So gut ist das neue Flaggschiff - BUS-Fahrt
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1.000_Kilometer-Test_Setra S 531 DT
So gut ist das
Aber zuletzt mehrten sich vielerseits die
Stimmen, die für den Neu-Ulmer Doppel-
decker den nächsten Schritt anmahnten.
Vielleicht schon deswegen, weil der Neo-
neue Flaggschiff
plan Skyliner langsam zum ernsthaften
Wettbewerber heranreift. Und natürlich
sollte auch das Daimler-Flaggschiff in
den Genuss der hochmodernen Sicher-
heitsassistenten kommen – aber dafür
brauchte es eben schon ein neues Fahr-
Mit unserem Testfahrzeug haben sich die Setra-Leute Zeit gelassen. zeug mit neuer Elektronik.
Jetzt ist der neue Doppeldecker im normalen Omnibusalltag ange- Für den 531er wollten die Produktstra-
tegen schon ein besonderes Outfit, eines,
kommen. Wir haben ganz genau hingeschaut und den 531-er über
mit dem man sich sehen lassen kann und
lange 1.000 Kilometer getestet. das sich einprägt. Auf den ersten Blick
expressiv und durchaus polarisierend,
E
ingestanden: Wenn ein Doppelde- war über Monate schon etwas abgeflaut – aber noch immer konventionell genug
cker zum Test ansteht, hat auch ein unser Proband hatte schon lange auf sich für den Kundengeschmack, so würden
abgebrühter Testprofi noch etwas warten lassen. Wobei wir die Setra-Ent- wir das Gesamtkunstwerk aus neutraler
Bauchkribbeln. Kommt ja nicht so oft scheider verstehen. Schließlich hatte sich Warte sehen. An der steilen Front mit
vor, dass man so einen Reiseriesen – und der klassische 431er, obwohl er bereits viel Glas wurde festgehalten, doch mit
dann das Flaggschiff des Marktführers mehr als 17 Jahre Bauzeit auf den Bu- größeren Eckradien. Die Seitenoptik mit
– vor die Flinte bekommt. Die Vorfreude ckel hatte, noch immer prächtig verkauft. dunkler Verglasung widerstrebender
8 Bus-Fahrt 3|2019Nachfolger des Doppeldecker-
Erfolgsmodells S 431 DT:
das neue Setra-Flaggschiff
mit neuer Optik und vielen
bewährten Komponenten
Linienführung fällt jetzt unruhiger aus, fahrt und einem Tagesausflug, dann auf Doppeldecker eine Konstellation, die sich
die Fensterlinien werden nach unten und die Langstrecke über tausend Kilometer. oft einstellt. Die unbestechliche Waage
oben silberfarben betont. Auch das Heck Schließlich spielen die Großraum-Reise- zeigt 23.640 Kilo, der 83-Sitzer ist nur zu
mit betonten Abrisskanten wirkt mit busse gerade im Fernliniendienst eine 67 Prozent ausgelastet. Das Leergewicht
seinen üppigen Lüftungsgittern – man gewichtige Rolle. beziffert der Hersteller mit 19.100 Kilo,
könnte sagen – ein wenig überzeichnet. die angesichts von 480 Liter Tankvolu-
Dem einen gefällt’s, dem anderen weni- A N Z EI G E men nicht gerade von Leichtbau zeugen.
ger, eine Geschmacksfrage also, über die NE
U STARK Mobile oder hängende Beim ersten Einsteigen geht es stu-
man nicht streiten muss. Aber fest steht: BUS-WASCHANLAGE fenlos ins Untergeschoss, hier finden
• Selbstfahrende Waschanlagen mit Wassertank
An den aerodynamischen Qualitäten des • Einzigartige Konstruktion und Handhabung
Akku od. Dieselmotor wir wenig Veränderung. Vielleicht bei
• Leasing 99 und Altgerätrücknahme-Aktion
neuen Setra-Doppeldeckers gibt es nichts anfragen
• siehe Filme auf unserer Internetseite
den Farben, auch so mancher Einbau ist
zu deuteln. Der Hersteller spricht von Neue Modelle jetzt feiner gerundet. Es bleibt auch bei
einem Strömungswiderstandsbeiwert Tel.: 07967 328 · www.st-stark.de den nicht üppigen Innenhöhen, die wir
(CW-Wert) von 0,35, der für eine enor- vom Vorgänger kennen. Schade, dass
me Windschlüpfrigkeit des doch riesigen Setra die Chance zu ein paar Zentimeter
Fahrzeugkörpers steht. Vor dem Test sind noch ein paar mehr verschenkt – moderne Niederquer-
Vorbereitungen gefragt: Zuerst werden schnittsreifen im Format 315/70 R 22,5
Stadtrundfahrten, Kurztransfers, Kraftstofftank und Adblue-Behälter bis machen es möglich, wie der VDL Futura
Tagesausflüge zum Rand gefüllt, erst dann darf der Rei- FDD2 beweist.
