CITY NEWS Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Polen, Serbien, Slowenien, Tschechien, Ungarn 10. bis 13. März 2018 - Eurocomm-PR

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CITY NEWS Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Polen, Serbien, Slowenien, Tschechien, Ungarn 10. bis 13. März 2018 - Eurocomm-PR
CITY NEWS

    Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien,
Polen, Serbien, Slowenien, Tschechien, Ungarn

                                                10. bis 13. März 2018

BELGRADE * BRATISLAVA * BUDAPEST * KRAKOW * LJUBLJANA * PRAGUE * SARAJEVO * SOFIA * ZAGREB
CITY NEWS Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Polen, Serbien, Slowenien, Tschechien, Ungarn 10. bis 13. März 2018 - Eurocomm-PR
Dienstag, 13. März 2018   2/14
Inhaltsverzeichnis
Sarajevo/Bosnien-Herzegowina ................................................................................................... 5
   Bosnien-Herzegowina: Start des ersten Windparks .................................................................... 5
   2. Österreich Ball in Sarajevo....................................................................................................... 5
   Premier des Kantons Sarajevo gründet neue Partei ................................................................... 5
Sofia/Bulgarien .............................................................................................................................. 6
   Bulgarinnen und Bulgaren sind gegenüber den Medien misstrauisch ........................................ 6
   Österreichischer Minister für EU-Angelegenheiten zu Besuch in Bulgarien ................................ 6
   Sofia möchte Kredit für U-Bahnerrichtung aufnehmen ................................................................ 6
Zagreb/Kroatien ............................................................................................................................. 7
   Kroatischer Premierminister im Konflikt mit eigener Partei .......................................................... 7
   Zagreb: AnrainerInnen gegen die Errichtung einer Kompostanlage im Bezirk Brezovica ........... 7
   Zagreber Lichtfestival als neuer Anziehungspunkt für TouristInnen ............................................ 7
Krakau/Polen .................................................................................................................................. 8
   "Polnischer Kunstmarathon" startet in Krakau ............................................................................. 8
   Anti-Smog-Drohnen in Krakau ..................................................................................................... 8
   Stellenabbau in der polnischen Regierung .................................................................................. 8
Belgrad/Serbien ............................................................................................................................. 9
   Serbien: DS-Parteichef Šutanovac erklärt Rücktritt ..................................................................... 9
   Belgrad: SPS beantragt Denkmal von Slobodan Milošević ......................................................... 9
   Serbien: Hotline gegen Schwarzarbeit ......................................................................................... 9
Ljubljana/Slowenien .................................................................................................................... 10
   Slowenien: Cerar als Parteichef der SMC einstimmig wiedergewählt ....................................... 10
   Slowenien: 20 Jahre "Internationale Organisation für Minenräumung" (ITF) ............................ 10
   "Pharmazeutin"-Affäre: Slowenischer Bürgermeister Janković endgültig freigesprochen......... 10
   Ljubljana: Projekt "Schellenburg" mit neuem, österreichischem Eigentümer ............................ 10
   Slowenien: LehrerInnen und ErzieherInnen streiken erneut ...................................................... 11
Prag/Tschechien .......................................................................................................................... 12
   Prager Bus- und Straßenbahnhaltestellen mit neuen Design .................................................... 12
   Neues Konzept für den "Medizinischen Rettungsdienst der Hauptstadt Prag" ......................... 12
   Prag: Rund 200 Menschen demonstrierten gegen Gewalt an Frauen und für Klimaschutz ..... 12
   Prager Durchschnittsgehälter steigen weiter ............................................................................. 12
   Historisches Gebäude im 8. Prager Bezirk soll für Öffentlichkeit zugänglich werden ............... 12
Budapest/Ungarn ......................................................................................................................... 14
   Carsharing genießt hohe Beliebtheit in Budapest ..................................................................... 14
   Projekt "Superspital" kommt langsam voran .............................................................................. 14
   Die Budapester CEU verhandelt über neuen Campus in Wien ................................................. 14

