MEDIENSPIEGEL Redaktion: Susanne Scheepers/ Dezernat Hochschulkommunikation
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MEDIENSPIEGEL 02.07.2021 Redaktion: Susanne Scheepers/ Dezernat Hochschulkommunikation Eine Weitergabe sowohl der PDF-Datei als auch des gedruckten Exemplars an Dritte ist unzulässig, weil Teile dieses Medienspiegels urheberrechtlich geschützt sind. Der Empfänger verpflichtet sich, die eingespielten Artikel nach Ablauf der Nutzungsdauer (4 Wochen) vollständig zu löschen. www.rub.de/hoko
waz.de (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) vom 01.07.2021 14:42 Mediengattung: Online News Visits (VpD): 2,22 (in Mio.) ¹ Nummer: 5124450215 Weblink: https://www.waz.de/politik/landespolitik/chancen-auf-einen-studienplatz-in-nrw-erneut-gestiegen-id232679609.html ¹ von PMG gewichtet 04-2021 Chancen auf einen Studienplatz in NRW erneut gestiegen Essen. Zahl der zulassungsbeschränkten Studiengänge ist in NRW gesunken. NC-Quote liegt nun bei gut 30 Prozent. Wo Bewerber die besten Chancen haben. Knapp 100.000 junge Menschen begin- desländern? wertige Studienangebote ohne Numerus nen jedes Jahr ein Studium in Nord- Die Zahlen klaffen von Bundesland zu Clausus sogar an einer benachbarten rhein-Westfalen. Für viele Abiturienten, Bundesland deutlich auseinander. In Hochschule.“ die sich in diesen Wochen um einen Hamburg, Berlin und dem Saarland sind Was ist überhaupt ein NC? Studienplatz bewerben wollen, ist es im kommenden Wintersemester zwei Ein Numerus clausus bedeutet nicht, eine gute Nachricht: Bundesweit ist die von drei Studiengängen zulassungsbe- dass eine bestimmte Abiturnote nötig Zahl der zulassungsbeschränkten Stu- schränkt. Hamburg hat mit einer Quote ist, um sich einzuschreiben. Der Wert diengänge für das Wintersemester von 65,2 Prozent den höchsten Anteil besagt zunächst nur, dass es für einen 2021/22 erneut leicht gesunken. Nach im Ländervergleich. Es folgen Berlin bestimmten Studiengang an einer Hoch- einer Auswertung des Centrums für (65,1 %), das Saarland (63,3 %) und schule eine begrenzte Anzahl an Plät- Hochschulentwicklung (CHE) haben Bremen (56,8 %). Die besten Chancen zen gibt. Der NC bezeichnet demnach 40,1 Prozent aller Studiengänge einen auf einen Studienplatz bieten Rheinland- stets die schlechteste Note, mit der ein Numerus clausus. Im Vorjahr lag der Pfalz (23,9 %), Thüringen (21,9 %) Bewerber noch für einen Studiengang Wert noch bei 40,6 Prozent. Damit ist sowie Mecklenburg-Vorpommern mit einen Platz erhielt und eingeschrieben die NC-Quote bereits im fünften Jahr in einer NC-Quote von nur 19,8 Prozent. wurde. Wo genau der „Schnitt“ liegt, Folge gesunken, teilt das zur Bertels- Wie ist die Lage in NRW? kann sich von Jahr zu Jahr ändern. mann Stiftung zählende CHE mit. Auch hier variiert die NC-Quote je nach Braucht man unbedingt ein Spitzen- Mehrheit der Studiengänge ohne Zulas- Standort stark. Weiterhin ist in Köln der Abi? sungsbeschränkungen Anteil der zulassungsbeschränkten Stu- Die Mehrheit aller Studiengänge ist Auch in Nordrhein-Westfalen sind die diengänge mit 52 Prozent landesweit am nicht zulassungsbeschränkt. Es stehen Chancen auf einen Studienplatz erneut höchsten – allerdings sank dieser Wert also Tausende Studiengänge zur Wahl, gestiegen. Mit einer NC-Quote von 31,3 um sieben Prozent sehr deutlich im Ver- in die man sich mit seiner Abinote Prozent liegt das Land deutlich unter gleich zum Vorjahr. Aber auch die sofort einschreiben kann. Aber auch wer dem Bundesdurchschnitt. Auch hier Hochschulen in Bochum (37 %), Mün- keinen Einser-Schnitt auf dem Abizeug- sank die Quote erneut. Im Vorjahr lag ster (30 %), Essen (33 %) und Dort- nis hat, kann sich für einen Studienplatz sie noch bei 33,4 Prozent. Die NC- mund (23 %) liegen weit unter dem bun- bewerben, am besten zugleich an mehre- Quote bezeichnet den Anteil der Stu- desweiten Durchschnitt. Die besten ren Hochschulen. diengänge mit Numerus clausus an der Chancen auf einen Studienplatz in NRW Für zulassungsbeschränkte Studien- Gesamtzahl der Studiengänge an