Weil so ein Doppeldecker viele Diszipli- seriese auf die Waage. Klar ist auch, dass Für den Weg ins Oberdeck stehen
nen beherrschen muss, haben wir uns ei- Toilette und Wassertank befüllt werden. zwei Treppen zur Verfügung: Bequem ist
niges vorgenommen. Erst gehen wir mit Gern hätten wir auch diesmal mit vollbe- der Aufstieg mittschiffs, weniger aber die
unserem Probanden auf eine Stadtrund- setztem Fahrzeug getestet, gerade beim enge Wendeltreppe vorne links. Das Ein-
Bus-Fahrt 3|2019 91.000_Kilometer-Test_Setra S 531 DT
Relativ geringe Stehhöhe im Mittelgang, die
Wendeltreppe fällt ziemlich schmal aus. Blick ins
Cockpit.
und beim Verlassen eines Kreisverkehrs
verblüffen die unzureichenden Rückstell-
kräfte – man muss schon zurückrudern,
um den Kurs zu wechseln. An der nächs-
Immer noch top: Das Oberdeck mit Glasdach bietet gute Aussichten und gediegenen Komfort. ten Kreuzung rechts, von hinten der Rad-
Das Topclass-Cockpit mit Fahrer-Appeal, gute Ergonomie, aber altes Klima-Center. fahrer wird bereits vom Abbiegeassis-
tenten erfasst. Ein kleiner Einschlag am
und Aussteigen auf Kurzstrecken dau- die Wahl. Den einfacheren Arbeitsplatz Volant, jetzt rüttelt das Sitzpolster, und
ert seine Zeit, die sollte man unbedingt aus der Comfortclass oder den elitären an der A-Säule leuchtet die Warnleuchte.
einkalkulieren. Für Transferfahrer ein Armaturenträger aus der Topclass – wie Nur sollte sich der Rüttelalarm im Sitz-
Gräuel ist der extrem knapp bemessene in unserem Fall. Man kommt sofort klar, kissen deutlich von dem des Spurassis-
Kofferraum. Nur 8,4 m3 und eine gerin- auch 531er-Novizen, wenn man nur die tenten unterscheiden.
ge Innenhöhe – und wenn es im Unter- wichtigsten Funktionen bedient. Die Au- Für den Tagesausflug verspricht der
geschoss noch ein paar Rollstuhlplätze ßenspiegel sind nicht perfekt, für den neue Setra-Doppeldecker eine hohe Kom-
geben soll, wandert das Reserverad in Blick in die Weitwinkel-Spiegel muss fortnote. Unten an den Vierersitzgrup-
den kleinen Gepäckraum. Der Zugang man fast aus dem Sitz. Den Getriebewähl- pen mit Tisch sitzen bevorzugt Familien
präsentiert sich nicht verbessert, an eine schalter auf „D“ gedreht, schon kann es – oder Kartenspieler. Und oben genießen
Vollauslastung möchte man gar nicht losgehen. Der Großdiesel im Heck re- die, die es wollen, die Aussichten aus
denken – wenn das Abteil über den Hin- agiert verzögert auf den Fahrbefehl, der hoher Warte. Man sitzt gut, die passen-
terachsen mal voll wird, hat man schon Doppeldecker setzt sich eher mäßig dy- de Temperatur ist schnell erreicht. Aber
vor den eigentlichen Start Schwerstarbeit namisch in Bewegung. Das automatisier- über die Qualität der Fahrbahnen hält der
verrichtet. te Powershift-Getriebe legt ohne Schalt- große Setra seine Fahrgäste schon auf
rucke Gang für Gang nach und bleibt auf dem Laufenden. Er gleitet nur auf perfek-
Schaumgebremstes Temperament der komfortablen Seite, sportliche Ambi- ten Autobahnen omnibusfein voran, auf
Aber endlich hinter dem Steuer kommt tionen sind auch nicht gefragt. Nur die Querfugen und miesen Fahrbahnbelägen
dann doch Freude auf. Natürlich über das Lenkung verdient keine gute Note: Beim teilt vor allem die Vorderachse gern hef-
ansehnliche Cockpit, hier hat der Kunde Rangieren muss man kräftig zupacken tige Schläge aus. Sie stammt ja noch aus
