Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL

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Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL
2/2020

     Magazin

  Gott schenkt
neue Hoffnung
» 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza
      » Hilfe in Zeiten von Corona
  » Medizinische Hilfe in Kamerun
Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL
Liebe Leserin, lieber Leser!
                        Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.
                        Nehemia 8, 10b

                        Schon das ganze Jahr 2020 beschäftigen wir uns gefühlt nur mit Corona. Seit
                        März hat sich unser Leben dramatisch durch die unterschiedlichen Bestim-
                        mungen und Einschränkungen verändert. Kann man trotzdem Hoffnung in
                        dieser Krise haben? Und wie geht es anderen Menschen in Ländern, die
                        sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich noch viel stärker betroffen sind?

                        Davon könnt Ihr in diesem Heft lesen. Und von der Hoffnung, die zwischen
                        fast jeder Zeile zum Ausdruck kommt. Oft mitten im Leid, in der Trauer und in
                        allen Fragen.

                        Unser Glaube bezeugt, dass wir in Gott Stärke und Zuflucht finden. So ging
                        es schon dem Volk Israel, dass immer wieder von Leid, Flucht und einem
                        Leben im Exil geplagt war. Und so geht es uns auch heute, weil wir einen
                        Gott haben, in dem wir Freude und Hoffnung finden, selbst wenn die Situa-
                        tion noch so ausweglos erscheint. Diese Freude umschließt uns und alle Situ-
                        ationen, in denen wir ganz persönlich stecken. Diese Freude wünschen wir
                        Euch auch beim Lesen und die Erfahrung von Gottes Stärke in Eurem Leben.

                        Christoph Haus

Impressum
Präsident: Arild Harvik (N)                     MISSIONSKONTEN                                 Wenn gewünscht, bitte Verwendungszweck
Vizepräsident: David Boydell (F)                                                               angeben! Für alle Spenden wird eine Jahres-
                                                EBM INTERNATIONAL K.d.ö.R.
                                                                                               spendenbescheinigung unaufgefordert aus-
EBM INTERNATIONAL K.d.ö.R                       Spar- und Kreditbank EFG, Bad Homburg
                                                                                               gestellt. Deshalb bitte immer vollständige
Christoph Haus, Generalsekretär                 IBAN: DE69 5009 2100 0000 0468 68
                                                                                               Absenderangaben machen und die Spender­
Matthias Dichristin, Teamleiter Promotion und   BIC: GENODE51BH2
                                                                                               nummer – soweit bekannt – angeben! Soll-
Fundraising
                                                Für Österreich:                                ten für ein Einzelprojekt ausnahmsweise
Grenna Kaiya, Teamleiterin Projekte und
                                                Bund der Baptisten­gemeinden                   mehr Spenden als dafür benötigt eingehen,
Programme
                                                UniCredit Bank Austria AG                      so wird der Überschuss einem gleichartigen
Gottfried-Wilhelm-Lehmann-Str. 4
                                                IBAN: AT86 1200 0006 5316 5100                 Zweck zugeführt. Einzelspendenbescheini-
14641 Wustermark
                                                                                               gungen nur auf Anfrage. Vielen Dank für Euer
Telefon:    033234 74-150                       Für die Schweiz:
                                                                                               Verständnis.
Fax:        033234 74-145                       EBM-Schweizer Zweig, PostFinance AG
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Homepage: www.ebm-international.org
Verantwortlich für den Inhalt:
Matthias Dichristin
Redaktionsassistenz: Antonina Penner
Satz/Layout: J. G. Oncken Nachf. GmbH,
34123 Kassel, www.oncken.de
Druck: Grafische Werkstatt von 1980 GmbH,
34123 Kassel                                                    Medizinische Hilfe in Indien

                                                                                                              EBM Magazin 2 /2 0 2 0   | 2
Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL
Inhalt
                                                                06
06	Gott schenkt neues Leben und Hoffnung
       Gesundheitsfürsorge in Indien

07	Erntedankopfer 2020:
       Gesundheitsfürsorge

08	Unterstützung für ein Herzensprojekt
       Projektpatenschaften

                                                                   07
09	Linda Koroma und Frederik Ngaka
    verstorben
       Nachrufe

10	Poster

16 Wenn Zeichen zu Worten werden
       Unserer Hoffnung Ausdruck verleihen

18 Ganz anders als geplant
       Freiwilligendienste                           14
19 Dekorationen für einen guten Zweck
       Ehrenamtliches Engagement: Weihnachtswerkstatt
       Heimlich

20	Material für Missionsgottesdienste
       Unser Service für Gemeinden

                                                                 16

                                                          Post er zum Heraustrenn en!
   	GOTT SCHENKT
     NEUE HOFFNUNG
   04	25 Jahre Licht der Hoffnung in Mendoza
           Gott ist und bleibt treu

   12 Hoffnung in Zeiten der Pandemie
           Unsere Regionalrepräsentanten berichten

   14 Krankenhaus der Hoffnung in Garoua
           Neue Arbeitszweige trotzen der Pandemie

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Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL
Gott ist und bleibt treu

25 Jahre Licht der Hoffnung in Mendoza
Als unser Team in Mendoza vor 25 Jahren mit der Arbeit begann, gab es am Eingang des Viertels „12 de Mayo“
viele Hütten, die nur aus Pappe gebaut waren. Vier Kilometer außerhalb der Stadt Mendoza bot sich ein trauri-
ges Bild: Die Enge sorgte dafür, dass Gewalt, Alkoholismus und Drogenhandel rasend schnell anstiegen. Um hier
ein Hoffnungszeichen zu setzen, entstand das Sozialzentrum Mendoza mit der Vision, der benachteiligten Stadt-
bevölkerung, die von wirtschaftlicher und geistlicher Armut geprägt ist, Hoffnung zu bringen.

Alles fing im Hof der Familie Araya-
Ahumada an. Sie waren arm, aber sie
kannten Jesus und er war ihr Reich-
tum. Sie hatten ein großes Herz und
nahmen sechs verwahrloste Kinder
auf: Juana war ein unterernährtes
Baby. Heute ist sie eine großartige
Frau, die sich in der Arbeit mit Kin-
dern einbringt. Sehr schnell begann
EBM INTERNATIONAL (damals noch
MASA) zu helfen: Ich erinnere mich
noch gut, wie nervös ich war, als ich   Lebensmittelverteilung für bedürftige Kinder und ihre Familien
Dietrich Weiand fragte, ob wir Hilfe
bekommen könnten, um Leitungs-          „Wie viel würde ein Neubau kos-            Wir führten viele geistliche Kämpfe:
wasser in die Wohnung zu legen. Ich     ten?“ Von diesem Augenblick an war         Die Eigentümer der Grundstücke
hatte die ganze Woche dafür gebe-       EBM INTERNATIONAL immer da.                waren im Drogenhandel verwickelt.
tet, bevor ich diesen Antrag stellte.   Über die Jahre erwarben wir zwei           Als alles für die Einweihung der
Seine Antwort war ein Nein und die      Grundstücke, es entstand ein Speise-       PEPE-Vorschulprogramme fertig war,
bittere Enttäuschung traf mich für      saal und ein Mehrzweckraum und es          wurde Feuer gelegt und alles verzö-
wenige Sekunden direkt ins Herz.        gibt finanzielle Hilfe für die Mitarbei-   gerte sich. Wir waren fassungslos! In
Dann fragte er mich umgehend:           terinnen und Mitarbeiter.                  der Folge ergab sich ein Kontakt mit

