NIEDERSCHLÄGE UND TEMPERATUREN WÄHREND DER VEGETATIONSPERIODE-KONSEQUENZEN FÜR DIE GRÜNLANDWIRTSCHAFT

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NIEDERSCHLÄGE UND TEMPERATUREN WÄHREND DER VEGETATIONSPERIODE-KONSEQUENZEN FÜR DIE GRÜNLANDWIRTSCHAFT
NIEDERSCHLÄGE UND TEMPERATUREN
  WÄHREND DER VEGETATIONSPERIODE –

KONSEQUENZEN FÜR DIE GRÜNLANDWIRTSCHAFT

         Eine Betrachtung zum Jahr 2018

Am Beispiel der Wetterstation Pfarrkirchen im Mühlkreis
NIEDERSCHLÄGE UND TEMPERATUREN WÄHREND DER VEGETATIONSPERIODE-KONSEQUENZEN FÜR DIE GRÜNLANDWIRTSCHAFT
Zitiervorschlag:

 FRÜHWIRTH, P. (2019): Niederschläge während der Vegetationsperiode – Konsequenzen für
 die Grünlandwirtschaft. Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Linz.

Impressum:

Landwirtschaftskammer Oberösterreich
Abteilung Pflanzenproduktion
4021 Linz
Internet: www.lk-ooe.at
Facebook:

Autor:              Dipl.-Päd. Dipl.-Ing. Peter Frühwirth

1. Auflage:         Jänner 2019

©Peter Frühwirth; Landwirtschaftskammer Oberösterreich

Bild Titelseite: Höhenrücken Ameisberg und Pfarrwald; Foto: Peter Frühwirth

Hinweis: Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wurde zum Teil auf eine geschlechtergerechte
Formulierung verzichtet. Die gewählte Form gilt jedoch für Frauen und Männer gleichermaßen.

                                                                                Seite 2 von 16
NIEDERSCHLÄGE UND TEMPERATUREN WÄHREND DER VEGETATIONSPERIODE-KONSEQUENZEN FÜR DIE GRÜNLANDWIRTSCHAFT
Inhalt

Zusammenfassung und Schlussfolgerung ............................................................................................... 4

Wer hat den geringsten Niederschlag? ................................................................................................... 5

Langfristige Entwicklung der Jahresniederschläge am Beispiel Pfarrkirchen im Mühlkreis ................... 6

Vegetationsperiode ................................................................................................................................. 7

Niederschläge während der Vegetationsperiode am Beispiel Pfarrkirchen im Mühlkreis ................... 10

Temperaturen während der Vegetationsperiode ................................................................................. 11

Mögliche Maßnahmen zur Absicherung der Futtergrundlage .............................................................. 12

Blick in die Vergangenheit ..................................................................................................................... 13

Quellen .................................................................................................................................................. 14

Anhang .................................................................................................................................................. 15

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NIEDERSCHLÄGE UND TEMPERATUREN WÄHREND DER VEGETATIONSPERIODE-KONSEQUENZEN FÜR DIE GRÜNLANDWIRTSCHAFT
Zusammenfassung und Schlussfolgerung
An der Messstelle Pfarrkirchen im Mühlkreis des Hydrografisches Dienstes des Landes Oberösterreich
werden die Niederschläge seit 1896 ohne Unterbrechung erfasst. In diesen 122 Jahren ist ein klarer
Trend mit abnehmenden Jahresniederschlägen zu verzeichnen, der vor allem durch eine
ausgesprochene Trockenperiode von 1982 bis 2001 bestimmt wird.

Das Jahr 2018 hat mit seinen geringen Niederschlägen die Sorgen um die künftige Ertragssicherheit in
der Grünlandwirtschaft deutlich erhöht. Für das Grünland, und damit für die Viehwirtschaft, sind die
Niederschläge während der Vegetationsperiode maßgeblich für das Wachstum und die
Futterproduktion. Die Vegetationsperiode wird mit dem Zeitraum April bis September definiert.

Für die Abschätzung der Konsequenzen für die Grünlandwirtschaft wird die Periode 2001 bis 2018
gewählt. Im subjektiven Empfinden sind „in den letzten 15 Jahren die Trockenheiten immer öfter
geworden“. Mit der Steigerung der Milchleistung sind die Anforderungen an Qualität und Ertrag
gestiegen. Höhere Erträge vom Grünland brauchen höhere Niederschläge. Denn der
Transpirationskoeffizient bleibt der gleiche. Das gilt auch für die Kurzrasenweide, als eine der
intensivsten Bewirtschaftungsweisen des Grünlandes. Zudem weist das 4- bis 5-schnittige Grünland
eine geringere durchschnittliche Wurzeltiefe auf, als das 2-schnittige Grünland vor mehreren
Jahrzehnten. Damit steht heute eine geringere, leicht erreichbare Wassermenge zur Verfügung. Seit
2003 hat sich der Maikäfer in der Region etabliert, dessen Engerlinge die Wurzeln des
Grünlandbestandes fressen und damit die Wasseraufnahmefähigkeit massiv behindern. Es steigen also
die Anforderungen an die Niederschlagsversorgung, bei gleichzeitig abnehmender Tendenz der
Niederschlagsmengen.

