Mediendidaktische Grundlagen - Moderne Medienwelten
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Mediendidaktische
Grundlagen
Moderne MedienweltenEmpfehlungen zur Medienerziehung
Informatische Bildung und Medienerziehung
Empfehlung der Gesellschaft für Informatik e.V. erarbeitet von
einem Arbeitskreis1 des Fachausschusses 7.3 "Informatische
Bildung in Schulen"
1 Die Empfehlung wurde am 08.10.1999 vom Präsidium der GI verabschiedet.
An der Erarbeitung der Empfehlung waren beteiligt: Paul D. Bartsch
(Halle/S.), Karl-Heinz Becker (Bremen), Annemarie Hauf-Tulodziecki
(federführend, Soest), Bardo Herzig (Paderborn), Gabriele Lehmann
(Schwerin), Jo-hannes Magenheim (Paderborn), Heidi Schelhowe (Berlin),
Christian Siegel (Hamburg), Wolf-Rüdiger Wagner (Hildesheim).
http://www.inf.fu-berlin.de/gi/fb7/empfehlungen/medien.html
2Medienbegriff
Traditionell werden im Begriff des Mediums unterschiedliche
Aspekte und Bezugsebenen angesprochen:
- der technisch-apparative Aspekt: Geräte bzw. Systeme und
Trägermedien wie Kameras, Radioempfänger oder Videorecorder,
Bücher, Videokassetten bzw. Schallplatten zur Aufzeichnung,
Übertragung, Wiedergabe oder Speicherung von Informationen,
- der inhaltliche Aspekt: die Kommunikate, d.h. die Aussagen und
Botschaften, die wie bei Romanen, Radiosendungen oder
Videoclips über die Wechselwirkung zwischen Form und Inhalt
produziert werden,
- der funktionale Aspekt in einem kommunikativen und
gesellschaftlichen Kontext, z.B. "Massenmedien" als
gesellschaftliches Phänomen oder "Unterrichtsmedien" in
pädagogischen Zusammenhängen.
/Quelle: http://www.inf.fu-berlin.de/gi/fb7/empfehlungen/medien.html /
3Medium Computer
Gleichzeitig besitzt das Medium Computer als Informatiksystem
jedoch Besonderheiten und neue Funktionalitäten:
1. Durch Computerprogramme können Daten automatisch
verknüpft, neu zusammengesetzt, verarbeitet werden. In
diesem Sinn kann der Computer auch als instrumentales
Medium bezeichnet werden.
2. Computer werden als interaktive Medien bezeichnet. Die so
genannte Interaktion zwischen Mensch und Computer beruht
darauf, dass durch die Reaktionen des Systems auf Eingaben
ein Eindruck von Kommunikation erzeugt werden kann.
3. Computer können Informationen durch lokale und globale
Netze an beliebige Orte übertragen bzw. von beliebigen Orten
empfangen. Sie können für die Individualkommunikation
ebenso gut genutzt werden, wie als Massenmedium.
/Quelle: http://www.inf.fu-berlin.de/gi/fb7/empfehlungen/medien.html /
4Medienerzieherische Arbeit in der Schule
a. Nutzung von Medien und nichtmedialen Möglichkeiten für unterschiedliche
Aufgaben, wie z.B. zur Information, zur Unterhaltung, zur Kommunikation
oder zur Problemlösung. Ziel ist es, unterschiedliche Medienangebote
kennen zu lernen sowie die Fähigkeit zu einer bewussten Auswahl und
Auswertung zu fördern.
b. Einblick in Wirkungsweise und Produktionsbedingungen von Medien. Das Ziel
besteht darin, eine kritische Haltung gegenüber der Beeinflussung von
Wahrnehmen, Denken und Handeln zu entwickeln. Dazu gehören das
Aufarbeiten von Medienerlebnissen, das Verstehen und Unterscheiden von
Medienangeboten sowie die Analyse und Bewertung von Medien aufgrund
von Kenntnissen und Einsichten in institutionalisierte Bedingungen von
Medienproduktion und Mediendistribution.
c. Praktisch-gestalterische Medienarbeit mit dem Ziel, die persönlichen
Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten zu erweitern, die Fähigkeit zu
genauer Wahrnehmung und zu sozial verantwortlichem Umgang mit Medien
auszubilden.
/Quelle: http://www.inf.fu-berlin.de/gi/fb7/empfehlungen/medien.html /
5Computerbasierte Medien
Ein Einblick in Wirkungsweisen computerbasierter Medien bezieht sich
auf verschiedene Ebenen. Es geht z.B. darum, zu verstehen
• - wie die Computertechnologie, die eine Interaktion mit automatisch
ablaufenden Prozessen erlaubt, die Wahrnehmungs- und
Denkgewohnheiten von Individuen verändert; - dass Computernetze
einerseits die Kommunikation zwischen Individuen unterstützen,
gleichzeitig aber auch Öffentlichkeit herstellen können, sodass sich
Vorstellungen von dem, was öffentlich und was privat ist, dadurch
ändern;
• - dass die Flexibilisierung von Arbeit eng mit der Funktionalität der
Computertechnologie verquickt ist;
• - dass der Computer als Maschine, Werkzeug und Medium im
Prozess der Globalisierung eine entscheidende Rolle spielt.
/Quelle: http://www.inf.fu-berlin.de/gi/fb7/empfehlungen/medien.html /
6Computerbasierte Medien
Mit Anwendungen, wie z.B. multimedialen Informations- und
Kommunikationssystemen, rückt der Computer in seiner medialen
Funktion stärker in den Vordergrund. Durch die Berücksichtigung dieser
Perspektive soll der medialen Bedeutung des Computers in der
informatischen Bildung verstärkt Rechnung getragen werden.
Die spezifischen medialen Funktionalitäten des Computers sind, wie
schon in Kapitel 2 dargestellt, gekennzeichnet durch:
- die automatische Verarbeitung von Daten,
- die Interaktion und
die Vernetzung.
Die elektronische Informationsverarbeitung war schon bisher
grundlegender Inhalt der informatischen Bildung und somit Bestandteil
jedes Informatikunterrichts. Eine bewusste Einbeziehung der medialen
Perspektive führt zu einer qualitativen Erweiterung der bisherigen
Inhaltsbereiche des Faches.
