GEWERKSCHAFT DER POST- UND FERNMELDEBEDIENSTETEN - Dezember | 2019 - GPF
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GEWERKSCHAFT DER POST- UND FERNMELDEBEDIENSTETEN
Dezember | 2019
Fr lich ten!
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und ! !1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1
Tel.: (01) 534 44/494 40, e-Mail: gpf@gpf.at
Weitere Kontakte und Infos unter
unserer Homepage: www.gpf.at
LANDESGRUPPEN
Post – Wien, NÖ und Bgld.: 1210 Wien, Steinheilgasse 1 (Zi. 4.03)
Tel.: (01) 534 44/495 70 oder Dw. 49571, e-Mail: gpf.post@gpf.at
Vors.: Kurt Holzer, Tel.: 0664/624 27 30
PensionistInnen Vors.: Rudolf Schallhofer, Tel.: 0680/551 16 26
A1 Telekom – Wien, NÖ und Bgld.: 1020 Wien, Lassallestraße 9
Tel.: 050 664/493 55, e-Mail: gpf.a1telekom@gpf.at
Vors.: Ing. Walter Hotz, Tel.: 0664/663 05 39
PensionistInnen Vors.: Gerhard Ruiner, Tel.: 0664/442 17 84
(Adresse PensionistInnen: 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1)
Kärnten: 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 44 (EG)
Tel: 0664/886 47 912, e-Mail: gpf.kaernten@gpf.at
Vors.: Ewald Kollnitz, Tel.: 0664/624 19 95
PensionistInnen Vors.: Jakob Fior, Tel.: 0664/122 20 67
Oberösterreich: 4030 Linz, Dürerstraße 15 (1. Stock)
Tel.: (01) 534 44/445 85
e-Mail: gpf.oberoesterreich@gpf.at
Vors.: Markus Sammer, Tel.: 0664/624 15 08
PensionistInnen Vors.: Franz Poimer, Tel.: 0664/261 04 80 HOMEPAGE
Salzburg: 5020 Salzburg, Metzgerstraße 54
Tel.: (01) 534 44/455 90
e-Mail: gpf.salzburg@gpf.at
Vors.: Karl Egyed, Tel.: 0664/624 15 16
www.gpf.at
PensionistInnen Vors.: Erika Aringer, Tel.: 0664/282 54 10 Unter unserer Homepage besteht
die Möglichkeit sämtliche weitere
Steiermark: 8020 Graz, Karl-Morre-Straße 32 wichtige Informationen zu aktuellen
Tel.: (01) 534 44/466 04 oder Dw. 466 05, e-Mail: gpf.steiermark@gpf.at
Vors.: Andreas Rindler, Tel.: 0664/624 19 78
Themen, Reisen & Events, Kontak-
PensionistInnen Vors.: Ludwig Brunnhofer, Tel.: 0664/266 93 30 ten, Leistungen, Sprechstunden
etc. einzuholen!
Tirol: 6020 Innsbruck, Südtiroler Platz 14-16
Tel.: (01) 534 44/475 95, e-Mail: gpf.tirol@gpf.at
Vors.: Thomas Ganarin, Tel.: 0664/624 13 32
PensionistInnen Vors.: Walter Schaffenrath, Tel.: 0678/121 62 10
Vorarlberg: 6800 Feldkirch, Reichsstraße 134
Tel.: (01) 534 44/486 00, e-Mail: gpf.vorarlberg@gpf.at
Vors.: Franz Mähr, Tel.: 0664/624 16 99
PensionistInnen Vors.: Gerhard Corn, Tel.: 0664/280 59 60
BUNDESFACHGRUPPE
Flugsicherung: Austro Control GmbH, 1030 Wien, Schnirchgasse 11B
Tel.: 05 1703/2771 oder Dw. 2772
e-Mail: gpf.flugsicherung@gpf.at
Vors.: Alexander Rovina, Tel.: 0664/832 11 65
PensionistInnen Vors.: Gerhard Mayerhofer, Tel.: 0664/614 54 70
ZENTRALBETRIEBSRÄTE
ZA POST AG, 1030 Wien, Rochusplatz 1
Tel.: 0664/624 63 76
e-Mail: helmut.koestinger@post.at
Vorsitzender: Helmut Köstinger
Postbus AG/GmbH ADRESSÄNDERUNG
Tel.: (01) 93000/439 00
e-Mail: daniela.roskopf@postbus.at
Vors.: Robert Wurm
PensionistInnen Vors.: Heinz Bartonek, Tel.: 0664/326 03 03 MITGLIEDERVERWALTUNG
ZA A1 Telekom Austria, 1020 Wien, Lassallestraße 9 Tel.: (01) 534 44/491 00
Tel.: 050 664/245 30 e-Mail: mitgliederservice@gpf.at
e-Mail: werner.luksch@a1.at
Vorsitzender: Werner Luksch
2Inhalt:
ssum
I mpre Im
Überblick
HERAUSGEBER
Gewerkschaft der Post- und
Fernmeldebediensteten
Johann-Böhm-Platz 1
1020 Wien
MEDIENINHABER
Verlag des Österreichischen
Gewerkschaftsbundes GmbH
Johann-Böhm-Platz 1
1020 Wien
Für unverlangt eingesendete Manuskrip-
te und Fotos keine Gewähr. Die Redak-
tion behält sich vor, Artikel zu kürzen.
Nachdrucke, auch auszugsweise, nur
mit Zustimmung der Redaktion und mit
Quellenangabe. Namentlich gekenn-
zeichnete Artikel müssen nicht unbedingt
der Meinung der Redaktion entsprechen.
Aus rechtlichen Gründen weisen wir
darauf hin, dass für über die „Kompakt“
angebotene Reisen und andere geld-
werte Leistungen die GPF weder als
Veranstalter noch Vermittler auftritt, son-
dern den Abdruck alleine aus Gründen
des Mitgliederservice durchführt. Jede
Haftung der GPF wird ausgeschlossen.
OFFENLEGUNG
gemäß MedG § 25 unter:
www.oegb.at/impressum
DATENSCHUTZ
gem. DSGVO: www.gpf.at/datenschutz
DESIGN UND REDAKTION
Victoria Dollezal
e-Mail: redaktion@gpf.at
AUFLAGE
45.100 Stück
04 18
EDITORIAL PENSIONISTINNEN
Im Interview: Helmut Köstinger Ehrungen der Landesgruppen |
15 Ditmar Fürst: "Was hat das zu Ende
08 POSTBUS/POSTAUTO gehende Jahr den PensionistInnen
AKTUELL U-Fonds Aktuell: Auszüge gebracht?" | Pensionsanpassung |
Wechsel in der Geschäftsführung | aus der Leistungspalette Service: Impfzuschüsse | Die Zukunft
Was erwartest du dir von der neu- schreitet voran | Service: Mitgliedsbei-
en Bundesregierung? | 30 Jahre 16 träge & Leistungen | Sprechstunden
Partnerschaft | Abschlagsfreie Pen- BILDUNG
sion für BeamtInnen verhindert Bildung ist der Schlüssel 27
zum Erfolg | 4-Tage Brüssel IN TIEFER TRAUER
14 Wir wollen Abschied nehmen
A1 TELEKOM 17 und gedenken still an unsere
Aktuell: Medienkampagne FRAUEN lieben Verstorbenen.
gegen ArbeitnehmervertreterInnen Erna Minder wird 80 Jahre
3GPF-Bundesvorsitzender
Helmut Köstinger
im Interview
Mehr Fairness,
Wertschätzung
und vor allem
Gerechtigkeit!
4© GPF
GPF-Kompakt: Wie lauten die kon-
kreten Forderungen der GPF an die
Politik und die künftige Bundesre-
gierung?
Helmut Köstinger: Unsere Forde-
rungen und Ziele sind umfangreich. Es
geht um mehr Fairness und Gerech-
L
E D I T O RTINIGAER
tigkeit für alle ArbeitnehmerInnen und
PensionistInnen, um gute Entlohnung,
S
um mehr Steuergerechtigkeit, den Er- H E LM U T K Ö
halt der Sozialleistungen, ein Recht auf
mehr und geregelte Freizeit, um Ge-
sundheit am Arbeitsplatz und um faire
Pensionen.
