In dieser Ausgabe: Evangelische Kirche AB im Burgenland
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Evangelisches Magazin Burgenland
Sondernummer Oktober 2021
Manfred Koch – letzte Pre-
digt als Superintendent
Seite 5
In dieser Ausgabe:
Amtseinführung von Pfr. Andreas Binder
Seite 4
Ein Fest zur Verabschiedung von SI Koch
Seite 5
Mareen Osterloh feierlich verabschiedet
Seite 8
2022 – Jahr der Schöpfung
Seite 10
Diakonie – Verabschiedung von Gerd Zetter
Foto: Harald Kasper
Seite 12Editorial Diözese
Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und will ihn ... miteinander Mit Veränderung haben wir
seit Corona genug Erfahrungen
hoch ehren mit Dank. Psalm 69,31 Kirche sein auch in der Kirche. Wenn jetzt Die nächsten TV-
die Lage entspannter ist, wenn
Liebe Leserin- die Impfungen – auch wenn sie Gottesdienste
Liebe Schwestern und Brüder! änderung nur Teil der ganz nor- Truthahns sagt jedes Familien- nen und Leser! einige infrage stellen oder ab-
malen kirchlichen Tradition. Sie mitglied, wofür es in diesem lehnen – wieder ein „normales“ auf ORF III:
Es wird Herbst. Die Blätter gehört zum Leben, ist Teil des Jahr besonders dankbar ist. Ich Abschied und Leben ermöglichen, so stellt
fallen von den Bäumen und auch Lebens. Georg Friedrich Lich- bin kein Amerikaner. Und mei- Neubeginn sich schon die Frage, welche • 16.10. Amtseinführung
an sonnigen Tagen kann es am tenberg, ein Naturforscher und ne Frau wird wohl auch heuer sind in diesem Rückschläge für die Kirchen Jonischkeit Mörbisch,
Morgen schon kühl sein. Ver- Mathematiker der Aufklärung, keinen gefüllten Truthahn zu- Jahr in unse- bleiben werden. Der Besuch des
Foto: H. Kasper
Gottesdienstes ist nach wie vor
15.00, auch auf ORF 2/
hat es auf den Punkt gebracht: bereiten. Aber ich bin dankbar. rer Diözese
„Ich kann freilich nicht sagen, Dankbar dafür, dass ich im März mehrfach ein- sehr verhalten und viele ziehen Burgenland
ob es besser werden wird, wenn zum Superintendenten dieses getreten. Am gestreamte oder Fernsehgottes- • 5.12. Innsbruck Aufer-
es anders wird; aber so viel kann schönen Bundeslandes gewählt augenscheinlichsten wohl beim dienste vor. Aber wo bleibt da- stehungskirche 10.00
ich sagen: es muss anders wer- wurde. Dankbar dafür, dass mei- Wechsel im Superintendenten- bei das Gefühl für Gemeinschaft • 26.12. Oberwart, Ma-
den, wenn es gut werden soll.“ ne Familie diesen gravierenden amt. Ruhestand auf der einen innerhalb einer Pfarrgemeinde?
ria-Katharina Moser,
Eingriff in ihr Leben mitträgt Seite und Amtsantritt auf der
Nach meiner Wahl im März und mich unterstützt. Dankbar anderen; das sind ganz markan- Ihre Superintendentialkuratorin Oberwart, 10.00
standen große Veränderungen dafür, dass mir ein so großes te Punkte, die unsere Diözese Christa Grabenhofer
für mich und meine Familie an. Vertrauen entgegengebracht geprägt haben und in Zukunft
Mein älterer Sohn Filip wechsel- wurde, das ich mir erst verdie- prägen werden. Mit Dankbarkeit
te vom Kindergarten Kufstein in nen muss. Würde ich bei einer schauen wir zurück und mit Er- Amtseinführung des neuen Superin-
Foto: privat
die Volksschule nach Eisenstadt. amerikanischen Thanksgiving- wartung nach vorne!
Mein jüngerer Sohn Joel musste Feier alles aufzählen, wofür ich Ein Wechsel ist in der Kir- tendenten Dr. Robert Jonischkeit
sich von seinen Freundinnen und dankbar bin, wäre der Truthahn- chenmusik vollzogen worden.
Freunden aus der Schmetter- braten schon längst kalt! Mit der Bestellung eines neuen Mit der Übergabe des Amtskreuzes und dem Segen wird der
änderung liegt in der Luft. Und lingsgruppe verabschieden und Kirchenmusikers wird ein an- neue Superintendent des Burgenlandes in einem Festgottesdienst
doch ist diese Veränderung nur sich an neue Bekanntschaften in „Ich will den Namen Gottes lo- derer Arbeitsstil Einzug halten, am 16. Oktober in Mörbisch vom Bischof der evangelischen Kir-
Teil des ganz normalen Jahres- der gelben Gruppe seines neuen ben mit einem Lied und will ihn weil gerade in der Musik die Per- che in Österreich, Michael Chalupka, in sein Amt eingeführt. For-
zyklus. Sie gehört zum Leben, Kindergartens gewöhnen. Zum hoch ehren mit Dank“, so heißt sönlichkeit eine wichtige Rolle mal hat er es bereits am 1. September angetreten. Als Pfarrer
ist Teil des Lebens. Glück ist gelb seine Lieblings- es in Psalm 69. Die Sache mit spielt. Wie wird sich das aus- von Kufstein wurde er von der zuständigen Superintendentialver-
farbe! Nur unsere Tochter Ella dem Lied ist wohl keine so gute wirken? Viele werden schon ge- sammlung am 6. März 2021 zum Nachfolger von Superintendent
Der Herbst hat auch im evan- sah die Übersiedlung von Tirol Idee. Welche Begabungen Gott spannt darauf sein, auf Proben, Manfred Koch gewählt, der in den Ruhestand getreten ist.
