Kirchenhahn / St. Johannisbote - Westerkirchspiel und Norderkirchspiel Fehmarn - Pfarrsprengel Petersdorf und Bannesdorf - kirche-fehmarn

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Kirchenhahn / St. Johannisbote - Westerkirchspiel und Norderkirchspiel Fehmarn - Pfarrsprengel Petersdorf und Bannesdorf - kirche-fehmarn
Kirchenhahn / St. Johannisbote
März – April 2021

Westerkirchspiel und Norderkirchspiel Fehmarn –
Pfarrsprengel Petersdorf und Bannesdorf
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Gemeindebrief der Kirchengemeinden Bannesdorf und Petersdorf

Pastor Dr. Martin Grahl (ViSdPG) (Pastorat in Petersdorf) © Fotos und Texte: Martin Grahl
Tel. 04372-209 / Mob. 0157-35753 477 Martin.Grahl@live.com
Büro: Daniela Timm St.Johannis-Fehmarn@outlook.de

Postanschriften: Bgm-Scheffler-Str. 1a 23769 Fehmarn OT Bannesdorf
                An der Kirche 4       23769 Fehmarn OT Petersdorf

Bürozeiten:    Bannesdorf: Dienstag        8:30 -11:30 Uhr
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Ev. Kindergarten “Gänsewiese” in Petersdorf:
Leitung – Martina Möller Tel. 04372-609 kitapetersdorf@outlook.de

Küster/Friedhofswart in Petersdorf: Frank Almreiter Tel. 0162-4051790
Küster/Friedhofswart in Bannesdorf: Wolfgang Brandt Tel. 0173-4570533
Kirchenmusiker Eckhard Kretschmer Tel. 04371 - 89 50 - 422

Redaktion und Layout: Kirchspiel Petersdorf - Bannesdorf
Druck:                Gemeindebriefdruckerei, Groß Oesingen

Spenden für die Kirchengemeinden
erbitten wir auf das Konto des Kirchenkreises Ostholstein mit dem Stichwort
„Kirchengemeinde Petersdorf“:
Kto. 14000 6823 BLZ: 213 900 08
bei der Volksbank OH Nord
IBAN: DE 1421 3900 0801 4000 6823
BIC: GENODEF1NSH

oder „Kirchengemeinde Bannesdorf“:
Kto. 3000 6823 BLZ: 213 900 08
bei der Volksbank OH Nord
IBAN: DE 8221 3900 0800 3000 6823
BIC: GENODEF1NSH

                                   Sie finden uns im Internet unter:
                                        www.kirche-fehmarn.de
                                    www.fb.com/kirchepetersdorf
                                   www.fb.com/kirchebannesdorf
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Christus spricht:
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
Lukas 6,36

Es ist gar nicht so einfach, in      Wir sollten uns nicht noch mehr
diesen Monaten barmherzig zu         aus den Augen verlieren. Und wir
sein: Kontakte sollen vermieden      sollten uns schon darauf freuen,
werden, Besuche fallen aus oder      dass dann nicht nur Angst und
sind deutlich weniger geworden.      Furcht und Beschränkungen für
Man begegnet einander zwar           uns selbst fortfallen, sondern dass
umso mehr auf digitalen Wegen,       wir getrost einander wieder nahe
aber das direkte Gegenüber fehlt     kommen können, einander die
und damit auch viel Nähe, die zur    Hände reichen und vielleicht
Barmherzigkeit einfach hinzu-        sogar um den Hals fallen können.
gehört.                              Das hatte zwar schon immer auch
Doch wie ist uns den Gott nahe?      die       Gefahr         irgendeiner
Ganz sicher nicht digital. Als das   Ansteckung mit sich gebracht,
Ansprechorgan des Menschen           aber wollen wir wirklich aus lauter
rechnet man zumeist (neben dem       Angst und Furcht nicht mehr
Verstand) das „Herz“, oder die       miteinander in Fußballstadion,
„Seele“.     Das     ist     jener   Kirche, Konzert oder Gaststätte
Knotenpunkt in uns, wo Leib und      sitzen?
Seele zusammenkommen, wo der
Wille wohnt und Liebe ihren
Ursprung nimmt.                                  Pastor Dr. Martin Grahl
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Das Verhör durch Pilatus

