Feilmeier Lagerhaus GmbH & Co. KG

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Feilmeier Lagerhaus GmbH & Co. KG
                    Edlham bei Garham D-94544 Hofkirchen
            Telefon +49 (0) 8541 8602 / Telefax +49 (0) 8541 2664
              www.feilmeier-mischfutter.de   /   info@feilmeier-mischfutter.de

       Ergänzung zum Faltblatt „Futtermittel ohne Gentechnik“ von Dr. Peter Hamel / Josef Feilmeier
                                      Alle Futtermittel in Deutschland, außer Soja, sind so gut wie gentechnikfrei (nach EU-
                                      Kennzeichnungsverordnung mit Zusatzbestimmungen). Leider kennzeichnen viele
Verfügbarkeit gentechnikfreier        Mischfutterwerke Futter-Inhaltsstoffe, wie Mais und Raps, als „enthält genveränderte
Futtermittel in Deutschland           Organismen“ = GVO). Durch diese Sicherheitskennzeichnung können sie ungehindert
  - sojafreie Futtermittel            weltweit einkaufen und entgingen bisher eventuellen Strafzahlungen bei der
                                      Futtermittelüberwachung. Die EU hat diese Taktik erkannt und per Verordnung 1829-
                                      2006 klar untersagt. Nur die Durchführung mangelt noch.
                                      Wie auch Herr Koester bestätigte, liegt weltweit für ganz Europa genügend Ware bereit.
                                      Vielfach wird Soja als „Soft-IP“ nach Breitengraden in Brasilien geordert. Man geht
                                      davon aus, dass südlich einer bestimmten Linie eine Vermischung aus Argentinien sein
                                      kann. Nördlich davon ist die Ware bestimmt frei und kann ohne Voruntersuchungen (=
Verfügbarkeit von                     Vorkosten) als GVO-frei bezogen werden. Diese Südmengen fließen aber in die
gentechnikfreiem Sojaschrot in        Produktionsstatistiken als „GVO“ ein und suggerieren damit höhere
Deutschland                           Weltproduktionsmengen an GVO-Soja, die es aber nicht sind. Zudem wird viel Ware
                                      unkontrolliert gelagert und vermischt. Ab 0,1, bzw. 0,9 % GVO-Anteil verlangt die EU-
                                      Verordnung eine Kennzeichnung als „enthält GVO“. Auch dies erhöht die fingierten
                                      Warenmengen zugunsten von GVO, weil unabhängig von 0,9 bis 100 % identisch
                                      gekennzeichnet werden muss. Weltmengenstatistiken entsprechen nicht dem Faktum.
                                      Alles was als „Basler-Kriterien-Ware“ zertifiziert ist, entspricht < 0,1 % GVO und Hard-
Nachhaltigkeit von Soja - ein         IP (=sichere Rückverfolgbarkeit bis zum Saatkorn mit verplombtem Transport bis zum
Muss für „ohne Gentechnik“ -          letzten Binnenhafen). Zertifiziert wird aus Kostengründen nur entsprechend der
Wenn schon gesund, dann               Nachfrage. Die für Deutschland nötige Sojamenge wird von GEN-NO-Austria und
komplett.                             CERT-ID auch künftig als sehr sicher bestätigt. Deutsche Ölmühlen wollen nur GVO
                                      verarbeiten und berichten dadurch, dass es GVO-frei nicht mehr gibt?!?
                                      Bei Hard-IP-Ware ein klares JA!!
                                      · Bei der Anlieferung in die Ölmühlen wird vor den Werkstoren auf GVO untersucht.
                                           Nur wenn < 0,1 % (sichere Nachweisgrenze) darf Lkw in Werk einfahren.
                                      · Verarbeitung ► Verschiffung ► alles verplombt ► Ankunft im EU-Hafen:
Kann garantiert werden, dass der           CERT-ID oder SGS öffnet Plombe und untersucht ► Entladung unter Aufsicht in
importierte Sojaschrot tatsächlich         getrennte Silos ► Verladung in Binnenschiffe verplombt ► Bestimmungshafen
gentechnikfrei ist?                        Handhabung wie Seehafen ► Abholung und Lagerung: HCCP-Betriebe ….
                                      · Ständige Mengenkontrolle aller Umschlagschargen durch Zertifizierer:
                                           Vermischung völlig ausgeschlossen!!!
                                      · Ständige Kontrolle durch amtliche Futtermittelüberwachung. Hier zählen keine
                                           Daten auf dem Lieferschein, sondern einzig die Beschaffenheit der Ware
                                      · NEIN!!! Ein solches Gutachten ist immer nur eine sehr unsichere Momentaufnahme.
                                           Dieser Tatbestand erlaubt damit Zahlenangaben nach Wunsch des Auftraggebers
                                           (siehe Falschbericht 2008 im BLV und top agrar)
                                      · Im Futtermittelmarkt regelt die Wirtschaft alles selbst. Die aus Europa, speziell
                                           Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen, im letzten Jahr gesendeten Impulse
                                           veranlasste die Verarbeiter in Brasilien, den Markt zu regeln. Es wurde ein neuer
Ist ein Gutachten nötig, ob die            Verband (ABRANGE) gegründet, um die steigende Nachfrage nach GVO-frei aus
verfügbarer Mengen GVO-frei                Europa erfüllen zu können. Diesem Verband gehören fast alle Ölmühlen,
auch künftig bezogen werden                Genossenschaften und Verarbeiter an, die NON-GMO-Ware produzieren. Der
können:                                    Markt reagiert sofort auf jegliche Umsatzchance. Jede nötige Bedarfssteigerung an
                                           zertifizierter Ware wird sofort erfüllt, weil mehr als ausreichend NON-GMO-Soja
                                           bereit steht.

