E-Mobility Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld - Deloitte

Die Seite wird erstellt Lucas Zimmermann
 
WEITER LESEN
E-Mobility Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld - Deloitte
E-Mobility
Ladeinfrastruktur
als Geschäftsfeld
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Wirtschaftliche und politische                  nur zögerlichen Anstieg des Elekt-
Rahmenbedingungen                               rofahrzeugeinsatzes ist der bisher
Die Bundesregierung hat sich ambi-              tendenziell schleppende Ausbau
tionierte Energie- und Klimaschutz-             der Ladesäulen-Infrastruktur in
ziele gesetzt. Nicht erst seit heute            Deutschland und die damit ein-
steht fest, dass ohne einen ernst-              hergehende Unsicherheit bzw. teil-
haften Beitrag des Individualver-               weise mangelnde Praktikabilität.
kehrs diese nicht zu erreichen sind.
Die Umstellung der Antriebstech-                Aktuell existieren im deutschen
nologie und die Stromerzeugung                  Ladesäulennetz ca. 4.000 öffent-
mithilfe erneuerbarer Energien                  lich zugängliche Ladesäulen. Nach
werden zu den Faktoren, die über                Schätzungen der Nationalen Platt-
das Erreichen der Klimaschutzziele              form Elektromobilität (NPE) sind
und eine erfolgreiche Umsetzung                 bis 2020 rund 70.000 öffentliche
der Energiewende maßgeblich ent-                Ladesäulen notwendig, um die von
scheiden. Ein innovatives energie-              der Bundesregierung angestrebte
wirtschaftliches Gesamtkonzept,                 Zahl von einer Million Elektroautos
das die Entwicklung in unterschied-             mit Strom zu versorgen. Von dieser
lichen Sektoren (Energiewirtschaft,             Zielmarke ist man derzeit allerdings
Immobilienwirtschaft, Automobil-                weit entfernt. Geht der Ausbau des
bau, Telekomunikation etc.) integral            Ladenetzes mit bisherigem Tempo
vorantreibt und dabei die Erfolgs-              weiter, so werden bis 2020 lediglich
grundlage bildet, wird für viele                14.000 Ladesäulen (bzw. ca. 19.600
Marktteilnehmer Chance und Her-                 Ladepunkte) zur Verfügung stehen
ausforderung zugleich.                          (vgl. Abb. 1).

Bislang sind die Verkaufszahlen                 Die Problematik wurde in der Politik
an reinen Elektrofahrzeugen weit                bereits erkannt. Nicht zuletzt des-
hinter den Erwartungen zurück-                  wegen wurde im „Regierungspro-
geblieben. Die Gründe hierfür sind              gramm Elektromobilität“ ein milli-
nicht nur in mangelnden Investiti-              ardenschweres Maßnahmenpaket
onsanreizen und in den bislang im               beschlossen, das zeitlich befris-
Vergleich zu herkömmlichen Antrie-              tete Kaufprämien für Elektrofahr-
ben noch nicht in allen Fällen kon-             zeuge, Steuervergünstigungen und
kurrenzfähigen Gesamtkosten zu                  Zuschüsse zur Verbesserung der
suchen. Ein Hauptfaktor für den                 Ladeinfrastruktur umfasst.

2
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Abb. 1 – Markthochlauf der Ladeinfrastruktur (Prognose)

                                                                                       1.700.000 BEV

                                                                                        170.000 LPS

                                          200.000 BEV                            Unterversorgung*
                                                                                 59% LP-Defizit

        34.000 BEV
                                       Unterversorgung                                      70.000 LP
                                        30% LP-Defizit
     Unterversorgung
                                         28.000 LPS
       8% LP-Defizit
        12.000 LPS                        19.600 LP
        11.000 LP

2016       2017         2018       2019       2020      2021      2022       2023          2024     2025

   Elektroautos (BEV)          Anzahl der Ladepunkte (LP)      Ladepunkte-Sollwert (LPS)

* Der Markthochlauf der Ladeinfrastruktur beruht auf einem Prognosemodell unter der Annahme einer Fortsetzung
  der gegenwärtigen Entwicklung.