Was heißt für dich mehr Fairness Kommt die abschlagsfreie Pensi-
und Gerechtigkeit? on nach 45 Jahren auch für Beam-
Für mich steht Fairness und Gerech- tInnen?
tigkeit immer an oberster Stelle, denn Die SPÖ hat noch in der letzten Na-
in den letzten Jahren ist die Fairness tionalratssitzung vor der Wahl einen An-
und Gerechtigkeit, aber auch der wert- trag eingebracht, dass auch BeamtIn-
schätzende Umgang mit den Arbeitneh- nen nach 45 Arbeitsjahren mit 62 Jahren
merInnen in vielen Bereichen abhanden
gekommen. Belohnt wurden vor allem
abschlagsfrei in den verdienten Ruhe-
stand gehen können. Die ÖVP, die FPÖ
Ein gutes
die Reichen, die ohnehin schon gut ge-
stellt sind. Schlecht ausgestiegen sind
und die NEOS haben dagegen gestimmt
und damit die Umsetzung verhindert.
Leben hängt
die ArbeitnehmerInnen, die tagtäglich Das ist eine massive Schlechterstellung damit zusammen,
fleißig arbeiten und von denen in den und eine Diskriminierung aller Beam-
letzten Jahren alles abverlangt wurde. tInnen. Wir werden als GPF weiterhin dass Arbeit und
Von den Beschäftigten wird immer mehr nichts unversucht lassen diese Unge-
Flexibilität und noch mehr Leistung ein- rechtigkeit zu beseitigen. Eine konkrete Freizeit gut
gefordert und der Wettbewerb nimmt Entscheidung hängt natürlich von der
weiterlaufend zu. Mittlerweile sind die neuen Bundesregierung ab. vereinbar sind
Belastungsgrenzen erreicht und gera-
de deshalb ist Fairness, Wertschätzung Du hast auch von einer neuen und wir gesund
und Gerechtigkeit auch im Arbeitsleben Form der Politik gesprochen. Was
so wichtig. meinst du genau? in Pension
Wir brauchen wieder eine Politik, die
ehrlich die Interessen der arbeitenden gehen können.
Menschen, der PensionistInnen, der Ju-
Daher gend und der Allgemeinheit vertritt und
nicht die Interessen der ohnehin Privi- In Österreich wird Vermögen im-
kämpfen wir legierten. Eine Politik, die sich für ein mer noch sehr niedrig, Arbeit aber
faires Miteinander, für Bildung, für ein hoch besteuert. Wie stehst du
im ÖGB funktionierendes Gesundheitswesen, dazu?
gemeinsam für faire Einkommen, für faire Pensio-
nen und für Gerechtigkeit einsetzt. Und
Die ArbeitnehmerInnen in Österreich
tragen 80% der Steuerlast, während
für ein es muss auch zu einer Absenkung der
Arbeitszeit kommen, denn Arbeit darf
Großkonzerne immer noch zu niedrig
besteuert werden. Auch das hat mit Ge-
gutes Leben nicht dazu führen, dass die Menschen
ausgenützt und krank werden. Über-
rechtigkeit und Fairness zu tun. Der vor-
liegende Entwurf für eine Steuerreform
für alle! stunden sollen die Ausnahme bleiben
und gut bezahlt werden.
ist für die ArbeitnehmerInnen und Pen-
sionistInnen nicht gerecht, denn dieses
5© GPF
GPF Bundesvorsitzender Helmut Köstinger hat im Interview mit der GPF-Kompakt
Redaktion einige Forderungen an die zukünftige Bundesregierung!
Papier begünstigt vorrangig wieder die wir über die Sonder-Konditionen für für die PensionistInnen und für die
Großkonzerne und BesserverdienerIn- Mitarbeiter und GPF-Mitglieder ver- Sozialpartnerschaft insgesamt?
nen. Ich fordere, dass die künftige Re- handeln. Unser Ziel ist, dass möglichst Mit der künftigen Regierung muss sich
gierung so rasch als möglich eine Steu- viele Postlerinnen und Postler und mög- die Vorgehensweise gegenüber den Ar-
ersenkung für alle ArbeitnehmerInnen lichst viele GPF-Mitglieder zur neuen beitnehmerInnen deutlich verbessern.
durchführt, weil die sogenannte „Kalte Bank wechseln. Unter Türkis-Blau wurden bekanntlich
Progression“ Jahr für Jahr einen Teil un- Arbeits- und Sozialrechte verschlech-
serer guten KV-Abschlüsse verschlingt. tert, der Druck auf alle ArbeitnehmerIn-
Gute Pflege wird nur mit guten Rah- Mit der künftigen nen ist gestiegen und hart erkämpf-
menbedingungen und guter Bezahlung te Sozialleistungen waren in Gefahr.
möglich sein. Regierung Schritt für Schritt wurde versucht, die
Mitbestimmung der Arbeitnehmerver-
Wie steht es um die neue „Postbank“? muss sich die tretung einzuschränken, zu untergraben
Unsere eigene Postbank-Gründung und Sozialleistungen abzuschaffen. Be-
läuft gut. Wie unsere neue Bank konkret Vorgehensweise kanntlich wollte Türkis-Blau ja auch den
heißen wird darf noch nicht verraten
werden, aber wir sind voll im Zeitplan.
gegenüber den Jugendvertrauensrat abschaffen, um
der Gewerkschaftsbewegung und den
Die neue Bank wird ab 1. April 2020
in unseren Filialen starten und ab Mai
Arbeitnehmer- BetriebsrätInnen die künftige Arbeit zu
erschweren. Daher ist die Zusammen-
2020 werden auch die Postpartner ein-
gebunden. Wir haben in einem ersten
Innen deutlich setzung der neuen Regierung enorm
wichtig für alle ArbeitnehmerInnen, für
Schritt erreicht, dass alle unsere Kun-
den wie gewohnt auch vor dem Start
verbessern. die Jugend und für die PensionistInnen.
der neuen Bank Geld beheben, einzah-
len und Überweisungen tätigen können. Dafür werden wir als
Auch das Problem mit den abgebauten
Indoor-Bankomaten konnte gelöst wer-
Wie wichtig ist die Zusammenset-
zung der neuen Regierung für die
Gewerkschaft auch in Zukunft
den. In einem nächsten Schritt werden ArbeitnehmerInnen, für die Jugend, mit aller Kraft kämpfen !
6G E M E IN S A M
SI ND W IR STAR K
Gesundheit,
Glück und
Lebensfreude!
In der Familie und im Betrieb hält man zusammen.
Um deine Interessen bestmöglich vertreten zu können, braucht es
eine starke Gewerkschaft, eine starke Personalvertretung
und eine starke Arbeiterkammer.
Wir werden auch im neuem Jahr nicht aufgeben zu kämpfen.
Für ein besseres Leben für alle ArbeitnehmerInnen
und alle PensionistInnen.
Für den Jahreswechsel wünsche ich allen KollegInnen
schöne Weihnachten, erholsame Feiertage sowie Gesundheit,
Glück und Lebensfreude für das neue Jahr.
Mein großer Dank gilt im Besonderen auch allen FunktionärInnen
für ihren täglichen Einsatz für die KollegInnen.
WERDE
I T G L I E D !
Helmut Köstinger
Bundesvorsitzender JETZT M
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INFOS BEI D
E RT R E T U N G
PERSONALV
E R w w w. g p f.at
ODER UNT
7AKTUELL
NEUER BUNDESGESCHÄFTSFÜHRER
Wechsel
© GPF
IN DER GESCHÄFTSFÜHRUNG
""Jede neue Herausforderung ist
ein Tor zu neuen Erfahrungen.""
Da Wolfgang Strauhs als Bundesgeschäftsführer Ende
dieses Jahres aus seiner Funktion ausscheidet, wurde
als sein Nachfolger Christian Decker bestellt.
„Jede neue Herausforderung ist ein Tor zu Nach einigen Jobs in verschiedenen
neuen Erfahrungen. Dieser Spruch passt gut zu Bereichen wechselte ich im Jahr 2004
meiner beruflichen Zukunft. Nach 27 Dienstjahren in die Personalvertretung.
in der A1 Telekom ist es an der Zeit, etwas Neu-
es zu machen. Deshalb werde ich die A1 Telekom Ich freue mich
auf die vielen neuen
verlassen und mich den neuen beruflichen Her-
ausforderungen als Bundesgeschäftsführer in der
GPF stellen. Ich freue mich schon sehr auf mein Herausforderungen und
neues Team und die neuen Aufgaben!“, so Chris- wünsche eine besinnliche
tian Decker.
Weihnachtszeit mit
Kurz zu meiner Person: Familie und Freunden!