                                      fragt er rhetorisch: Was ist
                                      Wahrheit? So lesen wir es im
                                      Johannesevangelium, in dem auch
                                      überliefert ist, dass Christus gesagt
                                      hatte, er sei als Heiland Wahrheit
                                      und Leben. Verhandelt wurde
                                      auch die Frage, wer König sei,
                                      Pilatus, der Kaiser und Herodes
                                      oder etwa dieser Wanderrabbi
                                      Jesus.
                                      Das Bild fällt ein anderes Urteil
                                      als Pilatus: Wahrer König ist
                                      Christus. Pilatus trägt eine irdische
Im Benediktinerkloster zu Cismar      Krone.      Christus      hat     den
ist ein staunenswertes Retabel (wir   Heiligenschein, der durch das
sprechen vereinfachend von            Kreuz gezeichnet ist. Gebunden
Schnitzaltar) zu sehen, das zu den    ist er, machtlos. Sein Gewand ist
Ältesten seiner Art gehört und        schlicht und blass lila, die
etwa siebenhundert Jahre alt ist.     liturgische Farbe der Passionszeit.
Das Bild vom Verhör Christi ist in    Es ist die Farbe der Würde.
der Mitte zu sehen. Es handelt        Die Frage nach der Wahrheit wird
sich dabei um ein sorgsam             immer gestellt werden müssen.
angemaltes      Holzrelief,   halb-   Recht haben soll nicht einfach
plastische Stücke, die auf blauem     der, der die Macht hat. Er mag
Grund angebracht sind.                vielleicht kraft seines Geldes oder
Pilatus, bevollmächtigter Unter-      seiner Möglichkeiten im Moment
könig des römischen Kaisers, trägt    Recht bekommen, aber behalten
sein Richtschwert erhoben. Er         darf er es nicht. Gott stellt sich
hockt auf einem Thron, als wäre       auf die Seite derer, denen das
dieser ihm zu groß. Die Juden, der    Recht genommen wird. Sein
Hohepriester und sein Knecht          Gericht, das „Jüngste“, soll wahre
(erkennbar an dem „Judenhut“          Gerechtigkeit schaffen.
des Mittelalters) ziehen Jesus vor    Das „Jüngste“ nennt man es, weil
den Richter, er soll ihn zum Tode     nach ihm kein anderes mehr
verurteilen. Pilatus tut es. Dabei    kommen wird. Wenn wir im
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Vaterunser beten: Dein Wille          freilich ist auch der Glaube an die
geschehe, ist das auch Wunsch         Vergebung. Niemand von uns ist
und       Bitte,     dass      alle   in allem gerecht und gut. In
Ungerechtigkeit endlich doch ihr      unseren Gottesdiensten in der
Ende finden möge. Sind wir guten      Passionszeit stellen wir die Bitte
Willens, dürfen wir darauf hoffen.    um Vergebung immer an der
Bedingung für diese Hoffnung          Anfang der Liturgie.

Kreuztragung

                                      Der hier auf dem Altarbild Jesus
                                      das Kreuz tragen hilft, ist auffällig
                                      anders gekleidet, er schaut aus wie
                                      ein König mit Hermelinmantel.
                                      Der Künstler wollte damit
                                      vermutlich an König David
                                      erinnern, der den Leidenspsalm
                                      22 dichtete: Mein Gott, warum
                                      hast du mich verlassen? Simon ist
                                      dann vielleicht die andere Person
                                      vor Jesus. Er zieht ihn wider
                                      Willen vorwärts. Beide sehen
                                      einander an, der Bauer vor ihm
In Jerusalem wird die Szene           voller Mitgefühl und Trauer. Er
jährlich nachgespielt auf dem         kann Jesus nicht anders helfen als
Schmerzensweg,        der     Via     so, dass er ihm hilft, dem Tod
Dolorosa. Da nimmt dann               entgegenzugehen. Jesus aber
„Simon von Kyrene“, ein eher          schaut ihn an wie ein guter
zufällig vorbeigehender Bauer,        Freund: Dankbar.
das Kreuz Jesu auf, hilft es ihm      Seid barmherzig, lautet die
tragen. Heute sind solche             Jahreslosung 2021. Oft können
Pilgerkreuze leicht und mit Rollen    wir nicht in dem Sinn helfen, dass
versehen, es ist eben nur fromme      wir ein Problem auch beheben
Schauspielerei. Dennoch wird          können. Dann ist es uns nur
dem Spielenden dabei der Ernst        gegeben, zu begleiten, zu
zumindest in Gedanken klarer.         erleichtern und Nähe zu zeigen.
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Aber auch das kann viel sein.       und oft genug nicht einmal ihm
Hilflosigkeit dürfen wir zugeben,   von seiner Not abhelfen. Aber
ebenso wie die Einsicht, dass       dieses Wenige rettet dennoch die
unsere Kräfte sehr begrenzt sind.   Welt,      sagt    uns     unsere
Wir können keine „Millionen         Glaubenstradition, denn würden
umschlingen“, wie Schiller in       das nicht Abertausende tun, wäre
seiner Ode an die Freude            es längst aus mit uns. Und wohnt
schwärmte. Wir können uns nur       nicht die ganze Welt letztlich in
unserem „Nächsten“ zuwenden,        jedem Einzelnen?

