Bewohner-Kurier - Albert Schweitzer Stiftung - Wohnen ...
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57. Ausgabe · Herbst 2019
Bewohner-Kurier
Zeitung der Nutzer*innen,
Bewohner*innen und
Mitarbeiter*innen der
Albert Schweitzer Stiftung –
Wohnen & Betreuen
ä r c h e n wald“
M
We i h n a chten im
„ basar
o ß e r A d v e n t s
0 1 9 a b 1 5.00 Uhr
Gr ovember 2
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www.ass-berlin.org
www.ass-berlin.org2 | INHALT
Inhalt
1. Inhalt ......................................................................................................................................... 2–3
2. Grußwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
3. Besondere Ereignisse
Anerkennung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
Unser großes Sommerfest in Blankenburg: Ahoi und Leinen los! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6–7
Sommerliches Vergnügen im Haus Kaysersberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8
Die Gartenparty . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
Wunderbare Gartenparty – weibliche Schönheit im Garten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Über die „Traumzauberbaum“-Aufführung in Berlin-Blankenburg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Herrentags- und Frauentagsfeier im Haus Günsbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Das Blumenfest im Haus Münster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
4. Aktivitäten & Ausflüge
Fünf Tage als Gäste der Meerjungfrau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Ein Ausflug in eine andere Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Ausflug zur Museumsinsel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Spargelzeit – Schlemmerzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Ein Besuch der Gärten der Welt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
5. Was gibt es Neues in der Stiftung
Danke für alles, liebe Conny! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
6. Ehrenamtliches Engagement in der Stiftung
Soziales Engagement im Haus Kaysersberg:
Auf zum Orankesee & LucaNet SocialDay 2019 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Mithilfe bei Festen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20
Besuchsdienste mit Hund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
7. ..................................................................................................... 22INHALT | 3
8. Kunst-Galerie
Vom Punkt zur Frau .................................................................................................................. 23
9. Vorstellung neuer Mitarbeiter*innen ................................................................................... 24
10. Filmtipp
Garfield 2 – Faulheit verpflichtet .......................................................................................... 25
11. Kulinarisches
Rezept für „Gefüllte Paprikaschoten“ .......................................................................... 26–27
12. Fabelwesen
Die Nymphe ................................................................................................................................ 28
13. Gedicht & Wissenswertes
Lob auf den Apfel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
14. Rätselspaß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
15. Termine zum Vormerken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
16. Impressum ................................................................................................................................ 32
Im weiteren Text des Bewohner-Kuriers sind immer die männliche, weibliche
und diverse Geschlechtsformen gemeint, auch wenn aus Gründen des besseren
Lesens zum Teil nur eine Form genannt wird.
Besuchen Sie uns unter Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen &
Betreuen bei Facebook und bei YouTube.4 | GRUSSWORT
Grußwort
Liebe Leser*innen, bereits ein gutes Jahr als Sozialarbeiterin im
Haus Günsbach am Standort Blankenburg
der diesjährige Sommer mit seinen intensiven tätig.
Sonnenstrahlen und hohen Temperaturen er- Mein neues Tätigkeitsfeld als Sozialarbei-
freute den einen und wurden dem anderen terin bereitet mir sehr viel Freude. Ich habe
zur Last. Die warme Sommerzeit lud uns zu mich darauf spezialisiert, Menschen, die
vielen Aktivitäten im Freien ein und gilt so- pflegebedürftig sind und die vollstationäre
mit als die Jahreszeit der gesteigerten Lebens- Pflege in Anspruch nehmen, tatkräftig zu
freude. unterstützen und ihnen bei der Bewältigung
Nun, da die Tage wieder kürzer werden und besonderer Lebensumstände und sozialer
die Sonnenstrahlen spürbar kühler, darf die Probleme zur Seite zu stehen. Dabei spielt
Lebensfreude nicht verloren gehen. die Zusammenarbeit mit den Angehörigen,
Deshalb bietet die Albert Schweitzer Stiftung Mitarbeiter*innen der einzelnen Wohnbe-
– Wohnen & Betreuen auch im Herbst eine reiche, Behörden, Juristen, Ärzt*innen oder
Vielzahl an Angeboten wie die Oktoberfeste ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen eine we-
in den verschiedenen Fachbereichen oder Ak- sentliche Rolle.
tivitäten in der Vorweihnachtszeit, um auch Auch die Organisation und Vorbereitung von
die kommenden grauen Tage freudvoll zu er- Festen und Veranstaltungen sind Aufgaben,
füllen. die mich mit Freude erfüllen. Denn zu un-
Doch bevor uns die goldene Zeit des Herbs- seren wichtigsten Zielen zählt die Erhaltung
tes beglückt, lassen Sie sich durch die un- sowie Erreichung einer hohen Lebensqualität
zähligen schönen Momente des Sommers und damit verbunden die Lebensfreude un-
verzaubern und genießen Sie die Ihnen vor- serer Bewohner*innen.
liegende Ausgabe des Bewohner-Kuriers mit „Jeder Tag, den du erleben darfst, ist ein Ge-
den vielen bunten Berichten aus unserem schenk. Pack es aus und hab Freude daran.“
Stiftungsleben. Erfahren Sie mehr über die (Dr. Rolf Merkle)
Ausflüge beispielweise zum Friedrichstadt- In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freu-
Palast zur „Vivid – Grand Show“, den Besuch de beim Lesen und Durchstöbern des Be-
der Museumsinsel, unser traditionelles Som- wohner-Kuriers.
merfest, das in diesem Jahr unter dem Motto
„Leinen los!“ stand, oder unsere Gartenparty.
Außerdem erlebten einige Bewohner*innen
eindrucksvolle und erholsame Urlaubsreisen.
Bevor Sie sich nun den vielen schönen Ausflü-
gen und den damit verbundenen Erlebnissen
widmen, möchte ich mich denjenigen kurz
vorstellen, die mich nicht kennen. Ich arbeite Yvonne Klitsch
seit knapp sechs Jahren in der Albert Schweit- Sozialarbeiterin
zer Stiftung – Wohnen & Betreuen und bin nun Haus GünsbachBESONDERE EREIGNISSE | 5 Anerkennung Die alljährlichen Sommerfeste unserer Stiftung ziehen mittlerweile nicht nur die Bewohner*innen unserer Stiftung wie ein Magnet an, auch viele Familien mit Kindern strömen zu uns. Aber bevor ein solch großes Fest steht, bedarf es vieler schweißtrei- bender und zeitraubender Vorbereitungen. Viele Stunden werden dafür benötigt, dass am Festtag dann alles reibungslos ablaufen kann. Nur zwei von vielen freiwilligen Helfern schönen Blumenstrauß ausgezeichnet. Ich seien hier genannt, die besonders viele Stun- kam zum Glück noch gerade rechtzeitig, den ihrer Privatzeit für uns alle geopfert ha- als Frau Hoffmann die Sträuße überreichte, ben, damit wir uns alle herzlich wohlfühlen und machte sofort ein passendes Bild davon. können. Herzlichen Glückwunsch! Herr Holzhauer und Herr Kutzbach wurden für ihren besonderen Einsatz im Rahmen Eckhardt Müller des Sommerfests von unserer Bereichslei- Wohnbereich 3 terin Frau Hoffmann mit je einem wunder- Haus Günsbach
6 | BESONDERE EREIGNISSE
Unser großes Sommerfest in Blankenburg
„Ahoi und Leinen los!“ lautete es am 15. Juni nicht fehlen. Die kleinen Besucher*innen
2019 auf unserem Stiftungsgelände in Blan- hatten sichtlich viel Spaß beim Ponyreiten,
kenburg. Pünktlich um 15 Uhr stach die „ASS Kinderschminken, auf der Piraten-Hüpfburg
Blankenburg“ zu ihrer Kreuzfahrt in See. und beim Wasserbombenwerfen.
