Bildungsplan 2016 Sekundarstufe I

 
Bildungsplan 2016
Sekundarstufe I

   Beispielcurriculum für das Fach       Landesinstitut

   Französisch als zweite Fremdsprache   für Schulentwicklung

   Klasse 8                              Qualitätsentwicklung

   Beispiel 1 GMS                        und Evaluation

                                         Schulentwicklung
                                         und empirische
                                         Bildungsforschung

                                         Bildungspläne

   Mai 2017
Inhaltsverzeichnis
Allgemeines Vorwort zu den Beispielcurricula .................................................................................. I

Fachspezifisches Vorwort ............................................................................................................... II

   Übersicht .................................................................................................................................... IV

Französisch – Klasse 8 ................................................................................................................... 1

   Unterrichtseinheit 1: Aufbau der Kompetenzen „Leseverstehen“, „Sprechen“ und „Schreiben“.... 1

   Unterrichtseinheit 2: Aufbau der Kompetenzen „Hör-/ Hörsehverstehen“ und „Sprachmittlung“ ... 7

   Unterrichtseinheit 3: Aufbau der Kompetenzen „Hör-/Hörsehverstehen“, „Leseverstehen“,
   „Sprechen – zusammenhängendes monologisches Sprechen“ und „Sprachmittlung“ ............... 11

   Unterrichtseinheit 4: Aufbau der Kompetenzen „Leseverstehen“ und „Sprechen – an Gesprächen
   teilnehmen“ ............................................................................................................................... 16

   Unterrichtseinheit 5: Aufbau der Kompetenzen „Hör/Hörsehverstehen“ – „Sprechen –
   zusammenhängendes monologisches Sprechen“ und „Schreiben“ ........................................... 20

   Unterrichtseinheit 6: Aufbau der Kompetenzen „Leseverstehen“ und „Schreiben“ ..................... 26
Allgemeines Vorwort zu den Beispielcurricula
Beispielcurricula zeigen eine Möglichkeit auf, wie aus dem Bildungsplan unterrichtliche Praxis wer-
den kann. Sie erheben hierbei keinen Anspruch einer normativen Vorgabe, sondern dienen viel-
mehr als beispielhafte Vorlage zur Unterrichtsplanung und -gestaltung. Diese kann bei der Erstel-
lung oder Weiterentwicklung von schul- und fachspezifischen Jahresplanungen ebenso hilfreich
sein wie bei der konkreten Unterrichtsplanung der Lehrkräfte.

Curricula sind keine abgeschlossenen Produkte, sondern befinden sich in einem dauerhaften Ent-
wicklungsprozess, müssen jeweils neu an die schulische Ausgangssituation angepasst werden
und sollten auch nach den Erfahrungswerten vor Ort kontinuierlich fortgeschrieben und modifiziert
werden. Sie sind somit sowohl an den Bildungsplan, als auch an den Kontext der jeweiligen Schule
gebunden und müssen entsprechend angepasst werden. Das gilt auch für die Zeitplanung, welche
vom Gesamtkonzept und den örtlichen Gegebenheiten abhängig und daher nur als Vorschlag zu
betrachten ist.

Der Aufbau der Beispielcurricula ist für alle Fächer einheitlich: Ein fachspezifisches Vorwort thema-
tisiert die Besonderheiten des jeweiligen Fachcurriculums und gibt ggf. Lektürehinweise für das
Curriculum, das sich in tabellarischer Form dem Vorwort anschließt.
In den ersten beiden Spalten der vorliegenden Curricula werden beispielhafte Zuordnungen zwi-
schen den prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen dargestellt. Eine Ausnahme stellen die
modernen Fremdsprachen dar, die aufgrund der fachspezifischen Architektur ihrer Pläne eine an-
dere Spaltenkategorisierung gewählt haben. In der dritten Spalte wird vorgeschlagen, wie die
Themen und Inhalte im Unterricht umgesetzt und konkretisiert werden können. In der vierten Spal-
te wird auf Möglichkeiten zur Vertiefung und Erweiterung des Kompetenzerwerbs im Rahmen des
Schulcurriculums hingewiesen und aufgezeigt, wie die Leitperspektiven in den Fachunterricht ein-
gebunden werden können und in welcher Hinsicht eine Zusammenarbeit mit anderen Fächern
sinnvoll sein kann. An dieser Stelle finden sich auch Hinweise und Verlinkungen auf konkretes
Unterrichtsmaterial.

Die verschiedenen Niveaustufen des Gemeinsamen Bildungsplans der Sekundarstufe I werden in
den Beispielcurricula ebenfalls berücksichtigt und mit konkreten Hinweisen zum differenzierten
Vorgehen im Unterricht angereichert.

                                                                                                    I
Fachspezifisches Vorwort
An der Gemeinschaftsschule wird Französisch in Klasse 8 mit einer Kontingentstundenzahl unter-
richtet, die sich nicht mit der Zahl an der Realschule deckt. Aus diesem Grund steht für Franzö-
sisch als zweite Fremdsprache an der Realschule ein eigenes Curriculum zur Verfügung. Während
im vorliegenden Curriculum für die Sekundarstufe I alle drei Niveaustufen G, M und E ausgewie-
sen sind, berücksichtigt das Curriculum für die Realschule nur die Niveaus G und M.
Das Beispielcurriculum stellt einen Vorschlag dar, den Aufbau der inhalts- und prozessbezogenen
Kompetenzen im Fach Französisch in dem dritten Lernjahr zu gestalten. Es umfasst sechs Unter-
richtseinheiten, für die jeweils ein zeitlicher Rahmen von vier bis sechs Wochen veranschlagt wird.
Ziel einer jeden Unterrichtseinheit ist die Bewältigung einer komplexen Lernaufgabe, zu deren Ge-
lingen die Schülerinnen und Schüler diejenigen Teilkompetenzen integriert anwenden müssen, die
zuvor in besonderem Maße geschult wurden. Aus diesem Grund hat jede Unterrichtseinheit meh-
rere Schwerpunkte aus dem Bereich der kommunikativen Kompetenz und einen thematischen
bzw. soziokulturellen Schwerpunkt. Wo es möglich ist, wird eine rezeptive Kompetenz (Hör-
/Hörsehverstehen, Leseverstehen) mit einer produktiven Kompetenz (Sprechen, Schreiben,
Sprachmittlung) verknüpft. Jede Schwerpunktkompetenz wird im Laufe eines Lernjahres wiederholt
berücksichtigt, so dass der systematische Aufbau der Kompetenzen gewährleistet ist. Ebenso
nimmt die inhaltliche und sprachliche Komplexität des von den Schülerinnen und Schülern zu Leis-
tenden dem spiralcurricularen Prinzip folgend zu.
In den Bildungsplänen der modernen Fremdsprachen wird auf die Leitperspektiven verwiesen. Das
Beispielcurriculum bietet eine Konkretisierung und Ergänzung dieser Verweise, zum Beispiel in
Fällen, bei denen sich die Schulung einer Leitperspektive aus der Kombination von Thema und
sprachlicher Teilkompetenz ergibt. Gleiches gilt für die prozessbezogenen Kompetenzen Sprach-
bewusstheit und Sprachlernkompetenz.

Hinweis zum Bezug zwischen VERA 8 und dem schulspezifischen Curriculum
Im zweiten Schulhalbjahr der Klasse 8 findet die Lernstanderhebung VERA 8 statt. Lernstandser-
hebungen sind ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung: Die Ergebnisse von VERA 8 lie-
fern objektive und differenzierte Informationen zum Kompetenzstand der Schülerinnen und Schü-
ler. Mithilfe der Ergebnisse von VERA 8 kann eine Analyse des zurückliegenden Unterrichts erfol-
gen und es können gegebenenfalls Maßnahmen abgeleitet werden.
Die abgeleiteten Maßnahmen sollten – unter Berücksichtigung der Situation der einzelnen Klasse
und der Schule insgesamt – bei der Überarbeitung des Beispielcurriculums durch besondere
Schwerpunktsetzungen berücksichtigt werden.

