Markets Monthly - August - Sparkasse Bremen

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               Monthly – August

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        Die Themen im Überblick
    •   Die Hochwasser-Katastrophe in Teilen Deutschlands könnte die Inflation
        weiter ansteigen lassen. Aufgrund ihrer neuen Strategie wird die EZB aber
        trotzdem die Zinsen niedrig halten.
    •   Wir behalten sämtliche Prognosen unverändert bei.

Ausbreitung der Delta-Variante lässt Nervosität ansteigen
Während die Infektionszahlen in einigen europäischen Ländern aufgrund der Delta-
Variante des Coronavirus wieder deutlich zugelegt haben, steigen die Zahlen in
Deutschland bisher recht langsam an. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass
aufgrund des Impf-Fortschritts im Herbst/Winter keine erneuten Lockdown-
Maßnahmen erforderlich werden. Die Entwicklung muss aber natürlich weiterhin
beobachtet werden. An einigen Börsentagen wurde dieses Thema bereits als Grund
für schwache Kurse angeführt.

Hochwasserschäden müssen beseitigt werden
Nach der Hochwasser-Katastrophe in Teilen Deutschlands wird ein Wiederaufbau
erforderlich. Dieser wird wie ein Konjunkturprogramm für die Baubranche wirken. Da
die Firmen in diesem Bereich allerdings bereits ausgelastet sind, rechnen wir mit
steigenden Preisen am Bau.

EZB mit neuer Strategie
Die neue Strategie gibt der EZB mehr Flexibilität. Somit kann die Notenbank die Zinsen
noch länger niedrig halten als es nach den bisherigen „Spielregeln“ möglich gewesen
wäre. Die Märkte müssen sich an die Situation gewöhnen, dass sich die Geldpolitik in
den USA und dem Euroraum nicht synchron entwickeln wird.

Geteilte Konjunkturentwicklung
Der Chipmangel in der Autoindustrie und Lieferengpässe bei anderen Produkten
bremsen derzeit die deutsche Industrie. Im Gegenzug kann sich jetzt das
Dienstleistungsgewerbe kräftig erholen. An den Aktienmärkten haben die
Schwankungen zwar etwas zugenommen, aber unter dem Strich kam es weder auf der
Ober- noch auf der Unterseite zu einem Ausbruch. Nach starken Tagen fehlen die
Anschlusskäufe und schwache Kurse locken sofort Käuferinnen und Käufer an.

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Konjunktur
China lässt die Pandemie weitgehend hinter sich                  Deutsche Produktion sinkt im Mai erneut
Wie üblich hat China als erste der großen Volks-                 Diese Schwierigkeiten lassen sich in der Statistik
wirtschaften seine Wachstumsrate für das zweite                  deutlich erkennen. So gab die Produktion im gesamten
Quartal 2021 veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahres-         verarbeitenden Gewerbe im Mai erneut um 0,3 Prozent
quartal lag die Wirtschaftsleisung um 7,9 Prozent höher.         nach. In der deutschen Industrie im engeren Sinne
Gegenüber dem ersten Quartal 2021 betrug der                     betrug der Rückgang gegenüber dem April sogar 0,5
Zuwachs umgerechnet 1,3 Prozent. Unsere Grafik zeigt             Prozent (siehe Grafik). Lediglich das Baugewerbe konnte
die Entwicklung der letzten zweieinhalb Jahre. Hieran            neue Zuwächse melden. Nachdem sich das gesamte
wird deutlich, dass sich die chinesische Wirtschaft sehr         verarbeitende Gewerbe bereits im zweiten Halbjahr
schnell von ihrem corona-bedingtem Einbruch erholt hat           2020 von seinem corona-bedingten Einbruch erholt
und auf ihren alten Wachstumspfad zurück gekehrt ist.            hatte, kann sich der Aufschwung in diesem Sektor
Da es in China immer wieder zu lokalen Corona-                   momentan also nicht weiter fortsetzen.
Ausbrüchen kommt – so war etwa der wichtige Hafen in
Shenzhen einige Wochen lang aufgrund von
Quarantäne-Maßnahmen praktisch lahm gelegt – hat die
Notenbank zur Unterstützung der Kreditvergabe jüngst
ihre Mindestreserve-Anforderungen gesenkt.