Uni- bieten laut der CHE-Auswertung Wup- gänge endet die Bewerbungsfrist für das versitäten und Fachhochschulen im pertal (14 %) und Paderborn (10 %). kommende Wintersemester am 15. Juli. Bachelor- und Masterbereich. Welche Fächergruppen sind besonders Hachmeister rät, sich bei der Bewer- „Dass den Studierenden des aktuellen gefragt? bung nicht auf eine Stadt oder einen Abiturjahrgangs nach diesem außerge- Je nach Fach, Hochschultyp und Studiengang festzulegen. „Oft gibt es wöhnlichen Schuljahr mehr als die Abschlussart variiert die NC-Quote Alternativen zum Traumfach ohne einen Hälfte aller Studienangebote ohne stark: In den Rechts-, Wirtschafts-, NC. Bewerber sollten sich auch in ande- Zulassungsbeschränkungen offensteht, Gesellschafts-, und Sozialwissenschaf- ren Städten oder Bundesländern umse- ist ein wichtiges und gutes Signal“, ten ist laut der Erhebung bundesweit hen.“ kommentiert CHE-Geschäftsführer etwa jeder zweite Studiengang zulas- Jeden Dienstag alles Wissenswerte zur Frank Ziegele die Ergebnisse. In man- sungsbeschränkt. In den Ingenieurwis- Bundestagswahl direkt in ihr Postfach: chen Bundesländern hätten dabei sicher- senschaften stehen rund zwei Drittel der Hier kostenlos für den WAZ-Wahl- lich die gesunkenen Studienanfänger- Angebote allen Erstsemestern unabhän- Newsletter anmelden! zahlen eine Rolle gespielt, denn die gig von ihrer Abiturnote offen. Daher Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's Hochschulen passen die Zulassungsbe- lohne bei der Suche nach einem Studi- hier: Landespolitik schränkungen der Nachfrage an, erklärte enplatz der Blick über den regionalen Ziegele. Tellerrand, erklärt CHE-Experte Cort- Gibt es Unterschiede zwischen den Bun- Denis Hachmeister. „Oft gibt es gleich-
Welt.de vom 01.07.2021
Seite: Online 01.07.2021 10:21 Uhr Mediengattung: Online News
Ressort: Regionales Visits (VpD): 5,71 (in Mio.) ¹
Rubrik: Regionales Unique Users 0,684 (in Mio.) ²
(UUpD):
Weblink: https://www.welt.de/regionales/nrw/article232221807/Gut-fuer-Erstsemester-NC-Quote-in-NRW-geht-zurueck.html
¹ von PMG gewichtet 04-2021
² gerundet agof ddf Ø-Tag 2021-03 vom 07.04.2021, Gesamtbevölkerung 16+
Gut für Erstsemester: NC-Quote in NRW geht zurück
Gütersloh (dpa/lnw) - Angehende Erst- mit 65,2. Im Vorjahresvergleich ging schafts- und Sozialwissenschaften (41,5
semester bekommen in Nordrhein-West- die NC-Quote in NRW zurück. Sie lag Prozent). Angehende Ingenieure haben
falen leichter ihren Wunschstudienplatz 2020/2021 noch bei 33,1 Prozent. es da deutlich leichter. Mit 20,8 Prozent
als im Bundesdurchschnitt. Nach einer Wie auch bundesweit schwanken die ist hier nur jeder fünfte Studienplatz mit
am Donnerstag veröffentlichen Studie NC-Quoten in den Landesteilen Rhein- einem NC belegt.
des Centrums für Hochschulentwick- land, Westfalen und Lippe allerdings je Anders als im Bundesschnitt liegt die
lung (CHE) liegt der Anteil der Studien- nach Ort, Fach und Hochschule. Wäh- NC-Quote in NRW an den Universitä-
gänge in NRW mit einer Zulassungsbe- rend in Köln die Quote um 7 Prozent- ten mit 31,3 Prozent im Vergleich zu
schränkung zum Wintersemester punkte auf 52 Prozent zurückging, liegt den Fachhochschulen (27,5) höher.
2021/2022 bei 31,3 Prozent. Bundes- sie in Paderborn unverändert bei 10 Pro- © dpa-infocom, dpa:210701-99-
weit haben im Schnitt rund 40 Prozent zent. Die Revierstadt Bochum liegt mit 216085/2
der Fächer einen sogenannten Numerus 37 Prozent im oberen Bereich. Studie
Clausus (NC). Das bevölkerungs- Die höchste Quote an Zulassungsbe- Grafiken
reichste Bundesland liegt damit auf schränkungen gibt es auch in NRW bei
Platz 11. An der Spitze liegt Hamburg den Rechts-, Wirtschafts-, Gesell-
Abbildung: Studentinnen und Studenten sitzen während einer Vorlesung in einem Hörsaal. Foto: Sebastian
Gollnow/dpa/Symbolbild
Wörter: 221
Urheberinformation: (c) Axel Springer SE
© 2021 PMG Presse-Monitor GmbHRUB tritt der Initiative Transparente Tierversuche bei - abitur-und-studi... https://www.abitur-und-studium.de/Blogs/Universitaet-Bochum/RUB-trit...
