Peter Schumacher Biophysikalische Therapie der Allergien

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Peter Schumacher Biophysikalische Therapie der Allergien
Peter Schumacher
Biophysikalische Therapie der Allergien
                        Leseprobe
         Biophysikalische Therapie der Allergien
                von Peter Schumacher

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Vorwort

Dieses Buch ist ausschließlich aus den Erfahrungen einer ärztlichen – im
speziellen Fall einer kinderärztlichen – Praxis entstanden.
Für mich selbst – durch Studium und langjährige wissenschaftliche Kli-
niktätigkeit im klassischen Paradigma der Schulmedizin geprägt – schien
es zunächst durchaus nicht selbstverständlich, die vorgegebenen Bahnen
der Universitätslaufbahn zu verlassen und mich auf Gebiete zu wagen, wo
man sehr bald den sicheren Boden des „wissenschaftlich Beweisbaren“
unter sich verliert.
Irgendwann begann das Unbehagen. Ich war Mitarbeiter einer Univer-
sitätsklinik, hatte die medizinisch-wissenschaftliche Laufbahn gewählt
und war dementsprechend dabei, mich immer mehr und immer aus-
schließlicher mit einem Teilgebiet der Medizin zu befassen. Mit zuneh-
mender Spezialisierung war aber vieles von dem, das mich bewogen hat-
te, gerade die Medizin als Beruf zu erwählen, immer mehr und immer
schmerzlicher verlorengegangen.
Ich war Adept einer Medizin, von der ich zunehmend den Eindruck ge-
wann, sie diene eigentlich nur mehr dem wissenschaftlichen Fortschritt
(was immer auch darunter verstanden werden mag), ihr eigentlicher
Auftrag – Hilfe für kranke Menschen – verlor irgendwie immer mehr an
Bedeutung.
Diese und ähnliche Gefühle und Gedanken beschäftigten und beunruhig-
ten mich eine ganze Weile. Die notwendige Konsequenz war schlußend-
lich die abrupte Beendigung meiner Universitätslaufbahn und die Eröff-
nung einer kinderärztlichen Praxis, mit der Hoffnung, nun in unmittel-
barem Kontakt mit den Patienten, meine Vorstellungen von Arztsein und
Medizin auch tatsächlich verwirklichen zu können.
Aber selbst hier war die Freude des selbständigen und eigenverantwort-
lichen Wirkens sehr bald nicht mehr ungetrübt, auch hier wuchs in zu-
nehmendem Maße das Unbehagen.
Ich praktizierte zunächst notgedrungen die Medizin, die ich an der Uni-
versität gelernt hatte. Eine Medizin, die irgendwie den Eindruck vermit-
telte, es käme vorwiegend darauf an, die Präparatelisten der pharmazeu-
tischen Industrie zu beherrschen. Mütterchen Chemie hatte durchaus für
die meisten Wehwehchen auch ein passendes Mittel.
Durch die an der Klinik verbrachten Jahre war ich kein junger Arzt mehr,
als ich meine praktische kinderärztliche Tätigkeit begann. Trotzdem war

