KIRCHE IN LORSBACH EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE EVANGELISCH-METHODISTISCHE GEMEINDE
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KIRCHE IN LORSBACH EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE EVANGELISCH- METHODISTISCHE GEMEINDE KINDERKIRCHE UND GEMEINDEFAHRTEN MIT NEUEN TERMINEN FRIEDENSGEBET JEDEN MITTWOCH MÄRZ – MAI 2023
Inhalt Geistliches Wort ................................................................ 3 Warum die Kirche als Gebäude wichtig ist................................ 6 Glaube und Kirche in Umfragen – eine Analyse......................... 9 Weihnachtsfeier Evangelische Frauen und Generationencafé..... 11 Alle Jahre wieder ............................................................. 14 Haben Chagall und Reni etwas gemeinsam?........................... 16 Krippenspiel an Heilig Abend.............................................. 19 Gemeindefahrten............................................................. 21 Kinderkirche 2023............................................................ 22 Wurzelkinder News........................................................... 24 Geistliche Abendmusik am Karfreitag................................... 26 Freud und Leid ................................................................ 28 Veranstaltungen.............................................................. 28 Gottesdienste März – Mai 2023............................................ 29 Heizen schadet der Ethik und ist unchristlich......................... 30 Ökumenischer Kirchenticker 2023/I .................................... 32 Gottesdienste der Ev.-meth. Kirche März 2023 – Mai 2023........ 36 Macht das denn noch Sinn?................................................ 37 Ansprechpartner.............................................................. 39 Impressum...................................................................... 39
Geistliches Wort
Hase oder Ente?? die in der Osterzeit an dem Expe-
Diese Zeichnung ist bereits rund riment teilgenommen hatten, er-
130 Jahre alt. Sie zeigt… Ja, was kannten häufiger den Hasen als
sehen Sie auf den ersten Blick? erstes, im Oktober hatte die Ente
Ein Häschen? Oder eine Ente? Der die Nase vorne.
Druck wurde in der humoristischen So ähnlich geht es uns oft auch im
Münchner Wochenzeitschrift Flie- „richtigen“ Leben, in unserem All-
gende Blätter vom 23. Oktober tag, in der Familie oder im Beruf.
1892 erstmals veröffentlicht und Wir sehen oder erleben zusammen
seitdem immer wieder für Studi- mit anderen Menschen dieselbe Si-
en herangezogen, die untersuch- tuation, und doch nehmen wir sie
ten, was alles unser vermeintlich anders wahr. Diese unterschiedli-
„objektives“ Sehen beeinflusst. che Wahrnehmung führt manch-
Der Mensch sieht, was vor Augen mal zu Streit, manchmal führt sie
ist – so heißt es in der Bibel. Doch zu einem kreativen Austausch und
so einfach ist es nicht. Auch inne- zu gegenseitiger Bereicherung. Je
re Einstellungen, äußere Ereignis- nachdem, ob die Menschen, die
se beeinflussen unser Sehen und beteiligt sind, anerkennen kön-
unsere Interpretation dessen, was nen, dass das gemeinsam Erleb-
wir sehen. Ein Beleg dafür: Kinder, te tatsächlich unterschiedlich ge-
3deutet und bewertet werden kann Beispiele davon können wir in der
oder ob sie der Meinung sind, dass Bibel viele finden: Jesus sieht in
es nur eine wahre und gültige Deu- der Frau, die alle verachten, nicht
tung gibt. nur die Ehebrecherin, die ein Ge-
Auch wir selbst sind und erschei- setz gebrochen hat und dafür be-
nen nicht immer gleich, klar und straft werden soll, sondern er
eindeutig. Es gibt Tage, da strot- sieht auch die Frau, die Not leidet,
zen wir vor Selbstbewusstsein, er sieht ihre Angst und ihre Sehn-
sind fröhlich oder entscheidungs- sucht nach Liebe und Vergebung.
freudig. An anderen Tagen füh- Jesus sieht in dem kleinen Mann
len wir uns ängstlich, schüchtern, auf dem Baum nicht nur den aus-
müde und leer. beuterischen Zöllner Zachäus, ein
Hase oder Ente? – beide sind Teil Lakai der Römer, der sich fremdes
von uns. Doch nicht an allen Tagen Gut unrechtmäßig aneignet, son-
und zu allen Situationen zeigen wir dern er sieht auch den Mann, der
alle Seiten von uns. einsam ist, er sieht seinen Hunger
„Du bist ein Gott, der mich sieht“ nach Anerkennung, seine Bereit-
– so lautet die Jahreslosung für schaft, umzukehren und ein neues
dieses Jahr 2023. Leben anzufangen.
Ein Zuspruch, der mir guttut. Gott Jesus Blick der Liebe erkennt in je-
brauche ich nichts vorzumachen. dem Menschen den, der von Gott
Gott sieht hinter meine Kulissen, gemeint ist, der Gaben und Fähig-
die ich mitunter aufbaue, um mir keiten hat, die er einsetzen kann
oder anderen etwas vorzumachen. für das Leben und die Liebe.
Gott sieht mich! Ich kann darauf Er gibt sich nicht mit dem ersten,
vertrauen: Ich bin angesehen – mit dem oberflächlichen Bild zufrie-
meinen Sorgen, meinen Ängsten, den. Er schaut hinter die Bilder, die
meinen Fragen und Zweifeln – und wir gerne von uns zeigen, hinter
natürlich auch mit allem, was mein das Bild, dass wir uns von anderen
Herz froh und glücklich macht. machen. Und so sieht er hinter un-
Gott sieht mehr als das, was ver- seren Grenzen unsere Hoffnung, er
meintlich vor Augen ist. sieht hinter unserer Ängstlichkeit
4unsere Gaben, unsere Kräfte, un-
sere Möglichkeiten und er traut uns
zu, diese einzusetzen für andere.
Gott ist ein Gott, der uns sieht. Mit
diesem Vertrauen können auch wir
den zweiten Blick wagen, wenn wir,
vielleicht vorschnell, andere be-
oder verurteilen: Vielleicht ist in
der Ente doch auch ein Hase ver-
steckt…
Herzlich,
Pfarrerin Pastor
Kerstin Heinrich Uwe Saßnowski
Ev. Kirchengemeinde Ev.-method. Kirche
5Warum die Kirche als Gebäude wichtig ist
Kirchengebäude sind Orte, an de- selten vorhandene meisterliche Ge-
nen Geschichte auf beeindruckende mälde, selbst die Fenster sind oft
Weise erfahrbar wird. Sie sind ein wahre Kunstwerke und besitzen ei-
Sakralbau, der von einer oder meh- ne farbenkräftige Strahlkraft, die
reren christlichen Konfessionen als fasziniert. Schon von daher gibt es
Ort der Einkehr dient, wobei Ein- viele Gründe, warum Kirchen offen-
kehr nicht nur den Gottesdienst stehen sollten. Natürlich gibt es
meint, sondern es sollte einfach auch Bauwerke, bei denen die Äs-
auch die Möglichkeit zur stillen An- thetik eine eher untergeordnete
dacht bestehen, zu der sich ein zu- Rolle spielt, ein Rückzugsort für ei-
fällig oder bewusst vorbeikommen- ne Verschnaufpause bleiben sie al-
der Mensch zurückziehen kann. lemal. Trotzdem soll, kann und darf
Oder der Besucher kann die Kirche es vorkommen, dass Kirchen ent-
einfach „nur“ besichtigen, schließ- widmet werden, was aber nicht als
ein strukturell notwendiges Erneu-
erungsprogramm erklärt werden
sollte.
