Juni / Juli 2019 Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden ...

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Juni / Juli 2019 Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden ...
GemeindeBrief
Juni / Juli 2019

   Gehet hin in alle Welt und predigt
   das Evangelium aller Kreatur.
   Wer glaubt und getauft wird,
   der wird selig werden.
   																				Markus 16, 15-16
Juni / Juli 2019 Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden ...
Freundliche Worte sind wie Honigwaben,
     süß für die Seele und heilsam für den Körper.
    																																					                       Sprüche 16, 25

       Honig - auch Speise der Götter
     genannt - hat heilende Wirkung.
     Die Verwendung von Honig bei klei-
     neren Wunden, Hals- oder Haut-
     problemen, Magen- und Darmbe-
     schwerden ist seit Generationen
     bekannt und bewährt. In kaum ei-
     nem Haushalt fehlt der Honig. Viele
     Kinder wachsen mit den lustigen
     Geschichten von Winnie Puh, dem
     Bären, auf. Er liebt es, Honig in vol-
     len Zügen zu genießen. Im alten
     Ägypten war Honig als Speise nur
     für höher gestellte Menschen vor-
     gesehen.
       Heute kann man Honig für wenig
     Geld im Supermarkt kaufen und
     Imker haben Mühe, mit der Produk-
     tion von Honig ihren Lebensunter-
     halt zu verdienen.
       Gott hat seine Welt so wunder-           sche Gespräch versagt, wenn diese
     bar eingerichtet, dass er uns nicht        Maßnahmen nicht begleitet werden
     nur das unbedingt Notwendige zur           von liebevollen Worten und Gesten.
     Verfügung stellt. Vielmehr ist eben          Lassen Sie sich ermutigen, ein-
     auch der Genuss aus der Fülle darin        ander mit freundlichen Worten im
     vorgesehen.                                Alltag zu begegnen. So können Sie
       In unserem Monatsspruch wird             auf ganz schlichte Weise für ihren
     der Honig als Bild benutzt für             Nächsten zu einem Geschenk Got-
     freundliche Worte, die der Seele           tes werden. Ich wünsche Ihnen eine
     und damit dem ganzen Menschen              gesegnete Sommerzeit.
     gut tun. Wer Sorgen hat, wünscht
     sich oft nicht viel mehr als liebevol-                          Katharina Falkenhagen
     le und tröstende Worte. Jede hoch
     technisierte Schulmedizin oder
     jedes gut durchdachte therapeuti-
                                       Deckblatt: Taufbecken St.-Gertraud-Kirche Foto: Albrecht
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Juni / Juli 2019 Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden ...
Moment mal

 JJ    Der Gottesdienst
         - und die Kirche
   Im letzten Beitrag zum Thema „Gottes-       all die liturgischen Gegenstände mitpredi-
dienst“ möchte ich gern mit Ihnen einige       gen. Denn sie erinnern uns daran, dass der
Dinge bedenken, die uns vielleicht zunächst    Glaube von einer Generation auf die nächs-
sehr äußerlich vorkommen, die aber das         te geht.
innere Wesen des Gottesdienstes präsen-          In der Weitergabe des Gedachten und
tieren.                                        Empfundenen, der Glaubenserfahrung und
   Wenn wir in den Gottesdienst gehen,         des Glaubenswissens besteht auch unsere
sagen wir oft: wir gehen zur Kirche. Uns ist   Aufgabe. Was aber werden wir hinterlas-
dabei nicht bewusst, dass wir ein Doppeltes    sen? Kühne Gedanken, die die Gottesvor-
dabei im Sinn haben, nämlich das Kirchen-      stellung weiten, wie der Blick in entfernte
gebäude und die Gemeinde. Die Architek-        Galaxien und eine entsprechende Architek-
tur einer Kirche nimmt denn auch tatsäch-      tur und künstlerische Ausstattung? Oder
lich das Geschehen des Gottesdienstes auf      ein ängstliches Bewahren und Konservie-
und bringt die Glaubensvorstellungen ganz      ren von Gedanken und Formen?
sinnfällig zum Ausdruck. An der Architektur      Bald feiern wir das Pfingstfest und lesen
können wir studieren, wie der Glaube im-       wieder davon, wie Gott alle Türen und
mer neu in die Zeit gesprochen wird. Wir       Fenster aufstößt. Wie ein frischer Wind
erkennen die Veränderungen der theologi-       öffnet und beseelt der Heilige Geist seine
schen Vorstellungen und die Zuordnung zu       Kirche. Es kommt Bewegung in die Sache
einem bestimmten Stil einer Zeitepoche. So     und hoffentlich auch immer wieder in un-
fest unsere Kirchen stehen, so dynamisch       sere Gottesdienste.
ist der Prozess, den sie widerspiegeln.
   Ein Kirchengebäude macht aber noch kei-                                    Beatrix Forck
ne Kirche. Kirche ist erst Kirche, wenn Men-
schen miteinander Gottesdienst feiern,
Glauben lernen und sich gegenseitig trös-
ten und stärken. Das Haus Kirche ist „nur“
der zuverlässige Ort einer Begegnung, aber
wir können (könnten) Kirche auch ohne
Gebäude sein. Der Gottesdienst, der Di-
alog, den wir mit Gott und mit anderen
Menschen führen, machen erst die wahre
Kirche.
   Und trotzdem können wir froh sein, dass
die Steine einer Kirche und oft ihre schönen
Glasfenster, die Altäre, die Taufsteine und
                                                                          Grafik: Plaßmann
                                                                                              3
Nachgedacht

     JJ    Das Heilige Abendmahl
             - eine Diskussion

       In unserer Gemeinde wird schon seit ei-     JJ 2. Die Frage der Teilnahme von Getauf-
    niger Zeit auf die Diskussion über das Hei-       ten, die aus der Kirche ausgetreten sind.
    lige Abendmahl in unserer Landeskirche          Jede Gemeinde, die eine Jubelkonfirmati-
    hingewiesen. Die Landessynode gab dazu        on anbietet oder eine Konfirmation feiert,
    den Anstoß und Propst Dr. Stäblein hat        sieht sich mit dieser Frage konfrontiert.
    die Anregung aufgenommen und in die           Was machen, wenn Jubelkonfirmanden
    Gemeinden getragen. Wir alle sind aufge-      den Weg nicht mehr mit ihrer Kirche gehen
    rufen, uns an der Diskussion zu beteiligen.   oder wenn Familienmitglieder der Konfir-
       Die Praxis steht auf dem Prüfstand. Das    manden nicht mehr der Kirche angehören?
    heißt, die Situation und die Fragen unserer   Öffnet man einen Weg oder verweigert
    Zeit müssen an den Aussagen der Bibel ge-     man den Zugang? Eine knifflige Frage, zu-
    prüft werden. Dabei geht es einerseits um     mal dann, wenn diejenigen getauft sind.
    unsere gelebte Wirklichkeit und anderer-      Die Taufe gilt, auch wenn jemand nicht
    seits um die theologischen Einsichten, die    mehr der Kirche angehört. Das ist unser
    wir aus der Schrift ableiten. Beides muss     (oberster) Glaubensgrundsatz, aber was
    miteinander ins Gespräch gebracht und         heißt das dann in der obigen Frage?
    immer wieder neu bedacht werden.
                                                   JJ 3. Die Frage der Teilnahme von Men-
      Es sind dies insgesamt vier Themenkrei-         schen, die nicht getauft, aber erkenn-
    se, die diskutiert werden sollen.                 bar auf dem Weg zur Taufe sind.
      JJ1. Die Frage der Teilnahme von Kindern      Manchmal feiern wir mit Konfirmanden
        am Abendmahl, die getauft, aber noch      schon vor der Konfirmation das Abend-
        nicht konfirmiert sind.                   mahl. Oft als zusammengehörige Gruppe.
      Diese Frage ist nicht ganz neu und wird     Oft, um den Jugendlichen die Scheu vor
    immer wieder aufgeworfen. Es sind dar-        dem Abendmahl zu nehmen. Unterdessen
    über schon viele Argumente gewechselt         haben wir Glaubenskurse für erwachsene
    worden und es gibt gute Gründe auf bei-       Menschen, die sich auf ihre Taufe vorberei-
    den Seiten. Am Ende entscheidet bisher        ten und mit der Taufe zugleich die Abend-
    der Gemeindekirchenrat, wie es in der         mahlszulassung erlangen. Auch hier ist es
    jeweiligen Gemeinde gehandhabt wird.          eine Überlegung wert, sie schon rechtzeitig
    Wenn ich die Diskussion recht verstehe,       in die Gemeinschaft der Gemeinde einzu-
    dann strebt man in dieser Frage eine ein-     laden und ihnen die Teilnahme am Abend-
    heitliche Praxis in allen Gemeinden an.       mahl zu ermöglichen.