Administra on Angemeldet als Universität Bochum Schule Studienwahl
Bewerbung Studium
Checkliste Universität Bochum
Übersicht Stammdaten Logo Ansprechpartner &
Pressesprecher Blogs Bilder Termine Datenkorrektur
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abitur‐und‐studium.de » Blogs » Universität
Bochum » RUB tri der Ini a ve Transparente
Tierversuche bei
01.07.2021 10:20 – Wie viele Tiere welcher Arten
werden in der Forschung eingesetzt? Wie sind die
Regeln für diesen Einsatz? Was wird unternommen,
um Tierversuche zu vermeiden? Über diese und
weitere Fragen wollen die Unterzeichner der
Ini a ve Transparente Tierversuche informieren
und den öffentlichen Dialog suchen. Die Ruhr‐
Universität Bochum (RUB) und das
Universitätsklinikum der RUB gehören zu den
Erstunterzeichnenden der Ini a ve, die die
Deutsche Forschungsgemeinscha gemeinsam mit
dem Bündnis „Tierversuche verstehen“ ins Leben
gerufen hat. Grundlegende Informa onen über
Tierversuche an der RUB finden sich online:
h ps://forschung.ruhr‐uni‐bochum.de
/de/ erexperimentelle‐forschung.
Die Webseite soll kün ig weiter wachsen und mehr
Einblicke gewähren.
Die Belastung so gering wie möglich halten
„Leider lassen sich noch nicht alle Tierversuche in
der Forschung vermeiden. Jedes Vorhaben wird
jedoch im Vorfeld eingehend geprü und nur dann
genehmigt, wenn es keine Alterna ve gibt und der
wissenscha liche Erkenntnisgewinn das Leid der
Tiere deutlich überwiegt“, erklärt Prof. Dr. Andreas
Ostendorf, Prorektor für Forschung, Transfer und
1 von 4 01.07.2021, 14:22RUB tritt der Initiative Transparente Tierversuche bei - abitur-und-studi... https://www.abitur-und-studium.de/Blogs/Universitaet-Bochum/RUB-trit...
wissenscha lichen Nachwuchs der RUB. „Für die
Entwicklung neuer Medikamente und ein besseres
Verständnis menschlicher Erkrankungen sind
erexperimentelle Untersuchungen vor allem an
Kleinnagern auch heute noch vielfach
unverzichtbar“, unterstreicht auch Prof. Dr. Ralf
Gold, Dekan der Medizinischen Fakultät der RUB.
„Dabei muss aber gewährleistet werden, dass die
Belastung der Tiere so gering wie möglich gehalten
und vermieden wird Experimente durchzuführen,
die in der digitalisierten wissenscha lichen Welt
schon andernorts durchgeführt und publiziert
wurden.“
Mit dem Beitri zur Ini a ve Transparente
Tierversuche verpflichten sich die Ins tu onen
nicht nur, umfassend über die in der Forschung
eingesetzten Tiere zu informieren, sondern
bekrä igen auch ihre Bereitscha , diesen Einsatz
mit der Öffentlichkeit zu disku eren. „So hoffen wir,
Vorbehalte abbauen zu können“, so Andreas
Ostendorf.
Zu den 53 Erstunterzeichnenden der Ini a ve
gehören Universitäten, Klinika, außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen, forschende Unternehmen
sowie Fachgesellscha en und Förderorganisa onen.
Weitere Einrichtungen sollen folgen. Eine eigens für
die Ini a ve eingerichtete Webseite
(h p://www.ini a ve‐transparente‐
erversuche.de/) listet alle Unterzeichnenden auf,
bietet Beispiele für gelungene Kommunika on zu
Tierversuchen und stellt Informa onen zur
Unterstützung der Unterzeichnenden bei der
Umsetzung der genannten Ziele zur Verfügung. Die
Ini a ve folgt ähnlichen Ak vitäten in anderen
europäischen Ländern, etwa Großbritannien,
Frankreich und Spanien.
Pressekontakt
Prof. Dr. Andreas Ostendorf
Prorektor Forschung, Transfer und
wissenscha licher Nachwuchs
Ruhr‐Universität Bochum
Tel.: +49 234 32 27045
E‐Mail: prorektor‐forschung@rub.de
Admin‐Menü
2 von 4 01.07.2021, 14:22Fon: 0201/2069-281 und -282, E-Mail: idr@rvr.ruhr, Web: www.informationsdienst.ruhr
Redaktion: Jens Hapke (verantw.), Martina Kötters (stellv.), Gabi Büscher, Kerstin Röhrich und Sandra
Jureck
Herausgeber und Verlag: Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen
Redaktionelle Verwertung honorarfrei
.
idr 2021/911 (Krö)
01.07.2021
Ruhrgebiet, Bochum
Wissenschaft & Forschung
Ruhr-Universität Bochum tritt der Initiative "Transparente Tierversuche " bei
Bochum (idr). Die Ruhr-Uni Bochum und das Universitätsklinikum der RUB gehören zu den
Erstunterzeichnenden der Initiative "Transparente Tierversuche". Ins Leben gerufen wurde das Projekt
von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gemeinsam mit dem Bündnis "Tierversuche verstehen". Mit
dem Beitritt verpflichten sich die Institutionen, umfassend über die in der Forschung eingesetzten Tiere zu
informieren und Fragen zu klären wie: Wie viele Tiere welcher Arten werden in der Forschung eingesetzt?
Was wird unternommen, um Tierversuche zu vermeiden? Zudem bekräftigen die Unterzeichner ihre
Bereitschaft, den Einsatz von Tieren in der Forschung mit der Öffentlichkeit zu diskutieren.
