Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM

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Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
19. Filmfestival Radstadt

  4. – 8. November 2020, Zeughaus am Turm
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
Kulturkreis Das Zentrum Radstadt
5550 Radstadt
Margarete Schütte-Lihotzky-Platz 1
Telefon: +43 - 64 52 - 7150
E-Mail: office@daszentrum.at
www.daszentrum.at

Vereinsvorstand: Michael Habersatter, Marianne Ellmer, Sepp Schneider,
                 Elisabeth Schneider

I MP R E S S U M

Festivalleitung:   Elisabeth Schneider
                   Mitarbeit: Martin Mannsberger, Mike Ramsauer
Redaktion:         Elisabeth Schneider, Martin Mannsberger, Clara Schneider
Kassa:             Marianne Ellmer
Mitarbeit:         Michael Habersatter, Sepp Schneider, Katja Lassacher,
                   Xaver Hauss, Maria Brown, Dani Harami
Fotocredits:       Verleih- und Lizenzgeber
Grafik & Layout: boesbeeda-Design Radstadt
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
FOTO: WILD-BILD
                                19. :Heimat: Filmfestival Radstadt
                   Inmitten von Einschränkungen, Maßnahmen und
                   Unsicherheiten haben wir entschieden, das 19. Film-
                   festival Radstadt abzuhalten. Die vergangenen Monate
                   stellten Alltägliches, Vertrautes, Liebgewordenes in Frage
                   und vieles ist nun neu oder anders zu denken; so wie
                   wir auch ständig gefordert sind, den ›Heimatbegriff‹ neu
zu denken, zu hinterfragen und konsequent nach Antworten zu suchen.
Filme öffnen ein Tor in die Welt und wenn auch gerade alles um uns wieder
enger zu werden scheint, ermöglichen sie den Blick über den eigenen
Tellerrand hinaus. Im Sinne unserer Aufgabe als kultureller Nahversorger
ist es für uns selbstverständlich, ›den Laden offen zu halten‹.
Mit seiner ›Salzburg Trilogie‹ (HEIDENLÖCHER, DIE MINISTRANTEN, NACH-
SAISON) hat der vor kurzem verstorbene Filmregisseur Wolfram Paulus den
bis in die 1980er Jahre verstaubten ›Heimatfilm‹ eine neue Bedeutung
verliehen. Ein Nachmittag wird dem gebürtigen Großarler gewidmet sein
und wir erinnern uns mit Weggefährt*innen an einen Menschen, der sich
die ›Provinz‹ zum Mittelpunkt machte.
Immer wiederkehrend ist das Thema des Heimatverlustes, sei es durch
Flucht, Migration oder Klimawandel. Empathie und Herzenswärme sind
keine Begriffe aus den Stammbüchern, reale Menschenschicksale brauchen
dies und fordern diese zu Recht ein.
Zahlreiche Filmschaffende haben auch in Zeiten wie diesen ihr Kommen
zugesagt. Das Filmfestival Radstadt präsentiert 26 Filme aus 10 Ländern,
davon 11 Salzburg-Premieren und 7 Österreich-Premieren.
Kunst- und Kulturarbeit lebt mit Herausforderungen, braucht einen langen
Atem und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus. Nun braucht
es noch mehr von allem, vor allem Mut und Vertrauen in die eigene Arbeit
und die Eigenverantwortung unseres Publikums. Wir freuen uns auf euch,
auf eine lebendige Diskussion und Auseinandersetzung mit Themen und
Inhalten, die nicht nur unsere vertraute Lebenswelt betreffen, sondern uns
auffordern, die Komfortzone zu verlassen.

             Elisabeth Schneider & das Team des Kulturvereines
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
WALCHENSEE FOREVER
                                     Dokumentarfilm
                                     Salzburg-Premiere

                                     DE 2020, 110 min., OdF
                                     R/B: Janna Ji Wonders
                                     K: Janna Ji Wonders, Sven Zellner, Anna Werner
                                     S: Anja Pohl
                                     D: Norma Werner, Anna Werner, Frauke Werner,
                                        Janna Ji Wonders, Jazon Wonders, Jutta Winkelmann,
                                        Rainer Langhans

Berlinale 2020 – Kompass-Perspektiv-Preis
Bayrischer Filmpreis 2020
Heimatfilmfestival Freistadt 2020 – Publikumspreis

Als eine Fee vom Walchensee stellt sich die fünfjährige Janna Ji Wonders in der ersten Szene
vor. Wusste sie damals schon, dass sie später als Filmemacherin diesen wunderbaren
Dokumentarfilm über die Frauen in ihrer Familie drehen würde? Vollkommen uneitel spannt sie
einen Bogen von der Urgroßmutter bis hin zu ihrer kleinen Tochter und stellt die Frage: Was zählt
am Ende wirklich?
Janna Ji Wonders führt uns vom Familiencafé am bayerischen Walchensee über Mexiko nach
San Francisco zum ›Summer of Love‹, über Münchner Kommunen mit Rainer Langhans und
indischen Ashrams schließlich zu einem Harem – und immer wieder zurück zum Walchensee,
der alles verbindet.
›Eine zugleich epische und intime Dokumentarerzählung […]. Ein verdammt starkes Regiedebüt.‹
(filmstarts.de)

JANNA JI WONDERS
Geboren in Mill Valley, USA, aufgewachsen am bayerischen Walchensee, studierte an der
HFF München, drehte zahlreiche Musikvideos, sowie die preisgekrönten Dokumentarfilme BLING
BLING (2001) und KINDER DER SCHLAFVIERTEL (2005), zudem Sängerin der Band YA-HA!.

Mittwoch 4. Nov. 16.30 KINOimTURM – Freitag 6. Nov. 14.15 KINOimSAAL
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
HERBERT PIXNER & THE ITALO
                                     CONNECTION – THE ROAD MOVIE
                                     Dokumentarfilm Salzburg-Premiere

                                     IT/AT 2019, 85 min., Deutsch/Italienisch/Ladinisch OmdU
                                     R/B: Christoph Franceschini
                                     K/S: Mauro Podini

Zur Festival-Eröffnung am Mittwoch, 4. November 2020 ab 19.30:
Anton Mooslechner & seine Musikanten auf der Steirischen Harmonika

›Ich wollte wieder einmal etwas Lautes, etwas Dreckiges machen, wo wir volle Kanne spielen‹,
beschreibt Herbert Pixner die Idee hinter dem Projekt. ›The Italo Connection‹ sind eine Art
Supergroup mit Mario Punzi (Drums), Max Castlunger (Percussion), Marco Stagni (Bass),
Martl Resch (Sax), Alex Trebo (Keyboards) und Manuel Randi (Guitar).
Christoph Franceschini und Mauro Podini haben die Band mit Kamera und Mikrophon auf der
gesamten Tour 2019 begleitet. Von Sterzing bis Hamburg über Rankweil und Salzburg nach Berlin.
Herausgekommen ist ein packendes Roadmovie über das Tourleben der sieben Musiker, den
Menschen und Musiker Herbert Pixner und die Leidenschaft zur Musik.

CHRISTOPH FRANCESCHINI
Geboren 1964 in Eppan, Südtirol, Studium in Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an
der Universität Innsbruck, seit 1984 freier Mitarbeitet bei Rai Südtirol, 1996 bis 2013 Redakteur
der Neuen Südtiroler Tageszeitung, 2016 bis 2019 Chefredakteur der Nachrichten-Website
salto.bz, Autor mehrerer Fernsehdokumentationen.
FILMOGRAPHIE (Auswahl): BOMBENJAHRE (2004), SPOLPO – MUSIC IN THE MOUNTAINS (2007),
SPATZEN AUF SEE – DAS PHÄNOMEN KASTELRUTHER SPATZEN (2011).