Dienstag, 13. März 2018                                                                                                                 3/14
Dienstag, 13. März 2018   4/14
Sarajevo/Bosnien-Herzegowina
GGr. für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung
Bosnien-Herzegowina: Start des ersten Windparks
Am Mittwoch, den 14. März 2018, geht der erste Windpark Bosnien-Herzegowinas und einer der
größten Windparks in Südosteuropa in Betrieb. Der "Windpark Mesihovina" befindet sich in der
Gemeinde Tomislavgrad (140 km westlich von Sarajevo) und hat 22 Windenergieanlagen mit einer
Leistung von 50,6 MW und einer jährlichen Stromerzeugung von 165,17 GWh. Der Windpark kann
bis     zu    27.500    Haushalte    mit   Strom    versorgen,   meldet     das    mehrheitlich
öffentliche Stromversorgungsunternehmen "Elektroprivreda HZ HB". Der Gesamtwert der
Investition beträgt 82 Mio. EUR, wovon 72 Mio. EUR aus einem Kredit der deutschen "Kreditanstalt
für Wiederaufbau" (KfW) finanziert wurden.
Klix.ba, Sarajevo, 12.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
2. Österreich Ball in Sarajevo
Im Sarajevoer Rathaus veranstaltet die Österreichische Botschaft am 12. Mai den 2. Österreich
Ball. Die Veranstaltung wird auch heuer verschiedenste Auftritte im Programm haben. Eine der
größten Attraktionen wird das Wiener Opernball Orchester sein. "Der Erfolg im vergangenen Jahr
gab uns den Anstoß, den Ball in Sarajevo zu einer traditionellen Veranstaltung zu machen", sagte
Martin Pammer, österreichischer Botschafter in Bosnien-Herzegowina. Das Sarajevoer Rathaus
wird zum Ort der Begegnung für VertreterInnen aus den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Politik und
den Hilfsorganisationen aus Österreich und Bosnien-Herzegowina.
Dnevni list, Mostar, 13.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Premier des Kantons Sarajevo gründet neue Partei
Der Regierungschef des Kantons Sarajevo, Elmedin Konaković, der die "Partei der demokratischen
Aktion" (SDA) Anfang März verlassen hat, hat am Montag, den 12. März, seine neue politische
Partei "Volk und Gerechtigkeit" vorgestellt. Das Gründungstreffen soll am 22. März 2018
stattfinden. Die Partei wird, im Unterschied zu allen anderen führenden politischen Parteien im
Land kein eigenes Medium haben. Die Partei will ausschließlich über neutrale Medien
kommunizieren. Der Sarajevoer Kantonspremier hatte der SDA wegen gesetzwidriger
Machenschaften und unmoralischer Personalpolitik den Rücken gekehrt.
Klix.ba, Sarajevo, 13.03.2018

Dienstag, 13. März 2018                                                                   5/14
Sofia/Bulgarien
GGr. für Kultur, Wissenschaft und Sport
Bulgarinnen und Bulgaren sind gegenüber den Medien misstrauisch
Die Bulgarinnen und Bulgaren zweifeln am stärksten an der Glaubwürdigkeit der Berichterstattung
der Medien. Dies zeigten die Ergebnisse der aktuellen Eurobarometer-Umfrage. Nur 4 % der
befragten BulgarInnen glauben vorbehaltslos den Meldungen in der Presse. Der EU-Durchschnitt
liegt bei 10 %. Knapp die Hälfte der Befragten, 41 %, bringt ihnen kein Vertrauen entgegen. Im
Vergleich haben in der EU 27 % kein Vertrauen in die Nachrichten, 43 % glauben ihnen nur
teilweise. Online-Nachrichten trauen lediglich 2 % der BulgarInnen. Jede bzw. jeder zehnte
Befragte vertraut den Nachrichten im Rundfunk ganz. 59 % bringen den Nachrichten eher
Vertrauen entgegen, während 23 % ihnen misstrauen. 14 % der BulgarInnen meinen, Fake-News
erkennen zu können. Die wichtigste Informationsquelle für 94 % der BulgarInnen ist das
Fernsehen, gefolgt von Rundfunk mit 59 % und Print-Medien mit 51 %.
Mediapool.bg, Sofia, 12.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Österreichischer Minister für EU-Angelegenheiten zu Besuch in Bulgarien
Am 9. März 2018 besuchte Gernot Blümel, österreichischer Bundesminister für EU, Kunst, Kultur
und Medien, Bulgarien. In Sofia hatte er ein Arbeitstreffen mit der bulgarischen Außenministerin
Ekaterina Sacharieva (GERB – Bürger für eine europäische Entwicklung Bulgariens). Unter den
Gesprächsthemen waren der Westbalkan und der EU-Ratsvorsitz. Blümel sagte nach dem Treffen,
dass die bulgarischen Diplomaten sehr professionell den EU-Ratsvorsitz führen würden. Blümel
erklärte, dass Österreich die Linie Bulgariens hinsichtlich des Westbalkans weiterführen werde,
nachdem es ab dem 1. Juli 2018 den EU-Ratsvorsitz übernehme. Beide PolitikerInnen betonten,
dass der Schutz der EU-Außengrenze eine Priorität der EU sein müsse.
Dnes.bg, Sofia, 09.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Sofia möchte Kredit für U-Bahnerrichtung aufnehmen
Die Gemeinde Sofia möchte einen Kredit in Höhe von 124 Mio. EUR für die Errichtung der 3. U-
Bahnlinie und einer Müllverbrennungsanlage für die Fernwärme Sofia aufnehmen. Momentan
verhandelt die Gemeinde mit der Europäischen Investitionsbank über die Konditionen. Für die
Errichtung der Müllverbrennungsanlage sind 67 Mio. EUR vorgesehen, 57 Mio. EUR sind für die
Kofinanzierung der 3. U-Bahnlinie vorgesehen, die Ende 2019 fertiggebaut werden soll.
Dariknews.bg, Sofia, 09.03.2018