                                                                                                  EBM Magazin 2 /2 0 2 0   | 4
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Gefährdete Kinder

Pastorenehepaar Alberto und Natalia              Sozialzentrum Mendoza: Zufluchtsort für die Kleinsten

den Behörden der Provinz, die be-         Kinderstunden und Jugendgruppen
schlossen, die Gehälter für die Vor-      wird von Jesus erzählt. Dutzende          Und dann kam die Coronapande-
schule zu bezahlen. Gott hat so viel      Familien hörten durch das persönli-       mie ... Unsere Pläne wurden unter-
Gutes getan. Über die Jahre führte        che Zeugnis der Fachkräfte von Je-        brochen und Gott hat neue Mög-
er Menschen aus vielen Gemeinden          sus. Viele haben unseren Glauben          lichkeiten geschenkt. Wir verteilen
zu uns: Lehrkräfte geben Nachhilfe,       an Gott gesehen. 2015 erhielten wir       nun Lebensmitteltüten für 410 Kin-
andere bieten pädagogische Ange-          von der Provinz eine Auszeichnung         der, die wir auch schon vorher ver-
bote an. Es gibt Theater, Tanz, Ma-       für unser soziales Engagement.            sorgt haben. Wir unterstützen Fami-
len, Basteln, Nähen und Kochen.                                                     lien in ihren Grundbedürfnissen und
Dank einer Spende konnten wir sie-        Heute gehören 60 Kinder zu un-            teilen unseren Glauben. Wir haben
ben Jahre lang mit einer Gesund-          serem Vorschulprogramm und seit           weiterhin Schulungen durchgeführt
heitsstation Hilfe leisten. Die soziale   2008 gibt es die MANNA-Gruppen.           und uns online vernetzt. Es finden
Entwicklung wird gefördert und in         Wir bilden Teams aus, die die Fa-         Bibelstunden mit der erlaubten An-
                                          milien begleiten, um den verwahr-         zahl an Personen statt. Die Aktivi-
                                          losten Kindern Krankenversorgung,         täten wurden irgendwie gefestigt,
                                          Schulbesuch und einen Zugang zum          und mitten in der Pandemie erleben
                                          Glauben zu geben. Die Freiwilligen        wir ein Wachstum der Gemeinde. Es
                                          übernehmen eine Patenrolle und            gibt etwa 80 Menschen, die darauf
                                          kümmern sich um die Bedürfnisse           warten, wieder zusammenkommen
                                          der Kinder. Zurzeit sind neun Ge-         zu dürfen. Gott ist und bleibt treu!
                                          meinden aus verschieden Städten           Wir sind überzeugt, dass er noch
                                          in den Provinzen Mendoza, San Luis        Großes vorhat! Wir danken EBM
                                          und Córdoba an MANNA beteiligt.           INTERNATIONAL und allen Spen-
                                          86 Kinder werden betreut.                 dern für die Unterstützung und das
                                                                                    Vertrauen. Möge Gott diese wun-
                                          In all dem Wachstum wurde deut-           derbare Arbeit weiter segnen. Zum
                                          lich, dass wir vor Ort eine Gemeinde      Wohle derer, die es am Nötigsten
                                          gründen müssen. Carlos Waldow             brauchen. Soli Deo Gloria.
                                          und Arturo Köbernick haben uns in
                                          diesem Anliegen immer bestärkt,        Miriam Patrón de Pizzi, Leiterin
                                          weil es ein Wert von EBM INTER-        des Sozialzentrums Mendoza
                                          NATIONAL ist, dass Projekte direkt
                                          an eine Ortsgemeinde ange-
                                          bunden sind. Gott hat Al-
                                          berto und Natalia Gimé-
                                          nez aus unserer Gruppe             Spenden
                                                                                                        ums in Men-
                                          berufen, die jetzt das             Die Arbeit des Sozialzentr
                                                                                                      einmaligen oder
                                          Pastorenehepaar der                doza könnt Ihr mit Eurer
                                                                                                       terstützen:
                                          neuen Gemeinde sind.               regelmäßigen Spende un
                                          Nach einem Jahr gab es             Projektnr. 21140
                                          im März die erste Taufe.
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Gesundheitsfürsorge in Indien

Gott schenkt neues Leben und Hoffnung
Die Corona-Pandemie hat uns schmerzlich vor Augen geführt, wie wichtig eine gute medizinische Versorgung
ist. Die meisten Länder, in denen EBM INTERNATIONAL aktiv ist, bleiben hinter dem europäischen Standard der
Grundversorgung weit zurück. Die Gesundheitsfürsorge ist seit jeher ein klassisches Feld der Mission. Allein in In-
dien tragen fünf Krankenhäuser dazu bei, dass Kinder, Frauen und Männer medizinische Hilfe erhalten.

