Petrusblättle Evangelisch - Lutherische Petrusgemeinde Neu-Ulm Februar - März 2022
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Petrusblättle
Evangelisch - Lutherische
Petrusgemeinde Neu-Ulm
Februar - März 2022
Foto und Kollage: Felix Henkelmann2 Andacht
Abgewiesen.
Zur Jahreslosung 2022
„Wir feiern dieses Jahr nur im engsten Kreis. Ich hoffe, du verstehst das.“
„Danke für Ihre Bewerbung, aber wir haben uns für jemand anderen entschieden.“
„Kein Test dabei? Tut mir leid, dann können Sie Ihre Mutter heute leider nicht
besuchen.“
Ich wurde ausgeladen.
Ein anderer wird mir vorgezogen.
Ich stehe vor verschlossener Türe.
Abgelehnt.
Ausgeschlossen.
Abgewiesen.
Kein schönes Gefühl.
Jesus Christus spricht:
Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.
(Joh 6,37)
Jesus war keiner, der sich gerne mit den Reichen und Mächtigen abgegeben hat. Er
war nicht umgeben von den Strahlenden und Selbstbewussten.
Jesus war mit den Zöllnern, Kranken, Aussätzigen und Huren, den
Ausgeschlossenen, Einsamen, Ausgestoßenen, Verachteten, den Vergessenen und
Liegengelassenen.
Jesus interessiert sich auch für mich. Für mich in meiner Schwachheit, Einsamkeit,
Unsicherheit. Für mich, für den, der aneckt, der nicht immer den richtigen Ton
trifft, der nirgendwo der Beste ist, der manchmal gern ein ganz anderer wäre.
Auch mir gilt das Wort der Jahreslosung 2022: Wer zu mir kommt, den werde ich
nicht abweisen.
Jesu Worte aus der Losung fürs Jahr 2022 tun gut. Da ist einer, der will etwas mit
mir zu tun haben. Der lädt mich ein. Ich stehe an erster Stelle. Seine Tür steht
offen für mich.
Jetzt muss ich diese Einladung nur noch annehmen. Es zulassen, dass Jesus mir
nahe kommen darf. Dann kann ich diese Nähe auch spüren, die er mir schenkt.
Es zulassen, denn Jesus drängt sich mir nicht auf, er bedrängt mich nicht.
Keine Enge, keine erdrückende Liebe, sondern offene Arme. Ein Angebot. Eine
Einladung. „Komm zu mir, ich werde dich nicht abweisen.“
Vielleicht finde ich im kommenden Jahr den Mut, mich Jesus zuzuwenden. Immer
wieder mal. Ein kleines Stück. Denn ich denke, es lohnt sich.
Ihr Religionspädagoge Felix HenkelmannNeue Homepage der Petrusgemeinde 3 Neuer Internetauftritt der Petrusgemeinde Neu-Ulm Seit Weihnachten hat die Petrusgemeinde einen neuen Internetauftritt. Die neue Seite findet man unter: https://www.petruskirche-neu-ulm.de An dieser Stelle herzlichen Dank an Barbara Bauer, die für den Umzug verantwortlich war. Wir wünschen Ihnen und Euch viel Freude mit der neuen Homepage und sind stolz, dass es so schnell geklappt hat. Pfarrer Jean-Pierre Barraud
4 Veränderungen im Dekanat Neu–Ulm Veränderungen im Dekanat Neu–Ulm – die Landesstellenplanung 2020 Liebe Gemeindemitglieder im Dekanat Neu-Ulm, in regelmäßigen Abständen wird in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern überprüft, wie sich die Anzahl der Hauptamtlichen (Pfarrer*innen, Diakon*innen, Religionspädagog*innen, Gemeindereferent*innen, Kirchenmusiker*innen) zur Mitgliederentwicklung insgesamt verhält. Das hat Auswirkungen darauf, wie die Stellenverteilung in den Regionen und Gemeinden aussieht. Die jetzt bevorstehenden Anpassungen heißen „Landesstellenplanung 2020“, weil die Durchführung letztes Jahr hätte erfolgen sollen. Wegen Corona wurde die Planung auf 2021 verschoben. Die Planstellen für die hauptamtlich Mitarbeitenden wurden für jede Kirchengemeinde auf zwei Stellen hinter dem Komma berechnet. Die Stellenkürzungen betragen bayernweit im Schnitt etwa 10% - verantwortlich dafür ist der Rückgang der Mitgliederzahlen und damit auch der Kirchensteuereinnahmen. Auch wir werden Stellen einsparen müssen. Das ist schmerzlich. Allerdings werden wir in Zukunft etliche Stellen überhaupt nicht mehr besetzen können, da wir 2035 nach den derzeitigen Prognosen mindestens 50% weniger Pfarrer*innen haben werden; bei den anderen kirchlichen Berufsgruppen sind die erwarteten Einschnitte nicht ganz so dramatisch. Für die Landesstellenplanung 2021 gibt es im Vergleich zu früheren Planungen ein neues Verfahren: Die Landeskirche hat nicht mehr für die einzelnen Kirchengemeinden, sondern für jedes Dekanat ein Kontingent berechnet. Für das Dekanat Neu-Ulm sind es 38 Stellen (ohne Dekan). Davon sind zwei Stellen für die Kirchenmusik vorgesehen. 36 Stellen für theologische (= Pfarrer*innen) und theologisch- pädagogische Mitarbeiterinnen (Diakon*innen, Religions-pädagog*innen, Gemeindereferent*innen). Das bedeutet, dass wir in unserem Dekanat insgesamt drei Hauptamtlichenstellen reduzieren müssen. Der Dekanatsausschuss hat beschlossen, die Stellenkontingente für die Regionen zu berechnen - mit derselben Berechnungsgrundlage wie sie die Landeskirche verwendet hat. Dazu wurde zunächst festgelegt, welche Stellen weiterhin im Dekanat angesiedelt sein sollten: Nach derzeitigem Stand sollen folgende Stellen erhalten bleiben: die halbe Stelle für Erwachsenenbildung, die drei Stellen für Jugendarbeit auf Dekanatsebene und eine halbe Pfarrstelle, deren Verwendung noch offen ist, möglicherweise eine Springerstelle - das heißt, dass diese Person
Veränderungen im Dekanat Neu–Ulm 5 den Dienst in vakanten Pfarrstellen übernimmt. Auf der Dekanatsebene werden somit die Stellen von 4,5 auf 4,0 gekürzt. In die Regionen wurden folgende Stellenkontingente gegeben: Region Mitte (Petrus-, Andreas-, Erlöserkirche): 4,0 statt bisher 5,0 Ulmer Winkel (Reutti, Steinheim, Elchingen, Pfuhl-Burlafingen): 5,5 statt bisher 6,5 Region Iller (Holzschwang, Weißenhorn, Senden, Vöhringen, Illertissen): 8,5 statt bisher 9,0 Region Günzburg (Riedheim, Leipheim, Günzburg, Burgau, Ichenhausen, Burtenbach, Thannhausen): bleibt bei 8,0 Ostregion (Haunsheim-Bachtal, Dillingen-Höchstädt, Gundelfingen–Bächingen, Lauingen): bleibt bei 6,0. Woher kommen die unterschiedlichen Kürzungsraten? Das hat zum Teil damit zu tun, wie bei der letzten Landesstellenplanung die Zuweisungen der Kontingente gerundet wurden. Hier wurden die einzelnen Gemeinden in der Mitte und im Ulmer Winkel aufgerundet, in der Ostregion und in der Region Günzburg auf Grundlage der vorhandenen Zahlen abgerundet. Zum Teil hat es aber auch mit dem Rückgang von Gemeindemitgliedern zu tun, der im Ulmer Winkel und in der Innenstadt besonders stark ausgefallen ist. Damit trifft die Veränderung der aktuellen Landesstellenplanung das Stadtgebiet Neu-Ulm besonders hart. Trotzdem gilt für alle Kirchengemeinden, Werke und Dienste im Dekanat, dass Veränderungen kommen werden: Die Mitgliederzahlen werden weiterhin stark sinken. Die vorhandenen Stellen werden nicht besetzt werden können. Das bedeutet, dass wir im Dekanat lernen müssen, stärker regional zu denken, damit wir uns bewusst vernetzen und ergänzen können. Genau darum geht es grundsätzlich in der Landesstellenplanung 2020. Liebe Gemeindemitglieder, wir werden uns von manch Liebgewordenem verabschieden müssen. Wir werden in gewisser Hinsicht Kirche neu denken müssen. Wie wird diese Kirche aussehen? Sie wird eine Kirche sein müssen, die auf die Menschen zugeht und aktiv zum Glauben einlädt, weil die Menschen immer mehr vergessen werden, wer Gott und die Kirche für sie sein könnten. Sie wird eine Kirche sein müssen, die gut hinhört, was Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen brauchen. Sie wird eine Kirche sein müssen, die sich aufs Wesentliche konzentriert und immer wieder neu fragt: Was ist unser konkreter Auftrag und wie können wir ihn mit den Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, umsetzen? Ich bin zuversichtlich, dass wir einen guten Weg für unsere Gemeinden, Dienste und Werke finden werden. Denn es ist nicht unsere Kirche, sondern die Kirche Jesu Christi. Gottes Segen will und wird uns auf unserem Weg begleiten. Dekan Jürgen Pommer Pfarrerin Kathrin Bohe, Dekanatsentwicklung
6 Aus den KOOP-Gemeinden
Veränderungen in unseren
Gemeinden: Neu-Ulm
Petrus-/Erlöserkirche
Herausforderung und Chancen Ludwigsfeld/Andreaskirche
Wir alle spüren, wie sich unsere Gesellschaft auf vielen Ebenen verändert.