gelischen Burgenland einen ins Burgenland mit ihren vier mir auch gegeben haben mag, auf Projekte, auf Konzerte. Viele Festgäste aus Kirche, Ökumene, Öffentlichkeit und Po-
Wechsel mit sich gebracht. Der Monaten Lebenserfahrung recht das Singen gehört sicher nicht Auch in einer Pfarrgemeinde litik werden bei diesem besonderen Anlass erwartet und unter-
langjährige Superintendent entspannt. dazu. Ich singe dir mit Herz und hat sich Neues begeben, in Ko- streichen damit auch die Bedeutung des Leitungsamtes in der
Manfred Koch ist in den Ruhe- Mund, heißt es im Kirchenlied. bersdorf. Nach der Pensionie- evangelischen Kirche.
stand getreten. Er war ein Segen Es wird Herbst. Die Jahres- Und so singe ich Gottes Lob und rung des langjährigen Pfarrers Die musikalische Gestaltung erfolgt durch ein Barockensem-
für seine Diözese und mit einem zeit, in der in allen christlichen meinen Dank wohl eher mit dem rückt nun sofort ein junger Pfar- ble, ein Vokalquartett des Wimmer Gymnasiums Oberschützen,
Segen wurde er auch feierlich Kirchen das Erntedankfest gefei- Herzen, meint rer nach, der erst seine Ausbil- die Sopranistin Elisabeth Pratscher-Musil und den neuen Diöze-
entpflichtet. Ich bin der Neue. ert wird. Spannenderweise sind dung abgeschlossen und im Sep- sankantor Christiaan van de Woestijne an der Orgel.
Für viele noch unbekannt. Ein den geübten Kirchgänger*innen Ihr/euer Superintendent tember sowohl Ordination als Der Gottesdienst zur Amtseinführung wird auch im Fernse-
unbeschriebenes Blatt, zumin- Fürbittgebete sehr vertraut, Für- auch Amtseinführung gefeiert hen übertragen, und zwar sowohl über das Studio Burgenland als
dest hier im Burgenland. Mit ei- dankgebete jedoch nicht. Bitten hat. Eine ganz neue Erfahrung auch auf ORF III: Samstag, 16. Oktober 2021, 15.00 Uhr.
nem Wechsel sind immer Hoff- scheint populärer zu sein, als für eine traditionelle Landge- Coronaprävention für Gottesdienst und Agape: Kontrolle der 3G-
nungen verbunden, aber auch Danke zu sagen. meinde! Regel.
Sorgen. Welche Neuerungen In allen Fällen heißt es, of-
wird der Neue mit sich bringen? Es gibt für das amerikanische Robert Jonischkeit fen zu sein für das, was kommt, 27. November, 15.00 Uhr: Amtseinführung von Mag. Klaus Pahr
Bleibt alles beim Alten? Wird al- Fest Thanksgiving eine schö- denn Veränderung fordert uns als Direktor des Wimmer Gymnasiums in der evang. Kirche in
les anders? Veränderung liegt in ne Tradition. Nach dem rituel- nicht nur heraus, sie fördert oft Oberschützen
der Luft. Und doch ist diese Ver- len Anschneiden des gefüllten auch etwas zutage.
2 evang@bgld evang@bgld 3Diözese Diözese
Neu im Amt: Superintendent Mag. Manfred Koch:
Pfarrer Andreas Binder Ein Fest zur Verabschiedung
Ordination und Amtseinführung in Kobersdorf Entpflichtungsgottesdienst in Stadtschlaining
von Susanna Hackl | Fotos: Simon Blickfang von Christa Grabenhofer | Fotos: Harald Kasper
Strahlendes Wetter und feier- war 16 Monate bei der Militär- Das tägliche Leben sei ein leben- Bei prächtigem Wetter ha- er sein Hirtenamt für die Diö- der Landeshauptmann zum Aus-
liche Stimmung in Kobersdorf. musik, studierte ebenso wie diges Bekenntnis Jesu Christi. ben die Besucher des Gottes- zese zurücklegt in die Hand des druck, den Dank der Ökumene
Mädchen und Burschen der seine Frau Melanie, die aus Siget Der neue Kobersdorfer Pfar- dienstes am 29. August 2021 in Bischofs, der dieses Kreuz dann der römisch-katholische Diöze-
Evang. Burschenschaft standen rer predigte über Jesus, der bei Stadtschlaining die Möglichkeit bei der Amtseinführung seinem sanbischof, der auch seine en-
in der schönen Kobersdorfer Maria und Martha einkehrte. Er genutzt, sich von dem schei- Nachfolger umlegen wird. ge freundschaftliche Beziehung
Tracht Spalier, um die Familie denden Superintendenten per- Alle Namen der bisherigen Su- zum Superintendenten betonte
und die Gäste zur Ordination sönlich zu verabschieden, ihm perintendenten sind in diesem und in einem prächtigen Foto-
und Amtseinführung ihres neu- zu danken, ihm gute Wünsche Kreuz eingraviert; damit hat es buch dokumentierte.