4
Nachgedacht

 JJ 4. Die Frage, ob der Ausschluss vom         eine juristische Überlegung, die die ver-
    Abendmahl als Mittel der Kirchenzucht       bindliche Frage der Lebensordnung für uns
    auf den Prüfstand gehört.                   Christen beleuchtet und bei schwerwie-
  Mit der Zulassung zum Abendmahl ver-          gendem Fehlverhalten einen Ausschluss
binden sich auch bestimmte Rechte in der        möglich macht und eine theologisch-seel-
Gemeinde, wie z.B. die Übernahme des            sorgliche Überlegung, die die Frage von
Patenamtes, die aktive und passive Wahl-        Schuld und Sühne bearbeitet.
möglichkeit für die gemeindeleitenden             Alle diese Fragen müssen sorgsam be-
Gremien usw. Will man, dass Menschen,           arbeitet werden und wir können uns
die gegen das Evangelium leben, nicht in        noch bis Juni beteiligen. Wer seine Mei-
der Gemeinde aktiv und darin gar domi-          nung äußern möchte, der kann das unter
nierend sind, können die Rechte nur durch       abendmahl@ekbo.de          und       wer
den Ausschluss vom Abendmahl aufgeho-           sich an der Diskussion beteiligen
ben werden. Das bringt aber das Problem         möchte, der kann das tun unter:
mit sich, dass das Abendmahl die Einladung      https://www.ekbo.de/glaube/abendmahl.
Jesu Christi an alle ist, an die „Sünder“ und
an die „Gerechten“. Die Überlegung könnte                                    Beatrix Forck
eine Entkoppelung beider Fragen sein. Also                                  Grafik: Pfeffer

                                                                                              5
Gemeindeleben

     JJ     Gottes gute Schöpfung
              Wer darf daran teilhaben?
      Gleich am Anfang unserer Bibel steht es:
      „Und Gott sah an alles, was er gemacht
      hatte, und siehe, es war sehr gut…               So haben es Theologinnen und Theologen
      Und Gott der HERR nahm den Menschen              unserer Zeit formuliert.
      und setzte ihn in den Garten Eden, dass
      er ihn bebaute und bewahrte.“                      Gleich zwei gute Gelegenheiten „Teilhabe“
                                                       einzuüben und zu gestalten, bieten sich im
      „Los, komm, wir sterben endlich aus, denn        Juni in unserer Gemeinde:
    das ist besser für die Welt!“, so singen es „Die
    Ärzte“ in ihrem neuesten Song.                        Umweltsonntag
      „ Fridays for Future“ – unter diesem Mot-           am 16. Juni, ab 10.00 Uhr
    to gehen Schülerinnen und Schüler weltweit            in der Heilandskapelle
    freitags nicht zum Unterricht, sondern auf            wollen wir „Nachhaltigkeit und Teilhabe“ in
    die Straße. Und sie sagen es ganz klar: „Wir       den Mittelpunkt dieses Sonntags stellen. Wir
    werden die Leidtragenden des Klimawandels          wollen feiern, nachdenken, singen, spielen,
    sein und für die Fehler der vorhergehenden         gemeinsam essen und Musik hören. Und alle
    Generationen büßen.“                               sollen teilhaben an den vielfältigen Angebo-
      Wie ist es um Gottes gute Schöpfung,             ten dieses Tages. Lassen Sie sich herzlich ein-
    die Zukunft der Erde und der Menschheit be-        laden, ganz gleich ob jung oder alt, groß oder
    stellt?                                            klein, aus nah oder fern. Und wenn es mög-
      Fragen, die auch uns bewegen: Haben nicht        lich ist, kommen Sie auf umweltschonende
    alle Menschen auf dieser Erde das Recht, an        Weise zur Heilandskapelle.
    Gottes guter Schöpfung teilzuhaben? Müssen
    wir nicht auch dafür sorgen, dass die nachfol-       Gemeindeabend
    genden Generationen teilhaben können an              am 18. Juni, ab 18.00 Uhr
    Gottes Schöpfung?                                    im Gemeindehaus St. Georg
      Wir haben uns auf den Weg gemacht. Wir             am Karl-Ritter-Platz 4
    wollen eine Faire Gemeinde sein. Wir wollen,         wollen wir hören, was uns Gäste von der
    dass alle Menschen an allen Orten und zu al-       Wolga über das Leben in Sarepta und Elista
    len Zeiten teilhaben können an dem Schöp-          berichten und teilhaben am Leben der ev.-
    fungswunder Gottes.                                luth. Gemeinden in der Wolgaregion. Propst
      „Teilhabe kann als Gottes Masterplan für         Oleg Shtulberg und Gemeindeleiterin Elena
    christliches Wirken betrachtet werden. Eine        Lidzhieva sind bei uns zu Gast und bringen si-
    Erlösung für mich allein, ohne Bruder und          cher auch den schmackhaften kalmückischen
    Schwester mit im Sinn zu haben, ist dem            Tee aus ihrer Heimat mit.
    Christentum, zumindest theoretisch, fremd.“                      Dr. Reinhard Richter, Umwelt-AG

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Gemeindeleben

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Gemeindeleben

     JJ    Weiße Nacht in Lebus
              am 22. Juni
      Mittlerweile eine sehr gute Tradition: Die
    „Weiße Nacht“. Bislang hatten wir auf die Wie-
    se an der Gertraudkirche eingeladen – nun
    nehmen wir die Idee in Lebus auf. Mitte Juni
    sind die Nächte am längsten, deshalb werden
    sie auch „Weiße Nächte“ genannt. Die langen
    und warmen Abende bieten eine gute Gelegen-
    heit, dass Menschen unter freiem Himmel zum         Ab 16 Uhr laden die Kinder der
    Essen, zum Quatschen und zum Singen zusam-          Kita „Kirchenmäuse“
    men kommen. Lassen Sie sich also einladen:          gemeinsam mit den Erzieherinnen zu einem
      Samstag, 22. Juni, ab 18 Uhr                    sommerlichen Beisammensein mit Spaß und
      in den Innenhof der Kirche Lebus.               Spiel ein. Die Kita kann an diesem Tag gern be-
      Bringen Sie einen kulinarischen Beitrag         sichtigt werden.
    für unser Büfett, viel Zeit und gute Laune             Katharina Falkenhagen, Ina Dittmeyer und
    mit. Weiße Kleidung passt zu diesem An-                        das Team der Kita „Kirchenmäuse“
                                                                                  Foto: Falkenhagen
    lass, muss aber nicht sein.

     JJ    Fontane 200-
              im Sommer keine Leseabend(e)
       Wir legen mit dem Lesen der Werke von
    Theodor Fontane eine Sommerpause ein. Das
    ist gute Zeit, mit den Wanderungen das eine
    oder andere in Brandenburg zu entdecken. Viel
    Freude!
       Am 27. Oktober machen wir in einer Zusam-
    menarbeit mit dem Kleist-Museum eine öffent-
    liche Lesung des Buches „Vor dem Sturm“ in der         Fontane, gezeichnet von Max Liebermann
    St.-Gertraud-Kirche. Da steckt viel Frankfurter
    Kolorit drin. Wer sich an der Lesung beteiligen     Unser „Literaturclub“ trifft sich erst wieder
    möchte, kann sich im Kleist-Museum oder im        im Dezember zur Besprechung des Romans
    Kirchenbüro melden. Es wird Einführungsver-       „Stechlin“. Das ist etwas umfänglicher und man
    anstaltungen dazu geben. Bitte also im Sommer     braucht vorher ein bisschen mehr Lesezeit als
    die Mitteilungen des Museums und der Kirchge-     bei den übrigen Werken.
    meinde beachten.                                                                     Beatrix Forck

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Gemeindeleben
                                                                                   Ökumene

 JJ    Der neue Konfirmandenkurs beginnt
         Herzliche Einladung!

  Mit dem nächsten Schuljahr beginnt in           Doch schon am 18.08. feiern wir gemein-
unserer Kirchengemeinde auch wieder ein         sam einen Gottesdienst zum Schulanfang
neuer Konfi-Kurs. Alle diejenigen, die bald     in der St. Gertraud-Kirche.
in die 7. Klasse wechseln, sind herzlich ein-     Am 08.09. findet an der Ragower Mühle
geladen, dabei zu sein.                         im Schlaubetal dann der Regionale Vorstel-
  Wir haben für Euch ein offenes Angebot        lungsgottesdienst aller Konfis statt.
vorbereitet, an dessen Ende die Konfirma-
tion stehen kann, aber nicht muss. Auch           Den Unterricht gestalten wir gemeinsam
Jugendliche, die nicht zur Kirchengemeinde      mit Jugendlichen aus der Jungen Gemein-
gehören, sind gerne gesehen.                    de, die als Teamer im Konfi-Kurs Eure ers-
  Im Konfi-Unterricht erfahrt Ihr etwas über    ten Ansprechpartner*innen sein werden.
Gott und die Welt, diskutiert die großen          Im Herbst werden wir auf den Spuren der
Fragen des Lebens und des Glaubens und          Reformation ein paar Tage lang gemeinsam
erlebt christliche Gemeinschaft hautnah.        unterwegs sein. Auch darüber hinaus ste-
                                                hen zahlreiche Exkursionen auf dem Pro-
 Wir treffen uns ab dem 21.08.                  gramm. Freut Euch darauf!
 immer mittwochs um 17 Uhr                             Es freuen sich auf Euch: Frank Gründler,
 im Gemeindehaus Kreuz.                                  Norman Rossius und Susanne Noack.