7
/Quelle: http://www.inf.fu-berlin.de/gi/fb7/empfehlungen/medien.html /Informatische Bildung
• Verarbeiten von Daten
Welche Modellbildungen liegen einem Informatiksystem zugrunde,
wie sind die Problemstellungen strukturiert? Welches Verfahren wird
bei der Softwareentwicklung angewendet und welchen Einfluss hat
dies u.a. auf den Gestaltungsprozess?
Welche Algorithmen und Datenstrukturen bzw. Objekte sind in der
Software implementiert?
Welche Rechnerstrukturen, welche Hardwarearchitektur liegen dem
Informatiksystem zugrunde?
• Interagieren mit einem Informatiksystem
Welches Interaktionsmodell liegt der Benutzungsoberfläche zu
Grunde? Wie wird das Antwortverhalten adaptiver Systeme
bestimmt?
Welche Bedeutung hat die Mensch-Maschine-Interaktion für soziale
Prozesse, wie z.B. Arbeiten, Lernen?
8
/Quelle: http://www.inf.fu-berlin.de/gi/fb7/empfehlungen/medien.html /Informatische Bildung
Kommunizieren in Netzen
• Wie funktioniert der Datenaustausch über Netze, (Netztopologie,
Protokolle oder Netzbetriebssysteme) und wie können
Datensicherheit und Datenschutz gewährleistet werden? Wie
ermöglichen oder erleichtern Strukturbeschreibungen von
Dokumenten deren Austausch und die gemeinsame Bearbeitung?
• Wie verändern sich durch Benutzung vernetzter Systeme
Kommunikationsprozesse in der Gesellschaft, die Vorstellungen von
Öffentlichkeit und Privatsphäre?
/Quelle: http://www.inf.fu-berlin.de/gi/fb7/empfehlungen/medien.html /
9Informatikunterricht / Moderne Medienwelten
Moderne Medienwelten
Sekundarschule Gymnasium
• Wahlpflichtkurs in den • Wahlpflichtkurs in der
Klassenstufen 7 – 10 Klasse 9
• 1 Wochenstunde • 2 Wochenstunden
• RRL 2003
10Informatikunterricht/Medienwelten am
Gymnasium
Klassenstufe Kurse am
Gymnasium
7–8 „Einführung in die
Arbeit am Computer“
( 1 WS - Pflichtkurs)
9 „Moderne
Medienwelten (/
Informatik)“
(2 WS -
Wahlpflichtkurs)
10 - 12 „Grundkurs Informatik“
(2 WS – Grundkurs)
11Informatikunterricht/Medienwelten am
Gymnasium
Klassenstufe Kurse am
Gymnasium
7–8 „Einführung in die
Arbeit am Computer“
( 1 WS - Pflichtkurs)
9 „Moderne
Medienwelten (/
Informatik)“
(2 WS -
Wahlpflichtkurs)
10 - 12 „Grundkurs Informatik“
(2 WS – Grundkurs)
12Moderne Medienwelten – Vorwort des
Kultusministers zu den RRL
„Die Rahmenrichtlinien weisen verbindliche Unterrichtsziele und -
inhalte aus. Sie können und sollen jedoch nicht die pädagogische
Verantwortung der einzelnen Lehrerin und des einzelnen Lehrers
ersetzen:
- Die Vermittlung der verbindlichen Unterrichtsinhalte füllt
keineswegs alle Unterrichtsstunden aus. Daneben besteht auch Zeit
für frei ausgewählte Themen oder Schwerpunkte. Dies bedeutet
nicht zwangsläufig neue oder mehr Unterrichtsinhalte. Weniger kann
unter Umständen mehr sein. Entscheidend für eine erfolgreiche
Vermittlung von Wissen und Schlüsselkompetenzen ist, dass dem
Erwerb elementarer Grundkenntnisse und -fertigkeiten ausreichend
Zeit und Raum gewidmet wird. Soweit erforderlich, ist länger daran
zu verweilen und regelmäßig darauf zurück zu kommen.“
13Moderne Medienwelten – Vorwort des
Kultusministers zu den RRL
„- Rahmenrichtlinien beschreiben nicht alles, was eine gute
Schule braucht. Ebenso bedeutsam für die Qualität einer guten
Schule ist die Lern- und Verhaltenskultur, die an ihr herrscht.
Eine Atmosphäre, die die Lernfunktion der Schule in den
Vordergrund stellt und die Einhaltung von Regeln des
Miteinander beachtet, kann nicht über Vorschriften, sondern nur
durch die einzelne Lehrkraft und das Kollegium in enger
Zusammenarbeit mit Eltern und Schülern erreicht werden.“
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
14Moderne Medienwelten – Aufgaben des Faches
„Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer zunehmend
von Medien bestimmten Welt auf. Dabei sind Medien längst
keine heimlichen Miterzieher mehr, sondern zur wichtigen
Orientierungs- und Sozialisierungsinstanz innerhalb der
Gesellschaft geworden. Ethische Wertvorstellungen und
moralische Normen werden von ihnen ebenso mitgeprägt wie
das Staatsbürgerliche Verständnis innerhalb der Demokratie,
die effektive Aneignung und sinnvolle Anwendung von Wissen
oder die Entwicklung des persönlichen ästhetisch-
künstlerischen Empfindens und Gestaltens.“
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
15Moderne Medienwelten – Aufgaben des Faches
„Dennoch sollte sich der Gegenstand der schulischen
Medienerziehung nicht nur aus aktuellen Tendenzen
ableiten, sondern diese in einen umfassenden,
historisch fundierten und an der Gesamtpalette der
gesellschaftlich relevanten Medienarten orientierten
Zusammenhang stellen.“
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
16Ziele des Faches
„Das allgemeine Ziel medienerzieherischen Handelns
in der Schule ist es, Kinder und Jugendliche zu einem
sachgerechten und selbstbestimmten, kreativen und
sozial verantwortlichen Handeln in einer von Medien
durchdrungenen Welt zu befähigen - also ihre
Medienkompetenz zu befördern“
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
17Ziele des Faches - Kompetenzen
Verarbeitungskompetenz ermöglicht die sozial
verträgliche Verarbeitung von Medienerlebnissen und ihre
Integration in die eigene Lebensgestaltung. Der Kurs fördert
anhand einer erlebnisorientierten Begegnung mit Medien
die Auseinandersetzung mit ihren möglichen Wirkungen.