Ich bin 1972 in Wien geboren, bin verheiratet und
habe zwei Kinder. Auf Beide bin ich sehr stolz, sie
und meine Ehefrau sind das Wichtigste in meinem Herzlichst
Leben.
Ich verbringe meine Zeit am liebsten in der Natur
Christian Decker
und lese sehr gerne. Christian Decker
gf. Bundesgeschäftsführer
1992 hat meine Karriere bei A1 Telekom im Fern-
meldebetriebsamt (FBA) im Arsenal begonnen. Foto in der Briefmake: Wolfgang Strauhs
Von 2002 bis 2004 habe ich mit Begeisterung am (links) und Christian Decker (rechts)
Abend die Wiener Gewerkschaftsschule besucht. Foto rechts: Christian Decker
8ULRIKE ERNSTBRUNNER
Frauenvorsitzende
EVELINE KÖBERL
Vorsitzende Stellvertreterin
Personalausschuss Stmk.
FRANZ MÄHR
Vorsitzender
Landesgruppe Vorarlberg
WERNER LUKSCH
10 1. stv. Bundesvorsitzender und
ZA Vorsitzender A1 Telekom AustriaAktuell:
Erwartungen
an die neue
Bundesregierung
ERWARTEST DU DIR
von der neuen Bundesregierung?
Franz Mähr, langjähriger Personalvertreter und Werner Luksch ist erster stellvertretender Bundesvoristzender der
Vorsitzender der Landesgruppe Vorarlberg, er- GPF und Zentralbetriebsrat Vorsitzender der A1 Telekom Austria.
hofft sich, dass die neue Bundesregierung so Er erwartet sich klare Antworten und Lösungen von der neuen Bundes-
schnell wie möglich Worte in Taten umsetzt. regierung.
Meine Erwartung: "Gleichstellung der Be- Meine Erwartung: "Eine faire und investitionsfördernde bzw.
amtInnen zu den Angestellten, sodass sie investitionsschützende Telekommunikations-Regulierung. Es
abschlagsfrei mit dem 62. Lebensjahr in Pension muss endlich Schluss sein mit der Vernichtung von tausenden hoch-
gehen können!" Außerdem fordert er: qualifizierten Arbeitsplätzen in der Branche wie z.B. durch Outsourcing
ins Ausland, um so Stammpersonal einzusparen."
"Bewahrung des "Die A1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen in Zukunft so arbeiten
können, dass der Kunde im Mittelpunkt steht und der Druck auf das
sozialen Friedens Personal gesenkt wird und damit sowohl deren Gesundheit als auch
unsere guten Kundenbeziehungen nicht aufs Spiel gesetzt werden."
und die Stärkung
"Unsere Forderung nach einer Wiederaufstockung der Staatsantei-
der Sozialpartner- le bei A1 Telekom Austria AG soll unterstützt werden und damit endlich
schaft!" strategische Weitsicht statt kurzfristige Gewinnmaximierung im Vorder-
grund stehen."
"Gleichstellung für alle Berufsgruppen bei der abschlagsfreien
Ulrike Ernstbrunner ist Frauenvorsitzende der Pension nach 45 Arbeitsjahren!"
Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediens-
teten und setzt sich tagtäglich für die Interessen Eveline Köberl ist Vorsitzende Stellvertreterin des Personalausschus-
der Frauen am Arbeitsplatz ein. ses der Steiermark. Ihr ist besonders wichtig, dass Menschen die arbei-
Meine Erwartung: "Nur 15 von 205 Vorständen ten und Kinder haben, entlastet werden.
in Österreich sind weiblich. Das ist eindeutig viel Meine Erwartung: "Thema Familienbonus: Jedes Kind muss
zu wenig. Deshalb muss das Ziel sein, den Frau- gleich viel wert sein!"
enanteil in Führungspositionen deutlich zu heben.
Daher erwarte ich mir von der neuen Bundesre- Vorsitzender der Landesgruppe Kärnten Ewald Kollnitz legt auf die
gierung eine konsequente Frauenförderung!" Gesundheit der Beschäftigten großes Augenmerk. Außerdem ist es
ihm, wie Werner Luksch, sehr wichtig, dass keine weiteren Staatsantei-
"Mehr Mut, um Einkommensschere zu schließen. le bei Post AG und A1 Telekom verkauft werden.
Frauen verdienen in Österreich für die gleiche Ar- Meine Erwartung: "Unsere Beschäftigten arbeiten am Limit, darauf
beit im Schnitt um 20 Prozent weniger als Männer." muss auch die Politik endlich reagieren!“
11Aktuell:
Vorsitzende im Vertrauenspersonenausschuss der Unternehmenszent- Erwartungen
rale der Österreichischen Post AG ist Veronika Schmidt. an die neue
Bundesregierung
Meine Erwartung: "Solidarität, der Fokus auf die ArbeiterInnen und
Angestellten sowie ein fairer Umgang mit den Sozialpartnern müssen in
der neuen Regierung wieder jenen Wert und Wertschätzung erhalten,
den sie verdienen!"
Karl Egyed ist seit der Personalvertretungswahl im letzten Jahr Vor-
sitzender des Personalausschusses Post in Salzburg. Wir haben ihn
gefragt, was er sich von der neuen Bundesregierung erwartet. "Fokus auf
Meine Erwartung: "Wieder mehr Respekt vor der Sozialpart-
nerschaft! Wer mit Gewerkschaft und Arbeiterkammer die Interes- Solidarität,
sensvertretung der arbeitenden Menschen sowie der PensionistInnen
im Rahmen der Sozialpartnerschaft angreift, der greift den sozialen Fairness und
Frieden, den Sozialstaat und somit die Errungenschaften der letzten
Jahrzehnte für die ganze Bevölkerung unseres Landes an."
Wertschätzung!"
Ewald Kollnitz (Vorsitzender der Landesgruppe Kärnten) Veronika Schmidt (Vorsitzende VPA
Unternehmenszentrale Österreichische Post AG)
Karl Egyed (Vorsitzender der Landesgruppe Salzburg)
"Eine gerechtere Verteilung der Arbeitszeit! 12-Stundentage
sind erwiesenermaßen weder produktiv noch gesundheitsfördernd.
Sie gefährden Arbeitsplätze. Daher darf es sie nur in begründeten, im
Kollektivvertrag verankerten oder mit dem Betriebsrat vereinbarten
Ausnahmefällen geben, welche im Gegenzug mit arbeitsrechtlichen
Verbesserungen verknüpft werden müssen. 60-Stundenwochen sind
ein absolutes No-Go. Über noch mehr Flexibilität kann nur im Rahmen
einer generellen Verkürzung der Jahresarbeitszeit auf Sozialpartnere-
bene diskutiert werden."
"Mehr Steuergerechtigkeit! 80 Prozent der Steuern und Abgaben
kommen von ArbeitnehmerInnen, PensionistInnen und KonsumentIn-
nen. Steuersenkungen gab es jedoch in den letzten Jahren vor allem
für Unternehmen."
"Gesetzliche Grundlagen für leistbares Wohnen! Das kann ein
Mietpreisdeckel am privaten Wohnungsmarkt ebenso sein wie ein steu-
erlich absetzbarer Wohnbonus. Im Gegenzug sollte die Errichtung von
Luxusimmobilien mit einer zusätzlichen Abgabe belegt werden."
1230 J ahre
PARTNERSCHAFT
ÖVP, GRÜNE UND NEOS
verhindern abschlagsfreie
Pension für BeamtInnen!
SPÖ-Anträge, abschlagfreie Pension nach
45 Arbeitsjahren ab 1.1.2020 auch auf Post,-
Postbus,- und TelekombeamtInnen auszu-
dehnen, wurden von ÖVP, Grünen und Neos
mit ihrer Mehrheit im Parlament gleich zwei-
© GPF
mal verhindert. Was für PensionistInnen nach
dem ASVG, für Selbstständige und Landwir-
Am 18. Mai 1988 wurde eine Partnerschaft zwischen te gilt, wird demnach den PostlerInnen von
dem Kommando LRÜ und der Gewerkschaft der ÖVP, Grünen und Neos verwehrt.