Über den Zeitraum der letzten 18 Jahre bewegten wir uns in Pfarrkirchen im Jahr 2018 durchaus im
Rhythmus. Mit 491,1 mm Niederschlag in den Monaten April bis September war 2018 auch nicht das
mit den geringsten Niederschlägen, zählt jedoch zu den vier trockensten Perioden seit 2001. Die Jahre
2008 (mit 475,5 mm), 2015 (mit 474 mm) und natürlich 2003 (mit 364,8 mm) waren geringfügig bis
deutlich trockener als 2018. Gleichzeitig steigen die mittleren Tagestemperaturen während der
Vegetationsperiode (Trend).

Diese gegenläufigen Trends erschweren zusätzlich die Bedingungen für die Ertragsbildung des
Grünlandes. Der wohl auch künftig anhaltende Trend zu „regelmäßig unregelmäßigen“ geringen
Niederschlägen bei gleichzeitig steigenden Temperaturen wird die Situation in der
Grundfutterproduktion verschärfen. Die Sicherheit von kontinuierlich guten Erträgen nimmt ab.

Es ist jedenfalls angebracht, sich damit auseinanderzusetzen und sich über Maßnahmen Gedanken zu
machen, die über eine „Anpassung der Pflanzenbestände“ hinausgehen. Als mögliche Maßnahmen zur
Absicherung der Futtergrundlage bieten sich an:

Optimierung der Grünland-Pflanzenbestände in Verbindung mit einer entzugsorientierten
Nährstoffversorgung.

Anpassung des Viehstandes an die mittlere Ertragsfähigkeit der Grünlandflächen.

Abschluss einer Dürre-Versicherung zur Abfederung von außerordentlichen finanziellen Belastungen.

Auslagerung der Grundfutterproduktion zu einem gewissen Anteil.

Entlastung der eigenen Futterflächen durch Auslagerung der Jungviehaufzucht.

Bekämpfung der Engerlinge mit Neuanlage der Grünlandbestände. Und in Folge eine Optimierung der
nutzungsangepassten Bewirtschaftung.
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Wer hat den geringsten Niederschlag?
Es war im Spätsommer 2018 schon auffallend, diese (Sehn)Sucht am Schlimmsten dran zu sein, zum
Kreis der besonders Betroffenen zu gehören. Ist es das Streben nach medialer Aufmerksamkeit? Nicht
alleine zu sein mit seiner Not. Bekanntlich soll geteiltes Leid halbes Leid sein. Vielleicht gibt es auch so
etwas wie eine Psychologie des Extremen.

Das Maß für die Not ist für viele die Trockenheit im Regenmesser aus dem Baumarkt. Kaum einer ist
sich bewusst, dass damit nur sehr grobe Annäherungswerte des Niederschlags erfasst werden können.
Keinesfalls die tatsächlichen Regenmengen. Um diese zu messen, gibt es genormte und exakt
arbeitende Niederschlagsmessgeräte, wie sie in Stationen der Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG)
und des Hydrografischen Dienstes eingesetzt werden. Nur die hier erfassten Niederschlagsdaten lassen
eine seriöse Beurteilung der Niederschlagssituation und die Entwicklung in einer Region und über
Zeitperioden zu.

                                                   Messstelle Pfarrkirchen/Mkr. des Hydrografischen Dienstes des
                                                   Landes OÖ.; mit Betreuer Oberschulrat Ferdinand Hofinger.
                                                   Bild: Peter Frühwirth

                            Der Regenmesser, nicht immer das Maß aller Dinge.
                            Bild: Peter Frühwirth

Während für die Grundwasserneubildung die Jahresniederschlagsmengen maßgeblich sind, ist für die
Landwirtschaft – im speziellen für die Grünlandwirtschaft – der Niederschlag in der Vegetationsperiode
entscheidend. Die in unseren Wirtschaftswiesen wichtigsten Futterpflanzen, die in Ertrag und Qualität
für das Grundfutter der Wiederkäuer maßgeblich sind, haben ihre Hauptwurzelmasse in der Tiefe von
10 bis maximal 20 cm. Dazu zählen die hochwertigen Futtergräser wie Engl. Raygras, Knaulgras,
Wiesenschwingel, Wiesenfuchsschwanz, Wiesenrispe, Wiesenlieschgras, Goldhafer und bei den
Kleearten der Weißklee. Der Rotklee und die meisten Kräuter gehen mit ihren Wurzeln wesentlich
tiefer hinunter. Das Grünland ist in seinem Wachstum daher auf den Regen bzw. auf die Feuchte in der
obersten Bodenschicht angewiesen. Die Höhe der Niederschläge und vor allem deren gleichmäßige
Verteilung über die Wachstumszeit hinweg bestimmt die Massebildung (Ertrag) und damit die
Sicherheit in der Futterversorgung der Tiere im Stall.

