Weihnachten 2020 Gemeindebote - Gutach
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Inhalt
Kontaktadressen 3
Worte des Landesbischofs 4
Vorwort von Pfarrer Dominik Wille 5
Abschied von Pfarrerin Dr. Marlene Schwöbel-Hug 8
Aus dem Kindergarten 9
Konfirmation 2020 10
Mitarbeiter der Kirchengemeinde: Organistin Inessa Schwidder 14
Der neue Konfirmandenjahrgang 16
Besondere Gottesdienste: Bachtaufen und Erntedank 18
Den Wandel gestalten - aus Gottes Zukunft leben 20
Weihnachten in Corona Zeiten 22
62. Aktion „Brot für die Welt“ 24
Kinderseiten 25
Kasualien / Seniorentermine 27
Gottesdienstplan / Quellennachweis 28
Impressum:
V.i.S.d.P.: Ernst Eichin, Alte Straße 3, 77793 Gutach
Redaktion: Rosemarie Armbruster, Gabi Billharz, Ernst Eichin
Verbesserungsvorschläge und Beiträge an die Redaktion erwünscht
Spenden zur Finanzierung des Gemeindeboten bitte an:
Ev. Kirchengemeinde Gutach; Verwendungszweck: Gemeindebote
IBAN: DE67 6645 1548 0001 0002 15 BIC: SOLADES1HAL
Titelbild: Friedrich Weis: die Weihnachtsgeschichte, Foto: Ernst Eichin
Druckaufbereitung: Ernst Eichin
2Kontaktdaten
Pfarramt:
Pfarrer Dominik Wille
Evangelisches Pfarramt, Langenbacherweg 9, 77793 Gutach
Tel. 07833 242, Fax 07833 855
in dringenden Fällen: 0171 / 81 33 839
e-Mail: dominik.wille@kbz.ekiba.de
Pfarrbüro:
Eva-Maria Prill
Dienstag 15:00 bis 17:00 Uhr, Freitag 9:00 bis 11:00 Uhr
e-mail: pfarramt@ekigutach.de
Gemeindediakonin:
Doris Müller (geb. Klett)
e-mail: doris.mueller@kbz.ekiba.de
Tel. 0159 06369919
Kirchengemeinderat:
Rosemarie Armbruster, Vorsitzende
Tel. 07833 6153, e-mail: armbruster-gutach@t-online.de
Gabi Billharz
e-mail: g.billharz@t-online.de
Ernst Eichin
e-mail: ernst.eichin@t-online.de
Bärbel Zacharias Pohlmann
e-mail: peter.pohlmann@online.de
Samuel Reichert
e-mail: Samuel.Reichert@dvag.de
Hans Wöhrle
e-mail: hwoehrle.gutach@gmx.de
3Weihnachten 2020
Liebe Schwestern und Brüder,
kirchliches Leben geht weiter – unter Pan-
demiebedingungen. Nicht alles war und ist
abgesagt, vieles konnte stattfinden, einiges
kann stattfinden. Von dem, was stattfinden
konnte, berichtet dieser Gemeindebrief.
Auf Termine und einen Ausblick verzichten
wir bewusst, zu schnell sind Pläne wieder
Makulatur. Für aktuelle Informationen
bitte ich, auf das Amtliche Nachrichten-
blatt zurückzugreifen. Ganz vorne ver-
öffentlichen wir jeweils unsere Termine.
Wir schauen zurück auf wunderbare Konfirmationsgottesdienste, die
trotz Pandemie und immensem Aufwand gelungen und sicher waren.
Bilder und der Bericht zeugen davon. Vielen Dank allen, die mitgeholfen
haben, vor allem auch unseren katholischen Geschwistern für die
Gastfreundschaft in der Stadtkirche. Als wir nach dem Gruppenfoto in
Hausach mit einem Kirschwässerle auf die Konfis angestoßen haben,
konnte man bei allen Beteiligten die Anspannung abfallen spüren. Danke
für Kompromissbereitschaft und Flexibilität – auch an unsere Gemeinde!