en Pfarrers, Andreas Binder, zu mitzugeben. Vorausgegangen einen hohen geistlichen und ide- Originelle Worte und Ge-
empfangen. Orgelmusik beglei- ist dem ein Festgottesdienst in ellen Wert. Der amtierende Su- schenke, wie ein modernes
tete den Einzug von Bischof der Kirche. perintendent trägt es bei allen Kunstwerk oder ein Geschenk
Michael Chalupka, Superinten- Manfred Koch war 20 Jahre gottesdienstlichen Feiern über mit Zugsgarnitur, sorgten im
dent Robert Jonischkeit, Super- dort Pfarrer, wurde dann zum seinem Talar. weiteren Verlauf für Heiterkeit!
intendentialkuratorin Christa Superintendenten gewählt; und In der Predigt hörten wir noch Dass die vormalige Diözesan-
Grabenhofer, der Assistenten nun hat sich der Kreis geschlos- einmal von der Freude, die der kantorin den Gottesdienst auf
von Andreas Binder (Pfarrerin sen, indem auch seine Entpflich- Dienst eines
Karoline Rumpler aus Wr. Neu- tung und Verabschiedung in den Pfarrers für
stadt und Pfarrer Matthias Wei- stellte dieses Geschehen einem Ruhestand nach 18 Jahren als ihn bedeute-
gold von der Heilandskirche in in der Wart stammt, Theologie von ihm und seiner Frau sehr ge- Superintendent des Burgenlan- te, so wie er
Graz), Pfarrerinnen und Pfarrern in Wien. Binder war Vikar und schätzten Highlight des Tages, des in der Kirche in Stadtschlai- das auch in
des Burgenlandes, Studienkol- Pfarramtskandidat in Graz. Das der Zubereitung und des Genus- ning stattfand. seiner Verab-
legInnen und der Kuratorin von Ehepaar hat 2 Töchter, Elisa- ses von Kaffee, gegenüber. Nicht Viele Gäste waren angereist: schiedung im
Kobersdorf, Martina Pauer, mit beth, 4 Jahre alt und Johanna, 2 irgendeines Kaffees, sondern der Bischof, die Superinten- Diözesanblatt
dem Presbyterium der Pfarrge- Jahre alt. Latte macchiato mit nicht zu viel denten, Superintendentialku- vom Juni 2021
meinde. Bischof Michael Chalupka be- und nicht zu wenig Schaum und ratorInnen, Oberkirchenrat, betonte. „Lo-
tonte, dass die Ordination eine einem Espresso. Die Predigt war Vertreter des Kultusamtes, der be den Herrn,
Pfarrgemeindekuratorin Mar- Beauftragung und ein gegen- originell und beeindruckend. O öffentlichen Stellen des Burgen- meine Seele,
tina Pauer begrüßte sichtlich seitiges Versprechen zwischen landes, Landtagspräsidentin, und vergiss
erfreut die Gemeinde mit den Pfarrer und Kirche sei, aufein- Landeshauptmann, Vertreter nicht, was er
Worten: „Wir sind dankbar, dass ander zu achten. Ein Innehal- der politischen Parteien, der dir Gutes ge-
wir so schnell nach der Verab- ten und die Ankunft nach einer Ökumene und natürlich die Fa- tan hat“, un-
schiedung unseres langjährigen langen Reise. Mit der Ordination milie und die Mitarbeiter und ter dieses Psalmwort stellte er der Orgel begleitete, war eine
Pfarrers Thomas Schumann ei- beauftrage er ihn mit dem Amt Mitarbeiterinnen im engeren damals sein letztes Grußwort. zusätzliche Freude.
nen neuen Pfarrer in Kobersdorf der Verkündigung und der Ver- Sinn in der Diözese sowie aus Die verschiedenen Rollen, die Der scheidende Superinten-
in sein Amt einführen können. waltung der Sakramente. Die den Pfarrgemeinden. Manfred Koch als Mensch, als dent hat immer die Begegnun-
Assistent Pfarrer Matthias Wein- Bibel sei Quelle und Richtschnur Einer der emotionalen Au- Pfarrer, als Superintendent, als gen, die das Amt mit sich bringt,
gold stellte die Pfarrersfamilie für das Amt. „Jesus sendet dich“, genblicke war in diesem Gottes- Vorgesetzter, als Mitarbeiter be- sehr geschätzt. Seine Verab-
vor: Andreas Binder, geboren so der Bischof. dienst, als Manfred Koch sein kleidete, kamen in den Grußbot- schiedung war zwar auch von
und aufgewachsen in Rust am Superintendent Robert Jo- Amtskreuz abnahm und es in schaften deutlich zum Ausdruck Wehmut begleitet, wie jeder Ab-
See, liebte schon früh biblische nischkeit sagte dem neuen Pfar- die Hand des Bischofs Michael und zeigten die Wertschätzung, schied, aber es war ein wahres
Geschichten, besuchte das Gym- rer, dass die Pfarrgemeinde der Chalupka legte. Symbolisch als die er erfahren hat. Fest der Begegnung, der Freude
nasium der Diözese Eisenstadt, Ort sei, wo Kirche geschieht. sichtbares Zeichen dafür, dass Den Dank des Landes brachte und des Dankes! O
4 evang@bgld evang@bgld 5Diözese Diözese
Mareen Osterloh feierlich
verabschiedet
von Christa Grabenhofer
Die langjährige Diözesankantorin Mareen Osterloh wurde am 22. August
2021 in der Kirche in Mörbisch von Superintendent Manfred Koch von ihrem
Amt entpflichtet.