Davon sind auch das kirchliche Leben und unser Glaube betroffen.
Als Christinnen und Christen wissen wir, wie wichtig es ist, dass Menschen auch
heute und zukünftig von der frohmachenden Botschaft der Gegenwart Gottes
erfahren. Deshalb ist es unsere Aufgabe, uns auf neue Herausforderungen
einzustellen und neue Wege zu den Menschen zu finden – und dies bei
abnehmenden finanziellen und personellen Ressourcen.
Bis Sommer 2024 muss der neue Landesstellenplan unserer Landeskirche
umgesetzt werden.
Für unsere Neu-Ulmer Stadtgemeinden (Erlöserkirche/Offenhausen,
Petruskirche/Stadtmitte und Andreaskirche/Ludwigsfeld) bedeutet dies, dass
von den hier fünf hauptamtlichen Mitarbeitenden (vier Pfarrer*innen, ein
Jugendreferent) eine Stelle abgebaut werden muss.
Da ja schon bisher alle fünf Hauptamtlichen einen vollen Terminkalender hatten,
müssen die Aufgaben deshalb zukünftig gebündelt und neu verteilt werden.
Um diese einschneidenden Neuerungen zu planen, wurde auf Initiative des
Dekanatsausschusses eine Regiogruppe, bestehend aus Mitgliedern der drei
Kirchenvorstände, gebildet.
Dabei wurde folgender Plan erarbeitet und mit großer Mehrheit von den
Kirchenvorständen zur Weiterarbeit empfohlen:
- Die Andreasgemeinde gibt ihre 1/3 Jugendreferentenstelle ab. Sie ist zukünftig
nur noch mit einer Pfarrstelle besetzt.
- Erlöser- und Petrusgemeinde intensivieren ihre Zusammenarbeit. Ziel ist die
Bildung einer gemeinsamen Pfarrei mit einem Kirchenvorstand. Die Standorte
(Petruskirche, Erlöserkirche und Gemeinderäume) bleiben bestehen und werden
in einem gemeinsamen Konzept genutzt. Die Aufgaben teilen sich zukünftig nur
noch 3 statt bisher 3,6 Hauptamtliche (bisher drei Pfarrstellen plus
2/3 Jugendreferentenstelle).
- Die beiden Kirchenvorstände (Erlöserkirche und Petruskirche) nehmen diese
Aufgabe sehr ernst und treffen sich bereits im Juli 2022 zu einer gemeinsamen
Klausur, um sich kennenzulernen und sich gemeinsam auf den neuen Weg zu
machen. Wichtig ist uns, die Herausforderungen der Zeit zu verstehen,
anzunehmen und selbst zu gestalten. Dabei soll auch die neue Pfarrei Heimat
für alle ihre Mitglieder bleiben und neu werden.Aus den KOOP-Gemeinden / Konzert „Wort und Klang“ 7
- Die Personalfragen werden voraussichtlich bis zum Sommer 2022 geklärt sein.
In allem Nachdenken, Reden und Entscheiden sind wir offen für das Wirken des
dreieinigen Gottes, der Mitte und Zentrum der Kirche ist.
Für die Erlöser- und Petrusmitglieder der Regio-Gruppe:
Dr. Cornelie Hänssler-Schoetensack, Wolfgang Streiftau,
Pfarrerin Ruth Šimeg und Pfarrer Johannes Knöller
Wort und Klang -
Konzert mit Werken von
Komponistinnen und
Autorinnen
Die Dekanatsfrauenbeauftragten laden
sehr herzlich jeweils um 17 Uhr am
Samstag, 19. Februar 2022 in die
Petruskirche Neu-Ulm und am Sonntag,
20. Februar 2022 in die St. Veitskirche
Leipheim zu einer besonderen
Veranstaltung ein:
Unter dem Motto „Wort und Klang"
erklingen Werke von Komponistinnen
und es werden Texte von Autorinnen
gelesen. Bis heute gibt es im Gegensatz
zu männlichen Komponisten noch
immer wenige Frauen, die Musikstücke
komponieren.
Zwei davon sind Andrea Wehrmann und
Elisabeth Göbel, beide Kirchenmusikerinnen in Miesbach bzw. Bad Tölz. Von ihnen
erklingen Lieder für 3-4stimmigen Frauenchor, zwei Psalmvertonungen wurden
speziell als Auftragskompositionen für dieses Konzert geschrieben.
Die Ausführenden der Gesangsstücke sind Andrea Wehrmann selbst, Karoline
Schmeckenbecher, Annette Keppler, Ulrike Steinmetz und Dekanatskantorin
Johanna Larch.
Johanna Larch wird auch einige Orgelwerke von Komponistinnen zu Gehör
bringen, unter anderem von Clara Schumann, Nadia Boulanger und zwei Tänze von
Margaretha Christina de Jong.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, wir freuen uns aber über Spenden.
Die Musikstücke werden verbunden durch Texte verschiedener Autorinnen, wie
Marie-Luise Kaschnitz oder Dorothee Sölle.