Trotz über 30 Grad fanden bei strahlendem An über 30 Marktständen wurde wieder
Sonnenschein wieder viele Nutzer*innen hochwertiges und individuelles Kunsthand-
und Bewohner*innen, deren Angehörige, werk angeboten und auch die Kulinarik ließ
Mitarbeitende und Familien aus dem Kiez kaum (maritime) Wünsche offen.
ihren Weg zu unserem Sommerfest.
Im Vorfeld wurden in den Kreativangeboten, Im Anschluss an das Sommerfest erreichte
Bastel-AGs und Wohnbereichen zahlreiche die Stiftung viele positive Rückmeldungen.
Papierschiffchen-Girlanden, Anker und Eine sei hier beispielhaft von einer Familie
Schilder aus Holz gebastelt. Und so zeigten aus Blankenburg aufgeführt: „Vielen Dank
sich alle sehr begeistert vom farbenfroh-ma- für das schöne Fest, das Sie alle uns heute
ritim gestalteten Stiftungsgelände. bereitet haben. Es sind jedes Mal so tolle
Das Orga-Team hatte wieder ein abwechs- Attraktionen, humane Preise und ein tolles
lungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Miteinander von Bewohnern und Gästen.“
vielen Highlights passend zum Kreuzfahrt-
motto auf die Beine gestellt. Den Auftakt Nadja Runge
machte der Auftritt des Stiftungschors „Al- Öffentlichkeitsarbeit
berts fröhliche Stimmen“, der zusammen mit
den Kindern der Kita „Spatzenburg“ fröhliche
Seemannslieder vortrug. Die ASS-Tanzgrup-
pe um Frau Mocke eröffnete die Sommer-
gartenbühne mit einem Folkloretanz. Der
Sänger und Akkordeonspieler Andy Sommer
lud mit maritimen Schlagern zum Mitsingen
ein und die Musikband PRO-LIVE BERLIN
sorgte mit Rock, Pop und Evergreens dafür,
dass sich die Tanzfläche füllte. Begeistert
zeigten sich alle auch vom Bauchredner und
Zauberkünstler Markus Stocker, der mit sei-
nem Programm für Lachen und Erstaunen
sorgte. Beeindruckend rüstig schwangen
auch die Senior*innen-Stepptanzgruppe
„Pankower Klapperlatschen“ das Tanzbein,
wofür sie sehr viel Beifall erhielt. Wie bei
einer richtigen Kreuzfahrt üblich, durften
auch Bingo-Spielrunden und eine Zumba-
Mitmachshow mit Trainer Mustafa RoshanBESONDERE EREIGNISSE | 7
„Ahoi und Leinen los“
Mit dem Bus fuhren wir von Haus Kaysers-
berg in die Bahnhofstraße, wo wir schon
sehnsüchtig erwartet wurden. Wir hatten
zwei Auftritte, denn wir gehören zum Stif-
tungschor „Alberts fröhliche Stimmen“.
tiges Plätzchen zu finden. Wir hatten Glück!
Doch kaum hingesetzt, kam auf einmal eine
heftige Windböe, die uns einen großen
Schrecken einjagte. Ein Sonnenschirm kam
direkt auf uns zugeflogen. Wir dachten, der
haut jetzt alles weg und wir werden verletzt.
Gott sei Dank passierte nichts – bis auf den
Schrecken, den wir hatten. Alle Beteiligten
guckten, lachten und die Stimmung war wei-
Es war ein heißer Tag und aufgeregt waren
terhin bestens. Bei unterhaltsamer Musik,
wir auch. Unser Kapitän Herr Schwarzer hielt
kühlen Getränken, Eis, Zuckerwatte, Pop-
eine kurze Rede und eröffnete das diesjäh-
corn, Waffeln, russischen Spezialitäten und
rige Sommerfest. Danach waren wir gleich
Kartoffelsalat mit Würstchen ließ es sich
mit unseren Seemannsliedern dran, die allen
gut aushalten. Nach dem Abendessen fuh-
gut gefielen.
ren wir, satt und mit vielen Eindrücken im
Gepäck, zufrieden wieder nach Hause. Wir
freuen uns schon auf das nächste Fest und
sind gespannt, was es an Überraschungen für
uns bereithält.
Eine schöne und gesunde Zeit!
Frau Meissner, Bewohnerin
Frau Mutzek, Bewohnerin
Frau Bluhm, Betreuungsassistentin
Nach dem zweiten Auftritt nutzten wir die Haus Kaysersberg
Zeit und besichtigten die Stände, genossen
das Programm sowie ausgewählte Auftritte
der Künstler. Wir bestaunten und bewun-
derten das festlich geschmückte Stiftungs-
gelände, was sehr liebevoll durch selbstge-
bastelte Dekorationen ansprach. Da das Fest
so gut besucht war, war es schwer, ein schat-8 | BESONDERE EREIGNISSE
Sommerliches Vergnügen im Haus Kaysersberg
Bilderbuchsommer und gleich drei geplante
Freiluftveranstaltungen im Haus Kaysers-
berg: Mitte Juni die Thüringer Grillparty mit
dem Potsdamer Trio „Die Havelschipper“, ei-
nen Monat später das Sommerfest mit dem
Gesangs-Duo Gabi Munk & Ingo Krähmer
und Ende August beschließt den Reigen eine
Cocktail-Party, musikalisch umrahmt von
Oscar’s Musikexpress.
Ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt dann
im Juli. Nicht nur das Gesangs-Duo Munk &
Krähmer verzauberte mit alten und neuen
Schlagern und eingängigen Melodien, auch
der dritte Mann im Bunde zeigte all sein
musikalisches Können aus Jahrzehnten Büh-
nenerfahrung. Einige der zahlreich erschie-
So viel ist sicher: Das Wetter war uns bei den nenen Sommerfestgäste, und wir schätzen,
ersten beiden Veranstaltungen hold und die es waren etwa 100 Personen, konnten sich
Nachmittage waren ein Feuerwerk der guten noch an die DDR-Fernsehauftritte der da-
Laune! mals acht Vollblutmusiker erinnern.
Das Thüringer Grillbuffet ließ keine Wün- Leckere Eisbecher und kühle Getränke wur-
sche offen. Die mitreißende Tanz- und den serviert, die Tanzfläche blieb nie leer
Schunkelmusik vom Havelstrand sorgte für und so manche Zugabe wurde eingefordert.
einen beschwingten Nachmittag rund um
den Springbrunnen am Haus Kaysersberg. Elke Fuhlrott
Auch ein kurzzeitiger Schauer konnte daran Sozialarbeiterin
nichts ändern. Haus KaysersbergBESONDERE EREIGNISSE | 9
Die Gartenparty
Im Juni gestaltete Haus Lausanne im wun-
derschönen Garten hinter dem Haus für den
Fachbereich B eine Gartenparty.