Ich blicke mit gemischten Gefühlen auf Weihnachten, geplant sind
Gottesdienste im Freien, nähere Informationen in den Gottesdiensten im
Dezember und per Amtsblatt.
Nicht stattgefunden haben beispielsweise die Angebote für unsere Seni-
orinnen und Senioren. Ihnen werden wir in der Adventszeit daher per-
sönlich einen Gruß zukommen lassen – seien Sie gespannt! Diakonin
Müller plant eine Aktion für die Kinder unserer Gemeinde, den
„Kindergottesdienst zum Mitnehmen“, näheres folgt. Außerdem gibt es
weiter hinten im Heft einige Kinderseiten.
4Gerade in der dunklen Zeit ist mir wichtig: Melden Sie sich gerne bei mir,
wenn Sie Gesprächsbedarf haben, sie erreichen mich im Büro in Gutach
unter 07833/242, in dringenden Fällen mobil unter 0171/8133839. Ger-
ne komme ich zu einem Besuch vorbei oder feiere das Hausabendmahl
mit Ihnen.
Schenke Gott uns gesegnete Weihnachten und kommen Sie gut in das
neue Jahr! Mit allen guten Wünschen, vor allem Gesundheit, und der
Bitte um Gottes Segen, Ihr Pfarrer
Dominik Wille
5Abschied von Pfarrerin Dr. Marlene Schwöbel-Hug
Liebe Gutacher Gemeinde,
liebe Hausacher Gemeinde,
Ende Dezember endet mein Auftrag
der verwaltungsmäßigen Vakanz und
des Mentorats für Pfarrer Dominik
Wille. 26 Monate durfte ich in Ihren
Orten Anteil haben und Anteil neh-
men an dem Alltag und den Feierta-
gen Ihres Gemeindelebens. Schnell
stellte sich heraus, dass ich durch
Gottesdienstvertretungen, Kasualien
und durch Gespräche mit Tauf-,
Trauer- und Traufamilien sehr viel
mehr eingebunden wurde als nur auf
der Verwaltungsebene von Kirche.
Gerade diese Aufgaben, die Offenheit in Ihren Kreisen und das Vertrau-
en, das Sie mir entgegen gebracht haben, hat mich eine große Verbin-
dung zu Ihnen finden lassen. Die Sitzungen der Kirchengemeinderäte mit
ernsthaften Diskussionen, aber auch viel gemeinsamem Lachen, Kompe-
tenz und Lockerheit zeichneten die Abende nicht nur als Pflicht, sondern
als nette Erfahrungen von Gemeinschaft aus, auf die ich mich immer
freute. Das große ehrenamtliche Engagement, auch in den nicht einfa-
chen Coronazeiten, hat mich davon erneut überzeugt, dass gemeinsam,
mit gutem Willen, mit engagierten Menschen, mit vielen Gaben und Be-
gabungen Gemeindeleben gut gestaltet werden kann. Ihre Kirche liegt
Ihnen am Herzen, und das ist schlicht wunderbar. Auch in schwierigen
Prozessen, wie bei den Konfirmationen in diesem Coronajahr konnten,
nach ernsthaftem Ringen gute Kompromisse gefunden werden.