Speziell der letzte Punkt schafft                werden. Zunächst gilt es jedoch,
Investitionssicherheit sowie                     einen kurzen Blick auf die bereits
Anreize für den Aufbau drin-                     vorhandene Technik und die Berei-
gend benötigter Infrastruktur und                che zu werfen, in denen der Aufbau
ermöglicht zudem neue Geschäfts-                 der Ladeinfrastruktur grundsätz-
felder bzw. -modelle. Diese The-                 lich sinnvoll ist.
matik soll im Folgenden beleuchtet

                                                                                                                  3
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Ladesäulen: ein Überblick                           kurzen Ladezeiten und einer
Inzwischen haben sich Standards                     Ladeleistung von 120 kW oder
und Normen (für Stecker z.B. IEC                    mehr. Bislang häufiges Problem
62196 Typ 2) in Europa herausge-                    hierbei: Das Fahrzeug und
bildet, die einen ladetechnik- und                  dessen Ladetechnik müssen
länderübergreifenden Einsatz von                    für die Ladeleistung ausgelegt
Elektrofahrzeugen grundsätzlich                     sein, was bei den gegenwärtig
ermöglichen. Die Ladeleistung und                   angebotenen Elektrofahrzeugen
die damit verbundenen Ladezeiten                    weitestgehend nicht der Fall ist.
haben erhebliche Auswirkung auf
die Praktikabilität und den Komfort             Die Art der Ladestation hat selbst-
von Elektrofahrzeugen.                          verständlich Auswirkungen auf
                                                die benötigten Investitionen
Stand der Technik                               und die laufenden Kosten – und
Für das Aufladen von Elektrofahr-               damit darauf, von wem und unter
zeugen stehen derzeit grundsätz-                welchen Bedingungen die Infra-
lich drei Arten von Ladestationen               struktur bereitgestellt wird. Abbil-
zur Verfügung:                                  dung 2 gibt zu drei unterschied-
                                                lichen Ladestationstypen einen
1. Laden an einer gewöhnlichen                  Überblick.
   Schuko-Steckdose, z.B. mithilfe
   einer „Wallbox“. Diese kommen                So müssen z.B. für hochleistungs-
   häufig im privaten Bereich                   fähige Supercharger teilweise auch
   zum Einsatz. Das Aufladen mit                Netzanschlüsse und das Verteil-
   weniger als 3,7 kW benötigt                  netz selbst ertüchtigt werden,
   jedoch Zeit.                                 woraus erhebliche Kosten hervor-
2. Normalladepunkte mit maximal                 gehen. Anleger werden daher nur
   22 kW Ladeleistung, die bislang              bereit sein zu investieren, wenn
   häufig im öffentlichen oder                  absehbar ist, dass sich die Investi-
   halböffentlichen Bereich zum                 tion in einer positiven Rendite oder
   Einsatz kommen.                              einem zusätzlichen Nutzen nieder-
3. Schnellladepunkte mit einer                  schlägt. Das wird zumindest für die
   Ladeleistung von mehr als                    nächsten Jahre und zu Beginn des
   22 kW. Hierzu gehören auch                   Elektrofahrzeughochlaufs nicht in
   die sogenannten Supercharger,                allen Fällen gegeben sein. Dennoch
   also hochleistungsfähige                     muss es für einen angestrebten
   DC-Ladesäulen mit sehr                       breitflächigen Einsatz von Elektro-

4
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Abb. 2 – Kostenschätzungen für Ladeboxen und -säulen

                        Smarte Ladebox            Normalladesäule                Schnellladesäule

 Spannungstyp           AC                        AC                             DC

 Ladeleistung           > 3,7 kW                  11 oder 22 kW                  50 kW

 Hardware               700 €                     2.500 €                        15.000 €

 Netzanschlusskosten    1.000 €                   2.000 €                        5.000 €

 Genehmigung/
 Planung/Standortbe-    500 €                     1.000 €                        1.500 €
 stimmung