Zu den 53 Erstunterzeichnenden der Initiative gehören Universitäten, Kliniken, außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen, forschende Unternehmen sowie Fachgesellschaften und Förderorganisationen.
Infos unter http://www.initiative-transparente-tierversuche.de
Grundlegende Informationen über Tierversuche an der RUB finden sich online: https://forschung.ruhr-uni-
bochum.de/de/tierexperimentelle-forschung
Pressekontakt: Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Andreas Ostendorf, Telefon: 0234/32-27045, E-Mail:
prorektor-forschung@rub.de
idr abmelden/ändern Datenschutz#MeToo in Science - Was hilft gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen? https://www.deutschlandfunk.de/metoo-in-science-was-hilft-gegen-sexue...
Freitag, 02.07.2021
Startseite Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Was hilft gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen? 01.07.2021
#MeToo in Science
Viele Frauen erleben an Hochschulen sexuelle Diskriminierung,
Belästigung oder sogar Gewalt. Aber nur wenige sprechen darüber.
Allmählich entsteht an immer mehr Unis ein Bewusstsein für das Thema
„MeToo“: Wie könnte den Betroffenen geholfen werden, wie lassen sich
Übergriffe in Zukunft verhindern?
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Von Magdalena Schmude in der Dlf Audiothek
Nicht nur in der Film- und Theaterszene, auch an Hochschulen begünstigen Machtverhältnisse
sexuelle Diskriminierung (imago stock&people)
MEHR ZUM THEMA
„Meiner Kollegin X wird auf einer Konferenz eine Post-Doc-Stelle von einem Professor
Tagung in Berlin
angeboten, der ihren Vortrag nicht gehört hat. Er hat eigentlich nur einen optischen [https://www.deutschlandfunk.de/tagung-
in-berlin-sexuelle-gewalt-an-
Eindruck von ihr.“
hochschulen.680.de.html?dram:article_id=4203
Sexuelle Gewalt an Hochschulen
Frankreich
„Z., die gerade mit dem Physikstudium begonnen hat, erwägt nun, dieses [https://www.deutschlandfunk.de
/frankreich-akademiker-fordern-ende-
abzubrechen. Sie und andere Kommilitoninnen wurden von Kommilitonen permanent
der-sexuellen-gewalt-
gemobbt und auf ihr Äußeres reduziert. In Versuchspraktika mit männlichen an.680.de.html?dram:article_id=451642]
Akademiker fordern Ende der sexuellen
Studierenden durften sie zwar nicht die Versuche durchführen, sollten aber die Gewalt an Hochschulen
Berichte schreiben, wodurch ihnen jetzt zum Teil das praktische Wissen für den
Rückschritt für #metoo
weiteren Verlauf des Studiums fehlt.“
[https://www.deutschlandfunk.de
/rueckschritt-fuer-metoo-neue-regeln-bei-
sexueller.680.de.html?dram:article_id=477844]
Neue Regeln bei sexueller Belästigung an
Diese Beispiele stammen von der Webseite Gender-Macht-Wissenschaft US-Hochschulen
[https://gender-macht-wissenschaft.de/] , auf der Betroffene von ihren Erfahrungen mit
1 von 6 02.07.2021, 07:45#MeToo in Science - Was hilft gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen? https://www.deutschlandfunk.de/metoo-in-science-was-hilft-gegen-sexue...
sexueller Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt im Kontext von Wissenschaft und Facetten der Macht
[https://www.deutschlandfunk.de
Forschung berichten. Sie zeigen: Auch heute sind Frauen an Hochschulen oder /facetten-der-macht-abhaengigkeiten-
und-machtstrukturen-
Forschungseinrichtungen Betroffene. Alle Berichte sind anonym.