Auswahlkompetenz zielt auf die Fähigkeit, sich innerhalb
einer ständig wachsenden Vielzahl und Vielfalt an
Medienangeboten orientieren zu können, um sie zunehmend
selbstbestimmt entsprechend einer konkreten Absicht zu
nutzen.
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
18Ziele des Faches - Kompetenzen
Gestaltungskompetenz erfordert den aktiven Umgang mit
dem Medienbaustein Bild, Ton und Text, wobei sowohl die
spielerische Erprobung als auch die ergebnisorientierte
Produktion berücksichtigt werden.
Urteilskompetenz bezieht sich auf die Fähigkeit, Funktion
und Bedeutung der Medien für unterschiedliche Bereiche
der Gesellschaft - Politik, Öffentlichkeit, Kultur, Wirtschaft,
Arbeitsmarkt - sowie für den Einzelnen, seine
Meinungsbildung, Wertvorstellungen und Lebenshaltung zu
erkennen und zu bewerten.
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
19Ziele des Faches - Kompetenzen
„Indem die Auswirkungen der Medienentwicklung auf das
persönliche Leben als Prozess von Veränderungen bewusst
gemacht werden, dient der Kurs der sachlichen und
emotionalen Erkundung einer Historizität, die sich für die
unterschiedlichen Generationen jeweils ganz spezifisch als
Vergangenheitserfahrung, Gegenwartsbewusstsein und
Zukunftsperspektive niederschlägt.“
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
20Didaktische Grundsätze
„Der Wahlpflichtkurs „Moderne Medienwelten“ am
Gymnasium besitzt einen eindeutigen Bezug zur
Lebens- und Berufswelt. In die Umsetzung des Kurses
sollen vielfältige didaktisch methodische Ansätze
einbezogen werden. Besondere Beachtung erfahren
dabei die
• Schülerorientierung,
• Handlungs- und Produktionsorientierung,
• Problemorientierung sowie die
• Binnendifferenzierung.“
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
21Unterrichtsverfahren und Unterrichtsorganisation
• Unterrichtsdurchführung in Doppelstunden
• Präsentation der Unterrichtsergebnisse im Rahmen der
Schule und auch darüber hinaus in angemessene Weise
• Ausstattung: medientechnische Grundausstattung,
geeignete Präsentationstechnik, ausreichende
Computerarbeitsplätze
• bestimmte Akzentuierungen im Bezug auf die
angewendeten Medientechnologien
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
22Leistungen und ihre Bewertung
• Bewertung erfolgt anhand der jeweiligen Erlassgrundlage
• Es sind mündliche und schriftliche Formen, medientechnische
Fertigkeiten sowie medienproduktive Leistungen einzubeziehen
• medientechnische Fertigkeiten: Handhabung der erforderlichen
Geräte und Programme
• „Bei Produktionen, die in der Regel in Partner- und Gruppenarbeit
zu realisieren sind, sollte darauf geachtet werden, dass die
jeweiligen Anteile der an der Arbeit Beteiligten erkennbar sind und
zur Grundlage der Bewertung gemacht werden. Dabei werden
Subjektivität, Originalität und Angemessenheit der gefundenen
Lösungen ebenso berücksichtigt wie die Phasen der Ideenfindung
sowie der Vorbereitung, Durchführung und Präsentation der
Medienproduktion.“
/RRL - Moderne Medienwelten – Gymnasium 2003“/
23Moderne Medienwelten – Klasse 9
Baustein I: Medienwelten gestern und heute (26)
Einführung (2)
Filmwelten (6)
Fernsehwelten (6)
Spielwelten (6)
Medienspuren (6)
24Moderne Medienwelten – Klasse 9
Baustein II: Medienproduktion (34)
Spot auf: Wie ein Computer Im Netz
Entdeckun Film machen der Netze
gen entsteht Druck
25Einführung (2 Stunden)
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• die Bedeutung der Medien für das Herstellen von
Öffentlichkeit verstehen,
• die Geschichte der Medienentwicklung exemplarisch kennen
lernen,
• einen Überblick über unterschiedliche Medienarten gewinnen
können.
26Einführung (2 Stunden)
Inhalte Erläuterungen
Medien und Öffentlichkeit • verdeutlichende Beispiele:
Kriegsberichterstattung, Wahlkampf,
Sensations- und
Enthüllungsjournalismus, Bestseller
Wechselwirkung zwischen • Meilensteine (Zeitstrahl)
medientechnischer und • z. B. Buchdruck und Reformation,
historischer Entwicklung Rundfunk und Nationalsozialismus,
Internet und Globalisierung
Medienarten • Systematisieren verschiedener
Medienarten nach den Bausteinen
Bild, Ton, Text
27Filmwelten (6 Stunden)
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• die Geschichte des Films kennen lernen,
• Einblick in die Produktion eines Films gewinnen,
• Filme bewusst wahrnehmen und angemessen beurteilen können.
28Filmwelten (6 Stunden)
Inhalte Erläuterungen
Einführung in die •historische, technikgeschichtliche und
Filmgeschichte ästhetische Aspekte (Genres, Stile, Stereotype,
Muster) im Zusammenhang mit ausgewählten
Filmen darstellen (z. B. Zeitstrahl, tabellarische
Übersichten, Schautafeln)
•arbeitsteilig zur Filmgeschichte recherchieren
Grundlagen der •Vorbereitungs- und Herstellungsprozess,
Filmproduktion Tätigkeiten und Berufe bei der Filmproduktion,
Tricks und Effekte, Hintergrundinformationen
(Kosten, Produktionsdauer, Schauspieler usw.)
am Beispiel einer Szene aus einem beliebten
Film thematisieren
•Material zu einem aktuellen Kinofilm aus
Zeitschriften, Fernsehen, Filmabspann, WWW
usw. zusammenstellen
29Filmwelten (6 Stunden)
Begegnung mit • Dokumentarfilm und Spielfilm
ausgewählten • Auswahlkriterien: historische
Filmsequenzen Gesichtspunkte, , Genre, Thema,
Regie, Darsteller, Land usw.
• Beurteilungskriterien: Handlung,
Figuren, Kameraführung,
Bildgestaltung, Mise en Scène,
Montage, Bild-Ton- Text- Beziehung
• Deutsch, Kunsterziehung abgleichen!