                                                                 Dienstleister profitieren von Lockerungen
                                                                 Im Gegenzug zeigen die monatlichen Stimmungs-
                                                                 umfragen wie zum Beispiel die Einkaufsmanagerindices,
                                                                 dass sich der Dienstleistungssektor nach Aufhebung
Materialmangel belastet Produktion in Deutschland                zahlreicher Corona-Beschränkungen gut erholen kann.
Da Shenzhen der viertgrößte Containerhafen der Welt              Zählen wir die beiden Sektoren Produktion und
ist, waren die Auswirkungen seines Stillstands bis nach          Dienstleistungen zusammen, dann kommen wir zu dem
Deutschland zu spüren. So leidet die deutsche Industrie          Ergebnis, dass der Aufschwung in Deutschland im
weiterhin unter einem Mangel an Vorprodukten. Das                laufenden Jahr nicht so kräftig ausfallen wird, wie es
bekannteste Beispiel ist der Chipmangel in der                   möglich wäre. Vor diesem Hintergrund behalten wir
Automobilindustrie. Als Konsequenz können die                    unsere vorsichtige Konjunkturprognose für 2021
reichlich vorhandenen Aufträge überhaupt nicht                   unverändert bei und erwarten ein höheres Wachstum
abgearbeitet werden.                                             erst 2022.

                                                                                                              Seite 2 | 9

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Zinsen
Inflationsdifferenz weitet sich aus                                Euro-Renditen geben nach
Der Unterschied bei der Entwicklung der Inflationsraten            An den Märkten geben die Renditen für Staatsanleihen
zwischen den USA und dem Euroraum hat sich im Juni                 seit Wochen nach. Für Papiere auf Euro-Basis ist das
vergrößert. Während die Teuerung in den USA weiter auf             plausibel, denn weder die aktuellen Inflationsraten noch
5,4 Prozent anstieg, sank die Euro-Inflationsrate auf 1,9          die Inflationserwartungen für die kommenden Jahre
Prozent. Bei der Kerninflationsrate, also der Teuerung             haben sich zuletzt stark bewegt. Hinzu kommt die neue
ohne die Komponenten Energie und Lebensmittel, lagen               Strategie der EZB. Insgesamt bleiben wir bei unserer
die Werte bei 4,5 (USA) und 0,9 Prozent (Euroraum).                Erwartung, dass die Euro-Renditen in den kommenden
Diese großen Unterschiede erklären auch die                        Monaten nicht deutlich steigen werden.
verschiedene Ausrichtung der Notenbanken: Während
die US-Notenbank die Märkte auf einen Zinsanstieg in               US-Renditen geben ebenfalls nach
den kommenden Jahren vorbereitet hat, lässt die neue               In den USA liegt die Inflation jedoch deutlich höher und
geldpolitische Strategie der EZB keine Änderungen bei              trotzdem ist die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen
der Geldpolitik erwarten.                                          auf Dollar-Basis gesunken (siehe Grafik). Hierfür gibt es
                                                                   einige Gründe: Erstens steigen die Erwartungen für die
Neue Strategie der EZB                                             zukünftige Inflation nicht weiter an, da die Notenbank
Anfang Juli hat die EZB ihre neue geldpolitische                   für die kommenden Jahre Zinserhöhungen angekündigt
Strategie     vorgestellt.   Zur    Vereinfachung      der         hat. Zweitens waren die Renditen vom Sommer 2020 bis
Kommunikation ist das Ziel der Notenbank nun eine                  Ende März 2021 stark gestiegen, so dass eine Gegen-
Inflation von glatt 2,0 Prozent (bisheriges Ziel: nahe bei,        bewegung nicht ungewöhnlich ist. Drittens wächst die
aber unter zwei Prozent). Zusätzlich soll dieses Ziel über         Unsicherheit über den weiteren Pandemie-Verlauf
einen mittelfristigen Zeitraum „symmetrisch“ erreicht              (Stichwort: Delta-Mutante), was viele Investorinnen und
werden. Das bedeutet: Lag die Inflationsrate eine Zeit             Investoren dazu bringt, aus Sicherheitsgründen ihre
lang unter zwei Prozent, dann darf sie danach auch                 Untergewichtung in Anleihen zu überdenken.
höher liegen, ohne dass die EZB gleich mit Maßnahmen
reagieren muss. Weitere Punkte sind, dass die EZB die
                                                                                  Renditen für Staatsanleihen
Entwicklung der Kosten für selbstgenutzte Immobilien
                                                                                       Laufzeit 10 Jahre
in die Inflationsrate einrechnen möchte, und dass beim
Kauf von Unternehmensanleihen in Zukunft auch der
Aspekt der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden soll.
Bei diesen beiden Punkten steht jedoch noch nicht fest,
wie sie technisch umgesetzt werden können.