Eine Sambaband sorgte für die rhythmische
Einstimmung. Mit einem Therapiehund
konnte man spielen und über seine Kunst-
stücke staunen. Die Eselkutsche aus dem Ta-
gesZentrum war ein toller Anziehungspunkt
und die Fahrt wurde von allen Passagieren
genossen.
Das Glücksrad sorgte für Spaß und für Span-
nung: Habe ich etwas gewonnen?
Natürlich wurde auch gut gegessen und ge-
trunken. Jede/r konnte sich entspannen und
den Garten genießen. Wer wollte, konnte
auch Büchsen werfen, mit einem großen
Schwungtuch spielen, große Seifenblasen
machen oder diese nur bestaunen.
Margot Lehmann-Riek
Wohnstättenleitung Haus Lausanne10 | BESONDERE EREIGNISSE
Wunderbare Gartenparty – weibliche Schönheit im Garten
Bei strahlendem Sonnenschein versammel- Und dann legte die glitzernde Sängerin mit
ten sich am 17. Juli alle Bewohner*innen des akrobatischen und auch schweißtreibenden
Hauses Barcelona zu einem wunderbaren Tänzen los – der Riesenbeifall war toll! Ihre
kulturell und optisch ausgewogenen Nach- „Revue“-reifen Bauchtänze zwischen den
mittag. Die Feierlichkeiten begannen gegen Bäumen und Tischen des Gartens waren die
14.30 Uhr, Frau Flemming-Schaber eröffnete Krönung und einfach SINNLICHKEIT PUR
im Beisein von Frau Hoffmann die Veran- in dieser Oase.
staltung. Dazu waren diesmal gleich zwei Es war wieder einmal eine herrliche Über-
Geschäftsführer dabei, Herr Schwarzer und raschung und nur Mitwirkende wissen, wie
sein Vorgänger Herr Bresch. viel Arbeit dahintersteckt! Ein kleines Heer
Der Barcelona-Garten war liebevoll aus- von „fleißigen Ameisen“, dirigiert von der
geschmückt und nett dekoriert, dazu viele Initiatorin Frau Flemming-Schaber, war un-
Plätze im Schatten und leider auch in der ermüdlich tätig, um uns allen eine Freude
Sonne. Unter einem überdachten kleinen zu machen, bis hin zum abendlichen, tollen
Häuschen hatten unsere Unterhalter ihren Grillbuffet, das auch wunderbar gelungen
festen Standort. Mit dabei auch eine son- war.
nengebräunte weibliche Schönheit mit ei-
ner ebenso schönen Gesangsstimme, die Eckhardt Müller
sich übrigens mehrfach in herrlich bunten/ Wohnbereich 3
goldglitzernden Auftritts-Kostümen präsen- Haus Günsbach
tierte. In einem Vorraum war massenweise
herrlichste Torte/Kaffee usw. vorhanden Sylvia Flemming-Schaber
und wartete auf die „Vernichtung“. Heimleiterin Haus BarcelonaBESONDERE EREIGNISSE | 11
Der „Traumzauberbaum“
Beeindruckende Aufführung in Berlin-Blankenburg
Ich bin der Traumzauberbaum und der Kostümfundus ergänzt. Jede Klasse
Mich sieht man nur im Traum hatte einen Traum ausgewählt, den sie mit
Wachse im Traumzauberwald viel Spaß umsetzte und dazu ein Traumzau-
Bin Tausend Jahre schon alt ber-Blatt erklingen ließ.
Hab‘ viele Blätter so fein
Ein Blatt gehört Dir allein Vom 20. bis 24. Mai 2019 wurden dann
In jedem Blatt steckt ein Traum die Geschichtenlieder in der Turnhalle der
Ich bin der Traumzauberbaum Grundschule insgesamt sieben Mal aufge-
führt. Aufgrund der langjährigen Koopera-
Seit fast 40 Jahren gibt es inzwischen den tion hatte dankenswerterweise die Grund-
„Traumzauberbaum“, die zeitlos guten Ge- schule zu mehreren Vorstellungen die Albert
schichtenlieder von Reinhard Lakomy (Kom- Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen ein-
position) und Monika Ehrhardt-Lakomy geladen. Damit konnten an drei Terminen
(Texte). An der Grundschule unter den Bäu- Menschen, die unsere Angebote nutzen, an
men wurde jetzt in bester Tradition (Auf- dem zauberhaften Bühnen-Geschehen teil-
führung alle 2 Jahre) und mit lokalem Bezug haben und für etwa 1 ½ Stunden in diese
(Reinhard Lakomy lebte in Blankenburg) der Traumzauberbaum-Welt eintauchen. Zu-
„Traumzauberbaum“ in monatelanger Arbeit sätzlich war auch ich per Ehrenkarte zur
unter Mitwirkung hunderter Grundschüler Vorstellung am 22.05. eingeladen. Zusam-
und unter künstlerischer Leitung von Mo- men mit mehreren hundert Gästen erlebte
nika Ehrhardt-Lakomy wieder aufwendig ich eine eindrucksvolle Darbietung, größten-
inszeniert. Schon Wochen vorher wurde teils live gesungen/gesprochen, mit bunten
gecastet, geprobt, am Bühnenbild gebastelt Kostümen, interessanten Choreografien und
vielen ganz unterschiedlichen Szenen – ein
außergewöhnliches und intensives Erleb-
nis! Hut ab vor dieser großen Leistung der
Schüler*innen, Mithelfer*innen und Organi-
satoren!
Steffen Gester
Ehrenamts- und Sozialraumkoordinator12 | BESONDERE EREIGNISSE
Jetzt sind die Herren dran!!!
Am 28. Mai standen nur die Herren vom
Haus Günsbach, Fachbereich A, im Mittel-
punkt.
Die einen zieht es mit dem Bollerwagen oder
mit der Kutsche durch die Landschaft, ande-
re schwingen sich aufs Fahrrad, Moped oder
Motorrad – unsere Bewohner des Hauses
Günsbach zog es in den Saal des Hauses, um
gemeinsam auf den Herrentag anzustoßen.
Gute Laune, kleine Gedichte und Musik
sorgten für Abwechslung. Das eine oder an-
dere Tanzbein zur musikalischen Darbietung
des Duos Kadens wurde geschwungen und
der Alltag vergessen. Die leckere Bratwurst
und das Steak vom Grill rundeten den Abend
ab.
Am besten spricht „MANN“
Danke aus – mit einem riesen
Blumenstrauß ...
Am 8. März wird weltweit der Frauentag
oder auch „Tag der Vereinten Nationen für
die Rechte der Frau und den Weltfrieden“
begangen.
Und so überraschten die Mitarbeiter*innen
vom Haus Günsbach, Fachbereich A, ihre Be-
wohnerinnen am 6. März mit einem wunder-
baren Nachmittag mit Frühlings- und Liebes-
liedern, die vom Ehepaar Dressler präsentiert
wurden.