 Baukosten              500 €                     2.000 €                        3.500 €

 CAPEX                  2.700 €                   7.500 €                        25.000 €

 OPEX (pro Jahr)        500 €                     750 €                          1500 €

fahrzeugen das erklärte Ziel sein,       alltägliche Einkäufe reicht die Lade-
das Angebot an Ladepunkten mit           kapazität zwar aus, bietet aber spe-
einer Vielzahl an Marktteilnehmern       ziell im Winter nicht genug Kapa-
umfangreich auszubauen.                  zität, um eine flexible Nutzung zu
                                         gewährleisten. Auch dies reduziert
Bei den aktuellen Elektroauto-           – zumindest gefühlt – weiter die
modellen lässt sich der Trend            Flexibilität.
beobachten, dass die Ladekapa-
zität neuerer Generationen stark
zunimmt. Das gilt beispielsweise
für den E-Golf genauso wie für den
neuen Renault Zoe. Für den alltäg-
lichen Gebrauch wie den Weg zur
Arbeit (in Deutschland fahren die
meisten Pendler im Schnitt zwi-
schen 10 und 25 km pro Tag) oder

                                                                                                           5
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Abb. 3 – Übersicht über ausgewählte Automodelle und technische Daten im Vergleich

                                       VW E-Golf                Renault Zoe            Tesla Modell S
                                       (2017)                   (2017)                 100D

               Ladekapazität           35,8 kWh                 41 kWh                 100 kWh

               Verbrauch               17,9 kWh                 13,7 kWh               18,6 kWh
               (Sommer)                pro 100 km               pro 100 km             pro 100 km

               NEFZ-Reichweite         300 km                   400 km                 632 km

               Alltagsreichweite
                                       ca. 200 km               ca. 300 km             ca. 420 km
               (Sommer)

               Alltagsreichweite
                                       ca. 175 km               ca. 200 km             ca. 260 km
               (Winter)

               Schuko (AC)
                                       9,7 Stunden              11 Stunden             27 Stunden
               (3,7 kW)

               Typ 2 dreiphasig (AC)
                                       1,6 Stunden              1,9 Stunden            4,6 Stunden
    Ladezeit

               (22 kW)

               CCS (DC)
                                       0,7 Stunden              0,8 Stunden            2 Stunden
               (50 kW)

               Supercharger
                                       Nicht verwendbar         Nicht verwendbar       0,8 Stunden
               (120 kW)

Nach DIN 18015-1 werden im pri-                      struktur immer wichtiger. Jedoch
vaten Bereich mindestens 14,5 kW                     muss auch die Technologie der Bat-
pro Wohneinheit gefordert. In                        terien bei den meisten Fahrzeugen
der Praxis sind jedoch häufig                        für ein sehr schnelles Laden weiter-
Anschlüsse mit höherer Leistung                      entwickelt werden.
anzutreffen. Ein zügiges Laden kann
damit erreicht werden, der Einsatz
von Superchargern ist jedoch nicht
möglich. Mit zunehmender Reich-
weite und Ladekapazität werden
somit das Aufladen mit schnellen
leistungsstarken Ladesäulen und
der zügige Ausbau dieser Infra-