                                                                                                  9
Gemeindeleben

       JJ    Menschen, Blumen, Landschaften
                Ausstellung in der St.-Gertraud-Kirche

        Die St.-Gertraud-Kirche hat selbst einen     ihrer Bilder. Menschen, Blumen, Land-
      reichen Kunstschatz und öffnet immer           schaften – Sabine Struckmeyer nimmt uns
      wieder ihre Türen für Ausstellungen ver-       mit in ihre Welt der Farben und Formen.
      schiedener Art. In der Vergangenheit wa-         Sehr herzlich lade ich Sie zur Eröffnung
      ren das meistens Ausstellungen, die auf ein    der Ausstellung am 28. Juni um 16 Uhr ein,
      geschichtliches Thema fokussiert waren.        bei der Frau Struckmeyer anwesend sein
        In diesem Jahr werden wir eine Ausstel-      wird. Im Anschluss findet ein Sektempfang
      lung der Malerin Sabine Struckmeyer aus        statt, der uns Gelegenheit zum Kennenler-
      Quedlinburg präsentieren. Sie zeigt vom        nen gibt.
      28. Juni bis zum 4. August eine Auswahl                                   Ihre Beatrix Forck

       JJ   Sabine Struckmeyer
        geboren 1965 in Quedlinburg, 1983 Ab-
     itur in Quedlinburg, danach Hochschul-
     studium an der Humboldt-Universität Ber-
     lin Sektion Pflanzenproduktion, bis 2010
     „berlinert“, dann Rückkehr nach Quedlinburg.
        Mein Interesse am Malen wurde durch
     meine begeisterten Kunstlehrer geweckt,         aufragende Felsen, die unberührt schei-
     und seitdem bin ich dieser schönen Tätig-       nen; große Wälder bis hin zum Brocken, mit
     keit treu geblieben. An der HUB nahm ich 4      all den Tieren und den Geschichten drum-
     Jahre am dort ansässigen Zeichenzirkel bei      herum auf engem Raum zu finden sind
     Adele Sell teil. Seit 2015 arbeite ich in der   und sich manches davon auch in den Men-
     Grafikwerkstatt der Lyonel Feininger Gale-      schen widerspiegelt, die hier leben.
     rie in Quedlinburg mit, die vom Maler und         So bietet sich vieles zum Gestalten an:
     Grafiker Bernd Papke geleitet wird.             Farb-, Größen-, Struktur-, Textur-, Hellig-
        Mich reizt an der Gegend im und am Harz,     keits-, Mengen-, Altersunterschiede, Dif-
     dass sowohl weiche offene Landschaften          ferenziertheit, Einfachheit, Gegenständli-
     wie sanfte Hügel, Blumenfelder, mittelal-       ches, Ungegenständliches … . Ich benutze
     terliche Burgen, hohe Buchenwälder, grü-        Acryl- und Temperafarben, verschiedenste
     ne Flussauen – als auch der Kontrast dazu:      Stifte und Ölkreiden.
     Landschaftverwerfungen; harte, dunkle                                   Sabine Struckmeyer,
     Täler mit reißenden Gebirgsflüssen; steil                                        Foto privat

10
Wofür
                                                                               Gemeindeleben
                                                                                   wir sammeln

 JJ     Wofür wir sammeln
  JJ10.6. Verein Puerte Alegre

   Aus unserer Jungen Gemeinde, die sich
schon vor 1990 für in unserer Stadt lebende
Menschen aus aller Welt interessierte und
Kontakte pflegte, ging 1990 der Verein Puer-
to Alegre hervor. Der so genannte „Auslän-
dertreff“ konnte auch im Jugendclub Hansa
Nord stattfinden. Es war ein fröhlicher Ort
und die Hanse brachte uns auf den Namen             JJ30.6. Offene Kinder- und Jugendarbeit
„Puerto Alegre“ - fröhlicher Hafen. Der Ver-          (Jugendsozialarbeit und sozialdiakoni-
ein will Menschen verschiedener Kulturen              sche Kinder- und Jugendarbeit) (je ½)
ins Gespräch bringen. Er setzt sich für Frie-
den und Gerechtigkeit ein. Als gemeinnüt-            Mit dieser Kollekte wird die Arbeit mit Ju-
ziger Verein verknüpft er Bildungsarbeit mit       gendlichen unterstützt, welche Schwierig-
dem Fairen Handel und führt auf ehrenamt-          keiten haben, den Weg von der Schule in die
licher Basis den Weltladen, der sich in der        Berufswelt zu gehen. Meist kommen diese
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Str.20 befindet.         Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen.
Mit verschiedenen Veranstaltungen wie z.B.           Sie sind durch ihre kulturelle Herkunft
Faire Frühstücke, Themenabende, Projekte           oder durch Armut sozial benachteiligt. Sie
und dem Mitwirken bei verschiedenen Fes-           brechen die Schule oder die Ausbildung
ten in der Stadt und Gemeindeveranstaltun-         ab. Ohne Arbeit oder Ausbildung und ohne
gen übernehmen die Aktiven im Verein eine          Unterstützung haben sie keine Perspekti-
Brückenfunktion zwischen Kirche und Kom-           ve. Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe,
mune. Bei gemeindlichen Veranstaltungen            Schulsozialarbeit und Streetwork in 24 Ein-
wie dem Umweltsonntag, dem Weltgebets-             richtungen der Diakonie unterstützen die-
tag, dem Begegnungscafé und bei Gemein-            se jungen Menschen, die in unserer stark
deabenden sind wir als Verein bei Vorbe-           leistungsorientierten Gesellschaft keinen
reitung und Durchführung mit dabei. Die            Platz finden. Die Projekte der Diakonie bie-
Gewinnung von Ehrenamtlichen und aktiven           ten diesen jungen Menschen persönliche
Mitgliedern ist die eine Herausforderung, die      Begleitung, Qualifizierung oder Ausbildung
andere die Finanzierung von Aktivitäten und        an. Sie gehen auf ihre persönlichen Bedürf-
Referenten für die inhaltliche Arbeit. Eine Kol-   nisse ein, stärken ihre Ressourcen und ge-
lekte aus der Kirchengemeinde unterstützt          ben ihnen das Gefühl, ein wertvolles Mit-
uns in unserem Bemühen. Zur ehrenamt-              glied der Gesellschaft zu sein
lichen Mitarbeit im Weltladenteam und im                    Charlotte Schülzke, Gabriele Tomaselli
Verein Puerto Alegre laden wir herzlich ein.

                                                                                                     11
Handwerk und Kirche

      JJ    Orgelbau

       Scherzhaft könnte man fragen, ob Orgel-
     bau überhaupt ein Handwerk ist oder eher
     ein geistlicher Beruf, denn viele Orgelbauer
     verbringen mehr Zeit in der Kirche als manch
     ein Pfarrer. Dieser nicht ganz aus der Luft
     gegriffene Umstand verdeutlicht zumindest
     die heutige enge Bindung des Instruments
     an den Kirchenraum. Dabei erklangen die
     frühesten Vertreter der Gattung Orgel etwa
     ab Beginn des 3. vorchristlichen Jahrhun-
     derts im Theater, in der Zirkusarena oder im
     Privathaushalt begüterter Griechen, Römer         che Registerspeicher anschließen zu können.
     und Byzantiner. Erst seit dem 10. Jahrhundert     Er ist Designer und Konstrukteur mit mathe-
     unserer Zeitrechnung ist ihr Gebrauch im          matisch-physikalischem, architektonischem
     christlichen Kult der Westkirche bezeugt (die     sowie künstlerischem Partialwissen, um auch
     orthodoxen Christen des Ostens bevorzug-          mal ein Instrument neu erfinden zu können.
     ten ihr eigenes Stimm-Organ). Seitdem hat         Aus der Kreativwerkstatt geht es dann mitun-
     die Orgel eine beeindruckende Entwicklung         ter abrupt in die Putzkolonne, zur Beseitigung
     in technischer, klanglicher und musikalischer     mineralischen und biologischen Orgelplaques
     Hinsicht genommen, von der nicht zuletzt          in Dicken zwischen 0,05 bis 5 … Metern wäre
     Frankfurt (Oder) profitiert(e); Stichwort: Wil-   hier übertrieben, aber Zentimetern kommt
     helm Sauer und seine Ableger.                     schon hin. Zuletzt soll alles zum Klingen ge-
       Was ist nun aber der Beruf des Orgelbau-        bracht werden, wofür ein gutes Gehör, musi-
     ers? Zunächst einmal Tischler, Zimmermann         kalisches Einfühlungsvermögen und, je mehr,
     und Drechsler. Er fertigt hölzerne Pfeifen        desto besser, Kenntnisse im Orgelspiel gehö-
     zwischen 0,05 bis 5 Metern Länge an, klei-        ren. Eigentlich muss er alles können, wenn
     derschrankgroße bis schmuckkästchenklei-          auch nichts umfassend.
     ne technische Apparate, Gehäuse, Gestelle,          So ist der Orgelbau wohl doch mehr Hand-
     Bänke, Leisten, Winkel, Hebel und dgl. mehr.      werk, als geistlicher Beruf. Aber der gläubige
     Dann ist er Schlosser, Feinmechaniker und         Handwerker wird trotzdem schon mal zum
     Gießer, vor allem aber Klempner, um Me-           Prediger. Dem berühmten Gottfried Silber-
     tallpfeifen von 0,05 bis 5 Metern Länge her-      mann wird jedenfalls folgender Spruch zuge-
     zustellen. Etwas Schuster ist er auch, für die    schrieben: „Faul in der Arbeit, fleißig im Be-
     Belederung von Bälgen und Bälgchen. Er hat        ten, ist Orgelspiel ohne Bälgetreten!“.
     etwas vom Elektriker und Elektroniker, um                                          Claudius Eckert
     einfache Wippmagneten, aber auch 999fa-                 Foto: Albrecht, Orgel St.-Gertraud-Kirche