Nach 14 Jahren im Burgenland hat sie in der Zeit der Lockdowns 2020
gesehen, was es bedeutet, wenn Grenzen geschlossen sind und der Be-
such der Familie in Norddeutschland nicht möglich ist. Eine passende
freie Stelle an der Nordsee hat dann den Ausschlag gegeben, ab Feb-
ruar wieder in die Heimat zurückzukehren.
Ursprünglich sollte schon im Mai die feierliche Verabschiedung
stattfinden, aber die Unsicherheit durch Corona war dafür zu
groß, daher wurde auf den 22. August 2021 verschoben. Das
hat Mareen Osterloh die Möglichkeit gegeben, noch bei dem
von ihr gegründeten Festival „Orgel ohne Grenzen“ mitzu-
wirken und auch im Gottesdienst zur Entpflichtung von
Superintendent Manfred Koch in Stadtschlaining die
Orgel zu spielen.
Der Applaus, die Herzlichkeit der Grußworte und
der Dankesworte bei ihrer Verabschiedung zeigten
sehr schön, wie beliebt Mareen Osterloh in unse-
rer Diözese war. In der vorletzten Nummer des
Diözesanblattes hat Pfarrer Joachim Grössing
einen Rückblick auf ihre Arbeit im Burgen-
land gegeben und sie selbst einen Gruß ge-
schrieben, in dem es heißt: „Jetzt blicke
ich voller Dankbarkeit auf viele schöne
Ereignisse zurück ... Gerne habe ich
bei und mit euch gearbeitet.“
Und wir möchten ihr zurufen: Ja,
liebe Mareen, wir haben das mit
dir ebenso empfunden! O
Die Vorstellung ihres Nach-
folgers Christiaan van de
Woestijne erfolgt in der
nächsten Ausgabe des
Diözesanblattes.
8 evang@bgld evang@bgld 9Frauenarbeit Frauenarbeit
2022 – „Jahr der Schöpfung“ len?
Meiner Meinung nach würden
zwei Lebenshaltungen weiter-
4. Du sollst achtsam umgehen
lernen mit den Ressourcen
deiner Region und dir daran
bisse, alle Gewürzkräuter und
alle Wild- und Gartenblumen.
Knapp 700 Bienenarten sind
„Begegnungstag der Frauenarbeit in Loipersbach“ helfen, wenn wir sie in unseren genügen. an der Bestäubung der Blüten-
Alltag integrierten: 5. Du sollst Müllvermeidung pflanzen allein in Österreich
von Susanna Hackl | Fotos: Silvia Kumaus • Ein Leben im Loben und Dan- und Mülltrennung zu einer beteiligt. Wir alle können da-
ken zu führen. Selbstverständlichkeit wer- zu beitragen, den Lebensraum
Wir Menschen sollten eine den lassen. der Bienen in unseren Gärten
In Loipersbach fand der diesjährige Begegnungs- und Bildungstag der Evangelischen Frauenarbeit statt. Lebenshaltung einüben, in 6. Du sollst das Leben aller We- mit dem, was wir pflanzen und
Die Frauenarbeit lud ein, über Schöpfungsverantwortung nachzudenken. Der Tag sollte auf das Schwer- der das Loben und Danken sen wertschätzen und ach- ernten, wie oft wir mähen, auf
punktjahr 2022 der Evangelischen Kirche in Österreich „Jahr der Schöpfung“ einstimmen. Gottes seinen täglichen Platz ten. Pestizide verzichten und vieles
bekommt 7. Du sollst das Leben anderer mehr, zu verbessern.
Rund 60 Frauen trafen einan- hen, erzählte die Schöpfungs- ze auf, die sich zwischen Gott Diese Lebenshaltung kann fördern, wo es nur geht. Superintendent Dr. Robert
der, um über den „Lebensraum berichte der Bibel und gab den und Mensch aufmacht. Gott ist und wird uns davor bewah- 8. Du sollst mit liebevollen und Jonischkeit sagte der Frauen-
Frauen einen Impuls der Schöpfer allen Lebens und ren, uns zu überheben und vergebenden Augen auf dich arbeit seine Unterstützung zu
von Albert Schweitzer der Mensch ist lediglich ein gu- in Hochmut auf andere und selbst schauen.
mit. Zusammengefasst tes und gottgefälliges Werk der anderes zu schauen, weil wir 9. Du sollst achtsam mit dei-
sagte sie: Schöpfung. Gleichzeitig wird von Gott gelernt haben, uns nem Lebensraum von Körper,
„Lebensraum – be- die enge Verbundenheit zwi- als ein Teil seiner Schöpfung Geist und Seele umgehen.