                                                                 Seite 1
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                                     ·    Erntemenge Brasilien garantiert GVO-frei ca. 25 - 35 Mio. t. + „Mischware“
Zahlen des Sojamarktes                    (Quelle: GEN-NO-Austria / IMCOPA / Andrioli / div. Zertifizierer)
                                     · Weitere Mengen aus China, Indien, Russland, Balkan und Mitteleuropa (neu)
                                     · Alle 27 EU-Staaten können die gesamte Tierhaltung bezüglich Soja sofort auf GVO-
                                          frei umstellen - ohne Mengenproblem. Die Bedarfsmenge an Sojaschrot sinkt um 10
Bedarfsrelation Europa
                                          – 20 % bei GVO-frei, weil durch die höherprozentige Ware die Einsatzrate sinkt.
                                          Hier entsprechen amtliche Versuchsergebnisse nicht den Fakten der Praxis.
                                     · JEIN!!! Der Bedarf an Soja kann durch Richtigstellung der Futterrationen enorm
                                          gesenkt und mit regionalen Proteinen ersetzt werden. Bestimmte Tierarten und
                                          Zuchtlinien sind nicht relativierbar. Der Bezug aus Übersee ist nur eine
Deutsche Produktion als „Ohne
                                          Übergangslösung. In Zusammenarbeit der internationalen Arbeitsgruppe forcieren
Gentechnik“ durch Futtermittel
                                          wir den europäischen Anbau von GVO-freien Soja. Hierunter werden wir durch
aus Übersee – ist das richtig?
                                          Soja-Mais-…-Fruchtfolgen auch die intensiven Maisregionen entlasten. Als
                                          Nebeneffekt wird der Maiswurzelbohrer aussterben. Das System entsteht bereits mit
                                          großem Erfolg.
                                     KEINE – da ohnehin frei! - Regelt der Markt selbst
                                     · Z.B. bestätigt FIXKRAFT, der größte private Mischfutterhersteller in Österreich:
                                          Gleiche Preise für beide Werke GVO und GVO-frei
Mehrkosten für GVO-freie
                                     · Hersteller nennen höhere Preisrelationen, um GVO-frei anzublocken =
Futtermittel ohne Soja
                                          unkomplizierter Einkauf weltweit
                                     · Händler, die beide Gruppen handeln, kalkulieren GVO-frei höher, um den Landwirt
                                          abzuschrecken. Wer nur GVO-frei hat, will dagegen nur dies verkaufen.
                                     Aufgeld für Produzenten + Analytik auf GVO-frei: ca. 25 – 30 €/t. bei gleicher
                                     Warengruppe. GVO-frei ist in Deutschland ausnahmslos ein HP-48, aber GVO meistens
Mehrkosten für GVO-freien
                                     ein 44/7 oder nur normaler HP. (Fachliche Erklärung gerne auf Anfrage). Analog den
Sojaschrot
                                     Handelsmengen würden über 70 % der Sojaanwender Geld sparen bei Umstellung auf
                                     GVO-frei - Schalenware zum teueren Sojapreis. Weil alle nur nach der Preiszahl fragen.
                                     IRREAL! Ein direkter Vergleich ist ausgeschlossen.
                                     · Laut Monsanto-Zulassungsunterlagen hat Gensoja alle 455 Aminosäuren völlig
                                          anders, um herbizidresistent zu sein. Sonst wäre auch eine Patentierung unmöglich
                                          gewesen.
Sind die Mehrkosten effektiv         · Toastrelation in allen Sojawerken, wie seit jeher (früher nur GVO-frei): 100 oC und
oder irreal?                              10 Minuten
                                     · Nötig wären bei GVO: > 220 oC und 25 Minuten.
                                     · Versuche bestätigt: Prof. Kawata, Japan / Nehring, Grundlagen der Tierernährung –
                                          Verwertungsrate ausreichend und nicht ausreichend erhitzt
                                     · Weitere Details hierzu auf Wunsch.
                                     · Milch: 30 €/t. / = 3 €/dt. / Einsatzrate bei Standard-Ration nur 12 %, weil HP-48 / =
                                          0,36 €/dt. Mehrpreis Fertig-Kraftfuttermischung / Bedarf ca. 13 dt./Kuh/Jahr bei
                                          7000 Lit. / = 4,70 €/Kuh/Jahr / = 0,07 Cent/Liter Milch !?!?!? (Restprotein
                                          schnellwirkend nötig = GVO-frei)
                                     · Schweinefleisch: 3 €/dt. / Einsatzrate bei Standard-Ration nur 15 %, weil HP-48 / =
                                          0,45 €/dt. Fertigmischung / FvW 1:3 / = 30-110 kg= 0,80 dt. x (1:3) = 2,4 dt. x 0,45
Rechnerische Theorie-                     € = 1,08 €/Schwein gesamte Mast. (= Berechnung negativ, da Zuschlag meist nur
Mehrkosten für GVO-frei-Soja              2,50 € + FvW < 1:3 + < 15 %)
als Ersatz von gleichprozentigem     · Übliche Praxis: Mehrkosten je kg Fleisch ca. 0,50 – 1 Cent beim Erzeuger. Jegliche
GVO-Soja.                                 anders lautende Angaben werden selbst bei öfterer Wiederholung nicht zutreffender.
                                     · Weitere Berechnungen auf Anfrage
                                     · Eventuell weitere Kosten für Verarbeiter für die Zertifizierung
                                     · Gesamte Mehrkosten geringer als die tägliche Marktschwankung von Sojapreis oder
                                          Erzeugerpreis. Verarbeitungskosten identisch GVO oder GVO-frei
                                     Wir diskutieren hier über Beträge, dessen Diskussionszeit teuerer ist, als die Beträge