              Mittwoch 4. Nov. 19.30 KINOimTURM – Freitag 6. Nov. 20.45 KINOimSAAL
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
WAS KOSTET DIE WELT
                                      Dokumentarfilm
                                      Salzburg-Premiere

                                      DE 2018, 91 min., Englisch/Deutsch OmdU
                                      R/B: Bettina Borgfeld
                                      K: Marcus Winterbauer, Bettina Borgfeld, Börres Weiffenbach
                                      S: Franziska von Berlepsch, Mechthild Barth

DOK Leipzig 2018 – DOK Buster

Sark, die kleine Insel im Ärmelkanal, war Europas letzter Feudalstaat. Einst britischer Kronbesitz,
fanden die ersten demokratischen Wahlen hier erst vor zehn Jahren statt. Niemand der rund 600
Einwohner*innen besaß bislang das Land, auf dem er / sie lebte. Das Leben war einfach und
beruhte mehr auf gegenseitigem Vertrauen als auf Gesetzesvorgaben.
Aber eine neue Macht verändert das beschauliche Inselleben: Zwei Milliardäre beginnen das Land
aufzukaufen, Weinfelder anzulegen und erwerben vier der sechs Hotels. Ihre Firmen besitzen auf
einmal ein Drittel der gesamten Landfläche. Das Inselparlament versucht sich den Maßnahmen
entgegenzustellen, doch die Investoren scheuen wenig, um ihre Interessen durchzusetzen. Vor
idyllischer Kulisse entfaltet sich ein erbitterter Kampf um Demokratie, Meinungs- und Presse-
freiheit sowie die Auslegung der Rechtslage.

BETTINA BORGFELD
Geboren 1964 in Bad Homburg, studierte Amerikanistik, Film- und Theaterwissenschaft sowie
Kunstpädagogik. Begann ab 2004 Dokumentationen zu drehen. Ihr Kinodebüt gab sie 2011 mit
dem Dokumentarfilm RAISING RESISTANCE zusammen mit David Bernet.

Donnerstag 5. Nov. 15.00 KINOimTURM
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
FLEISCHWOCHEN
                                      Dokumentarfilm
                                      Salzburg-Premiere

                                      AT 2018, 37 min., OdF
                                      R/B/K: Joachim Iseni. S: Joachim Iseni, Lisa Maria Bickel
Auf dem Bauernhof der Feichtmairs müssen alle anpacken. Vor allem während der Fleischwochen,
wenn zusätzlich zur Landwirtschaft die Säue gestochen und verarbeitet werden. Die harte Arbeit
ist kaum lukrativ, die 81-jährige Rosa will aber um jeden Preis an ihr festhalten, während die
Tochter unter der Belastung ihres Doppeljobs zu zerbrechen droht.
JOACHIM ISENI
Geboren 1986. Lebt und arbeitet in Linz. Seit 2016 studiert er Zeitbasierte und Interaktive Medien
an der Kunstuniversität Linz. Neben Projekten für sein Studium arbeitet er an seinem zweiten
Dokumentarfilm.

                                      2268, FRÜHER
                                      Dokumentarfilm
                                      Salzburg-Premiere

                                      AT 2019, 29 min., OdF
                                      R: Gloria Gammer
                                      K: Carolina Steinbrecher, Philip Jestädt. S: Felicitas Sonvilla
Das Gasthaus Georgihof ist seit drei Generationen im Familienbesitz. Da Großmutter Marianne
es nicht lassen kann, sich ins Geschäft einzumischen, vergrault sie nicht nur die Gäste, sondern
auch den eigenen Enkel. Hermann hält dem Druck, der durch den unüberwindlichen Gener-
tionenkonflikt auf ihm lastet, nicht mehr stand und schmeißt das Handtuch.
GLORIA GAMMER
Geboren in Linz, Österreich. Studierte Filmregie in Barcelona. Artist in Residence von ORF III im
Rahmen von Pixel, Bytes & Film 2020. Neben der Tätigkeit als Filmemacherin künstlerische
Aktivität im Bereich von Videokunst und Performance.

In Kooperation mit CINEMA NEXT Junges Kino aus Österreich

                                                       Donnerstag 5. Nov. 16.30 KINOimSAAL
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
VOLUNTEER
                                      Dokumentarfilm
                                      Salzburg-Premiere

                                      CH 2019, 93 min., Schweizer Dialekt/Franz./Arabisch OmdU
                                      R/B: Anna Thommen, Lorenz Nufer. K: Severin Kuhn
                                      S: Simon Gutknecht, Claudio Cea, Anna Thommen
                                      D: Michael Grossenbacher, Michael Räber,
                                         Ileana Heer Castelletti, Thomas Hirschi, Sarah Hirschi-Gerber,
                                         Taha Alahmad, Lisa Bosia

Zurich Film Festival 2019 – Publikumspreis
Basler Filmpreis 2019
Berührt von der Notlage tausender Flüchtlinge an der Grenze Europas reisen Schweizer Freiwillige
nach Griechenland, um den in den Booten ankommenden Menschen zu helfen. Was sie am Strand
und in den Lagern erleben, verändert ihr Leben für immer. Zurück in der Schweiz sind sie zerrissen
zwischen ihrem früheren sicheren Leben und dem Drang, sich politisch zu engagieren. Der Film
zeigt die Geburt einer Bürgerbewegung mitten unter uns, die die humanitären Werte Europas
verteidigt.

ANNA THOMMEN
Geboren 1980 in Basel. Nach einer Ausbildung zur Primarlehrerin studierte sie in Luzern Film
und wechselte dann zur Zürcher Hochschule der Künste, wo sie mit dem preisgekrönten Kinofilm
NEULAND ihren Abschluss in Filmregie machte.

LORENZ NUFER
Geboren 1976 in Zürich, studierte Schauspiel in Berlin. Ensemblemitglied an Theatern in der
Schweiz, Deutschland und Österreich; gründete eine freie Theatergruppe und fing an, eigene
Stoffe zu entwickeln. VOLUNTEER ist sein Film-Regiedebüt.

Donnerstag 5. Nov. 17.30 KINO imTURM
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
AUF DÜNNEM EIS
                                    Dokumentarfilm
                                    Österreich-Premiere

                                    DE 2020, 52 min., OdF
                                    R/B: Boas Schwarz, Henry M. Mix
                                    K: Boas Schwarz, Vladimir Filippov
                                    S: Mirco Tribanek

Green Screen Internationales Naturfilmfestival Eckernförde 2020 – Bester Wissenschaftsfilm

Nur zwei Grad mehr – was bedeutet das für die riesigen Gebiete am russischen Polarkreis?
Wildtiere, Ureinwohner, Wissenschaftler stehen dort längst den Folgen des Klimawandels
gegenüber. Unaufhaltsam, vielleicht unumkehrbar geraten natürliche ›Fundamente‹ der Arktis
ins Wanken. Gigantische Krater öffnen sich im Permafrost. Taigafeuer verwüsten ganze
Landstriche, Flüsse mutieren zu Rinnsalen und Packeisfelder schmelzen im Rekordtempo. In
der russischen Arktis öffnet sich eine ›Büchse der Pandora‹.

BOAS SCHWARZ
Filmemacher und Kameramann für Naturfilme. Schon als Kind wollte der gebürtige Schwarz-
wälder Tierfilmer werden. 2007 startete er als Kameraassistent in die Branche und ist seitdem
überall auf der Welt unterwegs. Seit 2017 ist er bei der Naturfilm-Produktionsfirma Altayfilm
tätig.

HENRY M. MIX
arbeitet als Produzent, Regisseur und Kameramann, u.a. für NDR, ARTE, BBC und National
Geographic. Er leitete diverse Filmexpeditionen und Forschungsprojekte in Zentralasien,
Russland und der Mongolei. Henry ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Stiftung
Artenschutz. Er ist Autor und Series Producer der bislang größten deutschen Naturfilmserie
(Wildes Russland).

