Credit Suisse - Schweizer Wirtschaftsforum 2018 - November 2018 Christoph Glutz, Delegierter des Verwaltungsrates Reliva AG

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Credit Suisse - Schweizer Wirtschaftsforum 2018 - November 2018 Christoph Glutz, Delegierter des Verwaltungsrates Reliva AG
Credit Suisse – Schweizer Wirtschaftsforum 2018
16. November 2018

Christoph Glutz, Delegierter des Verwaltungsrates Reliva AG
Credit Suisse - Schweizer Wirtschaftsforum 2018 - November 2018 Christoph Glutz, Delegierter des Verwaltungsrates Reliva AG
Inhalt

 Reliva AG                        Perspektiven
 Patientenhotel Lausanne          SWOT Analyse
 Vivale Seniorenzentren           Erweiterung Geschäftsmodelle
                                   Das letzte Wort haben unsere
                                    Gäste…

     Innovativ – umsichtig – verlässlich
     Zum Wohle unserer Patienten, Gäste und Bewohnenden

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Reliva AG

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     2008 als Startup                                  Hauptsitz              Mitarbeitende
       gegründet                                       in Zürich             und CHF 28 Mio.
                                                                                 Umsatz

Patientenhotel in       Seniorenzentrum in        Seniorenzentrum in   Pflegezentrum in
Lausanne, VD            Emmenbrücke, LU           Orpund, BE           Kirchdorf, AG
114 Zimmer              54 Pflegeplätze           60 Pflegeplätze      46 Pflegeplätze
                        31 Wohnungen              28 Wohnungen

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Patientenhotel Lausanne – Betriebskonzept

    Beherbergung des Patienten in hotelähnlicher Umgebung
    Zimmer sind den Bedürfnissen des Patienten angepasst
    Unmittelbare räumliche Nähe zu Partnerspital und enge betriebliche
     Abstimmung
    Zentraler Pflegebereich, Pflegepersonal präsent 24/24 Stunden und 7/7
     Tage
    Restaurant für gesunde und ausgewogene Ernährung, dient als
     Begegnungsort
    Beherbergung von Angehörigen

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Patientenhotel Lausanne – Vorteile

Patient
    Förderung des Genesungsprozesses dank früher Mobilisation und
     Selbständigkeit
    Privatsphäre durch Einzelzimmer mit Hotelambiente bei gleichbleibender
     ärztlicher Betreuung und Pflege
    Gewährleistung von Sicherheit durch permanent präsentes Pflegepersonal
     sowie Notruf-Armband

Partnerspital
    Konzentration Partnerspital auf Kernaufgaben
    Rasche Umsetzung im Vergleich zu spitaleigenen Bauprojekten
    Finanzierung ausserhalb der spitaleigenen Trägerschaft
    Wirtschaftliche Vorteile durch betriebliche Kosteneinsparungen

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Patientenhotel Lausanne – Auslastung nach Fachbereichen

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Patientenhotel Lausanne – Kundenzufriedenheit

    Auf booking.com erreicht das
     Patientenhotel seit Eröffnung
     die Durchschnittsnote 8.9
     und rangiert in der Kategorie
     Fabelhaft

    Externe Gäste bewerten das Patientenhotel in den Kategorien Sauberkeit,
     Komfort, geografische Lage, Ausstattung und Personal durchschnittlich mit
     8.9 von max. 10 Punkten

    Patienten bewerten das Patientenhotel in den Kategorien Pflege, Transport,
     Rezeption, Zimmer, Restaurant und Bar, durchschnittlich mit 4.8 von max.
     5 Punkten

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Patientenhotel Lausanne – Vertragsstruktur

                   Baurecht 35 Jahre                                     Werkvertrag
                                                       Retraites
            Übertrag                                  Populaires
                        Mietvertrag
            Recht auf   35 Jahre
            Baurecht
                                                                           Total-
                                                                        unternehmer

                                  Filiale              Reliva       Bau
            Reliva AG
                                                      Lausanne      Gesamtanlage

                        Zusammenarbeitsvertrag                 Zuweisungen
                        20 Jahre + (2*5 Jahre)
                        ab Eröffnung                    CHUV

