Prävention beginnt im Mutterleib - SÄUGLINGE UND KLEINKINDER - diepta.de

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PRAXIS SÄUGLINGE UND KLEINKINDER

Prävention beginnt
im Mutterleib
              Schon frühzeitig werden die Weichen für Allergien gestellt. Auf die geneti-
              schen Faktoren haben wir keinen Einfluss, aber bereits die Schwangerschaft
              und die erstens Lebensmonate stellen eine sensible Phase dar.

A
              llergische Erkran­      vierte Erwerbstätige unter Al­                                           schaft und im Säuglingsalter        Proteinen gefährdet die Versor­
              kungen sind eine        lergien der Haut oder der Atem­                                          von großer Wichtigkeit. Dabei       gung der werdenden Mutter mit
              Vol k sk r an k he it   wege und im Kindesalter gelten                                           hat in den letzten Jahren ein       lebensnotwendigen Nährstoffen
              mit weltweit stei­      Allergien heute als die häufigste                                        Umdenken stattgefunden. Wäh­        und wirkt sich auch negativ auf
gender Tendenz – auch bei Kin­        chronische Erkrankung.                                                   rend man früher empfahl, prin­      die Entwicklung des Kin­
dern. Schätzungen zufolge wer­                                                                                 zipiell den Erstkontakt mit den     des aus. Selbst bei einer familiä­
den im Jahr 2050 bis zu vier          Leitliniengerechte Präven-                                               potenziellen Allergenen hinaus­     ren Vorbelastung wird daher
Milliarden Menschen betroffen         tionsstrategien Sie sind be­                                             zuzögern, gilt heute das Prinzip,   grundsätzlich keine allergen­
sein. Bereits heute leidet jeder      reits während der Schwanger­                                             die Toleranzentwicklung des         arme Ernährung während der
                                                                                                               Immunsystems zu fördern. Ex­        Schwangerschaft empfohlen. Im
                                                                                                               perten raten daher, das Immun­      Gegenteil, Fisch sollte die
                                                                                                               system schon früh in der Kind­      Schwangere immer verzehren,
                                                                                                               heit durch eine vielfältige         da die Zufuhr enthalten der
                                                                                                               Ernährung zu stimulieren.           langkettiger Omega-3-Fettsäu­
                                                                                                               Schadstoffe aus der Außenluft       ren die Entwicklung atopischer
                                                                                                               und aus Innenräumen sowie an­       Erkrankungen beim Kind redu­
                                                                                                               dere ungünstige Faktoren soll­      zieren kann. Gleiche Regeln gel­
                                                                                                               ten allerdings weiterhin gemie­     ten für die stillende Mutter.
                                                                                                               den werden. Einzelheiten dazu       Auch sie soll sich ausgewogen
                                                                                                               finden sich in der Leitlinie „Al­   und nährstoffdeckend ohne Re­
                                                                                                               lergieprävention“ der AWMF          striktionen (inklusive Fischver­
                                                                                                               (Arbeitsgemeinschaft der Wis­       zehr) während der Stillzeit er­
                                                                                                               senschaftlichen Medizinischen       nähren.
                                                                                                               Fachgesellschaften e.V.). We­
                                                                                                               sentliches daraus wird im Fol­      Voll Stillen Muttermilch stellt
                                                                                                               genden vorgestellt.                 nach wie vor die beste Nahrung
                                                                                                                                                   für Säuglinge dar – auch aus al­
                                                                                                               Keine Allergiediät Die              lergiepräventiver Sicht. Daher
                                                                  © NataliaDeriabina / iStock / Getty Images

