieden (= 5), so zu disponieren, dass es ständig lernt.
gedruckte der Untersuchung: Dort gaben die Augenoptiker bei ermöglichen, aus den neuen Antworten des Marktes immer
Anschnitt: 229 x 162 mm
haben Kunden an die Optiker vor zwei Wenn nur der Chef lernt, nicht aber die
Anschnitt: 79 x 324 mm
Jahren noch die Traumnote 1,77 für die Struktur, erzeugt das Frust beim Inha-
Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter verge- ber.
ben. In diesem Jahr geht der Freundlich-
keitswert auf 1,91 zurück. Doch zunächst gilt es, Ruhe zu bewah-
ren und sich Raum für Reflektion zu ge-
Jetzt lehnen sich vielleicht manche wie- ben. Denn: Wenn Kunden Mitarbeiter
der zurück und sagen: „Was wollen wir als tendenziell unfreundlicher erleben,
denn? Alles im grünen Bereich.“ Doch muss gefragt werden, was das vielleicht
die Argumente bleiben. Schon 2007 auch anderes bedeuten kann. Es muss
lohnte sich ein Blick ins Kleingedruckte nicht unbedingt einen tatsächlichen
der Untersuchung: Dort gaben die Au- Rückgang der Freundlichkeit den Kun-
genoptiker bei der „Weiterempfehlungs- den gegenüber geben, sondern vielleicht
absicht“ zwölf Basispunkte gegenüber hat sich die Gesamt-Befindlichkeit der
2006 ab. Und nun neun gegenüber 2007 Kunden geändert. Wir kennen das aus
bei der „Freundlichkeit der Mitarbei- eigenem Erleben. Je nachdem, wie wir
ter“. Sicherlich, das Dilemma geht über psychologisch verfasst sind, scheint die
alle Branchen, trotzdem ist die Augen- Welt mal freundlicher, mal unfreund-
2.628,– Euro 1.730,–Euro
optik dieses Mal Siegerin im Verlieren. licher. Und manchmal suchen Menschen
Allerdings auf hohem Niveau. Doch nur Gründe, um andere sich ändernde
Abstieg ist Abstieg – und da kann der Motivlagen zu begründen. Deshalb ist
Ruf der Chefin bzw. des Chefs nur lau- Sensibilität angesagt. Vorschlag: alle
ten: „Umdrehen!“ Freundlich – aber be- Kommunikations-Sensoren ausfahren
stimmt. Nur, wem rufen sie es zu? Den und genau hinschauen, hinhören, was
Mitarbeitern? die Kunden momentan so umtreibt. Der
Handel bedarf einer Reflektion – nicht
Der Weg scheint zunächst einfach und einer schnellen Aktion ob des rückläu-
übersichtlich: Durch geeignete Maß- figen Ergebnisses beim Kundenmonitor.
nahmenbündel die Kundenorientie-
rung im Unternehmen erhöhen. Wie Von Heinz Jürgen Höninger
das geht? Indem man die gut bezahlten
18 05 - 2008 19 05 - 2008
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motivieren kundenorientierung motivieren kundenorientierung
Als im Sommer 2007 die Branche jubelte ob des Sieges bei der zahlten Unternehmensberater und Marketingexperten um die Als im Sommer 2007 die ter“. Sicherlich, das Dilem- lernt, nicht aber die Struk-
Kundenzufriedenheit im „Kundenmonitor Deutschland“, freute Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bittet und diese dann Branche jubelte ob des Sieges ma geht über alle Branchen, tur, erzeugt das Frust beim
sich OPTIC+VISION mit – allerdings mit großer Verhaltenheit. konsequent umsetzt – mit eingebauter Erfolgsformel im Ho- bei der Kundenzufrieden- trotzdem ist die Augenoptik Inhaber.