12
Wir stellen vor

 JJ    Dr. Christian Stäblein wird neuer Bischof
          Aber was macht eigentlich ein Bischof?
   Anfang April war die Spannung auf der
Landessynode unserer Evangelischen Kir-
che Berlin-Brandenburg-schlesische Ober-
lausitz (EKBO) groß: Wer folgt Bischof Dr.
Markus Dröge im Bischofsamt. Die Hür-
den waren hoch, denn zur Wahl ist eine
Zwei-Drittel-Mehrheit nötig. Daher war es
überraschend, dass der bisherige theologi-          Anders als viele vermuten, ist der Bischof
sche Leiter der zentralen Kirchenverwaltung,      nicht der Vorgesetzte der Pfarrerinnen und
des Konsistoriums in Berlin, Propst Dr. Chris-    Pfarrer. Vielmehr leitet der Bischof gemein-
tian Stäblein, bereits im zweiten Wahlgang        sam mit den Generalsuperintendentinnen
die nötigen Stimmen erhielt - trotz zweier        die Kirche „durch das Wort“. Das heißt, mit
Gegenkandidaturen. Das ist sicher vor allem       Predigten, Diskussionsbeiträgen und Fragen
ein menschlicher Vertrauensbeweis. In den         stoßen sie Diskussionen an und geben Ori-
fast vier Jahren seiner Amtszeit als Propst war   entierung, inner- wie außerkirchlich. Der Bi-
Christian Stäblein mit vielen Menschen im         schof leitet insbesondere die Sitzungen der
Gespräch und hat sich als offener, interessier-   Kirchenleitung aus Gemeindegliedern und
ter, einfühlsamer und kluger Zuhörer gezeigt,     Hauptamtlichen. Sie berät über alle wichti-
zum Beispiel in den öffentlichen Gesprächen       gen gesamtkirchlichen Fragen und bereitet
zur Einführung der Trauung gleichgeschlecht-      wichtige Entscheidungen der Synode vor.
licher Paare oder bei der Diskussion um die       Ebenso leitet der Bischof die dreimal jährlich
Einladung zum Abendmahl an alle Getauften.        stattfindenden Versammlungen aller Supe-
Auch als Prediger ist er sehr geschätzt – un-     rintendent*innen der Landeskirche und setzt
sere Frankfurter Gemeinde konnte sich im          hier Themen, stößt Prozesse an und mode-
Februar beim Europagespräch von seinen            riert Konflikte. Dazu dienen auch die Visita-
Qualitäten überzeugen. Schließlich hat sich       tionen der landeskirchlichen Arbeitsbereiche
die Synode auch für eine „Innenbesetzung“         und zahlreiche Predigt- und Vortragsdienste
entschieden und damit für den Kandidaten,         sowohl in der Kirche und als auch in der Öf-
der die Landeskirche nach seinem Wechsel          fentlichkeit. Der frühere Bischof Martin Kruse
aus Hannover bereits (etwas) kennt und sich       sagte einmal: Die Kirche braucht einen, der
nicht erst ganz neu mit ihren Abläufen und        die Blumensträuße entgegennimmt und die
Traditionen vertraut machen muss.                 Ohrfeigen einsteckt. Mögen es für den künf-
   Aber was macht der Bischof dann eigentlich?    tigen Bischof Stäblein möglichst viele Blumen
Das kann man in der Grundordnung unserer          sein! Am 16. November wird er um 15 Uhr in
Kirche, ihrer Kirchenverfassung nachlesen, im     der Marienkirche in Berlin in sein Amt einge-
Internet unter www.kirchenrecht-ekbo.de.          führt.
                                                              Sup. Schürer-Behrmann, Foto: ekbo
                                                                                                   13
Wir stellen vor

      JJ    Treffen der Gemeindebriefverteiler
              im Gemeindehaus Kreuz
       Im Gemeindebezirk Kreuz werden etwa
     250 Gemeindebriefe verteilt. Um dieses
     Pensum zu bewältigen, gibt es seit Jahren
     eine Gruppe, die in großer Treue diese Auf-
     gabe übernommen hat. Wenn die Vertei-
     lung wieder ansteht, werden wir des öfte-
     ren angerufen und es wird gefragt: Sind die
     Gemeindebriefe schon da? Sogar ein über
     80jähriger geht mit dem Rollator auf die
     Verteilerrunde. Zu einem Dankeschöntref-
     fen und Austausch wurde am 12.04. in un-
     ser Gemeindehaus eingeladen (s. Bild, eine
     Verteilerin fehlt). Frau Pfrn. Noack hielt die
     Andacht. Gleichzeitig war das Zusammen-
     sein für sie eine gute Gelegenheit, Gemein-
     deglieder persönlich kennenzulernen. Einig
     sind wir uns, dass es jedes Jahr ein solches
     Treffen geben soll. Nochmals: Danke für
     diesen wichtigen Gemeindedienst.
                Christian Junker und Christine Stehr.
                                       Foto: Noack

      JJ    Ein Dankeschön !
        Alle 2 Monate erhalte ich meinen                gebracht und zeitnah
     Gemeindebrief. Aber wie viele Leute sind           ausgeteilt      werden,
     damit beschäftigt, dass ich diesen pünkt-          egal welches Wetter
     lich im Haus habe??                                ist. Sicherlich habe ich
        Die Ideen müssen besprochen, die Texte          einige Handgriffe ver-
     geschrieben, Bilder gemacht und alles ge-          gessen.
     druckt werden. Die Gemeindemitgliederlis-             Hiermit möchte ich mich bei allen Leuten
     ten müssen aktuell gehalten werden. Wer            bedanken, die dafür sorgen, dass ich immer
     ist umgezogen, wer ist dazu gekommen               rechtzeitig über das Geschehen in der Ge-
     oder gestorben? Die fertigen Hefte müssen          meinde informiert werde.
     in die Gemeinden, dort zu den Zustellern                                         Ina Dittmeyer

14
Nachruf

                                                 10 Jahre hatte er das Amt des Superinten-
                                               denten inne.
                                                 Über die Gemeinde und den Kirchen-
                                               kreis hinaus pflegte er die Ökumenischen
                                               Kontakte, eine Arbeit, die ihm sehr wichtig
                                               war. Er war auch Mitglied im Vorstand der
                                               Wichern-Diakonie.
                                                 Für seine Gemeinde hier am Ort besorgte
                                               er in schwieriger Zeit das nötige Geld und
                                               die Baufreiheit, um am Umbau der St.-Ger-
                                               traud-Kirche mitzuwirken und um das neue
                                               Gemeindezentrum in Neuberesinchen zu
                                               bauen. Er nutzte dazu mutig die Wege, die
                                               sich ihm und der Gemeinde öffneten.
 Pfr. Rudolf Hanschel                            Sein theologisches Denken war lutherisch.
                                               Sein Leben lang beschäftigte er sich mit den
  Rudolf Hanschel kam mit seiner Familie       Schriften Martin Luthers. Als Mitglied der
1974 nach Frankfurt (Oder), um an der          Luther-Akademie verfasste er eigene Bei-
St.-Gertraud-Kirche seinen Dienst aufzu-       träge zu verschiedenen Schwerpunkten der
nehmen und außerdem als Kreisjugend-           lutherischen Theologie. Als Lutheraner war
pfarrer einen weiteren Wirkungskreis zu        ihm die Kirchenmusik ein Herzensthema
entfalten. Da war er 45 Jahre alt. Für einen   und man darf mit Fug und Recht sagen, dass
Pfarrer ist das ein gutes Alter, denn er hat   er wesentlich an der Gründung der Ökume-
einerseits schon Erfahrungen im Pfarramt       nischen Kantorei beteiligt war.
gesammelt und besitzt andererseits aber          In der großen Vielfalt seiner Tätigkeit darf
noch genug jugendliche Spannkraft für die      ein Kreis nicht unerwähnt bleiben, der Treff
täglichen Herausforderungen.                   am Abend. Ein Kreis, der nun schon über
  Mit großem Elan machte er sich an die        Jahrzehnte besteht, seinen inneren Zusam-
Arbeit und griff nicht nur auf sein Studium,   menhalt gewahrt hat und in die Gemeinde
das er an der Humboldt-Universität absol-      hineinwirkt.
viert hatte, und auf die Erfahrungen seines      Am 9. März 2019 ist unser Pfarrer und Su-
Vikariates und seiner ersten Pfarrstelle zu-   perintendent Rudolf Hanschel gestorben.
rück, sondern er trug das weiter, was er als   Wir haben ihn mit dem Wort aus dem Buch
junger Mensch selbst als kirchliches Leben     Hiob in Gottes Hand gelegt: „Ich weiß, dass
erlebt hatte. Er war geprägt von der Arbeit    mein Erlöser lebt.“
der Schülerbibelkreise und der Jungen Ge-                                         Beatrix Forck
meinde, die Kirchentagsarbeit hatte ihn
beeindruckt, all das ließ er in seine Arbeit                         Foto: Kreipe: Pfr. Hanschel
einfließen.                                           bei seiner Verabschiedung am 21.2.1999