                                                                                                               Schwangere muss auf keine Le­       empfiehlt die Leitlinie, die Kin­
                                                                                                               bensmittel verzichten. Eine al­     der mindestens vier Monate voll
                                                                                                               lergenarme Ernährung, also der      zu stillen. Ein längerer Zeit­
                                                                                                               Verzicht auf potenziell allergene   raum scheint keinen präventi­
                                                                                                               Nahrungsbestandteile wie bei­       ven Effekt auf allergische Er­
                                                                                                               spielsweise Kuhmilch, Hühnerei,     krankungen zu haben. Vielmehr
                                                                                                               Fisch oder Nüsse bringt keinen      deuten die Daten darauf hin,
                                                                                                               Vorteil, sondern kann sogar         dass die Einführung der Beikost
                                                                                                               eher schaden. Die Aufnahme          ab dem fünften Lebensmonat
                                                                                                               von zu wenig Calcium oder           mit einer geförderten Toleranz­

68   DIE PTA IN DER APOTHEKE | Mai 2021 | www.diepta.de
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MAXIMALER SCHUTZ
                                                     ZUR PRÄVENTION VON
                                                    AKTINISCHER KERATOSE
                                                    UND HELLEM HAUTKREBS

                                                                                        NEU

                                                     LSF 100
                                                       LEICHTE TEXTUR

EUCERIN SUN ACTINIC CONTROL MD LSF 100 – MAXIMALER UVA- & UVB-SCHUTZ.
          DAS ERSTE MEDIZINPRODUKT VON EUCERIN SUN PROTECTION.

 Effektiver Sonnenschutz zur Reduktion von
 Zellschäden sowie zur Prävention von aktinischer           UV-Licht
                                                                                                         Feldkanzerisierung
 Keratose und hellem Hautkrebs

 Ebenso empfohlen für Kunden, die in hohem Maß
 der Sonne ausgesetzt sind, wie etwa bestimmte
 Berufsgruppen und Sportler
                                                                                                                              Epidermis

 Leichtes Fluid für die tägliche Anwendung,
 unparfümiert, wasserfest und schweißresistent
                                                                                                                              Dermis

                                                      UV-geschädigte
                                                       Keratinozyten

 Sehr gute Verträglichkeit, auch bei
                                                          Subklinische           Aktinische                Plattenepithel-
 sonnenempfindlicher Haut                             aktinische Keratose         Keratose                    karzinom

                                                                                  Weitere Informationen und
                                                                            Praxistipps für Ihre Beratung auf
                                                                                        www.side-by-side.de
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PRAXIS Säuglinge und Kleinkinder

entwicklung einhergeht. Ergän­        wegen der für den Säugling kri­     sondere mit einem höheren           zieren. Während die Haltung
zend zur Beikost kann die Mut­        tisch zu bewertenden Phyto­         Asth­marisiko assoziiert ist (vor   eines Hundes aus allergologi­
ter ihrem Kind aber weiterhin         estrogene nicht grundsätzlich       allem bei Jungen).                  scher Sicht unbedenklich
die Brust anbieten.                   empfohlen werden.                                                       scheint, sollen bei Risikokin­
                                                                          Vorsicht Luftschadstoffe            dern keine Katzen angeschafft
HA-Nahrungen Ist Stillen              Schrittweise Beikost Ab             Eltern sollten versuchen, ihre      werden, da diese zu einem deut­
nicht möglich, sollen Kinder          dem fünften Monat sollte der        Kinder vor Luftschadstoffen in      lich erhöhten Ekzemrisiko bei
aus allergievorbelasteten Fami­       Säugling Beikost erhalten.          Innen- und Außenräumen fern­        Kindern mit erhöhtem Allergie­
lien in den ersten vier Lebens­       Dabei sollen neue Lebensmittel      zuhalten. Befahrene Straßen         risiko führen. Ein erhöhtes Ri­
monaten eine Hydrolysatnah­           nach und nach eingeführt wer­       mit hoher Stickoxid-Exposition      siko für Asthma zeigen hinge­
rung erhalten. Bei dieser             den, damit sich der kindliche       sind zu meiden und Luftschad­       gen alle Kinder, die mit einem
allgemein als HA-Nahrung be­          Organismus darauf einstellen        stoffe in der Wohnung aus Mö­       Kaiserschnitt zur Welt gekom­
kannten hypoallergenen Säug­          kann. Selbst potenzielle Aller­     beln, Wandfarben oder Reini­        men sind. Dieser Umstand
                                                                                                              sollte – falls möglich – bei der
                                                                                                              Wahl des Geburtsverfahren be­
                                                                                                              rücksichtigt werden.