In Kooperation mit Greenscreen Naturfilmfestival Eckernförde

            Donnerstag 5. Nov. 18.30 KINOimSAAL – Freitag 6. Nov. 17.00 KINOimSAAL
Filmfestival Radstadt - 4.- 8. November 2020, Zeughaus am Turm - Kulturkreis DAS ZENTRUM
HONEYLAND – Land des Honigs
                                      Dokumentarfilm

                                      MAZ 2019, 90 min.,
                                      Mazedonisch/Türkisch/Serbo-Kroatisch OmdU
                                      R/B: Tamara Kotevska, Ljubomir Stefanov
                                      K: Fejmi Daut, Samir Ljuma. S: Atanas Georgiev
                                      D: Hatidze Muratova, Nazife Muratova, Hussein Sam,
                                         Ljutvie Samr

Preisträger von 36 internationalen Auszeichnungen u.a.: Sarajevo Filmfestival 2019 – Publikumspreis
Sundance Filmfestival 2019 – Großer Jury-Preis
Oscar-Nominierungen 2020 für Bester Dokumentarfilm & Bester Internationaler Film

Eine abgelegene Bergregion Nordmazedoniens. Hier lebt Hatidze Muratova mit ihrer alten
Mutter. In einem Dorf ohne Straßen, Strom und fließendes Wasser, ist sie die letzte in einer
langen Reihe von Wildbienenzüchter*innen, die ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf ihres
nachhaltig produzierten Honigs in kleinen Chargen bestreitet. Die friedliche Koexistenz von
Hatidze und ihren Wildbienen wird durch die Ankunft einer Wanderfamilie mit ihren brüllenden
Motoren, sieben Kindern sowie einer Viehherde ins Wanken gebracht. Hatidze begegnet der
Veränderung im ersten Moment optimistisch, doch es dauert nicht lange, bis sich ein Konflikt
entfacht, der die grundlegende Spannung zwischen Mensch und Natur, Harmonie und Zwie-
tracht, Ausbeutung und Nachhaltigkeit offenbart.
›LAND DES HONIGS ist eine hypnotische, ungemein stimmungsvolle Natur-Doku, die über große
Wahrhaftigkeit und poetische Bilder verfügt.‹ (spielfilm.de)

TAMARA KOTEVSKA
Geboren 1993 in Prilep, Nordmazedonien, Nationale Filmschule in Skopje mit Schwerpunkt
Dokumentarfilm.

LJUBOMIR STEFANOV
Geboren 1975 in Mazedonien, arbeitet seit 20 Jahren im Dokumentarfilmbereich.

Donnerstag 5. Nov. 20.00 KINO imTURM – Sonntag 8. Nov. 13.30 KINOimSAAL
PAPICHA
                                      Spielfilm
                                      Österreich-Premiere

                                      FR/DZ/BE/QA 2020, 105 min., Französisch/Arabisch OmdU
                                      R/B: Mounia Meddour
                                      K: Léo Lefèvre. S: Damien Keyeux
                                      D: Lyna Khoudri, Amira Hilda Douaouda, Yasin Houicha,
                                         Shirine Boutella, Zahra Manel Doumandji,
                                         Marwan Zeghbib

César Awards 2020 – Beste Filmpremiere
El Gouna Film Festival 2019 – Bester Arabischer Film
Valladolid International Film Festival 2019 – Publikumspreis

Algerien Ende der 90er Jahre: Die 18-jährige Schülerin Nedjma träumt inmitten des Bürgerkriegs
davon, Modedesignerin zu werden. Mit ihrer Freundin Wassila schleicht sie sich abends zwischen
den Zäunen der Universität hindurch davon und verkauft ihre Kreationen in Nachtclubs an junge
Algerierinnen. Nedjma weigert sich, die durch den Bürgerkrieg hervorgerufenen Veränderungen
in ihrem Land allzu sehr an sich heranzulassen und ignoriert die islamistischen Strömungen,
die Frauen zwingen möchten, sich mit einem Hijab zu bedecken. Sie stößt mit ihrem modernem
Denken und dem Wunsch nach Freiheit an. In der Engstirnigkeit eines algerischen Volkes, das
sich an seine traditionelle Vergangenheit klammert, bringt sie so nicht nur sich selbst in Gefahr.
PAPICHA, das Langfilm-Debüt von Mounia Meddour, befasst sich mit dem Bürgerkrieg in Algerien
in den Neunzigern. Im Zentrum des Geschehens stehen allerdings nicht Bombardements, Tod
und Verzweiflung, sondern etwas viel Profaneres: das Leben selbst.
›Ein starkes Stück Film, das mit sinnlichen Nahaufnahmen und dichter Atmosphäre überzeugt.‹
(outnow.ch)

                                                      Donnerstag 5. Nov. 20.15 KINOimSAAL
GOLD AUS GLETSCHERN
                                      Dokumentarfilm

                                      DE 1956, 82 min., OdF
                                      R: Luis Trenker
                                      B: Karls Springenschmid
                                      K: Heinz Müller-Brunke
                                      S: Hans Zeiler

Es ist nicht das glänzende Gold, auch nicht das Eisen, welches die Industrie vorantreibt, es ist das
Wasser des Hochgebirges, gespeist von den Gletschern, die das wahre Gold und unschätzbares
Gut sind. Luis Trenker hat in seinem Film GOLD AUS GLETSCHERN, genau solche Gedanken
verfolgt. Er zeigt Aufnahmen des Baues, erklärt die Idee hinter einem der größten Bauprojekte der
Nachkriegszeit. Damals war schon absehbar, wie groß die Rolle dieser Kraftwerkanlage in Zukunft
sein wird.
Der Film zeigt auch den Anfang des Mythos Kaprun: die harte Arbeit auf über 2.000 Meter Seehöhe,
die Bestrebungen, der Natur kleine Flecken abzutrotzen und trotzdem in Einklang mit ihr zu bleiben.
›Woher kommst du und wer bist du? Diese Fragen waren in Kaprun nie ein Thema‹, umschreibt
Trenker die Stimmung auf der Baustelle. Für viele Männer war es ein Neuanfang und die Chance,
das zukünftige Leben neu zu gestalten..
Neben den Aufnahmen des Kraftwerkbaues, wird auch, eingebettet in einer Spielfilmhandlung, die
Umgebung besucht. Großglockner, Kaprun, Zell am See und sogar der Hauptsitz von VERBUND
am Hof in Wien wird gezeigt. Eine Zeitreise in Bildern zum Thema VERBUND und Kaprun, die
Geburtsstunde eines der größten Stromerzeuger aus Wasserkraft in Europa.
›Kaprun ist weltweit ein Begriff geworden, für die größte technische Leistung in den Alpen.‹
(Luis Trenker)

LUIS TRENKER
Geboren 1892 in Tirol als Alois Franz Trenker, gestorben 1990 in Bozen, war ein Berg-
steiger, Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller. Bekannt geworden ist er insbesondere durch
seine Filme über die Alpen.

In Kooperation mit dem Amt für Film und Medien – Autonome Provinz Bozen-Südtirol

Freitag 6. Nov. 14.00 KINOimTURM
LUNANA
                                     A YAK IN THE CLASSROOM
                                     Spielfilm Österreich-Premiere

                                     BHU 2020, 109 min., Dzongkha OmdU
                                     R/B: Pawo Choyning Dorji
                                     K: Jigme Tenzing. S: Hsiao-Yun Ku
                                     D: Sherab Dorji, Oriana Chen, Tshering Dorji,
                                        Kelden Lhamo Gurung, Ugyen Norbu Lhendup,
                                        Sonam Tashi, Pem Zam

CinemAsia Filmfestival 2020 – Bester Film
Palm Springs International Film Festival 2020 – Publikumspreis
Lessinia Film Festival 2020 – Bester Film

Der junge Lehrer Ugyen, der aus der Stadt in die Schule in Lunana geschickt wird, macht sich
wenig motiviert auf den langen Weg durch die irre Bergwelt. Vor Ort trifft er auf eine
Gemeinschaft, die ihn mit größtem Respekt betrachtet – nur ein Lehrer könne ›die Zukunft der
Kinder‹ berühren, so die gängige Meinung dort. Nach und nach lernt Ugyen mehr über seinen
Beruf, als es ihm seine Ausbildung zu vermitteln vermochte.
LUNANA – A YAK IN THE CLASSROOM wurde auf 3.400 Meter an einem der entlegensten Orte
der Welt im bhutanischen Himalaya ausschließlich mit Laiendarsteller*innen gedreht. Das im
natürlichen Lebensraum liegende Dorf Lunana trägt zur Authentizität des Films bei. Der Film
ist eine Hommage an den wichtigsten Beruf der Welt – eine Lehrerperson zu sein, die ›die
Zukunft der Kinder berühren‹ kann.
›Lunana ist ein Wohlfühlfilm, der in einer wunderschönen Landschaft und mit charmanten
Charakteren gedreht wurde.‹ (tiff.no)

              Freitag 6. Nov. 17.15 KINOimTURM – Sonntag 8. Nov. 11.15 KINO imTURM
SICHERHEIT 123
                                      Dokumentarfilm
                                      Salzburg-Premiere

                                      AT/IT 2019, 72 min., Englisch/Italienisch/Deutsch OmdU
                                      R/B/S: Julia Gutweniger, Florian Kofler
                                      K: Julia Gutweniger

DOK Leipzig 2019 – Goldene Taube
Diagonale 2020 – Beste Sounddesign
Trento Bergfilmfestival – Silberner Enzian

Die Alpen. Heute scheint kaum ein Berg mehr unberührt. Längst haben wir die erhabenen Gipfel
bezwungen und selbst das Hochgebirge als Freizeitlandschaft erschlossen. Dass die Alpen fast
grenzenlos nutzbar sind, ist nicht selbstverständlich: Die gesamte Region durchzieht ein nahezu
unsichtbares Sicherheitssystem. Gut getarnt sollen Schutzvorkehrungen gegen Steinschlag oder
Lawinen für angstfreie Begeh- und Bewohnbarkeit sorgen.
SICHERHEIT 123 fängt in atemberaubenden Bildern diese baulichen Maßnahmen und die meist
im Hintergrund laufende Arbeit ein. Ruhige Einstellungen zeigen eindrucksvoll auf, wie vielschichtig
das Sicherheitssystem ist: Unaufhörlich wird die Landschaft vermessen und der Ernstfall simuliert,
ob in Computermodellen, Versuchsanlagen oder in groß angelegten Katastrophenübungen.
Aufmerksam hält sich der beobachtende Dokumentarfilm an die manchmal fast rätselhaft
wirkenden Tätigkeiten und Vorkehrungen und erzählt vom Kampf der Menschen gegen die
Naturgewalt, die trotz Präzisionstechnik nicht aufzuhalten ist.