„Sand aus den Augen!“ hieß die Überschrift und der Vorspann norar. Denn tatsächlich benötigen Unternehmen heute neue, heit im „Kundenmonitor dieses Mal Siegerin im Ver-
endete mit den Worten: „Reinhauen und Service bringen. Sonst sys-tematische Anpassmechanismen für sich schneller ver- Deutschland“, freute sich lieren. Allerdings auf hohem Doch zunächst gilt es, Ruhe
geht es bergab.“ ändernde Kundenbedürfnisse und -profile. Wird es draußen OPTIC+VISION mit – aller- Niveau. Doch Abstieg ist Ab- zu bewahren und sich Raum
Satzspiegel: 192 x 88 mm Satzspiegel: 43 x 274 mm
komplizierter, benötigt man entsprechende Strukturen, das dings mit großer Verhalten- stieg – und da kann der Ruf für Reflektion zu geben.
Kundenmonitor Deutschland 2008 zeigt, wie schnell sich Be- zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Am Glauben, heit. „Sand aus den Augen!“ der Chefin bzw. des Chefs Denn: Wenn Kunden Mit-
fürchtungen in Werte umsetzen. Die sinken auf breiter Front. mit „simplify your life“ komplexer werdende Umwelten zu hieß die Überschrift und der nur lauten: „Umdrehen!“ arbeiter als tendenziell un-
Fazit: Die Freundlichkeit der Mitarbeiter lässt nach, frühere meistern, darf zunehmend gezweifelt werden. Unternehmer Vorspann endete mit den Freundlich – aber bestimmt. freundlicher erleben, muss
Erfolge schmelzen dahin. Jetzt scheint es, dass Kundenfreund- müssen stattdessen komplexe Kompetenzen aufbauen, die es Worten: „Reinhauen und Nur, wem rufen sie es zu? gefragt werden, was das viel-
lichkeit für die Unternehmen und Mitarbeiter an Stellenwert ermöglichen, aus den neuen Antworten des Marktes immer Service bringen. Sonst geht es Den Mitarbeitern? leicht auch anderes bedeuten
verloren hat. Alle untersuchten Branchen erreichen nicht mehr wieder neu zu lernen. Nicht nur im individuellen Sinne, son- bergab.“ kann. Es muss nicht unbe-
die Freundlichkeitswerte aus dem Vorjahr. Gemessen auf einer dern im organisatorischen. Das Augenoptikfachgeschäft als ei- Der Weg scheint zunächst dingt einen tatsächlichen
Skala von vollkommen zufrieden (= 1) bis unzufrieden (= 5), gene Einheit ist so zu disponieren, dass es ständig lernt. Wenn Kundenmonitor Deutsch- einfach und übersichtlich: Rückgang der Freundlich-
haben Kunden an die Optiker vor zwei Jahren noch die Traum- nur der Chef lernt, nicht aber die Struktur, erzeugt das Frust land 2008 zeigt, wie schnell Durch geeignete Maßnah- keit den Kunden gegenüber
note 1,77 für die Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter vergeben. In beim Inhaber. sich Befürchtungen in Werte menbündel die Kundenori- geben, sondern vielleicht hat
diesem Jahr geht der Freundlichkeitswert auf 1,91 zurück. umsetzen. Die sinken auf entierung im Unternehmen sich die Gesamt-Befindlich-
Doch zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren und sich Raum für breiter Front. Fazit: Die erhöhen. Wie das geht? keit der Kunden geändert.