                                     selbst. Die Rundungsbeträge der Verkaufspreise sind höher als diese Mehrkosten!!!
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                                     NEIN – die bisherige Kennzeichnung JA!!!
                                     · Jetzt haben wir 100 % Verbrauchertäuschung, weil laut Gesetz alle verwendeten
                                         Futtermittel genverändert sein dürfen, ohne zu kennzeichnen. Bei der neuen „Ohne-
                                         Gentechnik“-Regelung müssen diese Hauptfutterkomponenten gentechnikfrei sein.
                                         Das heißt, dass nur beim verschwindend kleinen Teil der Vitamine und Zusatzstoffe
                                         Gentechnik zulässig ist. Wie am 29.06.2009 klar erklärt, handelt es sich hier nur um
                                         die weiße Gentechnik = keine Erbsubstanz im Endprodukt + keine Auskreuzung
                                     · Impfstoffe könnten privatrechtlich gelöst werden, wie Chymosin.
                                     · Die Aussagen, alle Vitamine und Zusatzstoffe sind genverändert, sind absolut
                                         falsch. Vor allem Vitamin B-2 und B-12 werden zu 80 % genverändert hergestellt.
                                         Alle anderen Vitamine sind nach wie vor natürlich und werden so auch eingesetzt.
Ist die neue                             Aminosäuren werden zum Großteil genverändert erzeugt. Beim Einsatz von GVO-
Lebensmittelkennzeichnung                freiem Sojaschrot sinkt der Bedarf an Aminosäuren enorm, weil dieser Sojatyp
„Ohne Gentechnik“ eine                   durch die Knöllchenbakterien an den Wurzeln bedeutend höhere Proteinwerte
Verbrauchertäuschung?                    verfügbar einlagert (Quelle Andrioli). Höheres Protein bedeutet stabilere
                                         Aminosäurenspiegel im Blut. Die hohen Futterzugaben kamen ohnehin nur davon,
                                         weil beratungsbedingt immer schlechtere Sojaqualitäten verwendet werden
                                         (schalenreiche Billigware wegen ständiger Preisfrage).
                                     · Führende Vitaminhersteller bestätigen, dass auf Wunsch auch künftig alles
                                         gentechnikfrei geliefert werden kann - Wer zahlt, schafft an! Man muss
                                         unterscheiden, ob der Markt das abnimmt, was ein Hersteller liefern will oder er das
                                         herzustellen hat, was wir verlangen. Nicht „Abnehmen“ sondern „Einkaufen“!
                                     · Als Mengenrelation nimmt ein Verbraucher täglich mehr Medikamente zu sich, als
                                         er bei der „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung an genverändert zugelassenen
                                         Wirkstoffen zu sich nehmen würde. Und selbst hier ist durch die weiße Gentechnik
                                         kein Gen-Erbgut im Endprodukt.
                                     JA !!!
                                     · Jetzt Verbrauchertäuschung durch „Namenszuschläge“
                                     · Vortäuschen von Qualitätsmerkmalen = unberechtigte höhere Markpreise
                                     · Aussage: „Verbraucher kauft nur billig“ ist richtig und falsch
                                     · Wenn kein Mehrwert ersichtlich, warum dann mehr zahlen?
                                     · Mehrwert nicht fingiert durch Name, sondern durch effektive Erfüllung des
Sind höhere Preise für „Ohne             Verbraucherwunsches = Verbraucher gibt mehr für ein Produkt aus, wenn er einen
Gentechnik“ am Markt                     Mehrwert erkennt. Beispiel „Bauernmilch“ war deshalb ein Flop.
durchsetzbar?                        · Marktbeispiele bestätigen dieses Marktsystem. Nie hat ein Supermarkt nur 1 Sorte
                                     · Beispiel Angebot Supermarkt:
                                              o Gleiche Milch 1,5 % / gleicher Verarbeiter / gleiche Erzeuger / No-Name
                                                   42 €C/Lit. / Markenname 85 €C/Lit.
                                              o Absatzmenge (Verkaufsfläche): bei 85 €C = doppelt!!!
                                              o Wo bleibt der Zusatzgewinn??? Den Bauern erklärt man, alles billig
                                                   verkaufen zu müssen!!!
                                              o Riesiger Preisspielraum für „Ohne Gentechnik“ als ehrliche Mehrqualität.
                                     · Die Nebenwirkungen von GVO-Futtermitteln sind bereits schlimmer als die
                                         Gentechnik selbst. Tierkrankheiten weiten sich bei deren Einsatz (Relationsfaktor
                                         > 50 %) enorm aus und erfordern massenhaft Impfstoffe (wirken bis zur
                                         Schlachtung, …). Sehr auffällig ist jedoch, dass diese genau so sprunghaft
                                         verschwinden, wenn der Landwirt auf gentechnikfrei umstellt. Die Erzeugung von
Nebenwirkungen „Ohne                     tierischen Lebensmitteln ist aber ein Kreislaufsystem, welches zunehmend Folgen
Gentechnik“-Kennzeichnung                aufwirft. Entscheidend ist ganzheitliches Denken und der Betriebsertrag. Und hierzu
                                         gehört mehr als eine Preiszahl für bestimmte Futterkosten. Wir wollen nicht
                                         tierische Produkte erzeugen, um die Ställe voll zu haben, sondern für unsere Bürger
                                         gesunde Lebensmittel erzeugen. Etwas teuere, gesunde und frei handelbare
                                         Lebensmittel sind rentabler als billige Nahrungsmittel + Tabletten im Kombipack