                                                                                                 II
In den Fremdsprachen wird VERA 8 entweder in Englisch oder Französisch durchgeführt. In bei-
den Fächern werden jährlich die Kompetenzbereiche Leseverstehen und Hörverstehen der Bil-
dungsstandards für den Mittleren Schulabschluss getestet.
Informationen zu VERA 8: www.vera8-bw.de

In der ersten Spalte werden diejenigen inhaltsbezogenen kommunikativen Teilkompetenzen auf-
geführt, die in der jeweiligen Unterrichtseinheit im Zentrum stehen. Ihre Abfolge und Nummerie-
rung entsprechen der systematischen Anordnung im Bildungsplan 2016. Die erste im Bildungsplan
für Französisch als zweite Fremdsprache formulierte Stufe repräsentiert den Stand, den die Schü-
lerinnen und Schüler nach vier Lernjahren in Klasse 9 erreichen. Da das Beispielcurriculum in be-
sonderem Maße den Kompetenzaufbau zeigen soll, wird hier der Stand festgehalten, den der Auf-
bau einer jeden Teilkompetenz in der jeweiligen Unterrichtseinheit erreicht. Die Nummerierung hat
damit auch die Funktion, den Abgleich mit dem im Bildungsplan für (Ende) Klasse 9 gesetzten
Stand zu erleichtern.
Im Bildungsplan 2016 sind die sprachlichen Mittel ebenfalls unter den inhaltsbezogenen Kompe-
tenzen gefasst. Weil sie integrativ mit den kommunikativen Kompetenzen erworben werden müs-
sen, wurden in der zweiten Spalte diejenigen Strukturen aus den Bereichen Wortschatz, Gramma-
tik sowie Aussprache und Intonation aufgelistet, welche die Schülerinnen und Schüler im Zusam-
menhang mit den kommunikativen Teilkompetenzen der Unterrichtseinheit lernen. Die parallele
Anordnung verdeutlicht die Funktionalität der sprachlichen Mittel. Selbstverständlich schließt diese
Funktionalität zum Beispiel im Rahmen der Lernaufgabe nicht aus, dass sprachliche Mittel bei ihrer
Einführung zunächst isoliert oder in Kombination mit anderen kommunikativen Kompetenzen als
den Schwerpunktkompetenzen der Unterrichtseinheit geübt werden. Für die Formulierung der
sprachlichen Mittel gilt das Prinzip der Anpassung an den jeweiligen Stand des Kompetenzauf-
baus, das im vorangehenden Absatz für die kommunikativen Teilkompetenzen erläutert wird.
In der dritten Spalte erfolgt mit dem Vorschlag einzelner Lernschritte ein Übergang von der sys-
tematischen Darstellung in eine Chronologie notwendiger Arbeitsschritte, die bei einer Weiterarbeit
mit dem Curriculum – etwa für ein Schulcurriculum – verfeinert und differenziert werden müssen.
Die Spalte enthält darüber hinaus die bereits erwähnten Hinweise zur Konkretisierung von pro-
zessbezogenen Kompetenzen und Leitperspektiven. Da sie sich im Fach Französisch vielfach erst
aus der Kombination von kommunikativer Teilkompetenz und Thema ergeben und nicht der vorge-
gebenen systematischen Darstellung des Bildungsplanes zu entnehmen sind, finden sie in dieser
Spalte einen angemessenen Platz.
Konkrete Umsetzungsanregungen wie Materialien, Unterrichtsmethoden, Sozialformen und Diffe-
renzierungsaspekte werden in der vierten Spalte aufgeführt.

                                                                                                  III
Übersicht
Klasse 8
UE   Thema                 Schwerpunktkompetenzen        Lernaufgabe                              zeitli-
                                                                                                  cher
                                                                                                  Umfang
1    Ferien/ eine (oder          Interkulturelle kom-   Erstellung und Gestaltung eines Fly-     ca. 6
     mehrere) bedeu-              munikative Kompe-      ers zu einer Stadt (oder mehreren        Wochen
     tende französische           tenz                   Städten) mit anschließender Präsen-
     Städte und ihre             Leseverstehen          tation
     Sehenswürdigkeiten
                                 Sprechen - an Ge-
                                  sprächen teilneh-
                                  men
                                 Sprechen - zusam-
                                  menhängendes
                                  monologisches
                                  Sprechen
                                 Schreiben
                                 Text- und Medien-
                                  kompetenz
2    Essgewohnheiten             Interkulturelle kom-   sich mit französischen Essgewohnhei-     ca. 4
                                  munikative Kompe-      ten auseinandersetzen und eine           Wochen
                                  tenz                   Kommunikationssituation zum Thema
                                 Hör-                   Essen gestalten und vortragen
                                  /Hörsehverstehen
                                 Sprachmittlung
                                 Text- und Medien-
                                  kompetenz
3    Traditionen und             Interkulturelle kom-   Vorbereitung und Durchführung einer      ca. 5
     Feste                        munikative Kompe-      Ausstellung zu Festen und Traditionen    Wochen
                                  tenz                   in Deutschland und Frankreich
                                 Hör-
                                  /Hörsehverstehen
                                 Leseverstehen
                                 Sprechen - zusam-
                                  menhängendes
                                  monologisches
                                  Sprechen
                                 Sprachmittlung
4    Alltagsleben (Ein-          Interkulturelle kom-   eine Einkaufssituation gestalten und     ca. 4
     kaufen) und Ju-              munikative Kompe-      vortragen                                Wochen
     gendkultur (Mode)            tenz
                                 Leseverstehen
                                 Sprechen - an Ge-
                                  sprächen teilneh-
                                  men
5    Jugendkultur (Musik         Interkulturelle kom-   eine Musikzeitschrift für französische   ca. 6
     und Mode)                    munikative Kompe-      Jugendliche mit Beiträgen zu ver-        Wochen
                                  tenz                   schiedenen frankophonen Interpreten

                                                                                                       IV
   Hör-                   erstellen
                              /Hörsehverstehen
                             Sprechen - zusam-
                              menhängendes
                              monologisches
                              Sprechen
                             Schreiben
                             Text- und Medien-
                              kompetenz
6    Alltagsleben/Juge-      Interkulturelle kom-   Lesen einer Ganzschrift   ca. 6
     ndkultur                 munikative Kompe-                                Wochen
                              tenz
                             Leseverstehen
                             Schreiben
                             Text- und Medien-
                              kompetenz
UE = Unterrichtseinheit

                                                                                   V
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

                                                                    Französisch – Klasse 8
        Unterrichtseinheit 1: Aufbau der Kompetenzen „Leseverstehen“, „Sprechen“ und „Schreiben“
                                                                                ca. 6 Wochen
Soziokulturelles Wissen/Thema: Ferien/eine (oder mehrere) bedeutende französische Städte und ihre Sehenswürdigkeiten

Lernaufgabe: Erstellung und Gestaltung eines Flyers zu einer Stadt (oder mehreren Städten) mit anschließender Präsentation
                                              Inhaltsbezogene Kompetenzen II                       Konkretisierung,
  Inhaltsbezogene Kompetenzen I
                                                 Verfügen über Sprachliche Mittel:              Vorgehen im Unterricht                     Hinweise, Arbeitsmittel,
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
                                                           Wortschatz                    Aufbau prozessbezogener Kompetenzen               Organisation, Verweise
 Funktionale kommunikative Kompetenz
                                                           Grammatik
       Text- und Medienkompetenz                                                              Schulung der Leitperspektiven
                                                    Aussprache und Intonation
                        Die Schülerinnen und Schüler können                              Lernschritte                               Material
3.1.2 Interkulturelle Kompetenz              3.1.3.7 Verfügen über sprachliche Mit-
                                             tel: Wortschatz                             G-M-E: Aktivierung des bekannten Voka-
                                                                                                                                    -   G-M-E: Bilder/Karten aus dem Urlaub
                                                                                         bulars – über den Urlaub sprechen und
(3) die Perspektive von Personen beider      (1) G-M-E: einen (G: elementaren / M-E:     Fragen dazu stellen; Wiederholung der
Kulturräume übernehmen, um Missver-          frequenten) Wortschatz im Kontext von       est-ce que Frage                           -   G-M-E: Wandkarte zur Visualisierung
ständnisse im Alltag zu vermeiden            Alltagssituationen beziehungsweise ver-                                                    der genannten Urlaubsziele/der fran-
                                             trauten Themen verstehen und (M: gege-      E: Wiederholung: Länder, Aktivitäten           zösischen Städte
                                             benenfalls mit Unterstützung) anwenden      Einführung: frequente Konjunktionen,
3.1.3 Funktionale kommunikative Kom-                                                                                                -   G-M: Arbeitsblätter zur Einführung,
                                                                                         Präpositionen, Zeitadverbien
petenz                                                                                                                                  Schulung und Wiederholung der
                                             (2) E: zunehmend unbekannten
                                             Wortschatz aufgrund ihrer Vorkenntnis       E: ein Urlaubserlebnis erzählen (z.B. im       grammatischen Elemente
3.1.3.2 Leseverstehen                        aus anderen Sprachen, aufgrund erster       Kugellager)                                => Landesbildungsserver: Grammatik
                                             Einsichten in die Wortbildung sowie ihres   Einführung y und en
(4) G-M: zu Texten mit sehr vertrauter       wachsenden Weltwissens erschließen                                                     -   E: Arbeitsblätter zu Einführung und
                                                                                         G-M-E: Sammeln und Strukturieren des           Schulung der grammatischen Struktu-
Thematik die eigene Meinung äußern
                                             (5) G-M-E: (G-M: einfache) Konnektoren      Vokabulars (Mindmap)                           ren
                                             zur Strukturierung von Texten (G: gege-
(4) E: zu nichtfiktionalen Texten mit ver-   benenfalls mit Unterstützung) verwenden     G-M: differenzierte gelenkte Übungen zur
                                                                                         Wiederauffrischung des passé composé       -   G-M-E: Ferienbericht eines Jugendli-
trautem Thematik in einfacher Form           (G-M: Zeitadverbien, Konjunktionen)
                                                                                                                                        chen in einer französischen Stadt mit
mündlich und/oder schriftlich Stellung
                                                                                         E: vom Urlaub im passé composé erzäh-          passendem Bildmaterial
beziehen                                     (6) G-M-E: den (G: ihnen) bekannten
                                             Wortschatz (G: mit Unterstützung / M:       len sowie Einführung der unregelmäßigen
                                             weitgehend) korrekt schreiben und typi-     Verben                                     -   G-M-E: Beispielwerbetext über eine
(7) G-M: (einfache) Methoden der Texter-                                                                                                französische Stadt
schließung gegebenenfalls mit Unterstüt-     sche Sonderzeichen der französischen
                                             Orthografie (G-M: zunehmend) richtig        G-M-E: Die Schüler verfassen und lesen
zung nutzen (z.B. Unterstreichen, Rand-
                                             anwenden                                    eine fiktive Postkarte aus einem gewähl-   -   G-M-E: Übersicht: wichtige und häufig
                                                                                                                                                                                1
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