Johanna Larch, Dekanatskontorin8 Besuchsdienst - Dankeschön! Danke liebe Gisela Wanner und lieber Ernst Geiger für euer jahrzehntelanges Engagement im Besuchsdienst! Seit Beginn ihrer Rente besuchte Gisela Wanner regelmäßig Seniorinnen und Senioren unserer Petrus-Kirchengemeinde und brachte eine kleine Aufmerksamkeit zu deren Geburtstag vorbei. In den letzten beiden Corona-Jahren schrieb sie den Jubilar*innen Gratulationskarten oder telefonierte mit ihnen, wenn ihre Nummer im Telefonbuch zu finden war. Im vergangenen Oktober wurde die frühere Seniorchefin des Neu-Ulmer Elektrofachgeschäfts Wanner nun selber 85 Jahre alt. Aus diesem Grund wollte sie mit ihrem Besuchsdienst zum Jahresende 2021 aufhören. Über 26 Jahre hatte sie Monat für Monat diesen Dienst an der Gemeinde geleistet. Pfarrer Jean-Pierre Barraud besuchte sie deshalb im Dezember und dankte ihr mit einem wunderbaren Amaryllis-Strauß für ihren Einsatz. Im vergangenen Juli konnte Ernst Geiger seinen 87. Geburtstag feiern. Der frühere Steinmetz mit 40-jährigem Dienst- jubiläum am Ulmer Münster engagierte sich ebenfalls seit Rentenbeginn in seiner Neu-Ulmer Petrus-Kirchengemeinde. Verschiedene Aufgaben übernahm er hier: Er wurde Lektor, organisierte Gemeindefeste, leitete mehrere Familienfreizeiten, war Kirchenvorstand und machte im Besuchsdienst mit. Seit 1995 widmete er sich vor allem Patienten der Petrusgemeinde in der Neu-Ulmer Donauklinik – zunächst gemeinsam mit sechs weiteren Leuten des Krankenhaus-Besuchsdienstes, bei dem aber im Laufe der Jahre immer weniger mitwirkten. Und weil er seit seiner Jugend viele Neu-Ulmer kennt, besuchte er viele von ihnen, wenn sie im Neu-Ulmer Krankenhaus lagen – unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. 2012 erhielt er vom damaligen Neu-Ulmer Landrat Geßner das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für sein vielseitiges ehrenamtliches Engagement. Ernst Geiger machte noch acht Jahre im Krankenhaus-Besuchsdienst weiter und schulterte diese Aufgabe Woche für Woche ganz alleine! In der Zwischenzeit konnte er diese Tätigkeit an
Besuchsdienst - Dankeschön! / Evang. Jugend der Neu-Ulmer Stadtgemeinden 9
Dr. Ursula Pietralla weiterreichen, die sich mit einem kleinen Unterstützer-Team
und neuen Ideen für den Besuchsdienst an der Neu-Ulmer Donauklinik einsetzt.
Pfarrer Barraud besuchte nun Herrn Geiger ebenfalls im Dezember und
überbrachte ihm zum Dank für seine 30-jährige Ehrenamtsarbeit zugunsten der
Petrusgemeinde einen Geschenkkorb mit handfesten Leckereien, wie sie wohl zu
einem früheren Steinmetz der Ulmer Münsterbauhütte passen dürften. Besonders
freuen konnte sich Ernst Geiger jetzt im Januar über die Diamantene Hochzeit mit
seiner Frau Rosemarie, die ihm durch alle Zeiten den Rücken freigehalten hat.
Die Petrus-Kirchengemeinde bedankt sich von ganzem Herzen bei Frau
Wanner und Herrn Geiger für ihre jahrzehntelangen treuen Dienste!
Bei dieser Gelegenheit soll aber auch den früheren Besuchsdienst-Aktiven Gudrun
Heinrich, Marianne Röser und Sylke Türke gedankt werden sowie den aktuell
Mitwirkenden Manfred und Gisela Altschäffl, Christine Hauschild und Peter
Klinkisch. Sie sorgten und sorgen dafür, dass auch im fortgeschrittenen Alter an
jedes Geburtstagskind in der Petrusgemeinde gedacht wird.
Text: Berthold Dworzak; Fotos: Jean-Pierre Barraud
Evangelische Jugend der
Neu-Ulmer Stadtgemeinden
„Vater-Kind-Wochenende“ - Nachtwanderung, Spielen, Workshops und mehr...
Wann: 5. - 6.3.2022
Wo: Schullandheim Dinkelscherben
Anmeldung und alle weiteren Infos unter: anmeldung.ej-nu.de/vakiwe2022
Wir freuen uns auf euch, euer Felix Henkelmann.
Infos auf der Homepage der Petruskirche oder bei:
Jugendreferent Felix Henkelmann (Religionspädagoge B.A.)
Tel. 0731 - 974 86-52 - Mobil: 0157 - 337 224 96 - felix.henkelmann@elkb.de10 Themenabende in der Petruskirche Alles wird gut?!? – Vier Perspektiven an vier Abenden „Alles wird gut“- Dieser kurze Satz kann sehr Unterschiedliches bedeuten. Er kann als Ausdruck billiger Vertröstung oder als knappe Zusammenfassung christlicher Hoffnung verstanden werden. Was bedeutet es für unseren Glauben, unser Handeln und unser Erkennen, wenn Gott – trotz allem Bösen - tatsächlich alles herrlich hinausführt? Sehr herzlich laden Pfarrerin Ruth Šimeg, Pfarrer Bernhard Werner, Pfarrer Jean-Pierre Barraud und Pfarrer Johannes Knöller zu vier Themenabende ein, welche sich diesen Fragen stellen. Geplant ist, dass alle vier Abende in der Petruskirche in Präsenz unter 2G-Bedingungen stattfinden, bitte bringen Sie einen entsprechenden Nachweis und Ihren Ausweis mit. Bitte beachten Sie auch die aktuellen Bestimmungen und Hinweise auf unserer Homepage. 9. März 2022, 19.30 Uhr, Pfarrer Johannes Knöller: Allversöhnung - Wird am Ende alles gut? An diesem Abend werden wir darüber nachdenken, ob es am Ende aller Tage ein Gericht mit doppeltem Ausgang gibt: Die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Strafe. Was würde es für das Verständnis von Gott und für unser Bild vom Menschen bedeuten, wenn es tatsächlich so käme? Oder wird am Ende Gott sein alles in allem und die ganze Welt tatsächlich vollendet werden? 16. März 2022, 19.30 Uhr, Pfarrerin Ruth Šimeg Allverantwortung – Wer ist eigentlich verantwortlich, dass alles gut wird? Ob sich unser individuelles Leben gut anfühlt, hängt nicht zuletzt von der Gesellschaft ab, in der wir leben. Aber wer trägt eigentlich die Verantwortung dafür, dass mit unserer Gesellschaft alles gut wird? Am zweiten Abend der Themenreihe beschäftigen wir uns mit der Pflicht des Einzelnen für das Gute in der Gesellschaft. Perspektiven einer christlichen Sozialethik. 23. März 2022, 19.30 Uhr, Pfarrer Bernhard Werner Allmacht – Warum macht Gott nicht einfach alles gut? Theodizee heißt „Gerechtigkeit Gottes“ oder „Rechtfertigung Gottes“. Gemeint sind verschiedene Antwortversuche auf die Frage, wie das Leiden in der Welt vor dem Hintergrund Gottes zu erklären sei. Es geht dabei um die Frage, warum Gott Leiden zulässt, wenn er doch Allmacht und Güte besitzt, um das Leiden zu verhindern. Die Bezeichnung „Theodizee“ geht auf den Philosophen und frühen Vordenker der Aufklärung Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716) zurück. Nach moderner Theologie behandelt schon die Geschichte von Hiob aus dem Alten Testament die Frage, wie es sein könne, dass ein gerechter Gott dulde, dass guten
Themenabende in der Petruskirche / Abendgebet nach Taizé 11
Menschen Böses widerfahre. Wir beschäftigen uns mit diesen Fragen am
Themenabend.
30. März 2022, 19.30 Uhr, Pfarrer Jean-Pierre Barraud
All Inclusive - Was bedeutet gutes Leben?
Der letzte Themenabend befasst sich mit dem guten Leben aus der Perspektive der
Bibel. Dabei wird auch die Frage gestellt, was das eigentlich ist, das gute Leben.
Und was ist, wenn nicht alles gut ist? Zu leben und lebendig zu sein beinhaltet
immer beides. All Inclusive eben.
Abendgebete nach der
Weise von Taizé
Der Beginn der Reihe musste leider
verschoben werden, das erste Abendgebet
findet nun am 27. März 2022 um 19 Uhr
in der Petruskirche statt!
Immer am letzten Sonntag im Monat
wollen wir uns um 19 Uhr in der
Petruskirche treffen.
Der nächste Termin ist am 24. April 2022.
Pfarrer Jean-Pierre Barraud und Team
Foto: Barbara Bauer
Aktueller Spendenstand der
Aktion: „Petrus packt´s an“:
134.560,96 Euro
Wir sammeln weiter - wenn Sie oder Ihre Gruppe „Petrus packt´s an“
durch Aktionen unterstützen wollen, melden Sie sich bitte im Pfarramt.12 Evangelische Jugend im Dekanat Neu-Ulm
Evangelische Jugend
im Dekanat Neu-Ulm
Einfach online anmelden: www.ej-nu.de
Unser neues Jahresprogramm 2022 ist da!