Yvonne Klitsch
Sozialarbeiterin
Haus GünsbachBESONDERE EREIGNISSE | 13
Das Blumenfest im Haus Münster
Am 3. August fand im Haus Münster das Zum Abendessen gab es dann noch für alle
diesjährige Blumenfest statt. Das Motto, für Besucher*innen einen ganzen Truthahn und
das sich der Bewohner*innenbeirat in die- ein ganzes Spanferkel.
sem Jahr entschieden hatte, wurde im Gar-
ten des Hauses mit vielen bunten Lampions, Das Haus Münster möchte sich bei den zahl-
Pflanzen und Blumenketten gefeiert. reichen Besucher*innen für den schönen
Nachmittag bedanken.
Das TagesZentrum unterstützte das Blu-
menfest mit einem Cocktailstand und der DJ Sören Barth
(Herr Hinrichs) untermalte die Veranstaltung Wohnstättenleitung
mit toller Musik. Haus Münster
Aus allen Häusern des Fachbereiches und aus
einigen WGs konnten wir Besucher*innen
begrüßen, die tanzten, sich unterhielten und
sich im Garten entspannten.14 | AKTIVITÄTEN & AUSFLÜGE
Fünf Tage als Gäste der Meerjungfrau
ließen wir es uns in der Sonne gutgehen und
beobachteten das Treiben auf der Seebrücke.
Das war auch die Gelegenheit, viele schöne
Erinnerungsfotos mit der ganzen Mannschaft
zu machen. Am Abend bekamen wir noch
Besuch von einer ehemaligen Pflegekraft des
Wohnbereiches, die an der Ostsee ein neues
Zuhause gefunden hat. Wir verweilten auf
der Terrasse bei Bier und Sekt.
Den vierten Tag verbrachten wir im Ferien-
haus und testeten alles, was in der Ferienan-
Die Anreise erfolgte mit dem Stiftungsbus lage zur Verfügung steht, zum Beispiel den
zur Ferienanlage „Vier Jahreszeiten“ in Karls- Strandkorb. Zum Mittag gab es ein Spargel-
hagen auf der Sonneninsel Usedom. Die An- menü in fröhlicher Gesellschaft, dieses wurde
lage besteht aus mehreren großen Ferienhäu- von Franzi und Rene zubereitet. Am Abend
sern mit einem maritimen Namen, wie zum fand die Fortsetzung statt mit einem Grillfest.
Beispiel „Neptun“, „Seeadler“, „Wellenbre- Dabei unterhielten wir uns über unsere Erleb-
cher“. Unser Haus war die „Meerjungfrau“. nisse und stellten fest, dass die Zeit viel zu
Sofort nach der Ankunft wurden die Zimmer kurz war und wir keine Lust hatten auf die
verteilt. Unsere Besatzung – das waren vier Heimreise.
Bewohnerinnen und Bewohner und unsere Am fünften Tag traten wir die Heimreise an.
Pfleger Franzi und Rene. Danach erfolgte die Als wir dann in Wolgast die Brücke Richtung
erste Ortsbesichtigung bis zum Strand, um Heimat überquerten, ging ein unvergessliches
schon mal die Strandkörbe für den nächsten Erlebnis zu Ende. Die Erlebnisse und die Er-
Tag zu organisieren. holung werden uns noch weit in die Zukunft
Am nächsten Morgen wurde alles für das begleiten.
Strandleben eingepackt und wir fuhren zum Helmut Jeschke
Strand. Wir mieteten uns zwei Strandkörbe, Bewohner Wohnbereich 4
um die Sonne und die frische Meeresluft zu aufgeschrieben von Franziska Grunow
genießen. Die mutigsten drei Urlauber tes- Pflegefachkraft
teten die Wassertemperatur der Ostsee, aber Haus Kaysersberg
nur mit den Füßen.
Am dritten Tag machten wir eine Spritz-
tour zu Karls Erdbeerhof in Koserow. Dort
konnten viele Erzeugnisse von Usedom wie
Töpfereien, Marmeladen und Seifen besich-
tigt bzw. gekauft werden. Danach fand der
Besuch in einem Fischrestaurant statt. Nach
der Stärkung war das nächste Ziel die See-
brücke in Zinnowitz. Bei schönstem WetterAKTIVITÄTEN & AUSFLÜGE | 15
Ein Ausflug in eine andere Welt
Der 28. Juni war für uns ein wunderschöner
Tag.
Der Höhepunkt war, trotz Hitzewetter!, aber
unser Besuch im Friedrichstadtpalast Berlin
zur ,,VIVID“ Grand Show. Vorher hatten wir
noch ein Abendessen beim Griechen. Alles
wurde von unserer Betreuungsassistentin
Jelena organisiert und eins a ausgeführt. Im
Friedrichstadtpalast war von Jelena auch alles
bereits angemeldet, da ja mit unseren ,,Hilfs- Nochmals an unsere guten Begleiter ein
mitteln“ so einiges zu beachten ist. Schöne dickes DANKE.
Plätze, sehr gute Hilfe auch von den Mitar- Dorothea Wünsche
beitern des Palastes. Und das Programm war Bewohnerin Wohnbereich 5
wunderschön. Haus Günsbach
Ausflug zur Museumsinsel
Am 29. Juli unternahm wir uns angesehen haben, war so faszinierend
ich, Detlef Timmler, ein und beeindruckend, dass es noch lange in
waschechter Berliner, in meinem Gedächtnis bleibt.
Begleitung unserer Betreu- Besonderer Dank gebührt James Simon, dem
ungsassistentin einen Aus- Förderer, Gründer und Finanzier zahlreicher
flug zur Museumsinsel in wohltätiger Einrichtungen, Kunstmäzen und
der historischen Mitte der Gesprächspartner von Kaiser Wilhelm II. Ber-
Hauptstadt. lin hat ihm viel zu verdanken!
Die Museumsinsel gehört Auf der Museumsinsel und in der James-
zu den wichtigsten Se- Simon-Galerie selber kann man sich natür-
henswürdigkeiten Berlins lich auch gemütlich mit Blick auf die Spree
und ist einer der bedeu- stärken, indem man eine Kleinigkeit zu sich
tendsten Museumskomplexe Europas. Es gibt nimmt oder etwas Kühles trinkt. Noch nie
das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte war der Blick auf Berlins Mitte so gegeben
Nationalgalerie, das Bode-Museum, das Per- wie jetzt – durch den Neubau der Galerie.
gamonmuseum, den Kolonnadenhof sowie Es war ein wirklich schöner und erlebnis-
gerade eingeweiht die James-Simon-Galerie, reicher Ausflug!
von der aus zukünftig alle Museen unterir- Detlef Timmler
disch erreichbar sein werden. Bewohner Wohnbereich 4
Alles konnten wir natürlich nicht besichtigen aufgeschrieben von Silvia Bluhm
bei dieser Vielfalt. Und bei 30 Grad im Schat- Betreuungsassistentin
ten ist man schnell erschöpft. Doch das, was Haus Kaysersberg16 | AKTIVITÄTEN & AUSFLÜGE
Spargelzeit – Schlemmerzeit
Endlich war es wieder so weit, für das lecke-
re Gemüse begann die Erntezeit und für uns
eine Zeit des Schlemmens. Jedoch nicht ohne
viel Fleiß. Denn die zarten Stangen, ob weiß
oder grün, wollen mit viel Sorgfalt zubereitet
werden.
Erst waschen, dann schälen, schnippeln und
schließlich kochen, braten oder überbacken.
Und dann ja noch die Kartoffeln, das Schnit-
zel oder die Rühreier.