Dienstag, 13. März 2018                                                                   6/14
Zagreb/Kroatien
GGr. für Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal
Kroatischer Premierminister im Konflikt mit eigener Partei
Der kroatische Premierminister Andrej Plenković (HDZ – kroatisch-demokratische Gemeinschaft)
kündigte kürzlich an, dass die Regierung in den kommenden Wochen das "Übereinkommen des
Europarats zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt",
auch bekannt als "Istanbul-Konvention", zur Ratifizierung ins kroatische Parlament schicken wird.
Mit diesem Schritt befindet sich Plenković auf direktem Konfrontationskurs mit dem radikalen Flügel
seiner eigenen Partei. Zwar wird die Konvention sicherlich ratifiziert, da auch die Opposition dafür
stimmen wird, jedoch ist absehbar, dass die Abgeordneten der HDZ nicht geschlossen dafür
stimmen werden. Nun bleibt abzuwarten, wie groß die Zahl der Parteimitglieder, die nicht
zustimmen, sein wird und ob es zu einem innerparteilichen Konflikt der HDZ kommen wird.
Jutarnji list, Zagreb, 13.03.2018

GGr. für Umwelt und Wiener Stadtwerke
Zagreb: AnrainerInnen gegen die Errichtung einer Kompostanlage im Bezirk Brezovica
Die Zagreber Stadtverwaltung plant im Bezirk Brezovica eine Kompostanlage zu errichten. Die
AnrainerInnen wurden in der Planungsphase jedoch nicht konsultiert und laufen nun Sturm gegen
diese Entscheidung, von der sie rein zufällig erfahren haben. Gegen das Projekt, das dafür kritisiert
wird, dass die Anlage sich nur 200 Meter von den nächsten Wohnhäusern befindet, wurden bereits
5.000 Unterschriften gesammelt.
Večernji list, Zagreb, 12.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Zagreber Lichtfestival als neuer Anziehungspunkt für TouristInnen
Vom 15. bis 18. März 2018 wird in Zagreb zum zweiten Mal das sogenannte "Zagreber Lichtfestival"
organisiert. An 19 Standorten, hauptsächlich an beliebten touristischen Plätzen, im Zagreber
Stadtzentrum werden zahlreiche Lichtinstallationen aufgestellt. Die OrganisatorInnen hoffen, dass
2018 die Zahl der 100.000 BesucherInnen aus dem Jahr 2017 übertroffen wird.
Poslovni dnevnik, Zagreb, 13.03.2018

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Krakau/Polen
GGr. für Kultur, Wissenschaft und Sport
"Polnischer Kunstmarathon" startet in Krakau
Am kommenden Samstag, den 17. März 2018 startet in Krakau das landesweite Kulturprojekt –
der "Polnische Kunstmarathon". Das Projekt findet anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der
Wiedererlangung der Unabhängigkeit in Polen statt. Ziel des Projektes ist es, die nationale
Gemeinschaft zu stärken sowie die patriotische Bildung durch Kunst zu fördern. In Krakau werden
Tanz-, Musik- und Kunstworkshops veranstaltet, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.
Dziennik Polski, Krakau, 13.03.2018