                                                                Seite 3
Feilmeier Lagerhaus GmbH & Co. KG
                    Edlham bei Garham D-94544 Hofkirchen
            Telefon +49 (0) 8541 8602 / Telefax +49 (0) 8541 2664
             www.feilmeier-mischfutter.de   /   info@feilmeier-mischfutter.de

                                     Sollen Lebensmittel in Bezug auf „Gentechnik“ gekennzeichnet werden?
                                     · Ja – der Verbraucher soll wissen, was er kauft
                                     · ABER: Das ist nur ein kleiner Baustein, warum gekennzeichnet werden muss
                                          und warum nur die Agro-Gentechnik zwingend kennzeichnungspflichtig ist.
                                     13 Jahre Erfahrung mit Gentechnik zeigen Vor-, Nach- und Nebenwirkungen:
                                     Wissenschaft betrachtet das betreffende Ziel, Unkräuter zu bekämpfen oder Schädlinge
                                     in Kulturpflanzen zu töten. Das Ziel wird in den jeweiligen Anfangsjahren meistens
                                     erreicht. Welche Nebenwirkungen das Erntegut aufwirft oder der Boden zurücklässt,
                                     bleibt Nebensache. Deshalb eröffnet eine Kennzeichnung Nebeneffekte, die bisher
                                     niemand einkalkuliert.