Es ist gefüllt mit Spiel, Spaß, Spannung, Gemeinschaft und Abenteuer.
Verschiedene Freizeiten und Veranstaltungen für Kids, Teenies, Jugendliche und
junge Erwachsene, Aktionen und Fortbildungen für Mitarbeitende, …
Weitere Infos gibt’s in den Pfarrämtern, im Jugendbüro in Neu-Ulm oder auf
unserer Homepage unter: ej-nu.de
Einfach anfordern oder reinklicken – schnell anmelden – und dabei sein!
11.2.2022: Regionale Church-Night in der Petruskirche (ab 13 J.)
18.2.2022: 19.15 Uhr Regionaler Jugendgottesdienst in Weißenhorn
2. - 6.3.2022: Gruppenpädagogischer Grundkurs
12.3.2022: Indiakaturnier
2.3. – 17.4.2022: Fastenprojekt „Mut zur Veränderung“
1. - 3.4.2022: Dekanatsjugendkonvent auf der Kahlrückenalpe
9. - 18.4.2022: KreuzwegDigital
11. - 14.4.2022: Kinderfreizeit auf der Kahlrückenalpe (6-12 J.)
Church-Night Region Neu-Ulm: „Getrennt zusammen“
In zwei Kirchengemeinden findet am
selben Tag zur selben Zeit mit
demselben Programm, aber ganz
unterschiedlichen Jugendlichen eine
coole Church-Night statt. Immer
wieder wollen wir uns miteinander
vernetzen und gegenseitig Fotos und
Foto: Barbara Bauer
Erlebnisse zeigen und miteinander in
Kontakt kommen. Also räumlich
voneinander „getrennt“, aber doch
auch irgendwie „zusammen“. Das
alles kannst du bei der Church-Night in Neu-Ulm erleben: Los geht´s am 11.2.22
um 18 Uhr mit einem fetzigen Jugendgottesdienst. Nach einem stärkenden Imbiss
gibt es verschiedenste Workshop-Angebote (kreativ, spielerisch, sportlich, drinnen
und draußen). Mit der Mitternachtsandacht endet gegen 0.30 Uhr unsere
besondere Church-Night. Weitere Infos unter: anmeldung.ej-nu.de/0250Evangelische Jugend im Dekanat Neu-Ulm 13 Gruppenpädagogischer Grundkurs vom 2.–6. März und vom 8.–9. Juli 2022 Du bist in deiner Kirchen- gemeinde aktiv? Du leitest eine Kinder-, Konfi-, Jugendgruppe oder einen offenen Treff? Dann ist dieser Grundkurs genau das Richtige für dich! Wir werden uns nicht nur mit einer Menge Spiele und Aktionen beschäftigen, die ihr in einer dieser Gruppe anbieten könnt, sondern auch klären, wie man eine Einheit aufbaut, im Foto oben und unten: EJ-NU Notfall reagieren sollte oder eine Andacht gestaltet. Anmelden können sich alle aktiven Jugendleiter_innen aus einer Kirchen- gemeinde, die mindestens 15 Jahre alt sind (Ausnahmen nur in Rücksprache möglich.) Weitere Infos unter: anmeldung.ej-nu.de/0152 Kinderfreizeit in den Osterferien Alle Kinder zwischen 6 und 12 Jahren sind eingeladen, gemeinsam eine tolle Kinder- freizeit zu erleben (11.4. - 14.4.2022). Das Freizeitenheim des Dekanats Neu-Ulm, die „Kahlrückenalpe“, liegt oberhalb von Sigiswang bei Sonthofen mitten im Allgäu. Im Haus besteht auch die Möglichkeit zum Klettern, Tischtennis- und Billardspielen. Und draußen können wir gemeinsam die Umge- bung entdecken und tolle Actionspiele machen. Natürlich werden wir auch basteln, singen, verschiedenste Spiele im Haus aber auch im Freien machen und dabei sicher einige Abenteuer erleben. Ihr seid in Zimmern mit 2-4 Kindern untergebracht. Wir freuen auf coole Tage mit euch auf der Kahle! Weitere Infos unter: anmeldung.ej-nu.de/0350 Einfach online anmelden! www.ej-nu.de Infos auf der Homepage oder bei: Dekanatsjugendreferentin Ute Kling, Petrusplatz 8, 89231 Neu-Ulm Tel.: 0731 - 974 86-33, Mobil: 01522 - 196 07 52 neu-ulm@ej-nu.de - www.ej-nu.de
14 Frühjahrssammlung der Diakonie Bayern
Frühjahrssammlung vom
28. März bis 3. April 2022
Corona –
Gemeinsam die Folgen bewältigen.
Die Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit
(KASA) hilft.
Die Corona-Pandemie hat tiefe Spuren in unserer
Gesellschaft hinterlassen. Die Auswirkungen treffen
besonders Menschen, die am Rande des Existenz-
minimums oder in prekären Lebenssituationen leben.
Hier gilt es, ein Hoffnungszeichen zu setzen und ein
würdevolles Leben durch soziale Teilhabe zu
ermöglichen. Dafür setzt sich die Diakonie in Bayern
mit den Beratungsstellen der Kirchlichen
Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) ein.
Die Diakonie hilft. Helfen Sie mit.
Die KASA hilft bei der Bewältigung der sozialen Folgen der Corona-Pandemie und
ist erste Anlaufstelle im Netzwerk diakonischer Dienste und Einrichtungen.
Unterstützen Sie bitte mit Ihrer Spende dieses sowie alle anderen Angebote der
Diakonie in Bayern. Herzlichen Dank!
20% der Spenden an die Kirchengemeinde verbleiben in der Kirchengemeinde
für die diakonische Arbeit vor Ort.
45% der Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben direkt im
Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort.
35% der Spenden an die Kirchengemeinden werden an das Diakonische Werk
Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern weitergeleitet. Hiervon
wird auch das Info- und Werbematerial finanziert.
Spendenkonto: DE20 5206 0410 0005 2222 22, Evangelische Bank eG
Stichwort: Spende Frühjahrssammlung 2022
Monatsspruch Februar 2022
Zürnt ihr, so sündigt nicht;
lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen.
Epheser 4,26„7 Wochen ohne“ 15
Die Fastenaktion der evangelischen Kirche:
„7 Wochen ohne Stillstand“, 2. März - 18. April 2022
Ein gemeinsames Ziel, ob
musikalisch, im Sport, auf
einer Wandertour oder in der
Familie, fordert heraus. Und es
zwingt die Beteiligten dabei,
ihre persönlichen Gaben, ihre
Stärken im Sinne aller
einzubringen. „Üben“ ist ein
Element der Lebenskunst. Und
nun hat „7 Wochen Ohne“
ausgerechnet diese Formel
zum Motto 2022 gemacht.
Warum denn?
Die von Corona erzwungenen
Veränderungen in unserem
alltäglichen Leben sind tief und weitreichend. Durch das Üben von Distanz sowie
im Versuch, dennoch mit den Nächsten Gemeinschaft zu erleben, haben wir den
Stillstand der Selbstverständlichkeit überwunden.
Fast alle ehrenamtlich gegründeten und getragenen Organisationen haben ihre
Basis im Üben. Das gilt für eine Kirchengemeinde ebenso wie für eine Freiwillige
Feuerwehr oder einen Tennisclub. Von Mitmenschen deren Wissen theoretisch, in
Vorträgen und Lehrbüchern zu hören, ist nicht falsch. Wirksamkeit erhalten neue
Erkenntnisse jedoch nur im Training, im Anwenden und Üben, also im Handeln. Der
Ausgangspunkt für die Fastenzeit sind die 40 Tage Jesu in der Wüste. Er wollte
ungestört und losgelöst von alltäglichen Gewohnheiten über seinen Weg zum
himmlischen Vater nachdenken und schließlich entscheiden. Historisch bedeutet
der Begriff „Fasten“ „sich entscheiden, abschließen, schließen“ wie er im englischen
Begriff „Fasten your seatbelts“ noch heutzutage verwendet wird. Wir folgen Jesus
Christus, wenn wir in den sieben Wochen Fastenzeit üben, ohne Stillstand seinem
Weg der Liebe zu folgen.