Umso leckerer ist dann die eigentliche Mahl-
zeit, zusammen mit allen, die mitgeholfen ha-
ben. Denn wenn wir auch lange auf sie warten
mussten, so ist sie doch viel zu schnell wieder
vorbei.
Na dann bis zum nächsten Jahr und guten Ap-
petit.
Peggy Weinberg
Belegungsmanagement
BlankenburgAKTIVITÄTEN & AUSFLÜGE | 17
Ein Besuch der Gärten der Welt
Am 25. April machten wir uns auf den Weg
zu den Gärten der Welt in Marzahn. Die
Bewohner*innen waren schon ganz gespannt
auf die vielen Dinge, die es dort zu sehen ge-
ben würde.
Unser erstes Ziel war die Seilbahn, um uns
von oben erst einmal einen Überblick zu ver-
schaffen. Leider war die nicht behinderten-
gerecht und so machten wir uns zu Fuß auf
Entdeckungsreise.
Besonders beeindruckend waren die Was-
sergärten „Promenade Aquatica“ mit blub-
bernden Quellen oder einem Gartenteich mit
geometrischen Wasserflächen. Hier blühen
wunderschöne Lotusgewächse. In der Mitte
der Promenade ist das Rauschen des Wasser-
falls vernehmbar. Aus einer Höhe von fünf
Metern stürzt hier spektakulär das Wasser
hinab. Der letzte Bereich schließlich entwirft
eine mystische Felsenlandschaft aus großen
Natursteinblöcken, die an eine Schlucht er-
innern. Die hohen, dicht bepflanzten Wände
und der Sprühnebel entfalten einen ganz be-
sonderen Zauber, von dem wir sehr begeistert
waren.
Wir waren schon eine ganze Weile unterwegs
und bei dem ein oder anderen machte sich der
Magen bemerkbar und so beschlossen wir, in
die Gaststätte „The Cottage“ im englischen
Landschaftsgarten einzukehren.
Zum Abschluss gab es noch einen großen
Eisbecher, bevor alle glücklich und zufrieden
nach Hause zurückkehrten.
Thomas Weirich
Betreuungsassistent
Wohnbereich SonnenGelb
Haus Helene Schweitzer-Bresslau18 | WAS GIBT ES NEUES IN DER STIFTUNG
Danke für alles, liebe Conny!
Manchmal muss man Aufgaben erfüllen, zu
denen man absolut keine Lust hat …
Vor über 15 Jahren zog ich in diese Wohn-
gruppe, nach einiger Zeit übernahm mich
Frau Lange als Betreuerin bis zum heutigen
Tag in ihre persönliche Obhut. Mit liebe-
voller Strenge hielt sie (unsichtbar für mich)
schützend ihre Hände über mich, kümmerte
sich selbstlos um alle meine Sorgen und Pro-
bleme.
Irgendwie gehören wir mittlerweile zum
Urgestein unserer Stiftung, haben so einige
Bewohner*innen kommen und auch leider
gehen sehen. Nach all den vielen Jahren kann
ich sagen, liebe Conny, Du wirst mir persön-
lich sehr, sehr fehlen! Ich wünsche Dir für die
Zukunft Gesundheit, Glück im Leben und
viel Freude an Deinen Kindern!
Ganz persönlich möchte ich Dir danken,
denn Du hast viel mehr als hier nur Deinen
Dienst getan!
Eckhardt Müller
Wohnbereich 3
Haus GünsbachEHRENAMTLICHES ENGAGEMENT IN DER STIFTUNG | 19
Soziales Engagement im Haus
Kaysersberg
Auf zum Orankesee …
Bei bestem Wetter und mit toller Unter-
stützung von vier Gesobau-Mitarbeitern im
Rahmen des Projektes „1100 Stunden sozi-
al engagiert“ machten Bewohner*innen des
Wohnbereiches 1 einen Ausflug zum Oranke-
see. Die Emotionen überwältigten fast, so
freuten sich die Menschen mit Demenz an
diesem Tage über die herrlichen Stunden am
See, das leckere Mittagessen in den Oranke-
see-Terrassen und die aufmerksame und für-
sorgliche Begleitung.
Marion Krutz
Betreuungsassistentin Wohnbereich 1
Haus Kaysersberg
LucaNet SocialDay 2019
Am 5. Juni begleiteten zehn Mitarbeitende
der Berliner Filiale der Software-Firma Luca-
Net AG nun bereits im dritten Jahr in Folge
einen Ausflug mit Menschen mit Demenz aus
dem Haus Kaysersberg. Die Bewohner*innen
genießen die 1:1-Betreuung, die jungen Men-
schen erleben Sozialkontakte ganz anderer
Art als in ihrem bisherigen beruflichen und
privaten Kontext, sind zugewandt und auf-
merksam. Die Sonne strahlte und ein lecke-
res Mittagessen im Milchhäuschen erhöhte
darüber hinaus den Wohlfühlfaktor.
Und der Termin für den SocialDay 2020 steht
auch bereits fest.
Christina Besch
Betreuungsassistentin Wohnbereich 2
Haus Kaysersberg20 | EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT IN DER STIFTUNG
Mithilfe bei Festen als einmaliger Einsatz
Unsere zahlreichen Mitarbeiter*innen im Eh- Zum Beispiel Jennifer Aengst, die uns bereits
renamt sind in der Regel kontinuierlich bei bei sechs Festen unterstützt und u. a. bei den
uns tätig, meist begleiten sie individuell oderSommerfesten 2018 und 2019 jeweils den
erfreuen durch Angebote/Veranstaltungen Luftballon-Stand komplett betreut hat. Zu
für Gruppen. Sie leisten damit einen sehr ihrer Motivation gefragt, sagt Frau Aengst:
wichtigen Beitrag zu einer hohen Lebens- „Ich helfe immer sehr gerne mit! Es ist toll,
qualität der Menschen, die unsere Angebote bei den Festen so viel Herzlichkeit bei den
nutzen. Menschen und in vielen Begegnungen zu er-
leben!“
An dieser Stelle sei nun auf engagierte Men- Steffen Gester
schen hingewiesen, die mit einmaligen Ein- Ehrenamts- und Sozialraumkoordinator
sätzen ebenfalls Erhebliches leisten. So hel-
fen seit vielen Jahren bei den Sommerfesten Bei Fragen rund um das Thema Ehrenamt
und Adventsbasaren am Standort Blanken- wenden Sie sich bitte an Herrn Gester:
burg jeweils bis zu 10 Ehrenamtliche mit, die Tel. 030. 474 77-417
ausschließlich für diese Feste zu uns kommen. E-Mail: SteffenGester@ass-berlin.org
Ob das Betreuen von Aktionen/Angeboten,
das Nachschub-Liefern an den Kulinarik-
Ständen, das Übernehmen der Parkplatzein-
weisung oder die Mithilfe beim Schmücken
des Geländes – all dies trägt zum Gelingen
der Feste wesentlich bei! Es ist mir immer
eine große Freude, die Ehrenamtlichen beim
jeweiligen Fest bei mir am Ehrenamts-Stand
zu begrüßen, einzuweisen und punktuell
zu begleiten. Auf die (gesondert laufende)
Werbung für diese einmalige Mithilfe hin
melden sich meist eher junge Engagierte. Sie
sind sehr motiviert und zuverlässig. Und sehr
erfreulich: Die Freiwilligen übernehmen ihre
Aufgaben oft selbstorganisiert, das heißt, sie
schauen selbst, wo gerade am dringendsten
Unterstützung benötigt wird bzw. wer mal
eine Pause braucht, und wechseln/tauschen
dann in eigener Regie.