                                     Einfluss auf den „Gesamt-Betriebsertrag“ von Staat, Bürgern und Boden
                                     · Lebensmittel „Ohne Gentechnik“ erfordern den Einsatz von GVO-freiem Futter
                                     · GVO-freies Futter erfordert den Anbau von naturbelassenem Saatgut
                                     · Naturbelassenes Saatgut reagiert im Naturkreislauf im Rahmen der Naturgesetze
                                         und der liniengerechten Mutation - Bodenleben und Pflanze im Einklang
                                     · Naturbelassene Pflanzen hinterlassen keine Toxinreste im Boden, wie sie GVO-
                                         Pflanzen produzieren - Wurzelmasse entspricht immer etwa der Masse über dem
                                         Boden, die bei der Ernte im Boden zurückbleiben - Toxinbildung in allen
                                         Pflanzenzellen
                                              o Folgefrüchte können keine GVO-Toxine aufnehmen
                                              o Bodenleben kann mutationsgerecht Wirkungsablauf im Boden steuern
                                              o Folgenschwere Selektion unterbleibt (siehe Fliegenplage in Argentinien)
Kennzeichnen: Ja oder Nein?          · Naturpflanzen enthalten keine GVO´s im Erntegut
Kreislaufwirtschaft und deren        · Pflanzennährstoffe werden sicherer ohne Beeinträchtigung eingelagert (siehe
Folgen.                                  Knöllchenbakterienschwund oder Ligninproduktion im Gensoja)
                                              o Verdauungsreste wandern in die Gülle und dann auf die Felder/Wiesen
„Jeder Aktionsbereich erfordert               o Keine verschleppten Aufwuchsschäden (siehe Ackerfruchtschädigung
ganzheitliches Denken“                            durch Glyphosat im GVO-Soja teils nach Jahren) - Kreislauf beginnt
Zitat Prof. Anton Moser, Graz        · Das Erntegut entspricht den Vorgaben der Tierverdauung ohne Hemmung
Prof. Traavik, Norwegen
                                     Der Kreislauf wird unterbrochen - Bei GVO-Pflanzen nicht
                                     · GVO-Pflanzen enthalten in den Zellen die produzierten Toxine oder GVO´s
                                     · Folge: Toxineinlagerung in das Gewebe von Tieren erwiesen
                                                ► dann in Milch / Fleisch (Studie Weihenstephan / Uni Catania / Uni
                                                Piacenza / Trace-Consult / Prof. Moser / Dr. Andrioli / US-Ärztebund)
                                              o Tierkrankheiten beim GVO-Soja je nach GVO-Relation (siehe oben)
                                              o Aussage auf Industrietagung 2004: „Wir haben die Lösungen, aber
                                                  zuwenig Probleme dazu“. Tierimpfungen sind Standard (Schweine > 80%)
                                              o Impfstoffe bei Tieren wirken bis zur Schlachtung !?! = …
                                              o Folge sind weitere Medikamente oder Impfstoffe für die Tiere / Menschen
                                              o Folge sind hohe Kosten = senkt den „Betriebsertrag“, trotz „Billigeinkauf“
                                              o Ärzte melden massive Zunahme von Allergien und Medikamenten
                                              o Auffällig ist, dass Menschen mit gesunder Ernährung selten erkranken
                                              o Krankenkosten für den Staat steigen laufend (siehe Meldungen)
                                     · Ausscheidungen von Mensch und Tier kommen in Gülle oder Klärschlamm
                                     · Ausbringung auf Ackerflächen zur Produktion von Lebensmitteln
                                     · Kreislauf beginnt vor vorne und steigert jährlich die Intensität
                                     Diese Erkenntnisse sind in der Praxis nicht mehr zu leugnen und treten als Nebeneffekt
                                     bei der „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung nicht mehr auf, weil dann die Ackerfrüchte
                                     und alle Importmittel „nicht kennzeichnungspflichtig“ sein müssen.