Kamala (Name geändert)                                         Mut: Man betete mit ihr und sie fand neue Hoffnung in
konnte es kaum fassen:                                         Gott.
Sie war schwanger. Doch                                        Eines Tages machte sie sich mit starken Schmerzen auf
Freude kam bei ihr nicht                                       den Weg ins Krankenhaus: Wieder war das Leben ihres
auf. Zu viel Leid hatte die                                    ungeborenen Kindes in Gefahr. Kamala musste schnell
31-Jährige bereits ertra-                                      operiert werden. Doch dank der kompetenten Hilfe be-
gen. Seit zwölf Jahren                                         wahrten die Mediziner sie vor einer Fehlgeburt. Sie wa-
hoffte sie auf ein Kind.                                       ren es auch, die das Kind ein paar Monate später durch
Vier Fehlgeburten hatte                                        einen Kaiserschnitt zur Welt brachten.
sie erlitten, die letzte kurz Kamala fand Hilfe im Christian   Kamala und ihr Mann waren überglücklich, als sie ihren
vor dem Geburtstermin.        Medical Centre in Pithapuram     gesunden Sohn in den Armen hielten. Für beide war
Kamala wusste, was ihre                                        klar: Gott hatte sie geheilt und ihnen neues Leben und
Schwangerschaft bedeutete: Große Freude und noch               neue Hoffnung geschenkt. In Indien ist es üblich, dass
mehr Erwartungen von ihrer Familie und den Dorfbe-             der Name des Kindes bei einer feierlichen Zeremonie
wohnern. Aber auch große Angst, erneut ein Kind zu             durch angesehene Personen bekanntgegeben wird. Ka-
verlieren und weiterhin die Kinderlose zu sein.                mala bat die Mitarbeiter des Krankenhauses um diese
                                                               Ehre. Der Junge trägt den Namen Joseph – Gott fügt
Kamala und ihr Ehemann leben in Kodavali in Andhra             hinzu.
Pradesh. Wie viele in ihrem Dorf können sie kaum le-
sen oder schreiben und arbeiten als Tagelöhner. Eine           Nicht nur im Christian Medical Centre erfahren Kinder,
gesunde Ernährung war mit dem geringen Einkommen               Frauen und Männer ärztliche Hilfe und seelsorgerliche
nicht möglich.                                                 Begleitung: Weitere Krankenhäuser und mobile medi-
                                                               zinische Dienste versorgen akute Verletzungen, geben
Als Kamala ihr viertes Kind verloren hatte, behandelte         Medikamente aus und leisten Geburtshilfe. Ein Schwer-
man sie im etwa 20 Kilometer entfernten Christian Me-          punkt liegt bei Augenoperationen, durch die hunderte
dical Centre in Pithapuram. Alle vorherigen Schwan-            Betroffene ihre Sehkraft zurückerhalten. Zusätzlich wer-
gerschaften hatte sie ohne medizinische Begleitung er-         den an einigen Standorten Leprapatienten versorgt. Die
lebt. Die Ärzte des Krankenhauses, das dank Spenden            Gesundheitsfürsorge ist seit jeher wesentlicher Ausdruck
kostenfrei helfen kann, standen Kamala während der             von Nächstenliebe und der Guten Nachricht. Kamala
fünften Schwangerschaft zur Seite. Regelmäßige Vorsor-         und ihre Familie haben beides erfahren: Heilung und
geuntersuchungen und Vitaminpräparate halfen ihrem             Rettung.
Kind, sich gut zu entwickeln. Die Gespräche machten ihr

Mobile Hilfe während der Corona-Pandemie

                                                                                               EBM Magazin 2 /2 0 2 0   | 6
Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL
Gesundheitsfürsorge

Die Projekte der Gesundheitsfür-            werden. Im medizinischen Werk in       Projekten von besonderer Bedeu-
sorge in Indien stehen beispielhaft         Kamerun setzt sich Sarah Bosnia-       tung ist: Silvia da Costa kümmert
für mehr als 30 Projekte weltweit,          kowski besonderes für junge Müt-       sich mit einem Team um gehörlose
die Menschen im medizinischen Be-           ter und Säuglinge ein. Impfkam-        Kinder und Jugendliche. Sie lernen,
reich dienen.                               pagnen, Vorsorgeuntersuchungen,        mit ihrer Einschränkung umzugehen
In Malawi erhalten jedes Jahr mehr          Malariaprophylaxe und eine umfas-      und erwerben wichtige Kompeten-
als 6.000 Kinder, Frauen und Män-           sende Aufklärungsarbeit retten viele   zen für ein eigenständiges Leben.
ner in der Senga Bay Klinik Hilfe.          Menschenleben.                         Auch ihre Angehörigen erfahren
Ein Arbeitszweig ist die Palliativme-       Das CAIS-Projekt in Ijuí/Brasilien     Hilfe und Unterstützung.
dizin, bei der Sterbenskranke medi-         steht für einen anderen Arbeitsbe-
zinisch und seelsorgerlich begleitet        reich, der in unseren medizinischen

                                                                                   Gelungene Augenoperation in Indien

                                                                                   Trost und medizinische Begleitung durch
Gehörlose Kinder des CAIS-Projekts                                                 die Klinik in Senga Bay

Gemeinsam mit zahlreichen Gemeinden laden wir Euch ein, ein                                              s Erntedank­
Erntedankopfer für die Projekte zusammenzulegen, in denen                          Spendet im Rahmen de
                                                                                                          oder direkt an
Kinder, Frauen und Männer medizinische Hilfe erhalten:                             opfers Eurer Gemeinde
                                                                                   EBM INTERNATIONAL:
                                                                                                           G, Bad Homburg
                                                                                   Spar- und Kreditbank EF
  3 0         ermöglichen eine Grauer-Star-Operation in einer Augenklinik
                                                                                                          0000 0468 68
  Euro        in Indien, durch die Betroffene ihr Augenlicht zurückerhalten.       IBAN: DE69 5009 2100
                                                                                    BIC: GENODE51BH2
              decken die Kosten, um die Mädchen und Jungen des                      Verwendungszweck:
   75
 1Euro        Gehörlosen-Projekts CAIS in Brasilien eine Woche lang zu              P10300 Erntedankopfe
                                                                                                           r 2020
              versorgen.                                                                                    nnt Ihr schnell
                                                                                    Auf unserer Webseite kö
                                                                                                            en, beispiels-
                                                                                    und sicher online spend
   00
 7Euro        finanzieren den Anteil von EBM INTERNATIONAL zu den
              monatlichen Kosten der Senga Bay Klinik in Malawi.
                                                                                    weise per Kreditkarte, Pa
                                                                                                              yPal oder
                                                                                    ­Sofortüberweisung:
                                                                                                            l.org/spenden
                                                                                     www.ebm-internationa
                                                                                                               d Eure Gebete!
                                                                                     Danke für Eure Gaben un

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Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL
Projektpatenschaften

Partnerschaftliche Unterstützung für ein Herzen
Als Pastor Ertan Cevik sein Gegenüber in den Arm nimmt und ihm sagt, dass Jesus
ihn liebt und er jederzeit in der Gemeinde willkommen ist, fängt der junge Mann an zu
weinen. Der 20-Jährige hat in seinem Leben viel Ablehnung erfahren. In der Gemeinde
kam er zum Glauben und hat ein geistliches Zuhause gefunden.

Dass die Gemeindearbeit in der Tür-
kei wächst und entgegen aller wid-
rigen Umstände Menschen Christen
werden und sich taufen lassen, ist
ein Geschenk Gottes. Die meisten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter en-
gagieren sich ehrenamtlich. Da ist
es eine große Hilfe, dass gerade die
regelmäßigen Kosten der Gemein-
dearbeit durch treue Spenderinnen
und Spender getragen werden.