            Recht auf Baurecht
                                                       Kanton
                                                       Waadt
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Patientenhotel Lausanne – Erfahrungen und Erfolgsfaktoren

    Hohe Komplexität des PPP Models mit drei Partnern (CHUV, Retraites
     Populaires, Reliva)
    Notwendigkeit einer klaren Vertragsstruktur und gegenseitig abgestimmter
     Zielsetzungen
    Partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Flexibilität der
     Partner
    Hochfahren der Auslastung und Kulturwandel brauchen Zeit

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Patientenhotel Lausanne – Eindrücke

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Vivale Seniorenzentren – Wohnkonzepte

       Lebensphasen übergreifendes und individuelles Wohnen
       Inanspruchnahme von Dienstleistungen nach Wunsch und Bedarf
       Pflege soviel wie notwendig, gleichwohl so wenig wie möglich

          Alterswohnen               Betreutes Wohnen                    Pflegewohnen
     > 65 jährig                   > 75 jährig                     > 85 jährig
     Geistig und körperlich fit    Geistig fit und körperlich      Dauerpflege und Betreuung
     Unabhängig / selbstständig     mehrheitlich selbständig         (auch Demenzkranke)
     Zusatzleistungen auf          Meist alleinstehend             Vorübergehende Pflege
      Wunsch                        Leistungen in Hotellerie und     (z.B. nach Spitalaufenthalt)
     Oft Paare                      Pflege nach Bedarf              Mahlzeiten im Speisesaal
     Wohnungen mit 2.5 oder 3.5    Wohnungen mit 2.5 oder 3.5       auf Etage oder
      Zimmern                        Zimmern                          Zimmerservice
                                                                     Pflegezimmer mit Nasszelle

                        Fliessende Übergänge zwischen den Wohnformen

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Vivale Seniorenzentren – Standortkriterien

    Städtisch und zentrumsnah
    Gute Anbindung (öffentlicher und privater Verkehr)
    Einkaufsmöglichkeiten
    Hoher Wohnkomfort
    Gesundheitsförderung und Prävention (Ärzte und Therapien in
     unmittelbarer Nähe)
    Kulturelle Veranstaltungen

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Vivale Seniorenzentren – Eindrücke

Reliva AG                  Seite 13   16. November 2018
Perspektiven

 Herausforderungen Einfluss auf                                Einfluss auf
                   Patientenhotel                              Seniorenzentren
 Kostendämpfungs-            Patientenhotel kein Mittel der      Deckelung von
 massnahmen                   Kapazitätsausweitung                 Ergänzungsleistungen und
                             Dient der Kapazitätsver-             Sozialhilfe führt zu Kostendruck
                              lagerung zur Effizienz-              und verstärkt Trend zu einer
                              steigerung und Komfort-              «Zwei-Klassen-Betreuung»
                              erhöhung der Patienten

 Ambulant vor stationär      Vermehrte Aufnahme                  Durch starke Zunahme der über
                              ambulanter Patienten zu              80jährigen in den kommenden
                              Randzeiten erfordert                 Jahren bleibt Nachfrage an
                              kostengünstiges                      stationären Betten bestehen
                              Beherbergungsangebot                Zusätzliche Bereitstellung von
                              (optimale Nutzung der                Alterswohnungen mit Dienst-
                              Operationssäle)                      leistungsangebot

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Perspektiven

 Herausforderungen Einfluss auf                                    Einfluss auf
                   Patientenhotel                                  Seniorenzentren
 Zunahme des Anteils der       Angebot der stationären               Bedarf an gut qualifiziertem
 chronisch erkrankten und       Kurzzeitpflege durch das               Pflegepersonal; Mehrbelastung
 hochbetagten Patienten         Patientenhotel als Pflegeheim          desselben durch höheren Anteil
                                im Sinne von Art. 35 Abs. 2 Lit.       stark pflegebedürftiger Patienten
                                k KVG                                 Vernetzung mit Akutsomatik,
                               Aufnahme des Patientenhotels           Rehabilitation und Psychiatrie
                                auf die Pflegeheimliste des
                                Standortkantons

