Reputation: Verdichtung aller Bewertungen und zentraler Leitstern einer sinnorientierten Unternehmensführung - CRO. SWISS - CRO.SWISS

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Reputation: Verdichtung aller Bewertungen und zentraler Leitstern einer sinnorientierten Unternehmensführung - CRO. SWISS - CRO.SWISS
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REPUTATION IS EVERYTHING   PRESSEMITTEILUNG JUNI 2020

Reputation: Verdichtung
aller Bewertungen
und zentraler Leitstern
einer sinnorientierten
Unternehmensführung

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Dass Reputation extrem wichtig für den Erfolg ist, ist eine anerkannte

Tatsache, über Epochen und Kulturen hinweg. Auch in der Wirtschaft

ist Reputation für den Erfolg, für das Überleben und Verbleiben entschei-

dend. So gab es immer wieder Wellen, in denen sich Verwaltungsräte

und Geschäftsleitungen intensiv mit Reputation auseinandergesetzt

haben. Vor allem dann, wenn Krisen ganze Branchen oder Firmen in

Turbulenzen brachten. Und doch hat sich das Thema strukturell-oper-

ativ in diesen Gremien bisher nicht etabliert – weil es zuletzt zu wenig

fassbar, zu wenig messbar, zu wenig beeinflussbar war. Nun aber wendet

sich das Blatt.

Ein Interview mit Dr. Alexander Fleischer
Leiter Kommunikation und Mitglied der erweiterten Konzernleitung
der Schweizerischen Post

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Auch wenn es immer noch eine inflationäre Verwendung des Begriffs Reputation für alle möglichen
Konstrukte, Modelle und Ideen gibt, so wurde doch in den letzten Jahren einigermassen abschliessend
geklärt, was Reputation ist. Zum Beispiel wie Reputation in Abgrenzung zum Image oder zur Marke wirkt,
wie sie entsteht und wie entsprechend auf die eigene Reputation Einfluss genommen werden kann. In den
letzten Jahren wurden darauf aufbauend Instrumente entwickelt, durch die Reputation sowohl von einer
Risikoperspektive als auch von einer Chancenperspektive besser gestaltbar wird. Und es wurden Prozesse und
Hilfsmittel verfeinert, mit denen bei Krisen ein reputationaler Flächenbrand eingedämmt werden kann. Denn
Krisen lassen sich nach wie vor nicht ausschliessen, und es wird immer einen Teil der Reputation geben, der
sich nicht steuern lässt. Aber der gestaltbare Teil ist durch die Erkenntnisse und Fortschritte heute so gross,
dass er in der Unternehmensführung nicht mehr verantwortungsvoll ausgeklammert werden kann.

Die Initiative CRO.SWISS – die erste Kompetenzplattform für Reputationsverantwortliche – ist eine Chance,
bei dieser Wende vorne mitzusegeln. Als Leiter Kommunikation der Post möchte ich das aus folgenden
Gründen tun: Die Post hat vor zwei Jahren einen der grössten Reputationsschäden ihrer Geschichte erlebt.
Das sagen nicht ich oder die Post, das sagen die Medien und die Öffentlichkeit.

Die Post hat im Mai dieses Jahres ihre Strategie für das angebrochene Jahrzehnt vorgestellt, und auch
wenn diese sehr positiv aufgenommen wurde, so wurde in der Berichterstattung doch immer wieder das
Framing mit diesem Reputationsschaden vorgenommen. Für mich als Kommunikationsleiter bedeutet dies,
dass mit dem neuen strategischen Kapitel auch ein neues Kapitel für die Kommunikation bei der Post auf-
geschlagen werden muss. Und zwar eines, das «gute Reputation» als Leitstern aller Anstrengungen wählt.
Werden wir damit Krisen vermeiden? Nein, denn es hängt nicht nur von der Kommunikation ab, ob eine
selbstverschuldete Krise eintritt, sondern von der Gestaltung der Realität – also von den Entscheidungen,
die tagtäglich getroffen werden – und dies findet überall in einem Unternehmen statt. Werden wir Skandale
vermeiden? Nein, denn was ein Skandal ist oder nicht, entscheidet sich in den (auch «sozialen») Medien. Oft
reicht aber auch der sprichwörtliche Sack Reis, der in China umfällt, für einen vermeintlichen Skandal. Ohne
Skandalbewirtschaftung, oder positiv formuliert, ohne die Befriedigung der Sensationslust von uns Leser/-
innen, Zuhörer/-innen und Zuschauer/-innen wäre die Medienlandschaft noch um einiges grauer. Werden wir
zum allseits geliebten Star werden? Nein, denn auch wir müssen uns im Wettbewerb behaupten und dafür
unbequeme Entscheidungen treffen. Die Erwartungen und Anforderungen, die an die Post gestellt werden,
sind zu gegensätzlich und häufig zu ideologisch geprägt für pure Harmonie. Wozu also?