FLORIAN KOFLER
Geboren 1986 in Meran, Italien. 2007–2018 Studium der Zeitbasierten Medien an der Kunst-
universität Linz.
JULIA GUTWENIGER
Geboren 1988 in Meran, Italien. 2007– 2015 Studium der Malerei und Grafik an der Kunst-
universität Linz, Österreich.
Julia Gutweniger und Florian Kofler arbeiten seit 2011 an gemeinsamen Filmprojekten unter dem
Namen VILLA MONDEO.

Freitag 6. Nov. 18.45 KINOimSAAL
EIN BISSCHEN BLEIBEN WIR NOCH
                                     Spielfilm

                                     AT 2020, 115 min., OdF – Literaturverfilmung nach dem
                                     Roman von Monika Helfer »Oskar und Lilly«
                                     R/B: Arash T. Riahi
                                     K: Enzo Brandner. S: Stephan Bechinger, Julia Drack
                                     D: Rosa Zant, Leopold Pallua, Anna Fenderl,
                                        Christine Ostermayer, Alexandra Maria Nutz, Markus Zett,
                                        Simone Fuith, Rainer Wöss
Max Ophüls Publikums-Preis 2020
Diagonale 2020 – Bestes Kostümbild
Als die tschetschenischen Flüchtlingskinder Oskar (8) und Lilli (13) und deren Mutter in
Wien von der Polizei gefasst werden, versucht sich die Mutter das Leben zu nehmen. Die
Kinder werden getrennt und in unterschiedliche Pflegefamilien geschickt. Die beiden halten
jedoch heimlich Kontakt und beschließen, die Mutter zu finden und gemeinsam zu fliehen.
Ohne zu beschönigen, aber dennoch mit Leichtigkeit thematisiert EIN BISSCHEN BLEIBEN
WIR NOCH das Schicksal einer Familie ohne dauerhaftes Bleiberecht in Österreich. Poetisch
und aus deren Perspektive erzählt Riahi die Geschichte seiner jungen Protagonist*innen,
die trotz widriger Umstände und Hindernissen niemals ihre Courage verlieren.
›Ein ausgezeichneter Cast, eine gelungene Bildkomposition und viel Liebe zum Detail
schaffen atmosphärisches und anrührendes Kino, das ehrlich und ohne Kitsch daher -
kommt.‹ (sr.de)

ARASH T. RIAHI
Geboren 1972 im Iran, lebt seit 1982 in Österreich. Er studierte Film- und Geisteswissen-
schaften und war freier Mitarbeiter beim ORF. 1997 gründete er die Golden Girls
Filmproduktion. Sein erster Spielfilm EIN AUGENBLICK FREIHEIT war der offizielle öster -
reichische Kandidat für den Oscar 2010 für den besten fremdsprachigen Film.

             Freitag 6. Nov. 20.00 KINOimTURM – Samstag 7. Nov. 10.30 KINO imTURM
In Memoriam Wolfram Paulus
                                    In Kooperation mit DAS KINO Salzburg

                                    WOCHENEND
                                    Kurzfilm

                                    AT/DE 1981, 31 min., OdF
                                    R/S: Wolfram Paulus. K: Lutz Konermann
                                    D: Albert Paulus, Manfred Gratz, Andreas Gruber, Waltraud
                                    Spannbauer, Walter Oczlon, Michi Viehhauser, Sepp Gschwandtl

Paulus beschreibt das Wochenende des liebesverschmähten Grundwehrdieners Franz Biberger
in einem verschneiten Bergdorf. Dem Film gelingt es, mit relativ einfachen Mitteln eine Zeit-
stimmung einzufangen, ein Lebensgefühl einer Generation zu archivieren oder einfach nur einer
persönlichen Haltung gegenüber einem Lebensabschnitt Ausdruck zu verleihen.
WOCHENEND ist ein Diplomfilm, der 1982 an der HFF München entstand.

                                    DIE MINISTRANTEN
                                    Spielfilm

                                    AT/ DE 1990, 87 min., OdF
                                    R/ B: Wolfram Paulus
                                    K: Volker Tittel. M: Bert Breit
                                    D: Christoph Schnell, Gerald Bachler, Nikolaus Dobrowolsky,
                                       Stefan Steger

Tamsweg, Anfang der 1960 er Jahre. Wie so viele hier, sind auch die jungen Filmhelden
Ministranten in der Dorfpfarre – und begeisterte Bandenmitglieder. Die fünf ›Wölfe‹ wollen zu
den stärksten im Lungau werden und die Rivalen aus dem Nachbarort besiegen. Während der
Karwoche beginnen die letzten Vorbereitungen für das Kräftemessen, das für Ostersonntag
angesagt ist.

Samstag 7. Nov. 11.15 und 12.15 KINOimSAAL
In Memoriam Wolfram Paulus
                                     In Kooperation mit DAS KINO Salzburg

                                     HEIDENLÖCHER
                                     Spielfilm

                                     AT/ DE 1886, 100 min, OdF – R / B: Wolfram Paulus
                                     K: Wolfgang Simon. M: Bert Breit
                                     D: Florian Pichler, Albert Paulus, Helmut Vogel,
                                        Matthias Aichhorn, Rolf Zacher, Gerta Rettenwender

Ein Deserteur versteckt sich während des Zweiten Weltkrieges in den Höhlen nahe einem
Bergdorf. Nachts wagt er sich ins Freie, um sich bei seiner Frau zu versorgen, doch die Gestapo
und die örtliche Polizei ist ihm dicht auf den Fersen. Wolfram Paulus beeindruckendes
Spielfilmdebüt ist nicht nur einer der ersten österreichischen Filme, die im Berlinale-Wettbewerb
um einen Goldenen Bären rittern, sondern auch eine der ersten zwei Vorzeigeproduktionen des
neuen, jungen österreichischen Films der 1980er Jahre.

                                     NACHSAISON
                                     Spielfilm

                                     AT/DE 1988, 88 min, OdF
                                     R: Wolfram Paulus. B: Wolfram Paulus, Uli Neulinger
                                     K: Christian Berger. M: Bert Brei
                                     D: Albert Paulus, Daniela Obermeier, Mercedes Echerer,
                                        Günther Maria Halmer, Michael Reiter

Seine besten Zeiten scheint der mondäne Kurort, in dem Lenz als Masseur mehr recht als
schlecht sein Auskommen findet, lange hinter sich zu haben. Mit seinen Händen knetet und
walkt er die Körper, sein Leben selbst bekommt er aber nicht in Griff. Als er die Tänzerin Nurit
kennenlernt, gerät sein Leben vollends aus dem Gleichgewicht. Paulus zweiter Langfilm ist
eine in jeder Hinsicht verdichtete Charakterstudie, die von enttäuschten Illusionen und folgen-
losen Glück erzählt und bei ihrer Uraufführung in Venedig Aufsehen erregte.
                                             Samstag 7. Nov. 14.15 und 17.00 KINOimSAAL
Mi 4. Nov. 2020 KINOimTURM
16.30 WALCHENSEE FOREVER
– 18.20 Salzburg-Premiere
        DE 2020, 110 min., R: Janna Ji Wonders, OdF