GGr. für Umwelt und Wiener Stadtwerke
Anti-Smog-Drohnen in Krakau
Im Kampf gegen den Smog und die Luftverschmutzung in der Stadt setzt Krakau auf innovative
Maßnahmen: Ab März 2018 werden in Krakau die Anti-Smog-Drohnen kontrollieren, was in
Hausheizöfen verbrannt wird. Die Stadt Krakau hat diesbezüglich einen Mietvertrag über
die Drohnen mit dem Hauptinstitut für Bergbau in Kattowitz abgeschlossen. Die Kosten des
Auftrags betragen 150.000 PLN (35.714 EUR).
Gazeta Krakowska, Krakau, 13.03.2018

GGr. für Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal
Stellenabbau in der polnischen Regierung
Am Montag, den 12. März 2018, gab der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki (PiS –
Recht und Gerechtigkeit) bekannt, dass 12 stellvertretende MinisterInnen ihre Posten verlieren
werden. Der Plan von Morawiecki sieht in den kommenden Wochen einen weiteren Stellenabbau
in der Regierung um etwa 25 % vor. Die bisherige Anzahl der stellvertretende MinisterInnen soll
von 126 auf 100 reduziert werden.
Gazeta Krakowska, Krakau, 12.03.2018

Dienstag, 13. März 2018                                                                  8/14
Belgrad/Serbien
GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Serbien: DS-Parteichef Šutanovac erklärt Rücktritt
Der       Parteichef     der     sozialdemokratischen       "Demokratischen         Partei" (DS)
Dragan Šutanovac verkündete beim Parteitag der DS am 11. März 2018 seinen Rücktritt von dieser
Funktion. Im Gegensatz zu früheren Parteichefs, die nach dem Rücktritt auch die Partei verließen,
wolle er nach wie vor treues DS-Mitglied bleiben. Der Rücktritt von Šutanovac kam nach dem
Wahldebakel der DS bei der Belgrader Gemeinderatswahl, als die Partei erstmals in ihrer
Geschichte keine Gemeinderatssitze für sich verbuchen konnte. Zuvor trat auch Balša
Božović, Chef der DS-Belgrad, aus den gleichen Gründen zurück.
B92.net, Belgrad, 11.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Belgrad: SPS beantragt Denkmal von Slobodan Milošević
Die "Sozialistische Partei Serbiens" (SPS) und der Bürgerverein "Freiheit" stellten im Belgrader
Gemeinderat Mitte März 2018 den Antrag, eine Straße bzw. einen Platz in Belgrad nach dem
ehemaligen serbischen und jugoslawischen Staatspräsidenten Slobodan Milošević zu benennen.
Darüber hinaus hat die SPS-Jugend einen Antrag für die Errichtung eines Denkmals von Slobodan
Milošević in Originalgröße an einem noch zu bestimmenden Standort in Belgrad eingereicht. Über
die eingereichten Anträge soll die Belgrader "Städtische Kommission für Denkmäler und
Straßennamen" nach der konstituierenden Sitzung des neuen Belgrader Gemeinderats
entscheiden. Der serbische Außenminister und SPS-Parteichef Ivica Dačić unterstützte die Idee
der SPS-Jugend.
Večernje novosti, Belgrad, 10.03.2018

GGr. für Gesundheit, Soziales und Generationen
Serbien: Hotline gegen Schwarzarbeit
Im Rahmen des Projekts "Sag NEIN zur Schwarzarbeit" des serbischen Ministeriums für Arbeit,
Beschäftigung, Veteranen und Soziales wurde Mitte März 2018 eine kostenlose Hotline zur
Meldung von Schwarzarbeit in serbischen Unternehmen ins Leben gerufen. Das Projekt wird
finanziell von der norwegischen Botschaft in Belgrad unterstützt. Die ArbeitnehmerInnen in Serbien
können nun anonym telefonisch melden, wenn sie ohne gültigen Arbeitsvertrag beschäftigt werden,
es können aber auch sämtliche andere Unregelmäßigkeiten der Arbeit gemeldet werden, teilte das
zuständige Ministerium mit. Im Rahmen des genannten Projekts seien zahlreiche Aktivitäten
geplant, inklusive einer verstärkten Kontrolle der ArbeitgeberInnen und Organisationen landesweit.
Blic.rs, Belgrad, 11.03.2018