Die Absicht, aus dem Reputationsschaden des Jahres 2018 zu lernen, das Selbstverständnis, als
Kommunikationsabteilung der erste Anwalt im Dienste der Reputation im Unternehmen zu sein, wie auch
das Bewusstsein, Kommunikation so zu gestalten, dass sie den Weg ebnet für eine gute Reputation, werden
mindestens die Hälfte des Weges zum Ziel ausmachen. Und die andere Hälfte verspreche ich mir auch vom
Austausch unter dem Dach von CRO.SWISS, mit neuen Mess- und Beeinflussungsmöglichkeiten, zu den
Erfahrungen und Hilfsmitteln sowie den Möglichkeiten des Lernens und Weiterentwickelns der Erkenntnisse
und Kompetenzen in diesem Gebiet.

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Die Post hat beim Thema Reputation womöglich einen gewissen Vorteil und Vorsprung. Die Vorfälle von
2018 haben dazu geführt, dass die Post nun eine Governance hat, die den neuesten Erkenntnissen und
Ansprüchen gerecht wird. Die Post startet die Umsetzung einer neuen Strategie mit vielen neuen Kräften in
der Unternehmensführung, sowohl im Verwaltungsrat als auch in der Konzernleitung, und die Post hat ein
verstärktes, modernisiertes Risiko-Management. Vor allem aber hat die Post eine Kommunikationsabteilung,
die in der Konzernleitung vertreten ist, in der alle kommunikativen Fäden zusammenlaufen und wo die
wesentlichen kommunikativen Schnittstellen nach innen und aussen gestaltet werden: von Medien, Politik,
Mitarbeitenden, Privat- und Geschäftskunden über Social-Media- und Online-Gemeinschaften bis hin zur
Gestaltung der User Experience in den digitalen Zugangskanälen.

All dies – Governance, Risiko-Management, Kommunikation – schafft gute Voraussetzungen, um dem
Anspruch einer guten Reputation als Leitstern gerecht zu werden. Diese Voraussetzungen sind Chance
und Auftrag. Diese Voraussetzungen sind aber auch nötig. Denn die Post ist nicht nur aufgrund ihrer jün-
geren Vergangenheit prädestiniert, sich guter Reputation zu verschreiben, sondern auch weil es wenige
Unternehmen in der Schweiz gibt, die ähnlich exponiert sind. Die Post ist eines der am stärksten beob-
achteten und kommentierten Unternehmen der Schweiz. Es gibt kaum jemanden, der keine Erlebnisse,
Erwartungen oder Meinungen in Bezug auf die Post hat. Als Organisation hängt die Post vom Urteil all dieser
Anspruchsgruppen ab. Die Reputation der Post, als Verdichtung all dieser Urteile, wird so zum zentralen
Leitstern der gesamten Unternehmensführung. Eine seriöse, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren-
de Auseinandersetzung mit Reputation ist für die Post deshalb ein erfolgskritischer Faktor.

Ich verspreche mir vom Engagement bei CRO.SWISS und von der Nutzung des Angebots dieser Initiative,
diesen Auftrag besser erfüllen zu können und wertvolle Erkenntnisse für die Post zu gewinnen. Vor allem aber
hoffe ich auf den Austausch mit engagierten Führungskräften mit Verwaltungsrats-, Unternehmensleitungs-,
Governance-, Risiko-, Kommunikations- oder anderem Hintergrund, denen das Ziel einer guten Reputation
ihrer Organisation ebenso wichtig ist wie mir diejenige der Post.