10 Bus-Fahrt 3|2019dem Vorvorgänger und hätte sicher etwas Nockenwellen, die 24 Ventile steuern, die
mehr Zuwendung verdient gehabt. Setra gab es früher nur für hochkarätige Sport-
setzt hier auf recht straffe Stabilisatoren motoren. Block und Kopf sind für höchste
und spart sich eine variable Dämpfung. Zünddrücke (mehr als 200 bar) und ein
Was aber nicht auf Kosten der Fahrsta- langes Motorleben ausgelegt. Und das
bilität geht. Der neue Doppeldecker liegt CR-Hochdruckeinspritzsystem befeuert
wie der alte satt auf der Straße. Und ja, die Brennräume punktgenau nach Bedarf
die Seitenneigung in schnellen Kurven und soll so für hohe Motorleistungen bei
ist arttypisch, ein reaktionsschnelles geringen Abgasemissionen sorgen. Aber
ESP-System regelt sofort die Leistung mehr als 510 PS und 2.500 Nm Drehmo-
weg und domestiziert zu flotte Fahrer. ment sind nicht drin, hier ziehen mittler-
Wenn man dann glücklich am Ziel noch weile die Konkurrenten vorbei.
in einen engen Parkplatz rangiert, poppt Aber wenn der S 531 DT mal ins
überraschend die Warnung „Kupplung Laufen kommt, imponiert er auch mit
überlastet“ auf. Wohl ein Indiz für die Brandschutz großgeschrieben: Der 531er Stehvermögen. Das er trotz ellenlager
Anfälligkeit der Kupplung, die wegen der ist der erste Reisebus Europas, Antriebsauslegung beweist. „Unter allen
der den Fogmaker serienmäßig bekommt.
langen Übersetzung einiges wegstecken Umständen Kraftstoff sparen“ lautet das
muss. heutige Credo, der Hersteller verspricht
der Kosten. Verantwortlich für günstigen für seinen neuen Doppeldecker sieben
Mit GPS-Tempomat Kraftstoffaufwand zeichnet vor allem das bis zehn Prozent weniger Kraftstoff. Die
auf langen Strecken Euro-6-Triebwerk im Heck, der 12,8 Li- ausgefeilte Aerodynamik soll es richten,
Auf langen Autobahnstrecken ist der ter große Reihensechszylinder OM 471, auch der 531er duckt sich bei hohen Ge-
Setra-Doppeldecker in seinem Element. Daimlers Universaltalent für alle schwe- schwindigkeiten (> 95 km/h) um zwei
Per se schon konzeptbedingt, wenn die ren Aufgaben. Ein maßgenauer Langhu- Zentimeter näher an die Fahrbahn.
Auslastung stimmt. Lange Distanzen ver- ber-Diesel mit hochmodernen Konst- Eine erste Kostprobe gibt der neue
langen nach Effizienz, eine Frage auch ruktionsmerkmalen: Zwei obenliegende Reiseriese bei konstant gefahrenen 80 und
Wir ziehen
um: von
Kortrijk nach
Brüssel
DIE ANDEREN
BUSWORLD AUSSTELLUNGEN
EUROPE BRUSSELS
SÜDOSTASIEN JAKARTA | 20. – 22. MÄRZ 2019
ZENTRALASIEN ALMATY | 25. - 27. JUNI 2019
LATEINAMERIKA | 2020
18. - 23. OKTOBER 2019 CHINA SHANGHAI | 18. - 20. MÄRZ 2020
TÜRKEI ISTANBUL | 2020
INDIEN BENGALURU | 2020
www.busworldeurope.org RUSSLAND MOSKAU | 2020
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Bus-Fahrt 3|2019 111.000_Kilometer-Test_Setra S 531 DT
Technische Daten: Setra S 531 DT
Der Pferdefuß: Nur 8,4 m³ Kofferraum über der Was unser
Hinterachse, zudem mühsam zu besteigen
Tester sagt
Wolfgang Tschakert
Antrieb
Motor: Leergewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19.110 kg durchzugsstarker Sechszylin-
Reihensechszylinder Typ OM 471, Turboaufladung Testgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.640 kg der-Diesel
und Ladeluftkühlung, Direkteinspritzung mit CR- Zul. Gesamtgewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26.000 kg verbrauchsoptimierter
System X-Pulse, vier Ventile pro Zylinder, abgasarm Antriebsstrang