                                                                                                   15
Termine
Wir stellen vor

      JJ    Gemeinschaftsnachmittage im Lutherstift

        So nennen wir unsere zweimal monatlich
     stattfindenden Veranstaltungen – inhalt-
     lich verantwortet von den Schwestern-
     schaften. Wir treffen uns i. d. R. mittwochs
     um 15 Uhr. Ziel oder Zweck: einander be-
     gegnen, ermutigen, trösten auf dem ge-
     meinsamen Weg des Glaubens. Das reicht
     von klassischen Bibelarbeiten über Bildvor-
     träge bis hin zu Geburtstagsfeiern. Interes-
     sierte sind herzlich eingeladen!
        Die nächsten Termine:
        05. Juni: „Singen, singen tut man
           viel zu wenig!“ (Sr. Ingeborg Wackwitz)
        19. Juni: 19.00! „Eine Friedensglocke vom
           Fläming nach Russland per Pferdewagen“
           (Pfr. Helmut Kautz)
        Danach ist Sommerpause.
                               Ingeborg Wackwitz

16
Wir stellen
                                                                                 Termine
                                                                                      vor

 JJ    An der Orgel heute:
         Emil Gehlsen,
         ein Orgelschüler
         unseres Kantors

  Emil Gehlsen wurde 2004 in Frankfurt
(Oder) geboren. Seit August 2016 spielt
er Orgel. Schon von klein auf war die
Orgel für ihn ein faszinierendes Musik-
instrument. So kam er nach fünf Jahren
Klavierunterricht über seine Musik-
lehrerin zum Orgelunterricht bei Herrn
KMD Hardt.
  Wöchentlich kommt er mit großer
Liebe zum Orgelunterricht. Dieser
findet an der Sauerorgel in der St.-Ger-
traud-Kirche statt. Zu Hause vervoll-
ständigt er sein Können an einer kleinen       Sein großer Wunsch ist es, einmal
elektronischen Heimorgel.                    in Paris an der Orgel der Kathedrale
  Sein erster öffentlicher „Auftritt“ an     Notre-Dame       spielen     zu    dürfen.
der Orgel fand zu Weihnachten 2016 in        Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg
Dolgelin statt.
  Seit Mitte 2018 spielt er ein bis zwei       Vielen Dank, Emil, für deinen uner-
Mal im Monat zu Gottesdiensten in der        müdlichen und sehr engagierten Einsatz
Kirche Lebus, ebenfalls an einer Sauer-      in unserer Gemeinde. Wir wünschen
orgel.                                       dir auf deinem weiteren Weg einen er-
  Sein Opa, Herr Christian Gehlsen,          folgreichen schulischen und beruflichen
unterstützt sein Hobby sehr, aber als        Werdegang und alles erdenklich Gute.
Beruf sagt er, sei es eine brotlose Kunst.
  Besonders stolz ist er, dass er sich                                   Bernd Albrecht
schon mal in Dresden an der Kernorgel
in der Frauenkirche und an der Sonnen-
orgel in Görlitz ausprobieren durfte.

                                                                                          17
Rückblicke

      JJ     Rückblick XXL-Tag

                                                                       XXL - Tag 2019
                                                                       mit Nehemia waren die
                                                                     Kids unterwegs, um die
                                                                     Stadtmauer von Jerusalem
                                                                     wieder aufzubauen.
                                                                                        Fotos: Oliver

      JJ     Rückblick: Ausflug ins Lebuser Land (Polen)

                                                                                     Fotos: W. Schulz

      JJ     Rückblick: Tanz im Mai - wir waren dabei!
       ... wie viele aus der evangelischen und ka-
     tholischen Gemeinde Frankfurts. Eine große       und großen Spaß hatten. Es war ein gut durchor-
     Familie traf sich und erlebte einen Abend        ganisierter Abend, dem man die Herzlichkeit
     der SUPERLATIVE: zauberhaft geschmückter         und Freude abspüren konnte. Alle genossen die
     Saal, liebevoll gedeckte Tische, herzliche Be-   fröhliche Gemeinschaft und gingen glücklich und
     grüßung, toller, sehr individueller Service an   beseelt nach Hause. DANKE dem gesamten Vor-
     jedem Tisch durch die Jugend der Gemeinde,       bereitungs- und Durchführungsteam für diesen
     Tombola mit unzähligen Pflanzen-Preisen,         besonderen Abend in unserem Gemeindeleben.
     gute abwechslungsreiche Musik der jungen         Im Namen ganz vieler Teilnehmer
     DJs, Tanzeinlagen, an denen alle mitwirkten                                         Rosi Aigner

18
Gemeindeleben

            19
Termine

      JJ    Sommerfest in der Kirche ohne Dach - Lossow

      Samstag, 20. Juli
      14.00 Uhr Beginn
      Der Kirchenchor Cantatis
      umrahmt den Nachmittag.
      Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt.
                                Foto: Albrecht

      JJ    Neues Altartuch und neue Kinderecke in St.-Gertraud
              Einweihung mit Familiengottesdienst am 7. Juli

       Wir haben ein neues Altartuch und wol-
     len es im Gottesdienst in Gebrauch neh-
     men. Möglich ist die Anschaffung gewor-
     den, weil zur Beerdigung von Christiane
     Brüstel statt der Blumen eine Spende für
     Altartextilien erbeten wurde.
       Zu dem Antependium vor dem Altar
     - eine Arbeit von Christiane und Dietmar
     Brüstel - kommt nun auf den Altartisch das
     von ihnen gestiftete Altartuch.
       Und wir wollen in diesem Gottesdienst
     auch unsere neu gestaltete Kinderecke in
     der Kirche in Gebrauch nehmen. Dazu la-
     den wir besonders die Familien ein.
                  Ich freue mich auf einen schönen
                             Sommergottesdienst.
                                      Beatrix Forck

20
Termine

  Sommer - Spaziergang                                  Sommer in der
  Samstag, 29. Juni um 09.00 Uhr
  ab Straßenbahnendhaltestelle
  „Neuberesinchen“
  Eine neue Jahreszeit, ein neuer Spazier-
gang, diesmal in Richtung Süden. Darum          Sonntag, 16. Juni
treffen wir uns an der Straßenbahnend-          10.00 Uhr Gottesdienst „Mobil ohne Auto“
haltestelle Neuberesinchen. Mit der Tram        Wir feiern unseren Umweltsonntag in
1 kann man um 8:40 Uhr ab Haltestelle            der Heilandskapelle und ihrer grünen
Anger, also an der St.-Gertraud-Kirche los-     Umgebung. Sie erfahren mehr zu
fahren und ist um 8:55 Uhr in Neuberesin-       aktuellen Umweltthemen. Und bitte:
chen. Dort nehmen wir die Wanderung in          Kommen Sie nach Möglichkeit
Richtung Güldendorf auf. Wie immer: wir         ohne Auto...
wollen keine Rekorde aufstellen, sondern        12.00 Uhr Mittagessen
miteinander den Sommer genießen und             und danach Interessantes vom
nebenbei auch einiges erfahren. „Geh aus,       Umweltkreis der Gemeinde
mein Herz…“.                                    14.00 Uhr Konzert
  Wir freuen uns,                               mit dem Kammerorchester Fürstenwalde
           Kerstin Papmahl und Beatrix Forck.   Leitung: Cornelius During.
                                                In diesem Konzert wollen sie u. a.
                                                mit der Arlesienne Suite von Bizet, dem
                                                schwunghaften Stück Viva la Vida sowie
                                                der St. Paul Suite von Holst begeistern.

                                                Mittwoch, 3. Juli, 17.30 Uhr
                                                Vortrag von Karl-Konrad Tschäpe
                                                „Deutsch-russische Freund- und
                                                Feindbilder in der Bildpropaganda
                                                des 1. und 2. Weltkrieges“
                                                Bilder bestimmen nicht erst heute unser
  Sommersingen in St.-Marien                    Denken. Mit Bildern übermittelte
  Sonntag, 16. Juni um 16.00 Uhr                Vorstellungen über Freund und Feind
  in der St.-Marien-Kirche                      sollten schon während der beiden Welt-
                                                kriege polarisieren aber auch Orientierung
 Konzert des Extrachores Frankfurt (Oder)       stiften. Tschäpe ist wissenschaftlicher
 mit den Heavenly Voices als Gastchor           Mitarbeiter am Museum Viadrina.
                                                Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei,
                                                um Spenden wird gebeten.

                                                                                                21
Gottesdienste

                    St.- Gertraud-       St.-Georg-       Gemeindehaus           Heilands-            Kirche   Gemeinschafts-       Kirche
                         Kirche            Kirche            Kreuz                kapelle           Kliestow    raum Lossow       Güldendorf
                      10.00 Uhr           9.30 Uhr              9.30 Uhr         11.00 Uhr         11.00 Uhr      8.30 Uhr         8.30 Uhr
02. 06.
Exaudi                Tuschling          Neumann                Noack           Neumann                           Kirche
                       Abdm.              Abdm.                 Abdm.                                            Tuschling
                                                                                                                   Taufe

                                           10.00                                                                            10.00
09. 06.                              St.-Georg-Kirche                                              Neumann                Güldendorf
Pfingstsonntag                     Konfirmation, Abdm.                                              Abdm.              Bruckhoff, Abdm.
                                Noack, Rossius, Gründler, KJK

                                                                         10.30
10. 06.                                                             Friedenskirche
Pfingstmontag                                          Ökumenischer Gottesdienst, Dr. Werdin, Pos.
                                                                                            10.00
                  Schürer-Behrmann                              Gauerke                Heilandskapelle
16. 06.                Abdm.                                                           Umweltsonntag
Trinitatis                                                                             Neumann, Pos.