Post- und Fernmeldebediensteten eingegangen. Im
Auch abschlagfreie Neuberechnung ab-
Rahmen des 19. ordentlichen Gewerkschaftstages gelehnt! Damit gibt es auch keine abschlag-
der GPF wurde durch Helmut Köstinger, Bundesvor- freie Neuberechnung aller Pensionsleistun-
sitzender der GPF, und Bgdr Mag. Rupert Stadlhofer, gen (Ruhegenüsse), die ab 1.1.2014 und vor
1.1.2020 angefallen sind. Ebenso unberück-
Kdt LRÜ, die Durchführung einer Partnerschaftsver-
sichtigt bleiben in der Anrechnung Präsenz-
anstaltung abgesprochen. und Zivildienst. Nach den SPÖ-Anträgen hät-
ten auch diese Verbesserungen mit 1.1.2020 in
Die Jubiläumsveranstaltung wur- erforderlichen Rahmen für Kraft treten sollen.
de am 24. September 2019, anlässlich eine gedeihliche Weiterent-
einer über 30-jährigen Partnerschaft, wicklung der Partnerschaft Kopfschütteln in der AK-Oberöster-
gemeinsam abgehalten. zu schaffen. reich: ÖAAB/FCG gegen abschlagfreie
Pension! Die FSG und Fraktion AUGE brachte
Teilnehmer seitens des LRÜ waren Treffpunkt war zeitig in der in der letzten AK-Vollversammlung eine Reso-
der Kdt LRÜ Bgdr Mag. Rupert Stadl- Früh am Schneebergbahn- lution ein, die eine künftige Bundesregierung
hofer, weiters Oberst Franz Prasser, hof in Puchberg am Schnee- und den Nationalrat auffordert, sicherzustel-
stvKdt LRÜ, Oberst Marcus Kronreif, berg. Es folgte eine Auffahrt len, dass alle ArbeitnehmerInnen (somit auch
Oberst Ing. Manzl sowie Vzlt Ludwig mit der Schneebergbahn BeamtInnen) nach 45 Beitragsjahren abschlag-
Humer. Seitens der GPF nahmen Hel- zur Station Hochschnee- frei in Pension gehen können. Außerdem sol-
mut Köstinger, Bundesvorsitzender berg. Von dort aus wurde len jene, deren Pension derzeit mit einem Ab-
der GPF, Wolfgang Strauhs, Bundesge- eine Wanderung zum Klos- schlag belastet ist, eine abschlagfreie Pension
schäftsführer der GPF, Werner Luksch, terwappen unternommen. erhalten.
1. Bundesvors.-Stv. d. GPF, Karl Egyed, Dort angekommen wurde
Vorsitzender der LG Salzburg, Kurt Hol- die Netz- und Flugfunksta- Die Schwarzen GewerkschafterInnen ha-
zer, Vorsitzender der LG Post Wien/NÖ/ tion Schneeberg besichtigt. ben gegen diese Resolution gestimmt und
Bgld., Markus Sammer, Vorsitzender Nach einer außerordentlich befürworten daher Pensionsabschläge. Die
der LG OÖ, Romanus Fennes, Vorsit- interessanten Unterweisung SPÖ-Nationalratsabgeordneten Rainer Wim-
zender PA Post Wien/NÖ/Bgld. und in die Aufgaben und tech- mer und Beppo Muchitsch wurden von mir
Martin Palensky, Mitglied ZA-Post, teil. nischen Möglichkeiten der schriftlich ersucht, sich weiterhin dafür einzu-
Station, begab man sich setzen, dass auch PostlerInnen abschlagfreie
Ziel der Veranstaltung war so- wieder ins Tal, wo die Ver- Pensionen bekommen können.
wohl eine intensive Kommunikation mit abschiedung vorgenommen
sportlicher Betätigung als auch den wurde.
13A1
MEDIENKampagne
GEGEN ARBEITNEHMERVERTRETER/INNEN
Die Medienkampagne gegen ArbeitnehmervertreterInnen in
Leitbetrieben war und ist erbärmlich. Das interessiert doch keinen.
Da kommt jetzt nichts mehr nach - oder?
Ja, es ist wirklich sehr bedauerlich und es Gleicherweise ist es auch befremdlich, dass - wie in der Presse-
wird ebenfalls versucht die Kommunikations- meldung angedeutet - betriebsrätliches Engagement sowie eine
gewerkschaft GPF insgesamt in Frage zu stel- aktive Rolle als Sozialpartner nur als AkademikerIn einen höheren
len und ihr nachhaltig zu schaden. Das ist be- „Wert“ hat. Kann man daraus schließen, dass aus Sicht der Me-
schämend und widerlich und wer uns schadet, dien künftig nur AkademikerInnen wahre Betriebsratsvorsitzende,
schadet schlussendlich auch der Belegschaft. InhaberInnen politischer Ämter oder Spitzen-FunktionärInnen in
Daher muss die Antwort darauf sein: den Gewerkschaften sein können? NichtakademikerInnen hingegen
fehlt die Qualifikation für diese Funktionen? Diese Ansicht empfinde
ich als disqualifizierend und gefährlich und sollte eigentlich schon
„Ruhe bewahren lange der Vergangenheit angehören. Die ArbeitnehmerInnen müs-
sen ohne Einschränkung und Bevormundung über ihre Vertretung
und gleichzeitig in selbst entscheiden können!
die Offensive gehen Anscheinend geht’s einigen Medien aber nur mehr darum, der ge-
samten ArbeitnehmerInnenvertretung nachhaltig zu schaden. Dar-
durch starken Mit- um ist es jetzt besonders wichtig, dass wir mit Stärke reagieren und
glieder-Zuwachs!“ solidarisch zusammenrücken! Daher sind starke FunktionärInnen
und der Zusammenhalt mehr denn je gefragt!
Mein Team und ich wünschen euch allen noch viel Kraft und bedan-
ken uns ganz herzlich bei unserem Bundesvorsitzenden Helmut
Umso mehr Mitglieder, umso stärker ist
deine Betriebsgewerkschaft, die nach wie Köstinger für seine starke Unterstützung. Bedanken möchten wir
vor ihre Vorteile hat. Unser Ziel kann jetzt nur uns auch bei den vielen FunktionärInnen & Mitgliedern, die für uns
sein, unsere KollegInnen bei Dienststellenbe- in dieser schweren Zeit mit uns Schulter an Schulter gehen. Ganz
suchen und bei Infoveranstaltungen verstärkt im Sinne: Gemeinsam sind wir stärker!
darüber zu informieren und ihnen die Frage zu
stellen: „Cui bono - wer profitiert?“ Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern für die tolle Unterstützung
im Jahr 2019 und wünschen eine besinnliche Weihnacht, ein zufrie-
Geht das alles wirklich nur von einem kleinen denes Nachdenken über Vergangenes, ein wenig Glaube an das
Mitbewerber aus oder vielleicht stecken politi- Morgen, Hoffnung für die Zukunft, erholsame Feiertage, viel Erfolg
sche Gegner, wie die Industrie, die Wirtschaft und ganz besonders Gesundheit für das Jahr 2020!
oder das Kapital dahinter, weil ihnen die Arbeit-
Werner Luksch
nehmerInnen-Vertretung in den großen Betrie-
ben, wie A1 und Post zu stark geworden sind?
14FÜR
DICH DA
U-FONDS
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S PA L E T T
L E IS T U N G AN G EB OT
1
S U N SE R EM
AU SZ Ü G E AU
AKTUELL
Finanzielle Unterstützung
Aufwandsentschädigungen:
• Bei einem Arbeitsunfall, der
unmittelbar mit einem Fahrzeug zu tun
hat. (z.B. ein- und aussteigen, beladen, entladen)
Unterstützungsfonds für • Bei Verwaltungsstrafen im
KraftfahrzeuglenkerInnen im Post-, Zuge von Verkehrsunfällen.
Postbus- und Telekomdienst • Bei Verkehrsunfällen im Dienst.
(wie z.B. Tages- und Nächtigungsgebühren,
2
Die Leistungen des U-Fonds gelten Lenkerpauschale, Fernmeldepauschale, …)
für alle dienstlichen Fahrten.
Die Leistungspalette für PensionistInnen
gilt für die KollegInnen im Ruhestand.
(bei Verkehrsunfällen mit
dem eigenen PKW)
Der Jahresbeitrag für das Verkehrsunfall im Dienst
laufende Kalenderjahr beträgt € 12. Kostenlose Beistellung eines Rechtsanwaltes und
3
Bezahlung von Gerichts- und Verwaltungs-
Wenden Sie sich im Bedarfsfall kosten und Sachverständigengutachten.
direkt oder über Ihre/n PersonalverteterIn Gruppenunfallversicherung
an den Gebietsbetreuer! Die Polizze der Gruppenunfallversicherung
wurde mit der Wiener Städtischen abgeschlos-
sen und ist nur für U-Fonds-Mitglieder gültig.