6
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Erweiterte oder neue                    •• Kernkompetenz Mobilität: z.B.
Geschäftsmodelle                           Automobilunternehmen, Flotten-
Die im vorherigen Abschnitt skiz-          manager, Verkehrsbetriebe
zierte und zusätzlich benötigte
                                        •• Kernkompetenz Konsum und
Infrastruktur eröffnet für Unter-
                                           Real Estate: z.B. Einkaufszentren,
nehmen aus unterschiedlichen
                                           Parkhäuser, Supermärkte, Hotels,
Wirtschaftszweigen Möglichkeiten,
                                           Gastronomie
neue und innovative Geschäfts-
modelle zu entwickeln und von
                                        Der Umfang an Investitionen in
der Einführung der E-Mobility sig-
                                        Technik und IT, einmalige und lau-
nifikant zu profitieren. Damit ein-
                                        fende Kosten, die zu erwartenden
hergehen selbstverständlich auch,
                                        Erlöse am jeweiligen Standort, die
wie bei einem umfassenden Tech-
                                        durch die Europäische Union und
nologiewandel üblich, erhebli-
                                        die Bundesregierung bereitgestell-
che Risiken. Für nachhaltige und
                                        ten Fördermöglichkeiten, der tat-
erfolgreiche Investitionen in die
                                        sächliche Hochlauf der Elektromo-
neue Technologie und den Aufbau
                                        bilität sowie viele weitere Faktoren
der Ladeinfrastruktur müssen
                                        bestimmen über den wirtschaftli-
die Unternehmen eine Vielzahl an
                                        chen Erfolg. Ob die Investition im
wirtschaftlichen, technischen und
                                        Einzelfall mehr Chance als Risiko
soziologischen Faktoren berück-
                                        darstellt, ist in einem Business Case
sichtigen.
                                        genau zu untersuchen. Hierbei ist
                                        durchaus mit zu beachten, dass
Die Bereitstellung einer Ladeinf-
                                        neben den direkten Einnahmen
rastruktur und der dazugehören
                                        über die Bereitstellung der Ladein-
Services stellt insbesondere für
                                        frastruktur bzw. dem Stromverkauf
drei Unternehmensgruppen – mit
                                        weitere indirekte Einnahmen, wie
entsprechenden Kernkompetenzen
                                        z.B. Cross-Selling oder der Zugriff
und Zugang zum öffentlichen und
                                        auf umfangreiche Nutzerdaten,
halböffentlichen Bereich – grund-
                                        ermöglicht werden.
sätzlich eine sinnvolle Ergänzung
oder Erweiterung des bisherigen
                                        So zeigen beispielsweise auch die
Geschäftsmodells dar:
                                        Analysen von Supermärkten auf,
                                        dass das Aufstellen von Ladesäu-
•• Kernkompetenz Energiever-
                                        len als besonders innovativ und
   sorgung: z.B. bisherige Infra-
                                        „grün“ wahrgenommen wird. Neue,
   strukturbetreiber (Stadtwerke,
                                        umweltbewusste Kunden können
   Netzbetreiber etc.) sowie Energie-
                                        sich damit gewinnen lassen und das
   versorgungsunternehmen

                                                                                                       7
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Angebot in Richtung eines ökolo-                Diese Beispiele zeigen auf, dass sich
gisch hochwertigeren Sortiments                 mithilfe der Ladeinfrastruktur erwei-
erweitert werden. Damit wird                    terte oder neue Geschäftsmodelle
neben dem eigentlichen Geschäfts-               ergeben können, bei denen eine
zweck ein zusätzlicher Anreiz für die           Vielzahl multidirektionaler Einfluss-
Örtlichkeit geschaffen – Wahrneh-               faktoren eine Rolle spielt und diverse
mung geht hierbei häufig vor Preis.             Spielarten möglich sind. Für unter-
                                                schiedliche Wettbewerber lassen
Bei einer durchschnittlichen Lade-              sich auf dem Markt Positionen
zeit von über 15 Minuten lassen                 innerhalb der Wertschöpfungskette
sich durch die gewonnenen Daten                 bestimmen und ihr Geschäftsmo-
beispielsweise auch auf den                     dell dem Produktangebot anpassen
Kunden ausgerichtete Werbeplätze                oder erweitern. Deshalb ein kurzer
verkaufen. Zudem ermöglichen die                Überblick über grundlegende Ent-
Daten – natürlich unter Berücksich-             scheidungsmöglichkeiten jenseits
tigung des Datenschutzgesetzes –                von Finanzierungsaspekten:
Profile der Nutzer zu erstellen, die
sowohl für Marketing, Ladesäulen-               •• Geschäftsmodell: Zentraler
hersteller und Automobilindustrie                  Geschäftszweck oder zusätzli-
als auch für andere Akteure von                    ches Nutzenversprechen zum
Interesse sein können. Auswertung                  bestehenden Geschäftszweck
und Gewinn bringende Weiterver-                    (Grund- bzw. Zusatzleistung)
wendung erzeugter Daten können
                                                •• Position in der Wertschöpfungs-
also auch hier ein weiteres Argu-
                                                   kette: Bereitstellung Ladeinfra-
ment für die Investition darstellen.
                                                   struktur (Rolle: CPO), Erbringen
                                                   von E-Mobility-Services (Rolle:
Dabei ist der Umfang der Leistun-
                                                   EMP), Komplettanbieter von der
gen in der Wertschöpfungskette
                                                   Infrastruktur bis zur Bereitstel-
in Abhängigkeit vom angestreb-
                                                   lung von Elektrofahrzeugen etc.
ten Geschäftsmodell vorab zu defi-
nieren. Sollen nur die Ladeinfra-               •• Eingesetzte Technik (CPO):
struktur bereitgestellt und Strom                  Normal- oder Schnellladepunkte
verkauft werden, oder werden wei-
                                                •• Betriebsmodell (CPO): Selbst-
tergehende Leistungen bzw. Aufga-
                                                   übernahme oder Fremdvergabe
ben übernommen (z.B. Bereitstel-
                                                   von Betrieb, Wartung und Service
len von Elektro-Mietwagen, Messen
von Verbrauch/Abrechnen, zusätzli-              •• Kundenzugangsmodell: öffentli-
che Value-Added Services etc.)?                    cher Zugang oder privilegierter