Oberösterreich liegt zwar grundsätzlich in der atlantisch geprägten Klimazone und auch in der Zone
des Staues an den Nordalpen, wird aber auch oft von Wetterlagen aus der trockeneren kontinental
geprägten Klimazone beeinflusst, die bei entsprechender Konstellation der großen Hoch- und
Tiefdruckgebiete von Osten zu uns hereinstoßen. Typisch für uns sind die daraus resultierenden stark
schwankenden Niederschlagsmengen von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr. Das erleichtert nicht
gerade die Futterproduktion vom Grünland. Für die längerfristige Abstimmung von Viehstand und

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eigener Grundfutterproduktion muss gelten: „Nichts ist sicher“. Will man daher eine Futternot und die
damit einhergehenden Kosten durch Futterzukauf oder Abstockung des Viehstandes vermeiden, ist
jedenfalls ein Viehstand zu empfehlen, der eine Futterproduktion „auf Reserve“ erlaubt.

Langfristige Entwicklung der Jahresniederschläge am Beispiel
Pfarrkirchen im Mühlkreis
Die Wetterstation Pfarrkirchen 1 liegt auf 814 Metern Seehöhe und ist seit 1896 nahezu ohne
Unterbrechung in Betrieb. Dieser lange Zeitraum von 122 Jahren erlaubt einige interessante Aussagen
über die Entwicklung der Niederschläge.

Die Jahresniederschlagsmengen zeigen seit 1896 (1896 – 2017) eine abnehmende Tendenz (Diagramm
7 im Anhang). Es wird also in Summe eher weniger. Allerdings mit sehr großen jährlichen
Schwankungen. Interessant ist auch, dass es von 1982 bis 1999 eine Periode mit deutlich weniger
Jahresniederschlägen gegeben hat, als in den letzten 15 Jahren (2003 bis 2018). Die Situation, wie wir
sie in den letzten Jahren hatten, sollte uns also nicht ganz neu sein. Zumindest, was die
Jahresniederschlagsmengen anbelangt.

Von 1959 bis 1980 waren die Jahresniederschläge in etwa so hoch wie in der Periode 2003 bis 2018.
Allerdings mit einem gänzlichen anderen Produktionsumfeld.

Folgende Faktoren sind hier maßgeblich:

      1. Heute haben wir gegenüber Ende der 50er-Jahren eine um das 2,7fach höhere
         durchschnittliche Milchleistung (ca. +270%; siehe Diagramm 1) und wir mähen (daher) um 2
         bis 3 Schnitte öfters (4 bis 5 Schnitte, statt 2 bis 3 Schnitte). Höhere Erträge vom Grünland
         brauchen höhere Niederschläge. Das ist ganz einfach. Denn der Transpirationskoeffizient
         (Menge an verbrauchtem Wasser pro Einheit gebildeter Trockenmasse) bleibt der gleiche,
         nämlich 800 (mm/kg) [aus: Willibald Loiskandl, Bodenwasserwirtschaft 815.301; nach FAO
         Land and Water Division, Ehlers, 1996, Geisler, 1988].
      2. Geringere durchschnittliche Wurzeltiefe in einem 4- bis 5-schnittigen Wirtschaftsgrünland
         gegenüber einem 2-schnittigen Grünland. Mit der geringeren Mächtigkeit des intensiv
         durchwurzelten Bodenhorizontes ist zwangsweise auch die für die Wurzeln zur Verfügung
         stehende Wassermenge eine geringere.
      3. Seit 2003 hat sich der Maikäfer bei uns etabliert, dessen Engerlinge die Wurzeln des
         Grünlandbestandes fressen und damit die Wasseraufnahmefähigkeit massiv behindern. Die
         Ertrags- und Regenerationsfähigkeit des Grünlandes ist stark reduziert.
      4. Zunehmende Bodenverdichtung durch größere und damit schwere Maschinen, sowie öfteres
         Befahren. Das verringert nicht nur das Wasseraufnahmevermögen und die
         Wasserspeicherfähigkeit, sondern beeinträchtigt auch die Durchwurzelung, die
         Nährstoffmobilisierung und das Bodenleben.

Die Entwicklung der Niederschläge sollte immer auch im Kontext mit den sich stark veränderten
Produktionsumfeld der Grünlandwirtschaft gesehen werden!