EZB erhält mehr Flexibilität
Mit ihrer neuen Strategie hat sich die Notenbank nach
unserer Einschätzung mehr Flexibilität gegeben.
Insbesondere durch die mittelfristige, symmetrische
Betrachtung der Inflationsrate hat sie die Möglichkeit,
die Leitzinsen noch länger niedrig zu halten als bisher zu
erwarten war.

                                                                                                                   Seite 3 | 9

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Aktien                                                                                                          26.07.2021

Aktienmärkte zeigen sich volatil                                    Risiko Nr. 3: Regulatorikwahn in China
Von einer Sommerruhe kann an den Aktienmärkten bisher               In China zeigen sich neue regulatorische Unsicherheiten
keine Rede sein. Trotz überwiegend starker Quartals-                angesichts möglicher staatlicher Eingriffe in den
zahlen und zuversichtlicher Geschäftsausblicke der                  Privatsektor. Aktuell steht die private Bildungsindustrie
Unternehmen zeigen sich die Kurse von ihrer nervösen                im Fokus der Regulatoren. So sollen privatwirtschaftlich
Seite. Das dürfte angesichts anstehender Unternehmens-              organisierte Anbieter von e-Learning-Angeboten in
zahlen und neuer wichtiger Konjunkturdaten auch                     gemeinnützige Einrichtungen umgewandelt werden. Die
weiterhin so bleiben. Zu den bestehenden Marktrisiken               Unsicherheit um weitere Maßnahmen belasteten den
gesellen sich ebenfalls neue Sorgen dazu.                           chinesischen Aktienmarkt auf breiter Front, da die
                                                                    neusten Entwicklungen das bereits angeschlagene
Risiko Nr. 1: Inflation                                             Vertrauen in chinesische Aktien keinesfalls wieder-
Zu den aktuell heiß diskutierten Marktrisiken zählt unter           herstellen. Technologie-Aktien wie die Schwergewichte
anderem die Diskussion um den starken Inflationsanstieg,            Alibaba und Tencent blieben von dem Kursrutsch
insbesondere in den USA. Feststellen ließen sich bisher             ebenfalls nicht verschont. Auch sie haben Beteiligungen
zwei Besonderheiten: Der starke Anstieg des Ölpreises               im Bildungssektor, die von den Anweisungen Pekings
und das Ungleichgewicht zwischen Angebot und                        betroffen sein könnten. Die Regulierungsbehörde
Nachfrage durch die Wiedereröffnung der Wirtschaft                  verwarnte auch weitere Internetunternehmen wegen
beeinflussten den Anstieg der Inflation maßgeblich. Nicht           wettbewerbswidrigem Verhalten. Überraschend ist diese
feststellbar war ein breit basierter Anstieg der Preise, der        Entwicklung nicht: Auch US-Technologie-Giganten wie
die Zentralbanken zu einer deutlichen Straffung ihrer               Facebook, Amazon und Google sehen sich aktuell
Geldpolitik gezwungen hätte. Die US-Notenbank Fed                   zunehmenden regulatorischen Prüfungen ausgesetzt.
betonte weiterhin, dass sie auf diesen vorübergehenden              Diese konzentrieren sich vor allem auf die Dominanz ihrer
Inflationsschub nicht mit Zinserhöhungen in naher                   Plattformen,     möglicherweise     wettbewerbswidriges
Zukunft reagieren, sondern auch die Arbeitsmarktdaten in            Verhalten und den Datenschutz.
ihre Entscheidungen mit einbeziehen werde.
                                                                    Kurzfristige Konsolidierung weiterhin fällig
Risiko Nr. 2: Neue Coronavirus-Varianten                            Wir erwarten aufgrund der Marktrisiken und der heiß
Ein weiteres Marktrisiko stellt die zukünftige Entwicklung          gelaufenen Entwicklung der Märkte in den kommenden
der Corona-Pandemie dar. Bisher scheint keine der neuen             Wochen einen Rückgang der Kurse. Ein Kursabschlag von
Varianten impfstoffresistent zu sein, sodass aktuell keine          rund 10 Prozent im DAX wäre dabei keine ungewöhnliche
wesentliche Gefahr besteht, dass die Wiedereröffnung der            Entwicklung, sondern entspräche dem normalen
großen Volkswirtschaften verzögert werden könnte.                   Verlaufsmuster der Märkte.
Vorsicht bleibt trotzdem geboten: Die Gefahr, dass künftig
neue impfstoffresistente Mutationen des Virus auftreten             Prognosen unverändert
und neue Lockdowns heraufbeschwört werden können,                   Trotz bestehender Risiken sollte 2021 ein gutes
bleibt durchaus präsent. Der Markt würde auf diese                  Aktienjahr werden. Nach der von uns erwarteten
Entwicklung wahrscheinlich auf breiter Front negativ                Konsolidierung erwarten wir im weiteren Jahresverlauf
reagieren.                                                          eine Erholung der Kurse. Ein Ausbleiben von Lockdown-
                                                                    Maßnahmen könnte dem Dax zu einem freundlichen
                                                                    Jahresabschluss verhelfen. Für 2022 sehen wir weiteres
                                                                    Kurspotenzial.