8
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

 Zugang für einen eingegrenzten        Wir unterstützen Sie bei der
 Kundenkreis                           Gestaltung des Wandels
                                       Die Investitionen in Ladeinfrastruk-
•• Preismodell: Preis für Zeitraum,
                                       tur ermöglichen neue Geschäfts-
   kWh oder Nutzungspauschale,
                                       modelle und damit die Gewinn
   Preisgestaltung in Verbindung mit
                                       bringende Partizipation an der Ent-
   anderen Produkten oder kosten-
                                       wicklung des Individualverkehrs. Sie
   lose Bereitstellung
                                       sind jedoch auch mit erheblichen
•• Abrechnung und Nutzerverwal-        Risiken behaftet – u.a. deshalb, weil
   tung: Selbstübernahme, Koopera-     sich die technologische Entwick-
   tion oder Fremdvergabe              lung und die Zukunft des Individu-
                                       alverkehrs nicht in Gänze vorhersa-
Diese und noch viele weitere           gen lassen. Umso wichtiger ist es,
Aspekte sind bei der Planung im        Chancen und Risiken zu analysieren
Detail zu berücksichtigen und in       und aktiv zu managen.
einem Business Case mit Informa-
tionen und Zahlen zu hinterlegen.      Als multidisziplinäres Beratungs-
                                       unternehmen sind wir hierfür der
                                       ideale Partner. Unsere Teams aus
                                       den Bereichen Energy & Resources
                                       und Automotive besitzen umfas-
                                       sende Projekterfahrungen und
                                       Methodenkompetenzen für Auf-
                                       gabenstellungen mit hohen tech-
                                       nischen, regulatorischen und wirt-
                                       schaftlichen Anforderungen.

                                                                                                      9
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Wir unterstützen Sie von der                    Kontaktieren Sie uns – wir sprechen
anfänglichen Marktanalyse über                  gerne mit Ihnen über Ihr anstehen-
die Erstellung von Business Cases               des Projekt.
und dem Beantragen von Förder-
mitteln bis hin zur Projektumset-
zung und zum Abschluss von Ver-
trägen. Abbildung 4 gibt hierzu
einen Überblick.