Dienstag, 13. März 2018                                                                     9/14
Ljubljana/Slowenien
GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Slowenien: Cerar als Parteichef der SMC einstimmig wiedergewählt
Am Parteikongress der “Partei des modernen Zentrums“ (SMC) wurde Premier Dr. Miro Cerar ohne
Gegenstimme zum Parteichef wiedergewählt. Die Zusammenkunft fand am Samstag, den 10. März
2018, in der zweitgrößten slowenischenWahl Stadt Maribor statt. Die Partei stellte außerdem ihr
Wahlprogramm mit 175 Maßnahmen in 21 Bereichen vor, das ihr eine feste Grundlage für weitere
vier Jahre an der Staatsspitze bieten soll. Die Parlamentswahlen stehen im Juni diesen Jahres an,
allerdings liegt zurzeit die Zahl der Unterstützer nur bei rund 8 % der WählerInnen - vor vier Jahren
erreichte die Partei 36 % der Stimmen.
Večer, Maribor, 12.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Slowenien: 20 Jahre "Internationale Organisation für Minenräumung" (ITF)
Auf Initiative der slowenischen Regierung wurde vor 20 Jahren die "Internationale Organisation für
Minenräumung" (ITF) ins Leben gerufen. Diese sollte für die, im Rahmen des Dayton-
Friedensabkommens vereinbarte, Minenräumung auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens,
vor allem in Bosnien und Herzegowina, sorgen. Bis heute wurden SpezialistInnen der “ITF“ auch
in Afghanistan, Albanien, Weißrussland, Israel, Gaza, Kirgisien, Kolumbien, Libyen, der Ukraine
und 15 westafrikanischen Staaten eingesetzt. Rund 3.150 Projekte wurden mit fast 350 Mio. EUR
unterstützt und es wurden 148 Mio. m2 Land geräumt. Ungefähr 1.500 Minenopfer wurden in
Slowenien medizinisch rehabilitiert.
Nedelo, Ljubljana, 10.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
"Pharmazeutin"-Affäre: Slowenischer Bürgermeister Janković endgültig freigesprochen
Das Oberste Gericht in Ljubljana hat die Entscheidung des Kreisgerichtes in Ljubljana, in der Affäre
"Pharmazeutin" gegen den Bürgermeister von Ljubljana, Zoran Janković (LZJ – Liste Zoran
Janković), bestätigt. Aus diesem Grund wird kein neues Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach
einem Entscheid des Obersten Gerichtshofes wurden bereits alle transkribierten Tonaufnahmen
vernichtet. Bürgermeister Janković wurde vorgeworfen, dass er einer Pharmazeutin als
Gegenleistung für sexuelle Gefälligkeiten einen unbefristeten Arbeitsplatz in der städtischen
Apothekenkette "Lekarna Ljubljana" besorgte. Die Staatsanwaltschaft focht diese Entscheidung
vor dem Obersten Gerichtshof zwar an, jedoch bestätigten die obersten Richter am 21. Februar
2018 das Urteil als endgültig.
Večer, Maribor, 10.03.2018

GGr. für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung
Ljubljana: Projekt "Schellenburg" mit neuem, österreichischem Eigentümer
Das Grundstück des Palastes "Schellenburg", das im Stadtzentrum von Ljubljana liegt, hat einen
neuen Eigentümer. Die südafrikanische Investmentgesellschaft "Greenbay" verkaufte das 10.000
m2 Grundstück       für   16,2    Mio.    EUR     an   die     österreichische   Gesellschaft
"Industrieliegenschaftenverwaltung AG" (ILAG). Auf dem Gelände werden ab Sommer 2018 die
Bauarbeiten für 112 Wohnungen und 15 Luxuswohnungen durch den neuen
Eigentümer begonnen. Die ILAG befindet sich im Eigentum einer der reichsten österreichischen
Familien, der Dynastie Turnauer. Die Gesamtkosten für das Projekt werden auf 70 Mio. EUR
geschätzt.
Dnevnik, Ljubljana, 10.03.2018