Die Auferstehung

                                    Wunden, aber er hat das Leid
                                    überwunden: Tod, wo ist dein
                                    Stachel nun? fragt später Paulus.
                                    Das ewige Leben besiegt,
                                    überwindet Tod und Leiden.
                                    Gewand und Fahne scheinen von
                                    hinten her Wind zu bekommen:
                                    Christus ist auferstanden, er ist
                                    auferweckt durch Gott. Als würde
                                    der Geist Gottes Jesus aus dem
                                    Grab erhoben haben.
                                    Mit seiner Linken umfasst
                                    Christus den Kreuzstab: So sah
Die beiden Soldaten mit Speer       der      Kreuzstab     in     den
und Schwert schlafen. Sie           Gottesdiensten aus, der zur
bekommen nichts mit. Der Helm       Liturgie im Kloster gehörte. Das
geht dem einen über die Augen,      Kreuz ist uns durch die
des Anderen Gesicht ist unter       Auferstehung zum Zeichen von
seinem Visier verborgen. Ganz       Hoffnung        und      Erlösung
klein sind sie dargestellt, ihre    geworden. Es wird nicht nur
große Macht hat hier nichts         „alles gut“ im Sinne von: „Gerade
auszurichten. Christus steigt aus   doch noch eben so “, sondern die
seinem Grab, als übersteige er      Güte siegt ganz und gar. Und es
eine Mauer. Er trägt noch seine     wird so zu stehen kommen, als ob
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alles nur den Sinn hatte, dorthin    Punkt einander verbunden fühlen:
sich zu bewegen. Der Sinn der        Wir waren und sind gemeinsam
Geschichte ist noch nicht in dem     geduldig.    Wir      leben   dem
zu finden, was wir jetzt erleben.    entgegen, dass wir wieder
Die Welt wird ihren Sinn erst in     unbefangen einander in die Arme
ihrer Überwindung, ihrem Ende        nehmen können.
erfahren.     Darin    liegt   das   Geteiltes Leid ist nicht doppeltes,
Geheimnis unseres Glaubens           sondern halbes Leid. Mark Twain
verborgen.                           hat darum gesagt: Freude wird
Osterlachen gehört zur Tradition     doppelt, wenn sie geteilt wird.
der Kirche: Der Tod wird             Also teilen wir am besten beides,
verlacht. Freude darf es auf Erden   Leid und Freude. So halbieren wir
geben, obgleich so viel dagegen      Leid und verdoppeln die Freude.
spricht. Feiern dürfen wir.          Tod und Elend muss man nach
Das macht allein allerdings wenig    Kräften austricksen, ihnen das
Spaß. Selbst wenn wir Ostern         Geschäft verderben. Angst und
auch in diesem Jahr wieder nur       Furcht       verstärken      unter
mit starken Einschränkungen          Umständen das Übel.
miteinander feiern dürfen: Wir       Dankbarkeit aber fixiert das Gute
sollten uns gerade an diesem         und gebiert neue Liebe.
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Schöne, vielfarbige Glasfenster,…
                                     nicht allzu viel über ihn
                                     geschrieben worden, aber das
                                     kann noch kommen, in etlichen
                                     Kirchen ist sein beachtliches
                                     Kunstwerk zu genießen.
                                     Im Vergleich zu den alten
                                     Kirchen Fehmarns wirkt die
                                     katholische Kirche in Burg
                                     äußerlich nicht so bedeutend, aber
                                     die Glasfenster sind beachtlich.
                                     Es sind zwar auch Adam und Eva
                                     zu sehen, einige kirchliche
                                     Symbole, aber zu allererst sollte
                                     man Farben und Formen bei
                                     rechtem Licht genießen. Dazu
                                     braucht es nicht mehr, als sich
                                     einfach in diese Kirche zu setzen
Wo gibt es denn diese schönen        und sich Zeit zu nehmen. Man
Glasfenster? Ich denke, auch auf     braucht dazu nicht immer gleich
Fehmarn kennt mancher sie nur        zu wissen, „was“ da im Einzelnen
vom Hörensagen oder hat sie nur      dargestellt und gemeint ist. Es tut
mit flüchtigem Blick gewürdigt. In   zunächst einfach gut, hier zur
der katholischen Kirche St.          Ruhe zu kommen.
Xaverius in Burg sind sie zu         Im 12. Jahrhundert kamen in
bewundern, viele Quadratmeter        Frankreich die ersten großen
farbiges Glas, das man eigentlich    Kathedralen zustande, deren
nur     von     innen     wirklich   Wände praktisch aus farbigem
wahrnehmen kann. Der Besuch          Glas bestanden. Das knüpfte an
lohnt, die Kirche ist tagsüber       Bibelstellen, die davon sprechen,
offen und lädt zum Verweilen ein.    dass Gott Licht ist. Im
Der Künstler war Manfred             Himmlischen Jerusalem scheine
Espeter (1930-1992). Keine 30        die Sonne allezeit. Und Licht
Jahre war er alt, als er dieses      kann, wird es durch solch schöne
Schatzhaus auf der Insel schuf. Er   Glasfarben gebrochen, eine ganz
war Schüler von Vincent Pieper       eigene Schönheit entfalten.
und Ernst Wilhelm Nay. Noch ist
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Die Fensterwelt der katholischen
Kirche in Burg ist jedenfalls eines
der größten Kunstwerke der Insel,
und man kann auch in Zeiten,
wenn Museen geschlossen sind
für     ganz     umsonst       sich
hineinbegeben. Und dann steht,
geht oder sitzt man mitten drin in
einem Kunstwerk und darf die
Schönheit gewissermaßen in sich
selbst mit dem verwandelten Licht
hineinfließen lassen. Ruhe und
Gelassenheit bewirkt das. Das
mag uns eine Ahnung geben
dafür, was uns unser Gott sein
kann.
Die Turmuhr der Petersdorfer Kirche

                                     Glas vor Staub schützenden
                                     Uhrenkasten. Mit einer langen
                                     Metallwelle wird die Bewegung
                                     auf eine mechanische Verteilung
                                     übertragen, so dass die drei
                                     großen Zifferblätter die gleiche
                                     Zeit anzeigen.
                                     Diese Uhr ist eine mechanische
                                     Meisterleistung. Die Steuerungs-
                                     elektronik ist mit ihrem Alter von
                                     inzwischen        einem     halben
                                     Jahrhundert        bereits    zum
                                     technischen Denkmal geworden.
Als unter Pastor Splittgerber der    Im Unterschied zu vielen der
Feldsteinturm gerettet wurde,        High-Tech Geräte unserer Zeit
wurde auch das alte Turmuhrwerk      tut sie seit Jahrzehnten treu und
durch ein modernes ersetzt. Es       verlässlich ihren Dienst.
handelt sich dabei um ein
bemerkenswertes mechanisches
Uhrwerk, das durch einen
elektrischen   Aufzug     ergänzt
wurde, von der Firma Eduard
Korfhage und Söhne aus Buer bei
Osnabrück. 1893 hatte diese
Firma einst die erste Uhr mit
elektrischem         Motoraufzug
geschaffen.
Zu jeder halben Stunde wird per
Metallseil ein Hammer bei einer
Glocke im Stockwerk darüber in
Bewegung gesetzt, der sie schlägt:
Uns „schlägt die Stunde“ auf
diese Weise im wörtlichen Sinn.
Das Uhrwerk hat ein kleines
metallenes Ziffernblatt im mit
Die Kirche von Bannesdorf bekommt trockene Füße