Leistungsangebot
Invaliditätsleistungen:
Bei bleibender völliger Invalidität infolge eines Unfalls Psychologische Nachbetreuung
€ 36.336,-. Bei bleibender teilweiser Invalidität (ab 20 %) nach einem Verkehrsunfall
infolge eines Unfalls ein entsprechender Teil von € 36.336,-
Unfalltod: Tritt innerhalb eines Jahres der Tod als Notrufnummer
Folge eines Unfalls ein, wird die für einen Todesfall 0664/22 66 6 66
vorgesehene Summe von € 7.267,- ausbezahlt.
Obmann Oberösterreich Kärnten Tirol/ Vorarlberg
Robert Wurm Michael Weinzinger Meinhard Petzmann Johann Ritter
(0664/624 39 00) (0664/624 39 81) (0664/624 84 79) (0664/624 39 78 )
Johann Pürstinger
Wien/NÖ/Bgld. (0664/624 30 07) Steiermark Kassier:
Dieter Smolka Josef Nigitsch Peter Leubner
(0664/624 32 50) Salzburg (0664/624 30 63) (0664/486 84 32 )
Kurt Holzer (Post) Patrick Riedlsperger
(0664/624 27 30) (0660/640 84 70)Referat
Bildung
BILDUNG IST DER
SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG!
PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen sind in ih- Die Betriebsräteakademie (BRAK)
rer Funktion tagtäglich mit verschiedensten Aufgaben Die BRAK ist eine 3-monatige Intensivausbildung, die in je-
konfrontiert: Einmal braucht eine Kollegin arbeitsrechtliche dem Bundesland stattfindet. Sie ist eine Vollzeitausbildung,
Unterstützung, dann wiederum muss man für einen Kollegen Zielgruppe sind gewählte ArbeitnehmervertreterInnen aus
in einer wichtigen Sache beim Vorgesetzten intervenieren, ein dem jeweiligen Bundesland. In diesen 3 Monaten sollen Kern-
Wirtschaftsgespräch ist zu führen, um zu wissen, wie es dem kompetenzen, wie Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Ar-
Betrieb wirtschaftlich geht oder ein offenes Ohr wird benötigt, beitsrecht oder Betriebsarbeit für die praktische Anwendung
weil KollegInnen ihr berufliches oder privates Leid klagen. vermittelt werden.
Um diesen vielseitigen Herausforderungen auch gewachsen Die Sozialakademie (SOZAK)
zu sein, ist es daher notwendig, sich regelmäßig weiterzu- Die SOZAK ist die höchste gewerkschaftspolitische Ausbil-
bilden, um die Interessen der KollegInnen im Betrieb erfolg- dung in Österreich. Sie ist ebenfalls eine Vollzeitausbildung
reich vertreten zu können. Die GPF bietet daher ihre sehr gut und dauert 10 Monate. Das Ziel dieser Ausbildung ist neben
besuchten Grundkurse an. Hierbei liegen die Grundlagen in dem Vermitteln von fundiertem, vertiefenden Wissen über
Arbeitsrecht, Rhetorik und Kommunikation im Fokus Recht und Wirtschaft auch das entwickeln der
und steht allen interessierten Mitgliedern der Fähigkeit, komplexe politische, und wirt-
GPF zum Besuch offen. Die Grundkurse schaftliche Prozesse zu analysieren und
eignen sich auch wunderbar dazu, sich danach selbstständig als Arbeitneh-
mit KollegInnen aus anderen Betrieben merinteressensvertreterIn zu han-
auszutauschen bzw. kennenzulernen. deln. Soziale Kompetenzen, wie
Verhandlungtechnik, Führungs-
Weiters steht uns als Bildungspart- kompetenz, Projektmanagement,
ner das große Angebot vom Ver- Strategietraining, Rhetorik und
band Österreichisch Gewerkschaft- Präsentationstechnik sind dafür
licher Bildung (VÖGB) und den unerlässlich und haben daher
Arbeiterkammern zu Verfügung. Sie in der SOZAK einen besonderen
bieten sowohl spezifische Tageskur- Stellenwert.
se, Abendveranstaltungen aber auch
umfassende Ausbildungen für (zukünf- Bildung ist der Schlüssel für eine er-
tige) PersonalvertreterInnen und Betriebs- folgreiche ArbeitnehmerInneninteressens-
rätInnen an. vertretung, da die Aufgaben und Anforderun-
gen für PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen
Die Gewerkschaftsschule (GS) immer komplexer werden. Daher unterstützt und finanziert
Sie gilt als gewerkschaftspolitische zweijährige Basisausbil- die GPF gemeinsam mit VÖGB und Arbeiterkammern gerne
dung und findet am Abend ein bis zweimal pro Woche (nach die Weiterbildung engagierter PersonalvertreterInnen und
Bundesländern verschieden) statt. Sie hat das Ziel, Arbeit- GewerkschafterInnen. Oder wie es John F. Kennedy einmal
nehmervertreterInnen und interessierte Gewerkschaftsmit- treffend formuliert hat:
glieder gewerkschaftspolitische Themen und gewerkschaft-
liches Handeln näher zu bringen. Ein Teil dieser Ausbildung
ist ein Besuch in Brüssel und deren politischen Institutionen,
„Es gibt nur eins was
worüber euch Marcus Mosovsky (A1 Telekom Austria AG), auf Dauer teurer ist als
ein Teilnehmer aus dem 71. Lehrgang der Wiener GS von der
GPF im Artikel "4-Tage Brüssel" berichtet. Bildung: keine Bildung!“
16© Marcus Mosovsky
Referat
Frauen
© GPF
4-TAGE
von links nach rechts:
Verena Wiesner
(Bundesfrauenvorsitzende GPF a.D.),
Heidrun Silhavy
(Frauenministerin a.D.),
BRÜSSEL
Eveline Köberl
(Landesfrauenvorsitzende Stmk.),
Erna Minder (LAbg. a.D.).
Johanna Skuk
(Bundesfrauenvorsitzende a.D.)
Im Zuge unserer Ausbildung der Wie-
ERNA MINDER wird
80 Jahre
ner Gewerkschaftsschule flogen wir vier
Tage nach Brüssel, um uns dort zu den ver-
schiedensten Themen auszutauschen und
auch weiterzubilden. Doch bevor wir uns in
die Arbeit gestürzt hatten, wurde der An-
reisetag mit einem gemütlichen Stadtspa-
ziergang durch die Innenstadt abgerundet.
Unser Guide erzählte ein wenig von der
Geschichte Brüssels und führte auch zu
einigen markanten Stellen der Stadt. Ähn-
lich wie in Wien, fließt auch durchs Zent-
rum von Brüssel ein Fluss, die Senne. Doch Die Geschichte der Frauen in der GPF Steiermark
diese wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde durch Frau LAbg. a. D. Erna Minder, als
vollständig überbaut und verschwand da- erste Frau in der steirischen Landesleitung der GPF,
her aus dem Stadtbild. geprägt. Es war doch sehr interessant, dass
einige Männer eine Frau in der Landesleitung
Auf dem Programm standen Besuche nicht akzeptieren und nominieren wollten.
beim Europäischen Parlament, dem Eu-
ropäischen Wirtschafts- und Sozialaus- Der Vorsitzende der Landes- Erna Minder und Hilde Aluani erzählen
schuss (EWSA), der Europäischen Trans- leitung Steiermark, NAbg. a. hier die Historie. Minder gründete das
portgewerkschaft (ETF), der Europäischen D. Alois Reicht, sah allerdings SF-Frauenreferat und prägte den Satz:
Kommission & den Brüssel Büros von ÖGB die Zeit gekommen Frauen eine „Wir Frauen werden als notwendiges
und AK. Hier erhielten wir jeweils span- Chance zu geben. Somit wurde Übel akzeptiert.“
nende Vorträge und Einblicke von Mitar- bald darauf das SF-Frauenre-
beiterInnen der Institutionen und durften ferat gegründet. In der Mas- In den 1970er Jahren stellte sich eine
anschließend Fragen stellen. Im EU Parla- terarbeit "Sie haben uns als Verbesserung der strukturellen, perso-
ment konnten wir EU-Abgeordneten Gün- notwendiges Übel akzeptiert.": nellen und inhaltlichen Vertretung der
ther Sidl kennenlernen, welcher sehr offen Frauen im ÖGB unter beson- weiblichen Mitglieder ein.
und locker mit uns in den Dialog ging. Ein derer Berücksichtigung des
Bruno Kreisky sagte:
weiteres besonderes Highlight war den steirischen Frauenreferates und
Sitzungssaal der Kommission hautnah zu der Gewerkschafterinnen Erna „ Ich verstehe sehr gut, dass
sehen, wo einst Jean-Claude Junker saß Minder und Hilde Aluani“ von eine derart malträtierte Gruppe
bzw. Ursula von der Leyen mit ihren neuen Herrn Jürgen Miedl, findet sich
Kommissaren sitzen wird. die Geschichte der Frauen in der
wie die Frauen lauter schreien
GPF wieder. muss, viel lauter als andere,
Euer Marcus um sich Gehör zu verschaffen.“
Eveline Köberl (Landesfrauenvorsitzende Steiermark)
17Wir gratulieren Kollegen Willibald
Schinnerl (im blauem Hemd) für seine
langjährige Mitgliedschaft und Solidarität.