19.30 Eröffnung:
      Anton Mooslechner & seine Musikanten auf der Steirischen Harmonika
– 21.30

          FLATTEN THE CURVE #1 Österreich-Premiere
          AT / GB 2020, 6 min., Kathrin Steinbacher & Emily Downe

          HERBERT PIXNER & THE ITALO CONNECTION – THE ROADMOVIE
          Salzburg-Premiere
          IT / AT 2020, 85 min., OmdU
          R: Christoph Franceschini

          Do 5. Nov. 2020 KINOimTURM                                   KINOimSAAL
15.00     FLATTEN THE CURVE #2 Österreich-Premiere           16.30     CinemaNext:
          AT / GB 2020, 5 min., K. Steinbacher & E. Downe    – 17.40   FLEISCHWOCHEN Salzburg-Premiere
                                                                       AT 2018, 37 min., R: Joachim Iseni, OdF
– 16.40   WAS KOSTET DIE WELT
          Salzburg-Premiere                                            2268, FRÜHER Salzburg-Premiere
          DE 2018, 91 min., R: Bettina Borgfeld, OmdU                  AT 2019, 29 min., R: Gloria Gammer, OdF

17.30 VOLUNTEER                                              18.30 AUF DÜNNEM EIS Österreich-Premiere
– 19.05 Salzburg-Premiere                                    – 19.25 DE 2020, 52 min., OdF
        CH 2019, 93 min., OdF                                        R: Boas Schwarz, Henry M. Mix
        R: Lorenz Nufer, Anna Thomen
                                                             20.15     FLATTEN THE CURVE #3 Österreich-Premiere
20.00 HONEYLAND – Land des Honigs                                      AT/GB 2020, 8,5 min., K. Steinbacher & E. Downe
– 21.30 MAZ 2019, 90 min., OmdU
                                                             – 22.10   PAPICHA Österreich-Premiere
        R: T. Kotevska, L. Stefanov
                                                                       FR 2020, 105 min., R: M. Meddour, OmdU

          Fr 6. Nov. 2020 KINO imTURM                                  KINOimSAAL
14.00 GOLD AUS GLETSCHERN                                    14.15 WALCHENSEE FOREVER
– 15.25 DE 1956, 82 min., OdF                                – 16.05 DE 2020, 110 min., R: Janna Ji Wonders, OdF
        R: Luis Trenker
                                                             17.00 AUF DÜNNEM EIS
                                                             – 17.55 DE 2020, 52 min., OdF
17.15 FLATTEN THE CURVE #1                                           R: Boas Schwarz, Henry M. Mix
– 19.10 AT / GB 2020, 6 min., K. Steinbacher & E. Downe
                                                             18.45 SICHERHEIT 123 Salzburg-Premiere
          LUNANA                                             – 20.00 AT /IT 2019, 72 min., OdF
          A YAK IN THE CLASSROOM                                     R: Julia Gutweniger, Florian Kofler
          Österreich-Premiere
          BHU 2020, 109 min., R: P. Choyning Dorji, OmdU     20.45 HERBERT PIXNER
                                                                   & THE ITALO CONNECTION
                                                             – 22.10
20.00 EIN BISSCHEN                                                     IT /AT 2020, 85 min., OmdU
      BLEIBEN WIR NOCH                                                 R: Christoph Franceschini
– 22.00 AT 2019, 115 min., R: Arash T. Riahi, OdF
Sa 7. Nov. 2020 KINOimTURM                                KINOimSAAL
    10.30 FLATTEN THE CURVE #2                                 11.15 WOCHENEND
    – 12.30 AT/GB 2020, 5 min., K. Steinbacher & E. Downe      – 11.45 AT /DE 1981, 31 min., OdF
              EIN BISSCHEN                                             R: Wolfram Paulus
              BLEIBEN WIR NOCH                                 12.15 DIE MINISTRANTEN
              AT 2019, 115 min., R: Arash T. Riahi, OdF        – 13.40 AT /DE 1990, 83 min., OdF

                                                                                                         In Memoriam Wolfram Paulus
    13.30 HOCHWALD                                                     R: Wolfram Paulus
    – 15.20 Salzburg-Premiere                                  14.15 HEIDENLÖCHER
            AT/IT 2020, 108 min., R: Evi Romen, OdF            – 16.00 AT 1986, 100 min., OdF
    16.15 WEIYENA                                                      R: Wolfram Paulus
    – 17.50 Salzburg-Premiere                                  17.00 NACHSAISON
            AT 2020, 96 min., R: Weina Zhao, J. Benedikt       – 18.30 AT /DE 1988, 88 min., OdF
    18.45 FÜR SAMA                                                     R: Wolfram Paulus
    – 20.20 Salzburg-Premiere                                  19.30 DAS GLÜCK
            GB 2019, 95 min., OmdU                                   BEIM HÄNDEWASCHEN
            R: Waad al-Kateab, E. Watts                        – 21.30 AT /IT 1981, 117 min., OmdU
    21.00 SCHWARZE MILCH                                               R: Werner Masten,
    – 22.35 DE 2020, 91 min., OmdU                                     Bühnenbild: Wolfram Paulus
            R: Uisenma Borchu

              So 8. Nov. 2020 KINOimTURM                                KINOimSAAL
    11.15 LUNANA                                               11.00 DER JUNGE UND DIE WILDGÄNSE
          A YAK IN THE CLASSROOM
    – 13.15                                                    – 12.40 FR/NOR 2019, 100 min., OmdU
              BHU 2020, 109 min., R: P. Choyning Dorji, OmdU           R: Nicolas Vanier

    14.00 THE GREAT GREEN WALL                                 13.30 HONEYLAND – Land des Honig
    – 15.35 Salzburg-Premiere                                  – 15.00 MAZ 2019, 90 min., OmdU
            GB 2019, 92 min., R: Jared P. Scott, OmdU                  R: T. Kotevska, L. Stefanov

    16.00 FLATTEN THE CURVE #3                                 15.30 AUSTRIA 2 AUSTRALIA
    – 17.40 AT/GB 2020, 8,5 min., K. Steinbacher & Downe       – 17.00 AT, 2020, 88 min., OdF
              DAS LETZTE GESCHENK                                      R/B/S/K: A. Buciuman, D. Bochis
              Österreich-Premiere
              ES/AR 2017, 91 min.,

                                      Filmfestival Radstadt
              Spanisch OmdU,
              R: Pablo Solarz

n Gelb = Dokumentarfilm
n Blau = Spielfilm
HOCHWALD
                                       Spielfilm
                                       Salzburg-Premiere

                                       AT/IT 2020, 90 min., OdF
                                       R/B: Evi Romen
                                       K: Martin Gschlacht, Jerzy Palacz. S: Karina Ressler
                                       D: Thomas Prenn, Noah Saavedra, Josef Mohamed,
                                          Ursula Scribano-Ofner, Kida Khodr Ramadan,
                                          Lissy Pernthaler

Carl-Mayer-Drehbuchpreis 2017

In seinem kleinen Südtiroler Heimatdorf kennt jeder den schrägen und sensiblen Mario, der
leidenschaftlich gerne tanzt. Von den anderen Bewohnern zwar akzeptiert, aber zugleich kritisch
beäugt, findet er immerhin in seinem Vater einen Verbündeten. Als Mario seinen Jugendfreund
Lenz wieder trifft, drängen sich Gefühle an die Oberfläche. Dieser lebt mittlerweile als Schauspieler
in Rom, und Mario beschließt kurzerhand, ihm hinterher zureisen. Die beiden treffen sich in einer
Schwulenbar, doch Mario realisiert bald, dass Lenz nicht unbedingt auf ihn gewartet hat. Als
plötzlich bewaffnete Männer in die Bar stürmen, wird Lenz Opfer eines Attentats, und Mario
kommt unversehrt davon. Als er ins Südtirol zurückkehrt, gerät sein Leben allmählich aus den
Fugen.
In HOCHWALD schlägt sich ein junger Mann durchs Dickicht seiner dörflichen Welt, in der es
schwierig geworden ist, zwischen Tradition und urbanem Zeitgeist, zwischen dem Fremden und
dem Vertrauten, zwischen Berg und Tal, Glück und Unglück die Orientierung nicht völlig zu
verlieren. Entstanden ist ein moderner Heimatfilm.