EBM INTERNATIONAL unterstützt
mehr als 300 Projekte auf der gan-
zen Welt. Dazu benötigen wir fast
4,5 Millionen Euro jährlich. Eine be-
sondere Form der Spende ist die
Projektpatenschaft. Diese trägt
wesentlich zu einer sicheren und
zuverlässigen Finanzierung der

Nachrufe

Linda Koroma und Frederik Ngaka an Covid-19
Linda Koroma: Eine großartige Leiterin und Pastorin

Linda war ihr ganzes Leben mit EBM INTERNATIONAL           Schule der BCSL in Mambolo tätig. Hier traf ich sie zum
verbunden. In den 1970er Jahren war ihr Vater, Pastor      ersten Mal bei meinem Freiwilligendienst 1984.
Mans, maßgeblich an der Gründung des Baptistenbun-
des in Sierra Leone (BCSL) beteiligt, was den Grundpfei-   In ihren späteren hochrangigen Positionen für verschie-
ler für die Zusammenarbeit mit EBM INTERNATIONAL           dene Organisationen blieb Linda immer ihrer Kirche und
gelegt hat. Linda selbst war später als Lehrerin an der    uns als Mission eng verbunden. Von 2004 bis 2007 war
                                                           sie wesentlich am Umstrukturierungsprozess von EBM
                                                           INTERNATIONAL in der gegründeten Task Force betei-
                                                           ligt und wurde 2008 als erste afrikanische Frau in den
                                                           Vorstand von EBM International gewählt, zu dem
                                                           sie bis 2016 gehörte. Erst vor wenigen Monaten nahm
                                                           Linda die Berufung als Hauptpastorin der Regent Road
                                                           Baptist Church in Freetown an, der ältesten Baptistenkir-
                                                           che auf dem afrikanischen Kontinent (gegründet 1776).

                                                           Wir wünschen Lindas Familie Gottes Trost und wissen
                                                           sie in Gottes Händen. Die BCSL verliert eine großartige
                                                           Leiterin und Visionärin und wir alle eine treue Freundin.

                                                                                             EBM Magazin 2 /2 0 2 0   | 8
Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL
nsprojekt
    Arbeit vor Ort bei. Der monatliche Patenbeitrag ab 30
    Euro und das Gebet werden dabei zum Segen für viele
    Kinder, Jugendliche und Familien. Die Spende unter-
    stützt dabei nicht direkt eine Einzelperson, sondern hilft
    unseren Projektpartnern, das Geld eigenverantwortlich
    einzusetzen. Das ist ein Ausdruck unserer gleichberech-
    tigten Arbeit mit Baptistengemeinden auf der ganzen
    Welt.
    In diesem Jahr haben wir den Bereich der Projektpaten-
    schaften neugestaltet und erweitert. Derzeit
    könnt Ihr für diese Projekte Pate werden:
    1. Sozialzentrum Macia in Mosambik
    2. Medizinische Arbeit in Nordkamerun                 Jetzt Pate werden!                                              dern
                                                                                              könnt Ihr mehr Infos anfor
    3. Schulen und Berufsausbildung in Indien             Mit der beigelegten Karte                                  online möglich:
                                                               er direkt  Pro jek tpa te  werden. Beides ist auch
    4. Gemeindegründung in Kuba                           od                                                           n
                                                                                           l.org/projektpate-werde
    5. Sozialzentrum Diadema in Brasilien                  www.ebm-internationa                                             tpatenschaft
    6. Gemeindearbeit in der Türkei                                cht et  an de ren  vo  n  de  r Möglichkeit einer Projek
                                                           Ihr mö                                                    fordern: Zum Wei-
                                                                                           n könnt Ihr kostenlos an
    7. Kinderheime in Indien                               erzählen? Weitere Karte                                        n oder an ein-
                                                                                              e, in Hauskreisen, Gruppe
    8. Kinderheim Alem in Argentinien                      tergeben in der Gemeind
    9. Berufsausbildung in Afrika                           zelne Interessierte.
                                                                                                                         schaften sind wir
                                                                                               das Thema Projektpaten
                                                            Bei allen Fragen rund um                                      -158 oder per
    Paten erhalten zweimal im Jahr einen Bericht                   nlic h für  Eu ch da  :  tel efonisch unter 033234 74
                                                            persö
    mit Gebetsanliegen, und am Jahresanfang                                                  @ebm-international.org.
                                                            E-Mail an patenschaften
    eine Zuwendungsbestätigung, die alle Spen-
    den zusammenfasst.

 verstorben
    Frederik Ngaka Epoundé:
    Vom Absolventen des Seminars in Ndiki zum Präsidenten des Kameruner Baptistenbundes

                                         Frederik Ngaka Epoundé war der amtierende Präsident seiner Kirche und
                                         damit auch wesentlicher Ansprechpartner für alle Missionsprojekte in Kame-
                                         run. Eine Verbindung zu EBM INTERNATIONAL hatte Pastor Ngaka seit Jahr-
                                         zehnten: 1979-1983 besuchte er das Theologische Seminar in Ndiki, das wir
                                         bis heute treu unterstützen. Viele Missionare haben an der Bibelschule ge-
                                         wirkt. Zu unserem ehemaligen Missionar Erhard Ilchmann hatte er bis zuletzt
                                         eine prägende Beziehung. Beim Missionsrat in Bülach 2019 sind sich beide
                                         noch begegnet. Erhard schreibt: „Frederik war – soweit ich mich erinnere –
                                         der Sohn des Chefs von Ndokbou, einem kleinen Dorf mitten im Wald,
                                         für uns in dieser Zeit nur mit einem Fußmarsch von anfangs acht Stunden
                                         durch den Wald zu erreichen. Er war freundlich und unter seinen Kameraden
                                         anerkannt“.

                                         Christoph Haus

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Magazin - Gott schenkt neue Hoffnung " 25 Jahre Sozialzentrum Mendoza " Hilfe in Zeiten von Corona " Medizinische Hilfe in Kamerun - EBM INTERNATIONAL
EBM Magazin 2/ 2 0 2 0   | 10
HOFFNUNG DURCH
                                      MEDIZINISCHE HILFE
                                                            Seid nicht bekümmert,
                                          denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.
                                                                   Nehemia 8, 10b

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Unsere Regionalrepräsentanten berichten

  Hoffnung in Zeiten der Pandemie
Seit vielen Jahren kann man an unterschiedlichen Stellen hören, dass Krisen zugleich Chancen sind. Selbst in
Zeiten der Coronapandemie wird diese Aussage gerne gebraucht. Und es stimmt ja auch: Als Gesellschaften,
Kirchen und Einzelne entdecken wir Neues und lassen uns aufeinander in einer digitalen globalen Welt neu
ein. Wir wahren den Abstand und respektieren den Schutz unserer Nächsten. Vielleicht zeigt diese Krise aber
viel mehr die Haltungen und Charakterzüge von Menschen, die einfach weiter Gutes tun und nicht aufgeben.
Carlos Waldow, Magloire Kadjio, Fletcher Kaiya und Dr. Judson sind kontinuierlich mit solchen Helden in
Kontakt.