7Zu meinen Aufgaben gehörte auch die Begleitung des Kindergartens
„Unterm Regenbogen“. Eine neue Leitung konnte gefunden werden,
über viele Fragen konnte dank eines ausgesprochen guten „Drahtes“ zur
politischen Gemeinde und zum Bürgermeister in Gutach stets eine Eini-
gung oder ein für beide Seiten guter Kompromiss gefunden werden. Der
Kindergarten in evangelischer Trägerschaft hat, so habe ich es erfahren,
einen ganz wichtigen Platz im Dorf. Auch die ökumenischen weiteren
Annäherungen in Gutach und in Hausach haben mich begeistert, zumal
ich fest davon überzeugt in, dass die Zukunft unserer Kirche, der Kirche
Jesu Christi, ökumenisch ist, mit unseren je eigenen Traditionen. Sicher
ist es ein Prozess der Annäherung, aber Haupt- und Ehrenamtliche se-
hen, dass wir als Christen Gemeinsamkeiten mehr stärken müssen als
auf Unterschieden beharren. Die menschliche Zusammenarbeit mit Ih-
rem Pfarrer Dominik Wille war für mich eine große Bereicherung. So viel
konnten wir spirituell und praktisch theologisch miteinander austau-
schen. Das hat richtig Spaß gemacht. Insgesamt wurde ich von allen im
Kirchengemeinderat, in den Sekretariaten, von den katholischen Kolle-
gen, vom Kindergartenteam und von den VertreterInnen der politischen
Gemeinde nicht behandelt wie jemand, die nur ab und zu „einfliegt“,
sondern als Teil Ihrer Gemeinde. Die Monate haben mich in meiner
Überzeugung bestärkt, dass christliche Gemeinschaft Fremde zu Freun-
den, oder bescheidener, zu guten Bekannten machen kann. Niemand
muss in unseren Gemeinden allein sein, der oder die sich als Teil der Ge-
meinde fühlt und einbringt. Ich durfte erfahren in den Gemeinden, in
denen ich eingesetzt war, in Schiltach-Schenkenzell, Gutach und Haus-
ach, dass Glaube verbindet und Türen öffnet, zu Häusern und zu Herzen.
Ich danke Ihnen allen herzlich und bleibe in herzlicher Verbundenheit,
Ihre Marlene Schwöbel-Hug
Bleiben Sie gesund und behütet.
8Aus dem Kindergarten
Die Tage sind inzwischen kürzer geworden
und jetzt ist die Zeit gekommen, es sich im
warmen Zimmer gemütlich zu machen.
Der Herbst hat Einzug gehalten.
Der Höhepunkt dieser Jahreszeit ist für die
Kinder das St. Martinsfest. Auch wir im Kin-
dergarten „Unterm Regenbogen“ haben
uns mit dem Leben des heiligen St. Martin
beschäftigt.
In den Morgenkreisen fanden dazu viele
Gespräche statt. Wir hörten verschiedene
Geschichten aus seinem Leben, schauten
uns Bilderbücher an, gestalteten Laternen
aus Pappmaché, backten Martinsgänse, fertigten verschiedene Ausmalar-
beiten an, führten Rollenspiele durch und vieles andere mehr. In dieser
Zeit setzten wir uns verstärkt mit dem Thema „Teilen und Helfen“ ausei-
nander, was ein Grundprinzip des sozialen Denkens darstellt. Das Bild
zeigt eine Szene aus dem Märchen „ Das Laternenmädchen“
Die Corona Pandemie hat uns in den letzten Monaten verstärkt einge-
schränkt, in Dingen, die eigentlich selbstverständlich sind.
So ist auch das Laternenbasteln als gemeinsame Aktivität mit den Eltern
ausgefallen. Jedoch haben die Erzieherinnen mehrere Muster vorberei-
tet. Die Eltern suchten sich eines aus, bekamen das Material und konnten
die Laterne zu Hause mit ihren Kindern gestalten. Auch der Laternenum-
zug war aus den besagten Gründen dieses Jahr nicht möglich.
Ein herzliches Dankeschön möchten wir an dieser Stelle Familie Wöhrle
von der Bäckerei Dorfbeck aussprechen. Sie spendeten uns am St. Mar-
tinstag für alle Kinder und Erzieherinnen Martinswecken.