Jetzt lehnen sich vielleicht manche wieder zurück und sagen: Reflektion zu geben. Denn: Wenn Kunden Mitarbeiter als Freundlichkeit der Mitar- Indem man die gut bezahl- Wir kennen das aus eigenem
„Was wollen wir denn? Alles im grünen Bereich.“ Doch die tendenziell unfreundlicher erleben, muss gefragt werden, was beiter lässt nach, frühere ten Unternehmensberater Erleben. Je nachdem, wie
Argumente bleiben. Schon 2007 lohnte sich ein Blick ins Klein- das vielleicht auch anderes bedeuten kann. Es muss nicht un- Erfolge schmelzen dahin. und Marketingexperten wir psychologisch verfasst
gedruckte der Untersuchung: Dort gaben die Augenoptiker bei bedingt einen tatsächlichen Rückgang der Freundlichkeit den Jetzt scheint es, dass Kun- um die Erarbeitung von sind, scheint die Welt mal
der „Weiterempfehlungsabsicht“ zwölf Basispunkte gegenüber Kunden gegenüber geben, sondern vielleicht hat sich die Ge-
Anschnitt: 229 x 108 mm
denfreundlichkeit für die Lösungsvorschlägen bittet freundlicher, mal unfreund-
Anschnitt: 62 x 324 mm
2006 ab. Und nun neun gegenüber 2007 bei der „Freundlich- samt-Befindlichkeit der Kunden geändert. Wir kennen das aus Unternehmen und Mitarbei- und diese dann konsequent licher. Und manchmal su-
keit der Mitarbeiter“. Sicherlich, das Dilemma geht über alle eigenem Erleben. Je nachdem, wie wir psychologisch verfasst ter an Stellenwert verloren umsetzt – mit eingebauter chen Menschen nur Gründe,
Branchen, trotzdem ist die Augenoptik dieses Mal Siegerin im sind, scheint die Welt mal freundlicher, mal unfreundlicher. hat. Alle untersuchten Bran- Erfolgsformel im Honorar. um andere sich ändernde
Verlieren. Allerdings auf hohem Niveau. Doch Abstieg ist Ab- Und manchmal suchen Menschen nur Gründe, um andere chen erreichen nicht mehr Denn tatsächlich benötigen Motivlagen zu begründen.
stieg – und da kann der Ruf der Chefin bzw. des Chefs nur sich ändernde Motivlagen zu begründen. Deshalb ist Sensi- die Freundlichkeitswerte aus Unternehmen heute neue, Deshalb ist Sensibilität ange-
lauten: „Umdrehen!“ Freundlich – aber bestimmt. Nur, wem bilität angesagt. Vorschlag: alle Kommunikations-Sensoren dem Vorjahr. Gemessen auf sys-tematische Anpassme- sagt. Vorschlag: alle Kommu-
rufen sie es zu? Den Mitarbeitern? ausfahren und genau hinschauen, hinhören, was die Kunden einer Skala von vollkommen chanismen für sich schneller nikations-Sensoren ausfah-
momentan so umtreibt. Der Handel bedarf einer Reflektion – zufrieden (= 1) bis unzufrie- verändernde Kundenbedürf- ren und genau hinschauen,
Der Weg scheint zunächst einfach und übersichtlich: Durch nicht einer schnellen Aktion ob des rückläufigen Ergebnisses den (= 5), haben Kunden an nisse und -profile. Wird es hinhören, was die Kunden
geeignete Maßnahmenbündel die Kundenorientierung im beim Kundenmonitor. die Optiker vor zwei Jahren draußen komplizierter, be- momentan so umtreibt. Der
Unternehmen erhöhen. Wie das geht? Indem man die gut be- Von Heinz Jürgen Höninger noch die Traumnote 1,77 für nötigt man entsprechende Handel bedarf einer Reflek-
die Freundlichkeit ihrer Mit- Strukturen, das zu erkennen tion – nicht einer schnellen
arbeiter vergeben. In diesem und entsprechend zu rea- Aktion ob des rückläufigen
Jahr geht der Freundlich- gieren. Am Glauben, mit Ergebnisses beim Kunden-
keitswert auf 1,91 zurück. „simplify your life“ komple- monitor.
xer werdende Umwelten zu
Jetzt lehnen sich vielleicht meistern, darf zunehmend Doch zunächst gilt es, Ruhe
1.730,– Euro 1.350,– Euro
manche wieder zurück und gezweifelt werden. Unter- zu bewahren und sich Raum
sagen: „Was wollen wir nehmer müssen stattdessen für Reflektion zu geben.