„Die Coronapandemie hat unser Leben, die Aktivitä-         Hilfen in einigen Gemeinden die Not abgefedert wer-
ten der Gemeinden und die gesamte Missionsarbeit           den und unseren Missionarsfamilien geht es gut. Aber
völlig verändert. Es wurden neue Möglichkeiten ge-         die wirtschaftliche Lage ist durch den Wegfall des Tou-
funden, nicht zu resignieren, sondern weiter das Evan-     rismus katastrophaler denn je.
gelium zu verkünden und das Reich Gottes zu bauen.
Nach einer ersten Phase des Schocks, der Angst und         Fletcher Kaiya schreibt, dass „wir besonders für Süd-
der Verwirrung haben unsere Missionarinnen und Mis-        afrika beten müssen. Dort berichtet der neue General-
sionare schnell reagiert und in einen Innovationsmo-       sekretär des Baptistenbundes (BCSA) Dr. Thembelani
dus umgeschaltet.“ Das sind die einleitenden Worte         Jentile, dass es mittlerweile viele Beerdigungen gibt,
eines Berichts von Carlos Waldow aus Brasilien. Wie        bei denen seine Anwesenheit erwartet wird. Die Aus-
in Deutschland haben die meisten Gemeinden in La-          gangssperre im Land ist eine Zwickmühle, weil die Re-
teinamerika Onlineformate entwickelt und festgestellt,     gierung nicht in der Lage ist, die Millionen zu versor-
dass sie deutlich mehr Menschen auf anderen Wegen          gen, die auf der Straße sonst Arbeit suchen und durch
erreichen. In Peru haben mehrere Missionare Radio-         Tagelöhne überleben“. Die Mamelodi Baptist Church
sendungen gestartet. Modesto Puñal sendet täglich          von Pastor Jentile verteilt seit März Nahrungsmittel
ein Programm von fünf Stunden für die Region Yana-         an mehrere hundert Bedürftige auf dem Gemeinde-
oca. 3.500 Menschen in der Umgebung hören so das           gelände. EBM INTERNATIONAL konnte finanziell und
Wort Gottes.                                               durch das Engagement von Johann Vollbracht hier
                                                           stark unterstützen.
Sorgen bereiten uns momentan die steigenden Zahlen
an Menschen, die an Covid-19 in Lateinamerika erkran-      Auch Magloire Kadjio beschreibt, wie schwierig die
ken. Auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von      Auswirkungen der Pandemie sind: „Wie ihr bereits
EBM INTERNATIONAL in der Region sind erkrankt.             wisst, ist der Präsident des Baptistenbundes von
Gott sei Dank geht es ihnen aktuell ganz gut. Aber be-     Kamerun, Pastor Frederik Ngaka, an Covid-19 ge-
sonders die Nothilfe durch die Sozialzentren birgt viele   storben. Sein Tod hat die anderen Leiter sehr mit-
Risiken trotz aller getroffenen Schutzmaßnahmen. Viele     genommen und auch die vielfältigen Arbeiten des
Familien werden in ihrer Notlage besucht und mit dem       Kirchenbundes stark eingeschränkt.“ Besonders die
Nötigsten versorgt. Auf Kuba konnte mit finanziellen       Schulen leiden, die von vielen Kirchen in Kamerun,

                                                                                               EBM Magazin 2/ 2 0 2 0   | 12
Humanitäre Arbeit

                                      aber auch in Sierra Leone und Äquatorialguinea betrieben werden:
                                      Viele Eltern können die Schulgebühren nicht mehr bezahlen oder
                                      haben aufgrund der Schließungen ihre Zahlungen ausgesetzt. Nun
                                      ist es schwer, weiter die Gehälter zu bezahlen. Die Unterstützung
                                      durch EBM INTERNATIONAL ist für Schulen und Ausbildungszent-
                                      ren in der Krise wichtiger denn je, um weiter qualifiziertes Fachper-
                                      sonal in den Einrichtungen halten zu können. Aus der Zentralafri-
                                      kanischen Republik berichtet Magloire, dass „viele Menschen, die
                                      krank sind, aus Angst vor einer Ansteckung nicht in die Kranken-
                                      häuser gehen.“ Viele sterben allein in ihren Hütten und die Todes-
                                      ursachen sind unklar. Die Kirchen sind offen, aber es ist nicht ein-
                                      fach in der aktuellen Situation. Viele Mitglieder werden beerdigt,
                                      die offensichtlich an Covid-19 sterben.

                                      Indien ist mittlerweile nach den USA und Brasilien am stärksten be-
                                      troffen. Dr. Judson beruft wie die anderen Regionalrepräsentanten
                                      immer wieder Onlinemeetings mit den Leitern ein. Besonders die
                                      medizinischen Projekte in Indien leisten einen unfassbaren Bei-
                                      trag in der Pandemie. Dr. Benjamin von Bridge of Hope berich-
                                      tete, wie sein Team schnell auf den angekündigten Lockdown re-
                                      agierte und hunderte Wanderarbeiter mit Essen versorgte, die von
                                      ihren Arbeitsstellen zurück in ihre Heimatdörfer mussten. Ohne die
                                      Chance auf ein Einkommen machten sie sich auf den Weg nach
                                      Hause und kamen direkt vor dem Tor des Campus‘ in Gotlam vor-
                                      bei, wo sie Nahrungsmittelpakete bekommen konnten. Außerdem
                                      hat das Team von Bridge of Hope sich verstärkt um die Leprako-
                                      lonie in Phoolbagh gekümmert. Hier werden die Menschen seit
                                      langem monatlich betreut und versorgt. Im Lockdown hat sich de-
                                      ren Situation verschärft und so waren zusätzliche Medikamente
                                      und Essensversorgung nötig. An der Nähschule werden Masken
                                      und komplette Schutzanzüge genäht, um medizinisches Personal
                                      auszustatten.

                                      Nach Berichten von Carlos Waldow, Fletcher Kaiya, Magloire
                                      Kadjio und Dr. Judson

                                                            BETEN & SPENDEN
                                                                                       der Pandemie
                                                            Bitte betet für Betroffene
                                                                                     Missionare, die
                                                            und unsere Partner und
                                                                                       enden für die
                                                            ihnen beistehen. Eure Sp
                                                                                     mmen an:
                                                            Gesundheitsfürsorge ko
                                                             Projektnr. 10300

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Neue Arbeitszweige trotzen der Pandemie

Krankenhaus der Hoffnung in Garoua                                                                        Gesundheitsfürsorge

Auch Kamerun ist von Covid-19 betroffen und befindet sich im Ausnahmezustand: mit bislang 17.000 offiziellen
Infektionen und ungefähr 400 Todesfällen. Die Anzahl der hochrangingen Personen, die verstorben sind, legt
nahe, dass die Dunkelziffern viel höher sind. Unsere Missionarin Sarah Bosniakowski berichtet.