Arnd Brummer, Botschafter der Aktion „7 Wochen Ohne“
Der Kalender ist im Pfarrbüro und in der Petruskirche erhältlich.
Der Wandkalender kostet 10,90 Euro, der Tischkalender 9,90 Euro.16 Gottesdienste und Kollekten
6.2. 4. Sonntag vor 10 Uhr Gottesdienst, Abendmahl m. Einzelkelch
der Passionszeit zeitgleich Kindergottesdienst
Pfarrer Jean-Pierre Barraud
Kollekte: Partnerdekanat Asaroka in Papua-Neuguinea
11.2. Freitag 18 Uhr Jugendgottesdienst zur Church-Night (S. 12)
Church-Night Team
13.2. Septuagesimae 10 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Jean-Pierre Barraud
K: Evangelischer Kirchentag 2022
20.2. Sexagesimae 10 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Johannes Knöller
K: Ökumene und Auslandsarbeit der EKD
27.2. Estomihi 10 Uhr Gottesdienst mit PetrusBand
Dekan Jürgen Pommer
K: Gemeindebrief der Petruskirche „Petrusblättle“
4.3. Freitag 19 Uhr Gottesdienst zum Weltgebetstag (S. 32)
ökumenisches Weltgebetstagsteam der Friedens- / Petrus-
und St. Johann-Baptist-Kirchengemeinden
6.3. Invokavit 10 Uhr Gottesdienst, Abendmahl m. Einzelkelch
zeitgleich Kindergottesdienst
Pfarrer Jean-Pierre Barraud
K: Fastenaktion „Füreinander einstehen in Europa“
13.3. Reminiszere 10 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Johannes Knöller
K: für die Simon-Orgel in der Petruskirche
20.3. Okuli 10 Uhr Gottesdienst
Pfarrer Jean-Pierre Barraud
K: für die Kirchenmusik in der Petruskirche
27.3. Lätare 10 Uhr Gottesdienst
Dekan Jürgen Pommer
K: Kirchlicher Dienst an Frauen und Müttern
27.3. Sonntag 19 Uhr Abendgebet nach Taizé
Pfarrer Jean-Pierre Barraud
3.4. Judika 10 Uhr Gottesdienst, Abendmahl m. Einzelkelch
zeitgleich Kindergottesdienst
Pfarrer Johannes Knöller
K: Diakonisches Werk in Bayern
10.4. Palmsonntag 10 Uhr Gottesdienst mit PetrusBand
Pfarrer Jean-Pierre Barraud
K: Theologische Ausbildung in Bayern
Alle Gottesdienste sind barrierefrei über den Aufzug zu erreichen.Gottesdienste 17
Vorschau:
Passionsandachten, 11.4. - 13.4., jeweils 19 Uhr in der Petruskirche
Gründonnerstag, 14.4., 19 Uhr, Petruskirche, mit Abendmahl
Liebe Kinder,
unsere Kindergottesdienste finden
nach fast zwei Jahren wieder an
ihrem angestammten Platz, dem
ersten Sonntag im Monat parallel zum
Hauptgottesdienst, statt.
Die ersten Male werden die
Kindergottesdienste voraussichtlich
noch etwas kürzer und ohne Basteln
gestaltet. Sobald es die Situation
wieder zulässt auch über die ganze
Zeit des Hauptgottesdienstes.
Die nächsten Termine sind:
Jeweils Sonntag, 6. Februar 2022, 6. März 2022 und 3. April 2022
Beginn um 10 Uhr in der Petruskirche mit der Gemeinde. Danach gehen wir in
den Petrussaal.
Wir freuen uns auf euch, Andrea und Felix.
Wir suchen Verstärkung für unser KiGo-Team: Wir freuen uns über jede
weitere Unterstützung bei der Mitgestaltung des Kindergottesdienstes
oder auch anderen Formen der Kirche mit Kindern.
Kontakt über Felix Henkelmann.
Sonntagsgottesdienst mit der
PetrusBand
27.2. und 10.4.2022
10 Uhr, Petruskirche
Grafik: pixabay
Die Band: Günter Hänssler und Jürgen Bauer (Gitarre und Bass),
Julia Geiselsöder (E-Piano) sowie Sabine Meier-Guthke (Querflöte, Gesang) und
Barbara Bauer (Gesang). Technik: Pit Thomas.18 Treffpunkt Gemeinde
Kinder, Jugend, Familien
Kindergottesdienst: 6.2., 6.3. und 3.4.2022, 10 Uhr - KiGo-Team
Außerdem Onlineangebote unter: https://bit.ly/3bTG2Av
Auskunft bei Felix Henkelmann 0731- 974 86-52
Jugendcafé Rostfrei: bleibt geschlossen
Auskunft bei Felix Henkelmann 0731- 974 86-52
Konfirmandenzeit 2021 - 2022
Auskunft bei Pfarrer Johannes Knöller und Rel.-päd Felix Henkelmann
Kirchenmusik
PetrusChor-Probe: dienstags, 19 Uhr
Orchester-Probe: donnerstags, 18.30 Uhr
Gospelchor-Probe, findet wie gewohnt statt: donnerstags, 20 Uhr
Posaunenchor-Probe: Auskunft bei Gudrun Kirsch: gudrun_kirsch@web.de oder
Torsten Frais, Tel.: 0160 - 98 62 22 16
Kirchenvorstandssitzung
23.2. und 14.3.22 19.30 Uhr nicht öffentliche Sitzung
Erwachsene
„akzent“-offener Künstlertreff: Auskunft: Frau Gruber, Tel. 0731 - 940 54 45
Samstags-Treff: findet zur Zeit nicht statt
Besuchsdienst: findet z. Zt. nicht persönlich statt, nur per Telefon oder Post
Bibel im Gespräch: montags, 17 Uhr, Petrussaal, mit Pfarrer Johannes Knöller
Termin: 7.2. und 4.4.
Senioren
Seniorenkreis, 14.30 - 16.30 Uhr, Gemeindesaal, mit Renate Reineck Tel. 8 30 66
Termine: 28.2. und 28.3.
Seniorengymnastik: findet im Moment nicht stattTreffpunkt Gemeinde 19
Bibel im Gespräch
Findet an folgenden Terminen im Petrussaal unter der
Petruskirche statt (barrierefreier Zugang über den Aufzug):
Termine: 7.2. und 4.4., jeweils 17 Uhr
Pfarrer Johannes Knöller
Bibel und Foto von Pit Thomas
Sonstige Veranstaltungen / Termine
Burmanns Espresso-Seminar: mittwochs, von 10 - 11.15 Uhr
im Gemeindehaus der Erlöserkirche Offenhausen, Martin-Luther-Str. 2
Zu den jeweils gültigen Corona-Bedingungen.
9.2.: „Dreikönigswoche in Köln", mit Ernst Burmann
23.2.: „Nennt mich Rembrandt - Ausstellung im Frankfurter Städel",
mit Ernst Burmann
9.3.: „Kaiser Friedrich Barbarossa, geboren 1122", mit Ottfried Arnold
23.3.: „Albrecht Dürer, ein deutscher Superstar", mit Ernst Burmann
Evangelisches Bildungswerk (EWB) Neu-Ulm: https://ebw-nu.de
Hier können Sie sich über Veranstaltungen und Fortbildungen sowie Reisen des
Evangelischen Bildungswerkes informieren.
22.3.22: Vortrag zur Eltern-Kind Entfremdung in Dillingen
(siehe Seite 23)
28.4.22: 19 Uhr, Mitgliederversammlung des Evangelischen Bildungswerkes
(EBW) Neu-Ulm, Gemeindehaus Günzburg, Feuchtmayerstr. 8
Evangelisch-Lutherisches Dekanat Neu-Ulm: https://dekanat-nu.de
Hier stehen Ihnen Informationen und Veranstaltungen aus dem gesamten
Dekanat jederzeit für Sie zur Verfügung.