denn? Alles im grünen Be- komplexe Kompetenzen auf- Denn: Wenn Kunden Mit-
reich.“ Doch die Argumente bauen, die es ermöglichen, arbeiter als tendenziell un-
bleiben. Schon 2007 lohnte aus den neuen Antworten freundlicher erleben, muss
sich ein Blick ins Kleinge- des Marktes immer wieder gefragt werden, was das viel-
druckte der Untersuchung: neu zu lernen. Nicht nur im leicht auch anderes bedeuten
Dort gaben die Augenoptiker individuellen Sinne, sondern kann. Es muss nicht unbe-
bei der „Weiterempfehlungs- im organisatorischen. Das dingt einen tatsächlichen
absicht“ zwölf Basispunkte Augenoptikfachgeschäft als Rückgang der Freundlich-
gegenüber 2006 ab. Und nun eigene Einheit ist so zu dis- keit den Kunden gegenüber
neun gegenüber 2007 bei der ponieren, dass es ständig geben, sondern vielleicht hat
„Freundlichkeit der Mitarbei- lernt. Wenn nur der Chef sich die Gesamt-Befindlich-
20 05 - 2008 21 05 - 2008
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motivieren kundenorientierung motivieren kundenorientierung
Als im Sommer 2007 die Branche jubelte ob des Sieges bei der komplizierter, benötigt man entsprechende Strukturen, das Als im Sommer 2007 die Branche jubelte ob des Sieges bei der deres bedeuten kann. Es muss nicht unbedingt einen tatsäch-
Kundenzufriedenheit im „Kundenmonitor Deutschland“, freute zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Am Glauben, Kundenzufriedenheit im „Kundenmonitor Deutschland“, freute lichen Rückgang der Freundlichkeit den Kunden gegenüber
sich OPTIC+VISION mit – allerdings mit großer Verhaltenheit. mit „simplify your life“ komplexer werdende Umwelten zu sich OPTIC+VISION mit – allerdings mit großer Verhaltenheit. geben, sondern vielleicht hat sich die Gesamt-Befindlichkeit
„Sand aus den Augen!“ hieß die Überschrift und der Vorspann meistern, darf zunehmend gezweifelt werden. Unternehmer „Sand aus den Augen!“ hieß die Überschrift und der Vorspann der Kunden geändert. Wir kennen das aus eigenem Erleben. Je
endete mit den Worten: „Reinhauen und Service bringen. Sonst müssen stattdessen komplexe Kompetenzen aufbauen, die es endete mit den Worten: „Reinhauen und Service bringen. Sonst nachdem, wie wir psychologisch verfasst sind, scheint die Welt
geht es bergab.“ ermöglichen, aus den neuen Antworten des Marktes immer geht es bergab.“ mal freundlicher, mal unfreundlicher. Und manchmal suchen
Satzspiegel: 192 x 61 mm Satzspiegel: 93 x 142 mm
wieder neu zu lernen. Nicht nur im individuellen Sinne, son- Menschen nur Gründe, um andere sich ändernde Motivlagen
Kundenmonitor Deutschland 2008 zeigt, wie schnell sich Be- dern im organisatorischen. Das Augenoptikfachgeschäft als ei- Kundenmonitor Deutschland 2008 zeigt, wie schnell sich Be- zu begründen. Deshalb ist Sensibilität angesagt. Vorschlag: alle
fürchtungen in Werte umsetzen. Die sinken auf breiter Front. gene Einheit ist so zu disponieren, dass es ständig lernt. Wenn fürchtungen in Werte umsetzen. Die sinken auf breiter Front. Kommunikations-Sensoren ausfahren und genau hinschauen,
Fazit: Die Freundlichkeit der Mitarbeiter lässt nach, frühere nur der Chef lernt, nicht aber die Struktur, erzeugt das Frust Fazit: Die Freundlichkeit der Mitarbeiter lässt nach, frühere hinhören, was die Kunden momentan so umtreibt. Der Handel
Erfolge schmelzen dahin. Jetzt scheint es, dass Kundenfreund- beim Inhaber. Erfolge schmelzen dahin. Jetzt scheint es, dass Kundenfreund- bedarf einer Reflektion – nicht einer schnellen Aktion ob des
lichkeit für die Unternehmen und Mitarbeiter an Stellenwert lichkeit für die Unternehmen und Mitarbeiter an Stellenwert rückläufigen Ergebnisses beim Kundenmonitor.