bauen und bewahren“ schen Erde und Mensch betont. zu sehen und zu verstehen. 10.Du sollst dir Zeit nehmen, um
Die Bibel wird Denn der Mensch lebt von der Das macht uns frei und acht- verantwortliche Entschei-
nicht müde, mit über- Erde, aber die Erde lebt nicht sam dem Leben gegenüber. dungen in deinem Alltag tref-
schwänglichen Worten vom Menschen. Deshalb hat der • Ein Leben in der Verantwor- fen zu können.
zu betonen, dass die Er- Mensch auch die Verantwor- tung
de mitsamt allem Leben tung, behutsam und nachhaltig Gott hat uns geschaffen und
er traut uns einiges zu. Er hat Superintendent Jonischkeit mit dem Leitungsteam der
aus Gottes Hand und mit diesem Lebensraum umzu- Frauenarbeit
Wort entstanden ist. Sie gehen, denn er kann ohne ihn jedem Gaben und Fähigkeiten
Erde“ nachzudenken. Lektorin ist ein gottgegebenes Geschenk, nicht existieren. Der Mensch verliehen, die wir zum Wohl
Edith Ferstl aus Loipersbach fei- das uns ohne unser Zutun ge- - hebräisch: adam - ist Teil der anderer und zum Wohl des und betonte die Bedeutung der
Erde - hebräisch: adamah. Beide Lebensraumes Erde einsetzen Schöpfungsverantwortung für
sind aufeinander angewiesen. können und sollen. die Evang. Kirche und Diözese.
Gleichzeitig muss der Mensch Vielleicht wäre es hilfreich, Es war ein erfüllender Nach-
aber auch das Antlitz der Erde wenn jeder und jede von uns sei- mittag, der sich dem Thema
im Blick haben. Denn er ist tief ne und ihre eigenen 10 Gebote „Bewahrung der Schöpfung“
verbunden mit den Pflanzen für den Umgang mit Leben auf- theologisch und praktisch an-
und Tieren und mit seinem Ge- schriebe. Diese 10 Worte wür-
genüber, dem Mitmenschen. So den uns erinnern, mit welcher
steht der Mensch vor der He- Achtsamkeit und Fürsorge un-
rausforderung, diese gemein- sere Tage ausgefüllt sein sollten
schaftliche Einheit zu bebauen zum Wohle des Lebens aller.
und zu bewahren. Hier sind meine 10 Worte: Herbert Grafl aus Schatten-
Doch wie geht der Mensch 1. Du sollst dankbar sein für dorf, Obmann der Burgenlän-
mit diesem Auftrag um? das, was Gott dir gegeben hat dischen Bienzuchtvereine, ent-
Kurz gesagt: der Mensch und dir tagtäglich schenkt. führte die sehr interessierten
scheitert. Er löst sich aus der Ge- 2. Du sollst dein Menschsein Frauen in die Welt der Bienen.
annehmen in Bescheiden- Bienen sorgen dafür, dass Blü- Superintendent Robert Jonischkeit mit der Leiterin der
erte eine inspirierende Andacht. geben worden ist. Dieses Werk meinschaft mit Gott und strebt Frauemnarbeit, Susanna Hackl (1. v.l.) und Teilneh-
Mag.a Tanja Sielemann, Pfarrerin zeigt die Macht und die Herr- Ziele an, die ihm nicht zustehen. heit, Ehrlichkeit und Demut. tenpflanzen sich vermehren merinnen aus Pöttelsdorf
in Oberschützen, referierte zum lichkeit Gottes. Denn in dem Aus diesem Sündenfall entste- 3. Du sollst dir das Vertrauen können, darunter auch viele für
Thema „LEBENS – RAUM bebau- Wunder der Schöpfung wird die hen Schmerz, Leid, Zerstörung Gottes zu Herzen nehmen uns Menschen wichtige Nah- genähert hat und für die Frau-
en und bewahren“. Sie warf ei- Schönheit, Weisheit und Herr- und Vernichtung ... und dir zutrauen, mit deinen rungspflanzen, wie Äpfel, Birnen en ein wunderbarer Nachmit-
nen Blick auf den Lebensraum lichkeit Gottes sichtbar. So zeigt Wie wäre der unheilvolle Riss Gaben dem Leben dienen zu und alle übrigen Obstsorten, al- tag der Gemeinschaft. O
Erde und wie wir damit umge- sich in der Schöpfung die Gren- innerhalb der Schöpfung zu hei- können. le Beeren, aber auch Raps, Kür-
10 evang@bgld evang@bgld 11Diakonie Schulwerk
Prof. Mag. Gerd Zetter hat in der Vorstandssitzung der Diakonie Burgenland am 23. Juni 2021 sein Amt
„Getrenntes verbinden“ - Getrenntes verbunden!
