DALÍ - FREUD EINE OBSESSION - Belvedere

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DALÍ - FREUD EINE OBSESSION - Belvedere
DALÍ - FREUD
EINE OBSESSION
Unteres Belvedere
28. Jänner bis 29. Mai 2022

Salvador Dalí, Ohne Titel. Schlafende Frau in einer Landschaft, 1931
Peggy Guggenheim Collection, Venedig
© Salvador Dalí, Fundació Gala-Salvador Dalí / Bildrecht, Wien 2022
DALÍ - FREUD EINE OBSESSION - Belvedere
DALÍ - FREUD
EINE OBSESSION
Unteres Belvedere
28. Jänner bis 29. Mai 2022
Salvador Dalí und Sigmund Freud. In den surrealistischen Bildwelten des Künstlers
lässt sich deutlich eine intensive Auseinandersetzung mit der Psychoanalyse
erkennen. Kannten sich die beiden tatsächlich? Die Geschichte ist so komplex wie
ihre Protagonisten: Dalí entdeckte in den 1920er-Jahren die Schriften Freuds und
war gebannt, ja: besessen! Von ihnen beeinflusst entwickelte er eine bis heute
einzigartige Bildsprache. Freuds Skepsis gegenüber dem Surrealismus war jedoch
groß. In Wien versuchte Dalí, sein Idol zu treffen – umsonst. Erst im Sommer 1938
kam eine erste und einzige Begegnung in London zustande. Dennoch bilden Dalís
Erinnerungen an Wien ein faszinierendes Motiv für die Ausstellung im Unteren
Belvedere.
  Generaldirektorin Stella Rollig: „Ausstellungen machen heißt Geschichten erzählen – diese
  hier handelt von zwei Menschen, welche die Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts
  geprägt haben. Kunst und Geist, Erkenntnis und Leidenschaft: Es ist eine Geschichte voll
  Hingabe, Zurückweisung und Inspiration. Die Obsession Salvador Dalis für Sigmund Freud
  ist ein Motor seiner Schaffenskraft – die Ausstellung zeigt Dalis Werk erstmals in diesem
  Kontext.“

Wien, 25. April 1937: Salvador Dalí steigt im Hotel Krantz-Ambassador ab. Wieder einmal hofft
er darauf, Sigmund Freud zu treffen. Er möchte ihn von seiner „paranoisch-kritischen
Methode“ überzeugen, Anerkennung für einen künstlerischen Ansatz erhalten, der auf den
Theorien der Psychoanalyse basiert und den er für seinen größten und wichtigsten Beitrag zum
Surrealismus hält. Doch es gelingt ihm nicht, den Vater der Psychoanalyse zu treffen. Salvador
Dalí streift durch Wien und spielt im Geiste die ersehnten Gespräche mit Freud durch. Davon
zeugen detaillierte Berichte in Dalís 1942 erschienener exzentrischer Autobiografie. Der
Künstler selbst lässt sich ganz nebenbei von der Stadt und ihrer Kunst inspirieren. Zu einer
tatsächlichen Begegnung wird es erst später kommen: Am 19. Juli 1938 trifft Salvador Dalí –

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auf Initiative des Schriftstellers Stefan Zweig und des Mäzens Edward James – Sigmund Freud
in London.

Die Ausstellung verfolgt chronologisch die Zeit von Dalís Entdeckung der Schriften Freuds bis
zum persönlichen Kennenlernen der beiden. Wie sehr hat die Auseinandersetzung mit der
Psychoanalyse Dalí in seinem Schaffen beeinflusst? Wie äußert sich in Dalís Werk die
Verbindung von Freud’schen Konzepten mit Motiven aus dem persönlichen Kosmos des
Künstlers?

  Kurator Jaime Brihuega: „Für Dalí war die Lektüre Freuds eine faszinierende Offenbarung.
  Durch Freuds Theorien erlangte er Verständnis der Fantasien, Ängste, Wünsche und
  Frustrationen seiner Innenwelt. Das ermutigte ihn auch, diese in Bilder zu verwandeln, die
  Teil unseres kunsthistorischen Allgemeinguts geworden sind.“

Die Ausstellung im neu eröffneten Unteren Belvedere stellt eingangs Dalís Familienuniversum
und seine Auseinandersetzung mit den komplexen Verwandtschaftsverhältnissen in seiner
Kunst vor; sie führt weiter ins Madrid der 1920er-Jahre, wo Dali in der Residencia de
Estudiantes einen Hort des offenen Diskurses und des interdisziplinären Austauschs zwischen
künstlerischer Avantgarde und Wissenschaft vorfand. In diesem befruchtenden Klima stieß er
erstmals auf die Schriften Freuds, die ab 1922 in spanischer Sprache erschienen. Die Lektüre
der Traumdeutung wurde für den jungen Künstler zu einer der wichtigsten Erfahrungen seines
Lebens.