Als einer der wenigen Orte, die nicht
kommerzialisiert sind, kann sich der
Gast in Kirchenbauwerken aufhal-
ten, ohne dass ihm irgend etwas ab-
verlangt wird. So soll und muss es
selbst in sehr hektischen und stark
gewinnorientierten Städten wie
Frankfurt stille Oasen geben, wo
Fenster in der Georgenkirche in Eisenach
man sich bei Bedarf zurückziehen,
abschalten und nachdenken kann.
lich sind viele Kirchengebäude be- Genauso ist es auch schön auf einer
wundernswert wegen der Architek- Wanderung in einem Ort ohne Kon-
tur und der Innenausstattung, dazu sumzwang einkehren zu können, um
zählen oft die Orgeln als Meister- so besser für die Gemeinde, wenn
werke der Musikbaukunst und nicht dann ein freiwilliger Obolus hängen-
6bleibt. Ein Theologe verglich einmal
die Kirchen als in der Stadt gelande-
te Archen, die eine feste Gestalt er-
halten und in der, obwohl gerade
Kirchen zentrale Ankerpunkte in
Städten sind, durch ihre Abge-
schirmtheit beim Betreten der Besu-
cher in eine andere Klangsphäre ver-
setzt wird und der Aspekt des Aufge-
hobenseins eintritt. Ausnahmen,
wie den von Touristen überrannten Antonius-Statue in der Frankfurter Liebfrauenkirche
Kölner Dom gibt es, aber das sind
schon eher profanierte Besichti- leistet werden kann, wäre sicher
gungspunkte, bei denen die Attrak- eine sinnvolle alternative Nutzung
tion die Geistlichkeit besiegt hat. möglicherweise sogar im Sinne des
Unabhängig davon bleibt natürlich Erfinders. In der Geschichte waren
die Kirche der wesentliche Ort für Kirchen („Wehrkirchen“) nicht zu-
die Gottesdienste und damit die letzt auch Aufenthaltsorte für be-
Versammlung der Glaubensge- drohte und verfolgte Christen.
meinschaft, der gemeinsamen An- Schließlich kommt als wichtiger
dacht, der Verkündigung des Wor- Punkt noch hinzu, dass die Kirchen
tes Gottes, der Spendung und des aufgrund ihrer Bauweise oft eine
Empfangs von Sakramenten, was hervorragende akustische Platt-
zweifellos der ausschlaggebende formen bieten, die für (kirchlich
Grund für die Errichtung einer Kir- orientierte) Konzerte, kulturelle
che sein bzw. gewesen sein sollte. Veranstaltungen und Vorträge ge-
Nach dem Kirchenrecht der rö- nutzt werden können, für die an-
misch-katholischen Kirche ist sie gemessene Eintritte zu verlangen
„ein heiliges, für den Gottesdienst sicher nicht verwerflich ist. Gerade
bestimmtes Gebäude, zu dem die durch musikalische Veranstaltun-
Gläubigen das Recht freien Zu- gen im christlichen Kontext können
gangs haben, um Gottesdienst vor- Klang und Stille hörbar gemacht
nehmlich öffentlich auszuüben.“ werden. Nicht zuletzt können man-
Erst wenn das nicht mehr gewähr- che gemeindlichen Aktivitäten,
7wie Gemeindeversammlungen, si- schutz zeigen, die zum Erhalt von
cher auch in Kirchen stattfinden, Dorfkirchen beitragen sollen.
wobei zu beachten wäre, dass kei- Nicht zuletzt braucht der Mensch
ne Toleranzgrenzen überschritten etwas zum Anfassen, das beflügelt
werden. Somit wäre, wenn es denn auch die Vorstellungskraft, als ei-
gar keine andere Möglichkeit als ne Stein gewordene Geisteswelt,
einen Verkauf von Liegenschaften so der Theologe Pesl. Nicht nur
mehr geben sollte, zunächst sol- Stein fassen die Gläubigen gerne
che Gebäude obsolet, die sowieso an, auch Statuen, wie oft sehr
erst im Zuge der weiter gesteckten schön insbesondere in katholi-
Tätigkeitsbereiche vieler Gemein- schen Kirchen zu sehen ist, bei de-
den errichtet wurden, bei denen nen die Figuren hinter den Kerzen-
also die Zweckmäßigkeit Vorrang tischen an einer Seite oft ganz ab-
vor der Ästhetik hatte oder deren gegriffen sind, weil die Menschen
Verwendungszweck inzwischen au- sie eben berühren wollen.
ßerkirchlich verantwortet wird. All das zeigt uns, dass Kirchen als
Nicht nur der Anschlag auf Not- Gebäude notwendig sind, aber sie
re-Dame, einer Kirche, deren Be- sollten offen sein. In besonders be-
deutung bei den Franzosen sicher drohten Gegenden bleibt das natür-
noch ganz andere Dimensionen lich heikel, weil eine ständige Auf-
hat als es in Deutschland der Fall sicht notwendig wäre. Nur den un-
sein könnte, und die unglaublich bestuhlten Vorraum zu öffnen, wie
schnelle Bereitstellung von Mit- in manchen katholischen Kirchen,
teln und Spenden zeigt aber mit hilft indes nicht weiter, wobei ge-
welcher Symbolkraft Kirchenge- gen gewaltsames Eindringen natür-
bäude verbunden sein können. Das lich kein Kraut gewachsen ist.
trifft nicht nur auf Monumente zu, Warum auch Zweck-, Haus- und an-
wie viele regionale Erhaltungspro- dere spezielle Kirchen ihren Sinn
jekte und der Stiftungsfonds der haben, darüber folgt demnächst
Deutschen Stiftung Denkmal- ein Beitrag. Volker Gebhardt
8Glaube und Kirche in Umfragen –
eine Analyse
Sind Sie schon einmal für oder im Eine vom gleichen Institut durchge-
Auftrag einer Umfrage zu einem führte Umfrage ergab fast gleiche
Thema um Ihre Meinung gebeten Ergebnisse bei der Frage, ob sie für
worden? Ich kann mich nicht erin- die Abschaffung der Kirchensteuer
nern, dass ich schon mal ja, nein wären. Demnach wären etwa zwei
oder vielleicht sagen sollte. Es ist Drittel der Deutschen, wobei dieser
also überraschend, wie oft die öf- Begriff nicht definiert wird, nach
fentliche Meinung in exakten Pro- einer Umfrage im Auftrag der
zentangaben dargestellt wird, die Bild-Zeitung aus dem Sommer 2022
natürlich vor allem auf empi- für die Abschaffung der Kirchen-
risch-statistischer Hochrechnun- steuer, wiederum mit ähnlich Er-
gen erfolgt. Aber wie sagt schon die gebnissen über die Parteigrenzen
Floskel. „Glaube keiner Statistik, hinweg. Eine Mehrheit von 55 Pro-
die Du nicht selbst gefälscht hast!“ zent der Befragten soll ein System
Dass kirchliche Themen durchaus in- befürworten, wonach jeder Steuer-
teressant sein müssen, beweist da- zahler einen Teil des Einkommens
gegen die Häufigkeit, mit der ent- einem selbstgewählten guten
sprechende Umfrageergebnisse pu- Zweck zukommen lassen solle. Ob
bliziert werden. Fangen wir bei ganz das unter „Zwang“ wie bei der Kir-
einfachen Dingen an, die von der Lo- chensteuer oder freiwillig nach ei-
gik her nachvollziehbar sind. Eine genem Ermessen erfolgen solle,
im Herbst 2022 durchgeführte Um- wurde offenbar nicht gefragt.