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Christof Küng                                         Dr. Alexander Fleischer
Geschäftsführer der CRO-Counsel AG                    Leiter Kommunikation und Mitglied
                                                      der erweiterten Konzernleitung
                                                      der Schweizerischen Post

Christof Küng ist CEO der CRO-Counsel AG,             Dr. Alexander Fleischer wurde im Jahr 2020
um auf die Wichtigkeit einer guten Reputation         50 und ist seit Mai 2019 Leiter Kommunikation
aufmerksam zu machen sowie um die Funktion            und Mitglied der erweiterten Konzernleitung der
des CRO zu etablieren. Er gilt als Fachmann für       Schweizerischen Post. Er hat sich nicht ohne
markenorientierte Unternehmensführung und             Grund der Thematik Reputation angenommen.
Reputationsmanagement. Als CRO auf Zeit,              2014 veröffentlichte er seine Dissertation zu
begleitete er vorher fast 25 Jahre lang Start-Up’s,   «Reputation und Wahrnehmung». Dr. Alexander
KMU’s und Konzerne. Als stiller Schaffer im           Fleischer hat den Schweizer und den EU-Pass,
Hintergrund, half er auch in der Öffentlichkeit       spricht Französisch, Italienisch, Spanisch und
stehenden Persönlichkeiten und Politikern.            Englisch und lebt heute in Baden.

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Über CRO.SWISS
Peer-to-Peer-Kompetenz-Plattform für Reputationsverantwortliche

CRO.SWISS ist überzeugt, Start-up-Unternehmer, Chef‘s, Chief Risk Officer, HR-, Kommunikations-
Verantwortliche, CEO’s und Verwaltungsräte, aber auch die Vorsteher des Corporate- oder Shared Service
Center müssen um die Bedeutung einer intakten Reputation Bescheid wissen. Die damit verbundene
Botschaft ist ebenso simpel wie effektiv: An einem guten Ruf muss man präventiv und ständig arbeiten. Weil
aber alles rund um das Thema Reputation noch nie einfach erklärt und visualisiert wurde, erstaunt es auch
nicht, dass der Begriff und damit verbundene Zusammenhänge wenig verstanden; geschweige den ange-
wendet werden. Relevante Informationen zu finden war gar nicht so einfach. CRO.SWISS ändert dass und so
stehen zwei Ziele im Fokus:

1.
CRO.SWISS ist die weltweit erste und einzige, unabhängige Peer-to-Peer-Kompetenz-Plattform, exklusiv
zum Thema Reputation und will damit Reputationsinteressierte für einen direkten Austausch miteinander
verbinden.

2.
CRO.SWISS will den Beruf – respektive die Funktion – des Reputationsbeauftragen oder neudeutsch Corporate
Reputation Officer (CRO) im C-Level etablieren Was man schliesslich aber auch immer unter dem «R wie
Reputation» verstehen mag, mindestens die Vertreter aus dem Kader, dem C-Level, Verwaltungsräte oder
Inhaber von typisch schweizerischen KMU können sich keinen schlechten Ruf leisten.

Über das zweite Corporate Reputation Summit 2020

Die Botschaft an Gründer, Start-up-Unternehmer, Chef‘s, CEO’s, Verwaltungsräte und vor allem den Head des
Corporate- und Shared Service Centers ist dabei ebenso simpel wie effektiv: An einem guten Ruf kann und
sollte man ständig arbeiten; um Reputationskrisen im Grundsatz zu vermeiden. Ein guter Start ist ein Referat,
mit aktuellen Beispielen; ein ganztägiger Workshop oder das zweite Corporate Reputation Summit: Am 10.
September 2020, im Dolder Grand, Zürich.

Übrigens: Sollte wegen Covid-19 der Event nicht stattfinden können oder müsste abgesagt werden, bekommen
sämtliche Teilnehmer zu 100% Ihr Ticketinvestment zurück. CRO.SWISS und unsere Hauptpartnerin «Die
Schweizerische Post» freuen uns auf Sie. www.crs20.ch

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