     Zu den Risikokindern, die für die                                                                        Impfungen durchführen
                                                                                                              Impfungen scheinen das Aller­
     Entwicklung einer Allergie als begünstigt                                                                gierisiko wiederum zu senken,
     gelten, zählen Kinder mit einem Eltern-                                                                  sodass die Leitlinien auch Risi­
                                                                                                              kokindern zur Impfung nach
     teil und/oder einem Geschwisterkind,                                                                     STIKO-Empfehlung raten.

     das an Asthma, Heuschnupfen oder                                                                         Allergie, was nun? Haben
                                                                                                              Kinder trotz aller primärer Prä­
     Neurodermitis leidet.                                                                                    ventionsstrategien dennoch eine
                                                                                                              Allergie entwickelt, müssen sie
                                                                                                              versuchen, entsprechende Aller­
                                                                                                              gieauslöser (Nahrungsmittel-,
                                                                                                              Inhalations- , Insektengift-, Arz­
lingsnahrung sind die Kuhmil­         gieauslöser wie Kuhmilch, Ei,       gungsmitteln zu minimieren (z.      neimittel- und Kontaktaller­
cheiweißbestandteile durch            Weizen, Fisch und Nüsse sollten     B. Formaldehyd). Zudem ist Ta­      gene) ein Leben lang zu meiden.
enzymatischen Abbau sowie             nicht fehlen, sogar bei allergie­   bakrauch in der Umgebung des        Zudem ist eine adäquate antial­
thermische Spaltung und an­           gefährdeten Kindern. Man geht       Kindes tabu, auch schon wäh­        lergische Therapie der Allergie
schließende Ultrafiltration in        heute davon aus, dass ein früh­     rend der Schwangerschaft. Das       von Anfang an sinnvoll. Allergi­
kleinere Bruchstücke mit nied­        zeitiger Kontakt mit potenziel­     Allergierisiko beim Kind steigt     ker mit einem erhöhten Ana­
rigem Molekulargewicht aufge­         len Allergenen hilft, die Entste­   sowohl durch Passivrauch als        phylaxie-Risiko (z. B. bei Insek­
trennt worden, die weniger            hung einer Allergie zu vermeiden.   auch durch aktives oder passives    tengiftallergie) sollten außerdem
allergieauslösend sind. Da            Vor allem wird ein frühzeitiger     Rauchen der werdenden Mutter,       immer ein Allergie-Notfall-Set
HA-Nahrungen aber nicht frei          Fischkonsum propagiert, um          da die Bronchialschleimhaut des     mitführen, um bei einem
von Antigenen sind, stellen sie       die Ausbildung eines atopischen     Kindes gereizt wird, was zu einer   drohenden anaphylaktischen
für Kuhmilchallergiker keine          Ekzems zu verhindern. Insge­        unspezifischen Entzündung und       Schock sofort reagieren zu kön­
geeignete Alternative dar. Diese      samt sollte die Ernährung be­       vermehrter IgE-Produktion füh­      nen. Dieses beinhaltet einen
benötigen vielmehr hydroly­           reits im ersten Lebensjahr viel­    ren kann. Regelmäßiges Lüften       Adrenalin-Autoinjektor zur
sierte Spezialnahrungen mit           fältig sein.                        hilft hingegen, die Räume schad­    Selbstapplikation sowie ein Glu­
noch kleineren Eiweißbruch­           Eine Empfehlung, Pre- oder          stoffarm zu halten. Zudem lässt     cocorticoid und ein Antihista­
stücken.                              Probiotika in die Ernährung des     sich so die Luftfeuchtigkeit sen­   minikum zum Trinken. Bei be­
Milch anderer Tierarten (z. B.        Kindes zu integrieren, existiert    ken und damit auch das Risiko       kanntem Asthma bronchiale ist
Ziege, Schaf ) eignen sich            nicht, da sich in den Studien       für allergieauslösende Schim­       zusätzlich eine bronchialerwei­
ebenso wie Hafer-, Reis-, Man­        kein allgemeiner präventiver Ef­    melpilzsporen in Innenräumen        ternde Substanz (z. B. Salbuta­
del- oder Frischkornmilch nicht       fekt gezeigt hat. Die Datenlage     reduzieren.                         mol) in Form eines Inhalier­
zur Allergieprävention, da sie        stützt hingegen die Empfeh­                                             sprays im Set enthalten. n
entweder nicht genügend Nähr­         lung, Übergewicht bei Kindern       Keine Katzen, keine Kaiser-
stoffe liefern oder selbst allergen   bereits im frühen Kindesalter       schnittgeburt Bei Haustieren                           Gode Chlond,
sind. Ebenso kann Sojamilch           zu vermeiden, da dieses insbe­      im Haushalt gilt es zu differen­                        Apothekerin