Nun werden die Fundamente der        den Hohen Stühlen wohl ersetzt
Kirche freigelegt, um sie vor        werden. Auf der Südseite war im
eindringender Nässe zu schützen,     19. Jahrhundert die Wand aus
und das ist an dieser Kirche ein     dem Lot gewichen, so dass man
besonderes Problem. Die kleine       sie mit Mauersteinen ersetzte.
Kirche weist vier verschiedene       Unter dem sichtbaren Fundament
Fundamentarten auf. Das älteste      mit den langen rechteckigen
ist das um den Chorraum herum:       Felsquadern liegt das eigentliche
Es zeigt sich, wie sehr das          Fundament, eine aufgemauerte
Erdniveau      sich   mit     den    Schicht über dem mittelalterlichen
Jahrhunderten um die Kirche          Feldsteinkranz, der die Mauer aus
herum gehoben hat. Auf diese         dem 19. Jahrhundert hält. Einige
Weise kam es, dass der Ostteil der   der Felsen, die einst die Wand
Kirche mit fast einem halben         dort gebildet hatten, fanden sich
Meter in der Erde stand, also        beim Ausbaggern um die Kirche
Wasser ungehindert in das            herum im Erdreich. Wieder
Mauerwerk unten treten konnte.       anders steht es um den hölzernen
Zu Gesicht bekommen wir nun          Kirchturm herum,… Dass die
wieder          die       schöne     Arbeiten notwendig sind, zeigt
Baukonstruktion     über     dem     sich uns auf jeder Seite der
Fundament. Auf der Nordseite         Kirche. Die mittelalterlichen
der Kirche ist noch das alte         Grabsteine, die man als Eingänge
Feldsteinfundament zu sehen.         genutzt hatte, legen wir so
Sicherheitshalber   muss       der   vorsichtig wie möglich südlich der
gemauerte Treppenaufgang zu          Kirche auf dem Friedhof aus.
Kindergartenalltag in der Notgruppensituation

                                     wurden gebastelt und gehaltvolles
                                     Vogelfutter hergestellt.
                                     Die Kinder, die im Kindergarten
                                     sein durften, bastelten auch etwas
                                     für ihre "daheim gebliebenen"
                                     Freundinnen und Freunde. Am
                                     Zaun der Kita Gänsewiese
                                     wurden dann die damit gefüllten
                                     "WIR VERMISSEN DICH!" -
                                     Tütchen gehängt. Neben dem
Seit langer Zeit schon müssen sich   Gebastelten gab es darin auch
auch die Kinder der Kita             Zutaten für das Herstellen von
Gänsewiese an diese besondere        Vogelfutter und die Anleitung
Zeit anpassen. So fehlen private     zum Basteln von Vogelhäusern.
Kontakte, Spielkameraden und         Briefe komplettierten die Aktion.
wichtige Bezugspersonen.             Auf diese Weise waren alle Kinder
In dieser Zeit ist es besonders      bei unserer Aktion beteiligt. Im
wichtig, einen normalen Alltag in    Februar gab es dann noch das
der Kita aufrecht zu erhalten.       Projekt "Zoo",… Hoffentlich
So wurde in den letzten Wochen       können wir auch mal wieder
einiges über die heimische           richtig einen Tierpark besuchen!
Vogelwelt gelernt. Vogelhäuser
Kirche und Internet

Wozu muss man einander              Die Begeisterung hält sich bei
physisch begegnen? Es geht doch     vielen da allerdings auch in
auch anders! Und was es alles da    Grenzen. Auf den Wellen rund
an Möglichkeiten gibt! Im Grunde    um die Insel zu surfen stelle ich
braucht man nur diese Geräte        mir auch irgendwie schöner und
einschalten, schon kann man auf     spannender vor, als mit leicht
den Fäden des weltweiten Netzes     gebeugtem Rücken mit der Maus
der Informationen überall hin und   auf dem Pad zu spielen.
sich mehr Informationen angeln,     Dennoch: Da gibt es am
als man verkraften kann,…           Flachbildschirm so Einiges, was
„Homeoffice“,                       den Horizont erweitern kann.
„Streaminggottesdienste“,           Hier      sind      ein      paar
„Zoomkonferenzen“,                  empfehlenswerte Links:
„Liveschaltungen“,…

                               www.telefonseelsorge.de
                               (kostenfrei: 0800-1110111, 0800-
                               1110222 und 0800-116 123.)

                www.ekd.de
                 (Evangelische Kirche in Deutschland mit vielen
                Informationen.)
Die Bibel online:
                     www.bibleserver.org
                     (Die Bibel in verschiedenen Übersetzungen mit
                     einfachen Suchfunktionen)
                     www.bibelwerk.de
                     (katholisch)
                     www.die-bibel.de
                     (evangelisch)
www.losungen.de
(Seit über 200 Jahren „lost“ die Herrenhuter
Brüdergemeinde für jeden Tag zwei Bibelsprüche zum
Nachdenken. Das gibt es auch als Buch oder Smartphone-
app.)
                 www.brot-fuer-die-welt.de
                 (Hilfsorganisation Evangelischen Kirchen
                 Deutschlands. Sie arbeitet eng zusammen mit
                 verschiedenen anderen Organisationen.)