frage des Markt- und Sozialfor- Weiterhin denkt jedes vierte Kir-
schungsinstituts INSA-Consulere Er- chenmitglied laut dem Religionsmo-
furt ergab, dass die Mehrheit der nitor der Bertelsmann-Stiftung über
Deutschen, nämlich satte 61 Prozent den Austritt aus der Kirche nach,
sich den Reformationstag am 31.10. was etwa der Zahl entspricht, die
als bundesweiten Feiertag wün- nicht an Gott glauben. Vor zehn Jah-
schen würden. Selbst bei den Katho- ren hat die Hälfte der Deutschen an-
liken und bei allen Parteianhängern gegeben sehr oder ziemlich stark an
ergaben sich ähnliche Ergebnisse. Gott zu glauben, dieser Anteil liegt
9heute nur noch bei 38 Prozent. Wei- aufgestellt für die Angehörigen der
terhin gaben 84 Prozent der über- jeweiligen Konfession und halte Gläu-
zeugten Kirchenmitglieder an, man bige nicht nur vom Gottesdienstbe-
könnte auch ohne Kirche Christ sein. such ab, sondern veranlasse zu wei-
Nur etwa 17 Prozent gehen einmal tergehenden Schritten.
im Monat zum Gottesdienst, was Welche Schlussfolgerungen lassen
schön wäre, wenn es zutreffen wür- sich aus diesen Zahlen ableiten? Der
de. Vermutlich würden kirchenge- materielle Gedanke steht eindeutig
meindliche Untersuchungen zu an- im Vordergrund, denn während bei
deren Ergebnissen kommen. der Kirchensteuerzahlung deutliche
Nun wird es theologischer: Nur jeder Zurückhaltung geübt wird, nehmen
fünfte Deutsche glaubt an Gottes wir natürlich einen zusätzlichen Fei-
Gericht, die Hälfte glaubt das nicht ertag, weil arbeitsfrei, gerne mit. Ob
laut Umfrage des INSA-Instituts. das Ergebnis genauso ausgefallen
Eher nicht erstaunlicherweise ist wäre, wenn es sich um einen nicht
dieser Glaube bei Personen mit arbeitsfreien Feiertag handeln wür-
Migrationshintergrund deutlich hö- de (vgl. Buß- und Bettag)? Noch pe-
her, noch höher bei den Mitgliedern kuniärer wird es bei einer „freiwilli-
von Freikirchen und muslimischen gen“ Steuer. Warum soll ich für et-
Befragten, bei den Parteianhängern was zahlen, von dem ich mir keinen
liegt deren Anteil bei den C-Parteien Nutzen erwarte? Sprich, ich glaube
am höchsten. Trotzdem verlieren die nicht an Gott, deshalb gehe ich nicht
christlichen Kirchen unbestreitbar zum Gottesdienst in die Kirche.
an gesellschaftlicher Relevanz. Für das Austrittsverhalten werden
Zum Jahresende gab es noch eine an- oft kirchliche Verfehlungen ange-
dere interessante Umfrage. Im Auf- führt. Ein Grund für die hohe Zahl
trag der evangelischen Nachrichten- der Austrittswilligen könnten auch
agentur IDEA ermittelte das INSA-In- hedonistische Verhaltensweisen
stitut, dass 55 Prozent der Deutschen sein, die Menschen veranlassen KEIN
der Meinung sind, die Kirchen sollten Geld für (gute) Zwecke wie die Kir-
sich weniger zu politischen Themen chensteuer auszugeben.Allerdings
äußern, was mit Sicherheit ein Hin- gibt es auch eine hohe Spendenbe-
weis ist, dass nicht wenige Austritte reitschaft vor allem für Zwecke, die
darauf zurückzuführen sind. Eine po- jeweils aktuell hoch in der öffentli-
10 litische Meinung gelte als absolut chen Gunst stehen. Volker GebhardtWeihnachtsfeiern
Senioren feiern Weihnachten
Am 3. Advent lud die Kerbegesell- An diesem Nachmittag kamen Spen-
schaft Lorsbach e.V. alle Lorsbache- den in Höhe von 210 Euro zusam-
rinnen und Lorsbacher älteren Se- men, die die Kerbegesellschaft
mesters nach der pandemiebeding- Lorsbach e.V. dem Seniorenhilfsfond
ten Zwangspause wieder zur Senio- zugute kommen ließ. Dieser Senio-
renweihnachtsfeier in die Räume des renhilfsfonds befindet sich unter
Evangelischen Gemeindehauses ein. dem Dach der Bürgerstiftung Hof-
In gemütlicher Runde saßen die Se- heim. Ziel ist es, Seniorinnen und
niorinnen und Senioren in gemütli- Senioren, die sich in einer finanziel-
cher und weihnachtlicher Atmo- len Notlage befinden, persönlich zu
sphäre bei Kaffee und Kuchen oder unterstützen.
einem Glas Wein beisammen. Spei- Mit Zuversicht wird auch im nächs-
sen und Getränke wurden vom Vor- ten Jahr wieder eine Seniorenweih-
stand mit Unterstützung der Kerbe- nachtsfeier stattfinden, zu der alle
burschen und -mädels serviert. Älteren herzlichst eingeladen sind.
Foto: S. Babachev
11Evangelische Frauen und Generationencafé
Unter dem Motto „Sei uns willkom- der Pfarrerin mit einem gemeinsa-
men, heller Stern“ trafen sich am 7. men Gebet an. Die Andacht bezog
Dezember 2022 die Evangelischen sich inhaltlich auf eine Bildbetrach-
Frauen sowie die Mitglieder des Ge- tung des Reliefs „Der Traum der Kö-
nerationencafés zur Weihnachtsfeier nige“. Allen Anwesenden lag ein
im festlich gestalteten großen Saal Foto dieses besonderen Kunstwerks
des Evangelischen Gemeindehauses. des Bildhauermeisters Gislebertus
Eingeladen waren außerdem Pfarre- aus dem 13. Jahrhundert vor. Es be-
rin Kerstin Heinrich, einige befreun- findet sich auf einem romanischen
Säulenkapitell der Kathedrale
Saint-Lazare in Autun (Burgund/
Frankreich). Das Relief zeigt den
Engel Gabriel mit den schlafenden
Heiligen drei Königen. Mit dem Zei-
gefinger der linken Hand deutet er
auf den richtungsweisenden Stern.
Mit dem ausgestreckten rechten
Zeigefinger berührt er vorsichtig
die Hand des ersten Königs, der be-
reits seine Augen geöffnet hat.
dete Frauen und der Organist Klaus
Funck, der die musikalische Beglei-
tung der Advents- und Weihnachts-
lieder am Flügel übernahm.
Kerstin Heinrich eröffnete die Feier
und begrüßte gemeinsam mit Helga
Wagner die Anwesenden. Mit dem
Lied „Macht hoch die Tür“ erfolgte
der Einstieg in das Programm. Dar-
an schloss sich eine kurze Andacht
12Symbolisiert wird das Erwachen aus
der Dunkelheit und der Aufbruch
hin zum Licht. Das ist wohl auch
sinngebend in unserer Zeit, die aus
den Fugen zu geraten scheint.