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mein ursprünglicher Optimismus groß. Umso größer war freilich die Ent-
täuschung, als ich erleben und erkennen mußte, daß viele der von mir in
gutem Glauben und nach den geltenden Regeln der Schulmedizin behan-
delten Kinder statt gesund zu werden und gesund zu bleiben, eine Art
trügerische Scheingesundheit (besser eigentlich „Symptomfreiheit“) ent-
wickelten, aus der sie immer wieder und immer häufiger in neue Krank-
heitszustände zurückfielen, die neuerlich behandelt werden mußten!
Irgendwann in einer schlaflosen Nacht drängte sich der Gedanke auf, wie
eigentlich die Menschheit existieren und überleben konnte, als die Seg-
nungen der chemisch-pharmazeutischen Industrie noch nicht zur Verfü-
gung standen, als man Fieber noch nicht mit Antipyretika, Infekte nicht
mit Antibiotika, Husten nicht mit Antitussiva usw. behandeln (= unter-
drücken) konnte.
Spätestens hier wurde mir bewußt, was PARACELSUS gemeint hatte, als er
von einem „inneren Arzt“ sprach, von körpereigenen Abwehrmechanis-
men also, die jedem von uns einprogrammiert sind und ohne die die
Menschheit tatsächlich längst ausgestorben wäre.
Alle diese eigentlich deprimierenden Erfahrungen und Überlegungen
führten schließlich zum zweiten und endgültigen Sprung in meiner medi-
zinischen Laufbahn: der Hinwendung zur Ganzheitsmedizin, zu den
Naturheilverfahren mit ihren völlig konträren Denkansätzen.
Hier geht es nicht um Symptomunterdrückung, hier geht es um Unter-
stützung der Eigenheilkräfte des Organismus. Hier geht es nicht um histo-
pathologische Endzustände, sondern um Regulationsvorgänge, die direkt
in die Abläufe des Lebendigen eingreifen und der eigentlichen Krankheit
oft weit vorausgehen.
JUTTA ROST schreibt in ihrem Buch „Die Quintessenz der Naturheilver-
fahren“ zu ihrem eigenen Einstieg in diese Art der Medizin: „Am Beginn
der Behandlung mit Naturheilverfahren stehen nicht die andersartigen
Therapiemethoden, an ihrem Beginn steht vielmehr ein tiefgreifender
Prozeß des Umdenkens: Nicht die andere Heil-,technik‘ bringt den Er-
folg, sondern eine erweiterte, bisher so nicht gelernte und erfaßte Sicht
des Krankheitsgeschehens.
Es ist eine Sicht, die den früheren Ärzten selbstverständlich war, die aber
von der modernen Medizin verschüttet und vergessen wurde. Und doch
ist sie heute noch so wahr und so notwendig wie je zuvor!“
Der hier zitierte Prozeß des Umdenkens, die Umpolung der eigenen Ein-
stellung zur Krankheit an sich und zu allen Phänomenen des Lebendigen,
brachte schließlich für mich die innere Befriedigung, aber auch eine völlig
neue Faszination des Arztseins.
Die erstaunlichen Heilerfolge mit homöopathischen Hochpotenzen, das
oszillierende Gleichgewicht zwischen den gegensätzlichen Kräften Yin

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und Yang im System der chinesischen Akupunkturlehre. Die tiefen Ein-
blicke in das Regulationsgeschehen des Organismus durch die Regulati-
onsthermographie. Die faszinierenden Phänomene der Elektroakupunk-
tur und schließlich die schier unglaubliche Möglichkeit, ausschließlich
mit physikalischen Schwingungen Krankheiten zu heilen, wie sie die
Bioresonanztherapie bietet. Alle diese Erfahrungen waren beglückendes
und faszinierendes Neuland. Jetzt erst bestand die Möglichkeit, eine Pra-
xis zu führen, die nun wirklich das beruhigende Gefühl vermittelt, einer
Medizin verhaftet zu sein, die nicht nur „behandelt“, sondern tatsächlich
Heilungsvorgänge ingangsetzen und vollenden kann.
Die eigentliche und spezielle Zuwendung zur Allergie und den damit ver-
bundenen Problemen, erfolgte eigentlich durch einen Zufall: Ich hatte von
einer Neurodermitispatientin gehört, die sich durch sehr konsequente Diät
glaubhaft von ihrer Krankheit hatte befreien können. Nun galt (und gilt in
der Schulmedizin auch heute noch) die Neurodermitis als Krankheit mit
vielschichtigem, bislang aber ungeklärtem Pathomechanismus, jedenfalls
nicht als Nahrungsmittelallergie.
Die hier zutage tretende Diskrepanz beschäftigte mich, zumal ich viele
Jahre lang mein Unvermögen, den armen geplagten Neurodermitis-
patienten zu helfen, sehr bitter empfunden hatte.
Einen ersten Einstieg in die Materie brachte anschließend die Beschäfti-
gung mit den physikalischen Testmethoden, die sich den bisher prak-
tizierten immunologischen Methoden in vielen Punkten als überlegen
erwiesen.
Damit begann eine Zeit unglaublich spannender und faszinierender
Erkenntnisse. Es tauchten Phänomene auf, die unerklärbar schienen, es
sei denn man entwarf sich ein völlig neues Bild von unserer Welt,
unserem Körper, den Rätseln alles Lebendigen, von Krankheit und
Gesundheit usw.
Das wiederum war der Einstieg in die Welt der Biophysik, einer Welt
phantastischer und grundlegender Erkenntnisse, unsereinem allerdings
nicht so ohne weiteres zugänglich, weil dem normalen Arzt ganz einfach
die theoretischen Grundlagen fehlen. Es ist ein Wissen, das man nicht ein-
fach studieren, aber – wenn man aufgeschlossen genug ist – durchaus
akzeptieren kann.
Aus diesem Dilemma, des „Eigentlich-nicht-verstehen-Könnens“ von
Fakten, die andererseits als grundlegend wichtig erkannt wurden, entstand
die in diesem Buch des öfteren praktizierte Technik der „Denkmodelle“.
Sie sind nichts anderes als Krücken für den überforderten Verstand, um
schwierige Zusammenhänge, wenn schon nicht verständlich, so doch
plausibel und damit praktikabel zu machen.
In diesem Zusammenhang muß eine Bitte an die wahren Experten der