                                                                                   10.30
23. 06.                                                                         Hohenwalde
1. Sonntag                                                         Forck , Gospelchor, Kindergottesdienst
nach Trinitatis                                                       anschließend Sommerumtrunk

30. 06.                 Forck            Neumann                 Kunze           Neumann                           Forck
2. Sonntag              Abdm.
nach Trinitatis

07.07.                   Forck           Neumann            Tuschling                              Neumann                          Forck
3. Sonntag        Familiengottesdienst    Abdm.              Abdm.                                                                  Abdm.
nach Trinitatis
                                                                                  10.00
14. 07.                                                                    St.-Gertraud-Kirche
4. Sonntag                                                                        Forck
nach Trinitatis                                                                  Abdm.

                                                                                                               Samstag, 20.7.,
21. 07.                 Forck              Noack                 Kunze                                            14.00
5. Sonntag              Abdm.                                                                                   Sommerfest
nach Trinitatis
28. 07.
6. Sonntag        Schürer-Behrmann         Forck                Noack
nach Trinitatis        Abdm.

             Kindergottesdienst: an jedem Sonntag in der St.-Gertraud-Kirche,
             								 in der St.-Georg-Kirche zu Abendmahls-, Tauf- und Stadtgottesdiensten vor Ort

22
Gottesdienste
                                                                                                                  Kapelle
  Kirche   Gemeindehaus              Kirche          Kirche           Kirche          Kirche                      Wichern
Hohenwalde Lichtenberg              Booßen        Rosengarten         Wulkow          Lebus       Lutherstift     Diakonie
 11.00 Uhr        11.00 Uhr         9.30 Uhr          11.00 Uhr      11.00 Uhr       9.30 Uhr     10.30 Uhr       10.30 Uhr

                                                                                                                              02. 06.
                                                                                      Forck      Dr. R. Richter               Exaudi
                                                                                      Abdm.

    Samstag, 8.6. 14.00                                        10.00
    Kirche Lichtenberg                                      Rosengarten                            Tuschling       Rebert     09. 06.
   Konfirmation, Abdm.                                     Forck mit Chor                           Abdm.                     Pfingstsonntag
        Noack, Pos.

                                                      10.30
                                                 Friedenskirche                                                               10. 06.
                                    Ökumenischer Gottesdienst, Dr. Werdin, Pos.                                               Pfingstmontag

                                     Forck                            Kreipe         15.00           Pelk
                                                                                  ökumenisches                                16. 06.
                                                                                     Singen                                   Trinitatis

                             10.30                                    Samstag, 22.6. ab 18.00
                          Hohenwalde                                          Lebus                 Kunze         Rebert      23. 06.
             Forck , Gospelchor, Kindergottesdienst                      „Weiße Nacht“                            m. Taufe    1. Sonntag
                anschließend Sommerumtrunk                                   Noack                                            nach Trinitatis

                                                        Pelk                         Thiede        Gauerke                    30. 06.
                                                                                                                              2. Sonntag
                                                                                                                              nach Trinitatis

                                     11.00                                          Dr. Werdin    Tuschling                   07.07.
                                  Dr. Werdin                                          Abdm.        Abdm.                      3. Sonntag
                                                                                                                              nach Trinitatis
                                             10.00
                                      St.-Gertraud-Kirche                                           Kunze                     14. 07.
                                             Forck                                                                            4. Sonntag
                                            Abdm.                                                                             nach Trinitatis
   16.30
Andacht und                                                                            Pelk        Labitzke                   21. 07.
  Konzert                                                                                                                     5. Sonntag
                                                                                                                              nach Trinitatis
                                                                                                                              28. 07.
                                                       Forck          Labitzke       Labitzke     Tuschling        Rebert     6. Sonntag
                                                                                                                              nach Trinitatis

  Bei allem Planen: Änderungen können immer notwendig werden.
  								Bitten verzeihen Sie uns das!

                                                                                                                                                23
Gottesdienste

       Gottesdienste in Seniorenheimen und im Klinikum
                                                                 14.6., 28.6.
      Marthaheim                                                  12.7., 26.7.        15.30 Uhr Kunze
      Seniorenzentrum „S. Ringhandt“
      AWO-Heim Ziolkowskiallee

      Caritas-Seniorenzentrum                                      4.6., 2.7.         15.15 Uhr Forck
      Jungclaussenweg                                           24.6., 22.7.          10.00 Uhr Forck

      Markendorfer Straße

      Haus „Lena” - Markendorf

      Klinikum Markendorf,                                      mittwochs             15.30 Uhr Lindstädt/Linden
      „Raum der Stille”                         erster Sonntag im Monat               10.00 Uhr Lindstädt
      Fliednerheim im Lutherstift                                   freitags          10.00 Uhr Tuschling/Kreipe

      Zweckbestimmung der Kollekten im Gottesdienst
                    Amtliche (Innen-)Kollekte                               Ausgangskollekte (für unsere Gemeinde)

      02. 06.       Kirchentagsarbeit                                       St.-Georg-Kirche
      09. 06.       bibelmissionarische Arbeit der Landeskirche             Kinder- und Jugendkantorei
      10. 06.       Arbeit des Vereins Puerto Alegre e.V.                   für das Hedwighaus in Frankfurt
      16. 06.       CVJM Ostwerk und CVJM Schlesische Oberlausitz (je 1/2) Seniorenarbeit
      23. 06.       Arbeit mit Migranten                                   Allgemeine Gemeindearbeit
                    Jugendsozialarbeit und Sozialdiakonische
      30. 06.       Kinder- und Jugendarbeit je 1/2                        Allgemeine Gemeindearbeit
      07. 07.       für das Christliche Gäste- und Tagungshaus Malche       Kirche Kliestow
      14. 07.       besondere Projekte der Jugendarbeit                     Seniorenarbeit
      21. 07.       Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler         Gemeindehaus St.-Georg
      28. 07.       kirchlicher Fernunterricht                              Gemeindehaus Lichtenberg

24
Freud und Leid

                  Im Glauben an die Auferstehung
                  trugen wir zu Grabe
                 Jürgen Metzger, 68 Jahre       Emil Birse, 90 Jahre
                 Lucie Purps, 88 Jahre          Regina Brettin, 66 Jahre
                 Manfred Taubenheim, 80 Jahre

                  Die Heilige Taufe empfingen
                 Toni, Manfred Braatz           Mahsa Habibpour
                 Zahra Daliranyon               Madita Astrid Heide
                 Elise Tusche
  JJ    Ich erinnere mich an die Taufe ...

                                                            Als Mutter war es mir sehr
                                                          unangenehm, dass meine
                                                          Tochter während der Taufe
                                                          ununterbrochen schrie. Lag
                                                          es vielleicht am Pfarrer?
                                                                            Hildegard Kreipe

  Ich wurde im Januar 1944, mit-
ten im 2. Weltkrieg in Magdeburg
getauft. Als der Pfarrer meinen
Geburtsnamen: „Bring Friede“                                  Ich habe mein Taufwas-
aussprach, schluckten viele An-                             ser als 13 jähriger Junge
wesende über dieses doch so er-                             selbst getragen und die
sehnte Wort. Für mich persönlich                            Taufe in der häuslichen
ist dieser Name ein Zeichen der                             Badewanne 1968 erleben
Hoffnung und des Friedens.                                  dürfen.
            Heidemarie Bellmann,                                               Reinhard Lutz
                 geb. Bringfriede
                                                                           Fotos: Gerald Held
                                                                                                25
Ökumene

      JJ    Termine aus dem OEC

      Pfingstmontag, 10.Juni, 10.30 Uhr
      Friedenskirche
      Ökumenischer deutsch - polnischer
      Gottesdienst
      Predigt Ks. Prof. Grzegorz Chojnacki aus
      Szczecin. Festliche Mitwirkung der           Achtung, bitte anmelden:
      Kantorei und des Bläserchores.
                                                   18. - 24. September
      Mittwoch, 12.Juni, 19.00 Uhr                 Deutsch-Polnische Studienfahrt
      Friedenskirche                               nach Oberschlesien
      116. Grenzgespräch:                          „Wer den Frieden gewinnen will,
      „80 Jahre Überfall auf Polen                 muss Freunde gewinnen“ (K. Dedecius)
      und Beginn des 2. Weltkrieges“                Ihre Anmeldungen möchten wir bis
      Vortrag von Prof. Benecke.                   spätestens zum 30. Juni
      Dieses öffentliche Grenzgespräch dient       an Herrn Papmahl
      u.a. der thematischen Vorbereitung auf       über das Studien- und Gästehaus
      die Studienfahrt.                            „Hedwig von Schlesien“ erbitten.