EVI ROMEN
Geboren 1967 in Bozen, studierte Kamera und Schnitt an der Filmakademie Wien. Sie ist seit
Anfang der 1990er Jahre als Editorin tätig und arbeitete mit österreichischen und internationalen
Filmregisseuren wie Peter Patzak, Niki List, Wolfgang Murnberger, David Schalko, Ernst Gossner,
Sabine Derflinger, Andreas Pichler, B. Khoudojnazarov. Sie lebt als freischaffende Filmeditorin in
Wien. 2016 wurde sie mit dem Österreichischen Filmpreis in der Kategorie ›Bester Schnitt‹ für
CASANOVA VARIATIONS ausgezeichnet.

Samstag 7. Nov. 13.30 KINOimTURM
WEIYENA – EIN HEIMATFILM
                                    Dokumentarfilm
                                    Salzburg-Premiere

                                    AT 2020, 96 min., Deutsch / Englisch / Mandarin OmdU
                                    R: Weina Zhao, Judith Benedikt
                                    B: Weina Zhao
                                    K: Judith Benedikt
                                    S: Birgit Förster

Heimatfilmfestival Freistadt 2020 – Dokumentarfilmpreis
DOK.fest München 2020 – Gewinner VIKTOR DOK.deutsch
Ethnocineca 2020 – Gewinner Austrian documentary Award
Ihre Eltern benannten sie nach der Stadt, in der sie groß werden sollte: Weina heißt Wien. Der
Vater kehrte in die alte Heimat Peking zurück, sie selbst wuchs auf im Transit zwischen Ost
und West. Weina geht auf Spurensuche in der Vergangenheit ihrer Eltern und Großeltern.
Anhand ihrer Biografien wird ein Stück chinesischer Geschichte greifbar: Maos Kommunismus,
die Schrecken der Kulturrevolution, das Leben heute. Familie und Heimat sind im Chinesischen
ein Wort – eine intime Reflexion über seine Bedeutung.

WEINA ZHAO
Geboren 1986 in Peking, aufgewachsen in Wien und Peru. Studierte Sinologie und Medien-
wissenschaften in Wien. Seit 2012 arbeitet sie im Dokumentarfilmbereich. WEIYENA ist ihr
erster abendfüllender Dokumentarfilm, der beim Dokfest München 2020 den Preis für den
besten deutschen Dokumentarfilm gewann.

JUDITH BENEDIKT
Geboren 1977 in Lienz. Studierte Kinematographie an der Universität für darstellende Künste
in Wien. Seit 2003 arbeitet sie als Kamerafrau für Dokumentar- und Spielfilme.
Mit CHINA REVERSE gab sie 2014 ihr Regiedebüt.

                                                      Samstag 7. Nov. 16.15 KINO imTURM
FÜR SAMA
                                     Dokumentarfilm
                                     Salzburg-Premiere

                                     GB 2019, 95 min., Arabisch/Englisch OmdU
                                     R: Waad al-Kateab, Edward Watts
                                     K: Waad al-Kateab
                                     S: Chloe Lambourne, Simon McMahon

Preisträger von 60 internationalen Auszeichnungen u.a.: Europäischer Filmpreis 2019
BAFTA Awards 2020 – Bester Dokumentarfilm
Oscar-Nominierung 2020 (Bester Dokumentarfilm)

Waad al-Kateab ist noch Studentin in Aleppo, als 2011 die ersten Kundgebungen gegen den
syrischen Machthaber Assad beginnen. Das Regime geht immer brutaler gegen die Demons-
trant*innen vor und schreckt auch nicht davor zurück, Waffengewalt gegen die eigenen Leute
anzuwenden. Doch Waad entscheidet sich – im Gegensatz zu vielen anderen – nicht für die
Flucht. Im Osten Aleppos baut sie mit anderen jungen Menschen, die ebenfalls helfen wollen, ein
Krankenhaus auf. Dabei lernt sie ihren zukünftigen Mann, den Arzt Hamza, kennen. Sie heiraten
und bekommen ein Kind: Sama. Doch der Schrecken des Krieges geht weiter und auch Waad
dokumentiert unerschütterlich weiter. Für ihre Tochter. Für Sama.
FÜR SAMA wurde aus über 500 Stunden Filmmaterial montiert. Entstanden ist ein unvergessliches
Zeitdokument mit zutiefst erschütternden Szenen, die den Albtraum des Krieges unfassbar nah
schildern und spürbar machen. Doch das filmische Tagebuch zeigt auch eine weibliche Sicht auf
den Krieg, der Blick einer Liebenden, einer Mutter, die trotz des Grauens glückliche Stunden mit
ihrer Familie erlebt.
›Eindrücklich, emotional und aufrüttelnd.‹ (Amnesty International)
›Mehr Wirklichkeit kann ein Dokumentarfilm nicht erreichen.‹ (zeit.de)

WAAD AL-KATEAB
Geboren 1991, syrische Dokumentarfilmerin und Aktivistin, Studium für Marketing an der
Universität Aleppo, dokumentierte ab 2011 aus Aleppo bis hin zum syrischen Bürgerkrieg, das
Material wurde bei Channel 4 News unter dem Titel ›Inside Aleppo‹ gezeigt, Emmy-Auszeichnung
2017; wohnt heute mit ihrer Familie in London.

Samstag 7. Nov. 18.45 KINOimTURM
In Memoriam Wolfram Paulus
                                     DAS GLÜCK
                                     BEIM HÄNDEWASCHEN
                                     Spielfilm

                                     DE/AT/CH/IT 1982, 117 min., OdF
                                     Literaturverfilmung nach dem Roman »Das Glück beim
                                     Händewaschen« von Joseph Zoderer
                                     R: Werner Masten
                                     B: Joseph Zoderer, Werner Masten
                                     K: Klaus Eichhammer, Wolf-Dieter Fallert
                                     D: Mario Baumgartner, Anna Pircher, Brigitte Karner
                                     Bühnenbild: Wolfram Paulus

Hitler und Mussolini beschließen 1939 die Südtiroler ins ›Reich‹ umzusiedeln. 75.000 Menschen
verlassen ihre Heimat und beginnen eine Odyssee durch die Auffanglager der Alpenländer. Der
junge Andreas Hittaler ist einer von ihnen. In minutiösen Bildern beschreibt der Südtiroler
Schriftsteller Joseph Zoderer das Leben eines Internatszöglings, der lernen muss, dass das Glück
beim Händewaschen nur empfinden kann, wer die Welt des Gehorsams zu der seinen macht.
Der Mechanismus, mit dem die Zerstörung des eigenen Willens funktioniert, wird unmerklich
perfekt und wandelt sich zur Lust an der Unterordnung.
Werner Masten gelingt mit der Verfilmung des Romans eine eindringliche Zeitstudie. Der Film ist
in fast holzschnittartiger Einfachheit inszeniert und gespielt, wobei auch die Dialektmischungen
dem Film bodenständige Echtheit geben. Wolfram Paulus studierte zu dieser Zeit an der
Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in München und arbeitete als Student an diesem Film
mit und war für das Bühnenbild zuständig.

In Kooperation mit dem Filmclub Bozen

                                                        Samstag 7. Nov. 19.30 KINOimSAAL
SCHWARZE MILCH
                                      Spielfilm

                                      DE 2020, 91 min., Deutsch / Mongolisch OmdU
                                      R/ B: Uisenma Borchu
                                      K: Sven Zellner
                                      S: Uisenma Borchu, Christine Schorr
                                      D: Gunsmaa Tsogzol, Uisenma Borchu, Franz Rogowski,
                                         Terbish Demberel, Borchu Bawaa,
                                         Bayarsaikhan Renchinjugder

Die zwei Schwestern Ossi und Wessi wachsen gemeinsam in der Mongolei auf. Doch eines Tages
werden sie voneinander getrennt: Die eine Schwester wird nach Deutschland gebracht, während
die andere in der Mongolei das Nomadentum ihrer Vorfahren weiterlebt.
Nach Jahren der Trennung ist die Sehnsucht schließlich stärker als alles andere – es kommt zu
einem emotionalen Wiedersehen in der Wüste. Allerdings prallen dabei auch zwei Welten aufei-
nander. Die beiden versuchen sich näher zu kommen und merken doch, dass Vieles zwischen
ihnen steht.
Die Regisseurin Uisenma Borchu hat einen großen Teil ihrer persönlichen Geschichte in ihren
zweiten Spielfilm verpackt. Sie selbst spielt nicht nur eine der Schwestern, sondern hat für den
Film auch mit Laiendarsteller*innen aus der Wüste Gobi gearbeitet. So gelingt ihr mit SCHWARZE
MILCH ein authentisches, fast dokumentarisches Bild des mongolischen Nomadenlebens zu zeich-
nen und die Suche einer jungen Frau nach ihren Wurzeln zu erzählen.