1
    Hydrografischer Dienst Land Oberösterreich
                                                                                        Seite 6 von 16
Rohmilcherzeugung pro Kuh
                        8.000

                        7.000

                        6.000
                                                                                                         R² = 0,926
   Rohmilch pro in kg

                        5.000

                        4.000

                        3.000

                        2.000

                        1.000

                           -
                                1959
                                1961
                                1963
                                1965
                                1967
                                1969
                                1971
                                1973
                                1975
                                1977
                                1979
                                1981
                                1983
                                1985
                                1987
                                1989
                                1991
                                1993
                                1995
                                1997
                                1999
                                2001
                                2003
                                2005
                                2007
                                2009
                                2011
                                2013
                                2015
                                2017
Diagramm 1: Rohmilcherzeugung in kg pro Kuh; 1959 - 2017; Quelle: Wöckinger Michael, aus Statistik Kuhmilchproduktion
in Österreich, Statistik Austria.

Steigende Anforderungen an die Niederschlagsversorgung bei gleichzeitig abnehmender Tendenz
der Niederschlagsmengen, das wird irgendwann mal eng. Auch ohne Engerling. Alleine schon aus
dieser Tatsache heraus ist ein auf Futterreserven basierendes Verhältnis von Viehstand und
Grundfutterproduktion wohl die einzige Chance, dem Risiko Trockenheit im Durchschnitt der Jahre
wirksam zu begegnen.

Jahresniederschläge geben einen generellen Überblick über die Niederschlagssituation. Für die
Grünlandwirtschaft jedoch erlaubt die Betrachtung der Niederschläge während der
Vegetationsperiode eine wesentlich aussagekräftigere Analyse der kausalen Zusammenhänge von
Niederschlag und Ertragsbildung (Ursache-Wirkung). Darauf wird folgend eingegangen.

Vegetationsperiode
Die Hauptmasse der für die Wasseraufnahme wichtigen Feinwurzeln eines Grünlandbestandes liegt in
den oberen 15 cm des Bodens. Das Wasser in tieferen Bodenhorizonten ist für die Gräser des heutigen
ertragsbetonten Wirtschaftsgrünlandes nur wenig bis überhaupt nicht aktiv nutzbar (das heißt, es kann
durch das Wurzelwachstum nicht selbst erschlossen werden). Die Wurzeln werden aus tieferen
Horizonten nur passiv, durch das aufsteigende Kapillarwasser, versorgt.

Der weitaus überwiegende Teil des für die Biomassebildung (Ertrag) des Grünlandes benötigten
Wassers muss daher aus den atmosphärischen Niederschlägen (Regen, Tau) zur Verfügung gestellt
werden. An diesen wiederum hat der Regen den größten Anteil. Aber auch der Tau kann in Zeiten

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ausbleibenden Regens eine wichtige Wasserquelle darstellen. Zumindest insofern, als er in den
Tagesrandzeiten die Stoffwechselvorgänge (Assimilation) aufrechterhält und ein Abgleiten der Gräser
in eine durch Trockenheit induzierte Ruhephase hintanhält.

Für unser Grünland, und damit für die Viehwirtschaft, sind die Niederschläge während der
Vegetationsperiode maßgeblich für das Wachstum und die Futterproduktion. Für die Definition der
Dauer der Vegetationsperiode im Hinblick auf die Erfassung von Niederschlägen, sind die Höhenlage
und auch die Bewirtschaftungsintensität wichtig. Extensiv geführtes Grünland beginnt im Frühjahr
später mit dem Austrieb und beendet im Herbst früher das Wachstum. Weil hier die
Niederschlagsdaten der Messstelle Pfarrkirchen im Mühlkreis besprochen werden, wird die
Vegetationsperiode mit „April bis September“ definiert. Im März ist hier in vielen Jahren noch
Neuschneebildung, sodass eine größere Biomassebildung erst ab ungefähr Mitte April einsetzt. Aber
auch für tiefere Lagen mit Mähbeginn Ende April sollte dieser Zeitraum passen. Der letzte Aufwuchs
wird meist Mitte Oktober gemäht. Für diesen sind vor allem die Niederschläge bis Ende September
wichtig.

In der Gemeinde Pfarrkirchen/Mkr. liegt die Mehrheit der landwirtschaftlichen Nutzfläche in einer
Seehöhe zwischen 500 und 800 Metern.