in.740.de.html?dram:article_id=471892]
Abhängigkeiten und Machtstrukturen in der
Wissenschaft
Über sexuelle Belästigung wird an Hochschulen zu wenig gesprochen
Denn auch wenn immer wieder Einzelfälle in den Medien auftauchen – über den
Großteil der Vorfälle wird nicht öffentlich gesprochen, sagt Beate von Miquel,
Geschäftsführerin des "Marie Jahoda Center für Internationale Geschlechterforschung
[https://mariejahodacenter.rub.de/] " an der Ruhr-Universität Bochum:
„Es ist natürlich klar, dass die Betroffenen damit nicht viel nach draußen gehen, weil es
das auch immer noch schambesetzt ist, z.B. von sexualisierter Diskriminierung und
Gewalt betroffen zu sein. Und auch aufseiten der Hochschulen ist es so, dass nicht
gerne darüber gesprochen wird, weil die Hochschulen auch fürchten, in mindestens ein
schiefes Licht gerückt zu werden. Dass es tatsächlich an Hochschulen nicht nur um
Forschung und Lehre geht, sondern dass es eben auch sexualisierte Diskriminierung
und Gewalt dort gibt.“
Ähnlich hat es auch ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Laura Chlebos erlebt, die als
Studentin selbst von einem Dozenten belästigt wurde: „Also ich habe mich an die Uni
gewandt, aber ich hatte auch das Gefühl, dass man nicht so gerne darüber reden
wollte. Man wollte dieses Problem unter der Hand lösen. Aber das war für mich als
Betroffene natürlich total entmutigend, auch beschämend. Und ich hatte tatsächlich
auch eine Zeit lang wirklich Angst, mich in der Uni aufzuhalten.“
Abhängigkeiten und Machtverhältnisse begünstigen Übergriffe
Universitäten und Hochschulen als Ort von Wissenschaft und Bildung sind nicht nur
keine Ausnahme, wenn es um sexuelle Diskriminierung und Belästigung geht. Sie
bieten auf Grund ihrer besonderen Struktur auch besonders viele Gelegenheiten für
derartige Übergriffe, sagt Beate von Miquel:
„Die Hochschule ist ja ein sehr heterogener Raum mit ganz unterschiedlichen
Gruppen, die da aufeinandertreffen. Also es gibt die Studierenden, es gibt Personen,
die sich akademisch qualifizieren, also die Doktorarbeiten schreiben, die Habilitation
schreiben oder Juniorprofessor sind. Es gibt dann die etablierten, unbefristet
beschäftigten ProfessorInnen und da ist natürlich ein enormes Gefälle. Es gibt ein
enormes Machtgefälle. Und daraus ergibt sich eine Gemengelage, die tatsächlich auch
anfällig ist für sexualisierte Diskriminierung und Gewalt.“
Kaum belastbare Zahlen über Betroffene
Obwohl das Problem nicht neu ist, existieren nach wie vor kaum belastbare Zahlen
2 von 6 02.07.2021, 07:45#MeToo in Science - Was hilft gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen? https://www.deutschlandfunk.de/metoo-in-science-was-hilft-gegen-sexue...
dazu, wie häufig Hochschulangehörige betroffen sind. Eine der wenigen Studien
stammt aus dem Jahr 2011, darin gaben knapp 55 Prozent der in Deutschland
befragten Studentinnen an, mindestens einmal sexuell belästigt worden zu sein. Als
ehemalige Gleichstellungsbeauftragte und Expertin für Geschlechterforschung
vermutet Beate von Miquel, dass die Dunkelziffer deutlich höher ist:
„Allein schon die Tatsache, dass das die einzige große Studie ist, die es gibt, zeigt, wie
groß der Bedarf ist, hier weiter zu forschen. Und wir gehen alle davon aus, dass in
dem Moment, wo wir das tun, wo wir stärker danach fragen und wo wir Hochschulen
besser untersuchen, dass auch mehr Fälle zutage treten und man ein genaueres Bild
davon bekommt, wie die Situation von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern
beziehungsweise auch Beschäftigten ist.“
Als Betroffene aus der Filmbranche im Oktober 2017 unter dem Hashtag „MeToo“ von
ihren Belästigungserfahrungen berichteten, bekamen sie weltweit Aufmerksamkeit. Sie
stießen damit auch Diskussionen in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen an,
auch in Wissenschaft und Forschung.
Hochschulrektorenkonferenz formuliert Qualitätsstandards
Auch die Hochschulrektorenkonferenz äußerte sich schließlich ein halbes Jahr später
zum Thema und formulierte Qualitätsstandards für den Umgang mit sexualisierter
Diskriminierung, Belästigung und Gewalt. Doch selbst wenn es an den meisten
Hochschulen mittlerweile entsprechende Richtlinien gibt, bleiben die übergeordneten
rechtlichen Rahmenbedingungen schwierig. Denn das Allgemeine
Gleichbehandlungsgesetz, das auch für Hochschulen gilt, verbietet zwar seit 2006
sexuelle Belästigung, doch es hat eine Lücke. Beate von Miquel:
„Und das große Problem für uns an den Hochschulen ist tatsächlich, dass es zwar die
Beschäftigten umfasst, aber eben leider nicht dezidiert auch die Studierenden umfasst,
sondern eben nur einen sehr allgemeinen Bildungsbegriff benutzt, der dann dazu führt,
dass es an Hochschulen viel Rechtsunsicherheit gibt darüber: Passt das jetzt oder
passt das nicht? Und man kann feststellen in der juristischen Alltagspraxis an
Hochschulen, dass die Auslegung eher die ist: Naja, es passt nicht so ganz.“
Rechtliche Lücken erschweren die Sanktionierung
In der Praxis heißt das: Studierende, die von Mitarbeitenden der Hochschule belästigt
werden, sind durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz nicht ausreichend
geschützt. Auch für Vorfällen zwischen Studierenden fehlt ein klarer rechtlicher
Rahmen. Den könnten die Landeshochschulgesetze geben, doch mit Ausnahme von
Baden-Württemberg gibt es bisher keine entsprechenden Ergänzungen. Ein weiteres
Problem: Sind die Täter oder Täterinnen verbeamtet, erschwert das mögliche
Verfahren. Beate von Miquel:
3 von 6 02.07.2021, 07:45#MeToo in Science - Was hilft gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen? https://www.deutschlandfunk.de/metoo-in-science-was-hilft-gegen-sexue...