Am 28. September 2019 fand unsere
diesjährige Jubilarehrung in Graz statt.
72 Kolleginnen und Kollegen folgten
LANDESGRUPPE unserer Einladung zu einem gemein-
STEIERMARK samen Mittagessen im Hotel Para-
dies. Beim gemeinsamen Essen und
Jubilarehrungen
Gesprächen über heute, gestern und
morgen verbrachten alle einen ge-
mütlichen Nachmittag. Die Ehrungen
waren der Höhepunkt unserer Veran-
staltung und Landesgruppen-Vorsit-
zender Andreas Rindler gratulierte den
JubilarInnen persönlich und über-
reichte feierlich die Ehrenurkunden.
Eine besondere Freude war es auch
für die Landesleitung Steiermark, den
Kollegen Dr. Hofrat Helmut Moser
und Kollegen Willibald Schinnerl für
70 Jahre Mitgliedschaft und Soli-
darität zu ehren und zu danken.
Vorsitzender der LG Steiermark
Gratulation !
Andreas Rindler (rechts) gratulierte
Dr. Hofrat Helmut Moser (links) zu
seinem 70 Jahre Jubliäum.
LANDESGRUPPE
SALZBURG
Ehrung langjähriger Mitglieder
& Neuigkeiten
Geehrt wurden:
• Gudrun Belzl, Franz
Fuchs 25 Jahre
• Othmar Haberlander, Johann
Höflmaier, Anton Klappacher,
Hermann Lingg, Gerhard
Mayer, Andreas Mittendorfer,
Johann Schweighofer 40 Jahre
• Anton Wuppinger 50 Jahre in welchen durch die Zerstörung der der Fachgruppe, Christine Pertele
• Erich Eibl, Günter Sozialpartnerschaft die Rechte der Ar- übereinstimmend, als sie den Jubi-
Pertele 60 Jahre beitnehmerInnen und PensionistInnen larInnen für ihre Treue zur Gewerk-
zunehmend in Frage gestellt werden, schaft dankten, welche ins Parkhotel
Die Mitglieder sind die Säulen der besonders wichtig. Derzeit gefährdet Brunauer gekommen waren, um
Gewerkschaft. Durch ihre jahrzehn- der Klimawandel nicht nur die Natur, ihre Ehrung mit großer Freude-
telange Mitgliedschaft setzen die sondern auch unseren Sozialstaat. persönlich entgegenzunehmen.
Angehörigen der GPF aber auch ein
Zeichen der Solidarität und des Ver- Dies betonten Landesgruppenvorsit-
trauens in ihre Interessensvertretung. zender Karl Egyed, PAT Vorsitzender
Diese Signale sind gerade in Zeiten, Christian Karner und die Vorsitzende
18Ehrungen:
LANDESGRUPPE Landes-
TIROL gruppen
Ehrung langjähriger
Gewerkschaftsmitglieder der
Ruhestandsbediensteten
in der Landesgruppe Tirol
von links nach rechts:
Kassier Werner Mayr,
Vorsitzender der LG
Tirol Thomas Gana-
rin, Obmann der FG
Walter Schaffenrath,
Jubilar zu 70 Jahren
Mitgliedschaft Anton
Fürst und Mitglied
Manfred Huemer
LANDESGRUPPE
KÄRNTEN
Jubilare, Ehrungen, Neuigkeiten
& Zuwächse
Im Jahr 2019 durften die Bezirks- und Fach-
gruppen sowie die Landesgruppenleitung von
Kärnten 75 Mitgliedern zu runden Geburtstagen Im Oktober 2019 fand in Innsbruck im Gasthaus
gratulieren. Unsere FunktionärInnen gratulierten Sandwirt, die Ehrung von 40 langjährigen Mit-
den JubilarInnen persönlich mit einem kleinen gliedern der GPF Ruhestandsbediensteten statt.
Geschenk zum 70., 80. und 90. Geburtstag. J os e f T irl
e r FG er
Thomas Ganarin (Vorsitzender der Landesgrup-
n nd
Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung pe Tirol) überreichte selbst die Ehrenurkun- ma
Ob
gefolgt und verbrachten einen angenehmen den mit Präsenten und bedankte sich bei
ige
und unterhaltsamen Tag mit interessanten und allen anwesenden JubilarInnen persönlich
al
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liebevollen Gesprächen. Ein großes Thema war für ihre langjährige Treue zur Gewerk-
und ist nach wie vor, die Bedeutsamkeit der schaft. Ein ganz besonderer Teil unserer
Gewerkschaft sowie den tatkräftigen Einsatz für Veranstaltung war die Ehrung unseres
unsere Kolleginnen und Kollegen weiterhin beizu- ehemaligen Pensionisten-Obman-
n un
behalten. Außerdem fanden in mehreren Bezirks- nes Josef Tirler, dem wir zu 60 Jahren
ri
gruppen insgesamt 54 ÖGB-Ehrungen statt, um Mitgliedschaft gratulieren durften.
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unseren langjährigen Mitgliedern zu danken.
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a
Geehrt wurden die Mitglieder für 25, 40, 50, om
Th
Am 16. Oktober fand wieder die jährliche Pen- 60 und sogar 70 Jahre Mitgliedschaft zur GPF.
sionistenausschusssitzung der Landesgruppe Ein weiterer Höhepunkt des Festaktes war die
Kärnten statt. Landespensionistenvertreter Ehrung des Jubilars Anton Fürst für sagenhafte
Jakob Fior und Vorsitzender der Landesgrup- 70 Jahre Treue zur Gewerkschaft der Post- und
pe Kärnten, Ewald Kollnitz, informierten bei Fernmeldebediensteten. Im Anschluss fand ein
dieser Sitzung über sämtliche Neuigkeiten. gemeinsames Törggelen mit zahlreichen ge-
ladenen Gewerkschaftsmitgliedern und mit
Positives gibt es auch über die Mitgliederbe- toller musikalischer Unterhaltung statt.
wegung im Jahr 2019 zu berichten: Wir konn-
ten einen extremen Zuwachs verzeichnen, da Der Obmann der Ruhestandsbediensteten,
die Angebote und Unterstützungsleistungen Walter Schaffenrath, bedankt sich herzlich
der GPF sowohl für aktive als auch für Kolle- für die Solidarität und wünscht alles Gute!
gInnen im Ruhestand großen Zuspruch finden
und dementsprechend gut genutzt werden.
liebevolle
Ewald Kollnitz, Vorsitzender der LG Kärnten
U nterhaltungen ! 19von links nach rechts:
Franz Poimer (rechts) wünscht Erwin Scheuch (links)
herzlichst alles Gute zu seinem Geburtstag.
LANDESGRUPPE POST
WIEN, NÖ, BGLD.
Pensionistentratscherl der
Landesgruppe Post Wien
LANDESGRUPPE OBERÖSTERREICH
Treffen der Innviertler GPF-PensionistInnen
Bereits zum achten Mal in Jahresfolge haben sich die pensionierten GPF-Mitglie-
der der Bezirke Ried und Schärding in Andorf bei der „Dorfwirtin“ getroffen. Be-
zirksgruppenvorsitzender Josef Rachbauer und LandespensionistInnenvertreter
Franz Poimer, die gemeinsam das Treffen organisiert hatten, konnten sich wieder
über eine sehr große Beteiligung freuen.