Mittlerweile gibt es sogar einige „Feste-Fans“
– Ehrenamtliche, die schon mehrmals dabei
waren und auch künftig gern mithelfen!EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT IN DER STIFTUNG | 21
Besuchsdienste mit Hund (über Malteser Hilfsdienst e.V.)
„Ich will Menschen helfen und in ihrer Teil-
habe am gesellschaftlichen Leben unterstüt-
zen. Das Ehrenamt schließt bei der individu-
ellen Betreuung eine Lücke zum Hauptamt“,
antwortet Reiner Stolpe auf die Frage nach
seiner Motivation und seiner Sicht auf frei-
williges Engagement. Seit nunmehr 10 Jahren
begleitet Herr Stolpe regelmäßig mit seinem
Therapiehund Menschen, die unsere Ange-
bote nutzen, und führt dazu aus: „Hunde
vermitteln, beruhigen und kommunizieren
so, wie kein Mensch es kann, und haben
die Fähigkeit, positiv auf psychische und Frau Bensch mit Quinn Frau Papenbrock und
Herr Stolpe mit
physische Erkrankungen zu wirken. Die Be- Labrador-Rüde Quincy
suche erhalten die sozialen Fähigkeiten der
Besuchten aufrecht und helfen, Schmerzen
LIEB ES TAGEB UCH !
und Behinderungen vergessen zu lassen.“ 05.06.19
PUH , WAR DAS WARM HEUT E . WIR HABE N WIED ER DIE
VIELE N
NET T EN PERS ONEN BESU CHT . BEKO MME HIER IMME R
Wenn eines klar ist, dann: Therapiehunde EIN TUCH
VOM MALT ESER UM . ROT ST EHT MIR GUT . HIER WERD
sind Herrn Stolpes Leidenschaft! Und so en- E ICH IMME R
HERZ LICH EMPFANGE N . IN DEM KLEI NEN GART EN GEHE
ICH DANN
gagiert er sich seit vielen Jahren intensiv in IMME R EINE RUND E MI T JEMA NDEN . HEUT E HABE ICH
ABER
der Therapiehund-Ausbildung beim Malte- GESTR EIK T : SONS T GEHE N WIR DIE RUND E IMME R LINK
SRUM .
ser Hilfsdienst e. V. Der Albert Schweitzer Stif- NACH ANFÄ NGLI CHEM ZÖGE RN HABE ICH MICH DANN
DOCH ÜBER REDE N
tung – Wohnen & Betreuen wird dadurch eine LASS EN , DIE RUND E IN DIE ANDE RE RICH TUNG ZU LAUF
EN . SONS T
ganz besondere Unterstützung zuteil: Herr HEISS T ES EVEN TUEL L , ICH HABE EINE N DICK KOPF . DIE
FRAU , DIE
Stolpe vermittelte an uns bereits viele neue SONS T IMME R ETWA S ANGS T VOR MIR HAT , HAT SICH
GEFR EUT , MICH
Hundebesuchsdienste – und auch in diesem ZU SEHE N . DAS FAND ICH TOLL . ICH HABE DEN EIND RUCK
, DASS
Jahr konnte er wieder neue Helfer*innen ge- SICH IMME R MEHR PERS ONEN ÜBER MEIN EN BESU CH
FREU EN . FÜHL E
winnen. Ein großes Dankeschön dafür! MICH WIE EIN KLEI NER STAR . BESO NDER S , DA ZUM
ABSC HLUS S
So bekommt u. a. Bewohnerin Frau Bensch NOCH BILDE R MI T MIR GEMA CHT WURD EN . JEDE R WOLL
T E EIN BILD
MI T MIR ALLE IN . IM GART EN GIBT ES EINE N ST EIN ,
jetzt regelmäßig Besuch von Herrn Maek WO ICH MICH
PRIM A IN POSE SETZ EN KANN . ZUM ABSC HLUS S WAR
und seinem Hund Quinn. Ganz hautnah ICH DOCH MÜDE
UND HABE NOCH ETWA S IM GART EN AUSG ERUH T . ZUM
oder besser „fellnah“ nachfolgend ein Ta- GLÜC K MUSS T E
ICH BEI DER WÄRM E NICH T WAS HOLE N ODER SUCH EN
gebuch-Eintrag zu einem solchen Treffen . MACH T MIR
JA SONS T SPAS S , ABER NICH T , WENN ES SO WARM
im Rahmen der therapeutischen Arbeit mit IST . ICH ALS
GOLD EN RETR IEVER LIEB E MEHR DIE KÄLT E . MAL SEHE
Menschen mit Demenz (am Standort Blan- DIE NÄCH ST EN TAGE ERLE BEN WERD E . SteffenN ,Gester WAS ICH
kenburg, Juni 2019). Ehrenamtskoordinator22 | ZOO-GESCHICHTEN
Yvette Braun erzählt eine neue
Sehr gerne besuche ich die Esel im Tierangebot.
Mein Lieblingsesel heißt Jule.
Leider war Jule lange krank.
Ich habe mir große Sorgen gemacht.
Eine Erkrankung der Hufe machte ihr zu schaffen.
Für die Esel ist sie sehr schmerzhaft.
Jule musste lange Zeit allein im Stall verbringen.
Ihre Hufen wurden jeden Tag gekühlt.
Tierpfleger Harry pflegte die Hufen von Jule
und versorgte sie liebevoll. Danke dafür!
Ein Auslöser für die Huf-Krankheit ist zum Beispiel
eine ungesunde Ernährung.
Dazu zählen Getreide, Brötchen
oder zu viel Energie-Futter (Pellets).
Bitte denkt beim Füttern alle daran.
Beachtet die Futterhinweise am Gehege.
Gute Vorbeuge-Maßnahmen sind eine richtige,
ausgewogene Ernährung und viel Bewegung.
Jule geht es jetzt schon wieder besser.
Viele Grüße aus demKUNST-GALERIE | 23
Vom Punkt zur Frau
Hier nun möchten wir den ambitionierten
Freizeitmaler ANDREAS THIELE vorstel-
len. Herr Thiele ist um die 50 Jahre alt und
interessiert sich insbesondere für Sport, dies-
bezüglich Fußball. Herr Thiele hat als soge-
nannter Stammgast des StöberEcks und der
Kunstwerkstatt ein durchaus reichhaltiges
Zwischenwerk im zeichnerischen Bereich
produziert.
Hier nun einige Anmerkungen: Während Herr
Thiele in der Frühform seines Schaffens die
Leinwand farblich vielfältig mit punktuellen
Formen erkundete, hält er sich momentan an
einem klassischen Thema fest: die Frau. Nun
gibt es in der klassischen Sichtweise kaum ein
treffenderes Thema, um Gefühle wie Emoti-
onen und Leidenschaften auszudrücken. Herr
Thiele schafft es über die Arbeit mit dem Pin-
sel und der Farbe ein Bild zu setzen, das offen-
bar seinen eigenen Stil zeigt. Vor allem sind
seine Bilder farbenfroh und verkörpern gute
Stimmungen.