„Das Beamtenrecht hat nochmal ganz andere Gesetzmäßigkeiten und schützt die
Beamten und Beamtinnen ganz massiv. Und es ist tatsächlich nicht leicht, Beschäftigte
oder Beamtinnen und Beamte, die die übergriffig werden, auf der Basis des
Beamtenrechts tatsächlich auch zu sanktionieren.“
Für Christina Reinhardt, Kanzlerin der Ruhr-Universität, ist das im Ernstfall kein
Hinderungsgrund: „Ich sage nicht, dass es unkompliziert ist, aber es wäre nicht richtig,
sich von diesen Wenn und Abers und diesen etwaigen Schwierigkeiten abhalten zu
lassen. Also es gibt irgendwie für jede Art von Rechtsbeziehungen, die wir mit
Hochschulangehörigen haben, natürlich Instrumente. Wenn man einen Beamten hat,
kann man Disziplinarverfahren eröffnen. Wenn man einen Angestellten hat, kann man
abmahnen und so weiter.“
An der Ruhr-Universität Bochum wird das Thema #MeToo in Science
ernstgenommen – an anderen Hochschulen gibt es möglicherweise
Nachholbedarf (Mia Trautmann)
Klare Haltung und Gegenmaßnahmen als Führungsaufgabe
Christina Reinhardt sieht dabei auch die Hochschulleitungen in der Pflicht, eine klare
Haltung zu entwickeln: „Ja klar, weil mit dem, was man in der Hochschulleitung tut,
wirkt man ja als Vorbild. Setzt man einen Stil, setzt man Themen. Und daran
orientieren sich die Hochschulangehörigen.“
Die Kanzlerin der Bochumer Ruhr-Universität sagt: Nach wie vor sei das Thema vielen
schlicht nicht präsent. „Was mir öfters auffällt ist, dass es auch Hochschulangehörige
gibt, die in irgendwelchen verantwortungsvollen Positionen sind, sei es jetzt irgendwie
in der Studienberatung, im Dekanat, auf dem Prüfungsamt oder eben in der Lehre, die
vielleicht auch manchmal Zeichen nicht erkennen. Oder vielleicht auch auf Anliegen,
die formuliert werden oder Beschwerden, die eingereicht werden, aber falsch
reagieren, gar nicht mal so bösartig und schlecht sind, sondern weil sie es nicht besser
wissen. Aber da muss man noch mehr investieren, da auch die Leute zu schulen.“
4 von 6 02.07.2021, 07:45#MeToo in Science - Was hilft gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen? https://www.deutschlandfunk.de/metoo-in-science-was-hilft-gegen-sexue...
Mehr Aufklärung soll Betroffenen helfen
Auch viele Betroffene wüssten nicht, an wen sie sich an ihrer Hochschule wenden
könnten, sagt Beate von Miquel. Vielen sei zum Beispiel nicht klar, dass es meist eine
Gleichstellungsbeauftragte gibt. Was könnte helfen? „Es braucht mehr Aufmerksamkeit
für dieses Thema und es braucht vor allem auch starke Umsetzungen, Konzepte. Also
man darf nicht nur darüber reden, sondern es muss tatsächlich auch an Hochschulen
etwas und den außeruniversitären Forschungseinrichtungen auch etwas passieren,
damit eben alle sich sicher fühlen können, dass sie ihre akademischen Ziele oder ihre
wissenschaftlichen Ziele auch erreichen.“
Um diese Aufmerksamkeit zu schaffen, gibt es an der Ruhr-Universität Bochum
deshalb die Kampagne „Unser Campus“. Mit Flyern, Plakaten und einem Online-
Selbstlernkurs sollen alle Universitätsangehörigen für Diskriminierung und Belästigung
sensibilisiert werden. Laura Chlebos, die selbst davon betroffen war, hat die
Kampagne betreut:
„Unser Ziel ist es, erst eine offene Kommunikation über das Thema herzustellen, also
eine Entstigmatisierung im Endeffekt herbeizuführen. Wir wollen eine breite
Öffentlichkeit über das Thema informieren. Und wie gesagt, dafür auch gerade die
Leute sensibilisieren, die erst einmal nicht davon betroffen sind und erst einmal
denken, sie haben nichts mit dem Thema zu tun. Denn im Endeffekt haben alle etwas
damit zu tun bzw. können dazu beitragen, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt
abzubauen. Und da wollen wir ja Handlungsorientierung mit an die Hand geben.“
Studierende als Ansprechpartner für Studierende
Eine andere Hochschule mit einem eigenen Handlungskonzept ist die duale
Hochschule Villingen-Schwenningen. Ende 2020 entstand dort das sogenannte
Achtsamkeits-Team, kurz A-Team, in dem sich Studierende als Ansprechpersonen für
ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen zur Verfügung stellen. Die Gruppe von etwa
30 Studierenden hat sich mit Hilfe einer Schulung darauf vorbereitet, auch belastende
Gespräche auszuhalten. Maria Ludwigs ist eine von ihnen:
„Zum einen ist mir das Phänomen sexualisierter Belästigung natürlich selber bekannt
aus dem Alltag, mir und meinen Freundinnen. Es ist vielen schon mal passiert. Man
kennt es. Und deshalb bin ich Teil dieses Teams geworden, damit wir gemeinsam
schauen, wie man so tief verwurzelte gesellschaftliche Strukturen wie sexualisierte
Gewalt gemeinsam verändern können.“
Auch Natalie Schoch engagiert sich im Achtsamkeits-Team der Hochschule: „Meine
Intention war es vor allem, weil ich neben dem aufmerksam machen auf das Problem,
neben dem Sprechen über das Problem, vor allem aber einen Raum gestalten wollte,
in dem Betroffene angemessene Reaktionen erhalten. Also in dem ihnen zugehört
5 von 6 02.07.2021, 07:45#MeToo in Science - Was hilft gegen sexuelle Belästigung an Hochschulen? https://www.deutschlandfunk.de/metoo-in-science-was-hilft-gegen-sexue...