Mit dabei waren der ehemalige Landesgruppen- und Personalausschussvorsitzen-
de Manfred Schöndorfer und von den TelekompensionistInnen Günther Gum- Geehrt wurde:
pelmeier. Als Ehrengast war GPF-Bundespensionistenvorsitzender Ditmar Fürst • Erich Göll 70 Jahre
ins Innviertel gekommen und hatte eine Reihe interessanter Informationen parat.
Ditmar Fürst berichtete über die Vorbereitungen der Verhandlungen über die Über 500 Kolleginnen und Kol-
Pensionserhöhung für 2020. Er betonte: „Die Stärke in solchen Verhandlungen legen des Ruhestandes sind der
liegt nicht nur in der Festlegung einer gemeinsamen und gut fundierten Argumen- Einladung des Landesgruppen-
tation, sondern auch in der Mitgliederdichte." Bezirksgruppenvorsitzender Josef vorsitzenden Kurt Holzer am
Rachbauer gab uns einige Informationen über die neuen Bankdienstleistungen, 1.10.2019 in die Wiener Postaka-
die ab 1. April 2020 bei den Postfilialen angeboten werden. Damit soll eine kun- demie in Wien Hernals gefolgt.
dennahe und persönliche Betreuung gewährleistet sein. Die Zustimmung der Fi-
nanzmarktaufsicht hat die Post bereits erhalten. Im Zuge dieser Veranstaltung wurden
auch langjährige Wiener Mitglieder
Nicht egal wer regiert der Gewerkschaft der Post- und
Unter diese These stellte Franz Poimer seine Ausführungen und zeigte Bespiele Fernmeldebediensteten geehrt. In
auf: Den SPÖ-Antrag, eine abschlagfreie Pension nach 45 Arbeitsjahren (540 gemütlicher Atmosphäre und bei
Beitragsmonaten) auch für PostbeamtInnen zu ermöglichen haben ÖVP, Grü- köstlichem Essen konnten sich die
ne und Neos im Parlament abgelehnt. Demnach bleibt die Benachteiligung der Kolleginnen und Kollegen des Ruhe-
PostlerInnen gegenüber ASVG-PensionistInnen, Bauern und Selbstständigen standes über alte Zeiten unterhalten,
zunächst aufrecht. Ebenso abgelehnt von ÖVP, Grünen und Neos im Parlament und so frühere Arbeitskolleginnnen
wurde der SPÖ-Antrag eine Neuberechnung aller Pensionsleis- oder Arbeitskollegen wiedersehen.
tungen ohne Abschläge mit 1.1.2020 für jene vorzunehmen,
die nach 2014 in den Ruhestand gegangen sind. Mit der
Erhöhung des Pflegegeldes im Ausmaß der Inflationsra-
Wir gratulieren auf diesem Weg
te in allen Stufen ab 2020, ist eine wiederholt erhobene noch einmal den geehrten Mitgliedern
Forderung der Gewerkschaft erfüllt. Die türkis-blaue
Koalition hatte im Regierungsprogramm eine einmalige
und freuen uns auf ein baldiges
Erhöhung von einem Prozent lediglich ab der Pflege-
Wiedersehen beim nächsten
stufe 3 vorgesehen. Tratscherl.
Das gesellige Zusammentreffen rundeten kurze und inter- Im Foto v.l.n.r.: Andreas Soretz (PAP Stv.),
Romanus Fennes (PAP Vors.), Erich Göll,
essante Videos über das staatliche Pensionssystem und die
Roland Hefter (BG Vors.) Kurt Holzer (LG Vors.)
geringe Steuerleistung der Reichsten Österreichs ab.
f!
volles H aus in A ndor
20BEZIRKSGRUPPE herzlich begrüßen. Egon Englisch, vertreter Manfred Filo. Er informierte
MISTELBACH BGR-Vorsitzender-Stv., führte durch
den Abend. Nach der Totenehrung,
über den von der Bezirksgruppe
eingebrachten Antrag „Harmoni-
73. Infoabend im "7-Hirtner Hof"
der Programmvorstellung sowie der sierung des Zustelldienstes“ und
Vorstellung der Vertreter der öster- die vielen Verhandlungen, unterstützt
reichischen Beamtenversicherung, vom Zentralausschuss zum Wohle
Werner Haslinger und Reinhard der Postbediensteten, mit der Unter-
Eisenhut, lud er die KollegInnen- nehmensleitung. Außerdem wurde,
schaft zum Schnitzel-Essen ein. wie alle Jahre, auch wieder über
die Mitbesorgung (Zusammenzie-
Danach berichtete Egon Eng- hen) im Zustellbereich diskutiert.
lisch über die Aktivitäten der
Bezirksgruppe, Tagesausflüge nach Bei einem sehr unterhaltsamen
Laxenburg, Schlosshof, Gut Aider- Schätzspiel sollte der Euro-Inhalt
bichl und Valtice und Lednice, dem eines Gurkenglaserls erraten wer-
bevorstehenden Adventausflug nach den. Josef Popp, Irma Dormayer und
Geehrt wurden: Kottingbrunn und natürlich über die Monika Glassl schätzten den
• Hilda Hertl, Josef Würzl 25 Jahre vergangen Gewerkschaftswahlen Inhalt des Glases am
• Hans-Peter Diewald, 2018. Außerdem gab es einige In- genauesten. Es konn-
Leopold Graf, Johann Hiller, formationen zum Thema Wechsel ten viele Preise, welche
Erich Hold, Franz Meisl, Maria und Abwicklung von der ÖPSK zur von der GPF (Bundes-
Pohl, Theresia Wild 40 Jahre neuen Postbank ab 1. April 2020 und vorsitzender Helmut
• Alfred Denner, Gisela Langer, deren Abwicklungsmodalitäten. Köstinger, Bundespensi-
Karl Prickl 50 Jahre onistenvorsitzender Ditmar Fürst,
• Hermann Friedl 60 Jahre Günther Hödl erzählte von seiner Personalvertreter Günther Hödl),
Tätigkeit im Personalausschuss und dem ÖBV und Post-Generaldirektor
über „20 gute Gründe Mitglied der Dr. Georg Pölzl dankenswerterwei-
Im "7-Hirtner Hof" in Siebenhirten Gewerkschaft zu sein“. Die Vertrau- se gespendet wurden, an etwa 40
bei Mistelbach fand der 73. Infoabend enspersonen-Ausschuss Vorsitzende PreisträgerInnen übergeben werden.
der Bezirksgruppe Mistelbach statt. des Bezirkes, Andrea Mucha, infor-
Bezirksgruppen-Vorsitzender Robert
mierte die aktiven KollegInnen im
Zustelldienst und im Schalterdienst
Es war ein informativer und
Machinek konnte nahezu 100 Ge- über die neuesten Entwicklungen gemütlicher Infoabend, der vielen in
werkschaftsmitglieder, den Vorsitzen-
den-Stellvertreter der Landesgruppe
bei der Österreichischen Post AG. guter Erinnerung bleiben wird!
Manfred Filo, die Personalvertreter Rudolf Schallhofer referierte Im Foto v.l.n.r.: Erich Hold, Günther Hödl, Gisela Langer,
Rudolf Schallhofer, Alfred Denner, Josef Würzl, Johann
Günther Hödl und Andrea Mucha über seine Tätigkeit als Pensionis- Hiller, Robert Machinek, Hermann Friedl, Franz Meisl,
und auch den Landespensionis- tensprecher. Das Hauptreferat hielt Hilda Hertl, Andrea Mucha, Leopold Graf, Hans-Pe-
ter Diewald, Karl Prickl, Erwin Bauersima, Maria Pohl,
tenvertreter, Rudolf Schallhofer, Landesgruppenvorsitzender-Stell- Egon Englisch, Theresia Wild und Manfred Filo.
Wir wünschen Adelheid Schwarz gruppenvors. 9300 St. Veit) waren stell-
vertretend bei der rüstigen Dame, die
herzlichst alles Gute zu ihrem noch voll im Leben steht, zu Besuch.
100. Geburtstag! Als die Jubilarin spannende Anekdoten
aus ihrem Postlerleben erzählte, hingen
Wir gratulierten am 18.11.2019 der die beiden Herren fasziniert an ihren Lip-
Jubilarin Adelheid Schwarz, pen und die Zeit verging wie im Fluge.
geb. 17.11.1919, zu ihrem 100. Ge-
burtstag. Ewald Kollnitz (Vors. LG
Kärnten) und Caba Lajko (Bezirks-
Wir wünschen der Jubilarin noch viele
gesunde und glückliche Jahre!