Noch in Madrid kam Dalí ab dem Jahr 1925 mit den Ideen des Surrealismus in Berührung. Aus
der Fülle von Einflüssen entwickelte der Künstler Ende der 1920er Jahre seine persönliche
Ikonographie und legte die Grundbegriffe seiner surrealistischen Bildsprache fest. Zugleich
fanden Freuds Theorien verstärkt Niederschlag in seinem Schaffen. Die zu diesem Thema
gezeigten Werke zeichnen sich durch Anspielungen auf den Traum, auf Schuldgefühle oder
auch auf sexuelle Obsessionen aus. 1929 lernte Dalí seine spätere Gefährtin Gala kennen. Mit
ihr zog er nach Paris, wo er sich der Gruppe der Surrealisten um André Breton anschloss und
gemeinsam mit Luis Buñuel die beiden Filme Un Chien Andalou (1929) und L'Âge d'Or (1930)
drehte.

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In Gemälden wie Paranonïa (um 1935) und Schwäne spiegeln Elefanten wider (1937) setzte
Dalí Kippbilder ein: je nachdem welches Bildmotiv fokussiert wird, stellen sie Verschiedenes
dar. Der jeweilige Bildeindruck wird durch den Einfluss eines irrationalen Moments geprägt.
Betrachtende sehen, was sie sehen wollen oder sogar was sie sich zu sehen einbilden. Die
Entwicklung dieser „paranoisch-kritischen Methode“ wird in der Schau ebenfalls ausführlich
beleuchtet.

Anhand von Gemälden, Zeichnungen, surrealistischen Objekten, Fotografien, Filmen, Büchern,
Zeitschriften, Briefen und anderen Dokumenten spürt die Ausstellung der Anziehungskraft
sowie der Inspiration, die Freud auf Dalí ausübte, nach. Mit ihrem Fokus auf Dalís junge Jahre
und seine freudianische Schaffensperiode erschließt die Schau die Entwicklung eines
Künstlers, dessen Oeuvre zum kollektiven Kanon der Kunst des 20. Jahrhunderts zählt und das
in mannigfaltigen Reproduktionen popularisiert worden ist.

Zu sehen sind rund 100 Werke, darunter Highlights wie die Gemälde Neokubistische Akademie
(1926), Das finstere Spiel (1929) oder Schwäne spiegeln Elefanten wider (1937).

Die Ausstellung wurde realisiert in Zusammenarbeit mit

 ORGAN ISATION FÜR KULTURELLES MAN AGEMEN T GMBH

Ausstellungsarchitektur von Margula Architects
Die von Margula Architects gestaltete erste Schau im neu sanierten Unteren Belvedere
verzichtet komplett auf Ausstellungswände: Als Hommage auf Friedrich Kieslers Laboratory of
Design Correlation werden sämtliche Exponate in eigens angefertigten Objektbibliotheken
präsentiert. Ein weicher Teppich leitet Besucher*innen durch die intimen Gefühlswelten von
Dalí und Freud. Fünf rosafarbene Inseln gliedern die Ausstellung in ihre Kapitel.

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Mit freundlicher Unterstützung von