Natürlich kamen auch das gemein-
same Kaffeetrinken mit Dresdner
Christstollen und allerlei Weih-
rung bei der Sache und erstaunlich
nachtsgebäck sowie lebhaften Ge-
gut informiert.
sprächen nicht zu kurz.
Im Verlauf der Feier wurden durch
Den Abschluss bildete der von Erika
die anwesenden Frauen eine Reihe
Telder vorgetragene „Weihnachts-
von heiteren und besinnlichen Ad-
segen“ von Pfarrer Swen Joachim
vents- und Weihnachtsgeschichten
Haack. Der lebhafte Applaus der
vorgetragen. Außerdem sangen al-
Anwesenden galt allen Mitwirken-
le eine bunte Auswahl von bekann-
den und den Organisatorinnen der
ten und beliebten Weihnachtslie-
Weihnachtsfeier. Zur Erinnerung
dern. Herr Funck am Flügel trug mit
an den gemeinsam verbrachten
seinem Einsatz wesentlich zur Freu-
Nachmittag konnten alle einen
de am Singen und zur kurzweiligen
kleinen Weihnachtsstern mit Micky-
Gestaltung des Nachmittags bei.
maus-Ohren, einen Tischkalender
für das Jahr 2023 und etwas zum
Bei den beiden Programmpunkten
Naschen mit nach Hause nehmen.
Quiz mit kleinen Preisen I und II –
Helga Wagner
moderiert von Katharina Kreß und
Helga Wagner – konnten die Anwe-
senden ihr Wissen rund um Weih-
nachten einbringen und Antwor-
ten auf die teils kniffligen Fragen
finden. Alle waren mit Begeiste-
13Alle Jahre wieder ...
... wird das Weihnachtsfest in
Lorsbach verschönt von einem
prächtigen Weihnachtsbaum in der
Kirche. Manchmal wurde er ge-
spendet von LorsbacherInnen, die
sich von einem allzu großen Tan-
nenbaum im Garten trennen muss-
ten oder wollten. In den letzten
Jahren kam er aus dem Forstbe-
stand der Stadt Hofheim.
Aber immer war es die Lorsbacher
Freiwillige Feuerwehr, die mit gro-
ßem Einsatz zur Stelle war: den
Baum abholen, zur Kirche bringen
und vor allem sachkundigst auf-
stellen und befestigen (und im
Neuen Jahr, nach Dreikönig, auch
wieder „entsorgen“) – dafür im Na-
men der ganzen Kirchengemeinde
ein großes Dankeschön!
Chris Basler
1415
Haben Chagall und Reni
etwas gemeinsam?
Zu den Personen:
Marc Chagall (geb. 6. Juli 1887 in
Witebsk, Russisches Kaiserreich;
gest. 1985 in Saint-Paul-de-Vence,
Frankreich)
Guido Reni (geb. 4. Nov. 1575 in Bo-
logna; gest. 18. Aug. 1642 ebenda)
Somit liegen zwischen den beiden
schon Jahrhunderte, Gemeinsam-
keiten dürften zwischen dem fran-
zösischen Maler jüdischer Religi-
onszugehörigkeit und dem italie-
nischen Maler der Bologneser
Schule kaum zu vermuten sein. Der
erste wirkte und malte in Russland,
Deutschland und Frankreich und
den USA, der zweite vor allem in
seiner Heimatstadt und in Rom.
Ja, denn zu beiden gab es eine Ein wirklicher Kunstsachverständi-
Ausstellung in Frankfurt, eine in ger würde sich wahrscheinlich zu
der Schirn über Chagall (beendet) einem derart banalen Vergleich nie
und eine im Städel über Reni (nur herablassen.
noch bis 5. März). Aber dem laien- Chagalls Malerei ist geprägt durch
haften Betrachter offenbaren sich die Judenverfolgung, der er aus-
weitere Gemeinsamkeiten: Eine in gesetzt war und die dadurch ent-
den Bildern erkennbare Unruhe stehenden Befürchtungen, wie
und einen unzweideutigen Gottes- beispielweise im blutroten Engel,
bezug. der verstört zu Tal stürzt vor dem
Hintergrund des gekreuzigten
16die Gegend – trotz aller Gedanken-
schwere, die sich bei den vielen
Kreuzigungsbildern einstellt, ver-
mitteln manche Bilder eine unge-
heure Leichtig- und Beweglichkeit.
Auch auf dem Bild „Kreuzigung in
gelb“ wird der gekreuzigte Jesus
umgeben von unruhigen Gestalten
und dem blauen Esel, der einem
immer wieder auf Chagalls Bildern
Roter Engel begegnet, wie überhaupt die Farbe
Blau. Auf der Eintrittskarte ist das
Christus und Maria mit Jesus auf Bild „Um mich herum“ wiederge-
dem Arm, im Vordergrund flieht geben, einem der wenigen Bilder,
ein Rabbi vor den destruktiven Zu- bei dem trotz artistischer Bewe-
ständen der damaligen Zeit. Cha- gungen eher Zuversicht und Beru-
gall brauchte 25 Jahre um das Bild higung zum Ausdruck kommen.
fertigzustellen, begonnen vor dem Was aber bleibt, ist die Darstellung
zweiten Weltkrieg, vollendet 1947 christlich-jüdischer Glaubenskom-
– es ist davon auszugehen, dass ponenten in bildhafter äußerer
sich diese ganze Zeit darin wieder- Unruhe.
findet. Engel, bunte Tiere und Das ist zugleich das verbindende
Menschen fliegen im oft bäuerli- Element zu Reni: die plakativ dar-
chen Umfeld überhaupt viel durch gestellte Unruhe, wenngleich die-
se bei Reni sogar gewalttätiger
beim Betrachter ankommt, wie
beispielweise im Bild „Martyrium
der heiligen Katharina von Al-
exandria“, die unmittelbar vor
dem tödlichen Hieb den Blick zum
herannahenden Engel erhebt –
Sehnsucht nach Rettung im Antlitz
der Gewalt. Die Ruhe auf dem Bild
Kreuzigung in gelb 17„Christus an der Geiselsäule“ zeigt Martyrium
heilige
eher das Gegenteil, denn es zeigt Katharina
gerade in diesem Augenblick eine
oberflächliche Ruhe. Der „him-
melnde Blick“ auf dem Bild „Heili-
ger Hieronymus mit dem Engel“
zeigt, warum der Barockmaler
Reni den Beinamen „der Göttliche“
erhielt.
Zahlreiche Bilder Renis zeigen eher
das Bild, wie man sich die künstle-
rische Ausdrucksweise im Barock
vorstellt. Nicht nur überdimensio-
nale Formate, sondern auch präch-
tige Farben laden zum Betrachten Verzweiflung getrieben. Monu-
ein. Engel umschwirren die Heili- mentale barocke Vorstellungen im
gen, leicht bekleidete Menschen wahrsten Sinne des Wortes, sicher
werden von den sich umhertrei- nicht jedermanns Geschmack, aber
benden Süchten und Lüsten zur trotzdem sehenswert.
Es ist die Gottbezogenheit, die bei-
Christus den Malern gemeinsam ist.
an der Text & Fotos Volker Gebhardt
Geiselsäule m.E. Schirn, Städel
18Krippenspiel an Heilig Abend
Die diesjährigen Konfirmanden setzten die Weihnachtsgeschichte in einem
Schattenspiel bildlich in Szene. Der Kinderchor begeisterte wie immer
mit seinen teils schmissigen, teils nachdenklichen Liedern.