Barrierefreier Zugang zu allen Veranstaltungen im Gemeindesaal (Petrusplatz 8)
und im Petrussaal unter der Kirche (über den Aufzug auf der Rückseite der
Petruskirche).20 Geburtstage
Wir gratulieren allen Gemeindegliedern zum 70., 75.,
80., 85. und allen weiteren Geburtstagen und
wünschen alles Gute und Gottes Segen.
Wenn Sie keine Veröffentlichung Ihres Geburtstages
wünschen, melden Sie sich bitte im Pfarramt.Nachruf für KMD Wolfgang Gütinger 21 Nachruf für Kirchenmusikdirektor Wolfgang Gütinger Kirchenmusikdirektor Wolfgang Gütinger ist nicht mehr unter uns; er wird uns fehlen. Am 19. November 2021 haben wir uns von ihm in einem bewegenden Gottesdienst in „seiner“ Petruskirche verabschiedet. „Leichtigkeit“ – diesen Begriff habe ich häufig gehört, wenn ich mit Angehörigen, Weggefährtinnen und Weggefährten von Wolfgang Gütinger gesprochen habe. Er lebte sein Leben, seinen Beruf, seine Beziehungen mit einer großen Leichtigkeit. Nicht angestrengt. Sondern selbstverständlich. Natürlich. Schwebend und doch der Erde verhaftet. Ein Mensch, dessen Lebensmelodie immer und auf vielfache Weise spürbar war. Vielleicht kann man auch sagen: Wolfgang Gütinger hat sein Leben gesungen. Es gab wohl kaum eine Gelegenheit, zu der ihm kein Lied, keine Melodie, kein Songtext einfiel. Wenn Sie an Wolfgang Gütinger denken, werden Sie wahrscheinlich sein Lächeln vor Ihrem inneren Auge sehen. Verschmitzt und hintergründig. Verbunden mit dem Schalk, der ihm aus den Augen leuchtet. Ein humorvoller Mensch, der oft einen Scherz oder lockeren Spruch auf den Lippen hatte. Der über sich selbst lachen konnte. Dessen Humor aber niemals auf Kosten anderer ging. In den Proben mit Chören und Orchestern wurde gearbeitet, manchmal auch „geackert“. Denn Wolfgang Gütinger wollte Qualität bieten. Aber in den Proben wurde eben auch gelacht. Eine, wie ich finde, bewundernswerte Verbindung von beeindruckender Professionalität und schwebender Leichtigkeit. Kirchenmusik war für Wolfgang Gütinger kein Selbstzweck, sondern elementarer Bestandteil der Gemeindearbeit und des Gemeindeaufbaus. Kirchenmusik sollte Gemeinschaft ermöglichen und in die Gemeinschaft führen. Wolfgang Gütinger war kein Mensch, der seinen Glauben vor sich hergetragen hätte, damit alle seine Gläubigkeit bewundern. Seinem Glauben an Gott verlieh er Ausdruck mit den ihm eigenen Mitteln, den Mitteln des begnadeten Musikers. Wir nehmen Abschied von Wolfgang Gütinger in großer Dankbarkeit für alles, was er für die Petrusgemeinde und unser Dekanat getan hat. Seine Angehörigen schließen wir in unsere Gebete ein. Dekan Jürgen Pommer Foto von der Trauerfeier: Pit Thomas / Foto von Wolfgang Gütinger: Dagmar Hub/NUZ
22 Rückblick
Rückblick „Komm, spiel mit!“ (20. - 21.11.2021) -
Spielen in und unter der Kirche
Für den achtjährigen Simon ist es etwas ganz Besonderes einmal in einer Kirche
spielen zu dürfen. Mit Blick auf den Altar, das große Kreuz und die Orgel im
Hintergrund. Gerade lässt er sich das Kinderspiel des Jahres 2021 „Dragomino“ von
einem geduldigen ehrenamtlichen Mitarbeiter erklären. Nach dem Domino-Prinzip
baut jeder Spieler für sich eine eigene kleine Landschaft auf, um danach ein oder
zwei farblich passende Dracheneier aufdecken zu können. Wenn man Glück hat,
schlüpft aus dem Drachenei ein süßer Babydrache und somit ein Spielpunkt.
Zusammen mit seiner Mutter besucht er heute das Brettspiel-Event „Komm, spiel
mit!“ der Evangelischen Jugend im Dekanat Neu-Ulm. Eigentlich hätte die jährliche
Veranstaltung im November nach einer Corona-Pause im letzten Jahr nun zum
36. Mal im Edwin-Schaff-Haus, der Neu-Ulmer Stadthalle, stattfinden sollen.
Aufgrund der hohen Inzidenzwerte haben wir uns als Evangelische Jugend aber
sehr schnell entschieden, die Veranstaltung erheblich zu verkleinern und auf
Nummer sicher zu gehen. So wurden nun zwei Tage in der Petruskirche und im
Gemeindesaal unter der Petruskirche in Neu-Ulm neue Spiele erprobt, bekannte
Spiele gespielt und trotz Masken viel gelacht und gequatscht.
Die vier Spieleturniere fanden im angrenzenden Jugendraum statt. Beim
traditionellen Heckmeck-Turnier zockte dieses Jahr ein junges Mädchen die viel
älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab. Ihr Siegerstrahlen konnte man bei der
Preisverleihung in ihren Augen blitzen sehen. Trotz Corona kamen an den beiden
Wochenendtagen über 300 Besucher zu unserer Veranstaltung, darunter auch
zahlreiche Stammgäste.
Nach dem Abbau am Sonntagabend waren wir sehr dankbar, dass sich alle Gäste
an die 2G-Regeln mit Maskenpflicht gehalten haben und alle Mitarbeitenden
bereit waren, auch unter erschwerten Bedingungen diese besondere Veranstaltung
vorzubereiten und durchzuführen.
Marcus Schirmer
Foto links aus der
Petruskirche (©EJ-NU).
Auch das Maskottchen
musste Maske tragen...Rückblick und Vorschau 23 Adventsandacht zu einem schwierigen Thema Am 22.12.21 wurde im Rahmen der Adventsandachten die Frage aufgestellt: "Was heißt denn hier heile Familie?" Konkret ging es dabei um das Thema der Selbst-entfremdung bzw. der Elternkindentfremdung. Hier eine Definition, die auch bei der Andacht von Susanne Hinderer vorgetragen wurde. Was ist Selbstentfremdung und Elternkindentfremdung? Elternkindentfremdung ist der Kraftaufwand von Erwachsenen, gegen ein Elternteil, mit dem Ziel, dass ein Trennungskind Mama oder Papa, weniger oder gar nicht mehr sieht. Elternkindentfremdung beginnt bereits vor der Paartrennung, wenn ein Erwachsener einfordert, dass sich ein Kind mit einem Elternteil „2 gegen 1“ gegen das andere Elternteil verbündet und das Kind sich dadurch unter Entscheidungsdruck moralisch und emotional erpressen lassen muss. Für die Elternkindentfremdung liegt die Ursache häufig bei dem Elternteil, welches die Kontaktreduzierung oder den Kontaktabbruch herbeigeführt hat und mit dem anderen Elternteil nicht mehr kommuniziert. Das nachfolgende Gebet nimmt Worte auf, die bei einer temporären Installation in der Kirche zu sehen waren. Gebet: Wir sehnen uns danach Innezuhalten - um das Herzlauschen wahrzunehmen - was wir brauchen ist Gottes Gnade - seine Vergebung - und eine unzertrenn- liche Verbindung mit ihm - dann kann Vertrauen wachsen unter Menschen - Wiedergutmachung angeboten und angenommen werden - und letztlich Versöhnung sich ereignen. Pfarrer Jean-Pierre Barraud; Foto: Sven Stoll Veranstaltungshinweis des Evangelischen Bildungswerkes (EWB) Neu-Ulm: 22. März Vortrag zur Eltern-Kind Entfremdung in Dillingen Referentin ist Dr. Charlotte Michel-Briegel, Autorin des Buches: "Die Luft brennt - Kinder im Trennungskrieg." Die Referentin ist auch im Bundesvorstand des Vereines Papa-Mama-Auch e.V. welcher sich für eine gemeinsame Erziehung, zuverlässigen Kontakt zu beiden Eltern und eine glückliche Kindheit mit getrennten Eltern einsetzt (www.Papa-Mama-Auch.de). Die Uhrzeit und den genauen Ort erfahren sie zeitnah unter: ebw-nu.de. Am 8. Oktober 2021 sprach Frau Dr. Michel-Briegel im Segensgottesdienst für betroffene Eltern in der Petruskirche ein berührendes Grußwort.