Das Phänomen der nachweisbar länger werdenden Vegetationsperiode (Klimawandel) wird hier nicht
berücksichtigt (ZAMG PhenoWatch; siehe Diagramme 2 und 3 nächste Seite). Für die Betrachtung von
kurzen Zeiträumen (10 bis 20 Jahre) spielt das nur eine untergeordnete Rolle; dieses Phänomen wird
da durch andere Faktoren, wie z.B. Änderungen in der Bewirtschaftung, überlagert. Für den Vergleich
von längeren Zeiträumen, die über mehrere Dekaden reichen, sollte wahrscheinlich die
klimawandelbedingte Verlängerung der Vegetationsperiode in die Analyse einfließen und auf
synergistische Effekte mit den Änderungen der Grünlandbewirtschaftung geprüft werden.

Bestandeshöhe (6. Aufwuchs, 30 cm) am 12. November 2014 in einem 5-schnittigen Grünland auf 600 Meter
Seehöhe im Sauwaldgebiet. Durch ausgesprochen warme und lang andauernde Spätherbstwitterung (Bild: Peter
Frühwirth).

                                                                                                  Seite 8 von 16
Diagramm 2: Quelle: ZAMG PhenoWatch

Diagramm 3: Quelle: ZAMG PhenoWatch.   Seite 9 von 16
Niederschläge während der Vegetationsperiode am Beispiel
Pfarrkirchen im Mühlkreis
In den folgenden Betrachtungen wird die Periode 2001 bis 2018 gewählt. Das ist ein überschaubarer
Erinnerungshorizont, der auch darin zum Ausdruck kommt, dass in den Diskussionen mit den
Landwirten immer wieder gesagt wird, „in den letzten 15 Jahren sind die Trockenheiten immer öfter
und stärker geworden“. Für Rückschlüsse auf die Bewirtschaftung des Grünlandes ist diese Zeitspanne
insofern geeignet, weil es kaum substanzielle Änderungen in der Art der Bewirtschaftung (z.B.
Schnitthäufigkeit) gegeben hat.

Mancher ist überzeugt, 2018 sei das trockenste Jahr gewesen, seitdem es Wetteraufzeichnung gibt.
Auch wenn vermutlich der Jahresniederschlag gemeint ist, täuscht das subjektive Empfinden. Vielmehr
war es das Jahr 1992, das mit nur 613,1 mm Jahresniederschlag das Minimum seit 1896 war (Diagramm
8). Also durchaus noch im entfernteren Erinnerungshorizont.

Entscheidender für die Erträge in der Grünlandwirtschaft sind allerdings die Niederschläge in der
Vegetationsperiode. Betrachtet über den Zeitraum der letzten 18 Jahre bewegten wir uns in
Pfarrkirchen im Jahr 2018 durchaus im Rhythmus. Mit 491,1 mm Niederschlag in den Monaten April
bis September war 2018 auch nicht das mit den geringsten Niederschlägen, zählt jedoch zu den vier
trockensten Perioden seit 2001. Die Jahre 2008 (mit 475,5 mm), 2015 (mit 474 mm) und natürlich 2003
(mit 364,8 mm) waren geringfügig bis deutlich trockener als 2018.

                                          Niederschläge in der Vegetationsperiode
                                             April bis September 2001 bis 2018
                     1000,0

                      900,0
                                      866,4
                      800,0                                                           808,5                                 812,1
                                                           745,9              777,3
                      700,0   733,3                                713,9                                713,2
                                                 660,1
   mm Niederschlag

                                                         632,7                                              616,9                   635,9
                      600,0                                                                     610,9
                                                                                        618,2
                      500,0
                                                                           475,5                                    474,0             491,1
                      400,0
                                              364,8
                      300,0

                      200,0

                      100,0

                        0,0
                           2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018
                                                                              Jahr

Diagramm 4: Niederschläge in der Vegetationsperiode April bis September 2001-2018.

Der bereits erwähnte Trend der Abnahme der Jahresniederschläge seit 1896 bildet sich auch für die
Vegetationsperiode ab. In den Vegetationsperioden der Jahre 2001 bis 2018 neigt sich die Trendlinie
(blau, strichliert) deutlich nach unten.

Wir sollten also auch in Zukunft mit einer „regelmäßig unregelmäßigen“ Wiederkehr von
Vegetationsperioden mit geringen Niederschlägen (Trockenheiten) rechnen. Ob diese in einer
rascheren Abfolge auftreten werden, wird sich zeigen.
                                                                            Seite 10 von 16
Jedenfalls sollte dieser Trend der abnehmenden Niederschläge während der Vegetationsperiode in der
Betriebsplanung bzw. in der Betriebsentwicklung berücksichtigt werden, um den Betriebserfolg nicht
unnötig zu belasten. Hat man nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen, können zeitlich
zusammentreffende Tiefs bei den Produktpreisen den Betrieb an die Grenzen der Kostenbelastung
bzw. Liquidität bringen.