Herzlichen Dank an Manfred Kugler und Albert Schäfer für die tat-
kräftige Unterstützung – ohne die die technische Umsetzung des
Schattenspiels nicht möglich gewesen wäre!! Text & Fotos Kerstin Heinrich
1920
Gemeindefahrten
Das Reiseleiterteam freut sich, die Dann versäumen sie es nicht, sich
beliebten Tagesfahrten nach der rechtzeitig im Gemeindebüro an-
Winterpause ab März wieder auf- zumelden. Weitere Informationen
nehmen zu können. Hier ein klei- zu den Fahrten sind dem grünen
ner Vorgeschmack auf die nächs- Flyer (Infobroschüre) „Tagesaus-
ten drei Ausflüge: Los geht es am flüge 2023” und den jeweiligen
8. März. Wir besuchen Grünberg/ Aushängen in den Schaukästen der
Hessen, wo wir u.a. die mittelalter- Evangelischen Kirchengemeinde
liche Altstadt besichtigen werden. etwa zwei Wochen vor jeder Fahrt
Am 12. April geht es in den Wester- zu entnehmen.
wald, genauer gesagt ins Kannen-
bäckerland nach Höhr-Grenzhau- Monika Weißner, Bernd Grupe, Lo-
sen, einer Hochburg der kerami- thar Weißenborn, Peter Scheinber-
schen Industrie. Amöneburg im ger und Karl Schunk werden sich
Kreis Marburg-Biedenkopf ist un- wieder bemühen, die Fahrten so
ser Ziel am 10. Mai. Die Stadt wur- gut wie möglich zu organisieren und
de auf einem 365 m hohen Vulkan- hoffen auf eine rege Teilnahme.
kegel erbaut und ist ein beliebtes
Ausflugsziel. Neugierig geworden? Karl Schunk
21Kinderkirche 2023
Als wir uns im Sommer trafen, trau- Wir starten daher mit neuen Termi-
ten wir uns aufgrund der Coronala- nen ins Jahr 2023 und freuen uns
ge der letzten beiden Winter nicht, über jede und jeden, der dabei sein
im Herbst und Winter Termine für möchte. Auch Eltern sind gerne
die Kinderkirche zu vereinbaren. willkommen, die wir dieses Jahr
Wir wollten erst einmal sehen, wie noch mehr einbeziehen möchten.
sich die Situation entwickelt und ob
wir die Kinderkirche eventuell sogar
draußen stattfinden lassen. Im Ok- Geplante Termine 2023
tober konnten wir mit den Kindern 26.02.2023
zu Erntedank eine Suppe kochen, 02.04.2023
im Dezember den Gottesdienst in 07.05.2023
der Kirche gestalten und im Januar 09.07.2023
einen Kindergottesdienst zum The- 03.09.2023
ma „Sehen“ mit vielen Mitmachsta-
tionen im Gemeindehaus anbieten. Nicole Schoger
Foto: Nicole Schoger
22Foto: 7 Wochen Ohne/Getty Images
23Wurzelkinder News
Für den anderen Teil der Schülerin-
nen und Schüler musste der zweite
geplante Termin bedauerlicher-
weise kurzfristig wegen Glatteis
abgesagt werden. Die Grundschule
plant einen Ersatztermin für den
ausgefallenen Theaterbesuch.
Der Lorsbacher Martinsumzug am
12. November 2022 war gut be-
sucht. Wir haben uns gefreut, dass
trotz milder Temperaturen unsere
Glühwein- und Kinderpunsch-Ver-
köstigung regen Anklang fand.
Wir freuen uns, dass auch in die-
sem Schuljahr wieder ein The- Zur Erinnerung: Am 11. März 2023
aterbesuch für die Lorsbacher findet der Frühlingsbasar statt. De-
Grundschule stattfinden konnte. tails können dem Flyer entnommen
Vor Weihnachten besuchte ein Teil werden.
der Schülerinnen und Schüler das Wir bedanken uns bei allen Mit-
Theaterhaus Frankfurt und sah gliedern sowie Spendern für ihre
das Theaterstück „OX und Esel“. In Unterstützung und freuen uns auf
dieser etwas anderen Fassung des hoffentlich viele neue Mitglieder,
Krippenspiels wird auf vergnüg- damit der Förderverein auch in Zu-
lichste Weise von Freundschaft, kunft den Lorsbacher Kindergarten
Nächstenliebe und Menschlichkeit und die Grundschule finanziell un-
erzählt. Der Förderverein über- terstützen kann.
nahm die Kosten für die Zugfahrt
sowie die Theater-Eintrittskarten.
2425
Geistliche Abendmusik am Karfreitag
Der Ökumenische Chor führt am mente wurden eingesetzt. Im 18.
Karfreitag, dem 7. April 2023 um Jahrhundert begann man, den Text
17 Uhr in unserer Kirche die Mar- durch Choräle und betrachtende Ari-
kuspassion von Reinhard Keiser en auszudeuten. Dies hat J. S. Bach
(1674 – 1739) auf. Das Lorsbacher in seinen Passionen zur Vollendung
Kantatenorchester begleitet die geführt. Schon früh in seinem Wir-
Solisten Christoph Claßen (Tenor), ken hat er sich mit der Gestaltung
Felicia Brunner (Sopran), Kathari- der Passionen beschäftigt. So hat er
na Weltzien (Alt) und Erhard Brun- im Jahr 1712/1713 eine Markus-Pas-
ner (Bass). Es singt der Ökumeni- sion von R. Keiser in Weimar aufge-
sche Chor Lorsbach, die Leitung führt. Die Stimmen hat er eigenhän-
hat Ulrich Stoll. Der Eintritt be- dig abgeschrieben. In dieser frühen
trägt 14 Euro, ermäßigt 12 Euro. Passion finden wir alle Elemente, die
Der Karfreitag ist der Tag, an dem Bach in seinen späteren Passionen
Jesus Christus am Kreuz getötet verwendet. Der Evangelist wird von
wurde. Alljährlich begehen die der Orgel und einem Bassinstrument
Christen in aller Welt diesen Tag mit begleitet, Choräle unterbrechen die
besonderen Gottesdiensten und Fei- Handlung und regen zum Nachden-
ern. Seine Leidensgeschichte, die ken an, Arien reflektieren das Ge-
uns durch die Evangelisten überlie- schehen, in dramatischen Chorsät-
fert ist, spielt bei diesem Gedenktag zen werden die Einwürfe der Jünger,
eine sehr große Rolle. Schon früh der Volksmenge und der Hohepries-
begannen die Christen, diese Ge- ter gestaltet. Ähnlich wie in Bachs
schichte besonders zu gestalten. So Matthäuspassion werden die Chris-
wurde der Evangelientext gesungen tusworte durch die zusätzliche Be-
und auf mehrere Sänger verteilt. gleitung des Orchesters hervorgeho-
Noch im 17. Jahrhundert beschränk- ben. Die beiden abschließenden
te sich dieser Vortrag auf den reinen Chorsätze dieser Passion hat Bach
Text des Evangeliums, jedoch be- selbst komponiert. All dies verdich-
gann man, diese Passionen durch tet sich beim Hörer zu einem intensi-
mehrstimmige Gestaltung drama- ven Miterleben des Passionsgesche-
tisch auszugestalten. Auch Instru- hens. Ulrich Stoll
2627
Freud und Leid in unserer Gemeinde
Wir gedenken unserer Gemeindemitglieder:
Gudrun Lenz, 64 Jahre 28.12.22
Ursula Brehm, 87 Jahre 02.01.23
Barbara Becker, 89 Jahre 30.01.23
Getauft und in die Gemeinde aufgenommen wurden:
Nico Sorg 22.01.22
Veranstaltungen i n unserer Gemeinde
Kirchenvorstand: 06.03.,15.05. 19.30 Uhr
Konfirmanden 2023: dienstags 16.30 - 18.00 Uhr
Kinderkirche: Bitte entnehmen Sie die Termine dem Schaukasten-
Posaunenchor: und der Homepage
Ökumenischer Chor: freitags 20.00 Uhr
Kirchenkino: 08.03.,10.05. 20.00 Uhr
Krabbelgruppe: dienstags 09.15 – 11.00 Uhr
Generationen-Café: 01.03., 19.04., 03.05. 15.00 Uhr
Ev. Frauen Lorsbach 15.03., 19.04., 17.05. 15.00 Uhr
Evangelische Frauen Lorsbach
Die Treffen finden voraussichtlich am 15.03., 19.04. und am 17.05.
statt. Bitte beachten Sie die Aushänge.
