Pflegeroboter Traugott 1.0 - Dorfzeitung

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Pflegeroboter Traugott 1.0 - Dorfzeitung
Pflegeroboter Traugott 1.0

In Österreich steht die Einführung des neuesten Pflegeroboters unmittelbar
bevor! Man hat sich für das in Graz entwickelte Modell “Traugott”
entschieden, weil der steirische Dialekt im Sprachmodus des Roboters am
besten zu verstehen ist.

Ausgeliefert wird die erste Version in grüner Trachtenlackierung, gegen
Aufpreis sind auch eine andere Farbkombinationen möglich.

Zahlreiche Tätigkeiten können mittlerweile bestens von den Pflegerobotern
übernommen werden: Geschichten vorlesen, Fieber messen, Mahlzeiten
verabreichen, aus und in das Bett heben, um nur einige Beispiele zu nennen.
Sonderausstattung “Babette”: Renitente Patienten werden problemlos solange
fixiert, bis sie sich beruhigen. Das sind nur einige Beispiele, die
Einsatzmöglichkeiten sind schier unbegrenzt.
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Menschliche Pflegekräfte werden aktuell an speziellen Tamagotchi´s
ausgebildet, damit es keine Startschwierigkeiten gibt, wenn es dann wirklich
losgeht. Geplant ist vorerst, dass jeder ausgebildete PflegerIn 3-5
Pflegeroboter zu betreuen hat, hört man aus gewöhnlich gut informierten
Kreisen. Ein großer Vorteil der Pflegeroboter besteht auch darin, dass sie
nicht gewerkschaftlich organisiert sind. Sie können bis auf die
Wartungsphasen 24 Stunden täglich 365 Tage im Jahr eingesetzt werden und
haben auch keinen Urlaubsanspruch.

Die Fussball WM 2018

Das kann kein Zufall sein: Im WM Eröffnungsspiel fegt Russland Saudi Arabien
vom Platz, in Klagenfurt besiegt Österreich kleincordubagleich Deutschland
und in Salzburg wird die dreifärbige Koalition angelobt!
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Die Welt hält den Atem an. Was spielt es bei derlei Großereignissen noch für
eine Rolle, wenn Amerikas etwas spezieller Trump den G7 Gipfel frühzeitig
verläßt, um den Bombenbauer Kim Jong-un zu treffen oder Bundeskanzler Kurz
von neuen Achsen spricht.

Seekirchen wird Bezirkshauptstadt

Endlich ist es soweit, die Bezirkshauptmannschaft Salzburg Umgebung soll laut
aktuellem Koalitionsvertrag von der Stadt Salzburg in die Wallerseestadt
Seekirchen verlegt werden. Eine Vision wird realisiert.

Das aktuelle Gebäude ist schon lange nicht mehr zeitgemäß, zudem ist es
verkehrstechnisch ungünstigerweise am Hauptbahnhof gelegen und hat daher auch
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keinen Schiffsanlegesteg. Die günstige Lage im südwestlichen Kreisverkehr am
Speckgürtel der Wallerseestadt ist für den Neubau einer Tintenburg perfekt
geeignet, heißt es aus Seekirchen. Mindestens 200 Arbeitsplätze könnten so
von der Stadt Salzburg in den Flachgau wandern, hoffen die Flachgauer. Das
alte Gebäude am Bahnhof ließe sich in ein modernes Busparkhaus umbauen,
könnten sich einige Touristiker vorstellen.

Die Gemeinden westlich des Hausberges und die Salzkammergut-Gemeinden dürfen
auch künftig in Salzburg Stadt umsteigen, wenn sie mit Öffis die neue
Bezirkshauptstadt erreichen wollen. Mit der günstigen Salzburg-Card ist das
auch kostentechnisch kein Problem. Für die nicht Vorort wohnenden
MitarbeiterInnen soll ein Hubschrauber – Shuttledienst eingerichtet werden,
hört man aus gewöhnlich gut informierten Kreisen. Für Mitarbeiter, die am
Wallersee wohnen, soll die Schifffahrt ausgebaut werden, für die Fahrt zum
Amt stehen dann im Hafen Seekirchen Stadt behördliche E-Bikes zur Verfügung.
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Schwammerlzeit 2.0

Allen Unkenrufen zum Trotz, Peter Pilz ist wieder da. Vergessen sind alle
Querelen rund um seine Person, ein Pilzmycel ist nicht so leicht
unterzukriegen. Die neue Schwammerlzeit hat begonnen.