Dienstag, 13. März 2018                                                                       10/14
GGr. für Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal
Slowenien: LehrerInnen und ErzieherInnen streiken erneut
Die Generalsekretärin der Regierung, Lilijana Kozlovič, ist die neue Hauptverhandlerin der
slowenischen Regierung mit der slowenischen Gewerkschaft (SVIZ). Am Montag, den 12. März
2018, verkündete sie bereits, dass eine Einigung mit der SVIZ erzielt wurde, diese jedoch nicht
unterschrieben wurde. Deshalb werden am Mittwoch, den 14. März 2018, ungefähr 40.000
slowenische LehrerInnen und ErzieherInnen erneut streiken. Somit bleibt ein Großteil der Schulen
und Kindergärten geschlossen. Die Gewerkschaft fordert vor allem eine Erhöhung der Gehälter
und bessere Arbeitsbedingungen. Die Schuld für die entstandene Situation schieben sich die
beiden Seiten, die Gewerkschaft und die Regierung, gegenseitig zu.
Rtvslo.si, Ljubljana, 13.03.2018

Dienstag, 13. März 2018                                                                  11/14
Prag/Tschechien
GGr. für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung
Prager Bus- und Straßenbahnhaltestellen mit neuen Design
Nach Mistkübeln und Parkbänken bekommen nun auch die Haltestellen der "Prager
Verkehrsbetriebe" ein neues Design. Die Prager Oberbürgermeisterin Adriana Krnáčová (ANO
- JA) möchte das Aussehen von rund 2.000 Prager Haltestellen erneuern. Sie sollen modern,
funktional und zeitlos konzipiert werden. Im ersten Schritt ist die Erneuerung von etwa 350
umbaubedürftigen Haltestellen geplant. Im November 2018 soll die zukünftige Gestalt der
Haltestellen aus den besten Entwürfen ausgewählt und präsentiert werden.
Aktualne.cz, Prag, 09.03.2018

GGr. für Gesundheit, Soziales und Generationen
Neues Konzept für den "Medizinischen Rettungsdienst der Hauptstadt Prag"
Die Stadtregierung verabschiedete einen Entwurf eines neuen Konzeptes über die Erweiterung
des "Medizinischen Notdienstes" für die Jahre 2017 bis 2021. Vorgelegt wurde es vom Stadtrat
Radek Lacek (ANO - JA). Über die Bewilligung hat das Prager Stadtratsparlament entschieden.
Der "Medizinische Rettungsdienst der Hauptstadt Prag" (ZZS) ist eine professionelle, städtische
Einrichtung. Aktuell gibt es Probleme in den Punkten Personal, Erweiterung der Fahrzeugkapazität
und Errichtung neuer Rettungswachen. Diese Probleme sollen durch das neue Konzept behoben
werden.
praha.eu, Prag, 11.03.2018

GGr. für Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal
Prag: Rund 200 Menschen demonstrierten gegen Gewalt an Frauen und für Klimaschutz
Im Rahmen der Initiative "Frauen auf die Burg!" protestierten etwa 200 Anwesende gegen den
Präsidenten Miloš Zeman (parteilos), gegen Gewalt an Frauen und für Klimaschutz. Die
Kundgebung wurde vom Verein "Koalition 8. März" organisiert, welcher feministische Bewegungen
und weitere Organisationen vereint. Ähnliche Veranstaltungen, bei denen Frauen gegen Gewalt
und für die Gleichstellung in punkto Gehalt demonstrierten, fanden auch in Spanien statt.
Prazsky.denik.cz, Prag, 11.03.2018

GGr. für Finanzen, Wirtschaft und Internationales
Prager Durchschnittsgehälter steigen weiter
Der Prager Durchschnittslohn ist im vierten Quartal 2017 um 2.442 CZK (98 EUR) auf insgesamt
39.173 CZK (1.567 EUR) gestiegen. Dies bedeutet einen Zuwachs um 6,6 % zum Jahr 2016. Im
landesweiten Vergleich bleiben die durchschnittlichen Prager Gehälter die höchsten, aber in
dreizehn anderen Regionen Tschechiens wachsen die Löhne schneller, jeweils mindestens um 7,9
%. Der Durchschnittslohn in der ganzen Tschechischen Republik betrug im letzten Quartal des
Jahres 2017 31.646 CZK (1.265 EUR).
Euro.cz, Prag, 09.03.2018