70   DIE PTA IN DER APOTHEKE | Mai 2021 | www.diepta.de
Prävention beginnt im Mutterleib - SÄUGLINGE UND KLEINKINDER - diepta.de
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Beratungsfall Sonnenallergie:
Statt kratzen, cremen!
Eine Kundin betritt die Apotheke und erzählt, dass sie das schöne Wetter am Wochenende auf ihrem Balkon
genossen hat. Seit gestern plagen sie an den Armen und am Dekolleté allerdings ein starker Juckreiz und Haut-
rötungen – sie schließt auf eine Sonnallergie. Doch PTA und Apotheker wissen: Sonnenallergie ist nicht gleich
Sonnenallergie und bedarf einer umfangreichen Beratung. Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten
zusammengestellt.

Polymorphe Lichtdermatose oder Sonnenallergie – wo liegt                                                     Wie wird eine Sonnenallergie behandelt?
der Unterschied?                                                                                             Trotz bester Vorbeugung kann es manchmal zu einer Sonnenallergie
Die Bezeichnung „Sonnenallergie” ist umgangssprachlich und                                                   kommen – unterstützen Sie dann Ihre Kunden mit einer Empfeh-
beschreibt eine Hauterkrankung, die durch Licht ausgelöst wurde.                                             lung, die nicht nur die Symptome effektiv lindert. Um erkrankte
Auch wenn die Symptome denen einer allergischen Reaktion ähneln,                                             Haut nicht weiter zu reizen, kommt bewusst die Verwendung von
handelt es sich hierbei nicht um eine klassische Immunreaktion                                               pflegendem Dexpanthenol und der Verzicht von Parfum und Alko-
mit einer damit einhergehenden Antiköperproduktion. Da die poly-                                             hol zum Einsatz. FeniHydrocort Creme 0,5 % ist das am häufigsten
morphe Lichtdermatose (PLD) mit 90 % die häufigste Form dieses                                               verkaufte Hydrocortison-Produkt Deutschlands1 und wirkt bei einer
Krankheitsbildes ist, wird sie von Laien sehr häufig als Sonnenall-                                          Sonnenallergie gleich dreifach: Es lindert Juckreiz und reduziert
ergie bezeichnet. Die Haut reagiert hierbei einige Stunden bis Tage                                          Schwellungen sowie Rötungen.
nach der Sonnenexposition mit Juckreiz, Hautrötungen, Knötchen
oder Bläschen. Hauptauslöser sind dabei die UV-A-Strahlen, die                                               Welche Rolle spielt die Galenik bei der Behandlung von
anders als UV-B-Strahlen bis in die Dermis eindringen.                                                       Hautentzündungen, wie einer PLD?
                                                                                                             Prof. Dr. Helmut Schöfer, Dermatologe und Experte in Sachen
Wer ist besonders von einer Sonnenallergie betroffen und                                                     Hautgesundheit erklärt: „Die Galenik hat bei äußerlich auf die Haut
wann tritt sie meistens auf?                                                                                 aufgebrachten Arzneimitteln wie Hydrocortison einen erheblichen
Von der Polymorphen Lichtdermatose sind etwa 10 bis 20 Prozent                                               Einfluss. Leichte Cremes wie Öl-in-Wasser-Emulsionen können –
der Mitteleuropäer betroffen, darunter meistens Frauen und                                                   im Vergleich zu einer Salbe – bei einer Entzündung einfacher in die
Menschen mit einem helleren Hauttyp. Besonders in den Monaten                                                Haut einziehen. Zudem kühlt eine dünnere, wärmedurchlässige
zwischen März und Juni, wenn die sonnenentwöhnte Haut nach                                                   Creme eher, da hier enthaltenes Wasser verdunsten kann und kaum
dem Winter wieder der Sonne ausgesetzt wird, kommen mehr                                                     ein Wärmestau auftritt.”
Menschen mit den typischen Symptomen in die Apotheke. Grund-
sätzlich ist es dann ratsam, einen Kunden, der übermäßig auf
Sonnenexposition reagiert hat, zunächst zum Dermatologen zu                                                   WIRKSAM BEI
schicken.
Eine langsame Gewöhnung an die UV-Strahlen mit zunächst eher                                                  ✓
                                                                                                              ✓
                                                                                                                        Sonnenallergie
                                                                                                                        Sonnenbrand
kurzen Aufenthalten in der Sonne und ein Sonnenschutz mit an-
gemessenem UV-A- und UV-B-Schutz sind für Betroffene zur Vor-                                                   ✓       Leichter Neurodermitis
beugung unerlässlich. Tatsächlich erreichen die meisten Kunden
durch eine Lichtgewöhnung im Laufe des Sommers eine völlige                                                     ✓       Kontaktallergie/Ekzem                          Empfehlen Sie Ihren Kunden immer, geeig-
                                                                                                                                                                       neten Sonnenschutz zu verwenden und ihre
Erscheinungsfreiheit.                                                                                           ✓       Entzündetem Insektenstich                      Haut langsam an Sonne zu gewöhnen.