www.gepa.de
(Fair Trade Company)

                       gebet.bayern-evangelisch.de
                       (Gebete auch zum Ausdrucken.)

www.liederdatenbank.de
 (Über 10.000 Liedtexte,
vornehmlich christliches Liedgut.)
Fernseh- und Radiogottesdienste findet man
                  unter „Programm.ard.de“ unter der Rubrik „Kirche und
                  Religion“, bzw. beim ZDF, indem man in
                  Suchmaschinen oder die Befehlszeile „Fernsehgottes-
                  dienste.de“ eingibt.

www.MartinGrahl.com
Die Homepage Ihres Pastors: Ich habe eine Autorenhomepage ins
Netz gestellt, auf der viele meiner Texte zu finden sind, unter anderem
auch mein Fehmarnbuch, die Kirchengemeindebriefe der letzte Jahre
und Gebete. Auch lässt sich hier die jeweils letzte Predigt nachlesen.
www.kirche-fehmarn.de
Homepage der Evangelischen Gemeinden Fehmarns: Diese Seite wird
zurzeit     noch     ausgebaut.     Alle        Veranstaltungs- und
Gottessdiensttermine sind darauf veröffentlicht.
Was erlebe ich, wenn ich im Gottesdienst bin?

Am      letzten      Sonntag     im   Ich mag diesen alten Raum: Ich
Gottesdient       kam    mir    ein   sehe die Baukunst und die Mühe,
Gedanke: kann ich in Worte            die     sich    Menschen      vor
fassen, was mich dazu bringt, am      Generationen vor mir gemacht
Sonntagmorgen zur Kirche zu           haben, dieses Gebäude zu
fahren und einen Gottesdienst zu      errichten. Es gibt in diesen
erleben?                              Gebäuden so viele Gewerke und
Ich      weiß        genau,    was    Details zu sehen und zu
dagegenspricht.       Das    große    entdecken, dass es sich lohnt, sie
„ABER“,       ist     wohl   vielen   in Ruhe anzuschauen. Alle
Menschen viel geläufiger als das      Kirchen sehen anders aus und
„Warum“. Auch ich weiß, dass es       doch haben sie alle das gleiche
in der Kirche kalt sein kann, dass    Thema.        Diese      Tatsache
die    Zeit     im     Gottesdienst   beeindruckt mich.
manchmal         ermüdend      und    Im Gottesdienst leuchten die
ungewohnt sein kann. Dass ich         Kerzen feierlich, es gibt frische
mir mitunter Worte anhöre, die        Blumen am Altar. Das alles finde
ich nicht verstehe. Dass ich mir      ich wirklich schön. Mir ist
Geschichten         anhöre,     die   bewusst, dass viele Menschen in
manchmal wirklich merkwürdig          diesen     Mauern     bedeutende
sind. Im Gottesdienst singe ich       Momente erleben: bei den
Lieder, die gewöhnungsbedürftig       Hochzeiten werden Liebe und
sind. Jeder weiß wohl noch mehr       Zusammenhalt gefeiert. Taufe
in diese Auflistung des „ABER“        und Konfirmation führen meist
hinzuzufügen.                         junge Menschen zur Kirche, um
Und       warum        gehe     ich   ihre Dankbarkeit und Hoffnungen
TROTZDEM hin?                         zu zelebrieren. Schmerz und
In kurzen Worten:                     Abschied bekommen bei der
-    Der Raum                         Trauerfeier seinen Raum und sein
-    Die Lieder                       Ritual.
-    Die Worte                        All das sehe ich, wenn ich den
-    Die Menschen                     Raum Kirche besuche.
-    Mein Empfinden                   Im Gottesdienst lerne ich neue
In langen Worten:                     Lieder kennen, die mir vertraut
                                      werden, um so öfter ich
Gottesdienstbesucher bin. Im           Ich mag die älteren Menschen, die
Gottesdienst kann ich (abgesehen       auf eine lange Lebensgeschichte
von Pandemiezeiten) singen. Ich        zurückblicken. Ich mag auch die
mag es, meine Stimme zum               jüngeren, die in die Kirche gehen.
Gesang zu erheben. Ich mag es          Alle sind interessant. Die zum
auch, dass es nicht wirklich           Gottesdienst gehen, sind in einer
schlimm ist, wenn ich „falsch“         Stimmung, die Respekt, Freund-
singe. Dass das Singen gut für         lichkeit und Demut möglich
meine Stimme und Stimmung ist,         macht.
spüre ich.                             Mir gefällt, dass wir einander
Die alten Bibelworte geben immer       ansehen, uns grüßen und
einen Anlass nachzudenken. Ich         warmherzig einen schönen Tag
mag mein Kopfschütteln, weil ich       wünschen.
an der einen oder anderen Stelle       Somit erlebe ich bei einem
nicht wirklich alles glauben muss,     Gottesdienst viel Positives.
was ich hier höre. Ich mag auch        Ich mag mich ich in diesem
an mir selbst feststellen, dass ich    bewährten Raum aufhalten. In
die Geschichten im Laufe der           meiner Seele fühle ich etwas, was
Jahre wieder anders erlebe und         schwer in Worte gefasst werden
feststelle, dass meine Sicht sich      kann. Vielleicht soll es auch nicht
ändert. Die Predigten sind             in Worte gefasst werden, weil es
intelligent     und     interessant.   zu dem Geheimnis von Glauben
Manchmal ärgere ich mich, dass         und Vertrauen gehört. Auch wenn
ich nicht gleich widersprechen         ich keine Worte dafür finde, weiß
darf. Fast immer freue ich mich,       ich: Mein Herz darf frei sein und
dass ich diesen klugen Gedanken        es ist gut. Ich darf mich in dieser
zuhören darf. Und immer freue          Umgebung selbst erneuern und
ich mich, dass hinter den Worten       mich auffrischen.
Hoffnung, Liebe und Zuversicht         Dafür fahre ich so manch einen
zu finden sind.                        Sonntag früh von zu Hause los.
Immer nehme ich den Segen mit.         Ich danke von Herzen allen, die
Immer wird das Vaterunser              diese Sonntage möglich und so
gemeinsam gesprochen. Das              schön machen.
gefällt mir.
Manche Menschen, die ich in der                          Anne Mackeprang
Kirche treffe, treffe ich nur dort.
Frühling