Alle zehn Regionen in Kamerun sind        dem Krankenhaus in Garoua, in dem         Leben hat sich seit Juni wieder nor-
betroffen – besonders die Metro­          Sarah arbeitet. Es gibt keine Inten-      malisiert. Weiterhin besteht Masken-
polen Yaoundé und Douala im Sü-           sivbetten und kaum ausgebildetes          pflicht und vor jedem Betreten eines
den. Im Norden und Extremen               Personal. Es herrscht absoluter Aus-      Gebäudes muss man sich die Hände
Norden des Landes, wo sich die Ein-       nahmezustand an vielen Orten. Der         waschen. „Die Regeln werden aber
richtungen des medizinischen Werks        Staat investiert fast ausschließlich in   kaum noch beachtet“, schreibt Sa-
befinden, ist die medizinische Ver-       Ausrüstung, die im Süden zum Ein-         rah. Schulen und Universitäten ha-
sorgung nicht gesichert, so auch in       satz kommen soll. Das öffentliche         ben seit dem 1. Juni wieder für die

Impfkampagne                                                   Vorsorge für Schwangere

                                                                                               EBM Magazin 2/ 2 0 2 0   | 14
Abschlussklassen geöffnet. Durch         Errungenschaft ist, dass das Kran-     Mitte Juli ist Sarah nach Deutsch-
den Verzug der Schulen wird das          kenhaus vom Staat zum Zentrum für      land gekommen, wo sie ihren Hei-
neue Schuljahr nicht wie geplant im      mangelernährte Kinder „hochge-         mataufenthalt verbringt und auch
September starten, sondern Anfang        stuft“ wurde. Mittlerweile wird 40     auf die Geburt des Kindes wartet.
Oktober.                                 bis 50 mangelernährten Kindern pro     Ihr Mann Elie will so schnell wie
                                         Woche eine Mischung aus Erdnuss­       möglich nachkommen, wartet aber
In dem „Hopital de l’espérance“          paste mit Maisbrei ausgegeben.         aktuell noch auf das Visum. Sarahs
(Krankenhaus der Hoffnung), in dem       Des Weiteren wurden neue Räume         Wunsch: „Bitte betet für das Kran-
Sarah arbeitet, gab es bislang noch      gebaut, um mehr multiresistente        kenhaus und die unterschiedlichen
keine Infizierten. Dennoch wurden        Tuberkulose-Patienten aufzuneh-        Projekte, für das Aufklärungspro-
vorsorglich einige Aktivitäten einge-    men. Auch der Bau des Gebäudes         gramm, für den Kameruner Baptis-
stellt. Die Termine für die Schwan-      für Geburtshilfe soll nun weiterge-    tenbund und für das Visum meines
gerenvorsorge und die Kinderimp-         führt werden. Seit Juli kann die Ar-   Mannes.“
fungen wurden reduziert, um das          beit von Sarahs Aufklärungskampa-
Infektionsrisiko zu verringern. Unter-   gne wiederaufgenommen werden,          Anika Schumann, Studierende der
suchungen, Operationen und Ge-           sodass die anstehende Regenzeit        Theologischen Hochschule Elstal
burten konnten dagegen wie ge-           genutzt wird, um intensiv über Mala-   (nach einem Bericht von Sarah
wohnt durchgeführt werden. Überall       ria und entsprechende Schutzmaß-       Bosniakowski)
liegt Informationsmaterial bereit und    nahmen aufzuklären, was das Leben
wird verteilt oder ausgehängt. Auch      vieler Menschen rettet. Auch andere
im Krankenhaus herrscht natürlich        notwendige Themen werden durch
Maskenpflicht und es wurden Behäl-       die Kampagne aufgegriffen.
ter zum Händewaschen und Desinfi-
zieren aufgestellt. EBM INTERNATI-       Seit dem ersten Corona-
ONAL konnte 2.000 Schutzmasken           fall in Garoua arbeitet
                                                                                                 & SPENDEN
nach Kamerun schicken.                   Sarah nicht mehr im          PROJEKTPATENSCHAFT
                                                                                               eit in Nord­
                                         Krankenhaus, sondern         Für die medizinische Arb
                                                                                            jek tpate werden!
Trotz der Pandemie wurden einige         von zu Hause. Mit ih-        kamerun könnt Ihr Pro
                                                                                              ft auf Seite 8
neue Projekte umgesetzt und an-          rem Mann versucht sie        Infos dazu in diesem He
                                                                                               ternational.org/
dere verbessert: Sarah führte ein        sämtliche soziale Kon-       oder unter www.ebm-in
neues System mit ein, durch das          takte zu meiden, da sie       projektpate-werden
                                                                                                 der
ein genauer Überblick über die           schwanger ist und einer       Spenden könnt Ihr unter
verkauften Medikamente der Apo-          möglichen Infektion mit       Projektnr. 51150
theke erlangt wird. Eine weitere         Corona vorbeugen will.

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Unserer Hoffnung Ausdruck verleihen

Wenn Zeichen zu Worten werden
Lucas (Name geändert) ist ein achtjähriger Junge aus dem Süden Brasiliens. Was ihn von anderen Kindern
unterscheidet, ist eine besondere Fähigkeit: Er spricht eine besondere Sprache, die nur Wenige können:
Libras. Libras heißt die Gebärdensprache in Brasilien mit der sich Lucas ausdrückt, weil er nicht hören kann.
Mit seiner Mutter kann er sich nun unterhalten, weil auch sie diesen Kommunikationsweg lernen durfte.
Eine kleine Wundergeschichte, die im CAIS-Gehörlosenzentrum in Ijuí geschrieben wurde.

„Mein Sohn lernte auf Libras zu beten und dann hat er        L­ ibras beibringen und ihnen damit auch von klein auf
bei uns in der Familie angefangen, die Gebete seinen          zeigen, was in der Bibel steht, damit sie Gottes Liebe
Geschwistern beizubringen. Irgendwann sind wir als Fa-        erfahren.
milie dann in den Gottesdienst gegangen“ erzählt uns
Lucas‘ Mutter. Sie hat sich Ende 2019 taufen lassen. In      Im Projekt Aussaat bietet CAIS gerade zehn hörenden
der Folge hat sie schließlich auch ihren Partner gehei-      Kindern ein wöchentliches Treffen an. Sie haben alle ge-
ratet. Es ist offensichtlich zu sehen, wie Jesus die ganze   meinsam, dass eines ihrer Geschwister nicht hören kann.
Familie verändert. Sie haben gelernt, sich neu zu ver-       Jetzt lernen sie, wie sie sich auf Libras mit ihrer Schwes-
ständigen und angefangen miteinander und mit Gott zu         ter oder ihrem Bruder unterhalten können. Außerdem
reden – zu beten. Mal sehen, wie die Geschichte wei-         erleben sie so regelmäßig Unterstützung für ihre eige-
tergeht: „Lucas wird eines Tages ein Missionar werden“,      nen ganz normalen Herausforderungen: gemeinsam
das meint zumindest seine Familie.                           werden Schulaufgaben gemacht und für Arbeiten ge-
                                                             lernt. Spiel und Spaß, Gemeinschaft und miteinander
Seit 16 Jahren bietet das CAIS-Zentrum in Ijuí Hilfsange-    essen kommen auch nicht zu kurz.
bote für gehörlose Kinder und Jugendliche und deren          Im Hilfszentrum für gehörlose Kinder und Jugendli-
Familien an. In Brasilien leben etwa zehn Millionen ge-      che werden in Kooperation mit der Stadt gerade neun
hörlose Menschen. Das sind fast fünf Prozent der Bevöl-      Kinder aus Ijuí und der Umgebung betreut. Mit ei-
kerung. Die meisten von ihnen sind sehr arm und haben        nem Elternteil (meistens mit der Mutter) kommen die
nie die Gelegenheit zu lernen, wie man sich verständi-       Kinder ins Zentrum. Nach einem gemeinsamen Früh-
gen kann. CAIS möchte Kindern ab dem 6. Lebensjahr           stück lernen sie von Paulo, dem gehörlosen Lehrer die