wird, in denen keine Bagatellisierung erfolgt, in dem ihnen keine Schuld zugewiesen
wird. Ein Raum, in dem sicher und angstfrei die Erlebnisse besprochen werden
können.“
Betroffene entscheiden selbst über weitere Schritte
Die beiden Studentinnen hoffen, dass sich andere Studierende ihnen gegenüber eher
trauen, Probleme anzusprechen als zum Beispiel bei einer
Gleichstellungsbeauftragten. Es gibt zwar einen Leitfaden und alle Gespräche sollen
dokumentiert werden. Wie es danach weitergeht, und ob überhaupt weitere Schritte
eingeleitet werden, darüber entscheiden die Betroffenen selbst. Maria Ludwigs:
„Also das, was wir machen, ist wirklich aktives Zuhören. Und dann, wenn das
gewünscht ist, in dem Moment eine weitere Vermittlung an beratende, therapeutische,
juristische Institutionen, die dann weiter mit der Person zusammenarbeiten können.
Allerdings machen wir keine Beratungsgespräche.“
Für beide ist es wichtig, dass auch sie selbst innerhalb des Teams gut unterstützt
werden, um mit potentiell belastenden Gesprächen umgehen zu können. Die
Rückmeldungen ihrer Mitstudierenden auf ihr Engagement sind positiv, sagen sie. Und
beide hoffen, damit einen Beitrag dazu zu leisten, dass der Hashtag #MeToo in
Science irgendwann nicht mehr nötig sein wird.
„Ich glaube, das ist eine schwierige Aufgabe, eine Mammutaufgabe. Aber es ist auf
jeden Fall Zeit, das anzugehen. Man muss jetzt etwas machen.“
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6 von 6 02.07.2021, 07:45Oberösterreichisches Volksblatt vom 02.07.2021 Seite: 23 Mediengattung: Tageszeitung Ressort: Wirtschaft Auflage: 18.000 (verbreitet) ¹ Rubrik: Linz ¹ Verlag 01/2021 Holzbau bringt Vorteile CO weile liegt der Anteil der Holzbauten bei Doch nicht nur der private Sektor findet 2 privaten Vorhaben bei 42 Prozent. „Es ein Sensibilisierungsprozess statt, auch sparen, Langlebigkeit und gutes Raum- ist unser klares Ziel, diesen Anteil wei- im öffentlichen Bereich gibt es mit dem klima – Holzbau hat viele Vorteile, wie ter zu steigern“ , so Agrar-Landesrat Neubau der Volksschule in St. Martin unter anderem eine Studie der Bochu- Max Hiegelsberger (l.) über die neue im Mühlkreis Vorreiter. mer Ruhr-Universität oder eine Holz-Kampagne , die mit der WKOÖ- Foto: Land OÖ/Liedl Gebäude-Vergleichsanalyse der IBO im Innung (r. im Bild Holzbau-Innungsmei- Auftrag der Grünen beweist. Mittler- ster Josef Frauscher) in umgesetzt wird. Wörter: 105 © 2021 PMG Presse-Monitor GmbH
Hochschulen fordern sofortige Impfkampagne für Studierende - waz.de https://www.waz.de/politik/landespolitik/hochschulen-fordern-sofortige-...
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Hochschulen fordern sofortige Impfkampagne fur
Studierende
Von Christopher Onkelbach Aktualisiert: 01.07.2021, 14:45
Lesedauer: 4 Minuten
ESSEN. Hochschul-Rektoren fordern vom Land, sofort eine Impfaktion für die 750.000
Studierenden zu starten. Sonst drohe ein weiteres Online-Semester.
Die Hochschulen in NRW schlagen Alarm. Wenn nicht in den nächsten Wochen eine große
Impfaktion unter Studierenden und Hochschulmitarbeitern gestartet werde, müsse auch im
kommenden Wintersemester auf die Präsenzlehre verzichtet werden. Sie fordern von der Politik
eine sofortige Impfkampagne, sonst drohe das vierte Online-Semester in Folge. Dies sei die
Voraussetzung dafür, dass ab Herbst überhaupt Präsenzveranstaltungen an den Hochschulen
stattfinde könnten, mahnen die Rektoren der Universitäten und Fachhochschulen in NRW.