30Fernsehwelten (6 Stunden)
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• Formate und Funktionen von Fernsehsendungen untersuchen und
vergleichen,
• die Grundsätze journalistischer Arbeit kennen lernen,
• Fernsehsendungen zu ihrer Lebenswirklichkeit in Beziehung setzen
und differenziert bewerten können.
31Fernsehwelten (6 Stunden)
Inhalte Erläuterungen
Formate im Fernsehen und •Formate: Nachrichten, Comedy, Sport, Serie,
ihre Funktionen Talk, Show, Dokumentation usw.
•Funktionen: Information, Unterhaltung,
Bildung, Ratgeber
•Programmzeitschriften auswerten
•Ausschnitte analysieren und zuordnen
•nach formalen und inhaltlichen
Gesichtspunkten, Sendezeit und Zielgruppe
einteilen
Grundsätze •Kriterien wie Wahrheitstreue, Überprüfbarkeit,
journalistischer Arbeit Überparteilichkeit, Achtung der
Menschenwürde, Einhaltung des
Urheberrechtes usw. an konkreten Beispielen
einführen und diskutieren
•Fernsehsendungen als mediale Konstruktion
32Fernsehwelten (6 Stunden)
Wirkungen von • Identifizierungsmöglichkeiten
Fernsehsendungen • Alltags- und Realitätsnähe der
Problemstellungen und Konflikte, der
Personen und Figuren
herausarbeiten
• die angebotenen Orientierungs- und
Lösungsmuster diskutieren
• Abgleich mit Deutsch, SK
33Spielwelten (6 Stunden)
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• Computerspiele in verschiedene Typen einteilen und nach
vorgegebenen oder selbst erarbeiteten Kriterien bewerten
und beschreiben,
• Verschmelzungsmöglichkeiten von Spielen und Lernen
erkennen und nutzen können.
34Spielwelten (6 Stunden)
Inhalte Erläuterungen
Typen von •historische Entwicklung
Computerspielen •unterschiedliche Spiele vorstellen und z.
B. nach Reaktions-, Simulations- und
Adventurespielen einteilen
•wesentliche Merkmale herausarbeiten
Bewertung von •Kriterien erarbeiten, zu einem Katalog
Computerspielen zusammenstellen und auf verschiedene
Spiele anwenden
•mögliche Wirkungen von Gewaltspielen
diskutieren
•lizenzrechtliche Bestimmungen kennen
lernen und beachten
35Spielwelten (6 Stunden)
Spielen und Lernen •ausgewählte Edutainmentspiele
kennen lernen
•Computerspiele als Möglichkeit,
Verhaltensweisen zu erproben,
Erfahrungen zu machen und Wissen
zu erwerben
36Medienspuren (6 Stunden)
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• den Anteil der Medien an der Sozialisation erkennen,
• den Einfluss der Medien auf das Freizeitverhalten sowie
auf Normen und Werte untersuchen und beurteilen
können.
37Medienspuren (6 Stunden)
Inhalte Erläuterungen
Anteil der Medien an der •Jugendkulturen in Vergangenheit und
Ausprägung kultureller Gegenwart (Wandervogel, Halbstarke,
Gewohnheiten Hippies, Punks, Raver usw.) an Hand
von Outfit, Verhalten, Sprache und
Lebensmaxime untersuchen
•Zusammenhang zwischen Medien und
Trendsportarten thematisieren
Medienbiografien •Mediennutzung und -präferenzen
(erinnerte Medienerlebnisse,
Lieblingsbücher,
-filme, -sendungen, -stars)
recherchieren, vergleichen und
38
auswertenMedienspuren (6 Stunden)
Einfluss auf Normen und •Idole und Stars als
Werte Identifikationsangebote diskutieren
•Medienbeispiele für Frauen- und
Männerbilder, Rollenverhalten in der
Familie, Freundschaft, Liebe, Sexualität,
Schule und Erziehung analysieren und
mit eigenen Vorstellungen vergleichen
•Ethikunterricht, Themenbereich 3: Was
darf ich hoffen?, Thema 3.3: Lebenssinn
und Sinndeutungen; Themenbereich 4:
Was ist der Mensch?,
Thema 4.2: Der Mensch als bedürftiges
Wesen; Thema 4.3: Individuum und
Gemeinschaft
39Medienproduktionen
Baustein II: Medienproduktion ZRW: 34 Std.
Das Ziel des zweiten Kurshalbjahres besteht in der Erprobung und
kreativen Umsetzung der im ersten Kurshalbjahr erworbenen
Kenntnisse. Dies sollte an Inhalten geschehen, welche die Schülerinnen
und Schüler interessieren, wobei jeweils die spezifischen Eigenheiten
und Potenzen der unterschiedlichen Medienarten erprobt werden. In
vorangegangenen Schuljahren erworbene Kenntnisse im Umgang
mit dem Computer werden erweitert und anwendungsorientiert
vertieft.
Die aufgeführten Themen sind als Wahlangebote zu verstehen, die je
nach inhaltlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen
der Schule bearbeitet werden können.
40Spot auf: Entdeckungen
Intentionen
Der Anteil medialer Konstruktionen an der uns umgehenden Welt nimmt
ständig zu. Bilder und Töne tragen Botschaften, übermitteln
Informationen, drücken Gefühle aus, dienen der Unterhaltung. Das
Kursthema soll in die Produktion von visuellen und auditiven
Medien einführen und die Kombinationsmöglichkeiten der
Medienbausteine Bild, Ton und Text verdeutlichen. Die Schülerinnen
und Schüler arbeiten sich in die Handhabung der Technik ein, lernen
wesentliche Gestaltungsprinzipien kennen, spielen die arbeitsteiligen
Phasen einer Bild-Ton-Produktion an einem möglichst gemeinsam
gewählten Thema praktisch durch und vergleichen und bewerten
unterschiedliche Lösungen.
41Spot auf: Entdeckungen
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• technische und gestalterische Grundlagen der Fotografie und
der Audioproduktion kennen lernen,
• ein Thema oder Ereignis mit Hilfe einer Foto-Audio-
Produktion darstellen und präsentieren können.