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Physik, Quantenphysik, Biophysik etc. ausgesprochen werden: Man möge
verzeihen, wenn in diesem Buch viele Fakten der Biophysik geradezu
sträflich vereinfachend dargestellt werden. Man bedenke: Hier versucht
ein physikalischer Laie für ebensolche physikalische Laien Phänomene
verständlich zu machen, die selbst den Fachleuten noch erhebliches Kopf-
zerbrechen bereiten.
Ich bin aber der Überzeugung, daß es bei komplizierten Fakten nicht unbe-
dingt darauf ankommt, alle Zusammenhänge genau zu verstehen, wichti-
ger erscheint, daß man sich der schwierig zu verstehenden Phänomene
praktisch bedienen kann. Dieser Gesichtspunkt wird in diesem Buch
immer wieder auftauchen und hat sich als sehr fruchtbar erwiesen.
Jene Skeptiker, die sich an der Unverständlichkeit oder Unglaubwürdig-
keit mancher hier auftauchenden Phänomene stoßen, seien an den außer-
ordentlich treffenden Satz erinnert, den angeblich HIPPOKRATES vor mehr
als zweitausend Jahren geprägt haben soll:

     Wenn wir ein Phänomen nicht verstehen, so liegt das in der Regel
     an uns, aber nicht an dem betreffenden Phänomen!

Die Beschäftigung mit den physikalischen Gesichtspunkten in der Medi-
zin hatte eine völlige Neuorientierung meiner Einstellung auch ganz all-
gemein im Bereich des Lebendigen zur Folge. Am beglückendsten und
beeindruckendsten war aber das Erlebnis der unmittelbaren Umsetzbar-
keit der gewonnenen Erkenntnisse in die Therapie mit nunmehr Ergeb-
nissen, die vorher als unglaubwürdig und phantastisch eingestuft worden
wären.
So entstand im Laufe der Zeit das Bild einer neuen, zukunftsträchtigen,
in ihren Auswirkungen noch gar nicht abzusehenden Medizin, das
andeutungsweise darzustellen eine der Zweckbestimmungen dieses Bu-
ches ist.
Bei allem persönlichen Engagement für die Sache, soll aber auf keinen
Fall der Eindruck entstehen, ich selbst würde mich mit der alleinigen Ur-
heberschaft der hier erörterten grundlegenden Erkenntnisse schmücken
wollen.
Dieses Buch kann nicht geschrieben werden ohne die Namen dreier
Männer zu erwähnen, die Pfadfinder, Pioniere und Augenöffner zugleich
waren und denen wir zu danken haben, daß dieser Weg überhaupt gefun-
den wurde.
Alle drei waren Männer der ärztlichen Praxis, auf sich allein gestellt, ohne
den Hintergrund großer wissenschaftlicher Institutionen. Jeder von ihnen
hatte nur aus persönlicher Intuition heraus, ausschließlich in Wechsel-
wirkung mit seinen Patienten, einen neuen Weg gefunden.