Paul Weigel
Wohneinrichtung Kollwitzstraße24 | VORSTELLUNG NEUER MITARBEITER*INNEN
Dennis Steiner
Liebe Leser*innen,
mein Name ist Dennis Steiner. Ich bin Gartenbau-Wissenschaftler,
in Berlin geboren und 45 Jahre jung.
Seit Juni 2019 bin ich für das Team Rot im TagesZentrum der Al-
bert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen als Gärtner tätig.
Ich bedanke mich für die Möglichkeit, meine Erfahrungen und
Fähigkeiten in der begleitenden Arbeit mit den Nutzer*innen des
TagesZentrums mit Freude zu vermitteln.
In meiner Freizeit bin ich gerne am oder auf dem Wasser.
Gina Gorniok
Hallo liebe Nutzer*innen und Kolleg*innen,
mein Name ist Gina Gorniok, ich bin 18 Jahre alt und mache eine
Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement im Servicebereich
Buchhaltung.
Im Rahmen meiner Ausbildung werde ich viele Bereiche der Albert
Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen kennenlernen, wie zum
Beispiel Bereiche der Buchhaltung, Öffentlichkeitsarbeit und das
Sekretariat der Geschäftsführung. Am meisten jedoch interessiert
mich die Arbeit in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Per-
sonalbüro.
Meine Ausbildung begann ich bereits am 1. September 2018 in
einem anderen Unternehmen, dort war ich nicht glücklich. Durch
meine Oma, die früher hier im Personalbüro gearbeitet hat, lernte ich die Albert Schweitzer
Stiftung – Wohnen & Betreuen schon in jungen Jahren kennen. Aufgrund der positiven Erzäh-
lungen meiner Oma über ihren Arbeitsplatz habe ich mich bei der Stiftung für einen Ausbil-
dungsplatz beworben und hatte zum 1. März 2019 die Chance, hierher zu wechseln. Ich habe
jetzt endlich die Praxis, die ich für meine Ausbildung benötige, und kann das in der Theorie
erlernte Wissen anwenden.
In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden. Wir gehen dann eislaufen, shoppen
oder machen Kurztrips in die nähere Umgebung.
Auf dem diesjährigen Sommerfest, welches mir sehr gut gefallen hat, habe ich Kuchen und
Getränke verkauft. Dabei habe ich einige Nutzer*innen und Kolleg*innen kennengelernt und
freue mich schon jetzt auf den Adventsbasar der Stiftung.FILMTIPP | 25 Garfield 2 – Faulheit verpflichtet Darsteller/Stimmen: Bill Murray (Garfield), Breckin Meyer (Jon Arbuckle), Jennifer Love Hewitt (Dr. Liz Wilson), Billy Connolly (Lord Dargis) und viele weitere FSK/Altersfreigabe: Freigegeben ab 0 Jahren Genre: Komödie Beschreibung: In diesem Film geht es um die Fortsetzung von dem Film „Garfield – Der Film“. Jon möchte Liz einen Heiratsantrag machen. Bevor es dazu kommt, sagt sie, dass sie nach London verreist. Jon beschließt, Liz zu folgen, während Garfield und Odie im Tierheim bleiben sollen. Doch Garfield kann entkommen und sich zunächst unbe- merkt mit Odie in Jons Koffer verstecken. In Schloss Carlyle bekommt der Kater Prin- ce, der Garfield zum Verwechseln ähnlich sieht, das ganze Vermögen der verstorbenen Gräfin. Das gefällt Lord Dargis nicht. Und so lässt er Prince kurze Zeit später verschwin- den. Bei einer Tour durch die Stadt wird Garfield vom Butler des Schlosses gefunden und mitgenommen, da der Butler denkt, den verschwundenen Prince gefunden zu haben. Kurz darauf kommt der echte Prince aus der Kanalisation raus, wird von Jon gefunden und zum Hotel zurückgebracht. Nun sehen Garfield und Prince das Leben aus der Sicht des anderen. Garfield fängt bald an, das Lu- xusleben auf dem Schloss zu genießen. Doch Lord Dargis schreckt nicht davor zurück, nun auch Garfield zu beseitigen. Garfield muss sich bald zwischen leckerer Lasagne und der Gerechtigkeit entscheiden. Die Handlung des Films erinnert an den bekannten Roman „Der Prinz und der Bettelknabe“. Nachfolgerfilme Foto © 20th Century Fox gibt es zu diesem Film nicht, aber dafür ein gleichnamiges Spiel für PC, PS2 und Ninten- Kai Lehmann do DS. Wohngemeinschaft 3
26 | KULINARISCHES
Das kocht „Gefüllte Paprikaschoten“
Folgende Zutaten werden für vier Portionen benötigt:
4 Paprika
1 Kilogramm Hackfleisch (gemischt)
2 Zwiebeln
1 Handvoll kleine Tomaten
Salz
Pfeffer
Semmelbrösel
2 Päckchen passierte Tomaten
Tomaten-Mark
2 Eier
Reis
Öl
1. Paprika waschen und halbieren. Die Kerne 2. Auflauf-Form mit Öl einfetten.
entfernen.
3. Paprika-Hälften in die Auflauf-Form legen. 4. Hackfleisch, Zwiebeln, Ei und Semmel-Brö-
sel vermischen. Salz und Pfeffer dazugeben.KULINARISCHES | 27
5. Die Fleisch-Mischung in die Paprika-Hälf- 6. Zwiebeln, Tomaten und Tomaten-Mark in
ten füllen. Back-Ofen bei 180 Grad 40 Minu- einem Topf andünsten.
ten backen.
7. Passierte Tomaten, Salz und Pfeffer dazu-
geben und etwas köcheln lassen.
8. 1,5 Liter Wasser mit Salz zum Kochen brin-
gen. Etwa 2 Tassen Reis in das Wasser geben
und 15 Minuten ziehen lassen.
9. Reis, Paprika-Hälften und Soße auf einen
Teller geben.
Guten Appetit aus dem28 | FABELWESEN
Die Nymphe
Name des Fabelwesens: Nymphe Bekannte Märchen:
Andere Namen zu diesem Fabelwesen: Braut, keine
junge Frau, heiratsfähiges Mädchen Bekannte Serien:
Mythologie: griechisch und römisch Nymphs (2013)
Aussehen: häufig unbekleidet, in einem wei- Bekannte Filme:
ßen Kleid oder auch ganz anders (z. B. mit ei- Hercules (1997), Das Mädchen aus dem Was-
ner Pflanze oder einem Baum) ser (2006)
Lebensort: Gewässer, Wälder, Gebirge, Täler, Bekannte Videospiele:
Grotten und Höhlen einige Yu-Gi-Oh!-Videospiele (die Monster-
Weitere Informationen: In der griechischen karte „Quellnymphe“, in den meisten ande-
und römischen Mythologie ist die Nymphe ren Yu-Gi-Oh!-Videospielen „Fontänenelf“
ein Naturgeist. Folgende Nymphenarten sind genannt), Final Fantasy IX (Teil 9), Heroes of
bekannt: Wassernymphen, Flussnymphen, Might and Magic V (Teil 5), War of the Im-
Meernymphen, Quellnymphen, Seenymphen, mortals, Hidden Magic
Waldnymphen, Baumnymphen, Bergnym-
phen, Grottennymphen, Höhlennymphen, „Nymphe der Flora“
Wiesennymphen, Talnymphen, Regennym- Schönbrunn
phen, Siebengestirn und noch weitere. Nym- von Wilhelm Beyer
phen galten wie die Menschen als sterblich.