GGr. für Kultur, Wissenschaft und Sport
Historisches Gebäude im 8. Prager Bezirk soll für Öffentlichkeit zugänglich werden
Das denkmalgeschützte Barockgebäude "Invalidenanstalt" (Invalidovna), im 8. Prager Bezirk, geht
in den kommenden Tagen an das "Nationale Institut für Denkmalschutz". Das Institut hat vor, das
Gebäude bis zu 80 % für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, es bereitet bereits ein Programm

Dienstag, 13. März 2018                                                                   12/14
für den Sommer vor. Das, in den 1730er Jahren gebaute, Gebäude soll unverzüglich saniert
werden, die dafür benötigten Finanzmittel wolle die tschechische Regierung überweisen. Das teilte
am 12. März 2018 der geschäftsführende tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš (ANO – JA)
mit. Das Gebäude sollte im Sommer 2016 versteigert werden, es meldeten sich jedoch keine
Interessenten.
Euro.cz, Prag, 12.03.2018

Dienstag, 13. März 2018                                                                   13/14
Budapest/Ungarn
GGr. für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung
Carsharing genießt hohe Beliebtheit in Budapest
Das Thema Carsharing hat in Budapest Aufschwung bekommen, nachdem der marktführende
ungarische Mineralölkonzern MOL, neben der Firma "Greengo", auf dem Markt des Carsharings
ebenfalls Fuß gefasst hat. Beide Unternehmen berichteten über eine eindeutige Zunahme der
Registrierungen auf ihren Portalen. Deshalb werden noch heuer Flotten- und
Fahrzonenerweiterungen geplant. MOL gab bekannt, dass sich seit seinem Markteintritt Ende
Jänner 2018, mehr als 20.000 BudapesterInnen ins System registriert haben . MOL verfügt derzeit
über einen Fuhrpark mit 300 Fahrzeugen.
Index.hu, Budapest, 12.03.2018

GGr. für Gesundheit, Soziales und Generationen
Projekt "Superspital" kommt langsam voran
Mit Hilfe einer, eigens für dieses Projekt gegründeten Projektfirma will die ungarische Regierung
die Investition zum Bau eines neuen "Superspitals" in Süd-Buda in Gang setzen. Laut Zoltán
Ónodi-Szűcs (Fidesz - Bund Junger Demokraten), Staatssekretär für Gesundheitswesen, wird die
Gründung der Firma demnächst der Regierung unterbreitet. Der Planungswettbewerb soll in den
kommenden Wochen ausgeschrieben werden. In etwa 4,5 Jahren soll das Krankenhauszentrum
in Buda eröffnet werden. Die Regierung will in den nächsten 8 bis 10 Jahren rund 700 Mrd. HUF
(2,25 Mrd. EUR) für Entwicklungen im Gesundheitswesen in Zentralungarn, vor allem in der
ungarischen Hauptstadt, ausgeben.
Világgazdaság, Budapest, 13.03.2018

GGr. für Frauen, Bildung, Integration, Jugend und Personal
Die Budapester CEU verhandelt über neuen Campus in Wien
Die "Central European University" verhandelt mit Wien über die Gründung eines neuen Campus in
Wien. Darüber unterzeichnete die Stadt Wien und die CEU ein "Memorandum of Understanding".
Bis Mai 2018 sollen weitere Details über die Campusgründung geklärt werden. Damit würde die
CEU neben Budapest und New York nun ihr drittes Campus gründen. CEU-Rektor Michael
Ignatieff betonte dabei allerdings, dass die Universität weiterhin für eine Zukunft in Budapest und
Ungarn verpflichtet sei. Die CEU habe alle Forderungen der Regierung erfüllt und ein
Übereinkommen zwischen dem Staat New York und der ungarischen Regierung vorbereitet. Es
liege nur noch an der Regierung, dieses Übereinkommen wirklich zu unterzeichnen, damit die
Zukunft der Universität in Budapest wirklich gesichert ist. Das ist allerdings bisher noch nicht
geschehen.
Hvg.hu, Budapest, 12.03.2018

Dienstag, 13. März 2018                                                                     14/14
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