als Obfraustellvertreter und Protokollführer auf eigenen Wunsch zurückgelegt. von Martina Wolf
Er war und ist für mich per- Burgenlandes unter einen Hut daher haben wir uns mit einem
sönlich im Burgenland eine tra- bringt. festlichen Abend von ihm verab-
gende Säule der Diakonie und Gerd Zetter hat sich gemein- Eine Schulpartnerschaft der besonderen Art
ein unglaubliches Vorbild in sam mit Superintendentin Ger- pflegen wir seit vielen Jahren mit einer Schule in
Punkto Ehrenamt. Er war nicht traud Knoll für die Gründung der Slowakei. Es ist dies die Verbindung mit unse-
nur als Superintendentialkura- des Diakoniezentrums in Gols rer Partnerschule, dem Evangelischen Gymnasium
tor unermüdlich, zuverlässig eingesetzt und dafür gesorgt, in Banská Bystrica. Dann kam CORONA!
und treu in seiner Haltung zur dass der diakonische Gedanke Vom 27. September bis 1. Oktober 2021 war
Kirche, er war als junger Mensch auch im Nordburgenland sicht- es trotz Corona nun wieder möglich, dass 15
Motor des Jugendgästehauses in bar und spürbar verankert wird. Schüler*innen und ihre Begleitlehrerinnen sowie
Rechnitz und ab 1989 eine tra- Gemeinsam mit Superintendent Direktor Slavomir Hanuska nach Oberschützen
Foto: Wimmer Gymnasium
gende Säule der Diakonie im Manfred Koch und Dr. Klaus kommen konnten.
Burgenland. Dörnhöfer hat er sich auch in Geboten wurde ein abwechslungsreiches Pro-
Gerd Zetter hat den diakoni- wirtschaftlich schwierigen Zei- gramm – durch die Ausstellungen auf der Friedens-
Foto: Diakonie
schen Gedanken im Burgenland ten intensiv darum bemüht, die burg Schlaining und auf Burg Güssing über die
Autonomie der Diakonie im Bur- Entstehung des Burgenlandes informiert, wurden
genland zu bewahren. im Franziskanerkloster in Güssing sehr wertvolle Workshop mit Sepp Gmasz
Seit Jahren hat er schon an- Bücher der Klosterbibliothek, die aus protestanti-
Gerd Zetter mit der Obfrau der Diakonie scher Zeit der Familie Batthyany stammen, „aufge- unseres Musikgymnasiums zum Thema „Burgen-
klingen lassen: „ Wenn das neue Burgenland, Ingrid Tschank
‚Mosaik‘ in Gols eröffnet wird, blättert“. Auch der gemeinnützige Verein „Vamos“, ländische Hymnen und Lieder“. Sepp Gmasz, ein
dann werde ich auch meine schiedet, in der Hoffnung, dass der sich im Bereich der Integration für Menschen echter Kenner der Volksliedkultur, leitete diesen
Funktion in der Diakonie able- er unser aller Zeitgeschenk auch Workshop im Haus der Volkskultur und im Kultur-
gen!“ Das neue „Mosaik“, die als persönliche Wertschätzung zentrum in Oberschützen.
Foto: Diakonie
sozialpsychiatrische Wohnge- erlebt. Unsere evangelische Partnerschule in Banská
meinschaft in Gols, wurde am 3. Danke Gerd! Danke für alles! Bystrica ist durch das Erasmus+ Programm und
Gerd Zetter im Kreis der Vorstandsmitglieder Wir wünschen dir Gottes Segen die Menschen, die damit betraut sind, mittlerweile
und viele erfüllte Jahre – ganz eng mit dem Wimmergymnasium verbunden. Pas-
schon vor 32 Jahren – gemein- ohne eine tragende Funktion in send dazu auch unser Projektthema „Getrenntes
sam mit dem damaligen Super- unserer Diözese und der Diako- verbinden“: denn die Mobilität im europäischen
intendenten Gustav Reingrabner nie. Raum und die Kooperationen in Wissenschaft und
– durch die Gründung des Evan- Bildung sind uns als Schule ein wichtiges Anliegen,
um den Frieden in Europa zu sichern.
Foto: Diakonie
Foto: Wimmer Gymnasium
gelischen Diakonievereins 1989 Der „neue“ Vorstand der Dia-
verankert. Aus dieser kleinen di- konie Burgenland setzt sich in Der Gegenbesuch unseres Wimmer Gymnasiums
akonischen Zelle, mitten in Pin- Zukunft wie folgt zusammen: ist für April 2022 geplant.
kafeld, hat sich ein florierendes Gerd Zetter bei der Eröffnung des „Mosaik“ Obfrau Ingrid Tschank; Klaus Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle un-
Sozialunternehmen entwickelt, Dörnhöfer, Irmi Langer, Alfred serem ehemaligen Direktor HR. Mag. Gottfried
in dem 45 Mitarbeiter*innen be- Oktober 2021 feierlich eröffnet Lang, Ernst Graf, Ernst Loss, Wurm für die Planung und Organisation dieser
Projektteilnehmer vor dem Wimmer Gymnasium
schäftigt sind. und Gerd Zetter kann dankbar Herwig Wallner, Andreas Baliko, außergewöhnlichen Schulwoche. Gottlieb August
Gerd Zetter war 1999 Grün- und stolz auf bewegte und ge- (wirtschaftlicher Berater), Chris- mit besonderen Bedürfnissen in allen Lebenslagen Wimmer, der einst in Banská Bystrica die Schul-
dungsmitglied der Diakonie Bur- segnete Zeiten in unserer Diöze- tian Göltl (GF Gols) und Sieglin- engagiert, öffnete für unsere Gastschüler seine To- bank drückte, würde sich freuen.