Die Hochschulen beklagen, dass Studierende und Hochschulen in der Pandemie im Unterschied
zu Schulen und Kitas weitgehend übersehen würden. Die Hochschulen fordern, ,,dass alle
Mitarbeitende sowie Studierende bis Anfang, spätestens bis Mitte August flächendeckend ein
verbindliches Impfangebot erhalten haben müssen", schreiben die beiden Vorsitzenden der
Landesrektorenkonferenzen Lambert T. Koch (Uni Wuppertal) und Marcus Baumann (FH
Aachen) in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Impfkampagne müsste im August starten
Der Termin ist nicht willkürlich gewählt. Denn wenn das Semester Anfang Oktober 2021 beginnt
und bis dahin der volle Impfschutz greifen soll, müssten die rund 750.000 Studierenden in NRW
sowie sämtliche Hochschulmitarbeitende ihre erste Impfung spätestens in der ersten
Augusthälfte erhalten. Das Land müsse daher jetzt entscheiden, wie viele Studierende pro Tag
ge ~+ werden können. Begänne man beispielsweise Anfang Juli, was nach Ansicht der
H ,mlen jetzt schon organisatorisch kaum mehr möglich sei, ,,müssten unter der Annahme,
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dass aktuell noch bis zu 60 Prozent der Gruppe gar nicht geimpft sind, bis August in den
verbleibenden vier bis fünf Wochen an jedem Werktag mehr als 15.000 Studierende geimpft
werden", rechnen die Rektoren vor.
STUDIUM
Hochschulen fordern
,,Aufholprogramm" für
Studienanfänger
Sollte das nicht gelingen, müsse es bei den bisherigen Hygiene- und Abstandsregeln in den
Hörsälen bleiben. Das würde bedeuten, dass rein rechnerisch nur 20 Prozent der Studierenden
zurück in die Hochschulen kommen könnten. Dies sei aber den jungen Menschen, die nun schon
drei komplette Semester von zu Hause aus studieren müssen, nicht mehr zuzumuten. ,,Es gäbe
dann zum Beispiel Master-Studierende, die einen kompletten Studiengang quasi im Fernstudium
absolviert hätten", sagt Lambert T. Koch dieser Redaktion.
Landesregierung setzt auf Eigeninitiative der Studierenden
Auch mit Blick auf die vielen tausend Erstsemester warnen die Professoren vor den Folgen eines
weiteren Online-Semesters. Koch betont: ,,Die hohe Durchimpfung von rund 80 Prozent darf nicht
nur im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung als Ziel gesehen werden, sondern muss auch für
einzelne Gruppen wie etwa die aktuelle Abiturienten-Generation gelten."
Die Landesregierung geht jedoch davon aus, dass
STUDIUM „spätestens mit dem Beginn des
Wintersemesters Präsenzveranstaltungen wieder
zur Regel werden können". Sie setzt beim Impfen
Hochschulen befürchten
„verlorenes Semester" für vor allem auf die Eigeninitiative der
Mediziner Studierenden. Seit 26. Juni sei die
Impfpriorisierung in den NRW-Impfzentren
aufgehoben. ,,Alle impfwilligen Bürgerinnen und
Bürger ab 16 Jahren, also auch Studierende,
können nun einen Impftermin vereinbaren", teilt das NRW-Wissenschaftsministerium auf Anfrage
mit.
f\J. ~erium verweist auf Impfzentren
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Nach Aussage von Gesundheitsminister Karl-JosefLaumann könnten demnach alle Impfwilligen
bis Ende Juli mindestens einmal gegen das Corona-Virus geimpft werden. Bis Ende September
2021 könnten dann auch die Zweitimpfungen abgeschlossen sein. ,,Die Weichen für ein
flächendeckendes Impfangebot für alle Studierenden bis zum Wintersemester sind somit gestellt",
so das Ministerium. Wissenschaftsministerin Isabell Pfeiffer-Poensgen habe die Hochschulen
aufgefordert, die Studierenden auf das bestehende offene Angebot der Impfzentren hinzuweisen.
Die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke
STUDIUM NRW teilt jedoch die Kritik der Rektoren. Sie
appellieren an die Landesregierung, nicht nur
den Blick auf Schülerinnen und Schüler zu
Hochschulen: Die Politik
hat uns bei Corona richten. ,,Auch die Studierenden brauchen
vergessen Planungssicherheit für ihren weiteren
Bildungsweg nach den Sommerferien", heißt es
in einer Stellungnahme.
Rektoren befürchten viertes Online-Semester
„Jetzt muss das Land endlich eine wirksame Impfkampagne für die vielen Zehntausend
ungeimpften Studierenden in NRW organisieren", forderte Sprecher Jörg Schmitz. Mit dem
einfachen Verweis darauf, dass sich Studierende selbst um einen Impftermin bemühen können,
,,macht es sich die Landesregierung allzu einfach".
Offenbar sind die Rektoren aber skeptisch, ob
STUDIUM die Politik ihren Forderungen nachkommen
werde. Für diesen Fall erwarten sie von der
Landesregierung „eine klare Rückendeckung
Corona sorgt für
Prüfungsstress an dafür", dass sie zum Schutz ihrer Mitarbeitenden
Hochschulen und Studierenden die Praxis der Online-Lehre
„leider auch im Wintersemester fortsetzen
müssten".
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LESERKOMMENTARE (1)
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6 ang123 vor 18 Stunden
3 von 4 02.07.2021, 09:52Hochschulen fordern sofortige Impfkampagne für Studierende - waz.de https://www.waz.de/politik/landespolitik/hochschulen-fordern-sofortige-...
Da fällt nichts auf?
Studierende kann man doch gar nicht impfen, weil sie gerade
studieren. Bei Studenten sieht das schon anders aus.
Eigentlich sollte man von den Uni-Leuten doch erwarten, dass
sie die deutsche Sprache beherrschen.
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