9Konfirmation 2020
Konfi-Zeit „unter anderen Umständen“
Nach den Sommerferien, Mitte September, ging eigentlich alles „ganz
normal“ los. Am 18.09. hatten wir unseren ersten Konfi-Unterricht. Wer
nicht zusammen in die Schule ging, hatte sich nach Grundschulzeit ein
bisschen verloren und durch die Konfi jetzt wieder gefunden. Aber
schnell waren wir neun wieder zusammengewachsen und ein zehnter
stieß nach ein paar Monaten noch hinzu und wurde auch herzlich aufge-
nommen. Der Konfi-Unterricht war mit den Hausacher Konfis zusammen,
geplant war in den warmen Monaten in Gutach, in den kälteren in Haus-
ach (wegen der Busververbindung, die Hausacher fuhren nach Gutach
mit dem Fahrrad). Das erste große Event war dann am 29.09. mit unse-
rem Vorstellungsgottesdienst. Da hatten wir dann das erste Mal Lam-
penfieber, denn wir durften uns in diesem Gottesdienst den Gemeinde-
mitgliedern vorstellen, was wir so in unserer Freizeit machen und warum
10wir uns konfirmieren lassen wollen. Anschließend gab es im Gemeinde-
haus mit den Eltern, Großeltern und Paten einen Kirchenkaffee. Weiter
ging es dann mit dem Erntedankfest, bei dem wir in dem Umzug durchs
Dorf mit in die Kirche laufen durften. Am ersten Konfi-Samstag, dem
19.10. gingen wir zum Jocklisbauer Brot backen. Beim Schlachtfest am
09.11. waren wir und unsere Eltern voll eingespannt und weil bei diesem
Fest alles so toll geklappt hatte, wurden wir sogar zum Mitarbeiter-Essen
im Januar eingeladen. Am 20.11. gestalteten wir den Abend-Gottesdienst
beim Buß- und Bettag mit. Wir hatten sogar eine kleine Band mit Akkor-
deon und Schlagzeug auf die Beine gestellt. Am Heiligabend durften wir
unsere Schauspiel-Kunst am Nachmittag im Familiengottesdienst bewei-
sen. Unser Schaf Henrik hat dabei alle richtig zum Lachen gebracht. Im
Februar 2020 hatten wir verschiedene Praktikas, z.B. im Kindergottes-
dienst, Betreuten Wohnen, der Tafel, Seniorennachmittag, Bücherei, Kin-
dergarten, Nachbarschaftshilfe. Das waren alles neue und tolle Erfahrun-
gen für uns.
Und dann, kurz vor unserer geplanten Konfi-Freizeit, welche vom 20.03.
bis 22.03. stattfinden sollte und wir uns schon sooo riesig drauf gefreut
hatten, kam CORONA !!! Und plötzlich war alles anders. Die Freizeit
musste abgesagt werden, genauso wie der Konfi-Unterricht. Die Oster-
nacht, was scheinbar eine ganz tolle Erfahrung für die Konfis ist, durfte
wegen dieser Krankheit nicht stattfinden. Es war einfach alles von heute
auf morgen richtig doof! Und leider konnte keiner was daran ändern.
Und die größte Enttäuschung: die für den 03.05. geplante Konfirmation
wurde verschoben. Irgendwie war alles wie in einem ganz schlechten
Film.
Das Konfi-Team mit Herr Wille, Frau Pohlmann, Frau Gebhard, Frau Kim-
mer und kurz vor der Konfi Frau Müller hat versucht, trotz der schwieri-
gen Zeit immer mal wieder ein Treffen auf die Beine zu stellen.
11So fand am 20.05. eine „Stadtralley“ in Gutach statt. Am 08.07. machten
wir eine Wanderung, bei welcher wir unseren Konfi-Spruch aussuchen
konnten. Am 29.07. waren wir abends zum Pizzaessen ins Gemeindehaus
eingeladen. Aber es war irgendwie halt alles nicht mehr so, wie wir es
gedacht hatten.
Inzwischen wurde bekannt gegeben, dass die Konfirmation dann am
17.10. voraussichtlich/hoffentlich (man wusste nie, wie alles wird!)
stattfinden sollte. Aber nicht in Gutach, sondern in der katholischen Kir-
che in Hausach. Für manche war das zuerst gar nicht zu fassen, Konfirma-
tion nicht in Gutach und dann auch noch in der katholischen Kirche ??