1
    IMS OTC® Report Apotheke, Märkte: 06C3 topische Steroide, Zeitraum 01/2020–12/2020
FeniHydrocort Creme 0,5 % Wirkstoff: Hydrocortison Zusammensetzung: 1 g Creme enthält 5 mg Hydrocortison; Sonstige Bestandteile: Dexpanthenol; Glycerol 85 %; Oleyloleat; emulgierender Cetylstearylalkohol
(Typ A) (Ph.Eur.); mittelkettige Triglyceride; Octyldodecanol (Ph.Eur.); Glycerolmonostearat; Dimeticon (350 cSt); Kaliumsorbat (Ph.Eur.); Carbomer (40.000–60.000 cP); Natriumedetat (Ph.Eur.); Trometamol;
gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Linderung von mäßig ausgeprägten entzündlichen Hauterkrankungen. Gegenanzeigen: FeniHydrocort Creme 0,5 % darf nicht angewendet werden bei bekannter
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Hydrocortison oder einen der sonstigen Bestandteile, bei spezifischen Hauterkrankungen (z.B. Lues, Hauttuberkulose), bei Virusinfektionen wie Herpes simplex, Herpes zoster,
Varizellen, bei Vakzinationsreaktionen, bei Rosacea, bei Mykosen, bei bakteriellen Hautinfektionen, bei Acne vulgaris und Steroidakne, auf offenen Wunden, auf den Schleimhäuten, bei perioraler Dermatitis, während des
ersten Drittels der Schwangerschaft. Nebenwirkungen: Selten: allergische Hautreaktionen; Häufigkeit nicht bekannt: Verschwommenes Sehen. Bei lang andauernder (länger als vier Wochen) Anwendung sind folgende
Nebenwirkungen bekannt: Hautatrophien, Teleangiektasien, Striae, Steroidakne, periorale Dermatitis, Änderung der Hautpigmentierung und Hypertrichose. Warnhinweis: Enthält Cetylstearylalkohol und Kaliumsorbat.
Apothekenpflichtig. Stand: 10/2020 GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG, Barthstraße 4, 80339 München

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