42Spot auf: Entdeckungen
Inhalte Erläuterungen
Grundlagen der • chemische und digitale Fotografie
• historische Aspekte
Fototechnik
• Handhabung der Kamera und
Kameratypen
• Filmmaterial, Speicherkarten, Blende,
Belichtungszeit, Filmentwicklung
• digitale Bearbeitungsmöglichkeiten
Grundlagen der • analoge und digitale Audiotechnik
• historische Aspekte
Audiotechnik
• Handhabung der Audiotechnik
• Mehrspurtechnik, Mikrofonarten, Master,
Mix, Effekte
• digitale Bearbeitungsmöglichkeiten
43Spot auf: Entdeckungen
Gestaltungsgrundlagen • Bildformat, -ausschnitt, -perspektive;
der Fotografie und „Goldener Schnitt“
Audioproduktion • Vorder-
Hintergrundbeziehung/Tiefenschärfe
• Wirkung von Farbe und
Schwarz/Weiß
• Tondramaturgie; Beziehung
zwischen Text, Musik, Geräusch und
Stille
• Spurbelegung, Überlagerung,
Mischtechnik
• Wechselwirkung zwischen Bild, Ton
und Text
• rechtliche Aspekte
44Spot auf: Entdeckungen
kreative Gestaltung
• z. B. Ausstellung mit Hörcollage,
einer Foto-Audio-
Multimedia-Präsentation, Dia-Ton-
Produktion Schau
• die Phasen der Medienproduktion
(Ideenfindung, Recherche,
Materialsammlung, Auswahl,
Zusammenstellung, Präsentation)
• Kunsterziehung, Thema: Visuelle Medien
• Deutsch, Aufgabenbereich 4: Umgang mit
Medien, Thema: Printmedien; Thema:
Hörmedien; Thema: Audiovisuelle Medien
• Ethikunterricht, Themenbereich 1: Was kann
ich wissen?, Thema 1.1: Grundlagen des
Erkennens; Thema 1.3: Wirklichkeit und
Lebenswirklichkeiten
45Wie ein Film entsteht
Intentionen
Das Thema führt - vor allem in Form praktischer Übungen - in die
Technik der Filmgestaltung ein und bietet ausführlich Gelegenheit,
Kenntnisse über die Planung und Entstehung eines Filmes zu erwerben
bzw. zu systematisieren. An einem konkreten, möglichst gemeinsam
gewählten Thema werden die Phasen einer Filmproduktion
arbeitsteilig durchgespielt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sich
in die Handhabung des Camcorders sowie die Schnitt-, Montage- und
Nachbearbeitungsmöglichkeiten ein. Gestalterische Grundlagen sind am
praktischen Beispiel einzuführen, sollten aber auch als Handwerkszeug
einer Filmanalyse geübt werden.
46Wie ein Film entsteht
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• technische und gestalterische Grundlagen der Filmproduktion
kennen lernen,
• ein Thema oder Ereignis mit Hilfe einer Videoproduktion darstellen
und präsentieren können.
47Wie ein Film entsteht
Inhalte Erläuterungen
Grundlagen der • analoge und digitale Videotechnik
Videotechnik • historische Aspekte der Film- und
Videotechnik
• Handhabung der Videokamera und
des Zubehörs (Weißabgleich,
manuelle Einstellungen, Stativ usw.)
• analoge und digitale Schnitttechnik
und deren Möglichkeiten
• analoge und digitale Videoformate (z.
B. VHS, Hi8, DV, AVI, MPEG)
48Wie ein Film entsteht
Grundlagen der •Einstellungsgrößen, Kameraperspektiven und
Filmgestaltung -bewegungen, „Goldener Schnitt“,
Montagemöglichkeiten, Achsensprung
•Wechselwirkung zwischen Bild, Ton und Text
•rechtliche Aspekte
• Deutsch, Aufgabenbereich 4: Umgang mit
Medien, Thema: Audiovisuelle Medien
• Biologie, Themenbereich 4:
Informationsverarbeitung beim Menschen
• Musik, Thema 5: Musik und Alltag
kreative Gestaltung einer •z. B. Textverfilmung, Werbespot, Trickfilm,
Videoproduktion Musikclip, Reportage
•die Phasen der Medienproduktion
(Ideenfindung, Recherche, ggf. Storyboard,
Drehplan, Aufnahme, Postproduktion,
Präsentation)
49Computer machen Druck
Intentionen
Längst ist der Computer als Hilfsmittel bei der Herstellung selbst so
traditioneller Printmedien wie Zeitungen, Broschüren oder Plakaten nicht
mehr wegzudenken. Ausgehend von einer auszuwählenden Palette
nutzbarer Anwendersoftware erwerben und vertiefen die
Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer Kenntnisse und Fertigkeiten im
gegenstandsbezogenen Umgang mit geeigneter Software, wobei der
Vergleich formal unterschiedlicher Lösungen und Ergebnisse die
Thematisierung ästhetischer Formfragen und medienerzieherischer
Aspekte ermöglicht. Ziel ist es, vor allem die formale Seite moderner
Printmediengestaltung und -herstellung kennen zu lernen.
50Computer machen Druck
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• technische und gestalterische Grundlagen bei der Produktion
eines Printmediums kennen lernen,
• ein Thema oder Ereignis mit Hilfe eines Printmediums
darstellen und präsentieren können.
51Computer machen Druck
Inhalte Erläuterungen
technische Grundlagen der • historische Aspekte des Druckens
Text- und Bildgestaltung am • Handhabung von Scanner, Drucker
Computer • Handhabung geeigneter
Textverarbeitungs- und
Bildbearbeitungssoftware oder
Grafiksoftware
• Exkursionen in die entsprechende
Medienpraxis (Druckhäuser,
Zeitungsredaktionen, Werbeagenturen)
• Deutsch, Aufgabenbereich 4: Umgang
mit Medien, Thema: Printmedien
52Computer machen Druck
Gestaltungsgrundlagen • historische Beispiele
einer • Zielgruppenorientierung
Printmedienproduktion • Schriftgestaltung
(Layout) • Bildbearbeitung (Bildausschnitt,
Rasterung, Kontrast, Farbsättigung,
Transparenz usw.)
• Satzspiegel, Bild-Text-Anordnung,
Farbgestaltung, Überschrift usw.