                                     in Kirche oder Chor! „Nun hat
                                     ein End all Wintersleid!“ Wer
                                     dächte da in diesem Jahr nicht
                                     auch an die Pandemie und ihre
                                     Wellen?
                                     „Frühjahr“ nennen wir diese
                                     Jahreszeit, weil Neues beginnt.
                                     Zunehmendes Licht und die
                                     Wärme tun uns gut. Wie schön ist
                                     es doch, wieder im Garten sitzen
                                     zu können, etwas weniger
                                     anzuziehen und die dicken
                                     Handschuhe wieder in den
Nun blühen wieder Winterlinge,       Schrank zu räumen.
Schneeglöckchen und dann auch        Im Frühling feiern wir dann
Osterglocken. Das Gras im            Ostern, und dann ist der Winter
Garten bekommt neues Grün, es        endgültig geschafft, - wie schön!
knospet überall und die Vögel
singen. Die Hühner dürfen dann
hoffentlich auch wieder aus ihrem
Stall und wir genießen die
allmählich ansteigenden Tempe-
raturen ohne gleich an Klima-
veränderungen       denken      zu
müssen.
„Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau, aus allen
Wiesen sprießen die Blumen rot
und blau. Draus wob die braune
Heide sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide zum
Maientanze ein.“
Singen, ja das wäre auch schön, so
im Inneren oder auch zusammen
Unsere Gottesdienste

                                   Auch waren unsere Kirchen
                                   tagsüber offen. In Petersdorf
                                   zumindest verging wohl kein Tag,
                                   an dem nicht irgendjemand diese
                                   Möglichkeit auch genutzt hätte.
                                   Konfirmandenunterricht        war
                                   spätestens ab Neujahr nicht mehr
                                   möglich, wir machten seitdem
                                   wöchentliche (kurze) Konfirman-
                                   dengottesdienste, mit gehörigem
                                   Abstand und ohne Singen, so dass
                                   auch hier die Kontinuität nicht
                                   abbrach.
                                   Leider gar nicht ging es mit
                                   Offenem Singen, Kirche Kreativ,
                                   Seniorenkreisen, Pfadfindern und
Wir haben uns bemüht, soweit es    Männer- und Frauenabenden. Da
möglich war, die Kette der         werden wir ganz neu beginnen
Gottesdienste in unseren beiden    müssen. Uns fehlt auch das
Gemeinden          nicht      zu   Kaffeetrinken      nach       den
unterbrechen. Manchmal waren       Gottesdiensten mit Gesprächs-
wir nur Wenige, aber unsere        möglichkeiten. In den Gottes-
Kirchen sind groß genug, um        diensten haben wir uns bemüht,
gefahrlos unter den gegebenen      kirchenmusikalisch abwechslungs-
Bedingungen zusammenzukom-         reich, wenn auch in einfachster
men. Am Heiligen Abend             Weise uns zu helfen. Im Internet
konnten auf diese Weise fast 200   gibt es kirchlicherseits die
Menschen Gottesdienste bei uns     verschiedensten Angebote, aber
feiern,   verteilt    auf  sechs   das alles ersetzt nicht den
Gottesdienste, ohne dass es zu     Gottesdienst vor Ort.
irgendeinem      Zeitpunkt   eng
geworden wäre.
Konfirmation Ende April

Wer hätte das vor einem Jahr           in unseren Kirchen stattfinden.
gedacht, dass auch in diesem Jahr      Die Konfirmandenfamilien feiern
wieder die Konfirmation auf der        die Konfirmation gewissermaßen
Kippe steht? Nach jetziger             unter sich wie bei manchen
Planung werden wir ähnlich             Taufen und bei Trauungen üblich.
verfahren wie bei den verspäteten      Das ist sehr zu bedauern, weil die
Konfirmationen 2020, nur dass          Konfirmation eine wesentliche
wir beim ursprünglichen Termin         Schnittstelle   zwischen     dem
bleiben.                               Persönlichen und der Kirchen-
Am Samstag, den 24. April soll         gemeinde vor Ort darstellt. Aber
die Konfirmation in Bannesdorf         dass die Konfirmationen über-
stattfinden, am Sonntag, den 25.       haupt stattfinden können, geht
April dann in Petersdorf, vielleicht   vor.
in zwei aufeinanderfolgenden           In der Tageszeitung und unseren
Gottesdiensten.                        Schaukästen können wir dann zur
An diesem Wochenende werden            gegebenen      Zeit    Genaueres
dann keine anderen Gottesdienste       bekanntgeben.