Ansprechpartnerinnen sind: Katharina Kreß, Tel. 0 61 92/9 88 96 70
und Helga Wagner, Tel. 0 61 92/28 70 28
28Gottesdienste der Ev. Kirche Lorsbach
März – Mai 2023
März 2023 03.03. 18.00 Uhr Weltgebetstag
05.03. 10.00 Uhr Gottesdienst, Frau Christa Ruf
12.03. 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfrn. Kerstin Heinrich
19.03. 10.00 Uhr Gottesdienst,Frau Andrea Salatzkat
26.03. 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfrn. Kerstin Heinrich
April 2023 02.04. 10.00 Uhr Gottesdienst, Frau Liane Theile
06.04. 19.00 Uhr Gründonnerstag in der Ev. meth. Kirche
von der Ev. Kirche und der Ev. meth.
Kirche, Pfrn. Kerstin Heinrich
07.04. 10.00 Uhr Karfreitag, Pfrn. Kerstin Heinrich
09.04. 07.00 Uhr Feier der Osternacht auf dem Zimmer-
platz von der Ev. Kirche und der
Ev. meth. Kirche, Pastor Uwe Saßnowski
und Pfrn. Kerstin Heinrich
16.04. 10.00 Uhr Gottesdienst
23.04. 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfrn. Kerstin Heinrich
30.04. 10.00 Uhr Gottesdienst, Dr. Tobias Krohmer
Mai 2023 07.05. 10.00 Uhr Gottesdienst
14.05. 10.00 Uhr Vorstellung der Konfirmanden;
Pfrn. Kerstin Heinrich
21.05. 10.00 Uhr Konfirmation, Pfrn. Kerstin Heinrich
und Pfr. Torsten Heinrich
28.05. 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfrn. Kerstin Heinrich
Alle Gottesdiensttermine sind vorläufig! Wir bitten Sie für
weitere Termine oder Änderungen die Aushänge im Schaukasten zu beachten.
29Heizen schadet der Ethik und
ist unchristlich
Ein Kommentar
In einer lokalen Zeitung stand An- Betrachtet man nun die Klientel,
fang Januar zu lesen, dass die erste die die Kirchen noch regelmäßig
Veranstaltung einer Konzertreihe besucht, dann gehören viele sicher
der aktuellen Saison aufgrund der zur Gruppe der älteren, wärmebe-
„reduzierten Möglichkeiten, die Gal- dürftigen Mitmenschen, denen es
lus-Kirche adäquat für ein Konzert womöglich in ihren abgedrossel-
zu heizen“, in die Stadthalle verlegt ten Wohnungen auch schon zu kalt
wird. Die Stadthalle wird, das ist dar- geworden ist. Jüngere Gottes-
aus zu schließen, beheizt. dienstbesucher können ja viel-
Auch an anderen Orten sind Zere- leicht drei Grad im Sitzen eher aus-
monien und Aufführungen der Ein- halten als ältere. Das Problem ist
sparwut der Kirchenoffiziellen auf- sicher nicht die Kälte an sich, son-
grund hoher Energiekosten zum dern dass man sich während des
Opfer gefallen. Es mag sogar stim- Gottesdienstes kaum bewegt. Un-
men, dass mittelalterliche Kirchen sinnig ist es auch, im Winter nur
nicht erstellt wurden, um beheizt mit Pullover, aber ohne Mantel und
zu werden und natürlich nicht
energieeffizient sein können, au-
ßerdem gibt es in solchen Gebäu-
den ein Dämmungsproblem, das
aber aufgrund des Denkmalschut-
zes gar nicht beseitigt werden
könnte. Aber wahrscheinlich gibt
es wie immer Wege dazwischen, die
es vielleicht ermöglichen, be-
stimmte Bereiche oder die Kir-
chenbänke zu beheizen, ohne dass
gleich die ganze Kirche auf 23 Grad
hochgeblasen wird.
30Schal auf der harten Bank sitzen zu Außerdem kann man sich nicht
wollen. Das Ausweichen in andere sämtliche Möglichkeiten für wirt-
beheizbare Abstellräume sollte schaftlich zu beschaffende Wärme,
dennoch nur die letzte Alternative sprich Energie, ideologisch ver-
sein, vielmehr sollten sich die Ver- bauen und darauf hoffen, dass die
antwortlichen etwas einfallen las- Kirchenbesucher da schon mitspie-
sen, um nicht noch mehr Leute len werden. Manchmal hat man
vom Kirchgang abzuhalten. Dann den Eindruck, die Kirchen, und
spielt wieder ein Rad ins andere. nicht nur die, sägen den dünnen
Wenn immer weniger kommen, Ast ab, auf dem sie noch sitzen.
braucht es eben auch viele Gebäu-
de nicht mehr. Volker Gebhardt
31+++ Ökumenischer Kirchenticker 2023/I +++
+++ „Ich träume von einer Kirche, gemeines Tempolimit von maximal
in der die Botschaft Jesu gelebt 120 km/h, bzw. 80 km/h auf Land-
wird. Und in der es wieder Spaß straßen fordert, u.a. heißt es bei der
macht zu glauben. Ist das zu fromm? EKD „um dem Auftrag der Kirche für
Ich meine es ernst! Wir in der Kirche die Bewahrung der Schöpfung ge-
sind gerade mit so Vielem beschäf- recht zu werden, hält sie es für gebo-
tigt, das uns runterzieht. Ich gebe ten, bei allen PKW-Fahrten im kirch-
diesen Traum nicht auf: von einer lichen Kontext ein Tempolimit von
Kirche, in der jeder sein darf, wie 100 km/h auf Autobahnen und 80
er ist, und zu der man wieder gern km/h auf Landstraßen einzuhalten,
gehört.“ Aktuelles Zitat eines Bru- um Treibhausgas-Emissionen spür-
ders der Kapuziner. +++ Aber gute bar zu reduzieren.“ (beschlossen
Nachrichten über die Kirchen zu auf o.g. Synode) +++ Rückzug aus
finden, fällt immer schwerer, es sei Hofheim. Aus, Ende, Amen: Nun ist
denn man fühlt sich explizit von der es Tatsache, dass das Exerzitienhaus
Unterstützung bestimmter Rand- der mit den Kapuzinern eng „ver-
gruppen angezogen, wie etwa von schwägerten“ Franziskaner seit Jah-
der Ansprache einer Vertreterin des reswechsel der Vergangenheit an-
linksradikalen Aktionsbündnisses gehört, nach fast 100 Jahren wurde
„Letzte Generation“ während der das Exerzitienhaus in Hofheim auf-
EKD-Synode im November in Frei- gegeben, wozu Nachwuchsmangel
burg, wofür die EKD heftige Kritik bei den Brüdern und unsäglicher be-
auch aus kircheninternen Kreisen hördlicher Bürokratismus führten.