Abb. 4 – Unsere Leistungen

 Geschäftsmodelle              Projekt-                   Prozesse                  Fördermittel- und
 und Business                  umsetzung                  und IT                    Rechtsberatung
 Cases
 •• Marktanalysen              •• Maßnahmenplanung        •• Modellierung neuer     •• Beratung und Erstel-
                                  und -verfolgung (PMO)      oder Umstellung vor-      lung von Antragsun-
 •• Identifikation von                                       handener Prozesse         terlagen
    Chancen und Risiken        •• Beantragung des Net-       (z.B. Kommunika-
                                  zanschlusses               tion Roaming, Nut-     •• Unterstützung bei der
 •• Wirtschaftlichkeitsbe-                                                             erfolgreichen Umset-
    rechnungen                 •• Unterstützung bei          zerdatenverwaltung,
                                                             Authentifizeriung,        zung des Förderpro-
                                  der Anmeldung und                                    jekts
 •• Erstellen von Business        der Koordination der       Abrechnung)
    Cases                         Inbetriebnahme von                                •• Steuerliche und recht-
                                                          •• Unterstützung bei
 •• Investitions- und             Ladestationen              der Einführung oder       liche Fragestellungen
    Finanzierungskon-                                        Anpassung von IT-         im Kontext öffentli-
                               •• Kostenkontrolle und                                  cher Förderung
    zepte                         -optimierung               Systemen

                                                          •• Abstimmung der         •• Beratung bei der
                                                             Schnittstellen zu         Gestaltung und beim
                                                             externen Markt-           Abschluss von Ver-
                                                             partnern (z.B. zu         trägen
                                                             CPO, anderen EMPs,
                                                             Roaming- Providern)

                                                          •• Erarbeitung von
                                                             Schulungskonzepten

10
E-Mobility | Ladeinfrastruktur als Geschäftsfeld

Ihr Ansprechpartner

Dr. Andreas Langer
Director | Risk Advisory |
Energy & Resources
Tel: +49 (0)69 75695 6512
anlanger@deloitte.de

                                                                           11
Die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft („Deloitte”) als verantwortliche Stelle
i.S.d. BDSG und, soweit gesetzlich zulässig, die mit ihr verbundenen Unternehmen und
ihre Rechtsberatungspraxis (Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) nutzen
Ihre Daten im Rahmen individueller Vertragsbeziehungen sowie für eigene Marketing-
zwecke. Sie können der Verwendung Ihrer Daten für Marketingzwecke jederzeit durch
entsprechende Mitteilung an Deloitte, Business Development, Kurfürstendamm 23,
10719 Berlin, oder kontakt@deloitte.de widersprechen, ohne dass hierfür andere als die
Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

Diese Veröffentlichung enthält ausschließlich allgemeine Informationen, die nicht
geeignet sind, den besonderen Umständen des Einzelfalls gerecht zu werden, und ist
nicht dazu bestimmt, Grundlage für wirtschaftliche oder sonstige Entscheidungen zu
sein. Weder die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch Deloitte Touche
Tohmatsu Limited, noch ihre Mitglieds­unternehmen oder deren verbundene Unter-
nehmen (insgesamt das „Deloitte Netzwerk“) erbringen mittels dieser Veröffentlichung
professionelle Beratungs- oder Dienstleistungen. Keines der Mitgliedsunternehmen des
Deloitte Netzwerks ist verantwortlich für Verluste jedweder Art, die irgendjemand im
Vertrauen auf diese Veröffentlichung erlitten hat.

Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited („DTTL“), eine „private
company limited by guarantee“ (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach britischem
Recht), ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unter-
nehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind rechtlich selbstständig und
unabhängig. DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) erbringt selbst keine Leistungen
gegenüber Mandanten. Eine detailliertere Beschreibung von DTTL und ihren Mitglied-
sunternehmen finden Sie auf www.deloitte.com/de/UeberUns.

Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Risk Advisory,
Steuerberatung, Financial Advisory und Consulting für Unternehmen und Institutionen
aus allen Wirtschaftszweigen; Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal
erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150
Ländern verbindet Deloitte herausragende Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und
unterstützt Kunden bei der Lösung ihrer komplexen unternehmerischen Herausforde-
rungen. Making an impact that matters – für rund 263.900 Mitarbeiter von Deloitte ist
dies gemeinsames Leitbild und individueller Anspruch zugleich.

Stand 3/2018
Sie können auch lesen