 Megatrend zur                 Angebot an Einzelzimmern für          Kleinere Nachfrage nach
 Individualisierung             alle Gäste/Patienten kommt             kostengünstigeren Zwei-
                                dem entgegen                           bettzimmern
                               Patient nimmt Termine und             Individuell wählbare Leistungen
                                Kontrollen selbstverantwortlich        anstelle von fixen Angebots-
                                wahr                                   paketen

Reliva AG                                        Seite 15                                16. November 2018
SWOT Analyse

  Stärken                                              Schwächen

     Etablierte Zusammenarbeit mit CHUV und                Kulturwandel bei Partnerspitälern braucht
      öffentlicher Hand                                      Zeit
     Gut abgestützt und vernetzt, mittlerweile             Vier Betriebseröffnungen innerhalb eines
      bekannter Name im Schweizer                            Jahres; Prozessabläufe erst teilweise
      Gesundheitswesen                                       dokumentiert und noch nicht optimiert
     Verankerung sowohl in Deutsch- als auch               Vermarktung nicht konsistent
      Westschweiz
     Erfahrene, qualifizierte und engagierte
      Geschäftsleitung und Mitarbeitende
     Noch immer «Start up» Kultur, keine
      festgefahrenen Strukturen

Reliva AG                                         Seite 16                                  16. November 2018
SWOT Analyse

  Chancen                                              Gefahren

     Trend zu höherer Selbstbestimmung und                 Abrupter politischer Wandel und unverhoffte
      Individualisierung                                     Änderungen in der Gesetzgebung
     Technologischer Wandel (z.B. elek-                    Bahnbrechender technologischer Wandel
      tronische Hilfsmittel für eine diskrete                (z.B. Medikament gegen Demenz)
      Patientenbegleitung)                                  Rufschädigung durch gravierenden Vorfall in
     Erweiterung und Individualisierung des                 einem eigenen Betrieb
      Dienstleistungsangebotes beider
      Geschäftsmodelle
     Geographische Ausweitung der
      betrieblichen Aktivitäten (z.B. Senioren-
      zentren in der Westschweiz)

Reliva AG                                         Seite 17                                 16. November 2018
Erweiterung Geschäftsmodell Patientenhotel

Partnerschaftskonzept für die Zusammenarbeit mit Spitälern

 Universitäts-                              Anteil Gäste ohne Pflegebedarf    Regional-
     oder                                    Geschäftsreisende
                                                                               spital
                                             Touristen
  Zentrums-
    spital
                 Anteil Patienten mit Pflegebedarf
                  DRG Patienten
                  Patienten vor/nach ambulantem Eingriff
                  Patienten mit Übergangspflege

Reliva AG                                    Seite 18                        16. November 2018
Erweiterung Geschäftsmodell Seniorenzentrum

Vernetzung im Sinne der integrierten Versorgung, Ergänzung bisheriges
Angebot und Einführung von zusätzlichen Dienstleistungen für Externe

                            Gemeinschaftspraxis, Spitex, Physiotherapie, KITA
                            und weitere Dienstleistungen im Seniorenzentrum
               integrativ
                            eingemietet; niederschwellige und koordinierte
                            Übergänge
   Senioren-
    zentrum                 Durchgängiger Restaurationsbetrieb, Ferienbetten für
               erweiternd
                            Pflegebedürftige, Tages- und Nachtstrukturen

                            Dienstleistungen werden auch ausserhalb des Hauses
                            angeboten (z.B. Reinigungsleistungen in der
               zusätzlich
                            Nachbarschaft, Mahlzeitenlieferungen an orts-
                            ansässige KITAs oder alleinstehende Personen)

Reliva AG                           Seite 19                         16. November 2018
Das letzte Wort haben unsere Gäste…

                                         «C’est vraiment le nec plus ultra. Je n’y vois que des
                                         avantages. C’est vraiment très agréable de croiser de jeunes
                                         mères avec leur enfant, de pouvoir aller au restaurant de
                                         l’hôtel, où l’on mange extrêmement bien, et d’éviter la
                                         fameuse odeur de désinfectant propre aux hôpitaux, même
                                         si cela sent encore un peu le neuf.»
                                         Francis Weber, 1er juin 2017, le magazine Générations

  «Der Gedanke, dass ich wieder in meine Wohnung
  zurückkehren kann, gibt mir Kraft und Zuversicht. Die gute
  Pflege von Vivale Sonnenplatz nehme ich gerne an.»
  Josef Buss und Tochter, Emmenbrücke

Reliva AG                                        Seite 20                              16. November 2018
Vielen Dank für Ihr Interesse!