Aber für uns Konfis war es einfach am wichtigsten, dass wir Gutacher den
Gottesdienst zusammen hatten und auch so viele Leute wie möglich aus
unseren Familien teilnehmen konnten. Und dann war dies nun einmal die
einzige Lösung die es gab.
Nach großem Bangen, einer irrealen Konfi-Zeit, großen Gefühlen von
Himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt, war der große Tag dann tat-
sächlich gekommen. Am 17.10. zogen wir in der Stadtkirche in Hausach
mit einheitlichem Mundschutz „Konfi 2020“ ein. Auch wenn nichts mehr
so war, wie es einmal gewesen ist, war es trotzdem ein richtig beeindru-
ckendes Ereignis. Wir konnten einen sehr schönen Gottesdienst feiern.
Und wie schön wäre es, wenn wir uns nicht ganz aus den Augen verlie-
ren. Wer weiß, vielleicht können wir ja sogar bald unser geplantes Nach-
treffen machen und nochmal über die ganze „Corona-Konfi-Zeit“ erzäh-
len.
12Konfirmation 2020 am 17. Oktober 2020
13Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde: Organistin Inessa Schwidder
Aufgewachsen in Weißrussland, hat
mich die Musik bereits in jungen Jah-
ren angezogen. Von der Fülle unzäh-
liger Kompositionen begeistert, ent-
schied ich, mich zu einer Musiklehre-
rin ausbilden zu lassen. Das nahm
seinen Anfang mit einer mehrjähri-
gen Ausbildung als Teenager und
wirkte in einem Studium zur Musik-
pädagogin fort. Für mich erschloss es
sich als Vorteil, den nahbaren Um-
gang mit Kindern während der Aus-
bildung einzuüben, bevor theoreti-
sche Aspekte während des Studiums
vertieft wurden. Jedoch schien der
Werdegang für mich gebahnt, und
für alle Stationen und Erfahrungen
auf diesem Weg bin ich sehr dankbar.
In Deutschland begann für mich im Jahre 1997 somit ein neues Kapitel,
das mich in erster Linie sprachlich vor neue Herausforderungen stellte.
Wie froh war ich da, dass die Gutacher Bevölkerung gewählter Orgelmu-
sik nicht verschlossen gegenüberstand. So begann ich, regelmäßig
Gottesdienste zu begleiten, einen Kinderchor (Goldkehlchen) und den
Gesangverein „Eintracht Gutach“ zu leiten und meine Begeisterung für
Musik auf diese Weise unters Volk zu mengen. Außerdem durfte ich des
Öfteren Vertretungsdienste im Raum Kinzigtal übernehmen und war
nach einiger Zeit an einer fruchtbaren Zusammenarbeit in unterschiedli-
chen Ortsgemeinden beteiligt.
14Die Orgel selbst hat mich dabei
von Beginn an fasziniert, da ich
in Weißrussland das Instru-
ment lediglich vom Hörensagen
kannte. Mühsam war es den-
noch, das Orgelspiel richtig zu
erlernen - eine eigene Klavia-
tur unter den Füßen – echt
jetzt? An dieser Stelle möchte
ich ehem. Kantor Detlef Zeller,
so wie die Kantoren Hartmut
Schmeißer und Bernhard Muss-
ler aufrichtig danken, die als
Wegbegleiter und Lehrer jene
Begeisterung geteilt haben und
mich in ihre persönlich bevor-
zugte Orgelliteratur hineinge-
nommen und geschult haben. Heute begleite ich als Organistin im öffent-
lichen Dienst die Gottesdienste mit Leib und Seele. Während der Zeit des
Übens und über die Schulter schauen erwies es sich als echter Segen,
nicht nur selbst dazu zu lernen, sondern mit einer privaten Schule, den
Nachwuchs aus allen Himmelsrichtungen in der Disziplin Klavierspielens
zu läutern. Wie verbringen die meisten Jugendlichen ihre Freizeit? Wenn
Sie Kinder haben, werden Sie die Frage wohl selbst am besten beantwor-
ten können. Im Riesenbach 1 (Gutach im Schwarzwald) biete ich neugieri-
gen Kindern und Jugendlichen ein Alternativprogramm an, das unent-
deckte Talente freilegt oder den schweren Weg zum selbstständigen Mu-
siker begleitet. Bei Interesse freue ich mich auf ihre Kinder.