Alles Gute 21RegR Ditmar Fürst Bundespensionistenvertreter e-Mail: ditmar.fuerst@gpf.at Tel.: 0664/171 90 00 Mitte Dezember 2019 bis Mitte Jänner 2020 wird die "Monatsabrechung" für das Jahr 2020 den PensionistInnen vom BVA-Pensionsservice per Post zugestellt. In diesem Schreiben und seiner Beilage sind wichtige Informationen wie zum Bei- spiel die Pensionsanpassung für das Jahr 2020 und die Auszahlungsinformationen enthalten. Ganz wichtig ist die oben angeführte Personalnummer, die für Bestellungen bei post.sozial und bei allen anderen Anfragen anzugeben ist. Am 10. April 2019 fand der fünfte Bundespensionistentag statt. Bei diesem wurden zahlreiche Anträge verabschiedet und an den Gewerkschaftstag bzw. Seniorenrat weitergeleitet. Thema waren beispielsweise die weiteren Verhandlungen betreffend Pensionssicherungsbeitrag und Änderung des Durchrechnungszeitraums. Außerdem wurde beschlossen, dass in Zukunft alle fünf Jahre Gewerkschafts- und Personalvertretungswahlen stattfinden werden. Das nächste Mal daher im Jahr 2023. In Österreich gibt es aktuell ca. 2,4 Mio. PensionistInnen. Davon sind rund 1,1 Mio. in Organisationen wie den ÖGB-PensionistInnen, dem Pensionistenverband Österreichs, dem Österreichischen Seniorenbund, sowie dem Österreichischen Seniorenring organisiert. Diese Organisationen sind Mitglied im Österreichischen Seniorenrat, der die gesetzliche Vertretung der älteren Generation ist. Sämtliche Forderungen, die die PensionistInnen betreffen werden im Seniorenrat behandelt und an die Bundesregie- rung weitergeleitet. Daher ist es wichtig in einer der genannten Organisationen Mitglied zu sein um dem Seniorenrat eine starke Stimme zu verleihen. Dieses Jahr wurde aufgrund einer Anregung des Seniorenrates die höchste Pensionsanpas- sung seit 25 Jahren beschlossen. Auch die ab 2020 jährliche Anpassung des Pflegegeldes entsprechend der Inflationsra- te wurde vom Seniorenrat initiiert. Des Weiteren geht der Wegfall der Wartefrist bei der ersten Pensionsanpassung nach der Pensionierung auf eine Forderung des Seniorenrates zurück. Derzeit läuft eine Klage vor dem Verfassungsgerichts- hof betreffend einer Reform der Sozialversicherung und ein Pflegekonzept wurde der Übergangsregierung übergeben. Die Vorsitzenden der Gewerkschaften Bau-Holz und der PRO-GE haben am 19. September 2019 im Parlament einen An- trag eingebracht, demzufolge ASVG-Versicherte, Selbstständige und Bauern künftig nach 45 Beitragsjahren mit Vollendung des 62. Lebensjahrs ohne Abschläge in Pension gehen können. Ein entsprechender Entschließungsantrag für die öffent- lich Bediensteten wurde am 25. September 2019 von ÖVP, FPÖ und NEOS niedergestimmt. Auch ein Fristsetzungsantrag, dass diese Angelegenheit im Dezember 2019 noch einmal im Nationalrat behandelt werden soll, wurde von ÖVP, Grünen und NEOS wieder abgelehnt. Es liegt der Schluss nahe, dass es bereits Überlegungen gibt, die getroffenen Regelungen für AS- VG-Versicherte, Selbstständige und Bauern zurückzunehmen, sobald die neue Regierung im Amt sein wird. Es bleibt da- her zu hoffen, dass die neue Regierung die Interessen der arbeitenden Menschen nicht zum Spielball der Politik macht. Für die bevorstehenden Feiertage und den Jahreswechsel wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Lebensfreude. Herzlichst Ihr RegR Ditmar Fürst Bundespensionistenvertreter
E R H ÖPFH T
UNG
SC H U TZ IM
Die GPF übernimmt für alle pensionierten
GPF-Mitglieder Kosten der Schutzimpfun-
gen (Grippe, Zecken, Pneumokokken) bis
zu max. € 13 (ab 1.1.2020).
Legitimation mit der Mitgliedskarte.
Originalbelege sind vorzulegen. Wenn Sie
den Kostenbeitrag von bis zu maximal
€ 13 (ab Beginn 2020) in Anspruch
nehmen wollen, senden Sie den unten
DAFÜRWIR! ausgefüllten Abschnitt und die Rechnung
n
kämpfe
für die Impfung an ihre Landesgruppe
oder PensionistInnenvertretung.
Pensionsanpassung Das Antragsformular finden sie auch
unter: www.gpf.at/service/formulare/
DIE UNGLEICHBEHANDLUNG UNSERER
BEAMTINNEN UND BEAMTEN ANTRAGSFORMULAR
AKZEPTIEREN WIR NICHT! ZUSCHUSS ZUR
GPF Vorsitzender Helmut Köstinger wendet
sich mit unseren Forderungen an unsere Bundeskanzlerin.
SCHUTZIMPFUNG
Familienname/Vorname
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!
Am 19. September 2019 wurde im Nationalrat das Pensionsanpassungsgesetz 2020
beschlossen. Leider wurden die Beamtinnen und Beamten aus uns unverständlichen
Mitglieds-Nr. (GPF od. ÖGB-Card):
Gründen dabei nicht berücksichtigt.
Die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) fordert daher, alle mit
diesem Pensionsanpassungsgesetz 2020 eingeführten Vorteile auch für alle BeamtInnen
im Bereich der Post, der A1-Telekom und des Postbusses ein.
IBAN
Wir werden nicht hinnehmen, dass unsere BeamtInnen schlechter gestellt werden
als alle anderen ArbeitnehmerInnen unsere BeamtInnen werden in ihrem täglichen
Arbeitsumfeld genau so massiv gefordert wie auch alle anderen ArbeitnehmerInnen.
Das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis darf für die Betroffenen keinesfalls eine BIC
Schlechterstellung bringen. Aus den genannten Gründen dürfen wir das Ersuchen an Sie
herantragen, uns bei unseren Bemühungen für eine Gleichstellung unserer BeamtInnen
zu unterstützen.
Unterschrift
Mit besten Grüßen
23© GPF
Die Zukunft
SCHREITET VORAN
Die moderne Kommunikation bringt viele neue Möglichkei-
ten mit sich. Daher wollen auch wir diese in Zukunft intensi-
ver nutzen, um hier für unsere PensionistInnen auch in der
Zukunft Ansprechpartner Nr. 1 zu sein!
Die alltägliche Kommunikation hat sich aufgrund von neuen Technologi-
en in den letzten Jahren maßgebend verändert. Während noch vor gar nicht
langer Zeit Brief, Telefon oder eine regelmäßig erscheinende Zeitung für die
Verbreitung von Informationen ausreichend waren, ist es heute in Zeiten der
vernetzten und globalisierten Welt in der weltweite Kommunikation in Echt-
zeit möglich ist, notwendig, sich mit den Vorteilen aber auch den Gefahren
neuer Medien auseinander zu setzen.
Daher haben sich interessierte PensionistInnen Ende November in Bad Ischl
getroffen, um gemeinsam mit dem Bildungssekretär der GPF, Patrick Stock-
reiter, über neue Kommunikationswege sowie Soziale Medien zu diskutie-
ren. Dabei standen nicht nur die unterschiedlichen Möglichkeiten und Ge-
fahren, die neue Medien bieten zur Diskussion, sondern vor allem auch wie
wir diese Möglichkeiten im Speziellen für unsere PensionistInnen so nutzen
können, dass wir zukünftig über diese Kanäle schnell und zielgerecht infor-
mieren können.
Denn wir wollen auch in der Zukunft unsere Forderungen, Botschaften, Ver-
anstaltungen oder einfach unser tagtäglich gemeinsam Erlebtes möglichst
breit und schnell mit unseren Mitgliedern teilen. Deshalb wollen wir hier in
der Zukunft neben den jahrelang erprobten und bewährten Mitteln auch ver-
stärkt neue Medien einsetzen, um möglichst einen breiten Teil unserer Pensi-
onistInnen in der Zukunft für unsere gemeinsame Sache zu erreichen.
RegR Ditmar Fürst
Bundespensionistenvertreter
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