notizen)                                                                                    ten Urlaubsort vor                               wiederkehrende Redemittel in Werbe-
                                             (7) E: verschiedene Möglichkeiten              E: unter Anwendung des passé composé             flyern
                                             der Umschreibung anwenden (u.a. Bei-
(7) E: Methoden der Texterschließung
                                             spielsätze oder Paraphrasen)                   G-M: Globales und detailliertes Lesen        - G-M-E: ausgewählte Prospekte
unter Anleitung nutzen (u. a. Unterstrei-
                                                                                            (G: gegebenenfalls unter Anleitung) das
chen, Markieren, Randnotizen, Formulie-                                                                                                  Siehe Internet: Suchbegriff „Städtena-
                                             3.1.3.8 Verfügen über sprachliche Mit-         Verständnis eines schriftlich vorgegebe-
rung von Verständnisfragen, Übersetzen                                                                                                   men“, office de tourisme
                                             tel: Grammatik                                 nen Ferienberichts erarbeiten
einzelner Textausschnitte ins Deutsche,
                                                                                            E: das Textverständnis sichern, das Er-
falls erforderlich)                                                                                                                      -   G-M-E: weiße DIN-A4/ DIN-A3 Bö-
                                             (1) G-M-E: Personen, Sachen, Tätigkeiten       lebnis zusammenfassen sowie Fragen
                                                                                            dazu stellen                                     gen, bei Bedarf vorstrukturiert
                                             und Sachverhalte benennen und be-
(8) E: zur Texterschließung Worterschlie-    schreiben
ßungstechniken, insbesondere über ande-      - frequente Konjunktionen                      M: Einführung einfacher Adverbialsätze       Unterrichtsmethoden
re Sprachen, gegebenenfalls mit Unter-       - Präpositionen                                E: Einführung der Infinitivkonstruktionen
stützung nutzen                                                                             sowie einfacher Adverbialsätze               -   Kugellager (Urlaubserzählungen)
                                             (4) G-M-E: Sachverhalte als gegenwärtig                                                     -   Einzelpräsentation
                                             und vergangen darstellen                       G-M-E: Textarbeit: Redemittel im Ferien-     -   Gruppenpräsentation
(9) E: das Vokabelverzeichnis
                                             - Wiederaufgreifen des passé composé           bericht markieren als Grundlage für die
Ihres Lehrwerkes und zweisprachige Wör-      - unregelmäßige Verben (G-M: écrire,           eigene Textproduktion
terbücher zur Texterschließung nutzen                                                                                                    Sozialformen
                                             pouvoir / E: recevoir) in der Gegenwart
                                             und in der Vergangenheit                       G-M: differenzierte Übungen zu den Re-
3.1.3.3 Sprechen - an Gesprächen teil-                                                      demitteln                                    -   Einzelarbeit
nehmen                                       (6) G-M: Informationen erfragen und wei-       E: Anwendung der erarbeiteten Redemit-       -   Partnerarbeit
                                             tergeben                                       tel beim Sprechen und Schreiben              -   Gruppenarbeit
                                             - Entscheidungsfrage mit est-ce que
(1) E: andere Personen in Alltagssituatio-   - einfache Infinitivkonstruktionen (G: ge-     M-E: Ergänzung und Einübung weiterer
nen u. a. adressaten- und situationsge-                                                     passender Redemittel                         Differenzierungsaspekte
                                             gebenenfalls mit Unterstützung)
recht ansprechen                             - M: Relativsatz
                                             - E: einfache und satzverkürzende              G-M-E: in einer gelenkten Übung seine        -   Anzahl der Verben, die im passé
                                             Infinitivkonstruktionen wie il me dit de, il   Meinung zu einem selbst gewählten Feri-          composé genutzt werden, gegebe-
(2) E: in Alltagssituationen mehrere zent-
                                             m'a demandé de                                 enort äußern und (G: gegebenenfalls mit          nenfalls auch unregelmäßige Verben
rale zusammenhängende Informationen
erfragen und geben (z. B. Fragen im An-                                                     Unterstützung) Vorlieben mündlich und
schluss an eine Präsentation beantwor-       (8) G-M: Zeit- und Ortsangaben machen          schriftlich darstellen (E: und adressaten-   -   vorgegebene Strukturen/Tabellen als
ten)                                         - häufig gebrauchte Präpositionen              gerecht) formulieren                             Unterstützung bei Grammatikübungen
                                             - Adverbien                                    G-M-E: Wahl einer französischen Stadt
                                             - M: einfache Adverbialsätze                                                                -   Länge und Schwierigkeitsgrad der
(3) G-M: sich über Fragen des Alltags (les   - E: – Präpositionen                           E: Auswahl landeskundlicher Dokumente/           Redemittel
vacances) in einfacher Form austauschen           – y und en                                Internetrecherche
                                                  – Adverbien                                                                            -   Hilfestellungen (z.B. vorgegebene
                                                  – einfache Adverbialsätze                 G-M: selektives Lesen: vom Lehrer aus-
(3) E: sich über Fragen des Alltags aus-                                                                                                     Strukturen) bei der Texterarbeitung
                                                                                            gewählte Lesedokumente (auch digital)
tauschen sowie Entscheidungen und Ver-
abredungen treffen                                                                          zur gewählten Stadt
                                                                                            - wichtige Informationen markieren,          -   Ausarbeitung des Flyers mit mehr
                                                                                                entnehmen, sortieren                         oder weniger Unterstützung
(8) E: ihr Verständnis sichern, indem sie
                                                                                                                                                                                   2
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

geeignete Techniken sowie automatisierte                                   E: beim Lesen der landeskundlichen Tex-
Strukturen einsetzen (z. B. Bitte um Wie-                                  te verschiedene Lesestile anwenden so-
derholung, Formulierung des Nichtverste-                                   wie Methoden zur Texterschließung nut-
hens, Formen des Nachfragens beim                                          zen (Unterstreichen, markieren und Infor-
Gesprächspartners)                                                         mationen entnehmen und sortieren)

                                                                           G-M-E: Textproduktion
(10) E: zur Vermittlung des von ihnen
                                                                           - Informationen überarbeiten (vereinfa-
Gemeinten einfache Techniken einsetzen
                                                                              chen)
(z. B. Angabe eines Beispiels)
                                                                           - Stichworte und kurze informative Sät-
                                                                              ze bilden
3.1.3.4 Sprechen- zusammenhängen-                                          - sinnvoll auf dem Flyer anordnen
des monologisches Sprechen                                                 - mit passenden Bildern, die den Flyer
                                                                              für die Mitschüler verständlich ma-
                                                                              chen, gestalten
(2) G-M: Erlebnisse, Erfahrungen in einfa-
cher Form zusammenhängend darstellen                                       E: nach erarbeiteten und vereinbarten
                                                                           Kriterien eigenständig/in Partner-
(2) E: Erlebnisse, Erfahrungen zusam-                                      /Gruppenarbeit einen Flyer zur gewählten
menhängend darstellen                                                      Stadt gestalten