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BIOGRAFIEN
Salvador Dalí (1904 Figueres – 1989 Figueres)
1904: Dalí kommt am 11. Mai in Figueres als Sohn des Notars Salvador Dalí Cusí und seiner
Frau Felipa Domènech Ferrés zur Welt.
1908: Geburt seiner einzigen Schwester Anna Maria.
1910: Tritt in die spanisch-französische Schule Colegio de la Inmaculada Concepción in
Figueres ein.
1916: Beginnt mit der Sekundarschule im Colegio de los Hermanos Maristas und im Instituto
de Figueres. Besucht darüber hinaus den Unterricht an der städtischen Zeichenschule von
Figueres.
1921: Dalís Mutter verstirbt. Sein Vater heiratet im darauffolgenden Jahr Catalina Domènech
Ferrés, die Schwester der Verstorbenen.
1922: Dalí besucht die Kunstakademie San Fernando in Madrid und lässt sich in der
Residencia de Estudiantes (einem Studierendenwohnheim nach englischem Vorbild) nieder.
Bekanntschaft unter anderem mit Luis Buñuel, Federico García Lorca, Pedro Garfias, Eugenio
Montes und Pepín Bello.
1923: Wird aus der Akademie San Fernando ausgeschlossen.
1924: Kehrt an die Akademie zurück, wo er sich gezwungen sieht, eine Klasse zu wiederholen.
1925: Nimmt an der Ersten Ausstellung der Gesellschaft iberischer Künstler in Madrid teil.
Erste Einzelausstellung in der Galerie Dalmau in Barcelona.
1926: Dalí erlangt Zugang zu Sigmund Freuds Schriften. Öffnet sich verstärkt dem Einfluss der
Surrealisten. Erste Reise nach Paris. Wird endgültig aus der Akademie ausgeschlossen.
1927: In der Galerie Dalmau in Barcelona findet Dalís zweite Einzelausstellung statt. Der Maler
beginnt, an der avantgardistischen Zeitschrift L’amic de les arts mitzuwirken.
1929: Reist erneut nach Paris und nimmt Kontakt zur Gruppe der Surrealisten auf.
Erstaufführung des Films Un chien andalou, der in Zusammenarbeit mit Luis Buñuel entsteht.
Verbringt den Sommer in Cadaqués. Dalí lernt Gala kennen. Bruch mit der Familie.
1930: L’âge d’or, der zweite in Zusammenarbeit mit Buñuel entstandene Film, kommt zur
Aufführung. Bei Éditions surréalistes erscheint sein Buch La femme visible (Die sichtbare Frau).

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Es beinhaltet seinen Text »L’âne pourri« (Eselskadaver), mit dem er die Grundlagen für seine
paranoisch-kritische Methode legt.
1931: Teilnahme an der ersten surrealistischen Ausstellung in den Vereinigten Staaten, die im
Wadsworth Atheneum in Hartford stattfindet.
1932: Nimmt an der Ausstellung Surrealism: Paintings, Drawings and Photographs in der New
Yorker Julien Levy Gallery teil.
1933: Veröffentlicht in der ersten Ausgabe der Zeitschrift Minotaure den Essay »Interprétation
paranoïaque-critique de l’image obsédante ›L’Angélus‹ de Millet« (Paranoisch-kritische
Interpretation des obsessiven Bildes »Das Angelusläuten« von Millet).
1934: Hochzeit mit Gala. Stellt trotz der Entscheidung der Surrealisten, nicht daran
teilzunehmen, in der Exposition du Cinquantenaire im Salon des Indépendants des Pariser
Grand Palais aus. Dies führt beinahe zu seinem Ausschluss aus der Gruppe. Erste Reise in die
Vereinigten Staaten.
1935: Versöhnung mit der Familie. Sein Buch La conquête de l’irrationnel (Die Eroberung des
Irrationalen) erscheint.
1936: Teilnahme an der International Surrealist Exhibition in den Londoner New Burlington
Galleries und der Ausstellung Fantastic Art, Dada, Surrealism im New Yorker MoMA.
1937: Dalí und Gala verbringen ab April einige Zeit in Österreich. In Wien versucht Dalí
vergeblich, Freud zu besuchen, und ist fasziniert von Vermeers Die Malkunst. Bei Éditions
surréalistes erscheint sein Gedicht Métamorphose de Narcisse (Metamorphose des Narziss).
1938: Am 19. Juli findet in Freuds erstem Londoner Wohnsitz, der Elsworthy Road 39, im
Beisein von Stefan Zweig und Edward James, ein Treffen zwischen Dalí und Freud statt. Dalí
zeigt Freud das Gemälde Metamorphose des Narziss (1937) und fertigt eine Porträtzeichnung
an.
1939: Sigmund Freud stirbt am 23. September in London.
Dalís streng freudianische Schaffensperiode geht zu Ende.