genland, die ein Werk der Evan- se zurückschauen. de Pfänder (GF Diakonie Burgen- re. Im Freilichtmuseum Bad Tatzmannsdorf konn- Beteiligt an diesem Austausch waren von Sei-
gelischen Kirche Österreichs ist Im Vorstand der Diakonie Bur- land) ten die Schüler*innen die bäuerliche Lebensweise ten des Wimmer Gymnasiums 7m und 9m sowie
und heute in ihrem Vorstand genland haben wir Gerd Zetter und Architektur längst vergangener Zeiten auf die LehrerMartina Benedek, Michael Frank, Tabea
Vertreter*innen aus allen dia- als geselligen und zugewand- Sieglinde Pfänder sich wirken lassen. Den musikalischen Abschluss Novoszel, Robert Koch, Martina Wolf und Direktor
konischen Einrichtungen des ten Menschen kennen gelernt, Ingrid Tschank bildete am 1. Oktober ein Projekt der 7.m Klasse Gottfried Wurm. O
12 evang@bgld evang@bgld 13Concentrum Aus den Gemeinden
gestaltung gemeinsam mit der
lokalen Gottesdienstgemeinde
Schöpfungsverantwortung im Gottes- verständlichkeiten Abschied
nehmen müssen, kann man den
einfinden. Dieser Bericht war dienst Prozess auch mit Sterbepha-
für uns eine große Ermutigung von Petra Lunzer | Andreas Hankemeier
sen vergleichen: Auf das erste
in Zeiten, wo Resignation und Nicht-wahrhaben-Wollen folgt
Abgrenzung eher auf der Tages- die Wut, dann ein Verhandeln,
„Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern ordnung stehen als Zuversicht Im Rahmen der #kirche.fai- sorge-Kollegin Maria Pöplitsch eine Resignation und schließlich
und Kreativität. rändert Aktionstage für Soli- bereiteten die beiden einen sehr ein Annehmen der Realität. Die
auch Geschichtetes“ Den Abschluss bildete ein Worte Jesu, dass Himmel und
darität und Nachhaltigkeit der stimmigen und spirituellen Rah-
von Gerhard Harkam Besuch der koptischen Kirche Diözese Eisenstadt lud die evan- men, der zum Nachdenken und Erde zwar vergehen, aber Got-
Johannes der Täufer im Norden Mitagieren anregen möge. tes Wort ewig bleibt, erhält da-
von Graz, wo der Technikstu- Anhand Jesu Predigt über die mit eine neue Bedeutung.
CONCENTRUMs-Studienfahrt de eine weitere Schicht in Form dent und Diakon David Awares Endzeit im Markusevangelium, „Eine berührende Stunde ei-
nach Graz einer Installation darüber ge- die Geschichte der koptischen zog Pfarrer Hankemeier Verbin- ner wachrüttelnden Gemein-
Die Studienfahrt des Concen- stellt; darin erstrahlen nun Tex- Kirche allgemein und ihres got- dungen zum Klimawandel. schaft“, meinte ein Teilnehmer
trums führte uns am 1. Oktober te und Namen von Opfern, die Wir müssen gar nichts tun, im Anschluss. Etwas nachdenk-
nach Graz in die Stadt der Men- die Erinnerung an die ermorde- damit es zur Klimakatastrophe lich wirkt der Nachsatz: „Insge-
schenrechte. Zur Frage „Wie wird ten evangelisch-getauften Juden kommt. Das geht ganz von al- samt eine sehr schöne Veranstal-
Glaube sichtbar?“ haben 15 Teil- und Mitglieder der Pfarrgemein- leine. Aber wenn wir viel tun, tung, die sich mehr Teilnehmer
nehmende zunächst in der evan- de und die gemeinsame Verant- gelische Umweltbeauftragte dann können wir den Klimawan- verdient hätte!“ Doch dass nur
gelischen Heilandskirche von wortung aufleuchten lassen. Mag. Petra Sabine Lunzer am 29. del vielleicht begrenzen. Ändert ca. 50 Personen die Sorge um
Foto: Concentrum
Pfarrer Matthias Weigold eine Im Festsaal der Heilandskir- September 2021 zu einem öku- sich viel in unserem Verhalten, das Klima vor Gott getragen ha-
Einführung in den Umgang einer che haben uns sodann Dr. Bas- menischen Schöpfungsverant- könnte sich nur viel in der Welt ben, lag nicht am Gottesdienst,
Pfarrgemeinde mit ihrer eigenen sem Asker, muslimischer Re- wortungs-Gottesdienst in die verändern. Ändert sich aber sondern eher daran, dass viele
Geschichte erhalten. Anhand ligionslehrer, und Dr. Markus tesdienstlichen Lebens in Graz Pfarrkirche nach Pöttelsdorf. Zu- nichts, wird sich alles verän- einfach weiterleben, als ob es
des Denkmals für die gefallenen Ladstätter, röm.-kath. Professor erklärte. Ein Blick hinter die sammen mit ihrer Telefonseel- dern. Weil wir von vielen Selbst- keinen Klimawandel gäbe. O
evangelischen Soldaten der bei- an der Privaten Pädagogischen Ikonostase (Bilderwand) war da-
den Weltkriege, das sich direkt Hochschule Augustinum, einen bei ein besonderer Höhepunkt.