                                                                           G-M-E: Präsentation der Werbeflyer
(3) M: eine kurze einfache Geschichte aus
dem Bereich der eigenen Lebenswelt                                         E: Rückfragen zu den präsentierten Inhal-
gegebenenfalls mit Unterstützung erzäh-                                    ten stellen
len, ausgehend von z. B. Schlüsselwör-
tern (z.B. vacances), Stichwörtern oder                                    G-M: in einer gelenkten Übung seine Mei-
optischen Impulsen (z.B. image d’une                                       nung zu der Stadt/den Städten äußern
plage)                                                                     und begründen, warum man diese Stadt
                                                                           gerne/nicht gerne besuchen würde
(3) E: eine Geschichte aus dem Bereich
der eigenen Lebenswelt erzählen, gege-                                     E: unter Nutzung entsprechender Rede-
benenfalls ausgehend von Schlüsselwör-                                     mittel seine Meinung zu der Stadt/den
tern, Stichwörtern, optischen und/oder                                     Städten äußern und begründen, warum
akustischen Impulsen                                                       man diese Stadt gerne/nicht gerne besu-
                                                                           chen würde
(4) G-M: Inhalte von fiktionalen und nicht-                                M-E: Transfer: Vergleich verschiedener
fiktionalen Texten mit vertrauter Thematik                                 Städte, Nennung der Lieblingsstadt
in einfacher Form gegebenenfalls mit                                       E: seine Meinung begründen
Unterstützung wiedergeben

(4) E: fiktionale und nichtfiktionale Texte                                Prozessbezogene Kompetenzen
zusammenfassen sowie ihre Gefühle und
                                                                                                                       3
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

Einstellungen dazu äußern
                                                                           2.1 Sprachbewusstheit
(5) G-M: optisch kodierte Informationen in                                 Die Schülerinnen und Schüler reflektieren
einfacher Form (M: gegebenenfalls) mit                                     beim Erwerb der sprachlichen Mittel die
Unterstützung beschreiben (z.B. Bild/Foto                                  spezifischen Ausprägungen des
einer Stadt)                                                               Französischen auch im Vergleich zu
                                                                           anderen Sprachen.

(5) E: optisch kodierte Informationen in                                   2.2 Sprachlernkompetenz
einfacher Form beschreiben (z.B. Bild,                                     Zurückgreifen auf mehrsprachiges Wissen
Foto)                                                                      (Erstsprache ggf. Zweitsprache, Fremd-
                                                                           sprachen), um Sprachenlernen selbstän-
(6) G-M: ein vertrautes Thema kurz und                                     dig zu gestalten und grundlegende Ge-
einfach präsentieren                                                       meinsamkeiten und Unterschiede zwi-
                                                                           schen den Sprachen zu erkennen

(6) E: ein vertrautes Thema in den Grund-
zügen unter Verwendung einfacher Vor-                                      Schulung der Leitperspektiven
trags- und Präsentationsstrategien dar-
stellen
                                                                           Bildung für Toleranz, Akzeptanz und
                                                                           Vielfalt
(7) E: einfache Umschreibungs- und Kor-                                    Das Kennenlernen einer französischen
rekturtechniken anwenden                                                   Stadt oder mehrerer französischer Städte
                                                                           und deren Sehenswürdigkeiten
                                                                           ermöglicht die Beschäftigung und
(8) G-M-E: Strukturformen sowie Metho-
                                                                           Auseinandersetzung mit einem Teil des
den (E: zur Ideenfindung), zur Planung
                                                                           europäischen Kulturerbes.
und Durchführung einer Präsentation (G:
gegebenenfalls) mit Unterstützung an-
                                                                           Medienbildung
wenden (z.B. Mindmap mit Untergliede-
                                                                           Durch die Recherche in französischen
rung)
                                                                           Quellen und die Erstellung/Gestaltung
                                                                           eines eigenen französischen Textes
3.1.3.5 Schreiben                                                          erweitern die Schülerinnen und Schüler
                                                                           ihre produktiven sprachlichen
                                                                           Kompetenzen
(1) G-M-E: (G: einzelne / M-E: wichtige)
Informationen, zentrale Aspekte in Form
von Notizen (G: gegebenenfalls mit Un-
terstützung / M-E: und/oder Stichworten)
festhalten (E: sowie Mitteilungen verfas-
sen)

(2) G-M: eine kurze persönliche Korres-

                                                                                                                       4
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

pondenz (M: gegebenenfalls) mit Unter-
stützung verfassen (z.B. Postkarte aus
dem Urlaub)

(2) E: eine persönliche Korrespondenz mit
mehreren zusammenhängenden Informa-
tionen verfassen (z.B. Postkarten)

(4) M-E: syntaktisch (M: sehr) einfache
fiktionale und nichtfiktionale Texte auf-
grund von Vorgaben (M: gegebenenfalls
mit Unterstützung) kurz zusammenfassen

(7) G-M-E: optisch und akustisch kodierte
Informationen (z.B. Bild, Foto, Geräusche)
in (G: sehr) einfacher Form (M: gegebe-
nenfalls / G-M: mit Unterstützung) be-
schreiben (G: il y a, c‘est)

(9) M-E: (M: einfache) Strukturformen
sowie Methoden zur Ideenfindung und
Planung des Schreibvorgangs anwenden
(z.B. M: Auflistungen, Mindmap / E: mit
Untergliederung, Begriffsraster, Hand-
lungsgeländer)

(10) G-M-E: Hilfsmittel – auch digitale-
zum Verfassen (M-E: und Überarbeiten)
von eigenen Texten verwenden (z.B. Wör-
terbücher)

(11) E: Strategien zur Vermeidung von
Fehlern einsetzen (z.B. Genus-Numerus-
Abgleich, Fehlerkartei)

3.1.4 Text- und Medien-
Kompetenz

(7) M-E: vertraute (M: einfache) nichtfikti-

                                                                           5
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

onale Texte (M: gegebenenfalls mit Un-
terstützung) zur gelenkten schriftlichen
Textproduktion nutzen

(10) G-M-E: Arbeitsergebnisse (G: gege-
benenfalls mit Unterstützung) mit geeigne-
ten Medien - auch digitalen - gestalten
und (M: gegebenenfalls mit Unterstüt-
zung) auf (G: sehr) einfache Weise prä-
sentieren

                                                                           6
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

       Unterrichtseinheit 2: Aufbau der Kompetenzen „Hör-/ Hörsehverstehen“ und „Sprachmittlung“
                                                                                ca. 4 Wochen
Soziokulturelles Wissen/Thema: Essgewohnheiten