Einigen Pilzen wird eine halluzinogene Wirkung nachgesagt, manche sind
giftig, andere wiederum können gegessen werden. Wie es sich mit den
Pilzmandataren verhält, weiß niemand so genau; es gibt auch nicht viele ernst
zu nehmende Studien zur Pilzverträglichkeit untereinander.

Fakt ist, das Hauptschwammerl ist davon überzeugt, dass es keinen
Untersuchungsausschuß ohne sättigendes Pilzgericht geben kann. Aus
hungertaktischen Gründen.

Es ist allerdings zu befürchten, dass vielen Menschen zur Schwammerlzeit der
Appetit auf Pilzgerichte vergangen ist. Alte Pilze können geschmacklich sehr
schwierig werden. Mancher Schwammerlsauce sieht man ihre Giftigkeit auch
nicht an.
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Hasi 2.0 ist fast fertig

Es ist soweit. Die neue Koalition soll fast ausverhandelt sein. Spätestens
dieses Wochenende wird die Vorstellung der neuen Salzburger Landesregierung
unter LH Dr. Wilfried Haslauer II. erwartet.

Was ist der Preis für das Mitregieren? Man darf gespannt sein, wie viel
Sonnenschmiere für die Grünen und Neos nötig sein wird, damit es keinen
Sonnenbrand auf der entblößten Haut gibt. Wie groß ist der Badeanzug
wirklich, der ihnen verblieben ist? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Und legale Nacktbadestrände gibt es in Salzburg fast keine. Vielleicht ist
das die Chance, gegen die guten Sitten möchte wahrscheinlich auch der Hasi
nicht verstoßen.
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Hamburger und Plumpudding

Prinz Harry und Megan Markle haben einander heute bei einer prunkvollen
Zeremonie in der St.-Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor das Jawort gegeben.

Zwei kulinarische Hochburgen sind somit glücklich vereint. Ein Hamburger mit
Plumpuddingsauce wird demnächst vermutlich der Renner in amerikanischen und
royalen Fastfoodketten.

Beste Glückwünsche auch aus dem virtuellen Dorf!
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Bargeld ist Freiheit

Der Euro ist die offizielle Währung in der EU.
So steht es im Gesetz. Was ich jetzt nicht ganz verstehe, wieso konnte ich
vor einigen Tagen meine Tankrechnung nicht mit einem 200 € Schein bezahlen?

Da läuft doch etwas schief. Zahlt man ein Auto bar, geht das meistens gar
nicht, schief angeschaut wird man dabei sowie so. Schweden ist besonders
krass, die glauben schon, wenn man einige Hunderter im Geldbörsl hat, muß man
ein Verbrecher sein. So ein Blödsinn. Die haben in ihrer plastifizieren
Finanzwelt wenigstens gleich viele Gauner wie wir. Statistisch gesehen.

Das mit dem organisierten Verbrechen und der Terrorfinanzierung ist auch so
eine Sache. Wieso geht kriegsführenden Parteien beispielsweise im nahen Osten
oder in Afghanistan das Geld nicht aus? Womit bezahlen die ihre Waffen? Mit
Koffern voll Bargeld? Ich denke da viel eher an Bitcoins & Co, wahrscheinlich
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sind es aber ganz normale Überweisungen.

Schwarzgeld ist auch so ein leidiges, vielstrapaziertes Thema. Wieso trifft
es dabei nur die kleinen und nie die wirklich großen Fische? Dazu fällt mir
ein arabisches Sprichwort ein: Stiehlst du ein Kamel, wirst du geköpft,
stielst du eine Herde, wird mit dir verhandelt.