Freude beim gemeinsamen Lernen: Gehörlose Mädchen und Jungen in Ijuí

                                                                                              EBM Magazin 2/ 2 0 2 0   | 16
Gefährdete Kinder

Gebärdensprache. Es wird dann auch viel gemeinsam
gespielt und gebastelt. Regelmäßig werden auf Libras
biblische Geschichten erzählt, es wird gebetet und die
Kinder und Mütter hören, sehen und erleben, dass Je-
sus sie bedingungslos liebt. Und natürlich werden die
Familien auch beraten, welche Unterstützungsmöglich-
keiten es gibt und was ihnen als Familie an Hilfe zusteht.

Das Projekt wird von Silvia da Costa geleitet. Sie
hofft, dass sich die Arbeit in den nächsten Jahren wei-
ter ausdehnen kann und auch Menschen mit ande-
ren Einschränkungen Hilfe erfahren. „Seit zwei Jahren        Lucas und seine Mutter erfahren Hilfe im CAIS-Zentrum
halten wir nun bereits ein jährliches Treffen mit dem
                                                             Blindenverein in Ijuí. Dabei haben sich alle Beteiligten
                                                             sehr gut verstanden und wir möchten gerne in Zukunft
                                                             auch blinden Kindern helfen“, erzählt Silvia und bittet
                                                             darum, dieses Anliegen im Gebet mitzutragen.

                                                             Letztlich passt richtig gut für die Arbeit mit Gehörlosen,
                                                             was Paulus an die Römer im 10 Kapitel in den Versen 14
                                                             und 15 schreibt:
                                                             „Sie können sich aber nur zu ihm bekennen, wenn sie
                                                             vorher zum Glauben gekommen sind. Und sie können
                                                             nur zum Glauben kommen, wenn sie die Botschaft ge-
                                                             hört haben. Die Botschaft aber können sie nur hören,
                                                             wenn sie ihnen verkündet worden ist. Und sie kann ih-
                                                             nen nur verkündet werden, wenn Boten mit der Bot-
                                                             schaft ausgesandt worden sind. Aber genau das ist
                                                             geschehen!“

                                                             Denn tatsächlich hat das Projekt diese Sendung ange-
                                                             nommen: Die Botschaft zu denen zu tragen, die durch
                                                             Gebärdensprache hören und sich ausdrücken.

                                                             Nach einem Bericht von Silvia da Costa

                                                                    SPENDEN
                                                                                            elmäßige Spende für
                                                                    Eure einmalige oder reg                         :
                                                                                           Kinder und ihre Familien
                                                                    CAIS fördert gehörlose
                                                                    Projektnr. 23080
17 | E B M M a g a z i n 2 /2 0 2 0
Freiwilligendienste

Ganz anders als geplant
Es war ein ereignisreiches Jahr und vieles sah aus, als würde es den jährlichen gewohnten Gang gehen …
Dann kam Corona und für alle Freiwilligen Mitte März die schnelle Abreise zurück nach Deutschland. Dies war
besonders hart, da die letzten 3-4 Monate im Einsatzland für die Freiwilligen oft die intensivsten sind.

Endlich hat man sich an viele Be-
sonderheiten im Land gewöhnt,
kleine Erkältungen und andere
Krankheiten überwunden, sich in
der Einsatzstelle eingelebt, kennt
die Namen der Menschen in der
Gemeinde, der Gastfamilie, auf der
Arbeit und hat auch schon einige
Freundschaften geschlossen. Noch
einige geplante Reisen stehen vor
einem und natürlich gilt es auch,
Geschenke und Mitbringsel zu be-
sorgen. Und am Ende eine richtige
Abschiedsparty …

Auf all das mussten die Freiwilligen   Herzliche Grüße des Abschlussseminars
dieses Jahr unfreiwillig verzichten
und aus Sicherheitsgründen schnell
zurückgeholt werden. Teilweise la-     Also haben wir uns entschieden,         neun Freiwilligen von EBM INTER-
gen weniger als 24 Stunden bis zur     den Kurs und die dazu gehörenden        NATIONAL/Hoffnung International
Abreise. Im Einsatzland war es warm    Themen wöchentlich online über ei-      und fünf Freiwilligen der EmK-Welt-
und Sommer; bei uns dagegen kalt       nen Zeitraum von acht Wochen an-        mission waren eine tolle Gruppe.
und es gab Abstandsregelungen.         zubieten. Das war auch für das Team     Uns hat es viel Spaß gemacht und
Die Phase des „Toilettenpapierhor-     (Oliver Stock, Christiane Vachek,       wir hoffen auf ein kurzes Life-Treffen
tens“ war gerade im vollen Gang        Stephanie Waldow und Fiona Wad-         im August.
und man durfte nur mit triftigen       dell) eine neue Herausforderung,
Gründen aus dem Haus. Der Traum        denn vieles macht in der direkten In-   Dass es trotz der Umstände dieser
eines ganzen Jahres im Ausland war     teraktion vor Ort einfach mehr Spaß     Pandemie weiterhin einzigartige Er-
plötzlich zerbrochen und das musste    bzw. hat einen stärkeren Effekt. Um     innerungen für alle Beteiligten gibt,
emotional verarbeitet werden. Nor-     es trotzdem interessant und greif-      dafür sind wir dankbar und beten
malerweise hätte es den regulären      bar zu machen, haben alle Freiwilli-    auch weiter für die Einsatzstellen,
Auswertungskurs erst Ende August       gen einen Umschlag mit Materialien      Gemeinden und Gastfamilien in den
gegeben. Gerade unter diesen           bekommen. Darin enthalten waren         Einsatzländern. Ein großer Dank gilt
neuen Umständen war jedoch der         Wachsknete, Tuschfarben, Süßigkei-      allen, die gespendet, gebetet und
Austausch unter den Teilnehmern        ten, Wunderkerzen, Stift und Papier,    anderweitig dazu beigetragen ha-
besonders wichtig, auch um die ei-     Blumensamen und Teebeutel. Jedes        ben, allen Freiwilligen eine tempo-
genen Erlebnisse zu betrachten und     Mal gab es eine „Challenge“ vor         räre neue Heimat zu schenken und
in den Kontext zu stellen.             dem nächsten Online-Treffen, die        diese kennen und lieben zu lernen.
                                                alle angenommen und mit
                                                   Kreativität und Leben ge-   Kathy Gareis
                                                   füllt haben.                Referentin für Freiwilligendienste