›Ein rauer und schöner Film.‹ (kino-zeit.de)

Samstag 7. Nov. 21.00 KINOimTURM
DER JUNGE UND DIE WILDGÄNSE
                                    Spielfilm

                                    FR/ NOR 2019, 113 min., DF
                                    R/ B: Nicolas Vanier
                                    K: Éric Guichard
                                    S: Raphaele Urtin
                                    D: Jean-Paul Rouve, Mélanie Doutey, Louis Vazquez,
                                       Frédéric Saurel, Lilou Fogli, Dominique Pinon

4. Internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLINGEL 2019 –
Preis der Europäischen Kinderfilmvereinigung ECFA
und Sonderpreis des MDR

Thomas würde seine Ferien am liebsten mit Videospielen in seinem Zimmer verbringen. Als
seine Mutter ihm eröffnet, dass er diesen Sommer zu seinem Vater Christian in die Provence
soll, ist er entsetzt! Die Idee, ein paar Wochen mit seinem Vater in der Natur verbringen zu
müssen, ist für ihn ein Alptraum. Doch Thomas steht kein gewöhnlicher Sommer bevor. Sein
Vater erforscht eine bedrohte Art von Wildgänsen und hat einen verrückten Plan: Thomas soll
ihm dabei helfen, einem Schwarm verwaister Junggänse die sicherste Flugroute von Norwegen
nach Frankreich zu zeigen. Trotz anfänglicher Skepsis freundet sich Thomas mit den Tieren an
und erlebt schon bald das größte Abenteuer seines Lebens …
Inspiriert von einer wahren Geschichte ist DER JUNGE UND DIE WILDGÄNSE ein bewegender
Familienfilm über Zusammenhalt, unser Verhältnis zur Natur und den Mut, das Richtige zu tun.

›Ein inspirierendes Kino-Abenteuer, nicht nur für Väter, Söhne und Vogelenthusiasten, sondern
für die die ganze Familie.‹ (filmstarts.de)

                                                        Sonntag 8. Nov. 11.00 KINOimSAAL
THE GREAT GREEN WALL
                                     Dokumentarfilm
                                     Salzburg Premiere

                                     GB 2019, 92 min.,
                                     Englisch / Französisch / Bambara / Tigrigna OmdU
                                     R: Jared P. Scott
                                     B: Alexander Asen, Charly Feldman, Sarah MacDonald,
                                        Pilar Rico, Jared P. Scott
                                     K: Timm Cragg
                                     S: Pilar Rico

EarthX Film Festival 2020 – Impact Award
Sao Paulo International Film Festival 2019 – Beste Dokumentation

Es ist eines der ehrgeizigsten Klima-Projekte der Welt: Quer über den afrikanischen Kontinent
wird ein 8.000 Kilometer langer Gürtel aus Bäumen gepflanzt, der die Ausbreitung der Wüste
aufhalten und Millionen von Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft bringen soll. Ent-
lang dieser noch lückenhaften grünen Mauer reist die malische Sängerin Inna Modja zu den Men-
schen im Senegal, in Mali, Nigeria und Äthiopien. Sie spricht mit ihnen über ihre Ängste, Träume
und Hoffnungen in einer Sprache, die schon immer die afrikanische Kultur bestimmt hat: der
Musik. So entspinnt der Film in einer kollektiven melodischen Collage den Soundtrack der GREAT
GREEN WALL.
In seinem faszinierenden Dokumentarfilm, produziert von Fernando Mereilles (CITY OF GOD),
erzählt Jared P. Scott eine Geschichte von Optimismus, Solidarität und Entschlossenheit und
offenbart eine neue afrikanische Generation, die bereit ist, ihr Schicksal selbst in die Hand zu
nehmen und dem Klimawandel den Kampf anzusagen.
›Ein sehenswerter, eindringlicher Film, der von einem unbedingten Optimismus getragen wird.‹
(programmkino.de)

JARED P. SCOTT
Ein vielprämierter, amerikanischer Dokumentarfilmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Vor
allem bekannt für REQUIEM FOR THE AMERICAN DREAM (2015).

Sonntag 8. Nov. 14.00 KINOimTURM
AUSTRIA 2 AUSTRALIA
                                     Dokumentarfilm

                                     AT 2020, 88 min., OdF
                                     R/B/S/K: Andreas Buciuman, Dominik Bochis

Die beiden oberösterreichischen Hobby-Radler Andreas und Dominik haben einen verwegenen
Plan: Sie wollen mit ihren Rädern von Österreich nach Australien fahren, um die Welt zu erkunden
– und das Verrückte daran ist: Sie tun es auch!
Die beiden tauschen ihren Alltag gegen ein Nomaden-Dasein lassen Beruf, Freunde und Familie
für ein Jahr voller Abenteuer hinter sich. Abgesehen von der Passage über das Meer wollen sie
18.000 km durch neunzehn Länder einzig und allein mit dem Fahrrad zurücklegen. Und sie sind
hochmotiviert. Aber reicht diese Motivation bis zum Ende, um alle Strapazen und Widrigkeiten
durchzustehen?

Das Herzensprojekt des gebürtigen Villachers, Oscar®-Preisträgers und Produzenten Josef
Aichholzer ist keine Hochglanz-Doku, sondern ehrlich, rau, nicht beschönigend – einfach zwei
Freunde auf großem Abenteuer.

                                                        Sonntag 8. Nov. 15.30 KINOimSAAL
DAS LETZTE GESCHENK
                                      EL ULTIMO TRAJE
                                      Spielfilm Österreich-Premiere

                                      ES / AR 2017, 91 min., Spanisch OmdU
                                      R/ B: Pablo Solarz
                                      K: Juan Carlos Gómez
                                      S: Antonio Frutos
                                      D: Miguel Ángel Solá, Ángela Molina, Julia Beerhold,
                                         Natalia Verbeke, Olga Boladz, Martín Piroyansky,
                                         Jan Mayzel

Miami Filmfestival 2018 – Publikumspreis
Internationales Filmfestival Seattle 2018 – Bester Darsteller

Als seine Töchter ihn ins Seniorenheim stecken wollen, steigt Abraham kurzerhand ins Flugzeug
und verschwindet. Er macht sich auf eine abenteuerliche Reise von Buenos Aires nach Polen.
Dort will er den Jugendfreund suchen, der ihm während des Holocaust das Leben rettete, und
ihm ein besonderes Geschenk bringen.
Der eigensinnige Abraham verliert auf seiner Odyssee quer durch Europa seine Fahrkarten, sein
Geld, und fast auch sein Bein, trifft aber auf schräge Gestalten und besondere Menschen. Da
sind der abgebrannte Musiker Leo, die ruppige Hotelbesitzerin Maria mit einem Herzen aus Gold,
die Anthropologin Ingrid, die ihm hilft, Deutschland zu durchqueren ohne wieder einen Fuß auf
deutschen Boden setzen zu müssen, und schließlich die polnische Krankenschwester Gosia, die
ihn von Warschau nach Lodz begleitet.

›Dem Drama gelingt souverän die Balance zwischen Tragik und Heiterkeit, nicht zuletzt wegen
dem hervorragenden Hauptdarsteller dieses anrührenden Helden.‹ (programmkino.de)

Sonntag 8. Nov. 16.00 KINOimTURM
FLATTEN THE CURVE #1 #2 #3
                                     Kurzfilme
                                     Österreich-Premiere

POSITIVES TROTZ COVID-19
Die beiden Künstler*innen Kathrin Steinbacher und Emily Downe haben Anfang der Quarantäne
einen Aufruf gestartet und Filmemacher/innen dazu eingeladen, einen kurzen animierten Clip ein-
zusenden, welcher eine positive Erfahrung in dieser seltsamen Zeit illustrieren soll.
Das Ergebnis ist eine Serie von drei Filmen, die Clips von über 100 internationalen Filme-
macher*innen zeigen. Diese innovative Serie ist als Anregung und Ermutigung gedacht, zu Hause
zu bleiben und das Positive nicht aus den Augen zu verlieren.
Flatten The Curve # 1 6 min.
Direction/Concept: Studio Desk Kathrin Steinbacher & Emily Downe
Music & Sound Design By Jan Willem de With
Additional Animation/Direction and Sound Design: siehe Credits Abspann
Flatten The Curve # 2 5 min.
Direction/Concept: Studio Desk Kathrin Steinbacher & Emily Downe
Music & Sound Design By Phil Brooks
Additional Animation/Direction and Sound Design: siehe Credits Abspann
Flatten The Curve # 3 8,5 min.
Direction/Concept: Studio Desk Kathrin Steinbacher & Emily Downe
Music & Sound Design By Raunak Barde
Additional Animation/Direction and Sound Design: siehe Credits Abspann

KATHRIN STEINBACHER
geboren 1989 in Schwarzach/Pg., lebt und arbeitet als Filmregisseurin für Animationsfilme und
Illustratorin in London. Bachelor Studium in Illustration Animationan der Kingston University und
Master Studium in Animation am Royal College of Art.
2020 erhielt Kathrin Steinbacher das Jahresstipendium des Landes Salzburg für Film.