Lernaufgabe: sich mit französischen Essgewohnheiten auseinandersetzen und eine Kommunikationssituation zum Thema Essen gestalten und vortragen.
                                              Inhaltsbezogene Kompetenzen II                       Konkretisierung,
  Inhaltsbezogene Kompetenzen I
                                                 Verfügen über Sprachliche Mittel:              Vorgehen im Unterricht                     Hinweise, Arbeitsmittel,
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
                                                           Wortschatz                    Aufbau prozessbezogener Kompetenzen               Organisation, Verweise
 Funktionale kommunikative Kompetenz
                                                           Grammatik
       Text- und Medienkompetenz                                                              Schulung der Leitperspektiven
                                                    Aussprache und Intonation
                      Die Schülerinnen und Schüler können                                Lernschritte                               Material
3.1.2 Interkulturelle kommunikative          3.1.3.7 Verfügen über sprachliche Mit-
Kompetenz                                    tel: Wortschatz                             G-M-E: Vorentlastung: Wortschatzeinfüh-
                                                                                         rung zum Thema Lebensmittel: Bild- und     -   G-M-E: Bild- und Wortkarten (auch
(1) G-M-E: grundlegende kultur-              (2) G-M: zunehmend unbekannten Wort-        Wortkarten zuordnen, Aktivierung von           digital) von Lebensmitteln
spezifische Konventionen anwenden (Höf-      schatz aufgrund ihrer Vorkenntnis aus       Vorwissen                                  siehe Internet: Suchbegriff nourriture
lichkeitsformeln, Bitte, Dank, Anrede,       anderen Sprachen (G: unter Anleitung /                                                 Spiele zum Wortschatz
Tischsitten)                                 M: gegebenenfalls mit Unterstützung)        G-M-E: Strukturierung des Wortfeldes
                                             erschließen                                 „Lebensmittel“: Wortschatz thematisch
(2) G-M: (G: offensichtliche) Unterschiede                                               sortieren (z.B. Essen, Trinken, Obst …)    -    G-M-E: Hör-/Hörsehdokumente (Un-
und Gemeinsamkeiten in der Familie           (2) E: zunehmend unbekannten                und vielfältig üben                             terhaltungen bei Tisch, im Café oder
(Mahlzeiten) (G: benennen / M: mit Unter-    Wortschatz aufgrund ihrer Vorkenntnis       E: Mindmap erstellen und den Wortschatz         im Restaurant), möglichst auch ver-
stützung vergleichen)                        aus anderen Sprachen, aufgrund erster       anwendungsbezogen üben                          schriftlicht, mit einem passenden Bild
                                             Einsichten in die Wortbildung sowie ihres                                              Beispieldialog au restaurant mit Übungen
(2) E: Unterschiede und Gemeinsamkei-        wachsenden Weltwissens erschließen          M-E: Einführung von je voudrais als Vo-    siehe Internet: Suchbegriff Frenchas-
ten im Alltagsleben in Familie und Schule                                                kabeln (E: j’aimerais)                     sistant/Lesson 16
vergleichen und gegebenenfalls mit Un-       (3) E: einzelne wenige Ausdrücke
                                                                                         G-M-E: Einführung vom Teilungsartikel      Vokabeln, wichtige Satzstrukturen, Dialo-
terstützung erklären                         des français familier verstehen
                                                                                                                                    ge zum Hören
(3) M-E: die Perspektive von Personen        (7) E: verschiedene Möglichkeiten           G-M: Anwendung des Wortschatzes zum
beider Kulturräume übernehmen, um            der Umschreibung anwenden                   Wortfeld „Lebensmittel“ in einfachen Zu-   -   M-E: Wörterbücher
Missverständnisse im Alltag zu vermei-       (u.a. Beispielsätze oder Paraphrasen)       sammenhängen:
den.                                                                                     - Vorlieben/Abneigungen äußern
                                                                                         - Mengen angeben                           -   M-E: Speisekarten
                                             (8) G-M: (G: unter Anleitung / M: gegebe-
3.1.3 Funktionale kommunikative Kom-         nenfalls mit Unterstützung) den ihnen       - Wünsche äußern
petenz                                       bekannten Wortschatz nach inhaltlichen      - gesunde Lebensmittel benennen            -   G: Beispieldialoge
                                             Kriterien strukturieren                     - nach Lebensmitteln fragen
3.1.3.1 Hör-/Hörsehverstehen                                                                                                        -   G-M-E: Rollenkarten
                                                                                         E: Einführung: Adverbialpronomen en
                                             (8) E: zunehmend eigenständig               Anwendung des Wortschatzes und der
                                                                                                                                                                              7
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

(2) M-E: Bitten und Fragen (zum Thema        frequenten Wortschatz nach inhaltlichen         erlernten grammatischen Struktur in ein-     Unterrichtsmethoden
Essgewohnheiten) in der einsprachigen        und sprachlichen Kriterien (z.B. Wortfami-      fachen Kommunikationssituationen
Unterrichtssituation und in realen sowie     lien, semantischen Felder) strukturieren
medial vermittelten Situationen (M: gege-    und einzelne Verfahren zur Vernetzung           M-E: Ergänzung des Wortschatzes mit          -   Mindmap
benenfalls mit Unterstützung) verstehen      und Memorierung von Wortschatz anwen-           Lebensmitteln, die von den Schülern aus-     -   Kugellager
                                             den                                             gewählt werden (Arbeit mit dem Wörter-       -   Rollenspiel
(3) G: sprachlich einfache authentische                                                      buch)                                        -   Präsentation
oder didaktisierte Alltagsgespräche in       3.1.8 Verfügen über sprachliche Mittel:
einzelnen zentralen Aussagen sowie me-       Grammatik                                       G-M-E: Einführung unregelmäßiger Ver-        Sozialformen
dial vermittelte Gespräche in angemesse-                                                     ben (z.B. (com)prendre, vouloir, (M-E:
nem Sprechtempo global verstehen.            (2) G-M: ihre Meinung äußern                    savoir))
                                              z.B. die Strukturen j’aime und M: je                                                        -   Einzel-/Partnerarbeit
(3) M: einfache authentische oder didakti-   préfère                                         G-M: Hördokumente und verschriftlichte       -   Gruppenarbeit
sierte Alltagsgespräche verstehen                                                            Beispieldialoge zum Thema à table ver-       -   Arbeit im Plenum
                                             (3) M: Bitten äußern                            stehen, wiederholen (gegebenenfalls
(3) E: einfache authentische oder            - je voudrais als Vokabel                       grundlegende Redemittel auswendig ler-       Differenzierungsaspekte
didaktisierte Alltagsgespräche                                                               nen) und vortragen
und berufsbezogene Gespräche                 (3) E: Bitten, Wünsche äußern
– auch medial vermittelt – zu vertrauten     - j'aimerais, je voudrais als              -    E: Hör-/Hörsehdokumente und verschrift-      -   Themenfeld Essgewohnheiten: Um-
Themen global und in ihren zentralen         Vokabeln                                        lichte Beispielkommunikationen zum               fang des neuen Wortschatzes
Aussagen verstehen                                                                           Thema Essgewohnheiten verstehen und
                                             (4) G-M: Sachverhalte als gegenwärtig           ins Deutsche/Französische übertragen         -   Länge und Schwierigkeitsgrad der
(6) G-M: (G: sehr) kurze authentische        darstellen                                                                                       Redewendungen
Filmsequenzen zu den Themen à table          - Verben auf -re wie prendre, boire             G-M-E: Reflexion: deutsche und französi-
und au restaurant global verstehen, wenn     - einige häufig gebrauchte unregelmäßige        sche Essgewohnheiten vergleichen und         -   Länge, Schwierigkeitsgrad und Grad
das Bild- Text-Verhältnis überwiegend        Verben wie vouloir, savoir                      Unterschiede nennen                              der Offenheit der Grammatikübungen
redundant ist und wenn deren Sprache
klar und einfach ist                         (4) E: Sachverhalte und Vorgänge       -        E: einfache Gebrauchstexte (z.B.             -   Länge und Schwierigkeitsgrad der
                                             als gegenwärtig und vergangen darstellen        Speisekarten) aufgabenbezogen ins
(6) E: authentische Filmsequenzen über       - unregelmäßige Verben (z.B.                                                                     Beispieldialoge
                                                                                             Deutsche/Französische übertragen
vertraute Themen global verstehen, wenn      (com)prendre, boire, vouloir, savoir)
das Bild-Text-Verhältnis überwiegend                                                                                                      -   Schwierigkeitsgrad des Rollenspiels
                                                                                             M-E: differenzierte gelenkte Übungen zur         (gelenkt oder frei, gewählte Situation)
redundant ist                                (6) G-M-E: Informationen erfragen und           indirekten Rede:
                                             weitergeben:                                    - Sätze aus den Dialogen in die indi-
3.1.3.6 Sprachmittlung                       - Entscheidungsfrage mit est-ce que                  rekte Rede setzen
                                                                                             - Einübung der Strukturen der indi-
(2) G: aus kurzen, deutlich artikulierten    (6) M-E: indirekte Rede/Frage: il dit que, il        rekten Rede
Gesprächen über ihnen vertraute The-         demande si, il veut savoir si                   - gelenkte schriftliche Übungen ge-
men, die in der Standardsprache erfolgen,
                                                                                                  gebenenfalls mit verschiedenen Ein-
eine klar erkennbare Information entneh-     (10) G-M-E: Zahlen und Mengen benen-                 leitungssätzen
men und diese mündlich in die jeweils        nen
andere Sprache übertragen                    - Teilungsartikel                               G-M-E: gelenkte Übungen zur Sprachmitt-
                                             - Adverbialpronomen en verstehen                lung aus einem Beispieldialog; Informatio-
(2) M-E: aus Gesprächen über ihnen ver-
                                                                                                                                                                                    8
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

traute Themen, die in der Standardspra-      (10) E: Adverbialpronomen en   nen ins Deutsche/Französische übertra-
che erfolgen, mehrere leicht erkennbare                                     gen
Informationen entnehmen und diese (E:
sachgerecht) in die jeweils andere Spra-                                    G-M-E: Wiederholung und
che übertragen                                                              Festigung der Satzstrukturen