Spenden                                           Wir haben uns während
                          treuung von
Die Koordination und Be                           der acht Wochen des
                            jekten könnt
Freiwilligen in unseren Pro                     Kurses berichtet, ermutigt
                         oder regelmäßi-
Ihr mit einer einmaligen                         und reflektiert, gefreut
                         n:
gen Spende unterstütze                           und getröstet, denn es
 Projektnr. 1080  0                              war ein ungewöhnliches
                                                 Jahr und vieles kam ganz
                                                anders als geplant. Die

                                                                                           EBM Magazin 2/ 2 0 2 0   | 18
Ehrenamtliches Engagement: Weihnachtswerkstatt Heimlich

Dekorationen für einen guten Zweck
Der kreative Rentner Helmut Heimlich verbringt jedes Jahr viele Wochen in seine Werkstatt, um etliche Weih-
nachtsdekorationen anzufertigen. Dort sägt, schraubt, leimt und bohrt der Rentner von morgens bis abends,
denn er hat ein konkretes Ziel vor Augen: Seine Werke möchte er in der Adventszeit auf Basaren und in Gemein-
den verkaufen. Den Erlös spendet er für die Arbeit von EBM INTERNATIONAL.

Wenn er in der gesamten Herbstzeit       „Ich finde es wichtig, seine Begeis-
an seinen Kunstwerken aus Holz ar-       terung und sein Engagement weiter-
beitet, verlässt er die Werkstatt oft    zugeben“, betont Esther.
nur zum Essen oder zum Besorgen
von den Materialien. Zwischendurch       Schon vor vielen Jahren nahmen es
berät Helmuts Frau Adele ihren           sich Helmut und Adele zur Aufgabe,
Mann bezüglich der Gestaltung und        Kinder bis zum Erwachsenenalter in
Aufmachung seiner Kunstwerke. Öf-        einer Patenschaft zu begleiten. In
ters kommen Freunde des Paares zu        den Jahren darauf fingen sie an, ge-
Besuch, welche gerne mal nach dem        zielt Kinderheime von EBM INTER-
Rechten in Helmuts Werkstatt se-         NATIONAL zu unterstützen. Als das             Adele und Helmut Heimlich
hen und seine handgefertigten Ge-        Paar in den Ruhestand ging, zog es
staltungen bestaunen. Viele Sachen       sie nach Ostfriesland, wo sie sich
sind aus Holzresten wie zum Beispiel     ein Haus bauten und sich der Ge-              wichtig, dass seine Kunstwerke
alte Paletten gefertigt. Viele Freunde   meinde Weener anschlossen. Über               Freude bereiten und Gutes bewir-
und Bekannte helfen oft dabei Ma-        die Jahre waren Heimlichs immer               ken.“ Und wir als EBM INTERNATI-
terialien abzuholen, die von unter-      wieder mit Baptistengemeinden in              ONAL sagen einfach DANKE.
schiedlichen Firmen zur Verfügung        der Umgebung in Kontakt, um dort
gestellt werden. Mit ein paar Bap-       die Artikel zu verkau-
tistengemeinden in der Umgebung          fen. Leider muss in
verständigen sich die Heimlichs,         diesem Jahr die Ak-                                                     d den Produkten
                                                                           In te re  ss e an der Arbeit un
um den Verkauf des Weihnachts-           tion wohl ausfallen.        W  er                                           h gerne bei
                                                                           H  el m  ut  H ei m   lich hat, kann sic
handwerks an verschiedenen Orten                                     vo  n                                              romotion@
                                                                             IN  TE  RN   AT  IO    N AL per E-Mail (p
möglich zu machen. „Meinen Vater         Esther Heimlich,            EBM                                              nisch unter
                                                                                                  l.org) oder telefo
                                                                      ebm-internationa                                       mlichs als
bringt nichts aus der Ruhe!“, sagt       die uns zu dieser
                                                                                    41  56   m    el de n. Und wer wie Hei
seine Tochter Esther Heimlich aner-      Vorstellung ermu-            033234-7                                   M INTERNATION
                                                                                                                                      AL
                                                                      Pr oj ek tp at  e  die Arbeit von EB                      at io ne n
kennend. Bei einem Kreissägeunfall       tigt hat, schreibt ab-                                                          Inform
                                                                             rs tü tz en  w  ill , fin det alle nötigen
verlor Helmut zwei seiner Finger,        schließend: „Mei-            unte
doch seine Hoffnung verlor er nicht.     nem Vater ist es              in diesem Heft.

19 | E B M M a g a z i n 2 /2 0 2 0
Unser Service für Gemeinden
  Material für
  Missionsgottesdienste

Wir freuen uns, dass wir mit der Unterstützung von vielen Menschen,
die uns verbunden sind, einen tollen Missionsgottesdienst
zusammengestellt haben. Dieser Gottesdienst enthält eine Predigt zum
barmherzigen Samariter von Lars Müller, Pastor der Baptistengemeinde
in Pfaffenhofen, drei Liedbeiträge von Mareile Gnep und einen von
Christoph Haus höchstpersönlich. Valère Schramm hat alles wunderbar in
Szene gesetzt.

Nun bleibt uns der Wunsch, dass Ihr als Unterstützerinnen und
Unterstützer und als Gemeinden uns verbunden bleibt und das
Material nutzt. Das eröffnet Euch verschiedene Optionen: Ihr könnt
Euch von den Inhalten inspirieren lassen und Euren eigenen
Missionsgottesdienst entwickeln. Dazu gibt es auf unserer
Homepage einige Elemente, die ihr einbauen könnt, und
ausgearbeitetes Material zum Download:
www.ebm-international.org/missionsgottesdienste
Alternativ könnt Ihr unseren kompletten Missionsgottesdienst im
Rahmen Eurer Veranstaltungen zeigen. Gerne schicken wir
Interessierten eine Broschüre auch postalisch zu. Wir sind mehr
denn je auf Gebet und auch auf finanzielle Unterstützung
angewiesen.

                                                                         Hier geht es zum Material
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