Einblick in interreligiöses und Die Kopten („Ägypter“), oftmals
interkulturelles Lernen an Gra- verfolgt, gehören zu den altori-
zer Schulen und der Hochschule entalischen Kirchen und bilden
eröffnet. mit ca. 8 Millionen einen klei-
Am Nachmittag besuchten nen, aber bedeutsamen Teil der
wir gemeinsam mit Mag. Johan- Christenheit.
Foto: Concentrum
nes Mindler-Steiner (Afro-asia-
tisches Institut Graz) die Son- Veranstaltungshinweise:
derausstellung im röm.-kath. Das CONCENTRUM bietet am
neben der Kanzel befindet, hat Diözesanmuseum „Gemeinsam 14. Oktober, 4. und am 18. No-
Pfarrer Weigold auf den Satz des Glauben & Leben. Die Lebens- und vember 2021 eine Studienreihe
ehemaligen württembergischen Jahresfeste der Religionsgemein- zum „Assistierten Suizid“ mit
Landesbischofs, Hans von Keler, schaften in Graz“. dem Titel „Sterben helfen?“ an.
verwiesen: „Geschichte ist nicht Die Buntheit der religiösen Diese fachspezifische Fortbil-
nur Geschehenes, sondern auch und kirchlichen Lebensgestal- dung, die für Interessierte offen
Geschichtetes.“ Diese Schichten tung wurde uns weiters in der ist, wird als Hybridveranstal-
durchlässig zu machen, war das röm.-kath. St. Andrä-Kirche tung durchgeführt, d.h. lokal
Anliegen der Pfarrgemeinde. deutlich vor Augen geführt; Pas- im Rathaussaal Pinkafeld und
So wurde zum Gefallenendenk- toralreferentin Mag.a Waltraud als Videokonferenz via ZOOM.
mal in den 1980ern eine zweite Hamah Said-Hödl berichtete Für weitere Informationen und
Schicht aus Glas mit dem Text auch von den verschiedenen in- Anmeldungen (auch über den 8.
darübergelegt: „Lernen wir mit- ternationalen Communitys, die Oktober hinaus) besuchen Sie
einander zu leben und nicht ge- sich in der Andräkirche regelmä- bitte unsere Webseite: www.
geneinander!“ Im Jahr 2017 wur- ßig zu Gottesdienst und Fest- concentrum.blogspot.com O
14 evang@bgld evang@bgld 15Termine
Wichtige Termine
Bürozeiten:
Montag bis Donnerstag von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr
In dringenden Fällen ist SI Dr. Robert Jonischkeit unter der Nummer 0699-18877101 erreichbar.
Veranstaltungen:
• 16. Oktober, 15.00 Uhr: Amtseinführung von Superintendent Dr. Robert Jonischkeit durch Bischof
Mag. Michael Chalupka in der evangelischen Kirche in Mörbisch
• 19. Oktober: Reformationsempfang in Wien
• 22. Oktober: Kirchenpresbyterium in St. Pölten
• 26. Oktober, 10.00 Uhr: Ökumenischer Festgottesdienst zu „100 Jahre Burgenland“ mit Superinten-
dent Dr. Robert Jonischkeit und Bischof Dr. Ägidius Zsifkovics im Burghof der Burg Schlaining
• 5. November, 16.00 Uhr: Treffen des Arbeitskreises „100 Jahre Diözese Burgenland – 2024“, Superin-
tendentur in Eisenstadt
• 7. November, 9.30 Uhr: Evangelischer Gottesdienst mit Superintendent Dr. Robert Jonischkeit; evan-
gelische Kirche in Bad Sauerbrunn
• 13. November, 9.00 – 16.00 Uhr: Burgenländischer Lektor*innentag zum Thema „Zeitgemäße Spra-
che in gottesdienstlichen Gebeten“ mit Dr. Eva Harasta, im evang. Gemeindesaal in Kobersdorf
• 24. November: Kirchenpresbyterium in Wien
• 27. November, 15.00 Uhr: Amtseinführung von Mag. Klaus Pahr als Direktor des Wimmer Gymnasi-
ums in der evang. Kirche in Oberschützen
• 28. November, 9.00 Uhr: Evangelischer Gottesdienst mit Superintendent Dr. Robert Jonischkeit;
evangelische Kirche in Eisenstadt
• 2. Dezember, 14.00 Uhr: Superintendentialausschuss, evangelische Superintendentur in Eisenstadt
Sprechstunden des Superintendenten:
Dienstag 14.00 bis 17.00 Uhr in Eisenstadt
Freitag, 15.00 bis 18.00 Uhr in Oberschützen (Evang. Gymnasium)
Gesprächstermine können ausschließlich nach telefonischer Voranmeldung im Büro (02682-62490
oder 0699-18877100) angenommen werden.
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Online-Beratung
… weil reden hilft … www.onlineberatung-telefonseelsorge.at
Impressum:
Medieninhaber und Herausgeber:
Evangelische Superintendentur Burgenland
Für den Inhalt verantwortlich:
Superintendent Dr. Robert Jonischkeit
Alle: 7000 Eisenstadt, Bergstraße 16
Druck: 4er Druck, Oberwart
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