Ich soll/ muss/ darf mein Geld einer Bank anvertrauen, obwohl mir eigentlich
keine garantieren kann, dass ich alles wiederbekomme. Wieviele Banken durften
in den letzten Jahren die Steuerzahler retten? Wo liegen die Goldreserven für
die Einlagen bei den Banken? Was ist das Bankgeld wirklich wert? Wieso
konnten die Griechen, auch bei einem gut gefüllten privaten Bankkonto, nicht
mehr als 60€ täglich abheben, wenn überhaupt? Wer garantiert mir, dass meine
Einlage nicht zu einer Bankrettung beitragen muss, obwohl ich das gar nicht
will?

In welchen Finanzskandal oder Börsencrash der letzten Jahre waren Banken und
oder die Vereinigten Staaten nicht verwickelt?

Nur Bares ist Wahres.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich kann schon verstehen, dass es
die Banken und der Staat gerne hätten, alles über jeden zu wissen. Sie können
heute schon das Einkommen und die mit Karte bezahlten Ausgaben kontrollieren.
Beispielsweise wer wo in welchem Gasthaus was gegessen und wieviel bezahlt
hat, wer wo beim Arzt und wie oft krank war, wer ein Leasingauto hat und mit
den Raten nur schlecht zu Rande kommt, wer welches Muttertagsgeschenk um
welchen Preis wo gekauft hat und so weiter. Ich weiß schon, dass diese Daten
alle extrem geschützt sind. Ich glaube aber auch an das Christkind.

Meiner Meinung muß alles gemacht werden, dass uns das Bargeld erhalten
bleibt. Das fängt bei den 500 € Scheinen an. Auf die 1 und 2 Cent Münzen
könnte ich notfalls verzichten. Ich möchte auch zukünftig mit Bargeld
bezahlen, was und wieviel ich will. Noch gilt bei uns die Unschuldsvermutung,
denn selbstverständlich habe ich mein Geld durch ehrliche Arbeit verdient und
ordnungsgemäß versteuert. Selbst ist ein Schelm, wer Schlimmes denkt.

Weiterführende Info >
Pflegeroboter Traugott 1.0 - Dorfzeitung
Salzburger Eissalon: 3 Kugeln ohne
alles bitte

Die Eissaison in Salzburg ist eröffnet. Zur Auswahl stehen Türkis, Grün und
Pink. Die hinter diesen aktuellen Modefarben versteckten Geschmacksrichtungen
sind interessant und vielversprechend.

Die neuen, hoffentlich auch fruchtig süssen Kreationen werden angeblich alle
in Salzburg erzeugt, eine Stärkung der heimischen Wirtschaft ist schon
wichtig. Es ist ja hinlänglich bekannt, dass so manche Standesvertretung nur
schlecht mit allzubuntem Eis zurecht kommt. Einzig auf ein Schafmilcheis
müssen wir diesmal verzichten.
Landtagswahl 2018. Die Qual der Wahl
danach

Der Zuwachs der ÖVP war zu erwarten, dass die Roten noch einmal ablegen eher
nicht. Vielleicht sollte man doch darüber nachdenken, ob ein Gewerkschafter
der richtige Spitzenkandidat ist. Die Blauen haben zwar etwas zugelegt,
sicherlich aber Stimmen an Karl Schnell verloren, der für mich unerwartet gut
abschitt und den Einzug in den Landtag nur knapp verfehlte.

Den souveränen Sprung über die 5 Prozenhürde durch die Neos hätte ich knapper
eingeschätzt. Das Ergebnis der Grünen war zu erwarten, knapp 2-stellig hätte
ich ihnen, bevor ich das Plakat von Astrid Rössler “Ich bin keine
Politikerin” sah, schon zugetraut. Wenn man sich allerdings vor einem
Wettkampf selbst ins Knie bohrt, kann man/ frau nicht schnell laufen, das ist
ganz einfach so. Ja, und der Hans Mayr war auch noch dabei, ebenso die KPÖ
und die Christen.