Temperaturen während der Vegetationsperiode
Um sich ein Bild über die Möglichkeiten der Ertragsbildung am Grünland während der
Vegetationsperiode bilden zu können, ist es sinnvoll, zusätzlich zu den Niederschlägen auch die
Temperaturen anzuschauen. Die Temperatur beeinflusst die Assimilationsleistung (Ertragsbildung)
nicht nur im positiven Sinn, sie kann diese auch bei (zu) hohen Temperaturen beeinträchtigen, umso
mehr, wenn die Niederschläge fehlen.

Diagramm 5 veranschaulicht die Problematik: Während von 2001 bis 2018 der Niederschlagstrend
sinkt, stieg die mittlere Tagestemperatur in der Vegetationsperiode. Diese gegenläufigen Trends
verschärfen zusätzlich die Bedingungen für die Ertragsbildung des Grünlandes. Die Sicherheit von
kontinuierlich guten Erträgen nimmt ab. Der Trend der mittleren Tagestemperatur hat um ca. 1°
zugenommen, während der Trend der Niederschläge um knapp 100 mm abgenommen hat.

                            Vergleich Niederschläge und mittlere Tagestemperaturen in
                                    den Vegetationsperioden 2001-2017 (2018)
                     1000                                                                                           16,0
                                                                                                                    15,0
                     900                                                                                            14,0
                     800                                                                                            13,0

                                                                                                                           mittlere Tagestemperatur
                                                                                                                    12,0
                     700                                                                                            11,0
   mm Niederschlag

                     600                                                                                            10,0
                                                                                                                    9,0
                     500                                                                                            8,0
                                                                                                                    7,0
                     400                                                                                            6,0
                     300                                                                                            5,0
                                                                                                                    4,0
                     200                                                                                            3,0
                     100                                                                                            2,0
                                                                                                                    1,0
                       0                                                                                            0,0
                        2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018

                                      mm Niederschlag                        Mittlere Tagestemperatur
                                      Linear (mm Niederschlag)               Linear (Mittlere Tagestemperatur)

Diagramm 5: Vergleich der Niederschläge und der mittleren Tagestemperaturen in den Vegetationsperioden 2001-2017 (2018).

Wenn man davon ausgeht, dass in den Vegetationsperioden diese beiden Trends – Abnahme der
Niederschläge und Zunahme der Tagestemperaturen – auch künftig anhalten, dann ist es jedenfalls
angebracht, sich für den eigenen Betrieb damit auseinanderzusetzen und sich über Maßnahmen
Gedanken zu machen, die über eine „Anpassung der Pflanzenbestände“ hinausgehen.

                                                                                                             Seite 11 von 16
Mögliche Maßnahmen zur Absicherung der Futtergrundlage

Optimierung der Grünland-Pflanzenbestände in Verbindung mit einer entzugsorientierten
Nährstoffversorgung. Das Potential für Qualität und Ertrag ist riesig. Gerade auch unter schwieriger
werdenden Niederschlagsbedingungen. Dazu braucht es viel mehr Bewusstsein, auch mehr
Konsequenz in der Umsetzung und viel mehr Selbstdisziplin in der dauerhaften Integration in die
Betriebsabläufe. Aber Erfolge in diesem Bereich dürfen nicht dazu führen, beim Viehstand etwas
nachzulegen. Das ist kontraproduktiv und gegen das Ziel, in die Futterwirtschaft künftig mehr den
Vorsorgedanken einfließen zu lassen.

Anpassung des Viehstandes an die mittlere Ertragsfähigkeit der Grünlandflächen. Gute Grünlandjahre,
also solche mit ausreichenden und konstanten Niederschlägen, verleiten nur allzu leicht, sich etwas
mehr Tiere zu behalten. Besonders, wenn mehrere gute Jahre aufeinander folgen. In Anbetracht der
langfristigen Niederschlagsentwicklung wird die „Grundfutterproduktion auf Vorsorge“ immer
wichtiger. Vorsorge kann heißen, die Menge eines dritten Schnittes soll als Reserve vorhanden sein.
Fällt in einer Vegetationsperiode ein Teil des Gesamtaufwuchses aus, hat man die Chance, die Situation
entspannter zu bewältigen und braucht sich nicht mit schlechten Qualitäten zu unverschämten Preisen
herumzuschlagen. Ins folgende Jahr geht man dann ohnehin wieder ohne Reserve und muss auf ein
gutes Grünlandjahr hoffen.

Abschluss einer Dürre-Versicherung. Sehr vielen Betrieben hat 2018 der Abschluss der Dürre-Index-
Versicherung über die ärgsten finanziellen Belastungen geholfen. Das muss auch einmal klar
ausgesprochen werden. Zu hören waren nur die Klagen, wenn mal die Grenze zwischen Anspruch und
Nicht-Anspruch nicht so verlaufen ist, dass man „etwas bekommen“ hat. Das verzerrt völlig den Erfolg
und die Errungenschaft dieses österreichischen Versicherungsmodells. Zudem ist die Dürre-
Versicherung die einzige der Maßnahmen zur Absicherung der Futtergrundlage, die mit beträchtlichen
öffentlichen Geldern unterstützt wird.