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Sigmund Freud (1856 Freiberg (heute: Příbor in Mähren/Tschechien) – 1939

London)
1856: Freud wird am 6. Mai als Sohn des jüdischen Textilkaufmanns Jacob Freud und dessen
ebenfalls jüdischer Ehefrau Amalia (geb. Nathanson) geboren.
1859: Umzug der Familie nach Wien.
1873−1881: Studium an der medizinischen Fakultät der Universität Wien mit Promotion zum
Doktor der Medizin.
1876−1882: Forschungstätigkeit am Wiener Physiologischen Institut.
1882−1885: Ausbildung am Allgemeinen Krankenhaus in Wien.
1885−1902: Habilitation und Privatdozentur für Neuropathologie an der Universität Wien.
1885/86: Aufenthalt an der Pariser Nervenklinik Salpêtrière. Studien über Hysterie und deren
Behandlung mittels Hypnose unter der Leitung des Neurologen Jean-Martin Charcot.
1886: Heirat mit Martha Bernays und Eröffnung einer neurologischen Praxis in Wien.
1891: Umzug in die Berggasse 19.
1895: Geburt von Anna Freud.
1900: "Die Traumdeutung" erscheint. Freud etabliert damit das methodologische Fundament
und grundlegende Konzepte der Psychoanalyse
1905: In "Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie" beschreibt Freud den Sexualtrieb und die
infantile Sexualität.
1907: Freud unterzieht in „Der Wahn und die Träume in W. Jensens Gradiva“ Wilhelm Jensens
1903 erschienene Novelle „Gradiva“ einer psychoanalytischen Interpretation.
1913: In "Totem und Tabu" analysiert Freud das Inzestverbot sowie den Triebverzicht als
notwendigen Schritt der Kulturentwicklung.
1920: In "Jenseits des Lustprinzips" gelangt Freud zum Triebdualismus von Tod und Eros.
1921: André Breton besucht in Wien Sigmund Freud.
1922−1934: Freuds gesammelte Werke werden im Madrider Verlag Biblioteca Nueva in
spanischer Übersetzung aufgelegt. „Die Traumdeutung“ erscheint im Jahr 1923.

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1923: Bei Freud wird ein Gaumenkrebs diagnostiziert. Freud legt in der Schrift „Das Ich und
das Es“ sein Strukturmodell der menschlichen Psyche dar, das sich in „Es“, „Ich“ und „Über-
Ich“ gliedert.
1935: Freud wird Ehrenmitglied der British Royal Society of Medicine.
1938: Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich flieht Freud am 4. Juni über
Paris ins Exil nach London. Bis zu seinem Tod praktiziert er in London.
1938: Am 19. Juli findet in Freuds erstem Londoner Wohnsitz, der Elsworthy Road 39, im
Beisein von Stefan Zweig und Edward James, ein Treffen zwischen Dalí und Freud statt. Dalí
zeigt Freud das Gemälde Metamorphose des Narziss (1937) und fertigt eine Porträtzeichnung
an.
1939: Sigmund Freud stirbt am 23. September in London.
Dalís streng freudianische Schaffensperiode geht zu Ende.

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ÜBER DEN KURATOR
Jaime Brihuega Sierra

Jaime Brihuega Sierra ist emeritierter Professor für Kunstgeschichte an der Universidad
Complutense de Madrid und lehrt an verschiedenen Universitäten innerhalb und außerhalb
Spaniens. Als Referent, Dozent und Leiter von Fachkursen an Universitäten und bei
internationalen wissenschaftlichen Tagungen ist er Spezialist für die Kunst der historischen
Avantgarden und für die Ikonologie der Massenkommunikation, wozu er mehr als zweihundert
Titel veröffentlicht hat. Von 1985 bis 1988 war er in Spanien Direktor des Instituto de
Conservación y Restauración de Obras de Arte und stellvertretender Generaldirektor des
Instituto de Conservación y Restauración de Bienes Culturales, die beide dem
Kulturministerium angehören. Von 1988 bis 1991 war er Director General de Bellas Artes y
Archivos im Kulturministerium der spanischen Regierung. Er hat an über hundert
zeitgenössischen Kunstausstellungen in Europa und Amerika mitgearbeitet, von denen er mehr
als vierzig kuratiert hat.