einstecken musste; ansonsten be- Eine im Sinne des Hauses ähnliche
herrschen Unruhen, Unterdrückung Nutzung dürfte wohl der Geldgier
und Rückzug das Geschehen. +++ der wirtschaftlichen Entscheidungs-
Schnell, aber gottlos? Ist jemand, träger zum Opfer fallen, ob Luxusim-
der sich an die Richtgeschwindigkeit mobilien wohl im Sinne des heiligen
hält oder gar schneller fährt, gegen Franziskus von Assisi wären? +++
Gott? Diesen Eindruck könnte man Endlich kommt die Großpfarrei, für
gewinnen, wenn man davon liest, die es manche sachlichen Argumen-
dass die Evangelische Kirche ein all- te geben mag, aber „Kundennähe“
32geht bei zukünftig rund 15.000 Gläu- als Patronin es schon viele Diskussi-
bigen sicher anders: Die Gründung onen gab. +++ Fusionsbestrebun-
von Großpfarreien „neuen Typs“ in gen allenthalben: Aber auch bei
der katholischen Kirche schreitet mit der Tagung der Herbstsynode des
Windeseile voran. Die erst seit 2018 Dekanats Kronberg Ende September
existierende Pfarrei St. Peter und in Hofheim wurde beschlossen, dass
Paul Hofheim-Kriftel wurde mit Wir- sich die Gemeinden bis Ende 2023
kung zum Jahresbeginn mit der Epp- zu Nachbarschaftsräumen zusam-
steiner Pfarrei St. Laurentius incl. St. menfinden sollen, bis 2026 soll ein
Margareta in Bremthal, St. Michael Konzept zur Nutzung ihrer Gebäu-
in Ehlhalten, St. Michael in Nieder- de vorliegen. Man kann nur hoffen,
josbach und St. Jakobus in Vocken- dass die Aussage „Ortsgemeinden
hausen fusioniert. Die Gemeinde bleiben damit auch der Kern christ-
benennt sich nach der heiligen Eli- lichen Lebens“ nicht in Vergessen-
sabeth, ihrerseits frühere Landgräfin heit gerät! +++ Wirtschaftsethos
von Thüringen, um deren Stellung auf christlichem Wertefundament
ist eine der Säulen der Internati-
onalen Martin-Luther-Stiftung, in
Kirche deren Kuratorium der Schuhhändler
St. Michael
in Ehlhalten,
Heinrich Deichmann berufen wurde.
18 km bis www.luther-stiftung.org +++ Späte
nach Kriftel!
Genugtuung: Wie ein Verwaltungs-
gericht in Nordrhein-Westfalen im
Hauptsacheverfahren jetzt feststell-
te, stellte das Verbot von Präsenz-
gottesdiensten im März 2021 eine
Verletzung der Religionsfreiheit dar.
+++ Finanzielle Gründe sollen es
nicht gewesen sein oder ist die AWO
überall? Papst Franziskus setzte im
November 2022 nach einer internen
Prüfung die gesamte Leitungsebene
33des katholischen Hilfswerks Caritas werden. Psalmen op Kölsch gibt es
Internationalis ab. +++ Widerlich: ja jetzt schon. akmink.elj.de +++
Mit der Schändung der evange- Selbst wenn Fastnacht vor der Tür
lisch-lutherischen Emmauskirche, steht, bleibt die Lage katastrophal.
die fast in Flammen aufgegangen Nigeria, das Land der Benin-Bron-
wäre, erreichte die Einbruchserie zen: Radikal-Islamische Milizen
in Leipziger Kirchen Ende Oktober töteten vermutlich wegen des be-
einen vorläufigen Höhepunkt. Die vorstehenden Weihnachtsfestes
Polizei tappt im Dunkeln. +++ Gibt über 40 Christen, das Land steht
es vielleicht doch „goldene Mo- im Weltverfolgungsindex bedrohter
mente“? In Hamburg will die evan- Christen auf Rang 7 (vgl. frühere
gelische Initiative „St. Moment“ Berichte). Ukraine: Seit Beginn des
den Menschen mit der individuellen Angriffskrieges Rußlands wurden
Gestaltung von Kasualien entgegen- mindestens 270 Gebäude von Glau-
kommen, um so niedrigen Taufquo- bensgemeinschaften zerstört. Liba-
ten entgegenzuwirken oder Paaren non: Beim Jahresfest des Hilfs- und
trotz fehlender Kirchenmitglied- Missionswerks im Orient erinnerte
schaften (siehe Bundesfinanzmi- der Pfarrer der Evangelisch-Arme-
nister) ein christlich angehauchtes nischen Gemeinde an die katas-
Zeremoniell zu bieten, sogar von trophale Lage der evangelischen
der Hochzeit einer Dreierbeziehung Armenier im Libanon. Katar: Vom
wird berichtet. Es darf in Frage ge- Emirat werden radikal-sunnitische
stellt werden, ob die Eventisierung Gruppen unterstützt, die überall im
christlicher Rituale neue Kirchen- Nahen Osten christliche Gläubige
mitglieder hervorbringt. stmoment. und deren Angehörige vertreiben
hamburg +++ Dem Bestandsschutz oder ermorden. Die Liste ließe sich
schon eher kommt die Gründung leider fortsetzen. +++ Russisch-Or-
des Vereins „Arbeitskreis Mundart thodoxe Kirche (ROK) ist nun fast
in der Kirche“ entgegen. Obwohl alleine, nachdem im September
in Franken gegründet sollen bei auch die orthodoxe Kirche Lettlands
dem ökumenisch geprägten Projekt die Loslösung von der UOK durch die
im jeweiligen regionalen Kontext Umsetzung der Autokephalie voll-
gehaltene Gottesdienste gefördert ziehen will. Putins Patriarch Kyrill
34wettert dagegen. Abgesehen von re- als bloße Hypothesen erwiesen: die
gionalen Diözesen gibt es nur noch liberale Generation, die existenzi-
in Estland und Moldawien Anhängsel alistische Generation, die marxisti-
im russischen Reich „Rus“. +++ Aus sche Generation.“ +++ Dazu Luthers
Papst Benedikts geistlichem Tes- Sprüche XXXIX: „Wenn der Glaube da
tament: „Alle, denen ich irgendwie ist, so kommen hundert böse Gedan-
Unrecht getan habe, bitte ich von ken, hundert Anfechtungen mehr als
Herzen um Verzeihung….und habe zuvor. Achte nur darauf, dass du ein
mit den wechselnden Generationen Mann* bist, dich nicht fangen läs-
unerschütterlich scheinende Thesen sest, immer widersprichst und sagst:
zusammenbrechen sehen, die sich Ich will nicht, ich will nicht!“ +++
Volker Gebhardt
Quellen: Br. Schied in der Kapuziner Jahresschrift 2022 – 2023; dekanat-kronberg.ekhn.de v.