Auslagerung der Grundfutterproduktion über eine vertraglich gestaltete Kooperation mit
Ackerbaubetrieben, zu einem gewissen Prozentsatz des Gesamtfutterbedarfes.

Entlastung der eigenen Futterflächen durch Auslagerung der Jungviehaufzucht. Entweder durch
längerfristige Abgabe des Jungviehs an Partnerbetriebe in der Region oder Zusammenarbeit mit gut
wirtschaftenden Almbetrieben, die über den Sommer das Jungvieh auf den Almen betreuen.

Bekämpfung der Engerlinge mit Neuanlage der Grünlandbestände. Zeitgerecht und konsequent. Und
in Folge eine Optimierung der nutzungsangepassten Bewirtschaftung. In den Maikäfer-Regionen wird
der Befallsdruck die kommenden 15 Jahre andauern. Die Kombination der beiden Stressfaktoren
Trockenheit und Engerlingfraß hat gravierende Auswirkungen. Bekämpfte und neuangelegte
Grünlandflächen zeigen eine deutlich höhere Widerstandsfähigkeit in den folgenden
entwicklungsbedingten Schadensjahren.

                                                                                      Seite 12 von 16
Blick in die Vergangenheit
Trends sind immer auch eine Funktion der betrachteten Zeitspanne. Je länger diese definiert wird,
desto sicherer lässt sich eine grundlegende Entwicklung ableiten.

Interessant ist die Entwicklung der mittleren Tagestemperaturen während der Vegetationsperiode
an der Messstelle Pfarrkirchen im Mühlkreis. Die Temperaturen werden seit 1901 gemessen. Und zwar
von 1901 bis 1920 und von 1982 bis heute. Dazwischen gibt es eine Lücke.

Während die mittlere Tagestemperatur im Zeitraum 1901 bis 1920 nahezu konstant geblieben ist
(Diagramm 6), hat es im Zeitraum 1982 bis 2017 eine deutliche Steigerung gegeben (Diagramm 7). Das
sichert den oben (2001 bis 2017, Diagramm 5) dargestellten Trend der zunehmenden mittleren
Tagestemperaturen während der Vegetationsperiode zusätzlich ab.

                                         Mittlere Tagestemperaturen in den Vegetationsperioden
                                                              1901 - 1920
                                 16,0

                                 14,0
   Mittlere Tagestemperatur

                                 12,0

                                 10,0

                                  8,0

                                  6,0

                                  4,0

                                  2,0

                                  0,0
                                        1901
                                               1902
                                                      1903
                                                             1904
                                                                    1905
                                                                           1906
                                                                                  1907
                                                                                         1908
                                                                                                1909
                                                                                                       1910
                                                                                                              1911
                                                                                                                     1912
                                                                                                                            1913
                                                                                                                                   1914
                                                                                                                                          1915
                                                                                                                                                 1916
                                                                                                                                                        1917
                                                                                                                                                               1918
                                                                                                                                                                      1919
                                                                                                                                                                             1920

 Diagramm 6: Mittlere Tagestemperaturen in den Vegetationsperioden 1901-1920.

                                           Mittlere Tagestemperaturen in den Vegetationsperioden
                                                                1982 - 2017
                                 16,0
                                 14,0
      Mittlere Tagestemperatur

                                 12,0
                                 10,0
                                  8,0
                                  6,0
                                  4,0
                                  2,0
                                  0,0

 Diagramm 7: Mittlere Tagestemperaturen in den Vegetationsperioden 1982-2017.
Eine Gegenüberstellung der Niederschläge/Temperaturen für diese beiden Zeiträume ist nicht sinnvoll,
da genau mit 1982 eine – für den gesamten Messzeitraum (1896-2018) einzigartige – Periode mit sehr
geringen Niederschlägen begonnen hat (1982 bis 1999). Siehe Diagramm 8 im Anhang.

                                                                                                                                                                                    Seite 13 von 16
Quellen
HOFINGER, F (2018): Persönliche Mitteilungen und Aufzeichnungen. Pfarrkirchen im Mühlkreis.

HYDROGRAFISCHER DIENST des Landes Oberösterreich: Messdaten der Messstelle Pfarrkirchen im
Mühlkreis.

LOISKANDL, W. (o. J.): SPAC – Soli-Plant-Atmosphere-Continuum; Bodenwasserwirtschaft 815.301.
Universität für Bodenkultur. Wien.
http://www.wau.boku.ac.at/fileadmin/data/H03000/H81000/H81500/Skripten/Sonstige/SPAC.pdf;
26.12.2018).