24 Rückblick Gemeinsamer Gottesdienst in der Erlöserkirche Am Sonntag, den 2. Januar 2022 luden alle drei KOOP- Gemeinden zum gemeinsamen Gottesdienst. Pfarrer Jean-Pierre Barraud las mit dem Johannesevangelium den Kontext der diesjährigen Jahreslosung. Petrus-Pfarrer Johannes Knöller widmete sich in seiner Predigt der Losung 2022: Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen (Johannes 6,37). Dieses Abweisen oder Wegschicken, wie es in anderen Texten heißt, ist eine vorsichtige Übersetzung aus dem Griechischen. Dort heißt es viel radikaler herauswerfen“ (ekbalô), betonte Pfarrer Knöller. Dann nahm er drei verschiedene Sichtweisen zum Text ein: 1. Der Satz der Jahreslosung für sich allein betrachtet, beschwört das Bild einer offenen Tür oder von offenen Armen herauf und zwar für alle. Pfarrer Knöller verdeutlichte, dass Jesus damit wirklich alle meint, auch die, die gerade nicht da sind oder jene, die verspätet kommen, die Narben haben oder gezeichnet sind. Alle sind herzlich willkommen. 2. Stellt man den Satz in den Kontext des Johannesevangeliums, das stets von Gott als Vater spricht, bringt die Jahreslosung zum Ausdruck, dass Jesus mit allen Menschen, die ihm durch Gott anvertraut sind, etwas anfängt. Und auch umgekehrt, denn es heißt bei Johannes 14,6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Dabei sind nicht nur die gemeint, die den geraden Weg gehen. Hinter jedem Zweifeln, Fragen und Suchen steckt der himmlische Vater. Wer einmal den Klang seines Wortes verspürt hat, erlebt die Resonanz immer wieder, auch wenn es Phasen gibt, in denen man wie erstarrt ist. Jesus verliert niemanden, schließt Pfarrer Knöller diesen Kreis. 3. Und für uns bedeutet dies, dass wir ohne Wenn und Aber von Gott willkommen geheißen sind. Diesem Geschenk verleiht die Jahreslosung 2022 Ausdruck. Pfarrerin Ruth Šimeg und Rel.päd. Felix Henkelmann nahmen in ihren Fürbitten all jene in den Blick, die dieses Willkommen in besonderer Weise brauchen.
Rückblick 25 Musikerinnen und Musiker aus den KOOP-Gemeinden unter Leitung von Günter Hänssler gestalteten die Gemeindelieder in teils ungewohnter, aber frischer Form. Katherina Lang ergänzte mit Eingangsmusik und dem Schlusslied an der Orgel. Bericht: Barbara Bauer; Fotos: Pit Thomas Gedanken zum Gottesdienst mit Jahreslosung oder Wie hören Sie eine Predigt? Zu meiner Zeit erinnerte der Kindergottesdienst sehr an den Religionsunterricht in der Schule, bei dem Frau Herold wahlweise Fleißbildchen verteilte, wenn man brav seine Texte auswendig gelernt hatte oder in eine freie Zimmer-Ecke verwies, wenn man sich nicht untadelig verhielt. Damals wurde das Apostolische Glaubensbekenntnis sprachlich überarbeitet und es galt aufzupassen, damit man nicht aus Versehen die alte Version aufsagte. Später retteten die harten Kirchenbänke in Andreas die Konfirmandin manches Mal vor dem Einschlafen. Die Predigten waren bisweilen so fesselnd, dass man währenddessen mehrmals die Anzahl der Holzbretter im Ludwigsfelder Kirchen-Zeltdach zählen konnte. Der Funke sprang bei einer Schulung für Kindergottesdienst-Mitarbeiter über, zu der mich Pfarrer Dr. Karl-Hermann Mühlhaus mitnahm. Peter Janssens spielte mit der Band mitreißende neue Kirchenlieder. Einen wichtigen Rat gab mir meine Mutter bei der Vorbereitung von Andachten im Ludwigsfelder BRK-Heim mit. Ihr war es wichtig, dass man aus Andachten und Gottesdiensten (mindestens) einen Gedanken mit in die bevorstehende Woche nehmen kann. In Verbindung mit der Kirchenmusik kann es natürlich auch eine Melodie sein, die begleitet. Joseph Haydn hat es für die Musik so ausgedrückt: „Da mir Gott ein fröhliches Herz gegeben hat, wird er mir schon verzeihen, wenn ich ihm fröhlich diene.“ Seit einigen Jahren berichte ich von Gottesdiensten aus unserer Gemeinde und habe es mir angewöhnt, während der Predigt Notizen zu machen. Das ermöglicht nicht nur ein genaueres Hinhören, sondern auch, Gedanken nachzuvollziehen und weiterzuverfolgen. Dieser eine Gedanke aus dem gemeinsamen Gottesdienst der drei KOOP- Gemeinden am 2.1.2022 heißt für mich: Alle sind bei Gott ohne Wenn und Aber herzlich willkommen. Ist das nicht ein beglückender Wegbegleiter für das Jahr 2022…? Text und Foto: Barbara Bauer
26 Rückblick
Segnungsgottesdienst in der Petruskirche
„Befiehl du deine Wege“ – das Lied zog sich
als roter Faden durch den Segnungs-
gottesdienst am Neujahrsabend.
Pfarrer Johannes Knöller griff in seiner
Predigt nicht nur die Lesung (Sprüche 16,1-9)
auf, sondern nahm auch das Lied 644 „Selig
seid ihr…“ in nähere Betrachtung.
„makários“ heißt es im Griechischen, wenn es
um die Seligpreisung bzw. die Heilzusage
geht.
Wenn man eine bestimmte Haltung
einnimmt, und wie es in den Sprüchen 16,3
heißt, dem HERRN seine Werke befiehlt, darf
man auf ein gelingendes Leben hoffen.
Im Anschluss an die Predigt nahmen die
Gottesdienstbesucher und -Besucherinnen
die Gelegenheit wahr, sich Segen zusprechen
zu lassen. Sonja Lutz-Knöller und Dekan Jürgen Pommer, sowie Gisela Altschäffl
und Pfarrer Johannes Knöller fanden für alle persönliche Worte.
Danach konnte man beim Entzünden einer Kerze noch einmal innehalten und im
Stillen Gott seine Gedanken vortragen. Ein zugelostes Bibelwort wird nun auf dem
Weg durch das Jahr 2022 begleiten.
Organist Axel Schaz hat sein Patenkind in die Petruskirche mitgebracht.
Der 12-Jährige Paul hatte sich während der Pandemie dem Orgelspiel gewidmet
und entlockte der Simon-Orgel zum Ende des Gottesdienstes aus großer Klangfülle
ein jubelndes Jahreswillkommen.
Bericht und Foto: Barbara Bauer
Monatsspruch März 2022
Hört nicht auf, zu beten und zu flehen!
Betet jederzeit im Geist;
seid wachsam, harrt aus und
bittet für alle Heiligen.