verloren hat. Alle untersuchten Branchen erreichen nicht mehr Doch zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren und sich Raum für verloren hat. Alle untersuchten Branchen erreichen nicht mehr
die Freundlichkeitswerte aus dem Vorjahr. Gemessen auf einer Reflektion zu geben. Denn: Wenn Kunden Mitarbeiter als die Freundlichkeitswerte aus dem Vorjahr. Gemessen auf einer Doch zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren und sich Raum für
Skala von vollkommen zufrieden (= 1) bis unzufrieden (= 5), tendenziell unfreundlicher erleben, muss gefragt werden, was Skala von vollkommen zufrieden (= 1) bis unzufrieden (= 5), Reflektion zu geben. Denn: Wenn Kunden Mitarbeiter als
haben Kunden an die Optiker vor zwei Jahren noch die Traum- das vielleicht auch anderes bedeuten kann. Es muss nicht un- haben Kunden an die Optiker vor zwei Jahren noch die Traum- tendenziell unfreundlicher erleben, muss gefragt werden, was
note 1,77 für die Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter vergeben. In bedingt einen tatsächlichen Rückgang der Freundlichkeit den note 1,77 für die Freundlichkeit ihrer Mitarbeiter vergeben. In das vielleicht auch anderes bedeuten kann. Es muss nicht un-
diesem Jahr geht der Freundlichkeitswert auf 1,91 zurück. Kunden gegenüber geben, sondern vielleicht hat sich die Ge- diesem Jahr geht der Freundlichkeitswert auf 1,91 zurück. bedingt einen tatsächlichen Rückgang der Freundlichkeit den
samt-Befindlichkeit der Kunden geändert. Wir kennen das aus Kunden gegenüber geben, sondern vielleicht hat sich die Ge-
Jetzt lehnen sich vielleicht manche wieder zurück und sagen: eigenem Erleben. Je nachdem, wie wir psychologisch verfasst Jetzt lehnen sich vielleicht manche wieder zurück und sagen: samt-Befindlichkeit der Kunden geändert. Wir kennen das aus
„Was wollen wir denn? Alles im grünen Bereich.“ Doch die sind, scheint die Welt mal freundlicher, mal unfreundlicher. „Was wollen wir denn? Alles im grünen Bereich.“ Doch die eigenem Erleben. Je nachdem, wie wir psychologisch verfasst
Argumente bleiben. Schon 2007 lohnte sich ein Blick ins Klein- Und manchmal suchen Menschen nur Gründe, um andere Argumente bleiben. Schon 2007 lohnte sich ein Blick ins Klein- sind, scheint die Welt mal freundlicher, mal unfreundlicher.
gedruckte der Untersuchung: Dort gaben die Augenoptiker bei sich ändernde Motivlagen zu begründen. Deshalb ist Sensi- gedruckte der Untersuchung: Dort gaben die Augenoptiker bei Und manchmal suchen Menschen nur Gründe, um andere
der „Weiterempfehlungsabsicht“ zwölf Basispunkte gegenüber bilität angesagt. Vorschlag: alle Kommunikations-Sensoren
Anschnitt: 229 x 81 mm
der „Weiterempfehlungsabsicht“ zwölf Basispunkte gegenüber sich ändernde Motivlagen zu begründen. Deshalb ist Sensi-
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2006 ab. Und nun neun gegenüber 2007 bei der „Freundlich- ausfahren und genau hinschauen, hinhören, was die Kunden 2006 ab. Und nun neun gegenüber 2007 bei der „Freundlich-
keit der Mitarbeiter“. Sicherlich, das Dilemma geht über alle momentan so umtreibt. Der Handel bedarf einer Reflektion – keit der Mitarbeiter“. Sicherlich, das Dilemma geht über alle
Branchen, trotzdem ist die Augenoptik dieses Mal Siegerin im nicht einer schnellen Aktion ob des rückläufigen Ergebnisses Branchen, trotzdem ist die Augenoptik dieses Mal Siegerin im
Verlieren. Allerdings auf hohem Niveau. Doch Abstieg ist Ab- beim Kundenmonitor. Verlieren. Allerdings auf hohem Niveau. Doch Abstieg ist Ab-
stieg – und da kann der Ruf der Chefin bzw. des Chefs nur stieg – und da kann der Ruf der Chefin bzw. des Chefs nur
lauten: „Umdrehen!“ Freundlich – aber bestimmt. Nur, wem Doch zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren und sich Raum für lauten: „Umdrehen!“ Freundlich – aber bestimmt. Nur, wem
rufen sie es zu? Den Mitarbeitern? Reflektion zu geben. Denn: Wenn Kunden Mitarbeiter als rufen sie es zu? Den Mitarbeitern?