                                                                                                                   Seite 4 | 9

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                                                     26.07.2021
Entwicklung ausgewählter Aktienindices

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Währungen
US-Dollar profitiert von der Aussicht auf eine Ausweitung der            U

Zinsdifferenz
Die Politik der Notenbanken auf beiden Seiten des Atlantiks wird sich
in den nächsten Jahren nicht synchron entwickeln. In den USA werden
die Leitzinsen voraussichtlich 2023 angehoben. Im Euroraum ist ein
solcher Schritt überhaupt nicht zu erwarten. Ihre neue geldpolitische
Strategie gibt der EZB genug Freiraum dafür, mit einer Zinserhöhung
sehr lange abzuwarten. Nutznießer dieser Aussichten ist der US-
Dollar. Ihm gegenüber präsentiert sich der Euro weiterhin schwach.
Sein Wechselkurs zum US-Dollar rutschte zuletzt unter die Marke von
1,18 USD/EUR. Wir erwarten, dass sich diese Entwicklung weiter
fortsetzen wird und bestätigen unsere Prognose von 1,15 USD/EUR
zum Jahresende.

Rohstoffe
Goldpreis erholt sich
Der Preis für das gelbe Edelmetall konnte sich im Juli von seiner
glänzenden Seite zeigen. Er stieg auf über 1810 US-Dollar an. Die
Sorgen um neue Coronavirus-Varianten und das Thema Inflation in
den USA sorgten für einen Zuwachs an Nachfrage von Seiten der
Finanzinvestoren. Für einen weiteren Preisanstieg fehlt nun allerdings
die Grundlage. Wir erwarten nur eine Konsolidierung aber keine Panik
an den Aktienmärkten, weshalb eine Flucht in den “sicheren Hafen”
Gold nicht erforderlich sein wird. Dadurch bleibt das Aufwärts-
potential des Goldpreises begrenzt. Wir erwarten zum Jahresende
einen Goldpreis von 1.850 US-Dollar je Feinunze.

OPEC+ einigt sich auf Förderausweitung
Wie von uns erwartet, haben sich die OPEC und ihre wichtigsten
Partner – zum Beispiel Russland – letztlich auf erste Lockerungen der
Förderbeschränkungen geeinigt. Nach dem deutlichen Preisanstieg
der vergangenen Monate ist somit das Potenzial für eine weitere
Verteuerung des Ölpreises begrenzt. Der Ölpreis dürfte sich in den
nächsten Monaten nicht allzu stark bewegen, da auf Preisrücksetzer
neue Förderbeschränkungen folgen würden und andererseits
Preissteigerungen durch eine weitere Ausweitung der Ölförderung
begrenzt werden. Wir erwarten deshalb einen Ölpreis von 70 US-
Dollar pro Barrel zum Jahresende.