nach Euro 6c mit AGR, SCR-Kat und PDF. Fahrgastkapazität befriedigende Fahrleistungen
Sitzplätze 78 + 1 verschleißsensible Kupplung
Hubraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12.810 cm³
Nennleistung . . . . . 375 kW/510 PS bei 1.600 U/min Preis Testfahrzeug Fahreigenschaften
Max. Drehmoment . . . . . . 2.500 Nm bei 1.100 U/min stabiles Fahrverhalten
505.000 Euro
Vorderachse mit Schwäche
Kraftübertragung im Abrollkomfort
Die Testergebnisse
automatisierte Einscheibentrockenkupplung, au-
Testbedingungen:
tomatisches Achtgang-Schaltgetriebe GO 250-8 Sicherheit
12°C, bewölkt, starker Wind
Powershift 3; einfach übersetzte Antriebsachse; i = moderne Bremsanlage
3,583 Gefahrene Kilometer: starker, feinfühlig regelbarer
1.011 km Wasserretarder
Fahrwerk Durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch vorbildliche Sicherheit mit ESP,
Elektronisch geregelte Luftfederung, VA: Einzel- 24,63 l/100 km Bremsassistent und DBL
radaufhängung an doppelten Dreiecklenkern, max. serienmäßig, lieferbar mit ART,
Achslast 8,0 t; HA: RO 440, Stabilisator, max. Achs- Kraftstoffverbrauch der einzelnen Etappen ABA (Notbremsassistent!), SPA
last 11,5 t; aktiv gelenkte Nachlaufachse mit Einzel- Konstantverbrauch bei 80 km/h und Attention Assist
radführung, max. Achslast 6,5 t. Reifen 315/80 R 18,57 l/100 km LED-Licht mit guter Fahrbahn-
22,5. Konstantverbrauch bei 100 km/h ausleuchtung
26,0 l/100 km
Bremsanlage, Sicherheitssysteme, Fahrgastkomfort
Lenkung Autobahn leicht guter Fahrgastkomfort
Elektronisch geregelte Zweikreis-Druckluftbrems- 22,26 l/100 km bei 96,70 km/h (Heizung/Lüftung/Klima,
anlage (EBS), rundum Scheibenbremsen mit elek- Durchschnittsgeschwindigkeit 19-Zoll-Bildschirme
tronischer Belagverschleißanzeige, Dauerbremse Autobahn mittelschwer sehr leise Geräuschkulisse im
Sekundär-Wasserretarder von Voith, Motorbrem- Obergeschoss
24,61 l/100 km bei 94,14 km/h Schnitt
se, ESP, ABS und ASR, DBL, ART, SPA, ABA 4; SGA, im Kontrast dazu das
Autobahn schwer
Brandlöschanlage. Untergeschoss: Vibrationen,
26,32 l/100 km bei 91,48 km/h Schnitt
Hydraulische ZF-Lenkung Typ Servotronic 8098 ge- hier deutlich lauter
Landstraße schwer
schwindigkeitsvariabel geregelt. rundum gut: die Ambassador-
26,22 l/100 km bei 64,8 km/h
Voyage-Fahrgastsitze
Maße und Gewichte Durchschnittsgeschwindigkeit
Länge/Breite/Höhe . . . . . . 14.000/2.550/4.000 mm Fahrerarbeitsplatz
Radstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6.700/1.350 mm Innengeräusche Unterdeck/Oberdeck übersichtlich modernes Cockpit
Überhang vorn/hinten . . . . . . . . . . 2.705/3.245 mm vorn, Mitte, Heck mit optimierter Ergonomie
Wendekreis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.138 mm 80 km/h in dB(A) ausreichend große und kleine
Innenstehhöhe Unterdeck . . . . . . . . . . . . . . 1.828 mm 66,9/62,4 66,6/65,4/61,1 Ablagen
Innenstehhöhe Oberdeck . . . . . . . . . . . . . . . 1.685 mm 100 km/h in dB(A) gut einsehbar: der Digitacho, das
Kofferraumvolumen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8,4 m³ 69,9/64,2 70,0/65,9/62,6 Display und der Navimonitor
12 Bus-Fahrt 3|2019zu Vorderfrau oder –mann, man möchte
nicht auf ihn verzichten. Dass sich der neu-
este Notbremsassistent (ABA 4) nur einen
einzigen kurzen Blindalarm geleistet hat,
rechnen wir ihm hoch an – zumal in einer
langsamen Kurve an einem Verkehrszei-
chen.