Denn von Gott und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre
in Ewigkeit.
Römer 11,36
15Der neue Konfirmandenjahrgang
Herzlich Willkommen, liebe Konfis des Jahrgangs 20/21. Schön, dass ihr
da seid und wir euch, auf eurem Weg zur Konfirmation, begleiten dürfen.
Seit September trifft sich der neue Konfi-Jahrgang regelmäßig zum Konfi-
Unterricht. Wie in den vergangenen Jahren besteht die Konfi-Gruppe aus
Hausacher und Gutacher Konfis. Im September haben wir uns als Gruppe
etwas kennengelernt und uns anhand der Bibel auf den Weg nach Gottes
Geschichte mit den Menschen gemacht. Im „Wellenbrecher-Monat No-
vember“ trafen wir uns nicht mehr „live“, sondern digital und haben an-
hand des Lukas-Evangeliums in Heimarbeit Jesu Leben genauer betrach-
tet. Unter anderem beschäftigten sich die Konfis mit folgenden Fragen:
Was interessiert mich an Jesus? Was oder wer ist Jesus für mich? Was
würde ich Jesus heute gerne fragen?
Wir hoffen uns bald wieder Treffen und Austauschen zu können.
In Gutach werden 2020 konfirmiert:
16Mich interessiert an Jesus:
Gibt es ihn wirklich?
Wie hat er das mit der Auferstehung gemacht?
Ist Jesus wirklich so „perfekt“, wie er beschrieben wird?
Warum wusste der Engel, dass Jesus der Retter ist, bevor er
überhaupt geboren wurde?
Seine Geschichten
Jesus ist für mich:
Beschützer
Helfer
Ein Zeichen der Kraft
Ein König, der Gottes Reich und Segen bringt
Ein Vorbild!
Retter von Menschen, Tieren und Pflanzen
Ich würde Jesus fragen…
… warum gibt es Menschen, die leiden müssen?
… wie er die Welt heute fände.
… warum müssen Menschen sterben, um in das Reich Gottes zu
kommen?
… warum gibt es böse Menschen, die andere ausnutzen?
… wie hast du es geschafft so viele Menschen zu heilen?
… ist es wirklich wahr, dass er auferstanden ist? Wie hat er das ge-
macht?
… welches Auto er fahren würde.
… wie weißt du, was das Richtige ist?
… wie ist Gott so?
… vergibst du mir alle Sünden?
… wie hast du es geschafft, immer an das Gute zu glauben und da-
für zu kämpfen, auch wenn immer wieder mit Zweiflern und Wi-
derstand zu tun hattest.
17Besondere Gottesdienste: Bachtaufen
Am Samstag, 12.September,
wurden vier Kinder in zwei auf-
einanderfolgenden Gottes-
diensten bei strahlendem Son-
nenschein in der Gutach am
Badeplatz im Ramsbachweg
von Pfarrer Dominik Wille ge-
tauft. Der Gottesdienst unter
freiem, sonnigem Himmel am
Wasser war für die Tauffami-
lien mit ihren Angehörigen ein
besonderes Erlebnis.
Besondere Gottesdienste: Erntedank
Erntedankfest in Coronazeiten, wie sollte das gehen?