• rechtliche Aspekte
• Kunsterziehung, Thema:
Grafisches Gestalten; Thema:
Visuelle Medien
53Computer machen Druck
• z. B. Zeitung, Plakat, Broschüre,
Einladung, Urkunde, Flyer, Corporate
kreative Gestaltung eines Design der Schule
Printmediums • geeignete Themen: z. B. Sportfest,
Schulchor, Schülerband,
Theatergruppe, Schulprofil
• Form der Umsetzung in Abhängigkeit
von Zielgruppenbezug,
Wirkungsabsicht und Auflagenhöhe
• Phasen der Medienproduktion
(Ideenfindung, Recherche, Entwurf,
Postproduktion, Präsentation)
• Kunsterziehung, Thema: Grafisches
Gestalten; Thema: Visuelle Medien
• Deutsch, Aufgabenbereich 4:
Umgang mit Medien, Thema:
Printmedien
54Computer machen Druck
offene Fragen:
• Wie weit dürfen Bilder verändert werden bis sie als verfälscht
gelten?
• Wie weit sollen typographische Regeln vermittelt werden?
• Ist alles erlaubt, was möglich ist?
• Sicherung des Wahrheitsgehaltes von Beiträgen?
55Im Netz der Netze
Intentionen
Im Zeitalter des Internet gehören Selbstdarstellung, Information und
Werbung mittels einer Homepage im WWW inzwischen zum Alltag. Der
Kurs vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten in der Handhabung der
Werkzeuge und gestalterische Grundlagen einer multimedialen
Internetpräsentation sowie die kreative Anwendung an Hand eines
selbst gewählten Themas. Durch Vergleiche mit anderen Homepages
erfolgt eine kritische Auseinandersetzung mit eigenen Lösungsvarianten.
Vorhandene technische Kenntnisse werden ebenso erweitert und
anwendungsorientiert vertieft wie medienerzieherische und rechtliche
Aspekte.
56Im Netz der Netze
Lernziele
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• technische und gestalterische Grundlagen einer
multimedialen Internetpräsentation kennen lernen,
• ein Thema oder Ereignis mit Hilfe einer multimedialen
Internetpräsentation darstellen und präsentieren können.
57Im Netz der Netze
Inhalte Erläuterungen
Grundlagen der • historische Aspekte
• Scannen
Produktion einer
• Handhabung geeigneter Bildbearbeitungs-
multimedialen oder Grafiksoftware, ggf. Video- und
Internetpräsentation Audiobearbeitungssoftware
• Wechselwirkung zwischen Bild, Ton und
Text
• lineare und nonlineare Strukturen
• Gestaltung unterschiedlicher Webseiten
beurteilen
• Grundsätze des Screendesign
• Handhabung von HTML-Editoren
• rechtliche Aspekte
• Kontakt zu Werbeagenturen,
Multimediaproduzenten usw. herstellen
58Im Netz der Netze
kreative Gestaltung einer • z. B. Schulhomepage, persönliche
multimedialen Homepage, Werbepage, Pages mit
Internetpräsentation konkretem Unterrichtsbezug
• die Phasen der Medienproduktion
(Ideenfindung, Recherche, Planung
und Realisierung der Hyperstruktur,
Seitengestaltung, Präsentation und
Einstellen bei einem
Provider/Landesbildungsserver)
59Einordnung des Faches in der
Sekundarschule
Das Fach „Moderne Medienwelten (/Informatik)“ ist
Wahlpflichtkurs (Bereich I) in den Klassenstufen 7 - 10.
• 8 Unterrichtshalbjahre
• Gliederung in Wahl-, Pflicht und Schwerpunktbereiche
• die Bereiche entsprechen jeweils einem Schulhalbjahr
• die Unterrichtserteilung in Doppelstunden wird empfohlen
60Schuljahrgangsstufe 7/8
P-1 P-2
7 Spot auf Wie ein Film
Entdeckungen entsteht
P-3
Medienspuren
8
W-1 W-2 W-3
Die Wirklichkeit Ordnung im Computer
der Chaos machen Druck
Fernsehserien
61P-1 Spot auf Entdeckung
Ziel ist es, ausgewählte Aspekte der Region und ihrer
Geschichte, den Heimatort, die Schule selbst oder
aber ein die Schülerinnen und Schüler
interessierendes Thema medial unterschiedlich
darzustellen und die gefundenen Lösungen zu
vergleichen und zu bewerten. Um präsentierbare
Ergebnisse zu erreichen, werden künstlerische
Techniken im Zusammenhang mit gängigen
Medienarten genutzt.
62P-1 Spot auf Entdeckung
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
- unterschiedliche Medienarten hinsichtlich ihrer
Gestaltungselemente vergleichen und systematisieren
- am Beispiel des Themas oder Ereignisses die zur
medialen Umsetzung geeignete Medienart und
Darstellungsform auswählen sowie die Auswahl
begründen,
- ein Thema oder Ereignis medial darstellen können.
63P-1 Spot auf Entdeckung
Inhalte:
z Unterschiedlichkeit der medialen Berichterstattung über ein
konkretes aktuelles Ergebnis
z Medienarten und ihre unterschiedlichen Möglichkeiten
z medial unterschiedliche Darstellung eines regionalen
Ereignissen oder Themas
z Bedeutung von Medien im regionalen Umfeld
64P-1 Spot auf Entdeckung
Medientechnische Ausstattung:
z Fotoapparat und / oder
z Camcorder, Videorecorder, Fernseher/Monitor und / oder
z Kassettenrecorder, Mikrofon.
65P-2 Wie ein Film entsteht
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sich - auf der Grundlage
der verfügbaren Foto- und Videotechnik - in die Handhabung
einer Kamera sowie die Schnitt-, Montage- und
Nachbearbeitungstechnik ein. Begriffe wie „Perspektive“,
„Einstellung“, „Bildkomposition“, „Sequenz“, „Schnitt“ und
„Montage“ sind am praktischen Beispiel einzuführen, sollten aber
auch als Handwerkzeug einer Filmanalyse geübt werden.
66P-2 Wie ein Film entsteht
Lernziele:
• organisatorische, technische und gestalterische Grundlagen der
Filmproduktion kennenlernen und erproben,
• die Phasen einer Filmproduktion am Beispiel umsetzen können.