      JJ    Neue Gottesdienstzeit in Kreuz!
              ab sofort Beginn 9.30 Uhr
        Aus rein organisatorischen Gründen,
     die nicht unbedingt den Bedürfnissen der
     Gottesdienstbesucher*innen entsprachen,
     fanden Gottesdienste im Gemeindehaus
     Kreuz bislang um 9.15 Uhr statt.
        Dazu besteht nun keine Notwendigkeit
     mehr. Daher hat der Gemeindekirchenrat
     beschlossen, die Anfangszeit des sonntäg-
     lichen Gottesdienstes an die Anfangszeit in
     St. Georg anzupassen.
        Die Gemeinde in Kreuz versammelt sich
        zukünftig also erst um 9.30 Uhr
        zum Gottesdienst!
                                  Susanne Noack

26
Über den Tellerrand hinaus

JJ   Bei Nachbarn:

Kirchweihfest, 300 Jahre               Seegottesdienst
Pfingstmontag, 10.6.                   Sonntag, 7.7., um 18.00
Kirche Mixdorf                         Seepromenade Müllrose
14.00 Gottesdienst mit Bischof Dröge   mit dem Posaunenchor
16.00 Konzert mit dem Bloomsbury
                                       * bei unpassendem Wetter 15 min
Ensemble London
                                       später in der Kirche Müllrose

Fahrradgottesdienst                    Musik der Stadtpfeiffer
Sonntag 16.6.                          Sonntag, 14.7., um 19.00
Start: 14.00 in der Kirche Rießen      Kirche Rießen
Abschluss: 18.00 mit Konzert            Capella Fiata
in der Kirche Müllrose                 Leitung Roland Wilson
                                       Eintritt 10,00 €

                                                                  Grafik: Pfeffer

                                                                                    27
Gemeindekirchenrat

       JJ    Aus dem Gemeindekirchenrat

       Liebe Gemeindeglieder,                          Die Anschaffung eines neuen Gemein-
                                                    debusses nimmt nun konkrete Formen an.
        am ersten April diesen Jahres haben wir     Nach tiefgründigen Recherchen haben sich
      sehr ernsthafte Themen im GKR bespro-         unsere Spezialisten für einen Renault Trafic
      chen und die nötigen Beschlüsse gefasst.      Combi entschieden. Für die Anschaffung
      Ebenso am sechsten Mai.                       haben wir seit längerem eine Rücklage ge-
        Am 1. April haben wir in unserem Stamm-     bildet, die ergänzt wird durch Einnahmen
      quartier am Karl-Ritter-Platz getagt.         aus unserer Beteiligung an der kirchlichen
         Am 6. Mai hatte uns der Gemeindebezirk     Waldgemeinschaft. So rücken auch unsere
      Booßen-Wulkow nach Wulkow eingeladen.         Wälder mal wieder näher und positiv in un-
        Dort erläuterte uns zunächst Herr           ser Bewusstsein.
      Drescher sachkundig die Geschichte und           Der Kirchenkreis gibt dank einer einge-
      die durchgeführten Restaurierungsarbei-       richteten Projektstelle einen zweimonat-
      ten an der Kirche. Neben den Epitaphien       lich erscheinenden Newsletter heraus, zu
      und dem Taufengel konnten wir den von         dessen kostenlosem Bezug sich alle inter-
      Herrn Hellert liebevoll restaurierten mit-    essierten Gemeindeglieder unter Angabe
      telalterlichen Schrank aus dem Jahre 1697     ihrer E-Mail-Adresse über unser Gemein-
      im Eingangsbereich bewundern. Danach          debüro anmelden können.
      konnten wir noch einen Blick in das Gruft-       In unserer St. Gertraudkirche ist seit
      haus werfen, in dem bis in die 20-er Jahre    einigen Wochen eine Hörschleife ver-
      des vergangenen Jahrhunderts die Gebei-       legt. Darum hat sich dankenswerterweise
      ne der ehemaligen Besitzer von Wulkow,        Herr Wache gekümmert. Wir bitten alle
      derer von Burgsdorf ruhten.                   Gottesdienstbesucher mit Hörgeräten um
        Nach diesem interessanten Ausflug in        Rückmeldung, ob sie damit besser hören
      die Dorfgeschichte begaben wir uns in das     können. An einigen Geräten ist dazu wohl
      Dorfgemeinschaftshaus, um dort unsere         eine Umstellung erforderlich. Im Zweifels-
      Sitzung abzuhalten.                           fall konsultieren Sie bitte Ihren Hörakusti-
        Nach den Feierlichkeiten zum Reforma-       ker. An Rückmeldungen direkt bei mir oder
      tionsjubiläum erarbeitet die Stadt unter      den diensthabenden Ältesten mit Bitte um
      Beteiligung unserer Kirchengemeinde und       Weiterleitung an mich ist uns sehr gelegen,
      anderer Akteure eine langfristige Nut-        um letztlich eine wirklich funktionierende
      zungskonzeption für die Bürgerkirche St.      Anlage zu haben.
      Marien. An den Gesamtkosten der Kon-             Ich grüße Sie herzlich,
      zeption in Höhe von 20.000 € beteiligt sich
      unsere Gemeinde mit 5.000 €. Wir wollen                                    Ihr Peter Fritsch
      den Kirchenkreis um 50 % Zuschuss bitten.

28
Gemeindekirchenrat

   Auch wenn viele in den nächsten Wo-      Dieser Vorschlag muss von min-
chen im Urlaub sein werden und das        destens 10 wahlberechtigten Ge-
(Gemeinde-)Leben ein wenig ruhiger        meindegliedern unterschrieben sein.
verläuft, gehen die Vorbereitungen für    Ein Wahlvorschlag kann auch mehrere
die GKR-Wahl weiter.                      Namen enthalten.
   Jetzt nämlich wird es langsam Ernst:     Aus den Wahlvorschlägen wird dann
bis Anfang August werden alle Gemein-     die Kandidatenliste zusammengestellt.
deglieder aufgefordert, ihren Wahlvor-      Machen Sie bitte von dieser Möglich-
schlag zu unterbreiten.                   keit Gebrauch. So haben Sie die Chan-
   Bis zum 19. August müssen diese Vor-   ce, aktiv auf die Zusammensetzung
schläge eingegangen sein. Dabei gilt      des GKR Einfluss zu nehmen und „ihre“
das Datum der Abgabe des Wahlvor-         Vertreterinnen und Vertreter im GKR
schlags im Gemeindebüro.                  zu kennen und ansprechen zu können.
   Wahlvorschläge können nur schrift-
lich eingereicht werden. Sie müssen                             Gabriele Neumann
den Namen, den Vornamen, das Ge-
burtsdatum und die Anschrift der oder
des Vorgeschlagenen enthalten.

                                                                                   29
CVJM

30
Evangelische Jugend

 JJ   Abenteuer KidsCamp
                                           Anmeldung: 		 bis 8. Juli
        Informationen:                     an: 				Gemeindebüro
                                               				der ev. Kirchengemeinde
 Schiffsbesatzung: 		 15 - 25 Entdecker   					Frankfurt (Oder) Lebus,
                                           					Gertraudenplatz 6,
 Alter der Entdecker: 8 - 12 Jahre         					0335 38728010,
                                           					gemeindebuero@kirchen-ff.de
 Zeitraum: 								28. Juli - 1. August    oder:			Frank Gründler:
                                           					0151 561 97 403,
 Ort:												Hohenwalde                					frank.gruendler@ekkos.de

 Kosten: 									80,00 €, für:            Einen Informationsbrief erhalten sie
 								Übernachtung in Zelten, 			       vor dem KidsCamp.
		 Programm, Verpflegung, Ausflüge         Reisebestimmungen des Evangelischen
                                           Kirchenkreises finden Sie:
 Anreise: 								eigenverantwortlich      http://www.kirche-oderland-spree.de/kin
                                           der-jugend/fahrten-ruestzeiten-freizeiten.html
 Mannschaft: 					Susanne Noack,
 									Frank Gründler und Team                      Auf viele Abenteurer freuen sich
                                              Susanne Noack, Frank Gründler und Team

                                                                                            31
Nachgedacht

      JJ     Über die Schönheit lateinischer Sonntagsnamen
               Teil II
       Obwohl doch viele glauben, dass nach
     dem Osterfest auch die Osterzeit vor-
     bei ist, beginnt sie nun erst richtig und
     endet wirklich erst mit dem Pfingst-
     fest. Bestimmt ist der Osterkreis von der
     Freude über das unvergängliche Leben und
     die Sonntagsnamen gründen sich wieder-
     um auf Psalmen, aber auch auf Worte aus
     dem Neuen Testament.
       Die Sonntagsnamen in lateinischer
     Schreibweise heißen:

       1. Quasimodogeniti – „Wie die neugebo-          An diesem Sonntag wurden seit dem
     renen Kinder“ 1 Petrus 2, 2a; Er wird auch        4. Jahrhundert Bittprozessionen durchge-
     der weiße Sonntag genannt, weil in der al-        führt.
     ten Kirche die Täuflinge, die in der Oster-
     nacht getauft wurden, an diesem Sonntag            6. Exaudi – „Herr, höre meine Stimme“
     ihre weißen Taufkleider ablegten und in die        																		Psalm 27, 7
     Gemeinde eingegliedert wurden.
                                                         Zwischen Rogate und Exaudi liegt das
      2. Misericordias Domini – „Die Barm-             Himmelfahrtsfest. Bis dahin sind seit Os-
     herzigkeit des Herrn“ Psalm 33,5b und 6a;         tern 40 Tage vergangen. Pfingsten feiern
     Gott und Jesus Christus begegnen uns in           wir dann 50 Tage nach Ostern.
     den Lesungen als der gute Hirte und Psalm
     23 darf an diesem Tag nicht fehlen.                 Mit dem Trinitatisfest beginnt dann die
                                                       längste Zeit des Kirchenjahres, in der sich
       3. Jubilate – „Jauchzet Gott alle Lande“        ein Trinitatissonntag an den anderen reiht,
       																		Psalm 66,1                    alle einfach durchnummeriert. Kein Fest,
                                                       sondern die beharrliche Beschäftigung mit
      4. Cantate – „Singet dem Herrn ein neues Lied“   dem Geheimnis Gottes, das sich in der Zahl
     																Psalm 98, 1a                      „3“ (tri) verbirgt – Vater, Sohn und Heiliger
                                                       Geist.
       5. Rogate – „So ermahne ich nun, dass             Es ist die Zeit, den Bibelgeschichten nach-
     man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Für-       zuspüren und zu entdecken, was sie von
     bitte und Danksagung für alle Menschen“           Gott und uns erzählen.
       												1. Timotheus 2, 1-6a;                                               Beatrix Forck

32
Ökumene

 JJ    Cantate Domino
         Singt mit, ihr Männer !
   Ich möchte hier die Männerschola der
katholischen Gemeinde vorstellen. Sie ist
eine ökumenische Institution der katholi-
schen Gemeinde Frankfurts, die auch für
viele Sänger aus der evangelischen und
anderen Gemeinden Frankfurts eine San-
gesheimat ist, und so einige Male im Jahr
in Gottesdiensten oder auf verschiedenen
Gemeindeveranstaltungen singt.
   Seit ein paar Jahren leite ich, Martin
Verhoeven, zusammen mit Peter Bruck die
Scholaren, und es macht mir viel Freude.
   Auch wenn viele der Männer keine Noten      im Renatussaal des Kolbehauses. Anschlie-
lesen können und in die Jahre gekommen         ßend folgt der gemütliche Teil, auch dabei
sind, sind sie nach Kräften und mit Eifer      wird gesungen, doch dann viele bekannte
dabei. Es herrscht bei all den unterschied-    und weniger bekannte Volkslieder. Es gibt
lichen christlichen Herkünften und Charak-     keine schönere Art, ins Wochenende zu
teren eine wunderbare Gemeinschaft. Ob-        starten.
wohl ich ein Freund des neuen geistlichen        An Christi Himmelfahrt machen wir eine
Liedes bin und die Männer eher mit den         Wanderung und im September ein Chor-
Klassikern der Kirchenmusik vertraut sind,     wochenende in Osno. Die legendären Jah-
lassen sie sich gerne und mit viel Engage-     reshauptversammlungen Ende März sind
ment auf Neues ein.                            Stilübungen in der Kunst der freien Rede,
   Aus gegebenem Anlass – Wir suchen           des Diskutierens und der Demokratie. Der
dringend Mitsänger! – möchte ich darauf        Jahresbeitrag beträgt gerade mal 50,- €
hinweisen, dass die Männerschola keine           Es gibt im Grunde keine Ausflüchte. Also
geschlossene Gesellschaft ist. Jeder christ-   auf, ihr Männer, zu einer der nächsten Pro-
liche Mann ab 18 Jahren darf Mitglied wer-     ben ins Kolbehaus! Wir würden uns riesig
den. Und davon gibt es sicher so einige.       freuen, Ihr seid herzlich willkommen.
   Liebe Männer, was hindert Euch daran,
mal an einer Probe teilzunehmen? Der Auf-                                  Martin Verhoeven
wand ist gering, der Lohn groß.                                              Foto: Kalkowski,
   Wir proben nur zweimal im Monat, an je-          beim Fasching der katholischen Gemeinde
dem zweiten und an jedem letzten Freitag
eines Monats, jeweils um 19.00 Uhr oben

                                                                                                33
Kirchenmusik

      31. Internationaler Orgelzyklus
                                                   30 Minuten Orgelmusik
                                                   Pfingstsonntag, 10.Juni, 17.00
                                                   St.-Georg-Kirche
                                                   Orgelmusik zum Pfingstfest
                                                   Martin Schulze – Frankfurt (Oder)
                                                   Eintritt frei

      Dienstag, den 18. Juni,, 20 .00Uhr				        Silbermannorgel-Treff
      St.-Gertraud-Kirche
      Eröffnungskonzert 									                  Sonnabend, 6. Juli, 17.00 Uhr
      Trio Cantabile: Uta Hoyer, Cello             Dorfkirche Güldendorf
      Dagmar Flemming, Harfe,                      ab 16.00 Uhr Kaffeetafel
      Christian Finke - Tange, Orgel               Karten: 7 € / erm. 5 € (Kinder frei)
      Karten: 12 € / erm. 10 € an der Abendkasse
      anschließend Stehempfang                     Sonnabend, 3. August 17.00 Uhr
                                                   Dorfkirche Güldendorf
      Dienstag, den 2. Juli, 20 .00Uhr						       ab 16.00 Uhr Kaffeetafel
      St.-Gertraud-Kirche                          Susanne Ehrhardt - Flöten
      Orgelkonzert                                 Stefan Kircheis - Orgel .
      João Segurado, Portugal                      Karten: 7 € / erm. 5 € (Kinder frei)
      Karten: 7 € / erm. 5 € an der Abendkasse
      (Kinder frei)                                JJ   30 Jahre Kinder-
                                                        und Jugendkantorei
      Dienstag, den 16. Juli, 20.00 Uhr
      St.-Gertraud-Kirche
      Orgelkonzert
      Prof. Arvid Gast, Lübeck
      Karten: 7 € / erm. 5 € an der Abendkasse
      (Kinder frei)                                Sonntag, 30.Juni, 17.00Uhr
                                                   St.-Gertraud-Kirche
      Dienstag, den 30. Juli, 20.00 Uhr				        Abschlusskonzert der Chorreise der KJK
      St.-Gertraud-Kirche                          nach Hessen und Frankreich
      Orgelkonzert                                 Es erklingt Chormusik aus verschiedenen
      Antonina Krymova, Russland                   Jahrhunderten
      Karten: 7 € / erm. 5 € an der Abendkasse     Leitung: KMD Stephan Hardt
      (Kinder frei)                                Karten: 10 € / erm. 7€ an der Abendkasse

34
Kirchenmusik

 JJ     Die Kinder- und Jugend-
        kantorei braucht Ihre Hilfe
   Die Vorbereitungen für die Chorreise 2019
laufen auf Hochtouren. Die Kinder und Jugend-
lichen proben seit Jahresbeginn an dem neuen
Programm für die diesjährige Chorreise. Alle          Förderverein für Kirchenmusik in Frankfurt (Oder) e.V.
Konzertorte sind sicher, alle Unterkünfte sind        IBAN: DE33 1705 5050 3100 6015 98
fest. Viele Besichtigungen in Frankreich sind ge-     BIC: WELADED1LOS,
plant und gebucht.                                    Verwendungszweck:            Chorreise         2019
   Da traf es uns sehr hart, dass beantragte        oder aber auch im Gemeindebüro in der
Förderungen für die Reise seitens der Stadt         St.-Gertraud-Kirche abgeben.
Frankfurt (Oder) und der Lutherstiftung aus ver-      Vielen Dank auch allen Spendern, die schon
schiedenen Gründen nicht bewilligt wurden. So       für die Chorreise 2019 gespendet haben.
fehlen uns knapp 8.500,00 €. Das ist viel!            Darüber hinaus begleiten Sie bitte unsere
   Daher bitten wir Sie heute erneut und drin-      Chorreise auch 2019 mit Ihrer Fürbitte. Vielen
gend, unsere Chorreise finanziell zu unterstüt-     Dank sagen alle Sängerinnen und Sänger der
zen. Ihre Spenden können Sie gern an den För-       Frankfurter Kinder- und Jugendkantorei und Ihr
derverein für Kirchenmusik überweisen:                                              KMD Stephan Hardt

 JJ     CD der Chorreise 2018 der KJK ist endlich da
  Jetzt ist sie endlich da - die CD der Chorreise
2018 der Frankfurter Kinder- und Jugendkanto-
rei nach Schweden.
  Diese CD wird hoffentlich ab Juni im Gemein-
debüro oder über das Kantoreibüro (0335-
545400, frankfurter.kantorei@kirchen-ff.de)
verkauft werden können. Ganz bestimmt kön-
nen Sie eine CD beim Abschlusskonzert der
Chorreise 2019 der Frankfurter Kinder- und Ju-
gendkantorei erwerben
  Diese CD enthält neben einigen Motetten von
Heinrich Kaminski („Aus der Tiefe rufe ich, Herr,
zu Dir“) und Volker Bräutigam („Gott ist unsre
Zuversicht“) die bekannte Kantate von Dietrich
Buxtehude „Alles, was ihr tut mit Worten oder         Diese CD ist absolut empfehlenswert,
mit Werken“.                                          und kostet 12,00 €.

                                                                                                               35
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