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In allen drei Fällen war dieser Weg seiner Zeit weit voraus, zunächst unver-
standen und belächelt. Erst die Weiterentwicklung der Medizin in der in
diesem Buch angedeuteten Richtung wird zeigen, wie groß die Leistung
dieser Männer wirklich war.
An erster Stelle steht SAMUEL HAHNEMANN, der vor ziemlich genau 200
Jahren nicht nur das Ähnlichkeitsprinzip entdeckte (oder wiederent-
deckte), sondern vor allem zeigte, daß materiefreie Information (in Form
der homöopathischen Hochpotenzen) sehr wohl im Organismus Wirkung
entfalten kann und daß man – auch wenn das Prinzip zunächst unver-
ständlich erscheint – lernen kann, damit umzugehen.
Ein weiteres Denkmal gebührt unseres Erachtens REINHOLD VOLL.
Er schuf aus der in den fünfziger Jahren dieses Jahrhunderts entdeckten
Möglichkeit, funktionelle Abläufe und energetische Zustände im Orga-
nismus durch elektrische Messungen an der Hautoberfläche erkennbar
zu machen, das imponierende Lehrgebäude der Elektroakupunktur. Die
mit diesem (ausschließlich auf praktischen Erfahrungen beruhenden) Ver-
fahren zugänglich gewordenen Phänomene haben wichtige Türen auf-
gestoßen in jene Bereiche, in denen wir jetzt erst allmählich lernen uns
zurechtzufinden.
Der dritte Name, der unvergessen bleiben sollte, ist der von FRANZ
MORELL. Er hatte – aufbauend auf den Erkenntnissen der Elektroaku-
punktur – die geniale Idee, die Informationen des Körpers direkt zur The-
rapie einzusetzen. Er verband damit das Wissensgut der Homöopathie
HAHNEMANNS mit den neuen Erkenntnissen VOLLS und schuf die Thera-
pie mit den Eigenschwingungen des Patienten, heute als Bioresonanz-
therapie und als MORA-Therapie bekannt und bewährt und mit Sicher-
heit eine der wichtigsten Therapieformen der Zukunft.
Ohne diese Männer der Praxis, aber natürlich auch ohne die grundlegen-
den Erkenntnisse der „Großen Weisen“ wie PLANCK, EINSTEIN und all
der gelehrten Professoren der Physik, Quantenmechanik und Biophysik,
wäre der „biophysikalische Aspekt“ der Medizin, wie er in diesem Buch
seinen Ausdruck findet, heute ebenso undenkbar wie noch zu Zeiten
HAHNEMANNS.
Ich verwende in diesem Buch, wenn von mir selbst, meinen Erfahrungen
und Überzeugungen die Rede ist, vorwiegend den Plural. Das „wir“ statt
„ich“ soll ausdrücken, daß gerade in einer ärztlichen Praxis viele Fakto-
ren zusammenwirken müssen.
Das betrifft z. B. meine hervorragenden, mitdenkenden, nie ermüdenden
Mitarbeiterinnen, aber auch meine Patienten und ihre Familien, die das
Vertrauen und die Intelligenz aufbringen, um mit mir gemeinsam in vielen
Fällen grundsätzlich neue Wege zu beschreiten.

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Es betrifft aber zugleich zahlreiche Kollegen – Ärzte und Heilpraktiker –
die ich in vielen Seminaren in diesen neuen und ungewohnten Aspekt der
Medizin einführen durfte und die mir durch ihre eigenen Erfahrungen,
durch Anregungen und Gedankenaustausch, nicht zuletzt auch durch ihre
erkennbare Begeisterung, Mut und Hilfe gegeben haben.

Innsbruck, Herbst 1993                      Dr. med. Peter Schumacher

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Peter Schumacher
                         Biophysikalische Therapie der Allergien

                         298 Seiten, kart.
                         erschienen 2004

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