67P-2 Wie ein Film entsteht
Inhalte:
• Filmproduktion als planvolle Teamarbeit,
• technische Grundlagen der Videographie,
• Grundlagen der Filmgestaltung, Film als gestaltete Form,
• Erzählen in Bildern, Erstellen von Bildfolgen,
• Planung, Organisation und Realisierung der Bildfolge als
Videoproduktion.
68P-3 / W-1 Medienspuren
Ziel dieses Kursbausteines ist es, die Spuren, die Medien als
Sozialisationsinstanz hinterlassen, zu erkennen und zu bewerten.
Dazu stellen die Schülerinnen und Schüler individuellen
Medienbiographien auf und vergleichen diese untereinander
sowie mit Medienbiographien anderer Generationen bzw.
Länder.
Die Rolle medienbasierter Idole, Stars usw. - aus den Bereichen
Pop, Sport oder Film - ist ebenso Kursinhalt wie Aspekte der
Mediengeschichte, wobei insbesondere deren Auswirkung auf
das Leben des Einzelnen untersucht und in geeigneter Weise
auch medial dargestellt wird.
69P-3 / W-1 Medienspuren
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• den Anteil der Medien an der Sozialisation erkennen,
• den Einfluss der Medien auf Freizeitverhalten, Normen und
Werte untersuchen und beurteilen,
• die Rolle der Medien als Sozialisationsfaktor in Gegenwart und
Vergangenheit vergleichen und bewerten können.
70P-3 / W-1 Medienspuren
Inhalte:
• Einflüsse der Medien auf kulturelle Gewohnheiten in Gegenwart
und Vergangenheit,
• Medienbiographie der Großelterngeneration, Medienbiographie
Gleichaltriger in anderen Ländern
• Einfluss auf Einstellungen, Normen und Werte
71W-2 Die Wirklichkeit der Fernsehserien
Der Kursbaustein bietet einerseits die Möglichkeit, aktuelle
Serien bewusst wahrzunehmen, zu vergleichen und sie zu
Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler in Beziehung zu
setzen, wobei eine differenzierte Bewertung anzustreben ist.
Andererseits kann - ausgehend von den zu erwerbenden
Kenntnissen über die Mechanismen und Strukturen von Serien -
durch die Kursteilnehmer eine eigene mehrteilige Serie konzipiert
und - zumindest ansatzweise - auch realisiert werden, wobei die
Jugendlichen im Wechsel unterschiedliche Funktionen und
Aufgaben übernehmen.
72W-2 Die Wirklichkeit der Fernsehserien
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• Arten, Strukturen und Merkmale von Fernsehserien
untersuchen und vergleichen,
• Vorabendserien zu ihrer Lebenswirklichkeit in Beziehung setzen
und differenziert bewerten,
• die erworbenen Kenntnisse produktiv-handelnd umsetzen
können.
73W-2 Die Wirklichkeit der Fernsehserien
Inhalte:
• Arten von Fernsehserien
• Produktionsbedingungen der Vorabendserien
• Merkmale und Struktur der Vorabendserien
• Wirkung der Vorabendserien
74W-3 Ordnung im Chaos
Das Ziel des Kurshalbjahres ist es, auf der Grundlage der
informatischen Aufgabenbereiche „Arbeit mit Anwendersoftware“
und „informatisches Aufgabenlösen“ in die Arbeit mit
Datenbanken einzuführen und die erworbenen Kenntnisse an
konkreten Beispielen umzusetzen. Aspekte der sinnvollen
Verschlagwortung von Inhalten sind ebenso zu behandeln wie
Recherchemöglichkeiten auf der Grundlage elektronischer
Erfassungs- und Suchsysteme.
75W-3 Ordnung im Chaos
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• unterschiedliche Möglichkeiten der Sammlung von Daten
kennenlernen,
• in unterschiedlichen Datensammlungen recherchieren,
• eine elektronische Datenbank einrichten, nutzen und pflegen
können.
76W-3 Ordnung im Chaos
Inhalte:
• Arten von Datensammlungen,
• Ordnungs- und Systematisierungsmöglichkeiten,
• Struktur elektronischer Datenbanken,
• Erstellen einer Datenbank
77W-3 Ordnung im Chaos
offene Fragen:
• Datenbank oder Datensammlung?
• Eigentumsrechte an Daten (Bild-, Text-, Video- und
Audiodaten),
• Datenerfassung und Datenschutzgesetz,
• Lebensdauer von Daten,
• ethische Grenzen der Datenerfassung (Bilddaten)
78W-4 Computer machen Druck
Ausgehend von einer auszuwählenden Palette nutzbarer
Anwendungssoftware erwerben und vertiefen die Kursteilnehmer
informatische Kenntnisse und Fertigkeiten im
gegenstandsbezogenen Umgang mit Textverarbeitungs- und
Graphikprogrammen, wobei insbesondere der Vergleich formal
unterschiedlicher Lösungen und Ergebnisse die Thematisierung
ästhetischer Formfragen und medieerzieherischer Aspekte
ermöglicht. Ziel ist es, vor allem die formale Seite moderner
Printmediengestaltung und -herstellung kennen zu lernen, wobei
Exkursionen in die entsprechende Medienpraxis zu empfehlen
sind.
79W-4 Computer machen Druck
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• das Layout unterschiedlicher Printmedien analysieren und
bewerten,
• Textverarbeitungs- und Graphikprogramme kennenlernen und
nutzen,
• eigene Layouts entwerfen und am Computer eigenständig
umsetzen können.
80W-4 Computer machen Druck
Inhalte:
• Text- und Bildgestaltung am Computer,
• Layout,
• Planung und Realisierung eines Printmedienprojektes.
81Schuljahrgangsstufe 9/10
P-3 W-4 W-5 W-6
Wirtschafts- Werbung Computer- Jederzeit
9 faktor gehört dazu spiele nur und weltweit
Medien zum Spaß
P-5 S-1 S-2 S-3
Information/ Spiel-Film- Spazier- Im Netz der
Kommunika- Welt gänge auf Netze
10 tion/ verschlun-
Öffentlichkeit
genen
Wegen
82P-4 Wirtschaftsfaktor Medien
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• die ökonomische Bedeutung des Mediensektors an Beispielen
untersuchen,
• die Veränderung traditioneller Berufsbilder durch Medien
kennen lernen,
• neue Berufe in der Kommunikations-, Informations- und
Medienwirtschaft kennen lernen,
• die gesammelten Informationen medial aufbereiten können.