WÖCKINGER, M. (2018): Persönliche Informationen zur Entwicklung der Milchleistung in Österreich.
Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Linz.

ZENTRALANSTALT FÜR METEOROLIGIE UND GEODYNAMIK (ZAMG): Phänologie; PhenoWatch; Wien.
http://www.phenowatch.at/ueber-die-phaenologie/klimawandel.html; 26.12.2018.

                                                                                  Seite 14 von 16
Anhang

2000
                                                                              Jahresniederschlag (1896-2018)

1800
                                                                                              1684                                                    1718,7
1600                                                                                 1573                    1594
                             1538    1559             1562                             1553
                                               1515                                                  1522
                                                                                                      1515
                                                             1459
1400            1393         1399                                1420                                        1387                                  1421,6
                                  1351                                 1381                                            1372                                 1380
                                                                                                                                                              1369,3
                     13291307                        1313
                                                  13101308     1337                   1324            1324                                                1313,4    1324,7
                                                                                                                                                                    1303,5
                    1294
                 1279                                      1283
                                                              1262           1264      1277 1271     1261                                              1268,7 1267,9
          1256         1228           1223  1254                   1225                                             1257
                                                                                                                     1257
1200                            1201                   1206                   1190                                                               1199,5             1220,8
            1182              1158 1174       1175       1178     1158                       1159                                         1168          1180,2
                   1129                          1140                          1144
                                                                                 1144          1145
                                                                                                 1116                                                              1134,3
               1109                      10951071                                          1075             1099 1104
                                    1040                                   1073
                                                                                                                                1027                             1023,3
1000     979 966                                          1004           983            986     983       990 1015
                                                                                                                973942                                               997,4
                                                                                                                                                                     996,7
           915                          950        933                925 957      934                 953
                                                                                                                            909936     924,1 931,4
                                                                                                                                               894           928,5    949
                                                                                                                                                884,5
                        844 863                                                                            823                    847       859
                                                                                                                                         853,1
 800                                                                                                                               805,7              807,7
                                                                     764                                                   746753     733,3
                                                                                                                        701
                                                                                                                         699
 600                                                                                                                                613,1

 400

 200

   0
       1896
       1898
       1900
       1902
       1904
       1906
       1908
       1910
       1912
       1914
       1916
       1918
       1920
       1922
       1924
       1926
       1928
       1930
       1932
       1934
       1936
       1938
       1940
       1942
       1944
       1946
       1948
       1950
       1952
       1954
       1956
       1958
       1960
       1962
       1964
       1966
       1968
       1970
       1972
       1974
       1976
       1978
       1980
       1982
       1984
       1986
       1988
       1990
       1992
       1994
       1996
       1998
       2000
       2002
       2004
       2006
       2008
       2010
       2012
       2014
       2016
       2018
Diagramm 8: Jahresniederschläge 1896-2018; Messstelle Pfarrkirchen im Mühlkreis

                                                                                                                                                          Seite 15 von 16
Jahresdurchschnittstemperatur 1901 - 1920
                   9,0
                   8,0
                   7,0
   Temperatur °C

                   6,0
                   5,0
                   4,0
                   3,0
                   2,0
                   1,0
                   0,0
                         1901
                                1902
                                       1903
                                              1904
                                                     1905
                                                            1906
                                                                   1907
                                                                          1908
                                                                                 1909
                                                                                        1910
                                                                                               1911
                                                                                                      1912
                                                                                                             1913
                                                                                                                    1914
                                                                                                                           1915
                                                                                                                                  1916
                                                                                                                                         1917
                                                                                                                                                1918
                                                                                                                                                       1919
                                                                                                                                                              1920
                                                                                         Jahr
                                                                                                                                                                                               Jahresdurchschnittstemperatur 1982 - 2017
                                                                                                                                                                                        10,0
Diagramm 9: Jahresdurchschnittstemperatur 1901-1920; Messstelle Pfarrkirchen im Mühlkreis.                                                                                               9,0
                                                                                                                                                                                         8,0
                                                                                                                                                                                         7,0

                                                                                                                                                                        Temperatur °C
                                                                                                                                                                                         6,0
                                                                                                                                                                                         5,0
                                                                                                                                                                                         4,0
                                                                                                                                                                                         3,0
                                                                                                                                                                                         2,0
                                                                                                                                                                                         1,0
                                                                                                                                                                                         0,0

                                                                                                                                                                                                                        Jahr

                                                                                                                                                                     Diagramm 10: Jahresdurchschnittstemperatur 1982-2017; Messstelle Pfarrkirchen im Mühlkreis.

                                                                                                                                                                                                                                             Seite 16 von 16
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