Die Regierungsbildung wird spannend, es gehen sich 3 Varianten aus. Schwarz –
Blau, Schwarz – Rot und für mich die interessanteste Variante: Schwarz – Grün
– Pink. Lassen wir uns überraschen. Wenn es Wilfrid Haslauer auch um
Persönlichkeiten geht, traue ich ihm die 3-Koalition schon zu.

Demokratie leben heißt WÄHLEN

Am 22. April wählen wir in Salzburg einen neuen Landtag und es wird spannend
werden. Das Team Stronach gibt es nicht mehr, trotzdem treten landesweit 7
Fraktionen an. In der Stadt Salzburg kommen noch 2 dazu. Dabeisein ist alles.

Interessant ist, mit wem es sich für die türkisenen Schwarzen letztendlich
ausgehen wird.   Wie hoch ist der Preis, den mögliche KandidatInnen zahlen
müssen, um bei   der Regierungsdbildung dabei zu sein. Wird es eine 2er oder
3er Koalition?   Wilfried Haslauer kann es sich vermutlich aussuchen. Oder
steht ROT BLAU   LILA im Raum?

Entscheiden wird der Wähler und es wichtig, auch wählen zu gehen. Der Gang
zur Urne sollte eigentlich für jede Salzburgerin und jeden Salzburger
selbstverständlich sein, ohne wenn und aber. Mit unserer Stimme haben wir es
in der Hand, wie es im Land weitergehen wird! Nicht wählen, aber am
Stammtisch alles kritisieren ist Dünnbrettbohrerei!
Landtagswahl 2018 in Salzburg, der
Endspurt

Die letzten Reklamewellen der wahlwerbenden Parteien überrollen gerade
Salzburg. Von den meisten Plakaten lächeln(t) die Spitzenkandidaten(in) in
das frühlingshafte Land. Ein Ende der bunten Papierflut ist Gottseidank schon
bald in Sicht.

Die Aussagen auf den Plakaten sind eher sehr knapp gehalten. Die Wähler
sollen für die Parteien gewonnen werden, ohne sie mit unnötigen Informationen
zu belasten oder womöglich gar zu verunsichern; soquasi mehr aus dem Bauch
heraus als über tatsächliche Aussagen. Diese Taktik ist nicht wirklich neu
und hat noch immer funktioniert. Am Wahlabend gibt es dann ohnedies fast
immer nur Sieger. Mehr oder weniger.

Wir von der Dorfzeitung haben die 7 im ganzen Bundesland antretenden Parteien
via Email mit der Bitte angeschrieben (die Emailadressen haben wir auf den
Homepages gefunden), uns die Plakate sowie die Wahlprogramme zukommen zu
lassen, damit wir sie veröffentlichen können. Zwei Drittel unserer Leser
wohnen im Ausland und können den Salzburger Wahlkampf nicht hautnah
miterleben. In den nächsten Tagen werden wir die Antworten publizieren.

Die Sache mit dem Klimaschutz

Bis 2030 wird in Österreich der Emissionsausstoß um 36% reduziert sein, hat
dieser Tage die Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus Elisabeth
Köstinger mitgeteilt.

Die Pariser Klimaziele sollen ohne zusätzliche Belastungen und Verbote
erreicht werden. Man darf gespannt sein, wie das die aktuelle türkis-blaue
Regierung schaffen will, sind doch die politischen Vorgänger in Rot-Schwarz
kläglich an der Umsetzung dieses Vorhabens gescheitert.

Fakt ist, auch wenn Trump nicht daran glaubt, der Klimawandel ist voll im
Gange und seine Auswirkungen werden immer noch dramatischer, wenn nicht bald
etwas geschieht. Reförmchen, die auf die Wirschaftsverträglichkeit
zugeschnitten werden, können das Problem der Klimaerwärmung wahrscheinlich
nicht lösen.
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