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   Prognosen im Überblick                                                                                                                                                                                                   26.07.2021

     Wachstum Bruttoinlandsprodukt                                                          2020                                                2021e                                                2022e

     Deutschland                                                                            -4,8 %                                              2,0 %                                               3,5 %

     Euroland                                                                               -6,8 %                                              3,0 %                                                3,0 %

     USA                                                                                    -3,5 %                                              4,0 %                                                3,0 %

     China                                                                                  2,3 %                                               6,0 %                                                6,0 %

     Welt                                                                                   -3,5 %                                              4,0 %                                                4,0 %
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     Inflationsraten                                                                        2020                                                2021e                                                2022e

     Deutschland                                                                            0,5 %                                               2,5 %                                                2,0 %

     Euroland                                                                               0,3 %                                               2,25 %                                               1,75 %

     USA                                                                                    1,4 %                                               3,25 %                                               2,5 %
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     Zinsen Euroland/Deutschland                                                            Aktuell                                             31.12.2021e                                          30.06.2022e

     EZB-Leitzins (Hauptrefinanzierungsinstrument)                                          0,00 %                                              0,00 %                                               0,00 %

     3-Monats-Geld*                                                                         - 0,57 %                                           - 0,60 %                                             - 0,60 %

     Bundesanleihe 2 Jahre                                                                  - 0,73 %                                           - 0,70 %                                             - 0,65 %

     Bundesanleihe 10 Jahre                                                                 - 0,41 %                                            - 0,25 %                                             - 0,15 %
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     Währungen & Rohstoffe                                                                  Aktuell                                           31.12.2021e                                             30.06.2022e

     Euro/ US-Dollar                                                                        1,178                                             1,15                                                    1,15

     Gold /Feinunze in USD)                                                                 1.803                                             1.850                                                   1.900

     Öl (Sorte Brent, Barrel in USD)                                                        74,13                                             70                                                      70
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     Aktienmärkte                                                   Aktuell                                 30.09.2021e                                   31.12.2021e                                    30.06.2022e

     DAX                                                            15.606                                  14.500                                        15.500                                         16.500

     EuroStoxx50                                                    4.098                                   3.800                                         4.100                                          4.200

     Dow Jones                                                      34.952                                  32.500                                        35.000                                         36.000

     S&P 500                                                        4.399                                   4.000                                         4.300                                          4.400

   e = erwartet / bisherige Werte in Klammern / *Satz im Interbankenhandel, errechnet auf Basis ESTR

                                                                                                                                                                                                                                    Seite 7 | 9

                                                                     Erfahren Sie mehr!

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                                                                     finden Sie auch auf unserem
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Markets Monthly - August - Sparkasse Bremen
Markets
                Monthly – August

Wir sind für Sie da                                                                                                                                                                                          26.07.2021

Die Spielregeln der Finanzwelt haben sich fundamental verändert. Erfolgreiche Vermögensanlage ist heute eine komplexe
Herausforderung. Gefragt sind maßgeschneiderte Lösungen für Sie und Ihr Vermögen – transparent, flexibel, individuell und
komfortabel. Hierfür stehen wir als Sparkassen Bremen mit unserem Finanzkonzept. Zusätzlich bieten wir einen umfassenden
Service und aktuelle Informationen.
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Ihr Ansprechpartner für                                                       Ihr Ansprechpartner für                                                        Ihr Ansprechpartner für
Aktienmärkte und Rohstoffe:                                                   volkswirtschaftliche Analysen,                                                 volkswirtschaftliche Analysen:
                                                                              Notenbanken und Rentenmärkte:

Dr. Sascha Otto                                                               Björn Mahler                                                                   Steffen Dierking

Leiter Wertpapier- und                                                        Chefanalyst Wertpapier- und                                                    Analyst Wertpapier- und Portfolio-
Portfoliomanagement                                                           Portfoliomanagement                                                            management

0421 179-3542                                                                 0421 179-1450                                                                  0421 179-1475
sascha.otto@sparkasse-bremen.de                                               bjoern.mahler@sparkasse-bremen.de                                              steffen.dierking@sparkasse-bremen.de

                                                                                                                                                                                                                    Seite 8 | 9

                                                              Erfahren Sie mehr!

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                Monthly – August

Rechtliche Hinweise                                                                                                                                                                                         26.07.2021

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Dr. Sascha Otto                                                                                                      Charts & Marktdaten: Die Sparkasse Bremen AG/
Universitätsallee 14                                                                                                 S-Investor/Thomson Reuters/Bloomberg/vwd
28359 Bremen
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                                                                                                                     Daten von Bloomberg & Bayern LB Research
sascha.otto@sparkasse-bremen.de
www.sparkasse-bremen.de                                                                                              Grafik auf Seite 2 (rechte Seite): eigene Darstellung auf Basis von
                                                                                                                     Daten des Bundeswirtschaftsministeriums

                                                                                                                                                                                                                   Seite 9 | 9

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