Reliva AG                        Tel. 044 233 30 00
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8008 Zürich                      www.reliva.ch
Anhang
-   Betriebe
-   Organigramm Patientenhotel Lausanne
-   Architekturpläne Patientenhotel Lausanne
Hôtel des Patients, Lausanne (VD)

       Eröffnung 3. Oktober 2016

       3*** Superior Hotel, 114 Zimmer in drei verschiedenen
       Kategorien, sechs davon geeignet für Rollstuhlfahrer

       Zentraler Pflegebereich mit 5 Konsultationsräumen,
       Infusionsraum und Apotheke; Shuttleservice für
       Patienten von und zu Einrichtungen des CHUV

       Öffentliches Restaurant Mill’Feuilles mit 85 Plätzen,
       Bar, Rezeption und grosszügigem Empfangsbereich

       Personalbestand Pflege 9 FTE, Hotellerie 28 FTE

 CHF   Immobilieninvestorin: Retraites Populaires

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Vivale Sonnenplatz, Emmenbrücke (LU)

       Eröffnung 1. Mai 2016

       31 Wohnungen

       54 Pflegeplätze

       Öffentliches Bistro Limette        bietet Platz
       für rund 60 Gäste

       Personalbestand Pflege 24 FTE, Hotellerie
       18 FTE

 CHF   Immobilieninvestorin: Pensionskasse Graubünden

Reliva AG                              Seite 24          16. November 2018
Vivale Lindenhof, Orpund (BE)

       Eröffnung 1. November 2016

       28 Wohnungen

       60 Pflegeplätze

       Öffentliches Bistro Korn      bietet Platz für rund
       50 Gäste

       Personalbestand Pflege 25 FTE, Hotellerie 19 FTE

 CHF
       Immobilieninvestorin: Schweizerische Mobiliar Asset
       Management AG

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Vivale Kirchdorf, Kirchdorf (AG)

       Eröffnung 2. März 2017

       46 Pflegeplätze

       Öffentliches Bistro Libelle        bietet Platz für
       rund 50 Gäste

       Personalbestand Pflege 19 FTE, Hotellerie 14 FTE

 CHF   Immobilieninvestorin: Pensionskasse Graubünden

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Vivale Hegi, Winterthur (ZH) – in Planung

       Erhalt Baubewilligung 5. Juli 2018; Eröffnung Herbst
       2020

       121 Pflegeplätze

       Serviceerbringung für ca. 40 Wohnungen

       Öffentliches Bistro bietet Platz für rund 140 Gäste

       Personalbestand Pflege 60 FTE, Hotellerie 30 FTE

       Immobilieninvestorin: Schweizerische Mobiliar Asset
 CHF
       Management AG

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Patientenhotel Lausanne – Organisation
                    CHUV                                                                   Reliva
                    Direction des                                                         Délégué du Conseil
                        soins                                                              d’Administration

                    Direction de
                    Département

 Cheffe sages-                Infirmier Chef                                            Directrice
 femmes               1       de Service        1                                                              1

                                                                                        Assistante de                 Aide-comptable
                                                                                        direction/ RH/Admin. 1                          1

 Equipe de sages-             Equipe de soins                         Gouvernante                    Responsable                 Chef
 femmes fixe         7        fixe              8                                   1                restauration 1              technique   1

                                                                                        Chef de
                                                                                        cuisine         1
                   Lien de Communication
                   Lien hiérarchique                Réception         Nettoyage                 1
                                                                                        Cuisine et             Service et        Technique
                 X Equivalent plein-temps (EPT)                  8                  6   plonge          7      bar          7                1

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Patientenhotel Lausanne – Gesamtbau

Reliva AG                 Seite 29    16. November 2018
Patientenhotel Lausanne – Pflegebereich und Rezeption

Reliva AG                  Seite 30              16. November 2018
Patientenhotel Lausanne – Etage Geburtshilfe

Reliva AG                   Seite 31           16. November 2018
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