Kalkulatorisch betrachtet
Mit 505.000 Euro ist der 531er als Setra-
Flaggschiff natürlich kein Schnäppchen.
Es ist auch eine Frage der Ausstattung,
die der Kunde wählt. Will man bei den
Sitzen sparen? Oder beim Cockpit – eine
mögliche und vielleicht sinnvolle Ent-
scheidung. Und schließlich muss auch
ein Beitrag für das Daimler-Servicenetz
geleistet werden, hier sehen viele Betrei-
Verwegene Linienführung im Heck: Seitlich gerundete Abrisskanten,
die Rückfahrkamera sitzt eindeutig zu tief. ber den strategischen Vorteil gegenüber
dem Wettbewerb. Der hat technologisch
100 km/h, die Messwerte lassen eine so, wie man sie sich wünscht – hängend. aufgeholt, wie wir bei einigen Testfahrten
hohe Kraftstoffeffizienz erwarten. Sicher Über das feine Lederlenkrad wird der feststellen konnten, so wird die Luft für
trägt die konsequent langen Auslegung GPS-Tempomat gesteuert, der auf Lang- den neuen Setra-Doppeldecker dünner.
des Antriebsstrangs dazu bei: Für Tempo strecke sehr zufriedenstellend arbeitet. Denn der ist nicht so neu, wie er aus-
100 braucht es nur 1.153 Touren, bei 80 Der Abstandsregeltempomat sichert bei sieht. Aber immerhin: Wenn es um die
km/h rollen wir im achten Gang mit ge- Unaufmerksamkeit den Respektabstand Sicherheit geht, fährt er voraus. WT
rade mal 900 Kurbelwellenrotationen. Et-
was gewöhnungsbedürftig vielleicht, aber
immer noch ohne Murren, Dröhnen oder
Vibrationen. Auf leichten Rolletappen ver- Automatisches Feuerlöschsystem
langt der Reihensechszylinder nur wenig
Kraftstoff, mehr als 26 l/100 km werden IFE2009
es auch auf schweren Teilstrecken kaum. keine Folgekosten = wartungsfrei !
Er könnte es vermutlich noch besser, an
langen Autobahnziehern vermissen wir kurze Installationszeit: nur 1-2 Stunden
ein paar Gängen mehr. Weil er bei Zu- drucklos, unabhängig, automatisch
rückschaltungen an Steigungen größere preisgünstig:
Drehzahlsprünge vollziehen muss, mehr System inkl. Montage ca. 1.200,-€ pro Fzg.
Drehzahl als nötig bemüht und immer et-
Abnahme: Patent-Nr. 20 2013 000 489.4
was Schwung einbüßt. Die Fahrgäste im BAM: CE 0589/ Reg.-Nr. 0589-P1-0830
Oberdeck bekommen von diesem Gesche-
hen nur wenig mit. In den Voyage-Ambas-
sador-Sitzen lässt es sich wie auf Wolke 7
trefflich reisen, mit dem Glasdach drückt
die niedrige Decke kein bisschen aufs
Gemüt. Im Untergeschoss, wo man zwar
Löschkartuschen
ebenso gut sitzt, wird erheblich weniger
Komfort geboten. Fahrgeräusche und
VDL Reisebus Futura Van Hool
Straßenbausünden dringen deutlich hör-
und fühlbar nach innen – es kommt schon Angepasst an die Spezifikation Ihrer Anlagen, Maschinen u. Fahrzeuge
darauf an, wo man sich positioniert. Nachrüstung für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge
Diese Wahl hat der Chauffeur des
neuen 531 natürlich nicht, doch er hat
wenig Grund zu meckern. Er wird mit
einem neuen attraktiven Cockpit und AKH - Handelsgesellschaft mbH
deutlich verbesserten Platzverhältnissen Gewerbegebiet Korbwiesen, 07554 Korbußen
bedient. Alle Funktionen und Schalter Tel.: +49 36602 44390 info@akh-gera.de www.akh-gera.de
sind wohlsortiert, auch die Pedalerie ist
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