(5) G-M-E: in Gesprächen ihr Verständnis                                    G-M-E: Zusammenführung der beiden
sichern, indem sie (G: einfache / M-E:                                      Übungsblöcke und gemeinsame Gestal-
geeignete) Techniken, (G: auswendig                                         tung einer beispielhaften Sprachmitt-
gelernte Wendungen) sowie automatisier-                                     lungssituation.
te Strukturen einsetzen (z.B. Bitte um
Wiederholung, Formulierung des Nicht-                                       G-M: Auswahl einer Situation, in der die
verstehens / M-E: Formen des Nachfra-                                       mündliche Sprachmittlung angewandt wird
gens beim Gesprächspartner)                                                 (z.B. für die Familie im Restaurant oder
                                                                            für einen französischen Gast bei Tisch
(6) G-M-E: Gestik und Mimik (E: und Si-                                     mitteln).
tuation) nutzen, um das vom Gesprächs-
partner Gemeinte leichter zu erschließen                                    G: Erstellung eines Dialogs in Anlehnung
oder den Sinn eigener Worte zu verdeutli-                                   an einen vorgegebenen Beispieldialog
chen                                                                        und Vorstellung des Dialogs vor der Klas-
                                                                            se gegebenenfalls mit Hilfestellung
(7) G-M-E: Hilfsmittel, wie z.B. Wörterbü-
cher gegebenenfalls mit Unterstützung                                       M-E: Erstellung und Vortrag eines Dialogs
einsetzen                                                                   vor der Klasse unter Nutzung von erarbei-
                                                                            teten Redemitteln
3.1.4 Text- und Medienkompetenz
                                                                            E: Auswählen einer Kommunikationssitua-
(1) G: kurze erarbeitete Dialoge sinndar-                                   tion für eine Sprachmittlungsaufgabe (Je-
stellend vortragen                                                          de Gruppe wählt eine andere Situation).

                                                                            M-E: Auseinandersetzung mit einem oder
(1) M: auch längere erarbeitete Dialoge                                     mehreren weiteren ähnlichen Dialog(en)
mit bekanntem Vokabular gegebenenfalls                                      in einer leicht veränderten Situation z.B.
mit Unterstützung sinndarstellend vortra-                                   au restaurant:
gen                                                                         - Wiederholen und Sichern der neu einge-
                                                                            führten Redewendungen
(1) E: auch längere Textabschnitte mit                                      - Herausarbeitung der wesentlichen Un-
bekanntem Vokabular sinndarstellend                                         terschiede (z.B. Anrede)
vortragen                                                                   - Auseinandersetzung mit einer Speise-
                                                                            karte; eigene Gestaltung
(7) G: vertraute einfache kurze fiktionale                                  einer Speisekarte
Texte zur mündlichen Textproduktion
nutzen (z.B. Dialog)
                                                                            Prozessbezogene Kompetenzen
                                                                                                                         9
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

(7) M-E: vertraute einfache fiktionale Tex-                                2.1 Sprachbewusstheit
te (M: gegebenenfalls mit Unterstützung)                                   Eine interkulturelle Kommunikationssitua-
zur gelenkten mündlichen Textproduktion                                    tion gestalten und in dieser auch Formen
nutzen (z.B. Dialog)                                                       der Höflichkeit einsetzen

                                                                           Schulung der Leitperspektiven

                                                                           Bildung für Toleranz, Akzeptanz und
                                                                           Vielfalt
                                                                           Kennenlernen der kulturellen
                                                                           Unterschiede und Vorbereitung einer
                                                                           direkten Begegnung

                                                                           Prävention und Gesundheitsförderung
                                                                           Auseinandersetzung mit dem Thema
                                                                           „gesunde Ernährung“ auch in der
                                                                           Fremdsprache

                                                                                                                       10
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

Unterrichtseinheit 3: Aufbau der Kompetenzen „Hör-/Hörsehverstehen“, „Leseverstehen“, „Sprechen –
               zusammenhängendes monologisches Sprechen“ und „Sprachmittlung“
                                                                                  ca. 5 Wochen
Soziokulturelles Wissen/Thema: Traditionen und Feste

Lernaufgabe: Vorbereitung und Durchführung einer Ausstellung zu Festen und Traditionen in Deutschland und Frankreich
  Inhaltsbezogene Kompetenzen I                  Inhaltsbezogene Kompetenzen II                       Konkretisierung,
Interkulturelle kommunikative Kompetenz             Verfügen über Sprachliche Mittel:              Vorgehen im Unterricht                      Hinweise, Arbeitsmittel,
 Funktionale kommunikative Kompetenz                          Wortschatz                    Aufbau prozessbezogener Kompetenzen                Organisation, Verweise
           (ohne sprachl. Mittel)                             Grammatik
       Text- und Medienkompetenz                       Aussprache und Intonation                 Schulung der Leitperspektiven
                        Die Schülerinnen und Schüler können                                 Lernschritte                                Material
3.1.2 Interkulturelle kommunikative             3.1.3.7 Verfügen über sprachliche Mit-
Kompetenz                                       tel: Wortschatz                                                                         G-M-E: Übungen (auch Spiele) zum
                                                                                            G-M-E: Vorwissen zum Thema une fête         Wortschatz: Monate/ Jahreszeiten
(2) E: Unterschiede und Gemeinsamkei-           (1) G-M-E: einen (G: elementaren / M-E:     aktivieren, sammeln, strukturieren und
ten im Alltagsleben vergleichen und ge-         frequenten) Wortschatz zu den Themen „      ergänzen:                                   G-M-E: Blankokalender / Kalender
gebenenfalls mit Unterstützung erklären         Datum“ (mois et saisons), „Feste“ (Noël,    - ein Bild (z.B. Zeichnung, Collage…)
                                                Pâques, la Fête des rois…) und grundle-          zum Thema gestalten                    G-M-E: Arbeitsblätter zur Einführung,
(3) M-E: die Perspektive von Personen           gende Zutaten für Backrezepte (la farine,   E: über Erfahrungen mit Festen/über Ein-    Schulung und Wiederholung der gramma-
beider Kulturräume übernehmen, um               les œufs…) verstehen und anwenden           stellungen zu Festen berichten              tischen Elemente
Missverständnisse im Alltag zu vermeiden                                                                                                - Landesbildungsserver: Grammatik
                                                (2) G-M-E: zunehmend unbekannten            G-M-E: Einführung frequenter Konjunktio-
(4) G-M-E: die vergleichende Auseinan-          Wortschatz aufgrund ihrer Vorkenntnis                                                   G-M-E: Rezepte
                                                                                            nen
dersetzung mit einfachen authentischen          aus anderen Sprachen (G: unter Anlei-                                                   siehe Internet: Suchbegriff marmiton
oder didaktisierten fiktionalen und nichtfik-   tung / M: gegebenenfalls mit Unterstüt-
tionalen Texten (G: mit Unterstützung / M:      zung / E: und aufgrund erster Einsichten    G-M-E: Erlernen der Monate und Jahres-      G-M-E: Filmausschnitte und/oder Hördo-
gegebenenfalls mit Unterstützung) zum           in die Wortbildung) sowie ihres wachsen-    zeiten ausgehend von den Geburts-           kumente zu Festen wie z.B. Pâques/Noël
Aufbau eines Grundverständnisses für            den Weltwissens erschließen                 tagstagen der Schüler                       siehe Internet: Suchbegriffe
den französischen Kulturraum nutzen                                                                                                     - célébration
                                                (5) G-M-E: (G-M: einfache) Konnektoren      E: Einführung von Zeit-/Ortsadverbien mit   - francaisfacile (avec Pierre) – sehr
3.1.3 Funktionale kommunikative Kom-            zur Strukturierung von Texten (G: gege-     anschließender anwendungsbezogener              langsam Pâques/Noël
petenz                                          benenfalls mit Unterstützung) verwenden     Übungsphase                                 - Easy french (mit Untertiteln) Noël
                                                                                                                                        - Les traditions de Pâques (France 3)
3.1.3.1 Hör-/Hörsehverstehen                    (7) G-M-E: verschiedene Möglichkeiten                                                   - Les fêtes en France (VEA Australia)
                                                                                            G-M-E: Einen Geburtstagskalender mit            La fête des rois
                                                der Umschreibung (G-M: mit Unterstüt-
(1) G: einfache und kurze Erklärungen                                                       Familie, Freunden auf Französisch erstel-
                                                zung) anwenden
und Berichte verstehen                                                                      len
                                                (8) G-M-E: einzelne Verfahren zur Ver-                                                  G-M-E: Übersicht über die Feste in Frank-