                                              Spieltermine siehe Programmübersicht
INFORMATION
INFO/RESERVIERUNGEN: Kulturkreis DAS ZENTRUM Radstadt
                        Telefon: +43-64 52- 71 50
                        E-Mail: office@daszentrum.at
                        www.daszentrum.at
KARTENPREISE:
Einzelkarte:   9,00 Euro / ermäßigt: 8,00* / Kinder: 6,00** Euro
Tagespass:    24,00 Euro / ermäßigt: 21,00* Euro
Festivalpass: 44,00 Euro / ermäßigt: 38,00* Euro
ERMÄSSIGUNGEN:
50 % Ermäßigung mit Jahreskarte Kulturkreis DAS ZENTRUM Radstadt!
Festivalpässe und Tagespässe sind nicht übertragbar!
* Mitglieder Kulturkreis Das Zentrum, Ö1 Clubmitglieder, Studierende,
   Zivildiener, Präsenzdiener
** Kinder/Schüler*innen bis 18 Jahre. Musikum-Card: 5,00 Euro

Bitte die aktuellen Covid-19 Maßnahmen beachten!
Aus organisatorischen Gründen und wegen beschränkter Sitzplätze bitten wir um
rechtzeitige Reservierung über die Homepage: www.daszentrum.at

PUBLIKUMSWERTUNG
An der Kassa und vor Vorstellungsbeginn werden Karten verteilt, mit der nach Besuch des Filmes
abgestimmt werden kann. Die Publikumssieger werden am Mittwoch, 11. Nov. 2020 in Wieder-
holung gezeigt. Wir bitten um rege Beteiligung bei der Publikumswertung.

ABKÜRZUNGEN:
R Regie, B Drehbuch, M Musik, K Kamera, S Schnitt, T Ton, D Darsteller*innen,
OdF (Original deutsche Fassung), OmdU (Original Fassung mit deutschen Untertitel),
DF (Deutsche Fassung)
Programmänderungen vorbehalten! – Für Unfälle wird nicht gehaftet!
DANK
an Regisseur*innen, Produzent*innen und Verleiher*innen, die uns ihre Filme zur Verfügung gestellt haben,
sowie allen Freund*innen, die uns mit Rat und Tat unterstützt haben:
         Christoph Franceschini, Kathrin Steinbacher, Henry M. Mix, Julia Gutweniger,
         Florian Kofler, Arash T. Riahi, Weina Zhao, Evi Romen, Janna Ji Wonders,
         Andreas Buciuman, Dominik Bochis
         Wolfgang Steininger, Andreas Mittrenga, Paul Wilfling, Festival der Neue Heimatfilm
         Renate Wurm, Josef Kirchner, DAS KINO Salzburg
         Martin Kaufmann, Programmdirektor Filmfestival Bozen
         Amt für Film und Medien – Autonome Provinz Bozen-Südtirol
         Arnold Schnötzinger, ORF Radio Ö1, Eleonore Daniel, München,
         Anton Mooslechner, Musikum Radstadt
         Stefanie Rusterholz Trigon-Film, Michael van Byrk Green Screen Naturfilmfestival Eckernförde,
         Doris Sumereder Filmladen, Hans König, Valeria Migsch Polyfilm,
         Daniel Dlouhy Innsbruck Nature Film Festival, Dominik Tschüschter Cinema Next,
         Evelyne Mickat Alpenrepublik, Peter Zwierko Sulako Film, Lena Harms Filmtank Audience,
         Camille Chanel Amour Fou, Georg Horvath Stadtkino Filmverleih,
         Florian Widegger Filmarchiv Wien, Filmclub Bozen

PARTNERFESTIVAL:

DAS 19. FILMFESTIVAL RADSTADT WIRD UNTERSTÜTZT VON:
PROGRAMMVORSCHAU NOV/ DEZ 2020
Mi, 11. Nov. 2020, 18.00 und 20.00 Uhr, KINOimTURM
                    Publikumssieger 19. Filmfestival Radstadt, Dokumentar- und Spielfilm
Di, 17. Nov. 2020 WOLL-LUST Stricktreff
Mi, 18. Nov. 2020, 18.00 und 20.00 Uhr, KINOimTURM
                    BERGFILMFESTIVAL Salzburg zu Gast
Do, 19. Nov. 2020, 20.00 Uhr, ZEUGHAUS amTURM
                    Finissage Ausstellung »RADSTADT oben und unten«
                    Musik ›HIRSCH FISCH‹, Lesung Bodo HELL
Mi, 25. Nov. 2020, 18.00 und 20.00 Uhr, KINO imTURM
Fr, 27. Nov. 2020, 18.00 und 20.00 Uhr, KINO imTURM
Di, 1. und 15. Dez. 2020 WOLL-LUST Stricktreff
Mi, 2., 9. und 16. Dez. 2020, 20.00 KINO imTURM
So, 6. Dez. 2020, 20.00 Uhr, ZEUGHAUS amTURM
                     Lesung & Musik Brita STEINWENDTNER & Die MOLLNER Maultrommler
                     »Gesicht im blinden Spiegel« Otto Müller Verlag 2020

                   KUNST & KULTUR – schenken und genießen!
                              Die neue Jahreskarte 2021 ist ab sofort erhältlich!
                              Gültig bereits ab 1. Dezember 2020!
                              Jahreskarte: 130,00 Euro
                              Freier Eintritt zu mehr als 50x Kulturvergnügen im Jahr (Kino, Konzerte, Lesungen,…)
                              50% Ermäßigung Paul-Hofhaimer-Tage und Filmfestival Radstadt
                              Info: an der Abendkassa oder Telefon: 06452-7150
                              oder per E-Mail: office@daszentrum.at
Zeughaus am Turm   AUSSTELLUNG von Norbert Trummer
                   »RADSTADT oben und unten«
                   Für das Ausstellungsprojekt »RADSTADT oben und unten« war
                   der 1962 geborene bildende Künstler Norbert Trummer im
                   August und September 2019 für mehrere Arbeitsaufenthalte
                   in Radstadt.
                   Norbert Trummer erforschte, erkundete und dokumentierte
                   mit Buntstiften und Zeichenblock unsere Stadt, unsere Häuser
                   und die Umgebung und schuf so interessante Portraits,
                   Einblicke und Überblicke. Zur Ausstellungseröffnung erscheint
                   der Katalog »RADSTADT oben und unten« mit Textbeiträgen
                   von Dr. Martin Hochleitner (Direktor Salzburg Museum),
                   Arch DI Tom Lechner (Altenmarkt) und Bodo Hell (Literat).

Dauer der Ausstellung bis 19. November 2020, Öffnungszeiten zu Veranstaltungen und
nach telefonischer Vereinbarung: 06452-7150.

F I N I S S A G E : Donnerstag, 19. November 2020, 19 Uhr
                    Zeughaus am Turm
                    Musik »HIRSCH FISCH«, Lesung Bodo HELL

                   Wir bitten um Reservierung unter office@daszentrum.at
                   und um Beachtung der aktuellen Covid-19-Maßnahmen!
Langeweile
 gehört sich nicht.

Die wahren Abenteuer sind im Club.
Der Ö1 Club bietet mehr als 20.000 Kultur-
veranstaltungen jährlich zum ermäßigten Preis.

Mehr zu Ihren Ö1 Club-Vorteilen: oe1.ORF.at
BERG FILM
 ABENTEUER

               2020
   27. Bergfilmfestival
     11.–22. November
  im DAS KINO Salzburg
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