tendenziell unfreundlicher erleben, muss gefragt werden, was
Der Weg scheint zunächst einfach und übersichtlich: Durch das vielleicht auch anderes bedeuten kann. Es muss nicht un- Der Weg scheint zunächst einfach und übersichtlich: Durch ge-
geeignete Maßnahmenbündel die Kundenorientierung im bedingt einen tatsächlichen Rückgang der Freundlichkeit den eignete Maßnahmenbündel die Kundenorientierung im Unter-
Unternehmen erhöhen. Wie das geht? Indem man die gut be- Kunden gegenüber geben, sondern vielleicht hat sich die Ge- nehmen erhöhen. Wie das geht? Indem man die gut bezahlten
zahlten Unternehmensberater und Marketingexperten um die samt-Befindlichkeit der Kunden geändert. Wir kennen das aus Unternehmensberater und Marketingexperten um die Erarbei-
Erarbeitung von Lösungsvorschlägen bittet und diese dann eigenem Erleben. Je nachdem, wie wir psychologisch verfasst tung von Lösungsvorschlägen bittet und diese dann konsequent
konsequent umsetzt – mit eingebauter Erfolgsformel im Ho- sind, scheint die Welt mal freundlicher, mal unfreundlicher. umsetzt – mit eingebauter Erfolgsformel im Honorar. Denn
norar. Denn tatsächlich benötigen Unternehmen heute neue, Und manchmal suchen Menschen nur Gründe, um andere tatsächlich benötigen Unternehmen heute neue, sys-tematische
sys-tematische Anpassmechanismen für sich schneller ver- sich ändernde Motivlagen zu begründen. Deshalb ist Sensi- Anpassmechanismen für sich schneller verändernde Kunden-
ändernde Kundenbedürfnisse und -profile. Wird es draußen bilität angesagt. Vorschlag: alle Kommunikations-Sensoren bedürfnisse und -profile. Wird es draußen komplizierter, benö-
1.350,– Euro 1.350,– Euro
tigt man entsprechende Strukturen, das zu erkennen und ent-
sprechend zu reagieren. Am Glauben, mit „simplify your life“
komplexer werdende Umwelten zu meistern, darf zunehmend
gezweifelt werden. Unternehmer müssen stattdessen komplexe
Kompetenzen aufbauen, die es ermöglichen, aus den neuen
Antworten des Marktes immer wieder neu zu lernen. Nicht
nur im individuellen Sinne, sondern im organisatorischen. Das
Augenoptikfachgeschäft als eigene Einheit ist so zu disponie-
ren, dass es ständig lernt. Wenn nur der Chef lernt, nicht aber
die Struktur, erzeugt das Frust beim Inhaber.Doch zunächst gilt
es, Ruhe zu bewahren und sich Raum für Reflektion zu geben.
Denn: Wenn Kunden Mitarbeiter als tendenziell unfreund-
licher erleben, muss gefragt werden, was das vielleicht auch an-
22 05 - 2008 23 05 - 2008
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