21.11.2022; Evangelische Nachrichtenagentur IDEA. de 13.10.2022; 11.11.2022; 09.12.2022;
15.12.2022; 22.12.2022; 30.12.2022; BR24.de 25.11.2022; FAZ v. 31.10.2022; 27.12.2022 (auch
domradio.de v.02.01.2023) ; LVZ v. 25.10.2022; Höchster Kreisblatt v. 10.12.2022; 30./31.12.2022
Hofheimer Zeitung v. 16.12.2022
*„Mann“ im Sinne Luthers als Personenbezeichnung!
Quelle: Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V. 2022
35Gottesdienste der Ev.-meth. Kirche
März 2023 – Mai 2023
März 2023 Fr 03.03. 18:00 Uhr Weltgebetstag der Frauen (Ev. Kirche)
So 05.03. 10:00 Uhr Bezirksgottesdienst in Frankfurt
So 12.03. 11:30 Uhr Gottesdienst
So 19.03. 11:30 Uhr Gottesdienst
So 26.03. 11:30 Uhr Gottesdienst (Sommerzeit!)
April 2023 So 02.04. 10:00 Uhr Palmsonntag, Gottesdienst in
Frankfurt
Gründonnerstag Do 06.04. 19:00 Uhr ökum. Abendmahlsgottesdienst
(EmK Gemeinderaum)
Karfreitag Fr 07.04. 10:00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der
evangelischen Kirche
Ostern So 09.04. 07:00 Uhr ökumenische Osterfeier auf dem
Zimmerplatz
So 16.04. 11:30 Uhr Gottesdienst
So 23.04. 11:30 Uhr Gottesdienst
So 30.04. 11:30 Uhr Gottesdienst
Mai 2023 So 07.05. 10:00 Uhr Bezirksgottesdienst in Frankfurt
So 14.05. 11:30 Uhr Gottesdienst
So 21.05. 11:30 Uhr Gottesdienst
Pfingsten So 28.05. 11:30 Uhr Gottesdienst
Alle Termine sind immer noch vorläufig. Bitte achten sie auf unserer Aushänge und auf unsere Webseiten:
www.emk-lorsbach.de www.emk-cafegegenüber.de
36Macht das denn noch Sinn?
Jeden Mittwoch um 19 Uhr treffen Aber das Gebet verändert – und
wir uns auf dem Zimmerplatz zum in erster Linie denjenigen, der es
Friedensgebet für die Ukraine. Sie spricht.
sind alle herzlich eingeladen! Mit dem Friedensgebet bringen wir
Jeden Mittwoch, seit Beginn des An- das Leid und das Elend des Krieges
griffskrieges am 24. Februar 2022. vor Gott, aber auch immer wieder
Ein Dank an alle, die sich dabei ein- in unser eigenes Bewusstsein.
bringen und mitwirken. Wir klagen an, ganz in der Tradition
Immer wieder frage ich mich aber der Psalmen.
doch: Macht das überhaupt noch Wir formulieren unsere Unzufrie-
Sinn? Der Konflikt geht doch un- denheit mit der aktuellen Situa-
verändert weiter. Was bewirkt unser tion, wir denken an die Opfer auf
Gebet für den Frieden eigentlich. beiden Seiten und reflektieren un-
Die Frage nach dem Sinn steht und sere eigene Rolle dabei.
fällt mit meiner Erwartungshaltung. Gemeinsam beten und bitten wir
Und sind Zweifel am Sinn des Gebets für die betroffenen Menschen,
nicht vielleicht eine Reaktion auf aber auch gegen unsere empfunde-
eine falsche Erwartungshaltung. ne Ohnmacht.
Gebet bedeutet nicht, alles zu be- Und wir wissen, dass ein liebender
kommen, was man sich wünscht. Gott unser Gebet hört.
Aber „Sein Wille geschehe“.
Gemeinsam halten wir die Span-
nung aus zwischen Kampfpanzern
und Bergpredigt (Math 5).
Die Gemeinschaft mit gleichge-
sinnten Menschen gibt mir persön-
lich Hoffnung.
Hoffnung, dass ich erkenne, was
ich tun kann, was wir gemeinsam
tun können, um zu Friedensstif-
tern zu werden. Im Großen und im
Kleinen.
37Und dazu gehört nicht zuletzt die Deshalb beten wir weiter. Denn
kleine Sammeldose, die wir jedes aufgeben würde heißen, uns die-
Mal auf dem Brunnen stehen haben. sen Maßstäben anzupassen.
Die Gewissheit, dass Gott mein Ge- Ich wünsche allen Lesern eine ge-
bet hört, gibt mir Kraft. segnete Passionszeit und Frohe
Die Kraft, das mir Mögliche zu tun. Ostern! Rolf Wiedemann
Paulus schreibt im Römerbrief:
Passt euch nicht den Maßstäben
dieser Welt an!
38Ansprechpartner
Evangelische Kirchengemeinde Lorsbach, Alt Lorsbach 12
Kerstin Heinrich Pfarrerin % 51 38
Wolfgang Nothdurft Vorsitzender des Kirchenvorstands % 90 12 07
Sabine Träxler Ev. Kindergarten % 65 60
Petra Krötz Gemeindebüro % 51 38
Öffnungszeiten Büro: dienstags und donnerstags von
9.00 –11.00 Uhr und Freitag 09.00-10.30 Uhr
E-Mail Adresse: kirchengemeinde.lorsbach@ekhn.de
Homepage: www.lorsbach-evangelisch.de
Förderverein der Ev. Kirchengemeinde Lorsbach
Spendenkonto:
Nassauische Sparkasse, IBAN: DE21 5105 0015 0205 0111 37, BIC: NASSDE55XXX
Evangelisch-methodistische Gemeinde, Am Hang 1
Uwe Saßnowski Pastor % 0 69 -31 12 17
Uwe Saßnowski Bibelgespräch % 0 69 -31 12 17
Helga Saalbach Café Gegenüber % 0 61 92-2 81 30
Pastor Rainer Leo Café Gegenüber % 0 69 - 40 35 58 72
Ingrid Weißenborn Hauskreis % 0 61 92 -65 01
E-Mail Adresse: lorsbach@emk.de
Homepage: www.emk-lorsbach.de
www.emk-cafegegenüber.de
Spendenkonto:
EB Bank: IBAN: DE64 5206 0410 0004 0022 37, BIC: GENODEF1EK1
Impressum
„Kirche in Lorsbach“, Gemeindebrief, herausgegeben von: Ev. Kirchengemeinde Lorsbach
Alt Lorsbach 12, 65719 Hofheim, Tel.: 06192-5138 und
Evangelisch-methodistische Gemeinde Lorsbach, Bezirk EmK Frankfurt
Merianplatz 13, 60316, Tel. 069-311217
Auflage: 1.400 Exemplare
V.i.S.d.P. Ev. Kirchengemeinde: Pfrn. Kerstin Heinrich; S. 1– 35, 39 – 40
Ev.-meth. Kirche: Pastor Uwe Saßnowski S. 1 – 2, 36 – 40
39GOTTESDIENSTE
AN OSTERN
Gründonnerstag
06.04.2023 – 19 Uhr
in der Ev. meth. Kirche
von der Ev. Kirche und der Ev. meth. Kirche
Pfrn. Kerstin Heinrich
Karfreitag
07.04.2023 – 10 Uhr
Gottesdienst
Pfrn. Kerstin Heinrich
Osternacht
09.04.2023 – 7 Uhr
auf dem Zimmerplatz
von der Ev. Kirche und der Ev. meth. Kirche
Pastor Uwe Saßnowski und
Pfrn. Kerstin HeinrichSie können auch lesen