Unsere Dorfkirche war für den Erntedankgottesdienst zu klein, der Fest-
zug konnte auch nicht stattfinden, aber nein, Erntedank ausfallen lassen,
das kam nicht in Frage. Mit dem Kirchplatz und dem Lindengarten haben
wir einen markanten Platz in Gutach, der sich als wunderbarer Ort für
den Erntedankgottesdienst erwies. Der Altar wurde unter der großen
Linde aufgebaut und mit Erntegaben geschmückt. Zusammen mit dem
Erntekranz und den vielen Trachtenträgerinnen und Trachtenträgern
bot sich ein sehr schönes Bild. Abgesehen von ein paar kräftigen Wind-
böen, spielte auch das Wetter mit und so konnten die vielen Gottes-
dienstbesucher zusammen mit Pfarrerin Dr. Marlene Schwöbel-Hug und
Pfarrer Dominik Wille einen festlichen Erntedankgottesdienst feiern.
Nach dem Gottesdienst hatten die Besucher die Möglichkeit, in der Kir-
che den mit Erntegaben reich geschmückten Altar zu besichtigen.
Leider musste auch der traditionelle Empfang nach dem Gottesdienst
ausfallen. Die Dorfbeck-Familie Wöhrle ließ es sich jedoch nicht neh-
men, jedem Gottesdienstbesucher ein Laugenherz zu überreichen. Dafür
sei an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich gedankt!
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Kinderseite
Liebe Kinder, bald ist es wieder soweit und wir feiern Jesu Geburtstag!
Seid ihr schon bereit für Weihnachten? Testet doch mal euer
Weihnachtswissen:
25Der Basteltipp: Pappteller-Engel
Was du brauchst:
- einen weißen Pappteller
- Schere und Bastelkleber
- Buntstifte oder Filzstifte
- Wollfäden als Haare
So wird’s gemacht:
1. Zuerst zeichnest du auf den Pappteller mit einem Stift die Linien, die
ausgeschnitten werden. In der Mitte kann man die Umrisse von Kopf und
Flügelansatz erkennen. An beiden Seiten des Tellers wird eine Linie ein-
gezeichnet, die nicht ganz bis in die Mitte geht.
2. Schneide nun mit einer Schere die Form aus und bring die beiden
Schnitte an.
3. Biege jetzt den ausgeschnittenen Engel so, dass du die beiden Ein-
schnitte ineinanderstecken kannst.
4. Klebe nun die Wollfäden als Haare auf und male den Pappengel mit
Stiften farbig an.
26Kasualien Juli 2020 bis November 2020
Taufen:
Getauft und in die Kirche aufgenommen wurde
16.10.20 David Frank
16.10.20 Henrik Purfürst
Trauungen:
keine
Bestattungen:
In Gottes Hände gaben wir
30.10.20 Irene Hund
06.11.20 Martin Schwittkowski
Termine für Senioren
Termine für die Seniorenarbeit können wir auf Grund der aktuellen Situ-
ation in der Corona Pandemie leider nicht anbieten. Kurzfristige Angebo-
te oder Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse.
27Dezember 2020 bis März 2020
Auf Grund aktueller Entwicklungen in der Corona Situation können wir
derzeit leider keine verbindlichen Termine für Gottesdienste und Veran-
staltungen angeben.
Bitte entnehmen Sie die Termine der Tagespresse.
Und: Bleiben Sie gesund !
Quellennachweis
Seite 4,5 Text und Bild: Dominik Wille
Seite 7 Text: Dr Marlene Schwöbel-Hug, Bild: Martina Keller
Seite 9 Text und Bild: Kindergarten unterm Regenbogen
Seite 10—12 Text: Vroni Berger, Bild: Ernst Eichin
Seite 13 Bilder: Rosemarie Armbruster
Seite 14, 15 Text : Inessa Schwidder, Bilder: Rosemarie Armbruster
Seite 16, 17 Text und Bilder: Doris Müller
Seite 18, 19 Text: Rosemarie Armbruster, Bilder: Ernst Eichin
Seite 25, 26 Text und Graphiken: Doris Müller
28Sie können auch lesen