Der Tod einer Nymphe wurde meist mit dem
Ende dessen, was sie verkörperte, gleichge-
setzt (z. B. eine Quelle oder einen Baum). In
der bildenden Kunst werden Nymphen meist
als liebliche Mädchengestalten dargestellt,
gewöhnlich leicht bekleidet, Blumen und
Kränze tragend. Die Wassernymphen insbe-
sondere pflegte man mit Wasserkrügen und
Urnen auf den Köpfen darzustellen. Nym-
phen dienten auch als Motiv für Statuen, ins-
besondere Brunnenfiguren, sowie als Münz-
prägefiguren in der Antike
Kai Lehmann
Wohngemeinschaft 3
„Nymphe“
„Nymphen an von Paul Aichele
einem Waldsee“
von Hans ZatzkaGEDICHT & WISSENSWERTES | 29
Lob dem Apfel
Eines mußt Du stets Dir merken, Wirst nicht dick, doch jung und schön,
wenn Du schwach bist: Äpfel stärken! und kriegst Nerven wie ein Strick.
Mensch – im Apfel liegt Dein Glück !!
Äpfel sind die beste Speise
für zuhause, für die Reise, Georg Wilhelm Otto von Ries, 1763–1846
für die Alten, für die Kinder,
für den Sommer, für den Winter,
für den Morgen, für den Abend,
Äpfel essen ist stets labend.
Äpfel glätten Deine Stirn,
bringen Phosphor ins Gehirn,
Äpfel geben Kraft und Mut
und erneuern Dir Dein Blut.
Darum Freund, so laß Dir raten:
Esse frisch, gekocht, gebraten
täglich ihrer fünf bis zehn.
Seit Eva den Apfel vom Baum der Erkennt- Immunsystem, wirken blutdrucksenkend und
nis pflückte und ihn an Adam weiterreichte, Blutzuckerspiegel stabilisierend, senken den
ist das Obst in Verruf geraten. Dabei ist noch Appetit, helfen gerieben gegen Durchfall und
nicht einmal geklärt, ob es überhaupt ein Ap- reinigen den Darm. Apfelsaft soll zudem laut
fel war und nicht doch ein Granatapfel oder Forschungen die Bildung von Substanzen im
eine ganz andere Frucht. Überlassen wir die Gehirn hemmen, die Alzheimer verursachen
Suche nach der detaillierten Wahrheit ande- können. Also, beißen Sie jeden Tag beherzt in
ren und wenden uns lieber den gesunden Ei- einen Apfel, denn ein englisches Sprichwort
genschaften dieser tollen Frucht zu. sagt „An appel a day keeps the doctor away!“
Was den Apfel so gesund macht, ist seine Übersetzt heißt das: Ein Apfel am Tag hält
gelungene Mischung aus einer erstaunlichen den Doktor fern.
Vielfalt von Vitaminen, Mineralien und se- Nadja Runge
kundären Pflanzenstoffen. Äpfel stärken das Öffentlichkeitsarbeit30 | RÄTSELSPASS
Buchstabengitter
Im Buchstabengitter haben sich 10 Wörter zum Herbst versteckt.
E D P I L Z E D C V B N M Z W Blätter
R R D D G Z H J U R E G E N S Regen
T T A D S X Y S H J K L T L X Sturm
Hagel
Z K A S T A N I E B F H S K D
Kastanie
H D F F F T G H H L V N T I F Eichel
A C J F F S G J B Ä G J U M H Halloween
L V E I C H E L G T B U R N A Eichhörnchen
L G K S D X C L V T H O M J G Regenschirm
Pilze
O T I W J B V P I E J P F H E
W Z O Q C F T Z U R I Ü D B L
E K L D C F T H N M W S A G C
E E I C H H Ö R N C H E N V X
N L H Z U J K I H R Q A S D S
D K J R E G E N S C H I R M D
1
11
C H Z J U I K O L I U Z T B N
8
2
Kreuzworträtsel 3 4 5
Tragen Sie die Namen der 6
Abbildungen in die Kästchen ein.
7 8 9
6
10
1: (
9 2 11
12
12
4
13
14
5
13
15
3
10
14
( 7TERMINE ZUM VORMERKEN | 31
Termine zum Vormerken
DATUM UHRZEIT VERANSTALTUNG ORT
Weißensee
30.09.2019 16.00–18.30 Uhr Oktoberfest mit Wolli Rose Haus Kaysersberg
Cafeteria
Blankenburg
01.10.2019 18.00–20.00 Uhr Alberts Disco
Haus Berlin
Blankenburg
Redaktionstreffen für den
Haus Helene
08.10.2019 14.30–16.00 Uhr Bewohner-Kurier, Ausgabe
Schweitzer-Bresslau
Winter/Frühjahr
Konferenzraum
Blankenburg
09.10.2019 16.00–18.00 Uhr Oktoberfest
Haus Berlin
Weißensee
14.10.2019 16.00–17.00 Uhr Hildegard Knef Abend Haus Kaysersberg
Cafeteria
Blankenburg
02.11.2019 19.00–23.00 Uhr Herz-Blatt-Party Haus Günsbach
Saal
3. Treffen der AG Blankenburg
05.11.2019 14.30–16.00 Uhr
Adventsbasar Haus Berlin
Weißensee
Abendkonzert mit Marina
07.11.2019 19.00–20.00 Uhr Haus Kaysersberg
und Michael Kaljushny
Cafeteria
Blankenburg
16.11.2019 18.00–21.00 Uhr Albert sucht den Superstar
Haus Berlin
Weißensee
Literatur bei Kerzenschein &
18.11.2019 16.00–17.30 Uhr Haus Kaysersberg
Wein zur Weihnachtszeit
Cafeteria
Großer Adventsbasar
Blankenburg
30.11.2019 15.00–18.00 Uhr Motto „Weihnachten im
Stiftungsgelände
Märchenwald“
„Weihnachten, wie es Weißensee
06.12.2019 15.00–17.30 Uhr früher war“ mit dem Duo Haus Kaysersberg
Thomasius Cafeteria
Weißensee
18.12.2019 10.00–11.00 Uhr Festgottesdienst Haus Kaysersberg
Cafeteria
Blankenburg
22.12.2019 15.00–17.00 Uhr Adventskaffee Haus Günsbach
SaalImpressum
Zeitung der Bewohner*innen, Nutzer*innen sowie Mitarbeiter*innen der
Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen.
Herausgeber: Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen
Bahnhofstraße 32, 13129 Berlin
Telefon: 030. 474 77–493
E-Mail: NadjaRunge@ass-berlin.org
Redaktionsteam der 57. Ausgabe: Carolin Fischer, Uwe Klatt, Nicole Kroß, Kai Lehmann,
Eckhardt Müller, Nadja Runge, Nikolai Wehnelt,
Peggy Weinberg
Redaktionelle Vorbereitung: Nadja Runge
Verantwortlicher im Sinne
des Pressegesetzes: Jörg Schwarzer, Geschäftsführer
Layout & Satz: RodeWeb, Carolin Rodewald
Straße 33, Nr. 28, 13129 BerlinSie können auch lesen