Das sind die Konfirmanden dieses Jahres –
Bannesdorf:
Pia Bruhn, Puttgarden
Annelie Haerer, Puttgarden
Celine Reil, Puttgarden

Petersdorf:
Jannis Bumann, Lemkendorf
Josefine Fleper, Vadersdorf
Zoe Focke, Vadersdorf
Samantha Hoffmann, Petersdorf
Elisa Kleingarn, Sulsdorf
Ole Krause, Westermarkelsdorf
Matthes Scheel, Orth
Vincent Turni, Wenkendorf
www.Weltgebetstag.de
                                 Immer am ersten Freitag im März
                                 feiern die Kirchen verschiedener
                                 Konfessionen den „Weltgebets-tag“,
                                 der vor allem von Frauen vorbereitet
                                 wurde und wird. Verbunden ist dieser
                                 besondere Gottesdienst gewöhnlich mit
                                 gemeinsamen Gesprächen und einer
                                 liebevoll vorbereiteten Mahlzeit. Weil
                                 dies alles jetzt ausfallen muss,
                                 thematisieren wir das Anliegen des
                                 Gebetstages in unseren Gottesdiensten
                                 am ersten Sonntag im März.
                                 „Gastgeberland“ in diesem Jahr ist ein
                                 kleiner Inselstaat (83 Inseln) im
                                 Südpazifik, über 15.000 km Luftlinie
                                 von uns entfernt. Surfen Sie gern auf
                                 der Homepage des Weltgebetstags, das
                                 ist sehr interessant!

                                               Im Mai findet eigentlich
                                               unsere     ökumenische
                                               Bibelwoche statt, was
                                               daraus in diesem Jahr
                                               werden kann, wissen wir
                                               noch      nicht.     Auch
                                               möchten wir gern wieder
                                               am Himmelfahrtstag
                                               unseren Gottesdienst in
                                               Püttsee     am     Strand
                                               feiern, auch dazu können
wir zurzeit noch nichts sagen. Ob Kirchenkonzerte im Sommer
stattfinden können? Wenn das schwierig sein wird, würden wir sie gern
wie im letzten Jahr durch musikalische Abendgottesdienste ersetzen.
Zweierlei ist bedenklich: Ein        auch dann nicht, wenn du dich
Gedanke sagt dir, du seist           dabei fast aufgerieben hast. Für
ziemlich perfekt und Gott muss       völlig umsonst erbarmt sich Gott
dich loben. Der andere Gedanke       deiner.
sagt: Tu taugst wenig. Gott wird     Aber er freut sich an einer Seele,
dich fallenlassen zu seiner Zeit.    die versteht, Demut zu bewahren,
Beide     Gedanken      befeinden    die Bosheit meidet und selbst
einander, und sind schon daher       lieber vergeben will als immer
wohl nicht wahr.                     Recht zu behalten.
Denke stattdessen: Ich bin zwar      Den Liebenden zu lieben, fällt
schwach und tue auch, was in den     Gott leicht.
Augen Gottes sicher nicht gut ist,   Schwächen stören den Liebenden
aber Gott mag mich dennoch und       nicht, den Gestrauchelten zu
möchte mir vergeben und mir          helfen ist ihm selbstverständlich.
gegenüber barmherzig sein.           Dann ist die Freude im Himmel
So magst du glauben. Und dann        groß, sagt Jesus.
wird es auch geschehen: Gott
sieht dir vieles nach und vergibt    Nach der Predigt eines russischen Einsiedlers.
                                     (Bachmann/Schröder: Quellen des Geistes; Leipzig
dir.                                 1980 S. 306.)
Hoffe nicht Gott gegenüber auf
deine Verdienste und Leistung,
Geburtstage in der Gemeinde Petersdorf

Im März
03. Werner Schöning, Sulsdorf         71 Jahre
04. Johanna Mai, Sulsdorf             72 Jahre
04. Karin Reese, Burg                 79 Jahre
05. Jürgen Rahlf, Westermarkelsdorf   77 Jahre
09. Gerwin Mühle, Petersdorf          78 Jahre
10. Gertrud Prange, Burg              92 Jahre
11. Renate Berger, Petersdorf         80 Jahre
13. Doris Voderberg, Burg             73 Jahre
15. Monika Noack, Altenteil           80 Jahre
16. Elfriede Hahn, Dänschendorf       85 Jahre
19. Elisabeth Kleingarn, Burg         84 Jahre
20. Marlene Brumm, Püttsee            72 Jahre
21. Edith Tews, Petersdorf            91 Jahre
21. Heinrich Westensee, Petersdorf    87 Jahre
22. Dieter von Osten, Wenkendorf      79 Jahre
25. Christiane Höpner, Püttsee        72 Jahre
25. Jürgen Detlef, Wenkendorf         75 Jahre
26. Siegfried Harmann, Dänschendorf   79 Jahre
29. Nikolaus Detlef, Dänschendorf     73 Jahre
29. Monika Heym, Petersdorf           73 Jahre
29.   Erich Baltzat, Dänschendorf       85 Jahre
29.   Karl-Heinz Schuldt, Petersdorf    87 Jahre
30.   Christa Obertreis, Dänschendorf   82 Jahre
31.   Erika Kolbaum, Petersdorf         79 Jahre
31.   Jürgen Krug, Petersdorf           79 Jahre