83P-4 Wirtschaftsfaktor Medien
Inhalte:
• Konsumverhalten und Kosten,
• Wunsch und Wirklichkeit der privaten medialen Ausstattung
• Kosten (fest und laufend) für mediale Geräte
• Medien im Berufsleben
• Veränderung traditioneller Berufsbilder durch Medien
• wirtschaftliche und soziale Auswirkungen neuer
Entwicklungen
• Berufe in Kommunikations-, Informations- und
Medienwirtschaft
84W-4 Werbung gehört dazu
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• sich mit unterschiedlichen Werbestrategien und – formen
auseinandersetzen,
• eine konkrete Werbestrategie in Ansätzen entwickeln und
umsetzen können.
85W-4 Werbung gehört dazu
Inhalte:
• Werbung von gestern
• Komplexität moderner Werbung
• Entwicklung und Realisierung eines Werbekonzepts
86W-5 Computerspiele - nur zum Spaß?
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• Computerspiele in verschiedene Typen einteilen und nach
vorgegebenen oder selbst erarbeiteten Kriterien bewerten,
• Verschmelzungsmöglichkeiten von Spielen und Lernen
erkennen und nutzen,
• ihre eigenen Ansprüche an Spiele weiterentwickeln und
formulieren können.
87W-5 Computerspiele - nur zum Spaß?
Inhalte:
• Typen von Computerspielen,
• Bewertung von Computerspielen,
• Anfertigung von Spielbeschreibungen,
• Beachtung der lizenzrechtlichen Bestimmungen,
• Computerspiele als Edutainment
• ausgewählte Beispiele kennen lernen und erproben,
• Verbindung von Spielen und Lernen diskutieren und
bewerten,
• Computerspiele als Möglichkeit, Verhaltensweisen zu
erproben, Erfahrungen zu machen und Wissen zu erwerben
88W-6 Jederzeit und weltweit
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• unterschiedliche Formen der computergestützten
Kommunikation und ihre technische Handhabung kennen
lernen und anwenden,
• die Besonderheiten und Regeln der computergestützten
Kommunikation kennen lernen und beachten können.
89W-6 Jederzeit und weltweit
Inhalte:
• Formen der computergestützten Kommunikation,
• E-Mail, Newsgroup, Chat und Videokonferenz kennen
lernen, miteinander sowie mit traditionellen Möglichkeiten der
Informationsvermittlung vergleichen
• kommunikative Besonderheiten sowie rechtliche Grundlagen
und Probleme der computergestützten Kommunikation,
• Anwendung der computergestützten Kommunikation in
unterrichtlichen Zusammenhang,
• Aufgabenstellungen verschiedener Fächer aufgreifen,
• geeignete Partner suchen
90SJG 10/P-5 Information/
Kommunikation/Öffentlichkeit
Intensionen
Dieses Thema dient dem vertiefenden Kennen lernen und
Erproben journalistischer Arbeitsformen in unterschiedlichen
Medienbereichen. Im konkreten Bezug auf der drei nachfolgend
benannten Schwerpunkte wird die Öffentlichkeitsarbeit der
Schule geplant und realisiert.
91SJG 10/P-5 Information/
Kommunikation/Öffentlichkeit
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen in Abhängigkeit vom
bzw. in Abstimmung auf den zu wählenden Schwerpunkt
• journalistische Darstellungsformen und ihre Arbeitsphasen in
unterschiedlichen Medienarten anwenden,
• die Grundsätze journalistischer Arbeit kennen lernen,
• die Bedeutung der Medien für das Herstellen von Öffentlichkeit
verstehen können.
92SJG 10/P-5 Information/
Kommunikation/Öffentlichkeit
Inhalte:
• journalistische Darstellungsformen und ihre Arbeitsphasen im
Überblick,
• die Grundsätze journalistischer Arbeit,
• Kriterien wie Wahrheitstreue, Überprüfbarkeit,
Überparteilichkeit, Achtung der Menschenwürde, Einhaltung
des Urheberrechts usw. an konkreten Beispielen Einführen
und diskutieren
• Medien und Öffentlichkeit.
• Chancen und Risiken der Mediengesellschaft an konkreten
Beispielen kennen lernen und beurteilen
93S-1 Spiel-Film-Welt
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• ausgewählte Beispiele der Filmgeschichte kennen lernen,
• Filme bewusst wahrnehmen und beurteilen,
• an ausgewählten Filmen Öffentlichkeitsarbeit konzipieren und
realisieren können.
94S-1 Spiel-Film-Welt
Inhalte:
• Begegnung mit ausgewählten Filmen der Filmgeschichte,
• Vor- und Nachbearbeitung der Filmrezeption,
• Öffentlichkeitsarbeit.
95S-2 Spaziergänge auf verschlungenen
Wegen
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• Unterschiede zwischen linearer und nonlinearer Struktur
erkennen,
• einen einfache Hyperstruktur entwerfen,
• eine multimediale Offline-Präsentation unter Anleitung
realisieren können.
96S-2 Spaziergänge auf verschlungenen
Wegen
Inhalte:
• lineare und nonlineare Strukturen
• Strukturen vielfältiger Bereiche untersuchen und
vergleichen
• Realisierung einer multimedialen Präsentation
• Öffentlichkeitsarbeit
• Öffentlichkeit durch geeignete Formen der Präsentation
schaffen
97S-3 Im Netz der Netze
Lernziele:
Die Schülerinnen und Schüler sollen
• das World Wide Web (WWW) als modernes Medium der
Information und Präsentation kennen lernen und nutzen,
• Unterschiede zwischen linearer und nonlinearer Struktur
erkennen,
• eine einfache Hyperstruktur entwerfen,
• eine multimediale Internetpräsentation mit Hyperstruktur unter
Anleitung erstellen können.
98S-3 Im Netz der Netze
Inhalte:
• lineare und nonlineare Strukturen
• Strukturen vielfältiger Bereiche untersuchen und
vergleichen
• Präsentationsformen im WWW
• Erstellen einer multimedialen Internetpräsentation mit einfacher
Hyperstruktur
• Öffentlichkeitsarbeit
99Sie können auch lesen