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            Telefon +49 (0) 8541 8602 / Telefax +49 (0) 8541 2664
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                                      Alle Experten des freien Marktes plädieren für eine staatliche Kontrolle, ähnlich der
                                      amtlichen Futtermittelüberwachung. Nur diese garantiert eine sachliche Prüfung mit der
Wie soll die                          Möglichkeit, zu sanktionieren.
Lebensmittelkennzeichnung
                                      · Nötig hierbei sind Produkt- und keine Systemzertifizierungen
„Ohne Gentechnik“ kontrolliert
                                      · Landwirt muss nach HCCP ohnehin alle Futterstoffe dokumentieren
werden?
                                      · Private Unternehmen sind umsatzverpflichtend und bieten keine Sicherheit (z.B.
                                          „QS“ oder „Offene Stalltür“ - Zulassungsliste eine Katastrophe)

Erklärung: Vorstehende Angaben beruhen auf langjährigen Praxiserfahrungen und Informationen der Landwirte in vielen
Regionen Europas (Vortragsgebiete). Selbst wenn diese Angaben von bestimmten Marktteilnehmern, Beratern oder anderen
Personen noch sooft widerlegt dargestellt werden, wird deren Aussage nicht zutreffender. Theorie und Praxis sind sehr
verschieden. Die sichere Grundlage für die Lebensmittelkennzeichnung „Ohne Gentechnik“ ist klar vorhanden.

Basis der Kennzeichnung sind die Futtermittel. Wir müssen zur Erzeugung unserer Lebensmittel nur Futtermittel verwenden,
die so konzipiert sind, wie sie das naturbedingte Verdauungssystem verwerten kann. Heute versucht man, industrielle
Futtermittel bereit zu stellen und das Tier soll diese gefälligst so verwerten, wie wir es berechnet haben. Das funktioniert auch in
hundert Jahren noch nicht. Tierkrankheiten, Leistungsabfall und Folgewirkungen senken den Betriebsertrag des Landwirts.

Grundsätzliches zur „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung - in Beratung einbauen - Erläuterung auf Anfrage:

    ·    Der Markt wird alles liefern, was gewünscht wird - Nur in der Landwirtschaft ist es derzeit
         umgekehrt!
    ·    Bestätigung über Fälschung des Fütterungsversuches in Grub – Irreführung der Marktpartner
    ·    Staatliche Versuchsanstalten erklären Substanzielle Äquivalenz von GVO und GVO-frei Soja.
         Aber die Bekanntgabe der Grund- und GVO-Vergleichwertdaten wird verweigert.
    ·    Toleranzgrenze für nicht zugelassene GVO´s beim Import - Bestimmungsort regelt Handhabung
    ·    Forschungs-Weltmarktführer Deutschland oder Bayern durch Smart-Breeding – ideal für Grub
    ·    Warum fehlen die Produkte „Ohne Gentechnik“ am Markt? Taktik der Partner funktioniert sehr gut
         unter Ausspielung der Politik.
    ·    Warum eine Fusionswelle der Molkereien und Fleischverarbeiter den Untergang der Landwirtschaft
         bedeutet? - eindeutige Marktfakten
    ·    Niemals langfristig höhere Erzeugerpreise (BDM) durch weltweite Tauschbarkeit
    ·    Wie kann 1 Futtermittel die weltweite Lebensmittelkennzeichnung „Ohne Gentechnik“ aufheben?
    ·    Heimliche Einführung der Gentechnik mit kleinem Trick - Hintergrundinfos von Saatzüchtern

Die Zusammenstellung der Daten erfolgte aus gesicherten Quellen.
                                         Feilmeier Josef – Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel / Markt
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