Im April
03. Hartmut Koop, Petersdorf                72 Jahre
03. Renate Kruse, Schlagsdorf               75 Jahre
03. Lindsay Dieck, Lemkendorf               75 Jahre
04. Anke Herke, Westermarkelsdorf           82 Jahre
04. Margot Quack, Sulsdorf                  95 Jahre
04. Klaus Reese, Burg                       82 Jahre
05. Walter Wetendorf, Petersdorf            74 Jahre
05. Karin Lafrentz, Gollendorf              81 Jahre
05. Anke Meyer, Petersdorf                  81 Jahre
06. Wolfgang Langbehn, Dänschendorf         75 Jahre
06. Gudrun Möckel, Dänschendorf             76 Jahre
06. Elke Stegelmann, Petersdorf             82 Jahre
08. Hans-Heinrich Harwege                   70 Jahre
09. Helmut Barke, Petersdorf                74 Jahre
13.   Annelie Rickert, Petersdorf        78 Jahre
16.   Rolf Kollenberg, Petersdorf        72 Jahre
16.   Gudrun Rasmussen, Orth             75 Jahre
17.   Werner Lawin, Petersdorf           73 Jahre
18.   Erika Willer, Petersdorf           80 Jahre
19.   Ingeborg Viöl, Lemkendorf          84 Jahre
20.   Thomas Rave, Petersdorf            78 Jahre
20.   Klaus-Peter Schröder, Petersdorf   80 Jahre
21.   Elisabeth Holfoth, Orth            71 Jahre
22.   Helga Geiger, Petersdorf           81 Jahre
22.   Werner Kamperhoff, Petersdorf      81 Jahre
22.   Anna Rahlf, Orth                   89 Jahre
27.   Gottfried Lange, Petersdorf        70 Jahre
27.   Hans Detlef, Burg                  96 Jahre
28.   Reinhold Happel, Petersdorf        73 Jahre
30.   Heinrich Scheel, Burg              88 Jahre
Geburtstage in der Gemeinde Bannesdorf

Im März
02. Annegrete Asbahr, Puttgarden         85 Jahre
05. Klaus-Matthias Scheel, Todendorf     81 Jahre
07. Eva Wroblowski, Bannesdorf           72 Jahre
09. Klaus-Joachim Beck, Bannesdorf       74 Jahre
11. Erika Dreyer, Todendorf              84 Jahre
12. Helga Brandt, Puttgarden             84 Jahre
17. Hans Kröger, Todendorf               84 Jahre
20. Jens Hansen, Marienleuchte           84 Jahre
21. Anke Kähler, Burg                    87 Jahre
27. Dagmar Bänsch-Lohse, Marienleuchte   77 Jahre
27. Roswitha Brücker, Klausdorf          78 Jahre
28. Hans-Georg Thegen, Puttgarden        75 Jahre
30. Birgit Sieverts, Marienleuchte       70 Jahre
Im April
03. Ilse Ahlström, Puttgarden                         72 Jahre
06. Karin Rauert, Puttgarden                          77 Jahre
06. Hans-Joachim Heesch, Puttgarden                   94 Jahre
07. Hanne Trede, Puttgarden                           83 Jahre
13. Gudrun Reese, Puttgarden                          79 Jahre
13. Lidia Wulf, Bannesdorf                            79 Jahre
17. Dietrich Lange, Puttgarden                        84 Jahre
19. Hans-Heinrich Wulf, Bannesdorf                    84 Jahre
22. Gisela Meyer, Bannesdorf                          86 Jahre
24. Anke Wiesendorf, Todendorf                        83 Jahre
25. Sieglinde Koehn, Puttgarden                       70 Jahre
28. Waltraud Salewski, Bannesdorf                     81 Jahre
28. Inge Thomsen, Matthiasfelde                       90 Jahre

                      Bitte teilen Sie dem Kirchenbüro mit,
                    wenn Ihr Geburtstag an dieser Stelle nicht
                             veröffentlicht werden soll
Wir gedenken unserer Verstorbenen:
Wenn einer mit sich selbst uneins und zerstritten ist
      und ständig Dissonanzen in sich weckt
           und sich selbst im Weg steht:
Wie kann der sich auf einen anderen einstimmen?
     Wer ständig aufgewühlt und ruhelos ist
             wie das wogende Meer,
 das es niemals fertigbringt, ganz still dazuliegen,
    auf wen kann der als Friedenstifter wirken?
                                Balduin (Zisterzienser im Mittelalter)
An jedem Sonntag findet um 9:30 Uhr in Bannesdorf und um 11 Uhr in
Petersdorf Gottesdienst statt.
Da wir gewöhnlich weniger als 50 Personen im Gottesdienst sind, müssen
wir nicht um zeitlich vorgesetzte Anmeldungen bitten. Auch
kurzentschlossen kann man zu unseren Gottesdiensten kommen, die
Eintragung am Eingang auf den (anonym behandelten) Zetteln gilt als
Einladung. Unsere Gottesdienste sind pauschal bei den Ämtern gemeldet.

  Gottesdienste in                    Petersdorf
in Karwoche und zu Ostern:

1. April    Gründonnerstag 17 Uhr Abendmahlsgottesdienst
2. April    Karfreitag 11 Uhr
4. April    Ostersonntag 11 Uhr
5. April    Ostermontag –
Inselweiter Gottesdienst
in der Burger St. Nikolaikirche
um 10 Uhr
(Pastor Dr. Grahl predigt.)

Am Sonntag, den 25. April
fallen in Bannesdorf und
Petersdorf die
Gottesdienste wegen der
Konfirmationen aus, falls
die Beschränkungen des
Winters dann noch gelten
sollten!
Gottesdienste in

in Karwoche und zu Ostern:
2. April   Karfreitag 9:30 Uhr
4. April   Ostersonntag 9:30 Uhr
5. April   Ostermontag –
Inselweiter Gottesdienst in der Burger St. Nikolaikirche um 10 Uhr
(Pastor Dr. Grahl predigt.)
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