Epheser 6,18Rückblick 27 „In dir ist Freude!“ Der Predigttext zum Sonntag, den 16.1.2022 steht im 1. Brief des Paulus an die Korinther (1. Kor 2,1–10). Um das, was Paulus unter „Weisheit“ versteht zu verdeutlichen, erklärte Pfarrer Knöller zunächst, dass es einen gravierenden Unterschied gibt zwischen „Wissen“ (scientia), also dem, was man erwerben kann und der Weisheit“ (sapientia), die bei Gott allein liegt. Paulus bezieht sein Wissen auf Christus, den Gekreuzigten. Als Suchender, Tastender und Staunender lässt er sich darauf ein, dass die Weisheit ein Geheimnis bleibt, das „Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit“ (1. Kor 2,7b). Er verweist darauf, dass diese Weisheit von keinem weltlichen Herrscher erkannt werden kann. Aber dadurch, dass Gott an uns wirkt, werden wir in dieses Geheimnis hineingezogen. Die Liebe zu Gott basiert auf drei Säulen: der Freude an ihm, die Sehnsucht nach ihm und das tiefe Einverständnis mit ihm, auch wenn man die Wege nicht immer versteht und bisweilen hadert. Bis zum 30.1.2022 dauert die Vakanz der Kantorenstelle noch an. Da sich niemand für den Organisten-Dienst gefunden hatte, scharte Christina Richtmann kurzerhand einen Projektchor zur musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes um sich. Unter ihrer Leitung sangen sowohl die Ensemblemitglieder als Chor als auch gemeinsam mit der Gemeinde thematisch passende Kirchenlieder. Beim abschließenden „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ verbanden sich Sängerinnen und Sänger mit den GottesdienstbesucherInnen, indem sie sich im gesamten Kirchenraum verteilten und Coronakonform mit Masken sangen. Bericht Barbara Bauer; Foto Jürgen Bauer
28 Rückblick auf die Advents– und Weihnachtszeit in der Petruskirche
Rückblick auf die Advents– und Weihnachtszeit in der Petruskirche 29
Gottesdienst mit „Folk ‚n‘ Fun“ - Advents-
kranz in neuem Glanz - Krippenspiel mit
Rabe Rudi - Ordnerdienst bei Krippenspiel
und Christvesper - Hirten beim Krippen-
spiel - festlich beleuchtete Petruskirche -
„Telemann-Ensemble“ - Engel beim
Krippenspiel mit Pfarrer Knöller -
Vox-Humana-Kammerchor.
Fotos von: Elke Klie, Barbara u. Jürgen
Bauer, Spiesz-Design, Pit Thomas.30 Rückblick auf die Advents– und Weihnachtszeit in der Petruskirche
Das Team rund um den zentralen
Missionsgottesdienst, mit verschiedenen
Anspielen - Mitglieder des „Telemann-
Ensembles“, die so manchen Gottesdienst
bereicherten.
Fotos von: Spiesz-Design, Pit Thomas.
Statistik der Petrusgemeinde zum Jahresschlussgottesdienst Silvester 2021:
Taufen: 14 Eintritte: 4
Trauungen: 1 Austritte: 63
Beerdigungen: 38 Konfirmanden: 13
Das Petrusblättle - wie immer gedruckt von Ihrer Druckerei Di Bello.Adressen, Ansprechpartner, Impressum
31
Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Petruskirche, Petrusplatz 8, 89231 Neu-Ulm
E-mail: pfarramt.petrus.neu-ulm@elkb.de
Internet: www.petruskirche-neu-ulm.de
Pfarramt: Petra Wurm
Tel. 0731 - 974 86-50, Fax. 0731 - 974 86-51
Öffnungszeiten: Montag und Dienstag von 10 - 13 Uhr
Donnerstag von 14 - 16 Uhr
Das Pfarramt ist geöffnet, bitte klingeln Sie an der Eingangstür.
Seelsorgebereitschaft Mobiltelefon 0171-628 42 74
Hausmeister u. Mesner: Friedrich Qanbari Adiwi (außer Dienstag) 01590-405 44 19
1. Pfarrstelle: Dekan Jürgen Pommer Tel. 974 86-30
2. Pfarrstelle: Geschäftsführender Pfarrer Johannes Knöller Tel. 974 86-42
3. Pfarrstelle: Pfarrer Jean-Pierre Barraud Tel. 602 883 41
Kirchenmusik: Kantorin Tanja Schmid Tel. 974 86-39
Jugendreferent: Religionspädagoge (B.A.) Felix Henkelmann Tel. 974 86-52
Evangelisches Jugendwerk Neu-Ulm: Dipl.-Rel.-päd. Ute Kling Tel. 974 86-33
Anja Ziesel-Höhn, Sekretärin
Evangelische Kindertagesstätten der Petruskirche, Geschäftsführung:
Dipl.-Betriebswirtin (FH) Verena Uhlmann, Friedenstr. 26 Tel. 800 115 65
Zachäus-Nest (Krippe, integrativer Kindergarten, Hort) Tel. 151 69-20
Leitung Kindergarten und Hort: Michaela Grüner, Riedstr. 26
Leitung Kinderkrippe: Edith Richter Tel. 151 69-21
Jona-Insel (Krippe, Kindergarten) Tel. 725 46 27
Gesamtleitung: Eva Hartmann, Lincolnstr. 1
Evangelische Sozialstation Tel. 7 32 56
Krankenpflege und häusliche Versorgung, Petrusplatz 8, Sprechzeiten: Mo–Fr, 8–12 Uhr
Impressum:
Herausgeber: Evang.-Luth. Petruskirche Neu-Ulm, Petrusplatz 8, 89231 Neu-Ulm,
vertreten durch den geschäftsführenden Pfarrer Johannes Knöller V.i.S.d.P.
Redaktion: Jean-Pierre Barraud, Barbara Bauer, Dr. Cornelie Hänssler-Schoetensack,
Ute Kling, Pit Thomas (Layout)
Auflage: 2.600; Erscheinungsweise: alle 2 Monate
Druck: di bello ihre druckerei, Neu-Ulm
Bilder und Grafiken, falls nicht anders angegeben: gemeindebrief.evangelisch.de
Redaktionsschluss für April/Mai 2022: 7.3.22 - erscheint am 31.3.22
Spendenkonto: IBAN: DE 19 7305 0000 0430 0178 55 - BIC: BYLADEM1NUL
Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen
Bitte Spendenzweck oder „Petruskirche“ mit angeben.
Speziell für „Gemeinsam Genießen“ der Betreff: „Spende für Gemeinsam Genießen“32 Freitag 4. März 2022 um 19 Uhr in der Petruskirche Weltweit blicken Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft. Die Corona-Pandemie verschärfte Armut und Ungleichheit. Zugleich erschütterte sie das Gefühl vermeintlicher Sicherheit in den reichen Industriestaaten. Als Christ*innen jedoch glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an ihren Untergang! Der Bibeltext Jeremia 29,14 des Weltgebetstags 2022 ist ganz klar: „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden…“ Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden Frauen aus England, Wales und Nordirland ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen uns von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaft. England ist mit 130.000 km² der größte und am dichtesten besiedelte Teil des Königreichs – mit über 55 Millionen Menschen leben dort etwa 85% der Gesamtbevölkerung. Seine Hauptstadt London ist wirtschaftliches Zentrum sowie internationale Szene-Metropole für Mode und Musik. Die Waliser*innen sind stolze Menschen, die sich ihre keltische Sprache und Identität bewahrt haben. Von der Schließung der Kohleminen in den 1980er Jahren hat sich Wales wirtschaftlich bisher nicht erholt. Grüne Wiesen, unberührte Moorlandschaften, steile Klippen und einsame Buchten sind typisch für Nordirland. Jahrzehntelange gewaltsame Konflikte zwischen den protestantischen Unionisten und den katholischen Republikanern haben bis heute tiefe Wunden hinterlassen. Aber es kommen auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Sprache. Wie schon im letzten Jahr wissen wir nicht, was die Coronalage zulassen wird. Es wird sicher einen besonderen Gottesdienst geben. Ansonsten lassen Sie sich einfach überraschen und unterstützen Sie bitte die vielen weltweiten Projekte mit Ihrer Spende. Gerne auch per Spendenbutton unter https://weltgebetstag.de Karin Rothermel im Namen des ökumenischen Weltgebetstagsteams der Friedens- / Petrus- und St. Johann-Baptist-Kirchengemeinden Bild: „I Know the Plans I Have for You“, Stickerei von Angie Fox © WGT - Deutsches Komitee e.V.
Sie können auch lesen