                                                                                                                                                                               11
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

(1) M-E: Erklärungen und (M: kurze) Be-        netzung und Memorierung von Wort-                M: Erlernen des Verbs attendre              reich: siehe Internet: Suchbegriffe images
richte mit leicht erkennbaren Informatio-      schatz anwenden                                                                              fêtes et célébrations en France (Bonjour
nen (M: global) verstehen                                                                                                                   de France – interaktiver Kalender) →
                                                                                                E: Einführung unregelmäßiger Verben wie     fêtes en France tics en FLE (kurzes Video
                                               3.1.3.8 Verfügen über sprachliche Mit-
(4) E: sehr kurze Erzählungen mit leicht                                                        z.B. savoir, croire                         zu C’est quoi un jour férié, Kalender und
                                               tel: Grammatik
nachvollziehbarer Handlung in ihren zent-                                                                                                   Aufgaben auf den Niveaus A1 und A2) /
ralen Elementen verstehen                      (1) G-M-E: frequente Konjunktionen               G-M-E: Einführung und vielfältige Übung     calendriers fêtes en France HKU (Über-
                                                                                                der Interrogativbegleiter                   sicht über die Feste)
(6) G-M-E: (G: sehr kurze, sprachlich sehr     (3) G-M-E: Aufforderungen und Bitten
einfache / M: kurze) authentische Filmse-      äußern                                                                                       G-M-E: Redemittelliste (Hilfestellung)
                                                                                                E: anwendungsbezogene an das Thema
quenzen zu Themen wie Noël und le              - Imperativ
Réveillon global verstehen, wenn das                                                            angelehnte Übungsphase sowie kurzer
                                                                                                Dialog in Partnerarbeit                     G-M-E: Fragenkatalog
Bild-Text-Verhältnis überwiegend redun-        (4) G-M-E: Sachverhalte als gegenwärtig,
dant ist (G-M: und wenn deren Sprache                                                           unter Anwendung der neu erlernten Struk-
                                               zukünftig und vergangen darstellen               turen (Interrogativbegleiter)               G-M-E: Wörterbücher
klar und einfach ist)                          - unregelmäßige Verben
                                               (G-M: mettre / E: savoir, croire)                                                            Unterrichtsmethoden
(8) G-M-E: (G: sehr einfache) Strategien                                                        G-M-E: Auswahl eines typischen Rezep-
des Hör-/Hörseh-verstehens und einfache        (6) G-M-E: Informationen erfragen und            tes                                         -   Spiele zum Wortschatz
Strategien zur Lösung von Verständnis-         weitergeben:                                     - Erlernen bzw. wiederholen der Ver-        -   Lehrer-Schüler-Gespräch
problemen (G: gegebenenfalls mit Unter-        - Interrogativbegleiter quel                         ben mettre, mélanger, ajouter (G: re-   -   Internetrecherche
stützung) anwenden (z.B. Konzentration         - Fragewörter (G-M : pourquoi, comment /             zeptiv)                                 -   Museumsmethode
auf Gestik, Mimik, Bildmaterial oder Sig-      E : que, quand)                                  - Wiederholen und Erlernen wichtiger        -   Omniumkontakt
nalwörter)                                     - E: die Hervorhebung durch                          Zutaten und Mengenangaben
                                               c'est ... qui, c'est ... que                     Wenn möglich, gemeinsam ein Rezept          Sozialformen
3.1.3.2 Leseverstehen
                                                                                                ausprobieren
                                               (8) E: Zeit- und Ortsangaben machen:                                                         -   Einzelarbeit
(1) G-M-E: schriftliche Arbeitsanweisun-       Adverbien                                                                                    -   Partnerarbeit
gen im Unterrichtszusammenhang (G: mit                                                          E: einen kurzen Dialog in Partnerarbeit     -   Plenum
Unterstützung / M: gegebenenfalls mit          (10) G-M: Zahlen und Mengen benennen             über kulinarische Vorlieben/Abneigungen
Unterstützung) verstehen und zunehmend         - einfache Mengenangaben wie z. B.               führen und ent-sprechende Redemittel
selbstständig anwenden                         beaucoup de, peu de, 100g de, un sachet          einsetzen                                   Differenzierungsaspekte
                                               de, une cuillère de                              G-M-E: Erleben eines französischen Fes-
(2) G-M-E: einem Text (G: einfache / M-E:                                                       tes in einem Filmausschnitt oder Hören      -   Umfang des Wortschatzes
verschiedene über mehrere Textabschnit-        3.1.4 Text- und Medienkompetenz                  eines Berichts (Hördokument)
te verteilte) explizit ausgedrückte Informa-                                                                                                -   Länge und Schwierigkeitsgrad des
tionen (M-E: und Zusammenhänge / E:            (2) G-M: syntaktisch (G: sehr) einfache                                                          Fragenkatalogs
und Handlungslinien) unter Anleitung be-                                                        G-M-E: Bearbeitung eines Arbeitsblattes
                                               (E: authentische                                 zur Überprüfung des Hörsehverstehens:
ziehungsweise mithilfe einer vorgegebe-        oder) didaktisierte fiktionale und nichtfikti-                                               -   Anzahl der Feste
nen Fragestellung entnehmen                                                                     - G: Zuordnung von Schlüsselwör-
                                               onale Texte verstehen und G-M: die zent-         tern zu Bildern
                                               ralen Aussagen gegebenenfalls unter              - M: vrai-faux-Aufgaben                     -   Hilfestellungen
(3) G-M-E: Aussagen und Handlungs-             Anleitung wiedergeben / E: aufgrund von
strukturen eines Textes (G: mit Unterstüt-                                                      - E: QCM
                                               Vorgaben kurz mündlich und schriftlich                                                       -   vereinfachte Informationsblätter statt
zung / M: gegebenenfalls mit Unterstüt-        zusammenfassen                                                                                   (oder als Ergänzung zur) Internet-
zung) zum eigenen Erfahrungshorizont                                                            G-M-E: Wiederaufgreifen von Fragewör-           recherche
                                                                                                                                                                                     12
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

beziehungsweise Alltagswissen sowie den        (3) G-M: Aussagen und Handlungsstruk-        tern mit anwendungsbezogener Übungs-
eigenen (E: inter-)kulturellen Kenntnissen     turen eines Textes (M: gegebenenfalls)       phase                                        -   Bekanntheitsgrad und Komplexität der
in Beziehung setzen (E: ihre Bedeutung         mit Unterstützung zum eigenen Erfah-                                                          Feste
analysieren und unter Anleitung erklären;      rungshorizont beziehungsweise Alltags-       M-E: Zusammenstellung eines Fragenka-
nicht-fiktionalen Texten die zentrale Bot-     wissen sowie den eigenen kulturellen         talogs zum Thema une fête
schaft entnehmen)                              Kenntnissen in Beziehung setzen
(6) G-M-E: Unterschiedliche Lesestile (G-                                                   G-M-E: Kennenlernen einer Übersicht
                                               (3) E: Aussagen und Handlungsstrukturen
M: unter Anleitung) nutzen (global, selek-                                                  über die Feste in Frankreich (globales
                                               eines Textes zum Alltagswissen und den
tiv (M-E: detailliert))                                                                     Verständnis), Markierung der Feste im
                                               eigenen (inter-)kulturellen Kenntnissen in
                                                                                            eigenen Kalender (s.o.)
                                               Beziehung setzen, einfache Zusammen-
(7) G-M: (G: einfache) Methoden der Tex-
                                               hänge erkennen; nichtfiktionalen Texten
terschließung gegebenenfalls mit Unter-                                                     E: Einführung mit anschließender Anwen-
                                               die zentrale Botschaft entnehmen
stützung nutzen (z.B. Unterstreichen, (M:                                                   dungsphase der Hervorhebung durch
Randnotizen))                                                                               c'est ... qui, c'est ... que
                                               (8) M-E: (M: einfache) gehörte und gese-
(7) E: Methoden der Texterschließung           hene Informationen aufeinander beziehen
                                                                                            G-M: Auswahl eines deutschen
unter Anleitung nutzen (u.a. Unterstrei-       und (M: gegebenenfalls mit Unterstüt-
                                                                                            oder französischen Festes
chen, Markieren, Randnotizen, Formulie-        zung) in ihrem Zusammenhang verstehen
rung von Verständnisfragen, Übersetzen
einzelner Textausschnitte ins Deutsche,                                                     E: Die Schüler erklären ein deutsches
falls erforderlich)                                                                         Fest ihrer Wahl in Grundzügen auf Fran-
                                                                                            zösisch (Sprachmittlung in Partnerarbeit).
3.1.3.4 Sprechen – zusammenhängen-                                                          - Auswahl eines französischen Festes
des monologisches Sprechen                                                                      für die anschließende Präsentation