KATALOG
                               Dalí – Freud. Eine Obsession / An Obsession
                               Herausgeber*innen: Stella Rollig, Jaime Brihuega Sierra
                               Autor*innen: Stephanie Auer, Juan Manuel Bonet, Jaime
                               Brihuega Sierra, Ulrike Kadi, Robert Lubar Messeri, Stella
                               Rollig, Agustín Sánchez Vidal, Ingrid Schaffner
                               Grafische Gestaltung: Willi Schmid, Wien
                               Druck und Bindung: Gerin, Wolkersdorf
                               Verlag: Buchhandlung Walther & Franz König
                               Seitenanzahl: 332 Seiten, 193 Abbildungen
                               Format: 16,5 × 24,6 cm, Hardcover
                               Deutsche & Englische Ausgabe
                               ISBN 978-3-903327-29-0 (DE)
                               ISBN 978-3-903327-30-6 (EN)
                               Verkaufspreis: 34,- EUR

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KUNSTVERMITTLUNGSPROGRAMM
ÜBERBLICKSFÜHRUNG
Dalí – Freud. Eine Obsession
Samstag | 15.30 Uhr

Salvador Dalí, der exzentrische Katalane, bis heute schillerndste Figur im Kreis der
Surrealisten, auf der einen Seite. Und auf der anderen Sigmund Freud, weltberühmt als Arzt
und Begründer der Psychoanalyse, als glühender Kultur- und Religionskritiker. Nachweislich
war Dalí von Freud fasziniert, seine Kunst wäre ohne die Theorien des Wieners nicht denkbar.
Der Parcours macht Sie mit der folgenreichen Obsession vertraut und zeigt, wie Freuds
Erkenntnisse Dalís surrealistische Bildwelten beeinflusst haben.

€ 5 (zzgl. Eintritt) | Dauer: 1 Stunde
Kostenlos für Freunde des Belvedere und Jahreskartenbesitzer*innen
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Tickets unter: www.belvedere.at/programm

IM FOKUS
Dalí – Freud. Eine Erlösung
Mittwoch, 2.2., 2.3, 4.5 und Dienstag, 5.4. | 16.30 Uhr

Salvador Dalí und Sigmund Freud. Die Kunst des einen ist ohne die Theorien des anderen nicht
vorstellbar. Freuds Erkenntnisse über das Unbewusste eröffneten Dalí den Zugang zu seinen
verborgenen Ängsten, Begierden und Obsessionen und eine Möglichkeit, diesen in seinen
Werken Ausdruck zu verleihen. Assistenzkuratorin Stephanie Auer führt in Dalís surrealistische
Bildwelten ein und zeigt, wie sich in ihnen Freud’sche Symbolik mit Motiven aus dem
persönlichen Kosmos des Künstlers verbindet.

€ 5 (zzgl. Eintritt) | Dauer: 1 Stunde
Kostenlos für Freunde des Belvedere und Jahreskartenbesitzer*innen
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Tickets unter: www.belvedere.at/programm

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MIT BABY IM MUSEUM
Dalí – Freud. Eine Obsession
Mittwoch, 2.3 und Donnerstag, 26.5. | 10.30 Uhr

London, 19. Juli 1938 – Salvador Dalí trifft zum ersten und letzten Mal den aus Wien
geflohenen Sigmund Freud. Die profunde Schau widmet sich dieser folgenreichen Verbindung
und zeigt den Einfluss des Psychoanalytikers auf das Werk Dalís.

€ 8 (inkl. Eintritt und Führung) | Dauer: 1 Stunde
Kostenlos für Freunde des Belvedere und Jahreskartenbesitzer*innen
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Tickets unter: www.belvedere.at/programm

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ALLGEMEINE INFORMATIONEN
Ausstellungstitel              Dalí – Freud. Eine Obsession

Ausstellungsdauer              28. Jänner bis 29. Mai 2022

Ausstellungsort                Unteres Belvedere, Orangerie

Exponate                       94 Werke

Kurator                        Jaime Brihuega Sierra

Assistenzkuratorin             Stephanie Auer

Projektkoordination            Eva Lorenzo (PONTE. Organisation für kulturelles
                               Management)

Ausstellungsmanagement         Tatjana Gawron-Deutsch

Ausstellungsarchitektur        Margula Architects

Kontakt                        Belvedere, Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien
                               T +43 1 795 57-0 | www.belvedere.at

Kunstvermittlung               Belvedere Kunstvermittlung
                               T + 43 1 795 57-134 | M public@belvedere.at

Pressekontakt                  Presse Belvedere, Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien
                               T +43 1 795 57-177 | M presse@belvedere.at

Die aktuellen Öffnungszeiten sowie Ticketpreise finden Sie auf der Website unter
www.belvedere.at

Bilder stehen unter www.belvedere.at/presse kostenlos für Pressezwecke zum Download zur
Verfügung.
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