(4) G-M: die Inhalte von (G: kurzen) fiktio-                                                G-M-E: Informationen über das gewählte
nalen und nichtfiktionalen Texten mit ver-                                                  Fest erarbeiten
trauter Thematik in einfacher Form gege-                                                    Recherche:
benenfalls mit Unterstützung wiedergeben                                                    - Internet, Bücher, Prospekte...
                                                                                            - Wörterbücher nutzen
(4) E: fiktionale und nicht-fiktionale Texte                                                - Vokabellisten erstellen
zusammenfassen sowie ihre Gefühle und                                                       - Worterschließungstechniken schu-
Einstellungen dazu äußern                                                                   len
                                                                                            - Lesestrategie (selektives Lesen)
(5) E: optisch kodierte Informationen in
einfacher Form
beschreiben (z.B. Bild, Foto)                                                               G-M-E: Vorbereitung einer Präsentation
                                                                                            des gewählten Festes mit Hilfe eines
(7) G-M-E: einfache Umschreibungs- und                                                      Plakates:
Korrekturtechniken (G: mit Unterstützung /                                                  - Festlegung der Kriterien für ein
M: gegebenenfalls mit Unterstützung)                                                        ansprechendes Plakat
anwenden                                                                                    - Strukturierung des Plakates mit
                                                                                            Hilfe von Fragenkatalogen auf ver-

                                                                                                                                                                              13
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

3.1.3.6 Sprachmittlung                                                     schiedenen Niveaus

(3) M-E: aus didaktisierten und authenti-                                  G: Hilfestellung: Übersicht über passende
schen Texten mit (E: klarer Strukturierung                                 Redemittel
und) frequentem Wortschatz, die ein                                        - ansprechende Gestaltung der Pla-
ihnen vertrautes Thema behandeln, meh-                                     kate
rere leicht erkennbare Informationen ent-
nehmen und diese sachgerecht in die
                                                                           G-M-E: Vorbereitung einer Präsentation
jeweils andere Sprache übertragen
                                                                           für Eltern/Schüler anderer Klassen oder
                                                                           ein Schulfest
(5) E: in Gesprächen ihr Verständnis si-
chern, indem sie geeignete Techniken                                       Die Plakate werden wie in einer Ausstel-
sowie automatisierte Strukturen einsetzen                                  lung angeordnet und die Schüler erklären
(z.B. Formen des Nachfragens beim Ge-                                      ihren Mitschülern/den Besuchern bei Be-
sprächspartner, Bitte um Wiederholung,                                     darf „ihr“ Fest auf Deutsch und beantwor-
Formulierung des Nichtverstehens)                                          ten Rückfragen.

(7) G-M-E: Hilfsmittel wie z.B. Wörterbü-                                  E: Die Schüler präsentieren ihr Plakat in
cher gegebenenfalls mit Unterstützung                                      französischer Sprache vor der Klasse
einsetzen                                                                  oder in Kleingruppen.
                                                                           - Feedback der Klasse/Gruppe zur
(8) G-M-E: zur Vermittlung des von ihnen                                       Präsentation
Gemeinten einfache Techniken einsetzen
(z.B. Angabe eines Beispiels (M-E: be-
kannte Internationalismen / E: Synony-                                     M-E: Ergänzend werden zu den Festen
me))                                                                       passende Rezepte vorgestellt und even-
                                                                           tuell typische Speisen mitgebracht.

                                                                           G-M-E: Feedback zu den Plakaten geben,
                                                                           z.B. mit Klebepunkten

                                                                           Prozessbezogene Kompetenzen

                                                                           2.2 Sprachlernkompetenz
                                                                           Die Schülerinnen und Schüler erweitern
                                                                           ihr Repertoire an Lernmethoden und
                                                                           Strategien, die sie – ebenso wie digitale
                                                                           Hilfsmittel – zielgerichtet und immer
                                                                           häufiger selbständig anwenden.

                                                                                                                       14
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

                                                                           Schulung der Leitperspektiven

                                                                           Bildung für Toleranz und Akzeptanz
                                                                           von Vielfalt
                                                                           Das Kennenlernen und der Vergleich von
                                                                           Festen und Traditionen bietet den
                                                                           Schülern die Chance, die Relativität ihres
                                                                           eigenen Bezugssystems zu erkennen und
                                                                           Neugier, Offenheit und Toleranz zu
                                                                           entwickeln.

                                                                                                                        15
Beispielcurriculum für das Fach Französisch - Klasse 8 - Sekundarstufe I

 Unterrichtseinheit 4: Aufbau der Kompetenzen „Leseverstehen“ und „Sprechen – an Gesprächen teil-
                                             nehmen“
                                                                                   ca. 4 Wochen
Soziokulturelles Wissen/Thema: Alltagsleben (Einkaufen) und Jugendkultur (Mode)

Lernaufgabe: eine Einkaufssituation gestalten und vortragen
                                                  Inhaltsbezogene Kompetenzen II                        Konkretisierung,
  Inhaltsbezogene Kompetenzen I
                                                    Verfügen über Sprachliche Mittel:                Vorgehen im Unterricht                    Hinweise, Arbeitsmittel,
Interkulturelle kommunikative Kompetenz
                                                              Wortschatz                      Aufbau prozessbezogener Kompetenzen              Organisation, Verweise
 Funktionale kommunikative Kompetenz
                                                              Grammatik
       Text- und Medienkompetenz                                                                   Schulung der Leitperspektiven
                                                       Aussprache und Intonation
                        Die Schülerinnen und Schüler können                                   Lernschritte                              Material
3.1.2 Interkulturelle kommunikative             3.1.3.7 Verfügen über sprachliche Mit-
Kompetenz                                       tel: Wortschatz                               G-M-E: Wiederholung:                      G-M-E: Bild- und Wortkarten (auch digital)
                                                                                              - Aktivierung von Vorwissen zum The-      von Kleidung, Modekatalog
(2) E: Unterschiede und Gemeinsamkei-           (1) E: einen frequenten Wortschatz im            ma Mode: Personen aus der Klasse       siehe Internet: Suchbegriff Kleidung, Mo-
ten im Alltagsleben in Familie und Schule       Kontext von Alltagssituationen bezie-            beschreiben                            de, Spiele zum Wortschatz
vergleichen und gegebenenfalls mit Un-          hungsweise vertrauten Themen verstehen        - Possessivbegleiter
terstützung erklären                            und anwenden                                  - Adjektive (Angleichung)                 G-M-E: Spiel: Devinez qui
                                                                                              - Spiel: Devinez qui (Personen erraten)   siehe Internet: Suchbegriff Devinezqui,
(4) G-M-E: die vergleichende Auseinan-          (2) G-M-E: zunehmend unbekannten                                                        vêtements
dersetzung mit einfachen authentischen          Wortschatz aufgrund ihrer Vorkenntnis         G-M-E: Strukturierung (M-E: und Erwei-
oder didaktisierten fiktionalen und nichtfik-   aus anderen Sprachen (G: unter Anlei-         terung) des Wortfeldes „Kleidung“ in      G-M-E: Modekataloge
tionalen Texten (G: mit Unterstützung / M:      tung / M: gegebenenfalls mit Unterstüt-       einer Mindmap
gegebenenfalls mit Unterstützung) zum           zung / E: aufgrund erster Einsichten in die                                             G-M: schriftlich vorgegebener Beispieldia-
Aufbau eines Grundverständnisses für            Wortbildung sowie ihres wachsenden            G-M-E: Anwendung des Wortschatzes in      log
den französischen Kulturraum nutzen             Weltwissens) erschließen                      einfachen Zusammenhängen:                 siehe Internet: Suchbegriff Planetschu-
                                                                                              Kleidungsstücke beschreiben und aus       le/Extrashopping
3.1.3 Funktionale kommunikative Kom-            (8) G: unter Anleitung den ihnen bekann-      einem Katalog vergleichen
petenz                                          ten Wortschatz nach inhaltlichen Kriterien                                              E: Redemittelliste
                                                strukturieren                                 G-M-E: Einführung der Steigerung der
3.1.3.2 Leseverstehen                                                                         Adjektive (E: und Adverbien)              G-M-E: Rollenkarten für das Rollenspiel
                                                (8) M: gegebenenfalls mit Unterstützung       G-M-E: Vorlieben und Meinungen äu-
(3) E: Aussagen und Handlungsstrukturen         den ihnen bekannten Wortschatz nach           ßern: j’aime, (M-E: je préfère, je        M-E: Wörterbücher
eines Textes zum eigenen Erfahrungsho-          inhaltlichen und sprachlichen Kriterien       trouve que; E: je pense que)
rizont beziehungsweise Alltagswissen            strukturieren                                 - Wünsche äußern: je voudrais             E: Evaluationsbogen zum travail d'écriture
sowie den eigenen (inter-)kulturellen                                                         - unregelmäßige Verben: plaire (G-M:
Kenntnissen in Beziehung setzen, ihre           (8) E: zunehmend eigenständig frequen-            nur 3. Person)                        Unterrichtsmethoden
Bedeutung analysieren und unter Anlei-          ten Wortschatz nach inhaltlichen und
                                                                                                                                                                                  16
Sie können auch lesen
NÄCHSTE FOLIEN ... Stornieren